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Informationen zum Baupreisindex
und zu anderen Indizes, chronologisch
- neueste Meldungen unten -
01.2016 neu:  Baukosten, Baupreise, Baupreisindex 2000-2015, D & BB - Link



Baupreisindizes Instandhaltung von Wohngebäuden




Quelle: Statistisches Bundesamt
Mehrfamilienhäuser = ohne Schönheitsreparaturen, in einer Wohnung = Schönheitsreparaturen

Baupreisindizes Neubau (konventionelle Bauart)



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Starker Anstieg des Baupreisindex im Februar 2007

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Februar 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 7,7%. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit Februar 1992 (+ 7,5%). Im November 2006 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 3,7% betragen. Von November 2006 auf Februar 2007 erhöhte sich der Index um 4,4%.
Gründe für die Erhöhung sind neben der gestiegenen Umsatzsteuer unter anderem höhere Material- und Energiepreise.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2006 auf Februar 2007 um 7,9%, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 7,5%. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist Preisanstiege insbesondere bei den Verglasungsarbeiten (+ 15,1%), Klempnerarbeiten (+ 14,9%), Stahlbauarbeiten (+ 11,3%) und bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 10,8%). Die geringsten Preiserhöhungen gab es bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 3,1%) und bei den Maler- und Lackierarbeiten (+ 3,8%). Preisrückgänge gab es unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden keine.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber Februar 2006 für Bürogebäude um 7,7% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 7,9%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 8,0%.
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 6,9% zu.

Die Baupreisindizes können im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/preise) abgerufen werden.

Statistisches Bundesamt
Pressemitteilung Nr. 145 vom 04.04.2007

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Postbank sieht rosige Zeiten für Baubranche
Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau tragen den Aufschwung

Die Postbank sieht die deutsche Bauwirtschaft am Beginn eines nachhaltig positiven Trends, der in unterschiedlicher Stärke alle Sektoren erfassen wird. Getragen wird der Aufschwung nach Einschätzung der Volkswirte der Bonner Bank vom Wirtschaftsbau und dem öffentlichen Bau. Damit werden die beiden Bereiche, die in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts das Wirtschaftswachstum Deutschlands massiv belastet haben, in der zweiten Hälfte der laufenden Dekade zu Triebfedern der wirtschaftlichen Entwicklung. Chef-Volkswirt Dr. Marco Bargel: „Wir sehen sogar gute Chancen, dass diese Entwicklung bis ins kommende Jahrzehnt anhält. Zuwachsraten von vier bis fünf Prozent halten wir für erreichbar.“

Das gigantische Ergebnis zum Jahresauftakt ist nach Einschätzung der Ökonomen mit Vorsicht zu genießen, da die Bauproduktion gleichzeitig von mehreren Sondereffekten wie dem milden Winter und Nachlaufeffekten aus dem Wegfall der Eigenheimzulage und der Mehrwertsteuererhöhung profitiert hat. Das Auslaufen der Sondereffekte sollte zu einer vorübergehenden Delle bei der Produktion führen. Für 2007 rechnet die Postbank aber immer noch mit einem Wachstum in der gesamten Branche von 3,9 Prozent, im Wohnungsbau von 2,5 Prozent.

Für die folgenden Jahre ist die Postbank sehr optimistisch. Bargel: „Die aktuelle Erholung der Bauinvestitionen stellt kein kurzfristiges Phänomen dar. Unseres Erachtens ist dies erst der Anfang einer Trendwende, die zu einem lang anhaltenden Aufschwung der Baubranche führen wird.“
Basis dieser optimistischen Perspektive ist das aktuell immer noch sehr niedrige Investitionsniveau.

Dies betrifft in erster Linie den Wirtschaftsbau und den öffentlichen Bau. Durch verschiedene Faktoren, etwa die steigende Nachfrage nach Bürogebäuden und ausländische Investments aufgrund der günstigen Immobilienpreise in Deutschland, ist die Postbank zuversichtlich, dass sich der Wirtschaftsbau erst am Anfang einer nachhaltigen und kräftigen Belebung befindet. Die gewerblichen Bauinvestitionen dürften in den kommenden Jahren spürbar stärker zulegen als die gesamte Wirtschaftsleistung in Deutschland.

Wohnungsbau vor trendmäßiger Erholung
Weniger einheitlich sieht die Postbank das Umfeld für den Wohnungsbau. Einer ungünstigen demografischen Entwicklung stehen seit Jahren sinkende Haushaltsgrößen positiv entgegen. Zusätzlich muss auch Ersatz geschaffen werden für die Wohnungen, die vom Markt genommen werden. Außerdem erkennt die Postbank einen zunehmenden Sanierungsbedarf.

Insgesamt sehen die Volkswirte das aktuelle Niveau der Wohnungsbauinvestitionen als zu niedrig an, um den Bedarf bis zum Jahre 2020 abzudecken. Eine Steigerung des Investitionsvolumens um 15 – 20 Prozent in den kommenden fünf Jahren scheint ihnen angemessen. Die Chancen, dass es auch tatsächlich zu einer Belebung des Wohnungsbaus kommt, sehen sie als durchaus günstig und halten deshalb eine Steigerung der Wohnungsbauinvestitionen um mehr als drei Prozent im Durchschnitt der kommenden fünf Jahre für realistisch.

Die vollständigen Postbank Perspektiven finden Sie auch im Internet unter www.postbank.de/research.

Postbank Presse-
Meldung vom 25.05.2007

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Baupreisindex Berlin u. Brandenburg (07.2007)

Berliner Baupreisindex steigt um 7,5 Prozent im Monat Mai 2007 gegenüber Mai des Vorjahres

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist der Baupreisindex für Berlin (Bauleistungen am Bauwerk) im Berichtsmonat Mai 2007 gegenüber Februar 2007 um 0,8 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2006 erhöhte sich der Index um 7,5 Prozent.
Der Teilindex Rohbauarbeiten stieg gegenüber Februar 2007 um 1,0 Prozent. Die höchsten Steigerungsraten wurden bei Gerüstarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten erzielt. Ausbauarbeiten verteuerten sich insgesamt um 0,5 Prozent. Hier wurden die größten Preisanstiege bei Fassadenarbeiten und Dämmarbeiten an technischen Anlagen ermittelt.
Der Anstieg der Berliner Baupreise gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat Mai 2006 ist auch auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer zurückzuführen. So stiegen die Preise für Rohbauarbeiten um 7,7 Prozent und die für Ausbauarbeiten um 7,3 Prozent.

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Pressemitteilung vom 04.07.2007 – Nr. 148

Baupreisindex für das Land Brandenburg im Monat Mai 2007 gegenüber Februar 2007 um 1,0 Prozent angestiegen

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, stieg der Baupreisindex (Bauleistungen am Bauwerk) für das Land Brandenburg im Berichtsmonat Mai 2007 gegenüber Februar 2007 um 1,0 Prozent. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres wurde eine Erhöhung des Baupreisindex um 12,5 Prozent ermittelt.
Im Mai 2007 haben sich die Baupreise gegenüber dem Vormonat Februar um 1,0 Prozent erhöht. Diese Preisveränderung wurde in erster Linie durch den Anstieg der Preise für Rohbauarbeiten um 1,2 Prozent hervorgerufen. Die höchsten Steigerungsraten wurden hier für Gerüstarbeiten sowie wie bereits im Februar für Beton- und Stahlbauarbeiten ermittelt. Ausbauarbeiten verteuerten sich gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent. Hier waren die größten Preissprünge bei Estrich-, Fassaden- und Metallbauarbeiten zu verzeichnen.
Der starke Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2006 um 12,5 Prozent ist auf die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 und deutlich gestiegene Materialkosten zurückzuführen. Dabei sind auch im Jahresvergleich die Preise für Rohbauarbeiten mit 15,7 Prozent am stärksten gestiegen. Die Preise für Ausbauarbeiten haben sich verglichen mit dem Vorjahresmonat um 9,7 Prozent erhöht.

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Pressemitteilung vom 04.07.2007 – Nr. 146

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Baupreisindex August 2007: Wohngebäude + 7,0% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im August 2007 gegenüber dem entsprechenden Vor­jahresmonat um 7,0%. Im Mai 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 7,8% betragen. Gründe für die Erhöhung sind unter anderem höhere Material- und Energie­preise sowie die gestiegene Umsatzsteuer. Von Mai 2007 auf August 2007 erhöhte sich dieser Index um 0,5%.

Die Preise für Rohbauarbeiten sowie für Ausbauarbeiten stiegen von August 2006 auf August 2007 um jeweils 6,9%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen, insbesondere bei den Verglasungs­arbeiten (+ 14,2%), bei den Stahlbauarbeiten (+ 12,0%), bei den Klempnerarbeiten (+ 10,8%), bei den Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 10,2%) sowie bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 9,0%).

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber August 2006 für Bürogebäude um 7,0% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 7,2%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 6,7%.
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schön­heitsreparaturen) nahmen die Preise um 5,9% zu.

Statistisches Bundesamt
Pressemitteilung Nr. 412
vom 12.10.2007

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Baupreisindex 2000 bis August 2007
ergänzt um Nov 2007 und Feb 2008

    Wohngeb. Bürogeb. Gewerbeg. Straßenbau Instandh.
2000   100 100,0 100,0 100,0 100,0
2001   99,9 100,4 100,4 100,7 100,8
2002   99,9 100,5 100,6 100,5 101,3
2003   99,9 100,6 100,9 100,1 101,7
2004   101,2 102,1 102,5 100,1 102,9
2005   102,1 103,4 104,6 100,5 104,4
2006   104,4 105,8 107,2 104,4 106,7
2006 Feb 102,9 104,3 105,6 102,5 105,4
  Mai 103,6 105,0 106,3 103,6 106,0
  Aug 105 106,4 107,8 105,3 107,1
  Nov 106,1 107,5 109,2 106,3 108,1
2007 Feb 110,8 112,3 113,9 110,7 112,7
  Mai 111,7 113,2 114,9 111,8 113,0
  Aug 112,3 113,9 115,6 112,4 113,4
Nov 112,8 114,5 116,4 113,4 114,2
 2008 Feb 114,1 115,9 117,7 115,1 115,5

Tabelle
Legende: Instandh. = Instandhaltung Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen

 

Grafik

Tabelle und Grafik: DIMaGB
Daten: Statistisches Bundesamt

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Baupreisindex November 2007: Wohngebäude + 6,3% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 6,3%. Im August 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich sogar 7,0% betragen. Gründe für die Erhöhung sind unter anderem höhere Material- und Energiepreise sowie die zu Jahresbeginn gestiegene Umsatzsteuer. Ohne Umsatzsteuer ist der Index binnen Jahresfrist um 3,7% gestiegen.
Von August 2007 auf November 2007 erhöhte sich der Preisindex um 0,4%.

Die Preise für Rohbauarbeiten sowie für Ausbauarbeiten stiegen von November 2006 auf November 2007 um jeweils 6,3%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen, insbesondere bei den Verglasungsarbeiten (+ 11,5%), bei den Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 10,2%), bei den Blitzschutzanlagen (+ 9,6%) sowie bei den Klempnerarbeiten (+ 8,7%). Am geringsten war der Preisanstieg bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 3,6%).

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber November 2006 für Bürogebäude um 6,5% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 6,6%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 6,7%.
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 5,6% zu.

Statistisches Bundesamt (Destatis)
Pressemitteilung Nr. 008 vom 10.01.2008


Baupreisindex Mai 2007: Wohngebäude + 7,8% gegenüber Mai 2006

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Mai 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 7,8%. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit Februar 1992 (+ 7,5%). Im Februar 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 7,7% betragen. Gründe für die Erhöhung sind neben der gestiegenen Umsatzsteuer unter anderem höhere Material- und Energiepreise. Von Februar 2007 auf Mai 2007 erhöhte sich dieser Index um 0,8%.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Mai 2006 auf Mai 2007 um 8,1%, für Aus­bauarbeiten erhöhten sie sich um 7,6%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen, insbesondere bei den Vergla­sungsarbeiten (+ 15,1%), Klempnerarbeiten (+ 12,5%), bei den Stahlbauarbeiten (+ 11,8%), bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 11,2%), bei den Gas-, Wasser- und Abwasser-Installationsanlagen (+ 10,1%) sowie bei den Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+ 10%).

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber Mai 2006 für Bürogebäude um 7,8% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 8,1%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 7,9%.

Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schön­heitsreparaturen) nahmen die Preise um 6,6% zu.

Statistisches Bundesamt (Destatis)
Pressemitteilung Nr. 278 vom 11.07.2007

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Starker Anstieg des Baupreisindex im Februar 2007

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Februar 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 7,7%. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit Februar 1992 (+ 7,5%). Im November 2006 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 3,7% betragen. Von November 2006 auf Februar 2007 erhöhte sich der Index um 4,4%.
Gründe für die Erhöhung sind neben der gestiegenen Umsatzsteuer unter anderem höhere Material- und Energiepreise.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2006 auf Februar 2007 um 7,9%, für Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 7,5%. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist Preisanstiege insbesondere bei den Verglasungsarbeiten (+ 15,1%), Klempnerarbeiten (+ 14,9%), Stahlbauarbeiten (+ 11,3%) und bei den Zimmer- und Holzbauarbeiten (+ 10,8%). Die geringsten Preiserhöhungen gab es bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 3,1%) und bei den Maler- und Lackierarbeiten (+ 3,8%). Preisrückgänge gab es unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden keine.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Preisindizes gegenüber Februar 2006 für Bürogebäude um 7,7% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 7,9%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 8,0%.
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 6,9% zu.

Die Baupreisindizes können im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/preise) abgerufen werden.

Statistisches Bundesamt (Destatis)
Pressemitteilung Nr. 145 vom 04.04.2007

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Baupreisindex Februar 2008:
Wohngebäude + 3,0% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Februar 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,0%. Im November 2007 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 6,3% betragen, wobei dabei noch die zum 1. Januar 2007 erhöhte Umsatzsteuer zum Tragen gekommen war. Von November 2007 auf Februar 2008 erhöhte sich der Preisindex um 1,2%.

Die Preise für Rohbauarbeiten sowie für Ausbauarbeiten stiegen von Februar 2007 auf Februar 2008 um jeweils 3,0%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich waren die Preiserhöhungen unter anderem bei den Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,7%), bei den Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsanlagen in Gebäuden (+ 4,5%), bei den Klempnerarbeiten (+ 4,4%) sowie bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungs­anlagen (+ 4,2%). Am geringsten stiegen die Preise bei den Estricharbeiten (+ 0,9%) und bei Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 0,6%).
Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,5% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Februar 2007 für Bürogebäude um 3,2% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,3%.
Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,0%.

Statistisches Bundesamt
Pressemitteilung Nr. 144
vom 10.04.2008

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Baupreisindex November 2008: Wohngebäude + 2,7% zum Vorjahr

WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,7%. Im August 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 3,3% betragen. Von August 2008 auf November 2008 ging der Preisindex um 0,1% zurück.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von November 2007 auf November 2008 um 3,1%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,6%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich waren die Preiserhöhungen unter anderem bei Stahlbauarbeiten (+ 8,4%), bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,8%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 5,1%) und bei Betonarbeiten (+ 5,0%). Am geringsten stiegen die Preise bei den Estricharbeiten (+ 0,5%), bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 0,3%) und bei Parkettarbeiten (+ 0,2%). Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,7% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber November 2007 für Bürogebäude um 3,0% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,7%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,8%.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 009 vom 9. Januar 2009

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Baupreisindex - Baukostenindex - Häuserpreisindex

Baupreisindex
Was beschreibt der Indikator?
Baupreisindizes spiegeln die Entwicklung der Preise für den Neubau und die Instandhaltung von Bauwerken wider. Es werden Preisindizes für folgende Bauwerksarten berechnet:
- für den konventionellen Neubau im Hochbau (Wohngebäude, Bürogebäude und gewerbliche Betriebsgebäude),
- für den Neubau von Einfamiliengebäuden in vorgefertigter Bauart aus Holz,
- für den Neubau im Tiefbau (Straßen, Brücken, Ortskanäle) und
- für die Instandhaltung von Mehrfamiliengebäuden.

Baukostenindex
Im Gegensatz zu den Baupreisindizes, die die Entwicklung der von den Bauherren tatsächlich gezahlten Preise aufzeigen, stellt der Baukostenindex die Entwicklung der Preise der von den Bauunternehmen eingesetzten Produktionsfaktoren dar. Veränderungen der Produktivität sowie der Gewinnmargen der Bauunternehmen sind - im Unterschied zu den Baupreisindizes - nicht Bestandteil des Baukostenindex. Der nachfolgende Beitrag enthält eine ausführliche Methodenbeschreibung.

Häuserpreisindex
Im Jahr 2002 wurde vom Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) ein mehrstufiges Pilotprojekt zur preisstatistischen Erfassung des selbst genutzten Wohneigentums (Entwicklung eines Häuserpreisindex) gestartet. Das Statistische Bundesamt ist von Beginn an an diesem Projekt beteiligt.

(destatis)

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Baupreisindex

Der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland stieg im Februar 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,0%. Im November 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 2,7% betragen. Von November 2008 auf Februar 2009 stieg der Preisindex um 0,3%.

Baupreisindex November 2008: Wohngebäude + 2,7% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im November 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,7%. Im August 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 3,3% betragen. Von August 2008 auf November 2008 ging der Preisindex um 0,1% zurück.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von November 2007 auf November 2008 um 3,1%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,6%. Unter den Bauarbeiten an Wohn­gebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich waren die Preiserhöhungen unter anderem bei Stahlbauarbeiten (+ 8,4%), bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,8%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 5,1%) und bei Betonarbeiten (+ 5,0%). Am geringsten stiegen die Preise bei den Estricharbeiten (+ 0,5%), bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+ 0,3%) und bei Parkettarbeiten (+ 0,2%).
Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,7% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber November 2007 für Bürogebäude um 3,0% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,7%.
Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,8%.

Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen, Baupreisindex für Wohngebäude für das Jahr 2008 gegliedert nach Quartalen können auch kostenfrei über die Tabelle 61261-0002 in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden.

Statistisches Bundesamtes (Destatis)
Pressemitteilung Nr.009 vom 09.01.2009


Baupreisindex Februar 2009: Wohngebäude + 2,0% zum Vorjahr

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Februar 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,0%. Im November 2008 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 2,7% betragen. Von November 2008 auf Februar 2009 stieg der Preisindex um 0,3%.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Februar 2008 auf Februar 2009 um 2,1%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,0%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in fast allen Teilbereichen Erhöhungen. Besonders deutlich war der Preisanstieg unter anderem bei Stahlbauarbeiten (+ 6,1%), bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 5,8%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 4,1%), bei Entwässerungskanalarbeiten (+ 3,6%) und bei Metallbauarbeiten (+ 3,5%). Am geringsten stiegen die Preise für Gerüstarbeiten (+ 0,4%). Für Zimmer- und Holzbauarbeiten blieben sie im Jahresvergleich unverändert und bei Parkettarbeiten gingen sie zurück (– 0,7%).
Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise um 2,3% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Februar 2008 für Bürogebäude um 2,2% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 2,9%.
Im Straßenbau stiegen die Preise um 4,0%.

Statistisches Bundesamtes (Destatis)
Pressemitteilung Nr.141 vom 08.04.2009


Baupreisindex Neubau (konventionelle Bauart) 1.Vj 2000 - 1. Vj 2009



Grafik zum Baupreisindex Neubau (konventionelle Bauart) 1.Vj 2000 - 1. Vj 2009
EFH = Einfamilienhäuser, MFH = Mehrfamilienhäuser, BG = Bürogebäude
GBG = Gewerbliche Betriebsgebäude
Daten: Destatis, Grafik: DIMaGb.de

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Baukostenindex 2000 - 2005

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sind verpflichtet, eine Reihe von Konjunkturindikatoren an das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) zu liefern. Einer der geforderten Indikatoren ist ein Baukostenindex. Ersatzweise kann bis zum August 2010 auch ein Baupreisindex gemeldet werden, von dieser Möglichkeit hat das Statistische Bundesamt bisher Gebrauch gemacht. Da dies jedoch keine Dauerlösung sein konnte, wurde in den beiden vergangenen Jahren ein Baukostenindex entwickelt.




Schaubild 1: Baukosten und Baupreise für wichtige Baubeteiligte


Das Baupreislexikon Profi liefert zurzeit Einheitspreise für mehr als 1 000 000 unterschiedliche Bauleistungen und deckt 52 Gewerke (Leistungsbereiche), wie zum Beispiel Erdarbeiten, Mauerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten, ab. Für die Ableitung von Gewichten für den Baukostenindex ist insbesondere folgende Eigenschaft der BaukostenDatenbank von entscheidender Bedeutung: Neben der Abfragemöglichkeit von Einheitspreisen für Bauleistungen bietet das Baupreislexikon Profi auch eine analytische Aufgliederung der preisbestimmenden und somit wichtigsten Kostenfaktoren mit detaillierten Einzelansätzen und Zuschlägen entsprechend einer ordnungsgemäßen und sachgerechten Kalkulation nach Menge und Wert. So erfolgt für sämtliche Einheitspreise bzw. Einzelkosten der Teilleistungen (EKT) eine Aufschlüsselung in die Kostenarten Lohn, Material, Geräte, Betriebsstoffe, Bauhilfsstoffe und sonstige Kosten, deren Kalkulationsansätze sich wie folgt darstellen:

– Löhne = Zeitwert15) . Mittellohn16)
– Material = Menge . Materialpreis frei Baustelle
– Bauhilfsstoffe/RSV17) = Menge . Verrechnungspreis
– Geräte = Stunden . AVR-Wert18)
– Betriebsstoffe19) = Stunden . Verrechnungspreis
– Sonstige Kosten = Menge . Verrechnungspreis




Schaubild 2 (links): Baukostenindizes für Wohngebäude – erste Ergebnisse, 2000 = 100
Schaubild 3 (rechts): Baukosten- und Baupreisindizes für Wohngebäude,2000 = 100

Quelle:
Dipl.-Ing. Jens Dechent: "Zur Entwicklung eines Baukostenindex", in: Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2006, Herausgeber: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2006


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Häuserpreisindex 2000 - 2005

Im Jahr 2004 wurde in dieser Zeitschrift erstmalig über das vom Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) initiierte Pilotprojekt zur preisstatistischen Erfassung des selbst genutzten Wohneigentums (Entwicklung eines Häuserpreisindex) im Zusammenhang mit der Harmonisierung der Verbraucherpreisindizes in der Europäischen Union umfassend berichtet. Seit Anfang 2006 wird das Pilotprojekt inhaltlich erweitert fortgesetzt.




Tabelle 1 (links): Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum –Häuserpreisindex (HPI)
Tabelle 2 (rechts): Preisindex für das schlüsselfertige Bauen



Tabelle 3 (links): Preisindex für Einfamiliengebäude (Neubau, konventionelle Bauart)
Tabelle 4 (rechts): Preisindex für Einfamiliengebäude in vorgefertigter Bauart (ohne Keller)



Schaubild 1: Entwicklung des Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum — Häuserpreisindex, 2000 = 100



Schaubild 2: Entwicklung des Preisindex für das schlüsselfertige Bauen, 2000 = 100



Schaubild 3: Entwicklung des Preisindex für Einfamiliengebäude (Neubau, konventionelle Bauart), 2000 = 100



Schaubild 4: Entwicklung des Preisindex für Einfamiliengebäude in vorgefertigter Bauart (ohne Keller), 2000 = 100



Schaubild 5: Gewichtung der Erwerbsfallkategorien der Wohnungsbauwirtschaft (Neubau)


Daraus wird ersichtlich, dass in Deutschland im Jahr 2000 der Eigenbau, also das klassische traditionelle konventionelle Bauen unter Einschaltung eines Architekten, mit einem Marktanteil von gut 60% nach wie vor sehr stark ausgeprägt war. Der Marktanteil des schlüsselfertigen Bauens belief sich auf knapp 29%, gefolgt vom Fertigteilhochbau, auf den knapp 11% des Neubauwohnungsmarktes entfielen. Eine Auswertung aktuellerer Daten (etwa für das Jahr 2005) ergibt eine weitgehend ähnliche Marktstruktur mit geringen Zuwächsen im Bereich des Marktes für Fertighäuser.

Quelle:
Dipl.-Ing. Jens Dechent: "Häuserpreisindex – Entwicklungsstand und aktualisierte Ergebnisse",
in: Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 12/2006, Herausgeber: Statistisches Bundesamt,
Wiesbaden 2007

DIMaGB.de
16.06.2009

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Häuserpreise 2007 und Transferkosten

Auch ein um das selbst genutzte Wohneigentum erweiterter experimenteller Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland konnte erstmals vorgestellt werden. Seit Mitte Dezember 2007 läuft die dritte und voraussichtlich letzte Ausbaustufe des Pilotprojekts. An der dritten Projektphase beteiligen sich mittlerweile 26 der insgesamt 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union.




Schaubild 1: Entwicklung des Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum (Neubau) — Häuserpreisindex, 2005 = 100



Schaubild 2: Entwicklung der Preise in den einzelnen Marktsegmenten des Wohnungsneubaus, 2005 = 100



Schaubild 3: Entwicklung des Preisindex für bestehende Wohngebäude, 2005 = 100


Zu einer vollständigen Abbildung des selbst genutzten Wohneigentums in einem Verbraucherpreisindex gehört neben der Erfassung der Preise für den eigentlichen Erwerb von Häusern und Wohnungen auch die Erfassung der mit dem Immobilienerwerb verbundenen Transferkosten, also der Nebenkosten, die durch den Kaufakt entstehen.

Dazu gehören:
- Maklergebühren
- Grunderwerbsteuer
- Abwicklung des Kaufs
- Eintragung einer Grundschuld




Schaubild 4: Entwicklung des Preisindex für Transferkosten, 2005 = 100

Quelle:
Dipl.-Ing. Jens Dechent: "Häuserpreise – Ergebnisse für 2007 und erste Resultate für Transferkosten", in: Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 10/2008, Herausgeber: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2008

DIMaGB.de
16.06.2009

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Baupreisindex Mai 2009: Wohngebäude + 1,0% zum Vorjahr

WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im Mai 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,0%. Im Februar 2009 hatte der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat noch 2,0% betragen. Von Februar 2009 auf Mai 2009 ging der Preisindex um 0,2% zurück.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen von Mai 2008 auf Mai 2009 um 0,3%, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 1,5%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist stärkere Preiserhöhungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 4,7%), bei raumlufttechnischen Anlagen (+ 3,3%) und bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+ 3,0%). Unverändert blieben die Preise im Jahresvergleich bei Gerüstarbeiten. Preisrückgänge gab es bei Betonarbeiten(- 1,1%), bei Zimmer- und Holzbauarbeiten (- 0,8%) und bei Parkettarbeiten(- 0,7%).

Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,8% zu. Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber Mai 2008 für Bürogebäude um 1,2% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 1,6%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 3,1%.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 260 vom 10. Juli 2009

Kommentar:

Sollte das jetzt bedeuten, dass die Preisentwicklung stagniert? Gehen Sie lieber nicht davon aus. Eher ist anzunehmen, dass die Deflation die Baubranche auslässt. Seit vielen Jahren befindet sich die Baubranche im Sinkflug. Das hat zu einem Kapazitätenabbau großen Ausmaßes geführt, viele kleine Unternehmen mussten aufgeben, aber auch große waren nicht verschont (Holzmann war nicht der letzte, trotz Millionensubventionen von Schröder). Arbeitsplätze gingen in Größenordnungen verloren, auch wenn Gabriel und Tiefensee dies anhand der segensreichen Wirkung der energetischen Sanierung gesund zu beten versuchen. Schwarzarbeit blüht im großen Stil, auf deutschen Baustellen wird rumänisch und slawisch gesprochen.

Es ist also ein Maß erreicht, wo dem Dumping eine Grenze gesetzt ist. Weitere Preisverfälle sollte man daher nicht erwarten. Dazu kommt die Preisentwicklung bei den Baustoffen. Die geht nicht zurück. Eine bekannte Konstante in der Branche sind die alljährlichen Mitteilungen der großen Hersteller im Frühjahr zu 3-5% "Preisanpassung". Die zunehmend eMonopolisierung macht es möglich, die Markenvielfalt täuscht darüber hinweg, dass es keinen Wettbewerb mehr gibt. Ein Ausweichen nach Osteuropa funktioniert seit Anfang 2008 auch nicht mehr, mittlerweile kommen polnische Unternehmer nach Deutschland, um relativ günstig einzukaufen.

Scrollen Sie nach oben und schauen Sie sich die Grafik für den Zeitraum 2000 bis 2009 an: 13 Prozentpunkte in 10 Jahren sind 1,3% p.a. Für die Zukunft darf man getrost davon ausgehen, dass die Bundesregierung die Spirale wieder zum Drehen bringen wird. Ein bekanntes Mittel hierfür ist die Umsatzsteuer, mit der Bankengeschenke und Bundeswehreinsätze finanziert werden.

DIMaGB.de
13.07.2009


Baupreisindex 2009: Tabelle und Grafik, brutto und netto
Neubau (konventionelle Bauart) von Wohn- und Nichtwohngebäuden
Daten: destatis

  brutto netto
Mai  2/2009 112,6 109,8
Februar  1/2009 112,8 110,0
November  4/2008 112,5 109,7
August  3/2008 112,6 109,8
Mai  2/2008 111,5 108,7
Februar  1/2008 110,6 107,8
November  4/2007 109,5 106,7
August  3/2007 109,0 106,2
Mai  2/2007 108,5 105,7
Februar  1/2007 107,8 105,0
November  4/2006 103,4 103,4
August  3/2006 102,4 102,4
Mai  2/2006 101,2 101,2
Februar  1/2006 100,6 100,6
November  4/2005 100,1 100,1
August  3/2005 100,0 100,0
Mai  2/2005 99,9 99,9
Februar 1/2005 100,0 100,0



Tabelle und Grafik: Baupreisindex, Status: Mai 2009, 2005 = 100%, brutto und netto

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Baupreisindex August 2009: Wohngebäude + 0,2% zum Vorjahr

Wiesbaden - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im August 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,2%. Im Mai 2009 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 1,0% betragen. Von Mai 2009 auf August 2009 stieg der Preisindex um 0,2%.

Die Preise für Rohbauarbeiten gingen von August 2008 auf August 2009 um 1,1% zurück, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 1,1%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preiserhöhungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,2%), bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (+ 2,3%) sowie bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+ 2,2%). Stärkere Preisrückgänge gab es bei Stahlbauarbeiten (- 4,9%) sowie bei
Betonarbeiten (- 4,3%).

Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,3% zu. Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber August 2008 für Bürogebäude um 0,3% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 0,1%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 1,2%.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 389 vom 13.10.2009

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Baupreisindex November 2009: Wohngebäude + 0,3% zum Vorjahr

Wiesbaden - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im November 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,3%. Im August 2009 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 0,2% betragen. Von August 2009 auf November 2009 blieb der Preisindex unverändert.

Die Preise für Rohbauarbeiten gingen von November 2008 bis November 2009 um 0,5% zurück, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 0,9%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preiserhöhungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,0%), bei
Förder- und Aufzugsanlagen (+ 2,9%) sowie bei Verglasungsarbeiten (+ 1,8%).
Stärkere Preisrückgänge wurden bei Stahlbauarbeiten(- 8,7%) sowie bei Betonarbeiten (- 2,4%) registriert.

Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne
Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,2% zu.

Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber November 2008 für Bürogebäude um 0,4% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 0,1%.
Im Straßenbau stiegen die Preise um 0,9%.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 007 vom 08.01.2010

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Baukosten, Baupreise, Baupreisindex - eine Bestandsaufnahme

23.01.2016


 

Preisindex für Häuser, neue und bestehende Wohnimmobilien sowie Bauland in Deutschland, 2000 bis 2014, Daten vom Statistischen Bundesamt. Darunter: die aus den Daten entwickelte Grafik.

 

 

 

Die Grafik gibt die Entwicklung vom Baupreisindex für Wohngebäude in Deutschland im Zeitraum 2000 bis 2015 wieder. Es ist die Bruttoreihe und 2010 wurde auf 100% gesetzt. Daten vom Statistischen Bundesamt. Auffällig ist die anfänglich verhaltene Phase im Zeitraum 2000 bis 2006, ohne bzw. mit moderatem Anstieg.

 

 

Schneidet man den Zeitraum bis 2006 heraus, ergibt sich für den Zeitraum 2007 bis 2015 für den Baupreisindex von Wohngebäuden in Deutschland das Bild eines fast stetigen Anstieges. Die eingetragene lineare Trendlinie verdeutlicht dies ebenso wie die Egalisierung leichter Ausreißer im Zeitraum 2008 bis 2011. Seit 2012 verläuft der Anstieg vom Baupreisindex auffallend kontinuierlich.

 

Die Grafik gibt die Entwicklung vom Baupreisindex für Wohngebäude in Deutschland im Zeitraum 2007 bis 2015 wieder. 010 wurde auch hier auf 100% gesetzt. Dargestellt wird die Veränderung zum Vorquartal (zum vorangegangenen Vierteljahr). Daten vom Statistischen Bundesamt. Deutliche erkennbar sind die saisonalen Unterschiede, die ein Auf und Ab erkennen lassen. Ab 2011 scheint sich ein Trend der generellen Abnahme anzubahnen.

 

Wenn auch nur marginal, lässt sich der Trend zur Abnahme erkennen, wenn man den Trendkanal anträgt. Seit 2014 scheint es sogar zu einem Stillstand bei der Zunahme der Preisentwicklung zu kommen. Inwiefern die statistische Betrachtung für Prognosen geeignet ist, liegt in der individuellen Verantwortung des Einzelnen.

Die letzten 10 Mitteilungen des Statistischen Bundesamtes zum Baupreisindex

 

Baupreise für Wohngebäude im November 2015: + 1,6 % gegenüber November 2014

Jahresvergleich ebenfalls bei 1,6 % gelegen. Von August 2015 auf November 2015 erhöhten sich die Baupreise um 0,2 %. 

Pressemitteilung 08.01.2016

 

Baupreise für Wohngebäude im August 2015: + 1,6 % gegenüber August 2014

Jahresvergleich ebenfalls bei 1,6 % gelegen. Von Mai 2015 auf August 2015 erhöhten sich die Baupreise um 0,5 %. 

Pressemitteilung 09.10.2015

 

Baupreise für Wohngebäude im Mai 2015: + 1,6 % gegenüber Mai 2014

Jahresvergleich ebenfalls bei 1,6 % gelegen. Von Februar 2015 auf Mai 2015 erhöhten sich die Baupreise um 0,3 %.

Pressemitteilung 09.07.2015

 

Baupreise für Wohngebäude im Februar 2015: + 1,6 % gegenüber Februar 2014

Jahresvergleich ebenfalls bei 1,6 % gelegen. Von November 2014 auf Februar 2015 erhöhten sich die Baupreise um 0,7 %.

Pressemitteilung 10.04.2015

 

Baupreise für Wohngebäude im November 2014: + 1,6 % gegenüber November 2013

Jahresvergleich bei 1,7 % gelegen. Von August 2014 auf November 2014 erhöhten sich die Baupreise um 0,2 %. 

Pressemitteilung 08.01.2015

 

Baupreise für Wohngebäude im August 2014: + 1,7 % gegenüber August 2013

Jahresvergleich ebenfalls bei 1,7 % gelegen. Von Mai auf August 2014 erhöhten sich die Baupreise um 0,4 %. 

Pressemitteilung 10.10.2014

 

Baupreise für Wohngebäude im Mai 2014: + 1,7 % gegenüber Mai 2013

Jahresvergleich bei 2,0 % gelegen. Von Februar auf Mai 2014 erhöhten sich die Baupreise um 0,3 %. 

Pressemitteilung 08.07.2014

 

Baupreise im Februar 2014: + 2,0 % gegenüber Februar 2013

Jahresvergleich ebenfalls bei 2,0 % gelegen. Von November 2013 auf Februar 2014 erhöhten sich die Baupreise um 0,7 %.

Pressemitteilung 09.04.2014

 

Baupreise im November 2013: + 2,0 % gegenüber November 2012

Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im August 2013 im Jahresvergleich ebenfalls bei 2,0 % gelegen. Von August 2013 auf November 2013 erhöhten sich die Baupreise um 0,3 %.

Pressemitteilung 10.01.2014

 

Baupreise im August 2013: + 2,0 % gegenüber August 2012

Die Baupreise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland stiegen im August 2013 gegenüber August 2012 um 2,0 %.

Pressemitteilung 10.01.2014

 

Preisindex regional: Berlin und Brandenburg

 

 

Preisindex für Wohngebäude (Neubau) in Berlin und Brandenburg, 1991 bis 2014, 2010 = 100%, Daten vom Amt für Statistik Berlin - Brandenburg

 

 

Die Grafik verdeutlicht eine relative Angleichung der Baupreisindizes in Berlin und Brandenburg und sie weist einen leichten Vorsprung von Brandenburg gegenüber Berlin aus. Neueste Meldungen (siehe hierzu die folgenden zwei Meldungen im Anhang) berichten von einer Abschwächung des Anstiegs der Baupreise 2015 gegenüber 2014, sowohl in Berlin als auch in Brandenburg. Inwiefern die statistische Betrachtung für Prognosen geeignet ist, liegt in der individuellen Verantwortung des Einzelnen.

 

Abschwächung des Anstiegs der Baupreise in Berlin 2015 gegenüber 2014

 

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) in

Berlin erhöhten sich im Durchschnitt des Jahres 2015 gegenüber 2014 um 1,6 Prozent,

teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Der Anstieg im November

2015 gegenüber November 2014 auf einen Indexstand von 112,6 (Basis 2010 100)

betrug +1,8 Prozent, während die Veränderung zum Berichtsmonat August 2015 bei

+0,3 Prozent lag.

 

Mit +1,8 Prozent ist der jährliche Preisanstieg für den Neubau von Wohngebäuden

insgesamt im November 2015 gegenüber November 2014 wieder leicht zurückgegangen

(August 2015: +1,9 Prozent; Mai 2015: +1,5 Prozent). Maßgeblich bestimmt

wurde die jährliche Preisentwicklung im November 2015 vor allem durch höhere

Preise für Ausbauarbeiten (+2,3 Prozent). Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen um

1,2 Prozent. Großen Einfluss auf das Gesamtergebnis binnen Jahresfrist hatten

hauptsächlich kräftige Preiserhöhungen für Maler- und Lackierarbeiten (+5,4 Prozent),

Rollladen- (+4,9 Prozent) und Metallbauarbeiten (+4,8 Prozent) sowie Zimmerund

Holzbauarbeiten (+4,3 Prozent). Nennenswerte Preissenkungen gegenüber dem

Vorjahr gab es im November 2015 dagegen für Estrich- (–2,4 Prozent) und Entwässerungskanalarbeiten

(–1,0 Prozent).

 

Die von August bis November 2015 ermittelte Preiserhöhung um 0,3 Prozent war die

schwächste innerhalb der vier Berichtsmonate des Jahres 2015 und trug damit am

wenigsten zur Preisentwicklung im Jahr 2015 insgesamt bei. Während die Preise für

Ausbauarbeiten im Vergleich zum August 2015 im November 2015 um 0,4 Prozent

stiegen, blieben die für Rohbauarbeiten unverändert. Nennenswerte Preiserhöhungen

gegenüber August 2015 unter den einzelnen Bauarbeiten gab es für Tapezier-

(+1,7 Prozent), Parkett- (+1,6 Prozent) sowie Verglasungsarbeiten (+1,2 Prozent),

während vor allem die Preise für Gerüstarbeiten (–2,5 Prozent) sanken.

 

Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) verteuerten

sich im November 2015 gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent. Die Preise für

Schönheitsreparaturen in einer Wohnung stiegen um 2,3 Prozent.

 

Auch der Preisanstieg für den Neubau von Nichtwohngebäuden hat sich im November

2015 im Vergleich zum Vorjahr mit jeweils +2,0 Prozent für den Neubau gewerblicher

Betriebsgebäude und Bürogebäude etwas abgeschwächt. Die jährliche Preisentwicklung

innerhalb des betrachteten Ingenieurbaus lag für den Neubau von Straßen

nur noch bei +0,8 Prozent und für den von Ortskanälen bei +0,6 Prozent. Neue

Brücken im Straßenbau kosteten noch 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.

 

Die durchschnittliche Preisentwicklung im Jahr 2015 gegenüber 2014 lag mit

+1,6 Prozent deutlich unter der in den Vorjahren. Roh- und Ausbauarbeiten verteuerten

sich 2015 im Schnitt um 1,3 bzw. 2,1 Prozent und damit ebenfalls weniger stark

als in den Jahren zuvor.

 

Amt für Statistik Berlin - Brandenburg

Pressemitteilung Nr. 7 vom 11. Januar 2016

 

Rückgang des Anstiegs der Baupreise im Land Brandenburg 2015 gegenüber 2014

 

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) im

Land Brandenburg stiegen im Durchschnitt des Jahres 2015 gegenüber 2014 um

2,3 Prozent, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Im November 2015

lag der Anstieg gegenüber Vorjahresmonat November 2014 bei 2,6 Prozent und

erreichte einen Indexstand von 116,1 (Basis 2010 100). Die Veränderung zum

Berichtsmonat August 2015 betrug +0,3 Prozent.

 

Im November 2015 hat sich die jährliche Teuerung für den Neubau von Wohngebäuden

mit +2,6 Prozent gegenüber November 2014 nochmals verstärkt (August 2015:

+2,3 Prozent). Ursache waren sowohl stärkere Preiserhöhungen für Roh- (+1,8 Prozent)

als auch für Ausbauarbeiten (+3,2 Prozent) insgesamt. Bestimmend für die

Gesamtentwicklung der Baupreise im Vergleich zum Vorjahr waren im November

2015 vor allem Verglasungs- (+6,6 Prozent) und Tischlerarbeiten (+5,2 Prozent)

sowie Fliesen und Plattenarbeiten (+4,0 Prozent). Lediglich für Gerüstarbeiten war

mit –0,9 Prozent ein nennenswerter Preisrückgang zu verzeichnen.

 

Im kurzfristigen Vergleich zum Berichtsmonat August 2015 setzte sich mit +0,3 Prozent

die im Verlauf des Jahres 2015 zu beobachtende deutliche Abschwächung des

Preisanstiegs gegenüber dem jeweiligen Vorberichtsmonat fort (August zu Mai 2015:

+0,4 Prozent; Mai zu Februar 2015: +0,5 Prozent; Februar 2015 zu November 2014:

+1,2 Prozent). Die jährliche Preisentwicklung 2015 insgesamt wurde deshalb nur

unwesentlich durch Preisänderungen zum Jahresende bestimmt. Kennzeichnend für

November 2015 waren die im Vergleich zum August 2015 nahezu gleichen Preiserhöhungen

für Roh- (+0,3 Prozent) und Ausbauarbeiten (+0,4 Prozent). Dabei trugen

insbesondere Preiserhöhungen für Verglasungsarbeiten (+2,1 Prozent) und Wärmedämm-

Verbundsysteme (+1,1 Prozent) sowie Preissenkungen für Maler- und Lackierarbeiten

(–2,3 Prozent) zur Preisentwicklung gegenüber August 2015 bei.

 

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen)

stiegen binnen Jahresfrist im November 2015 um 2,6 Prozent. Schönheitsreparaturen

in einer Wohnung kosteten 2,8 Prozent mehr als im November 2014.

 

Auch der Preisanstieg für den Neubau von Nichtwohngebäuden legte im Vorjahresvergleich

nochmals zu, wobei die Preise für den Neubau von Bürogebäuden mit

+2,8 Prozent weiterhin stärker stiegen als die für gewerbliche Betriebsgebäude

(+2,4 Prozent). Innerhalb des ausgewiesenen Ingenieurbaus reichte die jährliche

Preisentwicklung von +1,5 Prozent für neue Brücken im Straßenbau, über +1,8 Prozent

für Straßenneubau, bis +2,6 Prozent für den Neubau von Ortskanälen.

 

Im Jahresdurchschnitt 2015 war mit +2,3 Prozent gegenüber 2014 zwar erneut ein

Anstieg der Baupreise zu verzeichnen, jedoch schwächte sich dieser im Vergleich zu

den Vorjahren weiter ab. Ursache war vor allem der deutliche Rückgang der Preiserhöhungen

für Rohbauarbeiten (+1,5 Prozent; 2014: +2,5 Prozent), während die für

Ausbauarbeiten mit im Schnitt +3,1 Prozent leicht zunahmen (2014: +3,0 Prozent).

 

Amt für Statistik Berlin - Brandenburg

Pressemitteilung Nr. 7 vom 11. Januar 2016


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