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Die bautechnischen Grundsätze behalten ihre Gültigkeit.
Die Regelwerke, insbesondere die DIN Normen, werden inflationär erneuert.

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Kellerabdichtung: ohne Dämmung geht es nicht
Was erwartet der Bauherr von seinem Keller? Er soll besser nutzbar sein als nur als Ab-
stellraum oder für die Haustechnik. Das setzt trockene und behagliche Bedingungen voraus.
Die Mechanismen der Wärmeabgabe an die Umgebung sind andere als im oberirdischen
Bereich. So ist z.B. eine Feuchteabgabe an die Umgebung unvorstellbar, denn das Gegen-
teil ist der Fall: die Feuchte oder gar das (mitunter drückende) Wasser will eindringen. Dies
kann mit fachgerechten Abdichtungen erreicht werden: siehe Bauwerksabdichtungen.
Dem Problem der Kellerabdichtungen widmet sich eine extra Seite: Schwarze / weiße /
braune Wanne (Kellerabdichtungen). So, wie Feuchte hinein will, will die Wärme nach
außen abwandern. Das geschieht zwar schwächer als außen, jedoch beständig, wenn man
keine Vorkehrungen trifft. Für die Wärmedämmung auf der Außenseite der Kellerwände,
also im erdberührten Bereich, gibt es die Perimeterdämmungen. Das sind spezielle erd-
berührte Dämmungen, die ihre dämmenden Eigenschaften auch bei Wasseranfall behalten.
Es wird empfohlen, die Problematik der Kellerabdichtung und -dämmung im Komplex zu
betrachten, deshalb wird hier auf die anderen Seiten zum Thema verwiesen, wo u.a. auch
der "Dauerbrenner" Dränage behandelt wird. Ich verwende auch hier externes Material, da
ich Planer und somit Anwender bin und nicht Erfinder: einfach wissen, was geht.


Sonderthema Kellerdämmung:

Einführung

Teil I Schaumglas, Anwendung, Weiße Wannenen

  • Erdberührte Wärmedämmung mit Foamglas
  • Schaumglasdämmung für weiße Wannen
  • Lastabtragende Wärmedämmung mit Schaumglas

Teil II Schaumglas, Boden

  • Der Einsatz von Schaumglasplatten als Perimeterdämmung
    - 4 Anwendungsfälle Boden der Weißen Wanne (WU-Beton) -
  • Bildbericht: Anwendungsfall Boden: Einsatz unter Sohlen / Platten

Teil III Schaumglas, Wand

  • Dämmung in Kompaktbauweise für hochwertig genutzte weiße Wannen
  • Dämmung erdberührter Wände auf Stahlbeton
  • Dämmung erdberührter Wände auf WU-Beton
  • Wie man Schaumglas-Dämmplatten an der Wand verarbeitet
  • Wie man eine Weiße Wanne mit Schaumglas-Platten dämmt (Wand)

Teil IV XPS

  • Dämmplatten aus Polystyrol-Extruderschaum - XPS
  • Anwendungsbeispiele von XPS im Bild

a.a.O.
weitere Fach- und Spezialthemen auf anderen Seiten:

Dachabdichtungen

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Ich mag nur nicht so tun, als würde ich das Fahrrad neu erfinden. Das, was gut ist, kann ruhig
weitergesagt werden. Und außerdem muss ein guter Ingenieur nicht alles wissen - er muss nur
wissen, wo alles steht.


Ungedämmte Keller "schwitzen" leicht

Wer ein Untergeschoss plant, will den Platz auch nutzen. Groß ist der Schock, wenn im neuen Haus der Keller so feucht ist, dass sich überall Schimmel festsetzt. Meistens liegt das nicht an der mangelhaften Abdichtung, sondern am fehlenden Wärmeschutz.

Wände und Decken unbeheizter Keller sind so kalt, dass sich die Luftfeuchtigkeit als Tauwasser niederschlägt. Nur eine ausreichende Wärmedämmung verhindert dieses. Ungedämmte Keller sind heute viel zu kalt. Das liegt in erster Linie an den gesetzlichen Anforderungen. Die Energieeinsparverordnung EnEV verlangt, dass die Erdgeschossdecke sowie Wände und Türen im offenen Treppenraum dick gedämmt sind und dass die Heizung kaum noch Wärme an den Raum verliert. Unbeheizte Keller sind dadurch so kalt, dass sie sich sogar für die Lagerung von Möbeln und Kleidung nur bedingt nutzen lassen, denn: Kalte Wände "schwitzen" leicht. Vor allem im Sommer, wenn die Luft feucht-warm und der Keller kühl ist. Dringt jetzt Außenluft in den Keller, schlägt sich die Luftfeuchtigkeit wie auf einer kalten Bierflasche auf den Wand- und Bodenflächen nieder. Feuchte Oberflächen fangen schnell an zu schimmeln.

Eine ausreichend dicke Wärmedämmung hält den Keller warm genug, um dies zu verhindern. Bei Beton oder schweren Steinen reicht normalerweise eine ca. 8 bis 10 cm dicke Dämmstoffschicht. Hoch wärmedämmende Steine können auch ohne zusätzliche Dämmschicht ausreichend warm sein.

Keller, die den Lebensraum für Fitness und Wellness, Hobby, Hauswirtschaft, Spiel, Gäste oder Arbeit erweitern sollen, sind meistens beheizbar. Weil sie unter die gesetzlichen Wärmeschutzanforderungen fallen, brauchen sie ohnehin eine gute Wärmedämmung. Wie dick die Dämmung sein muss, ergibt sich aus dem - für jedes Gebäude gesetzlich vorgeschriebenen - Nachweis des Jahresprimärenergiebedarfs. Sie reicht jedoch immer aus, um das "Schwitzen" Wände und Decken zu verhindern.

Experten raten, auf jeden Fall eine Beheizung vorzubereiten. So lassen sich einfache Nutzkeller schnell in hochwertige Freizeitflächen umwandeln. Zahlreiche Tipps zum Kellerbau finden Bauherren in der kostenlosen "Planungshilfe für den Keller" der Informationszentrale PROKELLER e.V., Falkensteinstr. 9, 86316 Friedberg. Tel.: 0821-7849774, Fax: 0821-784447, E-Mail: info@prokeller.de oder unter www.prokeller.de.

Text und Bild: prokeller.de


Bei Niedrigenergiehäusern unverzichtbar:
Wärmedämmung im Keller nicht vergessen!

IKeller sind ein unverzichtbares Stück Lebensqualität. Um das unterirdische Freizeitreich unbeschränkt nutzen zu können, sollten Kelleraußenwände und die Kellersohle jedoch effektiv wärmegedämmt sein.

Beheizte Keller müssen wärmegedämmt sein, verlangt die neue Energie-Einsparverordnung (EnEV). Das spart nicht nur Heizenergie. Die höheren Oberflächentemperaturen der Wände und Kellersohle sorgen zusätzlich für Behaglichkeit und verhindern Schwitzwasser. Auf die Dämmung der Kelleraußenwände und -böden zu verzichten, kann fatale Folgen haben, denn: Wie auf einem kalten Glas kann sich auch auf kalten Bauteilen die Luftfeuchtigkeit niederschlagen. Schimmelpilze setzen sich fest , es entsteht der typisch modrige Geruch schimmelsporenbelasteter Raumluft.

Als Wärmedämmung genügt bei Kalksandstein- und Betonwänden bereits eine ca. 8 cm bis 10 cm dicke Perimeterdämmung. Das gleich gilt für die Kellersohle. Kellerwände aus wärmedämmenden Leichtbetonsteinen oder Wärmedämmziegeln kommen zwar ohne weitere Dämmung aus, sollten aber eine ca. 4 cm dicke Perimeterdämmung als Schutz der Kellerabdichtung erhalten.

Wegen der Dämmwirkung des Erdreiches verlieren beheizte Keller nur wenig Wärme. Steht hier die Heizungsanlage, verbraucht der Keller praktisch keine zusätzliche Heizenergie. Die Verluste des Wärmeerzeugers heizen das Haus und die größere beheizte Fläche verbessert seine Effizienz. Die Energieeinsparverordnung berücksichtigt dies beim rechnerischen Energie-Nachweis. Bei einem vergleichbaren Haus ist der Jahres-Primärenergiebedarf je Quadratmeter beheizbarer Fläche beim wärmegedämmten Keller deutlich niedriger als beim ungedämmten. Häuser mit extrem niedrigem Energiebedarf, z.B. "3-Liter-Häuser" und "Passivhäuser", sollten immer einen gedämmten Keller haben.

Im wärmegedämmten Basisgeschoss schlummern großzügige Platzreserven für Fitness, Hobby, Haus- oder Büroarbeit. Der höhere Anschaffungsaufwand für den multifunktionalen Lebensraum im Untergeschoss lohnt sich immer. "Mit dem Basisgeschoss gewinnen Hausbesitzer erstaunlich preisgünstigen Lebensraum" argumentiert Michael Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Initiative Pro Keller. Der höhere Wert des Eigenheimes schlägt sich nicht nur in der Lebensqualität nieder. Nicht unterkellerte Häuser lassen sich auch wesentlich schlechter verkaufen, zeigen Maklerumfragen immer wieder.

Informationen zum Untergeschoss gibt es kostenlos bei der INITIATIVE PRO KELLER e.V., Tel.: 0821 / 78 49 774, Fax: 0821 / 78 44 47 oder e-mail: infos@prokeller.de

Quelle: prokeller.de


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PS: Wenn ich Presseinformationen von Herstellern wiedergebe, bedeutet das keine Bewerbung.
Ich mag nur nicht so tun, als würde ich das Fahrrad neu erfinden. Das, was gut ist, kann ruhig
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wissen, wo alles steht.


Erdberührte Wärmedämmung (Perimeterdämmung)
Anfragen zu XPS oder FOAMGLAS®
über das BauherrenForum bei DIMaGB.de
17.02.2004

Sehr geehrter Herr Bumann,

über das BauherrenForum erhielten wir Kenntnis von einer Anfrage an Sie. Der Anfragende hinterfragt die Dämmung einer Passivhausbauweise, speziell im Keller, der ins Grundwasser eingebunden ist. 

Wir möchten Ihnen heute die Vorzüge mit FOAMGLAS® aufzeigen und dabei auch die Wettbewerbskonstruktion beleuchten. 

FOAMGLAS® ist der einzige Dämmstoff, der wasser‑ und dampfdicht gefertigt ist. Das geschlossenzellige Schaumglas ist für die erdberührte Wärmedämmung bestens geeignet und seit vielen Jahren bauaufsichtlich zugelassene Für die Grundwasser‑Eintauchtiefe stehen Lösungen bis 12 m bauaufsichtlich geregelt zur Verfügung. Auch sind die Nutzlasten z. B. für die Verlegung unter Gründungsplatten nahezu beliebig. Zumindest wird durch FOAMGLAS® eine Lagerung von Gründungsplatten nicht beeinträchtigt, weil das stauchungsfreie Material im Regelfalle härter als der anstehende Baugrund ist. Diese Eigenschaft steht für sämtliche Schaumglastypen, d. h. bereits für FOAMGLAS®, T4 040 mit WLG 040 bereit. 

Die besondere Eignung in der Perimeterdämmung, auch und speziell im wasserbeaufschlagten Bereich resultiert aus der geschlossenzelligen Struktur Sofern nämlich die übliche Verlegung, d. h. mit punktweise verklebten Dämmstoffen im Wandbereich angewandt wird, ist ein Feuchtefilm hinter der Dämmung erwartungsgemäß vorhanden. Dieser führt bei Schaumglas nicht, bei Hartschaumprodukten, die einen Diffusionsstrom ins Zellgefüge zulassen, sehr wohl zu Feuchtigkeitseintrag und damit einhergehend zu einer Verschlechterung der Wärmedämmfunktion. In diesem Zusammenhang informiert Zimmermann in seinen Bauschäden über die Risiken einer Dämmung mit XPS-Hartschaumdämmplatten. Grundsätzlich gleiche Aussagen ergeben sich aus einer neuerIichen Veröffentlichung zu den Auffeuchtungsmechanismen mit Hartschaum (Mauerwerkskalender 2002). 

Die konkrete Fragestellung für das Wer angesprochene Passivhaus betrifft das Thema weiße Wann~ und Grundwasser. Hier haben wir mit FOAMGLAS8 ‑ Dämmplatten und dem geeigneten Kleber PC® 56 WU eine Lösung ausgearbeitet, die die thermisch und bauphysikalische Funktion von WU‑Beton deutlich verbessert. 

Im Gutachten von Herrn Professor Klopfer lesen Sie, dass die üblicherweise angetroffenen Risse der Weite von 0,15 bis 0,20 mm mit dreifacher Sicherheit überbrückt werden, sofern mit PC® 56 WU die FOAMGLAS® ‑Dämmschicht vollflächig und vollfugig ausgeführt wird. Demgegenüber ist die vollflächige und vollfugige Verlegung von XPS-Hartschaumdämmplatten ist in der großformatigen Lieferform in keinem Falle baustellenüblich bzw. möglich. 

Sofern Sie bzw. der Bauherr dennoch eine punktweise oder teilflächige Verklebung von großformatigen Platten vorziehen, ist die Ausführung mit großformatigen FOAMGLAS®' ‑Boards vorteilhaft. Wie oben erwähnt ist ein Feuchtefilm zwischen Dämmplatten und dem Baukörper bei FOAMGLAS® nicht relevant, bzw. führt nur zu geringer Abführung der Wärmemenge durch Konvektion, während der Diffusionsvorgang durch den dampf‑ und wasserdichten Dämmstoff nicht stattfindet. Deswegen behält das Zellgerüst auf Dauer sein Dämmvermögen. Die punktweise Verklebung von FOAMGLAS® ‑Boards ist handwerklich einfach und ohne weiteres auch im Do‑it‑yourself‑Verfahren umzusetzen. 

Unter Gründungsplatten sehen wir ebenfalls großformatige FOAMGLAS® ‑ Boards darum vorteilhaft, weil einfache Bettungssituationen auch hier wiederum ein Do‑it‑yourself­Verfahren ermöglichen. Feinsplitt oder Kiessandgemisch reichen aus, um den Untergrund zur Aufnahme der Boards zu gewährleisten. Hier ebenfalls erkennbar ein Unterschied zu XPS‑Produkten, die nach bauaufsichtlicher Zulassung eine Magerbetonschicht erfordern. 

Fazit: Sowohl die weiße Wanne ertüchtigt durch FOAMGLAS® ‑ Platten in Verbindung mit PC® 56 WU als auch die Bauweise mit großformatigen FOAMGLAS® ‑ Boards sind thermisch und bauphysikalisch gegenüber der Lösung mit XPS von MM Daneben entstehen durch das Prinzip der druckfesten Dämmung erhebliche Vorteile im statischen Bemessungskonzept von Gründungsplatten bzw. der Gesamtkonstruktion, die mit Hartschaum‑Dämmstoffen, die über Kriechvermögen verfügen und die Bettungsverhältnisse stark vermindern nicht vergleichbar sind. 

Mit freundlichen Grüßen
Deutsche FOAMGLAS® GmbH
Axel Rebel


Neuentwicklung der Deutschen FOAMGLAS® GmbH
Schaumglasdämmung in Kompaktbauweise für hochwertig genutzte weiße Wannen

Die Eigenschaften von Schaumglas

Schaumglas ist seit Jahrzehnten als Wärmedämmstoff im Bauwesen geschätzt:Aufgrund der Dichtigkeit von Glas und der geschlossenen Zellen gegen flüssiges Wasser und diffundierender Wassermoleküle ist der Dämmstoff durchfeuchtungssicher. Außerdem ist Schaumglas baupraktisch stauchungsfrei, druckfest, im Vergleich zu anderen Dämmstoffen hoch belastbar und zeigt praktisch keine Formänderung im Belastungszustand. Schaumglas als Perimeterdämmung darf nach den vorliegenden bauaufsichtlichen Zulassungen bei Bodenfeuchtigkeit, nichtdrückendem Wasser und sogar bei ständig einwirkendem Druckwasser bis 12 m Eintauchtiefe verwendet werden.

Schaumglasdämmung in Kompaktbauweise für hochwertig genutzte weiße Wannen

Der Bitumenkaltkleber PC® 56 WU ist entwickelt worden zur Verklebung von Schaumglas mit Beton-Bauteilen von weißen Wannen, an den Stirnflächen der Dämmplatten und als Deckabstrich für Schaumglas-Oberflächen. Der Kleber besteht im wesentlichen aus einer polymervergüteten, wässerigen Bitumenemulsion, die nach dem Vermischen der beiden Komponenten in relativ kurzer Zeit (ca. 1 Tag) durch Wasserabgabe und hydraulische Abbindung verfestigt. Wie durch Untersuchungen an der Universität Dortmund nachgewiesen wurde, können mit Hilfe von PC® 56 WU auf Beton aufgeklebte Schaumglas-Platten sich öffnende Risse im Beton überbrücken. Verwendet man dazu den Kleber PC® 56 WU, so erreicht man, dass bei einer Rissbildung – bei Einhalten einer maximalen Rissweite von 0,2 mm im WU-Beton – die Schaumglasdämmschicht mit dem Kleber den Riss mit einer dreifachen Sicherheit wasserundurchlässig überbrückt. Dadurch kann die Dichtigkeit gegen flüssiges Wasser an solchen Rissen erhalten werden.

Die Bedeutung von „Weißen Wannen“

„Weiße Wannen“ gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Der Betonkeller, konzipiert als weiße Wanne, ist heute eine gefragte Konstruktion. Um bei hochwertiger Nutzung den Energieverbrauch langfristig niedrig zu halten und den weiteren bauphysikalischen Notwendigkeiten gerecht zu werden, müssen weiße Wannen mit Dämmstoffen und weiteren Bauprodukten komplettiert werden. Die nun gültige Energieeinsparverordnung belohnt
Wärmedämmaßnahmen aber auch bei nicht hochwertig genutzten weißen Wannen durch günstigere Abminderungsfaktoren für die Kellerdecke und durch eine kleinere Anlagenaufwandszahl für die Heizanlage im Keller.

Pittsburgh Corning - Hersteller des Dämmstoffes FOAMGLAS® - bietet nun einen speziellen, lösemittelfreien Kaltbitumenkleber an, mit dem Schaumglas in der bewährten Kompaktbauweise raumsparend außen auf WU-Betonwannen aufgeklebt werden kann. Dieser Kleber hat die besondere Eigenschaft, dass bei einer Trennrissbildung in der weißen Wanne die Wasserdichtigkeit am Riss durch den Kleber im Schutz der Schaumglasbekleidung erhalten bleibt. Bei WU-Betonwannen mit hochwertiger Raumnutzung, bei denen ein Feuchteschaden durch das Wasser im Baugrund nicht vertretbar ist, bietet also die Schaumglas-Perimeterdämmung mit dem neuen Kleber PC® 56 WU eine zusätzliche Sicherheit an später evtl. auftretenden Rissen.

Die in diesem Rahmen geeigneten Nachweise und ein Ausführungsvorschlag werden im Gutachten von Herrn Dr.-Ing. Heinz Klopfer ZDI, em. Professor für Bauphysik, veröffentlicht. Dabei wird ersichtlich, dass FOAMGLAS® - in der hier beschriebenen Weise angewendet - also zusätzlichen Feuchteschutz und einen auf Dauer sicheren Wärmeschutz auch unter technisch anspruchvollsten Bedingungen ermöglicht und wirkungsvoll zur Einergieeinsparung beiträgt. Die Systemkonzeption ist ebenfalls für die flächig lastabtragende Gründungsplattendämmung erprobt.

Lastabtragende Wärmedämmung aus Schaumglas

Bei der Ausführung einer Dämmung im Boden ist besondere Sorgfalt geboten, weil es sich um ein Einsatzgebiet handelt, welches nachträglich nicht mehr zugänglich ist. Schaumglas eignet sich als erdangrenzender Dämmstoff, weil das wasserund dampfdichte, geschlossenzellige Glasschaumgefüge seine Eigenschaften – an erster Stelle die Wärmedämmfunktion – auf Dauer nicht ändert. Zudem läßt sich das baupraktisch stauchungsfreie Produkt auch lastabtragend unter Gründungsplatten hervorragend in das statische Konzept/ Bettungskonzept integrieren. Entsprechende bauaufsichtliche Zulassungen liegen vor.

Schaumglas – ideal für sämtliche Bodenarten und Feuchtebelastungen

Aus den Vorteilen der geschlossenen Zellstruktur läßt sich ein weiterer Nutzen ableiten, der darüber hinaus zu erheblicher Reduzierung der Baukosten führt: Unter Berücksichtigung der geeigneten Bauwerksabdichtung (grundwasserhaltend) kann bei sämtlichen Feuchtebeanspruchungskriterien trotz Perimeterdämmung und Bodenverhältnissen auf eine Dränage verzichtet werden. Dies ist die logische Folge aus der Grundwassertauglichkeit der Dämmplatten aus Schaumglas. Damit entfallen nicht nur Investitionskosten, sondern auch Folgekosten, die durch den Betrieb und die Wartung der Entwässerungstechnik normalerweise entstehen. Auch werden die Abwassergebühren oft vergünstigt, sofern Niederschlagswässer nicht gefaßt werden, sondern direkt im Boden versickern.

Bei Perimeterdämmungen aus Hartschaumdämmstoffen, z. B. Polystyrol-Hartschaumplatten (PS) oder Polyurethan-Hartschaumplatten (PUR) sind demgegenüber Dränagemaßnahmen vorzusehen, sofern von bindigen oder geschichteten wasserdurchlässigen Böden, bei denen Stau- oder Schichtenwasser auftreten kann, ausgegangen werden muß. Der Einsatz im Kapillarsaum des Grundwassers und im Bereich des drückenden Wassers ist nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung bei den genannten Dämmstoffen nicht möglich. Auch im Wandbereich in Tiefen von mehr als 3 m unter Geländeoberfläche ist die Verwendung von PS-/PU-Dämmplatten als Perimeterdämmung untersagt.

Weiter müssen sich Planer bei diesen stauchbaren Dämmprodukten über die gebäudenahen Verkehrslasten Gedanken machen. Auch insofern werden die Anwendungsmöglichkeiten von Hartschaumprodukten gravierend eingeschränkt. Derartige Einsatzgrenzen von PS-Hartschaumplatten bzw. PURHartschaumplatten sind dem druckfesten und wasserresistenten Dämmstoff aus Glasschaum fremd.

Schaumglas bietet deutliche Vorteile, auch unter ökologischen Gesichtspunkten. Denn das Wasser wird nicht im Kanalisationsnetz künstlich abgeleitet, sondern verbleibt dort, wo es naturgemäß hingehört – im Boden. Schaumglas selbst ist als umweltverträgliches Bauprodukt für die Einbindung in den Boden-Feuchtehaushalt geeignet. Wassergefährdende Stoffe werden ebenfalls von den verarbeiteten Klebern/Zubehörprodukten nicht abgegeben.

Schaumglas belegt mit einer möglichen Eintauchtiefe ins Grundwasser von bis zu 12 m unangefochten den Spitzenplatz hinsichtlich der für Perimeterdämmungen zugelassenen Belastungssituation.

Schaumglas-Platten  bieten zuverlässigen Wärmeschutz – ohne Abstriche

Als wichtigste Eigenschaft der Dämmstoffe ist der thermische Wärmeschutz anzuführen. Dabei sind die Auswirkungen des Erdreichs bzw. der Erdfeuchte auf den tatsächlich geleisteten und langfristigen Dämmwert nicht zu übersehen. Für Schaumglasplatten – üblich in der Perimeterdämmung sind Schaumglas-Platten T4-040 - gilt der Bemessungswert von λR = 0,040 W/mK. Die Platten sind in beliebiger Dicke verfügbar, so dass selbst den strengsten Anforderungen, beispielsweise von Passivhäusern entsprochen werden kann.

Die ausführliche kostenlose Broschüre „Gutachten über Schaumglasdämmung in Kompaktbauweise für hochwertig genutzte weiße Wannen“ von Herrn Prof. Klopfer sowie weitere ausführliche Planungsunterlagen rund ums Planen von Boden- und der Perimeterdämmung können bei der Deutschen FOAMGLAS® GmbH angefordert werden.

Deutsche FOAMGLAS® GmbH
Info@foamglas.de
www.foamglas.de

Schaumglas-Dämmplatten zum Dämmen und Abdichten von Weißen Wannen:

Schaumglas-Dämmplatten an der Wand

Schaumglas-Dämmplatten unter der Sohle


Perimeterdämmung
lastabtragende Wärmedämmung mit Dämmstoffen aus Schaumglas

Kellerbauwerke sind mehr und mehr gefragt, weil durch steigende Grundstückspreise die Nutzung auch der Tiefgeschosse sinnvoller wird. Anfänglich nur zu untergeordneten Zwecken, z. B. als Lager oder Parkraum, überwiegen mittlerweile wohn- und wohnähnliche Nutzung. Im gewerblichen Bereich werden oft die Technik- oder Computerzentralen in erdberührte Gebäudeteile verlagert.

Folglich ist die Bodendämmung dringend notwendig, um auf der einen Seite unnötige Energieverluste zu vermeiden und auf der anderen Seite die bauphysikalische Funktion sicherzustellen. Auch kann die Dämmung als „Schutz der Abdichtung“ angesehen werden. Nach den Vorgaben der EnEV (s.u.) ist ebenfalls der maximal festgelegte Primärenergiebedarf einzuhalten. Auch aus diesem Grund ist die Bodendämmung "ein Muß".

Perimeter -und Bodendämmung / stauchungsfrei druckfest und feuchtebeständig

Neu ist die Erkenntnis, dass eine Schaumglas-Dämmung auch als ergänzende bauphysikalische Maßnahme und Feuchteschutz in Verbindung mit weißen Wannen (WU-Beton) angenommen werden kann. Dies gewährleistet nur der vollflächig und vollfugig verklebte Aufbau mit den geeigneten Systemprodukten.
Zweckmäßigerweise (insbesondere in der Neubausituation) wird die Dämmung außerhalb der Bauwerksabdichtung angeordnet. Diesen Anwendungsbereich bezeichnet man als "Perimeterdämmung". Planer stützen sich auf Normen und Zulassungen ab; sie sind allerdings dennoch ihrer eigenen Verantwortung nicht entbunden.

Bei der Ausführung einer Dämmung im Boden ist besondere Sorgfalt geboten, weil es sich um ein Einsatzgebiet handelt, welches nachträglich nicht mehr zugänglich ist.

geschlossenes Zellgefüge kann kein Wasser aufnehmen

Schaumglas eignet sich als erdangrenzender Dämmstoff, weil das wasser- und dampfdichte, geschlossenzellige Glasschaumgefüge seine Eigenschaften – an erster Stelle die Wärmedämmfunktion – auf Dauer nicht ändert.

lastabtragende Bodendämmung mit FOAMGLAS –Platten in Heißbitumen

Zudem lässt sich das baupraktisch stauchungsfreie Produkt auch lastabtragend unter Gründungsplatten hervorragend in das statische Konzept / Bettungskonzept integrieren. Entsprechende bauaufsichtliche Zulassungen liegen vor.
 

Wärmebrücken vermeiden

Im Zusammenhang mit Kellerwänden und Böden gilt es, die besonderen Bodenverhältnisse sowie die bauphysikalischen Bedingungen zu berücksichtigen. Die Erwartung des Bauherren lautet, alle vielfältigen Varianten einer Innenraumnutzung schadlos zu ermöglichen. Auch aufgrund der oft nur eingeschränkten Lüftungsmöglichkeiten ist leistungsfähiger Wärmeschutz – und damit hohe raumseitige Wandtemperatur – für die einwandfreie Funktion von hochwertig genutzten Kellern notwendig. Schließlich stellt die EnEV 2002 auch die Bedeutung von Wärmebrücken heraus und fordert zu durchdachten Konstruktionen und Details auf. Dem Planungsgrundsatz "Wärmebrücke schließen" sollte nach Möglichkeit immer entsprochen werden. Die nach Grafik 2 ausgewiesenen längenbezogenen Wärmebrückenverlustkoeffizienten (-Werte), f-Werte und Thermografien legen nahe: möglichst gebäudeumfassend lückenlos dämmen! Schaumglas bietet die Lösungsmöglichkeit und damit die geeignete Perimeterdämmung.

In jedem Falle ist die ununterbrochene Wärmedämmung erdberührter Gebäudeteile von Vorteil. Gegenüber den nicht optimierten Vorschlägen des Beiblattes 2, DIN 4108, senken die optimierten Lösungen mit Schaumglas den längenbezogenen Wärmebrückenverlustkoeffizienten von ca. 0,50 W/mK auf fast 0,0.

Grafik 1:
Flächig lastabtragende Gründungsplatten-Dämmung mit FOAMGLAS®
Wärmebrücke optimal beseitigt

Grafik 2
Musterlösung Beiblatt 2, DIN 4108 -
Wärmebrücke noch vorhanden

Außergewöhnliche Eigenschaften von Schaumglas

Schaumglas ist ein Dämmstoff mit außergewöhnlichen und für den Einsatz im Boden idealen Eigenschaften.
Aufgrund der geschlossenzelligen Materialstruktur ist Schaumglas absolut wasser- und dampfdicht. Sowohl unkaschierte Schaumglas -Platten als auch beschichtete Schaumglas-BOARDs stellen in der Perimeterdämmung bei jeder Wasserbelastung und beliebigen Bodenverhältnissen unvermindert ihre Wärmedämmeigenschaften über den gesamten Lebenszyklus den Gebäuden bereit. Die produktspezifischen Eigenschaften stellen sicher, dass eine Feuchtebeaufschlagung jedweder Art nicht zur Auffeuchtung führt und somit den Wärmeschutz der Dämmplatten vermindert. Schaumglas ist die einzige Dämmstoffgattung, welche die Eigenschaft "wasserdampfdicht, sd > 1500 m" für sich in Anspruch nehmen darf. Auch ein Feuchtefilm zu beiden Seiten der Dämmplatten – z. B., wenn durch die baupraktisch bisweilen unvollständige Verklebung in den Stoßfugen und rückseitig eine Umläufigkeit mit Wasser stattfindet– kann keine Diffusionsprozesse auslösen. Der Wärmeschutz kann durch Feuchteeinlagerung im Zellgerüst nicht vermindert werden.
 

Zur Verlegetechnik

Schaumglas-Dämmplatten werden vollflächig und vollfugig auf die Wandflächen bzw. die Bauwerksabdichtung geklebt; alternativ werden großformatige Schaumglas-BOARDs batzenförmig mit 2-Komponenten-Kaltbitumenkleber PC 56 auf dem Untergrund befestigt. Handwerklich einfach werden die Dämmplatten wärmebrückenfrei und lückenlos, vom Fundamentvorsprung ausgehend, im Verband aufgebaut.

Verlegung der FOAMGLAs–BOARDs Aufziehen des Klebers PC 56 auf FOAMGLAS-Platten

Sofern mit Schaumglas-Platten gearbeitet wird, erhält die Dämmung in einem abschließenden Arbeitsgang einen zellfüllenden Deckabstrich mit Klebe- und Beschichtungsmasse PC 56. Ebenfalls kann die Bauwerksabdichtung auf der Dämmplattenoberfläche ausgeführt werden. Denn Schaumglas-READY BOARDs sind als "druckfeste Rücklage" ohne weiteres dafür geeignet.

Aufflämmen der Bauwerksabdichtung auf FOAMGLAS-READY BOARDs

Die Dämmplatten besitzen zur Aufnahme von Schweißbahnen eine Bitumenkaschierung. Von unten nach oben werden die Abdichtungsbahnen vollflächig auf Schaumglas aufgeschweißt.

Schaumglas – ideal für sämtliche Bodenarten und Feuchtebelastungen

Aus den Vorteilen der geschlossenen Zellstruktur läßt sich ein weiterer Nutzen ableiten, der darüber hinaus zu erheblicher Reduzierung der Baukosten führt:

Unter Berücksichtigung der geeigneten Bauwerksabdichtung (grundwasserhaltend) kann bei sämtlichen Feuchtebeanspruchungskriterien trotz Perimeterdämmung und Bodenverhältnissen auf eine Dränage verzichtet werden. Dies ist die logische Folge aus der Grundwassertauglichkeit der Dämmplatten aus Schaumglas. Damit entfallen nicht nur Investitionskosten, sondern auch Folgekosten, die durch den Betrieb und die Wartung der Entwässerungstechnik normalerweise entstehen. Auch werden die Abwassergebühren oft vergünstigt, sofern Niederschlagswässer nicht gefaßt werden, sondern direkt im Boden versickern.
Bei Perimeterdämmungen aus Hartschaumdämmstoffen, z. B. Polystyrol-Hartschaumplatten (PS) oder Polyurethan-Hartschaumplatten (PUR) sind demgegenüber Dränagemaßnahmen vorzusehen, sofern von bindigen oder geschichteten wasserdurchlässigen Böden, bei denen Stau- oder Schichtenwasser auftreten kann, ausgegangen werden muß. Der Einsatz im Kapillarsaum des Grundwassers und im Bereich des drückenden Wassers ist nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung bei den genannten Dämmstoffen nicht möglich. Auch im Wandbereich in Tiefen von mehr als 3 m unter Geländeoberfläche ist die Verwendung von PS-/PU-Dämmplatten als Perimeterdämmung untersagt. Weiter müssen sich Planer bei diesen stauchbaren Dämmprodukten über die gebäudenahen Verkehrslasten Gedanken machen. Auch insofern werden die Anwendungsmöglichkeiten von Hartschaumprodukten gravierend eingeschränkt.
Derartige Einsatzgrenzen von PS-Hartschaumplatten bzw. PUR-Hartschaumplatten sind dem druckfesten und wasserresistenten Dämmstoff aus Glasschaum fremd.

Schaumglas bietet deutliche Vorteile, auch unter ökologischen Gesichtspunkten. Denn das Wasser wird nicht im Kanalisationsnetz künstlich abgeleitet, sondern verbleibt dort, wo es naturgemäß hingehört – im Boden. Schaumglas selbst ist als umweltverträgliches Bauprodukt für die Einbindung in den Boden-Feuchtehaushalt geeignet. Wassergefährdende Stoffe werden ebenfalls von den verarbeiteten Klebern/Zubehörprodukten nicht abgegeben.

Schaumglas belegt mit einer möglichen Eintauchtiefe ins Grundwasser von bis zu 12 m unangefochten den Spitzenplatz hinsichtlich der für Perimeterdämmungen zugelassenen Belastungssituation.

Schaumglas-Platten bieten zuverlässigen Wärmeschutz – ohne Abstriche

Als wichtigste Eigenschaft der Dämmstoffe ist der thermische Wärmeschutz anzuführen. Dabei sind die Auswirkungen des Erdreichs bzw. der Erdfeuchte auf den tatsächlich geleisteten und langfristigen Dämmwert nicht zu übersehen. Für Schaumglasplatten – üblich in der Perimeterdämmung sind Schaumglas-Platten T4-040 - gilt der Bemessungswert von R = 0,040 W/mK. Die Platten sind in beliebiger Dicke verfügbar, so dass selbst den strengsten Anforderungen, beispielsweise von Passivhäusern entsprochen werden kann.

Dem gegenüber ist bei einigen Produkten der Hartschaumgattung im bauphysikalischen Nachweis der Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit um einen beträchtlichen Zuschlag zu ergänzen, um den Wärmedurchgangskoeffizienten zu bestimmen.

Als Beispiele: U = 0,04 W/m²K für PS-/PU-Dämmstoffe, das sind durchaus 2 – 3 cm notwendige Mehrdicke – je nach gefordertem U-Wert. Näheres sagen die gültigen Zulassungen aus. Ob die formellen Leitlinien des Deutschen Institutes für Bautechnik ausreichen, um den tatsächlichen Wärmeschutz von Perimeterdämmstoffen, diesen teils offenzelligen Baustoffen, zu beurteilen, wird von Vielen bezweifelt. So sind die Bodenverhältnisse, die Wasserabflußrichtung sowie die mehr oder weniger sorgsam ausgeführte Verklebung für erhöhte Feuchtegehalte nach Bauschadensbetrachtungen verantwortlich.

 

Bauteile aus WU-Beton

Neben den abgedichteten Außenflächen von Kellern treten vermehrt Baukörper mit Außenbauteilen aus wasserundurchlässigem Beton in den Vordergrund. Als Vorteile dieser Bauweise bewerten Planer und Ausführende u.a. die gegen Beschädigung unempfindliche Abdichtung.

Verlegen der FOAMGLAS- Platten auf einer WU Beton Konstruktion – zusätzlicher Feuchteschutz

Die "weiße Wanne" wird als wasserdicht akzeptiert, jedoch sind Dampfdiffusionsprozesse durch den Bauteilquerschnitt nicht unterbunden. Wasserdicht heißt nicht wasserdampfdicht. Ebenso sind feine Risse nicht auszuschließen, die auch bei sorgsam ausgeführter Rißweitenbeschränkung das Gefüge der Betonkonstruktion durchtrennen können. Deswegen wird bei hochwertiger Nutzung oft eine Sekundärabdichtung gewählt oder zusätzliche Funktionsebenen, die die uneingeschränkte Raumnutzung bei hochwertiger Beanspruchung sicherstellen sollen. Dies könnte auch eine aufgeständerte Bodenkonstruktion, eine "Raum im Raum"-Bauweise oder zusätzliche Anlagen- bzw. Lüftungstechnik sein. Konkret gilt es, den Feuchtestrom aus dem Erdreich unschädlich zu machen.

Schaumglas, verklebt auf WU-Betonbauteilen, bietet zusätzlichen Feuchteschutz

Schaumglas bietet in kompakter, d.h. vollflächiger und vollfugiger Verklebung auf WU-Betonbauteilen die Ergänzungsfunktion, die selbst hochwertige Nutzung der Kellerräume ermöglicht. Die Perimeterdämmung mit dem dampfdichten Dämmstoff sowie Verklebung mit dem neuen
Kleber PC 56 WU liefert zusätzliche Sicherheit an später eventuell auftretenden Rissen – also ergänzenden Feuchteschutz.

Vollflächiges Abspachteln der FOAMGLAS- Platten mit PC 56 WU

Sämtliche Arten von Innenböden und Wandverkleidungen sind ausführbar. Wie durch Untersuchungen an der Universität Dortmund nachgewiesen, können auf Beton mit PC 56 WU aufgeklebte Schaumglasplatten sich öffnende Risse überbrücken, wenn die Rißweite im Beton 0,6 mm nicht übersteigt. Dadurch kann die Dichtheit gegen flüssiges Wasser erhalten werden. Konstruktiv ist durch Rißweitenbeschränkung mittels entsprechender Stahlbewehrung sicherzustellen, daß die Rißweite von 0,2 mm im WU-Beton nicht überschritten wird. In dieser Ausführungsweise ist, wie bauüblich, dreifache Sicherheit vorausgesetzt. Somit eröffnet die vollflächige und vollfugige Verklebung mit dem dampfdiffusionsdichten Schaumglas auf Betonbauteilen von "weißen Wannen" die Möglichkeit, eine hochwertige Raumnutzung auf Dauer sicherzustellen. Die Feuchtewanderung jedweder Art durch das Bauteil "weiße Wanne" ist abgestellt.

Die Gründungsplatte wird zweckmäßigerweise flächig ausgeführt –
lückenlose Ausgestaltung von Wärmedämmschichten

Das klassische, statische Konzept von Kellerböden beruht auf raumgroßen Bodenplatten sowie Wänden, die über Streifenfundamente die Lasten abtragen. Ob eine derartige Gründung heute noch sinnvoll ist, wird zunehmend bezweifelt. Beim Gründungskonzept über Streifenfundamente lassen sich Wärmebrücken nicht vermeiden. Selbst in den neuerlich veröffentlichten Musterlösungen, Beiblatt 2 der DIN 4108, kommen die genannten bauphysikalischen und thermischen Schwachstellen noch deutlich zum Ausdruck.

Musterlösung Beiblatt DIN 4108

Allgemein gilt ein Konstruktionsprinzip: Unnötige Vor- und Rücksprünge sowie komplizierte Baukörpergeometrien sind zu vermeiden. Die Unterseite der Bodenplatte sollte möglichst planeben sein und auf einer Gleiten ermöglichenden Unterlage aufliegen. Folglich ist eine lückenlos ausgeführte Dämmung anzustreben; die Gründungsplatte wird zweckmäßigerweise flächig oder weitgehend flächig (stetig verlaufend) ausgeführt. Für die später aufbetonierte Gründungsplatte ist diese Konzeption von Vorteil, weil Schwindbehinderung vermieden und somit die zu erwartende Rißbildung a priori vermindert wird.
Die lückenlose Ausgestaltung von Wärmedämmschichten um den Fundamentsockel bringt also Vorteile.

Die lastabtragende Wärmedämmung unter Gründungsplatten

Bei dieser Konstruktion werden an die Druckfestigkeit / Druckspannung und das Stauchungsverhalten der verwendeten Produkte höhere Anforderungen gestellt. Bauaufsichtlich geregelt sind lediglich die Dämmstoffgattungen Schaumglas, XPS-Hartschaum sowie Schaumglassplitt und seit neuestem allerdings mit deutlichen Abstrichen EPS-Dämmstoffe. PU-Dämmstoffe scheiden für ein derartiges Anwendungsgebiet aus. Die Standsicherheit sowie Bettungsverhältnisse, d.h. die Statik des Gebäudes, können durch den Einsatz von Dämmstoffen mehr oder weniger deutlich beeinflusst werden. Verantwortlich für die gesamte Bettungssituation und die Beanspruchung der statisch lastabtragenden Gründungsplatten (z. B. auf Biegung) ist der Steifemodul der Dämmstoffe, deren Druck-Stauchungs-Charakteristik sowie das Kriechverhalten.

Verlegung der FOAMGLAS BOARDs in Frischbeton - eine der zahlreichen Bettungsalternativen -

Schaumglas: Spitzenposition im Bemessungskonzept
 

Schaumglas behauptet in den Bestimmungen für Entwurf und Bemessung eine besondere Position; Wortlauf der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung: "Ein Steifemodul wird für den in dieser Zulassung vorgesehenen Anwendungsbereich nicht angegeben, da das Material steifer als der unter der Gründungsplatte liegende Baugrund ist." Folglich ist lediglich der Nachweis zu führen, ob die durch die Gebäudelast entstehenden Flächenpressungen mit den zulässigen Druckspannungen der Schaumglas-Dämmplatten übereinstimmen.

Mit Werksstandard von je nach Produkttyp 0,7 bis 1,7 N/mm² stauchungsfreier Druckfestigkeit und Nenndruckfestigkeiten von 0,50 bis 1,20 N/mm² (stauchungsfrei) liegen höchste Materialkennwerte vor. Die im Zulassungsverfahren eingeflossenen Sicherheitsbeiwerte führen je nach Produkttyp bis zu 0,38 N/mm² zulässiger Druckspannung für den Nachweis der Standsicherheit.

Fazit

Schaumglas-Platten und großformatige BOARDs sind in vielen Bereichen der Dämmung erdberührter Gebäudeteile mit praktischen Lösungen vorteilhaft. Die bauphysikalischen Stärken des Dämmstoffes werden auf die gesamte Baukonstruktion übertragen. Darüber hinaus werden durch den kriechfreien und druckfesten Dämmstoff schlanke Konstruktionen ermöglicht, so dass die Wirtschaftlichkeit der gesamten Baumaßnahme verbessert wird. Die Anwendungsvielfalt von Schaumglas reicht über sämtliche Bodenverhältnisse bis hin zur Grundwassertauglichkeit in 12 m Tiefe. Mit Schaumglas gedämmte Gebäudeteile stellen die Funktion von Kellerbauten über die gesamte Standzeit des Gebäudes sicher. Dies ist ein entscheidender Pluspunkt, weil die Dämmung sich im später nicht mehr zugänglichen Bereich befindet.

Quelle: Deutsche Pittsburgh Corning, Text und Bilder
(C) HTML-Bearbeitung: DIMaGB.de


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Der Einsatz von Schaumglasplatten als Perimeterdämmung
- 4 Anwendungsfälle der Weißen Wanne (WU-Beton) -

am Beispiel von FOAMGLAS®-Platten
1.1 unter lastabtragenden Gründungsplatten aus Stahlbeton
1.2 unter lastabtragenden Gründungsplatten aus WU-Beton
1.3 unter Bodenplatten (mit Streifenfundamenten) aus WU-Beton/Stahlbeton
am Beispiel von FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs
1.4  unter lastabtragenden Gründungsplatten aus Stahlbeton
1.5 unter lastabtragenden Gründungsplatten aus WU-Beton
1.6 unter Bodenplatten (mit Streifenfundamenten) aus WU-Beton/Stahlbeton
 

Einsatzgebiete/Systembeschreibung
Die außergewöhnlichen Produkteigenschaften des Sicherheitsdämmstoffes FOAMGLAS® führen zu besonderer Eignung in der Bodendämmung. Mit dem Einsatz von FOAMGLAS® in erdberührten Bereichen wird den Grundsätzen der gebäudeumfassenden Wärmedämmung, der Wirtschaftlichkeit und den bauphysikalischen Anforderungskriterien bestens entsprochen.

Die Vorteile:
- wärmebrückenfreie Konstruktion
- Widerstandsfähigkeit gegen mechanische
- Beanspruchung sowie sämtliche Boden- und Feuchteverhältnisse
- Dampfdichtigkeit und Wasserundurchlässigkeit
- Verrottungsbeständigkeit und Schädlingssicherheit
- zusätzliche Abdichtungsfunktion, keine Kapillarität

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für FOAMGLAS ®-Produkte stehen zur Verfügung (Z-23.34-1059). Wissenschaftliche Untersuchungen belegen darüber hinaus eine kriechfreie Langzeitdruckfestigkeit ohne Verformungserscheinungen. Die Wärmedämmung unter lastabtragenden Gründungsplatten kann ebenfalls im Bereich von ständig oder langanhaltend drückendem Wasser (Grundwasser) ausgeführt werden, und dies bis zu 12 m Grundwasser-Eintauchtiefe.

Wird die Frage nach dem wirtschaftlichsten Bodenaufbau gestellt, bietet die flächig lastabtragende Gründungsplatte auf FOAMGLAS® beste Argumente:
- Baupraktisch stauchungsfreie Druckfestigkeit /steife Bettung der Bodenplatte
- Kriechfreier Unterbau zur Aufnahme weiterer Funktionsschichten
- Keine Einschränkung der Statik
- Schlanke Konstruktion
- Weniger Aushub
- Geringer Armierungsgehalt
- Geringere Bodenplattendicke

 



1.1 FOAMGLAS®-Platten unter lastabtragenden Gründungsplatten aus Stahlbeton
 
1. Erdreich
2. Abgebundene Betonsauberkeitsschicht
3. Voranstrich PC® EM
4. FOAMGLAS®-Platten in Heißbitumen
5. Heißbitumen-Deckabstrich
6. Abdichtung
7. Gründungsplatte
Einsatzgebiete/Systembeschreibung

Mit FOAMGLAS® stehen für diesen Einsatzzweck 4 verschiedene Druckfestigkeiten zur Auswahl. So kann allen objektspezifischen Belangen, sowohl in den unterschiedlichen Wasserbeanspruchungen nach DIN 18 195 sowie der neuen EnEV Rechnung getragen werden.

Die Verlegung der Platten in Heißbitumen führt zu einer zusätzlichen dampfdiffusionssperrenden und wasserundurchlässigen Dämmschichtebene mit sekundärer Abdichtungsfunktion. FOAMGLAS® wird im gesamten Hochbau eingesetzt, auch dort wo aufgrund der Raumnutzung hohe Anforderungen gestellt werden.


Verlegeanweisung

Für die Verlegung von FOAMGLAS®-Platten unter lastabtragenden Gründungsplatten von Gebäuden muss ein tragfähiger Untergrund in Form einer abgebundenen Sauberkeitsschicht aus Beton vorhanden sein. Die Oberfläche der Sauberkeitsschicht muss frei von Kiesnestern und ausreichend eben gemäß DIN 18 202 sein.

Der Untergrund muss trocken, sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen.

Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Sprühgerät oder Rolle auftragen. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1 : 3 mit Wasser verdünnt).

Die FOAMGLAS®-Platten in den Abmessungen 60 x 45 bzw. 60 x 60 cm werden mit Heißbitumen, z.B. 85/25, vollflächig und vollfugig mit pressgestoßenen Fugen im Verband durch diagonales Einschieben auf dem Untergrund verklebt. Verbrauch ca. 3 – 4 kg/m2. (Abb. 1 – 3)

Auf der FOAMGLAS®-Oberfläche wird aus Heißbitumen, z.B. 85/25, ein vollflächiger sowie fugenfüllender Deckabstrich erstellt. Verbrauch ca. 1,5 kg/m2. (Abb. 4)

Die Bauwerksabdichtung nach DIN 18 195 kann auch als mehrlagige bituminöse Abdichtung sowohl im Schweiß-, als auch im Gießverfahren auf den FOAMGLAS®-Platten verlegt werden. (Abb. 5)

Verlegung der Baustahlbewehrung auf Abstandshaltern und Betonieren der Gründungsplatte. (Abb. 6)

Hinweise:
Der Einbau eines Schutzbetons auf der Wärmedämmung kann in Abhängigkeit des Bewehrungsgrades und der Dicke der Bodenplatte zweckmäßig vorgenommen werden. Alternativ kann als Voranstrich auch PC® 3A eingesetzt werden. Verarbeitungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C.


1.2 FOAMGLAS®-Platten unter lastabtragenden Gründungsplatten aus WU-Beton
1.3 FOAMGLAS®-Platten unter Bodenplatten (mit Streifenfundamenten) aus WU-Beton/Stahlbeton
 
1. Erdreich
2. Abgebundene Betonsauberkeitsschicht
3. Voranstrich PC® EM
4. FOAMGLAS®-Platten in Heißbitumen
5. Heißbitumen-Deckabstrich
6. Bodenplatte

Verlegeanweisung

Für die Verlegung von FOAMGLAS®-Platten unter lastabtragenden Gründungsplatten / Bodenplatten (mit Streifenfundamenten) von Gebäuden muss ein tragfähiger Untergrund in Form einer abgebundenen Sauberkeitsschicht aus Beton vorhanden sein. Die Oberfläche der Sauberkeitsschicht muss frei von Kiesnestern und ausreichend eben gemäß DIN 18 202 sein.

Der Untergrund muss trocken, sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen.

Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Sprühgerät oder Rolle auftragen. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1 : 3 mit Wasser verdünnt).

Die FOAMGLAS®-Platten in den Abmessungen 60 x 45 bzw. 60 x 60 cm werden mit Heißbitumen, z.B. 85/25 vollflächig und vollfugig mit pressgestoßenen Fugen im Verband durch diagonales Einschieben auf dem Untergrund verklebt. Verbrauch ca. 3 – 4 kg/m2. (Abb. 1 – 3)

Auf der FOAMGLAS®-Oberfläche wird aus Heißbitumen, z.B. 85/25 ein vollflächiger sowie fugenfüllender Deckabstrich erstellt. Verbrauch ca. 1,5 kg/m2. (Abb. 4)

Verlegung der Baustahlbewehrung auf Abstandshaltern und betonieren der Gründungsplatte. (Abb. 6)

 

Abb. 1:
Gießen
Abb. 2:
Verlegen
Abb. 3:
Einschieben
Abb. 4:
Decken
Abb. 5:
Abdichtung (1.1)
Abb. 6:
Stahl + Beton


1.4 FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs unter lastabtragenden Gründungsplatten aus Stahlbeton
1.5 FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs unter lastabtragenden Gründungsplatten aus WU-Beton
1.6 FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs unter Bodenplatten (mit Streifenfu.) aus WU-Beton/Stahlbeton

FOAMGLAS® bietet als Wärmedämmung unter lastabtragenden Gründungsplatten mit den großformatigen FLOOR-BOARD s drei verschiedene Produkte, die sich in der Druckfestigkeit unterscheiden. Die Verlegung der FOAMGLAS®-BOARD’s in der Trockenbauweise ist rationell und kostengünstig. FOAMGLAS ® wird im gesamten Hochbau eingesetzt, auch dort, wo aufgrund der Raumnutzung hohe Anforderungen gestellt werden.
 

1. Erdreich
2. Frischbeton
3. FOAMGLAS®-FLOOR-BOARDs
4. PE-Folie
5. Gründungsplatte

Verlegeanweisung

Für die Verlegung von FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs unter Bodenplatten (mit Streifenfundament) von Gebäuden muss ein tragfähiger Untergrund vorhanden sein. Die Verlegung kann erfolgen auf
– Kieskofferschicht mit eben abgezogener Feinsplittauflage, (Abb. 1)
– eben abgezogenem verdichtetem Kies-Sand-Gemisch 0/8, (Abb. 2)
– nicht abgebundenem Frischbeton. (Abb. 3)

nur bei 1.4:

Die Bauwerksabdichtung nach DIN 18 195 kann auch als mehrlagige bituminöse Abdichtung sowohl im Schweiß-, als auch im Gießverfahren auf den FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs verlegt werden.

Zum Schutz der Abdichtung wird eine Lage PE-Folie, d => 0,2 mm, mit mind. 10 cm Überlappung und darauf der nach DIN 18 195, Teil 10, notwendige Schutzbeton, d => 50 mm aufgetragen. (Abb. 4)

Die FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs in den Abmessungen 60 x 120 cm werden mit pressgestoßenen Fugen im Verband auf dem Untergrund lose verlegt.

Auf den werkseitig kaschierten FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs wird eine Trennlage aus PE-Folie, d => 0,2 mm, mit mind. 10 cm Überlappung aufgelegt. (Abb. 4)

Verlegung der Baustahlbewehrung auf Abstandshaltern und Betonieren der Bodenplatte. (Abb. 5)

Anmerkung:
Unter den Streifenfundamenten ist der Einsatz von FOAMGLAS® je nach den statischen Randbedingungen zu beurteilen. Bei Einsatz einer Bodenplatte aus Stahlbeton müssen die Anforderungen gemäß DIN 18 195 beachtet werden.

Hinweise
Der Einbau eines Schutzbetons auf der Wärmedämmung kann in Abhängigkeit des Bewehrungsgrades und der Dicke der Bodenplatte zweckmäßig vorgenommen werden. Als sekundäre Abdichtungsfunktion können die FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs in den Fugen auch mit PC® 56 verklebt werden. Verarbeitungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C.
 

Abb. 1:
Untergrund
Abb. 2:
Verlegung
Abb. 3:
Frischbeton
Abb. 4:
PE-Folie
Abb. 5:
Stahl + Beton

Bildbericht:
Anwendungsfall Boden
Einsatz unter Sohlen
 
© Bild- und Textmaterial von Foamglas GmbH
Nachbearbeitung für HTML
und Komposition: DIMaGB.de
 


Der Einsatz von Schaumglasplatten als Perimeterdämmung
- 4 Anwendungsfälle der Weißen Wanne (WU-Beton) -

am Beispiel von FOAMGLAS®-Platten
1.1 unter lastabtragenden Gründungsplatten aus Stahlbeton
1.2 unter lastabtragenden Gründungsplatten aus WU-Beton
1.3 unter Bodenplatten (mit Streifenfundamenten) aus WU-Beton/Stahlbeton
am Beispiel von FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs
1.4  unter lastabtragenden Gründungsplatten aus Stahlbeton
1.5 unter lastabtragenden Gründungsplatten aus WU-Beton
1.6 unter Bodenplatten (mit Streifenfundamenten) aus WU-Beton/Stahlbeton
 

Einsatzgebiete/Systembeschreibung
Die außergewöhnlichen Produkteigenschaften des Sicherheitsdämmstoffes FOAMGLAS® führen zu besonderer Eignung in der Bodendämmung. Mit dem Einsatz von FOAMGLAS® in erdberührten Bereichen wird den Grundsätzen der gebäudeumfassenden Wärmedämmung, der Wirtschaftlichkeit und den bauphysikalischen Anforderungskriterien bestens entsprochen.

Die Vorteile:
- wärmebrückenfreie Konstruktion
- Widerstandsfähigkeit gegen mechanische
- Beanspruchung sowie sämtliche Boden- und Feuchteverhältnisse
- Dampfdichtigkeit und Wasserundurchlässigkeit
- Verrottungsbeständigkeit und Schädlingssicherheit
- zusätzliche Abdichtungsfunktion, keine Kapillarität

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für FOAMGLAS ®-Produkte stehen zur Verfügung (Z-23.34-1059). Wissenschaftliche Untersuchungen belegen darüber hinaus eine kriechfreie Langzeitdruckfestigkeit ohne Verformungserscheinungen. Die Wärmedämmung unter lastabtragenden Gründungsplatten kann ebenfalls im Bereich von ständig oder langanhaltend drückendem Wasser (Grundwasser) ausgeführt werden, und dies bis zu 12 m Grundwasser-Eintauchtiefe.

Wird die Frage nach dem wirtschaftlichsten Bodenaufbau gestellt, bietet die flächig lastabtragende Gründungsplatte auf FOAMGLAS® beste Argumente:
- Baupraktisch stauchungsfreie Druckfestigkeit /steife Bettung der Bodenplatte
- Kriechfreier Unterbau zur Aufnahme weiterer Funktionsschichten
- Keine Einschränkung der Statik
- Schlanke Konstruktion
- Weniger Aushub
- Geringer Armierungsgehalt
- Geringere Bodenplattendicke

 



1.1 FOAMGLAS®-Platten unter lastabtragenden Gründungsplatten aus Stahlbeton
 
1. Erdreich
2. Abgebundene Betonsauberkeitsschicht
3. Voranstrich PC® EM
4. FOAMGLAS®-Platten in Heißbitumen
5. Heißbitumen-Deckabstrich
6. Abdichtung
7. Gründungsplatte
Einsatzgebiete/Systembeschreibung

Mit FOAMGLAS® stehen für diesen Einsatzzweck 4 verschiedene Druckfestigkeiten zur Auswahl. So kann allen objektspezifischen Belangen, sowohl in den unterschiedlichen Wasserbeanspruchungen nach DIN 18 195 sowie der neuen EnEV Rechnung getragen werden.

Die Verlegung der Platten in Heißbitumen führt zu einer zusätzlichen dampfdiffusionssperrenden und wasserundurchlässigen Dämmschichtebene mit sekundärer Abdichtungsfunktion. FOAMGLAS® wird im gesamten Hochbau eingesetzt, auch dort wo aufgrund der Raumnutzung hohe Anforderungen gestellt werden.


Verlegeanweisung

Für die Verlegung von FOAMGLAS®-Platten unter lastabtragenden Gründungsplatten von Gebäuden muss ein tragfähiger Untergrund in Form einer abgebundenen Sauberkeitsschicht aus Beton vorhanden sein. Die Oberfläche der Sauberkeitsschicht muss frei von Kiesnestern und ausreichend eben gemäß DIN 18 202 sein.

Der Untergrund muss trocken, sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen.

Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Sprühgerät oder Rolle auftragen. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1 : 3 mit Wasser verdünnt).

Die FOAMGLAS®-Platten in den Abmessungen 60 x 45 bzw. 60 x 60 cm werden mit Heißbitumen, z.B. 85/25, vollflächig und vollfugig mit pressgestoßenen Fugen im Verband durch diagonales Einschieben auf dem Untergrund verklebt. Verbrauch ca. 3 – 4 kg/m2. (Abb. 1 – 3)

Auf der FOAMGLAS®-Oberfläche wird aus Heißbitumen, z.B. 85/25, ein vollflächiger sowie fugenfüllender Deckabstrich erstellt. Verbrauch ca. 1,5 kg/m2. (Abb. 4)

Die Bauwerksabdichtung nach DIN 18 195 kann auch als mehrlagige bituminöse Abdichtung sowohl im Schweiß-, als auch im Gießverfahren auf den FOAMGLAS®-Platten verlegt werden. (Abb. 5)

Verlegung der Baustahlbewehrung auf Abstandshaltern und Betonieren der Gründungsplatte. (Abb. 6)

Hinweise:
Der Einbau eines Schutzbetons auf der Wärmedämmung kann in Abhängigkeit des Bewehrungsgrades und der Dicke der Bodenplatte zweckmäßig vorgenommen werden. Alternativ kann als Voranstrich auch PC® 3A eingesetzt werden. Verarbeitungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C.


1.2 FOAMGLAS®-Platten unter lastabtragenden Gründungsplatten aus WU-Beton
1.3 FOAMGLAS®-Platten unter Bodenplatten (mit Streifenfundamenten) aus WU-Beton/Stahlbeton
 
1. Erdreich
2. Abgebundene Betonsauberkeitsschicht
3. Voranstrich PC® EM
4. FOAMGLAS®-Platten in Heißbitumen
5. Heißbitumen-Deckabstrich
6. Bodenplatte

Verlegeanweisung

Für die Verlegung von FOAMGLAS®-Platten unter lastabtragenden Gründungsplatten / Bodenplatten (mit Streifenfundamenten) von Gebäuden muss ein tragfähiger Untergrund in Form einer abgebundenen Sauberkeitsschicht aus Beton vorhanden sein. Die Oberfläche der Sauberkeitsschicht muss frei von Kiesnestern und ausreichend eben gemäß DIN 18 202 sein.

Der Untergrund muss trocken, sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen.

Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Sprühgerät oder Rolle auftragen. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1 : 3 mit Wasser verdünnt).

Die FOAMGLAS®-Platten in den Abmessungen 60 x 45 bzw. 60 x 60 cm werden mit Heißbitumen, z.B. 85/25 vollflächig und vollfugig mit pressgestoßenen Fugen im Verband durch diagonales Einschieben auf dem Untergrund verklebt. Verbrauch ca. 3 – 4 kg/m2. (Abb. 1 – 3)

Auf der FOAMGLAS®-Oberfläche wird aus Heißbitumen, z.B. 85/25 ein vollflächiger sowie fugenfüllender Deckabstrich erstellt. Verbrauch ca. 1,5 kg/m2. (Abb. 4)

Verlegung der Baustahlbewehrung auf Abstandshaltern und betonieren der Gründungsplatte. (Abb. 6)

 

Abb. 1:
Gießen
Abb. 2:
Verlegen
Abb. 3:
Einschieben
Abb. 4:
Decken
Abb. 5:
Abdichtung (1.1)
Abb. 6:
Stahl + Beton


1.4 FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs unter lastabtragenden Gründungsplatten aus Stahlbeton
1.5 FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs unter lastabtragenden Gründungsplatten aus WU-Beton
1.6 FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs unter Bodenplatten (mit Streifenfu.) aus WU-Beton/Stahlbeton

FOAMGLAS® bietet als Wärmedämmung unter lastabtragenden Gründungsplatten mit den großformatigen FLOOR-BOARD s drei verschiedene Produkte, die sich in der Druckfestigkeit unterscheiden. Die Verlegung der FOAMGLAS®-BOARD’s in der Trockenbauweise ist rationell und kostengünstig. FOAMGLAS ® wird im gesamten Hochbau eingesetzt, auch dort, wo aufgrund der Raumnutzung hohe Anforderungen gestellt werden.
 

1. Erdreich
2. Frischbeton
3. FOAMGLAS®-FLOOR-BOARDs
4. PE-Folie
5. Gründungsplatte

Verlegeanweisung

Für die Verlegung von FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs unter Bodenplatten (mit Streifenfundament) von Gebäuden muss ein tragfähiger Untergrund vorhanden sein. Die Verlegung kann erfolgen auf
– Kieskofferschicht mit eben abgezogener Feinsplittauflage, (Abb. 1)
– eben abgezogenem verdichtetem Kies-Sand-Gemisch 0/8, (Abb. 2)
– nicht abgebundenem Frischbeton. (Abb. 3)

nur bei 1.4:

Die Bauwerksabdichtung nach DIN 18 195 kann auch als mehrlagige bituminöse Abdichtung sowohl im Schweiß-, als auch im Gießverfahren auf den FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs verlegt werden.

Zum Schutz der Abdichtung wird eine Lage PE-Folie, d => 0,2 mm, mit mind. 10 cm Überlappung und darauf der nach DIN 18 195, Teil 10, notwendige Schutzbeton, d => 50 mm aufgetragen. (Abb. 4)

Die FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs in den Abmessungen 60 x 120 cm werden mit pressgestoßenen Fugen im Verband auf dem Untergrund lose verlegt.

Auf den werkseitig kaschierten FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs wird eine Trennlage aus PE-Folie, d => 0,2 mm, mit mind. 10 cm Überlappung aufgelegt. (Abb. 4)

Verlegung der Baustahlbewehrung auf Abstandshaltern und Betonieren der Bodenplatte. (Abb. 5)

Anmerkung:
Unter den Streifenfundamenten ist der Einsatz von FOAMGLAS® je nach den statischen Randbedingungen zu beurteilen. Bei Einsatz einer Bodenplatte aus Stahlbeton müssen die Anforderungen gemäß DIN 18 195 beachtet werden.

Hinweise
Der Einbau eines Schutzbetons auf der Wärmedämmung kann in Abhängigkeit des Bewehrungsgrades und der Dicke der Bodenplatte zweckmäßig vorgenommen werden. Als sekundäre Abdichtungsfunktion können die FOAMGLAS®-FLOOR BOARDs in den Fugen auch mit PC® 56 verklebt werden. Verarbeitungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C.
 

Abb. 1:
Untergrund
Abb. 2:
Verlegung
Abb. 3:
Frischbeton
Abb. 4:
PE-Folie
Abb. 5:
Stahl + Beton

Bildbericht:
Anwendungsfall Boden
Einsatz unter Sohlen
 
© Bild- und Textmaterial von Foamglas GmbH
Nachbearbeitung für HTML
und Komposition: DIMaGB.de

 

PS: Wenn ich Presseinformationen von Herstellern wiedergebe, bedeutet das keine Bewerbung.
Ich mag nur nicht so tun, als würde ich das Fahrrad neu erfinden. Das, was gut ist, kann ruhig
weitergesagt werden. Und außerdem muss ein guter Ingenieur nicht alles wissen - er muss nur
wissen, wo alles steht.


2.1 FOAMGLAS®-Dämmung in Kompaktbauweise für hochwertig genutzte
      weiße Wannen mit Spezialkleber PC® 56 WU

Einsatzgebiete/Systembeschreibung

Vorteile des Dämmstoffes

Mit Einsatz von FOAMGLAS® im erdberührten Bereich, also außerhalb der Bauwerksabdichtung, wird den Grundsätzen der gebäudeumfassenden Wärmedämmung, der Wirtschaftlichkeit und der bauphysikalischen Anforderungskriterien bestens entsprochen. Betonkeller, konzipiert als weiße Wannen, sind heute gefragte Konstruktionen. Um bei hochwertiger Nutzung den Engergieverbrauch langfristig niedrig zu halten und den weiteren bauphysikalischen Notwendigkeiten gerecht zu werden, müssen weiße Wannen mit Dämmstoffen und weiteren Bauprodukten komplettiert werden.

Der Dämmstoff ist

  • baupraktisch stauchungsfrei; druckfest
  • maßbeständig; verformt, schüsselt und schwindet nicht
  • dampf- und wasserdicht
  • nichtbrennbar und temperaturbeständig
  • alterungsbeständig, da unverrottbar

FOAMGLAS® ist leicht zu bearbeiten und sowohl im Bauzustand als auch in der Nutzungsphase feuchte- bzw. witterungsunempfindlich.

Vorteil des Systems

Der Spezialkleber PC® 56 WU wurde zur Verklebung von FOAMGLAS® mit Betonbauteilen von weißen Wannen und als Deckabstrich für FOAMGLAS®-Oberflächen entwickelt.  Der Kleber besteht im Wesentlichen aus einer polymervergüteten Bitumenemulsion. Durch Untersuchungen an der Universität Dortmund wurde nachgewiesen, dass mit Hilfe von PC® 56 WU auf Beton aufgeklebte FOAMGLAS®-Platten sich öffnende Risse im Beton überbrücken, wenn eine Rissweite von 0,6 mm nicht überstiegen wird. Dadurch kann die Dichtigkeit gegen flüssiges Wasser an solchen Rissen erhalten werden. Verwendet man dazu den Kleber PC® 56 WU, so erreicht man, dass bei einer Rissbildung – bei Einhalten einer maximalen Rissweite von 0,2 mm im WU-Beton – die FOAMGLAS®-Dämmschicht mit dem Kleber den Riss mit einer dreifachen Sicherheit wasserundurchlässig überbrückt.

Eine Vielzahl von technischen Vorzügen führt daneben zu Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der gedämmten Konstruktionen.

  • Feuchteaufnahmen durch Diffusionen oder Wärmeverluste durch Luftströmungen sind in der Kompaktbauweise ausgeschlossen.
  • Der Wärmeschutz des Gebäudes bleibt über die gesamte Nutzungsdauer konstant.
  • In der Kompaktbauweise werden keine Wärmebrücken beispielsweise durch mechanische Befestigungen oder offene Fugen eingebaut, somit entspricht das System durch die hohlraumfreie Verklebung ebenfalls den Forderungen der EnEV nach Luftdichtigkeit.
  • Durch die hohe Druckfestigkeit von FOAMGLAS® werden die äußeren Kräfte – durch das Erdreich- dauerhaft schadlos aufgenommen.

FOAMGLAS® bleibt in der Kompaktbauweise absolut formbeständig und altert nicht. Die kompakte Verklebung zwischen tragendem Untergrund, Dämmung ist dauerhaft funktionsfähig. So bietet das umweltverträgliche Bauprodukt zudem den Nutzen der Nachhaltigkeit über die gesamte Standzeit des Bauteils.
 

1. WU-Beton
2. Voranstrich PC® EM
3. Bitumenkaltkleber PC® 56 WU
4. FOAMGLAS®-Platten
5. Deckabstrich mit PC® 56 WU

Verlegeanweisung
  • Eine fachgerechte ausgeführte WU-Betonkonstruktion wird vorausgesetzt. Die Perimeterdämmung baut auf diesem Untergrund auf.
  • Der Untergrund aus WU-Beton, gemäß DIN 1045, muss sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen.
  • Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Quast oder Rolle auftragen. Erzeugnis PC® EM® Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1 : 10 mit Wasser verdünnt).
  • Zur Verklebung der FOAMGLAS®-Platten wird PC® 56 WU vollflächig und vollfugig auf die Platten mit einem Zahntraufel (Zahnung mind. 10 mm) aufgetragen. Ebenfalls wird PC® 56 WU auf die grundierte WU-Betonfläche vollflächig aufgetragen. Anschließend werden beide Kontaktflächen im buttering- und float-Verfahren (kombiniertes Verfahren) durch diagonales Einschieben pressgestoßen verlegt. Durch Andruck ist sicherzustellen, dass eine hohlraumfreie Verklebung mit dem Untergrund sowie an den Stirnflächen erfolgt. (Verbrauch mind. 4,5 l/m2.) (Abb. 1 – 3)
    Hinweis: Es sollte vermieden werden, dass Klebereste an Oberflächen, die später beschichtet werden soll, vorhanden sind.
  • FOAMGLAS®-Platten werden mit einem zellfüllenden Deckabstrich aus dem zuvor verwendeten Kaltkleber PC® 56 WU abgespachtelt. (Verbrauch ca. 2 l/m2.) (Abb. 4)
  • An den Abschlussbereichen der verlegten FOAMGLAS®-Platten muss die erste Lagerfuge mit PC® 56 WU abgedichtet werden, um ein Hinterlaufen oder Ausspülen des Klebers zu vermeiden (ggf. auch bei Tagesetappen).
  • Bei der Verfüllung der Baugrube ist darauf zu achten, gleichmäßiges Verfüllgut lagenweise anzufüllen. Grobkörniges oder scharfkantiges Verfüllgut ist zu vermeiden bzw. kann ein Anfüllschutz vorgesehen werden.

Hinweise

In der Regel entsteht am Bauwerkssockel/Fundamentvorsprung eine Hohlkehle. Die FOAMGLAS®-Platten sind entsprechend beizuarbeiten, um ein sattes Aufliegen sicherzustellen. Verarbeitungs- und Untergrundtemperatur nicht unter + 5°C.
 

Abb. 1:
Auftragen Platte
Abb. 2:
Auftragen Wand
Abb. 3:
Einschieben
Abb. 4:
Deckabstrich

2.2 Dämmung erdberührter Wände mit FOAMGLAS®-WALL BOARDs auf Stahlbeton

Einsatzgebiete/Systembeschreibung

Mit Einsatz von FOAMGLAS® im erdberührten Bereich, also außerhalb der Bauwerksabdichtung, wird den Grundsätzen der gebäudeumfassenden Wärmedämmung, der Wirtschaftlichkeit und den bauphysikalischen Anforderungskriterien bestens entsprochen. Wirtschaftliche Überlegungen der Bauherren führen heute immer häufiger dazu, dass Kellerräume für wohn- und wohnähnliche Zwecke genutzt werden. Hier sind hochwertige Abdichtungssysteme in Verbindung mit langfristig leistungsfähigen Wärmedämmaßnahmen notwendig.

Voraussetzung für die dauerhaft funktionstüchtige und gesundheitlich unbedenkliche Dämmung von erdberührten Wandflächen sind folgende Aspekte:

  • wärmebrückenfreie Konstruktion
  • Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchung sowie sämtliche Boden- und Feuchteverhältnisse
  • Dampfdichtigkeit und Wasserundurchlässigkeit
  • Verrottungsbeständigkeit und Schädlingssicherheit
  • zusätzliche Abdichtungsfunktion, keine Kapillarität

Um ein behagliches Raumklima sicherzustellen und Bauschäden dauerhaft zu verhindern, werden Gebäude nach dem Prinzip „Wärmeschutz an der gesamten Gebäudehüllenfläche“ gedämmt. Mit den Anforderungskriterien an den zukunftsweisenden Wärmeschutz gilt es ebenfalls Wärmebrücken, als einen bedeutenden Schwachpunkt, zu vermeiden.

Bis zu einem Drittel der Transmissionswärmeverluste eines Bauwerkes können von Wärmebrücken verursacht werden. Dem begegnet FOAMGLAS® in der verklebten und lückenlosen Kompaktdämmweise mit verschiedenen leistungsfähigen Systemen.

Gemäß seiner allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (Z-23.5-103) darf FOAMGLAS® auch in ständig oder langanhaltend drückendem Wasser (Grundwasser) bis 12 m Eintauchtiefe eingesetzt werden.

FOAMGLAS® kann in verschiedenen Konstruktionsvarianten und sämtlichen Wasserbeanspruchungskriterien
der DIN 18195 außerhalb der Bauwerksabdichtung ausgeführt werden.
 

1. Stahlbeton/Mauerwerk
2. Abdichtung nach DIN 18195
3. Bitumenkaltkleber PC® 56
4. FOAMGLAS®-WALL BOARDs

Verlegeanweisung
  • Für die Bauwerkstrockenhaltung ist eine Bauwerksabdichtung gemäß den Anforderungen der gültigen DIN 18 195, Teil 1 – 10, verantwortlich. Zunächst ist eine einwandfreie Untergrundbeschaffenheit sowie detailgerechte Planung Vorraussetzung für die, den einzelnen Lastfällen angepasste, Bauwerksabdichtung. Anschließend erfolgt die Ausführung der FOAMGLAS®-Perimeterdämmung.
  • Die Bauwerksabdichtung zur Aufnahme der FOAMGLAS®-Dämmschicht muss trocken, sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen. Die Bauwerksabdichtung bildet den tragenden Untergrund.
  • Die FOAMGLAS®-WALL BOARDs in den Abmessungen 60 x 120 cm werden rückseitig mit 6 Klebebatzen aus PC® 56 mit pressgestoßenen Fugen im Verband auf den tragenden Untergrund verklebt. (Verbrauch ca. 1,5 – 2 kg/m2). (Abb. 1 – 3)
  • An den Abschlussbereichen der verlegten FOAMGLAS®-WALL BOARDs muss die oberste Lagerfuge mit PC® 56 abgedichtet werden, um ein Hinterlaufen oder Ausspülen des Klebers zu vermeiden (ggf. auch bei Tagesetappen).
  • Bei der Verfüllung der Baugrube ist darauf zu achten, gleichmäßiges Verfüllgut lagenweise anzufüllen. Grobkörniges oder scharfkantiges Verfüllgut ist zu vermeiden bzw. sollte ein Anfüllschutz vorgesehen werden.

Anmerkung: Ggf. muss bei älteren Abdichtungen ein Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Quast oder Rolle aufgetragen werden. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1:10 mit Wasser verdünnt).

Hinweise

In der Regel entsteht am Bauwerkssockel/Fundamentvorsprung eine Hohlkehle. Die FOAMGLAS®-WALL BOARDs sind entsprechend beizuarbeiten, um ein sattes Aufliegen sicherzustellen. Als sekundäre Abdichtungsfunktion kann in Abhängigkeit der Feuchtigkeitsbelastung nach DIN 18 195 die Verklebung der FOAMGLAS®-WALL BOARDs vollflächig und vollfugig erfolgen. Verarbeitungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter 5 °C.
 

Abb. 1:
Klebebatzen
Abb. 2:
Ansetzen
Abb. 3:
Einschieben

2.3 Dämmung erdberührter Wände mit FOAMGLAS®-WALL BOARDs auf WU-Beton

Einsatzgebiete/Systembeschreibung: wie 2.2
 

1. WU-Beton
2. Voranstrich PC® EM
3. Bitumenkaltkleber PC® 56
4. FOAMGLAS®-WALL BOARDs

Verlegeanweisung
  • Eine fachgerecht ausgeführte WU-Betonkonstruktion wird vorausgesetzt. Die Perimeterdämmung baut auf diesem Untergrund auf.
  • Der Untergrund aus WU-Beton, gemäß DIN 1045, muss sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen.
  • Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Quast oder Rolle auftragen. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1 : 10 mit Wasser verdünnt).
  • Die FOAMGLAS®-WALL BOARDs in den Abmessungen 60 x 120 cm werden rückseitig mit 6 Klebebatzen aus PC® 56 mit pressgestoßenen Fugen im Verband auf den tragenden Untergrund verklebt. (Verbrauch ca. 1,5 – 2 kg/m2). (Abb. 1 – 3 zu 2.2)
  • An den Abschlussbereichen der verlegten FOAMGLAS®-WALL BOARDs muss die oberste Lagerfuge mit PC® 56 abgedichtet werden, um ein Hinterlaufen oder Ausspülen des Klebers zu vermeiden (ggf. auch bei Tagesetappen).
  • Bei der Verfüllung der Baugrube ist darauf zu achten, gleichmäßiges Verfüllgut lagenweise anzufüllen. Grobkörniges oder scharfkantiges Verfüllgut ist zu vermeiden bzw. kann ein Anfüllschutz vorgesehen werden.
Abb. 1:
Klebebatzen
Abb. 2:
Ansetzen
Abb. 3:
Einschieben

2.4 Dämmung erdberührter Wände mit FOAMGLAS®-Platten auf Stahlbeton

Einsatzgebiete/Systembeschreibung: wie 2.2
 

1. Stahlbeton/Mauerwerk
2. Abdichtung nach DIN 18195
3. Bitumenkaltkleber PC® 56
4. FOAMGLAS®-Platten
5. Deckabstrich mit PC® 56

Verlegeanweisung
  • Für die Bauwerkstrockenhaltung ist eine Bauwerksabdichtung gemäß den Anforderungen der gültigen DIN 18 195, Teil 1 – 10, verantwortlich. Zunächst ist eine einwandfreie Untergrundbeschaffenheit sowie detailgerechte Planung Vorraussetzung für die, den einzelnen Lastfällen angepaßte, Bauwerksabdichtung. Anschließend erfolgt die Ausführung der FOAMGLAS®-Perimeterdämmung. Die Bauwerksabdichtung zur Aufnahme der FOAMGLAS®-Dämmschicht muss trocken, sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen. Die Bauwerksabdichtung bildet den tragenden Untergrund.
  • Die FOAMGLAS®-Platten in den Abmessungen 60 x 45 bzw. 60 x 60 cm werden mit PC® 56 vollflächig und vollfugig mit einem Zahnspachtel (Zahnformgröße min. 5 mm) auf dem tragenden Untergrund diagonal eingeschoben und verklebt. (Verbrauch ca. 3 – 4 kg/m2). (Abb. 1 – 3)
  • FOAMGLAS®-Platten werden mit einem zellfüllenden Deckabstrich aus dem zuvor verwendeten Kaltkleber PC® 56 abgespachtelt. (Verbrauch ca. 2 kg/m2). (Abb. 4)
  • An den Abschlussbereichen der verlegten FOAMGLAS®-Platten muss die oberste Lagerfuge mit PC® 56 abgedichtet werden, um ein Hinterlaufen oder Ausspülen des Klebers zu vermeiden (ggf. auch bei Tagesetappen).
  • Bei der Verfüllung der Baugrube ist darauf zu achten, gleichmäßiges Verfüllgut lagenweise anzufüllen. Grobkörniges oder scharfkantiges Verfüllgut ist zu vermeiden bzw. sollte ein Anfüllschutz vorgesehen werden.

Anmerkung:
Ggf. muss bei älteren Abdichtungen ein Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Quast oder Rolle aufgetragen werden. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1:10 mit Wasser verdünnt).

Hinweise

In der Regel entsteht am Bauwerkssockel/Fundamentvorsprung eine Hohlkehle. Die FOAMGLAS®-Platten sind entsprechend beizuarbeiten, um ein sattes Aufliegen sicherzustellen. Verarbeitungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C.
 

Abb. 1:
Auftragen Platte
Abb. 2:
Einschieben
Abb. 3:
Andrücken
Abb. 4:
Deckabstrich

2.5 Dämmung erdberührter Wände mit FOAMGLAS®-Platten auf WU-Beton

Einsatzgebiete/Systembeschreibung: wie 2.2
 

1. WU-Beton
2. Voranstrich PC® EM
3. Bitumenkaltkleber PC® 56
4. FOAMGLAS®-Platten
5. Deckabstrich mit PC® 56

Verlegeanweisung
  • Eine fachgerecht ausgeführte WU-Betonkonstruktion wird vorausgesetzt. Die Perimeterdämmung baut auf diesem Untergrund auf. Der Untergrund aus WU-Beton, gemäß DIN 1045, muss sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen.
  • Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Quast oder Rolle auftragen. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1 : 10 mit Wasser verdünnt).
  • Die FOAMGLAS®-Platten in den Abmessungen 60 x 45 bzw. 60 x 60 cm werden mit PC® 56 vollflächig und vollfugig mit einem Zahnspachtel (Zahnformgröße min. 5 mm) auf dem tragenden Untergrund diagonal eingeschoben und verklebt. (Verbrauch ca. 3 – 4 kg/m2). (Abb. 1 – 3)
  • FOAMGLAS®-Platten werden mit einem zellfüllenden Deckabstrich aus dem zuvor verwendeten Kaltkleber PC® 56 abgespachtelt. (Verbrauch ca. 2 kg/m2). (Abb. 4)
  • An den Abschlussbereichen der verlegten FOAMGLAS®-Platten muss die erste Lagerfuge mit PC® 56 abgedichtet werden, um ein Hinterlaufen oder Ausspülen des Klebers zu vermeiden (ggf. auch bei Tagesetappen).
  • Bei der Verfüllung der Baugrube ist darauf zu achten, gleichmäßiges Verfüllgut lagenweise anzufüllen. Grobkörniges oder scharfkantiges Verfüllgut ist zu vermeiden bzw. kann ein Anfüllschutz vorgesehen werden.

Hinweise
In der Regel entsteht am Bauwerkssockel/Fundamentvorsprung eine Hohlkehle. Die FOAMGLAS®-Platten sind entsprechend beizuarbeiten, um ein sattes Aufliegen sicherzustellen. Verarbeitungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C.
 

Abb. 1:
Auftragen Platte
Abb. 2:
Einschieben
Abb. 3:
Andrücken
Abb. 4:
Deckabstrich

2.6 Dämmung erdberührter Wände mit FOAMGLAS®-READY BOARDs

Einsatzgebiete/Systembeschreibung: wie 2.2
 

1. WU-Beton/Stahlbeton/Mauerwerk
2. Voranstrich PC® EM
3. Bitumenkaltkleber PC® 56
4. FOAMGLAS®-READY BOARDs
5. FOAMGLAS®-Kehlleiste
6. Bitumen-Schweißbahn

Verlegeanweisung
  • Der Untergrund muss trocken, sauber und tragfähig sein. Eventuelle Rückstände von Öl und Fett sind zu entfernen.
  • Voranstrich auf die Tragoberfläche mittels Quast oder Rolle auftragen. Erzeugnis PC® EM, Verbrauch ca. 0,3 l fertige Mischung (1 : 10 mit Wasser verdünnt).
  • Die FOAMGLAS®-READY BOARDs in den Abmessungen 60 x 120 cm werden mit PC® 56 vollflächig und vollfugig mit einem Zahnspachtel (Zahnformgröße min. 5 mm) auf den tragenden Untergrund diagonal eingeschoben und verklebt. (Verbrauch ca. 2 – 4 kg/m2). (Abb. 1 – 3)
  • An den Abschlussbereichen der verlegten FOAMGLAS®-READY BOARDs muss die oberste Lagerfuge mit PC® 56 abgedichtet werden, um ein Hinterlaufen oder Ausspülen des Klebers zu vermeiden (ggf. auch bei Tagesetappen).
  • Die mit einer Bitumenkaschierung versehenen FOAMGLAS®-READY BOARDs bieten den Untergrund für die aufschweißbare bituminöse Abdichtung gemäß DIN 18 195, Teil 1 – 10. (Abb. 4)
  • Bei der Verfüllung der Baugrube ist darauf zu achten, gleichmäßiges Verfüllgut lagenweise anzufüllen. Grobkörniges oder scharfkantiges Verfüllgut ist zu vermeiden bzw. kann ein Anfüllschutz vorgesehen werden.

Hinweise
Durch den Bauwerksabdichtungsanschluss entsteht in der Regel am Bauwerkssockel/ Fundamentvorsprung eine Hohlkehle. Die FOAMGLAS®-READY BOARDs sind entsprechend beizuarbeiten, um ein sattes Aufliegen sicherzustellen. Verarbeitungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C.

Abb. 1:
Auftragen Platte
Abb. 2:
Einschieben
Abb. 3:
Andrücken
Abb. 4:
Abdichtung

Bildbericht:
Wie man Schaumglas-Dämmplatten an der Wand verarbeitet

  1

Die FOAMGLAS-Platten werden im Block mit PC56 WU jeweils an zwei Stirnflächen
vollflächig eingestrichen. Die oberste Platte wird ebenfalls mit PC56 WU eingestrichen
und nach und nach vom Block verarbeitet.

  2

Die rückseitig und im Fugenraster versehenen FOAMGLAS-Dämmplatten mit
PC56 WU werden durch kreisende Bewegungen mit der zuvor aufgebrachten
PC56 WU Masse verbunden.

  3

Auf die zuvor grundierte WU-Betonkonstruktion (PC3A/EM) wird mittels Glatt-
kelle der PC56 WU in einer Schichtstärke von ca. 2 mm max. 2 – 3 m²
vorher aufgetragen.

  4

Anschließend wird die Zellstruktur der FOAMGLAS-Dämmplatten mit einem
dünnzelligen Deckabstrich aus PC56 WU versehen.


Bildbericht:
Wie man eine Weiße Wanne mit Schaumglas-Platten dämmt (Wand)
 

© Bildmaterial von Foamglas GmbH
Nachbearbeitung für HTML
und Komposition: DIMaGB.de

 

PS: Wenn ich Presseinformationen von Herstellern wiedergebe, bedeutet das keine Bewerbung.
Ich mag nur nicht so tun, als würde ich das Fahrrad neu erfinden. Das, was gut ist, kann ruhig
weitergesagt werden. Und außerdem muss ein guter Ingenieur nicht alles wissen - er muss nur
wissen, wo alles steht.


Wärmedämmstoffe aus Polystyrol-Extruderschaum (XPS)
Normung
zuletzt bearbeitet: 06.02.2005

DIN EN 13164 Wärmedämmstoffe aus Polystyrol-Extruderschaum (XPS)
CE-Kennzeichnung
DIN 4108 Wärmeschutz
Teil 2: enthält das bekieste Umkehrdach, das Terrassendach, die Perimeterdämmung im normalen Erdreich
Teil 4: Bemessungswerte für l
Teil 10: Anwendungsbereiche

Je nach Hersteller erfolgt eine Qualitätssicherung mittels z.B. bauaufsichtlicher Zulassung.


FPX-Publikation für Energieberater, Architekten, Planer und Bauausführende
zur praktischen Umsetzung der Energieeinsparverordnung
mit Dämmplatten aus Polystyrol-Extruderschaum - XPS

Die neue Fachinformation und Planungshilfe der Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff enthält ausführliche Erläuterungen, praxisgerechte Bauteilregelquerschnitte und Bauteilanschlüsse sowie Berechnungs-Ergebnisse mit Energiebedarfsausweisen für Mustergebäude.

Wärmeschutz spart Energie

Für Energieberater, Architekten, Planer und Bauausführende ist der Wärmeschutz der Gebäudehülle in der Regel der erste Schritt zur Energieeinsparung im Neubau und bei der Altbau-Sanierung. Auch die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert die Minderung der Wärmeverluste durch die Bauteile, die die Außenhülle des Gebäudes bilden.

Fachinformationen und Praxis-Hilfen

In der neuen Broschüre finden Berater, Planer und Ausführende ausführliche Erläuterungen zur Anwendung der EnEV, praxisgerechte Bauteilregelquerschnitte und Bauteilanschlüsse mit Dämmplatten aus Polystyrol-Extruderschaum - XPS (Umkehrdächer, Duodach, Plusdach, Steildach, Außenwände, Kellerwände, Bodenplatten) sowie Berechnungsergebnisse mit Energiebedarfsausweis für Mustergebäude (Einfamilienhaus, Bürogebäude, Industriegebäude, normal und niedrig beheizte Hallen).

Die Inhalte der FPX-Broschüre
- Einführung
- Ermittlung der wesentlichen wärmeschutztechnischen Kenngrößen
- Energieeinsparverordnung
- Gesetzliche und normative Anforderungen
- Polystyrol-Extruderschaum
- Bauteilregelquerschnitte
- Bauteilanschlüsse
- Berechnungsergebnisse mit Energiebedarfsausweis für Mustergebäude
- Literatur

Die Autoren
- Dr.-Ing. Frank Otto, Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH,
- Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser, Universität Kassel,
- Dipl.-Ing. Christoph Kempkes,Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH,
- Dr.-Ing. Anton Maas, Universität Kassel,
- Technischer Ausschuss der Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff

FPX-Broschüre bestellen:
Sie können die Broschüre auch bestellen:
Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff
Carl-Benz-Straße 7, D-60314 Frankfurt a.M.
Telefax: + 49 (0) 69 / 4 19 51 14
E-Mail: info@fpx-daemmstoffe.de

Über FPX

Die fast vierzigjährige Erfahrung der Hersteller von Polystyrol-Extruderschaumstoffen in Europa ließ es sinnvoll erscheinen, ihr Wissen über Produkteigenschaften, Anwendungen, Zulassungen, Vorschriften und Gesetze in eine Fachvereinigung einzubringen. Demzufolge wurde 1990 die FPX - Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff in Frankfurt gegründet. Sie ist die deutsche Sektion der europäischen EXIBA (European Extruded Polystyrene Insulation Board Association), die ihrerseits seit 1987 besteht.

Die Förderung der güteüberwachten und normgerechten Dämmstoffe aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) ist ein Hauptanliegen der FPX. Dabei geht es ihr auch um eine vorurteilsfreie und technisch begründete Meinungsbildung hinsichtlich der guten funktionalen Eigenschaften von XPS-Dämmstoffen und ihrer umweltbezogenen Bewertung. Die Nutzung der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten ihrer Mitgliedsunternehmen zur Verbesserung der XPS-Dämmstoffe ist ein weiteres Anliegen der FPX - zum Nutzen der Anwender.

Die FPX berät und informiert die Anwender - Architekten, Stadtplaner, Verarbeiter und Nutzer. Und dass Beratung wichtig ist, zeigen die vielfältigen Anwendungsbereiche der XPS-Dämmstoffe: von der Perimeterdämmung zur Wand- und Wärmebrücken-Dämmung, vom Industrieboden zum Umkehrdach, beispielsweise genutzt als Terrasse, Parkdeck oder Gründach. Damit der Erfahrungsschatz und das Fachwissen nicht nur in den eigenen Produktreihen genutzt wird, ist die FPX seit 1991 Mitglied im deutschen Gesamtverband Dämmstoffindustrie (GDI).

Die FPX-Mitglieder:
- Austrotherm Dämmstoffe, Wopfing, Österreich
- BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
- Dow Deutschland GmbH & Co. OHG, Schwalbach
- Gefinex-Jackon Vertriebs GmbH, Steinhagen
- URSA International GmbH, Neu-Isenburg
Weitere Informationen: www.fpx-daemmstoffe.de

Bild: FPX-Broschüre für Energieberater, Architekten, Planer und Bauausführende zur Anwendung der Energieeinsparverordnung mit Dämmplatten aus Polystyrol-Extruderschaum - XPS.

FPX Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff e.V.
08.04.2004 - Presse-Information
E-Mail: info@fpx-daemmstoffe.de
Internet: www.fpx-daemmstoffe.de


Anwendungsbeispiele von XPS im Bild
 

Bild 1:
Die Zellstruktur des extrudierten
Polystyrol-Schaumstoffes (XPS).
Bild 2:
Extrudierter Polystyrolschaumstoff (XPS)
als Parkdeckdämmung.
Bild 3:
Anwendung des extrudierten Polystyrolschaumstoffes (XPS)
bei der Dämmung unter der lastabtragenden Bodenplatte.
Bild 4:
Anwendung des extrudierten Polystyrolschaumstoffes (XPS)
bei der Perimeterdämmung im Grundwasser.
Bild 5:
Anwendung des extrudierten Polystyrolschaumstoffes (XPS)
bei der Dämmung des Umkehrdaches.

Bilder: Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff e.V.


Neue Planungshilfe Wärmeschutz mit XPS-Dämmstoffen

FPX-Fachpublikation für Energieberater, Architekten, Planer und Bauausführende zeigt Bauteilregelschnitte und Bauteilanschlüsse für Konstruktionen mit Dämmplatten aus Polystyrol-Extruderschaum - XPS

Die neue Fachinformation und Planungshilfe der Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff (FPX) enthält ausführliche Erläuterungen, praxisgerechte Bauteilregelquerschnitte und Bauteilanschlüsse sowie Berechnungsergebnisse mit Energiebedarfsausweisen für Mustergebäude.

XPS-Wärmedämmung in der Baupraxis

Wärmedämmstoffe aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaumstoff (XPS) weisen aufgrund ihrer geschlossenzelligen Schaumstruktur ein einzigartiges Eigenschaftsprofil auf. Dies wird vor allem durch die hohe Druckfestigkeit in Verbindung mit geringer Wärmeleitfähigkeit, die Feuchtigkeitsunempfindlichkeit und Verrottungsfestigkeit charakterisiert. Deshalb wird XPS überwiegend dort eingesetzt, wo eine hohe Feuchtigkeits- und Druckbelastbarkeit in Verbindung mit hoher Wärmedämmfähigkeit gefordert werden.

Bauteilregelquerschnitte mit XPS-Dämmung

In der Broschüre werden für Dachkonstruktionen, Wandaufbauten und erdberührte Bauteile mögliche Ausführungen unter Verwendung von XPS-Baustoffen beispielhaft dargestellt, die die Bandbreite und Vielseitigkeit des Materials dokumentieren. Darüber hinaus sind eine Vielzahl weiterer Anwendungen denkbar.
Für folgende Bauteilregelquerschnitte sind in der FPX-Publikation Beispiele dargestellt und hinsichtlich ihrer wärmetechnischen Eigenschaften erläutert:
• Umkehrdach bekiest
• Umkehrdach begrünt
• Umkehrdach begehbar
• Umkehrdach befahrbar
• Duodach
• Plusdach
• Steildach
• Außenwand Kerndämmung
• Außenwand Innendämmung
• Kellerwand erdberührt
• Bodenplatte erdberührt.

Details für Bauteilanschlüsse mit XPS-Dämmung

Für folgende Bauteilanschlüsse finden Architekten und Planer Detailbeispiele in der neuen FPX-Publikation:
• Anschluss an das bekieste Umkehrdach
• Einbindung Betondecke in einschaliges Mauerwerk
• Sockelanschluss beheizter Keller
• Sockelanschluss unbeheizter Keller
• Fundamentanschluss
• Bodenplatte
• Fußpunkt weiße Wanne
• Stützendämmung

Praxisgerechte Darstellungen

Zu den Bauteilregelquerschnitten bietet die Fachbroschüre Angaben zu den Materialien der einzelnen Bauschichten, sowie die jeweiligen Wärmedurchgangs-Koeffizienten (U-Werte) in Abhängigkeit von der gewählten Schichtdicke der XPS-Wärmedämmung, unter Berücksichtigung in Ansatz zu bringender Zuschläge. Die Darstellung der Temperaturverteilung innerhalb eines Bauteils erfolgt am anschaulichsten farbig. Zu jedem Bauteilanschluss zeigt der Farbverlauf detailliert die Temperaturen für die einzelnen Bauteile an. Diese werden mit Dickenangaben und Wärmeleitfähigkeiten aufgeführt.

Die Inhalte der FPX-Broschüre
- Einführung
- Ermittlung der wesentlichen wärmeschutztechnischen Kenngrößen
- Energieeinsparverordnung
- Gesetzliche und normative Anforderungen
- Polystyrol-Extruderschaum
- Bauteilregelquerschnitte
- Bauteilanschlüsse
- Berechnungsergebnisse mit Energiebedarfsausweis für Mustergebäude
- Literatur

Die Autoren
- Dr.-Ing. Frank Otto, Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH,
- Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser, Universität Kassel,
- Dipl.-Ing. Christoph Kempkes, Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH,
- Dr.-Ing. Anton Maas, Universität Kassel,
- Technischer Ausschuss der Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff

FPX-Broschüre bestellen:





Sie können die Broschüre auch bestellen:

Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff
Carl-Benz-Straße 7, D-60314 Frankfurt a.M.
Telefax: + 49 (0) 69 / 4 19 51 14
E-Mail: info@fpx-daemmstoffe.de

Über FPX

Die fast vierzigjährige Erfahrung der Hersteller von Polystyrol-Extruderschaumstoffen in Europa ließ es sinnvoll erscheinen, ihr Wissen über Produkteigenschaften, Anwendungen, Zulassungen, Vorschriften und Gesetze in eine Fachvereinigung einzubringen. Demzufolge wurde 1990 die FPX - Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff in Frankfurt gegründet. Sie ist die deutsche Sektion der europäischen EXIBA (European Extruded Polystyrene Insulation Board Association), die ihrerseits seit 1987 besteht.

Die Förderung der güteüberwachten und normgerechten Dämmstoffe aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) ist ein Hauptanliegen der FPX. Dabei geht es ihr auch um eine vorurteilsfreie und technisch begründete Meinungsbildung hinsichtlich der guten funktionalen Eigenschaften von XPS-Dämmstoffen und ihrer umweltbezogenen Bewertung. Die Nutzung der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten ihrer Mitgliedsunternehmen zur Verbesserung der XPS-Dämmstoffe ist ein weiteres Anliegen der FPX - zum Nutzen der Anwender.


Die FPX berät und informiert die Anwender - Architekten, Stadtplaner, Verarbeiter und Nutzer. Und dass Beratung wichtig ist, zeigen die vielfältigen Anwendungsbereiche der XPS-Dämmstoffe: von der Perimeterdämmung zur Wand- und Wärmebrücken-Dämmung, vom Industrieboden zum Umkehrdach, beispielsweise genutzt als Terrasse, Parkdeck oder Gründach. Damit der Erfahrungsschatz und das Fachwissen nicht nur in den eigenen Produktreihen genutzt wird, ist die FPX seit 1991 Mitglied im deutschen Gesamtverband Dämmstoffindustrie (GDI).

Die FPX-Mitglieder:

- Austrotherm Dämmstoffe, Wopfing, Österreich
- BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
- Dow Deutschland GmbH & Co. OHG, Schwalbach
- Gefinex-Jackon Vertriebs GmbH, Steinhagen
- URSA International GmbH, Neu-Isenburg

Weitere Informationen: www.fpx-daemmstoffe.de
Quelle: 15.07.2004 - Presse-Information
Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff e.V.


Bilder
 
   
  Bild 4: Die klassische Anwendung von Extruderschaum als Perimeterdämmung für die erdberührte Kelleraußenwand und Bodenplatte.
Bild 5.1 und 5.2: Beispiel eines Bauteilanschlusses an das bekieste Umkehrdach. Die Verteilung der Temperatur in den Bauteilen wird in der Broschüre farbig anschaulich dargestellt.
Bild 6.1 und 6.2: Beispiel eines Bauteilanschlusses an die Bodenplatte. Die Verteilung der Temperatur in den Bauteilen wird in der Broschüre farbig anschaulich dargestellt.

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