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Wie man ein Haus baut
Auf dieser Seite:
erfahren Sie, wie einfach es ist, ein Haus zu bauen.
Sozusagen eine Bedienungsanleitung für alle, die gern
sparen, z.B. an der Bauüberwachung. Oder ein Exkurs
für Bauherren, die am Ende zufrieden sein wollen.

 
Ganz am Anfang ... ... noch bevor man sich das Grundstück aussucht, ist man gut beraten, die 10 Goldenen Regeln für Bauherren zu beherzigen. Gut ist es, wenn man illusionslos heran geht und sich vorab informiert,
wie ein Bauprojekt wirklich abläuft.
Vor dem Baubeginn
(ohne Abbildung)
Man nehme einen Architekten, der einem die Bauge-nehmigung besorgt. Ein Bauing. mit Bauvorlage-berechtigung tuts auch. Dann besorge man sich ein Baugrundgutachten, eine Statik zum Bauantrag - und
dann dauert es nicht mehr lange bis zum Baubeginn.
Damit der Vermesser (der Vermesser heißt Vermesser, weil er sich vermisst) und die Baufirma sehen, wohin etwas gebaut werden soll, kürze man das auf über 1 m gewachsene Gras.
Man lasse alsdann innerhalb des eingemessenen Grundrisses den Oberboden abtragen. Vorsicht: nicht so tief ausheben lassen, falls das Haus nicht unterkellert ausgeführt wird.
Bevor die Sohle gegossen wird, sollte man an die Einführung der Erschließung denken. dafür gibt es Leerrohre (für Gas, Trinkwasser, Elektro, ggf. Kabel-TV) und die Grundleitung bis kurz über die Hauskante.
Die Sohlenbewehrung wird mit Abstandhaltern zweilagig aufgelegt. Man hat an eine Erderfahne zu denken, die an den Erder anschließt. Hat man den bei den Streifen-fundamenten vergessen, kann man immer noch einen Ringerder legen.
Zum Betonieren gehört zugleich das Verdichten (hier links der Kollege). Vorsicht, es soll Firmen geben, die noch nicht einmal bei WU-Beton eine Rüttelflasche in die Hand nehmen. Die Oberfläche bekommt man mittels Abziehen hin, wobei ein (Laser-) Nivelliergerät recht hilfreich ist.
Hat man genug Mauerziegel, kann es mit den Mauer-arbeiten losgehen. Die Schnüre zu spannen hilft mit-
unter, gerade Mauerwerkswände hinzubekommen.
Irgendwann nimmt die Sache Gestalt an und es wird
Zeit, hin und wieder das Lot zu benutzen. Senkrechte Gebäudeecken sind der Lohn für die Mühe.
Für die Fensterstürze sehe man Absteifungen vor. Ansonsten sieht es nach dem Erdgeschoss schon
ein bisschen nach einem Haus aus.
Die Decke über dem EG ist fast Dasselbe wie das Herstellen der Sohle, nur dass man hier so genannte Filigrandeckenplatten drunter legt. Vorteil: der Beton fällt nicht ins EG und man spart sich die Schalung. Auch hier an Bewehrung denken und nicht das Treppenloch vergessen! Die Nachbehandlung ist übrigens kein Sonderwunsch, sondern durch die DIN vorgeschrieben.
Hier das Ganze von unten, abgesteift wird mit Traversen (Joche) und Teleskopstützen. Abbauen sollte man erst, wenn der Deckenbeton so weit ausgehärtet ist, dass sich die Decke selbst trägt (Minimum: 1 Woche). Die Nenn-druckfestigkeit stellt sich erst nach 4 Wochen ein.
So sieht das Ding schon wie ein halbes Haus aus. Man beachte bei diesem Beispiel das Verhältnis von Stein-formaten zu Mauerfugen. Dadurch bilden sich nicht so starke Spannungen auf der Oberfläche und das ist für den Putz gut.
Hier sieht man den Kreuzungspunkt des Firstes vom Zeltdach (4 dreieckige Flächen). Die Unterspannbahn sorgt nun endlich dafür, dass der mitunter heftige Regen nicht mehr so viele Liter Wasser in den Rohbau einträgt.
Ein paar schöne Holzfenster (Kunststoff passt ja auch schlecht zur Philosophie) sind auch schon eingebaut und bald fängt der Dachdecker an. Er muss ja auch nur eine Lattung auf die Konterlattung aufbringen und die paar
Ziegel hinterher werfen.
Hier sieht man die ersten Quadratmeter vom eingedeckten Dach. Ein Ausstieg kommt in die Nähe vom Schornstein bzw. Rauchgasrohr.
Ist der Dachdecker fertig, lässt man das Gerüst abbauen. Man denke beizeiten daran, dass jemand die Dübellöcher vom Gerüst wegzaubert (mit Putz und Farbe ist besser als mit Kunststoffstöpseln). Am Ende steht da ein schönes, wertbeständiges, massiv gebautes Haus.

Der Rest ...

ist dann auch relativ schnell erledigt: man schickt die Aus-baugewerke rein und der Maler ist meist der Letzte, den die Hunde beißen. Hat man an alles gedacht (oder hat man sich einen vernünftigen Bauleiter ausgesucht), gibt es eine mangelfreie Bauabnahme. Dann zieht man ein und im nächsten Jahr macht man die Außenanlagen fertig.
Das war´ s dann  auch schon.
So (oder ähnlich) funktioniert das wirklich.
Sie sehen, nichts ist einfacher als ein Haus zu bauen.
Oder gibt es etwa auch andere Erfahrungen?

Informationen erhalten Sie hier zu folgenden Themen:

So viel für den Häuslebauer. Es geht auch etwas größer. Hier informieren.



BV: Neubau eines Einfamilienhauses in A.

DIMaGB.de – Informationen für Bauherren
Presseinfo 07.2004

Massivbau + Strahlungswärme

Im brandenburgischen A... am östlichen Stadtrand von Berlin wird in der G.str. ein Einfamilienhaus errichtet. Daran ist an sich nichts Besonderes, jedoch verdienen Konzept und Konstruktion besondere Aufmerksamkeit. Massivbau bedeutet hier: 49 cm dicke Wände mit kleinformatigen Poroton-Hochlochziegeln.  Diese Steine haben als 6 DF Abmessungen von 24,0 x 36,5 x 11,3 cm, ergänzt mit 2 DF (24,0 x 11,5 x 11,3) erhält man einen Regelverband nach Mauerwerksregeln. Das Haus wird außen und innen mineralisch geputzt. Auf eine Wärmedämmung wird verzichtet – der Energieeinsparnachweis erfolgte mit den Steinen der Rohdichteklasse 1.2. Durch den Einsatz von Heizleisten entsteht ein angenehmes Raumklima bei geringen Verbrauchswerten.

Der kluge Entschluss der Bauherren für die Kombination von Massivbau und Strahlungswärme wird sich auszahlen. Behaglichkeit entsteht durch Hüllflächentemperierung und der Spareffekt besteht darin, dass man bei einer Strahlungsheizung mit niedrigeren Temperaturen auskommt, als mit der herkömmlichen Konvektionsheizung. Dazu kommt der Speichereffekt, den man nach EnEV fehlerhafterweise nur noch den Innenbauteilen zuordnet.

Die massive 49er Außenwand hat weitere entscheidende bauphysikalische Vorteile: sie ist garantiert tauwasserfrei, atmungsaktiv (gemeint sind die Sorptionsvorgänge), sie ist stabil, feuerbeständig und hoch schalldämmend. Dazu kommt ein hervorragender sommerlicher Wärmeschutz durch die traumhaften Werte des TAV (Temperatur-Amplituden-Verhältnis) und der Phasenverschiebung.

Der rote Faden setzt sich bei der Wahl der Baustoffe im Ausbau fort: keine lösemittelhaltigen Lacke oder Kleber, gewachste Treppen und Türen, Holzfenster, Dielung geölt oder gewachst, Kalkfarben. Keine fasernden Stoffe, keine Filmbildner, keine Chance der Entstehung von Schimmel. Gelüftet wird natürlich, einer Lüftungsanlage bedarf es nicht. Somit wird allen baubiologischen Anforderungen entsprochen.

Nicht ganz unwichtig: nach wie vor wird von den Banken dem Massivbau ein höherer Wiederverkaufswert zugesprochen als Gebäuden in Leichtbauweise oder mit einem WDVS. Dabei spielen Überlegungen zu Dauerhaftigkeit und Wertbeständigkeit eine Rolle.

Informationen für Bauherren: www.dimagb.de
Kontakt: info@dimagb.de, Tel. 030 – 67 48 97 27

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