Prof. Dr. Gerhard Gerlich
Institut für Mathematische Physik der
Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Der Betrug mit dem Globalklima:
Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde
(deutsche Fassung des Vortragsmanuskripts für die Klimakonferenz in
Prag am 15. 11. 2007,
gedruckt 28. November 2007)
1) Einleitung 2
2) Klimate und Globalklima 5
3) Treibhauseffekte 7
4) Erklärungen der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte 9
5) Experimentelle Widerlegung der Erklärungen der
Kohlendioxid-Treibhauseffekte 11
6) Der Unsinn vom mittleren "Strahlungsbudget" 14
7) Politisierte, gesellschaftlich relevante Wissenschaften 15
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde 2]
1) Einleitung
Mein Koautor des unten zitierten Vorabdrucks und ich legen großen Wert
darauf, daß wir keine Klimatologen sind, sondern völlig unabhängige
theoretische oder mathematische Physiker, die keine zusätzlichen
staatlichen oder privaten Fördermittel bekommen. Auf jeden Fall verstehen
wir von den physikalischen Grundlagen der fiktiven atmosphärischen
Treibhauseffekte mehr als alle Klimatologen zusammengenommen, was
naturgemäß gar nicht so schwer sein kann, da sie keine Physiker sind.
G. Gerlich: "Die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffekts und
fiktiver Treibhauseffekte", in: "Treibhaus-Kontroverse und Ozon-Problem",
Europäische Akademie für Umweltfragen (1996), S. 115-147.
G. Gerlich, Ralf D. Tscheuschner: "Falsification Of The
Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics", submitted
for publication, July 2007, 113 pages, 32 figures, 13 tables,
http://www.arxiv.org/abs/0707.1161.
(Die Druckvorlage dieser Artikel und andere populär geschriebene
"Treibhaustexte" können als pdf-Files angefordert werden:
g.gerlich@tu-bs.de)
Meine wichtigsten Arbeitsgebiete sind die statistische und stochastische
Naturbeschreibung und die statistischen und mathematischen Grundlagen der
Quantentheorie. Um dies andeutungsweise zu belegen, möchte ich mich mit
ein paar Daten und einem Teil meiner Publikationen vorstellen, die zu den
hier benötigten Gebieten der Physik und Mathematik Bezug haben.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde 3]
geb. 6. 4. 1942 in Prag (Böhmen), 14. 2. 1962: Abitur in Neumünster,
24. 7. 1967: Diplom Physik (Kiel, sehr gut), 19. 2. 1970: Promotion Dr.
rer. nat. (Physik, mit Auszeichnung, Braunschweig),
12. 5. 1975: venia legendi für "Theoretische Physik", TU Braunschweig,
seit 14. 12. 1978 Universitätsprofessor im Fach "Theoretische Physik" an
der TU Braunschweig.
G. Gerlich: Vektor- und Tensorrechnung für die Physik, Vieweg-Verlag,
Braunschweig, 1977.
G. Gerlich: Eine neue Einführung in die statistischen und mathematischen
Grundlagen der Quantentheorie,
Vieweg-Verlag, Braunschweig, 1977.
G. Gerlich: Axioms for Quantum Theory, International Journal of
Theoretical Physics, 31, No. 7,
1992, 1103-1129.
G. Gerlich, L. Weiss: Concrete Hilbert spaces for Quantum Systems with
Infinitely Many Degrees of
Freedom, International Journal of Theoretical Physics, 35, No. 7, 1996,
1341-1351.
G. Gerlich: Eine Verallgemeinerung des Stratonovich-Verfahrens für
Anwendungen in der statistischen
Mechanik, Physica 82A, 1976, 477-499.
G. Gerlich, H. Kagermann: Herleitung kinetischer Gleichungen mit dem
verallgemeinerten Stratonovich-
Verfahren, Physica 88A, 1977, 283-304.
G. Gerlich, W. Wulbrand: Kinetische Gleichungen für Systeme mit unendlich
vielen Freiheitsgraden,
Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, XXIX,
1978, 97-105.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde 4]
A. Emmerich, G. Gerlich, H. Kagermann: Particle motion
in stochastic force fields, Physica 92A,
1978, 262-378.
G. Gerlich, H. Kagermann, E. W. Richter: Anomalous plasma diffusion across
a strong magnetic field,
Physica 96C, 1979, 347-366.
Das von mir verallgemeinerte Stratonovich-Verfahren liefert approximierte
kinetische Gleichungen und Zeitentwicklungsgleichungen für die Momente von
stochastischen Prozessen mit Startpunkten und differenzierbaren Pfaden.
Die Approximationen sind gut für kurze Zeitintervalle und asymptotisch
lange Intervalle in den Übergangsfunktionen der stochastischen Prozesse.
Mit diesem Verfahren konnten wir eine Erklärung für die anomale
Plasmadiffusion (Bohm-Diffusion) ohne Turbulenz geben. Demnach konnte man
in den Experimenten für die Kernfusion die anomale Diffusion nicht
vermeiden, wenn man nur die Turbulenz unterdrückte. Deshalb hatten wir
gewisse Probleme mit der Publikation dieser Arbeit. Wenn die Namen
Kagermann und Emmerich Assoziation hervorrufen wie SAP oder VW, ist dies
kein Zufall.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde 5]
2) Klimate und Globalklima
τó κλíμα, -ατος : Neigung, Himmelsgegend, Gegend, Landstrich
Die Lehre vom Klima war früher ein Teilgebiet der Geographie oder Erdkunde
und hieß Klimakunde oder Klimatologie.
Die Klimazonen (Seydlitz, 1958)
A Tropische Klimate
B Warme und gemäßigte Trockenklimate
C Warmgemäßigte Regenklimate
D Kalte Waldklimate
E Schneeklimate
Jahresklimate der Erde (C. Troll, K. H. Paffen, 1969)
I1-I4 Polare und subpolare Zonen
II1-II3 Kaltgemäßigte Zone
III Kühlgemäßigte Zone
III1-III8 Waldklimate
III9-III12 Steppen- und Wüstenklimate
IV1-IV7 Warmgemäßigte Subtropenzonen
V1-V6 Tropenzone
Ich lernte die Klimazonen (Seydlitz) in der Oberschule, meine Frau lernte
die Jahresklimate der Erde in ihrem Geographiestudium.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde 6]
Klima ist die Abhängigkeit der lokalen Wetterparameter in Abhängigkeit zur
Stellung der Sonne oder der geographischen Breite der Gegend. Es gibt auf
der Erde sehr viele Klimate, die das lokale mittlere Wettergeschehen
beschreiben. Es gibt für die Erde kein Klima im Singular, insbesondere
existiert also kein globales Klima der Erde (Erdklima). Globalklimatologie
ist also ein Widerspruch in sich, also die leere Menge, ein Nichts. Es
gibt deshalb keine globalen Klimaänderungen, nur mögliche zeitliche
Veränderungen berechneter globaler Zahlen, für die es keine Wissenschaft
gibt. Um Klimakunde handelt es sich auf keinen Fall. Eventuell handelt es
sich um ein Teilgebiet der Astrologie, die mehr physikalische
Gesetzmäßigkeiten verwendet als die globale Computerklimatologie.
In den Zeiten der Völkerwanderungen gab es einen eindeutigen Trend in die
Gegenden der Erde, in denen damals die Jahresmittelwertstemperaturen höher
lagen als in den Herkunftsländern der wandernden Völker. Diesen Leuten
konnte man mit höheren Mittelwertstemperaturen keine Angst einflößen, es
war gerade umgekehrt: die Leute machten sich auf den Weg, um in einem
angenehmeren Klima zu leben.
Höhere lokale Mittelwertstemperaturen sind also keine Katastrophe, sondern
das Gegenteil: ein angenehmeres Klima, in dem man z. B. weniger
Heizkosten und zusammen mit Wasser und Kohlendioxid einen besseren
Pflanzenwuchs hat. Dies kann jeder Mensch ohne große Rechnungen selbst
beobachten, indem er seinen Wohnsitz in die Richtung zum Äquator verlegt.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde 7]
3) Treibhauseffekte
(I) Der gewöhnlicher Treibhaus- oder Glashauseffekt
In einem Auto, das einige Stunden in der Sonne steht, ist es wärmer als
außerhalb des Autos, obwohl wesentlich mehr Sonnenstrahlung außerhalb des
Autos auf den Boden fällt. Es ist allgemein akzeptiert, daß dies nicht der
atmosphärische Treibhauseffekt ist. Die geschlossenen Fenster des Autos
sperren die heiße Luft ein, nicht die Wärmestrahlung
(unterdrückte Luftkühlung oder Konvektion).
(II) Arrhenius
Wenn man das Kohlendioxid aus der Atmosphäre der Erde entfernt hätte, wäre
die mittlere Bodentemperatur 0,5 °C. Schlußweise: Er schätzt ab, daß
Kohlendioxid etwa 18,7 Prozent der Bodenstrahlung absorbiert, und er
verwendet das Stefan-Boltzmannsche Strahlungsgesetz in unzulässiger Weise
für Gase.
(III) Der Computer-Treibhauseffekt
Wenn man den Kohlendioxidanteil in der Modellatmosphäre erhöht
(verdoppelt), erhält man mit Computersimulationen eine Erhöhung der
mittleren bodennahen Lufttemperaturen von 0,7°C - 9,6°C oder 2°C -
12°C.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der
Erde 8]
(III) Moderne primitiv berechnete globale Treibhauseffekte
Wenn man sich das Kohlendioxid in der Atmosphäre wegdenkt,
Wenn man sich das Kohlendioxid und den Wasserdampf in der Atmosphäre
wegdenkt,
Wenn man sich alle Spurengase aus der Atmosphäre wegdenkt,
Wenn man sich die Atmosphäre der Erde wegdenkt,
Wenn man sich das Wasser der Erde wegdenkt,
Wenn man sich das Wasser und die Atmosphäre der Erde wegdenkt,
wäre die mittlere bodennahe Lufttemperatur oder die mittlere
Bodentemperatur -18 °C.
Verwendet wird die Strahlungsintensität der Sonne bei der Erdbahn und
daß die mittlere Einstrahlung auf der Erde gleich der mittleren
Ausstrahlung ist, daß die Albedo der Erde 0,3 (für das sichtbare Licht)
ist und daß die mittlere Temperatur gleich der vierten Wurzel des
Mittelwerts der vierten Potenz der Temperatur ist. Daß es sich hier um
physikalischen Unsinn handelt, ist offensichtlich.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde 9]
4) Erklärungen der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte
Variante I:
Prof. Dr. Hartmut Graßl, Hamburg, damals Leiter des
Weltklima-Forschungsprogramms, Genf (Handelsblatt, 3. 1. 1996): "Sofern
die Gashülle das Vordringen von Sonnenenergie zur Planetenoberfläche
weniger behindert als die direkte Abstrahlung der Wärme von der Oberfläche
in den Weltraum, müssen die Oberfläche und die untere Atmosphäre, um
wieder im Mittel genau so viel Energie abzustrahlen wie von der Sonne
aufgenommen wurde, wärmer werden als ohne diese Atmosphäre." Es gibt
keinen Gesamtstrahlungshaushalt, da es keine separaten
Erhaltungsgleichungen für die einzelnen Energieformen gibt, insbesondere
für die Strahlungsintensitäten.
Variante II:
Prof. Dr. Peter C. Stichel, damals stellv. Vorsitzender des
Arbeitskreises Energie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (1995),
Theoretische Physik, Universität Bielefeld : "Es ist inzwischen
anerkanntes Lehrbuchwissen, daß langwellige Infrarotstrahlung, emittiert
von der erwärmten Erdoberfläche, teilweise von CO2 und anderen Spurengasen
in der Atmosphäre absorbiert und reemittiert wird. Dieser Effekt führt zu
einer Erwärmung der unteren Atmosphäre und aus Gründen des
Gesamtstrahlungshaushaltes gleichzeitig zu einer Abkühlung der
Stratosphäre." Prof. Stichel beschreibt ein Perpetuum mobile zweiter
Art, das es nicht geben kann.
Variante III:
Das Kohlendioxid in der Atmosphäre läßt die Strahlung der Sonne, deren
Maximum im sichtbaren Licht liegt, vollständig durch, während es
andererseits einen Teil der von der Erde in den Weltraum ausgestrahlten
Wärme wegen ihrer größeren Wellenlänge absorbiert. Dies führt zu höheren
bodennahen Lufttemperaturen.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde
10]
Variante IV:
Wenn man in der Atmosphäre den Anteil von Kohlendioxid, das das
Infrarotlicht absorbiert und das sichtbare Licht weitgehend unbehindert
durchläßt, erhöht, ist der durch die Sonnenstrahlung aufgeheizte Boden
bzw. die bodennahe Luft wärmer, weil durch das Kohlendioxid die Abkühlung
verlangsamt wird.
Variante V:
Wenn man in der Atmosphäre ein Gas hinzufügt, das Teile der
Bodenstrahlung absorbiert, sind die Bodentemperaturen und bodennahen
Lufttemperaturen größer.
Es gibt keinen "Gesamtstrahlungshaushalt", da es keine separaten
Erhaltungsgleichungen für die einzelnen Energieformen gibt. In der
Rotationsenergie der Erde und der kinetischen Energie der Bewegung um die
Sonne stecken z. B. Energien, die um Größenordnungen größer sind als die
Strahlungsenergie, die in Jahren auf die Erde fällt. Die Abstrahlung
richtet sich nach der Temperatur (und Absorptions- bzw.
Emissionseigenschaften) und nicht die Temperatur nach der Abstrahlung.
In unserem Vorabdruck haben wir 14 fiktive Treibhauseffekte der
Atmosphäre der Erde behandelt. Wenn man die offensichtlich falschen
Behauptungen wegläßt, bleibt die folgende Behauptung einer allgemeinen
physikalischen Gesetzmäßigkeit übrig: Wenn man über einem erwärmten
Boden, der Infrarotstrahlung aussendet, in der darüberliegenden, für das
sichtbare Licht praktisch durchlässigen Schicht durch Hinzufügen einer
Infrarotstrahlung absorbierenden Substanz die Absorption vergrößert, wird
der Boden weniger gekühlt, ist also wärmer oder muß für das Erreichen der
gleichen Temperatur weniger beheizt werden.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der
Erde 11]
5) Experimentelle Widerlegung der Erklärungen der
Kohlendioxid-Treibhauseffekte
Gegenbeispiel 1 (Hausfrauenexperiment):
Ein Topf mit und ohne Wasser auf einer angeschalteten Herdplatte. Ohne
Wasser wird der Topfboden rotglühend, mit Wasser nicht. Wasser absorbiert
die Infrarotstrahlung hervorragend und zwar wesentlich stärker als die
durch das Wasser verdrängte Luft und läßt das sichtbare Licht weitgehend
unbehindert durch. Mit Wasser wird aber der Boden nicht rotglühend, also
ist mit Wasser bei gleicher Heizleistung der Boden wesentlich kälter.
Gegenbeispiel 2 (Strand-Party-Experiment):
Ein See mit einem Sandstrand, von der Sonne beschienen. Der Sand des
Seebodens ist deutlich kälter als der von der Sonne beschienene trockene
Sand. Wasser absorbiert wesentlich besser die Infrarotstrahlung als die
Luft über dem Boden. Wasser und Luft sind sehr gut für das sichtbare Licht
durchlässig.
Zum Vergleich die Aussage von der vorigen Folie: Wenn man über
einem erwärmten Boden, der Infrarotstrahlung aussendet, in der
darüberliegenden, für das sichtbare Licht praktisch durchlässigen Schicht
durch Hinzufügen einer Infrarotstrahlung absorbierenden Substanz die
Absorption vergrößert, wird der Boden weniger gekühlt, ist also wärmer
oder muß für das Erreichen der gleichen Temperatur weniger beheizt werden.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde
12]
Ein physikalischer Effekt ist ein nicht leicht erklärbarer
(beobachtbarer, durch Messungen gesicherter) Vorgang, der mit allgemeinen
physikalischen Gesetzen erklärt wird. Wenn es diese Erklärung nicht gibt,
ist es kein physikalischer Effekt.
Die Wärmeübergänge Wand gegen Luft (Gas) / Wasser (Flüssigkeit) sind nicht
mit einem Strahlungsüberschuß der beteiligten unterschiedlichen Stoffe zu
erklären, da für unterschiedliche Relativgeschwindigkeiten die
Wärmeübergänge um Größenordnungen verschieden sind. Bei der Wasser- und
der Luftkühlung sind die Strahlungseigenschaften am Boden (der Gefäße und
des Erdbodens) zu vernachlässigen.
Die Erklärungen der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte sind
also falsch. Auch gibt es keinen durch Messungen abgesicherten Vorgang.
Damit ist bewiesen, daß es einen Kohlendioxid-Treibhauseffekt der
Erdatmosphäre nicht gibt. Zusätzlich findet man keine Erklärung in den
Lehrbüchern der theoretischen Physik.
Dann müßten wir nur noch die "Erklärung" der atmosphärischen
Treibhauseffekte durch Computersimulationen behandeln.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der
Erde 13]
Ich kann hier nur zusammenfassen:
Die physikalische Grundlagen der Computersimulationen sollten ein System
partieller Differentialgleichungen sein, das man für die gesamte Erde nie
lösen kann. Mehr als die Differentialgleichungen bestimmen bei partiellen
Differentialgleichungen die Randbedingungen die Lösungen. Es gibt
Strahlungs-, Wärme-, Impuls-, Massen-, Energieübergänge usw. durch bewegte
und unbewegte Grenzflächen zwischen verschiedenen festen Stoffen,
Flüssigkeiten, Gasen, Plasmen. Insbesondere für die bewegten Grenzflächen
gibt es keine verwendbare Theorie. Für die Erde kann man diese Bedingungen
noch nicht einmal aufschreiben. In den globalen Modellen sind die Gitter
zu riesig, um zweite Ableitungen näherungsweise zu berechnen. Deshalb kann
in den numerischen Modellen die Dissipation durch Reibung und die
Wärmeleitfähigkeit nicht berücksichtigt werden, weil diese Terme zweite
Ableitungen benötigen. Selbstverständlich war und ist dies allen
Klimasimulierern klar. Trotzdem gaukeln sie den Politikern vor, sie
könnten den Einfluß der Konzentration des Kohlendioxids auf das Wetter der
Erde modellieren, obwohl sie nichts lösen können.
Nur in der Gleichung für die Entropieproduktion (verallgemeinerte
Wärmeleitungsgleichung) kann man künstliche Wärmeproduktionsdichten
hinzufügen, die man künstlich mit den Kohlendioxidkonzentrationen in
Verbindung bringen kann.
Wenn man nichtlineare Zeitentwicklungsgleichungen hat, erhält man keine
einfachen Differentialgleichungen für die gemittelten Werte, in denen die
Zeitableitungen der Mittelwerte der wichtigen Parameter durch die
gemittelten Werte dieser Parameter bestimmt sind.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der
Erde 14]
6) Der Unsinn vom mittleren "Strahlungsbudget"
Der grundsätzliche Fehler, mit rechnerisch verlangten Intensitäten
Temperaturen zu berechnen, liegt darin, daß die Ursachen mit der Wirkung
vertauscht werden. Die momentanen lokalen Temperaturen bestimmen die
abgestrahlten Wärmeströme und nicht umgekehrt.
Wenn der Boden durch die Sonnenstrahlung erwärmt wird, erwärmt sich der
Boden und die bodennahe Luft und führt über die Konvektion und Strahlung
die Wärme ab, entsprechend der lokalen Luftbewegung, Regen, Verdunstung,
Bodenfeuchte, Temperatur und der lokalen Bodenbeschaffenheit, wie Wasser,
Eis, Gestein, Sand, Wälder, Wiesen ... Der Wärmeverlust und die
Bodentemperatur kann nicht durch eine globale "Strahlungsbilanz"
vorgeschrieben werden: Ein bestimmter Quadratmeter Rasen "weiß" nichts vom
Rest der Erdoberfläche, die den Mittelwert bestimmt.
Dieser mathematische Unsinn wird in jedem Text, der den atmosphärischen
Treibhauseffekt behandelt und in dem der Arrhenius-Unsinn nachgebetet und
variiert wird, insbesondere in den IPCC-Texten gebetsmühlenartig
reproduziert.
Meine Meinung ist, daß die Veränderungen der mittleren Temperaturen in der
Nähe des Erdbodens oder der Meeresoberflächen wesentlich durch die
Veränderungen der Wolkenbedeckung bestimmt sind. Hierfür wieder eine
Ursache zu suchen, überlasse ich gerne anderen Leuten. Auf keinen Fall
sind es die Veränderungen der 0,05 Gewichtsprozent Kohlendioxid in der
Atmosphäre der Erde.
[Widerlegung der atmosphärischen Kohlendioxid-Treibhauseffekte der Erde
15]
7) Politisierte, gesellschaftlich relevante Wissenschaften
Es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß die hier dargestellten
Schwierigkeiten mit der Aussagekraft aller globaler Klimamodelle den
sogenannten "Klimawissenschaftlern" bekannt sind. Als die
"Klimawissenschaftler" von den Politikern (IPCC) die Aufgabe übernahmen,
mit Modellen die Klimaänderungen zu berechnen, die durch die Veränderung
der Konzentration des Kohlendioxid verursacht wurden, haben diese Leute
sehr bewußt gelogen und die Öffentlichkeit betrogen, da sie genau wußten,
daß nie realitätsnahe numerische "Rechnungen" möglich sind und sein
werden. Deshalb werden die "Ergebnisse" wie vom Delphischen Orakel
verkündet, wodurch die modernen globalen "Klimawissenschaftler" nur schwer
von Astrologen zu unterscheiden sind. Die Grundlagen teurer politischer
Maßnahmen sollten endlich wieder wirklich gemessene Größen sein und nicht
vermutete oder aus schlechten Modellvorstellungen geschätzte und
hochgerechnete Zahlen (Szenarien).
Hinzu kommt die moderne Praxis mit den Kommissionen von "Experten", die
die Entscheidungsprozesse der Demokratie aushöhlt, weil Laien oder Wähler
"Experten" nicht kritisieren können. Solche Kommissionen (wie Hartz, PISA,
IPCC,...) produzieren Spesen und beweisen immer am Ende einer
Tätigkeitsperiode, daß sie wichtig und notwendig waren. Sie finden immer
überzeugende Gründe für ihr ewiges Fortbestehen. Niemand ist persönlich
verantwortlich für den Unsinn, den sie produzieren. Diese Kommissionen
entlassen die gewählten Abgeordneten aus ihrer Verpflichtung, mit ihrem
eigenen Verstand und Gewissen Gesetze zu verabschieden. Statt dessen
berufen sich die Politiker auf "Expertenmeinungen" anonymer Kommissionen
und stehlen sich so aus ihrer Verantwortung. Die von "Kommissionen"
beauftragten "Wissenschaftler" liefern dann die politisch gewünschten, mit
angeblich "berechneten" Unsicherheiten verzierten "Ergebnisse". Es handelt
sich hier um die typische, unfreie "Proposal-Wissenschaft", die ihre
Existenzberechtigung nur ihrem politischen Auftrag verdankt. Besonders die
Kommissionen der UN und EU erzeugen so die Notwendigkeit einer totalitären
Diktatur über die gesamte Welt.
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