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Isolation: Hände weg von Glas- und Steinwolle! Das Baugewerbe isoliert weiter mit KMFs, als ob nichts wäre
Die Frage der Haftung Die Schweizer KMF-Industrie setzt sofort Anwälte ein und droht mit Prozessen, wenn etwas Kritisches über Glas- und Steinwolle veröffentlicht wird
Es gibt nur einen Weg, um weiteren volkswirtschaftlichen Schaden zu verhindern: Ein Verbot für KMFs! Juckreiz und Allergien, ausgelöst durch KMFs: Wer zahlt die Sanierung?
Justiz
Kampagnen der Mythen-Post gegen den weiteren Einsatz von KMFs
Mineralwolle und ihre Nebenwirkungen
Mythen-Center
Tricks der KMF-Industrie Umweltbehördliche Irreführung (Schwyzer Umweltschutzkommission macht anfangs 2002 in ihrem Prospekt "Energiesparend bauen und sanieren" Werbung für gesundheitsschädigende Isolationsmaterialien) Was Hauseigentümer und Bauherren zum Thema KMF unbedingt wissen müssen
Wenn Glas- und Steinwolle zum Sondermüll werden Wie der KMF-Schwindel funktionieren kann: keine oder falsche Informationen an Bauherren und Hauseigentümer
Wo bleibt das Interesse der Gross-Medien?
Zur gerichtlich erzwungenen Gegendarstellung der Isolationslobby
Isolations-Streit eskaliert Der guten Ordnung halber: |
KMF-Markt boomt wie nie zuvor Solange der Verkauf von künstlichen Mineralfasern nicht untersagt wird, werden diese Produkte weiterhin zu Isolationszwecken eingesetzt. (am) Trotz der Informationsarbeit der Mythen-Post werden problematische Produkte wie Glas- und Steinwolle weiterhin in grossem Umfang in unserer Region eingesetzt. Sogar mehr denn je! Gesundheitliche Nebenwirkungen interessieren offenbar nicht. Heutzutage gilt in der Baubranche: Hauptsache, es ist billig und man kann damit Geld verdienen. Markt spielt im Talkessel nicht Der Isolationsmarkt im Talkessel Schwyz funktioniert angebotsseitig nach Prinzipien der ehemaligen DDR, d.h. das Angebot besteht darin, dass es praktisch keine Auswahl gibt. Bei einem Brunner Baumaterialhändler: "Wir haben drei Isolationsmaterialien zur Auswahl: Glas- und Steinwolle sowie Styropor." Jedes der drei Produkte mit spezieller Problematik. Von Holzfaserdämmplatten, Kork, Zellulose usw. scheint man dort noch nie etwas gehört zu haben. Weiter ist es eigenartig, wenn Handwerker, die Glas- und Steinwolle verarbeiten, zwar über Hautausschläge, Juckreiz, gerötete Augen etc. klagen, daraus aber keine praktischen Konsequenzen ziehen. Auch beim betreffenden Baumaterialhändler scheint man daraus bis heute keine Konsequenzen gezogen zu haben, obwohl dort bereits vor zwei Jahren ein Mitarbeiter offen gestand: "Wenn ich mit Glaswolle arbeite, bekomme ich immer Bläschen an den Händen." Die "Unbelehrbaren" Standardargumente gewisser Zimmerleute und Isoleure: "Wir setzen diese Materialien (Glaswolle) schon seit Jahren ein." Dieses Argument besagt nun aber absolut gar nichts. Asbest zum Beispiel und hochgiftiges DDT wurden auch "jahrelang" eingesetzt - bis sie schliesslich verboten wurden. Beim hochgiftigen DDT wurde der Erfinder damals sogar noch mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet! "Das Material ist von der SUVA zugelassen." Für KMFs gelten strenge Anwendungsvorschriften (Mundschutz, Augenschutz, Overall, Handschuhe etc.). In der Praxis werden dieses Sicherheitsvorschriften selten eingehalten. Schauen Sie sich einmal auf Baustellen um und befragen Sie Handwerker. Und: "Good juck" beim Entsorgen! Dass strenge Vorschriften für diese Isolationsmaterialien überhaupt nötig sind, zeigt deren Problematik. In den USA ist man diesbezüglich der Schweiz voraus. Laut der Zeitung "Der Bund" sind in Kalifornien KMFs in öffentlichen Gebäuden verboten. Anders in der Schweiz: Dem Konsument wird weissgemacht, je dicker isoliert werde, umso besser sei das. Kein Wort über Partikelbelastung, Raumluftqualität, Krebsrisiko etc. | |
| Isolieren: Hat das Baugewerbe nichts gelernt? | |
Da greift man sich an den Kopf "Wie bescheuert sind eigentlich Bauherren bzw. ist das Baugewerbe, das immer noch mit Glaswolle isoliert?" fragte sich ein Passant spontan, als er diesen Rohbau an der Bahnhofstrasse in Brunnen sah. (si) Gegenüber der Isolation des Mythen-Centers wurden beim neuen Coop-Supermarkt in Brunnen bedeutend weniger dieser problematischen Isolationsmaterialien eingesetzt. Wenigstens ein kleiner Fortschritt! Wie lange aber dauert es noch, bis Coop und Migros ihre Supermärkte ausschliesslich in Centren einmieten, die baubiologisch in Ordnung sind? Holzfaserdämmplatten, Zellulose, Kork, Sand usw. heissen bekanntlich die Alternativen zu den berüchtigten KMFs. | |
| Juck-Isolation in Brunner Supermarkt | |
3,1 Mio. Franken für Sanierung mit Juck-Isolation, Kastenfenstern, planerische Fehlleistungen etc. Nach baubiologischen Gesichtspunkten betrachtet eine einzige Katastrophe: das "sanierte" Verkehrsamt Schwyz. (vo) Am 3.10.01 muss ich meinen Kleinwagen beim neuen, fast fertigen Verkehrsamt vorführen. Am 2.10.01 wird extra der Service gemacht: Ersatz von Luftfilter, Ölfilter, Öl, Kerzen etc. Auch neue Bremsklötze vorne werden montiert. Tags darauf gehe ich das Auto vorführen. Die Bremswerte stimmen. Doch der junge Experte kritisiert, die Bremsscheiben vorne hätten Rost angesetzt. Das haben wir beim Service auch gesehen. Aussen waren sie aber noch gut. Man hätte damit problemlos und sicher weiter fahren können. Und die Bremswerte haben es bestätigt. Um Sicherheit besorgt Er könne so das Auto nicht abnehmen, sagt der Experte Nr. 1. Also werden extra noch neue Bremsscheiben montiert und das Auto am 8.10.01 wieder vorgeführt. Ulkig: Die Bremswerte, die vorher mit den alten Bremsscheiben stimmten, stimmen nun nicht mehr! "Sie müssen noch einmal kommen", sagt der ältere 2. Experte. Sozusagen als Entgegenkommen gibt er die Spezialanweisung ab: "Sie können dann in 10 Tagen direkt zu mir kommen und das Auto zeigen, so müssen Sie nicht noch einmal Fr. 25.- zahlen" - an diese Aussage kann oder will er sich dann aber später nicht mehr erinnern, sondern erklärt am 17.10.01, dass so nicht vorgegangen werden könne, sondern das Ganze den ordentlichen Dienstweg gehen müsse, was ja auch stimmt...) Ich muss also noch 10 Tage herumfahren, damit - vielleicht - die Werte für das Schwyzer Verkehrsamt stimmen... "Während den nächsten Tagen werden die Werte streng genommen wohl auch noch nicht stimmen, aber das macht dann nichts..." denke ich mir. Ich muss ja als Schwyzer Kantonsbürger froh sein, dass das Auto wegen diesem Mangel nicht gleich behördlich beschlagnahmt wurde... Was ist besser: alte oder neue Bremsen? Eine von mir durchgeführte Bremsprobe auf der Steinerstrasse ergibt, dass der Wagen leicht nach rechts zieht. Das war vorher nicht so, das "verdanke" ich der Motorfahrzeugkontrolle. Man hätte halt die alten Scheiben drinlassen sollen, dann hätte es gar nie Probleme gegeben. Abgesehen vom "Missverständnis" mit dem älteren Experten Nr. 2 (siehe oben) geht dann aber am 17.10.01 alles tipptopp. Experte Nr. 3 geht die Sache ruhig an und gibt auch sehr kompetent Auskunft über die Bremsen. Die Bremswerte stimmen zwar nicht perfekt überein wie beim ersten Test mit den alten Scheiben, liegen aber innerhalb der Toleranz. Positives ist hingegen von der Bremskraft zu verzeichnen: nie zuvor haben die vorderen Bremsen so kräftig zugepackt wie bei Test Nr. 3. Happy End Am Schalter dann eine gelöste Atmosphäre. Zufällig treffe ich dort meinen lieben, alten Renault-Garagisten Othmar Gwerder aus Ibach an, der zum Thema Bremsen auch noch einen Kommentar abgibt. Zum Schluss eine freundliche Bedienung durch den jungen Schalterbeamten, der nach erfolgter Barzahlung der Nachkontrolle den wohlverdienten Stempel in den Ausweis drückt. Happy End! Verkehrsamt: Wenn man gegen andere so genau ist, wieso nicht gegen sich selbst? Das Verkehrsamt Schwyz hat es bei meinem kleinen Auto sehr genau genommen. Wenn man doch bei der Sanierung des Verkehrsamtes Schwyz doch nur auch so genau vorgegangen wäre! Man verwendete das zweitschlimmste Isolationsmaterial (Steinwolle, Hersteller darf nicht genannt werden, ansonsten Busse oder gar Gefängnis droht), das auf dem Markt erhältlich ist. Das Gebäude wurde als Konservendose verpackt und erhielt berüchtigte Kastenfenster. Der ganze Mist kostet 3,1 Mio. Franken. Für die mit Juck-Isolation gefüllte Konserve kann der Steuerzahler blechen. Nach baubiologischen Gesichtspunkten fliegt dieses Gebäude in hohem Bogen durch! Viel schlimmer hätte man es gar nicht mehr machen können, höchstens, indem statt Steinwolle Glaswolle verwendet worden wäre. Der Unterschied: Obwohl von unzähligen Gewerbetreibenden zurecht beanstandet, bleibt dieser Sanierungsunsinn bestehen. Wo bleiben hier die Experten (siehe Beispiel Bremsen), dass das Gebäude so nicht abgenommen werden könne? Warum werden hier, bei dieser kantonalen Fehlkonstruktion, nicht die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen? Der "Bote der Urschweiz": Immer auf mehreren Hochzeiten tanzen... | |
| Verkehrsamt: "Hurra, die Konservendose ist fertig!" | |
Die Glas- und Steinwolle-Mafia hat ihr Geschäft fest im Griff Kritik ist nach wie vor nötig, denn problematische Steinwolle wird trotz ihrer Nachteile immer noch zu Isolationszwecken eingesetzt. (vo) Dass die Glas- und Steinwollemafia ihr Geschäft fest im Griff hat, zeigt das aktuelle Beispiel des Verkehrsamts Schwyz. Wie schon bei den neuen Celfa-Bürogebäuden wurde auch hier mit berüchtigter Steinwolle (im Volksmund "Juck-Isolation") isoliert. Über die gravierenden Nachteile können Sie sich im Internet unter www.mythen-post.ch/ Stichwort "Isolation" informieren. Neuste Informationen zum KMF-Megaschwindel erfahren Sie in einer der nächsten Ausgaben. Wir bleiben für Sie am Ball! | |
| Verkehrsamt Schwyz mit Juck-Isolation isoliert | |
Problematische KMFs - Frage der Haftung | |
| Glaswolle: Wie steht's mit der Sorgfaltspflicht? | |
Um eine Aufarbeitung kommt man nicht herum | |
| Wer ist für die KMF-Misere verantwortlich? | |
Glaswolle-Prozess: Nicht die Täter werden bestraft, sondern die Opfer Schwyz, im März 2000 Geschätzte Gönner und Abonnenten Weil die Mythen-Post kritisch über künstliche Mineralfasern (Isolationsmaterialien) berichtete, wurde sie von den beiden grössten Schweizer Glas- und Steinwolleproduzenten wegen "unlauterem Wettbewerb" eingeklagt. Das Bezirksamt Schwyz forderte, Urs Beeler sei mit 30 Tagen Gefängnis (!) zu bestrafen. Das Bezirksgericht erliess schliesslich eine Busse von Fr. 3'000.--. Diese Busse wurde nicht zur Bewährung ausgesetzt, sondern per 13.12.99 in Rechnung gestellt. Dabei wurden - wohlgemerkt - nicht das mögliche Gesundheitsrisiko von KMFs untersucht, sondern lediglich der Tatbestand des "unlauteren Wettbewerbs". Hätte die Mythen-Post die Produzenten nicht namentlich genannt, sondern nur allgemein von künstlichen Mineralfasern gesprochen, wäre die Sache höchstwahrscheinlich unter "Meinungs- und Pressefreiheit" gelaufen und straflos geblieben. Aufklärung im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten KMFs haben unerwünschte Nebenwirkungen (z.B. Partikelbelastung, vor allem wenn nicht richtig abgedeckt wird; Juckreiz, sog. Glasfaserdermatitis; Reizung der oberen Atemwege; Bindehautentzündung; "Plastiksackeffekt" etc.). Besonders problematisch sind die Produkte für Leute mit Hautkrankheiten, z.B. Neurodermitis und Psoriasis. Bauherren werden heutzutage über diese Nachteile nur ungenügend oder gar nicht in Kenntnis gesetzt. Dieses Informationsdefizit versuchte die Mythen-Post zu korrigieren. "Die zentrale Frage lautet: Sind KMFs problematisch? Falls nein, wäre eine Kritik nicht gerechtfertigt. Sind KMFs jedoch mit einer Problematik behaftet - was aus verschiedenen Zeitungsberichten und Aussagen Betroffener hervorgeht - , ist es nötig, die Leute über diese Nachteile zu informieren. Ich habe selber Erfahrungen mit Glaswolle (Produkt in der Gerichtseingabe namentlich genannt) gemacht. Ich würde diese Produkte niemals mehr als Isolationsmaterialien einsetzen lassen, selbst, wenn ich dieses Material gratis bekäme. Die Nachteile sind dermassen gravierend, dass man in jedem Fall besser bedient ist, wenn man diese Produkte nicht verwendet." (aus dem Plädoyer vor dem Bezirksgericht Schwyz vom 7. Juli 1999) In den USA wird die Problematik ernst genommen Die Zeitung "Der Bund" schreibt in einem Beitrag "Sind künstliche Mineralfasern krebserregend?": "Prominentester Warner in Sachen Karzenogenität künstlicher Mineralfasern ist der Amerikaner Richard Munson, ein ehemaliger Manager der Mineralfaserindustrie. Munson versucht seit 1987 bei den 'Victims of Fiberglass " (VOF), deren Präsident er ist, die Opfer der KMF zu organisieren. - Laut Munson ist schon seit rund zehn Jahren bekannt und erwiesen, dass 'Glasfasern genauso wie Asbestfasern eingeatmet werden und damit zu Lungen-, Brust- oder Bauchfellkrebs führen können.' (...) Rückendeckung für seinem Kampf gegen die KMF holte sich Richard Munson unter anderem beim Nationalen Institut für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Niosh) der USA. In einer Stellungnahme schreibt das Niosh: 'Aus den veröffentlichten Versuchsunterlagen geht hervor, dass Mineralfasern die gleichen Voraussetzungen haben, Krebs hervorzurufen wie Asbestfasern der gleichen Stärke.' (...) Aufgrund des Einsatzes von Richard Munson und der VOF müssen in den USA seit dem 1. Juli 1991 alle Mineralfaserprodukte einen Hinweis tragen, der auf die mögliche Krebsgefahr aufmerksam macht. (...) Auch in Europa wird seit einiger Zeit über die mögliche Karzenogenität der KMF diskutiert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft beispielsweise schlägt vor, die künstlichen Mineralfasern als krebsverdächtig einzustufen. Die deutschen Forscher stützen sich dabei auf die Einstufung durch die Weltgesundheitsorganisation, welche die künstlichen Mineralfasern ebenfalls zur Klasse der krebsverdächtigen Materialien zählt." Was Sie als Leser zusätzlich wissen müssen: Die Karzenogenität von Asbest zum Beispiel war bereits lange bekannt. Aber es dauerte vom Zeitpunkt dieser Feststellung noch rund 65 Jahre (!), bis Asbest in der Schweiz verboten wurde! Quecksilber-Amalgam wird seit rund 150 Jahren in der Zahnmedizin verwendet. Erst in den vergangenen Jahren mehrten sich kritische Stimmen. Die Argumente der KMF-Lobby Im Gegensatz dazu betonen die KMF-Befürworter, dass bei Einhaltung aller Vorschriften (Mundschutz, Augenschutz, Overall, Handschuhe) betr. KMFs keine Krebsgefahr bestehe. Die Auskunftsstelle bei Fragen um die Arbeitssicherheit sei die SUVA und nicht Gewerbetreibende, Privatpersonen oder Eigenerfahrungen mit dem Produkt. Die MAK-Werte (maximale Arbeitskonzentration) würden immer eingehalten. Grobe Fasern könnten wohl Hautreizungen auslösen. Eine Dusche genüge aber, sich von solchen Fasern zu befreien. Die feinen Fasern, die der Körper einatme, würden von der Lungen absorbiert, aufgelöst oder herausgehustet, denn die Lunge funktioniere - so der Direktor der führenden Steinwolleherstellerin der Schweiz wörtlich - wie ein Staubsauger. Es gehe nicht an, ein Produkt schlecht zu machen und damit der Wirtschaft zu schaden. (vgl. auch die gerichtlich erzwungene Gegendarstellung in M.P. 11/98) Die Mythen-Post stützt sich hier - aus bekannten Gründen - auf Aussagen in der Zeitung "Der Bund, "Bote der Urschweiz" bzw. Stellungnahmen vor Gericht. Denn wo bei einem Meinungsstreit die Argumente nicht reichen, werden Anwälte eingesetzt. Diese Methode finanzstarker Wirtschaftskreise ist nicht neu, ebensowenig wie die Erkenntnis, dass Recht haben und Recht bekommen nicht das Gleiche sind. Nebenbei: Es mutet schon seltsam an, wenn in unserem Land über 1 Mio. Ferkel jährlich grausam ohne Narkose kastriert werden dürfen und diese mittelalterliche Folter, trotz Tierschutzgesetz, straffrei bleibt - dringend notwendige Warnung vor KMFs hingegen mit Busse bestraft wird. Boykotte und Drohungen statt Kulanz Wenn Leute mit einem Produkt schlechte Erfahrungen gemacht haben und zurecht reklamieren, sollten Hersteller diese Kritik ernst nehmen und sich kulant zeigen. Mit Anwälten und Prozessen zu drohen, ist eine merkwürdige Auffassung von Kulanz. Sowohl bei Asbest wie bei der Produktion und Anwendung von Glas- und Steinwolle handelt es sich um isolationstechnische Fehlentwicklungen. Drohungen, Bussen, Gefängnis etc. nützen hier rein gar nichts - die kritisierten Materialien werden dadurch nämlich nicht besser. Die Mythen-Post wird grösstenteils durch Werbung finanziert. Durch Boykotte gewisser Gewerbekreise, für die einzig der Profit zählt und der Begriff Verantwortung ein Fremdwort ist, entstanden der Mythen-Post im Jahre 1999 beträchtliche Umsatzeinbussen. Wir blieben jedoch wie gewohnt journalistisch auf Kurs und hielten allen Druck- und Erpressungsversuchen stand. Wir werden uns auch in Zukunft nicht erpressen lassen! Zeigen Sie uns Ihre Solidariät, indem Sie sich mir Ihrer Spende auf PC 60-4619-5, Inpuls Verlag, Beeler Urs, Postfach 7, 6431 Schwyz an der Busse wegen der KMF-Berichterstattung in der Mythen-Post finanziell beteiligen. Sie ermöglichen uns damit, unsere dringend notwendige Konsumentenschutz-Arbeit erfolgreich fortzusetzen. Zum voraus vielen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung! PS: Neue Einzahlungsscheine können unter Fax 041 811 20 77 bestellt werden. Danke! | |
| Fr. 3'000.-- Busse wegen Kritik an KMFs | |
Vor dem Schwyzer Bezirksgericht | |
| Isolationslobby klagt gegen die Mythen-Post: Prozess vor dem Bezirksgericht Schwyz | |
Im Interesse der Bauherren | |
| Glas- und Steinwolle als Isolationsmaterial verbieten! | |
Beim Thema Glas- und Steinwolle werden nicht die Täter bestraft, sondern die Opfer (jp/vo) In diesem Rechtsstaat werden nicht Bauherren und Konsumenten vor gefährlichen Produkten geschützt, sondern die Produzenten werden vor Kritik geschützt. Weil Urs Beeler KMF-Produzenten im Jahre 1998 namentlich kritisierte, verhängte das Bezirksamt Schwyz eine Gefängnisstrafe von 1 Monat (kein Witz!). Das Bezirksgericht "milderte" schliesslich das Urteil auf Fr. 3'000.-- Busse. (Merke: Wer vor gefährlichen, untauglichen Isolationsmaterialien warnt, dem drohen Busse oder gar Gefängnis! Die KMF-Hersteller dürfen hingegen ihren gesundheitsgefährdenden Mist brav weiter produzieren.) Was Sie als Hauseigentümer und Bauherren zudem wissen müssen: einheimische Gewerbler, die mit diesem Müll weiter isolieren wollen, boykottieren die Mythen-Post (Profit ist diesen Leuten wichtiger als die Gesundheit!). Fragen Sie z.B. René Schibig (Spenglerei Annen + Schibig, Ibach), Gipser Mario Bianchi (Ibach), Karl Brusa (Steinen) und Peter Gwerder (Transporte, Muotathal), wie ihre Meinung zum Thema Glas- und Steinwolle ist. Oder noch einfacher: Stellen Sie fest, welche Schwyzer Gewerbler (inkl. Architekten) in den vergangenen Jahren mit Glas- und Steinwolle isoliert haben. Dann wissen sie automatisch Bescheid, wie es um die Verantwortung der betreffenden Firma bestellt ist. Falls Sie die alte Platte hören, das Gewerbe werde angegriffen, so antworten sie, dass die Mythen-Post gute, ehrliche und verantwortungsvolle Gewerbler noch nie kritisiert hat. | |
| Rechtsstaat Schweiz: Produzenten- statt Konsumentenschutz | |
Wer bezalt die Entsorgung der berüchtigten KMFs? Schwyz, im Juni 2000 Sehr geehrte Damen und Herren Zur Vorgeschichte: Bauführer W. K. und Zimmermann F. v. R. hatten seinerzeit die Idee, einen Estrich offen mit Glaswolle (Ihrem Produkt) zu isolieren. Der Bauherr wurde dabei nicht über die Nachteile von KMFs informiert. Die einfachste, kostengünstigste und sinnvollste Variante wäre gewesen, den betreffenden Estrich gar nicht zu isolieren (was auch nicht nötig gewesen wäre)! Doch Bauführer und Zimmermann wussten es besser... Und wie! Nachträglich konnte der so isolierte Estrich nicht mehr betreten werden. Zur Symptombekämpfung wurde das Schlupfloch zum benachbarten Raum provisorisch abgedichtet. Weil der Nebenraum nicht mehr wie gewohnt belüftet werden konnte, liess der Bauführer zusätzlich ein separates Lüftungsrohr einbauen. All diese Symptombekämpfungsmassnahmen erzeugten zusätzliche Kosten. Da das Schlupfloch nicht hundertprozentig abgedichtet werden konnte, können KMF-Partikel in den Nebenraum gelangen, was bei den Nutzern die bekannten Symptome auslöst. Diese Glaswolle-Isolation hat sich in den vergangenen Jahren alles andere als bewährt! Am 21.1.00 wurde Zimmermann F. v. R. angefragt, wie die Isolation zu entfernen sei. Ja nicht an einem heissen Sommertag, weil dann das Material auf der Haut besonders stark jucke! Und überhaupt sei das im nachhinein sehr schwierig, weil er seinerzeit Glaswollematten auch bei den Sparren hineingepresst habe. Es sei mit einer sehr starken Partikelbelastung zu rechnen. Auf die Frage, wie man diesen KMF-Staub am besten absaugen lassen könne, wusste der Zimmermann keine eindeutige Antwort. (Das ist wirklich grandios: Zuerst wird problematische Glaswolle als Isolationsmaterial angedreht und nachher weiss man nicht, wie man diesen Mist herausnehmen soll!). Für eine perfekte Lösung müsse wohl eine Spezialfirma beauftragt werden, die mit einer dafür geeigneten Anlage - ähnlich wie bei der Asbestentsorgung - die Partikel absauge. Ein vierstelliger Betrag für eine unbrauchbare, problematische Isolation, Kosten für Abdichtung, separates Lüftungsrohr - anschliessend wieder ein paar tausend Franken für eine fachmännische Entsorgung (weil dafür extra das Dach geöffnet und via Lift das Material entsorgt werden muss). Insgesamt tausende von Franken unnötige Kosten und Umtriebe, weil Bauführer und Zimmermann in besagtem Bereich nichts überlegten. Mit diesem Schreiben frage ich Sie an, ob Sie bereit sind, sich an den Entsorgungskosten Ihres Isolations-Produkts (Glaswolle) zu beteiligen bzw. welche Massnahmen aus der Sicht des Herstellers für eine einwandfreie Entsorgung nötig sind. Ziel ist es, dass dieser Estrich wieder in dem Zustand ist, bevor er mit problematischen KMFs isoliert wurde. Solange die KMF-Problematik in diesem Estrich bleibt, werde ich mich mit unverminderter Energie und Hartnäckigkeit in aller Öffentlichkeit gegen KMFs aussprechen und immer wieder die gravierenden Nachteile von Glas- und Steinwolle nennen. Weder Boykotte, Drohungen, Bussen, Gefängnis etc. werde mich davon abhalten können. Mit freundlichen Grüssen | |
| Wer bezahlt die Entsorgung der berüchtigten KMFs? | |
Warnung an alle Hauseigentümer und Bauherren Dieser Estrich wurde von Zimmermann Felix von Rickenbach, Ibach, und Bauführer Willy K. offen mit Glaswolle (Isover) isoliert. Die Bauherrschaft wurde dabei über die gravierenden Nachteile von KMFs nicht informiert. Wäre das geschehen, wäre das betreffende Material niemals eingesetzt worden! (vo) Erinnern Sie sich an die Alptraum-Glaswolle Isolation von Zimmermann Felix von Rickenbach, Ibach, und Bauführer Willy K.? (siehe Mythen-Post 7/01) Zimmermann von Rickenbach hat bei dieser Isolation soviel studiert, dass der betreffende Estrich im nachhinein nicht mehr betreten werden kann. Wenn man einen Estrich nicht mehr betreten kann, bedeutet dies, dass auch ein Reinigen (Saugen des Bodens) unmöglich geworden ist. Fragen Sie doch einmal Zimmermann von Rickenbach, ob von ihm isolierte Dachstühle anschliessend immer zur "toten Zone" erklärt werden müssen oder ob es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt. Fragen Sie ihn vorsorglich auch, wie es mit der Kulanz in solchen Fällen steht. Die Lehre daraus? Wählen Sie Handwerker mit Wissen und Gewissen. Und denken Sie vor allem daran: Hände weg von Glas- und Steinwolle! Sie sind als Bauherr, Hauseigentümer und Mieter ohne Juck-Isolation besser bedient! Informieren Sie sich über den KMF-Isolationsschwindel umfassend im Internet unter www.mythen-post.ch/ (Stichwort "Isolation"). Helfen Sie mit! Orientieren Sie Ihren Freundes- und Bekanntenkreis über die gravierenden Nachteile von Glas- und Steinwolle. Setzen auch Sie sich für ein Verbot dieser potentiell gesundheitsgefährdenden Produkte ein und unterstützen Sie uns im Kampf gegen die skrupellose KMF-Industrie mit einer Spende auf PC 60-4619-5, Inpuls Verlag, Beeler Urs, PF 7, 6431 Schwyz. (Benützen Sie dazu den Einzahlungsschein in diesem Heft. Zum voraus vielen Dank!) | |
| Alptraum Glaswolle-Isolation | |
Budgetversammlung der Kirchgemeinde Schwyz am 14. Dezember 2000 | |
| Darf der Pfarrhaus-Seewen-Kredit bewilligt werden? | |
Warnung an alle Hauseigentümer und Bauherren | |
| Der Glaswolle-Isolationsschwindel | |
Warnung an alle Hauseigentümer und Bauherren | |
| Hände weg von Glas- und Steinwolle! | |
Aus: 50 Antworten zur modernen Dämmung,
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Wer sich dafür interessiert, kann über meine Linklisten Bau zu Seiten surfen, die sich aus Sicht der Hersteller damit befassen. Da können Sie etwas über Gütesiegel, gute und weniger gute Mineralwolle etwas erfahren, auch über Ökonomie und Ökologie usw. usf. Mit dem Thema KMF (= künstliche Mineralfasern) befasst sich eine Internetseite aus der Schweiz, Mythen-Post Homepage, mit deren etwas anderer Sicht auf die Dinge ich Sie hier vertraut machen möchte. Vorsorglich weise ich darauf hin, wie bereits im Impressum mitgeteilt, dass ich mir fremde Auffassungen nicht zu eigen mache. Aber Sachen und Meinungen interessant finden darf man und warum soll man Dinge nicht kontrovers in die Diskussion bringen? Vielleicht ist überall ein Stückchen Wahres dran? Die Zeit wird zeigen, wer recht hat. Asbest war viele Jahre unbedenklich und wird jetzt wie ein hochwirksames Gift behandelt. Letztendlich ist es Ihre Sache, sich eine eigene Meinung zu bilden. | |
| Ich danke Urs Beeler für das zur Verfügung gestellte Material. Quellenangabe: Mythen-Post, Urs Beeler Postfach 7, CH-6431 Schwyz Mythen-Post Homepage, E-Mail an: Mythen-Post Isolation: Hände weg von Glas- und Steinwolle! | |
| Verbot für KMFs gefordert Offener Brief an den Gesamtbundesrat An den Betr. Durchsetzung eines Verbots für KMFs Schwyz, den 1. Juni 2001 Sehr geehrter Herr Bundespräsident, Sie kennen die Thematik problematischer Abfälle und gefährlicher Altlasten: Asbest, PCB, Dioxin etc. Bis anhin ist es praktisch immer so gewesen, dass die jeweilige Problematik zwar seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnten) bekannt war, man jedoch immer erst dann zu handeln begann, wenn es bereits zu spät war. Nachträglich geht jeweils ein Riesenaufschrei durch die Medien, Betroffenheit wird zelebriert, der Ruf nach Aufarbeitung, Untersuchungskommissionen etc. wird laut. Dies alles - wohlgemerkt - immer erst im nachhinein! Zwangsläufig stellt sich die Frage: Warum müssen eigentlich immer 20, 30 oder 50 Jahre vergehen, bis reagiert wird? Genauso wie früher werden auch heute noch im grossen Stil Produkte hergestellt, die gesundheitlich problematisch sind und die verboten gehören. Ich bringe hier als Beispiel die berüchtigten KMFs (künstliche Mineralfasern), die heutzutage im grossen Stil zu Isolationszwecken eingesetzt werden. Ich gelange mit diesem Schreiben explizit an den Bundesrat, nicht, dass irgendwer in 10 oder 20 Jahren kommen und sagen kann, man habe ja von alledem "damals" gar nichts gewusst. Im folgenden werde ich Ihnen ausführlich die Problematik dieser Produkte schildern. Zusätzliche Informationen zum Thema erhalten Sie im Internet unter www.mythen-post.ch. Glas- und Steinwolleindustrie - Parallelen zur Asbestindustrie In den USA existiert das "Fiberglass Information Network", kurz FIN. Über die KMF-Industrie schreibt das FIN: "The fiberglass manufacturing industry includes many of the same corporations which created the asbestos tragedy, except now these corporations are larger and operate in many countries. (...) Their long fingers reach into universities and medical centers, where their money pays for 'research' on the safety of their products. This 'research' may sound scientific, but always determines the product cannot be proven hazardous." Dass Mediziner auch in Europa von der KMF-Lobby bezahlt werden, um die angebliche "gesundheitliche Unbedenklichkeit" von Glas- und Steinwolle zu bestätigen, ist bekannt. Objekt an der Herrengasse, Schwyz. Aufnahme Ende März 2001. Oben neben den beiden Personen liegen Steinwolle-Matten zur Verarbeitung bereit. Links vom roten Transporter zu erkennen: Die noch verpackten Steinwolle-Matten. Warum hört man in der Schweizer Presse und von Umweltschutzorganisationen nichts betr. der KMF-Problematik? Ganz einfach: Die milliardenschwere KMF-Lobby droht sofort mit Anwälten und Prozessen, wenn irgend etwas Kritisches über Glas- und Steinwolle geschrieben wird. Und wie sagte doch Tucholsky: "In der Schweiz gibt es keine Zensur, aber sie funktioniert." Werbeeinnahmen von der Isolationslobby entgegenzunehmen ist einfacher als gegen diese journalistisch vorzugehen! Ein Schweizer Steinwollehersteller tritt als Sponsor des WWF in Erscheinung. Dass dann von dieser kommerziellen Umweltschutzorganisation nichts Kritisches über KMFs berichtet wird, liegt auf der Hand. Gutgläubige WWF-Mitglieder werden von der irreführenden Steinwolle-Werbung zusätzlich an der Nase herumgeführt. Die Heuchelei der KMF-Industrie geht weiter: Ein Schweizer Hersteller von Glaswolle preist sein Produkt damit an, dass 50 Rappen an Bedürftige gingen. Wenn diese 50jährige Fabrik wirklich etwas für die Umwelt und die Mitmenschen tun will und es tatsächlich ernst meinen würde, dann müsste sie mit der Produktion und dem Vertrieb ihrer problematischen umweltbelastenden Bau- und Isolationsprodukte aufhören! Glas- und Steinwolle werden trotz ihrer gravierenden Nachteile noch immer im Bau eingesetzt. Bild: Auch die Aussenfassade des Mythen-Centers, Ibach/Schwyz, wurde auf diese Art isoliert. Neuste Informationen über Asbest und KMFs aus den USA Wie Ihnen vermutlich bekannt sein dürfte, wurde Asbest erst im Jahre 1990 verboten, obwohl dessen Problematik bereits vor über 60 Jahren (!) bekannt war! Zuerst müssen offenbar immer gewisse Kreise Millionen verdienen, bis ein Fehler eingesehen und entsprechend gehandelt wird. Einem Pressebeitrag von Bloomberg ist zu entnehmen: "In all, health experts calculate, more than 400'000 Americans will die of diseases related to asbestos fibers they inhaled." Das sind die Asbestopfer. Wie aber sieht es mit den KMF-Opfern aus? In einem Brief (vom 3. Juni 2000) an Smart Money schreibt Richard Munson, ein ehemaliger Manager der KMF-Industrie und heute bekanntester Gegner der Glas- und Steinwolleindustrie in den USA: "The asbestos bogeyman is only the beginning of Owens Corning's financial nightmares. Fiberglass ist nothing less than man-made cloned asbestos and that is also a deadly fraud made by the same greed-driven KILLERS that manufactured asbestos. In fact I have no doubt that one day fiberglass insulation will be revealed to be one of the top ten manufacturing BLUNDERS of the past century." Und Ted Estey, Besitzer und Manager von Polar Insulation in Crestview, Florida sagt: "We are sitting of a powder keg ready to explode." Estey an anderer Stelle zum Thema KMF-Haftung: "The jury ordered builders of Dina Melamed's homes to pay her $ 55'850 because she suffers permanent, asthma-like breathing problems because she inhaled fiberglass." Weiter ist zu lesen: "The Branstetter family settled for $ 125'000 in an out-of-court agreement. The jury was going to award them over $ 1'000'000 but the Branstetters couldn't afford to fight any longer. They had to get out of their home. There is nothing worse than finding out that your home ist making you sick. And on top of that, $ 125'000 will never replace their daughter's health!" Zum enormen von der Glas- und Steinwolleindustrie erzeugten volkswirtschaftlichen Schaden sagt Richard Munson: "Builders are waking up to the fact that fiberglass is a deadly fraud that has cost Americans astronomical sums in wasted energy, financial resources, and human lives." Eine grosse Hoffnung besteht darin, dass in den USA bald Sammelklagen in Milliardenhöhe gegen die Glas- und Steinwollehersteller eingereicht werden. Vielleicht bewegt sich dann auch endlich etwas in Europa bzw. der Schweiz. Gefahr bekannt - aber es geschieht nichts! Bereits im Jahre 1970 stellte Dr. Mearl F. Stanton vom National Cancer Institute fest, "that glass fibers less then 3 micrometers in diameter and greater than 20 micrometers in length are 'potent carcinogens'." Und was man in Amerika bereits vor Jahren erkannte: "Fiberglass - a material that nature does not make - is now measurabe everywhere in the air. The air in cities, rural areas and remote mountain tops now contains measurable concentrations ob fiberglass." Die Ärzte für den Umweltschutz warnen seit Jahren von der zunehmenden Feinstaubkonzentration in der Schweiz. Warum zieht man daraus nicht endlich auch praktische Konsequenzen? Warum nicht schon längst ein Verbot für Glas- und Steinwolle? Naturkost.de schreibt in einer Meldung vom 25.8.1997 mit dem Titel "Gifte in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden": "Die Innenraum-Belastung vieler Schulen und sonstiger öffentlicher Gebäude ist katastrophal hoch. Die Behörden tun so gut wie nichts mehr." Im Beitrag wird von mehreren Krebsfällen sowie einer an MCS (multiple chemical sensivity) erkrankten Lehrerin berichtet, welche das Kasseler Wilhelmsgymnasium verlassen musste. Naturkost.de weiter: "In einer anderen Schule wurden die künstlichen Mineralfasern (Glaswolle mit PCB, Pentachlorphenol- und Lindan-Belastung) mit offenem Zugang zu den Innenräumen bei laufendem Unterricht entfernt. Anschliessend wurden künstliche Mineralfaser-Platten (Steinwolle) wieder eingebaut mit der zusätzlichen Belastung durch neurotoxische Substanzen wie z.B. Alkane." Fazit: Man hat einen Giftstoff einfach durch einen anderen ausgetauscht mit der Folge, dass Kinder weiterhin gesundheitlichen Belastungen mit ungewissem Ausgang ausgesetzt sind und demnächst wieder eine kostspielige Sanierung ansteht. (Auf derart schizophrene Weise wird heute vielerorts die Bauwirtschaft künstlich in Schwung gehalten. Man führt eine Sanierung durch und anschliessend muss die Sanierung saniert werden...) Naturkost.de schreibt im Beitrag "Warnung vor Mineralfasern in Dämmstoffen" am 25.5.98: "Wärmedämmende Mineralfasern sind gesundheitsschädlich. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Frauhofer-Instituts. - Berlin, 25. Mai. Dämmstoffe zur energiesparenden Isolierung von Häusern sind alles andere als unbedenklich. Dies betrifft vor allem Glas- und Steinwolle, aber auch Schaumstoffe, wie Wissenschaftler des Frauhofer-Institus für Bauphysik feststellten. Ihre Studie entstand im Auftrag des Umweltbundesamts und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Intensiv untersucht wurden Faserstäube, die vor allem bei der Verarbeitung von Mineralfasermatten, -platten oder -formteilen entstehen. Bei bestimmten Fasern wiesen die Forscher krebserregende Eigenschaften nach. Faserstäube künstlicher Mineralfasern werden bereits seit 1980 wegen ihres krebserzeugenden Potentials kritisch betrachtet. (...) Fasern mit hoher Biobeständigkeit verbleiben, einmal eingeatmet, sehr lange in der Lunge und können so Krebs verursachen." (Quelle: Altmut Bruschke-Reimer, Umweltbundesamt, Deutschland) Trotzdem gehören Glas- und Steinwolle noch immer zu den bevorzugten Isoliermaterialien von Schweizer Zimmerleuten und Dachdeckern. Vermutlich würden besagte Kreise auch noch mit Asbest arbeiten. Aber der wurde ja 1990 verboten. Die ungeschminkte Wahrheit über KMFs schreibt ein deutscher Ingenieur Dipl. Ingenieur Bernd Wagner (Adresse: Postfach 800 142, D-45501 Hattingen) zum Thema Glasfasermatten: Gesundheitliche und wirtschaftliche Nachteile sind vorprogrammiert:
Dies alles seien Einschränkungen in die Persönlichkeit der Betroffenen, die nicht hingenommen werden könnten. Wagner weiter: "Es kann nicht angehen, dass mit unzutreffenden Sicherheitsversprechungen die Gesundheit und Volkswirtschaft so nachhaltig geschädigt werden darf!" Eine Kernaussage Wagners: "Das Krebsforschungszentrum Heidelberg sagt, dass die erste Stelle der Lungenkrebserkrankungen als Todesursache bald zurückgedrängt sein wird durch Asbest-Krebs. Das befürchte ich ebenso in Folge von Steinwolle, Glasfaser und anderen Mineralfasern." So werden die "strengen" Vorschriften in der Praxis eingehalten... In seinem aufschlussreichen Artikel schreibt Wagner weiter: "Ich finde es nicht richtig, die Erkrankungen an Krebs durch Asbest zu beschränken auf nachweislich 25 Faser-Jahre Umgang damit. Das hilft hier nur den Politikern, sich frei zu halten von Schuld, da sie ja in ihren Kommunalbetrieben der Wärme- und Energieversorgung die Kollegen nicht geschützt haben gegen diese Gefahr, die seit 1937 öffentlich bekannt war. Wenn jetzt mindestens 25 Faser-Jahre Arbeit in solchen belasteten Bereichen und die Exposition vom Arbeiter nachträglich zu beweisen sind, wird der Erkrankte jedesmal der Dumme sein. Ihm entgegen stehen die Gewerbeaufsichtsämter und Technischen Aufsichtsbeamten der Berufsgenossenschaft (BG), die mit Nichtwissen argumentieren. Mit ihnen wehren sich die Verantwortlichen der Betriebe und verneinen möglichen Kontakt mit dem Schadstoff und geben Beweise zu den Schadstoffen nicht heraus. Sie haben ein Interesse, ihr verantwortungsloses Handeln nicht offenzulegen." Wagner weiter: "Asbest wird jetzt überall herausgerissen. Im Austausch dafür kommen andere Mineralfasern an die gleiche Stelle. Von den Mineralfasern weiss man aber seit mindestens 1972, dass sie u.a. Mesotheliom erzeugen können wie Asbest. Wir haben gesehen, dass die Arbeiter bei den Sanierungsfirmen mit Mundschutz arbeiten, von dem wir aus den DIN-Blättern wissen, dass sie 25% und mehr an ungefilterter Umgebungsluft in die Lungen lassen. Ich betrachte den ganzen Austausch und Neueinbau solcher Mineralfasern als Arbeitsbeschaffungsmassnahmen bei denen die Arbeiter ihre Gesundheit verlieren und die Industrie sich eine 'goldene Nase' verdient!" Der deutsche Diplomingenieur zum Thema Formaldehyd in Glaswollematten: "Besonders das Formaldehyd, mit dem die Glasfasern in Matten zusammengeklebt sind, wirkt reizend auf die Atmungsorgane und wirkt allergisierend. (In der Umgebung werden also Allergiker erzeugt.) Es ist wasserlöslich. Wird also mit der Luftfeuchtigkeit das Formaldehyd gelöst und dampft es anhaftend an den Wassernebeln mit aus, kommt es bei Menschen in der Umgebung womöglich zu Reizungen der Schleimhäute, Atemwege und Atmungsorgane. Die so entzündeten Zellen sind dann leichter von den Fasern durchdringbar. Das gilt auch für gleichzeitiges Auftreten anderer Reizstoffe in der Umgebungsluft. Ist dann der Klebstoff in der Glasfasermatte nicht mehr wirksam, haben die Glasfasern freien Flug. Die ehemals dichten Fugen sind dann kein Hindernis mehr!" Bernd Wagner bringt in seinem Beitrag die ganze KMF-Problematik auf den Punkt. In der Schweiz darf dies jedoch niemand erfahren, weil sonst das Bombengeschäft der KMF-Industrie platzen könnte! Ein Dämmstoff - im Bild Glaswolle am MC - ist nicht schon allein dadurch "umweltfreundlich", weil er der Dämmung dient. Als Minimalschutz eine Schutzbrille. Der Ibächler Zimmermann Felix von Rickenbach weigerte sich, Glaswollematten an einem warmen Sommertag aus einem Estrich zu nehmen, weil das Material auf der Haut stark jucke. Zehntausende von Häusern sind mit diesen juckenden Isolationsmaterialien isoliert! Welche riesigen Mengen an potentiell krebsauslösenden Feinstäuben hier eines Tages bei der Sanierung freigesetzt werden, lässt sich nur erahnen! Riesige Altlast Die Altlast, welche die KMF-Industrie in den vergangenen Jahrzehnten mit ihren untauglichen Produkten erzeugt hat, ist gewaltig. Dass sich diese Problematik auf die Dauer (trotz allen diesbezüglichen Bemühungen) langfristig gar nicht verschweigen lässt, liegt auf der Hand. Ein besorgter Mieter schreibt am 20.11.00 an "Umwelt und Gesundheit", Deutschland: "Im Dachgiebel über unserer gemieteten Wohnung liegen riesige Mengen Glaswolle unisoliert. Die Glaswolle ist auch in den Kniestockkammern zu finden. Zwischen Giebel und Kniestock gibt es Verbindungen. Aus den Kammern zieht es ins Wohnzimmer und ins Kinderzimmer. Werden wir hier mit Glasfaserstaub gefährdend belastet? Können wir die Kammern überhaupt nutzen? Die Wolle stammt aus den 70er Jahren. Was können wir tun, um eine Kontamination der Raumluft festzustellen?" Derartige Anfragen werden demnächst auch zu Tausenden in der Schweiz kommen. Was werden dann die zuständigen Behörden sagen? Dass man - wie z.B. beim Asbest und PCP - Jahrzehnte verschlafen hat und die Gewinne der KMF-Industrie Vorrang hatten? Der Kampf gegen die KMF-Industrie hat begonnen In den USA haben sich die Opfer der KMF-Industrie zu Selbsthilfe-Organisationen zusammengeschlossen. Mit Vorträgen, Leserbriefen, Interviews im Fernsehen wird auf die Gesundheitsgefährdung durch Glas- und Steinwolle aufmerksam gemacht. Auch in Deutschland ist man diesbezüglich aktiv. So existiert dort die Interessengemeinschaft der Mineralfasergeschädigten Deutschland, c/o Susanne Falkenhain, Sonnenbergweg 7, D-69493 Hirschberg-Leutershausen. In der Schweiz informiert die Mythen-Post über die KMF-Problematik. An der Tagesordnung: Konsumententäuschende Aussagen von konventionellen Baumateriallieferanten Global News schreibt in der Ausgabe 4/99: "Üblicherweise werden zum Dämmen meist bedenkliche Materialien verwendet - Chemieprodukte wie Mineralwolle oder Styroporplatten, die äusserst energieintensiv hergestellt werden. Hinzu kommen noch gesundheitliche Minuspunkte. Während Mineral- oder Glaswolle die Bronchien und Lungen enorm belastet, gibt Styropor während der gesamten Lebensdauer schädliche Dämpfe ab. Bei der Verbrennung entstehen hochgiftige Gase." Als ich im Jahre 1998 Recherchen betr. KMFs anstellte, sagte mir der Filialleiter einer Baumaterialfirma in Brunnen: "Wir verkaufen drei Isolationsmaterialien: Glas- und Steinwolle sowie Styropor." (Jedes dieser drei Materialien mit spezieller Problematik, siehe oben!) Von Zellulose, Holzfaserdämmplatten etc. schien man dort noch nie etwas gehört zu haben. Verhältnisse wie im ehemaligen Ostblock! Ein VERBOT solcher Produkte bringt mehr als billige Alibi-Warnhinweise auf der Verpackung! Anmerkung: Aus juristischen Gründen müssen die Firmen-Signete abgedeckt sein. Ein Arbeiter dieser Firma gestand mir, dass er immer stark juckende Bläschen an den Händen bekomme, wenn er mit Glaswolle zu tun habe. Anders sein Chef: Glas- und Steinwolle würden über "sehr gute Wärmedämmeigenschaften verfügen". Ausserdem seien sie "umweltfreundlich". Nachforschungen (auf sie komme ich später zu sprechen) ergaben genau das Gegenteil!!! Die angebliche "Umweltfreundlichkeit" und "Unbedenklichkeit" von KMFs - pure Heuchelei! Bei Glaswolle und Steinwolle wird eine "gute Durchlüftung (Fenster und Türen)" empfohlen. Das heisst konkret: Die problematischen Partikel werden dann einfach an die Umgebungsluft abgegeben! Der Arbeitsschutz umfasst: Handschuhe, geschlossene Arbeitskleidung, Staubmaske P1 oder P2, Schutzbrille. Wie kann ein Produkt angeblich "umweltfreundlich" sein, wenn ein derartiger Schutzaufwand vorgeschrieben ist? Ist das verwendete Bindemittel - allergieauslösendes Phenol-Formaldehydharz - umweltfreundlich oder gar besonders hautfreundlich? Wie lange geht es noch, bis der Staat endlich gegen diese skrupellosen Konsumententäuschungen vorgeht? Sollen gutgläubige Bauherren und Eigenheimbesitzer weiter angelogen und an der Nase herumgeführt werden können? Nicht einmal die Behauptung der "sehr guten Wärmedämmeigenschaften" des zitierten Filialleiters stimmt. Die Entfeuchtungsfähigkeit ist schlecht (nicht kapillarfähig) und der sommerliche Wärmeschutz wird von Fachleuten als "ungünstig" bezeichnet. Sagen wir doch, wie es ist: Die Propagierung von Glas- und Steinwolle als "umweltfreundliches, gutes Isolationsprodukt" ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein gigantischer Betrug am Bauherrn! Die Praxis Dass derart untaugliche Produkte wie Glas- und Steinwolle z.B. im Kanton Schwyz noch immer die "Marktführerschaft" besitzen, heisst nichts anderes, als dass beim verantwortlichen Gewerbe (Zimmerleute, Dachdecker etc.) offenbar überhaupt nichts studiert wird und der Begriff Verantwortung ein Fremdwort ist. Dabei gäbe es ja genügend Alternativen, so z.B. Holzfaserdämmplatten (nachwachsender Rohstoff, kompostierbar, wiederverwertbar, guter Schallschutz) mit sehr guter Entfeuchtungsfähigkeit und sehr gutem sommerlichen Wärmeschutz. Oder Zellulosedämmstoff-Platten (Recyclingprodukt, wiederverwertbar, deponiefähig) mit guter Entfeuchtungsfähigkeit und sehr gutem sommerlichen Wärmeschutz. (Quellnachweis: AgV: Wärmedämmung vom Keller bis zum Dach, Schulungsunterlage zum Energieberater des LIV + ZDS Niedersachsen) Glas- und Steinwolle im direkten Vergleich mit anderen Isolationsprodukten Zellulose z.B. ist 38% effizienter als Glaswolle, dämpft den Schall besser und ist nicht giftig. Zum Thema Zellulose schreibt Global 2000, Österreich: "Ausgangsmaterial ist sortiertes Altpapier, das zu Fasern zerrissen und zermahlen wird. Die Umweltbelastung bei der Herstellung ist äusserst gering. Zellulosedämmstoff eignet sich besonders zur Dämmung von Hohlräumen zwischen Sparren im Dachbereich, Balkendecken und Holzständerwänden. Die Dämmeigenschaften sind hervorragend." Von "www.surfmed.at" in Österreich wurden alle Dämmstoffe einem Vergleich unterzogen. Punkto Umweltbelastung sieht das Ergebnis dort so aus: Glas- und Steinwolle schneiden schlechter ab als: Blähperlit, Blähglimmer, Hüttenleichtsplitt (-bims), Zellulose, Kork, Holzwolle, Kokosfaser, Stroh, Schilf, Schafwolle und Flachs. Punkto Gesundheitsbelastung sieht das Ergebnis noch ausgeprägter aus, hier sind Glas- und Steinwolle nämlich deutlich schlechter als Blähperlit, Blähglimmer, Hüttenleichtsplitt (-bims), Zellulose, Kork, Holzwolle, Kokosfaser, Stroh, Schilf, Schafwolle und Flachs. Mit dem schlechtestmöglichen Wert schneiden Glas- und Steinwolle im Bereich Anwendung ab! Der österreichischen Quelle ist zu entnehmen: "Zur Stabilisierung werden die Fasern mit dem Bindemittel Phenolformadehydharz versetzt, was die typische Gelbfärbung verursacht. Phenole und Formaldehyd können bei ungenügender Abgasreinigung entweichen. (...) Bei Glaswolle beträgt der Gehalt an gesundheitsgefährdendem Formaldehyd drei bis zehn Prozent, bei Steinwolle ein bis drei Prozent. (...) Das grösste Gesundheitsrisiko sind feine Fasern, die bei der Verarbeitung, aber auch danach über die Atemwege in die Lunge gelangen können. Ein Teil dieser Mineralfasern mit bestimmten Abmessungen kann das Lungengewebe durchstossen und wirkt so krebserregend. (...) Derzeit ist Mineralwolle als krebsverdächtig eingestuft." Eine typische isolationstechnische Katastrophe: Glaswolle-Isolation beim Felchlin-Fabrikationsgebäude an der Gotthardstrasse in Ibach/Schwyz. Tausende von Fabrikationsgebäuden sind heutzutage mit diesen unsinnigen Isolationsprodukten versehen. Eine gigantische Altlast! Praktisch ebenso unklug: Steinwolle-Isolation an zwei neuen Gebäuden der Celfa an der Bahnhofstrasse in Seewen/Schwyz. Der Plastiksackeffekt von Glaswolle Ein weiterer interessanter Aspekt wird von www.jugendumwelt.de angesprochen. Die Autoren schreiben: "In den meisten Räumen im Wohn- und Arbeitsbereich ist die Luft innen schlechter als die Aussenluft. (...) Die Atmung der Wände wird insbesondere durch die Dämmung mit Kunststoffschaum oder durch Glaswolle mit Alufolie eingeschränkt." (sog. Plastiksackeffekt) Wie konnte das KMF-Debakel überhaupt entstehen? Wie sagt doch der bekannte Schweizer Autor Hans A. Pestalozzi: "Die Wirtschaft hat sich in der Praxis immer als stärker erwiesen als die Politik." Die riesige europäische KMF-Industrie hat sich europaweit unter der Bezeichnung EURIMA (European Insulation Manufacturers Association) zusammengeschlossen, verfügt heute über Ableger in Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Holland, Norwegen, Spanien, Schweden, Türkei, Grossbritannien und natürlich der Schweiz. Der Hauptsitz der EURIMA befindet sich - wie könnte es auch anders sein - in Brüssel. Was hier europaweit dahintersteckt, würde Alt-Nationalrat Jean Ziegler wohl treffend als "international tätige Isolationsma..." bezeichnen. Tatsächlich zieht sich das Vertriebsnetz der KMF-Industrie wie ein riesiger unheimlicher Krebs über Europa. Katastrophale Informationspolitik: Schweizer Bauherren werden über die gravierenden Nachteile von Glas- und Steinwolle in der Regel gar nicht informiert! Bauherren und Hausbesitzer werden heutzutage in der Schweiz nur ungenügend oder gar nicht über die gravierenden Nachteile von KMFs informiert. Dies ist ein Skandal, denn "Fiberglass insulation products on the market today are:
Was soll der Bundesrat tun? Die ganze KMF-Problematik lässt sich lösen, indem man die Herstellung, den Vertrieb und die Anwendung dieser untauglichen und gesundheitsgefährdenden Produkte in der Schweiz verbietet und mit der Altlastsanierung beginnt. Die Behebung des Schadens, den die KMF-Industrie mit ihren Produkten in den vergangenen Jahrzehnten verursacht hat, wird Unsummen verschlingen, d.h. Gesamtkosten in Milliardenhöhe (!) verursachen. Hierbei ist es erforderlich, dass die Kosten auf die Verursacher (Glas- und Steinwolleindustrie und ausführende Betriebe inkl. Architekten!) abgewälzt werden können. Mit dem Schonen von skrupellosen Produzenten und ihren Handlangern muss ein- für allemal Schluss sein! Ebenso mit Kniefällen der Justiz vor der mächtigen Industrie! (wie z.B. damals im Fall Contergan in Deutschland, wo nicht einmal ein Schuldspruch erfolgte!) Die Schweiz muss hier mutig den positiven Alleingang gehen! Batterie-Haltung von Hühnern ist heute in der Schweiz verboten. Das war nicht immer so. Vorbildlich hat hier unser Land einen Alleingang umgesetzt. Ein solcher positiver Alleingang ist im Interesse der Öffentlichkeit und muss zum Schutz von Bauherren, Hauseigentümern und Mietern jetzt auch in Bezug auf KMF's realisiert werden. Aus all den dargelegten Gründen ersuche ich den Bundesrat, dringend ein Verbot für die Produktion, den Import, Verkauf, Handel und die Anwendung von KMFs in der Schweiz zu erlassen. Die Altlast, die heute in zehntausenden von Estrichen, Kellern und Fassaden von Schweizer Gebäuden (Ein- und Mehrfamilienhäuser, Schulen, Einkaufszentren etc.) hängt, genügt. Jeder Tag, an dem mit Glas- und Steinwolle weiter isoliert wird, ist ein Tag zuviel! Mit freundlichen Grüssen | |
Glas- und Steinwolle | |
| Glas- und Steinwolle: Isolationsmaterial mit Nebenwirkungen | |
Was Sie selber feststellen können | |
| Warnung: Verstärkte KMF-Partikelbelastung bei Föhnstürmen! | |
Was manche ahnten - jetzt ist es bewiesen | |
| Isolation: Das Mythen-Center ist nicht ganz dicht! | |
Vorsicht vor "Minergie" | |
| Vorsicht vor "Minergie"! | |
| Da greift man sich an den Kopf Werbung für Juck-Isolation! Der ganz normale Wahnsinn: Werbung für Juck-Isolation anlässlich einer Gewerbe-Ausstellung im Talkessel Schwyz. Offenbar gibt es noch immer Zimmerleute, die es nicht juckt, ein problematisches Produkt anzudrehen, solange dafür Geld in die eigene Kasse fliesst. (Firmensignet wurde im Bild wegretouchiert) (ks) Weil Hausbesitzer in der Regel über die Nachteile von Glas- und Steinwolle nicht informiert werden, sind sie letztlich die Geprellten. Selbst intelligente Leute können so zu Opfern werden. Ein konkreter Fall: Dr. Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken, wollte seinen Estrich isolieren. Er kaufte dazu gutgläubig Steinwolle-Matten (das Produkt darf namentlich nicht genannt werden, ansonsten Busse oder gar Haft droht) in einem Baumarkt. Während der Isolationsarbeit traten anschliessend die typischen Symptome auf. Kessler erzählt, dass es ihn nach der Arbeit mit Steinwolle "noch 1 Woche lang gejuckt" habe. Tipp für den Bauherren Machen Sie den Handwerker-Schnelltest: Lassen Sie sich eine Offerte für eine Isolation machen. Wird Glas- oder Steinwolle offeriert, wissen Sie zum vornherein, dass der betreffende Architekt, Bauleiter, Zimmermann, Schreiner etc. nichts taugt. | |
| Werbung für Juck-Isolation! | |
| Prospekt "Energiesparend bauen und sanieren" Umweltbehördliche Irreführung Die Mythen-Post hat den Prospekt der Schwyzer Umweltkommission genau unter die Lupe genommen. (vo) Vor einigen Wochen erhielten alle Schwyzer Haushaltungen einen Farb-Prospekt, in dem für energiesparendes Bauen und Sanieren Werbung gemacht wird. Baubiologischen Aspekten wurde dabei nicht Rechnung getragen. "Wir wollten nicht zu weit gehen", so die Aussage eines Sprechers der Schwyzer Umweltkommission. Wohin es führt, wenn eine Umweltkommission nicht weit denkt, illustriert ihre Werbung für gesundheitsgefährdende und umweltschädigende Isolationsmaterialien. - Die Mythen-Post fordert echte Verantwortung statt billige Pseudo-Oeko-Sprüche. (vo) Einleitung: Im vergangenen Januar lässt die Umweltkommission der Gemeinde Schwyz Informationsmaterial in sämtliche Haushaltungen von Schwyz, Seewen, Ibach und Rickenbach streuen. Neben dem gewohnten sinnvollen Merkblatt betr. Entsorgung gab's im unadressiert zugestellten Couvert auch einen Farbprospekt zum Thema "Energiesparend bauen und sanieren". Warnung an alle Hauseigentümer und Bauherren! Beim ersten Bild auf Seite 2 dieses Prospekts sieht man ein Werbebild für eine Glaswolle-Isolation. Und auf Seite 3 liest man die Empfehlung, möglichst dick zu isolieren. - Aus welcher Küche stammen wohl diese Falsch-Empfehlungen? Zum Thema Glaswolle sagt die bekannte deutsche Zeitschrift Oeko-Test: "Die TRGS 905 schreibt zur Vermeidung eines Krebsverdachts entweder eine bestimmte stoffliche Zusammensetzung der Mineralfasern vor, den sogenannten KI mindestens 40, oder eine experimentell nachgewiesene hohe Bio-Löslichkeit der Fasern. Die Fasern sollen sich in der Lunge so schnell auflösen, dass sie keinen Schaden anrichten. Nachweise dafür konnten die betroffenen Firmen nicht erbringen. Rockwool, der nach eigenen Angaben weltweit grösste Hersteller von Steinwolle-Dämmstoffen, sieht das anders. So behauptete die Deutsche Rockwool wie auch die Deutsche Heraklith in ihrem Sicherheitsdatenblatt, 'die Faserstäube sind aufgrund ihrer hohen Bio-Löslichkeit weder als krebserzeugend noch als krebsverdächtig eingestuft.' Diese Auffassung wird aber von den deutschen Behörden nicht geteilt. Nur wenn eine Fasersorte in einem sogenannten Intratracheal-Test, bei dem die Fasern in die Lunge gespritzt werden, eine Halbwertszeit von weniger als 40 Tagen erreicht, gilt sie nach Ansicht des Ausschusses für Gefahrstoffe als unverdächtig. Dieser Ausschuss berät das Bundesarbeitsministerium. Die Firma Rockwoll legte aber OekoHaus selbst Zahlen aus einem Intratracheal-Test vor, wonach auch ihre neuen, verbesserten Fasern eine Halbwertszeit von 65 Tagen erreichen." Unglaublich, aber wahr: Auf Seite 2 des Prospekts der Umweltkommission der Gemeinde Schwyz ein Werbe-Bild für Glaswolle! Besser keine Information als eine falsche! Am 9.1.02 wurde der Energieberater des Kt. Schwyz, Beat Voser, gefragt, ob er wisse, um welches Material es sich beim ersten Bild oben auf S. 2 des Prospekts der Umweltkommission handle. "Mineralwolle", war die Antwort. "Und wissen Sie etwas über die Nachteile dieser Materialien?" wurde Voser gefragt. Langes Schweigen. "Können Sie zumindest etwas über die angeblichen Vorteile dieser Materialien sagen?" Wieder langes Schweigen. Glas- und Steinwolle sind die Nachfolgeprodukte von Asbest! Fünf typische Nebenwirkungen der Mineralwolle:
Was braucht es eigentlich noch? Müsste das Material auch noch radioaktiv verstrahlt sein, damit es von den Schwyzer Umweltbehörden nicht empfohlen wird? Zuerst sagte Voser noch, Bild 1 sei "ein Fehler", es müsste dort ein anderes Foto sein. Offenbar habe der Graphiker etwas falsch gemacht. "Was für ein Bild sollte dann dort sein?" wurde der Energieberater gefragt. Hierauf kam die (unsichere) Antwort, dass das Foto doch stimmen müsse. So, so... Werbung für gesundheitsgefährdende Glaswolle in einem Prospekt der Schwyzer Umweltkommission! Besser als die telefonische Auskunft funktionierte die Beantwortung via E-Mail."Es dient den Hauseigentümern und Bauherren nicht, wenn die Schwyzer Umweltbehörden Werbung für gesundheits- und umweltbelastende Isolationsprodukte machen." Energieberater nimmt Stellung Die von der Mythen-Post am 10.1.02 gestellten Fragen wurden vom Energieberater wie folgt beantwortet: "Gemäss den eco-devis Unterlagen sind Wärmedämmungen mit Glaswolle geringer Dichte als 'ökologisch interessant' einzustufen. [Anmerkung: Allergieauslösende Isolationsmaterialien seien 'ökologisch interessant'. Was soll man hier noch sagen?!] Der Trägerverband eco-devis ist eine von öffentlichen und privaten Institutionen getragene unabhängige Vereinigung zur Unterstützung des ökologischen Bauens im Sinne der Nachhaltigkeit." - Glaswolle als "ökologisch interessante Produkte" andrehen zu wollen, ist nicht nur fachlich falsch, sondern schlichtweg verantwortungslos. Derartige "Empfehlungen" schaden mehr als sie nützen. Wer ist für die Falsch-Empfehlungen verantwortlich? Die Mythen-Post recherchierte bei der Gemeinde und bekam Auskunft. Der Prospekt sei eingesehen und für i.O. erklärt worden. Ein Herr Hauri und noch eine Person hätten den Text gemacht. Die Auflage betrage 8'000 Exemplare. Die Unterlagen seien nicht grad zur Hand, aber soviel man wisse, sei der Prospekt bei Triner gedruckt worden. Werbung für möglichst dickes Dämmen (Plastiksackeffekt - schlechtes Raumklima) im Prospekt der Schwyzer Umweltkommission. Von Atmungsaktivität einer Gebäudehülle scheint man noch nie etwas gehört zu haben. Was den Leserinnen und Lesern verschwiegen wird: Der gesamte Gebäudeteil rechts wurde mit berüchtigter Glaswolle isoliert. Warum dieser "Rückenschuss" durch die Umweltkommission der Gemeinde Schwyz? Die ganze KMF-Problematik wurde von der Mythen-Post in der Vergangenheit umfassend abgehandelt und international bestätigt, z.B. durch den deutschen Diplomingenieur Bernd Wagner, Richard Munson (USA) etc. Der bekannte Mediziner und Pathologe am Kantonsspital Luzern, Prof. Dr. Jan Olaf Gebbers, sagte am 8.1.02 anlässlich eines Gesprächs mit der Mythen-Post, dass der Ersatz von Asbest durch Mineralwolle gleichzusetzen sei, "den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben". Gebbers bestätigt genau das, was Beeler seit Jahren sagt! Das hindert die Umweltkommission der Gemeinde Schwyz aber nicht daran, für gesundheitsgefährdende Glaswolle noch Werbung zu machen! (Merke: Sie als Bürgerin bzw. Bürger finanzieren derartige behördliche Falschinformationen noch mit Steuergeld!!) Auf die Frage, wieso das Schwyzer Gewerbe trotz dem Wissen über die Nachteile und Gesundheitsgefährdung von KMFs weiter mit Glas- und Steinwolle isoliere, antwortete René Schibig, Spenglerei Annen + Schibig, Ibach: wer heute nicht billig offeriere, bekomme den Auftrag nicht. (Hinweis: Herr Schibig ist nicht für den Umbau unten verantwortlich.) Auf diese Weise "saniert" resp. umgebaut werden heutzutage gigantische Altlasten erzeugt. - "Denn sie wissen nicht, was sie tun..." Die Gesundheitsgefährdung durch Glas- und Steinwolle ist bekannt - wieso nicht bei den Schwyzer Behörden? Prof. Gebbers und Urs Beeler führten ein interessantes Gespräch über verschiedenste Umwelt-Themen. Die Ergebnisse der Analysen sind praktisch identisch, obwohl beide von total anderen Bereichen her kommen. Für Gebbers und Beeler ist im Prinzip "alles klar". Weniger Klarheit scheint da bei der Umweltkommission der Gemeinde Schwyz zu herrschen. Da weiss man offenbar gar nicht so genau, worüber man eigentlich informiert. Die Lüge der Baumafia, mit KMFs "günstig und umweltfreundlich" zu isolieren wird naiv übernommen. Ebenso die PR-Schlagworte wie "Minergie" etc. Unterstützen Sie unseren Kampf gegen die Glas- und Steinwolle-Industrie! Der Kampf der Mythen-Post gegen die skrupellose Glas- und Steinwolle-Mafia wird in den nächsten Wochen und Monaten an Intensität zulegen. Diese berüchtigten Isolationsprodukte haben in einem Gebäude nichts zu suchen! Ein Verbot für KMF-Produkte ist überfällig. Unterstützen Sie unsere Aktivitäten mit einer Spende auf PC 60-4619-5, Inpuls Verlag, Beeler Urs, Postfach 7, 6431 Schwyz. Je schneller dieser Isolationsmüll vom Markt verschwindet, desto besser für die Bauherren und das Image der Bauwirtschaft. | |
| Die Realität bezüglich Glas- und Steinwolle sieht anders aus | |
| Eine Pflichtlektüre für jeden Hauseigentümer und Bauherr Merkblatt zum Thema Glas- und Steinwolle nach Diplomingenieur Bernd Wagner, Hattingen, Deutschland
Dies alles seien Einschränkungen in die Persönlichkeit der Betroffenen, die nicht hingenommen werden können. Wagner weiter: "Es kann nicht angehen, dass mit unzutreffenden Sicherheitsversprechungen die Gesundheit und Volkswirtschaft so nachhaltig geschädigt werden darf!" Fragen Sie doch einmal die Herren Nietlisbach, von Rickenbach, Dettling, Suter, Ming, Koch, Strüby, Freitag, Pfyl, Mettler, Räth, Lagler, Schnüriger, Betschart & Heinzer, Achermann, Küttel - und wie sie auch immer heissen -, womit das Dach/der Estrich des Hauses, in dem Sie wohnen, isoliert wurde. Eine Kernaussage Wagners: "Das Krebsforschungszentrum Heidelberg sagt, dass die erste Stelle der Lungenkrebserkrankungen als Todesursache bald zurückgedrängt sein wird durch Asbest-Krebs. Das befürchte ich ebenso in Folge von Steinwolle, Glasfaser und anderen Mineralfasern." In seinem aufschlussreichen Artikel schreibt Wagner weiter: "Ich finde es nicht richtig, die Erkrankungen an Krebs durch Asbest zu beschränken auf nachweislich 25 Faser-Jahre Umgang damit. Das hilft hier nur den Politikern, sich frei zu halten von Schuld, da sie ja in ihren Kommunalbetrieben der Wärme- und Energieversorgung die Kollegen nicht geschützt haben gegen diese Gefahr, die seit 1937 öffentlich bekannt war. Wenn jetzt mindestens 25 Faser-Jahre Arbeit in solchen belasteten Bereichen und die Exposition vom Arbeiter nachträglich zu beweisen sind, wird der Erkrankte jedesmal der Dumme sein. Ihm entgegen stehen die Gewerbeaufsichtsämter und Technischen Aufsichtsbeamten der Berufsgenossenschaft (BG), die mit Nichtwissen argumentieren. Mit ihnen wehren sich die Verantwortlichen der Betriebe und verneinen möglichen Kontakt mit dem Schadstoff und geben Beweise zu den Schadstoffen nicht heraus. Sie haben ein Interesse, ihr verantwortungsloses Handeln nicht offenzulegen." Wagner weiter: "Asbest wird jetzt überall herausgerissen. Im Austausch dafür kommt andere Mineralfasern an die gleiche Stelle. Von den Mineralfasern weiss man aber seit mindestens 1972, dass sie u.a. Mesotheliom erzeugen können wie Asbest. Wir haben gesehen, dass die Arbeiter bei den Sanierungsfirmen mit Mundschutz arbeiten, von dem wir aus den DIN-Blättern wissen, dass sie 25% und mehr an ungefilterter Umgebungsluft in die Lungen lassen. Ich betrachte den ganzen Austausch und Neueinbau solcher Mineralfasern als Arbeitsbeschaffungsmassnahmen bei denen die Arbeiter ihre Gesundheit verlieren und die Industrie sich eine 'goldene Nase' verdient!" Die grösste isolationstechnische Altlast im Talkessel Schwyz stellt das erweiterte Mythen-Center dar. Der Bau wurde tonnenweise mit berüchtigter Glaswolle isoliert. Auch innen (siehe Bild). Der deutsche Diplomingenieur zum Thema Formaldehyd in Glaswollematten: "Besonders das Formaldehyd, mit dem die Glasfasern in Matten zusammengeklebt sind, wirkt reizend auf die Atmungsorgane und wirkt allergisierend. (In der Umgebung werden also Allergiker erzeugt.) Es ist wasserlöslich. Wird also mit der Luftfeuchtigkeit das Formaldehyd gelöst und dampft es anhaftend an den Wassernebeln mit aus, kommt es bei Menschen in der Umgebung womöglich zu Reizungen der Schleimhäute, Atemwege und Atmungsorgane. Die so entzündeten Zellen sind dann leichter von den Fasern durchdringbar. Das gilt auch für gleichzeitiges Auftreten anderer Reizstoffe in der Umgebungsluft. Ist dann der Klebstoff in der Glasfasermatte nicht mehr wirksam, haben die Glasfasern freien Flug. Die ehemals dichten Fugen sind dann kein Hindernis mehr!" | |
| Merkblatt zum Thema Glas- und Steinwolle | |
KKS-Ost-Umbau | |
| KKS-Ost-Umbau: Lastwagenweise KMFs entsorgt | |
| Offener Brief an die ARD Programmdirektion Schwyz, im Dezember 2000 ARD-Ratgeber im Dienste der KMF-Lobby? (Offener Brief) Sehr geehrte Damen und Herren Wir beziehen uns auf die ARD-Sendung "Ratgeber Bauen & Wohnen" vom Samstag, 11.11.00, 17.03-17.30 Uhr, Thema: "Dämm-Materialien im Test". Ziel sei die Reduktion des Energiebedarfs von Gebäuden um 25-30 Prozent. In diesem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass viele Dachstühle in Deutschland nicht gedämmt seien. Da können wir nur sagen: besser nicht gedämmt als mit problematischen KMFs! In diesem Beitrag wurde indirekt Werbung für Glas- und Steinwolle als Isolationsmaterial gemacht - ohne die Problematik dieser Produkte auch nur mit einem Wort zu erwähnen! Eine grobe Irreführung Ihrer Zuschauerinnen und Zuschauer! Szenen im Beitrag Im Beitrag wurde ein Handwerker gezeigt, der mit Mundschutz an einer Hausfassade Steinwolle-Matten montierte. Die Szene erinnerte an den "Palast der Republik" in Berlin, wo zur Zeit durch Spezialisten mit dicken Schutzanzügen eine millionenteure Asbestsanierung durchgeführt wird. Schutzbekleidung für die Verarbeitung von KMFs sind bekanntlich: Augenschutz, Mundschutz, Overall, Handschuhe, Stiefel. Allein diese Ausrüstung sollte eigentlich betr. diesen Materialien skeptisch stimmen. Doch weit gefehlt! In einer anderen Szene von "Bauen & Wohnen" wurde gezeigt, wie ein Heimwerker ohne all diese Sicherheitsmassnahmen mit Glaswolle-Matten (sog. Juck-Isolation) einen Estrich isolierte. Sollte der betr. Mann eines Tages an Krebs sterben, wird selbstverständlich niemand die Ursache kennen. Im Gegenteil wird dann mit Sicherheit gefordert, dringend mehr Geld in die Entwicklung von neuen Krebsmedikamenten zu investieren... (Motto: "Bitte ja nicht die Ursachen nennen! Nur an der Symptombekämpfung verdienen wir Geld!") Die Nachteile von Glas- und Steinwolle Die Nachteile von KMFs lassen sich wie folgt stichwortartig umschreiben: Lungengängigkeit der Partikel; ev. krebsförderndes Potential (die Diskussion ist hier noch längst nicht abgeschlossen!); Reizungen der Haut, der Bindehaut des Auges und des oberen Atemtraktes; Irritationen an Haut und Schleimhäuten (sog. Glasfaserdermatitis); Plastiksackeffekt führt zu einem schlechten Raumklima (Schadstoffkonzentration!); Plastiksackeffekt von KMFs fördern die Bildung von Pilz-Sporen; Plastiksackeffekt steigert die Radonkonzentration im Haus; Glas- und Steinwolle sind eine "Zeitbombe" (vgl. abbröckelnde Abdeckungen); spezielle Probleme (Juckreiz) im Estrich bei höheren Temperaturen im Sommer; hohe Partikelbelastung beim Umbau, bei einer Sanierung oder beim Abbruch. All diese Nachteile blieben in Ihrem Beitrag unerwähnt! Was Wissenschaftler und Ärzte von KMFs halten Nach dem bekannten Komplementärmediziner (und Dozent an der Uni Bern) Dr. med. Andreas Beck sind KMFs bekannte Allergieauslöser. Die Zeitung "Der Bund" schreibt in einem Beitrag "Sind künstliche Mineralfasern krebserregend?": "Prominentester Warner in Sachen Karzenogenität künstlicher Mineralfasern ist der Amerikaner Richard Munson, ein ehemaliger Manager der Mineralfaserindustrie. Munson versucht seit 1987 bei den 'Victims of Fiberglass' (VOF), deren Präsident er ist, die Opfer der KMF zu organisieren. - Laut Munson ist schon seit rund zehn Jahren bekannt und erwiesen, dass 'Glasfasern genauso wie Asbestfasern eingeatmet werden und damit zu Lungen-, Brust- oder Bauchfellkrebs führen können.' (...) Rückendeckung für seinem Kampf gegen die KMF holte sich Richard Munson unter anderem beim Nationalen Institut für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Niosh) der USA. In einer Stellungnahme schreibt das Niosh: 'Aus den veröffentlichten Versuchsunterlagen geht hervor, dass Mineralfasern die gleichen Voraussetzungen haben, Krebs hervorzurufen wie Asbestfasern der gleichen Stärke.' (...) Aufgrund des Einsatzes von Richard Munson und der VOF müssen in den USA seit dem 1. Juli 1991 alle Mineralfaserprodukte einen Hinweis tragen, der auf die mögliche Krebsgefahr aufmerksam macht. (...) Auch in Europa wird seit einiger Zeit über die mögliche Karzenogenität der KMF diskutiert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft beispielsweise schlägt vor, die künstlichen Mineralfasern als krebsverdächtig einzustufen. Die deutschen Forscher stützen sich dabei auf die Einstufung durch die Weltgesundheitsorganisation, welche die künstlichen Mineralfasern ebenfalls zur Klasse der krebsverdächtigen Materialien zählt." Anmerkung hierzu: Die Karzenogenität von Asbest zum Beispiel war bereits lange bekannt. Aber es dauerte vom Zeitpunkt dieser Feststellung rund 60 Jahre (!), bis Asbest in der Schweiz verboten wurde! Es läuft immer nach demselben Schema ab: Zuerst müssen gewisse Kreise Millionen verdienen. Erst, wenn dann wirklich "nichts mehr geht" und alles überfällig ist, wird aufgedeckt. (Haben Sie sich eigentlich auch schon überlegt, wieso es immer Jahre - wenn nicht Jahrzehnte - geht, bis problematische Produkte/Substanzen aus dem Verkehr gezogen werden? Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Produzenten im nachhinein praktisch nie zur Rechenschaft gezogen werden? Dass Produkte erst verboten werden, wenn es eigentlich schon zu spät ist?) Hauseigentümer kostet die unbrauchbare, juckende Mineralwolle-Isolation zigtausend Mark. Danach müssen sie gesundheitliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen und eines Tages die Entfernung der berüchtigten KMFs noch aus dem eigenen Sack bezahlen. Mit diesem gigantischen Schwindel auf Kosten gutgläubiger Bauherren und Hauseigentümer muss ein- für allemal Schluss sein! Bei der Propagierung von Glas- und Steinwolle-Produkten handelt es sich (neben dem verbotenen Asbest) um eine beispiellose Täuschung und Irreführung der Öffentlichkeit. Die Mythen-Post fordert ein Verbot für die Produktion, den Verkauf, den Import und die Anwendung dieser Produkte in der Schweiz. Allein die Sanierung mit KMFs belasteter Gebäude dürfte in der Schweiz in die dreistellige Millionenhöhe gehen. Geradezu absurd ist es, wenn für Produkte, die sich als untauglich und höchst problematisch erwiesen haben, im Deutschen Fernsehen noch Werbung gemacht wird! Es ist unbedingt eine Richtigstellung in der nächsten Ausgabe des Ratgebers "Bauen & Wohnen" ( 27.1.01, 17.03 Uhr) notwendig, der die gravierenden Nachteile von Glas- und Steinwolle erwähnt. Ansonsten vermutet werden muss, dass hinter diesem einseitigen Beitrag die KMF-Lobby steht. Wie sonst wäre es z.B. erklärbar, dass im Beitrag auf Stäube von Zellulose hingewiesen wird, nicht aber auf die viel problematischere Belastung durch KMF-Partikel, die Asthma, Allergien, ev. Krebs - und mit Sicherheit Juckreiz - auslösen? Mit freundlichen Grüssen Kopie an: ARD-Ratgeber Bauen und Wohnen, D-50608 Köln | |
| ARD-Ratgeber im Dienste der KMF-Lobby? | |
| Mythen-Post wendet sich in der KMF-Frage an "Facts" Nachgefragt Schwyz, den 12.11.01 Sehr geehrter Herr Britschgi | |
| Nachgefragt | |
| Leserbrief Ergänzungen zur Mineralwolle-Diskussion Wir möchten aus unserer Sicht zur in der Mythen-Post stattfindenden Mineralwolle-Diskussion auch noch ein paar ergänzende Gedanken vorbringen. Wie kam und kommt es überhaupt zu diesem "Isolations-Desaster"? Mineralfaserplatten sind spottbillig. Ihr zweifelhafter "Erfolg" besteht darin, dass Zimmerleuten, Bauleuten etc. jahrelang eingetrichtert wurde, man könne mit diesen Isolationsmaterialien problemlos bis 40% (!) Heizenergie (und damit auch Kosten) sparen. Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes wurde weiter gesagt, dass z.B. durch die Herstellung von Mineralfaserplatten Altglas sinnvoll verwertet werden könne. Diese Argumente haben dann im Baugewerbe eingeschlagen und dazu geführt, dass heute mit absoluter Selbstverständlichkeit überall und an jedem Ort Mineralfaser-Produkte eingesetzt werden. Weil Aufträge knapp geworden sind, schuf man mit Isolieren künstlich eine neuen Markt. Architekten schreiben diese Isolationsmaterialien sogar vor, um ihrerseits gegenüber Bauherrn "günstig" offerieren zu können. Der Dumme ist anschliessend der Bauarbeiter, der mit diesen ach so umweltfreundlichen Materialien arbeiten muss. Bezahlen aber tut vor allem der Bauherr. Herr Robert Schmidlin, Holzbauunternehmer aus Steinen, bemerkt in einer Sendung von "Tele Tell" anlässlich der Luzerner Altbausanierungsmesse '98 völlig richtig, dass durch die Dampfbremse (sprich Mineralfasern) ein Wohnklima wie in einem Plastiksack erzeugt werde. Obwohl dieser Plastiksack-Effekt bei Handwerkern und Architekten seit Jahren bekannt ist, werden daraus keine Konsequenzen gezogen. Ja, man fährt mit dieser "günstigen", ach so "umweltfreundlichen" und seit Jahren praktizierten Methode weiter. Ein Wohnklima wie in einem Plastiksack heisst nichts anderes, als dass kein oder nur ein geringer Luftaustausch stattfindet. Wie (un)gesund ein solches Raumklima ist, muss nicht speziell ausgeführt werden. Weiter wird auch immer argumentiert, dass Mineralfaserplatten abgedeckt würden und so das Problem der asbestähnlichen Partikel gelöst sei. Es frägt sich, wie lange ein so abgedeckter Estrich hält. - Und was bei einem Abbruch oder Umbau? Obwohl die Mythen-Post mit ihrer Argumentation recht hat, würden wir an ihrer Stelle nicht weitermachen. Zwar wäre es interessant zu sehen, wenn die Isolationslobby die Schwyzer Zeitschrift (wieder) einklagt. Dann müsste das Ganze nämlich sorgfältig aufgerollt werden und würde - wie damals bei den Schwyzer Schweinefabriken - für nationales Aufsehen sorgen. Das wäre eine grosse Chance! Umgekehrt muss man sagen: Wozu sich "aufopfern"? Wenn die Leute sich von der Isolationslobby täuschen lassen wollen, dann sollen sie doch. Wir schlagen der Mythen-Post vor, statt auf Konfrontation zu gehen, mit guten Alternativen zu kommen. So wird die Isolationslobby automatisch ausgebremst; Zimmerleute etc. fühlen sich ob ihrer jahrelang gemachten Fehler nicht länger betroffen. Vor allem aber ist den Bauherren gedient. Akquirieren Sie doch Firmen, die gesundheitlich unbedenkliche Isolationsmaterialien herstellen und verkaufen. Dann wird der Idealismus der Mythen-Post auch noch honoriert und die Bauherren bekommen endlich eine echte Auswahl! E.v.H., Ibach; R.V., Goldau; P.W., Schwyz | |
| Ergänzungen zur Mineralwolle-Diskussion | |
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Isolations-Streit eskaliert (vo) Vorbemerkung: Sämtliches Beweismaterial wurde dem Bezirksamt Schwyz am 27.5.02 zugestellt sowie Kopien davon einem Redaktor einer bekannten Zeitschrift. Es wird in diesem Fall also nicht möglich sein, dass irgendwer später behaupten kann, man habe von dem KMF-Isolationsbetrug "im Jahre 2002 nichts gewusst".
Schwyz, den 25.5.02 Sehr geehrter Herr Untersuchungsrichter Tatbestand Betrug StGB Art. 146 lautet: Vorgeschichte Mit Geduld am Ende Anzeige zum Schutz aller Hauseigentümer und Bauherren Klage wegen Körperverletzung in Vorbereitung * Darf ein Hersteller auf seiner Homepage lügen? Weitere Beispiele "I., die vorteilhafte Dämmung, ist einfach in der Anwendung." Tatsache ist, dass seit Jahrzehnten gigantische Isolations-Altlasten hergestellt werden, an denen gewisse Herren Millionen verdient haben wieder an der Entsorgung verdienen werden. * Der Handlungsanleitung im Umgang mit Mineralwolle-Dämmstoffen (bei den Akten des Bezirksamts, Quellenhinweis: http://www.google.de/search?q=cache:aC6s5__O-qwC: "2.1 Juckreiz "2.2 Allergien "2.3 Staubbelastungen "2.4.2 Beurteilung der Fasereigenschaften "3. Umgang mit 'neuen' Mineralwolle-Dämmstoffen "4. Umgang mit 'alten' Mineralwolle-Dämmstoffen Prof. Dr.-Ing.-habil. Claus Meier, wissenschaftlicher Direktor und Chef des Hochbauamtes der Stadt Nürnberg a.D. weist nach [vgl. Lichtenfelser Experiment, "Dämmstoff im Vergleich", S. 1-9, http://www.prof-meier-bauphysik.de/ , Navigationsseite, "Ganz AKTUELL: Das Lichtenfelser Experiment "(pdf)], dass es sich bei der Propagierung von nicht sorptionsfähigen Isolationsmaterialien (Glas- und Steinwolle, Styropor) zur Aussendämmung um einen Betrug handelt. Nur die konsequente Abkehr von diesen Wärmedämmstoffen könne die Gebäude noch retten (http://www.mythen-post.ch/datei_mp_4_02/prof_dr_c_meier_mp_4_02.htm). Derselben Auffassung ist Dipl.-Ing. und Architekt Paul Bossert, heute sozusagen die Koryphäe und der Spezialist auf dem Gebiet der Wärmedämmung (befasst sich seit 1964 mit diesem Thema). Bosserts empirische Untersuchungen werden durch den bekannten deutschen Experimentalphysiker Prof. Dr.-Ing. P.-M. Weinspach bestätigt. Nach StGB Art. 1462 wird mit Zuchthaus bis zu zehn Jahren oder mit Gefängnis nicht unter drei Monaten bestraft, wer den Betrug gewerbsmässig betreibt. Die Firma I. stellt sein Jahrzehnten Glaswolle her. Der Inhalt der I.-Homepage stammt vom 7.4.02. Die Klage wird fristgerecht eingereicht. Anträge: Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen zum voraus bestens und verbleibe mit freundlichen Grüssen Beilagen erwähnt Quellennachweise: - "Wer Wärmedämmstoffe für Fassaden propagiert, begeht Irreführung < Betrug!" (Zur Klage der KMF-Hersteller - E-Mail vom 7. März 2002 von Dipl.-Ing. Paul Bossert, Dietikon ) - Gesundheitsfalle Energiesparverordnung (Eine Stellungnahme von Dipl.-Ing. Paul Bossert, Dietikon) - Die Fehlentwicklung der Bauhaus-Idee (Was heutzutage potentiellen Bauherren verschwiegen wird - ein Beitrag von Dipl.-Ing. und Architekt Paul Bossert, Dietikon) - "Polystyrol ist für die Hausisolation nicht geeignet!" (Ein Fassaden-Dämmstoff mit unakzeptablem Brandrisiko - Artikel von Paul Bossert, Dipl.-Ing. und Architekt, Dietikon) - MINERGIE-Standard bedeutet: Energie verschleudern, Geld vergeuden und Gesundheit ruinieren! (Dipl.-Ing. und Architekt Paul Bossert entlarvt den MINERGIE-Schwindel) - Mineralwolle: "Ich glaube, dass man mit dieser Dämmung sowohl Häuser als auch Lungen kaputt machen kann" (E-Mail vom 16. März 2002 von Dipl.-Ing. Matthias G. Bumann, Berlin) - Brief von Prof. Dr. Ing.-habil. Claus Meier an den deutschen Bundeskanzler: - Aktuelle Informationen zum Thema KMF bietet das amerikanische Fiberglass Information Network unter http://www.sustainableenterprises.com/fin/news.htm - Symptome einer KMF-Partikelbelastung werden unter http://www.sustainableenterprises.com/fin/Health/symptoms.htm beschrieben - Zwischen der KMF-Lobby und dem IARC (International Agency for Research on Cancer) scheint es "enge Beziehungen" zu geben. Das FIN (Fiberglass Information Network) stellt dem IARC kritische Fragen, nachzulesen unter http://www.sustainableenterprises.com/fin/News/iarcretreat.htm - Wirkung von Formaldehyd, Phenol, Styrol unter http://www.gbu-net.de/quellen.htm Themen-Übersicht Isolation | Startseite Mythen-Post | E-Mail an: Mythen-Post | ||||||||||||
Der Standpunkt der KMF-Hersteller | ||||||||||||
Wo sachliche Argumente fehlen, werden Anwälte eingesetzt |
Steht die Problematik KMF im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses? Unter der Suchanfrage "kmf allergie" erhält man bei Google lediglich 33 Ergebnisse. Ein trauriges Beispiel fand ich unter http://www.free.de/WiLa/Berufskrankheit/mesoth3.htm: DIMaGB, 10. Februar 2003 |
BERICHT ÜBER DEN STAND DER UMSETZUNG DER MAßNAHMENVORSCHLÄGE DER ### Beginn Auszug ### Im Herbst 1992 veranlaßte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Einvernehmen mit den Bundesministerien für Arbeit und Sozialordnung (BMA) und für Gesundheit (BMG) die Einrichtung einer Arbeitsgruppe "Künstliche Mineralfasern". Die beteiligten Bundesoberhörden Umweltbundesamt (UBA), das damalige Bundesgesundheitsamt (BGA) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAU) wurden beauftragt, das von künstlichen Mineralfasern (KMF) ausgehende Risiko zu bewerten. Nach Auswertung einer im Dezember 1993 durchgeführten "Expertenanhörung zur Kanzerogenität künstlicher Mineralfasern" legten die Bundesoberbehörden den zuständigen Ressorts ihre Bewertung vor. Der Bericht wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es finden sich darin folgende Kernaussagen:
Unter Zugrundelegung der Bewertungen künstlicher Mineralfasern durch die MAK-Kommission und durch die Bundesoberbehörden hat der Ausschuß für Gefahrstoffe (AGS) nach eingehender Beratung Kriterien aufgestellt, nach denen künstliche Mineralfasern zu beurteilen sind, und dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung vorgeschlagen, bestimmte Faserstäube (natürliche und künstliche Mineralfasern) in das Verzeichnis krebserzeugender Stoffe (Technische Regeln für Gefahrstoffe - TRGS 905) aufzunehmen. Eine Bekanntgabe dieser Kriterien durch das Bundesarbeitsministerium erfolgte im Bundesarbeitsblatt 6/1994. Sie wirken aufgrund ihrer geringeren Biobeständigkeit jedoch nicht krebserzeugend (Kanzerogenitäts-Index KI>40). Auf einer Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene des BGA (jetzt beim UBA angesiedelt) beruhend, wurde 1993 eine gemeinsame Empfehlung des Bundesgesundheitsamtes, der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und des Umweltbundesamtes im Bundesgesundheitsblatt Nr. 2/93 veröffentlicht. In der Empfehlung mit dem Titel "Kontrolle von Schadstoffemissionen aus Baumaterialien und anderen im Innenraumbereich eingesetzten Produkten" appellieren die Bundesoberbehörden an die Hersteller bzw. Vertreiber von Produkten und Materialien, die im Innenraum eingesetzt werden, auf freiwilliger Basis
### Ende Auszug ### ergänzt 11. Februar 2003 Die Seiten: |