dimagb.de

.: Home  .: Inhaltsverzeichnis Bereich: Bauen & Wohnen  .: Suchen



.: richtigbauen.de   .: richtigsanieren.de   .: schimmelpilz-sanieren.de

► Das ist eine Archivseite. Achten Sie auf das jeweilige Datum der einzelnen Artikel. ◄

Infotipp:
:: Artikel im Download
bei
richtigbauen.de
:: Gutachten

:: Normen
:: Planung
:: Regeln
:: wohngesund
bei richtigsanieren.de
:: Altbauten
:: Bautechnik
:: Literatur
:: Praxisbeispiele

 

 


Auf dieser Seite:



Baubeschreibung Einfamilienhaus
als Beispiel für eine Baubeschreibung zum Bauantrag - vergl. hierzu Leistungsbeschreibung


BV: Einfamilienhaus in M.


1. Grundlage für die Genehmigungsunterlagen sind:

die Auflagen aus dem Bebauungsplan "Nr. 24" für das Gebiet "Südlich von St. A.", die Angaben des Bauherrn vom 03.09.1998 und folgende, zuletzt vom 02.10.1998, die Entwurfspläne als Entscheidungsgrundlage

2. Baubeschreibung

2.1 Baugrundstück

2.1.1 Lage des Baugrundstückes

Es handelt sich um das Grundstück Nr. 8. Es befindet sich in der Süd-West-Ecke des Bebauungsgebietes. Das Grundstück liegt ca. 70 m von der Bahnlinie M.-A. entfernt zwischen der Anliegerstraße und der Spiel- und Freizeitfläche. Die Grundstücksgrenze liegt ca. 3,00 m vom Fußweg der Anliegerstraße entfernt.


2.1.2 Größe des Grundstückes

Das Baugrundstück hat eine Größe von ca. 316 m2 bei vom Bebauungsplan abgegriffenen Maßen von ca. 13,50 x ca. 24,00 m (ohne Abzüge).


2.1.3 Auflagen aus dem Bebauungsplan

Die Auflagen ergeben sich aus den Festsetzungen durch Planzeichen. Hinsichtlich der Nutzungsschablone ist das Baugrundstück dem Bereich (1) zugeordnet. Daraus lassen sich folgende Vorgaben ableiten:

Zuordnung: WA Allgemeines Wohngebiet
Zahl der Vollgeschosse: ( II ) 2 Vollgeschosse zwingend
Grundflächenzahl GRZ 0,4
Geschoßflächenzahl GFZ 0,8
Bauweise: ED nur Einzel-/Doppelhäuser
Wandhöhe: 7,00 = Schnittpunkt AW/Dach - OK Straßenachse
Dachform: SD Satteldach Dachneigung: 32-35°
das entspricht 62,5 - 70,0 % Neigung

Weitere Vorgaben aus den zeichnerischen Eintragungen im Bebauungsplan:
Das Grundstück ist ausgewiesen für eine Doppelhaushälfte (DHH) zuzüglich einer Garage (Ga), wobei im Gebiet (2) auch Einzelhäuser zulässig sind. Die regelmäßige Rechteckform des Grundstücks wird straßenseitig unterbrochen durch eine Stellfläche (St), deren Fläche nicht zum Grundstück gehört. Die Firstlinie ist parallel zur Achse der Anliegerstraße angeordnet. Es sind passive Schallschutzmaßnahmen notwendig (S). Das Haus ist zugeordnet zu Fassaden mit Außenschallpegeln mit 50 dB.

Weitere Vorgaben aus dem Text zum Bebauungsplan (Satzung): In der folgenden Beschreibung der geplanten baulichen Anlage wird darauf Bezug genommen ohne besonderen Verweis auf die betreffende Textpassage.


2.2 Größe der baulichen Anlage

Die GRZ von 0,4 läßt eine maximale Überbauung von 126,00 m2 zu. Das bedeutet, dass bei einer Flächenreservierung von 3,50 x 8,00 m für eine später ggf. zu errichtende Garage 98,00 m2 überbaubare Fläche für das Haus verbleiben. Die GFZ von 0,8 läßt 252,00 m2 Geschoßfläche zu, wobei mind. 2 Vollgeschosse errichtet werden.

Rechnerischer Nachweis der Einhaltung der Kennwerte:
Bruttofläche des Gebäudes 10,00 m x 6,50 m = 65,00 m2
Bruttofläche der Garage 3,50 m x 8,00 m = 28,00 m2
Summe = 93,00 m2 und somit kleiner als 126,00 m2
Bruttogeschoßfläche des Gebäudes 3 x 65,00 m2 + 1 x 28,00 m2 = 223,00 m2
und somit kleiner als 252,00 m2

Selbst bei vereinfachtem Ansatz - das DG als Vollgeschoß einbezogen - bleibt die GFZ 0,7 unter der zulässigen Grenze von 0,8; die GRZ 0,3 liegt unter dem Grenzwert von 0,4. Die geplanten Abmaße betragen ca. 10,00 x 6,50 m in der Grundfläche, die Traufhöhe beträgt ca. 6,70 m und das EG liegt als Souterrain ca. 1,00 m tief unter Gelände. Bei einer Dachneigung von 35° ergibt sich eine Firsthöhe b Traufe von ca. 3,15 m. Daraus ergib sich ein umbauter Raum (BRI) von rd. 650 m3.


2.3 Einzelbeschreibung der baulichen Anlage

2.3.0 Vorbemerkungen

Das Gebäude ist als Massivbau konzipiert, diesem Konzept folgt die weitere Beschreibung. Alternativ ist eine Ausführung als Fertighaus vorgesehen. In diesem Fall gelten die Beschreibungen des Systemanbieters, wobei die bautechnischen Anforderungen einzuhalten sind (Schallschutz, Wärmedämmung, Standsicherheit usw.) und wobei auch die äußere Gestaltung den Vorgaben des Bebauungsplanes zwingend entspricht. Das bedeutet, ein Fertighaus muß dieser Baubeschreibung folgen.


2.3.1 Funktion (Betriebsbeschreibung)

KG als Souterrain: Schlafen, Gästezimmer, Kellerraum (Abstell-, Hobby-), Bad/WC
EG als Hochparterre: Küche, Wohnen, Essen, WC
OG/DG mit ca. 1,00 m Abseitenhöhe: Kind 1+2 evtl. vorerst als 1 Raum,
spätere Teilung (Einbau einer GK - Trennwand in T-Form mit 2 Türen)
Raum für Heizung und für Lüftung im WC
Anbauten optional: Garage für späteren Anbau
bei GFZ und GRZ sind m2 reserviert


2.3.2 Konstruktion

Fundamente: Streifenfundamente, B25 30x50 cm,
frostsicher gegründet auf gewachsenem Boden, ca. 1,0 m unter Gelände
Sohlplatte B15 10 cm im Keller, Abdichtung nach DIN 18195 3lg.
Tragende Außenwände KS-Mauerwerk 24,0 cm, Abdichtung nach DIN 18195 3lg.
24er AW zum Nachbarhaus, egal ob DHH oder Einzelhaus bei DHH
Dämmstreifen zwischen den beiden Giebelwänden
Tragende Innenwände: ohne,
ggf. Unterzug nach Vorgabe Statiker in Längsrichtung
Nichttragende Innenwände: Metallständerwände mit GK
WC im EG mit Oberlichtern
Geschoßdecken als Filigran-Deckenplatten ca. 20 cm, Spannweite 6,20 m
mit Ringanker (-balken)- Ausbildung umlaufend
Dachkonstruktion
Sparrendach mit Traufbohle, mit Dachüberstand
Sparren 8/20 mit a= 0,80 m


2.3.4 Gebäudehülle

Dacheindeckung normal kleinformatige Falzziegeldeckung
Romanokremper L 25 (r) von WIEKOR, naturrot, engobiert
hinterlüftetes Kaltdach, 2 Wohndachfenster VELUX oder ROTO
Regenrohre DN 100, Dachrinnen Ng 333, Titanzink 0,7 mm
Dachdämmung 16,0 cm Zwischensparrendämmung
Mineralfaserdämmplatten A1, WLG 040
gesichert durch:
von oben: Unterspannbahn Delta MAXX von Dörken
von unten: Dampfsperre
Fassade wasserabweisend, wasserdampfdurchlässig
witterungsbeständig, mechanisch hoch belastbar
als Reibe-, Traufel- oder Kratzputz; auf Kunstharz- oder mineralischer Basis,
alsecco (r) in leicht getöntem Weiß
Außenwanddämmung Styropordämmung 12,0 cm,
WLG 040, PS 15 SE, B1 nach DIN 4102,
im Sockelbereich (30+30 cm) Styrodurplatten
Außenfensterbänke Alu weiß, mit Seitenteilen Kunststoff
Fenster Kunststoff weiß, VEKA o. KÖMMERLING,
ISO, k(f)=1,4, k(v)=1,3
verdeckt liegende Einhand-Beschläge ROTO oder WINKHAUS
im KG mit Rolladen (Kunststoff-Panzer, aufliegender Kasten)
Hauseingangstür Kunststoff (oder Holz), weiße Oberfläche wie die Fenster
einbruchhemmend (evtl.) und hochdämmend, mit Glasausschnitt


2.3.5 Ausbau

Wandbekleidungen
Rauhfasertapeten mit Dispersionsanstrich, scheuerbeständig
alternativ Glasvlies m. Dispersion,
Untergrund 15 mm Putz PGr IV
Bad/WC zargenhoch gefliest, Küche mit Fliesenspiegeln
Innenfensterbänke WERZALIT weiß, 3 cm in Leibung, ü= 5 cm
Fußböden Souterrain: schwimmender Estrich mit Teppichbelag
im Abstell-/Hobbyraum evtl. alternativ Platten oder Fliesen 30x30
Hochparterre: Estrich für Fb-Heizung, Plattenbelag
DG: schwimmender Estrich mit Teppichbelag
Deckenbekleidungen Filigrandecken in Sichtbetonqualität,
weißer Dispersionsanstrich
Leuchtenkabel in Leerrohren
Innentüren HPL-Oberflächen nach Wahl,
gefälzte Blätter 40 mm mit Dichtung
Holzzargen mit HPL-Auflage, BB-Schloß Gruppe 1,
Füllung Röhrenspan, HERHOLZ
Drücker, Oliven Aluminium, silberfarbig eloxiert,
FSB (HÄFELE A26.16 TW-R) mit Langschild,
WC-Garnitur und Oliven dazu passend


2.3.6 Außenanlagen

Entwässerung optional ohne,
da eine Regenwassernutzung vorgesehen ist
nur überlaufendes Niederschlagswasser soll versickern
Wege, Flächen neben dem Haus mit Wabenplatten
befestigte Stellfläche
Gehweg zur Hauseingangstür mit Waschbetonplatten
keine versiegelten Flächen, keine Terrassen,
Außentreppe mit Podest, verzinkter Stahl
Einfriedung straßenseitig ohne massive Einfriedung,
da Außenkante Außenwand neben der Grundstücksgrenze liegt,
nur 1 Tor erforderl.
Bepflanzung: Oberbodenbearbeitung mit Rasenansaat
Vorgarten entfällt, da Gebäude an der Grundstücksgrenze liegt


2.3.7 Haustechnik

Öff. Erschließung: Gas, Elektro, Wasser, Abwasser, Telefon, Anliegerstraße
Nichtöff. Erschließung: Hausanschlußraum unter der Treppe vom KG zum EG
Zugänglichkeit über eine Luke im Treppenpodest
alternativ über aufklappbare Treppe zum Podest
zentrale Lage aller Technikanschlüsse im Bereich der Treppe
somit Konzentration der Anschlüsse auf einen Strang
Schacht für Steigestränge im KG und im EG Elektro-UV
mit Sicherungen im kleinen WC im EG
Elektroverteilung über die GK-Wände
Heizung: Gasheizung mit Niedrigtemperatur- oder Brennwertkessel
Kessel im DG untergebracht,
Erdgas-Überdruckkessel (Gasgebläse) Abgastemperatur 60-80 °C, VIESSMANN
kurzer Systemschornstein, Edelstahl für niedrigste Abgastemp.
Warmwasserbereitung mit 80-l-Speicher im DG
Plattenheizkörper im Souterrain und im DG
Fußbodenheizung im Hochparterre, z.B. KLEMM & DÄMM 2000
Lüftung Dunstabzugshaube in der Küche
im EG ein innenliegendes WC mit Zwangsentlüftung
Sanitär z.T. mit optionaler Regenwassernutzung (WC, Waschm., Garten)
GERWAL (r) Regenwassernutzungsanlagen
Badewanne und Duschtasse mit Poresta-Träger
Objekte mittelgetönt, VILLEROY & BOCH, Bad mit Bidet
Elektro Ausstattungswert 3 nach RAL-RG 678, hrsg. von der HEA
reinweiße Objekte in RAL 9010, GIRA Standard reinweiß
Gegensprechanlage, beleuchtete Hausnummernleuchte
Blitzschutz/Erdung Blitzschutzmaßnahmen sind nicht erforderlich
Ringerder zum Anschluß der Rohre, zum Erden der E-Anlage


2.3.8 Besonderheiten

Schallschutz evtl. als Zulage bei den Fenstern für erhöhte Anforderungen
jedoch genügt bereits die SSK 2 den Auflagen
Zwangslüftung nur im innenliegenden WC des EG erforderlich Aggregat im DG,
Rohr/Kanal verläuft im Installationsschacht
Nachströmöffnung ist in der Tür angeordnet
im KG alle Schlafräume auf der "lärmabgewandten" Seite
Erschütterungsschutz passiv durch schwimmenden Estrich
Entwässerung Regenwassernutzungsanlage (optional),
alternativ Versickerung auf dem Grundstück (Sickerpackungen)
Raumaufteilung DG Kind 1 und Kind 2 sind vom Grundriß her fast identisch (gespiegelt),
2 Räume später optional (mit Trennwand zum Flur) und zwischen den beiden Räumen


3. Weitere Bauvorlagen

Unter Berücksichtigung der Verordnung über Bauvorlagen im bauaufsichtlichen Verfahren (Bauvorlagenverordnung) werden folgende Unterlagen neben der Bau- und Betriebsbeschreibung eingereicht:


3.1 Lageplan

Der Lageplan liegt vorab als Auszug aus dem Bebauungsplan im M 1:200 vor. Ein genauer Lageplan vom Vermesser wird im Zusammenhang mit dem Grundbucheintrag erstellt und eingereicht.


3.2 Bauzeichnungen

Die Bauzeichnungen liegen im Maßstab M 1:50 bzw. größer vor. Aus Gründen der Darstellbarkeit und Erkennbarkeit sind die Grundrisse bereits im M 1: 50 erstellt. Bei der geringen Größe des Gebäudes erscheint der M 1:100 ungeeignet.
Dazu gehören:
Grundriß KG (Souterrain) M 1: 50
Grundriß EG (Hochparterre) M 1: 50
Grundriß OG (DG) M 1: 50
Schnitt A-A M 1: 50
Ansichten M 1: 100
Lageplan M 1: 100


3.3 Bautechnische Nachweise

3.3.1 Standsicherheitsnachweis

Der Standsicherheitsnachweis ist noch zu erstellen, er wird nachgereicht: bei Massivbauweise von einem zu beauftragenden Statiker bei Fertigteilbauweise vom ausführenden Unternehmen


3.3.2 Wärmebedarfsberechnung

Die Wärmebedarfsberechnung ist noch zu erstellen, sie wird zusammen mit der Statik nachgereicht.


3.4 Darstellung der Grundstücksentwässerung

Die Grundstücksentwässerung ist im Grundriß mit dargestellt.

Berlin und F., Oktober 1998
Anlagen: wie unter 3. aufgeführt



Baubeschreibung, Leistungsbeschreibung

"Die Sprache des Planers ist die Zeichnung" - dieser Spruch hat seine Richtigkeit. Aber Leistungen bzw. bauliche Anlagen werden nicht nur durch Zeichnungen beschrieben, sondern auch verbal. Der Bauantrag wird immer einen Text- und einen Zeichnungsteil beinhalten. Und bei einer Leistungsbeschreibung für ein LV sollen Zeichnungen nur im Bedarfsfall dazugenommen werden, auch das LV ist ein Textwerk.


Lesen Sie ein Beispiel für eine Baubeschreibung zum Bauantrag. Sie bezieht sich auf ein EFH mit rd. 65 qm Grundfläche und rd. 220 qm BGF. Beachten Sie: Eine Baubeschreibung zum Bauantrag ist keine vertragstaugliche Leistungsbeschreibung! Sie kann lediglich ein Bestandteil einer Leistungsbeschreibung sein. Leider zeigt die Praxis immer wieder, dass es doch auch anders geht - meist zum Nachteil der Bauherren. Dies wollen wir Ihnen in diesem Beitrag näher bringen.

Das meiste dazu ist bereits in der VOB vorgegeben, und zwar in den Teilen A, B und C. Vieles sind feste Regelungen, die gelten, nur weil die VOB zugrundegelegt wurde. Ein grosser teil ist jedoch zu vereinbaren, d.h. bereits für die Kalkulation anzugeben. Sinnvoll ist dann allemal, wenn man sich auch an die Systematik der VOB hält. Denn die kennt jeder ernstzunehmende Unternehmer.

Die Kunst besteht nun nur noch darin, die Leistung "klar, erschöpfend und unmissverständlich" zu beschreiben, so dass jedem Bieter klar ist, was er zu kalkulieren und anzubieten hat. Dabei hilft es wenig, wenn man die VOB abschreibt und als "Vorbemerkungen" in den Vertragstext des LV bringt. Man hat schon genug Arbeit, wenn man gewissenhaft die Leistung mit all ihren Rahmenbedingungen beschreibt.

Bei vielen LV wird man feststellen, dass sich die Existenz der DIN 18299 in weiten Kreisen bislang noch nicht herumgesprochen hat. Hier werden Vorgaben gemacht, was zur Leistungebschreibung gehört:
- 0.1 Angaben zur Baustelle
- 0.2 Angaben zur Ausführung
Auch scheint recht grosse Unklarheit darüber zu herrschen, was
- ATV (Allgemeine Technische Vertragsbedingungen)
- ZTV (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen) und
- BVB (Besondere Vertragsbedingungen)
eigentlich bedeuten bzw. was sie nicht bedeuten.

Lassen Sie mich an einem Beispiel erläutern, wie unterschiedlich Leistungsbeschreibungen sein können. Für eine Altbaumodernisierung kann man als Leistung festlegen: "alte Fenster ausbauen und durch Kunststofffenster mit Isolierverglasung ersetzen" (das ist zwar Frevel, kommt aber immer wieder vor). Man kann die Leistung aber auch genauer beschreiben, wei der folgende Text zeigt:

Leistungsbeschreibung
für alle folgenden Positionen dieses Titels, daher ist
bei allen Positionen nur noch im Kurztext aufgeführt:
der Fenstertyp
die Größe aus den Bestandsplänen in m
die Lage im Gebäude nach Bauteilen
die Lage im Gebäude nach Etagen
die Lage vom Treppenhaus aus gesehen
die Bezeichnung der WE/GE nach Plan
die Straßen-/Hofseite (beim Vorderhaus)
es bedeuten:
KDF - Kastendoppelfenster
KFE - Kastenfensterelement
VBF - Verbundfenster (DDR-Produktion)
IGF - Isolierglasfenster (DDR-Produktion)
EFF - Einfachfenster
Besonderheiten stehen in den jeweiligen Pos.
Die Fenster sind in der Regel 2-flüglig mit OL,
auf der Straßenseite des VH sind sie größer
und stärker unterteilt, z.T. (KFE) mit Balkon-
türen. Die Unterteilung der Fenster ist aus den
beigefügten Ansichten ersichtlich. Eine Ortsbe-
sichtigung ist jederzeit ohne Anmeldung möglich.
Leistungsinhalt:
das vorhandene, alte Fenster vorsichtig und zerstörungs-
arm ausbauen und fachgerecht entsorgen, Arbeiten z.T.
in bewohntem Zustand (siehe Übersicht)
neues Fenster als Kunststoffenster
(herstellen), liefern und gebrauchsfähig montieren
Lieferseitige Aufkleber und Folien entfernt
Scheiben mit Klebestreifen gekennzeichnet
durchgängig nur ein Fabrikat/System
einschl. Aufmaß in der Rohbauöffnung
einschl. Werkplanung zu jedem Element
(Profile, Rahmenbreiten, Öffnungsarten, Baukörperanschlüsse)
Fertigung nach freigegebener Werkplanung
Abmessungen: Breite x Höhe in m
Einbauort:wie vor beschrieben
Etage, Fassadenansicht, Lage im Bauwerk
Anzahl der Flügel:
alle Flügel, einschl. Festverglaste Felder u. Paneelfelder
bei mehr als 1 Flügel: Angabe der ca. Aufteilungsmaße
Gütesicherung: nach DIN
Richtlinien des Institut für Fenstertechnik e.V. Rosenheim
RAL - RG 716/1 der Gütegemeinschaft Kunststoffenster e.V.
RAL-Gütezeichen "Fertigung und Montage"
mit "weiß" ist RAL 9010 gemeint
Montage: in Rohbauöffnungen aus MW des Altbaus
Flügel
Profile: so schmal wie möglich, Kunststoff, weiß
PVC: weichmacherfrei, modif. Hart-PVC
erhöht schlagzäh nach RAL-GR 716/1 bzw. DIN 77 48
alterungs- und witterungsbeständig, auswechselbar
in den Ecken verschweißt, Mehrkammer-Hohlprofile
erff. Verstärkung: aus verzinktem Stahl
mit geschweißten Eckverbindungen
bei 2-flügligen Fenstern Stulp-Ausbildung
Verglasung: Isolierverglasung 4 / 16 / 4
bei BH= 0 auf der begehbaren Seite VSG
bei Türen (Terrasse, Hauseingang) beidseitig VSG
Beschläge:
Oliven: Leichtmetall FSB 3447 Messing o.glw.
Bänder: Stahl, verzinkt, pulverbeschichtet, weiß
Gestänge: verdeckt, innenliegend, Einhandbedienung
mit Fehlbedienungssperre, mit Rundumverriegelung
aus Stahl, verzinkt und chromatiert, Schließteile aus Druckguß
Schließbleche verschraubt in Stahlverstärkung
ROTO, WINKHAUS, GU o.glw.
Kippgestänge: aus Aluminiumstangen, aufliegend
mit Griffhebel für Handbedienung (als Zulage-Pos.)
Rahmen:
Profile: Anforderungen wie Flügelprofile
für bauseitigen Leibungsanschluß s= 4,0 cm
Dichtungen: elastische Dichtungsprofile, 2-stufig aus EPDM:
- im Blendrahmen als umlaufende Mitteldichtung
- im Flügel als umlaufende Überschlagsdichtung
Paneelfüllungen: in Festfeldern (keine Beschläge)
anstelle Festverglasung, Mehrschichten-Verbundplatte
mit PU-hartschaumfüllung, weiß, k-Wert wie Verglasung
Anschluß an das Bauwerk:
wind- und regendicht, diffusionsdicht, hohlraumfrei
Dämmstoff WLG 040, PU-Schaum oder Mineralwolle gestopft
Abdichtung beidseitig, mit Hinterfüllschnur und Dichtstoff
innen und außen dauerelast. Dichtungsmasse, überstreichfähig
Deckleisten: innenseitig, auf Gehrung
Fensterbank (innen): Werzalit, nach Bemusterung
Fenster sitzen in Leibung mit Anschlag
Fensterbank (außen): bauseits, Fenster muß eine Rahmennut besitzen
Kontrollierte Belüftung: ohne
Bauphyikalische Anforderungen
Wärmeschutz: k(v) < 1,3 W/m2K, k(f) < 1,5 W/m2K
Schallschutz: nach DIN 4109 und nach VDI-Richtlinie 2719
"Schalldämmung von Fenstern" Schallschutzklasse: SSK 2
Sonnenschutz: ohne bes. Anforderungen
Dichtigkeit: Schlagregensicherheit und Fugendurchlässigkeit:
Beanspruchungsgruppe C nach DIN 18 055
Funktionale Anforderungen:
Statik: Fenster, einschl. Verbindungselemente,
muß alle planmäßig einwirkenden Kräfte aufnehmen können
Bewegungen aus Temperaturveränderungen
müssen aufgenommen werden
Brandschutz: keine Anforderungen
Einbruchschutz: keine besonderen Anforderungen
Gestalterisch: die Profile so schmal wie möglich
alle neuen Fenster 2-flüglig, unten DK+K
mit Oberlicht als D, mit falscher Sprosse
die schmalen Fenster 1-flüglig mit OL
Beachte: Leistung einschl. der Beiputzarbeiten mit Gipsputz
Besonderheit: bei den schmalen Fenstern (ca. 35 bzw. 50 cm breit)
ist die mögliche Anschlagbreite durch vorsichtiges Stemmen
zu verbreitern und es ist eine maximale Glasbreite je Fensteröffnung
vorzusehen, d.h. die Rahmenprofile rücken so weit wie möglich
nach außen.
***

Manch einer mag diese Akribie für übertrieben halten. Aber genausogut kennt wohl jeder das Schreckwort "Nachtrag". Erste Ursache sind immer ungenaue Leistungsbeschreibungen. Interessant wird das bei grossen Umsatzzahlen. Das Argument "das ist doch klar, dass das so gemeint ist" zählt hier nicht, der Unternehmer gleicht seinen Margenschwund aus Wettbewerb wieder aus und der Bauherr ist dem Planer zutiefst dankbar.
Noch mal zu dem Beispiel mit den Fenstern: das ist quasi eine Kurzfassung. Ich habe in meiner AVA-Software Leistungstexte für Fensterarbeiten, die gehen je Fenstertyp (z:B. Kastendoppelfenster) über 3-4 DIN A 4 - Seiten. Die eigentliche Leistungsposition kann sich dann mit einem Kurztext zu Grösse, Aufteilung und Einbauort begnügen.



Bauträger/Leistungsbeschreibung
Unklarheiten in der Leistungsbeschreibung gehen zu Lasten des Bauträgers !

Verpflichtet sich ein Bauträger zur ,,umfassenden Modernisierung und Renovierung eines Altbaus im erforderlichen Umfang”, schließt das im Zweifel alle Maßnahmen ein, die für eine umfassende Modernisierung und Renovierung erforderlich sind. Dem steht nicht entgegen, dass einzelne Maßnahmen nicht in der Baubeschreibung aufgeführt sind.

Der Bauträger hat sich im Vertrag zur - so wörtlich - „umfassenden Modernisierung und Renovierung eines Altbaus im erforderlichen Umfang” verpflichtet. Nach Fertigstellung rügen die Erwerber Feuchtigkeit im Keller und behalten den Restkaufpreis ein. Der Bauträger beruft sich darauf, dass in der vereinbarten Baubeschreibung keine Trockenlegung des Kellers aufgeführt ist.

Ohne Erfolg! Das OLG verurteilt die Erwerber zwar zur Zahlung, dies aber nur Zug-um-Zug gegen Trockenlegung des Kellers. Das Gericht stellt darauf ab, welchen Anschein der Bauträger mit der zitierten Vertragspassage bei den Erwerbern erweckt hat. Dies führe dazu, dass der Bauträger verpflichtet sei, den gesamten Altbau umfassend zu modernisieren und zu renovieren, soweit es fachlich erforderlich sei. Hierzu zähle auch die Trockenlegung des feuchten Kellers.

Die Baubeschreibung habe nur die Funktion, die fachlich erforderlichen Maßnahmen näher zu beschreiben, sie sei jedoch nicht abschließend. Daher sei unbeachtlich, dass die Baubeschreibung eine Trockenlegung des Kellers nicht erwähne.

Quelle: bbg news April/Mai 2003
Die BBG News können Sie hier bestellen: www.bbg-direkt.de.



GÜ-Haftung
Generalübernehmervertrag: Begründen nachrangige Baupläne selbstständige Leistungspflichten?

Auch wenn im GÜ-Vertrag festgelegt ist, dass die dem Vertrag beigefügten Zeichnungen und Pläne keine selbstständigen Leistungspflichten begründen und nur die vorrangige Leistungsbeschreibung erläutern, konkretisieren sie bei Lücken der Leistungsbeschreibung diese und begründen auf diese Weise selbstständige Leistungspflichten. Quelle : IBR, Ausgabe 05/2003

Quelle: bbg news Juni/Juli 2003



Baubeschreibung EFH (Bsp. 2)

Bauvorhaben:
Errichtung eines Einfamilienhauses
Bauherr:
Baugenehmigung: Nr. ..... vom 29.04.200x
Entwurfsverfasser
Ausführungsplanung
Bauüberwachung:
Bauunternehmen:
Prüfingenieur:
Statiker:
Baugrundgutachten:

Inhaltsverzeichnis:                                                        Blatt

Deckblatt (BV, Beteiligte)                                                1-2
Inhaltsverzeichnis                                                              2
Zeichnungsliste                                                               3-4
Baubeschreibung (kurz)                                                 5-6
Baustoffe und Bauteile gem. Statik                                   7
Ausführungsanweisungen                                             8 ff.

ZEICHNUNGSLISTE

Planbezeichnung                    Maßstab       Index    Datum             Bemerkung

Übersichtsplan                        M 1 : 1000             19.11.2002         Bestandteil Baugen.
Lageplan                                 M 1 :   250             19.11.2002          Bestandteil Baugen.
                                                                    
A       02.06.2003         Garage 3 x 9 m
Geländeprofil                           M 1 : 25/250          26.05.2003         Höhen nach Lageplan
Erschließung Tiefe Abw.         M 1 : 250               26.05.2003         Höhen nach Lageplan
t_fund Fundament                   M 1 : 100               27.05.2003         bemaßter Fu.-Plan
t_Fu_Erk Fundament              M 1 :   50               27.05.2003         Fu.-Plan: Detail Erker
t_Fu_Erk Erdgeschoß             M 1 :   50               27.05.2003         MW-Plan: Detail Erker
FU_D1 Bewehr. FU+SO         M 1 :   10               28.05.2003         Bewehrungsplan Gründg.
FU_D2 Detail Gründung         M 1 :   10               28.05.2003         Detailschnitt Gründg.
Trassenplan                            M 1 :   75               02.06.2003         bemaßt auf Fundamente
Beiblatt zum Trassenplan       M 1 :   75               02.06.2003         vert. Sohlendurchbr. EG
Erderplan                                M 1 :   75               02.06.2003         Fundamenterder
Detail Kaminauflager              M 1 :     5               03.06.2003         Skizze; ohne zusätzl. Fu.
Fensterliste                             ohne                      05.06.2003         vor der Bemusterung
Schnitt AW                              M 1 :   12,5            04.06.2003         Details MW (Höhen)
                                                                     A       05.06.2003         Höhen korr. u. ergänzt
t_05 Erdgeschoß                    M 1 :   50               06.06.2003         MW EG bemaßt
Deckenplan                             M 1 : 100               06.06.2003         Holzbalkendecke n. Statik
Ringa.- u. sturzplan                M 1 : 100               06.06.2003         StBt-Ringanker n. Statik
t_05 Dach                               M 1 :   50               06.06.2003         Sparrenplan 

Stand: 06.06.200x

Baubeschreibung (kurz)

Grundlage:

Genehmigungsplanung, Bauantrag vom 19.11.200x
Statik vom 02.03.200x
Energiebedarfsnachweis vom 06.04.200x
Werkvertrag vom 21.03.200x
Baugenehmigung vom 29.04.200x
Baugrundgutachten (Geotechnischer Bericht) vom 17.07.200x
Erschließungsplan vom 15.07.200x
Amtlicher Lageplan, Kopie von 11.200x

Gebäude:

Bautyp Bungalow, eingeschossig, nichtunterkellert, Walmdach, I + D
Abmessungen = 14,50 x 10,15 m (Bauvertrag - beachte: es sind jetzt 36,5 cm MW)
Geschosshöhe EG (OK FB – UK RD) = 2,58 m
Abmessungen = 14,65 x   9,35 m + Erker an SO-Ecke (Grundriss)

Leistungsinhalt Fa.

Nivellement
Bemusterung
Örtliche Fachbauleitung
Aushub / Erdarbeiten mit Lagerung
Streifenfundamente und StBt-Sohle
Fundamenterder
AW Poroton-MW 36,5er
Sockelputz Buntstein h= 60 cm
2-lagiger mineral. Außenputz (Münchener Rauputz o. Spritzputz)
gemauerte Innenwände
Installationsvormauerungen 5 / 10 / 11,5er MW
Stürze, Ringanker usw. nach Statik
Dachstuhl und Geschossdecke NSH II, Walmdach mit ü= 50 cm
Kastengesims mit Stirnbrett
Dacheindeckung Betondachsteine BRAAS
Lattung, Konterlattung, Unterspannbahn
Verkleidung des Schornsteinkopfes
1 Dachausstiegsfenster
Laufrost für Schornsteinfeger
Regenrinne und Fallrohre aus Zinkblech
Kunststofffenster weiß, 4/16/4, U= 1,1, SSK 2
Versiegelung zwischen Glas und Flügel ???
je nach Element DK / fest
12 Rollläden
Aluminium-Fensterbänke außen
Haustür 1,135x 2,26 m, Mehrfachverriegelung, Sicherheitsgarnitur
Innenputz als Maschinenputz
Estrich auf Fußbodenheizung auf Wärmedämmung
Deckenbeplankung mit GK auf Holzlattung
Wärmedämmung und Dampfsperre in der Deckenebene
Einschubtreppe mit gedämmter Luke 70 x 120 cm
3 m² Laufsteg im Dach
Werzalit-Fensterbänke innen
Innentüren 4 cm Wabe, 198,5 x 86 cm Türblatt
Garnituren HOPPE, Messing, Langschild
Schornstein für Heizung und Kamin (FT, 3-schalig, hinterlüftet
Komplette ELT-Anlage gem. Beschrieb
Komplette Sanitär-Anlage gem. Beschrieb
Heizung: Heizkessel für Holz- und Gasverbrennung (Fa. Künzel)
Gas-Wärmezentrum VIESSMANN Pendola, 120-l-Brauchwasserspeicher
Fußbodenheizung, Heizkreisverteiler im Schrank
Erschließung außer Abwasser

Eigenleistungen Bauherr

Baugrunduntersuchung (liegt vor)
Bauwesenversicherung
Bauherrenhaftpflichtversicherung
Gebäudeversicherung / Feuer-Rohbauversicherung
Vermessungsarbeiten nach BbgBO
Bescheinigung Schornsteinfeger über die Tauglichkeit des Schornsteins
Abnahme des Schornsteins durch den Schornsteinfeger
Malerarbeiten
Fliesenarbeiten
Bodenbelagarbeiten
Sanitär-Erschließung: Abwasser
Heizung: Holzvergaser
Zuwegung
2 Stellplätze
Eingangspodest
Zaun, Tor
100 m³ Erdstoffanfüllung
(zwischengelagerten) Bauschutt auf 4 m²

Vermessung

BbgBO § 74 Baugenehmigung und Baubeginn

(8) Vor Baubeginn muss die Grundfläche der baulichen Anlage abgesteckt und ihre Höhenlage festgelegt sein. Die Einhaltung der festgelegten Grundfläche und Höhenlage ist der Bauaufsichtsbehörde binnen zwei Wochen nach Baubeginn durch eine Einmessung nachzuweisen. Die Einmessung ist durch eine behördliche Vermessungstelle, die zur Liegenschaftsvermessung befugt ist, oder durch einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur durchzuführen.

Baustoffe und Bauteile gem. Statik (eine Übersicht)

Aussenwände             36,5 cm Poroton Planziegel T12 DBM,  = 0,12 m²K/W, FKl. 6
Innenlängswand          17,5 cm Poroton Planziegel T16, FKl. 6 (a)
Innenquerwand           11,5 cm Poroton Planziegel T16, FKl. 6 (b)
Streifenfundament      B 25 bewehrt, 50 x 120 cm, Bodenpressung 200 kN/m² (Pos. 29, 30)
                                    H = 153 cm ergibt sich aus hochwassersicherer Ausführung
Sohle                           15 cm Normalbeton (2.400), mit 2x Q188 bewehrt
Sohlendämmung        12 cm PUR Ortschaum DIN 18159-1,  = 0,40 m²K/W
Deckenbekleidung      1,25 cm Gipskarton,  = 0,25 m²K/W
Ringanker AW             WU-Schale 36,5 cm, Stahlbeton 18/19 cm (Pos. 17, 18, 19, 20)
Ringanker IW              U-Schale 17,5 cm (a) / 11,5 cm (b)
Sturzträger                 als Zulagebewehrung gerechnet, gehören zum Ringanker
                                   (Pos. 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27)
Deckenbalken             Vollholz NH S10/MS10, 6/22 cm, e= 62,5 cm bzw. 6/16
                                    Pos. 7, 11, 12
 DB mit Einzellast:      wie vor mit Stützen für Pfetten darauf, 18/20/22 x 22 cm
                                    Pos. 8, 9, 10, 13
                                  
18 x 30 cm (Pos. 14), 14 x 16 cm (Pos. 15)
StBt-Stütze                 im Wohnzimmer am Ende der Wandscheibe als Balkenauflager
                                  
17,5 x 24 cm (Pos. 16)
Sparren                      Vollholz NH S10/MS10, 10 x 20 cm, e= 85 cm (Pos. 1)
Firstpfette                   Vollholz NH S10/MS10, 12 x 24 cm (Pos. 2)
Gratsparren                Vollholz NH S10/MS10, 8 x 20 cm (Pos. 3) 12 x 20 cm (Pos. 4)
Pfettenstütze              Vollholz NH S10/MS10, 12 x 12 cm (Pos. 5)
Gratsparren                Vollholz NH S10/MS10, 8 x 14 cm (Pos. 6), Erker
Decke                          22 cm NSH ( = 600),  = 0,13 m²K/W
Deckendämmung       22 cm mineral. o. pflanzl. Faserdämmung,  = 0,35 m²K/W

Ausführungsanweisungen

Poroton-Mauerwerk (o.glw.)
 

Justieren der 1. Ziegellage

Da das etwa 1 bis 2 mm dicke Mörtelbett nur geringe Höhenkorrekturen erlaubt, ist eine sorgfältige Ausrichtung der ersten Mörtellage besonders wichtig. Die erste Mörtellage sollte mit Hilfe einer Justiereinrichtung erfolgen. Sie wird folgendermaßen eingesetzt:  

  1. Festlegung des höchsten Deckenpunktes mit einem Nivelliergerät oder Baulaser.
  2. Aufstellen der zwei Teile der Justierhilfe im Abstand von 3 bis 5 m
  1. Messlatte mit Nivelliergerät in der Vorrichtung der Justierhilfe befestigen
  1. Einmessen und fixieren der erforderlichen Lagerfugenhöhe mit Stellschrauben
  1. Breite des Mörtelbandes an der Justierhilfe einstellen und fixieren
  1. Abziehlatte außen anlegen und herkömmlichen Mauermörtel (Normalmörtel oder Leichtmörtel) ausreichend auftragen. Der Ausgleichmörtel muss eine ausreichende Druckfestigkeit haben. Meistens ist mindestens ein LM 36 erforderlich.
  1. Mörtelbett abziehen
  1. eine Justierhälfte abbauen und am nächsten Ausrichtpunkt neu einjustieren
  1. Nach Fertigstellung der Mörtellage erste Ziegellage setzen

 Ab der zweiten Lage werden die Planziegel mit Dünnbettmörtel versetzt. Der Mörtelauftrag erfolgt arbeitszeit- und mörtelsparend im Tauchverfahren oder mit Hilfe einer Mörtelwalze. Mörtelwalze oder Tauchen? Die Mörtelwalze erlaubt ein sehr schnelles und einfaches Versetzen der Planziegel. Einwandfreier Betrieb erfordert mindestens eine tägliche Reinigung der Walze. Bei kleineren Wandflächen bietet sich das Tauchen der Ziegel an.

Ausführung der Stoßfugen

Vermörtelte Stoßfugen

Die Stoßfugenvermörtelung soll in der Regel 10 mm dick sein. Da ihre Funktion für die Tragfähigkeit des Mauerwerks von untergeordneter Bedeutung ist, können breitere Stoßfugen als Maßausgleich dienen. Bei einschaligen Außenwänden ist wegen der Wärmebrückenwirkung breiter Stoßfugen dies nur mit Leichtmörtel sinnvoll.

Unvermörtelte Stoßfugen

Die Ziegel sind so dicht aneinander zu verlegen, wie dies die  Unebenheiten der Stoßflächen zulassen. Bei Fugendicken über 5 mm sind die Fugen an der Außenseite beim Mauern mit Mauermörtel zu verfüllen. Fehlstellen und Verzahnungen am Wandende gleich beim Vermauern schließen. Werden sie erst kurz vor dem Verputzen geschlossen, können sie nicht ausreichend abbinden und austrocknen.

Zu dicke Putzmörtelschichten binden langsamer als dünnere Schichten ab und entwickeln eine geringere Festigkeit. Durch Schwinden können sie Ausgangspunkte von Rissen bilden.

Mauern im Verband

Zur Übertragung der Kräfte im Baukörper muss Mauerwerk im Verband unter Einhaltung einer ausreichenden Überbindung hergestellt werden. Für die Tragfähigkeit des Mauerwerks ist nicht die Ausführung der Stoßfuge, sondern die Ausbildung des Verbandes maßgeblich. Horizontalkräfte werden nicht über ein "Verkleben" der Stoßfuge, sondern über die Haftreibung in der Lagerfuge weitergeleitet. Die Stoß- und Längsfugen übereinander liegender Schichten müssen mindestens um das vorgeschriebene Überbindemaß ü versetzt sein.

Das Mindestüberbindemaß beträgt bei:

Steinhöhe

Mindestüberbindemaß ü

23,8 cm

ü  9,5 cm

11,3 cm

ü  4,5 cm

 11,3 cm

ü 4,5 cm


Gebäudehöhe (MW)

Die Gebäudehöhe kann nur theoretisch angegeben werden, weil der tatsächliche Wert von verschiedenen Genauigkeiten und Einflüssen abhängt:

  1. Ebenheit und waagerechte Lage der Betonsohle
  2. Stöße der horizontalen Abdichtung unter dem Mauerwerk
  3. Genauigkeit beim Herstellen der 1. Lagerfuge
  4. Maßhaltigkeit beim Auftragen des Dünnbettmörtels

Die Mauerwerks-Bauteile haben folgende Abmessungen:

WU-Schale 36,5         25,0 x 36,5 x 23,8 cm
Planziegel T12           24,8 x 36,5 x 24,9 cm 

Somit ergeben sich bei 10 Lagen MW:

 WU-Schale:                                          238 mm
Lagerfuge:                                                2 mm
10 Ziegel:                                           2.490 mm
09 Fugen:                                               18 mm
Ausgleichsfuge:                                      25 mm
Gesamt:                                             2.773 mm
abzgl. Rohfußboden:                          - 165 mm
abzgl. GK-Decke:                                 - 43 mm
Lichte Raumhöhe:                             2.565 mm

Brüstungshöhe

Es ergeben sich bei 4 Lagen MW:

04 Ziegel:                                              996 mm
03 Fugen:                                                 6 mm
Ausgleichsfuge:                                      25 mm
Gesamt:                                             1.027 mm
abzgl. Rohfußboden:                          - 165 mm
Brüstungshöhe:                                    862 mm

Rohbaumaße

Es werden die Rohbaumaße angegeben, Bsp. Fensterbreite: 920 mm, dann beträgt das Außenmaß des Fensters 900 mm und 2 x 10 mm Montagefuge genügen aufgrund der Maßhaltigkeit der Ziegel.

Schneiden

Die Steine sind zu schneiden, um die genauen Fugenmaße zu erreichen. Zur Herstellung fachgerechter Mauerwerksverbände sowie zur Anpassung an vorgegebene Wand- und Pfeilerlängen müssen Ziegel geteilt bzw. abgelängt werden. Bei kleinformatigen Ziegeln mit geringem Lochanteil kann dies problemlos mit dem Mauerhammer erfolgen.  

Bei großformatigen Ziegeln und Ziegeln mit hohem Lochanteil führt das Teilen mit dem Maurerhammer zu unnötigem Bruch. Genaues Ablängen mit dem Hammer ist unmöglich.

Hochwärmedämmendes Mauerwerk erfordert exaktes Mauern im Verband. Ein Maßausgleich durch mit Mörtel gefüllte breitere Fugen hat Wärmebrücken und damit auch die Gefahr von Tauwasserniederschlag an der Innenwand zur Folge. Besonders an Giebeln und Pfeilern müssen derartige Schwachpunkte vermieden werden.

Durch Verwendung von ungenauen Ergänzungsziegeln oder Bruchstücken kann kein fachgerecher Mauerwerksverband erstellt werden. Die Tragfähigkeit des Mauerwerks wird eingeschränkt. Es besteht die Gefahr von Rissen. Wärmedämmziegel sind deshalb durch Sägen zu teilen!

Insbesondere im Bereich des Erkers ist bei Verwendung von Planziegeln anstatt Winkelziegel-T sorgfältig auf Maßhaltigkeit zu achten.

Erläuterungen zur Gründung 

Obwohl weder im geotechnischen Bericht (Baugrundgutachten) noch in der Baugenehmigung darauf hingewiesen wird, ist von einer Hochwassergefährdung durch die Berste auszugehen. Entsprechend wurde die Sohlenhöhe festgelegt. 

Der Bodenaustausch wird durch das Baugrundgutachten vorgegeben. Sollten Abweichungen von der angenommenen Tiefe des tragfähigen Baugrundes festgestellt werden, sind der Gutachter und der Planer/Bauüberwacher zu informieren. 

Die Erreichung der 96% Proctor-Dichte mit dem verdichteten Recycling-Material ist nachzuweisen. 

Für den Kamin ist kein extra Fundament erforderlich, seine Einbaulage ist aus dem Detailblatt (Skizze maßstäblich) ersichtlich. 

Sohlenbewehrung: es sind Anschlussstäbe für die StBt-Stütze vorzusehen und es sind die Aussparungen bzw. Leerrohre für die Medien zu berücksichtigen. Die Pläne hierfür sind bemaßt, Bezug ist hierbei die Fundamentkante.

Erläuterungen zum Ringankerplan

Alle Wände schließen oben mit einem Ringanker ab, d.h. alle AW und IW.
Ortbeton B 25 und BSt 500 S. Betondeckung 3 cm.
Außenwand:
im Plan [RA 36,5]
Ausführung mit WU-Schale 36,5 cm (gedämmt)
Betonquerschnitt = 17 x 19 cm
Bewehrung mit 4
Æ 12
Bügel mit
Æ 6 und a= 15 cm
Beachte:
auf der Südseite gibt es einen Abschnitt mit links und rechts je 3
Æ 12,
also gesamt 6
Æ 12. Der Bereich ist durch eine dicke Linie auf der AW dargestellt.
Fensterstürze:
im Plan [St = 1 Æ 12]
Bedeuten nichts weiter als eine Bewehrungszulage
also im Ringanker unten 1
Æ 12 mittig einlegen
Beachte:
1 Erkerfenster bekommt als Zulage 2
Æ 12, hier liegt der Tragbalken (14) auf.
Sturzbreiten:
Fenster = 2x 15 cm Auflager + 0,92 cm Rohbauöffnung = 1,22 m
Giebelfenster (Nordseite) = 1,32 m
Terrassentür = 1,81 m
Haustür = 1,33 m
Innenwand 17,5:
im Plan [RA 17,5]
Ausführung mit U-Schale 17,5 cm (ungedämmt)
Betonquerschnitt = 11 x 19,5 cm
Bewehrung mit 4
Æ 10
Bügel mit
Æ 6 und a= 15 cm
Beachte:
3 Türstürze werden als Vollbetonsturz ausgebildet
im Plan [St 17,5]
also eingeschalter Ortbeton-Ringanker
Betonquerschnitt = 17,5 x 24 cm
Bewehrung mit 4
Æ 12
Bügel mit
Æ 6 und a= 15 cm
Sturzbreite = 2x 20 cm Auflager + 0,89 cm Rohbauöffnung = 1,29 m
Innenwand 11,5:
im Plan [RA 11,5]
Ausführung als eingeschalter Ortbeton-Ringanker 11,5 cm
Betonquerschnitt = 11,5 x 24 cm
Bewehrung mit 2
Æ 10
Bügel mit
Æ 6 und a= 15 cm
Bügel als S-Haken ausgebildet
Stahlbetonstütze
Diese liegt zwischen Wohnzimmer und Küche/Essen, am Ende der 17,5er Wand. Sie wird angeordnet, weil hier der Tragbalken darauf liegt, welcher eine Firstpfettenstütze trägt. Abmessungen 17,5 x 24 cm, Bewehrung mit 4
Æ 12, Bügel mit Æ 6 und a= 14 cm. Bewehrung und Schalung im Zusammenhang mit dem Ringanker.

Erläuterungen zum Decken- und zum Sparrenplan

Hierbei geht es um die Zimmerer-Arbeiten. Der Hinweis auf die Verankerungen und Verbindungen steht in den Plänen – dem AN steht die Auswahl zugelassener Verbindungsmittel frei.

Die Dachschalung im Wärmeschutznachweis / in der Statik dient nur als Lastannahme. Die Windaussteifung erfolgt mittels Windrispenbändern gekreuzt. Es ist die Deckenfläche als Scheibe auszubilden, dies ist im Deckenplan extra angegeben. Deckenbalken und Wärmedämmung haben je 22 cm Stärke.



Baubeschreibung EFH (Bsp. 3)

Baubeschreibung
für alle Gewerke / Leistungen

Rahmenbedingungen

Bauherr: .....
Bauleitung: DIMaGB, z. Hd. Hr. Bumann
Wilhelminenhofstr. 50, 12459 Berlin
Tel. 030 – 67 48 97 27, Fax 030 – ####, info@dimagb.de
Ausführung: geplant: 19.-25. KW Rohbau, -30. KW Gebäudehülle, Ausbau 29.-40.KW
Ausführungsort: s. o.; in der Zeit für den Ausbau sind Eigenleistungen enthalten
Angebot: an die Bauleitung
Auftrag: Pauschalauftrag nach Verhandlung
Vertragsgrundlage ist die VOB
Sicherheiten: 5% auf 5 Jahre (Einbehalt oder Bürgschaft)
Gewährleistung: Frist für Mängelbeseitigung gem. § 13 VOB/B = 5 Jahre
Beginn = 1 Tag nach Abnahme
Abnahme: förmliche Abnahme nach §12 VOB/B hat statt zu finden
BE: Baustrom und Bauwasser sind vorhanden
Zufahrt ist ungehindert möglich

Bauausführung
Gebäude: EFH, II+D, nicht unterkellert, flaches Zeltdach, Frontseite (vorn) = Süd
Bauweise: massiv, Poroton AW und IW, Filigrandecken, StBt-Sohle
Abmessungen: 10,49 x 10,74 m, Traufhöhe = 6,12 müOFG, First = 9,48 müOFG
ca.: BGF = 2x 113 qm, BRI = 690 cbm (ohne Dach), WNFl = 161 qm
Aufteilung: OG: Zimmer 1, 2, 3, Diele 2, Diele 1 (TH), Schlafzimmer, Diele 3, Bad
EG: Essen/Küche, Kammer, Wohnzimmer, Diele (TH), Bad, HAR
Geometrie: Raum- und Gebäudegeometrie siehe Mengenermittlung (Tabelle)
Mengen: siehe Mengenermittlung (Tabelle)
Wärmedämmg.: Quelle = Energiebedarfsausweis vom 23.03.2004
AW 49er Poroton, Innenputz 1,5 cm Gips, Außenputz 2,5 cm Kalk-Zement
Fenster: Iso 4-12-4 mit 1,2 W/m2K (35 qm)
2 Holzaußentüren (2,4 + 2,8 qm) mit 1,8 W/m2K
auf Decke über OG: 18 cm Dämmung mit WLG 040
Bodenplatte: 12 cm Styropor mit WLG 035
Fenster: Holzfenster lasiert, 4 Drehflügel (alt.: 2 durchgehende Drehflügel)
Aushebelschutz, Glas mit U= 1,1, Stulpflügel, keine Rollläden, keine Fensterläden
Verteilung: Süd: 5 große, Ost: 3 kleine u. 2 große, Nord: 5 große, West: 5 große
im EG 9 Stück, im OG 11 Stück
Besonderheit: schräge Fensterleibungen, angeschrägter Fenstersturz
Außentüren: HET aus Holz, lasiert, kleines Glasfeld, Sicherheitsbeschlag, Verriegelung
Tür hinten (Nordseite): Nebeneingangstür (funktional und sicher)
Innentüren: einfache IT aus Holz, ohne Folie o. Furnier, Blatt gekammert (aufgesetzt)
Holzschwellen, Drücker sucht Bauherr selbst aus
Treppen: Holz, gestemmte Treppe mit Setzstufen, Oberfläche unbehandelt, geschliffen
Fußböden: Dielung oder Estrichziegel auf Dämmplatten, Verteilung siehe Mengenermittlung
Außenputz: 2-lagig mineralisch: Kalk-Zement
noch keine weiteren Festlegungen
Innenputz: 1,5 cm Gipsputz, Kalk-Zement-Putz in den Badezimmern
Deckenuntersichten werden auch geputzt
Elektro: polarweiße Objekte, kaum Schlitzen (bis auf Schalter/Steckdosen neben Türen)
Kabelverlegung: in Fußbodenaufbauten, innerhalb Sockelleisten
Sanitär: 2x Bad/WC, EG: Badewanne, OG: Dusche, WM im EG, Stand-WC + Waschtisch
Küche: GSp, Spülenanschluss, Besonderheit: keine Vorsatzschalen (aP-Verlegung)
als Komplettleistung ab HAR; zusammen mit Heizung
Heizung: Strahlungsheizung mit Heizleisten (Verlegung in Eigenleistung)
Berechnungen vom Hersteller (Flächen, Leistung, Rohrnetz)
Leistungsabgrenzung: Schnittstelle ist Übergabepunkt für die Heizkreise
Heizkessel für Erdgas, separat ein Durchlauferhitzer für WW (also kein Speicher)
ggf. Brennwertkessel, 10…12 kW
Schornstein: FT-Schornstein Fabr. Schiedel Absolut o. glw., mit Keramik-Innenrohr, d= 12 cm
1-zügig, mit Eckhinterlüftung, 9 m hoch
Lüftung: natürliche Lüftung mittels der Fenster, auch keine Haube in der Küche
Gas: es wird ein Anschluss des Versorgers in den HAR gelegt
Wasser: es wird ein Anschluss des Versorgers in den HAR gelegt
Strom: es wird ein Anschluss des Versorgers in den HAR gelegt
Abwasser: die Leitung ist auf das Grundstück vorgestreckt, Anschluss durch Rohbaufirma

Eigenleistungen
a) Fußbodenaufbauten EG und OG: Trockenestrich mit Estrichziegeln / Dielung
b) Nutzboden DG mit Tischlerplatten und Wärmedämmung
c) Heizkreise der Strahlungsheizung (Bausatz), auf Putz
d) Oberflächenbehandlung der Treppe (Ölen)
e) Malerarbeiten (Wände, Decken)
f) Wandfliesen (Fußboden-Fliesen siehe a)
g) Fensterbänke innen und außen
h) Eingangspodest mit Belag
i) Außenanlagen
j) LAN und Telefonanlage im Haus

Stand: 13.04.200x
Autor: Dipl.-Ing. M. Bumann
Anlage: Massenermittlung (Tabelle, 4 S.), Pläne (Ausschnittskopien i.M.)

nach oben

Die Seiten:

:: Baubeschreibung Einfamilienhaus

:: Das ideale Haus
:: Bauen & Wohnen: Gesundes Wohnen
:: Bauen und Wohnen: Zahlen und Fakten
:: Massivhaus EFH Neubau / Wie man ein Haus baut
:: Dachdecker-Murks
:: Bau-Murks
:: Schimmel, richtig heizen und lüften

Linktipp: Einfamilienhaus, Einfamilien Haus