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DEBATTE Geht die Wärmedämmung in die falsche Richtung? Ein Beitrag zur Frage, ob die Normen SIA 180 und SIA 380/1 bereits überholt seien. Nebst vielen Einzelmassnahmen setzt man auf verbesserte Wärmedämmung bei Gebäuden und Anlagen. Dabei haben sich die Bauplaner an die Normen SIA 180 und SIA 380/1 zu halten, in denen nach wie vor der U-Wert als dominante Grösse vorherrscht. Dieser Umstand hat u.a. auch die Architektur von Hochbauten nachhaltig verändert. In der Norm SIA 180 (Ausgabe 2000) ist für opake Aussenbauteile ein U-Grenzwert von 0,4 W/m2K vorgeschrieben, welcher jedoch bereits ein Jahr später in der Norm SIA 380/1 (Ausgabe 2001) auf 0,3 W/m2K herabgesetzt wurde. Darin wird auch der anzustrebende Zielwert nach SIA mit 0,2 W/m2K angegeben. Einige Kantone glauben aber, dass mit dem wissenschaftlich nicht erforschten MINERGIE-Standard noch tiefere Energieverbrauchswerte erzielt werden können. Bereits schreiben Stadt und Kanton Zürich und die Kantone Graubünden und Wallis für öffentliche Gebäude den MINERGIE-Standard als zwingende Planungsgrösse vor. Dieser ist nur mit Wärmedämmstärken von über 20 cm und U-Werten von 0,1 W/m2K einzuhalten. Aus behördlicher Sicht können demzufolge in diesen Kantonen die oben erwähnten SIA-Normen als überholt bezeichnet werden. Es ist zwar richtig, Heizanlagen, Heiz- und Warmwasserleitungen sowie Estrichböden und Kellerdecken mit wirksamen Wärmedämmungen zu versehen. Im Fassadenbereich sind Dämmstoffe jedoch am falschen Ort, weil damit die Solarstrahlung nicht nutzbar ist, was zu hohen Investitions- und Energieschäden führt. Ausserdem kann im Winter die Raumfeuchtigkeit wegen zu dicker und sorptionsunfähiger Dämmstoffe nicht mehr über die Fassaden nach aussen abgeführt werden, was längerfristig zu Gesundheitsschäden führt (Asthma, Allergien usw). Wegen eines Wissens-Defizits in der offiziellen Lehrmeinung bei der U-Wert- und Entfeuchtungs-Theorie stellen die Bildungs- und Forschungsinstitute der Schweiz den Solarenergie-Nutzen und die notwendige Sorptionsfähigkeit von Aussenwänden in Abrede. Deshalb wurde in der Norm SIA 180 die Sorptionsfähigkeit von Dämmstoffen als nicht mehr erforderlich erachtet und der über 100 Jahre gültige Grenzwert von 50% relativer Luftfeuchte in Wohnräumen auf über 60% angehoben. Dies im Glauben, dass mit Komfortlüftungen (Bedarfslüftung, kontrollierter Lüftung usw) die Entfeuchtung von Wohnräumen machbar sei. Hierzulande wurde zudem nie wissenschaftlich-experimentell überprüft, ob die allgemeine Berechnungsweise mit dominanten U-Werten mit dem Energieverbrauch beheizter Gebäude in der Realität übereinstimmt. Ausserdem liegen keine experimentellen Nachweise vor, dass im Wohnungsbau die Raumfeuchtigkeit im Winter - mittels heutiger Lüftungstechnik - auf 35% bis 45% relativer Luftfeuchte gesenkt werden kann. Der nachfolgende Energievergleich öffentlicher Gebäude in Dietikon beweist beispielhaft, dass die offizielle Lehrmeinung und die damit verstrickte U-Wert-Theorie fragwürdig ist. Bauten der Jahre 1850 bis 1950 verbrauchen infolge einer optimalen passiven Sonnenenergienutzung in der Regel weniger Heizenergie als wärmegedämmte Neubauten und Sanierungen der letzten 20 Jahre. Fallbeispiele aus Dietikon Trotz Wärmedämmsanierung im Jahr 1995 für über fünf Millionen Franken ist das Schulhaus Luberzen mit neuen Fassaden- und Flachdach-U-Werten von 0,25 W/m2K der grösste "öffentliche Energieverschleuderer" in Dietikon (siehe Tabelle unten: 1. Mittel-Wert). Vergleicht man nur die vergangenen fünf Jahre, so liegt Luberzen immer noch auf dem zweitletzten Rang und verbraucht vergleichsweise rund fünf mal mehr Heizenergie, als es theoretisch sollte (2. MW). Auch die 1982 erfolgte Energiesanierung beim Schulhaus Wolfsmatt brachte keine Einsparungen. Mindestens eineinhalb Millionen Franken der damaligen Investitionen waren ineffizient, und, weil die Dauerhaftigkeit diverser Sanierungsmassnahmen nicht beachtet wurde, ist das Schulhaus schon wieder sanierungsbedürftig. Beim neuen Stadthaus beträgt die Fehlinvestition für das energieunwirksame Zweischalenmauerwerk rund drei Millionen Franken. Nach 20 Jahren werden happige Bauschäden den Ersatz der äussern Sichtbackstein-Mauerschale mit einem gegenwärtigen U-Wert von 0,3 W/m2K erfordern. Das Gebäude verbraucht etwa dreimal mehr Energie, als es nach herrschender Theorie sollte. Am wenigsten Energie verbrauchen das Alte Stadthaus und das Zentral-Schulhaus. Hätte man das Alte Stadthaus nicht mit weisser Dispersionsfarbe angestrichen, wäre der Energieverbrauch noch geringer. Nach den heutigen Energiegesetzen und Bauvorschriften aber darf man Gebäude in dieser "konservativen" Bauart nicht länger herstellen. Der hohe Energieverbrauch des 1899 erbauten "Bürohauses" bildet vermutlich die Ausnahme zur oben erwähnten Regel. Mittels Energie-Verbrauchs-Analyse könnten jedoch die energetischen Mängel mühelos bestimmt werden. Nebst den Fehlinvestitionen kosten die Energieschäden infolge des zu hohen Energieverbrauchs die Steuerzahler in Dietikon folgende (geschätzte) Beträge: Gebäude, Kosten:
Spezifischer Energieverbrauch in Schulhäusern und Städtischen Liegenschaften Quelle: Offizielle Geschäftsberichte der Stadt Dietikon von 1993 bis 2000
Bezeichnungen: EBF in m2 = Energiebezugsfläche = Bruttogeschossfläche (BGF) Fazit: Wäre die gemäss herrschender Lehrmeinung allgemein verwendete Berechnungsweise nach der U-Wert-Theorie richtig, sollte allgemein ohne Lüftungstechnik und ohne Einbezug erneuerbarer Energien - ein Energieverbrauch von rund der Hälfte der Altbauten, also etwa 100 MJ/m2a beobachtet werden können. Da der Energieverbrauch von hochgedämmten Neubauten in der Regel aber doppelt so hoch ist wie bei nichtgedämmten Altbauten, ist der Energieverbrauch dieser Neubauten drei bis fünfmal höher, als er theoretisch sein sollte. Da die neu in Kraft gesetzten Normen SIA 180 und SIA 380/1 wegen des behördlich verordneten MINERGIE-Standards offiziell als überholt gelten und zwischen Theorie und Praxis allgemein ein gewaltiger Unterschied feststellbar ist, sollte dies dem SIA Anlass genug sein, die Anwendungstauglichkeit seiner Normen 180 und 380/1 in der Realität erstmals und vergleichsweise zu überprüfen. Grafik 1
Der in der Grafik 1 dargestellte energetische Misserfolg ist die Folge der SIA Normen 180 und 380/1. Unter Anwendung der herkömmlichen Baukunst wären die Fehler vermeidbar gewesen. Paul Bossert, Architekt, Bauingenieur und Energiefachmann, |
PROF. DR.-ING. HABIL. CLAUS MEIER - ARCHITEKT SRL - WISS. DIREKTOR Prof. Dr. C. Meier - Neuendettelsauerstr. 39 - 90449 Nürnberg Frau Nürnberg, den 03.10.2001 Paul Bossert: "Geht die Wärmedämmung in die falsche Richtung" In SIA-Zeitschrift "tec 21" Nr.37 vom 14. September 2001, S.44. Da das Bauen heutzutage durch die Energiedebatte präjudiziert wird, greift dieser Artikel ein zentrales Thema auf: Die Gültigkeit des U-Wertes. Immerhin werden große Diskrepanzen zwischen Rechnung und Verbrauch festgestellt. Mathematisch gesehen wird der U-Wert aus der allgemeinen Fourierschen Wärmeleitungsgleichung durch Nullsetzung dieser Gleichung abgeleitet. Dies bedeutet: keine Solarstrahlung, keine Speicherung, konstante Wärmestromdichte. Diese Bedingungen treffen in Realität nie zu: die Sonne scheint immer (diffuse Strahlung genügt), schweres Material (Altbauten) kann speichern, die Wärmestromdichten sind in Richtung und Größe unterschiedlich. Diesem U-Wert-Dilemma steht die "akademische Lehrmeinung" hilflos gegenüber. Aus Trotz (wir haben seit jeher so gerechnet) wird betonkopfartig am Dogma des U-Wertes festgehalten mit katastrophalen Folgen. Wird die U-Wert-Funktion mathematisch analysiert, so ergibt sich eine Hyperbel. Dies heißt im Klartext: Mit doppeltem Aufwand wird der halbe Effekt erzielt die Effizienz nimmt mit dem Quadrat des U-Wertes ab (der Unterschied kleiner U-Werte ist kaum meßbar, zumal der Wärmebrückeneffekt den "rechnerischen Gewinn" wieder zunichte macht). Dies ist auch der Grund, weswegen das einfallslose Herunterfahren der U-Werte bis zu 0,1 W/m²K (40 cm Dämmung) unsinnig ist. Man läuft einer Fata Morgana nach, wenn man glaubt, die rigorose Reduzierung der U-Werte erbringe auch praktisch einen energetischen Nutzen. Mit den kleinen U-Werten werden jedoch Wärmedämmverbundsysteme forciert die aber haben enorme bautechnische Nachteile:
Nur die rigorose Abkehr vom Dämmungswahn mit Polystyrol und Mineralwolle kann die Gebäude noch retten. Nur die monolithische Massivwand kann die Lösung sein, denn Wärmeschutz wird weitgehend von der Speicherung getragen. Die ausschließliche Beachtung der Dämmung und der damit irrtümlich ausgeübte Zwang zum "MINERGIE-Standard" mit seinen Superdämmungen führen auch zu irreparablen Bauschäden. Sowohl theoretische als auch die u. a. von Paul Bossert durchgeführten empirische Untersuchungen zeigen, dass damit der falsche Weg gewiesen wird. Die unheilige Allianz von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Administration allerdings glaubt fest an den U-Wert und irrt damit gewaltig. Paradoxerweise stellt sich auch noch das Hauptargument dieser hektischen Energieeinsparkampagnen, unbedingt CO2 Emissionen mindern zu müssen, als Flop heraus; für das Klima ist nicht CO2, sondern die Sonne zuständig. Alles ist auf Sand gebaut. Was Paul Bossert seit Jahrzehnten predigt, wird langsam, aber nur sehr langsam in den Köpfen der Verantwortlichen wahrgenommen, aber nicht durch Einsicht, sondern nur durch die Macht der überall zu registrierenden, unübersehbaren Bauschäden. "Niedrigenergiehäuser" mit Holz z. B. faulen langsam vor sich hin. Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier |
Zuschrift : Em. Universitätsprofessor Dr.-Ing. habil. P.-M. Weinspach der Uni Dortmund Paul Bossert: "Geht die Wärmedämmung in die falsche Richtung?" Sehr geehrte Frau Beckel, wenn es nicht so traurig wäre, müßte man lachen, wie die gesamte "Fachwelt" bzw. der Kreis, der sich dafür hält, nun schon seit über 25 Jahren nicht zur Kenntnis nehmen will, was die Irreversible Thermodynamik naturgesetzlich vorschreibt. Vor allem die Herren "Kollegen" Gertis (Professor Karl Gertis, Lehrstuhl für Konstruktive Bauphysik an der Universität Stuttgart und Institutsleiter des Fraunhofer-Institut für Bauphysik) und Ehm (Professor H. Ehm, ehemaliger Direktor des Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau - BmBau - in Bonn) machten dabei eine unglückliche Figur, weil gerade sie - wie kein Anderer - die Möglichkeit hatten, Mängel in den Bauvorschriften aufzuarbeiten und zu beseitigen. Es ist bei allen Fachleuten der Thermodynamik selbstverständlich, dass Wärme- und Stofftransportvorgänge in der praktischen Wirklichkeit niemals unabhängig voneinander ablaufen können. So ist es ganz unvermeidlich, dass Wärmetransportvorgänge in Gebäudewänden immer auch Stofftransport bewirken. Wenn also das Gesamtsystem "Energieeffizienz der Gebäudehülle" betrachtet wird, genügt es demnach nicht, ausschließlich Wärmetransportkoeffizienten zu minimieren, weil dies zwangsläufige, den thermodynamischen Gesetzen folgende Stofftransportvorgänge auslöst. Dieses naturgesetzliche Basiswissen zeigt sich aber in den geltenden Vorschriften und Normen SIA 180 und 380/1 nicht. Nicht einmal die wesentlichsten Einflußgrößen auf den reinen Wärmetransportvorgang werden dort alle berücksichtigt. So wird bis zum heutigen Tage die Wärmespeicherfähigkeit einer Gebäudeaußenwand im Hinblick auf die Energieeffizienz im Jahresüberblick nicht einbezogen. Die sogenannten "Versuche", die z.B. von Gertis zu diesem Thema unternommen wurden, sind indiskutabel, weil nicht einmal die fundamentalste Grundbedingung eines Vergleichs unterschiedlicher Wandaufbauten - nämlich: die Schaffung thermodynamisch abgeschlossener Systeme beim Versuchsaufbau - eingehalten wurden. Die vor Jahren von der Schweizer EMPA in Zürich angestellten Versuche: "Energiebilanz von Aussenwänden unter realen Randbedingungen", EMPA Nr. 136'788 vom Juli 1991 bis Dezember 1994 , bei denen ich leider nur als Beirat von Herrn Bossert zugelassen war und daher nicht Einfluß nehmen konnte, waren im Vergleich zu den Versuchen - am Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Aussenstelle Holzkirchen: "Effektiver Wärmeschutz von Ziegelaussenwandkonstruktionen", EB-8 1985 von Prof. Karl Gertis - schon weit besser angelegt. Leider wurden aber auch an der EMPA unverzeihliche Fehler gemacht: Keine exakte geometrische Ähnlichkeit der Versuchsaufbauten, ungeeignete Auswahl der Meßgeräte und Meßbereiche und besonders bedenklich die Versuchsdatenauswertung mit einem nicht validierten Computerprogramm. Absicht war wohl - also kein Fehler! - die Masse der Versuchswände nicht in annähernd ausreichendem Maße zu variieren, denn diesen wichtigsten Parameter kannten (oder fürchteten?) die Herren des EMPA wohl. So muß leider festgehalten werden, dass es bis heute keine exakten Versuche über den Gewinn durch Solarwärme-Speicherfähigkeit von Gebäudewänden gibt. Offenbar hält man solche auch nicht für notwendig, da die eingangs genannte "Fachwelt" zu wissen glaubt, dass dieser Anteil nicht ins Gewicht fällt. Diesen Herren fällt aber nicht auf, dass gerade alte Bauten mit dicken und schweren Wänden bei Vergleichen des Energiebedarfs ihren Annahmen widersprechend sehr gut abschneiden. Honi soit qui mal y pense! So bleibt nur, Herrn Bossert ein langes Leben zu wünschen, damit er die Chance hat, vielleicht doch noch erleben zu dürfen, dass die Gesetze der Thermodynamik auch in der Bauphysik "gültig" werden. em.Uni-Prof.Dr.-Ing.P.-M. Weinspach |
Zum Referentenentwurf der Energieeinsparverordnung EnEV (24.10.1999) | |
| Abschrift: Kommentar: | Architekt Konrad Fischer, Hochstadt a. Main, Schreibfehler des Originals korrigiert Architekt und Bauingenieur Paul Bossert, CH - Dietikon (eingerückt in Kursivschrift) |
| Bauleute aufgepaßt: Hier gibt es auch saftige Polemik zum Aufwachen! | |
| -Signet der Bundesarchitektenkammer Stellungnahme der BAK zum Referentenentwurf der Energieeinsparverordnung EnEV (29.6.1999) | |
Vorbemerkungen
Copyright © 2001 Paul Bossert, UNIVERSE Architecture and Engineering Ltd. Link zum Original: | |
Die Bruchsaler Messung |
Die 8 energierelevanten Faktoren der Aussenwand - Aufgelistet in absteigender Folge nach ihrer Wichtigkeit - nach Bossert - Plant ein Architekt eine Aussenwand, so sollte er 24 unterschiedliche Dinge wie Ästhetik, Preis etc. beachten, 8 davon sind energierelevant! 1. Die Wanddicke Die Wanddicke führt über die Zeitkonstante (Tau) t x 0,5 log n zur Halbwertszeit. Die Halbwertszeit ist ein qualitativer Wert. Sie gibt an, in welcher Zeit der Wärmeinhalt einer Wand bei "freier" Auskühlung abnimmt.
Konstante für Halbwertszeit "k" bei 0°C k = 0,5 x log. n = 0,347
Beispiel: Wand W1: d = 25 cm; d2 = 0,0625 m2
Wand W2: d = 50 cm; d2 = 0,25 m2
Fazit: Bei doppelter Wanddicke ist die Halbwertszeit 4 mal höher!!! 2. Die Wärmespeicherfähigkeit Anhand von Energie-Verbrauchs-Analysen (EVA) ist beobachtbar, dass ein Flächengewicht von 700 (39 cm Vollziegel verputzt) bis 1'000 kg/m2 (54 cm Vollziegel verputzt) energetisch von Vorteil ist. Gebäude mit derartigen Wänden haben einen Netto-Energieverbrauch von Qh = 20 kWh/m3a (siehe Gesundheits-Ingenieur 1925 bis 1927). 3. Strahlungsaufnahmefähigkeit / Farbe Strahlungsabsorptionsmessungen sind zur Zeit nur für den sichtbaren Teil des Lichts erhältlich. Wie die Infrarotstrahlung in einem Bauteil ankommt und wie sie ausgenützt werden kann, weiss niemand. Es ist anzunehmen, dass in der gemessenen Globalstrahlung - bestehend aus direkter und diffuser Strahlung - das IR möglicherweise enthalten ist. Zusammenhänge:
4. Die Oberflächenstruktur Je nach Oberflächenstruktur kann eine Fassadenfläche mehr oder weniger Strahlung aufnehmen. Lisenen, Gewände und Gesimse bilden zwar so genannte geometrische Wärmebrücken. Sie nehmen jedoch auch auf allen Seiten Strahlung auf. Gleiches gilt für Putze. Rohe Putze haben eine grössere Oberfläche als feine Putze und können deshalb mehr Sonnenstrahlung aufnehmen. Bis heute gibt es nur mathematisch ermittelte Wärmebrückenkataloge, beruhend auf stationären Theorien von innen nach aussen. Experimentelle Messungen und instationäre Wärmebrücken-Theorien existieren zur Zeit nicht. 5. Feuchtigkeit / Sorptionsfähigkeit Die "offizielle" Bauphysik nimmt an, dass im Winter die Raumfeuchtigkeit im innern der Wände kondensiert (Kondensationsperiode) und diese dann im nächsten Sommer wieder austrocknet (Austrocknungsperiode). Aus den experimentellen Untersuchungen von ETH-Prof. und EMPA-Chef Paul Haller aus den Jahren 1953 bis 1958, geht aber eindeutig hervor, dass Aussenwände im Sommer generell nass sind und in den Wintermonaten austrocknen. Die Angaben im Berechnungsprogramm WUFI sind deshalb falsch. Experimente zu WUFI existieren nicht! Es kann auch aus den Untersuchungen der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt EMPA entnommen werden, dass sich die von Aussenwänden aufgenommene Feuchtigkeit im Herbst und Frühjahr positiv auf den Energiehaushalt auswirkt, weil die eingedrungene Feuchtigkeit die Wärmespeicherfähigkeit im Aussenbereich von Wänden erhöht und somit die solare Zustrahlung bereits auf niederstem Niveau energiewirksam wird. Eine Aussenwand kann somit aussen kalt und feucht und bei normaler innerer Beheizung auf 20 °C, innen warm und trocken sein! Hypothese: Die um die Feuchtigkeit erhöhte Wärmespeicherfähigkeit übertrifft in ihrer Wirkung den negativen Aspekt des angeblich grösseren Wärmeverlustes der Wand infolge besserer Wärmeleitung. Aus den Experimenten von Haller sind keine quantitativen Energieeinsparungen errechenbar. 6. Wärmeleitung > U-Wert (alt k-Wert) Der U-Wert bildet bei nicht bestrahlten Bauteilen wie: Kellerdecke, Dachdecke und Rohrdämmungen etc. zweifelsfrei die relevante Energiespargrösse, wobei in zweiter Linie wiederum die Materialdicke und anschliessend die Wärmespeicherfähigkeit zum tragen kommt. Bei Aussenwänden aber, fehlt jedoch bis heute jegliche Korrelation in Bezug zum messbaren Energieverbrauch. Das stellte auch ETH-Professor Max Hottinger in den 40-er Jahren fest. Die nach ihm benannte Hottinger-Formel lautete: Q = Wirkungsgrad x Fläche x Temperaturdifferenz x k-Wert x Gleichzeitigkeitsfaktor Der Gleichzeitigkeitsfaktor betrug für Bauten mit Wandstärken mit Vollziegeln von 40 bis 50 cm = 0,5 ! Q = µ x F x T x k x 0,5 µ = 0,45 x m2 x K x W/m2K x 0,5 7. Wärmebrücken Generell gilt die Argumentation von Faktor: 4. "Die Oberflächenstruktur." Im Wesentlichen sind energetisch negative Wärmebrückenwirkungen bei Aussenecken, Wandanschlüssen zu Fassaden, bei Deckenauflagern und auskragenden Bauteilen zu beachten. Das trifft aber nur auf aussengedämmte Konstruktionen mit geringer Innenwandstärke und mit niedrigem Flächengewicht zu. Meistens kommt es bei diesen Schwachstellen zu Kondensatausfall mit Schimmelpilz. Vermutlich spielt auch hier die Wanddicke gemäss Faktor: 1. "Die Wanddicke" die entscheidende Rolle. Unterschreitet die Wanddicke eine bestimmte Grösse, wird die exponentielle Auskühlung beschleunigt. 8. Die Wärmeeindring-Geschwindigkeit Die Wärmeeindring-Geschwindigkeit leitet sich von der "Eindringzahl" b ab. Wattstunden pro Quadratmeter mal °Celsius mal Wurzel aus der Zeit. Normale Baustoffe haben b-Werte von 700 bis 2000 J/m2 K (Wurzel aus) s Generell hängt die Wärmeeindring-Geschwindigkeit vom Flächengewicht, der Wanddicke und der Aussenstruktur des Wandbaustoffes ab. Hat die Wand infolge zu hoher Porosität, einem allzu niedrigen Flächengewicht oder zu weit auseinanderliegenden Verbund-Stegen mit geringer Dicke (Schlitzlochsteine) einen zu grossen Wärmeeindring-Widerstand, so lässt sich beispielsweise die eingestrahlte Sonnenenergie nur in geringem Umfang nutzen. Es herrscht eine Wärmedepression! Erstmals wurden diese Zusammenhänge im Februar 1982 bei Messungen am Justus Knecht Gymnasium in Bruchsal beobachtet. Die Ergebnisse wurden in der Folge als "Bruchsaler-Messung" publiziert und baugeschichtlich festgehalten. Grundlagenforschungen dazu bestehen nicht. Falsch verstandener Reduktionismus führt zum "Schichtendenken"! Die"Trag-, Dämm- und Wetter-Schichten" sind letztendlich wieder ganzheitlich zu betrachten. Vermutlich bildet die einschalige Wand - infolge der besten Temperaturverwaltung - die idealste Wandkonstruktion! CH-8955 Oetwil a.d. Limmat, 18.06.2003 |
Tollenbrink - der Versuch einer Auswertung (EVA)
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Arch.- & Ing.- Büro Paul Bossert, Oetwilerstrasse 4, CH - 8953 Dietikon
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Gesundheitsfalle Energieeinspar-Verordnung 2000 von Dipl.-Ing./Arch. Paul Bossert, 30.08.1998 |
Gesundheitsfalle Energieeinspar-Verordnung 2000 Egal wer am 27. September 1998 die Bundestagswahl gewinnt, die Energieeinsparverordnung (ESV 2000) wird durchgezogen. Gewinnt Rotgrün, ist eher noch mit einer Verschärfung der Auflagen zu rechnen, weil ja Neu der rein rechnerische Energiebedarf von Alt- und Neubauten um weitere 30 Prozent gesenkt werden soll. So wie die Verordnung bis heute gediehen ist, dürfte sie Anfangs 1999 den Bundesrat oppositionslos passieren, um im Jahr 2000 in Kraft gesetzt zu werden. Die Absicht mit der ESV 2000, Energie zu sparen, den CO2-Ausstoss zu vermindern, nichterneuerbare Energien zu schonen und erneuerbare Energien zu fördern ist zwar unbestritten, doch bestehen bei der Umsetzung der Verordnung schwerwiegende Bedenken dreifacher Art. Energieeinsparungen sind bis heute nicht ausgewiesen. Zum Ersten ist es dem Bundesministerium Bau (BMBau) in Bonn bis heute nicht gelungen, eine wissenschaftliche korrekte Beweisführung vorzulegen, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Massnahmen hinsichtlich ihrer Energieeinsparung effizient sind. Tatsächlich ist es der Fall, dass vor 1940 erstellte, im gegenwärtigen Sinne ungedämmte Altbauten, vergleichsweise sehr viel weniger Energie verbrauchen als hochgedämmte Neubauten. Die Ursachen dieses Leerlaufs liegen beim BMBau, weil die bisherigen Verordnungen auf rein theoretischen Unterlagen und Vorschriften beruhen. Noch nie wurden vom BMBau mittels Energie-Verbrauchs-Analysen überprüft, ob der theoretisch berechenbare Energiebedarf, allgemein und einigermassen mit dem effektiven Energieverbrauch eines Gebäudes übereinstimmt. Die Verantwortlichen im BMBau müssen sich deshalb vorhalten lassen, dass ihre Bestrebungen Energie zu sparen und den CO2-Ausstoss zu vermindern bis heute erfolglos geblieben sind. Ein Ende der Geldverschleuderung ist nicht in Sicht Zum Zweiten haben die vorgeschriebenen Massnahmen viel Geld gekostet. Einfache Hochrechnungen ergeben, dass die falschen Energiegesetze bis heute kumulierte Bauschäden und Energieschäden im Betrag von rund 950 Milliarden Mark ausgelöst haben. Seither steigt der Fehlbetrag jährlich um weitere 50 Milliarden, was etwa 8 bis 10 Prozent der Jahresbaukosten für sanierte und neu erstellte Hochbauten entspricht, die somit in den Sand gesetzt werden. Trifft die ESV 2000 in Kraft, ist ein Ende der Geldverschleuderung nicht mehr absehbar. Energiebedarfsberechnung ist immer noch graue Theorie Im Entwurf des BMBau vom 6. Januar 1998 zur ESV 2000 ist ersichtlich, dass die neuen Vorschriften immer noch k-Wert- bzw. neuerdings U-Wert orientiert sind. Die Energiewirksamkeit dieser k-Wert-Theorie ist aber bis heute nicht bewiesen. Dieser k-Wert beschreibt nämlich nur den Beharrungszustand von Wärme in Bauteilen. In Wirklichkeit herrschen aber dynamische Zustände vor, wobei der k-Wert nur eine von acht relevanten Energiegrössen darstellt. Wohnungsentfeuchtung ist problematisch Zum Dritten ist die Volksgesundheit in Gefahr! Einen der oben erwähnten acht Energiegrössen bildet beispielsweise die Sorption, welche die Eigenschaft besitzt, Wasser in Kapillaren von Baustoffen zu transportieren. Die Raumwärme und der sich dadurch einstellende Wasserdampf-Teildruck (Partialdruck), dient als Motor für diesen Prozess. Der Partialdruck treibt die Feuchtigkeit durch die Wand nach aussen. Beheizte Wohn- und Arbeitsräume von Altbauten werden heute noch auf diese Weise entfeuchtet. Diese Tatsachen stimmen mit den Untersuchungen von Professor Paul Haller recht gut überein, die er als Chef der Eidgenössischen Materialprüfungs Anstalt (EMPA) in den Jahren 1953 bis 1958 durchführen liess. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchungen wurde unter dem Titel: Wärmehaushalt und Mauerwerk in der Deutschen Bauzeitung 9/82 vom Verfasser publiziert. Das Risiko von Dämmstoffen die kein Wasser saugen können Nur die Wärmedämmstoffe dampfgepresster Kork und Hartschaum-Leichtbeton weisen - nebst einer relativ hohen Wärmespeicherfähigkeit und einer Wärmeleitzahl von rund 0,04 Watt pro Meter und Grad Temperaturdifferenz - eine ausreichende Sorptionsfähigkeit auf. Der marktbeherrschende Wärmedämmstoff Polystyrol ist sorptionsunfähig. Glas- und Mineralfaserdämmstoffe haben nur eine geringe Sorptionsfähigkeit. Fördert feuchtes Wohnen Kiemen und Schwimmhäute bei Menschen? Sorptionsunfähige Aussenwände und dichte Fenster bewirken aber ein Ansteigen der Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen! Tatsächlich ist seit Beginn der Wärmeschutz-Verordnungen die Feuchtigkeit der Raumluft im allgemeinen von 40 auf 65 Prozent relativer Feuchte angestiegen. Das weiss man im BMBau sehr wohl, weshalb man von Gesetzes wegen mechanische Luftwechselanlagen vorschreiben möchte. Raumlufttechnische Anlagen bilden aber Herde für Bakterien, Legionellen und Schimmelpilze, die Allergien fördern und die Atemwege der Menschen belasten. Ausserdem bestehen ernstzunehmende Zweifel, ob mechanische Lüftungen Wohnungen richtig entfeuchten können. Ist das Feuchtigkeits-Risiko bereits ein alter Hut? Dass sorptionsunfähige Wärmedämmungen die Raumfeuchtigkeit erhöht, ist seit der Publikation: Drei Häuser im Dauertest in test 3/87 den deutschen Energiefachleuten und Bauphysikern allgemein bekannt. Dipl. Ing. Helmut Pokern ist als Vater der Heizkostenabrechnung in die Energie-Geschichte Deutschlands eingegangen. Er veröffentlichte 1987 die Resultate einer bauüblichen Polystyrol-Wärmedämmsanierung. Da Wärmedämmungen nie wirkungslos sind, sank der mittlere Energieverbrauch um rund 20 Prozent auf 4,2 Liter Heizöl pro beheiztem Gebäudekubikmeter und Jahr. Der bescheidenen Einsparung von 1 Liter Heizöl pro Kubikmeter zu DM 0.35 stehen Sanierungskosten von DM 47.- pro Kubikmeter gegenüber. Bedenkt man, dass Gebäude der Jahrhundertwende - notabene ohne die heutigen Dämmstoffe - heute im Mittel nur 2.0 bis 3.0 Liter Heizöl pro Kubikmeter und Jahr benötigen, ist die ESV 2000 unwirtschaftlich und somit fragwürdig. Noch wichtiger ist, dass eine Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit von 30 auf 50 Prozent gemessen wurde. Erhöhte Luftfeuchtigkeit führt aber zur Vermehrung von Schimmelpilz, Bakterien und Milben etc. Momentan ist die Zunahme von Asthma bei Kindern als Folge erhöhter Raumluftfeuchtigkeit noch nicht beweisbar, doch gewisse Indizien sprechen dafür. Polystyrol Aussendämmung: Die eierlegende Wollmilchsau! Eine weitere Recherche ergab, dass auch in den Passivhäusern des Physikers Wolfgang Feist Luftfeuchtigkeiten von über 60% relativer Feuchte herrschen. Das geht jedenfalls aus seinen eigenen Publikationen des Passiv-Haus-Instituts in Darmstadt hervor. Seine supergedämmten Passivhäuser lassen sich, trotz seinem Wahlspruch: Erst Dämmen und dann Mauern, mit 30 cm Polystyrol-Perimeterdämmung, auch mit besten Ventilationsanlagen kaum entfeuchten. Professorale Lobhudelei Ungeprüft stellt Ernst Ulrich von Weizsäcker die Passivhäuser von Wolfgang Feist in seinem neuen Bericht Faktor Vier an den Club of Rome" als vorbildlich dar. Gerade von Biologen währe zu erwarten, dass sie die komplexen Zusammenhänge im Bereich Bauen und Energie mit grosser Sorgfalt auf ihre Nachhaltigkeit hin untersuchen. Wenn wegen falschem Bauen das Volk erkrankt, ist niemandem gedient. Volksgesundheit in Gefahr! Aus der Studie: Ost-West-Vergleich München-Leipzig von Professor H. E. Wichmann, vom GSF-Institut für Epidemiologie in München, kann entnommen werden, dass die Zunahme von Asthmafällen in den Städten nicht nur an der Umweltverschmutzung liegen kann. Trotz erheblicher Umweltbelastungen waren die DDR-Kinder viel weniger von Asthma betroffen als ihre Altersgenossen aus dem Westen. Dafür litten sie häufiger an Bronchitis. Wie ist das erklärbar? In den neuen Bundesländern leben noch sehr viele Kinder in sorptionsfähigen, trockenen Altbauten, die allerdings vorwiegend mit Kohle beheizt werden. Da bekannt ist, dass der hohe Schwefelanteil in der Kohle Bronchitis fördert, erscheint dieser Zusammenhang plausibel. Im Westen aber, leben die Kinder in mehrheitlich modernen, wärmegedämmten und somit sorptionsunfähigen Bauten mit hoher Luftfeuchtigkeit die Asthma fördert. Da die Wohnbauten mit Strom und vorwiegend schwefelarmem Heizöl und Gas beheizt werden, ist Bronchitis im Westen Deutschlands kein Thema. Klare Sache: Falsch gedämmt ist halb gestorben! Die Zusammenhänge leuchten ein. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist die erhöhte Raumluftfeuchtigkeit, infolge sorptionsunfähiger Wärmedämmungen, Mitursache für die ansteigenden Atemwegerkrankungen bei Kindern. Dieser Umstand wird noch überlagert durch die Forderung nach immer luftdichteren Wohnungen und Fenstern und damit einhergehender erhöhter Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbildungen an Fensterrahmen und anderen Wärmebrücken. Die Mediziner schlagen Alarm! Ähnliches publizierte der Direktor der Kinderklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Prof. Dr. med. H.B. Hadorn im Follow up der Münchner Asthma- und Allergiestudie:Als exogener Faktor konnte gezeigt werden, dass Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung das Risiko, eine bronchiale Hyperreaktivität bis in die Pubertät zu behalten, um das etwa 11-fache erhöhen. Hält das BMBau an seiner Doktrin fest? Das BMBau ist sicher anderer Auffassung und wird mehr Wärmedämmung zur Schimmelpilzreduzierung fordern, zumal der langjährige Berater des BMBau, Professor Karl Gertis, am Bauphysik-Kongress im Herbst 1997 in Berlin sagte: Es bedarf auf jeden Fall einer Anhebung des Mindestwärmeschutzes, um zuverlässig Schimmelpilzbildung zu verhindern. Was falsch ist wird immer falsch bleiben. Schimmelpilze mit noch mehr Wärmedämmung zu bekämpfen ist falsch! Wahr ist aber, dass erst infolge sorptionsunfähiger Wärmedämmungen und falscher Wärmedämmvorschriften des BMBau die gegenwärtig herrschende Schimmelpilz-Seuche entstanden ist. Da die Energiewirksamkeit der ESV 2000 mit Sicherheit nie zum tragen kommen wird, ist der beabsichtigte, rein virtuelle Ersatz von nichterneuerbaren Energieen zur angeblichen Eindämmung des CO2-Ausstosses auf Kosten der Volksgesundheit unverantwortlich. Was nun und wie weiter? Hier sagen Sie Ihre Meinung: |
| Link zum Original: Gesundheitsfalle Energieeinspar-Verordnung 2000 |
Die Fehlentwicklung der Bauhaus-Idee von Dipl.-Ing./Arch. Paul Bossert Vorbei sind die Zeiten, wo Baumeister unabhängig von Baustil und Baumode Gebäude mit langer Haltbarkeit konstruierten, die mit geringem Unterhalt und wenig Heizenergie ihren Zweck erfüllten. Der Umbruch geschah in den Jahren 1910 bis 1930. Damals verzweigte sich das Bauwesen in Architektur-Design und industrielles Bauen. Der Architekt als Baumeister hatte ausgedient. Eine sich weltweit elitär gebärdende Architektensekte gibt seitdem den Kurs an. Der Geburtsort dieser Bewegung war Dessau, und das umjubelte Kind hieß Bauhaus. Link zum Original: |
MINERGIE-Standard bedeutet: von Dipl.-Ing./Arch. Paul Bossert Der MINERGIE-Standard soll nach Meinung einiger "Energiefachexperten", Wärmedämmstoff-Fabrikanten und Hersteller von Klima- und Lüftungsgeräten auch in Deutschland zum Standard erhoben werden. Siehe http://www.minergie.ch Der MINERGIE-Standard wurde ursprünglich vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich in die Welt gesetzt. Dieser Standard basiert hauptsächlich auf rein theoretischen Annahmen, die bis heute wissenschaftlich nicht gesichert sind. Der MINERGIE-Standard orientiert sich an der fiktiven und fixen Behauptung, dass massgebliche Energieeinsparungen im Wesentlichen nur durch die Verminderung der Wärmeleitung - sogenannter U-Wert (früher k-Wert) - bei der Gebüdehülle erzielbar seien. Das schweizerische Bundesamt für Energie (BfE) übernimmt diesen Standard ungeprüft als Nachfolgeprogramm für zu Ende gehende Energieeinsparprogramm Energie 2000, dem in der Vergangenheit betreffend Energieeffizienz kein Erfolg beschieden war. Das BfE setzt sich dafür ein, dass der MINERGIE-Standard gesamtschweizerisch zur Anwendung gelangt, in die eidgenössischen und kantonalen Energiegesetze einfliesst und schlussendlich dem Volk aufgezwungen wird. Die heutige Lehrmeinung, in der Schweiz vornehmlich repräsentiert durch die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) in Zürich und Lausanne behauptet federführend, dass nur der U-Wert die dominante Wärmeenergie-Einspargrösse darstellt. Dass die U-Wert-Theorie mit der Realität nicht übereinstimmt, wird von den hehren Physik-Professoren an der ETH - die noch nie in ihrem Leben neben einem Backstein geschlafen haben - seit Jahrzehnten verdrängt. Nebst der Tatsache, dass die behaupteten Energieeinsparungen bei der Anwendung des MINERGIE-Standards im allgemeinen nicht erzielt werden können, führt das Bauen nach dem MINERGIE-Standard zu einer totalen Verluderung der anerkannten Regeln der Baukunst. Baumaterialien und Konstruktionen werden favorisiert, welche für Bauzwecke absolut ungeeignet sind. Dadurch wird die Gebrauchstauglichkeit und die Zeitstandsfestigkeit der Gebäudehülle von Hochbauten drastisch vermindert und das Geld in den Sand gesetzt. Gleichzeitig wird unbedarft auch ein erhöhtes Brandrisiko und Schallrisiko in Neubauten wie auch bei Sanierungen in Kauf genommen. Da auch die materialtechnischen Probleme der Wärmedämmstoffe beim MINERGIE-Standard nicht gelöst sind, weil die Wände nicht mehr "Atmen" können und deshalb die Wohnungen zu feucht werden, wird mittels kontrollierter Lüftung versucht, diesen Mangel auszugleichen. Für dieses Szenario fehlen aber die wissenschaftlichen Untersuchungen, die einen flächendeckenden Einsatz dieser Ventilatoren-Methode zulassen würden. Zu hohe Raumfeuchtigkeit und kontrollierte Lüftung bilden Krankheitsherde und deshalb ein unverantwortliches Gesundheitsrisiko. Der MINERGIE-Standard verursacht auch viel zu hohe Baukosten, die sich nicht auszahlen bzw. niemals amortisieren lassen, er treibt den Energieverbrauch in die Höhe und bewirkt infolge ungesunder Wohnungen permanent steigende Gesundheitskosten. Im Artikel über Energiesparen im schweizerischen Limmattaler Tagblatt vom 15. 10. 1999 wird ein theoretischer zulässiger MINERGIE-Verbrauchswert von 45 Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudefläche und Jahr (45 kWh/m2a) genannt. Dieser Wert entspricht einem Energieverbrauch von 16 Kilowattstunden Energie bzw. 1.6 Liter Heizöl pro beheiztem Gebäude-Kubikmeter im Jahr (kWh/m3a). Bei MINERGIE-Bauten liegt der effektive Verbrauch zwischen 30 und 40 kWh/m3a, wobei er für nichtwärmegedämmte Altbauten der Jahrgänge 1900 bis 1940 - die dem heutigen Dämmstandard nicht entsprechen 96 im Mittel lediglich 20 kWh/m3a beträgt! Fazit: Architekten und Ingenieure sollten anstatt dem MINERGIE-Standard zu huldigen, das richtige Bauen wiedererlernen! Link Zum Original: |
Wie das Bundesministerium für Verkehr- Bau- und Wohnungswesen (BM-VBW) von Dipl.-Ing./Arch. Paul Bossert "DIE WELT", Forum vom 25. Juni 1997 Allgemein suggeriert eine Meinung das Fürwahrhalten eines Sachverhalts, ohne dass dieser begründet oder bewiesen ist. Wer meint, der glaubt, denn die Meinung befindet sich immer im Niemandsland zwischen Wissen und Nichtwissen. DEUTSCHER BUNDESTAG Erwartungsgemäss schlug das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, unter Leitung von Ministerialdirektor Professor Herbert Ehm den Vorschlag des Petitionsausschusses in den Wind und bastelte die "dümmste Energieeinsparverordnung" aller Zeiten zusammen. Nachtrag: Der Petitionsausschuss beantwortete meine Frage am 09. 04. 1998 wie folgt: Fazit: Die BRD tritt das nächste Jahrtausend mit einer in 20 Jahren erzeugten Schuld an kumulierten Bauschäden- und Energieschäden in der Höhe von einer Billion D-Mark an, Dank des Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau! Link zum Original: |
"Polystyrol ist für die Hausisolation nicht geeignet" CH 8021 Zürich "Tages-Anzeiger", FORUM vom 30. März 2000 von Dipl.-Ing./Arch. Paul Bossert Die Fachtagung in der EMPA-Akademie in Dübendorf vom 22. März rankte sich im Wesentlichen um bekannte Bauschäden, verursacht durch Schimmelpilze im Gebäudeinnern, und um Algenbildungen auf Fassaden. Über die eigentlichen Ursachen erfuhr der Tagungsteilnehmer nichts. Mitverursacher dieser Schäden ist nämlich die EMPA selbst, weil sie durch die einseitige Favorisierung von reinen Wärmedämmstoffen zur angeblichen Energieeinsparung beheizter Bauten die anerkannten Regeln der Baukunst missachtet. Die EMPA, als Forschungsabteilung der ETH, hat die baufachlich notwendigen Untersuchungen in diesem Bereich seit Jahren vernachlässigt. Bildungen von Schimmelpilzen und Algen an Aussenwänden sind die direkte Folge des Einsatzes untauglicher Werkstoffe, die zur Senkung des Energieverbrauchs auf Fassaden aufgebracht werden. Link zum Original: |
Bauschäden wegen Energiepolitik Werden Forschungsgelder des Bundes vergeudet? von Dipl.-Ing./Arch. Paul Bossert Schimmelpilze im Innern und Algenbildungen auf den Hausfassaden Ursache von Bauschäden. Ein Projekt der ETH-Annexanstalt EMPA soll Mittel und Wege finden, wie das im Rahmen der geltenden Energiepolitik zu verhindern ist. Der Autor Paul Bossert, Architekt und Bauingenieur in Dietikon, kritisiert den seiner Ansicht nach falschen Ansatz der gängigen Wärmedämmungsphilosophie. Im neuerstellten Gebäude der EMPA-Akademie in Dübendorf fanden zwei Bau-Fachtagungen über die Gebäudehülle statt. Das Tagungsthema rankte sich im Wesentlichen um bekannte Bauschäden, verursacht durch Schimmelpilze im Gebäudeinnern und um Algenbildungen auf Fassaden. Über die eigentlichen Schadenursachen erfuhr der Tagungsteilnehmer nichts, weil die EMPA gleichzeitig und weitgehend die Mitverursacherin dieser Schäden selbst ist. Die EMPA propagiert nämlich seit Jahren einseitig die Favorisierung von Wärmedämmstoffen auf Fassaden zur Energieeinsparung beheizter Bauten, und löst damit eben diese Bauschäden aus, obwohl die Energieeffizienz derartiger Konstruktionen im Vergleich nicht nachgewiesen ist. Tatsache ist, dass die EMPA, als Forschungsabteilung der ETH, die baufachlich notwendigen Untersuchungen in diesem Bereich seit Jahren vernachlässigt hat. Vorgreifend sei erwähnt, dass am Schluss der Tagung bekanntgegeben wurde, dass im Rahmen eines Projektes des Bundes vier Abteilungen der EMPA (Bauphysik, Biologie, Bauschäden und Korrosion) für 820'000 Franken herausfinden wollen, wie man die Algenflut auf schweizerischen Fassaden bekämpfen und vermeiden kann. Die EMPA will somit Steuergelder für die Problemlösung der Zulieferindustrie im Bereich Kunststoffe verwenden. Das darf nicht sein. Folgewirkung untauglicher Werkstoffe Um was geht es im Speziellen? Bildungen von Schimmelpilzen und Algen an Aussenwänden sind die direkte Folge des Einsatzes untauglicher Werkstoffe, die angeblichen zur Senkung des Energieverbrauchs auf Fassaden aufgebracht werden. Mehrheitlich werden für Aussendämmungen Polystyrol und Mineralfasern verwendet. Bereits in den sechziger Jahren war unter Baufachleuten bekannt, dass Polystyrol wohl ein gutes Verpackungsmaterial ist und sich auch für bestimmte Anwendungen auf der Baustelle eignet, doch auf Fassaden ist das Material aus baufachlicher Sicht ungeeignet. Vor allem sind im Falle der Anwendung von Polystyrol folgende Punkte zu reklamieren: Die Haltbarkeit des aufgebrachten Kunststoffverputzes ist gering, weil organische Bindemittel nicht wetterbeständig sind. Zur Vermeidung von Spannungsrissen werden in der Regel nur helle bzw. weisse Verputze verwendet, die das Sonnenlicht weitgehend reflektieren, was eine schlechte Nutzung der passiven Sonnenenergie zur Folge hat. Polystyrol stellt als Fassaden-Dämmstoff, wie bereits verschiedene Brandfälle bezeugen, ein inakzeptables Brandrisiko dar, und Resonanzbildungen führen zu störenden Baumängeln im Schallbereich. Weil Polystyrol wasserdicht ist und deshalb in Aussenwänden kein Wassertransport stattfinden kann, steigt die Raumluftfeuchtigkeit in Wohnungen im Winter auf über 60 Prozent relativer Feuchte an, was die Bildung von Milben begünstigt. Bei Wärmebrücken - vor allem im Fensterbereich - sind oft Schimmelpilzbildungen zu beobachten. Sporen von Schimmelpilzen sind Mitverursacher von Asthmaerkrankungen. Milben hingegen belasten das menschliche Immunsystem indem sie Allergien fördern. Ausserdem belegen Energie-Verbrauchs-Analysen, dass Bauten mit Aussendämmungen aus Polystyrol und Mineralfasern im allgemeinen das Zwei- und Mehrfache an Heizenergie benötigen, als Altbauten der Baujahrgänge 1850 bis 1950, welche keine Wärmedämmungen im heutigen Sinne aufweisen Herkömmliche Systeme vernachlässigt. Tatsache ist, dass die EMPA bis heute keine Untersuchungen über die Energie-Effizienz moderner Wandkonstruktionen im Vergleich zu herkömmlichen Systemen durchführen liess, obwohl sie seit vielen Jahren darauf hingewiesen wird, dass gravierende Energieverbrauchs-Differenzen bestehen. Weil heute der Einsatz von Bioziden und anderen Giften in Fassadenverputzen verboten ist, stellen sich nun aber landesweit Algenverschmutzungen auf Fassaden ein, die jedoch nur einen rein ästhetischen Mangel darstellen. Obwohl die Mängel hinsichtlich Haltbarkeit, Gesundheitsgefährdung und Energieeffizienz seit Jahrzehnten bekannt sind, thematisiert die EMPA erst heute diese Problematik, wo es nur um rein ästhetische Bauschäden geht. Doch nun wird die EMPA von ihrer Vergangenheit eingeholt. Im Jahre 1978 beschlossen Angestellte der EMPA, dass zur Energieeinsparung nur die alleinige Verbesserung der Wärmedämmung ausreichend sei und deshalb Polystyrol und auch andere, rein auf Wärmedämmung ausgerichtete Dämmstoffe, genügen würden. Bessere, damals noch erhältliche Werkstoffe, die den restlichen baufachlichen Anforderungen korrekt genügten, hatten dadurch keine Absatzchancen mehr. Die Fabrikationen wurden eingestellt. Diese Sicht der Dinge, dass nur die Wärmedämmung allein selig machend zur Energieeinsparung sei, gilt heute als doktrinär herrschende Lehrmeinung. Die erforderlichen wissenschaftlichen Experimente, die beweisen würden, dass die Massnahmen richtig seien, wurden bis dato nicht durchgeführt. Generell glauben Politiker und auch das Bundesamt für Energie (BFE) in Bern sowie die Vertreter der kantonalen Energiefachstellen an die alleinige Wirksamkeit dieser Wärmedämm-Doktrin. Weil alles irgendwie immer mit allem zusammenhängt, führte diese Doktrin in der Schweiz zu generell falschen Energiegesetzen und logischerweise zu einem permanenten Ansteigen des Energieverbrauchs, der Asthmaerkrankungen und Allergien. Auch der programmierte Misserfolg der Bundesaktion "ENERGIE 2000" wird dadurch erklärbar. Der in Bälde eidgenössisch empfohlene "MINERGIE-Standard" jedenfalls wird den künftigen Energieverbrauch von beheizten Hochbauten in ungeahnte Höhen steigern. Doch es scheint, dass die Verantwortlichen an den Hochschulen und im BFE ihren Weg unbeirrt weitergehen werden. Sollte der Bund und die EMPA dieses Algenprojekt durchziehen, kann dies als Legalisierung falscher Theorien und Energiegesetze sowie untauglicher Bausysteme zu Lasten des Volkes ausgelegt werden. Die nichtvorhandene Energieeffizienz der ungeprüften Systeme wäre als ein Vergehen gegen die Eidgenössische Energiegesetzgebung zu verstehen. Um das Algenproblem auf Fassaden zu lösen, braucht man nur die anerkannten Regeln der Baukunst zu beachten und nicht vier EMPA-Abteilungen die 820'000 Franken Steuergelder in den Sand setzen. Wie man Algenbildung auf Fassaden vermeidet, hat ein Baufachmann zu wissen, zumahl die Methode seit 2000 Jahren bekannt ist. Wie dies auf Dämmstoffen zu geschehen habe, weiss man EMPA-intern seit über 50 Jahren. Fazit: Für 340.- Franken Tagungsgeld (inkl. Fachbuch und Mittagessen) erfuhren die Teilnehmer an der EMPA-Akademie, welche Bauschäden die Einhaltung der ETH- EMPA- und somit auch SIA-Empfehlungen und SIA-Normen zur Folge haben. Die Erwartungen der Tagungsteilnehmer bezüglich Problemlösungen hinsichtlich Schimmelpilzbildung und Algenbefall wurden weitestgehend nicht erfüllt. Link zum Original: |
Pfingstbrief an Herrn Ralf Schumacher von der VBN-Redaktion |
aus: Gesundheits-Ingenieur, 11. Heft, 12. März 1927, 50. Jahrgang![]() |
Energieverbrauchswerte und VBN-Sonderheft Allerdings gelten zur Erläuterungen folgende Hinweise: 1. Für Energie-Verbrauchs-Analysen (EVA) sind Betrachtungszeiträume unter 6 Jahren unzulässig. Bessere Resultate gibt es mit Betrachtungszeiträumen von 10 Jahren und mehr. Das Gebäude entspricht einem 4-Liter Haus = ca. 4 Liter Heizöl pro m3 Jahr bzw. 40 kWh/m3a. 4. Trotz gleichem U-Wert verbraucht das Gebäude mit bautechnisch schlechterem Kalksandsteinmauerwerk im unsanierten Zustand etwas mehr Energie als das Gebäude "Trockener Kamp" Tabelle: von Arch. & Ing. Paul Bossert, CH 8955 Oetwil a. d. Limmat |
| Trockener Kamp | |||||||||||
| m2 WFL | 5066,9 | 1,15 | 2,8 | 16315,4 | m3 HRV | spez. EV | l | WS = 0.40 W/m2K | |||
| WG 85% | Mittel | Mittel | |||||||||
| Jahr | T aussen | T innen | T - Diff. | h Okt-März | Kh Okt.-März | m3 Gas | kWh | kWh/m3a | kWh/ m3a | kWh / Kh | kWh/Kh |
| 1988/89 | 6,0 | 20,0 | 14,0 | 4368,0 | 61152,0 | 80119,0 | 801190,0 | 41,7 | 13,1 | ||
| 1989/90 | 6,3 | 20,0 | 13,7 | 4368,0 | 59841,6 | 72248,0 | 722480,0 | 37,6 | 12,1 | ||
| 1990/91 | 4,6 | 20,0 | 15,4 | 4368,0 | 67267,2 | 82509,0 | 825090,0 | 43,0 | 12,3 | ||
| 1991/92 | 4,7 | 20,0 | 15,3 | 4368,0 | 66830,4 | 81459,0 | 814590,0 | 42,4 | 12,2 | ||
| 1992/93 | 3,9 | 20,0 | 16,1 | 4368,0 | 70324,8 | 82671,0 | 826710,0 | 43,1 | 11,8 | ||
| 1993/94 | 4,0 | 20,0 | 16,0 | 4368,0 | 69888,0 | 75268,0 | 752680,0 | 39,2 | 10,8 | ||
| 1994/95 | 5,2 | 20,0 | 14,8 | 4368,0 | 64646,4 | 75814,0 | 758140,0 | 39,5 | 11,7 | ||
| 1995/96 | 1,8 | 20,0 | 18,2 | 4368,0 | 79497,6 | 89844,0 | 898440,0 | 46,8 | 41,7 | 11,3 | 11,9 |
| WDVS | |||||||||||
| 1996/97 | 4,0 | 20,0 | 16,0 | 4368,0 | 69888,0 | 74903,0 | 749030,0 | 39,0 | 10,7 | ||
| 1997/98 | 5,5 | 20,0 | 14,5 | 4368,0 | 63336,0 | 70320,0 | 703200,0 | 36,6 | 11,1 | ||
| 1998/99 | 4,5 | 20,0 | 15,5 | 4368,0 | 67704,0 | 69341,0 | 693410,0 | 36,1 | 10,2 | ||
| 1999/00 | 5,6 | 20,0 | 14,4 | 4368,0 | 62899,2 | 61237,0 | 612370,0 | 31,9 | 38,5 | 9,7 | 10,4 |
| 2000/01 | 67384,0 | ||||||||||
| Blauer Kamp | |||||||||||
| m2 WFL | 6623,6 | 1,15 | 2,8 | 21328,0 | m3 HRV | spez. EV | l | WS = 0.45 W/m2K | |||
| WG 85% | Mittel | Mittel | |||||||||
| Jahr | T aussen | T innen | T - Diff. | h Okt-März | Kh Okt.-März | m3 Gas | kWh | kWh/m3a | kWh/ m3a | kWh/Kh | kWh/Kh |
| 1988/89 | 6,0 | 20,0 | 14,0 | 4368,0 | 61152,0 | 77287,0 | 772870,0 | 40,3 | 12,6 | ||
| 1989/90 | 6,3 | 20,0 | 13,7 | 4368,0 | 59841,6 | 74236,0 | 742360,0 | 38,7 | 12,4 | ||
| 1990/91 | 4,6 | 20,0 | 15,4 | 4368,0 | 67267,2 | 86272,0 | 862720,0 | 44,9 | 12,8 | ||
| 1991/92 | 4,7 | 20,0 | 15,3 | 4368,0 | 66830,4 | 84548,0 | 845480,0 | 44,0 | 12,7 | ||
| 1992/93 | 3,9 | 20,0 | 16,1 | 4368,0 | 70324,8 | 90479,0 | 904790,0 | 47,1 | 12,9 | ||
| 1993/94 | 4,0 | 20,0 | 16,0 | 4368,0 | 69888,0 | 81985,0 | 819850,0 | 42,7 | 43,0 | 11,7 | 12,5 |
| WDVS | |||||||||||
| 1994/95 | 5,2 | 20,0 | 14,8 | 4368,0 | 64646,4 | 90172,0 | 901720,0 | 47,0 | 13,9 | ||
| 1995/96 | 1,8 | 20,0 | 18,2 | 4368,0 | 79497,6 | 109035,0 | 1090350,0 | 56,8 | 13,7 | ||
| 1996/97 | 4,0 | 20,0 | 16,0 | 4368,0 | 69888,0 | 83575,0 | 835750,0 | 43,5 | 12,0 | ||
| 1997/98 | 5,5 | 20,0 | 14,5 | 4368,0 | 63336,0 | 83294,0 | 832940,0 | 43,4 | 13,2 | ||
| 1998/99 | 4,5 | 20,0 | 15,5 | 4368,0 | 67704,0 | 72806,0 | 728060,0 | 37,9 | 10,8 | ||
| 1999/00 | 5,6 | 20,0 | 14,4 | 4368,0 | 62899,2 | 67519,0 | 675190,0 | 35,2 | 44,0 | 10,7 | 12,4 |
| 2000/01 | 80109,0 | ||||||||||
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Oster-Briefe 2004: an VBD und an Hr. Stolpe Ob Sie für oder gegen mich sind, ist für mich persönlich nicht wichtig, doch es wäre für Deutschland enorm wichtig, wenn Sie zu einer gemeinsamen Strategie zusammenfinden würden. Ihr habt die Wahl am 8. Mai in Hannover! Auf alle Fälle kann hinterher niemand mehr kommen mit der Ausrede, er hätte es nicht gewusst. Die Seiten: |