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Das Wort Ökologie - oder Haushaltswissen - kann im übertragenen Sinne mit "Wissen vom Ganzen einschließlich des Wissens um die Zusammenhänge" übersetzt werden. Aus dieser Übersetzung ergibt sich sofort, dass der Zusatz "ökologisch" zu einem Wort nichts anderes als eine spezielle Verfahrensform, eine besondere Betrachtungsweise oder Denkhaltung anzeigt, die für die Befassung mit der Beschaffenheit des Landes als Ganzes eine unbedingte Voraussetzung, d. h. selbstverständlich ist.
Hiermit befasst sich
Dr. Dr. K. Marquardt  vom Institut fuer Wirtschaftsoekologie, Jagdschloss Hirschbrunn, 86736 Dornstadt. Im Internet: www.iwoe.de


Wetter und Klima
Vortrag RC Nördlingen 29.10.2001

Das Märchen von der Klimakatastrophe

Heute werde ich Ihnen (hoffentlich) kein Märchen erzählen, sondern etwas über Märchen und Märchenerzähler.

Schauen wir erst einmal aus dem Fenster:
Wir sehen: Das Wetter ist regnerisch und windig.

Kann nun jemand von Ihnen dieses Wetter ändern?
Oder kennt jemand von Ihnen wenigstens jemanden, der das kann?
Nach meinem Kenntnisstand kann noch niemand das Wetter verändern!
Folglich können wir auch das Wetter nicht schützen.

Wir können uns/oder andere nur vor dem Wetter schützen.

Das Wetter ist an jeder Stelle der Erde zu jeder Zeit anders und wir Menschen haben fast keinen Einfluß darauf. Wir können zwar den Wind durch Windschutzpflanzungen etwas lenken oder bremsen, die Felder künstlich beregnen oder ein Schutzdach errichten.
Aber das Wetter ändern wir damit nicht, wir schützen es auch nicht!

Wovor sollten wir das Wetter auch schützen?

Was ist Klima?

Kommen wir nun zum Begriff Klima. Was unterscheidet das Wetter vom Klima? Was ist Klima?

Klima ist keine natürliche Größe! Klima ist reines Menschenwerk, - eine einfache statistische Zahl! Klima ist der statistische Mittelwert einzelner meßbarer Ausprägungen des Wetters über einen Zeitraum von 30 Jahren. In Deutschland werden diese Meßwerte vereinbarungsgemäß jeweils täglich um 7, 14 und 21 Uhr erfaßt.

Der kühlende Wolkenschatten, der um 14 Uhr 1 das Meßinstrument überdeckt oder die Windböe um 20 Uhr 59 bleiben ungemessen.

Klima ist - wie es der ehemalige "Fernseh-Wetterfrosch" Dr. Thüne so treffend feststellt - somit eine von Menschen willkürlich gewählte statistische Zahl.

Wenn wir Klimawerte nennen, handelt es sich stets um eine Beschreibung der Vergangenheit. Die Vergangenheit können wir aber nicht ändern.

Genau wie das Wetter an jedem Ort der Erde zu jeder Zeit anders ist, sind auch die 30-jährigen Mittelwerte der auf das Wetter bezogenen Meßwerte, d. h. das Klima, an jedem Ort und und wohl auch zu jeder Zeit anders!

Der einfachste Weg, zu einem "ausgeglichenen" Klima zu kommen wäre demnach, die Meßwerte aus den wärmeren Zonen um den Äquator und den kälteren Zonen an den Polen zu mitteln; - oder die Meßwerte anderer Meßstellen, die zusammengerechnet über einen Zeitraum von 30 Jahren gerade einen gewünschten Wert ergeben. Je nach Auswahl der Meßstellen können wir so beliebige Klimata ermitteln. Genauer genommen geht das natürlich doch nicht, denn wir haben ja nicht überall gleichverteilt Wetterstationen (z. B. nicht auf dem Ozean).

Erst mit dem Einsatz der Satelliten hat sich das in den letzten Jahrzehnten verbessert.

Konkret heißt das aber, dass es über einen Zeitraum von 30 Jahren hinaus, d. h. für Aussagen über das Klima in früheren Zeiten noch gar keine verläßlichen Daten gibt. Aber es gibt Schätzungen, z. B. über die Jahresringbreiten von Bäumen, über Bohrungen in Gletschern usw. Dass solche "Meßwerte" sehr unsicher sind, ist eigentlich klar.

Temperaturkurven als Klimaindikator

Wir wollen aber einmal einfach so tun, als gäbe es korrekte Meß- bzw. Schätzwerte.

Die bekanntesten solcher Schätzwerte sind die Temperaturkurven. Was können wir beispielsweise aus dem geschätzten Temperaturverlauf der letzten eine Milliarde Jahre schließen (s. Darstellung 1)?

Darstellung 1

Folgende Schlüsse können wir ziehen:

1. Die Erdtemperaturen haben erheblich geschwankt.

2. Die Änderungen erfolgten oft sprunghaft. Nach Untersuchungen im Gletscherbohrkernen geschahen solche Temperaturumschwünge oft in nur Jahrzehnten!

(Nach Angaben des Schweizer Klimahistorikers Christian Pfister sprangen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen am Ende der Eiszeiten vor ca. 11560 Jahren innerhalb von nur 5 bis höchstens 15 Jahren um 5° bis 6°C auf heutige Werte nach oben.) (1)

3. Aus den derzeit geschätzten Daten läßt sich jeder gewünschte Trend ableiten (s. Darstellung 2); - je nachdem, über welchen Zeitraum man die Entwicklung betrachtet.

Darstellung 2

Darüber, weshalb man etwa 1975 nach jahrelangen vorangegangenen Spekulationen über die drohende neue Eiszeit entschied, dass wir vor einer "Superwarmzeit" stehen, will ich hier nicht diskutieren; da es noch zu viele lebende an diesem Uminterpretationsprozeß Beteiligte gibt.

Jedenfalls wurde diese Ansicht bis heute zunehmend verstärkt, 1979 auf der 1. Klimakonferenz der Weltorganisation für Meteorologie in Genf, 1988 in Toronto, 1992 in Rio mit der "Klimarahmenkonvention", 1997 im Kyoto - Protokoll und jüngst in Den Haag und Bonn.

Da - wie gesagt - die geschätzte Temperaturentwicklung nicht ausreichte, um die neue Superwarmzeit zu begründen, erinnerte man sich an weitere Meß- bzw. Schätzwerte; - den Sonnenschein, die Winde und Wolken sowie sogar einzelner Bestandteile der Lufthülle wie das FCKW oder das CO2.

All diese und weitere Daten - über deren Entwicklungsverläufe man oft noch weniger wußte als über die Temperaturschätzungen - wurden deshalb in Computermodellen zusammengefaßt. Dann wurden diese Modelle solange "justiert", d. h. man variierte die einzelnen Eingabedaten und Verknüpfungsregeln so lange, bis eine Superwarmzeit errechenbar wurde. Wer - wie ich - jemals komplexe Computersimulationsmodelle konstruiert hat, weiß, dass man auf diese Weise jedes beliebige Ergebnis erreichen kann!

Man hätte natürlich - was wohl ganz naheliegend gewesen wäre - die Aktivität der Sonne betrachten können, und damit einen ziemlich klaren Zusammenhang mit dem Wettergeschehen auf der Erde feststellen können (s. Darstellung 3). Eine größere Zyklenlänge bedeutet mehr Abgabe geladener Teilchen, d. h. mehr sog. Sonnenwind. Daraus folgt eine stärkere Abschirmung der Erde gegen kosmische Strahlung, es entwickeln sich weniger Wolken und es wird folglich wärmer. Aber auf die Aktivitäten der Sonne hätte man keinen Einfluß.

Darstellung 3

Man könnte daraus deshalb auch keine Regeln/Vorschriften für das Verhalten auf der Erde herleiten!

Man hätte keinen Handlungsbedarf feststellen können und so auch keinen Anspruch auf Geld (z. B. Forschungsmittelmillionen) und auch keinen Anspruch auf Macht (z. B. durch Schutzregeln aller Art)!

(1) Sauer, H.-D.,
Wenn die Natur verrückt spielt. Klimawechsel ohne den Einfluß des Menschen,
in: Neue Zürcher Zeitung vom 7.11.2001

Treibhauseffekt und CO2

Also erfand man für die Erde einen "Treibhauseffekt" und gab dem CO2 die Hauptschuld daran, dass die von der Erde zuerst aus dem Sonnenlicht aufgenommene und dann als Infrarotstrahlung wieder abgestrahlte Wärme an der CO2 -Hülle wie durch eine Glasscheibe in einem Treibhaus reflektiert würde. So konnte jeder Laie, Journalist und vor allem Politiker sich leicht "vorstellen", dass es auf der Erde immer wärmer werden müßte, wenn wir die reflektierende CO2 -Hülle verstärken würden.

Man mußte nun nur noch den Beweis dafür finden, dass es zwischen Erderwärmung und CO2 -Gehalt einen kausalen Zusammenhang gibt.

Natürlich wäre zu fragen gewesen, weshalb man die Referenz-Meßstation für die CO2 -Zunahme auf der Erde in unmittelbarer Nähe eines aktiven Vulkans, dem Mauna Loa auf Hawaii wählte, - obwohl jeder weiß, dass aus Vulkanschloten besonders viel CO2 entweicht.

Solche Fragen sind aber gar nicht mehr wichtig, wenn eine leicht einsehbare Annahme erst einmal meinungsprägend geworden ist.

So wurde 1990 in der Zusammenfassung des sog. Intergovernmental Panel on Climate Change (IPPC) eindeutig erklärt:

"Der Treibhauseffekt ist Wirklichkeit, er ist ein gut erforschter Effekt, der auf etablierten (established) wissenschaftlichen Grundlagen beruht!"

Dabei wurde einfach nicht zur Kenntnis genommen, dass die Enquete - Kommission "Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre" des Deutschen Bundestages gemäß Bundestagsdrucksache vom 2.11.1988 bereits festgestellt hatte, dass die CO2 -Moleküle nur ganz spezielle Wärmestrahlen absorbieren, und dass deshalb 70 bis 90 % der Abstrahlung vom Erdboden direkt in den Weltraum entweicht.

Überraschenderweise wurde auch von fast niemanden mehr gefragt, wie ein Treibhaus sich aufwärmen soll, wenn 70 bis 90 % der Glasscheiben fehlen?

Schon 1986 hatte der 18-köpfige Arbeitskreis "Energie" der Deutschen Physikalischen Gesellschaft den Anstieg des CO2 -Gehaltes der Luft auf dem Mauna Loa von 1958 bis 1986 in direkte kausale Verknüpfung mit dem Anstieg der "Globaltemperatur" in jenem Zeitraum gebracht.

Als diese sog. Klimaexperten auf der gleichen Tagung erklärten, dass in der vorindustriellen Geselllschaft sich der "Kohlenstoffkreislauf" in einem "harmonischen Gleichgewicht" befunden hätte und der CO2 -Gehalt vom Jahr 900 bis1860 konstant gewesen sei, ging zur allergrößten Überraschung kein Gelächter durch die Reihen der zahlreich anwesenden, oft so kritischen Journalisten!

Dabei hatte es - wie bekannt und eingangs gezeigt - in der vorindustriellen Zeit ganz erhebliche Temperaturschwankungen gegeben - trotz angeblich konstantem CO2 -Gehalt der Luft. Wie konnten bloß die gleichen "Experten" trotzdem den kausalen Zusammenhang zwischen CO2 -Anstieg und Erdtemperaturanstieg feststellen?

Selbst die Tatsache, dass es noch früher ganz erheblich höhere CO2 -Konzentrationen der Luft gab, die durch Festlegung in Kohle- und Erdöllager wesentlich reduziert wurden und Pflanzen und Tiere trotzdem nicht ausgestorben sind, fällt heute fast niemanden mehr auf.

Auch die Tatsache, dass es zuerst wärmer wurde und jeweils danach der CO2 -Gehalt der Luft anstieg (vielleicht weil bei höheren Temperaturen mehr CO2 aus den Ozeanen, in denen viel CO2 enthalten ist, freigesetzt wurde) und dass der CO2 -Gehalt auch früher schon erheblich geschwankt hat, wie diese Grafik (s. Darstellung 4) zeigt, verwirrt heute keinen der in den besonders einträglichen Gremien vertretenen Wissenschaftler mehr.

Darstellung 4

Selbst die Tatsache, dass viele Pflanzen bei höherem CO2 -Gehalt in der Luft besser wachsen als jetzt, kann den Glauben an eine Notwendigkeit zur CO2 -Reduzierung heute nicht mehr erschüttern.

Einige Klimamodellbauer, die das Pflanzenwachstum in ihre Modelle einbezogen und daraufhin feststellten, dass mit mehr CO2 auch wesentlich mehr Menschen auf der Erde gut mit weniger Energieaufwand ernährt werden können, werden heute einfach als unseriös gebrandmarkt.

CO2 -Minderung ist zum weltweiten Ziel erklärt, obwohl ca 30 % des CO2 aus der Atmung der Vegetation sowie der Mikroorganismen im Boden stammt, 35 % aus vergleichbaren Prozessen in den Meeren, weitere über 30 % aus Vulkanen usw. und nur ca. 3% von Menschen verursacht werden (wie Professor Metzner auf dem Symposium der Europäischen Akademie für Umweltfragen 1993 erklärte).

Eine Reduzierung der vom Menschen verursachten CO2 -Emission um - wie politisch versprochen - 25 % in Deutschland würde demnach nur einen Bruchteil von einen Prozent des globalen CO2 -Luftgehaltes vermindern - weit weniger als ein einziger normaler Vulkanausbruch ausmacht.

Auch auf das zukünftige Klima hat das wahrcheinlich keinen spürbaren Einfluß! Und wenn es wirklich einen Zusammenhang zwischen CO2 -Gehalt der Luft und der Erdtemperatur gäbe; - sollten wir dann nicht lieber eine CO2 -Anreicherung der Luft vornehmen; - weil wir ja ebensogut - statistisch gesehen - am Beginn einer neuen Eiszeit stehen könnten?

Trotzdem wird demnächst ein sehr stark die Rechte und Lebensausprägungen von Grundeigentümern und Landnutzern einschränkendes Bundesnaturschutzgesetz beschlossen und u. a. mit der Notwendigkeit zum Klimaschutz begründet werden.

Und Sie alle werden brav weiter Ihre mit der Notwendigkeit des Klimaschutzes begründete Ökosteuer bezahlen!

Und viele Klimakonferenzen, viele nichtlegitimierte sog. Nichtregierungsorganisationen, viele Regierende, viele Forschungsinstitute mit vielen "Experten" werden an diesem Märchen weiterspinnen, werden ihr Geld damit verdienen und Macht dadurch legitimieren; - ebenso wie viele Journalisten diese Märchen weitererzählen und vielleicht sogar weiterdichten werden.

Kommen wir noch einmal an den Anfang zurück.

Vermutlich kann man das den Klimadaten zugrundeliegende Wetter weder ändern noch schützen.

Aber nehmen wir einfach einmal an, wir Menschen könnten das Wetter zu unserem Vorteil beeinflussen, d. h. wenigstens zukünftiges Klima ändern.

Was wäre dann wohl das richtige Wetter an diesem oder jeden anderen Ort der Erde? Bevor es darüber neue Kriege gibt, sollten wir vielleicht froh sein, am Wetter bzw. Klima nichts ändern zu können.

Was lehrt das Klimakatastrophen-Märchen?

Märchen werden nun bekanntlich erzählt, um das Verhalten von Kinder (oder auch von Erwachsenen) zu beeiflussen; z. B. damit man etwas daraus lernt!

Das Märchen von der "Klimakatastrophe" kann uns auch etwas lehren, - nämlich, wie solche Märchen verbreitet werden bzw. wie man sie zukünftig eher bemerkt und dadurch deren Wirkung mindert.

Was hatte man für das Klimakatastrophen-Märchen getan?

Es hatte sich eine Gruppe von 15 Personen zusammengetan, die sich selbst für das Thema Klima als kompetent erklärte. Diese Personen gebrauchten das Thema, um sich die Möglichkeit zur Nutzung modernster Hilfsmittel wie z. B. Computersimulationen mit den größten und teuersten Computern zu beschaffen. Da andere über keine vergleichbaren Techniken verfügen, (weil diese wegen des hohen Preises nicht gleich mehrfach angeschafft werden können) lassen sich erst einmal alle (auch objektiv falschen) Behauptungen unwidersprechbar darstellen (z. B. um den Bedarf für noch teurere Hilfsmittel zu begründen).

Man muß nur (mit Hilfe von informationsabhängigen Medien) das Thema in die Öffentlichkeit bringen, bevor die Behauptungen widerlegt werden können; - bzw. alle zu frühzeitig erfolgenden Widerlegungen als unseriös brandmarken.

Diejenigen (z. B. Politiker) die das Thema "Klimakatastrophe" aufgriffen, konnten sich dann als solche darstellen, die aus "Sorge um das Wohlergehen anderer" über eben diese "anderen" Macht ausüben müssen. Solange diese Sorge genährt werden kann, werden die Mächtigen auch Mittel für neue Hilfsmittel stellen, wodurch wieder die Behaupter neue Wissensvorsprünge finden, um sich selbst gut zu ernähren, - die Handlungen der Mächtigen weiter zu legitimieren usw.

Wozu solche Märchen?

Ist dieses Herrschaftsverfahren nun wirklich neu? Dazu abschließend drei kurze Anekdoten!

So vollzog sich vor etwa 2000 bis 2500 Jahren im alten Ägypten allwöchentlich folgendes Ritual: Ein Priester betrat einen Tempel mit einer brennenden Fackel in der Hand durch einen Seiteneingang, während die Gläubigen, das Volk, vor dem Haupteingang warteten. Im inneren entzündete der Priester mit dem Feuer der Fackel eine auf einer mannshohen Säule stehende Schale mit Öl und betete inbrünstig. Der angebetete Gott öffnete die schweren Tempeltore, erhörte also das Gebet des Priesters, und das Volk trat ein. Zum Schluß des Gottesdienstes liefen die Vorgänge umgekehrt: Der Priester löschte das Ölfeuer, betete wieder, und Gott schloß die Tempeltore. Wer konnte damals noch Zweifel am direkten Eingriff Gottes, an der Gottgefälligkeit des Priesters und - natürlich - an der Macht des Königs, dem der Priester diente, haben?

Und was steckte dahinter? Die Ausgräber der Tempelruinen fanden ein System von Hohlräumen in der Steinsäule und in den Stein eingearbeitete rohrförmige Leitungen bis zu den Tempeltoren, in dem Wasser durch die Wärme der Ölflamme zum Verdampfen gebracht wurde. Das so entstehende hydraulisch-pneumatische-System öffnete die Tempeltore, die sich dann beim Kondensieren des Wassers - nach dem Löschen der Ölflamme - in umgekehrter Weise wieder schlossen.

Geschieht herrschen heute anders?

Als 1973 die Wirtschaftspolitik nicht den behaupteten Erfolg hatte, wurde überall in Deutschland ein Buch von 17 sog. Experten verteilt, auf dessen Titelbild die Welt mit Füßen getreten wurde und in dem die "Grenzen des Wachstums" anhand von Computersimulationen vorgerechnet wurden. Erst etwa ein Jahr später wurden die zur Berechnung verwendeten Formeln veröffentlicht. Ich hatte damals die Möglichkeit, zusammen mit Prof. Maier an einer der damals größten EDV-Anlagen in Deutschland an der TU-Berlin die Modelle nachzurechnen. Es ergab sich durch Berechnungen über ca. 7000 Jahre sehr schnell, dass die Ergebnisse auch dann gleich bleiben, wenn man die Eingabedaten per Zufallszahlengenerator vorgab. Diese kritischen Ergebnisse wurden über ein weiteres Jahr einfach nicht zur Kenntnis genommen.

Als endlich in einer polnischen Wissenschaftszeitung diese Kritik erschien, hat das niemand mehr wissen wollen. Die Bevölkerung glaubte an die Grenzen des Wachstums und nahm sogar freudig Fahrverbote auf sich, um die Erdölvorräte zu schonen und Journalisten und Politiker wollten nicht zugeben, dass sie betrogen worden waren, auch weil sie die Ergebnisse längst in ihre politischen Strategien eingebaut hatten. Manche akzeptieren auch heute noch kein "Wachstum der Grenzen" - obwohl fast alle damals gemachten Prognosen über den Verbrauch der Rohstoffe und die Begrenzung der Vorräte sich längst als falsch erwiesen haben.

Als letztes Beispiel sei das sog. Waldsterben erwähnt.

Jeder sieht heute, dass unsere Wälder nicht gestorben sind. 1989 -1990 fand ich bei der Durcharbeitung von ca. 3 400 Quellen zum sog. Waldsterben durch systematische Rückverfolgung der Quellenangaben heraus, dass das Thema von höchstens einem Dutzend Personen entworfen und immer wieder verstärkt worden war. Das ganze Geheimnis des sog. Waldsterbens war die gezielte Änderung des Maßstabes. An Stelle des Sachverstandes von Tausenden erfahrener Forstleuten war ein ziemlich willkürlich ausgewählter "Referenzbaum" als neuer Maßstab für den Gesundheitszustand eines Waldes eingeführt worden. Aus dem Unterschied zwischen der Nadelmenge dieses Referenzbaumes und dem Laubanteil eines normalen Waldes wurden dann die schrecklichsten Weltuntergangsszenarien konstruiert. Selbst werdende Mütter trieben ihre Kinder ab, damit die nicht in der prophezeiten schrecklichen waldlosen Welt leben müßten.

Die Waldsterbepropheten erfanden stets neue Theorien und riesige, langfristig angelegte, millionenteure Experimente und lieferten damit ihren Geldgebern immer neue Argumente für Auflagen über andere Menschen, - und wurden dafür mit Millionen für weitere Experimente belohnt usw. usf.

Wer Kritik wagte, wurde wiederum als unseriös diffamiert.

Besonders bemitleidenswert waren damals die Journalisten, die als Informationsverbreiter mißbraucht wurden; - soweit sie sich nicht ganz gerne gebrauchen ließen!

Vielleicht lernen wir aus diesen Anekdoten wenigstens die allzeit verwendete Methode, damit wir den nächsten Versuch, als "wissenschaftlich" getarnte Märchen zwecks Legitimierung von Herrschaftsansprüchen zu verbreiten, schneller aufdecken können.

Da wir aber auch ein paar Juristen unter uns haben, erlauben Sie mir zum Schluß noch schnell eine salvatorische Klausel. Auch ich habe für diesen Vortrag natürlich auf Daten zurückgreifen müssen, deren Korrektheit ich im Detail nicht überprüfen konnte. Deshalb können Sie und kann auch ich selbst nicht sicher sein, dass nicht auch ich Ihnen heute ein Märchen erzählt habe.

K. Marquardt
Dornstadt, Oktober 2001

Literatur:

Europäische Akademie für Umweltfragen (Hrsg.), Symposium der Europäischen Akademie für Umweltfragen, Mannheim, 23. Juni 1993, Globale Erwärmung - Tatsache oder Behauptung?

Calder, N., Die launische Sonne - widerlegt Klimatheorien, Dr. Böttiger-Verlag GmbH, Wiesbaden 1997

Thüne, W., Der Treibhaus-Schwindel, Wirtschaftsverlag Discovery Press, Oppenheim 2000

Baier, A., Von Wolkenschichten, Wärmespeichern und Vulkanen (einige Aspekte zur "Klimakatastrophe"), Internet, Kontakt abaier@geol.uni-erlangen.de

Sauer, H.-D., Wenn die Natur verrückt spielt. Klimawechsel ohne den Einfluß des Menschen, in: Neue Zürcher Zeitung vom 7.11.2001



Aufgaben ganzheitlicher Landschaftsgestaltung

1. Anlass:

Gemäß Koalitionsvereinbarung der Regierungsparteien für die 14. Legislaturperiode will die Bundesregierung das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) "mit dem Ziel überarbeiten, die Flächennutzung künftig natur-, umwelt- und landschaftsverträglich zu gestalten, ein großflächiges Biotopverbundsystem mit ca. 10 % der Landesfläche zu schaffen, die Artenvielfalt zu schützen und die Verpflichtung zu einer flächendeckenden Landschaftsplanung aufzunehmen."

Die derzeitige Novellierung soll "aus naturschutzfachlichen und naturschutzpolitischen" Gründen "das geltende Bundesnaturschutzgesetz komplett ablösen" (s. Hintergrundpapier zur Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes; 2.2.2001 und den Beitrag: "Jürgen Trittin: Neues Naturschutzgesetz schafft Ausgleich zwischen Schutz und Nutzung der Natur. Beitrag zum ökologischen Umsteuern in der Landwirtschaft, Internetfassung vom 2.2.2001").

Dazu sind u. E. folgende Fragen intensiver zu diskutieren:

A.) Werden durch die Novellierung - wie gewollt - "die Chancen zukünftiger Generationen verbessert"?

B.) Werden - wie gewollt - die Mitwirkungsmöglichkeit des Bürgers verbessert?

C.) Werden die Entwicklungschancen verschiedener Regionen/Räume unterschiedlich beeinflußt (z. B. die Chancen für den Ländlichen Raum)?

D.) Werden die verfassungsmäßigen Rechte der Länder und Gemeinden beeinflußt?

E.) Werden die Kosten des novellierten Gesetzes tragbar sein?

Um diese Fragen beantworten zu können, bedarf es u. E. eine Diskussion der Grundlagen der Landschaftsplanung. Die nachfolgenden Auszüge aus einem (leicht fortgeschriebenen) Vortrag vom 3. 2. 2001 an der Evangelischen Akademie in Tutzing können dazu u. E. hilfreich sein.

2. Einführung (leicht ergänzt)

Sehr geehrte Damen und Herren

Über das Thema Aufgaben ganzheitlicher Landschaftsgestaltung will ich gerne mit Ihnen sprechen, vor allem, weil m. E. in den letzten drei Jahrzehnten auf diesem Gebiet erhebliche Fehlentwicklungen stattgefunden haben.

In einem kurzen Streifzug will ich zeigen, dass unser geltendes Naturschutz-, Planungs- und Umweltrecht nicht mehr den Erkenntnissen von Wissenschaft und Praxis entspricht und dass ängstliches Festhalten eher schadet; - aber auch, dass es sinnvolle Strategien gibt, unsere Landschaft zukunftsfördernd zu behandeln.

Gehen wir vom Bayerischen Naturschutzgesetz aus. Dort heißt es (in Artikel 3 des II Abschnittes in Satz (2):

"Die örtlichen Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden in Landschaftsplänen als Bestandteil der Flächennutzungspläne dargestellt...".

Gemäß § 1 des übergeordneten Bundesnaturschutzgesetzes sind "Natur und Landschaft... im besiedelten und unbesiedelten Bereich ... zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln...".

Hier ergibt sich ein erstes Problem. Da Landschaft als die Beschaffenheit des Landes mit allen besiedelten und unbesiedelten Bereichen zu verstehen ist, erheben sog. Landschaftspläne auch Gültigkeit für alle darin enthaltenen unbelebten und belebten Teile. Es ist deshalb festzustellen, dass Landschaftspläne letztendlich umfassend = ganzheitlich zu beurteilen sind, z. B. von Naturschutzbehörden allein dann nicht geprüft oder genehmigt werden dürften!

Doch dies Problem ließe sich durch Umordnung der Zuständigkeiten und z. B. durch Stärkung der Mitwirkung der betroffenen Bürger in den Gemeinden mildern. Vielleicht kann man dafür die vielerorts angelaufenen Agenda-21-Prozesse nutzen.

Wesentlicher ist somit die Frage, ob es überhaupt so etwas wie Landschaftspläne geben kann?

Dazu muß auch der zweite Begriffsteil, das Wort Plan/Planung näher betrachtet werd

2.1 Was ist Planung?

"Planung ist ein geistiger Akt mit unterschiedlich bedeutsamen und in ihrer Bedeutung wechselnden Wesenselementen". Deshalb sind auch Anwendung und Verständnis von Planung unterschiedlich.

Im einzelnen sei betont: Das Wesen von Planung kann als die bewußte, aktive Schaffung zielbezogener, bewerteter Vorstellungen beschrieben werden.

Um den Wirklichkeitsbezug herzustellen, sind noch zwei weitere Elemente erforderlich:

  • Planung ist auf vorhandene oder mögliche Mittel (Ressourcen) zu beziehen, damit sie nicht wirklichkeitsfremd (utopisch) wird, und
  • eine Planung ist zu irgendeinem Zeitpunkt abzuschließen - oder zu verwerfen, damit sie nicht sinnlos wird.

Eindeutig ist der Zweck von Planung.

Planung, d. h. die zeitlich und bezüglich der Mittel eingebundene, bewußte aktive Schaffung zielbezogener bewerteter Vorstellungen dient stets der "Optimierung zukünftiger Handlungsabfolgen". (1)

(1) Marquardt, K., Aufgaben ökologisch fundierter Landschaftsgestaltung, in:

2.2 Zum Begriff Ökologie

In den letzten Jahrzehnten wurde bei der Beschreibung landschaftsbedeutsamer Veränderungen zunehmend der Begriff "ökologisch" hinzugefügt.

Das Wort Ökologie - oder Haushaltswissen - kann im übertragenen Sinne mit "Wissen vom Ganzen einschließlich des Wissens um die Zusammenhänge" übersetzt werden. Aus dieser Übersetzung ergibt sich sofort, dass der Zusatz "ökologisch" zu einem Wort nichts anderes als eine spezielle Verfahrensform, eine besondere Betrachtungsweise oder Denkhaltung anzeigt, die für die Befassung mit der Beschaffenheit des Landes als Ganzes eine unbedingte Voraussetzung, d. h. selbstverständlich ist.

2.3 Zum Begriff Landschaftsplanung

Betrachtet man nunmehr die sogenannte ökologische Denkweise bei der Beschäftigung mit Landschaft als selbstverständlich, so bleibt noch zu klären, welchen Sinn eine Verbindung der Begriffe Landschaft und Planung hat.

Nach dem bisher aufgeführten ist die Frage zu stellen:

"Kann man eine Landschaft überhaupt planen?"

Die Antwort auf diese Frage lautet: "Nein!"

Das liegt ganz einfach darin begründet, dass eine Landschaft als Ganzes in Raum und Zeit kein allgemeinverbindliches Ziel hat!

Wir können deshalb unsere für die Landschaft bedeutsamen, zukünftigen Handlungsabfolgen gar nicht objektiv optimieren, weil wir diese ohne Ziel nicht kennen können.

Nicht einmal für einen winzigen Teil der Landschaft, den Menschen, können wir Landschaft planen, weil wir über den Sinn menschlichen Seins viel zu wenig wissen.

So bleibt uns nur die Möglichkeit, subjektiv - individuell und/oder kollektiv - diejenige Landschaft zu schaffen, die unserem gegenwärtigen Wertverständnis über die Zukunft entspricht; d. h. uns bleibt nur die Möglichkeit, Landschaft zu gestalten!

Doch reicht unser heutiges Wissen, um Landschaft gestalten zu können?

Auch diese Frage ist überwiegend mit "nein" zu beantworten!

Hierzu sagte 1995 auf den Erlanger Medientagen der Landesbeauftragte des Bundes Umwelt und Naturschutz in Deutschland, Herr Prof. Dr. Weiger wörtlich:

"Als Naturschützer kann ich Ihnen nur sagen, dass wir nicht in der Lage sind, auch nur ansatzweise die Komplexität des Naturhaushaltes zu erfassen." (2)

Dies sei in wenigen Sätzen vertieft begründet.

Landschaftsgestaltung bezieht sich eindeutig nur auf die vom Menschen geprägte Beschaffenheit des Landes; d. h. auf die Kultur-Landschaft, denn die oft als Maßstab herangezogene "Naturlandschaft" muß nicht gestaltet werden.

Für eine Kulturlandschaft mit all ihren Wirkungen und Wechselwirkungen gibt es aber keinen allgemein anerkannten Maßstab. Nicht einmal die Probleme des Messens sind gelöst. Das beginnt bei Problemen der Datendefinition, der Datenüberlappung, der Datenordnung bzw. Datengewichtung und reicht bis zu Problemen der Voraussagbarkeit, der Trendbestimmung, der Verknüpfbarkeit, der Abfolge von Zwischenentscheidungen, der Festlegung der Grenzen der Datenwirkung, der Bedeutung des Unbekannten/noch nicht Erforschten bzw. der Bedeutung des Gewollten. Beispielsweise wissen wir fast nie genau, wieviele Einflussgrößen bei der Landschaftsgestaltung wirklich beachtet werden müssen. (3)

Es gibt also viele Fehlerquellen!

In eine Kulturlandschaft ist auch der Mensch als willensbegabtes Wesen einzubeziehen! Eine Minderung dieses Einflusses/dieser "Fehlerquelle Mensch" ist nur durch Einschränkung des menschlichen Willens möglich. In einer Kulturlandschaft sind somit nicht nur der Mensch als biologisches Wesen (mit allen seinen arterhaltenden Wirkungen) sondern auch ein gewisser Anteil kultureller Aktivitäten (religiöser, künstlerischer, kommunikativer u. ä. Art; und damit verbunden auch gewollte Veränderungen/Eingriffe) zu gestatten, damit der Mensch menschenwürdig leben kann.

Wenn wir aber nun schon über die eine biologische Art Mensch - von der wir annehmen, schon viel zu wissen - so wenig aussagen können; - um wieviel weniger können wir etwa aussagen über die nach Angaben des Umweltbundesamtes ca. 2700 in Deutschland (oder weltweit ca. 370 000) vorkommenden Pflanzenarten und die in Deutschland ca. 45 000 bzw. weltweit ca. 1,1 Mio. Tierarten?

Zieht man andere Quellen zu Rate. z. B. den Fischer-Weltalmanach 2001, so liegt die mittlere Schätzung der Anzahl lebender Arten bei 13,6 Mio. Davon seien lediglich 1,7 Mio., d. h. nur jede achte Art erst beschrieben. Andere Quellen nennen noch größere Artenzahlen.

  • Wenn nun einerseits z. B. eine sog. Umweltverträglichkeitsprüfung (gemäß §2 des entsprechenden Gesetzes) die Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen eines Vorhabens auf Menschen mit seinen Kultur- und sonstigen Sachgütern, Tieren und Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft "einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen" umfaßt
  • und wenn andererseits bekannt ist, dass auch ein hypothetischer, mit Lichtgeschwindigkeit arbeitender Supercomputer schon bei weniger als 100 Einflussgrößen nur zur Auflistung aller möglichen Wechselwirkungen viele Jahre benötigt würden, dann ist zusammenfassend festzustellen, dass die gesamte Gesetzgebung für Umwelt, Planung und Naturschutz nicht auf Wissen, sondern weit überwiegend auf Nicht-Wissen beruht!

(2) s. Marquardt, K., Nachwort, in: Bericht der Erlanger Medientage 1995, Heft: Medien und Umweltorganisationen in Europa

(3) Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände (Hrsg.), Stellungnahme zu den Grundsätzen für die Anwendung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelungen in der Bauleitplanung, April 1999, in:

3. Planbarkeitsverbessernde Methoden

Es wird aber trotz allem und nach geltendem Recht immer noch Landschaft "geplant".

Um dies tun zu können, werden dabei immer intensiver sog. planbarkeitsverbessernde Methoden eingesetzt. Was heißt das?

Planbar sind - wegen der Zukunftsbezogenheit von Planung - Vorgänge, wenn sie voraussagbar, d. h. vorbestimmt/vorbestimmbar sind.

Um weniger oder kaum planbaren Vorgänge planbar zu machen, muss deren Planbarkeit erweitert werden. Dies erreichte/versuchte man bisher auf verschiedenen Wegen, z. B.

durch "Verlängerung" von zeitlich gereihten Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Zukunft (Extrapolation von Zeitreihen) und/oder

durch strenge Zielvorgaben und/oder

durch Anwendungsbereichsabgrenzungen (Systemabgrenzungen) von Planungen unter bewußter Vernachlässigung von als "unerheblich" angesehenen Einflüssen (bedeutendstes Beispiel: Cete-ris-paribus-Klausel in den Wirtschaftswissenschaften) und/oder

durch Normung und Ordnung von Handlungen und Handlungsabläufen und/oder

durch Einschränkung von handlungsvorbereitenden bzw. handlungsprägenden Möglichkeiten.

Diese genannten Wege zur Erweiterung von Planbarkeit haben alle bestimmbare Folgen,

z. B. haben Zeitreihen nur Gültigkeit für die Vergangenheit, denn auch in der Vergangenheit "richtige" Verläufe von Handlungen müssen unter veränderten Bedingungen in der Zukunft nicht mehr notwendig richtig sein. Eine Verlängerung von Zeitreihen verlängert somit Vergangenes, d. h. wertet Vergangenes höher als die dadurch eingeschränkten zukünftigen Möglichkeiten.

Die strenge Vorgabe von Zielen bindet mit zunehmendem Anteil an Wertungen ebenfalls zunehmend an die Vergangenheit.

Ziele oder Teilziele müssen - wie schon betont - zu irgendeinem Realisierungszeitpunkt starr gesetzt werden. Jede gegenwärtige Zielverwirklichung schränkt somit zukünftige Möglichkeiten ein. Eine Zielbetonung in stark Wertungen enthaltenden Vorgängen verursacht somit eher einen Verlust als einen Gewinn von Möglichkeiten.

Eine Ordnung und Normung von Handlungsmöglichkeiten ist nur durch die Ausübung einer Verfügungsgewalt über Handlungen und Mittel zwecks Einschränkung anderer Handlungs- und Verwendungsmöglichkeiten erreichbar.

Schließlich führt die Einschränkung von handlungsvorbereitenden Möglichkeiten auch zur Einschränkung von Möglichkeiten zur individuellen Lebensausprägung; dies besonders im geistigen, seelischen, zwischenmenschlichen und schöpferischen Bereich.

Versucht man nun eine Beurteilung der Bedeutung von Planung selbst, so ist dies am ehesten durch Betrachtung der Grenzen möglich. Planung bezweckt die "Optimierung zukünftiger Handlungsabfolgen", d. h. Planung soll Vorgänge effektivieren.

Eine Verringerung von Planung bis hin zu einer völligen Aufgabe würde auch die Wirkung von Handlungsabfolgen verringern (z. B. dadurch, dass sich Teilhandlungen gegenseitig blockieren oder ganz aufheben). Mit einer Verringerung von Planung ist demnach ab einem gewissen Punkt auch eine Einschränkung von Handlungsmöglichkeiten verbunden.

Eine Ausweitung von Planung in Richtung auf die nicht planbaren Vorgänge erfordert dagegen eine zunehmende Vorbestimmung. Mit einer Ausdehnung von Planung ist demnach ab einem gewissen Punkt ebenfalls eine Einschränkung von Handlungsmöglichkeiten verbunden.

Ab welchem Punkt Planung als vorteilhaft oder nachteilig zu beurteilen ist, kann darum nur von Fall zu Fall mit Hilfe jeweils übergeordneter Werte gemessen werden.

Doch gibt es die? Auf folgendes kann dazu hingewiesen werden:

  • Eine Verringerung von Planung in Richtung auf die planbaren Vorgänge wird um so stärker erfolgen, je mehr der Glaube an den Menschen als sich selbst bestimmendes Wesen - z. B. nach christlichem Glauben als "Ebenbild Gottes" - vorherrscht.

  • Eine Ausweitung von Planung in Richtung auf die nicht planbaren Vorgänge hin wird um so stärker erfolgen, je mehr der Glaube an eine Vorbestimmtheit des Menschen überwiegt. Das Extrem, der Glaube an ein "Endziel" verlangt letztlich die totale Planung (da es dann nur noch auf die Optimierung des Weges hin zu diesem Endziel ankommt!)(4).

Dennoch müssen wir in die Zukunft gehen; - und wir sollten nicht alles allein dem Zufall überlassen.

(4) Marquardt, K., Planung, in: Gutjahr-Löser, P./Hornung, K. (Hrsg.), Politisch-Pädagogisches Handwörterbuch, München 1980

4. Die Welt verändert sich

Diese Welt verändert sich ständig, - mit und auch ohne Zutun des Menschen.

Die großen Trends (z. B. die Abkühlung der Sonne) können wir (noch) nicht beeinflussen.

So bleiben uns bislang nur drei Wege.

1. Wir können den Gang in die Zukunft so lange wie möglich bremsen.

2. Wir können die jeweils optimale Variante suchen und

3. wir können den Gang in die Zukunft beschleunigen.

Beispielsweise können wir beschleunigt für die Menschheit neue Lebensräume suchen. Mit dem Bau der Internationalen Raumstation ISS ist der erste Schritt bereits getan. Wir können z. B. gezielt (oder auch nur aus Wissbegier bzw. Abenteuerlust) vom Menschen besiedelbare andere Himmelskörper suchen und diese jeweils interessenbezogen gestalten. Der Nasa-Stratege Jesco von Putkammer äußerte in einem Gespräch mit der PNP am 8.2.2001, dass schon in den nächsten 20 Jahren der Weltraumtourismus mit Weltraumhotels usw. einsetzen wird! Der Physiker Stephen Hawking prophezeit schon für dieses Jahrhundert die Eroberung des Weltalls durch gentechnisch verbesserte "Übermenschen." (5)

Vielleicht gelingt es auch eines Tages, Informationen von schon weiterentwickelten "Lebensformen" zu erhalten, indem wir z. B. durch ein sog. "Wurmloch" in eine andere Ecke des Universums kommen oder Energiewellen (z. B. Radiosignale) auffangen und interpretieren lernen; um so - zumindest etwas - die Zukunft (besser mögliche, alternative Zukünfte) zu erschauen.

Noch weit bevor die Erde in die Sonne stürzt oder die sich aufblähende Sonne die Erde verschlingt, muss sogar dieser Weg begangen werden, wenn die Menschheit weiterbestehen will! (6) Und es ist nur die Frage, wann (und unter wieviel Glück oder Leid) dies geschieht.

Unter dieser Ungewißheit sehnen sich viele (m. E. eher passive Menschen) danach, den Gang in die Zukunft bremsen zu können. Aber in einer sich stetig verändernden Welt würde der Festhalteaufwand immer größer, je länger/weiter der weiterentwickelte Weltzustand sich von dem festgehaltenen Zustand entfernt;

bis eines Tages dieser Festhalteaufwand nicht mehr zu erbringen ist und eine bruchhafte/katastrophale Anpassung erfolgt;

ähnlich wie Erdbeben umso stärker werden, je stärker das aneinander Vorbeigleiten der Erdkrustenschollen "festgehalten" wurde!

Doch Festhalten hat noch größere Risiken. Festhalten heißt auch Verhindern von Neuem.

Festhalten zerstört Chancen!

Mindestens genauso notwendig zu fordern wie für Veränderungen sind deshalb auch Folgenabschätzungen für Nicht-Handeln. Auch für Nicht-Handeln oder Festhalten sind dringend sog. (weiterentwickelte) "Umweltverträglichkeitsprüfungen" durchzuführen.

Das Umweltrecht ist in dieser Hinsicht gefährlich unvollständig!

Als Aufgabe einer ganzheitlichen Landschaftsgestaltung, d. h. einer Gestaltung der naturräumlichen Gegebenheiten unter Einbeziehung der Lebensäußerungen des Menschen (mit allen Zusammenhängen und Wechselwirkungen) bleibt somit, einen optimierten Weg in die Zukunft zu suchen.

Dies beinhaltet, nicht nur die natürlichen/naturräumlichen Veränderungen einzuschätzen, sondern ebenso auch diejenigen, mit welchen der Mensch seine Abhängigkeit von der Natur überwindet, seine Kultur.

(5) Bostanci, A., Evolution durch genetisches Design, in: Die Welt, 16. 1. 2001

(6) Sagan, C., "Blauer Punkt im All", München 1996 oder Kaku, M., Visions, Oxford Paperbacks, 1999 oder Meier, R. L., Ecological Planning, Management, and Design, Manuskript, Berkeley 2000

5. Rolle des Menschen

Welche Rolle soll der Mensch also innerhalb der Natur spielen?

Diese Rolle wird - wie schon angedeutet - recht unterschiedlich gesehen, je nachdem, ob die Zukunft als Schicksal oder Chance verstanden wird.

Beispielsweise spricht Pabst Johannes Paul II in seiner Ansprache vor den Vereinten Nationen zum 50-jährigen Bestehen der Weltorganisation, von einer "...Sicht des Menschen als vernunftbegabte und freie Person...., die mit Denk- und Entscheidungsfähigkeit begabt und daher der Weisheit und der Tugend fähig ist." (7) Dem Menschen wird hier die Zukunft als Aufgabe gestellt. Der ehemalige Evangelische Landesbischof Dr. Engelhardt wünschte in einem Beitrag (8) "Die Zukunft der Welt aus der Sicht der Kirche" lediglich "... eine überlebensfähige Zukunft zu gestalten."

Wenn die evangelische Kirche lediglich das "Überleben" wünscht, dann vergisst sie leider all das, was den Menschen Mensch sein läßt, u. a. auch ihre eigene Mission! Hier sollte die evangelische Kirche ruhig etwas mehr Zuversicht, etwas mehr Mut, etwas mehr Vertrauen aufbringen; - also etwas mehr Gottvertrauen.

(7) Pabst Johannes Paul II, Die Menschheit braucht Mut zur Zukunft, in: Würtelen, G. (Hrsg.), Zukunft als Aufgabe, Frankfurt 1998

(8) Engelhardt, K., Die Zukunft der Welt aus der Sicht der Kirche, in: Würtelen, G. (Hrsg.), Zukunft als Aufgabe, Frankfurt 1998

6. Was ist nun zu tun?

Als erste und vornehmste Aufgabe zukünftiger Landschaftsgestaltung hat m. E. die Diskussion der Frage zu stehen:

Wer wollen wir Menschen sein?

Zum Beispiel muß die Frage beantwortet werden, ob Menschen überhaupt dauerhaft weiterleben sollen! Menschen sind als Lebewesen auf die Situation in einem kurzen Zeitraum der universalen Entwicklungsgeschichte optimiert. Weniger als 1% aller jemals vorhanden gewesenen Arten leben noch. Vermutlich ist dieser Prozentsatz noch viel geringer, weil wir alle jemals dagewesenen Lebewesen noch sicher nicht kennen!

Wenn wir als Ziel nur das "Überleben" ansehen, scheint es geradezu vermessen, die Art Mensch als wichtiger anzusehen als das viele, was ist und schon vorher war! Es scheint evolutionär viel korrekter, den Mensch als biologische Art nach Ablauf seiner optimalen Lebensbedingungen wieder vergehen zu lassen!

Erst wenn wir auch die Überwindung der naturgegebenen Bedingungen, d. h. die menschlichen Kultur(en) weiter bestehen lassen wollen, lohnt sich m. E. überhaupt das Erhalten der Menschheit.

Sollten wir uns dafür entscheiden, ist als nächste Aufgabe zukünftiger Landschaftsgestaltung vielleicht die Frage zu diskutieren, in welcher Form Art und Kultur Mensch in die Zukunft gebracht werden sollen.

Das Klonen von Pflanzen ist seit Jahrhunderten üblich; z. B. das Setzen von Stecklingen oder das sog. Veredeln von Gehölzen. Das Klonen von nützlichen oder seltenen Tieren wie Auerochs, Ozelot oder Panda Bär ist nach einem Bericht der Zeitschrift Scientific American (9) bereits in Vorbereitung.

Auch die Weitergabe von Leben mit Hilfe von tiefgefrorenen Zell- und Samenbänken wird schon lange praktiziert! Ziemlich sicher werden wir eines Tages auch einen altägyptischen Pharao wiederherstellen können!

Doch die Gentechnik geht noch weiter. Und die Gentechnik wird fortentwickelt werden, - wenn nicht bei uns, (vgl. dazu z. B. "Der Mensch: sein eigener Schöpfer? Wort der deutschen Bischofskonferenz zu Fragen von Gentechnik und Biomedizin" vom 8. 3. 2001) dann in anderen Kulturen oder in den Gegenden der Erde, wo noch Hunger herrscht.

So wäre beispielsweise als weitere Aufgabe zukünftiger Landschaftsgestaltung die Frage zu klären, welche Lebensformen wir auf "traditionelle" bzw. "zukünftige" Art und Weise erhalten wollen.

Wenn wir unseren Pharao biologisch wiederbelebt haben, müssten wir dann nicht fairerweise auch seine Kultur wiederherstellen?; - und können wir auch sein Wissen, Denken und Fühlen wiederherstellen - sozusagen eine "artgerechte Pharaonenhaltung"? Und wie verhalten wir uns gegenüber den Lebewesen, die deswegen oder auf traditionelle Weise aussterben würden? Dürfen wir deren Aussterben verhindern? Hätte irgendwer z. B. das Aussterben der Dinosaurier verhindern dürfen - und damit auch die Entwicklungschancen der Säugetiere bis hin zum Menschen?

Es ist darüberhinaus durchaus zu erwarten, dass die bislang vorhanden gewesenen oder noch vorhandenen Gene überwiegend zufällig die Vielzahl der Katastrophen in ihrer Entwicklungsgeschichte überlebt haben. Sie sind also eher zufällig "ausgewählt". Es ist deshalb hochwahrscheinlich, dass es bessere Gene = Arten gibt, als die heute lebenden! Sollte man sich nicht verstärkt um solche neuen Arten bemühen?

So berichtet Pollack in einem Aufsatz in der New York Times (10) von Firmen, die gentechnische multisexuelle Genmischungen auch über einzelne Arten hinaus betreiben. So sei es gelungen, die Gene von bis zu 26 verschiedenen Bakterienarten neu zu mischen.

Dabei sollen keineswegs gleich "Monster" entstehen. Durch Beimischung von Genteilen aus Bakterien aus dem Polargebiet bzw. aus heißen Geisiren sollen z. B. Pflanzen für die menschliche Ernährung gestaltet werden, die in heute noch völlig unwirtlichen Gegenden gedeihen; - etwa Reis in der Wüste oder Bananen in der Tundra.

Wahrscheinlich ist auch, dass durch Nachahmung der Photosynthese pflanzenlos Pflanzenprodukte herstellbar werden oder/und über gezielte Zellzüchtung z. B. "tierlose" Fleischerzeugung (11) oder generell einmal ausreichend Nahrung für jeden (übrigens eine der Voraussetzungen für die Fahrt des Menschen in das Weltall!).

Müßten wir Landschaftsarchitekten (die ja Veränderungen der Landschaft über Jahrhunderte festlegen) uns nicht jetzt schon intensiv mit der Fage beschäftigen, was denn mit der Landfläche geschehen soll, wenn sie kein Produktionsfaktor mehr ist!?

(9) Lanza, R. P./Dresser, B. L./Damiani, P., Cloning Noah´s Ark, in: Scientific American, Nov. 2000

(10) Pollack, A., Selling Evolution in Ways Darwin Never Imagined, in: New York Times, 28. Oct. 2000

(11) Easterbrook, G., Techno-Vegetarismus: Steaks aus der Retorte, in: FUTURE, Aventis-Magazin, 3/2000

7. Lösungsansätze

Bleiben wir ruhig auf der Erde!

Nehmen wir einfach einmal an, wir hätten die obigen und noch ähnliche Fragen hinreichend gelöst und uns für ein Weiterbestehen menschenwürdiger Menschen entschieden. Dann bliebe zukünftige Landschaftsgestaltung die stetig weitertastende Suche eines Weges zwischen zu langem Festhalten und zu unbedachtem Verändern.

Beziehen wir doch wenigstens die gravierenden Veränderungen nur der letzten Jahre deutlicher in unsere Arbeiten ein.

Beispielsweise haben sich die menschlichen Existenzbedingungen gravierend verändert. Schon heute oder in naher Zukunft werden mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze in allen hochentwickelten Ländern aus der Informationswirtschaft kommen (wie das nachfolgende Bild für Deutschland zeigt.) (Darstellung 1)

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Deshalb können auch menschliche Wohn- und Arbeitsplätze an anderen Orten und in völlig anderer Form gestaltet werden. Eine wesentliche Ursache von Menschenkonzentrationen, der Kommunikationsvorteil, wird immer ortsunabhängiger! Die hohe Zeit der Städte ist demnach m. E. vorbei.

Das stellt auch viele Grundlagen unserer geltenden Raumordnungsgesetzgebung in Frage, z. B. das Zentrale-Orte-Prinzip u. ä.!

Mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze könnten auch im sog. Ländlichen Raum angesiedelt werden. Nimmt man dabei die eher ängstliche Variante, so könnte man z. B. Wohn- und Arbeitsstätten aus sicher vergänglichen Materialien herstellen und die Räume unter die vorhandene Vegetationsdecke legen wie bei diesem Zelt- und Hügelhaus (Darstellung 2)

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oder die erhaltene Wiese wieder auf das Bauwerk legen wie bei diesem Arbeitsraum, den ich deshalb "Angehobener Hang" genannt habe (Darstellung 3).

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Man kann aber Wohn- und Arbeitsplätze auch so weit über die vorhandene Vegetation stellen, dass letztere (unter angepaßten Bedingungen) weiterbestehen kann (Darstellung 4).

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Viele erst durch Menschenzusammenpferchungen in sog. Städten durch Überlastung (bzw. zu geringem Pflegeaufwand) erst entstehende unerwünschte Entwicklungen könnten so von vorn herein vermieden werden.

Man kann aber auch ruhig etwas optimistischer/mutiger sein! Beispielsweise ist für diesen wunderschönen Forst des Fürsten von Oettingen nachgewiesen (Darstellung 5), dass auch nach 500 Jahren Nutzung durch Fichten keinerlei irreversible Schäden im Boden entstanden sind.

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Dieses Bild vom Altmühlsee (Darstellung 6) zeigt, dass auch großflächig Wiesen in nur einem Jahrzehnt in eine vom Menschen als äußerst attraktiv empfundene Seenlandschaft umgestaltet werden konnten und dabei auf einem Drittel der Fläche eine wechselfeuchte Vogelinsel gebaut werden konnnte, die schon wenige Jahre nach Flutung des Sees aufgrund der Vielzahl sich dort einfindender Vogelarten zum Naturschutzgebiet erklärt wurde!

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Als letztes Bild zeige ich Ihnen die regionsweite Umgestaltung der Braunkohlegruben südlich von Leipzig (Darstellung 7). In meinem Plan dazu ist u. a. vorgesehen, in Großbiotopen sog. "Öko-Residenzen" herzustellen, indem die zukünftig attraktivsten Ufergrundstücke nicht verkauft, sondern mit der Auflage vergeben werden, jeweils drumherum das 10-fache der überbauten Fläche nach den abgewogenen Wünschen von sog. Naturschutzfachleuten zu gestalten und zu pflegen!

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So kann hier nach Füllung der Seen in 50 - 70 Jahren geradezu ein Paradies für Pflanzen, Tiere und Menschen entstehen!

Vielleicht ermöglicht dann dort die Gentechnik sogar schon völlig neue "Siedlungsformen", indem wir z. B. Lebewesen unsere Häuser / Behausungen bauen lassen, wie die nachfolgende Collage andeuten könnte (Darstellung 8).

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Die Seiten:

:: A.v. Alvensleben: Kohlendioxid und Klima

:: Alfons Baier, Aspekte zur "Klimakatastrophe"
:: Umweltphysik: Fakten von E.G. Beck
:: Prof. Dr. Gerhard Gerlich Aufsätze
:: Kommentar zum Artikel „Der große Schwindel“
:: IWOE, Klimakatastrophen-Märchen und Landschaftsgestaltung
:: Klima + Politik = Nepp + Abzocke, Klima-Betrug
:: Klima Zahlen und Fakten, 2007 + 2008
:: Aufsätze von Prof. Horst Malberg
:: Die Klimakatastrophe im Wandel der Zeit
:: Neues vom Öko-Narrenhaus
:: Dr. Thüne: Ökodiktatur, Treibhauseffekt
:: Irrtümer in der Klimatologie, CO2, Treibhauseffekt
:: Windkraftanlagen - sündhaft teuer und nutzlos