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Informationen zum Baupreisindex
und zu anderen Indizes, chronologisch
- neueste Meldungen unten -

Baupreisindizes Instandhaltung von Wohngebäuden




Quelle: Statistisches Bundesamt
Mehrfamilienhäuser = ohne Schönheitsreparaturen, in einer Wohnung = Schönheitsreparaturen

Baupreisindizes Neubau (konventionelle Bauart)



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Starker Anstieg des Baupreisindex im Februar 2007

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Februar 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 7,7%. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit Februar 1992 (+ 7,5%). Im November 2006 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 3,7% betragen. Von November 2006 auf Februar 2007 erhöhte sich der Index um 4,4%.
Gründe für die Erhöhung sind neben der gestiegenen Umsatzsteuer unter anderem höhere Material- und Energiepreise.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2006 auf Februar 2007 um 7,9%, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 7,5%. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist Preisanstiege insbesondere bei den Verglasungsarbeiten (+ 15,1%), Klempnerarbeiten (+ 14,9%), Stahlbauarbeiten (+ 11,3%) und bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 10,8%). Die geringsten Preiserhöhungen gab es bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 3,1%) und bei den Maler- und Lackierarbeiten (+ 3,8%). Preisrückgänge gab es unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden keine.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber Februar 2006 für Bürogebäude um 7,7% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 7,9%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 8,0%.
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 6,9% zu.

Die Baupreisindizes können im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/preise) abgerufen werden.

Statistisches Bundesamt
Pressemitteilung Nr. 145 vom 04.04.2007

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Postbank sieht rosige Zeiten für Baubranche
Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau tragen den Aufschwung

Die Postbank sieht die deutsche Bauwirtschaft am Beginn eines nachhaltig positiven Trends, der in unterschiedlicher Stärke alle Sektoren erfassen wird. Getragen wird der Aufschwung nach Einschätzung der Volkswirte der Bonner Bank vom Wirtschaftsbau und dem öffentlichen Bau. Damit werden die beiden Bereiche, die in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts das Wirtschaftswachstum Deutschlands massiv belastet haben, in der zweiten Hälfte der laufenden Dekade zu Triebfedern der wirtschaftlichen Entwicklung. Chef-Volkswirt Dr. Marco Bargel: „Wir sehen sogar gute Chancen, dass diese Entwicklung bis ins kommende Jahrzehnt anhält. Zuwachsraten von vier bis fünf Prozent halten wir für erreichbar.“

Das gigantische Ergebnis zum Jahresauftakt ist nach Einschätzung der Ökonomen mit Vorsicht zu genießen, da die Bauproduktion gleichzeitig von mehreren Sondereffekten wie dem milden Winter und Nachlaufeffekten aus dem Wegfall der Eigenheimzulage und der Mehrwertsteuererhöhung profitiert hat. Das Auslaufen der Sondereffekte sollte zu einer vorübergehenden Delle bei der Produktion führen. Für 2007 rechnet die Postbank aber immer noch mit einem Wachstum in der gesamten Branche von 3,9 Prozent, im Wohnungsbau von 2,5 Prozent.

Für die folgenden Jahre ist die Postbank sehr optimistisch. Bargel: „Die aktuelle Erholung der Bauinvestitionen stellt kein kurzfristiges Phänomen dar. Unseres Erachtens ist dies erst der Anfang einer Trendwende, die zu einem lang anhaltenden Aufschwung der Baubranche führen wird.“
Basis dieser optimistischen Perspektive ist das aktuell immer noch sehr niedrige Investitionsniveau.

Dies betrifft in erster Linie den Wirtschaftsbau und den öffentlichen Bau. Durch verschiedene Faktoren, etwa die steigende Nachfrage nach Bürogebäuden und ausländische Investments aufgrund der günstigen Immobilienpreise in Deutschland, ist die Postbank zuversichtlich, dass sich der Wirtschaftsbau erst am Anfang einer nachhaltigen und kräftigen Belebung befindet. Die gewerblichen Bauinvestitionen dürften in den kommenden Jahren spürbar stärker zulegen als die gesamte Wirtschaftsleistung in Deutschland.

Wohnungsbau vor trendmäßiger Erholung
Weniger einheitlich sieht die Postbank das Umfeld für den Wohnungsbau. Einer ungünstigen demografischen Entwicklung stehen seit Jahren sinkende Haushaltsgrößen positiv entgegen. Zusätzlich muss auch Ersatz geschaffen werden für die Wohnungen, die vom Markt genommen werden. Außerdem erkennt die Postbank einen zunehmenden Sanierungsbedarf.

Insgesamt sehen die Volkswirte das aktuelle Niveau der Wohnungsbauinvestitionen als zu niedrig an, um den Bedarf bis zum Jahre 2020 abzudecken. Eine Steigerung des Investitionsvolumens um 15 – 20 Prozent in den kommenden fünf Jahren scheint ihnen angemessen. Die Chancen, dass es auch tatsächlich zu einer Belebung des Wohnungsbaus kommt, sehen sie als durchaus günstig und halten deshalb eine Steigerung der Wohnungsbauinvestitionen um mehr als drei Prozent im Durchschnitt der kommenden fünf Jahre für realistisch.

Die vollständigen Postbank Perspektiven finden Sie auch im Internet unter www.postbank.de/research.

Postbank Presse-
Meldung vom 25.05.2007

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Baupreisindex Berlin u. Brandenburg (07.2007)

Berliner Baupreisindex steigt um 7,5 Prozent im Monat Mai 2007 gegenüber Mai des Vorjahres

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist der Baupreisindex für Berlin (Bauleistungen am Bauwerk) im Berichtsmonat Mai 2007 gegenüber Februar 2007 um 0,8 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2006 erhöhte sich der Index um 7,5 Prozent.
Der Teilindex Rohbauarbeiten stieg gegenüber Februar 2007 um 1,0 Prozent. Die höchsten Steigerungsraten wurden bei Gerüstarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten erzielt. Ausbauarbeiten verteuerten sich insgesamt um 0,5 Prozent. Hier wurden die größten Preisanstiege bei Fassadenarbeiten und Dämmarbeiten an technischen Anlagen ermittelt.
Der Anstieg der Berliner Baupreise gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat Mai 2006 ist auch auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer zurückzuführen. So stiegen die Preise für Rohbauarbeiten um 7,7 Prozent und die für Ausbauarbeiten um 7,3 Prozent.

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Pressemitteilung vom 04.07.2007 – Nr. 148

Baupreisindex für das Land Brandenburg im Monat Mai 2007 gegenüber Februar 2007 um 1,0 Prozent angestiegen

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, stieg der Baupreisindex (Bauleistungen am Bauwerk) für das Land Brandenburg im Berichtsmonat Mai 2007 gegenüber Februar 2007 um 1,0 Prozent. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres wurde eine Erhöhung des Baupreisindex um 12,5 Prozent ermittelt.
Im Mai 2007 haben sich die Baupreise gegenüber dem Vormonat Februar um 1,0 Prozent erhöht. Diese Preisveränderung wurde in erster Linie durch den Anstieg der Preise für Rohbauarbeiten um 1,2 Prozent hervorgerufen. Die höchsten Steigerungsraten wurden hier für Gerüstarbeiten sowie wie bereits im Februar für Beton- und Stahlbauarbeiten ermittelt. Ausbauarbeiten verteuerten sich gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent. Hier waren die größten Preissprünge bei Estrich-, Fassaden- und Metallbauarbeiten zu verzeichnen.
Der starke Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2006 um 12,5 Prozent ist auf die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 und deutlich gestiegene Materialkosten zurückzuführen. Dabei sind auch im Jahresvergleich die Preise für Rohbauarbeiten mit 15,7 Prozent am stärksten gestiegen. Die Preise für Ausbauarbeiten haben sich verglichen mit dem Vorjahresmonat um 9,7 Prozent erhöht.

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Pressemitteilung vom 04.07.2007 – Nr. 146

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Baupreisindex August 2007: Wohngebäude + 7,0% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im August 2007 gegenüber dem entsprechenden Vor­jahresmonat um 7,0%. Im Mai 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 7,8% betragen. Gründe für die Erhöhung sind unter anderem höhere Material- und Energie­preise sowie die gestiegene Umsatzsteuer. Von Mai 2007 auf August 2007 erhöhte sich dieser Index um 0,5%.

Die Preise für Rohbauarbeiten sowie für Ausbauarbeiten stiegen von August 2006 auf August 2007 um jeweils 6,9%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen, insbesondere bei den Verglasungs­arbeiten (+ 14,2%), bei den Stahlbauarbeiten (+ 12,0%), bei den Klempnerarbeiten (+ 10,8%), bei den Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 10,2%) sowie bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 9,0%).

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber August 2006 für Bürogebäude um 7,0% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 7,2%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 6,7%.
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schön­heitsreparaturen) nahmen die Preise um 5,9% zu.

Statistisches Bundesamt
Pressemitteilung Nr. 412
vom 12.10.2007

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Baupreisindex 2000 bis August 2007
ergänzt um Nov 2007 und Feb 2008

    Wohngeb. Bürogeb. Gewerbeg. Straßenbau Instandh.
2000   100 100,0 100,0 100,0 100,0
2001   99,9 100,4 100,4 100,7 100,8
2002   99,9 100,5 100,6 100,5 101,3
2003   99,9 100,6 100,9 100,1 101,7
2004   101,2 102,1 102,5 100,1 102,9
2005   102,1 103,4 104,6 100,5 104,4
2006   104,4 105,8 107,2 104,4 106,7
2006 Feb 102,9 104,3 105,6 102,5 105,4
  Mai 103,6 105,0 106,3 103,6 106,0
  Aug 105 106,4 107,8 105,3 107,1
  Nov 106,1 107,5 109,2 106,3 108,1
2007 Feb 110,8 112,3 113,9 110,7 112,7
  Mai 111,7 113,2 114,9 111,8 113,0
  Aug 112,3 113,9 115,6 112,4 113,4
Nov 112,8 114,5 116,4 113,4 114,2
 2008 Feb 114,1 115,9 117,7 115,1 115,5

Tabelle
Legende: Instandh. = Instandhaltung Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen

 

Grafik

Tabelle und Grafik: DIMaGB
Daten: Statistisches Bundesamt

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Baupreisindex November 2007: Wohngebäude + 6,3% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 6,3%. Im August 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich sogar 7,0% betragen. Gründe für die Erhöhung sind unter anderem höhere Material- und Energiepreise sowie die zu Jahresbeginn gestiegene Umsatzsteuer. Ohne Umsatzsteuer ist der Index binnen Jahresfrist um 3,7% gestiegen.
Von August 2007 auf November 2007 erhöhte sich der Preisindex um 0,4%.

Die Preise für Rohbauarbeiten sowie für Ausbauarbeiten stiegen von November 2006 auf November 2007 um jeweils 6,3%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen, insbesondere bei den Verglasungsarbeiten (+ 11,5%), bei den Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 10,2%), bei den Blitzschutzanlagen (+ 9,6%) sowie bei den Klempnerarbeiten (+ 8,7%). Am geringsten war der Preisanstieg bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 3,6%).

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber November 2006 für Bürogebäude um 6,5% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 6,6%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 6,7%.
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 5,6% zu.

Statistisches Bundesamt (Destatis)
Pressemitteilung Nr. 008 vom 10.01.2008


Baupreisindex Mai 2007: Wohngebäude + 7,8% gegenüber Mai 2006

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Mai 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 7,8%. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit Februar 1992 (+ 7,5%). Im Februar 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 7,7% betragen. Gründe für die Erhöhung sind neben der gestiegenen Umsatzsteuer unter anderem höhere Material- und Energiepreise. Von Februar 2007 auf Mai 2007 erhöhte sich dieser Index um 0,8%.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Mai 2006 auf Mai 2007 um 8,1%, für Aus­bauarbeiten erhöhten sie sich um 7,6%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen, insbesondere bei den Vergla­sungsarbeiten (+ 15,1%), Klempnerarbeiten (+ 12,5%), bei den Stahlbauarbeiten (+ 11,8%), bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 11,2%), bei den Gas-, Wasser- und Abwasser-Installationsanlagen (+ 10,1%) sowie bei den Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+ 10%).

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber Mai 2006 für Bürogebäude um 7,8% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 8,1%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 7,9%.

Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schön­heitsreparaturen) nahmen die Preise um 6,6% zu.

Statistisches Bundesamt (Destatis)
Pressemitteilung Nr. 278 vom 11.07.2007

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Starker Anstieg des Baupreisindex im Februar 2007

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Februar 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 7,7%. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit Februar 1992 (+ 7,5%). Im November 2006 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 3,7% betragen. Von November 2006 auf Februar 2007 erhöhte sich der Index um 4,4%.
Gründe für die Erhöhung sind neben der gestiegenen Umsatzsteuer unter anderem höhere Material- und Energiepreise.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2006 auf Februar 2007 um 7,9%, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 7,5%. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist Preisanstiege insbesondere bei den Verglasungsarbeiten (+ 15,1%), Klempnerarbeiten (+ 14,9%), Stahlbauarbeiten (+ 11,3%) und bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 10,8%). Die geringsten Preiserhöhungen gab es bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 3,1%) und bei den Maler- und Lackierarbeiten (+ 3,8%). Preisrückgänge gab es unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden keine.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber Februar 2006 für Bürogebäude um 7,7% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 7,9%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 8,0%.
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 6,9% zu.

Die Baupreisindizes können im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/preise) abgerufen werden.

Statistisches Bundesamt (Destatis)
Pressemitteilung Nr. 145 vom 04.04.2007

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Baupreisindex Februar 2008:
Wohngebäude + 3,0% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Februar 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,0%. Im November 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 6,3% betragen, wobei dabei noch die zum 1. Januar 2007 erhöhte Umsatzsteuer zum Tragen gekommen war. Von November 2007 auf Februar 2008 erhöhte sich der Preisindex um 1,2%.

Die Preise für Rohbauarbeiten sowie für Ausbauarbeiten stiegen von Februar 2007 auf Februar 2008 um jeweils 3,0%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich waren die Preiserhöhungen unter anderem bei den Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,7%), bei den Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsanlagen in Gebäuden (+ 4,5%), bei den Klempnerarbeiten (+ 4,4%) sowie bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungs­anlagen (+ 4,2%). Am geringsten stiegen die Preise bei den Estricharbeiten (+ 0,9%) und bei Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 0,6%).
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,5% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Februar 2007 für Bürogebäude um 3,2% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,3%.
Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,0%.

Statistisches Bundesamt
Pressemitteilung Nr. 144
vom 10.04.2008

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Baupreisindex November 2008: Wohngebäude + 2,7% zum Vorjahr

WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,7%. Im August 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 3,3% betragen. Von August 2008 auf November 2008 ging der Preisindex um 0,1% zurück.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von November 2007 auf November 2008 um 3,1%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,6%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich waren die Preiserhöhungen unter anderem bei Stahlbauarbeiten (+ 8,4%), bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,8%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 5,1%) und bei Betonarbeiten (+ 5,0%). Am geringsten stiegen die Preise bei den Estricharbeiten (+ 0,5%), bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 0,3%) und bei Parkettarbeiten (+ 0,2%). Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,7% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber November 2007 für Bürogebäude um 3,0% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,7%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,8%.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 009 vom 9. Januar 2009

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Baupreisindex - Baukostenindex - Häuserpreisindex

Baupreisindex
Was beschreibt der Indikator?
Baupreisindizes spiegeln die Entwicklung der Preise für den Neubau und die Instandhaltung von Bauwerken wider. Es werden Preisindizes für folgende Bauwerksarten berechnet:
- für den konventionellen Neubau im Hochbau (Wohngebäude, Bürogebäude und gewerbliche Betriebsgebäude),
- für den Neubau von Einfamiliengebäuden in vorgefertigter Bauart aus Holz,
- für den Neubau im Tiefbau (Straßen, Brücken, Ortskanäle) und
- für die Instandhaltung von Mehrfamiliengebäuden.

Baukostenindex
Im Gegensatz zu den Baupreisindizes, die die Entwicklung der von den Bauherren tatsächlich gezahlten Preise aufzeigen, stellt der Baukostenindex die Entwicklung der Preise der von den Bauunternehmen eingesetzten Produktionsfaktoren dar. Veränderungen der Produktivität sowie der Gewinnmargen der Bauunternehmen sind - im Unterschied zu den Baupreisindizes - nicht Bestandteil des Baukostenindex. Der nachfolgende Beitrag enthält eine ausführliche Methodenbeschreibung.

Häuserpreisindex
Im Jahr 2002 wurde vom Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) ein mehrstufiges Pilotprojekt zur preisstatistischen Erfassung des selbst genutzten Wohneigentums (Entwicklung eines Häuserpreisindex) gestartet. Das Statistische Bundesamt ist von Beginn an an diesem Projekt beteiligt.

(destatis)

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Baupreisindex

Der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland stieg im Februar 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,0%. Im November 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 2,7% betragen. Von November 2008 auf Februar 2009 stieg der Preisindex um 0,3%.

Baupreisindex November 2008: Wohngebäude + 2,7% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,7%. Im August 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 3,3% betragen. Von August 2008 auf November 2008 ging der Preisindex um 0,1% zurück.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von November 2007 auf November 2008 um 3,1%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,6%. Unter den Bauarbeiten an Wohn­gebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich waren die Preiserhöhungen unter anderem bei Stahlbauarbeiten (+ 8,4%), bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,8%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 5,1%) und bei Betonarbeiten (+ 5,0%). Am geringsten stiegen die Preise bei den Estricharbeiten (+ 0,5%), bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 0,3%) und bei Parkettarbeiten (+ 0,2%).
Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,7% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber November 2007 für Bürogebäude um 3,0% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,7%.
Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,8%.

Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen, Baupreisindex für Wohngebäude für das Jahr 2008 gegliedert nach Quartalen können auch kostenfrei über die Tabelle 61261-0002 in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden.

Statistisches Bundesamtes (Destatis)
Pressemitteilung Nr.009 vom 09.01.2009


Baupreisindex Februar 2009: Wohngebäude + 2,0% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Februar 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,0%. Im November 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 2,7% betragen. Von November 2008 auf Februar 2009 stieg der Preisindex um 0,3%.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2008 auf Februar 2009 um 2,1%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,0%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in fast allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich war der Preisanstieg unter anderem bei Stahlbauarbeiten (+ 6,1%), bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,8%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 4,1%), bei Entwässerungskanalarbeiten (+ 3,6%) und bei Metallbauarbeiten (+ 3,5%). Am geringsten stiegen die Preise für Gerüstarbeiten (+ 0,4%). Für Zimmer- und Holzbauarbeiten blieben sie im Jahresvergleich unverändert und bei Parkettarbeiten gingen sie zurück (– 0,7%).
Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,3% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Februar 2008 für Bürogebäude um 2,2% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 2,9%.
Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,0%.

Statistisches Bundesamtes (Destatis)
Pressemitteilung Nr.141 vom 08.04.2009


Baupreisindex Neubau (konventionelle Bauart) 1.Vj 2000 - 1. Vj 2009



Grafik zum Baupreisindex Neubau (konventionelle Bauart) 1.Vj 2000 - 1. Vj 2009
EFH = Einfamilienhäuser, MFH = Mehrfamilienhäuser, BG = Bürogebäude
GBG = Gewerbliche Betriebsgebäude
Daten: Destatis, Grafik: DIMaGb.de

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Baukostenindex 2000 - 2005

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sind verpflichtet, eine Reihe von Konjunkturindikatoren an das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) zu liefern. Einer der geforderten Indikatoren ist ein Baukostenindex. Ersatzweise kann bis zum August 2010 auch ein Baupreisindex gemeldet werden, von dieser Möglichkeit hat das Statistische Bundesamt bisher Gebrauch gemacht. Da dies jedoch keine Dauerlösung sein konnte, wurde in den beiden vergangenen Jahren ein Baukostenindex entwickelt.




Schaubild 1: Baukosten und Baupreise für wichtige Baubeteiligte


Das Baupreislexikon Profi liefert zurzeit Einheitspreise für mehr als 1 000 000 unterschiedliche Bauleistungen und deckt 52 Gewerke (Leistungsbereiche), wie zum Beispiel Erdarbeiten, Mauerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten, ab. Für die Ableitung von Gewichten für den Baukostenindex ist insbesondere folgende Eigenschaft der BaukostenDatenbank von entscheidender Bedeutung: Neben der Abfragemöglichkeit von Einheitspreisen für Bauleistungen bietet das Baupreislexikon Profi auch eine analytische Aufgliederung der preisbestimmenden und somit wichtigsten Kostenfaktoren mit detaillierten Einzelansätzen und Zuschlägen entsprechend einer ordnungsgemäßen und sachgerechten Kalkulation nach Menge und Wert. So erfolgt für sämtliche Einheitspreise bzw. Einzelkosten der Teilleistungen (EKT) eine Aufschlüsselung in die Kostenarten Lohn, Material, Geräte, Betriebsstoffe, Bauhilfsstoffe und sonstige Kosten, deren Kalkulationsansätze sich wie folgt darstellen:

– Löhne = Zeitwert15) . Mittellohn16)
– Material = Menge . Materialpreis frei Baustelle
– Bauhilfsstoffe/RSV17) = Menge . Verrechnungspreis
– Geräte = Stunden . AVR-Wert18)
– Betriebsstoffe19) = Stunden . Verrechnungspreis
– Sonstige Kosten = Menge . Verrechnungspreis




Schaubild 2 (links): Baukostenindizes für Wohngebäude – erste Ergebnisse, 2000 = 100
Schaubild 3 (rechts): Baukosten- und Baupreisindizes für Wohngebäude,2000 = 100

Quelle:
Dipl.-Ing. Jens Dechent: "Zur Entwicklung eines Baukostenindex", in: Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2006, Herausgeber: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2006


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Häuserpreisindex 2000 - 2005

Im Jahr 2004 wurde in dieser Zeitschrift erstmalig über das vom Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) initiierte Pilotprojekt zur preisstatistischen Erfassung des selbst genutzten Wohneigentums (Entwicklung eines Häuserpreisindex) im Zusammenhang mit der Harmonisierung der Verbraucherpreisindizes in der Europäischen Union umfassend berichtet. Seit Anfang 2006 wird das Pilotprojekt inhaltlich erweitert fortgesetzt.




Tabelle 1 (links): Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum –Häuserpreisindex (HPI)
Tabelle 2 (rechts): Preisindex für das schlüsselfertige Bauen



Tabelle 3 (links): Preisindex für Einfamiliengebäude (Neubau, konventionelle Bauart)
Tabelle 4 (rechts): Preisindex für Einfamiliengebäude in vorgefertigter Bauart (ohne Keller)



Schaubild 1: Entwicklung des Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum — Häuserpreisindex, 2000 = 100



Schaubild 2: Entwicklung des Preisindex für das schlüsselfertige Bauen, 2000 = 100



Schaubild 3: Entwicklung des Preisindex für Einfamiliengebäude (Neubau, konventionelle Bauart), 2000 = 100



Schaubild 4: Entwicklung des Preisindex für Einfamiliengebäude in vorgefertigter Bauart (ohne Keller), 2000 = 100



Schaubild 5: Gewichtung der Erwerbsfallkategorien der Wohnungsbauwirtschaft (Neubau)


Daraus wird ersichtlich, dass in Deutschland im Jahr 2000 der Eigenbau, also das klassische traditionelle konventionelle Bauen unter Einschaltung eines Architekten, mit einem Marktanteil von gut 60% nach wie vor sehr stark ausgeprägt war. Der Marktanteil des schlüsselfertigen Bauens belief sich auf knapp 29%, gefolgt vom Fertigteilhochbau, auf den knapp 11% des Neubauwohnungsmarktes entfielen. Eine Auswertung aktuellerer Daten (etwa für das Jahr 2005) ergibt eine weitgehend ähnliche Marktstruktur mit geringen Zuwächsen im Bereich des Marktes für Fertighäuser.

Quelle:
Dipl.-Ing. Jens Dechent: "Häuserpreisindex – Entwicklungsstand und aktualisierte Ergebnisse",
in: Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 12/2006, Herausgeber: Statistisches Bundesamt,
Wiesbaden 2007

DIMaGB.de
16.06.2009

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Häuserpreise 2007 und Transferkosten

Auch ein um das selbst genutzte Wohneigentum erweiterter experimenteller Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland konnte erstmals vorgestellt werden. Seit Mitte Dezember 2007 läuft die dritte und voraussichtlich letzte Ausbaustufe des Pilotprojekts. An der dritten Projektphase beteiligen sich mittlerweile 26 der insgesamt 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union.




Schaubild 1: Entwicklung des Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum (Neubau) — Häuserpreisindex, 2005 = 100



Schaubild 2: Entwicklung der Preise in den einzelnen Marktsegmenten des Wohnungsneubaus, 2005 = 100



Schaubild 3: Entwicklung des Preisindex für bestehende Wohngebäude, 2005 = 100


Zu einer vollständigen Abbildung des selbst genutzten Wohneigentums in einem Verbraucherpreisindex gehört neben der Erfassung der Preise für den eigentlichen Erwerb von Häusern und Wohnungen auch die Erfassung der mit dem Immobilienerwerb verbundenen Transferkosten, also der Nebenkosten, die durch den Kaufakt entstehen.

Dazu gehören:
- Maklergebühren
- Grunderwerbsteuer
- Abwicklung des Kaufs
- Eintragung einer Grundschuld




Schaubild 4: Entwicklung des Preisindex für Transferkosten, 2005 = 100

Quelle:
Dipl.-Ing. Jens Dechent: "Häuserpreise – Ergebnisse für 2007 und erste Resultate für Transferkosten", in: Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 10/2008, Herausgeber: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2008

DIMaGB.de
16.06.2009

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Baupreisindex Mai 2009: Wohngebäude + 1,0% zum Vorjahr

WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Mai 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,0%. Im Februar 2009 hatte der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat noch 2,0% betragen. Von Februar 2009 auf Mai 2009 ging der Preisindex um 0,2% zurück.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Mai 2008 auf Mai 2009 um 0,3%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 1,5%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist stärkere Preiserhöhungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 4,7%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 3,3%) und bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+ 3,0%). Unverändert blieben die Preise im Jahresvergleich bei Gerüstarbeiten. Preisrückgänge gab es bei Betonarbeiten(- 1,1%), bei Zimmer- und Holzbauarbeiten (- 0,8%) und bei Parkettarbeiten(- 0,7%).

Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,8% zu. Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Mai 2008 für Bürogebäude um 1,2% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 1,6%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 3,1%.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 260 vom 10. Juli 2009

Kommentar:

Sollte das jetzt bedeuten, dass die Preisentwicklung stagniert? Gehen Sie lieber nicht davon aus. Eher ist anzunehmen, dass die Deflation die Baubranche auslässt. Seit vielen Jahren befindet sich die Baubranche im Sinkflug. Das hat zu einem Kapazitätenabbau großen Ausmaßes geführt, viele kleine Unternehmen mussten aufgeben, aber auch große waren nicht verschont (Holzmann war nicht der letzte, trotz Millionensubventionen von Schröder). Arbeitsplätze gingen in Größenordnungen verloren, auch wenn Gabriel und Tiefensee dies anhand der segensreichen Wirkung der energetischen Sanierung gesund zu beten versuchen. Schwarzarbeit blüht im großen Stil, auf deutschen Baustellen wird rumänisch und slawisch gesprochen.

Es ist also ein Maß erreicht, wo dem Dumping eine Grenze gesetzt ist. Weitere Preisverfälle sollte man daher nicht erwarten. Dazu kommt die Preisentwicklung bei den Baustoffen. Die geht nicht zurück. Eine bekannte Konstante in der Branche sind die alljährlichen Mitteilungen der großen Hersteller im Frühjahr zu 3-5% "Preisanpassung". Die zunehmend eMonopolisierung macht es möglich, die Markenvielfalt täuscht darüber hinweg, dass es keinen Wettbewerb mehr gibt. Ein Ausweichen nach Osteuropa funktioniert seit Anfang 2008 auch nicht mehr, mittlerweile kommen polnische Unternehmer nach Deutschland, um relativ günstig einzukaufen.

Scrollen Sie nach oben und schauen Sie sich die Grafik für den Zeitraum 2000 bis 2009 an: 13 Prozentpunkte in 10 Jahren sind 1,3% p.a. Für die Zukunft darf man getrost davon ausgehen, dass die Bundesregierung die Spirale wieder zum Drehen bringen wird. Ein bekanntes Mittel hierfür ist die Umsatzsteuer, mit der Bankengeschenke und Bundeswehreinsätze finanziert werden.

DIMaGB.de
13.07.2009


Baupreisindex 2009: Tabelle und Grafik, brutto und netto
Neubau (konventionelle Bauart) von Wohn- und Nichtwohngebäuden
Daten: destatis

  brutto netto
Mai  2/2009 112,6 109,8
Februar  1/2009 112,8 110,0
November  4/2008 112,5 109,7
August  3/2008 112,6 109,8
Mai  2/2008 111,5 108,7
Februar  1/2008 110,6 107,8
November  4/2007 109,5 106,7
August  3/2007 109,0 106,2
Mai  2/2007 108,5 105,7
Februar  1/2007 107,8 105,0
November  4/2006 103,4 103,4
August  3/2006 102,4 102,4
Mai  2/2006 101,2 101,2
Februar  1/2006 100,6 100,6
November  4/2005 100,1 100,1
August  3/2005 100,0 100,0
Mai  2/2005 99,9 99,9
Februar 1/2005 100,0 100,0



Tabelle und Grafik: Baupreisindex, Status: Mai 2009, 2005 = 100%, brutto und netto

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Baupreisindex August 2009: Wohngebäude + 0,2% zum Vorjahr

Wiesbaden - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im August 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,2%. Im Mai 2009 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 1,0% betragen. Von Mai 2009 auf August 2009 stieg der Preisindex um 0,2%.

Die Preise für Rohbauarbeiten gingen von August 2008 auf August 2009 um 1,1% zurück, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 1,1%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preiserhöhungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,2%), bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (+ 2,3%) sowie bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+ 2,2%). Stärkere Preisrückgänge gab es bei Stahlbauarbeiten (- 4,9%) sowie bei
Betonarbeiten (- 4,3%).

Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,3% zu. Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber August 2008 für Bürogebäude um 0,3% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 0,1%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 1,2%.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 389 vom 13.10.2009

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Baupreisindex November 2009: Wohngebäude + 0,3% zum Vorjahr

Wiesbaden - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im November 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,3%. Im August 2009 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 0,2% betragen. Von August 2009 auf November 2009 blieb der Preisindex unverändert.

Die Preise für Rohbauarbeiten gingen von November 2008 bis November 2009 um 0,5% zurück, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 0,9%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preiserhöhungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,0%), bei
Förder- und Aufzugsanlagen (+ 2,9%) sowie bei Verglasungsarbeiten (+ 1,8%).
Stärkere Preisrückgänge wurden bei Stahlbauarbeiten(- 8,7%) sowie bei Betonarbeiten (- 2,4%) registriert.

Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne
Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,2% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber November 2008 für Bürogebäude um 0,4% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 0,1%.
Im Straßenbau stiegen die Preise um 0,9%.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 007 vom 08.01.2010

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