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Für Skeptiker: Sehr geehrter Herr Fischer, ich habe das Interview mit Ihnen und Herrn Professor Meier in o.a. Zeitschrift gelesen ("Immobilienwirtschaft 6/2002 - Dämmung bringt Schimmel", DIMaGB.de) und stellte fest, dass Sie genau die Dinge angesprochen haben, die mich zur Zeit sehr bewegen. Ich habe mittlerweile ein an Verzweiflung grenzendes Stadium erreicht und wende mich an Sie in der Hoffnung, dass Sie mir vielleicht einen Rat oder Hinweis geben können, wie ich weiter verfahren kann bzw. wer mir evtl. weiterhelfen kann. Ich bin Privatmann und habe im Jahre 2000 ein Mehrfamilienhaus fertig gestellt. Keiner fühlt sich zuständig. Die Baufirmen befinden sich zwar noch in der Gewährleistungsfrist, kommen aber nicht in die Gänge, fühlen sich meist nicht schuldig (jeder versucht es dem Anderen in die Schuhe zu schieben.) Das Haus ist neu und schon am vergammeln. Die Mieter mindern die Miete etc. Hier mein Problem. Ich habe Schimmelbefall in mehreren Wohnungen. Erdgeschoß die beiden Äußeren. Stellenweise wirklich nasse Wände sowie auch von Außen teilweise deutlich sichtbare Veralgung. Im Dachgeschoß teilweise genau im Knick von der Wand zur Decke über den Fenstern. Ich habe bereits sämtliche Balkone (Ost- und Westseite) 2 Mal sanieren lassen, von Innen wurde alles erneuert (Putz abgeklopft, erneuert, tapeziert etc.) Immer wieder wird alles nass. Mittlerweile fällt außen teilweise der Außenputz schon ab und Algenbildung ist vorhanden. Weiterhin sind sämtliche Betonflächen (Balkone Südseite und Laubengänge Nordseite) mit großen Rissen versehen sowie mit so braunen Schwämmen (habe ich noch nie zuvor gesehen) befallen. Ich muss dazu sagen, dass die Betonflächen nicht mit Betonschutz gestrichen wurden, da dies angeblich heutzutage nicht mehr gemacht wird. Der Putz ist übrigens von Sto (unter dem Motto von Sto "Bewusst bauen - Energie sparen und Wert erhalten"). Sehr geehrter Herr Fischer, können Sie mir vielleicht einen Rat geben ? Oder einen Tipp, an wen ich mich wenden kann ? Mit freundlichem Gruß aus Bielefeld, D. Sch. Sehr geehrter Herr Sch., vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider ist "Ihr" Fall typisch für den Reinfall mit dem "energiesparenden" Bauunsinn, den uns der Verordnungsgeber als Klimaschutzbeitrag zumutet und den "normgerechten" Lösungen. Fast jeden Tag erhalte ich derartige Fälle geschildert. Zum Glück wachen verantwortungsvolle Redaktionen inzwischen auf und helfen, unsere Skepsis unter EnEV-Betroffenen zu verbreiten. Es zählt eben nicht immer nur der stockbewehrte Anzeigenonkel, es gibt auch noch die interessierte Leserschaft. Was soll man Ihnen nur raten? Weiter "im System" herumgurken, also was den "Fachberatern" noch so einfällt mit vergifteten Plastikpampen, elektrischen Keimschleudern and so on? In Wirklichkeit würde helfen: Fenster ohne Gummilippendichtungen, normale Kalkputzfassade mit Kalktünche, also keine synthetischen bzw. hydraulischen Zutaten. Darauf gäbe es keinen Schimmel, keine Algen, da immer gut trocknend und alkalisches Milieu. Was die Stahlbetonkonstruktionen betrifft, hier müsste man etwas mehr wissen. Wie man verfahren könnte, um aus Ihrer Baukatastrophe herauszukommen, sollten wir vielleicht mal telefonisch besprechen. Bitte lassen Sie mir vor dem Anruf einige Fotos (jpg, auf höchstens 50kB komprimiert) oder Abzüge der Schadenssituationen zukommen. Mal sehen, ob Gewährleistung zieht. Da Ihr Fall so exemplarisch ist, erlaube ich mir, ihn an
interessierte Kreise etwas weiter zu mailen. Architektur-&Ing.büro Konrad Fischer Hauptstr.50 D-96272
Hochstadt/Main Noch ein Praxisfall ... Ihre Ansichten zum Thema Dämmen und Lüften (Fenstertechnik) finde ich äußerst nachvollziehbar. Als DDR Wohnraum erfahrener Mieter lebte ich Jahrelang warm und trocken in einem Neubau aus den 70er Jahren. Jetzt wurden diese Gebäude "modernisiert" es bildet sich unangenehmes Raumklima und Feuchteschäden entstanden. Nach dem (eigenmächtigen) Entfernen eines Teils der Dichtungen in den Fenstern, war eine deutliche Verbesserung der Situation eingetreten. Die Heizkosten wurden tatsächlich weniger, wobei ich denke, dass dies mit der ebenfalls modernisierten Heizung zu tun hat. Denn in den andern völlig dichten Wohnungen waren die Kosten auch nicht geringer ausgefallen als in unserer Undichten! Jetzt bauen wir ein EFH mit dem LIAPLAN Ultra 010 und werden keinen Dämmstoff draußen anbringen. L.F. aus B. per E-Mail am 09.03.2003 Sehr geehrter Herr F., |
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Aus: ECO-News vom 04.03.2003 Richtiges Lüften für gesunde
Raumluft
Quelle: ASUE Arbeitsgemeinschaft f. sparsamen u. umweltfreundl. Energieverbrauch e.V., D-67655 Kaiserslautern, www.asue.de Asthmatiker, saniert Eure Badezimmer!
Asthmakranke sind gut beraten, den Kampf gegen eventuelle Pilz-Kolonien in ihrer Umgebung aufzunehmen. Eine Sensibilisierung gegen Schimmelpilz erhöht nämlich das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs. Welchen Einfluss eine Sensibilisierung gegenüber Schimmelpilzen auf den Asthma-Schweregrad hat, prüften französische Wissenschaftler in einer multizentrischen Untersuchung an 1132 erwachsenen Asthmatikern. Die Patienten füllten umfangreiche Fragebögen aus und unterzogen sich Prick-Tests. Zudem erfolgten Blut- und Lungenfunktionsuntersuchungen sowie ein Provokationstest mit Methacholin. Das Resultat: Der Anteil der gegen Schimmelpilz (Alternaria alternata und Cladosporium herbarum) Sensibilisierten nahm mit steigendem Asthma-Schweregrad signifikant zu. Zwischen dem Asthma-Schweregrad und einer Pollen-Sensibilisierung konnten die Forscher dagegen keinen Zusammenhang beobachten. Wie lässt sich das erklären? Pilzsporen sind sehr klein und können bequem in die unteren Atemwege gelangen, so die Autoren im "British Medical Journal". Dazu kommt, dass Schimmelpilze das ganze Jahr über "Saison haben". Wenn der einzelne Patient auch gegen eventuelle Belastungen der Außenluft wenig tun kann, so sollte er zumindest in seinen Wohnräumen "pilzfeindliche" Bedingungen schaffen, betonen die Kollegen: Das heißt beispielsweise Feuchtstellen sanieren und für gute Belüftung sorgen. Quelle: MTD, Ausgabe 3 / 2003 S.6, AW - Mahmoud Zureik et al., BMJ
2002; 325: 411 - 414, www.medical-tribune.de |
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ÖKO-TEST warnt: Ein Drittel aller deutschen Wohnungen soll so stark mit
Schimmelpilzen und Wohngiften belastet sein, dass sie eigentlich nicht mehr bewohnbar ist.
Das berichtet das ÖKO-TEST-Magazin in seiner Juli- Ausgabe unter Berufung auf Tests von
Umweltexperten, die in den vergangenen Jahren mehr als 10.000 Wohnungen in ganz
Deutschland untersucht haben. |
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Öko-Test: Seit den Energiekrisen der 70er Jahre wird Wohnungsschimmel
immer stärker zum Problem. Denn häufig wurden bessere Fenster eingebaut, aber die Wände
nicht entsprechend isoliert. Außerdem unterließen gerade Energiesparer die nötige
Lüftung der Wohnräume. Prompt bildete sich Schimmel in den kältesten oder
unzugänglichsten Ecken. Die Gefahr geht von den Pilzsporen aus, die Lungenentzündungen
hervorrufen können. Lungenkrebs und Gelbsucht werden durch Pilzsporen gefördert. Sind
die Sporen erst einmal in Bronchien und Lunge, können sie im Körper selbst
weiter wachsen. Nicht nur Haut und Schleimhäute sind betroffen, sondern sogar innere
Organe. So können sie Störungen der Nieren und des Nervensystems oder gar Entzündungen
der Herzinnenhäute hervorrufen. |
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Analyse für Sie: Schimmel im Haus |
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in nahezu 50% der Fälle stellt sich im Rahmen der gerichtlichen Beweissicherung heraus, dass ein Nutzerfehlverhalten ursächlich für die Schimmelpilzbildung ist. Erläuterungen zum Thema enthält ein Informationsheft der Verbraucherzentrale (AgV in Bonn, Tel. 0238-6489-0 Fax 64 42 58) Quelle: Infoblatt der Baukammer Berlin, 08/2001 |
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Schimmelpilze sind bei Asthma gefährlicher als Pollen oder Katzen Schimmelpilze sind vermutlich eher ein Auslöser für schweres Asthma als andere Allergene wie beispielsweise Pollen. Asthmapatienten sollten daher zu Hause für gute Durchlüftung und nicht allzu hohe Luftfeuchtigkeit achten, um es Schimmelpilzen möglichst ungemütlich zu machen, raten französische Mediziner in der Fachzeitschrift "British Medical Journal" (Bd. 325, S. 411). Die Forscher um Mahmoud Zureik vom Nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung in Paris hatten die Daten von mehr als tausend Asthmapatienten untersucht, die an einer europäischen Studie über Lungengesundheit teilgenommen hatten. Zwischen einer Empfindlichkeit gegenüber Schimmelpilzsporen und schwerem Asthma besteht ein deutlicher Zusammenhang, fanden die Forscher. Dagegen konnten sie Pollen- und Katzenallergene nicht mit der Krankheit in Verbindung bringen. Wegen ihrer winzigen Größe könnten Schimmelpilzsporen bis in die unteren Atemwege vordringen und daher Asthma begünstigen, vermuten die Forscher. Zudem sind sie im Gegensatz zu Pollen das ganze Jahr über sowohl draußen als auch drinnen unterwegs. Daher sind Menschen diesen Allergenen in besonders hohem Maße ausgesetzt. Quelle: bild der wissenschaft online, August 2002 |
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Falsches lüften und heizen fördern Schimmelbildung
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Eigene Gedanken zum Thema
"Lüften" (1) Wozu Lüftungsanlage/Lüftung? Eine Luftwechselrate ist sicherzustellen, außerdem muss die Heizungsanlage Frischluft für die Verbrennung erhalten. Dieses Problem muss auch ohne raumlufttechnische Anlage (RLT) zu lösen sein. Bereits vor 130 Jahren wurde der CO2-Gehalt in der Luft als Maßstab der Raumluftqualität erkannt. Die maximale Konzentration von 0,1 % ist ein in Deutschland und anderen europäischen Staaten anerkannter Grenzwert. Die erforderliche Luftwechselrate ergibt sich aus der Anzahl der Personen und deren Tätigkeit: Schlafen/Ruhe erfordert 17-21 m3/h Frischluft, Lesen/Fernsehen 20-26, Schreibtischarbeit 32-42, Hausarbeit 55-72, Handwerken 90-130. Je nach Aktivität liegt die Frischluftrate bei erwachsenen zwischen 10 und 75 Liter pro Stunde. In einem 4-Personen-Haushalt wird demnach eine Frischluftmenge von 2.000-3.000 m3 benötigt. Dieses Beispiel - Gebäude hat ein zu beheizendes Luftvolumen von 310 m3 - daraus folgt ein erforderlicher Luftwechsel von 6,5- bis 10-fach am Tag, also alle 4 bis 2,5 Stunden einmal komplett die Luft ausgewechselt. Ein weiterer Grund für das Lüften ist die erforderliche Entfeuchtung. Der Mensch gibt im Schlaf 40-50 g/h Feuchtigkeit ab, bei Haushaltsarbeit ca. 90 g/h und bis 175 g/h bei anstrengenden Tätigkeiten. 400-600 g/h sind es beim Kochen und Braten, die Waschmaschine gibt 200-350 g je Waschgang ab. Beim Wannenbad entstehen ca. 1100 g und beim Duschen ca. 1700 g. Eine Topfpflanze gibt um die 15 g/h ab. Anhand dieser Streuungen erkennt man, dass eine genaue Berechnung des Lüftungsbedarfs gar nicht möglich ist. Die Berechnungsvorschriften der RLT nehmen Erfahrungswerte, die aber allemal neben dem tatsächlichen Bedarf liegen. Zumal ist das Weglüften von Feuchte jahreszeitlich unterschiedlich. Insofern darf das Lüften nach Bedarf auch noch im Hightech-Zeitalter Bestand haben. Oft noch sind die einfachen Methoden die wirksamen und für kaum jemanden dürfte es verwunderlich erscheinen, nach dem Baden das Fenster vorübergehend zu öffnen. Bekanntermaßen ist die Dauerlüftung mittels Kippstellung der Fenster von Mai bis September sinnvoll und weit verbreitet. (2) Das als normal anzusehende Verhalten im Sommer sehe ich so: man macht tagsüber "die Schotten dicht" (Jalousien, Jalousetten, Rollos usw.). Denn: Sonne bedeutet "heiß" und Schatten bedeutet "kühl". Abends reißt man alle Fenster auf und genießt die relative Kühle. Ob das Lüftungsverhalten angesichts eingebauter Wärmedämmung anders ausfällt, wage ich nicht zu beurteilen. Auf jeden Fall halte ich es für richtig, solche Dinge komplex zu betrachten. Zum einen stellt die CO2-Konzentration in der Luft ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar. CO2 wird ausgeatmet, ebenso Wasser. Nicht Sauerstoffmangel zwingt uns zum Lüften (d.h. Auswechseln der schlechten Luft), sondern die erhöhte CO2-Konzentration. Also sollte man betrachten: Mit anderen Worten: wenn den ganzen Tag keiner Zuhause ist, muss man sich auch keinen Kopf wegen des Lüftens zerbrechen, weder wegen CO2 noch wegen Feuchte. Es sei denn, man hat dermassen viele Topfpflanzen herumstehen, dass durch die Verdunstung die rel. Raumfeuchte stark zunimmt. Ist hingegen eine höhere Belegung tagsüber zu verzeichnen, so wird garantiert öfter gelüftet - egal, wie warm es gerade draußen ist. Denn "frische Luft" bedeutet nicht zwangsläufig kühle Luft, sondern CO2-arme Luft. Im übrigen ist das Vorhandensein von Wärmedämmung allein nicht das entscheidende Kriterium, entscheidend ist vielmehr, ob massive Bauteile vorhanden sind. Da soll es außer Ziegeln noch andere geben, habe ich in Erfahrung bringen können. Und schon sind wir - im Rahmen einer ausnahmsweise komplexen
Betrachtung - beim Thema |
Schimmel an der Wand - Ursachen und Beseitigung Meistens geht es um Schimmel in wenig geheizten Schlafräumen und anderen
untertemperierten Bereichen. Soll man Innen- bzw. Außendämmung anbringen, um die
Wandtemperatur zu erhöhen und die eiskalte Wand zu vermeiden?
Zwei einfache Maßnahmen können helfen: Hier geht es zunächst wieder um Kondensat auf kühlen Bauteilen. Da Kellerwände oder
unbeheizte Flure gerade gegenüber der feuchtwarmen Sommerluft besonders kühl sind,
nehmen sie bei sommerlicher Lüftung geradezu extreme Kondensatmengen auf. Lüftung sollte
dort also nur erfolgen, wenn die Außenluft deutlich kühler als die Oberfläche der
Wände ist. Dies ist in Eingangsbereichen natürlich unmöglich. Hier sind feuchtestabile
und gut kapillartrocknende Luftkalkputze und Kalktünchen vorteilhaft. Die
guten Dampfdiffusionswerte mancher Synthetikfarben sind leider ohne jeden
Belang. Sie blockieren nämlich die kapillare Austrocknung der flüssig vorliegenden
Bauteilfeuchte aus den Poren. Wichtig: Der Feuchtetransport in Bauteilen erfolgt 1000fach
mehr flüssig als dampfförmig. Die viel beschworene Dampfdiffusion spielt also
baupraktisch keine Rolle. Ungünstige Bewitterungsverhältnisse und schadensträchtige Bauweisen wie
Wärmedämmsysteme sind die Voraussetzung für schwarz, grün und braun befallene
Fassaden. Ein wasserrückhaltender und trocknungsblockierender synthetisch
vergüteter Anstrich oder gar Kunstharzputz bietet meist die Voraussetzung
für den Befall. Hier kann dampfförmiges Luftkondensat und durch das versprödete
Rissnetz in der Beschichtung auch Regen eindringen und den Untergrund auffeuchten. Die
kapillardichte Beschichtung blockiert dann die Trocknung. Obendrein bietet ein
synthetischer Anstrich geradezu perfekte Besiedelungsbedingungen für Algen und Pilze.
Deswegen werden solche Anstriche mit Algiziden bzw. Fungiziden vergiftet. Helfen kann das
nur kurz, die Gifte sind ja wasserlöslich und werden durch Beregnung ausgespült. Bei
Dämmfassaden ohne ausreichende Speicherfähigkeit, egal ob aus geporten Steinen,
Schäumen oder Gespinsten kommt noch erschwerend hinzu, dass sie am Abend sehr schnell
unterkühlen. Die dann ebenfalls abkühlende Luft kondensiert dann in die kalten Fassaden
ein und liefert die Wachstumsvoraussetzungen für Schimmel und Algen. Nun kann man
befallene Fassaden als Dauerbaustelle pflegen, also immer wieder reinigen, Risse
reparieren, neu beschichten mit vergifteten Anstrichen. Die klassische Fassadenreparatur
mit befallshindernden Kalkprodukten, ausreichendem Witterungsschutz und gut
trocknungsfähigen hinterlüfteten Verschalungen bietet dazu eine sinnvolle Alternative. |
Bautechnische Lösungen gegen Schimmelpilz Schimmelpilz ist derzeitig hochaktuell. Symposien und Seminare schießen wie (Schimmel) Pilze aus der Erde. Gegenstand der Erörterungen sind Gesundheitsstörungen und die juristischen, chemischen und mikrobiologischen Folgen einer Schimmelpilzbelastung. Bewertung und Sanierung von Schäden stehen im Vordergrund. Viel zielführender wären dagegen Klärungen über Bautechniken,
die Schimmelpilzbelastungen von vornherein ausschließen. Strahlungsheizung Beim Einbau einer Heizung in einem Gebäude werden als Heizkörper Strahlplatten vorgesehen, die nicht allein wegen der ästhetischen Vorzüge, sondern wegen der Energiebilanz und der physiologischen Vorteile für den Nutzer zu bevorzugen sind. Temperierte Wände erfüllen ebenfalls die Voraussetzungen für eine Strahlungsheizung (Hüllflächen-Temperierung). Die Vorteile einer Strahlungsheizung stützen sich dabei auf folgende physikalische Grundlagen:
Diese physikalischen Gesetzlichkeiten erzwingen geradezu die Wahl einer Strahlungsheizung. Die praktizierende Heiztechnik jedoch berücksichtigt diese Vorzüge leider nicht. Die Wärmeleistung einer Konvektionsheizung verhält sich proportional zur Übertemperatur dies ist richtig. Bei der Strahlungsheizung jedoch wäre dies falsch (siehe Punkt 2.). Eine analoge Behandlung von Konvektions- und Strahlungsheizung ist deshalb ein physikalischer Fauxpas wird aber stets praktiziert und sogar in Prüfberichten so gehandhabt. Bereits installierte Strahlungsheizungen zeigen deutlich, dass diese in Zukunft eine immer größer werdende Verbreitung finden werden. Strahlplattenheizkörper und Temperierte Wandflächen werden in völlig neue Dimensionen einer fortschrittlichen und gesunden Heiztechnik vorstoßen. Feuchteschutz der Außenkonstruktion Verstärkte Feuchte- und damit Bau- und Gesundheitsschäden sind Folgen der verstärkten Durchsetzung zukunftsweisender, energiesparender Bauweisen, wobei das Wärmedämmverbundsystem und die Leichtbauweise eine dominierende Rolle spielen. Was ist zur Vermeidung von Schäden hierbei zu beachten?
Mit dem Propagieren von Wärmedämmverbund- und Leichtbausystemen als zukunftsweisende Bautechnik wird der Bildung von Schimmelpilzen Vorschub geleistet. Monolithische Massivkonstruktionen dagegen bieten die Voraussetzungen für schadenfreies Bauen. Luftdichtheit der Außenkonstruktion Mit der Dämmhysterie wächst auch der Luftdichtheitsaktionismus, der in pseudowissenschaftlicher Manier hier zu fehlerhaften Vorstellungen über Notwendigkeiten und Möglichkeiten einer Luftdichtheit führt. Was muss hierzu gesagt werden?:
Das Lüften Zur Vermeidung von Schimmelpilz muss gelüftet werden. Dabei haben sich unterschiedliche Lüftungsgewohnheiten herausgebildet. Welche Lüftungsart ist zu empfehlen?
Die Lüftungsindustrie jedoch ist da ganz anderer Meinung. Wenn es
nach ihr ginge, müssten Lüftungsanlagen ohne und vor allem mit
Wärmerückgewinnung - sowie Klimaaggregate zur Standardausrüstung einer jeden Wohnung
gehören. Davor sei gewarnt - unwirtschaftlich. Diese nachweislich bewährten und erprobten bautechnischen Hinweise werden nun durch unsinnige Verordnungen und eine sich absurd gebärdende Entwicklung von Bautechnik arg bedrängt. Die Industrie und eine opportune Wissenschaft sind leider gegen die einfachsten und solidesten Lösungen, da sie zu kostengünstig sind man kann daran nichts verdienen. Bewährtes Erfahrungswissen soll durch pseudowissenschaftlich-bürokratischen Aktionismus verdrängt werden. Eine notwendigerweise kundenfreundliche Bautechnik ist nicht zu erkennen, hier befindet man sich weiterhin auf dem falschen Pfad wenn nicht ernsthaft die Weichen neu gestellt werden. Die Zeit ist reif die Bauschäden nehmen überhand. Deshalb wird empfohlen: |
Leitfaden zur Vorbeugung, Untersuchung, Bewertung
und Sanierung von Schimmelpilzwachstum Erstellt durch die Innenraumlufthygienekommission
des Umweltbundesamtes Umfang: 74 Seiten, mit Grafiken Aus dem Inhalt: A-1 Eigenschaften und Vorkommen von
Schimmelpilzen in Innenräumen Aus dem Vorwort: ... Schimmelpilzwachstum kann bei Feuchteschäden in
Mauerwerks- und Gebäudestrukturen auftreten, wird zunehmend aber auch in Gebäuden
beobachtet, die aus energetischen Gründen aufwändig An wenig durchlüfteten Stellen kann es dann im Laufe
der Zeit zum Schimmelpilzwachstum kommen, das nicht immer nur mit verstärktem Lüften
vermeidbar ist.
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Wann und wie muss der Vermieter heizen? LG Berlin, Az 64 S 266/97: Ein Mieter darf die Miete mindern, wenn nicht in allen Räumen von 06.00 bis 23.00 Uhr eine Mindesttemperatur von 20 °C (Bad/Toilette: 21 °C) und von 23.00 bis 06.00 Uhr eine Mindesttemperatur von 18 °C sichergestellt ist. das Warmwasser muss mindestens 40 °C haben. (01.2002) |
Schimmel in der Wohnung: |
Einige Urteile: Köln (gms) - Feuchte Wände und Schimmelflecken in der Wohnung sind in der Regel
Mängel, die der Vermieter beseitigen muss und die den Mieter zu einer Minderung der Miete
berechtigen. Daran erinnert der Deutsche Mieterbund (DMB) in Köln. Es gibt jedoch
Ausnahmen von der Regel. Ist der Mieter selbst für die Feuchtigkeitsschäden
verantwortlich, weil er zum Beispiel zu wenig heizt oder lüftet, scheiden
Mietminderungsansprüche aus. Zur ordnungsgemäßen Belüftung reicht es aus, dass morgens
zweimal und abends einmal quer gelüftet wird, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt
(Az.: 19 U 7/99). |
Schwarze Wände in der Wohnung
Das meint nicht die Drosselung der Heizkörperthermostaten, sondern deren völliges
Abschalten - was übrigens auch aus energetischen Gründen oft gar nicht vorteilhaft ist,
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Mit TS erfolgreich gegen den
Fogging-Effekt Die TS-Produkte basieren auf der thermokeramischen Membranfunktion und machen sich das physikalischen Prinzips des Wärme-Feuchte-Transports zunutze. Das Konzept wurde im Vorfeld der Spaceshuttle-Flüge Anfang der 70er Jahre von der NASA entwickelt, um die Materialien und das Leben der Astronauten im Weltall zu schützen. Die „flüssige Keramikkachel“ wurde nach der Freigabe für die zivile Nutzung für die Anforderungen im Bau- und Wohnbereich weiterentwickelt. Das Ergebnis sind die TS-Produkte, die seit mittlerweile 18 Jahren weltweit erfolgreich angewendet werden. Zu den internationalen Kunden gehören neben zahlreichen Eigenheimbesitzern McDonald’s, Sony, BMW, Rolls Royce, Shell, BP, die Holiday Inn Hotels, mehrere Brauereien in den USA und Japan, die National-Druckerei von Brasilien sowie die amerikanische, britische und kanadisch Regierung. Auf dem europäischen Markt ist TS seit 1997 erhältlich. Seit 1993 produziert und vertreibt die Berliner SICC GmbH das hochwertige Beschichtungssystem TS exklusiv in Deutschland, Europa und dem Nahen Osten. Mehr als 4.000 Gebäude wurden in den vergangenen Jahren europaweit mit der thermokeramischen Membranbeschichtung saniert. In Deutschland gehören unter anderem die Wohnungsbaugenossenschaft Perleberg, die Bremer Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA, die Mülheimer Wohnungsbau und die Kunsthalle Mannheim zu den TS-Kunden. Die Wirkungsweise von TS ist vielfach wissenschaftlich untersucht worden. In Europa haben u.a. die russische Energieeffizienzbehörde, das Max-Born-Institut Berlin, die Universitäten Bremen, Oldenburg und Jekatarinenburg, das niederländische TNO Institut für angewandte naturwissenschaftlich Forschung, die staatliche Denkmalkonservation in Polen sowie die Schall- und Wärmemessstelle Aachen die energetische Wirksamkeit und den Schutz vor Umwelteinflüssen, Schimmel, Algen, Moosen und Pilzen bestätigt. TS steht in 4.000 Farbtöne zur Verfügung, ist gesundheitlich unbedenklich und allergikergeeignet. Die Beschichtung kostet etwa so viel wie eine normale, hochwertige Dispersionsfarbe und ist genauso einfach zu verarbeiten. Infos im Internet: www.sicc.de |
Date: 02 May 2002 Dämmung und Schimmel F: Der Hamburger Bausachverständige Rolf Köneke behauptet, dass aufgrund schimmeliger
Wohnungen bereits 600.000 Menschen erkrankt seien. Gibt es für diese Zahl eine Grundlage? Literaturbelege: |
Eine Linksammlung aus 06.2002 http://www.schimmelpilz.de Eine Linksammlung von Konrad Fischer: http://www.konrad-fischer-info.de//7wsvoant.htm#Interessante Schimmellinks http://www.holzfragen.de/seiten/schimmeltext.html http://www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de/va/gesumws/schimm1.htm http://www.wdr.de/tv/service/geld/inhalte/000720_3.html http://www.muenchen.de/referat/rgu/frames/gesundat/umb/aktuell/aktstart.htm http://www.mieterschutzbund-berlin.de/verbraucher/artikel/0104verb.shtm http://www.biomess.de/biomess-Site/schimmel_leitseite.htm http://www.bluemler-online.de/oekotech/schimmel-dl.htm |
Allergien sind zu einer wahren Volkskrankheit geworden. Jeder Vierte leidet hierzulande
an mindestens einer Allergieform Tendenz steigend. Nach Schätzungen schwedischer
Wissenschaftler verdoppelt sich die Zahl der Allergiker alle zehn Jahre. Besonders
drastisch sieht es bei Kindern aus. In der Altersgruppe bis elf Jahren leidet fast jedes
dritte Kind an allergischem Asthma, Heuschnupfen oder einer Nahrungsmittelallergie.
Quelle: Allergien. Ratgeber für ein besseres Verständnis |
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Die Lösung des Schimmel-Problems DIMaGB.de, 14.09.2005 |
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High-Tech-Keramik am Malerpinsel unterbindet
Schimmelbildung |
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STIFTUNG WARENTEST zum Thema: Schimmel (C) STIFTUNG WARENTEST, test / FINANZtest
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Hygrometer
(Luftfeuchtigkeitsmesser) Feuchte Wände hinterm Schrank? Schimmelflecken
in der Zimmerecke? Das Problem ist ernst: Schimmel kann krank machen. Viele Wohnungen sind
zu feucht. Oft wissen die Bewohner nichts davon. Feuchtigkeitsmessgeräte - so genannte
Hygrometer - helfen, das Problem zu erkennen. Noch bevor Schimmel entsteht. Dafür müssen
die Geräte aber exakt funktionieren. Viele Hygrometer sind schlecht justiert und zeigen
falsche Werte an. 03/2003 Test Hygrometer (Luftfeuchtigkeitsmesser): ...»
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Dicke Luft zu Hause |
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Klimaanlagen |
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Leserfrage |
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Miete mindern 07/2002 Test Miete mindern: Der Puls steigt, die Miete sinkt» |
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Mittel gegen Schimmel Schimmel in der Wohnung ist nicht nur hässlich, sondern auch gefährlich. Die Pilzsporen können Schleimhäute reizen und Allergien auslösen. Erkrankungen der Atemwege sind möglich. Außerdem produzieren die Pilze Gifte. Die können den Körper schädigen und im Extremfall sogar Krebs erzeugen. Deshalb gilt: Vorsicht bei muffigem Geruch, Wasserflecken und feuchten Fenstern. Die Ursache muss erkannt und beseitigt werden. Massiver Schimmelbefall ist eine Sache für Profis. Chemikalien gegen Schimmelsporen können auch für Menschen schädlich sein. Kleine Schimmelflecken lassen sich dagegen selbst bekämpfen: Etwa mit einem Spray. Hausmittel mit sehr guter Wirkung gegen Schimmel sind Alkohol und Essigessenz. Im Test: 24 Produkte zur direkten oder vorbeugenden Schimmelbekämpfung -Sprays, Farben, Grundierungen, Farbzusätze und Hausmittel. Preise: 1,55 bis 118 Euro. |
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02/2002 Wohngifte: Schimmel auf Platz 1» |
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Kurzmeldung:
Wasserverdunster |
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Kurzmeldung: Schimmel
im Keller |
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06/2001 Mit Feuer gegen Schimmel» |
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Schimmelpilze Tipps für Betroffene: Deutscher Mieterbund |
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Alte Schimmelflecken 07/2000 Alte Schimmelflecken: Wenn der Pilz immer noch lebt» |
Tipps gegen Kondensat an Ihren Fenstern RAUMTEMPERATUR
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Es war einmal... Ja, das war früher typisch für das Klima in den Wohnungen. Heute ist das meist ganz anders, oft zeigt sich sogar Feuchtigkeit an den Wänden, Decken und Ecken. Und nicht selten wuchern unversehens dort ganze Pilzkulturen - unerwünschte graue und schwarze Schimmelpilze. Wie kommt das? - Bevor uns 1973 die erste Ölkrise schockte, war Heizenergie spottbillig Wer dachte damals daran, sämtliche Ritzen in dun Wohnungen sorgfältig abzudichten? Und wurde es einmal zu warm, dann stellte man nicht die Heizung ab, sondern riss die Fenster auf. Heute heißt nun aber die Devise: Energie sparen! Man heizt nicht mehr so hoch, man hat besser isoliert" (wärmegedämmt) und lüftet nicht mehr so ausgiebig. Und nun treten nach und nach ungewohnte Probleme in den Wohnungen auf. Plötzlich ist da Feuchtigkeit! Muss das sein? - Nun, das lässt sich vermeiden, dazu müssen Sie aber dir
Zusammenhänge kennen zwischen Wohnen als lebensnotwendiges Grundbedürfnis des Menschen setzt Wohnungen voraus, die unabhängig von der Bauart ein behagliches, gesundes Raumklima haben. Das ist leicht gesagt, aber trotz einer bei uns hoch entwickelten Bautechnik nicht immer der Fall. Wollen wir der Sache auf den Grund gehen, so müssen wir zunächst fragen: Ist unser Wohnverhalten richtig? Obgleich uns unsere vier Wände" sehr vertraut erscheinen, so ist es doch zweckmäßig, über das Thema Wohnverhalten und Raumklima" hin und wieder nachzudenken. Hier wird Ihnen gezeigt, wie Wärme und Feuchtigkeit von innen und außen auf die Wohnung einwirken. Von außen: Sonne, Regen, Lufttemperatur und Luftfeuchte. Und von innen: Heizen, Kochen, Duschen oder Baden, Lüften. Und nicht zu vergessen: Wärme und Feuchtigkeit, die der Mensch und die Zimmerpflanzen abgeben - und das ist weit mehr als man meinen möchte. Feuchtigkeitsabgabe (Verdunstung) in Wohnungen bei Zimmertemperatur (20°C) Nun kommt aber noch der Mensch dazu - und der feuchtelt" weit mehr als ein Gummibaum, nämlich 40 g Wasser pro Stunde. Wenn er sich in diesem Raum auch nur 8 Stunden am Tag aufhält, dann kommen zu den 1920 g Wasser von Pflanzen und Aquarium nochma1320 g hinzu. Bei 3 Personen gibt das in 8 Stunden schon fast 1 Liter. Die Feuchteemission beim Kochen in der Küche und beim Baden und Duschen im Badezimmer kommt auch hinzu. Es können bis zu 12 Liter Wasser pro Tag in der Wohnung entstehen. Ja... wo bleibt denn das ganze Wasser? Und wie wirkt sich das aus? Luft kann nur eine bestimmte Menge Wasserdampf aufnehmen, und die hängt ab von der Temperatur: Je wärmer die Luft, desto mehr kann sie speichern, bis sie gesättigt ist. Der Sättigungsgrad der Luft kann durch ein Hygrometer gemessen und als relative Feuchte abgelesen werden. Was heißt relative Luftfeuchtigkeit? Wie viel Wasserdampf die Luft im Raum höchstens aufnehmen kann, das hängt von der
Temperatur ab Nun kann sich ja die Temperatur schnell ändern - beispielsweise, wenn man die Heizung abdreht. Und dann passiert' s: Warme, feuchte Luft, die sich abkühlt. kann die Feuchtigkeit nicht mehr ganz halten, und was ihr zuviel wird, das schlägt sich als Tauwasser (manche nennen es Schwitzwasser) nieder. So entsteht Tauwasser: Wenn sich Luft von 20°C auf 0°C abkühlt. gibt sie je Kubikmeter dabei 12,5 g Tauwasser ab (17,5 g minus 5.0 g). Umgekehrt: Wird feuchte Luft von 0°C auf 20°C erwärmt_ kann sie bis zur Sättigung zusätzlich 12,5 g Wasser aufnehmen. Also: Erwärmt sich kalte Luft, dann wird sie dabei relativ trocken und kann dann noch
Feuchtigkeit aufnehmen. Wird sie zu trocken, sinkt also die relative Feuchtigkeit, dann
tut das weder den Möbeln noch uns Menschen gut. Die Temperatur, bei der die Luft das Wasser nicht mehr halten kann, hängt von der relativen Luftfeuchte ab und wird Taupunkt genannt. Was an diesem Punkt passiert, das kennt jeder aus eigener Erfahrung. Ein paar Beispiele:
Die Sache mit dem k-Wert Je besser ein Haus isoliert" (wärmegedämmt) wird, desto kleiner ist der Wärmeverlust (Wärmedurchgang) durch Mauern oder sonstige Bauteile. Messgröße für den Wärmedurchgang ist der Wärmedurchgangskoeffizient - man spricht abgekürzt meist nur vom k-Wert, und von dem war in den letzen Jahren ja sehr viel die Rede. Je günstiger der k-Wert, das heißt je kleiner, desto niedriger sind die Heizkosten. Kann die vom Heizkörper aufsteigende Warmluft ungehindert an Wänden und Decken vorbeistreichen, dann hängt die Oberflächen- Temperatur weitgehend davon ab, wie gut oder wie schlecht diese Bauteile wärmegedämmt sind - also vom k-Wert. Anders sieht die Sache überall dort aus, wo die Luftumwälzung behindert ist, also in Ecken. an Fensterlaibungen, Nischen und nicht zuletzt hinter Möbeln, die an Außenwänden stehen. Überall dort ergeben sich zwangsläufig niedrige Temperaturen. Außerdem kommt's auch noch auf den Standort des Heizkörpers an: Ecken und Wandflächen, die weit von ihm entfernt sind, werden entsprechend weniger aufgewärmt - und genau dort kann sich deshalb am ehesten Tauwasser niederschlagen. Regen - Tau - Schimmel Hier erkennen Sie beispielsweise die Luftumwälzung und Temperaturen in einem durch Heizkörper erwärmten Raum. Bei 22°C in der Raummitte weichen die Temperaturen an anderen Stellen nach oben oder unten ab -je nach Luftumwälzung und Wärmedämmung der Bauteile. Am wärmsten ist die Ecke direkt über dem Heizkörper, am kältesten die Ecke zwischen Außenwand und Decke, weil vom Heizkörper am weitesten entfernt. Günstiger sieht's dagegen in der Ecke zwischen Außenwand und Fußboden aus - aber das ändert sich sofort, wenn an diese Wand ein Schrank gestellt wird. Noch einmal, denn das ist wichtig: Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Und das ist gut so, sonst gäb´ s kein Leben auf der Erde. Denn sowohl Regen wie auch Tau entstehen durch Abkühlung, weil die Luft dann nicht mehr so viel Feuchtigkeit halten kann. Regen entsteht, wenn feuchtwarme Luftmassen hochsteigen und sich dabei abkühlen. Auch wenn's uns oft nicht in den Kram passt: Gegen dieses Naturgesetz kann der Mensch nichts tun - außer einen Schirm aufspannen. Tauwasser in Wohnungen entsteht immer dann, wenn die Luft im Raum zu feucht oder die Wand zu kalt ist. Dagegen kann man aber was tun: Mehr lüften. Richtig heizen. Und besser wärmedämmen. An Wandflächen, die lange Zeit feucht sind, kann sich Schimmel einnisten, wenn er dort auch noch Nahrung findet. Ein guter Nährboden für den Schimmelpilz sind Papiertapeten, Leimfarben und andere organische Anstriche. Er begnügt sich aber auch mit Staub - nur schön feucht will er's. In Neubauten ist die Schimmel-Gefahr groß - einfach deshalb, weil da im Mauerwerk und Beton fast immer noch Baufeuchtigkeit drinsteckt, die zur Wohnfeuchtigkeit hinzukommt. Deshalb hat man früher in neuen Häusern erst einmal nur einen Kalkanstrich gemacht, und erst wenn alles trockengewohnt" war, wurde tapeziert. Wer in einem Neubau gleich tapezieren will, der muss die Wohnung besonders gut warm halten und viel mehr lüften. Auch wenn man dabei gutes Geld zum Fenster hinausheizt; Schimmelpilze an der Wand sollten unbedingt vermieden werden; denn sie sind gesundheitsschädlich. Ihre Sporen werden in der Luft verwirbelt und gelangen durch Einatmen in die tieferen Atemwege, wodurch Allergien und Erkrankungen verursacht werden können. Auch Lebensmittel verderben schneller und können sogar giftig werden. Stoß oder Spalt Es gibt zwei Methoden, frische Luft hereinzulassen. Die erste: Man reißt alle Fenster und Türen sperrangelweit auf und erzielt so in kürzester Zeit einen völligen Austausch zwischen Raumluft und Außenluft. Der Fachmann nennt so was eine Stoßlüftung. Die zweite: Man will einen langsamen Luftaustausch und öffnet daher das Fenster nur
einen Spalt - daher der Name Spaltlüftung. Die Feststellungsmöglichkeit der
Fensterflügel bei unterschiedlicher Öffnungsbreite ist für diesen Fall wichtig. Heute
erfolgt dies meist über Kippstellung der Fenster. Einen gewissen Mindestluftaustausch brauchen wir! Es sollte immer so viel gelüftet werden, dass möglichst wenig Heizenergie verpulvert wird und gleichzeitig ausreichend frische Luft zum Atmen zur Verfügung steht. Mit jedem Kubikmeter warmer Raumluft, den man raus lässt und durch kalte Außenluft ersetzt, geht auch Wärme verloren. Andererseits: Jeder Kubikmeter Außenluft verringert die Feuchtigkeit im Raum, und zwar umso mehr, je kälter es draußen ist. Wir wissen ja: Kalte Luft ist trockener als warme. Wer richtig lüften will, muss sich erst mal darüber klar sein, warum er's überhaupt
tut. Eigentlich gibt's nur zwei Gründe: Bei kurzem Stoßlüften würde also jedes Mal eine Restfeuchtigkeit zurückbleiben, und
so könnten allmählich feuchte Stellen mit Schimmelbildung entstehen. Andererseits: Eine
stundenlange Lüftung bringt´ s auch nicht: denn sie bewirkt, dass die Zimmerwände stark
auskühlen. Die Frischluft erwärmt sich dann nur wenig, bzw. sehr langsam, sie kann kaum
zusätzliche Mengen Wasser aufnehmen, und so wird die Feuchteabführung Wenn's geht, sollte man bereits lüften, während besonders viel Feuchtigkeit entsteht - zum Beispiel in der Küche, wenn die Suppe tut' dem Herd dampft. Sehr wichtig: Die hereinströmende Außenluft muss erwärmt werden. Dadurch sinkt ihre relative Luftfeuchtigkeit. und dann kann sie wie ein unsichtbarer Schwamm Wohnfeuchte aus dem Raum aufsaugen. So hält man seine vier Wände trocken Wie man richtig lüftet, das ergibt sich aus den Zusammenhängen zwischen der Temperatur drinnen und draußen, der Luftfeuchtigkeit und Materialfeuchtigkeit. Wenn Sie diese Broschüre bis hierher aufmerksam durchgelesen haben, können Sie nicht mehr viel falsch machen. Es kommen aber doch noch ein paar Hinweise dazu, die Sie ebenfalls beachten sollten:
Den Wohncomputer gibt's noch nicht Fotografieren? Nur noch aufs Knöpfchen drücken - alles andere macht eine moderne
Kamera mit ihrer Elektronik Nur ein paar Beispiele dafür, wie uns die moderne Technik verwöhnt - und manchmal
sogar das Denken abnimmt. Beim Wohnen allerdings tut sich da noch wenig: Ein Haus
ist auch heute noch immer ein Haus und kein Wohnautomat, dem man nur die
richtigen Behaglichkeitswerte einzuprogrammieren bräuchte. Nein, da muss man
schon ein bisschen überlegen und selbst was tun. So wie es in dieser Broschüre
erklärt und empfohlen wird.
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Warum traten die geschilderten Probleme früher viel seltener auf? Der Grund hierfür dürfte sein, dass durch die früher niedrigeren Energiekosten die Räume meist stärker beheizt und häufiger gelüftet wurden. Für eine Dauerlüftung" sorgten in Altbauten zum Teil undichte Fensterfugen. War die Luft trotzdem stark mit Wasserdampf angereichert, so bildete sich meist nur an einfach verglasten und dadurch besonders kalten Scheiben Schwitzwasser, welches über die Schwitzwasser-Sammelrinne in einem kleinen Röhrchen nach außen abgeleitet wurde. Bei Frost verwandelte sich das Schwitzwasser teilweise in bizarre Eisblumen. Auf diese Weise wurde der Feuchtegehalt der Luft ständig verringert. Hinzu kommt, dass durch inzwischen hohe Heizkosten und durch die verbrauchsabhängige Abrechnung häufiger extrem sparsam geheizt und gelüftet wird. Dabei übersieht man leicht, dass übertriebenes Heizenergiesparen Energieverschwendung zur Folge haben kann. Noch bevor äußerlich Schäden sichtbar werden, kann in die Außenwand von innen eingedrungener Wasserdampf in den kälteren äußeren Schichten zu Wasser kondensiert sein. Eine durchfeuchtete Wand leitet aber die teure Heizenergie bis zu dreimal so schnell nach außen. Trotz eingeschränktem Wärmekomfort wird in diesem Fall mehr Heizenergie verbraucht und die Bausubstanz geschädigt. Außerdem kann Schimmelpilzbildung gesundheitliche Gefahren heraufbeschwören. Durch isolierverglaste und fugendichte Fenster ist die Scheibe als Kondensatabscheider" entfallen, die selbsttätige Fugenlüftung fast ganz unterbunden worden. aus: Richtig heizen und lüften, gesund wohnen
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Messkurve Raumfeuchte und -temperatur Übertriebenes Sparverhalten bringt es mit sich, dass die Heizung "runtergedreht" wird und dass die Fenster zu bleiben. Dank hermetisierender Gummilippendichtung wird somit jeglicher Luftwechsel unterbunden. Es ist jedoch nicht nur übertriebene Sparsamkeit oder Geiz die Ursache - vielmehr bekommen die Menschen förmlich eingebläut, was beim Lüften für immense Lüftungswärmeverluste hervor gerufen werden. Bei angebrachtem WDVS oder selbst bei monolithischer Bauweise (mit gutem Dämm- und Speichervermögen) erhöht sich natürlich der Anteil der Wärmeverluste durch Lüftung - denn die Summe wird allemal 100% bleiben. So werden schnell mal aus 15% nunmehr stolze (oder soll man sagen: beängstigende?) 30%. So lässt sich dem angsterfüllten Bewohner leichter suggerieren, dass er nun (nach WDVS und Iso-Fenstern) auch noch in eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung investiert. Doch wie viel sind denn 15 oder 20 oder 30 %?
Gemessen wurde vom 19.01.2003 19:45 Uhr bis 19.01.2003 10:15 Uhr. Was lesen wir aus der Grafik? Die Bewohner heizen nicht im Schlafzimmer, die Raumtemperatur liegt zwischen 16 und 17 °C. Wann zu Bett gegangen wurde, lässt sich nicht bestimmen. Festzustellen ist eine konstante Zunahme der rel. Luftfeuchte. Selbst im kleinen Vorschaubild ist der steile Anstieg deutlich erkennbar: von rd. 55% auf rd. 66% innerhalb von ca. 12 Stunden! Die Quelle: Wasserdampf aus der Atemluft von 2 Personen. Die Raumtemperatur verändert sich nur unwesentlich. Es gibt einen geringen Anstieg, die Maxima liegen zwischen 16,4 und 17,4 °C. Zwischen 8:15 und 8:30 Uhr stürzt die rel. Luftfeuchte nahezu ab, von rd. 66% auf rd. 51%. Dieser Wert pegelt sich kurz darauf wieder ein: auf die durchschnittlichen 55%. Weniger dramatisch erfolgt der Temperaturabfall: von 17,1°C auf gerade mal 14,6°C, mithin nur 2,5°C. Das Einpegeln auf den Durchschnitt von 16°C erfolgt recht schnell innerhalb von 1,5 Stunden (bei zugedrehtem Heizkörper im Schlafzimmer). Die Ursache für den Abfall der Messwerte stellt der Vorgang des Lüftens dar, der von ca. 8:15 bis 8:45 Uhr dauert. Aber wieso steigt die Raumlufttemperatur wieder an, obwohl der Heizkörper nicht an ist? Die Wände, Decken (Dach- und Geschoss-) und Möbel haben Wärme gespeichert und geben sie an die Raumluft ab. Dass es dennoch warm ist liegt daran, dass aus den benachbarten beheizten Räumen (dazwischen liegen 10er GK- Wände) Wärme zufließt - dem Prinzip gehorchend: vom höheren zum niederen Niveau. Ohne nun großartig herumzurechnen: riesig kann die Wärmemenge wahrhaftig nicht sein, die durch das Lüften entfleucht ist. Oder? Dafür sind aber 55% rel. Luftfeuchte ein guter Wert. |
Architektur-&Ing.büro Konrad Fischer Hauptstr.50 D-96272 Hochstadt/Main
schon erstaunlich, wie treuherzig Sie gestern in Berlin Mitte bei Illner den Anwalt der
berechtigten Bürgerinteressen spielten. Fast wäre auch ich wieder mal darauf
hereingefallen. Was z. B. die schöne EnEV uns und den raffinierterweise dämmstoffproduzierenden
Pharmariesen wirklich beschert, berichtet eine aktuelle, springermäßig arg durchsichtige
Schimmelimpf-Promotion. Das gibt unserem krankmachenden Gesundheitssystem und der
Abwehrkraft der deutschen Wohnbevölkerung sicher den Rest, wirklich fein von Euch
ersonnen: ... Einer Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena zufolge haben mehr als 15 Millionen Bundesbürger - das entspricht etwa sieben Millionen Wohnungen - ein Schimmelpilzproblem in Wänden wie etwa Schwämme, die bei satten 85 bis 95 Prozent Luftfeuchtigkeit prächtig gedeihen. Tendenz steigend. ... Schimmel und feuchte Wände gab es schon immer. Während aber frühere Baumaterialien wie Ton, Lehm und Holz wasser- und luftdurchlässig waren, dichten Neubauten der letzten Jahrzehnte mit Beton und Polystyrol Innenräume hermetisch ab. Dispersionsfarben und Tapeten mit hohem Kunststoffanteil tun ein Übriges und schaffen eine Dampfsperre, die zu Feuchtigkeit zwischen Putz und Beschichtung führt. Zentralheizungen ... begünstigen ebenfalls hohe Konzentrationen von Raumfeuchte in Wohnungen, in denen der Wasserverbrauch im Vergleich zu den sechziger Jahren mit Toiletten, Dusche, Bad, Waschmaschine, Trockner um ein Vielfaches gestiegen ist. ... In dicker ... Feuchtluft verteilen sich die krank machenden Keime überall - auch raum- und stockwerkübergreifend - und docken auch an Hausstaubpartikel an, mit denen sie durch die Atemluft wirbeln. ... Sporen werden über die Atemluft aufgenommen und gelangen dank ihrer nur mikroskopisch wahrnehmbaren Größe bis in die unteren Atemwege, so dass bei immungeschwächten Personen auch innere Organe Pilzerkrankungen erleiden können. 100 000 bisher bekannte Pilzarten und Hausstaubmilben sind die wichtigsten Lieferanten
von Allergenen der Innenraumluft. Allergiker reagieren auf die
"Luftverschmutzung" mit Schnupfen, Niesreiz, Atemnot, Husten bis hin zu schwerem
Bronchialasthma. Neu für bestimmte allergische Erkrankungen ist eine Allergie-Impfung,
die Betroffene dauerhaft heilen kann. ..." |
Bad ist Schimmelfalle Nummer eins Durchschnittlich 34,9 Minuten verbringen die Deutschen täglich im Badezimmer. Das ist
nicht viel, aber es reicht mitunter schon, um die Gesundheit zu gefährden. Denn der
feuchte Raum ist eine ideale Brutstätte für Schimmelpilze. Wenn sich Silikonfugen und
Tapeten schwarz verfärben, sieht das nicht nur unschön aus. Die Sporen und Gifte der
Schimmelpilze können Allergien, Lungenentzündungen und andere schwere Krankheiten
auslösen. Ist eine größere Fläche befallen, muss sofort gehandelt werden. Wer zu
Anti-Schimmelmitteln greift, bekämpft die eigentlichen Ursachen jedoch nicht. Viel
schlimmer noch: |
Beim Lüften die Wohnung nicht auskühlen lassen Wer im Winter die Wohnung bei Abwesenheit tagsüber zu sehr auskühlen
lässt, darf nicht mit Energieeinsparung rechnen. Der Energieaufwand zum
Wiederaufheizen des ausgekühlten Mauerwerks macht die Einsparungen wieder
zunichte. Aber nicht nur das: Die kurzfristig erzeugte warme Wohnraumluft
kondensiert an den kühlen Wänden und ist mitverantwortlich für den immer
häufiger beobachteten Schimmelbefall in Wohnungen. Quelle: Der Verbraucher-Newsletter, Artikel vom 29.12.2003 |
Warnung vor gefährlichen Schimmelpilzen im Schlafzimmer Unter Millionen deutschen Dächern machen sich zunehmend Schimmelpilze
als unerwünschte Untermieter breit. Vor allem Schlafzimmer sind besonders
häufig betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die für
die Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test über 1.600 Schimmelpilzanalysen
ausgewertet hat. |
Richtig Lüften im Winter Quelle: Initiative Proholzfenster, 15.12.2004 |
Mit TS erfolgreich gegen Schimmel und Algen Berlin, 27. August 2004. Mit der Oberflächen-Beschichtung TS
lassen sich nicht nur die jährlichen Heizkosten um bis zu 30 Prozent
senken, TS schützt Wände und Fassaden auch vor Schimmel, Algen,
Feuchtigkeit und Rissen. Das belegen die Erfahrungen zahlreicher
Eigenheimbesitzer in ganz Deutschland. Seitdem bietet Harald Richter auch seinen Kunden TS an – mit großem Erfolg. Rund 50 Einfamilienhäuser hat er in den vergangenen Jahren außen oder innen mit TS beschichtet, alle Kunden waren mehr als zufrieden. „Ein Kunde hatte zum Beispiel immer Probleme mit seiner Fassade. Sie war rissig, Feuchtigkeit konnte eindringen, die Farbe blätterte ab. Spätestens alle zwei Jahre musste die Fassade erneuert werden“, berichtet Harald Richter. „Ich habe diesem Kunden TS empfohlen und die Fassade vor drei Jahren damit beschichtet. Sie sieht noch immer aus wie frisch gestrichen.“ Seitdem hat der Kunde auch den Saunabereich und drei Räume seines Hauses mit TS sanieren lassen. Weitere Zimmer sollen folgen. Besonders in feuchten Räumen wie Bädern, Saunen und Wintergärten hat Harald Richter mit TS den Schimmel schon oft erfolgreich beseitigt. „Ich habe Wintergärten gesehen, die waren schwarzgrün vor Schimmel. Seit der Beschichtung mit TS sind dort nie wieder Probleme aufgetreten.“ 24 Prozent weniger Feuchtigkeit im Mauerwerk Ähnliche Erfahrungen machte sein Kollege Michael Marchler aus Berlin. Der Malermeister setzt TS seit Jahren erfolgreich zur Schimmel-Beseitigung ein und konnte auch sonst so manches Problem mit TS lösen: Algen an der Fassade, stark vergilbte Wände in den Häusern von Rauchern oder die rissigen Holzwände eines Bauingenieurs im brandenburgischen Fichtenwalde. „Für Holz gibt es nichts besseres“, ist der Michael Marchler überzeugt. „Und auch die von mir vor fünf Jahren beschichteten Mauerwerk-Fassaden sehen alle aus, als hätte ich gerade erst die Baustelle verlassen. Da ist nicht mal ein Staubkorn drauf. Außerdem verblasst TS nicht wie die meisten Farben durch die Sonne. So bleiben die Häuser viele Jahre schön.“ Auch feuchte Souterrains, die vorher unbewohnbar waren, lassen sich mit TS in gemütliche Räume verwandeln. „Im Gegensatz etwa zu Silikonfarben lässt sich TS problemlos auch auf feuchten Putz auftragen, ohne zu reißen oder Blasen zu schlagen,“ erklärt Michael Marchler. Seine Messungen an einem feuchten Sockel ergaben neun Monate nach der Beschichtung mit TS 24 Prozent weniger Feuchtigkeit im Mauerwerk. „Das zieht prima die Feuchtigkeit raus. Ich finde das wirklich bewundernswert, so etwas habe ich in meinen 35 Berufsjahren noch nicht gesehen“, so Marchler. „Und dabei kostet TS nicht viel mehr als eine normale Farbe.“ Da Michael Marchler mit seinen Kunden auch nach Abschluss der Renovierungsarbeiten in Kontakt bleibt, weiß er, dass fast alle Hausbesitzer deutliche Unterschiede bei den Heizkosten festgestellt haben. „Ehemals kalte, feuchte Wände sind jetzt trocken und warm. Auch wenn die Heizung mal länger ausgestellt ist, halten sich die Temperaturen“, hat der Maler festgestellt. „Und alle Kunden sagen, dass es im Sommer jetzt angenehm kühl ist im Haus.“ Zu ihnen gehört Eik Strzezyk, Besitzer einer Doppelhaushälfte in Petershagen bei Berlin. „Im Sommer heizt es sich drin längst nicht mehr so auf wie vorher, vor allem unter dem Dach. Dank TS können wir den Dachboden jetzt als Wohnraum nutzen“, berichtet er. Jährlicher Heizölverbrauch um 500 Liter gesenkt Warm, trocken und gemütlich ist es bei Siegfried Gulasch, seit er Anfang April 2004 Haus und Garage mit TS beschichten ließ. Sein Eigenheim in Rothenburg ob der Tauber wurde 1969 gebaut und die Fassade war seitdem nicht erneuert worden. Im Laufe der Jahre hatte der Putz den typischen graubraunen Farbton alter Häuser angenommen. „Anfangs war ich skeptisch, doch dann habe ich mir gesagt: Versuchs einfach, wenn es nicht funktioniert, hast du wenigstens einen schönen neuen Anstrich.“ Schon die Verarbeitung sorgte für Überraschungen, denn auch der von ihm beauftragte Malermeister betrat Neuland: „Er hat gesagt, mit einer Farbe, die sich so gut und sparsam verarbeiten lässt und dabei so gut deckt, hat er noch nie gearbeitet“, erinnert sich Siegfried Gulasch. Dass sich die Heizkosten mit TS tatsächlich erheblich senken lassen, stellte er nur kurze Zeit später fest. Der technisch interessierte Rentner begann nämlich sofort nach der Beschichtung Anfang April damit, drei Mal täglich zu festen Zeiten an festgelegten Punkten die Innen- und Außentemperaturen zu messen. Trotz konstant kühler Außentemperaturen und unverändertem Heizverhalten kletterte die Innentemperatur binnen zwölf Tagen um zwei Grad. Seitdem liegt die Raumtemperatur konstant bei angenehmen 22 Grad, egal ob draußen sonnige 25 Grad oder regnerische 14 Grad herrschen. „Ich werde dadurch in diesem Jahr rund 500 Liter Heizöl sparen und damit meine Kosten um mindestens 20 Prozent senken“, so Siegfried Gulasch. „So habe ich die Kosten für die Sanierung in wenigen Jahren wieder eingespart.“ In den vergangenen Wochen hat Siegfried Gulasch außerdem beobachtet,
dass Regenwasser nicht mehr in der Wand versickert, sondern in Richtung
Boden abläuft. „TS scheint das Haus wie eine Haut zu
umschließen, ein richtiges Schutzschild eben. Und das strahlende Elfenbein
sieht richtig schick aus. Ich kann wirklich nur Positives über
TS sagen und es unbedingt weiterempfehlen.“ Quelle: TS Pressemitteilung, 27.08.2004 |
Richtiges Lüften gegen muffige Feuchte im Keller |
Gesundheit statt Schimmelpilz & Co. |
Atemwegssensibilisiserende Stoffe
(Inhallationsallergene)
In den frühen 80er Jahren wurde bei Bäckern eine Zunahme von Asthmaerkrankungen beobachtet. Der verstärkte Einsatz von Enzymen als Lebensmittelzusatzstoffe bei Mehlen und Backerzeugnissen wurde als Hauptursache identifiziert. Aber auch Weizen-, Roggen- und Sojamehl sowie Pollen tragen dazu bei. Ebenso kommt es an diesen feuchtwarmen Arbeitsplätzen gewöhnlich zur Bildung von Schimmel. Erforderlich sind gezielte Maßnahmen gegen hohe Staubkonzentrationen in
Bäckereien. In Bäckereien verwendete Enzymprodukte werden zunehmend als
granulierte, flüssige oder verkapselte Erzeugnisse angeboten, wodurch
verhindert wird, dass sie sich durch Staub in der Luft verbreiten. Andere
Faktoren, wie Hygienemaßnahmen und Änderungen festetablierter
Arbeitsverfahren, haben zu einer Verringerung der bei Bäckern auftretenden
Asthmafälle |
NDR berichtet zum Thema Schimmel |
"HILFE! SCHIMMEL IM HAUS Ursachen - Wirkungen -
Abhilfe" |
Test Anti-Schimmelmittel: Aus für ungebetene Gäste
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Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall gefährden
Millionen Bundesbürger |
| Experten im Gespräch sagen Pilzen ade: Die feuchtkalte Gefahr Problem „Dichtstoffe und Schimmelpilzbefall“ Am Käse mag der Schimmel seine Berechtigung haben – da akzeptieren wir ihn als „Leben“. In der Wohnung ist er unerwünscht, wird sogar als Bedrohung wahrgenommen. Nichtsdestotrotz: Er ist da. Häufig da, wo es feucht ist: im Sanitärbereich und hier auch auf Fugenabdichtungen. Dort sorgt er für Konflikte zwischen Mietern und Hausbesitzern, für Streit zwischen Auftraggebern und Handwerkern, für Peinlichkeit zwischen Hausfrauen und Besuchern. Wo liegen die Ursachen des Pilzbefalls? Wie könnte man ihm vorbeugen? Und wie lässt er sich im Falle eines Falles sanieren? Solche Fragen beleuchteten Experten aus ganz verschiedenen Bereichen – Vertreter von Investoren, aus Handwerk und Industrie – im Rahmen einer Diskussionsrunde, zu welcher der INDUSTRIEVERBAND DICHTSTOFFE E.V. (IVD) nach Düsseldorf eingeladen hatte. Thema: „Dichtstoffe und Schimmelpilzbefall“. Hauspilze (landläufig Schimmel genannt) sind peinlich. Und man findet sie fast überall. Leider bleiben sie nicht nur hinter Wandverkleidungen oder Schränken an der Außenwand versteckt, sondern springen von den Fliesen an der Badewanne geradezu ins Auge aller kritischen Schwiegermütter auf Besuch. „Diese Konflikte ließen sich zur Not noch aushalten“, meint Ingo Apel, Jurist und Vorstandsmitglied des Hausbesitzerverbandes „Haus und Grund NRW“ in Düsseldorf. „Aber ans Eingemachte geht der Konflikt zwischen Mietern und Vermietern. Denn hier geht es um richtiges Geld – um Mietminderung oder gar Mietausfälle wegen der Gesundheitsbelastung – und das bei jedem zweiten Haus.“ Die Pilzschuldfrage Nur: Wer ist denn eigentlich schuld am Pilzbefall? Die Industrie, die ihre Produkte nicht mit ausreichend starken Dosen fungizider Chemikalien anreichert? Die Architekten, die „ohne Rücksicht“ auf die Bauphysik drauf los planen? Die Handwerker, die beim Verfugen pfuschen? Die Mieter, die nicht ordentlich putzen? Die Hausbesitzer, die am falschen Ende sparen? „Das Problem lässt sich gar nicht aus der Welt schaffen, weil es Teil der Welt ist“, ist Fliesenlegermeister Hans-Willibert Ramrath vom Fachverband Deutsches Fliesengewerbe überzeugt. „Deshalb ist eigentlich auch niemand wirklich schuld. Das Handwerk kann die Naturgesetze weder ändern noch die Verantwortung für sie übernehmen. Pilzsporen und andere Mikroorganismen sind unsichtbar überall, innerhalb und außerhalb der Häuser, in unserer Atemluft, auch in unseren Körpern, in unserem Essen. Und es gibt allein im Haus rund 120 Pilzarten, von denen die Schimmelpilze im engeren Sinn nur einen Teil ausmachen. Auffällig werden sie nur da, wo sie so gute Lebensbedingungen finden, dass ganze Pilzkulturen entstehen.“ Auffällig ist aber auch, dass sie heute offensichtlich bessere Lebensbedingungen finden als noch vor Jahren. Das Thema war früher einfach kein Thema. Für Malermeister Erwin Brindöpke, Hauptverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz e.V., ist der Sündenfall so klar wie in der Bibel. „Als Folge der Ölkrise haben wir seit der Wärmeschutzverordnung 1976 einen gesetzlich verordneten Schimmelpilzzwang.“ Die Erklärung: „In den alten Zeiten, als man noch nicht lüften musste, weil es ohnehin durch alle Ritzen zog, war es nicht nur den Menschen zu kalt, sondern auch dem Schimmelpilz“, so Moderator Louis Schnabl. „Heute sind dichte Fenster und Türen ebenso Standard wie eine ordentliche Wärmedämmung. Behagliche Wärme ist ein Fortschritt, hinter den wir nie mehr zurückwollen. Doch der Fortschritt hat seinen Preis: Im warmen, feuchten Klima von Küche, Bad oder Sauna, d.h. bei mehr als 70° Luftfeuchte, fühlen sich nicht nur die Menschen wohl, sondern gedeihen auch Pilze gut.“ Der Preis der EnEV Müssen wir diesen Preis zahlen? Können wir uns das leisten, ihn zu zahlen? Auch wenn direkte Zusammenhänge schwer nachweisbar sind: Der von Jahr zu Jahr größer werdende Anteil von Menschen, die an Allergien oder Atemwegserkrankungen leiden, muss sensibel machen. Ingo Apel: „Die EnEV ist faktisch eine Verordnung zur Hebung der Volkskrankheit. Unsere Gesetze verlangen etwas, was praktisch nicht realisiert werden kann.“ Was also ist zu tun? Guter Nährboden „Zunächst müssen wir sehen, unter welchen Bedingungen Pilze besonders gut gedeihen“, so Dr. Michael Futscher, Mitarbeiter im Technischen Arbeitskreis des IVD. „Gut gedeihen können sie da, wo es dauerfeucht ist und wo wenig Luft hinkommt. Dauerfeucht ist es da, wo ein zu weit innen liegender Taupunkt dafür sorgt, dass schon die normale Luftfeuch-tigkeit kondensiert. Das ist häufig der Fall in den Sanitärzellen, die in vielen modernen Häusern keine Außenfenster mehr haben und sich einfach nicht ordentlich lüften lassen.“ Wenn dann einzelne Wände oder Wandteile an Außenwänden liegen, deren innere Oberflächentemperatur unter 12° C fällt, so dass zwangsläufig Luftfeuchtigkeit kondensiert und sich als Feuchtigkeitsfilm über die Wand legt, ist eine Nährlösung für Mikroorganismen gegeben. Das mag bei glatten Fliesenoberflächen noch angehen. Wo dieser Untergrund aber rau ist wie bei zementären Fugendichtungen und vor allem, wo sich Seifenreste und Hautpartikel auf dem Dichtstoff ablagern wie bei den Anschlussfugen zwischen Badewanne oder Waschbecken und gefliester Wand, findet diese Nährlösung zugleich günstige Wachstumsbedingungen. Verändertes Bauen verändert Planen verändert Wohnen „Wir können das Rad der Geschichte sicher nicht zurückdrehen. Die EnEV ist Realität, und sie hat das Bauen nun einmal nachhaltig verändert“, stellt Kurt Haaf, Technischer Vorsitzender des Fachverbandes Fugendabdichtung e.V. fest. „Aber wenn sich das Bauen verändert, dann muss sich auch das Planen verändern. Dann müssen Architekten nicht nur über originelle Grundrisse nachdenken, sondern auch über die Lüftbarkeit, und Bauingenieure nicht nur über den k-Wert, sondern auch über den Taupunkt.“ Müssten dann nicht auch die Entwickler der Industrie über Produkte nachdenken, z.B. über Fugendichtstoffe, die durch Zusatz entsprechender Fungizide und Biozide jeden Versuch von Mikroorganismen, sich niederzulassen, gleichsam im Keim ersticken? „Keinesfalls“, findet Heinz Ohm, Vorsitzender des IVD und Geschäftsführer des Dichtstoffherstellers EGO. „Wir können nicht über die gesundheitlichen Gefahren unerwünschter Mikroorganismen nachdenken und gleichzeitig bedenkenlos die chemische Keule schwingen, zumal die Brüsseler Richtlinien hier klare Grenzen setzen. Außerdem würden Fungizide an der Dichtstoffoberfläche über kurz oder lang naturgemäß ihre Wirksamkeit verlieren. Und nicht zuletzt“, betont Ohm, „ist die Aufgabe des Dichtstoffs, ordentlich abzudichten. Dichtstoffe sind kein Wirkstoff gegen Schimmelpilze!“ Fuge als Pflegefall? Haaf: „Also kann auch der Verarbeiter im Regressfall nicht zur Verantwortung gezogen werden, vorausgesetzt, die Fuge ist fachgerecht nach den Normen und entsprechend den IVD-Richtlinien abgedichtet. Denn wenn die Fuge dicht ist, Feuchtigkeit nur von außen auf die Oberfläche kommen kann, und wenn die Oberfläche glatt gezogen ist und so an der Fugenkante anhaftet, dass sie problemlos zu reinigen ist, liegt ein etwaiger Pilzbefall nicht mehr im Handlungshorizont des Handwerks.“ Zu berücksichtigen bleibt, dass aufgrund starker Nutzung die Funktionsdauer der Abdichtung begrenzt ist. Das ist mit Sicherheit der Fall, wo zum Beispiel in den Duschen von Sportanlagen oder in Hotels durch Dauernutzung selbst bei permanenter Lüftung die Feuchtigkeit nicht wegzukriegen ist. „Das wäre dann ein Fall für eine Wartungsfuge nach DIN 12460“, so Haaf, „die man eigentlich besser Pflegefuge nennen müßte. Beim Auto gibt´s ja auch regelmäßig Wartungen und TÜV-Prüfungen, bei deren Nichtbestehen die Haftung erlischt. Aber beim Auto wie an der Fuge kann ein Handwerksbetrieb dem Nutzer nicht alles abnehmen. Die regelmäßige Reinigung der Fugenoberflächen ist unabdingbar.“ Eine „Pflegeversicherung“ für Fugen als Angebotsbestandteil des Handwerks? Frischluft für die Hausgesundheit Ausreichende Hygiene ist Aufgabe des Nutzers. Ebenso die ausreichende Lüftung. Louis Schnabl: „Im Baubereich hat sich doch das Problem in dem Maße verschärft, in dem das Bewusstsein für die richtige Lüftung nicht mit dem Fortschritt in Sachen Wärmedämmung und Gebäudedichtheit Schritt hält.“ Was sicher gelungen ist, ist die Sensibilisierung für die Notwendigkeit des Energiesparens. Kein Mensch heizt mehr zum Fenster hinaus. Denn das Geld, das im Beutel fehlt, erzeugt Phantomschmerzen. Schlechte Luft hingegen tut nicht weh. Davon können die Hausbesitzer ein Liedlein singen. Ingo Apel: „Breiten Schichten der Bevölkerung fehlt jedes Problembewusstsein. In den besser gestellten Schichten mag es noch angehen. Die kann man zur Not mit Merkblättern aufklären. Aber was machen Sie mit den Schichten, die kaum in der Lage sind, den Mietvertrag zu verstehen? Die Hausbesitzer sind doch doppelt gestraft. Erst zwingt der Gesetzgeber sie zu teuren Investitionen in die luftdichte Gebäudehülle. Dann bestraft er sie durch allzu mieterfreundliche Gesetzgebung. Der Nutzer profitiert gern von den geringeren Heizkosten, sieht aber nicht ein, sein Lüftungsverhalten so zu ändern, dass die Mietsache ihren Wert behält. Im Gegenteil: Wenn als Folge schlechter Lüftung und Hygiene ein sichtbarer Pilzbefall auftritt, ruft er nach dem Hausbesitzer, der die Sanierung bezahlen soll. An ihm bleibt es meist hängen, weil mangelnde Hygiene und schlechtes Lüften sich ja in der Regel nicht nachweisen lassen.“ Und wenn doch, bleibt es letztlich wieder häufig am Sozialamt hängen. Ein Dilemma, für das es keine wirkliche Lösung gibt. Konzertierte Aktion gegen Pilzbefall „Es ist offensichtlich“, so Ohm, „dass wir zu konzertierten Aktionen finden müssen. Dazu kann diese Runde allerdings den nötigen Anstoß geben.“ Eindeutig ist, dass zum Thema Lüftungsverhalten und Pflege eine Kommunikationsoffensive vonnöten wäre, die auch von Regierungsseite mit ebensoviel Verve betrieben werden müsste wie seinerzeit die Kommunikationsoffensive zugunsten der Wärmedämmung und des Energiesparens. Und vergleichbar dem Informationsblatt an Endverbraucher, das der IVD dem Handwerk bereits als Aufklärungsinstrument zur Verfügung stellt. „Da mit dem Staat aber nicht zu rechnen ist“, so Ohm, „müssen wir selbst die Initiative ergreifen und jeder an seinem Platz, aber gewerkübergreifend tätig werden. Diese Gesprächsrunde war ein wichtiger erster Schritt, der sicher deutliche Impulse in den Markt bringt. Diese Impulse gilt es jetzt aufzugreifen und zu verstärken.“ Quelle: Pressemitteilung IVD 605, HS Die Seiten: |