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Verordnete Verjüngungskur fürs Haus |
Rund 650.000 Heizkessel sind im nächsten Jahr fällig Aussender: IWO 11.2003 Presse-Dienst Modernes Heizen Nr.136, April 2004 Die Frist läuft ab: Alte Heizkessel müssen raus Presse-Dienst Modernes Heizen Nr.136, April 2004 |
Irritationen hinsichtlich der Heizungserneuerung: |
Heizungsanlagen: Altbestand und Mängel 4,7 % der Ölheizungen und 1,3 Mio. "weitere Mängel" an häuslichen Feuerungsanlagen. Quelle: Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks, 07.2004 |
Abstandsregelungen gelockert Günstige Brennstoffkosten beeinflussen die Wirtschaftlichkeit Quelle: Presse-Dienst Modernes Heizen Nr. 131, August 2003 Studie zeigt die Anwendung in einer kompakten Brennstoffzelle |
Für alle Fragen rund um das Heizen mit Öl Aussender: IWO |
Bei der Heizungssanierung: Aussender: IWO |
Doppelwandige Sicherheitstanks machen Ummauerung überflüssig Quelle: Presse-Dienst Modernes Heizen Nr. 131, August 2003 |
Öl-Brennwertgerät direkt neben dem Schlafzimmer Quelle: Presse-Dienst Modernes Heizen Nr. 131, August 2003 |
Verbrauchsarm, Platz sparend und wirtschaftlich Öl-Brennwertheizkessel: Presse-Dienst Modernes Heizen Nr.136, April 2004 IWO,2004 |
Öl-Brennwerttechnik:
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Neue Fachbroschüre erläutert ökologische und wirtschaftliche Vorteile |
Neue Broschüre über Heizungswartung und -inspektion |
Mehr als Kochen und Heizen Quelle: Pressemitteilung des BGW, 05/03 |
Heizungsausstellungen in Deutschland |
Bauherren aufgepasst: Erste Geräte mit neuem Anschluss Der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) weist darauf hin, dass Erdgasgeräte oft mit niedrigeren Energiekosten arbeiten und mehr Komfort bieten: „Laut Stiftung Warentest spart ein Erdgas-Wäschetrockner in zehn Jahren mehrere hundert Euro Energiekosten.“ Die moderne Steckdosentechnik, so BGW-Experten, erleichtert es dem Verbraucher, Erdgasgeräte zu nutzen. Die neue Erdgassteckdose lässt sich genauso einfach und sicher benutzen wie die herkömmliche Stromsteckdose, wobei eine Verwechslung mit dieser ausgeschlossen ist. Sie ist genauso groß und ermöglicht dem Nutzer einen einfachen Anschluss von Gasherden, Wäschetrocknern und Kaminöfen mit Erdgas.
Quelle: Pressemitteilung des BGW, 11/02 |
Heizungsanlagen im Dachbereich: Prinzipiell ist dagegen nichts einzuwenden. Diese Variante wird so selten nicht ausgeführt, zumal wenn auf Unterkellerung verzichtet wird. Man muss nur bedenken, dass der Aufwand zum Verteilen des Heizwassers etwas grösser ist: Pumpen müssen nachhelfen, um gegen die Schwerkraft anzukämpfen, da heisses wasser normalerweise aufsteigen will und kaltes absinkt - hier ist es umgekehrt. Ausserdem ist u.U. an eine erhöhte Deckenlast aus dem Warmwasserspeicher zu denken. Ein wichtiger Hinweis zum Thema Brandschutz: Die Brandgefahr bei Heizungsanlagen unter dem Dach ist grösser als bisher angenommen. Darauf hat der ZVEI hingewiesen. Brände werden erst viel später wahrgenommen. Abhilöfe schafft man, indem man zumindest einen Rauchmelder einbaut. Das ist wichtig, weil 80% der Barndopfer am Rauch ersticken. Aussender: ZVEI |
Neue Broschüre über Dachheizzentralen |
Auch "Stiftung Warentest" fordert: "Schluss mit der Verdummung" Es kann aus keinem Heizkessel am Ende mehr Wärme herauskommen, als am Anfang in Form von Brennstoff hineingesteckt wurde. Dieses eherne Naturgesetz gilt auch für Brennwertkessel." Mit dieser nüchternen Feststellung verbindet die "Stiftung Warentest" deutliche Kritik an Werbeaussagen über Brennwertkessel, die mit Nutzungsgraden von mehr als 100 Prozent operieren. "Derartige Wirkungsgrade sind in der Tat Augenwischerei", bestätigt das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO). "Solche technisch unsinnigen und physikalisch unmöglichen Wirkungsgrade", erklären die IWO-Fachleute, "beruhen auf der Verwendung der althergebrachten Bezugsgröße 'Heizwert' eines Energieträgers." Der Heizwert aber lässt den Fortschritt der Heizungstechnik außer Acht: In Brennwertgeräten nämlich kondensiert der Wasserdampf, der bei der Verbrennung entsteht. Dadurch erhöht sich die technisch nutzbare Wärmemenge. Um den Wirkungsgrad moderner Heizkessel zu bestimmen, ist nach IWO-Meinung also der "Brennwert" die geeignetere Bezugsgröße. Der Brennwert nämlich spiegelt den gesamten Energiegehalt eines Brennstoffs wider, mithin auch den "versteckten", latenten Anteil, der erst durch die Kondensation des bei der Verbrennung entstandenen Wasserdampfes frei wird. "Nachdem die Brennwerttechnik dem Stand der Technik entspricht", moniert deshalb die Stiftung Warentest schon seit mehr als zwei Jahren, "ist es längst überfällig, diese Verdummung der Verbraucher zu beenden." IWO erhebt diese Forderung ebenfalls seit langem und ergänzt: "Auf der Basis der Bezugsgröße 'Brennwert' nutzen sowohl öl- als auch gasbetriebene Brennwertkessel in der Praxis die eingesetzte Energie zu rund 96 Prozent aus, weil sich Auskühl- und Abgasverluste nicht ganz auf Null reduzieren lassen." Damit wird zugleich deutlich: Der Wirkungsgrad eines Brennwertkessels hängt nicht etwa von dem verwendeten Brennstoff ab, sondern ausschließlich von der Effektivität der eingesetzten Technik. Quelle: IWO, 22.01.2003 |
Wie man feststellt, ob der Wärmeerzeuger veraltet ist Nach Informationen des Initiativkreises Erdgas & Umwelt heizen in Deutschland über zwei Millionen Haushalte mit veralteter Heiztechnik. Die Kesseloldies fressen bis zu 40 Prozent mehr Energie als moderne Geräte. Doch zählt der eigene Wärmeerzeuger auch dazu? Der Initiativkreis Erdgas & Umwelt gibt eine kurze Anleitung, wie jeder den Zustand seiner Heizungsanlage feststellen kann. Die Frage nach dem Alter des Heizkessels ist leicht zu beantworten. Auf dem Typenschild des Gerätes steht das Baujahr. Ist demnach der Kessel älter als 15 Jahre, ist er technisch überholt. Darüber hinaus gibt es noch weitere Hinweise für unwirtschaftliche Wärmeerzeuger. Wenn der Schornsteinfeger bei seiner jährlichen Messung zu hohe Abgasverluste feststellt und der Kessel die Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung nicht einhält, ist in den meisten Fällen die Modernisierung fällig. Alte Kessel sind schlecht gedämmt und verlieren deshalb unnötig viel Energie an die Umwelt, so dass der Raum, in dem der Wärmeerzeuger steht, 20 Grad und wärmer werden kann. Fällt die Heizung überdies häufiger aus, sollte das Gerät ausgetauscht werden. Für die Modernisierung bietet sich unter Umwelt- und Energiespar-Aspekten der Einbau einer Gas-Brennwertheizung an. Diese senkt den Energieverbrauch gegenüber Altgeräten um bis zu 40 Prozent. Dabei nutzt dieses Heizsystem auch die Wärme, die im Abgas enthalten ist. | ||
Informationen über Heizungs- modernisierung bietet der Initiativkreis Erdgas & Umwelt unter der Telefon-Nr. 0 18 02/34 34 52 (6 Cent pro Gespräch) oder im Internet unter www.ieu.de an. Bonn und Essen, 19.02.2003 Herausgeber: | ![]() | |
Presse-Dienst Modernes Heizen Nr. 128, März 2003 |
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Bequeme und saubere Lösung Bei Erdgas-Kachelöfen entfällt nicht nur das umständliche Anfeuern der Scheite, sondern es muss auch kein Brennmaterial nachgelegt werden. Besitzer eines Erdgas-Kachelofens schätzen auch die Möglichkeit, die Wärme stufenlos und oft auch per Fernbedienung regeln zu können. Diese genaue Regelung spart Brennstoff und damit Geld. Ein weiterer Vorteil: Gerade in Eigentumswohnungen gibt es oft nicht genug Platz zur Lagerung von Holz oder Kohle. Erdgas steht dagegen immer aus der Leitung zur Verfügung. Es fällt keine Asche an, deren Entsorgung meist umständlich ist, denn sie muss erst vollständig abkühlen. Kachelöfen senden einen hohen Anteil an angenehmer Strahlungswärme aus. Diese Wärme ist auch für viele Allergiker gesund, da sie über die Kacheln in den Raum strahlt und kein Staub aufgewirbelt wird. Kachelöfen mit Erdgas garantieren zudem eine schadstoffarme Verbrennung - viele Heizeinsätze sind sogar mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Ideal sind Erdgas-Kachelöfen auch in Gebieten, in denen die Verwendung von festen Brennstoffen nur eingeschränkt erlaubt ist. Erdgas-Kachelöfen lassen sich auch als Wohnungsheizung einsetzen: Per automatischer Regelung über Zeitschaltuhr und Raumthermostat können problemlos mehrere Räume oder ganze Etagen beheizt werden. Ökologisch interessant ist auch die Kopplung des Kachelofens mit einer Solaranlage. Informationsmaterial zu Erdgas-Kachelöfen und Adressen von Meisterbetrieben können bei der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK), Rathausallee 6, 53757 St. Augustin, per E-Mail (info@kachelofenwelt.de) oder auf der Website www.kachelofenwelt.de angefordert werden. bgw Quelle: |
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GASAG-Planerseminar Nr. 1 2004 Das erste GASAG-Planerseminar 2004 fand am 29. März bei der GASAG in der Torgauer Str. statt. Wer nicht auf den letzten Drücker kam, nutzte die Gelegenheit, einen Blick in den ehemaligen Gasometer zu werfen, ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Berlin Schöneberg. |
GASAG-Planerseminar Nr. 2 2004 Das zweite Planerseminar der GASAG fand am 10.06.2004 bei Bergmann & Franz statt. Themen waren diesmal: HAST-AKKU der MSR Service GmbH und Vorstellung der Brennwerttherme von Wolf, weiterer Heizgeräte und Schornsteinsysteme. Dazu gab es viele Rand- und Basisinformationen. |
Aus Fragen und Antworten: Frage: Hallo. Haben Sie Erfahrung mit Rotex Brennwertheizgeräten ? Antwort: Sehr geehrter Herr S., Rotex kenne ich nur vom Namen her, mit V. und B. habe ich schon eher zu tun gehabt. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mich nur ungern zu Fabrikaten äußere. Ich nenne Ihnen die Gründe: Ich gebe hier mal einen Auszug aus VOB/A wieder, weil der recht interessant und auch wichtig ist, gleichwohl gerade dies eine Passage ist, gegen die immer wieder verstoßen wird. Ich verweise insbesondere auf 5. (2). § 9 Beschreibung der Leistung Allgemeines 1. Die Leistung ist eindeutig und so erschöpfend zu beschreiben, dass alle Bewerber die Beschreibung in gleichem Sinne verstehen müssen und ihre Preise sicher und ohne umfangreiche Vorarbeiten berechnen können. Bedarfspositionen (Eventualpositionen) dürfen nur ausnahmsweise in die Leistungsbeschreibung aufgenommen werden. Angehängte Stundenlohnarbeiten dürfen nur in dem unbedingt erforderlichen Umfang in die Leistungsbeschreibung aufgenommen werden. 2. Dem Auftragnehmer darf kein ungewöhnliches Wagnis aufgebürdet werden für Umstände und Ereignisse, auf die er keinen Einfluss hat und deren Einwirkung auf die Preise und Fristen er nicht im voraus schätzen kann. 3. 4. 5. (2) Bezeichnungen für bestimmte Erzeugnisse oder Verfahren (z. B. Markennamen, Warenzeichen, Patente) dürfen ausnahmsweise, jedoch nur mit dem Zusatz "oder gleichwertiger Art", verwendet werden, wenn eine Beschreibung durch hinreichend genaue, allgemeinverständliche Bezeichnungen nicht möglich ist. Aber nun zurück zu Ihrer Frage. Die Anforderungen, die man nach Regeln der Technik an das Gerät und die Anlage zu stellen hat, erfüllen mehrere Fabrikate. Insofern soll man sich überlegen, warum man sich auf eines festlegen sollte. Oft lässt man sich doch nur durch Hörensagen beeinflussen? Ein Problem sehe ich allerdings: ein Brennwertgerät kann der Laie nicht in Betrieb nehmen. Um das anschließen zu können, benötigen Sie zuvor die "Gutachterliche Stellungnahme" Ihres Bezirksschornsteinfegermeisters. Die Berechnungen, die für die Abnahme der Anlage erforderlich sind, akzeptiert der nur von einem Fachunternehmen. Der Gasversorger wird auch nur eine Anlage bedienen, die ein konzessioniertes Unternehmen installiert hat. Bei Ölanlagen würde spätestens der TÜV Theater machen. Als Do-it-yourself können Sie lediglich das Rohrsystem und die Heizkörper selbst verlegen, dazu gibt es sozusagen Steckbausätze (auch im Elektro-Bereich), bei denen man aufgrund der Kennzeichnungen nichts falsch machen kann. Viele Hersteller bieten eine gute (und trotzdem kostenlose) Beratung. Das können auch viele (aber nicht alle) Installateure, die binden sich aber nur Zeit ans Bein, wenn die Beauftragung klar ist. Nun sind Sie ja nicht ganz ahnungslos, denn 4 Fabrikate nennen Sie oben. Rufen Sie dort an und bitten Sie um einen Beratungstermin durch den Fachberater. Dann wissen Sie zwar noch nicht, welches das "optimale" oder das "bessere" Gerät ist, aber so lernen Sie Unterschiede im kundenorientierten Serviceverständnis der Unternehmen kennen. |
Aus Fragen und Antworten: Frage: Ich suche nach Informationen zu einer Kombination von Kamin (mit Sichtglasscheibe) und Warmwasser-Wandheizung. Es soll ein leichter Ofen mit wenig eigener Speicherfähigkeit (kleiner Raum) gebaut werden, an den eine mit durch den Kamin beheizte Wasser-Wandheizung angeschlossen werden kann. Wo gibt es Informationen zu geeigneten Kamineinsätzen und technische Schemata, anhand derer ein Ofen-Eigenbau konstruiert werden kann? Vielen Dank für Ihre Hilfe!!! Antwort 1: Hallo, M., zunächst wäre das Konzept genauer zu umreißen. Denn vorab kann ich soviel sagen: nur mit Kamin funktioniert die Sache nicht. Man benötigt eine Permanent-Anlage, die dann durch den Kamin temporär unterstützt wird. Diese Anlage für dauernden Betrieb könnte eine Pelletsanlage sein. Darauf komme ich, weil Sie sich für Holz als Heizmittel entschieden haben. Die Idee ist gut, jedoch nur mit einem Kamin nicht umsetzbar. Wahrscheinlich läuft das auf eine Anlagen-Kombination hinaus, wie ich sie im Ko-Ne-Haus entwickelt habe. Wobei ich schon verstanden habe, dass Sie keinen Kachelofen haben wollen. Ich glaube, am technischen Grundprinzip kommt man nicht vorbei, wobei die Spezifikation für die Kombination mit Wandheizung lösbar ist. Allerdings hat die Sache nur Sinn vertieft zu werden, wenn Sie die Realisierung ernsthaft vorhaben und auch Vorstellungen zum Kostenfaktor haben. Eine Lösung "von der Stange" kenne ich für Ihr Problem nicht, aber gemeinsam mit "meinem" Kaminbauer kann ich eine Lösung für Sie entwickeln. Erläuterung: Erstmal vielen Dank für die Antwort!!! Also, ich beschreibe die Situation jetzt mal etwas genauer, vielleicht kommen wir dann schon weiter? Es geht um das Haus meines Vaters, in dem auch bis jetzt ausschließlich mit Holz oder Kohle geheizt wurde. Es ist eingeschossig und hat nur 50qm Nutzfläche, unterteilt in Küche (eigener Ofen) und Wohnzimmer mit Kochnische, das durch eine Glasschiebetür vom Schlafraum abzutrennen ist. Die Wände wurden neu mit Lehm verputzt, darunter liegen die Heizungsschlangen. Der Ofen soll Wärme für Wohn- und Schlafraum bringen, der Schornstein liegt genau am Übergang bei der Schiebetüre. Der Ofen soll nach Idee meines Vaters aus einer Kaminkassette selbst mit Lehm ummauert (leichte Bauweise) in beiden "Räumen" stehen und über Warmwasser auch Wärme an die Wände abgeben. Also, es geht meinem Vater gar nicht so sehr um eine Lösung, die qualitativ einer Zentralheizung gleichkommt, sondern eher darum, das Beste aus seinen (leider eingeschränkten) Möglichkeiten und den vorhandenen Gegebenheiten zu machen - irgendwann soll auch mal eine Gasheizung eingebaut werden, aber das ist in absehbarer Zeit leider finanziell nicht realisierbar, da das ganze Haus (mittlerweile 80 Jahre alt...) eine ewige Baustelle ist. Er ist auf der Suche nach Angaben zu verwendbaren Kaminkassetten und die Besonderheiten des Anschlusses an die Warmwasser-Wandheizung - Ventil, Drucksicherheit etc. - und ganz allgemein nach möglichen Bauweisen. Umgesetzt werden soll - muss! - das Projekt auf jeden Fall, da der alte Ofen schon abgebaut ist und in 3-4 Monaten wird´ s wieder kühl... Können Sie mir anhand dieser Informationen noch weiterhelfen? Nochmals vielen vielen Dank für Ihre Antwort sagt M. Antwort 2: Hallo, M., nun bin ich doch eher dazu gekommen, auch hat es mich selbst interessiert. Ich mache keine Werbung, wenn ich nachher Fabrikate nenne, aber Beispiele kann ich nur anhand im Büro herumflatternder Prospekte nennen. Fangen wir mit ein paar Grundlagen an. Zuerst mal eine kleine Preisübersicht. Wenn es spottbillig sein soll, geht man zum Baumarkt und kauft sich einen Kaminofen. Ein billiger kostet lächerliche 230 Euro (7 kW, bis 125 cbm RHV). Aber selbst 792 Euro für schönere Modelle sind noch human. Dann gibt es hin und wieder Aktionen z.B. bei HARK. Das geht mit 2.116 Euro los und geht bis 5.500 Euro bei Kachelkaminen (www.hark.de) Mit 7,0 kW kann man 125 cbm beheizen, das reicht schon für Wohnen und Schlafen. Denn die Küche hat ja schon einen separaten Ofen. Ich hab mal aus den dürftigen Angaben folgendes Modell abgeleitet: 6,0 x 8,3 = 50 qm, rechnen wir für die Küche 1/4 und teilen die 2 Räume im Verhältnis 3,5 : 2,5 ( x 6,2 m) auf, kommt man auf folgende angenommene Werte: Da die Kamine i.d.R. mit 7,0 kW beginnen, reicht das also dicke. Aber nun müssen wir nach den berühmten Heizschlangen suchen, die ja integriert werden sollen. Sie kommen nicht umhin, sich einen Kaminbauer auszusuchen und den BSFM anzusprechen. Der Kaminbauer baut Ihnen die Kiste ein, nachdem er Ihnen ein Angebot gemacht hat und Sie beauftragt haben. Das Angebot kann er nur machen, wenn er weiß, wie die Örtlichkeit aussieht und was so an Schornsteinzügen vorhanden ist. Der BSFM (Bezirksschornsteinfegermeister) ist Ihr Gott in schwarz. Er befindet darüber, was zulässig ist. Man kann ja nicht jeden Ofen an jeden Schornstein anschließen. Er benötigt folgende Werte: Der BSFM erstellt also eine "Gutachterliche Äußerung über die Möglichkeit der Errichtung oder Änderung einer Feuerstätte". Hierin sind enthalten: Der Kaminbauer macht eine Schornsteinquerschnittberechnung nach DIN 4705 T.1 bzw. den entsprechenden Nachweis. Die Berechnung bekommt der BSFM zur Abnahme. Der Kamin sollte nach DIN 18890 bzw. DIN 18891 geprüft sein. Die Montage erfolgt nach der Feuerungsverordnung (FeuV) des jeweiligen Bundeslandes. Soweit sei genug zum theoretischen Teil gelabert. jetzt kommen wir zum spannenden Teil: Da gibt es den LEDA TOPAS W, der mit anschlussfertiger Komplettstation eingebaut wird. Das ist ein Kamin mit Sichttüre und einem Wasserwärmetauscher, der im Inneren des Ofens verschwindet. Alternativ: LEDA Karat W. Bestellen Sie unter Tel. 0491-xxxxxx oder im Internet. Sozusagen der Mercedes ist W., auch die haben Einsätze mit Wasser-Wärmetauscher. Sie bestellen per tel. 07071-xxxx-0 oder www.... Bestellen sie bei H. unter 01802-xxxxxx den ausführlichen Prospekt über Heizeinsätze und lassen Sie sich Unterlagen schicken zu den Kaminöfen Sky und Skyline mit Warmwasser, also zum Anschluss an die Zentralheizung. Dann gibt es noch B., die haben den HWM-HKD 4 als Heizwärmekessel. Den gibt es auch mit aufgesetztem Brauchwasserboiler. Tel. 08721-xxxxx oder www.... So, das soll genügen. Ich wünsche gutes Gelingen. Und: berichten Sie über das Ergebnis. |
Aus Fragen und Antworten: Frage: Ich möchte einen Lehmofen bauen, der mein zum Niedrigenergiehaus umgewandeltes altes Buernhaus alleinig beheizen und im winter warmwassererzeugen soll. im sommer geschieht dies über sonnenkollektoren. Antwort 1: Hallo, Martin aus Tirol, Wahrscheinlich kommt das von Ihnen angedachte Konzept meinem KoNe-Haus (C) recht nahe. Ich gehe von automatischem Betrieb aus, man kann aber auch einen Brennvorrat einstapeln. Interessant finde ich, neben der optionalen Kombination mit ST, eine Kombination mit Kamin. Zum Thema WW-Bereitung steht übrigens hier im Forum ein (hoffentlich) interessanter Beitrag vom 15.06.2002, wo Marie zur Kombination von Wandheizung und Kamin angefragt hatte. Hier ist der Link dazu: Warmwasserheizung mit Kamin kombinieren Und über diesen Link gelangt man zur Vorstellung des Kachelofen-Niedrigenergiehauses Wenn Sie sich alles mal angesehen haben, können wir gern weiter Gedanken dazu austauschen. Ich finde diese Thematik interessant und zukunfstweisend. Außerdem würde es mich interessieren, wie der Schornsteinfeger bei Ihnen an solche Dinge heran geht. Erläuterung: Hallo Herr Bumann, Antwort 2: Hallo, M., Aber was sagt Ihnen bei diesem Beispiel der Wert 39,3 %? Er drückt eine Relation zwischen zwei berechneten Werten aus. Dazu kommen weitere berechnete Werte, welche die Verluste kompensieren. Die Frage ist, inwieweit man diese berechneten Werte für sein eigenes EFH heranziehen sollte. Folgende Einflussgrößen sind bei diesen Berechnungen weitgehend unberücksichtigt geblieben: solare Gewinne der Wand, Einfluss des Speicherverhaltens. Dieses Thema ist allerdings zu komplex, als dass ich es hier behandeln sollte. Wer mag, kann ja im Infobereich BAUPHYSIK sowie im Infobereich GESETZE (hier zur EnEV) nachlesen. Durch - mehr oder weniger - geistvolle Kommentare diverser Obergelehrter hier im Forum wird das Ganze noch etwas illustriert. Letztendlich finde ich es wiederum interessant, wenn man sich mehr mit gemessenen Werten gefasst. Deshalb bin ich ja noch auf der Suche nach Daten. Aber dennoch mein Grundsatz: glaube ein jeder, was er mag. Auch finde ich, dass man niemandem Vorschriften machen soll, was er gut zu finden hat. Sie haben ein Faible entwickelt, viel Technik einzubauen und wenn ich es mir oben durchlese, wird aus einem Bauernhaus ein Hightec-Bunker. Aber warum nicht? Bei allem Verständnis für Technikbegeisterung und Sparwillen möchte ich dennoch empfehlen, auch zu überlegen, ob das Ganze wirtschaftlich ist. Wie hoch sind die Investitionskosten für eine kontrollierte Wohnungslüftung? Eine einfache Abluftanlage kostete 1993 30-40 DM/qm Wfl. (EFH: 3.500-4.500 DM), mit Wärmerückgewinnung 80-120 DM/qm Wfl. (EFH: 9.000-15.000 DM incl. Planungskosten). Zum Vergleich: die damaligen Werte für den Wohnungsneubau lagen bei 1.800-2.200 DM/qm Wfl. Das sind doch auch recht interessante Werte? Ich würde mich folgendes fragen: Noch dazu, wo ein Lehmofen mit Holzscheitbefeuerung geplant ist, Holz nachwächst und wahrhaftig nicht die Welt kostet (und schon gar nicht die Preisentwicklung von Öl und Gas mitgemacht hat und mitmachen wird). Hier müssen sie doch mit ganz anderen Konzepten herangehen. Zum einen beheizen Sie mit Strahlungswärme. Das ist doch ganz was anderes als Heizen mit Heizkörpern (Konvektion). Um Behaglichkeit zu erreichen, benötigen Sie geringere Temperaturen. Der Aufheizprozess der ausgewechselten Raumluft verläuft auch anders. Wie die Ofenanlage aussehen soll, hängt weitgehend davon ab, wie Sie sich das Wohnen vorstellen. Dazu gehört eine prinzipielle Einstellung zum Schlafen: bei offenem oder geschlossenem Fenster. Das ist mehr ein "baupsychologisches" Thema und sicher für viele zu abstrakt, weil nicht in Formeln zu schmieden. Ich z.B. will bei offenem Fenster schlafen und da sind mir die paar Wärmeverluste Wurst. Das bedeutet ja nicht, im kalten Winter das Fenster voll aufzureißen. In der Heizperiode genügt ein an gekipptes Fenster (auch bei windstille), um den Kohlendioxidgehalt unter 0,1 % Raumluftanteil zu halten. Wenn Sie im Schlaf um die 20 Liter CO2 je Stunde ausatmen und dazu ca. 45 g Wasser, sind das bei Hausarbeit schon um die 65 Liter CO2 und 90 g Wasser. Das bedeutet, wenn ich mir schon eine teure Lüftungsanlage einbauen will, muss gut überlegt sein, wie die arbeiten soll, damit es effektiv ist. Dabei spielen Wirkungsgrad, technische Ausstattung, Belegungsgrade- und Intervalle sowie Nutzungsüberlegungen, hygienische Bedingungen eine Rolle. Zurück zu den Kosten: Bei einer Luftwechselrate 1 verbraucht man in einer 75 qm Etagenwohnung knapp 700 l Öl im Winter, beim 140 qm EFH sind es schon 1.250 l. Das klingt beeindruckend, aber wie hoch soll denn die Luftwechselrate sein? Wer sagt denn: 1? Warum soll man nicht nach Bedarf lüften und stattdessen nach DIN (oder bei Ihnen: SIA)? Fragen wir uns noch mal, wozu wir lüften. Das Ziel besteht darin, schädliche Stoffkonzentrationen in der Raumluft zu beseitigen: Dieses Problem dürfte für jeden Raum individuell zu definieren sein. Und zum Abschluss noch ein Denkanstoss: wie bringe ich die Lüftungsanlage dazu, gleichmäßig zu lüften, das heißt weitgehend alle Bereiche zu erfassen? Nun zum Ofen, ich gehe von folgender Nutzungsverteilung aus: Ich würde den Ofen im EG anordnen (was Sie Gartengeschoss nennen). Wenn es geht, wird er zentral angeordnet, um alle Räume mit Strahlungswärme zu versorgen. Die Sauna bekommt natürlich ein paar Fb-Heizung-Schleifen. In der Küchenebene wird er durch eine Kombination von Koch- und Backofen ergänzt. Vielleicht ist auch noch ein kleiner Kamin möglich. Ich rede immer noch von Beschickung mit Scheitholz. Im OG im Schlafbereich ist zu prüfen, ob die Abwärme vom Schornstein und der Wärmedurchgang durch die Decke zum unbeheizten Bereich genügen. Behaglichkeit bedeutet nach meiner Vorstellung hier: nur keine Heizung und Lüftung mittels Fenster. So muss man sich sein eigenes Nutzungskonzept erarbeiten. Und wer soll es besser wissen als Sie selbst? Im nächsten Schritt werden die Erfordernisse zur Schornsteinanlage beleuchtet: wie viele Züge, Querschnitte, Zuluft, Material usw. Da werden Sie ohne Kaminbauer nicht glücklich und über Hypokaustenquerschnitte sollten wir uns hier nicht unterhalten. Noch ein paar Tipps / Überlegungen: |
Aus Fragen und Antworten: Antwort: Thermostatventile sind selbsttätig arbeitende Temperaturregler, sie benötigen weder einen elektrischen Anschluss oder sonstige Fremdenergie. Sie dienen der individuellen Raumtemperatur- Regelung (Einzelraum- Regelung) und sie bieten damit eine Möglichkeit zur Energieeinsparung. Es können einzelne Temperatur- Einstellungen markiert oder Temperaturbereiche begrenzt bzw. blockiert werden. Wenn die Raumtemperatur sinkt, verläuft der Vorgang umgekehrt. Die Betätigung des Thermostat- Kopfes ist also nur zur Änderung der individuellen Einstellung Raumtemperatur erforderlich. Voraussetzung ist, dass der Heizkörper ausreichend dimensioniert ist und die Vorlauftemperatur ausreicht. Denn zum Warmhalten des Raumes (Raumluft und Wandoberflächen) benötigt man eine gewisse Wärmemenge. Ist der Heizkörper etwas zu klein, muss also mehr heißes Wasser durchströmen, um die Wärme konvektiv an die Raumluft abzugeben. Ist die Vorlauftemperatur etwas niedriger als SOLL, muss ebenfalls mehr Wasser durchströmen, um die erforderliche Wärmemenge einzutragen. Welche Einstellung am angenehmsten ist, muss jeder selbst herausfinden. Es gibt kein Schema wie "Stufe 4 bedeutet 24°C". So gibt es Räume, die bekommt man auf Stufe 3,5 auf 24°C, ein anderer identischer Raum wird bei Stufe 4 so warm. Außerdem muss man wissen, dass moderne Heizungsanlagen mit geringeren Vorlauftemperaturen arbeiten, als die alten "Dampfheizungen". Hatte eine "Dampfheizungen" eine Vorlauftemperatur ab 90°C, so sind es heute nur noch 55°C (oder weniger). Da muss der Thermostat natürlich auf 4,5 oder 5 stehen, damit es warm wird. Dennoch wird keine Energie durch diese Einstellung "verschwendet", weil die Anlage ja entsprechend bemessen ist. |
Hotelzimmer effizient kühlen
Quelle: Pressemitteilung der ASUE, 26.02.2004 | |||||||||||||||||||||||||||
Ein System – zwei Nutzen Ein entscheidender Vorteil dieser wärmepumpenbasierten Lösung liegt darin, dass das Gasklimagerät wahlweise heizen oder kühlen kann. Im Gegensatz zu vielen konventionellen Systemen wird also nur ein Gerät benötigt. Die Gasmotorwärmepumpe hat darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil: Da sie im Heizmodus auch noch die Wärme der Umgebungsluft sowie die Abwärme des Motors nutzt, arbeitet sie besonders effektiv und erreicht entsprechend hohe Wirkungsgrade. Wird als Energiequelle Erdgas eingesetzt, profitiert auch noch die Umwelt. Denn nach Angaben der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. verursacht Erdgas im Vergleich zu den anderen fossilen Energieträgern die mit Abstand geringsten Schadstoffemissionen.
Beim Kühlbetrieb wird die Fließrichtung des Kältemittels einfach umgedreht: Das flüssige Kältemittel wird zunächst zu den Inneneinheiten der Klimaanlage transportiert, wo es durch Verdampfung dem Raum einen Teil der Wärme entzieht. Anschließend durchläuft das Kältemittel den Verdichter, ehe es in den Kondensator gelangt und dort seine Wärme an die Umwelt abgibt. Außerdem können Gasklimageräte die Raumluft auch noch entfeuchten. Diese Zusatzfunktion besitzt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung, denn während Fachleute im Mittel bei Gebäuden ohne größere innere Wärmelasten von einem durchschnittlichen Kühlbedarf von 35 Tagen pro Jahr ausgehen, sehen die Experten einen durchschnittlichen Entfeuchtungsbedarf von rund 100 Tagen pro Jahr. |
Für individuelle Behaglichkeit
Die Satellitenstation besteht im Prinzip aus einem Plattenwärmetauscher und einem zusätzlichen Pufferspeicher, dessen Größe sich nach dem jeweiligen Raumheizungsbedarf richtet. Im Plattenwärmetauscher erwärmt das etwa 65 °C warme, aus der Heizzentrale kommende Wasser im Durchflussprinzip Kaltwasser auf rund 55 °C. Die dabei zur Verfügung stehende Wärmemenge reicht übrigens auch dann aus, wenn von zwei Zapfstellen gleichzeitig warmes Wasser abgerufen wird. Die Umschaltung zwischen Raumheizung und Warmwasserbetrieb sowie die Regelung der Warmwassertemperatur erfolgt über ein hydraulisch gesteuertes, wartungsfreies Proportionalventil. Wird bei Lastspitzen nun eine größere Menge Heizwassers aus dem Pufferspeicher abgerufen, ändert sich der Widerstand in diesem hydraulischen System. Die Regelung der Satellitenstation erkennt diese Widerstandsänderung und fährt daraufhin die Heizkreispumpe für die Dauer der Lastspitze auf die erforderliche Drehzahl. Dass dabei aber nicht die Vorlauftemperatur abfällt, ist wiederum Aufgabe der Regelung der Heizzentrale. Der Vorteil der hier vorgestellten Lösung besteht vor allem darin, dass durch die Nutzung vorhandener Versorgungsstrukturen nicht nur geringere Investitionskosten anfallen, sondern sich auch die Belästigung der Hausbewohner durch den Umbau – etwa durch Staub und Lärm – mindert. So können etwa alte Thermen relativ einfach durch diese Wärmeübergabestationen ersetzt werden, wenn sich für deren Wärmeversorgung ein bereits bestehendes Leitungsnetz nutzen lässt. Auch beim Neubau profitiert der Bauherr von dieser Lösung, da nur ein gebäudeweites Rohrleitungssystem installiert werden muss. Eine individuelle Heizungsregelung durch die einzelnen Abnehmer sowie eine exakte Verbrauchserfassung sind weitere Vorteile, die in Verbindung mit einer erdgasbetriebenen Heizzentrale eine sehr umwelteffiziente Lösung darstellen. |
Beheizungsstruktur des gesamten Wohnungsbestandes 1988-2002
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Anteil der Heizenergie in neuen Wohnungen 1980-2002
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Primärenergieverbrauch 2002
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Unnötiger Energieverbrauch und Strömungsgeräusche bei Heizkörpern
Zudem kann bei zentralen Heizungssystemen ohne hydraulischen Abgleich das Heizkosten-Messsystem nicht ordnungsgemäß arbeiten: Verdunster und auch elektronische Heizkostenverteiler sind Verhältnismesser; die einheitliche Verhältnisgrundlage ist aber nicht gewährleistet. Durch diese Faktoren ist nach Aussage der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. unnötiger Ärger praktisch „vorprogrammiert”. Deshalb lohnt es sich meistens, seinen Installateur auf den hydraulischen Abgleich anzusprechen. ASUE, 26.01.2005 | ||||||||||||
Wäschetrocknen mit Erdgas: Schneller und günstiger im Betrieb
ASUE, 19.01.2005 | ||||||||||||
Das Erdgas-Komforthaus |
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Intelligente Technik im Haus Immer mehr technische Produkte im Haus versprechen eine Steigerung des Komforts, größere Sicherheit und Energieeinsparung. Doch welche Anwendungen sind für Verbraucher überhaupt interessant? "Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch sinnvoll", meint Udo Wirges vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Eine Untersuchung des Berliner Instituts für Sozialforschung gibt Aufschluss über die Interessen der Verbraucher an Anwendungen im intelligenten Haus, dem sogenannten Smarthouse. Danach steht das Energiesparen an erster Stelle. 94 Prozent aller Befragten wünschen sich, dass die Wärme bei Abwesenheit automatisch reduziert wird. 87 Prozent möchten ihren Energieverbrauch senken, indem sich die Heizung beim Lüften an den veränderten Wärmebedarf anpasst. An zweiter Stelle des Verbraucherinteresses steht die Sicherheit. 88 Prozent finden einen Sicherheits-Check für die Wohnung attraktiv, 86 Prozent möchten, dass Anwesenheit simuliert wird, beispielsweise durch wechselnde Beleuchtung im Haus. Gerne würden Hauseigentümer auch Gerätestörungen unterwegs erkennen können. "Ein unentdeckter Heizungsausfall während des Winterurlaubs gehört dann der Vergangenheit an", erläutert der Fachmann vom ZVSHK. Weniger gefragt ist die Wanne, die sich von alleine füllt oder die Abfrage des Kühlschrankinhalts von unterwegs. Auch eine selbststartende Waschmaschine ist nur für weniger als die Hälfte der Befragten interessant. |
Bequem und hygienisch: Zentralstaubsauger |
Trinkwasser - Alternative zum Mineralwasser (vera) Wer seinen Durst löschen will, muss nicht zur Mineralwasserflasche greifen. Es reicht, den Wasserhahn aufzudrehen. Das unterstreichen aktuelle Untersuchungen der Stiftung Warentest. Bei der Analyse verschiedener Mineralwässer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "test" kommen die Verbraucherschützer zu dem Ergebnis: Trinkwasser braucht den Vergleich zum Mineralwasser nicht zu scheuen. Das Umweltbundesamt (UBA) ist davon nicht überrascht, denn: Die Qualität des Trinkwassers wird rund um die Uhr streng kontrolliert. Bund, Länder, Kommunen und die Wasserwirtschaft sichern gemeinsam, dass die hohen gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten werden. UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge: "Trinkwasser ist fast überall in Deutschland ein gesunder Durstlöscher". Der Genuss von Trinkwasser entlaste zudem die Umwelt, weil für seinen Transport wenig Energie verbraucht und keine Verpackung benötigt werde. Allerdings - so VerbraucherNews.de - fehlen natürlich dem Trinkwasser die in Mineralwasser enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente. Das UBA ist als obere Bundesbehörde an der Entwicklung der Standards für die Trinkwasserqualität beteiligt. In einem Kraftakt ist es Bund, Ländern, Kommunen und Wasserversorgern unter fachlicher und organisatorischer Mitwirkung des UBA bis Mitte der 90er-Jahre gelungen, die Trinkwasserversorgung in den neuen Ländern fast vollständig zu sanieren. Heute werden die Grenzwerte der Europäischen Union für unerwünschte Stoffe im Trinkwasser in ganz Deutschland nur in weniger als einem Prozent der Messwerte überschritten. Einiges bleibt zu tun, denn gelegentlich hat Wasser aus dem Wasserhahn nicht mehr dieselbe Qualität wie noch am Ausgang des Wasserwerks. Blei, Kupfer und Zink aus den Rohrleitungen in den Häusern belasten mancherorts das Trinkwasser. Insbesondere Bleirohre bereiten den Wasserschützern Sorge: Wenn Trinkwasser direkt mit Bleirohren in Kontakt kommt, können die strengen Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers in der Regel nicht eingehalten werden. Dauerhafte Abhilfe schafft nur der Austausch der Rohre. Er sollte im Rahmen von Programmen zur Altbausanierung verbindlich vorgeschrieben werden. Als Übergangslösung kommen auch eine zusätzliche Stichleitung von der Übergabestelle zum Hausnetz in die Küche in Frage oder als drittbeste Lösung bestimmte, unmittelbar vor dem Wasserhahn einzubauende Filter. Diese bedürfen einer sachkundigen und regelmäßigen Wartung. Falls Wasser aus dem Hahn zur Säuglingsernährung verwendet werden soll und es nicht durch Bleileitungen geflossen ist, genügt dagegen in den meisten Fällen ein kurzes Ablaufenlassen, um seine optimale Qualität zu gewährleisten. Weitergehende Informationen erhalten Sie beim Umweltbundesamt Quelle: Verbraucher-Newsletter: Artikel vom 11.02.2002 |
LEITUNGSWASSER: Erhitzt sich das Leitungswasser in einer Mietwohnung erst nach mehreren Minuten auf Körpertemperatur und wird dadurch die Wasserrechnung in die Höhe getrieben, so kann die Miete gemindert werden. Spätestens nach 15 Sekunden muss eine Temperatur von 40 Grad erreicht sein. Im entschiedenen Fall betrug die Minderung fünf Prozent. (BLZ) Quelle: LG Berlin, 64 S 108/01 |
Haushalte nutzen mehr warmes als kaltes Wasser Wird der Inhalt des Speichers von einer Gas-Brennwertheizung erwärmt, so läßt sich vergleichsweise viel Energie einsparen. Dies hat der Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung (EnEV) berücksichtigt, indem er diesem Heizsystem sehr günstige Kennwerte zuschreibt. | |
Kostenlose Broschüren zum Thema "Energiesparen beim Heizen" kann man beim Initiativkreis Erdgas & Umwelt im Internet unter www.ieu.de bestellen oder telefonisch unter 0 18 02/34 34 52 (6 Cent/Gespräch) anfordern. IEU Bonn und Essen, Januar 2003 | ![]() |
Leitungs-Check sorgt für Sicherheit Erhöhte Mengen von Blei im Trinkwasser gefährden die Gesundheit. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber die Trinkwasserverordnung verschärft. Ab Januar 2003 darf die Bleikonzentration den Grenzwert von 0,04 Milligramm pro Liter Wasser nicht überschreiten. Ende des Jahres 2003 und Anfang 2004 erfolgen weitere Verschärfungen. Laut Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) können Leitungen in Gebäuden betroffen sein, die vor 1973 erbaut wurden. Franz-Josef Heinrichs, stellvertretender Geschäftsführer Technik beim ZVSHK, weist darauf hin, dass nicht in allen Häusern, die älter als 30 Jahre sind, Bleileitungen zu finden sind. Seit 1900 wurden häufig verzinkte Stahlrohre eingesetzt und seit 1955 auch Kupferleitungen. Nach 1955 installierte man immer weniger Bleirohre. Um Gesundheitsgefährdungen auszuschließen, sollten Hauseigentümer und Mieter in älteren Gebäuden prüfen, ob Bleileitungen im Haus vorhanden sind. Um hier sicher zu gehen, kann ein Innungsfachbetrieb des Sanitär- und Heizungshandwerks zu Rate gezogen werden. Stellt dieser fest, dass Bleirohre installiert sind, ist es ratsam, eine Wasserprobe von einem Labor oder einer Prüfstelle untersuchen zu lassen. Weitere Informationen gibt es bei der Haustechnik-Hotline des ZVSHK unter der Telefon-Nr. 0 18 05 /00 43 99 (12 Cent pro Gespräch) sowie unter www.wasserwaermeluft.de im Internet. Dort findet man auch Adressen von Fachbetrieben. Das kostenlose Faltblatt Blei und Trinkwasser" erhält man beim Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Postfach 14 02 70, 53107 Bonn, Fax-Nr. 0 18 88/5 29 42 62. Sankt Augustin, 08.01.2003 |
Trinkwasser-Check sorgt für Sicherheit |
Wasser- und Abwasser-Aufbereitung es gibt Anlagen für folgende Verfahren:
Infos: www.dtsgmbh.de (dead link, 29.01.2005) |
Wassernutzung in Deutschland, 2001
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Trinkwasserverbrauch
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Haushaltswasserverbrauch - Prognosen und Statistik
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NUS-Wasserpreisvergleich irreführend Kommentar DIMaGB: | |||||||||||||||||||||||||||
Berliner Trinkwasser |
Nitratbelastung der Gewässer senken |
Gas-Kaminöfen bei wechselhaften Temperaturen vorteilhaft Querverweis: eine Alternative ist das Kachelofenniedrigenergiehaus: KoNe-Haus |
Patentierte Lösung nutzt gespeicherte Abwärme/Kälte |
Wie viel Liter verbraucht werden
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Holzpelletkessel |
BHKW-Kenndaten 2005: Topaktuelle Übersicht zu BHKW-Anlagen Kaiserslautern/Frankfurt am Main, Juli 2005 – Die von der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. herausgegebene und vom Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main erstellte Broschüre „BHKW-Kenndaten“ wurde in diesem Jahr aktualisiert. Entstanden ist aus dieser fruchtbaren Zusammenarbeit wieder eine topaktuelle Übersicht des BHKW-Angebotes: In der neuen Broschüre wird potenziellen Investoren, Planern und Betreibern von Blockheizkraftwerken ein umfassender Überblick über die derzeit erhältlichen Module, deren Preise und Unterhaltskosten sowie die zugehörigen Anbieter gegeben. Die Publikation gliedert sich gemäß der verwendbaren Brennstoffe in die Bereiche Erdgas, Biogas, Klärgas, Heizöl und Rapsöl und berücksichtigt Anlagen mit einer elektrischen Leistung im Bereich von 3 bis 6.800 kW. In der umfassenden Richtpreisübersicht finden sich neben den Kostenfunktionen für die Motormodule auch die Preiskonditionen für Vollwartungsverträge, die Generalüberholung sowie für zusätzliche Brennwertnutzung. In der Angebotsübersicht werden die mehr als 270 einzelnen Module, geordnet nach der elektrischen Leistung, einschließlich aller relevanten Leistungsdaten wie Wirkungsgrade und Angaben zur Schadstoffminderung, aufgelistet. Darüber hinaus sind auch die Abgaswerte, die Geräuschpegel sowie die jeweiligen Abmessungen angegeben. Abgerundet wird die Unterlage durch ein Anschriftenverzeichnis der Anbieter, mit deren Hilfe das Datenmaterial zusammengestellt wurde.Die Broschüre „BHKW-Kenndaten 2005“ (DIN A 4, 48 Seiten) kann beim Verlag Rationeller Erdgaseinsatz, Postfach 25 47, 67613 Kaiserslautern, Tel. (06 31) 360 90 70, Fax: (06 31) 360 90 71, E-Mail: info@asue.de, zum Preis von 2,50 Euro (zzgl. Verpackung, Versandkosten und Mehrwertsteuer) bezogen werden. Bei der Bestellung von ASUE-Broschüren bitten wir um Beachtung des Mindestbestellwertes von zehn Euro. Einzelexemplare der Broschüre werden kostenlos abgegeben. ASUE, 11.07.2005 |
Für jedes Gebäude gibt es ein passendes Öltanksystem |
Das Heimkraftwerk |
Warmwasserbereitung bedarfsgerecht planen |
Heizen und Kühlen mit Gaswärmepumpen immer beliebter Umweltschonende Klimatisierungslösung Gasklimageräte auf Basis von gasmotorischen Wärmepumpen finden in Deutschland eine immer größere Verbreitung. Nach Angaben der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. waren im April 2005 inzwischen 51 derartige Anlagen in Deutschland in Betrieb. Die damit installierte Kälteleistung summiert sich auf rund 1,5 MW, die Wärmeleistung auf etwa 2 MW. In Deutschland sind derzeit Gasmotorwärmepumpen von drei Herstellern auf dem Markt mit einer Kühlleistung gestaffelt von 8 - 56 kW und einer Heizleistung von 11 - 67 kW erhältlich. Nachgefragt sind vor allem Anlagen, die nach dem Direktverdampfungsprinzip arbeiten; sie machen zwei Drittel aller Gasklimageräte in Deutschland aus. Das restliche Drittel sind Systeme, die mit Wasser als Übertragungsmedium arbeiten. Hinsichtlich der auszurüstenden Gebäude sind Gasklimageräte technisch uneingeschränkt einsetzbar, unabhängig ob Neubau oder Bestand. Gut 80 Prozent der installierten Gasklimageräte wurden in bestehende Gebäude integriert, allerdings auf Basis einer neuen Leitungsinfrastruktur. Zukünftig wird erwartet, dass der Anteil der in Neubauten eingesetzten Gasklimageräte ansteigen wird, da die Technik sowohl bei Planern und Architekten als auch bei potenziellen Bauherren immer bekannter wird. Und der Markt für Klimageräte ist auch in Deutschland groß: Laut Herstellerangaben wurden im Jahr 2003 rund 3.000 Direktverdampfungssysteme und etwa 50.000 Raumklimageräte verkauft. Bei ersteren können sowohl gasmotorische Systeme wie auch strombetriebene Anlagen eingesetzt werden. Beim Austausch von Bestandanlagen ist der Einsatz gasbetriebener Geräte ebenso möglich, denn hierbei können in der Regel die Leitungsinfrastruktur und die Innengeräte ohne irgendwelche Umbauten weiter genutzt werden, lediglich die Außeneinheit wird ausgetauscht. Im Bereich der Raumklimasysteme, die üblicherweise mit konventioneller Heiztechnik gekoppelt sind, muss im Einzelfall geprüft werden, ob im Falle des Ersatzes der Einbau einer Gasmotorwärmepumpe – unter Umständen in Verbindung mit einer Hydraulikstation – eine wirtschaftliche Alternative darstellt. Der Hauptvorteil von Gasklimageräten liegt darin, dass sie sehr effizient Heizen als auch Kühlen können. Im Vergleich zur bisher in Deutschland üblichen technischen Gebäudeausrüstung, in deren Rahmen in der Regel zwei getrennte Systeme fürs Heizen und Kühlen zuständig sind, muss dabei nur ein einziges System installiert werden. Außerdem ist dafür dann auch nur noch eine gebäudeweite Leitungsinfrastruktur erforderlich. Aufgrund der Kopplung dieser zwei Funktionen in einem einzigen System verringern sich die Investitionskosten erheblich. In vielen Fällen ist nicht einmal ein zusätzlicher Heizkessel notwendig. Dann muss allerdings die vom Gasklimagerät bereitgestellte Heiz- und Kälteleistung dem Gebäudebedarf entsprechen, was immer dann zutrifft, wenn sich in einem Gebäude der Wärme- und der Kältebedarf in etwa die Waage halten. Gasklimageräte arbeiten nach dem Prinzip der Gasmotorwärmepumpe sehr effizient, da sie im Heizbetrieb neben der Motorabwärme auch Wärme der Umgebungsluft nutzen, was den Energieverbrauch senkt und den Nutzungsgrad beträchtlich erhöht. Und schließlich profitiert auch die Umwelt vom Konzept der Gasklimageräte. Denn zum einen entfallen beim Einsatz von Erdgas, das ja eine Primärenergie dargestellt, gegenüber einer elektrisch – also mittels einer Sekundärenergie – betriebenen Kompressionskälteanlage die Umwandlungsverluste von einer Energieart zu anderen. Zum anderen handelt es sich bei Erdgas aufgrund der verhältnismäßig geringen Emissionen um den saubersten aller fossilen Energieträger überhaupt. Der Vergleich von elektromotorisch angetriebenen Klimageräten mit Kältemittelkreislauf mit gasmotorisch betriebenen fördert aber noch weitere vorteilhafte Eigenschaften von Gasklimageräten zutage. So fällt etwa deren Heizleistung auch bei Temperaturen im Frostbereich kaum ab, während Elektroklimageräte unterhalb von + 7 °C diesbezüglich deutlich nachlassen und beispielsweise bei - 15 °C nur noch rund die halbe Heizleistung erbringen. Dieser Effekt beruht darauf, dass Gasklimageräte die Motorabwärme nutzen und diese nicht von der Außentemperatur abhängig ist. Weiterhin spricht für Gasklimageräte, dass sie eine geringere Anlaufzeit im Heizbetrieb benötigen und der Heizbetrieb bei frostigen Außentemperaturen nicht für das Abtauen von Eisansätzen am Verdampfer des Außengerätes unterbrochen werden muss, was bei Elektroklimageräten der Fall sein kann. Außerdem überzeugen Gasklimageräte noch durch eine hohe Regelgenauigkeit, eine relativ geräuscharme Betriebsweise sowie eine hohe Zuverlässigkeit beziehungsweise lange Wartungsintervalle. Eine weitere gute Nachricht fördert die Nachfrage nach Gasklimageräten: Denn bislang stand eine Regelung zur steuerlichen Einstufung des eingesetzten Erdgases nach dem Mineralölsteuergesetz noch aus. Hier konnte inzwischen eine zufrieden stellende Lösung mit dem Bundeswirtschaftsministerium gefunden werden. Die ASUE unterstützt die Verbreitung dieser Geräte und hält Informationsmaterial bereit. Die Broschüre „Heizen und Kühlen mit Gasklimageräten“ kann über die ASUE, Tel.: (0631) 360 90 70, E-Mail info@asue.de, bezogen werden. Einzelexemplare werden kostenfrei abgegeben. Aussender: ASUE, 03.06.2005 |
Das Heimkraftwerk |
Kochen, Backen, Heizen und Kühlen mit Erdgas Betriebskosten senken in einem Tankstellenbistro Der erfolgreiche und effiziente Betrieb einer gastronomischen Einrichtung hängt nicht nur von einem angenehmen Ambiente oder der Auswahl eines ansprechenden Speise- und Getränkeangebots ab, sondern auch von einem effizienten Umgang mit der eingesetzten Energie. Dabei spielt sowohl die Wahl eines kostengünstigen Energieträgers als auch der passenden Versorgungstechnologie eine Rolle. Am einfachsten lässt sich dies bei einem Neubau berücksichtigen – dort können noch vor dem Baubeginn die Planungen den genannten Erfordernissen angepasst werden, wie das Beispiel der Errichtung des Bistros „Merl“ an der Autobahnabfahrt Meckenheim der A 565 zeigt. Das Bistro wurde vom Betreiber eines dort bereits angesiedelten Tankstellenkomplexes errichtet, um den Kunden noch mehr Service bieten zu können. Neben der „traditionellen“ Anwendung von Erdgas zum Backen und Kochen sollte es hier auch gleichzeitig als Energieträger zum Heizen und Kühlen zum Einsatz kommen. Bei der Planung waren unter anderem folgende Kriterien zu berücksichtigten: • Die Räumlichkeiten, die sich auf zwei Etagen verteilen, müssen bei möglichst geringen Betriebskosten sowohl geheizt als auch gekühlt werden können, • einfache Abrechenbarkeit der Betriebskosten getrennt vom restlichen Gebäudekomplex, • Einbau eines Be- und Entlüftungssystem für die Küche sowie • ein möglichst geringer Platzbedarf für die Haustechnik. Denn aufgrund der baulichen Gegebenheiten musste der Technikraum direkt neben der Küche errichtet werden, so dass dessen Platzbedarf nach den ursprünglichen Planungen zu Lasten der Küche ging. Mit den Planungen zur Klimatechnik wurde die Firma Berndt Kälte GmbH aus Gelsdorf beauftragt, die dem Bauherren dann mehrere mögliche Versorgungskonzepte vorstellte. Unter den verschiedenen Varianten favorisierte man schnell ein Konzept, das auf dem Einsatz einer Gaswärmepumpe basierte, zumal ein Gasanschluss bereits vorhanden war. Neben der Forderung nach niedrigen Betriebskostenüberzeugte diese Lösung durch weitere Vorteile. So war beispielsweise für Heizungs- und Kühlsystem nur die Installation eines einzigen Leitungsnetzes erforderlich, was zu niedrigeren Investitionskosten führte. Außerdem konnte durch die Außenaufstellung der Gaswärmepumpe auf dem Dach der benachbarten Autowaschanlage gänzlich auf einen Technikraum sowie einen Schornstein verzichtet werden, wodurch nun für die Küche doch die maximal mögliche Fläche zur Verfügung stand. Da sich die Außeneinheit auf diese Weise sehr nahe beim Bistro befindet, ließen sich dessen Räumlichkeiten mit kurzen Leitungswegen erschließen. Ein weiterer Vorteil der gewählten Lösung besteht darin, dass sie leistungsfähig genug ist, um auch bei extremen Witterungsverhältnissen noch ein angenehmes Raumklima sicherzustellen – die Installation von unterstützenden Systemen entfiel somit. Durch den Betrieb mit Erdgas, dessen Verbrauch über einen separaten Zähler abgelesen werden kann, wurde darüber hinaus die Forderung nach einer einfachen, von den restlichen Tankstellengebäuden getrennten Abrechnung der Betriebskosten Rechnung getragen. Der Wärmebedarf des Bistros wurde mit 30 kW errechnet. Da die Anlage auf den Heizfall ausgelegt werden sollte, entschied man sich für eine AISIN-Gaswärmepumpe des Typs TGMP 280 mit einer nominalen Heizleistung von 33,5 kW sowie einer Kühlleistung von 28 kW. Der Heiz- beziehungsweise Kühlprozess erfolgt durch Direktverdampfung beziehungsweise -kondensation. Der Luftaustausch in den Räumen geschieht über vierseitig ausblasende Deckenkassetten im Obergeschoss, im Untergeschoss übernehmen Unterdeckenmodelle diese Aufgabe. Zusätzlich installierte man über der Eingangstür ein Wandgerät, das das Eindringen von Kaltluft in den Eingangsbereich verhindern soll. Für die Steuerung des Systems wurden Einzelfernbedienungen in Bereichen installiert, die nicht für die Kundschaft zugänglich sind, um eventuelle Manipulationen zu vermeiden. Mit Hilfe dieser Fernbedienungen lässt sich jedes Innengerät separat einstellen. Inhaber Uwe Heinen zeigt sich denn auch mit der gefundenen Lösung sehr zufrieden. Er lobt insbesondere die Zuverlässigkeit der Anlage und sieht die Klimatisierung über das Gaswärmepumpensystem als einen sehr wertvollen Komfort für seine Kunden. Dieses hohe Maß an Kundenzufriedenheit zeigt, dass die Firma Berndt Kälte GmbH eine weitgehend optimale Versorgungslösung für den Betreiber des Bistros „Merl“ gefunden hat, die außerdem noch gegenüber herkömmlichen Systemlösungen eine gesteigerte Effizienz aufweist. Da das Anlagenschema weitgehend übertragbar sei, sieht das Unternehmen weitere Einsatzmöglichkeiten für ähnlich gelagerte Anwendungsfelder. Das Kochen erfolgt in der Küche mit einem Gasherd und das Backen, Braten und Garen mit einem Gas-Umluftbackofen. Für Herrn Heinen spricht für Erdgas, dass die Gasgeräte nach dem Einschalten sofort ihre volle Wärmeleistung abgeben, so dass keine Wartezeiten für das Aufheizen entstehen. Außerdem ist die Wärme sofort wieder weg, wenn sie nicht mehr benötigt wird. Dadurch sei man mit den beiden Gasgeräten sehr flexibel, was einem rationellen Betriebsablauf sehr entgegen kommt. Aussender: ASUE, 03.06.2005 |
Erdgas-Dachheizzentralen: |
Brennwerttechnik ist bei Heizungen Standard |
Unnötiger Energieverbrauch und |
Hinweis:
Hinweis: Heizwerte und Umrechnungsfaktoren für Energieeinheiten
Quelle: Energiedaten des BMWA (ehem. BMWi) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Heizkosten fallen bei verschiedenen Systemen zur Heizung und WW-Bereitung unterscheidlich aus. Beispielprojekt: EFH für einen 4-Personen-Haushalt, freistehend, 150 qm Wfl. Verglichen wurden von der ASUE folgende Systeme: Die Kostenunterschiede sind nicht gering:
Heizkostenentwicklung 2001-2002
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In 75 % aller neuen Wohngebäude wird mit Gas geheizt WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde Gas im Jahr 2001 in Deutschland in 75 % (132 500) der fertig gestellten Wohngebäude als vorwiegend verwendete Heizenergie genutzt. Öl wurde am zweithäufigsten zum Heizen verwendet, und zwar in 30 800 Gebäuden (17 %). Fernwärme erreichte einen Anteil von knapp 4 % (7 000 Gebäude). Eine ähnliche Verteilung auf Gas, Öl und Fernwärme gab es für das frühere Bundesgebiet (73 % / 20 % / 4 %). Dagegen wurden in den neuen Ländern und Berlin-Ost 81 % aller neu errichteten Wohngebäude mit Gas geheizt, gefolgt von Öl mit 7 % und Fernwärme mit 4 %. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Presse-Dienst Modernes Heizen Nr. 128, März 2003
Text und Bild: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Schotten würden mit Erdgas heizen Quelle: Pressemitteilung des BGW, 02/02 |
Erdgasimportwerte steigen um 34 Prozent |
| Link zu Heizölpreise aktuell bei EsyOil |
Presse-Dienst Modernes Heizen Nr.136, April 2004 |
Heizölverbrauch 2002/2003 in 129 deutschen Städten |
Trotz gestiegener Rohölpreise ist Heizöl weiterhin vergleichsweise günstig
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Im Vergleich zu Erdgas |
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| Im Dezember 2004 kostete der Liter Heizöl umgerechnet durchschnittlich 43,09 Cent (inkl. MwSt.). Für eine 3000-Liter-Partie Heizöl musste der Verbraucher rund 1.293 Euro bezahlen. Der Durchschnittspreis für die entsprechende Energiemenge Erdgas lag im Dezember 2004 bei rund 1.593 Euro (inkl. MwSt. und Grundpreis). Die 3000-Liter-Partie Heizöl war somit durchschnittlich 300 Euro günstiger als die entsprechende Energiemenge Erdgas. Den aktuellen ortsbezogenen Heizölpreis erfahren Sie von den Mineralölhändler in Ihrer Nähe. Quelle: IWO-Berechnungen bis Dezember 2002 auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes, Fachserie 17, Reihe 7 und Internet-Zeitreihenservice (www.statistik-bund.de), alte Bundesländer, bei Abnahme von 3.000 l Heizöl bzw. 2300 kWh (Hs) Erdgas/Monat. Ab Januar 2003 auf Basis der Erhebungen des "Brennstoffspiegel" bei Abnahme von 3.000 l Heizöl EL bzw. 33.540 kWh (Hs) Erdgas/Jahr inkl. Grundpreis. Ein Gesamtkostenvergleich zwischen der Ölheizung und anderen Heizsystemen lässt sich nur aus Ihrer individuellen Situation heraus berechnen. Die laufenden Energie- und Betriebskosten einerseits sowie die einmaligen Kosten für die Anlagentechnik und deren Installation andererseits sind hierbei gegeneinander abzuwägen. Informieren Sie sich rechtzeitig über konkrete Vergleichsangebote. ![]() Wovon ist der Heizölpreis abhängig? Die Preisbildung bei Heizöl basiert auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Preisschwankungen sind deshalb nicht ungewöhnlich. Ausschlaggebend für den Heizölpreis sind eine Reihe unterschiedlicher Faktoren, die sich teilweise wechselseitig beeinflussen. Hierzu zählen unter anderem auch das Kaufverhalten und die Heizöllagerbestände der privaten Verbraucher: Als Ölheizungsbesitzer entscheiden Sie dank Ihres Öltanks selbst, wann, wo und wie viel Heizöl Sie kaufen. Ihr Heizölvorrat gibt Ihnen die Möglichkeit dann Heizöl zu ordern, wenn der Preis günstig ist. Zur aktuellen Preissituation geben die Mineralölhändler in Ihrer Nähe gerne Auskunft! Die wichtigsten Einflußgrößen des Heizölpreises: |
![]() Text und Bilder: IWO Günstige Brennstoffkosten einer Ölheizung erneut bestätigt
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Auch in den beiden letzten Heizperioden:
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Gaspreise in Deutschland marktgerecht Vorgehen des Bundeskartellamtes nicht im Widerspruch zu Gaspreisanpassungen Berlin, den 21. Dezember 2004 – Das Vorgehen des Bundeskartellamtes steht nicht im Widerspruch zu der Anpassung der Gaspreise an die gestiegenen Ölpreise, stellt der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) fest. „Grundsätzlich wird eine gleichgerichtete Entwicklung der Gas- und Ölpreise nicht in Frage gestellt. Die Gaspreise in Deutschland sind marktgerecht, Erdgas und Heizöl stehen auf dem Wärmemarkt in einem intensiven Wettbewerb zueinander“, betonte BGW-Präsident Uwe Steckert. „75 Prozent aller Bauherren haben sich in den letzten Jahren für eine Erdgasheizung entschieden. Damit ist Erdgas bei den Haushalten die Wunschenergie Nummer 1“, so Steckert weiter. Es sei deshalb unverantwortlich, dass staatlich finanzierte, eigentlich zur Objektivität verpflichtete Verbraucherschützer die Kunden zu Rechnungskürzungen aufriefen. „Hier will man sich auf einer angeblichen Welle der Entrüstung in Szene setzen. Das alles hat mit stichhaltigen Argumenten nichts zu tun“, kritisierte Steckert. Der Preis für Erdgas ist zeitverzögert an den Ölpreis gekoppelt. Bei dieser Ölpreisbindung handelt es sich um eine internationale Branchenvereinbarung, die sowohl in den Importverträgen zwischen Erdgasproduzenten und den deutschen Importeuren, als auch in Lieferverträgen zwischen den Importeuren und den Endverteilern enthalten ist. Langfristige Lieferverträge bieten den Verbrauchern auf Dauer Sicherheit für die Erdgaslieferung. Andererseits sind durch die Ölpreisbindung die hohen Investitionen der Förderländer in die Erdgasförderung abgesichert. Die Ölpreisbindung verhindert, dass die wenigen Ergasproduzenten bei sinkenden Ölpreisen ihre Marktmacht ausspielen und die Gaspreise hoch halten können. Also: Die Ölpreisbindung ist keine Einbahnstrasse nach oben, denn wenn die Ölpreise sinken, sinken zeitverzögert auch die Gaspreise. Angesichts des steigenden Erdgasbedarfs bieten langfristige Verträge dem deutschen Verbraucher auf Dauer die höchste Versorgungssicherheit bei kalkulierbaren Preisen. Quelle: Presseinfo des BGW, 21.12.2004 |
Gaspreise für Verbraucher um das Sechsfache der Importpreise gestiegen |
Gaspreise in Deutschland 1980-2002
Grafik: BGW Die Ölpreisbindung ist keine Einbahnstraße nach oben: Verbraucher profitieren bei einem niedrigeren Ölpreisniveau von dann auch wieder niedrigeren Gaspreisen. Diesen Zusammenhang belegt die Tatsache, dass der Gaspreis zwischen 1985 und 2002 um 3 % Prozent gesunken ist; während die Inflationsrate in diesem Zeitraum insgesamt rd. 38 % betrug. Ohne Erdgassteuer wäre der Gaspreis zwischen 1985 und 2002 sogar um 16 % gesunken. Ohne Ölpreisbindung wäre die Realisierung solcher Preissenkungen gegenüber den wenigen Produzenten kaum durchsetzbar. |
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Preisentwicklung Heizöl/Gas bei Haushalten 1990-2004
Grafik: BGW |
Ölpreisbindung ist keine Einbahnstraße nach oben |
Langfristige Entwicklung von Öl- und Gaspreisen
Quelle. Statistisches Bundesamt, BMWA Die Ölpreisbindung verhindert, dass die wenigen ausländischen Ergasproduzenten bei sinkenden Ölpreisen ihre Marktmacht ausspielen und die Gaspreise hoch halten können. Also: sinken die Ölpreise, sinken mit Verzögerung auch die Gaspreise. Die Ölpreisbindung ist marktgerecht, weil Erdgas und Heizöl im scharfen Wettbewerb zueinander stehen. Langfristige Lieferverträge bieten den deutschen Importeuren auf Dauer Sicherheit für die Bezüge. Andererseits sind durch die Ölpreisbindung die hohen Investitionen der Förderländer in die Erdgasförderung abgesichert. |
Ölpreisbindung wirksamer Verbraucherschutz |
Steuer- und Abgabenbelastungen von Erdgas in Deutschland
Grafik: BGW Etwa 30% des Gaspreises, den Haushalte heute zu zahlen haben, schöpft der Fiskus ab. Im letzten Jahr summierte sich die Steuer- und Abgabenbelastung von Erdgas durch den Staat auf 4,3 Mrd. € - das sind 90 % mehr als 1998, dem Jahr vor der Einführung der Ökosteuer. Der wesentliche Grund für die 2003 gestiegenen Verbraucherpreise ist die beinahe 60%ige Erhöhung der Erdgassteuer zu Beginn des Jahres 2003. Das hat die Verbraucher mit mehr als 1 Milliarde Euro zusätzlich belastet und den Erdgaspreis nach oben getrieben. |
Preisvorteil der Erdgasheizung nutzen |
Kostenvergleich Heizöl - Erdgas: Legt man die Brennstoffpreise vom April 2002 zugrunde, hat die Ölheizung bei den Verbrauchskosten einen Quelle: Pressemitteilung des BGW, 09/02 |
![]() | Erdgas am günstigsten in Neubauten (06.2003) Noch 8 Monate zuvor wurde Erdgas als kostengünstigere Variante bekannt gegeben, allerdings von einer anderen Stelle. Die Initiative Erdgas und Umwelt ( www.ieu.de ) bezieht ihre Aussage aus einer ASUE-Broschüre ( www.asue.de ). Durch Anklicken können Sie sich das linke Bild vergrößert ansehen. |
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| Energie im Haushalt (Quelle: ASUE) ![]() | ![]() |
Was kosten Dusche und Vollbad? Heizung und Warmwasserbereitung sind die "Energie-Großverbraucher" im Haushalt. Rund 90 Prozent des gesamten Haus-Energiebedarfs fallen auf sie. Während der Heizenergiebedarf der Gebäude durch den Austausch veralteter Heizkessel und verbesserte Dämmung seit Jahren rückläufig ist, bleibt der Energie- und Wasserbedarf für Warmwasser konstant hoch oder zeigt sogar ansteigende Tendenz. Der Grund: Die Sanitärausstattung der Wohnungen wird immer besser und die Lebensgewohnheiten ändern sich. Tägliches Duschen ist heute für viele Menschen selbstverständlich. Deshalb sind Energie sparende und kostengünstige Lösungen für die Erwärmung von Trinkwasser gefragt. |
Wie man feststellt, ob der Wärmeerzeuger veraltet ist Nach Informationen des Initiativkreises Erdgas & Umwelt heizen in Deutschland über zwei Millionen Haushalte mit veralteter Heiztechnik. Die Kesseloldies fressen bis zu 40 Prozent mehr Energie als moderne Geräte. Doch zählt der eigene Wärmeerzeuger auch dazu? Der Initiativkreis Erdgas & Umwelt gibt eine kurze Anleitung, wie jeder den Zustand seiner Heizungsanlage feststellen kann.Die Frage nach dem Alter des Heizkessels ist leicht zu beantworten. Auf dem Typenschild des Gerätes steht das Baujahr. Ist demnach der Kessel älter als 15 Jahre, ist er technisch überholt. Darüber hinaus gibt es noch weitere Hinweise für unwirtschaftliche Wärmeerzeuger. Wenn der Schornsteinfeger bei seiner jährlichen Messung zu hohe Abgasverluste feststellt und der Kessel die Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung nicht einhält, ist in den meisten Fällen die Modernisierung fällig. Alte Kessel sind schlecht gedämmt und verlieren deshalb unnötig viel Energie an die Umwelt, so dass der Raum, in dem der Wärmeerzeuger steht, 20 Grad und wärmer werden kann. Fällt die Heizung überdies häufiger aus, sollte das Gerät ausgetauscht werden. Für die Modernisierung bietet sich unter Umwelt- und Energiespar-Aspekten der Einbau einer Gas-Brennwertheizung an. Diese senkt den Energieverbrauch gegenüber Altgeräten um bis zu 40 Prozent. Dabei nutzt dieses Heizsystem auch die Wärme, die im Abgas enthalten ist. | ||
Informationen über Heizungs- modernisierung bietet der Initiativkreis Erdgas & Umwelt unter der Telefon-Nr. 0 18 02/34 34 52 (6 Cent pro Gespräch) oder im Internet unter www.ieu.de an. Bonn und Essen, 19.02.2003 Herausgeber: | ![]() | |
Elektrodirektheizungen - ein teures Vergnügen (vera - 11.11.2002) In dieser Jahreszeit wünscht sich jeder eine warme Stube. So auch die von den Überschwemmungen betroffenen Verbraucher, deren Heizung kaputt gegangen ist. Gerade sie, die schon genügend Probleme haben, sind jetzt Zielgruppe von Anbietern von Heizungen, die keine Brennstoffe benötigen und ohne Schornstein auskommen. So werden die Vorteile einer "Heizung aus der Steckdose" angepriesen. Heizlüfter, Infrarotstrahler, elektrische Radiatoren und Konvektoren gehören dazu. Nach Anschluss an die Steckdose geben sie die Wärme direkt an den Raum ab. Sie werden deshalb auch als Direktheizgeräte bezeichnet. Ihre elektrische Leistung liegt gewöhnlich nur bei 1,5 bis max. 2 kW, denn bei höheren Leistungen müsste eine Genehmigung vom Energieversorgungsunternehmen vorliegen. "Diese Direktheizgeräte sollten nicht als Hauptheizung eingesetzt werden", so Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen (VZS), "weil sie zum einen in ihrer Leistung nicht ausreichend sind, zum anderen die Betriebskosten ca. 2 - 3 mal so teuer wie bei Öl- oder Gasheizungen sind. Das versuchen manche Anbieter allerdings schön zu rechnen. Hierbei sollte jeder Verbraucher gesunde Skepsis an den Tag legen." Hat man dennoch gekauft, und die Heizleistung reicht schließlich nicht aus, ist ein Zurück vom Kaufvertrag nur selten möglich. Sachsens Verbraucherschützer empfehlen jedoch, unbedingt Rechtsrat einzuholen. Elektrodirektheizgeräte, zu denen auch Ölradiatoren gehören (die man schon für unter 50 erhält), sollten nur als Übergangslösung dienen, wenn die sonst übliche Heizung ausgefallen ist. Solche Geräte sollte man nicht mit so genannten Nachtspeicherheizgeräten verwechseln, die nachts eine bestimmte Wärmemenge aufnehmen und sie tagsüber wieder abgeben. Die Leistungen solcher Geräte sind wesentlich höher. Sie sind durch das Energieversorgungsunternehmen genehmigungspflichtig und dürfen nur von einer Installationsfirma fest angeschlossen werden. Für diese Heizungen gibt es einen besonderen Nachtstromtarif, und die Betriebskosten liegen bei nur ca. einem Drittel der mit Tagstrom betriebenen Geräte. Heizen mit Strom ist vor allem auch aus ökologischen Gründen nicht zu empfehlen. Wenn man den Gesamtwirkungsgrad betrachtet, liegt er weit unter dem einer modernen Öl- oder Gasheizung. Die Verbraucherzentrale Sachsen rät deshalb, vor dem Kauf von Heizungsanlagen den Fachmann zu konsultieren, z.B. die Energieberater der Verbraucherzentralen. Weitergehende Informationen erhalten Sie bei der Verbraucherzentrale Sachsen e.V. |
Heizung größter „Energiefresser“ im Haus! In deutschen Privathaushalten werden nach Angaben des BINE-Informationsdienstes beim Fachinformationszentrum Karlsruhe mehr als drei Viertel der Endenergie für die Bereitstellung von Raumwärme aufgewendet. Da Heizung und Warmwasser mit zusammen fast 90 Prozent den mit Abstand größten Energieverbrauch im Haus verursachen, liegt hier auch das höchste Potenzial zur Energieeinsparung. Als derzeit meistverkaufte und sehr effiziente Möglichkeit zur Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser bietet sich die Gas-Brennwertheizung an, da sie auch die im Abgas enthaltene Wärme nutzt. Tauscht man eine alte Heizungsanlage gegen eine moderne Gas-Brennwertanlage aus, können bis zu 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Der Heizwärmebedarf lässt sich darüber hinaus durch ein bewussteres Lüften und eine angepasste Raumtemperatur weiter senken. So sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 20 °C betragen. Während der Nachtstunden wird eine Absenkung der Temperatur um 5 °C empfohlen. Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Ein kurzer und kräftiger „Durchzug“ ist besser als Dauerlüften, denn beim Dauerlüften kühlen Wände und Möbel aus. „Dauer-Kippfenster“ sollten also auf jeden Fall vermieden werden. Diese und viele weitere Spartipps können in einer Broschüre des Umweltbundesamtes nachgelesen werden, die kostenlos auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch unter www.asue.de heruntergeladen werden kann. Quelle: ASUE, Januar/Februar 2004 Kommentar DIMaGB: |
Wann verbraucht man am meisten Heizenergie? Im Gegensatz dazu arbeiten Gas-Brennwertheizungen modulierend. Sie passen ihre Betriebstemperatur flexibel der Witterung an und produzieren nur so viel Wärme wie nötig. Auch im Sommer macht sich die Brennwerttechnik bezahlt, da sich diese Wärmeerzeuger nur bei Bedarf elektrisch einschalten. Außerdem sind alte Heizkessel in der Regel überdimensioniert und schlecht isoliert, so dass sie außerhalb der Heizperiode unnötig Wärme an den Aufstellraum abgeben. Über das ganze Jahr betrachtet können Hauseigentümer, die ihren veralteten Wärmeerzeuger gegen eine Gas-Brennwertheizung austauschen, bis zu 40 Prozent Energie einsparen. |
Heizung durchschnittlich größerer Posten als das Auto Gas-Brennwertheizungen nutzen die Wärme, die im Abgas enthalten ist, für die Beheizung und sparen so gegenüber herkömmlichen Geräten ohne Brennwertnutzung etwa zehn Prozent Energie ein. |
Womit heizen die Deutschen? |
Höhere Wirkungsgrade mit Erdgas |
Die richtige Heizung für den Neubau: So hat die ASUE bei einem ebenfalls in dieser Broschüre veröffentlichten Vergleich von vier gängigen Heizsystemen bei den Gesamtvollkosten – dabei werden nicht nur die einmalig anfallenden Investitionskosten, sondern auch die jährlichen Energiekosten berücksichtigt – Unterschiede von bis zu rund 800 Euro pro Jahr festgestellt. Danach stellt ein Gas-Brennwertgerät als Dachheizzentrale mit einer Warmwasserbereitung über einen Speicher das günstigste System dar, während eine auf einer Elektrowärmepumpe basierende Heizungsanlage am schlechtesten abschneidet.
Neben den Themen „Heizungsanlage“ und „Warmwasserbereitung“ geht die ASUE-Broschüre unter anderem noch auf die „Kontrollierte Wohnungslüftung“ ein, erläutert die in der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) zusammengefassten gesetzlichen Vorschriften und beschreibt detailliert die Vorteile einer Dachheizzentrale. Darüber hinaus enthält die Publikation noch ein Formblatt zur Erstellung einer individuellen Vollkostenrechnung und stellt weitere Nutzungsmöglichkeiten von Erdgas vor. Die Broschüre kann unter www.asue.de aus dem Internet heruntergeladen oder kostenlos angefordert werden: Tel. (0631) 360 90 70 oder per E-Mail an ratgeber@asue.de. |
Verbraucht die Heizung zuviel? |
Saunaanlagen umweltschonend und energieeffizient betreiben Die Pyramiden-Saunagasöfen wurden speziell für den Einsatz in größeren, kommerziell betriebenen Anlagen entwickelt. Sie sind in den Leistungsstufen 24 kW, 48 kW, 72 kW und 96 kW erhältlich. Drei dieser Öfen mit einer Gesamtleistung von 198 kW kommen zum Beispiel im Freizeitbad „Monte Mare“ in Kaiserslautern zum Einsatz. Ein Pyramiden-Saunagasofen besteht aus einem Rohrsystem, das im Bereich der Saunakabine wie eine Pyramide geformt und dort von Steinen umgeben ist, einem Gasbrenner, einem Ventilator sowie einem Kamin. Der Ventilator befindet sich kurz vor dem Kamin am Ende des Rohrsystems und erzeugt dadurch in den vor ihm befindlichen Rohrleitungen einen Unterdruck. Die auf diese Weise angesaugte Außenluft gelangt zunächst zum Gasbrenner, wo sie erhitzt wird und sich mit den Abgasen des Brenners vermischt. Danach durchläuft das Rauchgas-Luft-Gemisch die Pyramide sowie unter den Saunabänken befindliche Rohre, bevor sie schließlich Dieser effizienten Abwärmenutzung haben die Pyramidenöfen ihren hohen Wirkungsgrad mit zu verdanken und kommen daher mit etwa einem Drittel der Betriebskosten aus, die eine mit Strom betriebene Anlage vergleichbarer Leistung verursachen würde. Zum Beispiel für eine Saunakabine mit einem Leistungsbedarf von 24 kW sowie einer täglichen Öffnungszeit von zehn Stunden an 350 Tagen im Jahr gibt der Hersteller ganz konkret eine Ersparnis von mehr als 5.000 Euro pro Jahr an! Außerdem besitzen die Pyramidenöfen den Vorteil, dass ihre Wartung ohne Unterbrechung des Betriebes der übrigen Anlagen durchgeführt werden kann, da sich alle technischen Einrichtungen außerhalb der Saunakabine befinden. Bei der Entwicklung des Systems wurden natürlich Sicherheitsbelange berücksichtigt. So läuft beim Einschalten zunächst nur der Ventilator an und spült für mindestens 30 Sekunden das gesamte Rohrsystem mit Frischluft – was einem dreifachen Luftwechsel entspricht –, ehe die Gaszuleitung zum Brenner freigegeben wird. Erst wenn der erforderliche Unterdruck erreicht ist, zündet der Brenner, wobei anschließend eine Ionisationssicherung dessen Betriebsweise laufend überwacht. Da praktisch im gesamten Rohrsystem Unterdruck herrscht – der Ventilator befindet sich ja erst kurz vor dem Kamin – sorgt dieser für zusätzliche Sicherheit: Sollte während des Betriebes ein Leck im Rohrleitungsnetz entstehen, können die Abgase nicht in den Saunainnenraum entweichen. Mit erdgasbetriebenen Saunen können die Betriebskosten nachhaltig gesenkt werden. |
Energiesparen - für 91 Prozent der Deutschen eine Herzensangelegenheit.
Ein Beispiel: Nach Angaben des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) bedeutet eine Absenkung der Raumtemperatur um zwei Grad immerhin zwölf Prozent weniger Heizenergieverbrauch. Die Wohlfühltemperaturen sind zwar individuell verschieden, empfohlen werden jedoch fürs Badezimmer 22 Grad, im Wohnbereich 20, in der Küche 18 und im Schlafzimmer 17 Grad. Weitere Spar-Tipps: Soweit kann jeder Mensch die Heizkosten durch sein Verhalten senken. Die größte Einsparung wird jedoch durch eine kluge Investition realisiert: Die BGW-Experten empfehlen deshalb den Einbau eines modernen Erdgas-Brennwertgerätes. Im Vergleich zu einem 30 Jahre alten Kessel können über 30 Prozent Heizenergie gespart werden. Von der Stiftung Warentest bekamen Erdgas-Brennwertgeräte im Bereich Energieausnutzung in neun von zehn Fällen ein "Sehr gut". Damit werden dem Energiefresser Heizung dann endgültig die Zähne gezogen. Kommentar DIMaGB.de: Wohl eher eine Angelegenheit des Kontostandes, egal ob mit Vernunft oder nur mit Geiz verbunden. Vielleicht doch ein Hoffnungsschimmer nach Pisa? Und obwohl anscheinend immerhin 91% den richtigen geistigen Reifegrad erreicht haben, brauchen wir Verordnungen zum Sparen? Dank DIN 4108 u.a. sparen wir höchst unwirtschaftlich, und das auch noch gefördert. |
Spar-Tipps rund um die Heizung |
Günstige Energiekosten sind ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl eines Heizsystems |
Fünf Wärmeenergieträger für Neubauten im Vergleich: |
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Energiekosten sparen: |
Erdgaspreise Import 2001-10.2004 Preise = €/TJ, Quelle = Bafa |
Verbraucher Initiative empfiehlt Brennwerttechnik | ||||||||||||||
verkaufte Gas-Brennwertgeräte, Quelle: IEU |
Kostenanalyse von Fußbodenheizungssystemen Fast 50% der Neubauten von Einfamilienhäusern werden heute mit Fußbodenheizungen ausgestattet. Methodisches Vorgehen In fünf Regionen wurden im Zeitraum November 2000 bis Januar 2001 nach dem Zufallsprinzip - zwei Angebote für die Fußbodenheizung zu erhalten. Die Auswertung erfolgte schließlich für 35 Angebote für Fußboden- und Radiatorheizungen Die Leistungsverzeichnisse basieren auf einem vorgegebenen freistehenden Einfamilienhaus als Fußbodenheizung: Radiatorheizung: Auswertung der Angebote Die Angebote der ausführenden Firmen enthalten jeweils das Wärmeverteilungs - und –
Ergebnisse Die Auswertung der Angebote unter Berücksichtigung gleicher Systemgrenzen ergibt folgende 1. Die Angebotspreise sowohl für Radiator- als auch für Fußbodenheizungen weisen eine 2. Die Art der Angebotsabgabe beeinflusst die kalkulierten Kosten für Fußbodenheizungen Gibt eine Firma hingegen Angebote für beide Heizsysteme ab, sozusagen in Konkurrenz 3. Selbst bei der Auswertung aller Angebote – d.h. ohne Berücksichtigung der Art der Angebotsabgabe 4. Regionale Preisunterschiede konnten mit Ausnahme der Region Dresden, in der alle abgegebenen Aussender: Bundesverband Flächenheizungen e.V. |
ASUE informiert – |
Informationen zur Besteuerung von Gasklimageräten |
Steuer- und Abgabenbelastung von Erdgas 4,2 Milliarden Euro |
Studie „Energiekennwerte“ untersucht zentral beheizte Mehrfamilienhäuser |
Globale Rekord-Nachfrage treibt Energiepreise nach oben |
Hinweis:
Hinweis: Heizwerte und Umrechnungsfaktoren für Energieeinheiten
Quelle: Energiedaten des BMWA (ehem. BMWi)
Heizwert in Abhängigkeit vom Wassergehalt
Gewicht und Heizwert in Abhängigkeit vom Wassergehalt Der Heizwert von Nadelholz beträgt bei 15% Wassergehalt (lufttrocken) ~ 4,3 kWh. Umrechnung: 1 Festmeter Rundholz (fm) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Energiekosten sparen – mit „Kilowattstunden“ geizen! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wo bleibt das warme Wasser - wie viel Liter verbraucht werden |
Energietipp: Handspülung nicht effizient genug |
Wohn-Nebenkosten im Haus - Wo bleibt das Geld? |
Aktueller Vergleich individuell anwendbar Kosten für Heizungen im Vergleich Beim Bau eines Hauses steht der Bauherr vor der Entscheidung für ein langfristig sicheres, energetisch effizientes und ökologisch sinnvolles Heizungssystem. Aber welches der vielen, derzeit auf dem Markt befindlichen Systeme entspricht diesen Anforderungen? Hier hilft der kostenfreie Ratgeber „Wärmeversorgung im Neubau“, den die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. herausgegeben hat. Der Anteil von Heizung und Warmwasser am gesamten Energieverbrauch eines Haushaltes beträgt fast 90 Prozent. Deshalb lassen sich durch die Wahl eines effizienten Heizsystems die Energiekosten eines Haushalts besonders deutlich reduzieren. So hat die ASUE bei einem ebenfalls in dieser Broschüre veröffentlichten Vergleich von sechs gängigen Heizsystemen bei den Vollkosten – dabei werden nicht nur die einmalig anfallenden Investitionskosten, sondern auch die jährlichen Energiekosten berücksichtigt – Unterschiede von bis zu rund 1.000 Euro pro Jahr festgestellt. Danach stellt ein Gas-Brennwertgerät als Dachheizzentrale mit einer Warmwasserbereitung über einen Speicher das günstigste System dar. Da in Neubauten Erdgas mittlerweile in über 70 Prozent der Haushalte zum Einsatz kommt, stellt in diesen Gebäuden der Einbau von Gas-Brennwerttechnik eine langfristig sichere Entscheidung dar. Diese moderne Technologie arbeitet besonders effizient, da sie auch die im Abgas enthaltene Wärme für Heizzwecke nutzen kann. Bei der Warmwasserbereitung bietet für Einfamilienhäuser ein zentrales System mit einem Speicher die ideale Lösung. In diesen Speichern können größere Mengen Wasser aufgeheizt und vorgehalten werden. Neben den Themen „Heizungsanlage“ und „Warmwasserbereitung“ geht die ASUE-Broschüre unter anderem noch auf die "Kontrollierte Wohnungslüftung“ ein, erläutert die in der Energieeinsparverordnung (EnEV) zusammengefassten gesetzlichen Vorschriften und beschreibt die Vorteile einer Dachheizzentrale. Darüber hinaus enthält die Publi-kation noch ein Formblatt zur Erstellung einer individuellen Vollkostenrechnung. Die kostenlose Broschüre kann unter www.asue.de in der Rubrik „Ratgeber Neubau“ aus dem Internet heruntergeladen oder angefordert werden unter Tel.: (0631) 360 90 70 beziehungsweise per E-Mail: info@asue.de. ![]() ASUE, 04.11.2005 |
Studien |
Erdgaspreise für Haushalte in Deutschland im europäischen Mittelfeld |
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| Aktueller europäischer Gaspreisvergleich - Haushaltskunden, Index Abgabemenge: 30.000 kWh, indexierte Preise mit Steuern Quelle: Energy Advice, Juli 2005 Grafik: BGW, 31.08.2005 Gaspreise in Europa, Industrie ![]() Aktueller europäischer Gaspreisvergleich - Große Industriekunden, Index Abgabemenge: 529 Mio. kWh, indexierte Preise ohne Steuern Quelle: Energy Advice, Juli 2005 Grafik: BGW, 26.10.2005 Statement des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) zu Aussagen des VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. zum Thema Gaspreise „Die Erdgaspreise für große Industriekunden in Deutschland sind im europäischen Vergleich vor Steuern nach den finnischen die zweitbilligsten in Europa. Das ergibt eine aktuelle Untersuchung von Energy Advice, London. Große Industrieunternehmen müssen für ihren Gaseinkauf in allen anderen großen europäischen Ländern zum Teil deutlich mehr für ihr Gas zahlen. So ist Gas beispielsweise in Frankreich 33,1 Prozent und in Italien 41,9 Prozent teurer. Auch in Großbritannien liegt der Verkaufspreis vor Steuern für große Industriekunden mit gut 35 Prozent deutlich über dem deutschen Niveau. Die Energiepreise haben sich in den vergangenen Jahren weltweit stetig nach oben entwickelt. Ursache ist der steigende Energiebedarf in aufstrebenden Volkswirtschaften wie China und Indien. Die starke Nachfrage hat zwangsläufig eine Erhöhung der Preise zur Folge. Der Energieträger Erdgas kann sich von der schwierigen Lage auf den internationalen Rohstoffmärkten nicht abkoppeln. In allen Ländern wirkt sich diese Entwicklung auf die Preise aus. So werden amerikanische Haushalte in diesem Winter bis zu 50 Prozent mehr für ihr Gas bezahlen müssen. Der englische Gasversorger British Gas hat seine Gaspreise bereits um 14 Prozent, der Energiekonzern Scotish Power um 12 Prozent angehoben.“ BGW, Berlin, 26.10.2005 Besteuerung von Erdgas in Deutschland |
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| Grafik: BGW, 2005 Steuer- und Abgabenbelastung bei Erdgas für Haushalte bei rund 30 Prozent ![]() Grafik: BGW, 12.04.2005 Welche fiskalischen Belastungen gibt es beim Erdgas? Die Erdgaspreise in Deutschland sind durch Steuern und Abgaben stark belastet. Ihr Anteil am Haushaltsgaspreis beträgt 30 Prozent. Haushalts- und Gewerbekunden werden neben der Erdgassteuer/Ökosteuer in Höhe von 0,55 Cent/kWh durch die Konzessionsabgabe und die Förderabgabe mit insgesamt durchschnittlich 0,76 Cent/kWh fiskalisch belastet. Die Erdgassteuer wurde zum 1.1.2003 von 0,3476 Cent/kWh auf 0,55 Cent/kWh (+51%) erhöht. Das spülte dem Staat über eine Milliarde Euro Mehreinnahmen in die Kasse, die von den Verbrauchern zu tragen waren. So ist auch die Erdgassteuererhöhung zum 01. Januar 2003 im Wesentlichen ursächlich für die Erhöhung der Gaspreise gewesen. Insgesamt betrug im Jahr 2003 die Steuerbelastung beim Erdgas 4,26 Milliarden Euro (2002: 3,13 Mrd. €). Davon entfielen auf die Erdgassteuer 3,21 Mrd. € (2002: 2,16 Mrd. €), auf die Förderabgabe 0,35 Mrd. € (2002: 0,32 Mrd. €) und auf Konzessionsabgaben 0,70 Mrd. € (2002: 0,65 Mrd. €). Quelle: BGW, Gaspreise - Fragen und Antworten |
Preisentwicklung Heizöl / Gas bei Haushalten 1990 – 09/2005 |
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| Indizierte Werte: 1995 = 100, Quelle: Statistisches Bundesamt FS 17/R7 Grafik: BGW, 20.10.2005 Die Ölpreisbindung verhindert, dass die wenigen ausländischen Ergasproduzenten bei sinkenden Ölpreisen ihre Marktmacht ausspielen und die Gaspreise hoch halten können. Also: sinken die Ölpreise, sinken mit Verzögerung auch die Gaspreise. Die Ölpreisbindung ist marktgerecht, weil Erdgas und Heizöl im scharfen Wettbewerb zueinander stehen. Langfristige Lieferverträge bieten den deutschen Importeuren auf Dauer Sicherheit für die Bezüge. Andererseits sind durch die Ölpreisbindung die hohen Investitionen der Förderländer in die Erdgasförderung abgesichert. Die Grafik zeigt die Preisentwicklung bei Heizöl und Gas für Haushalte seit 1990. Deutlich wird, dass aufgrund der Ölpreisbindung der Gaspreis dem Ölpreis jeweils mit einer zeitlichen Verzögerung folgt. Hierbei fallen die Preisausschläge beim Erdgas deutlich geringer aus als beim Heizöl. Wie haben sich die Gaspreise in den letzten 20 Jahren entwickelt? Zwar ist das Energiepreisniveau derzeit relativ hoch. Aber die Ölpreisbindung ist keine Einbahnstraße nach oben: Verbraucher profitieren bei einem niedrigeren Ölpreisniveau von dann auch wieder niedrigeren Gaspreisen. Diesen Zusammenhang belegt die Tatsache, dass der Gaspreis zwischen 1985 und 2002 um 3 Prozent gesunken ist; während die Inflationsrate in diesem Zeitraum insgesamt rd. 38 % betrug. Ohne Erdgassteuer, die die Gaspreise im Jahr 2002 in Höhe von 0,3476 Cent/kWh belastete (heute beträgt die Erdgassteuer schon 0,55 Cent/kWh), wäre der Gaspreis zwischen 1985 und 2002 sogar um 16 % gesunken. Die Realisierung solcher Preissenkungen wäre ohne Ölpreisbindung gegenüber den wenigen Produzenten kaum durchsetzbar Quelle: BGW, Gaspreise - Fragen und Antworten Durchschnittserlöse Erdgas in Deutschland 1980-2003 - gesamte Gasabgabe; ohne Mwst. - ![]() Grafik: BGW, 06.04.2005 |
Erdgas Statistiken 2004/2005 |
Erdgasaufkommen und -verwendung in Deutschland in 2003 u. 2004 |
![]() aus: Erdgas in Deutschland 2004, BGW, 06.04.2005 Auszug 1: Der deutsche Erdgasverbrauch war im Jahr 2004 mit rund 996 Mrd. kWh bzw. 110,4 Mio. t SKE geringfügig höher als im Vorjahr (+ 0,3 %); der Erdgasanteil am PEV lag bei 22,4 % (2003: 22,3 %). Die Durchschnittstemperatur war mit 9,01 °C etwas höher (um 0,06 °C) als in 2003, aber deutlich höher (um 0,41° C) als im langjährigen Mittel (1970 bis1999). Bei Normaltemperaturen – bezogen auf dieses Mittel - wären im vergangenen Jahr vergleichsweise rund 1025 Mrd. kWh Erdgas verbraucht worden; dies entspricht einem Anstieg des temperaturbereinigten Erdgasverbrauchs um 0,6 %. Auszug 2: Der Erdgasverbrauch der privaten Haushalte sowie der Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen (HuK-Sektor) ging aufgrund der höheren Temperaturen in der Heizperiode leicht zurück– schätzungsweise um 1 %. Der Bestand an erdgasbeheizten Wohnungen nahm wie im Vorjahr um ca. 0,3 Mio. Wohnungen zu. Bei den zum Bau genehmigten neuen Wohnungen hatte die Erdgasheizung wiederum einen Marktanteil von rund 75 %. Insgesamt waren am Jahresende 2004 rund 17,8 Mio. Wohnungen oder 47,2 % (2003: 46,6 %) des Bestands mit einer Erdgasheizung ausgestattet. Quelle: ebenda Erdgas - Reserven mit Zukunft Wie steht es um die Reichweite des Erdgaseinsatzes? Zunächst ein Blick auf den Unterschied zwischen Reserven und Ressourcen. Reserven sind die Mengen, die in einer Lagerstätte hinreichend sicher nachgewiesen sind und mit bekannter Technologie wirtschaftlich gefördert werden können. Dagegen handelt es sich bei den Ressourcen um die Mengen, die darüber hinaus nachgewiesen sind, die aber momentan aus finanziellen oder technischen Gründen nicht gefördert werden können. Die statische Reichweite der Erdgasreserven beträgt rund 60 Jahre. 130 Jahre beträgt die statische Reichweite der Erdgasreserven und -ressourcen. Fundierte Schätzungen gehen davon aus, daß der weltweite Erdgasverbrauch zwischen 2000 und 2020 um rd. 3 % pro Jahr ansteigt. Für das Jahr 2020 kommt man auf eine noch bestehende Reichweite der Erdgasreserven und -ressourcen von rd. 115 Jahren. BGW, 13.10.2004 Erdgas - die Herkunftsländer Woher stammt unser Erdgas? 16% werden in Deutschland selbst gefördert, der Rest wird aus Russland (35 %), Norwegen (24 %), den Niederlanden (19 %) sowie aus Großbritannien, Dänemark und anderen Ländern(6 %) importiert. Die Diversifizierung der Bezugsquellen und die langfristigen Lieferverträge bedeuten hohe politische Versorgungssicherheit, ein weiterer Pluspunkt für das Erdgas. BGW, 12.04.2005 |
Staat verteuert die Stromrechnung |
1) geschätzt |
Industrie: Kostenfaktor Strom wird überschätzt |
| Quellen: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2005 VDEW, Berlin, 22.08.2005 |
Jede vierte Kilowattstunde Strom für Haushalte |
| * vorläufig Quelle: VDEW, 04.07.2005 |
Musterhaushalt 1998/2004 13.12.2004 Strompreise stiegen weniger als Inflation ![]() Rationalisierungserfolge im Wettbewerb / 40 Prozent Staatsanteil an der Rechnung Grafik: VDEW Trotz deutlich gewachsener staatlicher Sonderlasten sind die Strompreise seit 1998 weniger stark gestiegen als die Kosten der Lebenshaltung. Grund dafür waren vor allem Rationalisierungserfolge im Wettbewerb. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin. |