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für Eigentümer, Haus-
Verwalter, Erwerber,
und Bauherren
Die Haus-Klinik®
Bauberatung
online
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Vorsicht beim Umgang mit Kosten-Kennwerten
Man hüte sich vor pauschalierten Hochrechnungen mit wenigen Kennwerten.
Bei Baukörpern geringer Größenordnung sind die Abweichungen im Ergebnis
zu groß.
Das zeigt Ihnen folgendes Rechenbeispiel.
Für das Rechenexempel wird ein ganz normales Einfamilienhaus (EFH) mit
gewöhnlichen Abmessungen herangezogen. Variante I ist ein Haus mit Souterrain,
Hochparterre und Dachgeschoss und Var. II ist
eine Standardlösung, die der Bauherr von realisierten Vorhaben übernommen hat. Anhand
der wichtigsten Kennwerte wird aufgezeigt, dass man die Wohnfläche allein nicht als
Kriterium ansetzen kann.
| |
|
Var. I |
|
Var. II |
| GF = |
6,50 x 10,00 = |
65,00 m2 |
7,52 x 09,50 = |
71,44 m2 |
| BGF = |
GF x 3 Etagen = |
195,00 m2 |
GF x 4 Etagen = |
285,76 m2 |
| BRI = |
65,00 x 7,92 |
|
71,44 x 9,31 |
|
| |
+ 2,275 x 0,5 x 6,48 = |
522,17 m3 |
+ 3,325 x 0,5 x 9,50 = |
680,90 m3 |
| WFL = |
|
108,00 m2 |
|
107,00 m2 |
| K (wfl) = |
2.655 DM x 108,00 = |
286.740 DM |
|
|
| K (bgf) = |
286.740 DM / 195,00 = |
1.470 DM/m2 |
285,76 x 1.470 DM = |
420.067 DM |
| K (bri) = |
286.740 DM / 522,17 = |
549 DM/m2 |
680,90 x 0.549 DM = |
373.814 DM |
| |
|
|
Durchschnitt = |
396.940 DM |
| K (wfl) = |
|
2.655 DM/m2 |
|
3.710 DM/m2 |
Zur Erläuterung:
Var. II ist ein Haus mit 4 Etagen, der Keller ist völlig eingegraben. Es hat eine um ca.
6,5 m2 größere Grundfläche und eine Etage mehr (KG, EG, OG, DG). Die Wohnflächen (WFL)
wurden nach II. BV berechnet. Für die Bruttogeschossfläche (BGF) sind baurechtliche
Belange (z.B. Def. Vollgeschoss) hier nicht von Interesse, da es um die Kosten geht. BRI =
Bruttorauminhalt.
Wir haben für Var. I die Kosten mithilfe des Durchschnittswertes aus der Tabelle ganz
oben (EFH, 2000: 2.655) überschlägig berechnet. Mit den Kennwerten "Kosten nach
BGF" und "Kosten nach BRI" gehen wir in die Var. II. Bereits jetzt erkennt
man deutliche Abweichungen, so dass ein Mittelwert zu bilden ist. Bei diesen höheren
Baukosten ergibt sich ein Kennwert "Kosten nach WFL", der 1.055 DM über dem der
Var. I liegt.
Was sind die Ursachen?
- bei nahezu gleicher WFL ist Var. II größer!
- - ca. 6,5 m2 in der Grundfläche
- - ca. 90,0 m2 in der BGF, nämlich 1 Etage mehr
- - ca. 160 m3 im BRI
Dass man also nur mit dem Kennwert WFL allein nicht rechnen kann, leuchtet sicher ein.
Var. II wird teurer, weil ca. 85 m2 an Geschossdecke (Beton, Schalung, Estrich)
dazukommen, ebenso 85 m2 mehr an Bodenbelägen. Der Aushub für das KG wird mehr. Eine
Etage mehr bedeutet zusätzliche Fenster und Innenwände mit Türen.
Durch die Gestaltung des Baukörpers kann man also wesentlich die Baukosten beeinflussen.
Außerdem erkennt man an dieser überschlägigen Berechnung, dass bei solch relativ
kleinen Einheiten wie einem EFH relativ große Abweichungen bei den Kennwerten auftreten.
Deshalb ist Vorsicht geboten beim Umgang mit statistischen Werten.
Dipl.-Ing. M. Bumann
2001
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Renditebetrachtungen zum Einfamilienhaus
| |
Aktien-
anlage |
Einfamilien-
haus (EFH) |
festverzinsl.
Wertpapiere |
Gold-
anlagen |
normale
Spareinlage |
durchschn.
jährl. Rendite |
9,8 % |
7,8 % |
7,4 % |
4,9 % |
4,3 % |
| 1970: es werden investiert |
50.000 |
Berechnungs-
verfahren: |
Reinvest. d. Erträge |
Basis: Miete für 120 qm Wfl. |
Reinvestition der Erträge |
1995: es wurden
erwirtschaftet |
385.000 (8,1%) |
393.000 (8,5%) |
|
|
|
2001: es wurden
erwirtschaftet |
907.000 |
513.000 |
457.000 |
220.000 |
184.000 |
Standardabwei-
chung (Risiko) |
25,4 |
3,5 |
|
26,9 |
1,3 |
Quelle: Studie des Hamburger gewos Institutes für Stadt-, Regional- u.
Wohnforschung
i.A. der Bausparkassen, veröffentlicht 06.2002
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Preisbewusst in die
eigenen vier Wände
Infratest-Daten zeigen: Zwei Drittel der Eigenheimerwerber drücken die
Baukosten
– Ost-Bauherren noch erfolgreicher – Eigenleistungen bringen im
Schnitt fast 30.000 Euro
BERLIN – Sparen ohne Qualitätsabstriche – auf diese Formel setzen neue
Wohneigentümer erfolgreicher denn je. Sie nutzen immer stärker die
preisgünstigeren Angebote von gebrauchten Immobilien. Und auch beim Neubau
wird noch mehr als bisher auf Einsparmöglichkeiten geachtet. Zwei von drei
Erwerbern von neu errichteten Eigenheimen reduzierten in den Jahren 2001
bis 2003 gezielt die Kosten, und zwar mit einem ganzen Strauß von
Sparansätzen. Das hat eine aktuelle Befragung von TNS Infratest ergeben,
die von mehreren Instituten, unter anderem den Landesbausparkassen (LBS),
in Auftrag gegeben wurde.
Dabei sind die Bauherren laut LBS Research in den neuen Ländern noch
kosten- und preissensibler als die im ehemaligen Bundesgebiet. In
Ostdeutschland geben sogar 82 Prozent der Befragten an, in den letzten
drei Jahren zweckgerichtet Einsparmöglichkeiten realisiert zu haben (nach
77 Prozent in den Jahren 1998 bis 2000). Auch in Westdeutschland hat sich
das kostengünstige Bauen zusätzlich verbreitet: Von 61 auf 64 Prozent
aller Neubau-Eigenheime stieg hier der Anteil weiter an.
Mit Abstand an der Spitze aller genutzten Möglichkeiten liegen dabei
größere Eigenleistungen (siehe Grafik). 61 Prozent aller Kostensparer in
den alten Ländern nutzen gezielt diesen Ansatz, in den neuen Ländern sind
es sogar 69 Prozent. Welches Potenzial hier gehoben werden kann, zeigt
nach Einschätzung von LBS Research die Tatsache, dass der Wert dieser
Eigenleistungen im Schnitt mit 28.000 Euro beziffert wird. Das sind
annähernd 15 Prozent der durchschnittlich gezahlten Neubau-Preise. Beim
Vertrauen auf die „Muskelhypothek“ setzen die meisten Erwerber sich
gleichwohl Grenzen: Das Selbstbauhaus wird nur von relativ wenigen (rund 5
Prozent) als Angebot genutzt.
Drei
von zehn Bauherren achten auf eine günstige Lage des Grundstücks innerhalb
der Gemeinde. Bei den meisten anderen Einsparmöglichkeiten gibt es
allerdings spürbare regionale Unterschiede, die sich nach Auskunft von LBS
Research auf einen wichtigen Nenner bringen lassen: Die Erwerber in
Westdeutschland versuchen stärker, die Kosten für das Grundstück in
Grenzen zu halten, in den neuen Ländern mit ihren deutlich niedrigeren
Baulandpreisen stehen dagegen Einsparpotenziale beim Bauaufwand im
Vordergrund. Fast die Hälfte der Ost-Bauherren (48 Prozent gegenüber 27
Prozent in Westdeutschland) verzichtet z.B. auf den Keller, für 32 Prozent
(West: 19 Prozent) tut es der Carport anstelle einer Garage. Demgegenüber
setzen West-Eigenheimer überdurchschnittlich häufig (28 Prozent statt 22
Prozent in den neuen Ländern) auf kleinere Grundstücke, und 21 Prozent
(gegenüber nur 7 Prozent im Osten) sind unter Kostenaspekten mit dem
Reihenhaus anstelle eines freistehenden Einfamilienhauses zufrieden.
Kaum Kompromisse gibt es laut Umfrage jedoch bei der Wohnfläche.
Einfachere Grundrisse werden zwar realisiert (von 23 bzw. 30 Prozent).
Aber wie in der Voruntersuchung sind es in West wie Ost keine 10 Prozent,
die über geringere Quadratmeterzahlen die Kosten drücken wollen. Auch das
Thema „Erbbaurecht“ hat noch einmal an Bedeutung verloren – kein Wunder,
ist doch der Hypothekenzins für diejenigen, die auch an Grund und Boden
volles Eigentum erwerben wollen, in den letzten Jahren nicht mehr viel
höher als der „normale“ Erbbauzins von 4 Prozent.
Auffallend ist für LBS Research die Vielfalt und die Intensität, mit der
jetzt das Thema „Kostengünstiges Bauen“ von Bauherren angegangen wird. Im
Schnitt werden nämlich drei bis vier verschiedene Ansatzpunkte
gleichzeitig genutzt. Dies zeigt, dass bereits jetzt immer mehr Menschen
auf die Kombination von Eigenheimzulage und eigenen Anstrengungen
angewiesen sind. „Nachdem die Neubauförderung bereits zum 1. Januar 2004
deutlich reduziert worden ist, wird kostengünstiges Bauen an Bedeutung
noch weiter zunehmen“, so die LBS-Experten abschließend. Und letztlich
sorgt der Erfolg dieser Bemühungen im Ergebnis dafür, dass bei leicht
gestiegenen Einkommen und gesunkenem Zinsniveau die Durchschnittspreise
für Wohneigentum auch im Neubau seit einer Reihe von Jahren schon nicht
mehr gestiegen sind. Auf diese Weise konnten weitere Schichten von
Wohneigentumserwerbern mit mittleren Einkommen erfolgreich die Schwelle zu
den eigenen vier Wänden überwinden.
Quelle: LBS Research, 03.01.2005
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Basiszinssatz nach § 247 BGB
Gemäß § 247 Abs. 2
BGB ist die
Deutsche Bundesbank verpflichtet, den aktuellen Stand des Basiszinssatzes im
Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Der jeweils aktuelle Stand des
Basiszinssatzes lässt sich nachstehender Tabelle entnehmen.
|
Aktueller Stand |
Gültig ab |
|
3,32 % |
1. Januar 2008 |
|
3,19 % |
1. Juli 2007 |
|
2,70 % |
1. Januar 2007 |
|
1,95 % |
1. Juli 2006 |
|
1,37 % |
1. Januar 2006 |
|
1,17 % |
1. Juli 2005 |
|
1,21 % |
1. Januar 2005 |
|
1,13 % |
1. Juli 2004 |
|
1,14 % |
1. Januar 2004 |
|
1,22 % |
1. Juli 2003 |
|
1,97 % |
1. Januar 2003 |
|
2,47 % |
1. Juli 2002 |
§ 247 Basiszinssatz *)
(1) Der Basiszinssatz beträgt 3,62 Prozent. Er verändert sich zum 1. Januar und
1. Juli eines jeden Jahres um die Prozentpunkte, um welche die Bezugsgröße seit
der letzten Veränderung des Basiszinssatzes gestiegen oder gefallen ist.
Bezugsgröße ist der Zinssatz für die jüngste Hauptrefinanzierungsoperation der
Europäischen Zentralbank vor dem ersten Kalendertag des betreffenden Halbjahrs.
(2) Die Deutsche Bundesbank gibt den geltenden Basiszinssatz unverzüglich nach
den in Absatz 1 Satz 2 genannten Zeitpunkten im Bundesanzeiger bekannt.
*) Amtlicher Hinweis: Diese Vorschrift dient der Umsetzung von Artikel 3 der
Richtlinie 2000/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. Juni
2000 zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr (ABl. EG Nr. L 200 S.
35).
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Von US-Hypothekenbanken lernen
Aktuelle Probleme in den USA bestätigen: Baukredit darf kein Experimentierfeld
sein
100-Prozent-Finanzierung ist riskant für den normalen Wohneigentümer
BERLIN – Die aktuellen Schwierigkeiten amerikanischer Hypothekenbanken mit
erheblichen Kreditausfällen beweisen nach Auffassung der Landesbausparkassen
(LBS), dass die hiesige Baufinanzierungskultur mit solider Eigenkapitalbasis und
zinssicheren Darlehen nicht rückständig, sondern ausgesprochen
zukunftsorientiert ist. LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm zeigt sich vor allem
mit Blick auf die Kunden erleichtert, dass der deutsche Markt nicht einfach
angelsächsischen Vorbildern gefolgt ist. „Sonst wären auch bei uns viele
Erwerber mit kleinen und mittleren Einkommen eines Tages die Dummen“, so Hamm.
Auslöser der Probleme in den USA sind Kredite bis zu 100 Prozent des Kaufpreises
(oder sogar noch mehr), die auch Kunden bekamen, bei denen von Anfang an
zweifelhaft war, ob sie die Finanzierung würden bedienen können. „Steigen die
Zinsen oder fallen die Hauspreise, wird daraus ein hochgefährliches Gemisch“,
kommentiert Hamm diese Modelle. Leider würden praktische Erfahrungen immer
wieder in den Wind geschlagen. Denn schon Anfang der 90er Jahre seien solche
Finanzierungen bei Immobilienkrisen in Großbritannien und Skandinavien
reihenweise gescheitert.
In Deutschland wird die Debatte aktuell meist nur aus Sicht der Banken oder
Anleger geführt – verbunden mit der bangen Frage, ob gesamtwirtschaftliche
Probleme aus den USA zu uns „herüberschwappen“ können. Weniger gesehen wird,
dass es zunächst einmal die Hauseigentümer sind, die Probleme haben, bevor bei
den Banken „Ausfälle“ von Krediten zum Thema werden. Der drohende Verlust der
eigenen vier Wände darf nach den Worten Hamms aber Politik und Öffentlichkeit
nicht kalt lassen.
Schon vor 20 Jahren sind bei uns 100-Prozent-Finanzierungen diskutiert worden.
Die Erfahrung hat jedoch gezeigt: Einkommensschwächere Erwerber müssen sogar
eher mehr als weniger Eigenkapital ansparen, sonst können sie die
Finanzierungsraten nicht sicher genug tragen – zumal dann, wenn die Zinskurve
wieder nach oben zeigt. Nach den bitteren Lehren in den USA, so die LBS, dürfe
man der Politik erst recht nicht suggerieren, mit erweiterten Kreditangeboten
Patentrezepte zur Steigerung der Wohneigentumsquote bieten zu können. „Wenn
viele am Ende doch scheitern, so wird damit auch dem Wohneigentum als
Altersvorsorge ein Bärendienst erwiesen“, folgert Hamm. Nur mit soliden
Finanzierungen könne man die Menschen überzeugen, dass der Hauskauf eine gute
Investition sei.
Gleichwohl werde immer wieder die Ausweitung der Kreditvergabe gefordert – von
neuen Anbietern, die aktuell hierzulande für einen „leichteren Zugang“ zu
Wohnungsbaudarlehen eintreten, aber auch von Beratern wie etwa „London Economics“
(LE) im Auftrag der EU-Kommission, die in Deutschland wegen angeblich zu
konservativer Angebotspolitik „verschenkte Marktpotenziale“ sehen. Großzügige
Kreditangebote nach angelsächsischem Vorbild ließen laut Hamm aber auf dem
hiesigen Markt zu Recht die Alarmglocken läuten, denn die Käufer würden auch bei
den aktuell günstigen Rahmenbedingungen unverändert großen Wert auf
Finanzierungssicherheit legen.
Mit gutem Grund haben die Bausparkassen bereits bei der Vorstellung der
LE-Studie Ende 2005 in Brüssel die EU-Kommission davor gewarnt,
100-Prozent-Finanzierungen zum Modell für Einkommensschwache in ganz Europa zu
machen. Sie haben dabei mit Nachdruck auf die absehbaren Probleme hingewiesen,
wenn Einkommen stagnieren, Immobilienpreise sinken oder die Zinsen wieder
steigen. „Wenn jetzt etwa zur Absicherung solcher Finanzierungen
Hypothekenversicherungen angeboten werden, so mag dies zwar ein Instrument zur
Begrenzung von Bankenrisiken und zur Entlastung von Eigenkapitalanforderungen
sein. Für Eigentümer, die in Schwierigkeiten geraten sind, wäre dies aber
keinerlei Hilfe“, lautet das Urteil des Verbandsdirektors.
LBS Bundesgeschäftsstelle
23.03.2007
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Immobilienkauf: Auf Nebenkosten achten
Mit dem Kaufpreis ist es nicht getan: Wenigstens fünf Prozent extra sind für
Nebenkosten fällig. Und meist muss auch noch renoviert werden - und das kostet
oft stolze Summen.
Neben dem Kaufpreis fallen bei einem Immobilienerwerb weitere Nebenkosten an.
Das ist zum einen die Grunderwerbsteuer, die in den meisten Bundesländern 3,5
Prozent beträgt (Berlin: 4,5 Prozent). Weiter wollen auch Notar und Grundbuchamt
bezahlt werden: Je nach Kaufpreishöhe fallen nochmals rund 1,5 Prozent an. Wurde
eine Immobilie von einem Makler vermittelt, so muss der Käufer in der Regel eine
Maklerprovision zahlen: Sie ist regional unterschiedlich hoch, weiß das
Immobilienportal Immowelt.de: In manchen Regionen sind Käuferprovisionen von bis
zu 7,14 Prozent üblich, in anderen teilen sich Käufer und Verkäufer die
Provision und zahlen jeweils 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer. Möglich ist
auch, dass der Verkäufer die volle Provision übernimmt. Die Höhe der Provision
ist anders als bei Vermietungen nicht gesetzlich geregelt und damit
grundsätzlich verhandelbar. Bei Ladenhütern kann der Käufer durchaus bei der
Provision feilschen.
Kaufnebenkosten werden oft unterschätzt
Neben dem Kaufpreis und den Kaufnebenkosten - die insgesamt über zehn Prozent
der eigentlichen Kaufsumme ausmachen können - müssen in vielen Fällen auch noch
teure Renovierungen erledigt werden. "Diese Kostenfalle wird von vielen Käufern
unterschätzt", weiß Immowelt-Vorstand Carsten Schlabritz. Sicher: Ein paar
Schönheitsreparaturen wie Tapezieren und Wände streichen können auch weniger
geübte Heimwerker selbst erledigen. Aber schon Fliesen oder Parkett verlegen ist
nicht mehr jedermanns Sache. Außerdem wäre es ein Fehler, nur diejenigen
Renovierungsarbeiten zu betrachten, die das Haus moderner und wohnlicher machen.
Zu prüfen ist auch, ob Arbeiten fällig werden, die die Substanz und Sicherheit
eines Hauses betreffen.
Renovierungen können richtig teuer werden
Bei einer Dachsanierung beispielsweise reicht es oft nicht, nur alte gegen neue
Dachpfannen auszuwechseln - auch Balken können morsch oder Verblechungen und
Regenrinnen abgenutzt sein. Und wenn man schon mal dabei ist, bietet es sich an,
gleich eine gute Dachdämmung einbauen zu lassen. Weitere Kosten entstehen, wenn
der Schornstein erneuert werden muss. Die Gesamtkosten einer Dachsanierung
hängen von der Dachgröße, der Dachform und vom verwendeten Material ab - sie
können schon bei einem normalen Haus den Gegenwert eines Mittelklassewagens
erreichen, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Bei vielen älteren
Häusern sind weitere kostspielige Sanierungen fällig. Etwa die Trockenlegung
eines feuchten oder gar schimmligen Kellers. Vielfach müssen auch Elektrik und
Wasserleitungen saniert werden. Das geht vor allem dann ins Geld, wenn Tapeten
und Fliesen entfernt oder gar Wände aufgestemmt werden müssen. Wer sich in eine
alte Immobilie verliebt hat, sollte deshalb im Zweifel vor dem Kauf immer von
einem sachverständigen Fachmann Art, Umfang und Kosten notwendiger Sanierungen
schätzen lassen, rät das Immobilienportal Immowelt.de.
Pressedienst immowelt.de vom 26.04.2007
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Kapitalanlage-Immobilie: Worauf zu achten ist
Wer später seine Rente mit Mieteinnahmen aufbessern will, muss sorgfältig
auswählen. Denn nicht jedes vermeintliche Schnäppchen entpuppt sich später als
Renditebringer.
Künftige Generationen müssen mit weniger Rente auskommen. Private Vorsorge ist
also angesagt, um den Lebensstandard auch im Alter aufrecht zu erhalten. Eine
Möglichkeit dazu kann der Erwerb einer Immobilie zur Kapitalanlage sein,
empfiehlt das Immobilienportal Immowelt.de.
Besondere Sorgfalt ist bei der Auswahl der Immobilie geboten. Insbesondere der
alte Spruch "billig geht immer" hat inzwischen an Gültigkeit verloren. In
struktur- und wirtschaftsschwachen Regionen stehen schon heute viele Wohnungen
leer. Eine Tendenz, die sich in Zukunft eher verstärken wird. Denn dort, wo die
Arbeitslosigkeit hoch ist, ziehen die jungen Leute weg. Das bedeutet zwar nicht
generell, dass man Wohnungen und Häuser zum Beispiel im Osten der Republik oder
im Ruhrpott meiden sollte. Vielmehr gilt: Gute Lage, ein guter Grundriss und ein
attraktives Umfeld sind das A und O, damit eine Immobilie auch in zehn oder 20
Jahren noch leicht zu vermieten ist. Umgekehrt können wenig attraktive
Immobilien auch in prosperierenden Städten künftig Probleme bei der Vermietung
machen. Ein günstiger Einstandspreis ist deshalb kein Garant für eine
langfristig gute Rendite.
Realistisch sind übrigens Jahresmieteinnahmen zwischen vier und sieben Prozent
des Kaufpreises. Neubauten haben meist etwas geringere Anfangsrenditen. Dafür
sind Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten für lange Zeit nicht zu erwarten.
Gebrauchtimmobilien bieten manchmal auch höhere Anfangsrenditen. Aber Vorsicht:
Oft sind in alten Häusern umfassende Renovierungsarbeiten sowohl am Haus
(Fassade, Dach, Isolierung, Heizanlage) als auch in den Wohnungen selbst (neues
Bad, neue Bodenbeläge) fällig. Das kann die Rendite gewaltig in den Keller
reißen.
Angesichts der geringen Geburtenzahl und älter werdenden Bevölkerung ist
mittelfristig trotzdem nicht mit einem generellen Nachfragerückgang für
Wohnimmobilien zu rechnen. Denn der Trend geht zum Singlehaushalt und zu immer
mehr Wohnfläche pro Person. Allerdings sind gerade Singles und Kleinfamilien
heute wesentlich anspruchsvoller als die Elterngeneration, hat Immowelt.de
beobachtet. Eine schicke Wohnung in guter Lage wird deshalb wohl auch in Zukunft
problemlos vermietbar sein.
Pressedienst immowelt.de
vom 31.10.2007
nach oben
Vorfälligkeitsentschädigung: Nicht zu viel zahlen
Wer ein Darlehen vor Ablauf der Zinsbindung vorzeitig zurückzahlen will, muss
der Bank in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen.
Ortswechsel, Ehescheidung, Krankheit: Es gibt viele Gründe, weshalb ein
Immobilienbesitzer sein Eigenheim verkaufen muss. Läuft dann noch ein Darlehen,
das vorzeitig aufgelöst werden soll, kann es sehr teuer werden: Für die
vorzeitige Kündigung kann die Bank eine so genannte Vorfälligkeitsentschädigung
verlangen, die deren entgangene Zinsgewinne für die Restlaufzeit ausgleichen
soll, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Beispiel: Wird ein
100.000-Euro-Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bereits nach fünf Jahren
vorzeitig gekündigt, kann die Entschädigung rund 10.000 Euro betragen, ergab
eine von Verbraucherschützern beauftragte Studie.
Doch nicht immer muss es so teuer werden. Zum einen hat der Bundesgerichtshof
vor einiger Zeit geurteilt, dass die Bank bei der Berechnung realistische Daten
und keine Fantasie-Indices heranziehen muss (Az:: XI ZR 285/03). Zum anderen
haben manche Banken inzwischen reagiert und bieten gegen einen kleinen
Zinsaufschlag auch Darlehen an, die ohne Entschädigungszahlung vorzeitig
aufgelöst werden können.
Auch dabei gibt es Varianten: So gibt es Kredite, bei denen der Verzicht der
Bank auf eine Vorfälligkeitsentschädigung an ein bestimmtes Ereignis gekoppelt
ist: etwa ein berufsbedingter Umzug oder Arbeitslosigkeit. Ein solcher Schutz
ist schon für ein paar Hundert Euro Aufpreis zu haben. Es gibt aber auch
Absicherungen, die eine generelle vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit ermöglichen.
Solche Darlehen werden mit einem Zinsaufschlag angeboten.
Immowelt.de rät daher: Immobilienkäufer sollten vor der Unterschrift abwägen,
welche Absicherung sie einmal benötigen könnten. So wird von Arbeitnehmern heute
eine hohe Mobilität vorausgesetzt. Wenn man in eine andere Stadt ziehen und
deshalb sein Eigenheim verkaufen muss, kann es dann praktisch sein, problemlos
aus dem Darlehen wieder herauszukommen.
Pressedienst immowelt.de vom 19.04.2007
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Finanzierung ohne Eigenkapital ist teuer und risikoreich
Immer mehr Banken vergeben Kredite an Bauherren auch ohne Eigenkapital. Die
Stiftung Warentest warnt in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift FINANZtest
vor dieser Form der Eigenheimfinanzierung. Die Banken ließen sich das erhöhte
Ausfallrisiko durch kräftige Zinsaufschläge bezahlen. Das Eigenheim werde so in
der Regel deutlich teurer, die Raten könnten besonders bei geringem Einkommen
ruinös wirken.
Nur unter ganz bestimmten Bedingungen ist eine Eigenheimfinanzierung komplett
auf Pump ratsam. Dazu zählt ein absolut sicherer Job, etwa als Beamter. Auch
sollte die Immobilie auf jeden Fall langfristig genutzt werden. Bekommt der
Besitzer der Immobilie bei einem plötzlich nötigen Verkauf nur einen Teil des
Kaufpreises, bleibt er ohne Eigenkapital schnell auf einem Schuldenberg sitzen.
Mindestens die Kaufnebenkosten sollte der Käufer aus eigenen Mitteln zahlen
können. Tut er dies nicht, entsprechen die Effektivzinsen für die zusätzlich
benötigte Summe oft 7 bis 15 Prozent.
Darüber hinaus empfiehlt FINANZtest eine Sicherheitsreserve von drei bis sechs
Nettomonatsgehältern, die für unvorhergesehene Ausgaben jederzeit verfügbar sein
sollte.
Pressemeldung verbrauchernews.de
31.05.2007 - mg/sw
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Baufinanzierung: Auch kleine Zinsdifferenzen zählen
Schon kleine Zinsdifferenzen von 0,1 oder 0,2 Prozent summieren sich bei einer
Baufinanzierung im Laufe der Jahre auf beachtliche Beträge.
Schon kleinste Zinsdifferenzen machen bei einer Baufinanzierung eine ganze Menge
aus. Ein Beispiel: Eine Filialbank verlangt für ein 200.000-Euro-Darlehen einen
Zinssatz von 5,2 Prozent. Ein anderer Finanzierer unterbietet dieses Angebot und
verlangt nur fünf Prozent. Eine nur scheinbar kleine Differenz. Denn im Laufe
der Jahre summiert sich die Ersparnis und geht in die Tausende, erläutert das
Immobilienportal Immowelt.de. Im Konkreten Beispiel beträgt das Sparpotenzial
innerhalb von zehn Jahren fast 5.000 Euro.
Der Grund: Bei einem niedrigeren Zins kann bei gleicher Monatsrate eine höhere
Tilgung vereinbart werden, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Im
konkreten Fall beispielsweise 1,7 statt 1,5 Prozent. Bei identischer monatlicher
Belastung fällt die Restschuld nach zehn Jahren geringer aus. Sie beträgt beim
günstigen Anbieter rund 156.000 Euro. Beim teureren Anbieter hätte der Käufer
noch fast 160.800 Euro Schulden.
Pressedienst immowelt.de vom 27.09.2007
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Mit Köpfchen zur Muskelhypothek
Wenn es zum Bauen am nötigen Eigenkapital fehlt, ist handwerkliche Selbsthilfe
gefragt. Diese sogenannte „Muskelhypothek“ wird mit bis zu zehn Prozent der
Bausumme bei der Finanzierung als Eigenkapital anerkannt.
Ohne einen Mindestanteil an Eigenkapital bleibt das eigene Heim meist ein
Wunschtraum. Banken verlangen von Bauherren oder Hauskäufern, sich mit 20 bis 25
Prozent eigenem Geld an der Finanzierung zu beteiligen. Dabei gehören zum
Eigenkapital aber nicht nur Bargeld oder das Guthaben auf dem Bausparvertrag.
Wer fachlich kompetent ist, kann auch mit einer sogenannten Muskelhypothek
Eigenkapital schaffen. Darunter versteht man alle Arbeiten, die der Bauherr
selbst durchführt und dabei Kosten für Handwerker spart. Als Faustformel kann
man damit rechnen, dass Banken und Baufinanzierer für handwerkliche Selbsthilfe
bis zu zehn Prozent der Baukosten als Eigenkapitalersatz akzeptieren.

Realistisch bleiben
Baufamilien sollten den Anteil ihrer Selbsthilfe realistisch einschätzen, rät
Finanzierungsexperte Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse: „Eigenleistungen
durch Bauherren, Nachbarn, Verwandte und Freunde sind nur dann wertvoller
Eigenkapitalersatz, wenn sie ordentlich ausgeführt werden.“ Er erinnert daran,
dass ungelernte Hilfskräfte deutlich mehr Zeit benötigen als erfahrene
Handwerker. Leicht kann sich dadurch die Bauzeit verlängern, was zu erhöhten
Kosten führt. Dies gilt umso mehr für unfachmännische Arbeiten, die teuer
nachbearbeitet werden müssen. Außerdem spart man durch Eigenarbeit nur den
reinen Lohnanteil eines Gewerks, die Materialkosten bleiben. Dennoch sollten
Baufamilien den Einsatz einer Muskelhypothek nicht scheuen – vorausgesetzt, sie
und die Helfer sind handwerklich geschickt. Freiwillig anpackende Freunde und
Verwandte sollten bei der Berufsgenossenschaft angemeldet werden, damit sie
automatisch gesetzlich unfallversichert sind. Eine private
Bauhelfer-Unfallversicherung bietet zusätzlichen Schutz.
Postbank, Presse-
Meldung vom 04.12.2007
nach oben
Hauskauf: Ehrliche Kosteneinschätzung erforderlich
Beim Immobilienerwerb muss der Käufer neben dem reinen Kaufpreis auch noch eine
Reihe weiterer Kosten tragen. Sie müssen bei der Finanzplanung unbedingt
berücksichtigt werden.
Sowohl die Bauzinsen als auch die Immobilienpreise sind derzeit noch günstig.
Dennoch sollten sich angehende Immobilienbesitzer den Hauserwerb nicht schön
rechnen, rät das Immobilienportal Immowelt.de. Denn neben dem reinen Kaufpreis
fallen zahlreiche weitere Kosten an, die bei der Finanzplanung unbedingt
berücksichtigt werden müssen. Eine ehrliche Kostenschätzung über den
tatsächlichen finanziellen Aufwand ist deshalb unabdingbar.
So werden Kaufnebenkosten fällig, die über zehn Prozent des Kaufpreises
ausmachen können.
Grunderwerbsteuer:
Die Grunderwerbsteuer beträgt in den meisten Bundesländern 3,5 Prozent des
Kaufpreises. Neuerdings ist die Höhe dieser Steuer jedoch nicht mehr bundesweit
einheitlich geregelt, sondern kann von den Ländern selbst festgelegt werden.
Berlin hat als erstes Bundesland zum 1. Januar 2007 den Satz auf 4,5 Prozent
angehoben. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Bundesländer diesem
Beispiel folgen könnten.
Notar- und Gerichtskosten:
Die Kosten für Notar und Eigentumsübertragung im Grundbuch betragen rund 1,5
Prozent des Kaufpreises.
Maklerprovision
Die übliche Höhe der Maklerprovision ist in den einzelnen Bundesländern
unterschiedlich. In den meisten Fällen verlangen Makler sowohl vom Käufer als
auch vom Verkäufer jeweils drei Prozent plus Mehrwertsteuer. Der Käufer hat
demnach 3,57 Prozent zu tragen. In Berlin und Brandenburg ist es üblich, dass
der Käufer die volle Provision trägt (7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer).
Manche Makler arbeiten allerdings auch mit einer so genannten Innenprovision,
bei der der Verkäufer den Maklerlohn bezahlt, berichtet Immowelt.de.
Renovierungen
Oft unterschätzt werden auch Folgekosten für Renovierungen nach dem Erwerb einer
Gebraucht-Immobilie. Dabei gilt in der Regel: Je älter ein Haus ist, desto mehr
Sanierungsaufwand ist einzuplanen. Und die Kosten hierfür dürfen nicht
unterschätzt werden. Ein günstig erworbener, desolater Altbau kann sich als
wahres Groschengrab erweisen. Sind viele Gewerke zu sanieren - also zum Beispiel
Dach, Fassade, Heizung, Elektrik, Versorgungsleitungen und Sanitäreinrichtungen
- können die Kosten hierfür im Einzelfall auch höher sein als der Kaufpreis,
mahnt Immowelt.de. Bei neueren Häusern mit guter Substanz ist der finanzielle
Aufwand dagegen meist absehbar. Doch auch hier investieren Käufer
erfahrungsgemäß Geld. Zum Beispiel, weil das Bad zwar gut erhalten ist, aber den
Design-Ansprüchen der neuen Bewohner nicht entspricht. Oder für neue Tapeten
oder eine Umgestaltung des Gartens.
Umzug, Küche, Möbel
Doch damit ist immer noch nicht Schluss mit den Kosten: Auch der Umzug kostet
Geld, womöglich muss auch noch für ein paar Monate sowohl Miete für die alte
Mietwohnung als auch schon die Rate fürs neu erworbene Haus bezahlt werden - das
ja während der Renovierung noch nicht bewohnbar ist. Auch eine neue Einbauküche
ist oft fällig. Außerdem ist das neue Haus meist größer als die alte Bleibe. Und
das bedeutet, dass auch neue Lampen und Möbel angeschafft werden müssen.
Pressedienst immowelt.de
vom 24.01.2008
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Wann es sich lohnt, eine Wohnung zu kaufen, statt zur Miete zu wohnen
Wohneigentum zu kaufen ist in vielen Fällen langfristig billiger, als
lebenslang zur Miete zu wohnen. Trotzdem ist der Immobilienerwerb nicht für
jedermann sinnvoll.
Die niedrigen Zinsen und günstigen Immobilienpreise der vergangenen Jahre haben
Wohneigentum für viele bezahlbar gemacht. Trotzdem lohnt sich ein Immobilienkauf
nicht für jedermann: Wer heute noch nicht weiß, ob Beruf oder Liebe ihn in eine
andere Stadt verschlagen könnten, sollte mit dem Kauf noch warten, rät das
Immobilienportal Immowelt.de.
Ansonsten ist der Vergleich Miete oder Eigentum ein Rechenexempel. Eines, bei
dem allerdings häufig falsch gerechnet wird, mahnt das Immobilienportal
Immowelt.de. Beispiel: Müssen für eine Eigentumswohnung 100.000 Euro finanziert
werden, so fallen für ein Darlehen in dieser Höhe bei 5,5 Prozent Zinsen und
einem Prozent Tilgung monatliche Raten in Höhe von rund 540 Euro an. Auf den
ersten Blick also nicht unbedingt mehr als für eine vergleichbare Mietwohnung.
Allerdings haben Eigentümer in anderen Bereichen höhere Kosten zu tragen als
Mieter. Bestimmte Nebenkosten - zum Beispiel für die Hausverwaltung - trägt der
Eigentümer im Gegensatz zu einem Mieter selbst. Oft unterschätzt werden zudem
die Kosten, die für spätere Instandhaltungen und Reparaturen zurückgelegt werden
müssen. So besagt etwa die - allerdings nicht unumstrittene - Petersche Formel,
dass hierfür innerhalb von 80 Jahren die 1,5-fache Höhe der Baukosten anfallen.
Allerdings ist die Wohnung oder das Haus irgendwann abbezahlt, während Mieter
immer wieder mit Mieterhöhungen rechnen müssen. Auf kurze oder mittlere Sicht
ist Wohneigentum deshalb zumeist teurer als das Wohnen zur Miete. Langfristig
verändert sich das Verhältnis jedoch meist zugunsten des Wohnungseigentümers.
Hinzu kommt, dass Immobilienbesitzer, wie inzwischen zahlreiche Studien ergeben
haben, im Alter über mehr Vermögen verfügen - auch, weil sie gezwungen sind,
während der Abzahlphase sparsamer zu haushalten.
Pressedienst immowelt.de
vom 14.02.2008
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Eigenheim: Kredite wieder günstiger
Bauherren, Wohnungskäufer und Hauseigentümer aufgepasst: Wer jetzt einen Kredit
aufnimmt, kann viel Geld sparen. Denn die Zinsen für Immobilienkredite sind seit
Jahresbeginn um fast einen halben Prozentpunkt gesunken. Mit passendem Konzept
und günstigem Anbieter lässt sich leicht eine fünfstellige Summe sparen. test.de
sagt, wo es günstige Immobilienkredite gibt.
Umfangreicher Test
FINANZtest hat in einer großen Untersuchung Angebote von insgesamt 89
Kreditinstituten getestet - für insgesamt acht Modellfälle. So können sich
Kreditnehmer bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter leichter orientieren.
Folgende Modellfälle sind im Test berücksichtigt:
1. Neubaufinanzierung
2. Hauskauf mit Förderkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau
3. Kauf eines Altbaus mit Sanierung
4. Flexibler Kredit mit Ratenwechsel
5. Anschlusskredit
6. Forwarddarlehen
7. Kleindarlehen
8. Finanzieren ohne Eigenkapital
Hinweis: Im kostenlosen Teil der Untersuchung finden Sie eine Übersicht, die
Spitzenanbieter aller Modellfälle nennt. Die vollständigen Testergebnisse
erhalten Sie hier.
Vermittlungsgesellschaften
Kunden bekommen das vielfältigste Kreditangebot und die niedrigsten Zinsen meist
bei Vermittlungsgesellschaften. Sie vergeben Kredite vor allem im Direktvertrieb
über Internet, Telefon oder die Post. Größter Pluspunkt von
Vermittlungsgesellschaften: Über Online-Plattformen können sie auf die
Kreditbedingungen und Zinssätze von vielen Banken und Versicherern zugreifen.
Dadurch sind sie in der Lage, für fast jeden Kunden das passende Angebot zu
finden.
Klassische Filialbanken
Mittlerweile bieten aber auch immer mehr Filialbanken Immobilienkredite zu
besseren Konditionen an. So sind auch bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken
Kredite mit Sondertilgungsrechten, flexiblen Raten oder einer Zinsbindung von 20
Jahren keine Seltenheit mehr. Der Zinsvorteil gegenüber Direktbanken und
Zinsvermittlern wird immer geringer. In den getesteten Modellfällen lagen die
Kreditzinsen der Filialbanken im Schnitt nur noch um 0,1 bis 0,3 Prozentpunkte
über denen der Vermittlergesellschaften. Vor allem einige Volksbanken, Sparda-
und PSD-Banken bieten Top-Konditionen für Immobilienkredite.
Finanzierungskonzept zuerst
Wer einen Immobilienkredit aufnehmen möchte, sollte zunächst ein
Finanzierungskonzept erstellen und erst im zweiten Schritt nach einem günstigen
Kreditangebot suchen. Je nach Finanzierungswunsch gibt es unterschiedlich hohe
Zinsen und jede Bank kann anders kalkulieren. So staffeln viele Banken die
Zinssätze nach der Darlehenshöhe. Zinsrabatte gibt es beispielsweise ab einer
Kreditsumme von mehr als 150 000 Euro. Wer dagegen weniger als 50 000 Euro
benötigt, zahlt oft einen kräftigen Aufschlag. Bei vielen Banken können Kunden
ohne Aufschlag jährliche Sondertilgungen von 5 oder 10 Prozent der Kreditsumme
vereinbaren. Andere Banken verlangen dafür Zinsaufschläge von bis zu 0,2
Prozentpunkten. Die Beispiele zeigen: Erst wenn Kunden ihrer Bank oder dem
Vermittler genaue Eckdaten der Finanzierung vorgeben, können sie vergleichbare
Angebote erhalten und sich den günstigsten Anbieter heraussuchen.
Förderangebote nutzen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt Förderkredite für den Bau eines
Eigenheims oder für Modernisierungen. So können Bauherren und Wohnungskäufer bis
zu 30 Prozent der Anschaffungskosten finanzieren. Doch auch hier gilt es, das
günstigste Angebot zu finden, denn die Banken vergeben die KfW-Kredite nicht
mehr zu Einheitskonditionen. Die DSL-Bank bietet das ohnehin schon günstige
Darlehen mit einem zusätzlichen Zinsrabatt von 0,25 Prozentpunkten an. Bei der
ING-Diba gibt es für Kunden sogar zusätzliche 0,5 Prozentpunkte. Mehr
Informationen zu Förderangeboten finden Sie in den Tipps.
Warentest
26.02.2008
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DGfM kritisiert Milliarden-Unterstützung zur Rettung der IKB-Bank:
So teuer wie die frühere Eigenheimzulage
Als gigantische Steuerverschwendung kritisiert die DGfM (Deutsche Gesellschaft
für Mauerwerksbau) die staatlichen Finanzspritzen für die durch hochriskante
Fehlspekulationen ins Schleudern geratene IKB-Bank. Das aus Steuermitteln
geschnürte Hilfspaket hat mit rund 10 Mrd. Euro inzwischen etwa die Höhe der
2007 gestrichenen Eigenheimzulage erreicht.
„Es ist unglaublich“, so Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen
Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM), „mit welcher Nonchalance hier staatliche
Misswirtschaft subventioniert wird, während durch die Abschaffung der
Eigenheimzulage die auf Wohnungsneubau orientierten Bereiche der Baubranche ins
Trudeln geraten.“ Den Angaben des Wirtschafts- und
Finanznachrichten-Dienstleisters Dow Jones zufolge ist durch die Abschaffung der
Eigenheimzulage die Zahl der Baugenehmigungen 2007 insgesamt um 26,3 % gesunken.
Bezogen auf Ein- und Zweifamilienhäuser betrug der Rückgang 34,7 %. Die DGfM
fürchtet, dass sich dieser Trend ohne geeignete Fördermaßnahmen fortsetzt und
2008 das zweite Jahr in Folge weniger als 200.000 Neubau-Wohneinheiten genehmigt
werden. Das entspricht einem historischen Tiefstand seit Kriegsende!
„Es ist nicht einzusehen,“ so Rast, „dass einerseits der Steuerzahler in
Milliardenhöhe herangezogen wird, um Fehlentscheidungen hochbezahlter
Bankmanager mit Investitionen in den Immobilienmarkt der USA auszugleichen,
während andererseits unter dem Hinweis auf Haushaltskonsolidierung angeblich
kein Geld für den Wohnungsbau in Deutschland da ist.“
Rast verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass auch die für das KfW-Programm
zum altersgerechten Bauen vorgemerkten Gelder bei den Beratungen zum
Nachtragshaushalt 2008 Ende letzten Jahres dem Rotstift zum Opfer fielen und
fordert: „Wenn politische Maßnahmen Reaktionen auslösen, die zu derartigen
Einbrüchen führen und die auf den Wohnungsneubau orientierten Teile der
Baubranche in Existenzschwierigkeiten bringen, dann ist die Politik
verpflichtet, die Auswirkungen möglichst schnell wieder zu korrigieren.“
Rast warnt vor der Entstehung neuer sozialer Brennpunkte infolge ansteigender
Mieten und ungenügender Wohnraumversorgung für sozial schwächere und ältere
Bürger: „Das kann politisch nicht gewollt sein.“
Aussender: DGfM
Berlin, 03.04.2008
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Baufinanzierung
Steigende Bauzinsen – was tun?
Die Bauzinsen sind gestiegen und die Wirtschaft rechnet mit einer weiteren
Anhebung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank. Wer sich auskennt,
kann sich die aktuellen Konditionen schon jetzt für künftige Darlehen sichern.
Im Immobilienbereich herrschen immer noch vergleichsweise günstige
Finanzierungskonditionen vor – der kürzlich erfolgten Leitzinserhöhung durch die
Europäische Zentralbank (EZB) zum Trotz. Denn die macht sich bei den
langfristigen Krediten bislang nur moderat bemerkbar. Die meisten Banken preisen
die zu erwartenden Erhöhungen von vornherein mit ein. Wer allerdings in nächster
Zeit eine Anschlussfinanzierung benötigt, sollte die Entwicklungen des Marktes
gut beobachten, um notfalls schnell auf weiter steigende Zinsen zu reagieren,
rät das Immobilienportal Immowelt.de.
Liegt das Ende der Zinsbindungsfrist noch in der Ferne und wird langfristig auf
weiter steigenden Zinsen spekuliert, kommt ein „Forward-Darlehen“ in Betracht.
Damit lassen sich die heutigen Konditionen für die Anschlussfinanzierung
reservieren, seit Kurzem bis zu fünf Jahre im Voraus, berichtet Immowelt.de. Für
jeden Monat Wartezeit verlangen Kreditgeber üblicherweise allerdings einen
Zinsaufschlag. Vor einem Jahr waren noch 0,012 bis 0,04 Prozentpunkte je Monat
üblich. Mittlerweile liegt der Satz bei teilweise nur noch 0,003 Prozent. Einige
Anbieter verzichten sogar ganz auf einen Zinsaufschlag.
Was die Laufzeitlänge der Hypothek betrifft, so ist es momentan ratsam, sich die
zehn- oder 15-jährige Kreditversion zu sichern. Denn derzeit sind die
Konditionen für fünf-, zehn- und 15-jährige Hypothekenzinsen sehr günstig. Mit
der längeren Laufzeit lässt sich so zu kaum höheren Kosten das Zinsrisiko
minimieren. Doch trotz momentan steigender Preise für Hypothekendarlehen:
Wirkliche Hochzinsphasen sind bei einer normalen wirtschaftlichen Entwicklung
eher unwahrscheinlich. Derzeit wird stattdessen für die kommenden Monate von
moderat steigenden Zinsen ausgegangen. Grund ist die erwartete weitere Anhebung
der Leitzinsen durch die EZB.
Pressedienst immowelt.de
vom 14.08.2008
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Immobilienkauf: Jeder Fünfte finanziert überwiegend oder ganz mit
Eigenkapital
Ungewöhnlich viele Immobilieninteressenten planen, ihr Eigenheim mit einem sehr
hohen Eigenkapitalanteil zu finanzieren. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen
Umfrage von Immowelt.de, einem führenden Immobilienportal.
Nürnberg, 27. Oktober 2008. Beim Immobilienkauf plant jeder Fünfte, das Objekt
mit mehr als 50 Prozent Eigenkapital zu finanzieren. Über 12 Prozent wollen
sogar komplett auf Kredite verzichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle
Verbraucher-Befragung des Immobilienportals Immowelt.de. Üblich ist eine
Finanzierung mit einem Eigenkapitalanteil in Höhe von 20 bis 30 Prozent. Doch
angesichts der Finanzkrise scheinen viele Deutsche die Immobilie als sicheres
Wertaufbewahrungsmittel für ihr Vermögen wiederzuentdecken.
Umgekehrt streben aber auch 31 Prozent der Befragten beim Immobilienkauf eine
hundertprozentige Kreditfinanzierung an - trotz Finanzkrise. Ob Banken derzeit
solche Kredite bewilligen, hängt vom Einzelfall ab - maßgeblich ist das
individuelle Ausfallrisiko.
Der seit Jahrzehnten von Finanzexperten und Verbraucherschützern verbreitete
Rat, vor dem Immobilienkauf zumindest einen kleineren Teil der Erwerbskosten
angespart zu haben, scheint nur noch bei rund 40 Prozent der Befragten
anzukommen. Diese Gruppe will maximal 30 Prozent eigenes Geld in die Immobilie
stecken.
Die Umfrage im Überblick:
Wie viel Eigenkapital werden Sie voraussichtlich bei Ihrem Immobilienkauf
einbringen?
Ich würde die Immobilie komplett mit Eigenkapital finanzieren - 12,5 %
Mehr als 50 Prozent - 8,2 %
Bis zu 50 Prozent - 9,0 %
Bis zu 30 Prozent - 23,2 %
Bis zu 10 Prozent - 16,1 %
Ich würde einen der Kredite ohne Eigenkapital nutzen - 31,0 %
An der Umfrage haben im Oktober 2008 rund 1.000 Personen teilgenommen, die auf
Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.
Pressemitteilung der Immowelt AG
27.10.2008
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Immobilienfinanzierung: Flexible Kredite sind teurer
Bei einem Baukredit sollte bei der Beratung neben den Kosten auf die
Flexibilität geachtet werden. Foto: Postbank
Wer seine Baudarlehen vorzeitig kündigt, wird dafür normalerweise von den Banken
zur Kasse gebeten. Seit einiger Zeit werden jedoch auch immer öfter
Immobilienkredite mit einem Vorfälligkeitsschutz angeboten. Im Gegenzug für die
Flexibilität verlangen die Institute einen höheren Zins.
Wer seinen Immobilienkredit vor Ablauf der Laufzeit kündigen will, war bisher
auf die Kulanz der Banker angewiesen. Denn in der Regel gibt es nur bei sehr
langfristigen Finanzierungen ein Kündigungsrecht. Ihr Entgegenkommen lassen sich
die Kreditgeber entsprechend entlohnen. Als Vorfälligkeitsentschädigungen
bezeichnen sie die Strafgebühren, die sie für den entgangenen Zins erheben. Und
das kann teuer werden, erklärt das Immobilienportal Immowelt.de. Im Extremfall
können sich die Extrakosten bei hohem Zinsniveau und langer Restlaufzeit auf bis
zu zehn Prozent der Kreditsumme belaufen.
Neuerdings bieten allerdings immer mehr Banken auch kündbare Darlehen, berichtet
Immowelt.de. Diese Immobilienkredite mit Vorfälligkeitsschutz sind allerdings
teurer als die üblichen Baufinanzierungen. Denn üblicherweise wird für die
Flexibilität ein Zinsaufschlag fällig, ergänzt Immowelt.de. Dieser bewegt sich
meist zwischen 0,2 und 0,3 Prozentpunkten. Auch einmalige Sonderzahlungen bei
Vertragsabschluss sind möglich. Die genauen Konditionen schwanken von Anbieter
zu Anbieter.
Dies gilt auch für den Zeitpunkt des Kündigungsrechts. Es sollte daher sehr
genau darauf geachtet werden, ab wann der Ausstieg aus dem Vertrag möglich ist,
rät Immowelt.de. Denn bei den wenigsten Anbietern ist der Ausstieg wirklich
jederzeit möglich. Oft finden sich Klauseln, durch die das Kündigungsrecht erst
ab dem dritten Laufzeitjahr in Kraft tritt. Und wenn nicht gleich der ganze
Kredit, sondern nur ein Teil vorzeitig abgelöst werden soll, können auch hohe
Sondertilgungs-Optionen anstatt des Vorfälligkeitsschutzes eine gute Wahl sein.
Pressedienst immowelt.de
vom 20.08.09
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