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Mit klarem Blick und wachem Verstand befasst sich eine hochinteressante Internetseite u.a. auch mit Umweltthemen und der damit verbundenen Abzocke: konservativ.de. Einige Artikel habe ich hier für Sie zusammengestellt. Vielen Dank an Horst Schilling von der Arbeitsgemeinschaft Internet (PC-AG), Politische Bildung und Information.

Eine wild gewordene Bürokratie plant Abzockerei des kleinen Mannes
- Anmerkungen zum geplanten Handel mit sogenannten Treibhausgasen

von Otto Wildgruber

Die Furcht vor den Folgen des Treibhauseffektes macht es möglich. Ist diese Furcht berechtigt? Politiker weisen gerne darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit der Klimawissenschaftler diese Furcht für berechtigt halten. So wird der amerikanische Präsidentschaftskandidat Al Gore nicht müde darauf hinzuweisen, dass eine Mehrheit - 2500 Wissenschaftler in den USA - diese Auffassung vertritt. Was er nicht erwähnt ist die Tatsache, dass über 18000 Wissenschaftler in den USA gegenteiliger Ansicht sind. Ähnlich ist die Situation auch in Europa.

Ungeachtet neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, die den vom Menschen verursachten Anteil am sogenannten Treibhauseffekt als vernachlässigbar einstufen, werden einschneidende Maßnahmen zur Minderung sogenannter Treibhausgase - verbunden mit enormen Kosten - zielstrebig vorangetrieben. Ein Beispiel dazu ist das "Grünbuch zum Handel mit Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union".

Wenn die dort vorgestellten Maßnahmen umgesetzt werden sollten, führt das für den kleinen Mann zu erheblichen Mehrbelastungen. So wird sich der aus Kohle gewonnene Strom um rund 10 Pfennig pro Kilowattstunde - mit "Mehrwertsteuer" also 11,6 Pfennig verteuern. Benzin, Heizöl und energieintensive Produkte werden erheblich teurer. Das Brutto-Inlandsprodukt wird sinken, was zwangsläufig zu einer Minderung des Lebensstandards führt. Die Arbeitslosigkeit im produktiven Bereich wird zunehmen, Arbeitsplätze entstehen nur in der ohnehin privilegierten Klasse der Politiker und Bürokraten - und in subventionierten "umweltfreundlichen Industrien", die von der Bürokratenkaste als solche definiert wurden. Wohin das führt, sollten die von den Bürokraten bestimmten Bereiche Bergbau und Landwirtschaft eigentlich hinlänglich deutlich gemacht haben: zu einem Faß ohne Boden.

Das "Grünbuch zum Handel mit Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union" ist ein Beispiel dafür, wie eine Bürokratie ihre eigenen Interessen verfolgt. Die Passagen, auf die im Folgenden Bezug genommen wird, sind im beigefügten Originaldokument gelb unterlegt.

Vorab jedoch noch eine Überschlagsrechnung: Der Bundesbürger "produziert" (Gesamtproduktion geteilt durch Einwohnerzahl) im Durchschnitt 10,5 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) pro Jahr (Energiewirtschaftliche Tagesfragen, 49. Jhrgg. (1999), H 3, Seite 155 ff.). Bei der wahrscheinlichen CO2-Abgabe von 50 Euro pro Tonne CO2 ergibt sich damit eine jährliche Belastung von rund DM 1027,- pro Kopf. Dazu kommen dann noch die übrigen Treibhausgase, für die zur Zeit noch keine Kosten festgelegt wurden. Diese Mehrbelastung soll zwar an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden, doch das "Grünbuch" erweckt erhebliche Zweifel, dass diese Absichtserklärung auch tatsächlich umgesetzt wird.

Erstaunen ruft der Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der neuen Abgabe hervor. Entsprechend dem "Kyoto-Protokoll" wäre dies das Jahr 2008. Laut Grünbuch strebt die EU aber bereits ein Inkrafttreten im Jahr 2002 an. Abzocken bereits 6 Jahre früher? (Siehe Seite 4 des anliegenden Dokuments)

Erfreulicherweise gibt es bis 15.09.2000 die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Die Anschrift ist genannt. (Siehe Seite 5 des anliegenden Dokuments) Es folgen Anmerkungen zu dem im Originaldokument markierten Passagen:

Wie die Bürokraten den Rest hinters Licht zu führen versuchen

Es ist durchgängig in der Geschichte (von rühmlichen Ausnahmen abgesehen), dass dem kleinen Mann schadende Weichenstellungen in der Politik als vorteilhaft "verkauft" wurden. So nicht anders im "Grünbuch".

Da findet sich auf Seite 6 die Formulierung, dass die EU als einer der 39! Unterzeichnerstaaten am Handel mit Emissionszertifikaten teilnehmen DARF. (Siehe Seite 6 des anliegenden Dokuments)

Auf Seite 7 erfährt man, dass negative Auswirkungen auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit denkbar gering ausfallen werden, wenn - wie erwartet - andere Industrieländer (korrekter andere Bürokratien) sich dem Handel mit Treibhausgasemissionen anschließen.

Auf Seite 8 erfährt man, dass die Umweltwirksamkeit des Handels mit Emissionen sicher ist. Leider fehlt der Nachweis, dass die Emissionen einen negativen Einfluß auf die Umwelt haben. Auf dieser Seite wird auch behauptet, dass "umweltfreundliche Technologien" einen Aufschwung erfahren werden. Aber was sind "umweltfreundliche Technologien? Etwa die, die Reichsmarschall Göring dafür hielt? Z. B. die Windenergie?

Auf Seite 27 erfährt man, dass Energiesteuern auf Emissionen im Zusammenhang mit prozeßunabhängig entstehenden Kosten, wie beispielsweise für die Heizung von Industrie- und Geschäftsgebäuden, konzentriert werden könnten, da diese nicht dem gleichen internationalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind. Ein recht eigenartiges Verständnis von Wirtschaft: nur die Kosten der Fertigung spielen eine Rolle, nicht aber die sonstigen Kosten?

Und nicht zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass alle Fragen, die im Dokument aufgeworfen werden, reine Suggestivfragen sind, d.h. sie sprechen nicht die eigentlichen Probleme an, sondern suchen nur nach positiven Stellungnahmen zu einem schwerwiegend in die Wirtschaft eingreifenden bürokratischen Vorgehen.

Wie die Bürokraten andere ins Boot holen wollen

Die Industrie hat bereits begriffen, dass es nicht zweckmäßig ist, der (unsinnigen) Politik Paroli zu bieten. Hauptsache ist nun, wie die Kosten an den Endverbraucher, den kleinen Mann weitergegeben werden können. Das ist inzwischen (fast) sichergestellt: wenn alle Industrien Kosten zu tragen haben, wird dies zum Kalkulationsbestandteil - und damit abwälzbar auf den kleinen Mann - den Endverbraucher.

dass man auch weitere "Verbündete" für das EG-Vorhaben gewinnen könnte, zeigt der Hinweis auf Seite 28, dass Betriebsprüfer aus der Privatwirtschaft in den Kontrollprozeß einbezogen werden könnten. Wer aus diesem Bereich könnte dieser Verlockung wohl widerstehen?

Eine Bürokratie sichert ihre Zukunft

Bereits auf Seite 5 ist nachzulesen, dass das wirksame Funktionieren ... ein gewisses Maß an Harmonisierung der Überwachungs-, Melde- und Prüfverfahren erfordert. Auf Seite 8 ist die Rede von konsequenter Überwachung. Auf Seite 11 steht: "Die Zuteilung von Emissionsanteilen, die Überwachung der Emissionen und die Durchsetzung der Einhaltung durch kleine mobile Verursacher wie private Kraftfahrzeuge wirft komplexe technische und verwaltungstechnische Fragen auf." (die dann mit einem Heer neuer Bürokraten gelöst wird?)

Auf Seite 14 macht die Kommission klar, dass sie eine erhebliche Rolle zu spielen gedenkt - noch mehr Eurobürokraten?

Die Passage auf Seite 16 könnte man auch so interpretieren: kleine, nicht unter die Regelung des Emissionshandels fallende Firmen sollen so lange gepiesackt werden, bis sie sich dem Handelssystem "freiwillig" anschließen.

Auch die Passagen auf den Seiten 26, 27 und 28 zeigen, dass den Kontrollen großes Gewicht beigemessen wird - Amtsschimmel, ich hör' dich wiehern!

Motiv Umweltschutz oder Abkassieren?

Diese Frage stellt sich zwangsläufig, wenn man insbesondere die Passagen auf den Seiten 21-24 liest. Da wird eine Besitzstandsregelung (kostenlose Zuteilung von Emissionsrechten an CO2-intensve Betriebe, die bereits bestehen) als rechtlich problematisch dargestellt, die Rückführung der Zusatzeinnahmen des Staates als möglich aber nicht zwingend und die Versteigerung von Emissionsrechten als zweckmäßigste Lösung angepriesen. Das läuft darauf hinaus, dass am Ende jede Tonne CO2 mit Kosten von 50 + Euro belastet wird. Hinzu kommen sollen weitere Belastungen für die übrigen, im Kyoto-Protokoll erfaßten "Treibhausgase".


Es ist durchaus richtig, dass CO2-Reduktion zu erheblich niedrigeren Preisen zu haben ist, als etwa mit Photovoltaik (1500 DM/t), Wind (170 DM/t) oder BHKW (120 DM/t). Daher bezeichnete der JI- und Zertifikat-Broker Jürgen Hacker in VDI-N. vom 20.11.98 Preise für Wald (2-9 DM/t) oder Technik (5-15 DM/t) sowie den Zertifikathandel als "Chance für die deutsche Wirtschaft".

Bald heiße Geschäfte mit dem Klima?
von Dipl.-Ing. Peter Dietze

Leider wurde nicht erwähnt, dass es sogar negative Werte gibt, z.B. bei modernen GuD-Kraftwerken oder bei KKW. Die Kosten muß man in Relation sehen zum Importkohlepreis (ca. 26 DM/t CO2) oder den Energiesteuern, z.B. in Norwegen bis zu 53 US$/t oder - wie von der Schweiz für Treibstoffe angedroht - 210 SFr/t. Wenn schon Aufforstungsprojekte befürwortet werden, sollte man sich vergegenwärtigen, dass um etwa 3,3 t Kohlenstoff pro Jahr und BRD-Bürger zu binden, 10-20.000 m² Wald benötigt werden. Ein mittelgroßer Baum verdunstet etwa 40 l Wasser pro Tag - und Wasserdampf bringt bekanntermaßen noch mehr Treibhauseffekt! Da ist ein 1300-MW-KKW schon besser, entspricht die CO2-Reduktion doch etwa 180 Mio (!) Bäumen.

Das Zertifikat-Konzept ignoriert völlig die Tatsachen, dass

  1. Energie nicht eine beliebig disponierbare Marktware, sondern lebensnotwendig ist,
  2. Zertifikate für die riesigen freigesetzten CO2-Mengen nicht ausreichen wenn eine Reduktion auf weltweit die Hälfte sowie in der BRD auf 20% bis 2050 erfolgen soll und
  3. die Ozeane, Biomasse und polaren Eismassen eine kostenlose und mit steigender Konzentration immer wirksamere CO2-Senke sind.

Weiter wird außer acht gelassen, dass Zertifikate nur gekauft werden, wenn es strikte gesetzliche Beschränkungen, Kontrollen und Strafen gibt, die sich im Extremfall bis auf einzelne Betriebe oder Personen erstrecken. Kein Wunder, dass sich unsere Industrie hierfür nicht begeistert, die sich bereits "freiwillig" (d.h. um eine angedrohte Energiesteuer abzuwenden) zu einer 20%igen spezifischen Reduktion bis 2005 verpflichtet hat. Zertifikate müßten auch geprüft und und bei einer Behörde für die Ausstellung von Bezugsscheinen vorgelegt und entwertet werden. Brenn- und Treibstoffe müßten z.B. durch eine Monopolagentur vom Inlandsmarkt abgeschottet werden und würden zu weit überhöhten Preisen sowie auch illegal vermarktet. In dem Energie-Chaos wären Streiks und Inflation sowie die Bildung mafiöser Strukturen nicht zu vermeiden. Die Nichtbelieferung eines Krankenhauses mit Heizöl würde gar strafrechtliche Konsequenzen und bürgerkriegsähnliche Zustände zur Folge haben. Sowas anzustreben, ist angesichts der riesigen ökonomischen Schäden sowie der kaum nachweisbaren und wissenschaftlich zunehmend umstrittenen globalen Erwärmung absurd.

Der IPCC-Strahlungsantrieb für CO2-Verdoppelung liegt wahrscheinlich um den Faktor 4 zu hoch; die IPCC-Wasserdampfrückkopplung mit dem Faktor 2 sowie ein CO2-Anstieg auf 700 ppm bis 2100 (beim "business as usual"-Szenario IS92a) ist ebenfalls unrealistisch - es sind kaum mehr als 570 ppm. Damit ergibt sich, dass die Erwärmung in 100 Jahren nur etwa 1/10 (!) der IPCC-Prognosen beträgt und folglich die für Industrieländer (ggf. noch in Kombination mit dem Atomausstieg) ökonomisch höchst problematischen Maßnahmen zum Klimaschutz und Zertifikathandel nicht erforderlich sind.


(...) Wie sinnlos die von Rot/Grün für die "Modernisierung" Deutschlands für unabdingbar erachteten Energiesteuern mitsamt "Energiebezugsscheinen" gemäß Kyoto-Konzepten sind, zeigt eine Rechnung von Tom Wigley (NCAR): Würden alle Industrienationen ihre Reduktionsverpflichtungen erfüllen, so ergäbe das bis 2050 lediglich 0,07 C - was auf keinem Thermometer ablesbar ist [Geophs. Res. Lett. 25, 2285-2288 (1998)]. Da die IPCC-Leute bekanntlich mit zu hohen Sensitivitäten rechnen, kann man getrost davon ausgehen, dass es nur etwa 0,02 C wären (...)

Nein zu CO2-Zertifikaten! - Neues vom Öko-Narrenhaus
von Dipl.-Ing. Peter Dietze

Knapp 350 Wirtschaftswissenschaftler haben Umweltminister Trittin vor seinem Abflug mit deutscher Delegation zur COP-4 in Buenos Aires in einem offenen Brief aufgefordert, sich für den CO2-Zertifikathandel einzusetzen - um ein vermeintlich bedrohliches und teures Problem möglichst kostengünstig zu lösen. Solche Zertifikate entsprechen offensichtlich den Wünschen der USA und der europäischen EVUs (Energieversorgungsunternehmen, siehe z.B. den COP-4-begeisterten Beitrag von Peter Hollins - Vorstand der British Energy - in 'Economist' vom 13.6.98 sowie unter http://www.british-energy.com/).

Bemerkenswert ist, dass es obendrein zu den Zertifikaten noch Energiesteuern gibt oder geben wird - auf deren weitere Erhöhung und Erhebung (incl. MWSt.) solche Finanzminister wie Lafontaine wohl kaum verzichten werden. Nicht zu vergessen, dass unser Energiebedarf bereits jetzt mit ca. DM 90 Mrd. "bestraft" wird.

Wenn Industrie, Verbände und sogar Einzelpersonen in den Zertifikathandel eingebunden werden (sollen) und der Brenn- und Treibstoffhandel Verkaufslizenzen erwerben muß - wer soll das organisieren, bezahlen, überwachen und sanktionieren? Wer soll überhaupt bestimmen, wieviel wir verbrennen oder autofahren dürfen - etwa ein weder durch Wahlen noch durch erwiesene wirtschafts- und klimawissenschaftliche Qualifikation legitimiertes IPCC-Gremium aus planetenrettenden Gutmenschen? Wie sollen denn neue Zertifikate (oder sollte man sie besser als Falschgeld bezeichnen?) ausgegeben werden - umsonst oder etwa gegen Bezahlung oder gar Bestechung oder Bedrohung?

Das Hirnrissige ist, dass CO2-Zertifikate den CO2-Ausstoß eher erhöhen als senken, denn so können nicht genutzte Emissionskontingente genutzt werden und solange es genügend (freie) Zertifikate gibt, dürfte der Preis gering sein. Diesen Zustand haben offenbar die Befürworter vor Augen, wenn sie meinen, man könne ja kaufen was nötig ist. Aber das Desaster kommt, wenn die Menge, die sukzessive beschränkt wird, nicht ausreicht. Dann steigen die Preise ins Exorbitante, dann wird gehamstert, geschachert, betrogen, geklagt und abkassiert - und die Wirtschaft ruiniert.

Wenn z.B. die Lufthansa kein Zertifikat ergattern kann, soll sie den Betrieb für ein Jahr einstellen und die Gehälter weiter zahlen? Wie soll ein Kohle-EVU Stromlieferverträge (zu Festpreisen!) mit der Industrie erfüllen? Was passiert, wenn z.B. ein Krankenhaus von Händlern wegen deren Lizenzüberschreitung im Winter nicht mit Heizöl beliefert werden darf - obwohl ihre Tanks voll sind?

Es scheint, der Schwachsinn floriert im Öko-Narrenhaus! Haben etliche "Wirtschaftswissenschaftler" gänzlich den Bezug zur Realität verloren? Hat bisher keiner mitbekommen, dass selbst wenn wir bis 2090 volles Rohr fahren und alle förderbaren Fossilen verheizen, die CO2-Konzentration nur harmlose 548 ppm und die Erwärmung knapp das "mittelalterliche Optimum" erreicht? Siehe Tabelle 1 in "Der Klima-Flop des IPCC" unter http://www.wuerzburg.de/mm-physik/klima/cmodel.htm.

Langensendelbach
Anmerkungen vom Autor:

Wie sinnlos die von Rot/Grün für die "Modernisierung" Deutschlands für unabdingbar erachteten Energiesteuern mitsamt "Energiebezugsscheinen" gemäß Kyoto-Konzepten sind, zeigt eine Rechnung von Tom Wigley (NCAR): Würden alle Industrienationen ihre Reduktionsverpflichtungen erfüllen, so ergäbe das bis 2050 lediglich 0,07 °C - was auf keinem Thermometer ablesbar ist [Geophs. Res. Lett. 25, 2285-2288 (1998)]. Da die IPCC-Leute bekanntlich mit zu hohen Sensitivitäten rechnen, kann man getrost davon ausgehen, dass es nur etwa 0,02 °C wären ...

Siehe hierzu auch den Artikel von Holger Heuseler "Klimakonvention neu überdenken" im Handelsblatt vom 26.8.98 S. 52 über die Aussagen von Prof. Patrick Michaels am 29.7.98 vor dem US-Kongreß mit dem Kernsatz: "Hierdurch gerät das Kyoto-Protokoll zu einem nutzlosen Anhängsel eines irrelevanten Vertrages" (http://www.junkscience.com/news3/michaels.htm)


"Klima" ist ein von Menschen geschaffenes Hilfskonstrukt
Vor der nächsten UN-Klimakonferenz in Kyoto war den Meteorologen die Katastrophe abhanden gekommen. Nur hatte das noch keiner gemerkt. Der Morgen des 26. Mai war der Beginn meiner Reise ins Nichts. Dabei fing alles ganz harmlos an.

Ist der Treibhauseffekt wirklich auf menschlichen Einfluß zurückzuführen?
Zweifel sind angebracht
von Dirk Maxeiner

Im Internet fragte die Londoner Nachrichtenagentur Reuters: "Klimaerwärmung alles Einbildung?" Es wurde ein gewisser Nigel Calder zitiert, der ein neues Buch geschrieben hat: "The Manic Sun" (Pilkington Press London 1997, deutsche Ausgabe "Die launische Sonne" im Böttiger Verlag, Wiesbaden) - die verrückte Sonne. Aha, also ein Verrückter. Normalerweise hätte ich gleich weitergeklickt. Aber der Name: Calder? Was er laut Reuters so zu sagen hat: Die Klimaschwankungen der Vergangenheit gingen hauptsächlich auf Sonnenstrahlung zurück, und die ändert sich zyklisch. Die Klimaforschung habe jene Erklärungen sträflich vernachlässigt, die von der Treibhausthese abweichen, lautet Calders Vorwurf. Aha. Das sagen doch auch diese finsteren Kohle- und Autolobbyisten in Amerika. Calder? Woher kenne ich bloß diese Hyäne? Das Archiv bringt Aufklärung: Nigel Calder ist angesehener Wissenschaftsautor in Großbritannien. Sapperlot, was geht hier vor? Will der uns etwa die Klimakatastrophe kaputtmachen?

Die deutlichste Treibhausfolge ist ein warmer Regen: Geld ergießt sich über wissenschaftliche Eliteeinheiten in Deutschland, Grossbritannien und den USA. In Hamburg wird das Max-Planck-Institut für Meteorologie zum Deutschen Klimarechenzentrum gerüstet, das britische Meteorological Office nennt seine Klimaretter Hadley Centre for Climate Prediction and Resarch. In den USA bekommt das Lawrence Livermore National Laboratory schöne Großrechner. Die sind gleichsam die Jäger 90 des Klimafeldzuges: teuer und absturzbedroht. Sie sollen den Luftkampf mit den Treibhausgasen durchspielen und Aufschluß über das Klima der Zukunft geben. Zum Umweltgipfel von Rio 1992 einigt sich das IPCC diesmal auf eine mittlere Katastrophe: Das Klima werde zum Ende des nächsten Jahrhunderts bis zu sechs Grad wärmer - das ist zwar weniger als zuvor geschätzt, aber immer noch mehr als genug. Es entstehen neue, inzwischen vertraute Bilder: Pole schmelzen wie Moevenpick-Eis, dem Kölner Dom steht der Rhein bis zu den Turmspitzen, in Moskau tummeln sich Krokodile. Die letzte Grillparty der Wohlstandsgesellschaft ist anberaumt. 1995 erreicht die fiebrige Erwartung erneut Höchststände, diesmal gipfeln die Klimatologen in Berlin. Mittlerweile arbeiten 2500 Wissenschaftler aus 100 Ländern dem IPCC zu. Allein für das deutsche Klimarechenzentrum hat der Forschungsminister 540 Millionen Mark lockergemacht.

Doch während die Zahl der Mitarbeiter steigt, werden bei den Vorhersagen kleinere Brötchen gebacken: Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts soll es jetzt nur noch etwa 1 bis 3 Grad wärmer werden. Hoppala. Die Trendvorhersage von 1 Grad wird durch Satellitenmessungen bestätigt - und korrespondiert mit der natürlichen Variabilität des Klimas. Die Aussagekraft über den Einfluß des Menschen auf das Klima tendiert gegen Null. Zum Glück merkt das keiner.

Wer die beiden IPCC-Berichte vergleicht, kommt aus dem Staunen nicht heraus: 1990 galt eine Erwärmung um 2 Grad bis zum Jahr 2100 als vergleichsweise erstrebenswert. Für dieses Ziel ("Szenario B") seien drastische Maßnahmen erforderlich: der vollständige Übergang von Kohle auf Erdgas, der Stopp jeglicher Abholzung sowie eine Halbierung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Fünf Jahre später prognostizieren die Fachleute das gleiche Ergebnis für den Fall, dass die Menschheit mehr oder weniger so weiterwurstelt wie bisher. Zum Glück merkt auch das keiner.

Wie heißt doch das erste Gebot der Klimabibel: Du sollst nicht verharmlosen. Deshalb apportiert Klaus Hasselmann, Chef des deutschen Klimarechenzentrums, entschlossen wie Kommissar Rex den Treibhaustäter - pünktlich zum Berliner Klimagipfel. Auf einer Pressekonferenz versichert er in Gegenwart des Forschungsministers: Die Klimaänderungen der vergangenen Jahrzehnte seien "mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent durch den Menschen hervorgerufen", was auch immer eine "geschätzte Wahrscheinlichkeit" sein mag. Der Minister weiß es auch nicht, nickt aber betroffen. Auf dem grossen Klimarad, das global gedreht wird, glaubt auch das Team um Benjamin Santer am amerikanischen Lawrence Livermore National Laboratory einen menschlichen "Fingerabdruck" gefunden zu haben. Santer ist einer der Autoren der 95er IPCC-Studie. Dort heißt es: "Bei Abwägung aller wissenschaftlichen Erkenntnisse scheint ein merklicher menschlicher Einfluß auf das Klima erkennbar." Ob des überführten Missetäters bricht medialer Jubel aus: Von Focus ("Beweis erbracht") bis taz ("Endgültig: Menschen schaufeln sich Klimagrab"). Umweltschützer sehen sich bestätigt - und zwar durch eine "überwältigende Mehrheit" der Wissenschaftler. Doch was müssen wir im Mai 1997 von Klaus Hasselmann in Science lesen: "Die Frage, ob der Anstieg der Temperaturen im letzten Jahrhundert tatsächlich vom Menschen verursacht wurde oder ob es sich einfach um eine natürliche Variabilität des Klimas handelt, bleibt kontrovers." Eine Woche später sagt auch Benjamin Santer: "Die Zweifel sind da." Aus Mehrheiten werden rasch Minderheiten. Der Fingerabdruck der Klimakatastrophe scheint mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent wieder verschwunden zu sein.

In Nigel Calders Buch "The Manic Sun" fungiert der Däne Eigil Friis-Christensen als Kronzeuge. Der Leiter der Abteilung für Solarterrestrische Physik am Meteorologischen Institut in Kopenhagen entschlüsselt seit Jahren Zusammenhänge zwischen der Aktivität der Sonne und unserem Klima. Die Sonne "häutet" sich in einem Rhythmus von neun bis fünfzehn Jahren, was mit Sonnenflecken und veränderter Strahlung einhergeht. Die Forscher interessieren sich nicht nur für die sichtbaren Sonnenstrahlen, sondern für die gesamte, erheblich schwankende Strahlung. Funkamateure können vom störenden "Sonnenwind" ein Lied singen. Treibt die Sonne es ganz wild, schwanken sogar Kompasse, Stromnetze brechen zusammen. Leuchtende Boten der Strahlung sind die Polarlichter. Beachtliches hält die Sonne auch für die Klimaforschung bereit: Die Länge ihrer Zyklen und die Vehemenz ihrer Aktivitäten korrespondieren in erstaunlicher Weise mit Temperatur- und Wetteränderungen auf der Erde. Dank neuer Analysemethoden lassen sich die Aktivitäten der Sonnenflecken bis in graue Vorzeit zurückverfolgen. Als sie das letzte Mal im 17. Jahrhundert fast völlig ausblieben, folgten strenge Winter und abnorme Kälte. Das Team um Eigil Friis-Christensen glaubt inzwischen auch dem Mechanismus auf der Spur zu sein: Die kosmische Strahlung wirke sich auf die Wolkenbildung aus. Darf das wahr sein? Das haben sich auch dänische Parlamentarier gefragt. Peter Laut, Chefberater des Umweltministers in Klimafragen, erschien am 28. April 1997 zu einer Fragestunde vor dem Parlament in Kopenhagen. Zunächst erläuterte er die amtliche These vom menschengemachten Treibhauseffekt. Die Rede kam jedoch schnell auf Eigil Friis-Christensen und sein solares Widerstandsnest. Früher hatte der Regierungsberater das stets als Unsinn abgetan. Nun sagte er: "Es erheben sich herausfordernde Fragestellungen." Die Zuhörer erheben die Augenbrauen. Was tut sich denn hier? Buchautor Nigel Calder zitiert auch Arbeiten von Karin Labitzke an der Freien Universität Berlin. Zusammen mit ihrem in den USA forschenden Kollegen Harry van Loon hat sie festgestellt, dass sich das Wetter über der Nordhalbkugel augenfällig mit dem Zyklus der Sonnenflecken ändert. "Während die Dänen die große Klimaskala im Auge haben", sagt Karin Labitzke, "zoomen wir uns näher an das Wettergeschehen heran." Das IPCC hielt ihre Ergebnisse ebenso wie die dänischen Resultate für Kaffeesatzleserei.

Die widerspenstigen Meteorologen liessen sich nicht unterkriegen. Sie erhielten bisher unzugängliche Wetterdaten von 1973 bis 1995. Die erlauben einen Blick auf die Südhalbkugel. Die Ergebnisse werden bald veröffentlicht: Nord- und Südhalbkugel zeigen spiegelbildlich die gleichen Wetteränderungen im Rhythmus der Sonnenflecken. "Das ist schon fast ein Beweis", sagt Karin Labitzke, "da muß ein Zusammenhang bestehen, auch wenn wir den Wirkungsmechanismus nicht verstehen." Die Berliner Meteorologin will das Kind nicht mit dem Bade ausschütten: "Es geht gar nicht darum, die These vom Treibhauseffekt zu widerlegen. Aber der Einfluß der Sonnenvariabilität ist so offensichtlich, dass man wirklich nicht mehr so tun kann, als gebe es ihn nicht." Jörg Negendank, Physiker am Geoforschungszentrum Potsdam, urteilt: "Das ist ein Feld, das angegangen werden muß, um die umlaufenden Ideen vom Treibhauseffekt in die richtige Perspektive zu bringen." Einigkeit herrscht in einem Punkt: Der Anteil des Kohlendioxids in der Atmosphäre ist seit 1870 von 270 Teilen pro Million (ppm) auf heute 364 ppm gestiegen. Und schon scheiden sich die Geister: Welche Rolle spielt dabei der Mensch? Die Forscher um Eigil Friis-Christensen machte besonders eine Beobachtung nach dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo stutzig: Anfang der neunziger Jahre sanken die Temperaturen infolge der abschirmenden Eruptionswolken. Das läßt sich mit der These vom menschengemachten Treibhaus in Einklang bringen. Aber dann wird es wunderlich. Die Zunahme des Kohlendioxids ging nach dem Vulkanausbruch zwar nur vorübergehend, aber auffallend zurück (von 2,5 ppm auf 0,6). Und das, obwohl die Industrie das Gas weiter in die Luft pustete. Könnte es sein, dass beim Klima Ursache und Wirkung vertauscht werden?

Unsere Ozeane speichern Kohlendioxid und sind so etwas wie eine große Sprudelflasche. Und wer eine solche (geöffnet!) erhitzt, sieht, wie CO2 entweicht. Hohe Kohlendioxid-Konzentrationen sind auf der Erde nichts Neues: In der Zeit der Dinosaurier war der CO2-Anteil drei- bis fünfmal so hoch wie heute. "In der Erdgeschichte kann man feststellen, dass mit höheren Temperaturen auch der CO2-Spiegel sehr stark steigt", erklärt Jörg Negendank und stellt die delikate Frage: "Wer verursacht hier eigentlich was?" Hier kommt das zweite Gebot der Klimabibel zum Tragen. Es lautet ebenfalls: Du sollst nicht verharmlosen. Aber denken ist erlaubt. Leicht sensibilisiert sollten wir die grundsätzliche Frage klären: Wie sieht es tatsächlich aus mit den Temperaturen in unserem irdischen Jammertal? Auch hier herrscht auf den ersten Blick Einigkeit: Zwischen 1881 und 1993 stieg die globale Durchschnittstemperatur den meisten Quellen zufolge um 0,54 Grad Celsius. Auf den zweiten Blick stellt sich das Bild differenzierter dar: 0,37 Grad dieser Erwärmung - also siebzig Prozent - erfolgten in der ersten Hälfte der hundert Jahre. Der weitaus größte Teil der Kohlendioxide gelangte aber erst in den letzten fünfzig Jahren in die Atmosphäre. Treibhausgase können die Atmosphäre aber nicht rückwirkend erwärmen. Der Hund muß also woanders begraben liegen.

Gernot Patzelt vom Institut für Hochgebirgsforschung in Innsbruck hilft beim Ausgraben: "Man läßt diese Temperaturreihen zu einem Zeitpunkt beginnen, der deutlich einen Tiefpunkt der Entwicklung zeigt", sagt er. Wenn man sich die Klimaschwankungen als Wellenbewegung vorstellt, dann war 1880 ganz unten. Doch im Jahrhundert zuvor gab es ähnliche Warmphasen wie heute. Patzelt: "Bezieht man diese mit ein, dann lässt sich kein einheitlicher Trend mehr feststellen." Gegenwärtig schwanken die Angaben über die globale Durchschnittstemperatur zwischen 0,04 und 0,1 Grad Erwärmung pro Jahrzehnt. Nun stehen heute auch Satellitendaten zur Verfügung, die den ganzen Globus erfassen und besonders genaue Zahlen liefern. Der Meteorologe John Christy von der Universität von Alabama hat die Messreihen seit 1979 ausgewertet: "Für die untere Troposphäre bis zu 5 Kilometer Höhe ergibt sich seit 1979 eine leichte Abkühlung von 0,05 Grad pro Jahrzehnt." In dieser Zeit brachen allerdings Vulkane aus, die den Globus abkühlten. Wenn die Wissenschaftler die Naturereignisse herausrechnen, dann ist die Welt um 0,09 Grad pro Jahrzehnt wärmer geworden, theoretisch. Wissenschaft kann wunderbar sein: Es wird wärmer, obwohl es eigentlich kälter geworden ist. Egal, welchen Messungen wir glauben, lebenspraktisch lässt sich wohl sagen: Nach der finalen Grillparty sieht das alles nicht aus. Doch Einspruch: War 1995 nicht das heißeste Jahr seit der modernen Temperaturaufzeichnung? Leider wieder eine Niete: 1995 war kein Rekordjahr, sondern lag abgeschlagen an achter Stelle. Das britische Metereological Office - eines der Forschungszentren im Dienste des IPCC - hatte das Jahr nur geschätzt. Vorab und falsch, aber rechtzeitig zum Berliner Klimagipfel. Deshalb sei vor der nächsten UN-Klimakonferenz, die Ende des Jahres im japanischen Kyoto stattfindet, darauf hingewiesen: Auch das Jahr 1996 kühlte ab: um 0,08 Grad. Im Kalten Krieg lehrten die Satelliten die Militärs das Fürchten. Inzwischen leuchten sie den Klimaforschern heim. Und von der himmlischen Warte aus muß manch irdische Gewissheit korrigiert werden. Die Klimaweisen des IPCC prophezeien, der Meeresspiegel werde sich bis zum Jahr 2100 um bis zu einem Meter erhöhen. Doch der Meeresspiegel denkt gar nicht daran, den Prognosen zu folgen.

Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Geoforschungszentrums Potsdam, die Satellitendaten von 1992 bis 1995 ausgewertet haben: Der Pegel der Weltmeere hat sich im globalen Durchschnitt jedes Jahr um etwa zwei Millimeter erhöht. Ebenso zeigen die Ergebnisse, dass die Ozeanspiegel keineswegs gleichmäßig steigen: Wenn die Pegel des Indischen Ozeans und des Südwestpazifiks klettern, dann sinken die Fluten im zentralen Pazifik und im Golf von Bengalen. Die Ozeane unterliegen einem Rhythmus von etwa vierzehn Jahren, der jetzt erst einmal vollständig beobachtet werden muß. Und auch die Sonne spielt bei Meeresschwankungen womöglich eine Rolle. Läuft die Badewanne nicht spätestens über, wenn die Pole schmelzen? Schließlich sagen die Modelle der Klimaforscher für die Pole eine bis zu dreimal höhere Erwärmung voraus als in gemäßigten Zonen. Damit liegen sie weit daneben: Die Satellitendaten zeigen für die Arktis eine Abkühlung um 0,28 Grad pro Jahrzehnt. Temperaturaufzeichnungen aus dem russischen Teil der Arktis zeigen jetzt sogar einen Temperatursturz von bis zu 4 Grad in den vergangenen vierzig Jahren. Auch am Südpol ist der Zusammenhang zwischen einer Klimaerwärmung und der Bewegung der westantarktischen Eisströme fragwürdig geworden. "Die vielfach zitierte Aussage, es wird wärmer, die Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt dramatisch, ist falsch", resümiert Heinz Miller vom Alfred-Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. "Das Gegenteil ist der Fall."

In den Rechenzentren der Klimaforscher wachsen Wissen und Ratlosigkeit. Die Wissenschaftler haben alle Hände voll zu tun, den Launen der Natur zu folgen. Der letzte Rückzieher erfolgte aufgrund einer simplen Entdeckung: Smog der Städte und Rauch der Brandrodungen schirmen das Sonnenlicht ab. Das kühlt die Erde. Nach dieser Erkenntnis wurden die Klimavoraussagen 1995 deutlich zurückgenommen. Daraufhin stimmten sie auch mit dem tatsächlichen Klima überein. Jetzt stellt sich jedoch heraus: Die kühlende Wirkung der winzigen Partikelchen in Smog und Rauch liegt wahrscheinlich nicht bei dreißig, sondern höchstens bei zehn Prozent. Damit dürfte das mühsam austarierte Rechengebilde wieder wanken: Weniger Kühlung heißt höhere Temperaturen - aber die gibt es in diesem Masse nicht. Klimaforschung wie im Maggi-Kochstudio?

Das wäre in der Wissenschaft nicht neu: "In der Praxis widerstrebt es Menschen, eine Theorie aufzugeben, in die sie viel Zeit und Mühe investiert haben", hat der Astro-Pysiker Stephen Hawking erkannt, "gewöhnlich versuchen sie die Theorie so abzuändern, dass sie zu den Beobachtungen paßt." Schließlich verwandele sich die Theorie in ein "schiefes und hässliches Gebäude". Einigen wir uns auf eine eher salomonische Sicht: Wie das Wetter ist auch das Klima ein Produkt aus unzähligen, teils unberechenbaren Faktoren. Wolken und Blitze, Meere und Moore: All das wird erst langsam erforscht und kann in den Computern kaum simuliert werden.

Und mit der Sonne kommt jetzt auch noch die kosmische Dimension hinzu. Auch noch schnellere Superrechner werden vorläufig nichts daran ändern: Klimamodelle sind primitive Abbildungen der Realität. Fazit: Der menschliche Einfluß auf das Klima hat bisher noch zu keiner Entwicklung geführt, die es in der Vergangenheit ohne menschlichen Einfluß nicht schon gegeben hätte (was freilich nicht gegen das Energiesparen spricht). Nigel Calder bringt es auf den Punkt: "Die These vom Treibhauseffekt - zumindest in der offiziellen, aufschreckenden Form - liegt in ihren Todeszügen." Nur wolle das noch keiner wahrhaben.

veröffentlicht in: DIE ZEIT 25.07.1997 Nr.31


Klimalüge? Wissenschaft-Politik-Zeitgeist
von Manfred J.W. Müller

Vorwort

  1. Einstieg in das Katastrophenszenarium
  2. Klimaentwicklung auch ohne Zeitgeist
  3. Und ewig glüht der Fusionsreaktor
  4. Klimadaten, flattrig und geschichtlich
  5. Eisige Zeiten in den Dünen von Sylt
  6. Landunter, der Nordatlantik und die Meere
  7. El Niño und La Niña, zwei Kataströphchen
  8. Ozon, ein unendliches Loch im Loch
  9. CO2, CO2, CO2, CO2, CO2, ... CH4
  10. Mittel zum Mitteln der mittleren Welttemperatur
  11. Computerexperimente, Gigaflops beim Orakeln
  12. Enquete, IPCC, papers, papers, .... Gipfelklima

Anhang
Abbildungen
Literaturnachweis

VORWORT

Klimakatastrophe, einer der häufigst auftauchenden Horrorbegriffe in den Medien, er rangiert in der Hitparade noch vor Finanzmisere. Die eigentliche Katastrophe ist weniger das Klima selbst, als vielmehr das political correctness climate, in welchem Unsicherheiten und Vorbehalte wissenschaftlicher Prognosen verdrängt und Politiker zu weitreichendem Handeln nach Zeitgeist-Szenarien verleitet werden oder Sie es auch so wollen. Die durch Rückkoppelung von Wissenschaft und Politik entstandene Eigendynamik hat bereits dazu geführt, dass zwischen Fakten, Vermutungen und Schlußfolgerungen nicht mehr unterschieden wird.

Das Katastrophenszenarium wird schonungslos, mit Namensnennung, von allen Seiten beleuchtet, besonders unter dem Blickwinkel natürlicher Klimafaktoren und der Offenlegung wissenschaftlicher Widersprüche. Nüchterne Fakten werden möglichst allgemeinverständlich dargeboten, mit ironischen, teilweise polemischen Bemerkungen als Randnoten. Alle wesentlichen Aspekte zur Klimahistorie sind erläutert. Zu nüchternen energetischen Zahlen gibt es zahlreiche interessante Verhältniswerte, um die Gewaltigkeit klimatischen Geschehens zu ermessen. Einstreuungen der politischen Szene lassen die Hintergründe der Klimadebatte erkennen. Dies ist kein quälendes Fachbuch, auch wenn knallharte wissenschaftliche Fakten mit umfangreicher Literaturquelle dargeboten werden.

Der/die Klimakonsument/in möge generös akzeptieren, dass Zitate unübersetzt in englisch (eher amerikanisch) wiedergegeben werden. Beim abendlichen Blättern bitte nur die kleine Leselampe einschalten, ein Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes!

Manfred J.W. Müller, November 1997


Auszug (Nr. 1 + 9)

1. Einstieg in das Katastrophenszenarium

Der Winter 1995/1996 und 1996/1997 war ausgeprägt kalt, der Sommer 1997 hatte auch Erwärmungsprobleme - eine Katastrophe für die weltweite Gemeinde der Klima-Apokalyptiker, besonders aber für die deutsche Sektion der Öko-Hypochonder. Hatte man bei aller Vorbereitung der Post-Industrie-Gesellschaft auf die bevorstehende Klimakatastrophe, mit tatkräftigem Mediensupport von Spiegel, taz, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche, Zeit und den schnellschüssigen Magazinverwaltern Alt und Bednarz, farbig im Mehrkanalton, doch wohl vergessen, das Klima von seinem katastrophalen Zustand zu unterrichten. Übrigens, kennzeichnend für die deutsche Katastrophenszene ist das Wort Katastrophe. Im englischen Sprachraum taucht grundsätzlich nur das sehr wertfreie Wort Climate Global Change auf, dem man angesichts der gewaltigen Klimahistorie auch vorbehaltlos zustimmen kann.

Es herrschten auf dieser Erdkruste fast schon an jeder Stelle die extremsten Klimata, von arktisch bis tropisch - vor 60 Millionen Jahren gab es üppige Wälder statt Eis in der Arktis und in unseren Breiten vor 49 und 45 Millionen Jahren Reptilien, Schildkröten sowie Flamingos, wie Funde in der Grube Messet und im Eckfelder Maar belegen. Man braucht nicht so weit zurückgehen, denn noch vor gerade einmal 20000 Jahren waren große Teile Nordeuropas von kilometerdicken Eisschichten bedeckt, der Meeresspiegel circa 150 Meter tiefer(!). Die Greenpeace sponsernde Sylter Schickeria hätte beim nachmittäglichen Schampus Smalltalk über die gefährliche Treibhausentwicklung erheblich mehr Standfläche auf einer viel breiteren Insel gehabt und auf der glitzernden Eisfläche hätte es wie beim Apres-Ski in der Sonne trotzdem angenehm warm sein können. Noch während der kleinen Eiszeit von 1400 bis 1800 n.Ch. waren 2/3 des europäischen Nordmeeres vom Packeis bedeckt, der Fischfang kam weitgehend zum Erliegen, auf dem Festland gab es zahlreiche Mißernten.

Das milde und ausgeglichenere Klima hat nach diesen eisigen Zeiten alleinig, ohne unser positives oder negatives Einwirken, die Voraussetzung für die Entwicklung unserer Hightec Gesellschaft erst geschaffen. Ist es nach aller Klimahistorie nicht unglaublich vermessen, zu behaupten, wir könnten nur durch Selbstkasteiung mit Verzicht auf das Auto und kühlerer Wohnstube, Birkenstocksandalen und Hanfhemd den Verlauf des Klimas so fixieren, dass für ewig der jetzige, zumindest in unseren Breiten angenehme Zustand erhalten bliebe? Könnte es nicht sein, dass vielleicht der Hauptantriebsmotor des Klimas und irdisches Leben erst ermöglichende Glutball Sonne dies etwas mit gestaltet, dass die Schwankung der Erdachse und die exzentrische Umlaufbahn oder auch intergalaktisch angedacht, die Fahrt des Sonnensystems durch das Universum, auch ihren Einfluß geltend machen wollen? Sind die auch heute noch fauchenden Vulkane mit ihrem gewaltigen Schmutz- und Gasausstoß eventuelle Klimastörenfriede? Wäre es im Bereich des Vorstellbaren, dass die komplexe Dynamik der Austausch- und Transportvorgänge, horizontal und vertikal, von Atmosphäre und Meeren aufgrund ihrer gewaltigen Massen langjährige Klimaschwankungsamplituden aufweist? Bitte, alles nur Vermutungen und wenn überhaupt, dann nach zeitgeistiger Lesart nur vernachlässigbare Sekundäreinflüsse!

Die Gebote der political correctness - mittlerweile wichtiger als die Zehn Gebote, besonders das achte Gebot - Du sollst kein falsches Zeugnis abgeben - haben schon längst die Wissenschafts-Gemeinde in einen harmonischen Gleichgewichtszustand genebelt, in dem sich alle gegenseitig bestätigen und in ihrem Greenhouse, sicher schon wegen des angestiegenen CO2, nicht mehr zwischen Fakten, Vermutungen und Schlußfolgerungen unterscheiden können, nein wollen. Alles sozusagen freiwillige Scientologen (Science = Wissenschaft). Dissidenten und Kritiker müssen mit wissenschaftlichem Karriereeinbruch rechnen. Greenhouse ist übrigens die englische Bezeichnung für Treibhaus. Das klingt auch angenehmer, beruhigender für unsere gemäßigten Breiten. Bei Treibhaus denkt man sofort an die unangenehme, feuchtschwüle Hitze der malariageschwängerten Tropen und die damit verbundenen negativen Auswirkungen.

Zu den wichtigsten Treibhaus-Apokalyptikern zählt bei uns das DKRZ, Deutsches Klimarechenzentrum in Hamburg, vornehmlich dessen erste wissenschaftliche Rechenmodell-Dominanz, Dr. habil. U. Cubasch. Mit seinem mächtigen Cray-Computer rechnet er den verderblichen Verlauf der Klimazukunft vor. Bei den verwendeten Klimamodellen handelt es sich um noch einfache, realitätsferne physikalische Modelle - wir werden uns damit später eingehend beschäftigen - die nicht die komplexe, mehrdimensionale Koppelung und Rückkoppelung von Atmosphäre, Ozean, Meeresströmung, Eisbildung und -schmelze, Wolkenarten und -verbreitung sowie Interaktion mit Spurengasen und Aerosolen realitätsgetreu beherrschen. So wurde noch 1994, nach dem heißesten Sommer des Jahrhunderts, also dem unweigerlichen Eintritt in die Klimakatastrophe, ein Temperaturanstieg von 3 Grad für die nächsten hundert Jahre hochgerechnet. Bereits kurze Zeit später reduzierte sich mit Berücksichtigung der Aerosole in der Atmosphäre, also Schmutz und Schwefelstoffe, wie sie Vulkane schon immer natürlich und wir als Industriegesellschaft nicht völlig vermeidlich in die Atmosphäre pusten, die vorausgesagte Apokalypse auf nur noch 2 Grad. Das verwendete Rechenmodell wurde an historisch seit 1880 nur sporadisch und nicht flächendeckend gesammelten Daten leidlich verifiziert, unter maximaler Einstellung aller Trimmschrauben, wissenschaftlich flux-corrections genannt. Ganz selbstbewußt geben Cubasch et al der Öffentlichkeit bekannt, dass das DKRZ-Computermodell damit bewiesen habe, dass es sehr gut in der Lage sei, die wenn auch lückenhaften Temperaturbeobachtungen von 1880 bis heute gut wiederzugeben, und somit die Vorausberechnung bis 2050 abgesichert sei. Die Klimaprognosen werden vom DKRZ mit 95% Eintrittswahrscheinlichkeit vergesellschaflet; in Form einer Video Horrorshow für DM 20,00 plus Porto direkt ab Forschungslager lieferbar.

Bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen, besonders wenn sie eine solche Tragweite haben wie die Klima-Apokalypse, empfiehlt es sich, auch Kenntnis von anderen wissenschaftlichen Arbeiten zu nehmen. Da forscht in der unmittelbaren Nachbarschaft, in Kiel, Stefan Rahmstorf vom Institut für Meereskunde mit dem Ergebnis, dass das verstärkte Schmelzen des nordischen Eises, bedingt durch den von Cubasch vorausgesagten, letztgültigen 2 Grad Temperaturanstieg und dem damit verbundenen Süßwasserzufluß, die Nordatlantikzirkulation derart umkippen ließe, dass der dann auch ausbleibende Golfstrom gerade in unseren Breiten zu sehr beträchtlicher Abkühlung führen würde. Der amerikanische Klimaforscher Weaver stellt mit Bezug auf Rahmstorf fest: "Greenhouse gas induced warming of the North Atlantic and Europe would be smaller or perhaps even with net cooling". Rahmstorf hat die Berechnungen übrigens auf der Cray-Anlage des DKRZ durchgeführt, so anonym sind nun einmal Computer.

In der amerikanischen Klimaforschung werden mittlerweile high sophisticated models eingesetzt, beispielsweise vom Goddard Institute for Space Studies, einer Untergruppierung der NASA. Auch dort versucht man, eine anthropogene, also menschengemachte, Erwärmung des Klimas herauszulesen, allerdings wesentlich dezidierter "there are model features which could undoubtely be improved" "with these and other lesser deflciencies in mind", "various improvements are under way", wie Russel et al selbstkritisch die Ergebnisse bewerten. dass man sich in USA sehr offen mit den Schwächen der Prognosen auseinandersetzt, stellen die Wissenschaftler nicht nur im Internet unter Beweis, indem sie ihre kritischen Statements und umfangreiches Datenmaterial frei zugänglich dokumentieren, sondern auch, wenn sie sich den Kreuzverhören der Senatskommissionen unterziehen müssen - ein bei uns undenkbares Prozedere.

Zwar haben die Amerikaner in den Achtzigern das Klimaschwungrad losgetreten, aber die jetzt eher zurückhaltende Argumentation dieser Wissenschaftler erklärt auch, warum sich die USA, Großbritannien und Japan im Kielwasser, auf den zahlreichen Umweltgipfeln mit quantitativen Zusagen zur sogenannten CO2-Verringerung zurückhalten. Während Kanzler Kohl die herannahende Katastrophe zur Chefsache machte und uns zu verbindlicher Reduktion des Treibhausgases um 25 Prozent des 1990er Wertes bis zum Jahr 2005 verpflichtete - was wir gar nicht einhalten können, ohne dass unsere industriellen Strukturen und letztlich damit verbunden das ohnehin schon merklich angeschlagene Staatssystem den völligen Kollaps erleidet, die EU sieht mittlerweile fünfzehn Prozent bis 2010 vor -, brachte Angela Merkel mit ihrem traurigen Gesicht, nach Rückkehr vom Umweltgipfel in New York, Juni 1997, ihre Empörung und Enttäuschung gegenüber den USA, die sich auf keine konkreten Zusagen festlegen ließen, zum Ausdruck "und dies angesichts der unmittelbar bevorstehenden Klimakatastrophe mit untergehenden Küsten und Inseln".

So weit ist es nun schon gekommen, aus Horrorszenarien und Vermutungen werden Fakten, die nicht nur ein sofortiges Handeln, sondern auch eine Neubewertung der Staatsziele erforderlich machen. Krieg der Klimakatastrophe durch Abrüstung auf den Autobahnen; soll doch einer sagen, unsere Volksvertreter täten nichts für unsere fundamentalen Ängste. Die Greenies, mit Angstparolen das Wahlvolk schon 14prozentig hinter sich geschart, haben auch immer gleich die passenden Heilslehren parat, quasi die absolute Wahrheit, weg mit dem Auto! Mit Atomangst läuft bald nicht mehr viel, da selbst die Energiegiganten resignieren und demnächst auch auf die Zwischenlagerung radioaktiver Abfalle im Wendland verzichten werden. Kernenergie ist nämlich wirklich gefährlich, wenn man an die vielen Verletzten anläßlich der friedlichen Demonstrationen denkt. Shell wird auch keine Bohrplattform mehr in der Nordsee versenken, also setzt man voll auf Klimakatastrophe.

dass Kanzler Kohl sich mit seinem persönlichen Gewicht, insbesondere auch international, voll ins Zeug wirft ("Kohl drängt, Clinton bremst" FAZ 23.06.97), ist doch zu offensichtlich. Nachdem in unserem Lande alles auf Katastrophensignal steht, ist es auch sinnvoller, mit einer anderen Katastrophe abzulenken, die man nicht alleinig verursacht hat - schließlich haben die Sozialdemokraten in der Vergangenheit auch viel CO2 zu verantworten, mit Herbert Wehner und seiner ständig qualmenden Pfeife - und sich gleichzeitig als kompetent zum Abwenden derselben zu verkaufen.

Ob die andere, die wirtschaftliche und soziale Katastrophe, noch zu verhindern ist, das wird sich bald zeigen; der US Dollar klettert Ende Juli 1997 auf DM 1.84, sicher nicht nur wegen unserer Schwäche, sondern wegen der Stärke der amerikanischen Wirtschaft, die sich, nicht von CO2-Versprechungen geleitet, ins museale Zeitalter überführen lassen muß. Scheinbar will die CDU über Klimakompetenz beim nächsten Urnengang - Urne hat übrigens etwas mit Abgang zu tun - den Greenies Stimmen wegschnappen oder sich schwarz-grün koalitionsfahig machen.

Natürlich ist Angela Merkel optimistisch über den weiteren Fortgang dieser Welt, wo doch das Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC, eine der zahlreichen und nützlichen, bei Spesenrittern und der Papierindustrie sehr beliebten Unterorganisationen der UNO, alle Kräfte zum Kampf gegen die Klimakatastrophe gebündelt hat. Fast einmütig ist man in diesen Gremien über jeden Zweifel erhaben, besonders die zahlreichen und mehrheitsbestimmenden Schwellenstaaten. Sie haben bereits eine sofortige Erhöhung der Entwicklungshilfe, quasi als Vorschuß-Schadenersatz für das drohende Landunter ihrer insularen Welten und das Fast-Verdampfen ganzer Gebiete unter dem Ozon-Loch, gefordert. Das IPCC erhält die wissenschaftliche Rückendeckung von solchen Institutionen wie unserem DKRZ - und zahlreichen internationalen, am politischen Tropf hängenden Forschern. Es ist doch auch verständlich, dass Wissenschaftler mit Horrordaten besser auf ihre finanzielle Situation aufmerksam machen können, als wenn sie nur lapidar climate as usual verkünden würden, zumal sie auch zahlreichen Politikern die Profilierungs- und Wahlkampfthemen somit fast auf Bestellung servieren. Sicherlich wird dann auch die Anschaffung des nächsten Gigaflop Großrechners von den Geberbehörden im freundlichen Klima eher wohlwollend entschieden. Übrigens, das für die Prognosen verwendete Szenario des jährlichen 1% CO2-Anstieges läuft sinnigerweise bei der IPCC unter dem Titel business as usual.

Für die laienhafte Öffentlichkeit präsentiert das DKRZ seine aktuellen Erkenntnisse im Internet WorldWideWeb unter der URL http://ww.dkrz.de. (dead link, 29.01.2005)

Gigaflop ist die Maßeinheit eines Computers, wie viele Operationen er pro Sekunde ausführen kann. Die beeindruckende Leistungszahl von 109 ist immer noch tausendfach zu gering, um auch nur halbwegs die wichtigsten physikalischen und chemischen Effekte bei gröbster räumlicher Gitteraufteilung zu bewältigen, wie den Ausführungen von Wolfgang Sell vom DKRZ zu entnehmen ist. Derzeit arbeitet man dort am human footprint, also den Fußspuren, die wir anthropogen bisher im Klima hinterlassen haben und die unweigerlich ins Desaster führen werden. Natürlich will man nicht die subordinären und jahrmillionigen Einflußfaktoren völlig verharmlosen, daher wird das virtuelle anthropogene Klima, ausschließlich von hochzivilisierten Menschen verschuldet, mit komplexen mathematischen Methoden aus dem real zu beobachtenden herausgefiltert - nüchtern betrachtet nicht lösbar. Das ist etwa so, als wenn man aus den Lauten eines Musikstückes rückwärts die Frequenzen der verschiedene Instrumente und Gesänge herausarbeiten wollte, ohne die Charakteristiken der einzelnen Töner zu kennen und darüber hinaus halb taub wäre. Möglicherweise wird sich dieses Unterfangen als eines der größten Gigaflops der Klimaforschung erweisen, ganz abgesehen vom unnötigen CO2-Anstieg durch gesteigerten Energieverbrauch der DKRZ Großrechenanlage. (...)


9. CO2, CO2, CO2, CO2, CO2, ... CH4

Die Überschrift hätte sinnigerweise auch Treibhausklimakatastrophe lauten können, denn die Katastrophentheoretiker fahren voll auf CO2 ab, besonders die politisch ausgerichteten mit ihren zahlreichen Sekundanten auf Ortsgruppenniveau, um der Mehrheit das Fahren auszutreiben. Ist die Ozonkampagne doch fehlgeschlagen - das Wetter 1997 hat nicht so richtig mitgespielt, und den Fahrverbotsgrenzwerten fehlt die ideologische Quantität -, so bietet sich CO2 als viel schlagkräftigere Waffe an, auch glaubwürdiger, so doch Kanzler Kohl den Volksfeind Nummer 1, das CO2, selbst zur Chefsache machte. Der Liter Benzin für DM 4,30 DM, so lautet das Greenie Wahlprogramm für die Schlacht 1998; warum nicht gleich 14,30 oder 143,00 DM, denn wer nicht hören will, muß fühlen! Ohne Ausgabe von Spritgutscheinen dürfte allerdings bei dem nächsten Wendlandhappening selbst der harte Kern das häusliche Hanfpfeifchen bevorzugen, es sei denn, die fünfundzwanzigste Notverordnung der Regierungsgewalt sieht Freitanken für staatswichtige Anlässe vor.

Ein Blick auf die Zahlen der CO2-Emissionen in unserem Lande. Wir haben einen Anteil von 4% am Weltprimärenergieverbrauch, dies ergibt vereinfacht gesagt auch 4% Mitwirkung an der anthropogenen Welt-CO2-Emission. Das gesamte BRD Verkehrswesen ist mit 18% (nach VDI für 1995) daran beteiligt, die Enquete-Kommission des Bundestages geht aber für das gleiche Jahr von 20% aus, letzteres legen wir zugrunde. Die einzelnen Verkehrsträger emittieren CO2 wie folgt: PKW 66%, LKW 19%, Luftverkehr 8%, ÖPVN 3%, Bahn 3%, Binnenschiffahrt 1%. Zur Welt-CO2-Emission tragen demnach deutsche PKWs 0,528% und LKWs 0,152% bei. Ein Öko-Radikal-Szenario im Jahre 2002 - Grüne und EPDS haben die Staatsgewalt, die SPD wurde nach vieljährigem links-grün-ultralinks Koalitions-Gerammele mit der PDS in die Einheitspartei der Sozialisten, EPDS überführt - wäre bei uns die totale Abschaffung dieser reifenrollenden Verkehrskomponente mit einer Welt-CO2-Einsparung von 0,680%, pardon nur 0,612%, denn 10% des Fuhrparks ist zum Transport von Staatsdienern und Umweltverordnungsakten nicht abgewrackt worden. Das Klima wird durch diese Entlastung stürmisch beeindruckt sein, immerhin ersparen wir der Atmosphäre damit 153 Millionen Tonnen CO2! Für sich alleine betrachtet vielleicht ein beeindruckender Wert, aber verblassend, wenn ein Bezug, zum Beispiel auf den chinesischen Primärenergieverbrauch von 1,18 Milliarden Tonnen SKE (1994), genommen wird; unsere CO2-Einsparung beträgt davon karge 7,4%. Derzeit beträgt der pro Kopf Primärenergieverbrauch der Chinesen zwar nur ein Sechstel des deutschen, aber es gibt 12mal mehr Köpfe - China, der einzige Staat, der das Thema ungezügelter Vermehrung rigoros angepackt hat; seitens der UN Weltgemeinschaft gibt es dafür keinerlei Anerkennung, vielmehr erregt man sich, besonders die den heutigen Zeitgeist prägenden Ex-Mao-Bibel-Anhänger, über die Niederschlagung studentischer Rote-Platz-Demos, haben sie doch damals für die rote Einheitsmeinung proletarische Happenings veranstaltet. Angesichts des sich abzeichnenden Wirtschaftswachstums von 7 bis 11 % und des Anstiegs der Bevölkerung trotz Geburtenkontrolle bis 2050 auf wahrscheinlich 1,5 Milliarden, würde unsere drastische Fuhrpark-CO2-Reduktion immer mehr relativiert. Unterstellt, die Chinesen werden bis 2050 einen gebremsten Wohlstand mit Verdopplung des Pro-Kopf-Primärenergieverbrauchs erreichen, so wären unsere singulären Bemühungen in Relation nur noch 3% wert, obwohl die asiatische Bescheidenheit dann immer noch mit einem Drittel unseres Pro-Kopf-Verbrauchs auskäme.

In einem Schwellenland gibt es aber noch ganz andere Größenordnungen im Bewältigen der Natur; so schätzt man, dass etwa 20% des Welt CO2-Ausstoßes auf das Brennen von Kohleflözen in China zurückgehe [BdW Newsticker 14.10.97]. Der massive Bergbau im Norden Chinas führt immer wieder zu Selbstentzündungen; nach regierungsamtlichen Angaben brennen jährlich 200 Millionen Tonnen nutzlos ab! Unsere Fuhrpark-CO2-Reduktion ist somit zur Argumentationsparodie geschrumpft: Die brennenden Kohleflöze emittieren fast 80% des gesamten BRD-CO2! Die Entwicklung Chinas ist exemplarisch für die Tigerstaaten im asiatischen Raum zu sehen, wo ein permanenter Wohlstandszuwachs die Emissionen ansteigen läßt. Brennende Umweltpannen führt auch Indonesien mit Waldrodung der Welt vor Augen, 1997 besonders stark, dass den Bewohnern das eigene Sehen verging.

Käme statt der in Szene gesetzten Ökoradikalkur für den Individualverkehr die kompetente Vorgabe von Kanzler Kohl zum Tragen, dass wir bis zum Jahre 2005 das Treibhausgas CO2 in unserem Lande um 25% weniger emittieren als im Bezugsjahr 1990, ergäbe unser Straßenverkehrs-Sparbeitrag gerade einmal 1,85% des jetzigen und 0,75% des bald eintretenden chinesischen Emissionsvolumens - davon ließe sich das Klima sicher genauso wenig beeindrucken, wie die Arbeitslosenzahlen durch Kohlsche Vorgabehalbierung bis zum Jahr 2000! Beeindruckt wäre allerdings unser jetzt schon dahinsiechendes Wirtschaftssystem, wenn die letzte Arbeitsplatzbastion Automobilindustrie auch noch auf Schleuderkurs geriete - möglich wäre natürlich eine gedrosselte Weiterproduktion ausschließlich für den Chinaexport im Tausch gegen Fahrräder im Verhältnis 1:10. Spätestens dann, wenn der Liter Kraftstoff teurer als die Aldiflasche Doppelkorn ist, wird manches Gefährt dem Abdecker zugeführt; Spritklau könnte zum weiteren Standbein des organisierten Verbrechens werden; macht ja nichts, Hauptsache unser Klimagewissen ist rein, wenn auch klein.

Das Beschneiden des flexibelsten vollkostendeckenden, flächendeckenden und milchkuhartig staatsunterstützenden Verkehrsträgers PKW läuft gemäß Enquetekommsission in eine noch andere Sackgasse: Die Verlagerung von nur 10% des Individualverkehrs auf ÖPVN (für Autopuristen: Öffentlicher Personennahverkehr) benötigt eine Leistungssteigerung desselben um 50%; diese ist nur kapazitiv, nicht jeder erhält die Haltestelle vor der Haustür. Beim Fernverkehr wird es noch drastischer, 10% Individualreduzierung erfordern "eine Verdoppelung der heutigen Bahnverkehrsleistung". Würden die 14% Greenies- Wähler und trotzdem Autofahrer ihre Ideologie vorbildlich zur Realität konvertieren, müßte der Bahnfernverkehr auf das 2,4fache gesteigert werden; da tolerieren wir sie mal lieber weiter auf der Autobahnlinksspur; ausserdem agieren die BUNDen Ortsgruppen gegen Ausbau der ICE Ferntrassen - ein verhaltenes Ja zum Auto? Die Einsparbilanz des Individualverkehrs weist noch einen weiteren Schönheitsfehler auf: Aufgrund eines thermodynamischen Naturgesetzes, welches das Perpetuum Mobile ausschließt, benötigen die Öffentlichen bei Kapazitätssteigerung mehr Energie, auch bei den Leerfahrten außerhalb der Stoßzeiten, besonders auf dem platten Land; in enquete-ähnlichen Berichten fallen solche Bilanzen meistens unter das Schweigen der political correctness.

Wenn wir nicht CO2 auspuffend auf einem Highway von Baustelle zu Speedlimit rasen und uns statt dessen im Häuslichen auf alte Werte besinnen, nach dem Motto die Regierungen gehen, Jonny Walker kommt. So sollte es möglichst an der Eingangstür vermerkt sein - Schwaben bitte neben dem Kehrwochenschild -, dass wohliges, sattes Zuhause mit 18% des deutschen Gesamt-CO2 auf das Klimakonto geht. Sicherlich könnte man auch diese Bilanz durch technische Maßnahmen verbessern, wie erhöhtem UV strotzendes Solardach, FCKW-freie Wärmedämmung, Biobakterien-Frischluftwärmetausch, Naturbienenwachsbeleuchtung, Verbundschaltung interner Blähungen mit externem Biogasreaktor oder durch soziales Verhalten, wie gemeinsame Häkelabende, Männererfahrungsgruppen, Quotenforen in Gruppenräumen zwecks Energieeinsparung im eigenen ÖkoHäusle; trotz schnee- und frostfreiem Treibhauswinter alles sinnvolle Maßnahmen.


CO2, ein Prügelknabe

Wir haben bereits in den vorhergehenden Kapiteln mehrfach die Treibhausgase angesprochen. Das Kohlendioxyd ist nur ein gebeutelter Stellvertreter für die anderen wärmenden Spurengase; die wichtigsten: Methan (CH4), Lachgas (N2O), Stickoxyd (NO2), Kohlenmonoxyd (CO), Schwefeldioxyd (SO2), Ozon (O3), FCKWs. Weil sie nur in geringen Mengen in der Atmosphäre vorkommen, verwendet man die Bezeichnung Spuren, aber trotzdem sind sie wirkkräftig. Bei den Treibhaus-Ursache-Wirkung-Zusammenhang-Diskussionen wird das relevanteste und uns häufig als Wolken allgegenwärtige Gas, der Wasserdampf, meist unterschlagen, obwohl er außer seiner wettermachenden Funktion den Wärmehaushalt der Erde nicht nur wolkig regelt, sondern durch seine pure, ansonsten unsichtbare Präsenz.

Die Spurengase zeichnen sich durch besondere Langlebigkeit aus, in der Atmosphäre zu verweilen, bis sie in einer chemischen Reaktion zerfallen oder anderweitig eingebunden werden. Das Lachgas hat eine Lebensdauer von 100 Jahren, die FCKWs zwischen 65 und 130 Jahren, das Methan 10 Jahre, der Missetäter Kohlendioxyd 5-10 Jahre; Ozon tanzt aus der Reihe mit 1 bis 3 Monaten, was naturgewollt durch seine Reaktionsfreudigkeit mit Stickoxyden bedingt ist, neuzeitlich auch mit FCKWs. Je beständiger ein solches Gas ist, um so gleichmäßiger kann es sich in der Atmosphäre verteilen, so dass es rund um den Erdball mit ähnlicher Konzentration vorhanden ist. Der Wasserdampf nimmt diesbezüglich eine besondere Position ein, da seine Präsenz durch die Verteilung von Wasser- und Landmassen, die Temperatur der Meere, die Sonneneinstrahlung, die Windrichtung und -stärke sowie die Lufttemperatur maßgeblich geprägt ist. Insbesondere mit der Höhe ist er abnehmend vorhanden, da kältere Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann; die auch dadurch bedingte Wolkenbildung mit häufigem Ausregnen ist eine primäre Wasserdampfsenke. Die Konzentration wechselt daher auch wetter- und umgebungsabhängig von 0 bis 3% Volumenanteil der Atmosphäre, so dass die H2O-Moleküle mal als Spurengas und mal als kräftiger Bestandteil wirken.

Die Hauptteilnehmer in der Luft, Stickstoff mit 78,084% und Sauerstoff mit 20,946%, wirken nicht als Treibhausgase; dies liegt an der molekularen Struktur. Wie bereits im Kapitel "Sonne" besprochen, erhalten wir von dieser kurzwellige Strahlung im sichtbaren und unsichtbaren Wellenlängenbereich. An der Erdoberfläche wird diese in Wärme umgewandelt; die Erde selbst strahlt als Wärmekörper mit etwa 286 Grad Kelvin Temperaturdifferenz in das kalte All in Form langwelliger, für uns nicht sichtbarer Wärmestrahlung zurück; natürlich wird auch ein Teil sichtbarer kurzwelliger Strahlung als sichtbares Licht zurückgeworfen. Alle Gasmoleküle in der Atmosphäre finden sich in einer ständigen Bewegung, je nach Temperatur stärker oder weniger (die sogenannte Brownsche Molekularbewegung), wobei ihre ungeordneten Bewegungen im Raum mit bis zu 4000 km/h stattfinden (auf unendlich kleinen Strecken). Der aktuelle Physik-Nobelpreis 1997 an Steven Chu, Claude Cohen Tannoudji und William Phillips beinhaltet die Bändigung dieser Bewegung mittels Kühlung bis auf ein Millionstel Grad über dem absoluten Nullpunkt (-273 Grad C) über Vakuum-Atomfallen - nicht für Wendlandhappenings geeignet.

Je nach molekularer Eigenschaft kann nur eine bestimmte Wellenlänge der Strahlung absorbiert werden, um den eigenen Schwingungszustand anzuregen, wobei Anregung eine höhere Eigentemperatur bedeutet. Die besagten Spurengase, inklusive Wasserdampf, kennzeichnen sich dadurch aus, dass sie mit der kurzwelligen Sonnenstrahlung nichts anfangen können, sie also durchlassen, aber die langwellige Wärmerückstrahlung der Erdoberfläche absorbieren und sich selbst dabei erwärmen. Vereinfacht ausgedrückt: Tagsüber erwärmen Sonnenstrahlen die Erdoberfläche, die daraus resultierende Wärmerückstrahlung am Tag und in der Nacht heizt die Spurengase in der Atmosphäre auf, die ihrerseits als warme Körper zwar auch an das All zurückstrahlen, jedoch nur mit verminderter Leistung und so einen Isolationseffekt bewirken. Wasserdampf trägt zu dieser positiven Energiebilanz am stärksten bei, dreimal mehr als CO2. Dies tritt besonders drastisch in wolkenlosen Sommernächten auf, wenn Wüstentemperaturen bis an den Gefrierpunkt absinken, während es in Ozean- und Feuchtgebieten wohlig warm bleibt.

Bei einer virtuellen wolkenlosen, spurengasfreien Atmosphäre würde sich an der Erdoberfläche eine lebensfeindliche Temperatur von minus 18 Grad C einstellen. Die derzeit kontrovers diskutierte mittlere Globaltemperatur von etwa 15 Grad C, das heißt 33 Grad C mehr, kommt nur durch die Präsenz der Treibhausgase zustande. Wasserdampf alleine trägt mit einer Aufheizung von 26 Grad C bei, alle anderen Spurengase, inklusive CO2, bewirken gerade einmal noch 7 Grad C Erhöhung, ohne die wir allerdings weiträumig zum Eisball erstarren könnten. In Prozenten ausgedrückt trägt Wasserdampf mit 78%, die restliche molekulare Spurengaswelt mit 22% zu unserem Wohlergehen bei. Die Treibhaus-Apokalyptiker ziehen sich an diesem 22-prozentigen Wirkungsquantum auf, in dem das CO2 auch nur einer von mehreren Akteuren ist. Da Wasserdampf das Strahlungsspektrum der Spurengase in wesentlichen Wellenlängenbereichen überdeckt, gibt er in tropischen Gebieten - bis in die mittlere Troposphäre - den Ton an; weil er sich hier selbst im Sättigungszustand befindet, würde dort eine Anreicherung weiterer Spurengase keinen zusätzlichen Temperaturerhöhungseffekt ergeben. Auch der positive Rückkopplungseffekt des Wasserdampfes, indem eine Erwärmung der Ozeane verstärkt Feuchtigkeit in die Luft bringt, die ihrerseits durch Absorption langwelliger Strahlung die Erwärmung beschleunigt, kommt immer wieder sägezahnartig zum Erliegen, wenn bei Erreichen der Sättigung das Wasser aus der Atmosphäre ausregnet.

Die CO2-Hysterie läßt sich konkreter packen, wenn Wirkstärke und Präsenz der anderen Spurengase mit in die Waagschale geworfen werden. Dazu definierte die Klimawissenschaft das sogenannte Treibhauspotential, eine Vergleichsgröße, die ausdrückt, welchen Erwärmungseffekt 1 kg eines Gases auf die Atmosphäre hat, bezogen auf den willkürlichen Erwärmungsfaktor 1 von 1 kg CO2. Der Faktor sagt nichts aus über die absolute Wirkstärke in dieser idealen, modellhaften Atmosphäre - ähnlich der Feststellung 1 Liter Wein läßt 1,5fach mehr den Bewußtseinshorizont überschreiten als 1 Liter Bier, letzteres an deutschen Stammtischen als "tümelnd" abqualifiziert, ersteres in toskanischer Umgebung geradezu Intelligenzhöhenflügen triggernd; Geselligkeit ist wie Klima, es kommt sehr auf den Standpunkt an.

Ausgehend von dem CO2 mit derzeitiger Präsenz von circa 350 ppm (part per million = Anzahl CO2-Moleküle in 1 Million Luftmoleküle) und dem Treibhauspotential 1 ist Methan (CH4) mit 1,72 ppm vertreten und einem Potential von 58, Lachgas (N2O) mit 0,310 ppm und einem Potential von 206 sowie die FCKWs mit 0,000382 ppm und einem Potential von 4860 (Mittelwerte FCKW 11/12). Der Anteil der Gase, das Treibhauspotential, die Lebensdauer sowie die Zuwachs- und Abbauraten sind letztlich gemeinsam verantwortlich für die Erwärmungs- oder Abkühlungssignale, die in der Atmosphäre zu verspüren sind.

Die Internationale Klimaszene, maßgeblich über den uns schon bekannten UN-Ableger IPCC, hat versucht, alle diese Faktoren in einem 100-jährigen Wirkszenario als Global Warming Potential zusammenzufassen; eines der üblichen, unausgegorenen Klimamodellboxen; es ist weder die anthropogene noch die natürliche Produktionsrate der Spurengase in einer ausreichenden Genauigkeit bekannt, von den komplexen Abbauprozessen ganz zu schweigen.

CO2 im Kreislauf

Das Kohlendioxyd ist für die Flora ein existentieller Stoff bei der Photosynthese. Mit Einwirken der Lichtstrahlen wird dem CO2-Molekül der Kohlenstoff entzogen, um ihn als feste Biomasse einzubauen, der überbleibende Sauerstoff wird als Lebenselixier der Fauna zurückgegeben, die ihrerseits kräftig atmend CO2 erzeugt. Menschen, die körperlich nicht schwer arbeiten - ein überwiegender Teil der modernen Zivilisationsgesellschaft - geben täglich etwa 1 kg CO2 ab, bei der Fahrt zum Arbeitsplatz puffen sie 3,1 kg CO2 pro Liter Treibstoff aus, erschreckend viel, aber gleichzeitig eine Bereicherung für die Flora. In holländischen Gewächshäusern verwendet man die Abgase der Erdgasverbrennung mit zur Erhöhung des CO2-Anteils auf 1 bis 2% (natürlich 0,035%): Prächtige Tomaten und Gurken zeugen vom Erfolg dieser kleinklimatischen Treibhaussonderbehandlung - wie erhöhtes CO2 zusammen mit einer Genmanipulation der Tomate bekommt, ist derzeit noch offen, da die modernen Bilderstürmer einen neuen Kampfplatz eröffnet haben; dass die Natur seit Millionen Jahren durch Genveränderung die Vielfalt derselben geschaffen hat, geht im militanten Antigetöse unter, denn die Natur irrt ja nicht! Vielleicht war die Spezies Mensch ihr größter Irrtum! Der Kohlendioxydgehalt der Atmosphäre war klimahistorisch schon immer Schwankungen unterworfen. Wie bereits in Kapitel 4 erwähnt, haben die Pflanzen ihre Blattspaltöffnungen dem jeweiligen CO2-Angebot angepaßt. Aus Blatt-Fossilien konnte nachgewiesen werden, dass der CO2-Anteil im Paläoklima teilweise 12mal höher gewesen sein muß als heute.

Das Pflanzen- und Algenwachstum hat der urzeitlichen CO2-reichen Atmosphäre bis auf das heutige Spurenrestgas allen Kohlenstoff entzogen. Die Weltmeere haben durch ihre Abkühlung ebenfalls einen kräftigen Beitrag geleistet, da kälteres Wasser mehr CO2 aufnehmen kann. Heute befindet sich in gelöster Form in den

Ozeanen das 60fache des in der Atmosphäre vorhandenen Kohlendioxyds. Von Plankton und Schalentieren wird es verbraucht und endet als Kalk oder Karbonatgestein (historisch zum Beispiel Kalkalpen und Dolomiten); in der Erdkruste ist auf diesem Weg 100000mal mehr CO2 gespeichert als in der heutigen Atmosphäre. Wie in dem klimatischen Rückblick im Kapitel 2 mehrfach geschildert, gab es zu manchen Erdzeitaltern gewaltige Wachstums-Explosionen bei der Flora, die einen großen Teil des CO2 gebunden hat; es muß auch ein üppiges CO2-Angebot vorhanden gewesen sein, andernfalls könnten sich nicht gewaltige Wälder entwickelt haben, mit Farnen so groß wie unsere heutigen Bäume. Diese Zeitzeugen fördern wir heute in Form von Kohle, Öl und Erdgas, um unseren zivilisatorischen Wohlstand zu pflegen. Wir geben der Natur das CO2 in die Atmosphäre zurück, das sie dort schon einmal besaß, eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang.

Die beeindruckende CO2-Bindungskraft der Wälder ist auch heute noch ein wesentlicher Faktor im CO2-Kreislauf. Es gibt Schätzungen, dass die tropischen Regenwälder im Amazonasgebiet bis zu 560 Millionen Tonnen Kohlenstoff [FAZ-NW 21.11.95] aufnehmen, was 10% der im gleichen Zeitraum durch fossile Verbrennung emittierten Mengen entspricht. Wenn auch diese Aussage auf sehr punktuellen, wenig repräsentativen Messungen beruhen, wäre es töricht, die CO2-Pufferung durch diese Waldgebiete geringzuschätzen. Wälder im tropischen Pazifik von Asien tragen ebenfalls zur globalen CO2-Bilanz mit bei. Dümmliche Brandrodungen, wie derzeit 1997 in Indonesien, verschieben den CO2-Haushalt gleich zweifach: Der Kohlenstoff ganzer Wälder wird in die Atmosphäre geblasen und diese Waldfläche fehlt nachher als CO2-Abbauer - ein Drittes, die Zerstörung ganzer Tierwelten scheint für UN-Gremien weniger relevant als virtuelles Rechenmodellklima. Das gebetsmühlenartige Wiederholen unserer Schuld wegen des Tropenholzkaufs ist angesichts einer ungezügelten Bevölkerungsexplosion eher neurotisch als realitätsbezogen. Wir könnten auch weiter mit deutscher Eiche leben - falls zeitgenössische Lesart dies als zu völkisch empfindet, könnte man sich ja auf europäische Eiche einigen.

Nicht nur die Eiche, sondern besonders die borealen Nadelwälder nördlicher Breiten in Amerika, Europa und Eurasien sind gewaltige CO2-Puffer. Wissenschaftler von der Scripps Institution sowie Martin Heimann vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg untersuchten von 1991 bis 1995 in verschiedenen Kontinenten die Zusammensetzung der Atmosphäre. Heimann gilt als Experte für den CO2-Kreislauf und ist integriert in die internationale GAIM Task Force, Global Analysis Interpretation and Modeling, die eine Koordination unabhängig forschender Gruppen durchführt. Die Wissenschaftler stellten fest, dass im Meßzeitraum der Anstieg an CO2 merklich geringer als in den achtziger Jahren erfolgte, obwohl der anthropogene Input bestimmt gestiegen war. Da gleichzeitig auch ein höherer Sauerstoffgehalt gemessen wurde, schlossen sie auf eine höhere Photosynthese-Aktivität. Angesichts der tropischen Rodungen kommt nur der Zuwachs an nordischen Wäldern dafür in Frage, wo ja auch eine systematische Nachpflanzung die Regel ist. In der Ex-Sowjetunion sollen sich die Waldflächen um 5% erhöht haben, für ganz Mitteleuropa beträgt der geschätzte Zuwachs 2%. Trotz aller Waldsterbensprophezeihungen ist in den letzten 100 Jahren bei uns durch Aufforstung ein Realzuwachs um 20% entstanden [FAZ-NW 3.7.96], wer hätte das gedacht? Angeblich werden bei uns doch Flächen nur versiegelt.

Der erhöhte CO2-Abbau durch die nordischen Wälder während der jahreszeitlichen Wachstumsphasen kann schon sehr lange an einer der ältesten CO2-Meßstationen, Mauna Loa, Hawaii, durch den sägezahnartigen Kurvenverlauf abgelesen werden; die Schwingungen betragen circa 5 ppm. Weit entfernt von Quellen und grünen Senken, gedämpft durch die Aufnahmefähigkeit des Pazifiks, wird hier eine Art globaler Mischungswert gemessen; das Jahreszeitwaldsignal kommt abgeschwächt an. Der jahreszeitliche CO2-Zyklus ist bei Messungen in unmittelbarer Nähe eines Waldgebietes ausgeprägter, wie die Sägezahnkurve der Station Schauinsland, Schwarzwald, Abb. 4, zeigt; die Oszillationen belaufen sich auf 15 bis 20 ppm. Wären die Wälder auf der Nord- und Südhalbkugel gleichmäßig verteilt, würde diese CO2-Schwankung global ausgeglichen; aufgrund der massigen Landmassen im Norden und des vergleichsweise geringen Baumbestandes in höheren Breiten des Südens kann sich der jahreszeitliche CO2-peak der Nordwälder global verbreiten.

Eine Bilanzierung des sich derzeit in der Atmosphäre befindlichen CO2 über die Konzentration 350 ppm ergibt etwa 2 Billionen Tonnen. Die volumenspezifischen ppm-Angaben beziehen sich überwiegend auf Erdoberflächen-Meßwerte, für deren Verteilung mit der Höhe wird die Idealatmosphäre vorausgesetzt. Bezeichnenderweise finden sich in der Literatur so gut wie keine Angaben, wieviel CO2 sich absolut in Tonnen in der gesamten Atmosphäre befinden. Nach IPCC kann man ermitteln, dass sich etwa 740 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in der Atmosphäre in Form von 2,7158 Billionen Tonnen CO2 befinden müßten - an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass 1 Tonne Kohlenstoff 3,67 Tonnen CO2 ergibt; zahlreiche Verwechslungen in der Literatur entstehen, wenn von Kohlenstoff in der Atmosphäre oder Kohlendioxyd gesprochen wird. Unterstellt man die mittlere Schwankung der Schauinsland Sägezahnkurve mit 15 ppm, kommt man zu der Aussage, dass die jahreszeitlichen Vegetationsschwankungen ein CO2-Abbaupotential von 116 Milliarden Tonnen CO2 beinhalten; bezieht man sich auf die global aussagefähige Mauna Loa Schwankung von 5 ppm, so entspräche dies 38 Milliarden Tonnen CO2. Der jährliche anthropogene CO2-Eintrag beträgt nach Schönwiese aufgrund fossiler Energienutzung und Brandrodungen etwa 29 Milliarden Tonnen CO2. Die Treibhauswelt wäre danach eigentlich in Ordnung, ist doch das Abbaupotential größer als der menschengemachte Eintrag, insbesondere da das große Aufnahmevermögen der Ozeane noch gar nicht ins Kalkül gezogen wurde.

Aufgrund der zahlreichen natürlichen CO2-Quellen beeinflußt die Natur das Geschehen und belastet somit auch ihre eigenen Senken. Wenn die Flora außerhalb der Vegetationszeit die photosynthetische CO2-Aufnahme stoppt, sei es durch Winterschlaf oder mangels Belaubung oder auch aufgrund von Nichtmehrexistenz, wie das Salatblatt auf dem Buffet, schnellt der Kohlendioxydgehalt der Atmosphäre in die Höhe; diesen puscht die Natur zusätzlich im Frühjahr vor dem Austrieb des Grün oder Wiedererwachen der Photosynthese, weil die vornehmlich im Herbst angefallene Biomasse beim organischen Abbau den Kohlenstoff teilweise wieder in die Atmosphäre freisetzt; Bodenatmung gibt auch während der Vegetationsperiode ständig CO2 frei. Die Böden sind ein beachtlicher Teil des globalen Kohlenstoff-Kreislaufes und ein großes Kohlenstoff-Reservoir.

Kohlenstoffbilanzierungen sind mit immensen Unsicherheiten behaftet, da sowohl das Wissen über die gebundenen Mengen als auch die Austausch- und Bildungsraten sehr spekulativ sind; teilweise gibt es Zehnerpotenzen Unterschiede oder alle greifen auf die gleiche Urquelle zurück, deren Datengüte in Frage steht. Ist es noch leicht, mit Satelliten-Spürnasen die Atmosphäre zu bilanzieren - die Probleme beim O3 sind uns bekannt -, so kann man nur schätzen, besser gesagt erahnen beziehungsweise sich auf einen gemeinsamen wissenschaftlichen Nenner einigen, ohne die Realität nicht einmal auf Zehnerpotenzen genau im Griff zu haben. Ein solcher globaler gemeinsamer Nenner sind die vom IPCC fixierten Daten, die auch von der Enquetekommission übernommen wurden. Angaben unbekannter Datengüte sind zum Beispiel die 560 Milliarden Tonnen C in der Biosphäre - Wer hat alle Blätter und Bäume gezählt? - oder die 36400 Milliarden Tonnen C im Tiefenwasser der Ozeane - Wann wurden die Temperaturprofile aller Ozean dreidimensional vermessen? -, oder die 1100 Milliarden Tonnen C humushaltiger Böden - Gab es ein globales Abtragen, wiegen und prüfen der Böden? Alles Gemeinsame-Nenner-Schätzwerte, die ein unbefangenes Wissenschaftlerteam, das diese Zahlen und Quellen nicht kennt, völlig anders errechnen würde!

Dies könnte uns völlig unberührt lassen - Wissenschaftler müssen sich auf Grundwerte einigen, um voranzukommen, auch wenn sie virtuell sind - das ptolemäische Weltbild fußte übrigens auch auf einem virtuellen Grundwert -, würde uns nicht täglich die Klima-Weltuntergangs-Apokalypse mit dem CO2-gepuschten, verderblichen Temperaturanstieg präsentiert. Das Unwissen über den Gesamtkohlenstoff-Kreislauf Atmosphäre-Meer-Biosphäre und alle kleinen Details mit unendlich vielen Rückkopplungsmechanismen ist größer als das Wissen darüber. "Present model simulations of climate change from greenhouse warming assume prescribed and static distributions of biomes and non-interactive scenarios for changing the atmospheric carbon dioxide." - " The climate alters the vegetational form and changing vegetation modIfies the climate." - "Large diferences exist among Global Climate Model simulations concerning the changes of the hydrologic cycle under different climate conditions. " - "Accurate prediction for soll moisture is crucial for the simulation of the hydrological cycle and of soll and vegetation biochemistry and thereby, plays a significant rote in atmospheric models-" - "The global carbon cycle exhibits considerable variability caused by climate fluctuations." Dies sind einige Statements der bereits erwähnten GAIM Taskforce, in der Martin Heimann vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg intensiv die Realitäten des Kohlenstoffkreislaufs erforscht. Unter gleichem Dach in Hamburg mit dem Logo DKRZ orakelt Ulrich Cubasch mit unvollständigen Computermodellen den CO2-Weltuntergang!

Die Unsicherheiten der Kohlenstoffbilanz, im IPCC-Bericht schon durch die Titulierung "In search of missing carbon" ausgedrückt, führen immer wieder zu Headlines aus der Forscherwelt, wie "Kohlendioxyd gesucht: Eine mysteriöse Lücke in den Bilanzen" [FAZ-NW 6.10.93] oder "Loch im Kohlenstoffhaushalt: Unausgeglichene Bilanz in der Sargassosee vor Bermuda - Vernachlässigung physikalischer Einflüsse [FAZ-NW 4.1.95]. Gemäß IPCC entspricht der seit Beginn der Industrialisierung verzeichnete Anstieg der CO2-Konzentration von 78 ppm rein rechnerisch 165 Milliarden Tonnen Kohlenstoff; im gleichen Zeitraum sind durch fossile Brennstoffe mehr als 230 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in die Atmosphäre eingebracht worden, und große Waldrodungen haben weitere 100 Milliarden Tonnen Kohlenstoff hinzugefügt, so dass in der Bilanz der Verbleib der Hälfte des Kohlenstoffs ungeklärt ist. "So of the 330 Gt (Gigatons) emitted by human activities, more than 50% is not found in the atmosphere. Where has it gone?". Weder die 230 Gigatonnen fossilen Eintrags stellt eine gesicherte Zahl dar - wie genau lassen sich die Förderungen von Kohle, später Öl und Gas, während der letzten 100 Jahre unter dem Einfluß zweier Weltkriege ermitteln? -, noch die 100 Milliarden Tonnen der Waldrodung. Wieviel Holz wurde verbrannt, wieviel diente baulichen Zwecken? Letztlich sind es Schätzungen, die zu einem wissenschaftlichen Loch führen.

Es gibt verschiedene Modellvarianten, die CO2 Aufnahmefähigkeit der Ozeane zu beschreiben. Die eine geht von 1,58 Milliarden Tonnen Kohlenstoff im Jahr aus, die andere von 2,32 Milliarden Tonnen (47% Differenz!) [FAZ-NW 6.10.93]. Über den CO2-Anstieg in der Atmosphäre kann man die Aufnahme von 3,18 Milliarden Tonnen (etwa 1,5 ppm pro Jahr) in derselben halbwegs sicherstellen; von dem anthropogenen Gesamteintrag der etwa 7,9 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (inklusive Brandrodung) verbleiben 2,4 Milliarden Tonnen als Bilanzfehler. "Where has it gone?".

Die CO2-Aufnahme und -abgabe der Ozeane ist primär von der Wassertemperatur abhängig: Kälteres Wasser kann mehr Kohlendioxyd lösen als wärmeres, da jedoch der Kohlenstoff letztlich in der Biomasse Algen, Plankton, Fisch gebunden wird, ist deren jeweilige Vitalität in Abhängigkeit der Temperatur ein weiterer Regelkreis. Ereignisse, wie El Niño, können zum Beispiel großflächig die CO2-Bilanz verändern, da das warme Wasser weniger CO2 aufnimmt; das upwelling von kaltem Wasser bei Nicht-El Niño triggert die Biomasse zur CO2-Senke, andererseits kann auch das kalte Wasser gebundenes CO2 aus der Tiefe des Pazifik nach oben bringen und vielleicht zur CO2-Quelle werden. Eine besondere, aber noch weitgehend unbekannte Rolle spielt auch das Südpolarmeer, das die anderen Ozeane mit der Antarktis koppelt. Die chemischen, physikalischen Details dieser Ozean-Ozean-Atmosphäre-CO2-Wechselwirkung sind weitgehend unbekannt.

Das Vermessen der Realität weist ähnliche naive Ansätze auf, wie wir sie bereits von der Ozonproblematik kennen. So experimentiert ein wissenschaftliches Team in der Nähe der Bermudas mit sogenannten Sedimentfallen. Man mißt nur den Kohlendioxydgehalt des Wassers in verschiedenen Tiefen in einem eingegrenzten naturalen Meßraum und fängt absinkende Biomasse auf [FAZ-NW 4.1.95], im Glauben, die jahreszeitlich bedingten CO2-Schwankungen würden sich im Kohlenstoff der Biomasse widerspiegeln. Tatsächlich konnten aber nur 20% des hypothetischen Kohlenstoffs gemessen werden! Ohne Erfassung des in/out der Meeresströmungen sowie des atmosphärischen Austauschs durch Winde an der Meeresoberfläche wird ein solches Vorhaben zur Steuermittelverschwendung. Nun vermuten die Forscher, "dass physikalische Kräfte die Kohlenstoffbilanz beeinflussen". "Das komplexe Wirkungsgefüge bedarf einer dreidimensionalen Untersuchung" [FAZ-NW 4.1.95]. Dies hätte auch ein erstsemestriger Klimastudent in einer Studienarbeit kostengünstig voraussagen können, nicht notwendigerweise von Harvard, sondern auch aus unserem Lande - eine Parallele zur Ozonmessung ist unverkennbar, hier der Golfstrom, dort die Jetstreams. Es bleibt der Eindruck, Wissenschaft mißt gerne, nicht um sich zu messen, sondern nur um zu messen. Die Forschung befindet sich mit dem CO2 der Meere im wahrsten Sinne des Wortes im Schwimmen; man könnte auch von einem Schiffbruch sprechen.

Geradezu absurde Formen nimmt die Forschung nach dem Verbleib des CO2 an, wenn die Banalität des Speicherns von Kohlenstoff in Pflanzen quantitativ untermauert wird. So haben Wissenschaftler des Internationalen Zentrums für tropische Landwirtschaft in Kolumbien herausgefunden, dass Savannengräser mit ihren tiefen Wurzeln unerwartet viel Kohlenstoff binden [FAZ-NW 23.11.94]. Diese Gräser auf den ausgedehnten südamerikanischen Weideflächen könnten jedes Jahr bis zu 2 Milliarden Tonnen Kohlendioxyd binden, also etwa 10% des globalen Ausstoßes. Ob dies einerseits als Alibifunktion gegenüber dem Vernichten tropischer Regenwälder gewertet werden soll - Brasilien kann mit 35 Millionen Hektar Weiden entscheidend kompensieren - oder den Methanausstoß der Wiederkäuer (mehr darüber später) relativieren soll, steht dahin. Vielleicht kann ein Forscherteam auch einmal deutsches Wurzelwerk ins Visier nehmen, möglicherweise wäre beim CO2 dann noch reichlich Luft und der Benzinpreis brauchte nur auf DM 2,00 angehoben werden!

Zu den zahlreichen sinnvollen, sinnlosen und phantasievollen Vorschlägen sowie Phantastereien zum Eindämmen des CO2-Ausstoßes, beziehungsweise der CO2-Bindung, gehören unter anderem die Substitution der fossilen Verbrennung durch Kernenergie, Sonnenenergie, Geothermik, verbesserte Effizienz beim Erzeuger und Nutzer der Energien, Sonnenkochherde in Afrika, Windparks in Grönland, CO2-Rückgewinnung aus Abgasen und Deponierung in Tiefsee und Erdöl-Gaskavernen, Erhalten und Ausweiten von Waldgebieten mit verbessertem Forstmanagement, reduzierte Pflügung landwirtschaftlicher Böden, Aufforstung von Wüstengebieten, Kohlenstoff-Fixierung durch künstliche Torfproduktion, Fixierung in Meeren durch Stimulation von Korallenriffen und Algen, Eisendüngung der Ozeane, alternaive Bindematerialien statt Zement sowie last not least die unendliche EinschränkungsVerbotsMaßnahmenVerhaltensliste anthropogenen Daseins, bis zum totalen Individualverkehrsverbot, welches nur straßenverkehrsbezogen ist und keinerlei Verkehrsansatz im Sinne des IPBC (International Panel of Birth Control) aufzeigt, obwohl doch nur dies der einzige erfolgversprechende Ansatz zur Global.CO2-Minderung wäre.

Kernenergie scheidet als gangbarer Weg zur CO2-Minderung zumindest in unserem Lande aus, ein Eigentor der Greenies im Hinblick auf die Umweltbilanz, auch eines der KKW -Industrie, hatte doch diese kräftig mit im CO2-Szenario gemischt, um eine Wiederbelebung des Atoms zu erreichen. Macht ja nichts, im vereinten Europa wird Frankreich das Kernenergie-Ruhrgebiet. Wie vordergründige Betrachtungen auch täuschen können, zeigt eine Bilanz für brasilianische Wasserkraftwerke. Messungen und Hochrechnungen haben ergeben, dass aus den derzeit 600000 Hektar Stauseen mit langfristigen Emissionen von 37 Millionen Tonnen CO2 und 260000 Tonnen Methan gerechnet werden muß. Ja, so sieht die heile Welt dann aus, wenn statt Greenpeacebilanzen umfassende Bewertungen durchgeführt werden - übrigens, die Brentspar Plattform liegt immer noch in Norwegen, Umweltzerstörungspotentialberechnungen zeigen nunmehr, dass die Versenkung in der Nordsee der Natur weniger geschadet hätte als CO2-treibendes Auseinanderschweißen. Falls es Sie noch interessiert: Die potentielle CO2-Emission aus umweltfreundlichen brasilianischen Wasserkraftwerken ist mit 37 Millionen Tonnen das 1,4fache des Beitrags, den wir durch 25prozentige Einschränkung unseres BRD-PKW-Verkehrs erreichen könnten.

Obskure Formen nimmt auch die CO2-Bilanz der Formel 1 an. Der Internationale Automobilverband, FIA, trat mit "einem grünen Globalprojekt die Flucht nach vorne an" [Die Welt 13.6.97]. Als symbolisches Zeichen praktischer Öko-Wiedergutmachung soll ein Fonds zur Aufforstung in Mexiko geschaffen werden. Einschließlich Testfahrten stoßen die Rennwagen insgesamt jährlich 330 Tonnen Kohlenstoff aus; für die Reifenproduktion werden weitere 440 Tonnen emittiert; die Reisen des Rennzirkus zu den Grand-Prix-Strecken belasten die Umwelt mit weiteren beachtlichen 4730 Tonnen. Das Anpflanzen von 25000 Bäumen reicht aus, diese Emissionen zu absorbieren. So genau hat dies bestimmt nicht einmal der BUND, Ortsverband Hockenheim, nachgerechnet, ansonsten hätte er festgestellt, dass dieses Zahlenwerk ein typisches Beispiel für Fehler im Zehnerpotenzbereich ist. Pro Baum wären nämlich 220 kg Kohlenstoff jährlich zu speichern, das dürfte die Fähigkeit selbst transgenialer Gewächse überschreiten; die Forstwirtschaft nennt Zahlen von 50 bis 500 Gramm Kohlenstoff pro m2 Wald! Die Formel 1 Studie wurde übrigens vom Institut für Ökologie in Edinburgh erstellt; auch Ökos haben Probleme mit den Zahlen, oder vielleicht geht es auch auf das Konto journalistischer Fehlwiedergabe.

Auf gezielte Volksverdummung läuft es dann hinaus, wenn der Finnische Forstverein e.V. (in unserem Lande) auf seiner Internetseite http://pihta.metla.fi/forestfin zu den Vorteilen der Holzproduktion in fetten HTMLettern feststellt "wenn Holzprodukte und -erzeugnisse nach ihrer Verwendungszeit der Energieerzeugung zugeführt werden, wird die Kohlendioxydbelastung der Luft verringert, wodurch dem Treibhauseffekt vorgebeugt wird". So einfach ist das also, finnisches Holz verbrennen und schon wird das Klima besser. Gemeint, aber hier entstellt, ist natürlich, dass der kleine Neupflänzling in Finnland sich mühsam hochrappeln muß, bis er im Jahre X das von seinen in Deutschland verheizten Vorgängern emittierte CO2 wieder eingesammelt hat. Wohlweislich wird auch verschwiegen, dass bei der Holzverbrennung noch ganz andere üble Schadstoffe in die Atmosphäre eingebracht werden, als ein moderner Ölbrenner, selbst bei schlechtester Wartung, dazu in der Lage wäre. So ist denn auch die Greenie Kampagne "Omas wohlige Kachelofenwärme" mehr als obskur; während das Verheizen der fossilen Energieträger direkt über die bestehenden Wälder zu einem großen Teil kompensiert werden kann, läßt jedes Stück glimmendes Holz den Treibhausmissetäter CO2 zunächst einmal erstarken bevor eine Nachpflanzung erst viele Jahre später kompensatorisch wirkt. Angeblich ist es doch schon fünf nach zwölf mit unserem Klima, warum dann noch eifrig Holz nachlegen, statt es als CO2-Senke im Wald zu belassen? Würden wir jetzt alle der Greeniephilosophie wie die Lemminge folgen, wäre ein senkrechtes Ansteigen der CO2-Kurve durch vorsätzlich anthropogenes Waldmorden die unmittelbare Folge.


Methan, Lachgas, Aerosole in Aktion

Gasförmiger Klimakiller Nummer 2 ist das Methan, CH4. Weitaus weniger spektakulär in den Medien präsent hat es auch für agitative innerdeutsche Politik wenig Reiz, da man es leider nicht mit dem Auto in klimaglobale Zusammenhänge bringen kann. Sein Treibhauswirkpotential ist zwar 58 mal größer als das von CO2, aber die Präsenz beträgt nur 1,8 ppm, 196 mal weniger, als Kohlendioxyd; die derzeitige Anstiegsrate ist mit 0,9% doppelt so hoch. Da die Verweilzeit beider Gase mit etwa 10 Jahren gleich ist, kann aus Wirkpotential und Präsenz geschlossen werden, dass der derzeitige Methanausstoß nur mit einem Drittel des CO2-Effektes zum vermeintlichen Treibhausklima beiträgt. Jährlich werden etwa 525 Millionen Tonnen Methan freigesetzt, die sich im einzelnen wie folgt aufteilen: Natürliche Feuchtgebiete 22%, Reisanbau 21%, Wiederkäuer 15%, Erdgasförderung (Leckagen) 8,5%, Brandrodung 8%, Termiten 8%, Mülldeponien 8%, Bergbau 7%, Frischwasser-Reservoirs 2%. Die Bodenchemie baut 30 Millionen Tonnen CH4 ab, in der Atmosphäre reagiert es mit dem Waschmittel der Atmosphäre OH (Hydroxyl-Radikal entsteht aus zerlegten Ozon-Sauerstoff-Atomen und Wasserdampf); es verbleibt eine jährliche Anstiegsrate von 0,9%, entsprechend einem Überschuß von 44 Millionen Tonnen Methan.

Dieses Zahlenwerk ist natürlich genauso unter Vorbehalt zu betrachten wie die Kohlenstoffbilanz, letztlich auch ein gemeinsamer Nenner in Sachen Methan. Wer hat die Freisetzungen aller Feuchtgebiete gemessen, wurden alle Wiederkäuer genau gezählt, sind die Brandrodungen alle bekannt, kennt man die Reisanbauflächen auf 10% genau, entfernt der Boden tatsächlich nur 30 Millionen Tonnen, sind alle Quellen und Senken erfaßt? Der Verbleib der 44 Millionen Tonnen in der Atmosphäre ist der einzige halbwegs abgesicherte Wert, er beträgt angeblich 8% der vermeintlich emittierten Methanmengen; eine Quellen- und Senkengenauigkeit von 8% bei der Methanbilanz zu erreichen, dürfte nicht einmal wissenschaftlichen Traumtänzern vorschweben. Der im Rahmen der Unsicherheiten geschätzte Methanausstoß in Deutschland beträgt 6 Millionen Tonnen, was 1,2% der Weltemission entspricht, womit wir dreimal günstiger liegen als unser CO2-Output;. darin spiegelt sich unsere mittlerweile mehr industriell als agrarisch geprägte Struktur wider.

Für unsere Ökofreaks ist Methan ein diffiziles Thema, fordern sie doch ständig zusätzliche Flächenausweisungen für Biotope, besonders feuchter. Da diese jedoch bereits 22% des globalen Ausstoßes verursachen, würde somit der Treibhauseffekt weiter angeheizt. Es wird zwar ständig artikuliert, der Methananstieg sei auch anthropogen, aber konkret kann man den Schuldigen nicht benennen - schade dass Autos keine Methanemittenten sind. Nobelpreisträger Crutzen schlägt vor, uns auf Diät zu setzen: Die beim Wiederkäuen CH4-ausstoßenden Rinderbestände sollten nicht mehr anwachsen. Aber auch der Umstieg auf die Handvoll Reis bleibt kontrovers. Zum globalen Methanausstoß tragen Reisfelder mit 110 Millionen Tonnen nach den natürlichen Feuchtgebieten am zweistärksten bei; allein die indischen Reisfelder sollen mit 38 Millionen Tonnen beteiligt sein [FAZ-NW 14.9.94], womit Indien der größte Methanproduzent wäre. Wissenschaftler vom Nationalen Physikalischen Laboratorium in Delhi haben diese nationale Schande widerlegt, indem sie mit über 2000 Messungen belegen konnten, dass aus ihren Reisfeldern tatsächlich nur 4,3 Millionen Tonnen CH4 entströmen. Außerdem seien die amerikanischen und deutschen Ergebnisse nicht auf Indien übertragbar, da europäische Felder anders sind. Im Nachschlag konterte ein deutscher Reis-Methan-Experte vom Fraunhofer Institut in Garmisch Partenkirchen, die indischen Messungen seien ungeeignet, weil nicht kontinuierlich.

Dieser Reis-Methan-Streit ist nicht nur ein Beispiel für die Unsicherheiten der Zahlenwerke im Bereich einer ganzen Zehnerpotenz - die Differenz von 33,5 Millionen Tonnen entspricht 76% des gemessenen jährlichen Zuwachses in der Atmosphäre -, sondern auch ein Ausblick auf zukünftige Treibhausgasverteilungskämpfe, wissenschaftlich untermauert nach dem Motto "wir nicht". Der vorgenannte wissenschaftliche Berechnungsbeleg über die Kohlenstoffspeicherung südamerikanischer Weidegräser zeigt in die gleiche Richtung. Sicherlich wird es in absehbarer Zukunft neben Waffenkontrollkommissionen auch UN bestellte Treibhausgaskontrolleure geben, die den Zahlenkrieg nationaler und internationaler Wissenschaft befrieden sollen. Ökologische Eigentore sind bei ideologisch effekthaschender Umweltbilanz systemimmanent. Die ständige Predigt über die verträglichen Emissionen der Erdgasheizung, bevorzugtes Antriebsmittel auch neumodischer BHKWs, erhält einen faden Beigeschmack, wenn man erfährt, dass bei Exploration, Förderung und Transport desselben alleine 45 Millionen Tonnen durch Leckage in die Atmosphäre gelangen, noch 1 Million Tonnen mehr, als die jährlich gemessene Anreicherung der Atmosphäre. Bösartig könnte man aus dieser Bilanz herauslesen, dass die vermehrte Erdgasförderung der Treibhausübeltäter sei. Da CH4 das 58fache Treibhauspotential aufweist als CO2, entsprechen die 45 Millionen Tonnen einer Menge von 2,610 Milliarden Tonnen Kohlendioxyd, das sind etwa 10% dessen weltweiten Ausstoßes, mehr als doppelt soviel wie die Menge unseres Landes. Das Umweltzertifikat von Erdgas erweist sich in der Treibhausdebatte somit als totaler Flop. Klimagas Nummer 3, Di-Stickstoff-Oxyd, N2O, auch Lachgas genannt, kennen wir bereits vom Ozonkapitel; es baut O3 auf natürlichem Wege katalytisch in der oberen Atmosphäre ab. Das Gas ist mit 100 Jahren sehr langlebig und entfaltet ein Treibhauspotential, das 206 mal stärker als CO2 wirkt, allerdings befindet es sich 1000mal weniger in der Atmosphäre als Kohlendioxyd. "Die einzelnen Quellen- und Senkstärken sind nur unzureichend bekannt und können deshalb nur innerhalb großer Unsicherheitsmargen angegeben werden". Trotz dieser Aussage der Enquetekommission hat man die Landwirtschaft mit ihrem Stickstoffdünger als Hauptmissetäter ausgemacht, angeblich 60% Täterschaft - im System-Lotto kann man möglicherweise Zahlen genauer eingrenzen!

Kunstdüngung sowie Kuhfladen und Urin der Weidetiere führen über Ammoniak verstärkt zur Lachgasbildung. Auch der Tritt der Tiere bewirkt durch Bodenverdichtung mit folgendem Sauerstoffmangel eine verstärkte Nitritchemie [FAZ-NW 17.7.96]. Sicherlich wird ein UN-Gremium eine Untersuchung in Auftrag geben, ob nur dreibeiniges Auftreten der Tierchen und vermehrtes Einsammeln der Fladen nach indischen Vorbild - ungezählte Kuhhirten könnten im Rahmen von ABMs angestellt werden - eine Reduzierung des gefährlichen Treibhausgases in die Wege leitet. Versauerte Waldböden sollen auch nicht unerheblich zur Lachgasproduktion beitragen, wie Wissenschaftler aus Göttingen glauben herausgefunden zu haben [FAZ-NW 25.1.95]. Ob die Freilandtoilette der Waldfauna natürlich dabei mitwirkt, wurde nicht untersucht.

Aus den 5 Millionen km2 weltweiter Moore - in Deutschland befinden sich davon 3 Promille - soll auch verstärkt Lachgas entweichen, besonders wenn die Moore trockengelegt werden [FAZ-NW 22.12.94]. Die wissenschaftliche Haltbarkeit solcher Forschungsergebnisse ist ungeklärt, da es in diesen Fällen oft um andere Beweiszielrichtungen, wie zurück zur Natur, geht. Eine quantitative Verwertbarkeit zur Klimabeurteilung ist mit solch sporadischen Messungen geringer Datengüte nicht möglich. Ein buchfüllendes Thema, die Aerosole, soll hier nur kurz erwähnt werden. Klimatisch interessant sind nur die Sulfat- und Rußpartikel, die durch anthropogene und auch vulkanische Emission in die Atmosphäre gelangen. In der Troposphäre liegt ihre Verweilzeit bei nur mehreren Tagen; eine konstante anthropogene Zufuhr sorgt in lokalen Regionen bei flauen Winden für eine permanente Präsenz; bei Smog entfalten die Aerosole ihre volle Wirkung. Diese atmosphärischen Schmutzstoffe filtern die Sonneneinstrahlung, was in der Gesamtbilanz Einstrahlung/Rückstrahlung bei dunkler Erdoberfläche zu einer Abkühlung führt, bei weißen Flächen aber erwärmend wirken kann, da die langwellige Erdrückstrahlung in der unteren Troposphäre gefangen bleibt. Dies gilt für den Tag, nachts ist grundsätzlich von einem wärmenden Effekt auszugehen. Die Strahlung kann sich im ungünstigsten Fall um bis zu 4 Watt pro m2, die Temperatur um bis zu 1,5 Grad C ändern, "qualitativ sind diese Effekte aber umstritten". Die einfache Wahrheit ist, dass man den Aerosoleinfluß auf die Strahlungsbilanz noch mit keinem physikalischen Verhaltensmodell korrekt wiedergeben kann, weder für die hohe noch die untere Atmosphäre.

Die vulkanischen Aerosole, bis hoch in die Stratosphäre geschleudert, haben eine Verweilzeit von ein bis zwei Jahren und verteilen sich um den ganzen Erdball. Diese Partikel absorbieren wie o.g. die Sonnenstrahlen und erwärmen dabei die Stratosphäre; die verlustige Sonnenstrahlung ergibt in der unteren Troposphäre eine anhaltende globale Abkühlung. Mit modernen Fernerkundungsmethoden haben Wissenschaftler mittlerweile herausgefunden, dass nicht nur die Aschepartikel dies bewirken, sondern auch große Mengen magmatischer Gase, wie CO2, Schwefeldioxyd und Halone, die mit in die Stratosphäre geschleudert werden [FAZ-NW 7.4.93]. Die Forscher halten es für erforderlich, die klimatischen Auswirkungen vorindustrieller Vulkantätigkeit zu klären, um die anthropogenen Überlagerungen davon zu trennen. "Denn man wisse noch nicht einmal wie sich größere Beeinträchtigungen in der Ozonschicht in der Vergangenheit nachweisen lassen, wo doch selbst in der Gegenwart die Einflüsse nicht vollständig bekannt seien" - letzteres haben wir bereits bemerkt. Die industriellen und vulkanischen Schwefelaerosole werden in ihrer Wirkung noch um ein Vielfaches durch fast 1 bis 3 Milliarden Tonnen Staub übertroffen, die jährlich von Wind und Sturm aufgewirbelt in die Atmosphäre gelangen. Abholzung und Nutzung großer Flächen tragen dazu bei, die natürlichen Staub-Raten zu verstärken. Messungen auf der Karibikinsel Barbados ergaben, dass der Staub dort sogar von der Sahara herübergeweht wird [FAZ-NW 17.4.96]. Die im allgemeinen abkühlende Wirkung der Aerosole und Stäube dämpfe den durch die Treibhausgase vorangetriebenen Erwärmungsprozeß - die Wissenschaftler der vorausberechnenden Sparte sprechen von einem Maskieren -, ist die derzeitige landläuflge Erklärung für das verhaltene Auf- und Ab der Welttemperatur.

Die Klima- und Treibhausdebatte hat sich weitgehend an CO2 festgemacht, obwohl es nur eine von vielen Einflußgrößen darstellt. Losgetreten wurde die Lawine durch die Klimarechenmodellkünstler, die einen apokalyptischen Temperaturanstieg als lineare Funktion des bisherigen CO2-Anstiegs orakeln. Der Kunstfehler besteht darin, dass sie, wie schon der schwedische Wissenschaftler Svante Arrhenius, CO2 in das Gefäß Atmosphäre pumpen und dann mit einfachen Bilanzen einen Temperaturanstieg errechnen, ohne die zahlreichen Details der unendlich komplexen Interaktion Atmosphäre-Ozean-Biosphäre, mit dreidimensionaler Chemie, in ihrer virtuellen Gleichungswelt berücksichtigt zu haben beziehungsweise auch nicht können, da das Wissen über die Realitäten mehr als mangelhaft ist. Im Kapitel Computerexperimente gehen wir noch näher darauf ein.

Bestätigt fühlen sich die Modellkünstler durch die Parallelität historischen Temperaturverlaufs und CO2-Ausstoßes, wie in der Abb. 5 dargestellt, zu vergleichen mit Abb. 1. Die Kohlendioxydkonzentration ist in den letzten 18 Tausend Jahren ähnlich rasant angestiegen wie bei Eintritt der uns bekannten Eem Warmzeit 125000 J.v.h., allerdings haben wir möglicherweise anthropogen den damaligen Maximalwert von 300 ppm mittlerweile um 20% überschritten. Betrachtet man das historische Klimageschehen davorliegender Zeiträume, so ist dies keine Konfrontation der Natur mit völlig Neuartigem, vielmehr hat Ulrich Berner von der Bundesanstalt für Geowissenschaften aufgezeigt, dass der CO2-Gehalt auch ohne menschliche Präsenz erheblich höher war, zum Beispiel 100 Millionen J v.h. 3mal soviel, 300 Millionen J.v.h. 5mal soviel, 600 Millionen J.v.h. 6mal soviel. Bezeichnenderweise hat sich Fauna und Flora in diesen Zeiten sehr üppig entwickelt, die schwersten von der Natur hervorgebrachten Tiere, die Saurier, zeugen davon, die gewaltige Biomasse graben wir heute als fossile Energieträger aus.

Der anthropogene Einfluß seit Beginn der Industrialisierung wird gerne im kontinuierlichen CO2-Anstieg abgelesen. Leider gibt es ausführliche Kohlendioxydmessungen erst ab Beginn der 60er Jahre, so dass ein höchst interessanter Zeitraum von 1940 bis 1970 - der Anstieg der mittleren Welttemperatur stagnierte nicht nur, sondern es gab einen Abfall (s. Abb. 1) - wenig Beachtung findet. Aus dem 200jährigen Eiskern der antarktischen Station SIPLE scheint zumindest belegbar, dass die CO2-Konzentration weiter anstieg. Es verbleibt somit ein Erklärungsvakuum der Wissenschaft, weshalb während dieser 30 Jahre - dies ist per Definition bekanntlich schon ein Klimazeitraum - trotz weiter steigendem CO2 die Welttemperatur stagnierte beziehungsweise sogar abnahm. dass eine stärkere Maskierung durch vermehrtes Auftreten von Aerosolen vorliegt scheidet a priori aus, da in diesem Zeitraum Vulkanausbrüche nicht mehr als gewöhnlich und eher von schwacher Stärke auftraten. Der Ausstoß industriellen und häuslichen Schwefeldioxyds nahm allein schon durch weltweit ständig wachsenden Energiebedarf und überwiegende Deckung durch fossile Brennstoffe ständig zu - wie auch im Bericht der Enquete-Kommission dargestellt, kontinuierlich von 1940-1970 -, bis heute auf etwa 400 Millionen Tonnen jährlich. Der industrielle Maskierungseffekt müßte heute noch genauso oder sogar stärker wirken, denn der verminderte Aerosoleintrag durch Abgasreinigung in westlichen Industrieländern wird durch erhöhte Schmutz-Emissionen in den Ex-Warschauer-Pakt-Staaten sowie den Schwellen- und Tigerstaaten bei weitem übertroffen.

Die beiden letzten kalten Winter 95/96 und 96/97 und auch der vergleichsweise kühle Sommer 97 deuten möglicherweise auf ein erneutes Stagnieren des Temperaturanstiegs hin. Wenn sich dies erhärtet, wäre eine weitere CO2-Temperaturanomalie erklärungsbedürftig. Prognosen für die nächsten 100 Jahre bleiben pure Vermutung, solange der Klimaablauf in diesem anthropogen geprägten Jahrhundert nicht ausreichend verifiziert werden kann. Man könnte die wissenschaftliche "Klimaübungsfirma" mit respektvoller Anerkennung um das Bemühen, der Wahrheit näher zu kommen, bedenken, hätten nicht einige ihrer Eminenzen mit der Parole "act now, learn later" die Welt in einen völlig überflüssigen neuartigen Verteilungskampf gestürzt. Schlagworte wie CO2-Gerechtigkeit, Emissionsrechte, Grüne-Konditionalität und Debt for Nature Swaps weisen bereits jetzt schon in die Richtung, dass klassische Industriestaaten - besonders wir als Musterknaben und Oberlehrer auch jede Regelung ernst nehmend, während die USA nicht einmal die UN-Beiträge bezahlt - immer mehr finanzielle Verpflichtungen aufgebürdet bekommen, weil sie aufgrund der ausbeuterischen Luxuslebensweise moralisch dazu verpflichtet wären. Wir dürfen dann gnädigst Emissionswerte von solchen Drittstaaten zurückkaufen, die mit Brandrodung die Umwelt mehr zerstören und belasten als unsere Fabriken - die übrigens für diese CO2-befreiend mit produzieren. Die Klimawissenschaft hat, vielleicht auch ungewollt, ein CO2-Monopoly losgetreten, dessen Ausgang dem Klima nichts nützt, die Welt aber in ein zusätzliches Sozialneidabenteuer stürzt.

Im nächsten Kapitel ein Blick auf die primäre Klimameßgröße, die Welttemperatur. (...)


Treibhaus der Phantasie oder geistiges Gefängnis?
- Über Sinn und Unsinn mathematischer Klimamodelle

von Edgar Gärtner

In der Klimaforschung hat ein Prozess des Umdenkens begonnen. Als Sackgasse erweist sich hier die den aufwändigen und dennoch wenig zuverlässigen mathematischen Klimamodellen zugrunde liegende Vorstellung vom «Treibhaus Erde». Danach soll vor allem der Ausstoß des «Treibhausgases» Kohlendioxid (CO2) durch Schornsteine und Auspuffrohre schuld daran sein, dass es auf der Erde in den letzten Jahrzehnten, wie es scheint, etwas wärmer geworden ist. Im zweiten von bislang drei dicken Berichten des 1988 von der World Meteorological Organization (WMO) und dem UN Umweltprogramm (UNEP) gegründeten International Panel on Climate Change (IPCC) las sich das 1996 so: «The balance of evidence suggests a discernible human influence on global climate.» Um einer drohenden Überhitzung unseres Planeten vorzubeugen, sei eine erhebliche Reduktion des Ausstoßes klimawirksamer Gase nötig. Auf den Weltklimakonferenzen Ende 1997 in Kioto und im November 2001 in Marrakesch einigten sich die Industrieländer (mit Ausnahme der USA) auf eine entsprechende, allerdings eher symbolische Verpflichtung.

Die Unterzeichner des Kioto-Protokolls tun vermutlich auch gut daran, ihre Versprechen nicht allzu ernst zu nehmen. Denn die Beweislage in Sachen Klimaentwicklung ist bei weitem nicht so eindeutig, wie interessierte Kreise vorgeben. Die seit 1958 auf dem erloschenen Vulkan Mauna Loa auf Hawaii aufgezeichnete Kurve des Anstiegs der CO2-Konzentration der Atmosphäre mit ihrem charakteristischen, durch die Jahreszeiten der Nordhemisphäre bedingten Sägezahnmuster (Abbildung) ist die einzige unumstrittene Datengrundlage, auf die sich die Computermodelle des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) am Hamburger Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie und anderer Großforschungseinrichtungen stützen. Schon die Angaben über die möglicherweise mit dem CO2-Anstieg zusammenhängende Entwicklung der Durchschnittstemperatur über den Landflächen des Globus sind äußerst umstritten, denn sie stützen sich auf ein Netz meteorologischer Messstationen, das nicht zum Zwecke der Klimaforschung, sondern für die regionale Wetterbeobachtung, zum Beispiel in der Umgebung von Großflughäfen eingerichtet wurde. Die Messstationen befinden sich deshalb überwiegend in der Nähe großstädtischer Wärmeinseln. Es ist wohl kein Zufall, dass die insgesamt zuverlässigeren Satellitenmessungen für die letzten Jahrzehnte keinen eindeutigen Temperaturtrend zeigen.

Angesichts dieser Datenlage wäre es naiv, den ausschließlich mit Computerberechnungen und nicht mit der Erhebung von Messdaten befassten Klimaforschern kein Eigeninteresse zu unterstellen, zumal es dabei um beträchtliche Summen öffentlicher Forschungsgelder geht. Statt sich von Computersimulationen blenden zu lassen, ist es deshalb an der Zeit, die Monopolstellung, die Computermodelle in der Debatte um die richtige Klimapolitik“ erlangt haben, kritisch zu hinterfragen. Dabei hilft auch Schulwissen und gesunder Menschenverstand.

Die Temperatur der Erdoberfläche hängt wie die ihres Trabanten im wesentlichen von der Intensität der Sonneneinstrahlung und der Dauer nächtlicher Abkühlung ab. Die Energiezufuhr aus dem Erdinnern ist demgegenüber vernachlässigbar klein. Die Temperatur des Mondes schwankt im Rhythmus von 14 Tagen zwischen tödlicher Hitze (plus 120 Grad Celsius) in der Sonne und ebenso lebensfeindlicher Kälte (minus 160 ·C) auf der sonnenabgewandten Seite. Die Durchschnittstemperatur des Mondes beträgt also minus 40 Grad.

Für die Erde berechnete der schwedische Chemiker Swante Arrhenius im Jahre 1896 eine theoretische Durchschnittstemperatur von minus 18 Grad Celsius. Demgegenüber betrage die reale Mitteltemperatur plus 15 Grad. Die Differenz von 33 Grad bezeichnete er als «natürlichen Treibhauseffekt». Dieser gehe auf die Lufthülle zurück, durch die sich die Erde von ihrem Trabanten unterscheidet. Der spätere Nobelpreisträger vermutete, die Temperatur der Erde hänge in erster Linie von der CO2-Konzentration einer Strahlungsschicht“ in sechs Kilometern Höhe ab, die wie ein Glasdach durch «Gegenstrahlung» reflektierter Wärmeenergie dafür sorge, dass die mittlere Temperatur der Erdoberfläche nicht der des Mondes entspricht. Verdoppele sich die CO2-Konzentration, steige die durchschnittliche Temperatur um 4 bis 6 ·C. Sinke sie hingegen, komme es zur Abkühlung der Erdoberfläche und letztlich zu einer Eiszeit.

Mit dieser Hypothese konnte Arrhenius um die vorletzte Jahrhundertwende allerdings niemanden überzeugen, weil die Annahme einer CO2-reichen Schicht in sechs Kilometern Höhe schlicht der Tatsache widerspricht, dass Kohlendioxid schwerer ist als die Hauptbestandteile der Luft. Außerdem vermochte er nicht zu erklären, wie eine einmal eingetretene Eiszeit zu einem Ende kommen konnte. Den Nobelpreis für Chemie bekam Arrhenius 1903 für ganz andere Leistungen.

Gegen Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts grub dann der englische Ingenieur und Amateurforscher Gay Stewart Callendar die zwischenzeitlich völlig in Vergessenheit geratene Hypothese wieder aus und versuchte mit einigem Erfolg, ihr mit dem Hinweis auf Arrhenius Nobelpreis Autorität zu verleihen. Über Callendar gelangte die Treibhaus-Hypothese noch in den 40er Jahren zum deutschen Geophysiker Hermann Flohn, der später als Ordinarius an der Universität Bonn und Mitglied des NATO-Wissenschaftsausschusses maßgeblich am Ausbau der Klimaforschung zur «Big Science» beteiligt war.

Auch wenn sie über die Idee einer «Strahlungsschicht» nur den Kopf schütteln können, akzeptieren viele mit Klimafragen befasste Naturwissenschaftler bis heute Arrhenius Herleitung des «natürlichen Treibhauseffektes» von 33·C, weil sich offenbar niemand die Mühe machte, seine Originalarbeit zu lesen und zu überprüfen. Als sie das nachholten, stellten der Braunschweiger Physiker Prof. Gerhard Gerlich und der Mainzer Meteorologe Wolfgang Thüne fest, dass Arrhenius grobe Rechenfehler unterlaufen sind. Die Größe 33 Grad, die noch heute (in DIN-Normen!) als Basis für die Berechnung des Global Warming Potential (GWP) verschiedener Gase verwendet wird, kann nicht stimmen, sagen die beiden.

Die Temperaturunterschiede zwischen der Erde und Mond sind nach Thüne nicht in erster Linie die Folge des Gehaltes der irdischen Atmosphäre an «Treibhausgasen», sondern des viel rascheren Wechsels von Tag und Nacht (der Mond braucht für eine Umdrehung 772, die Erde hingegen nur 24 Stunden) sowie des Besitzes großer Wassermassen, die 71 Prozent ihrer Oberfläche bedecken. Das Wasser speichert große Mengen der eingestrahlten Sonnenwärme, und die Kürze der Nächte in den polfernen Regionen der Erde verhindert deren Auskühlung. Wären auf der Erde die Nächte länger und fehlte Wasser, wäre es hier annähernd so kalt oder so warm wie auf dem Mond, vermutet Thüne.

Das Prinzip von Gewächshäusern besteht bekanntlich darin, wärmende Lichtstrahlen durch eine Glasscheibe oder durchsichtige Plastikfolie eintreten zu lassen, die einmal erwärmte Luft jedoch an ihrem Aufstieg zu hindern. Der Erdatmosphäre fehlt eine solche Barriere. Deren Rolle soll nach gängigen Vorstellungen der Klimaforschung von CO2 und anderen fein verteilten Treibhaus-Gasen“ übernommen werden. Das sind drei- oder mehratomige Gase (Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan, Lachgas, Ozon und fluorierte Verbindungen), die im Unterschied zu den zweiatomigen Hauptbestandteilen der Luft (knapp 78 Prozent Stickstoff und knapp 21 Prozent Sauerstoff) Wärmestrahlung absorbieren. Von einer Analogie zu realen Vorgängen in einem Gewächshaus sind wir hier aber weit entfernt.

Eine Plastikfolien vergleichbare Barrierewirkung übt noch am ehesten der zu Wolken kondensierte Wasserdampf aus: Ist der Himmel bedeckt, kühlt sich die Luft nachts spürbar weniger ab als bei klarem und trockenem Wetter. Wie überragend die Wirkung der Wolken und der Luftfeuchtigkeit auf den Temperaturhaushalt der Erde ist, haben Satellitenaufnahmen mithilfe der Falschfarben-Fotografie zutage gefördert: Fast ganzjährig wolkenfreie und trockene Regionen der Erde wie die Sahara und die arabische Halbinsel haben eine deutlich negative Energiebilanz. Positiv ist die Energiebilanz der Erde ganzjährig nur in den Tropen und im Sommer in den gemäßigten Zonen (siehe Abbildung).

Von den 342 Watt je Quadratmeter, die die Erde im Jahresmittel am Oberrand der Atmosphäre von der Sonne empfängt, erreicht nur ein sehr variabler Teil die Erdoberfläche. Ausschlaggebend für diese Variabilität sind die Wolken, deren unterschiedliche Beschaffenheit die Rückstrahlung der eingetroffenen Solarenergie zu einem komplexen, turbulenten Energieaustauschprozess macht. Verdunstung und Kondensation des Wassers zu Wolken sind der mit Abstand wichtigste Energieumwandlungsprozess in der Atmosphäre. Dadurch angetriebene Winde und Ozeanströmungen sorgen zusätzlich für eine großräumige Umverteilung von Energie. Besser als das Bild vom Gewächshaus trifft dafür wohl die Vorstellung zu, dass die Sonnenenergie durch atmosphärische Umwandlungsprozesse wie durch einen Damm aufgestaut wird, bevor sie wieder in den Weltraum abfließen kann. Ist der Stausee gefüllt, ändert sich die Abflussmenge je Zeiteinheit aber nicht mehr.

Die Frage ist nun, wieweit daran neben den Wolken auch in der Atmosphäre enthaltene Spurengase beteiligt sind. Die rasche nächtliche Abkühlung bei wolkenfreiem Himmel rührt offenbar daher, dass das «atmosphärische Fenster», das heißt jener Bereich des Lichtspektrums, in dem keiner der Luftbestandteile Wärmestrahlen absorbiert, auf jeden Fall weit genug geöffnet ist, um die vom Boden reflektierte Wärme kaum gebremst in den Weltraum entweichen zu lassen (siehe Abbildung). Ein Treibhaus mit einem so weit geöffneten Dach verdient seinen Namen kaum.

Auf welchem Wege die von der Erde wieder abgestrahlte Wärme dieses Fenster erreicht, ist eher zweitrangig. Die Gelehrten streiten sich darüber, ob dabei der sogenannte Strahlungstransport oder der Segelfliegern wohlbekannte Wärmetransport durch aufströmende Luftmassen (Konvektion oder Thermik) überwiegt. Jedenfalls bevorzugen die den IPCC-Berichten zugrunde liegenden Klimamaodelle, die eine Erwärmung der Erde um bis zu 5,8 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts errechnen, eindeutig den Strahlungstransport. Dieser könne aber nur in der dünnen Luft der oberen Atmosphäre die Hauptrolle spielen. Weiter unten überwiege der Energietransport durch Zusammenstöße zwischen Luftmolekülen, will der Wiesbadener Chemie-Dozent Heinz Hug mithilfe spektroskopischer Messungen an der Universität Jena nachgewiesen haben. Wer wieweit recht hat, ist für Laien schwer auszumachen.

Entscheidend für die Klimaentwicklung, da ist sich der britische Chemiker Jack Barret, ein heute im (Un-)Ruhestand lebender ehemaliger enger Mitarbeiter des ersten IPCC-Präsidenten Sir John T. Houghton, sicher, ist neben Variationen der Sonneneinstrahlung das Wasser in Form der Weltmeere und in Form von Wasserdampf, Wolken, Regen oder Schnee beziehungsweise Eis. Versuche, in den derzeitigen Klimamodellen den wechselnden Einfluss von Wolken zu berücksichtigen, haben jedoch zu Ergebnissen geführt, die um über 300 Prozent voneinander abweichen. Er frage sich deshalb, ob die jeweiligen Modellierer überhaupt mit der gleichen Physik arbeiten, bemerkte Barrett letztes Jahr auf einem Kolloquium der DECHEMA (Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie) in Frankfurt.

Die Rolle der Wolken bei der Umverteilung der einfallenden kurzwelligen Solarstrahlung und der von der Erde zurück gestrahlten Wärme sei so überragend, dass der Modellierung des Strahlungshaushalts der wolkenfreien Atmosphäre nur eine begrenzte Aussagekraft zukomme, räumte denn auch der Atmosphären-Physiker Rainer Hollmann vom GKSS-Forschungszentrum Geesthacht auf dem besagten Kolloquium ein.

Er ließ deshalb auch den letztes Jahr in «Nature» veröffentlichten Vergleich von Satelliten-Messwerten von 1970 und 1997 nicht als Beweis für die These einer gefährlichen Verstärkung des menschengemachten Treibhauseffekt gelten. Satelliten messen die Differenz zwischen der am Erdboden in die Atmosphäre und der vom Oberrand der Atmosphäre in den Weltraum emittierten Strahlung, das heißt das Absorptionsvermögen der Atmosphäre für Wärmestrahlen. In den gängigen Klimamodellen hingegen werde der Treibhauseffekt als «ständiger Antrieb zur Aufrechterhaltung der derzeitigen vertikalen Temperaturstruktur in der wolkenlosen Atmosphäre» interpretiert. Der so definierte Treibhauseffekt könne aber nicht gemessen, sondern nur berechnet werden, stellte Hollmann klar.

Dabei, so Hollmann weiter, könnten sich schwere Fehler einschleichen, weil Klimamodelle oft aus mehr als einer Million von Befehlen zur Rechnung und internen Datenweiterleitung bestehen, wodurch weitere Fehlermöglichkeiten sich eröffnen.“ Das scheint umso bedenklicher, als der mit Abstand wichtigste Faktor der atmosphärischen Energieumwandlung, die Wolkenbildung, nur in Form grob geschätzter Durchschnittswerte in die Rechenmodelle eingeht. Damit nährt Hollmann (vielleicht ungewollt) den Vorwurf der «Klima-Skeptiker», die angeblich drohende Klimakatastrophe sei ein Produkt nicht mehr überschaubarer Verknüpfungen im Computer, denen bei Bedarf von Hand“ nachgeholfen werde, um zu politisch erwünschten Ergebnissen zu gelangen.

Inzwischen mehren sich die Stimmen, die davor warnen, die bisherigen Klimamodelle unhinterfragt zu Vorgaben der Politik zu machen. So heißt es in einem Ende 1999 im Bulletin der American Meteorological Society veröffentlichten Statusbericht über die Qualität mathematischer Klimamodelle, dass «realistische Szenarien-Berechnungen noch nicht durchgeführt worden sind.» Mit zunehmendem Aufwand würden die Klimamodelle nicht besser, sondern eher schlechter, weil offenbar ihre Grundstruktur nicht stimme. Sie seien nicht in der Lage, der wechselnden Wasserdampf-Konzentration und Wolkenbedeckung sowie Meeresströmungen Rechnung zu tragen und könnten das anthropogene Signal“ nicht ausmachen. Die führenden Autoren dieses Berichts, die Professoren Tim Barnett von der kalifornischen Scripps Institution und Klaus Hasselmann, der frühere Chef des Hamburger MPI für Meteorologie, sind als glühende Anhänger der mathematischen Klimamodellierung bekannt und stehen insofern nicht im Verdacht, unbelehrbare Querköpfe zu sein. Beide haben aber inzwischen das Rentenalter erreicht und können nun freier reden.

Eine ähnliche Wandlung war bei Rainer Hollmanns ehemaligem Chef, dem Hamburger Atmosphärenphysiker Prof. Ehrhard Raschke zu beobachten, nachdem dieser in den Ruhestand gegangen ist. Raschke warnt heute vor einer Überinterpretation der Klimamodelle, die den IPCC-Berichten und dem Kioto-Protokoll zugrunde liegen: «Viele der das Klima bestimmenden Prozesse sind nicht genau genug bekannt, um realistisch in Modellen nachvollzogen zu werden.» Deshalb, so Raschke weiter, müssten erst einmal die wichtigsten Klimamodelle mithilfe statistischer Methoden auf den Grad ihrer Übereinstimmung mit Messdaten überprüft werden.

Das hat ein deutsch-israelisches Team theoretischer Physiker unter Leitung von Prof. Armin Bunde (Gießen) und Prof. Shlomo Havlin (Tel Aviv) getan. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden kürzlich in der angesehenen Fachzeitschrift Physical Review Letters unter dem Titel «Global climate models violate scaling of the observed atmosphere variability» veröffentlicht. Die ernüchternde Schlussfolgerung der Physiker: «Klimamodelle sind weit schlechter als ihr Ruf. Sie reproduzieren die Gesetzmäßigkeiten des Wetters längst nicht so wie erhofft.» Demgegenüber hätten sich die bekannten Bauernregeln als viel zuverlässiger erwiesen, weil sie auf jahrhundertelanger Erfahrung beruhen.

Das deutsch-israelische Team hat insgesamt sieben in Deutschland, in den USA, in Japan, Australien, England und Kanada erstellte Klimamodelle überprüft, die allesamt vielschichtige Erweiterungen von Modellen der Wettervorhersage darstellen. Dabei schnitt das Modell ECHAM4/OPYC3 des Hamburger MPI für Meteorologie am schlechtesten ab.

Fazit: Es ist erstens illusorisch, wenn nicht gefährlich, die (Fiskal-)Politik naturwissenschaftlich begründen zu wollen. Zweitens ist der gesunde Menschenverstand der kleinen Leute auch bei so komplexen Fragen wie der Klimaentwicklung nicht völlig machtlos und jedenfalls nicht schlechter als aufwändige mathematische Modelle und Szenario-Simulationen auf den größten Computern.

Äußerst brisant erscheint von daher ein Empfehlungspapier zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Wissenschaft, Politik und Medien, insbesondere im Hinblick auf die «Wahrnehmung der Klimaforschung», das der Sachverständigenkreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Globale Umweltaspekte unter Vorsitz des Essener Physiko-Chemikers Prof. Reinhard Zellner im letzten Jahr vorgelegt hat. Herkömmliche rationalistische Vorstellungen vom «Primat wissenschaftlichen Wissens» seien überholt, heißt es dort. Die Nachfrage der Politik nach gesichertem Wissen zwingt die Wissenschaft zu Aussagen, die immer stärker durch Nichtwissen gekennzeichnet sind. «Die von der Sicherheit wissenschaftlicher Aussagen erwartete Legitimierung politischer Entscheidungen schlägt in ihr Gegenteil um.»


Quellenangabe:

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Sehr geehrte Besucher und Leser,

die hier zusammen getragenen Informationen habe ich von Hr. Johannes Maas. Ich habe lediglich alles meinem Layout angepasst. Vor der Veröffentlichung habe ich hin und her überlegt, ob ich einige Kommentare und Meinungen heraus nehme, aber wozu? Amüsieren Sie sch meinetwegen über gelegentliche Polemik - und denken Sie über die Fakten nach. Um mehr bitte ich nicht, denn nach wie vor gilt hier im Infobereich von DIMaGB.de: jeder soll sich seine eigene Meinung bilden. Ich schliesse mich nicht allen Kommentaren inhaltlich an, jedoch finde ich die Zusammenstellung von Fakten lehrreich.

DIMaGB im Oktober 2002

Auf dieser Seite:


Kohlendioxid, CO2,  Klimakatastrophe, Korallensterben, Ozon?
Wissenschaftsbetrug als politischer Deckmantel für immermehr Steuern u. Abgaben.
Diese Seite ist den großen Politlügen unserer Zeit gewidmet.
Lieber Leser, bitte speichern Sie diesen Text ab und geben ihn, ausgedruckt oder auf Diskette, an Nicht_Internetnutzer zur Diskussion weiter. Danke.

Einige Fakten zur  sogenannten Klimaänderung und Hochwasser   Fakten.htm

1.) Der Ozon-Betrug! 

Ob Presse Funk oder Fernsehen, alle berichten dass Ozon von den Autos ohne Kat. verursacht wird. Das ist einfach eine Lüge. Die dafür Verantwortlichen wissen das.

100.-DM  b.z.w.  50.-Euro Belohnung ausgesetzt von Johannes Maas.

Wer aus der Zeit vor 1985 einen Zeitungsartikel, einer in Deutschland erschienenen Tageszeitung beschafft, in dem zu hohe Ozonwerte in irgendeiner Stadt Deutschlands (*) "beklagt" werden, erhält 100DM bzw. 50 Euro.

Nachfolgende Bedingungen gelten für die Vergabe:

1) Ausgenommen sind:(*) Inseln z.B. Helgoland, Sylt ec. (schon immer hohe Ozonwerte weil -. Es gab da keine, oder nur wenige, Autos! )

2) Ausgenommen sind: Tage an denen Fahrverbote galten. (Oelkriese u.ä)

3) Ausgenommen sind: Luftkurorte u. vergleichbare Gegenden ohne oder mit wenig Kfz-Verkehr. (Die machten sogar Werbung mit den hohen Ozonwerten. (Kennzeichen f. Luftreinheit s.Römpp Chemie-Lexikon)

4) Teilnehmen kann jeder, der Erste der eine ArchivAusgabe einer solchen Zeitung beschafft, es gilt die Reihenfolge der Meldung per EMail im Gästebuch, erhält den ausgelobten Betrag per Scheck gegen Zusendung der Ausgabe oder der Microfilm-kopie. (Bei Zeitgleichheit gilt das Los.)

5) Der Gewinner ist verpflichtet, die Entgegennahme des ausgelobten Betrages im Gästebuch zu bestätigen. 

6) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Gewinner, sollte es einen geben, braucht nur seine Mailadresse zu hinterlassen, ich werde Ihn anschreiben und den Rest per Post abwickeln. Selbstverständlich nehme ich dann die Passage "Ozon" von der Page!!!

 Johannes Maas 25.09.2001

Ich verfüge über Zeitungsberichte in denen hohe Stickoxidkonzentrationen, in Köln, Denkmalschäden (am Dom) verursachten, davon sind wir heute weit entfernt, von Ozon sprach damals niemand, weil damals HC u.CO Ozon vernichtetenund dabei selbst zerfielen. Einige Dummböcke wollen heute glauben machen, NOx  erzeuge Ozon!  Schau´n wir mal! 

Lieber Leser, Sie selbst können diese Lüge entlarven: ...

Wo war das Ozon, in den Städten, als es hier nicht ein einziges KAT. Auto gab? (Bis Mitte der 80iger Jahre).

Ganz einfach... ES GAB KEIN OZON! Zumindest waren die Konzentrationen, in den Sommermonaten, wesentlich geringer als heutzutage in den Städten. Erst als der Anteil an Fahrzeugen mit Kat. immer größer wurde, stieg auch der Ozongehalt und wird, wenn nur noch Kat-Fahrzeuge fahren, unerträglich werden, wie in den südlichen Staaten der USA.

Also: Ohne KAT wenig Ozon und mit KAT viel Ozon!

Für Möchtegern-Wissenschaftler ist es die steigende Umweltverschmutzung mit Stickoxyden, die  das Ozon verursachen, jetzt mit ca.. 95% KatAutos. Das " Umweltbundesamt "  hat den Vogel abgeschossen, die behaupten, Bäume würden auch "Ozonvorläufersubstanzen (Terpene und Isoprene)" produzieren.   - Ich sage da; abholzen diese schlimmen Dinger!?

(Bäume machen das tatsächlich, aber nicht, um Ozon zu produzieren, sondern um das Ozon abzubauen, das sich sonst in Blattnähe wg. des dort höheren Sauerstoffgehaltes verstärkt bilden könnte)>> Chemisches Massenwirkungsgesetz.

 (Jetzt im Mai 2000 wurden schon vereinzelt 240µg Ozon gemessen)!  Wasser auf die Mühlen dieser Ozonspinner brachte der Sommer 2000, Glück gehabt. So kann dann dieses Öko-Regime  im Jahr 2001 zur "Ozonminderung" eine erneute Betrügersteuererhöhung beschließen und hoffen der Sommer 2001 wird genau so besch..... wie der im J 2000. Denn, steigen im Jahr 2001 die Ozonwerte, bei dann e.v. 97% Kat-Autos, dann dürfen die Propagandisten und Helfershelfer mit Anzeigen  rechnen, w.g. Verdacht auf  Betrug,  Nötigung  b.z.w. Beihilfe dazu. Dann wird dieser ganze Schwafel von "Ozon-Vorläufersubstanzen und VOC u. NOx  u. Anderes." juristisch zur "Betrugshandlung" §263StGB (Vortäuschung falscher, Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen zum Gelderwerb für sich oder Dritte). Bedingter Vorsatz reicht. -  Dann hagelt es Anzeigen!!!

Mit dem Beginn der ´ technischen Revolution ´ seit den 1920iger Jahren wurden die Städte immer größer. Der Kfz-Verkehr stieg stetig an und damit war die Luft mit oxidablen Stoffen überhäuft-  Ozon gab es da nicht.  Seit ca. 1985 wurde bei uns der KAT propagiert. Die Luft wurde von den Emissionen des KFZ-Verkehrs mehr und mehr  befreit, von Stoffen wie (CO, HC´s also Kohlenmonoxid u. unverbrannte Kohlenwasserstoffe) die die Bildung von Ozon bis dahin fast ganz verhinderten und herangetragenes Ozon vernichteten. Erst nach der Einführung des Kat´s stiegen die Ozonwerte bei entsprechender Sonnenstrahlung und Ausbildung von Thermik.

Ausbildung von Thermik über Stadt, Wald und Wasserflächen. bei intensiver Sonneneinstrahlung!

Ich behaupte: Ozon entsteht in der Hauptsache nur in 10-30Km Höhe und wird durch vertikale *) Luftströme   in Bodennähe verbracht. Dort verbleibt es bis zum Zerfall. Je sauberer die Luft ist, um so länger ist die Verweilzeit des Ozons in Bodennähe. Mit 48 Gramm/Mol ist Ozon wesentlich schwerer als Luft (rd. 28.5 Gramm/Mol) und bleibt deswegen bis zum Zerfall Unten. ( 1 Mol = rd. 22.4 Liter Gas) 

*) ( Vertikale Luftströme, im Luftverkehr Luftlöcher genannt, treten in der Regel um die Mittagszeit auf, deshalb ist z.B. ballonfahren nur am Morgen und Abend möglich, Fallwinde könnten sonst gefährlich werden. Just mit dem Auftreten solcher Fallwinde, um die Mittagszeit, steigen  auch die Ozonwerte. Warum wohl? )

Fehlen vertikale Luftströme,   so tritt Ozon in Bodennähe nicht in großen Konzentrationen auf, weil die, für die Ozonbildung verantwortlichen Wellenlängen, fast ganz fehlen. Aber auch die für die Ozonbildung verantwortlichen Wellenlängen  erreichen den Erboden und es kommt auch in Bodennähe zur Bildung geringer Mengen  Ozon. (z.B. i.d. Sahara)

(Zitate aus Ausgabe: Die Welt vom 27.07.99 Thema: Ozonstudie "Berlinoz" Aussage H.Wieland Weiß Uni Berlin.:

"Es hat sich gezeigt , dass sich bei stabilen Wetterlagen regelrechte Ozonblasen aufbauen und vom Wind über Hunderte von Kilometern transportiert werden können! "

"Messungen haben gezeigt, dass gerade in ländlichen Regionen die Ozonwerte besonders hoch sein können." 

"An vielbefahrenen Kreuzungen dagegen ist auch bei Sommersmogalarm das Ozon kaum nachweisbar."

 "Frische Autoabgase fördern den Abbau des Ozons."

Na, ob es Denen langsam dämmert, den Umwelt, Klima und Wetter- Keksperten!

*) E. 14.07.99  Meldung:  Hamburger Abendblatt vom 07.06.99: 

Sommersmog verdoppelt    Neue Greenpeace-Studie Lt. Greenpeace wird der Wert von 120µg/m3 inzwischen an 600 Stunden im Jahr überschritten. In den 70er Jahren seien es noch 200 bis 300 Stunden gewesen, sagte Karsten Smid, Sprecher der Umweltorganisation.

Kunststück: In den 70iger Jahren gab es keine KAT´s. Bei Greenpeace hat man  offensichtlich den geistigen Horizont einer Stubenfliege!  Die merken nichtsmehr! Auch nicht, dass diese mit ihrer Studie ein Eigentor geschossen haben! Trittin will daraufhin bald eine verschärfte Sommersmogverordnung in Kraft setzen. Kontraproduktiv! (Der sollte erstmal lesen und Selber_denken lernen!) Im Interesse dieses Landes  habe ich nur einen Wunsch: Hoffentlich verschwinden die Grünen samt Trittin, alsbald von der Bildfläche, es wäre gut für Deutschland, hoffen wir das Beste, der Trend geht dahin, aber leider viel zu langsam!

 (Passage angefügt 28.08.2000 J.M) Meldung: Bild am Sonntag  20.08.2000 "Nie mehr Ozonwarnung?"

Dr. Harald Keiter vom UBA in Berlin behauptet: Die Luftqualität (Ozon gemeint) habe sich  seit Mitte der 80iger Jahre eindeutig  verbessert. Einfach unverschämt diesen milden Winter "Sommer genannt" als Beweis für Wirksamkeit des Kat-Schwachsinns anzuführen Außerdem:
( Der kennt offensichtlich die Greenpeacestudie aus 7/99 nicht! )

Original-Abschriften aus Zeitungen u. Büchern

Sommersmog verdoppelt  Hamburger Abendblatt -Ausgabe v. 7. JUNI 99

Neue Greenpeace -  Studie.Jürgen Trittin  kündigt schärferes Gesetz an!

(*1).  Der Dreck aus den Industrieschornsteinen ist zurückgegangen, doch im Sommer ist die Luft so vergiftet wie nie zuvor. Ursache für die gestiegene Belastung seien vor allem Autoabgase die sich durch zunehmende UV-Strahlung und die Klimaerwärmung in giftiges Ozon verwandeln. Nur Fahrverbote als Sofortmaßnahme könnten helfen den Sommersmog schnell zu bekämpfen. Mit langfristig angekündigten Maßnahmen allein sei das Problem nicht in den Griff zu bekommen.

Die von Trittin vorgeschlagenen Tempolimits und Einschränkungen bei der Verwendung von Lösemitteln könnten die Ozonspitzen um 28 Prozent senken. Mit dem Konzept von Greenpeace ließe sich eine Reduzierung der Ozonwerte um 70 Prozent erreichen.

(2). Der Vorschlag beinhaltet zwei Stufen: In der ersten - ab 120µg -werden Fahrverbote für PKW ohne Katalysator ausgesprochen. In der zweiten ab 180 µg gelten Fahrverbote für alle Pkw und Lkw. Auch der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat anläßlich des Umweltschutztages am Sonnabend zu mehr Engagement für den Umweltschutz aufgefordert. 

Die verheerenden Folgen der  drohenden Klimakatastrophe werden in fahrlässiger Weise verdrängt sagte Nabu Präsident Jochen Flasbarth in Bonn. Ohne zusätzliche Anstrengungen im Verkehr und bei der Energieeinsparung werde Deutschland die Klimaverpflichtungen nicht einhalten können. Die Rote Liste der  gefährdeten Tier- und Pflanzen-Arten werde von Jahr zu Jahr länger, eine Trendwende sei nicht erkennbar, so Flasbarth. Internationales Recht werde nur ungenügend umgesetzt. ,,Die Natur stellt der deutschen Umweltpolitik ein Armutszeugnis aus.

1) In den 70igern gab es keine Kat-Autos und kein, bzw. wenig, Ozon und es gab keine "Grünen"

2) Um 28% kann man mit dem Trittin-Verfahren das OZON senken! 

Das Greenpeaceverfahren senkt das OZON gar um 70%!   So genau "wissen" diese Spinner das.

*1) Wenn die dann, wie geplant, die 120µg Grenze einführen, wird ein Ozondaueralarm die Folge sein.

Mit noch mehr KAT´s, jetzt bereits über 80%,  bekommen wir noch mehr Ozon und Jürgen Trittin bekommt seine Anzeige, wegen Verdacht auf:  Betrug, bzw. Beihilfe z. Betrug, fahrlässige Körperverletzung, fahrlässige Tötung.  Beweis: Oben genanntes Greenpeacegutachten!

Nie mehr Ozonwarnung?
Bild am Sonntag vom 20.08.2000.

Sommersmog, Ozonwarnung, regionale Tempolimits - in den Neunzigerjahren für alle Autofahrer vertraute Begriffe. Im Jahr 1990 gab es an insgesamt 40 Tagen in einigen Regionen Deutschlands Ozonwarnungen , weil der Grenzwert von 180µg "Ozonmolekülen" pro Kubikmeter Luft überschritten war. Das hieß auf Autobahnen Tempo 100, auf Landstraßen maximal 80 km/h.

Inzwischen kommt man schon ins Grübeln , wenn man sich an den letzten Sommersmog erinnern soll, 1998 wurden lediglich an 16 Tagen regionale Ozonwarnungen ausgesprochen, letztes Jahr nur noch an zwei Tagen.

Die Ursache dafür nennt Dr. Harald Keiter, Leiter des Fachbereichs gebietsbezogene Luftreinhaltung beim Umweltbundesamt in Berlin: "Die Luftqualität hat sich seit Mitte der Achtzigerjahre eindeutig verbessert."

Dafür haben haben hauptsächlich aufwendige Filteranlagen in Kraftwerken und moderne Dreiwegekatalysatoren gesorgt, die bis über 90% der Schadstoffe aus Auspuffabgasen herausfiltern. Dazu Luftreinigungsspezialist Keiter: "Gibt es weniger Schadstoffe, gibt es auch weniger Ozon." Denn das Schleimhaut reizende Ozon entsteht, wenn Stickoxide (NOx) und Kohlenwasserstoffgase (VOC) unter Einwirkung von Sonnenlicht miteinander reagieren. Sind 1980 noch 3.2 Millionen Tonnen Stickoxide freigesetzt worden, so lauten die Zahlen für 1998 1.7 Millionen Tonnen VOC und 1.8 Millionen Tonnen NOx

Experte Keiter ist optimistisch: Künftig ist eine weitere Verringerung der Schadstoffe in der Luft zu erwarten." Denn ältere Autos ohne Kat verschwinden zunehmend aus dem Straßenverkehr, und neue Motoren der künftigen Euro-4-Norm haben noch deutlich bessere Abgaswerte als die der derzeit gängigen Euro-3-Norm. Da bringen regionale Fahrverbote keine weitere nennenswerte Reduzierung.

Das hat auch die Bundesregierung erkannt und Plant deshalb andere Maßnahmen: Steuererhöhungen für Autos ohne Kat und abgasbezogene Steuern auch für Motorräder. Zusätzlich soll die für 2002 geplante Autobahngebühr für LKW mit einer "emissionsabhängigen Komponente" versehen werden - Laster mit mit hohem Schadstoffausstoss sollen also mehr zahlen. Die Chancen, dass das Wort Ozonwarnung in Vergessenheit geraten wird, stehen also gut.

Herr  Dr.  Harald  Keiter ! -  
Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß. 
Chuang Tsu. 365 .. 320 V Chr.
 Sie sollten erst einmal die Greenpeace Studie von 1999  lesen. Danach ist es seit 20 Jahren  immer schlimmer geworden - mit dem Ozon. Den Eisbärensommer 2000 einzubeziehen wäre noch  absurder ( Ozon im Schnitt 140µg/m3 in den Sommermonaten- Wahrhaft Wasser auf Ihre Mühlen ) - Leider wurden  bei den  paar echten "Sommertagen", im Mai 2000, schon vereinzelt 240µg Ozon/m3 gemessen ---- Herr "EXPERTE"!!!!   JM 28.08.00

Sommersmog bildet auch nachts neue Schadstoffe
14. 07.99     DIE Welt

Ulm - Sommersmog, der tagsüber Augen und Schleimhäute reizt, bildet auch nachts neue reaktionsfreudige Schadstoffe. Zu diesem Ergebnis kamen Umweltchemiker  der Akademie für Technikfolgenabschätzung der Universität Ulm. Wie die Akademie mitteilte, beginnt der tagsüber aus Ozon und den Abgasen der Autos gebildete Schadstoffcocktail in der Nacht so richtig zu arbeiten. Dabei wird der einfache Kohlenwasserstoff Isopren in eine Reihe schädlicher Spurenstoffe umgewandelt.

Welche Wirkung diese auf den menschlichen Organismus und die Umwelt haben, müsse nun weiter erforscht werden. Isopren kommt in der Natur massenhaft vor und ist den Wissenschaftlern zufolge eigentlich  harmlos. Viele Pflanzen beispielsweise die Eichen geben pro Jahr weltweit bis zu 450 Millionen Tonnen des Gases in die Atmosphäre ab. Der Sommersmog verändere das Isopren und lasse daraus nächtens Isopren-Nitrat entstehen, berichteten die Forscher. Diese Produkte seien nicht etwa friedlich, sondern instabil und hochwirksam.

Bäume und andere Pflanzen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, produzieren Terpene und Isoprene, das sind Kohlenwasserstoffe, die von den Pflanzen gebildet werden, um Ozon abzuwehren, aber das passt nicht in das Konzept dieser Spinner. Ozon schädigt Pflanzen - zweifellos!- Pflanzen sollen dann Stoffe erzeugen und abgeben, um sich selbst zu schaden? Die Evolution hat in Millionen Jahren diesen Treppenwitz hervorgebracht? Scharlatane sage ich zu den Erfindern dieses Schwindels.

4000 Tote durch Ozon jährlich. 
Forscher: Die Luftverschmutzung wird  unterschätzt
HAMBURG, 7. Juli 99 (ap).

An den Folgen   hoher Ozonbelastung im Sommer sterben  in Deutschland nach einer neuen Umweltstudie jährlich etwa 4000 Menschen. Die  Zeitschrift Stern berichtete am Mittwoch, das Heidelberger Umwelt- und Prognose Institut (UPI) habe dazu sieben neue internationale Untersuchungen ausgewertet, die den Zusammenhang zwischen insgesamt 1,8 Millionen Todesfällen und der Konzentration von Luftschadstoffen zum Todeszeitpunkt dokumentieren. 

Dabei habe sich herausgestellt, dass nach Herausrechnen anderer Faktoren  wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftdruck die allgemeine Sterblichkeit bei einem Anstieg von 50 Mikrogramm Ozon  pro Kubikmeter Luft um bis zu 4,6 Prozent zunahm. Bis zu 4,9 Prozent mehr Menschen starben an Atemwegserkrankungen,  während Kreislauf-Erkrankungen   bis zu 2,6 Prozent mehr Opfer forderten. Berichtete das Blatt.

Das UPI habe die Zahl der deutschen Sommersmog-Toten berechnet, indem es die Risikofaktoren mit den Ergebnissen von 350 amtlichen Ozonmessstellen in der Bundesrepublik abgeglichen habe. Aufgrund  der Ozonbelastung sind zwischen 1990  und 1995 bei uns 23 500 Menschen  gestorben, berichtet das Institut. Das seien 3200 bis 4400 pro Jahr.

Der Trend habe sich bis 1999 fortgesetzt. UPI-Chef  Dieter Teufel bezeichnete den geltenden Warnwert von 180 Mikrogramm Ozon m3 Luft als idiotisch. Es sei ein schwerer,  vielleicht sogar tödlicher Fehler die Gefährlichkeit von Ozon zu unterschätzen. Die Gesundheitsstörungen begannen bei 90 bis 120 µg.

 Der Trend hat sich bis 1999 fortgesetzt. Bei all den Kat-Autos jetzt? Die restlichen Kfz,. ohne Kat, erzeugen mehr Ozon als je zuvor!

Aus Lexikon Schwann-Verlag Düsseldorf  ISBN 3-590-14362-2
Pädagogischer Verlag Schwann. 5te Auflage 1981.

Ozon (griechisch; ozein   riechen) (03): dreiatomiges Sauerstoffmolekül. Es ist im Gaszustand blau, als Flüssigkeit fast schwarz. 03. entsteht in den Luftschichten von 20 bis 40 km Höhe und absorbiert die hochwirksame Strahlung des kurzwelligen UV-Lichtes. Je nach Wetterlage (Sonnenbestrahlung)  wechselt  die Konzentration von 1-30 ppm (ppm) auf der Erdoberfläche. Die Stadtluft mit ihren oxidierbaren Verunreinigungen ist fast ozonfrei.

03. entsteht künstlich bei den verschiedensten technischen Vorgängen; bei Bestrahlung rnit UV-Lampen und Röntgenröhren, bei elektrolytischen Prozessen, bei manchen rein chemischen Prozessen, bei der langsamen Oxidation von feuchtem, weißen Phosphor, beim Zerfall anorganischer und organischer Peroxide, sowie bei der Einwirkung von elementarem Fluor auf Wasser. 03. ist deshalb häufig an Arbeitsplätzen anzutreffen.

03 ist in großer Verdünnung ein sehr toxisches und gefährliches Reizgas. Schon eine Konzentration von 1-2 ppm bewirkt eine starke Reizung der Schleimhäute und Störungen des Zentralnervensystems. Eine längere Einwirkung von einer Konzentration von 1 ppm hinterläßt meßbare Veränderungen an Lungenproteinen, die nur z.T. reversibel sind.

Als Nebenwirkung des 03. entsteht ferner in der Lunge das stark mutagen wirkende Nitrit. Es wird vermutet, dass dem 03. bei der Entstehung von Lungenemphysemen eine große Rolle zuzuschreiben ist. Schon geringe Konzentrationen des 0zons (0,0005 ppm) können zu Pflanzenschäden führen. 03. ist eines der stärksten Oxidationsmittel. 03. wird zur Luftverbesserung und -sterilisation, zur Entfernung von Gerüchen und zur Entkeimung von Trinkwasser verwendet.

Fluorkohlenwasserstoffe Literatur: Flury/Zemik: Schädliche Gase, Berlin 1931 Nachdruck 1969 v. Nieding/Wagner/ Löllgen/Krekeler; Zur akuten Wirkung von Ozon auf die Lungenfunktion des Menschen, in: VDl-Berichte, Nr. 270, 1977, S.l23-129

Zitat Römpp-Chemie- Lexikon (Ausgabe:1966) "Indessen kann der Ozon-Gehalt  der Luft einen gewissen Gradmesser  für deren Reinheit abgeben; die Luft der Städte enth.. (im Gegensatz zur Wald und Gebirgsluft) fast kein Ozon, da dieses zur Oxydation von viel Staub, Bakterien, usw. verbraucht wird."

In diesem Werk UmweltforschungAuflage 1974von  Hans Heinrich Vogt. muß man zwischen den Zeilen lesen. Man  findet "Alles" von A wie Abfall über Abgase und Autowracks bis Z wie Zivilisationsgifte. Das Stichwort  OZON sucht man vergebens - Es war kein Thema!!!???

Das Lehrerhandbuch f. Chemie gibt als Lernziel zum Thema Umweltschutz vor: Der Schüler soll
1. Kohlenmonoxid, Schwefeldioxyd  und Stickoxide als schädliche Fremdstoffe der Luft aufzählen können.
2. die wichtigsten Emittentengruppen aufzählen können
3. usw. usw.  Da haben die doch tatsächlich das Ozon vergessen!!!

Keine Frage OZON ist schädlich. Es löst Krebs aus. Es bildet mit dem Stickstoff aus dem  Eiweiss des Lungengewebes durch Oxidationsprozesse   NITRIT. Nitrit ist karzinogen u. mutagen. Ozon ist in der Lage sogar elementaren Kohlenstoff, bei Raumtemperatur, zu CO2 zu oxidieren. Dies können nur wenige andere Stoffe, wie z.B. warme wasserfreie Salpetersäure.  OZON ist äußerst aggressiv.

Genau die Stoffe, die von Nicht KatAutos abgegeben werden/wurden, vernichteten das Ozon. Heute fehlt diese ozonvernichtende Wirkung größtenteils - DANK Katalysator. Außerdem verursacht der KAT einen Mehrverbrauch von ca. 10% Benzin. Diesbezüglich mein Dank an alle Ökospinner.

In Los Angeles, einem Sommersmogextremgebiet, wird bei Ozonkonzentrationen ab 700 ug/m3; ein Verkehrsstop ausgelöst. Derartige Konzentrationen wurden in Mitteleuropa noch nie beobachtet. ( In den USA ist der KAT seit 1970 vorgeschrieben. Just zu dieser Zeit stiegen da auch die Ozonpegel. (Beginnend Ende der 60iger mit den ersten KAT´s) Statt diesen KAT-Unsinn zu stoppen haben die dann diesen Unsinn weitergetrieben. Die hier machen diesen Schwachsinn jetzt genauso, statt daraus zu lernen.

Es, so denke ich, geht dabei nur ums Geld! Wie soll man so etwas nennen- Regierungskriminalität?

Aus  Wirtschaftsnachrichten  Ausgabe 10/98
VOLVO   Erster Ozonzerstörender Kühler

Mit einer Weltneuheit wartet der schwedische Automobilhersteller Volvo bei seinem neuen Flagschiff, dem Volvo S80, auf. Die viertürige Oberklasse-Limousine wird als erstes Fahrzeug weltweit mit einem neuartigen Kühler ausgerüstet werden, der den Ozongehalt der Luft, die durch den Kühler fließt, drastisch senkt.

Dazu wird der Kühler mit einem katalytischen Material überzogen - der Kühler wird so zum Katalysator.
 Die Technik wurde zusammen mit der in den USA ansässigen Firma Engelhard Corporation entwickelt und geht weit über die derzeit gültige gesetzliche Regelungen hinaus. Das unter dem Namen PremAir patentierte System wandelt bis zu 75% des Ozons, das durch den Kühler fließt, in Sauerstoff um.

Der Reinigungseffekt an heißen Tagen oder bei hohem Ozongehalt der Luft ist damit durchaus vergleichbar mit dem von Katalysatoren. Hans Gustavsson, Senior Vize Präsident der Volvo Car Corporation, kündigte an: "Ab Frühjahr 1999 werden wir nach und nach unsere neuen Modelle mit dieser Umwelttechnik ausrüsten."

Ja Jürgen, das issés,  die Fahr-Pflicht für VOLVO-Autos bei Ozonalarm!!! Mit Benzin sponsoring by Greenpeace!

Wenn wir auf die Verwendung des Abgaskats verzichten, (Magermix-Motoren sind sauber genug) dann brauchen wir diesen Ozonkat überhaupt nicht. Noch mehr Chemikalien noch mehr Abfall muß nicht sein, das Ding ist überflüssig wie ein Kropf.

Erstaunlicherweise bietet der Patentinhaber des Abgaskat (Fa. Engelhard), der mit seinen Kat´s wahrscheinlich Verursacher des OZON-Problems ist, Hilfe bei der Beseitigung des Ozons an. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

2.) DER CO2-Betrug!!!

Die nächste Zitze wurde am Bürger entdeckt. " Das CO2 " !

Klimakatastrophen  werden heraufbeschworen, damit diese Abkocher bequemes Melken haben, ohne lästige Murrer.

Kernpunkte des Problems: Behauptet wird die, von der Sonne stammende, Strahlung würde zur Erde vordringen, könnte aber nicht wieder abgestrahlt werden.

Die Strahlung würde hier verändert, würde langwelliger, die langwellig gewordene Strahlung würde dann, wie von einem halbdurchlässigen  "CO2-Spiegel" wieder zu einem halben Anteil zur Erde zurückgestrahlt.?

Wenn dies zuträfe, unter der Voraussetzung, dass es überhaupt einenennenswerte zusätzliche Ansammlung von CO2 in der Luft gäbe, weiter unten steht der Beweis des Gegenteils; selbst unter diesen Voraussetzungen würde sich kein Treibhauseffekt zeigen. Denn, wenn dem so wäre, dann wäre der relevanten Strahlung der Zutritt zur Erde im gleichen Maße versperrt ( Siehe Spektrogramm ).

Die Strahlungsenergie der Sonne muß erst die Erdoberfläche erreichen und wird durch CO2 beim Eintritt stärker behindert als die von der Erdoberfläche emittierte Strahlung. Das ist der Grund warum einige der Wissenschaftler annehmen die Temperatur würde absinken, bei einer Steigerung  des CO2-Gehaltes der Luft.

Vergleichen kann man dies mit einem Blick in ein Auto mit getönten Scheiben:  Würde das Licht durch die Scheibe um die Hälfte vermindert so erreicht das Licht zu einem halben Anteil den Innenraum. Die Reflexion dieses halben Anteils wird dann auf dem Weg nach Außen wieder um die Hälfte gemindert so, dass jetzt nur noch maximal ein Viertel zurückkommt weil, auf dem Weg nach Unten, schon die Hälfte fehlt.

Bedeutung: Die erste Hälfte bleibt gleich draußen! Beim Zutritt der Strahlung erfolgt die Behinderung bei allen in Frage kommenden Wellenlängen um 1.4, 2, 3, 4.3. 10,  13 u.15µm. (Unterstrichen=nur mittelbar d.h.> induziert vorhanden< während 1-3µm= unmittelbar i.d. Sonnenstrahlung vorhanden sind).

Bei der Abgabe d.d. Erdoberfläche erfolgt jedoch nur noch eine Behinderung der Abstrahlung durch die Wellenlängen größer als 4µm. Weil die Erdoberfläche, auf Grund ihrer Temperatur im Verein mit einem Emissionsgrad von < 0.8, bei einem Strahlungsmaximum bei 9.8 µm  strahlt, kann sich eine CO2-bedingte Absorption bei 1.4, 2, 3µm  nicht  auswirken.  Siehe Absorptionsgrafik CO2 Wasser Methangas Lachgas u. O3.

 Da bleiben nur noch die Absorptionsbanden, des CO2 um 4.3µm, 13µm und 15µm   übrig, die bei der Abstrahlung Wechselwirkung mit dem CO2 machen.  CO2 kann nur einige Wellenlängen um  1.4, 2, 3, 4.3, 10.6,  13 u.15µm (Mikrometer), aufnehmen, dadurch erwärmt sich das CO2. Zweiatomige Gase wie O2 o. N2 absorbieren keine Wärmestrahlung sondern erwärmen sich durch Kontakt mit den CO2-Molekülen. Nur jedes 3300ste Luftteilchen ist ein CO2-Teilchen!

 Die Luft hat ab 10-20 Km Höhe eine Temperatur von noch -18°C. Erst  durch den Kontakt mit der Erdoberfläche erfolgt eine erhebliche Erwärmung der Luft. Diese Kontakt-Erwärmung der Luft und die daran anschließende Abfuhr der Wärme, auch durch die Mitnahme von in der Luft gelöstem Wasser in die oberen Luftschichten, durch Konvektion , ist hauptsächlich und nicht die Erwärmung der Luft durch Strahlungsabsorption. Wenn die Luft im Durchschnitt eine Temperatur von +16°C aufweist, dann stammen wohl 99.9% dieser "Wärmemenge" aus dem Kontakt mit der Erdoberfläche.

Wirklich maßgeblich für die Wärmebilanz der Erde ist die Wärme-Energie-Abgabe über den Wasser-Wolken-Kreislauf. (Im Vergleich: Luft enthält bis zu 4% Wasserdampf aber nur ca. 0.03% CO2 - Mengenverhältnis 1:100) Wasser nimmt auf der Erdoberfläche Wärme auf- löst sich in der Luft und steigt auf, weil feuchte Luft wesentlich leichter  ist, als trockene Luft gleicher Temperatur. 

Wassermoleküle können dann  Strahlung in erheblichen Mengen fast ungehindert ins Weltall abstrahlen. Bei der sogenannten "etablierten Wissenschaft" wird dies einfach nicht beachtet, weil diese Betrachtungsweise die CO2 Diskussion absurd erscheinen lassen würde. 

*) Als Beweis für die Richtigkeit dieser These soll Juli/2000 dienen, mit einer Temperatur von maximal 21°C bei ständig bedecktem Himmel über Deutschland. Offensichtlichverhindert eine gesteigerte Absorption in der Atmosphäre eine Erwärmung, weil der Zutritt der Strahlung  verhindert wird. Dies gilt für Wasserdampf wie für CO2 gleichermaßen.

Nach der Theorie dieser Klimaspinner hätten wir im Juli/2000  in einem Glutofen gesessen. Eingewanderte Eisbären ließen auf das Gegenteil schließen!*) angefügt 30.07.2000 J.M.

Die Vermutung liegt nahe, dass dieses System "Wasserdampf" ein selbststabilisierendes Temperaturregel-System darstellt. Temperaturschwankungen werden natürlich nicht bis auf 1°C genau geregelt sondern sind nur im Mittel über lange Zeiträume stabil. 

Diese Klimaforscher reden aber im Zusammenhang mit CO2 von 2°C/Jahrhundert, manche gar von 0.6°C/Jahrhundert. Missachten dabei natürliche Schwankungen von 5°C Monat / Vorjahresmonat verursacht durch Wasserdampf, wie z.B. im Juli 2000.

1) Die Temperatur steigt, es gibt mehr Wasserdampf in der Luft, mit der Folge, dass die Strahlung am Erdboden  abnimmt, während sich die Abstrahlungseigenschaften der Atmosphäre verbessern. Die am Erdboden abnehmende Wärmestrahlung lässt die Temperatur abfallen.

2) Wenn die Temperatur abfällt sinkt der Wasserdampfgehalt der Luft, die Abstrahlungseigenschaften der Atmosphäre verschlechtern sich. Die Wärmestrahlung am Erdboden nimmt  zu,  mit dem Erfolg eines Temperaturanstiegs. Der Kreis schließt sich dann bei 1).

Weil dieses System einen geschlossenen, gegengekoppelten Regelkreis bildet, ist die durchschnittliche Temperatur auf der Erde relativ stabil, obwohl die Sonnenleistung natürlichen Schwankungen (ca. 2%) unterworfen ist. Egal, ob weitere Einflüsse auf  diesen Regelkreis einwirken oder nicht, denn der Wasserdampf-Temperaturregler regelt, von anderen Stellgrößen verursachte Schwankungen, vollständig aus.

Beweis: 1000 Millionen Jahre Leben auf der Erde.

Dieser Regelkreis kennt Grenzen, die  ein Umkippen des Systems zur Kälte hin verursachen können, niemals aber zu der oft beschworenen "GLOBALEN  ERWÄRMUNG mit abgeschmolzenen Polkappen u.Ä.". 

Da irrt die ganze etablierte Wissenschaft, behauptet das kleine Licht Johannes Maas.

Unterschreitet die Sonnenleistung eine gewisse Größe, ändert sich die Albedo der Erdoberfläche. Die weiße Schnee-Eis Fläche nimmt Wärme-Strahlung schlechter auf, als der normale Erdboden. Schneebedeckte Oberflächen haben dann die Tendenz zur Stabilisierung, selbst dann, wenn die durchschnittliche Strahlleistung der Sonne wieder erreicht wird.

Beweis: Eiszeiten über tausende Jahre.

Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an; der unvernünftige besteht auf dem Versuch die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab. 
George Bernard Shaw (*1856-+1950)

Überall wo die Absorptionskoefffizienten die "1-Linie" erreichen ändert eine Steigerung der betreffenden Gas-Konzentration des Spurengases nichts mehr, wenn, wie bei H2O oder CO2  Totalabsorption eingetreten ist.

Beim "H2O = Wasserdampf muß man unterscheiden zwischen der Absorption des in der Luft gelösten Wassers  wie hier bei der Absorptionskurve H2O dargestellt und Wolken also   kleine Wassertröpfchen!

Mehr Wasserdampf mehr Wolken und dann...Wolken verhindern den Zutritt der Sonnen- strahlung durch Albedoänderung und führen deshalb zu einer erheblichen Abkühlung! <Strahlung die nicht bis Unten kommt, braucht  auch nicht abgestrahlt werden!. Das bringen Sie diesen Klimafuzzis wie Mojib L. u. a. ´mal´ bei!>



Ca. 66 % des Treibhauseffektes sind auf den Wasserdampf zurückzuführen.  Quelle:Umweltbundesamt  S17  6.These Naturwissenschaftliche Grundlagen klima2.doc (  kann das stimmen? vgl. Juli 2000 )
Nur mal angenommen der Treibhauseffekt: funktioniert  genau so, wie die Wissenschaftler des UBA glauben, so ergäbe sich  folgendes:

1) Die Temperatur steigt, der Wasserdampfgehalt in der Luft würde zunehmen, mit der Folge einer Zunahme des Treibhauseffektes (Wasserdampf) 

2) Die Temperatur würde durch den Treibhauseffekt weiter zunehmen. Der  Wasserdampfgehalt  der Luft würde immer größer werden. und weiter mit 1)

Einen solches System würde einen  mitgekoppelten  Regelkreis bilden. Dieser sich selbst verstärkende Effekt strebt einem Maximum entgegen,  bis an die Regelgrenze;  einer Maximaltemperatur mit maximalem Wasserdampfgehalt.

(Das UBA hat   wohl einige Argumentationslücken zu füllen.)

http://members.tripod.de/Selber_denken/klima2.zip 
Quelle: UBA Naturwissenschaftliche Grundlagen Original 30.07.98

Quelle: Internet Umweltbundesamt: CO2 vom 27.10.98

Seit Beginn der Industrialisierung ist die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre von 280 ppm auf 358 ppm (1994) um etwa 25% gestiegen. Die gegenwärtige jährliche Konzentrationszunahme beträgt etwa 0,4%. Bei Weiterführung der anthropogenen Emissionen muß mit globalen Klimaänderungen gerechnet werden.

Prof. Broekers hatte sich schon in den 60er Jahren weit vorgewagt,  und extrem vergriffen! Dumm gelaufen! Hallo!!! Ihr "Wissenschaftler" auch die vom Umweltbundesamt: Am besten, Ihr übt schon mal diesen Satz!

Was interessiert uns unser Geschwätz von gestern!
Gemeint sind   0,028% bzw. 0,0358% CO2 in der Luft.

Bei dieser Einfältigkeit kann man nur noch lachen. ´ Das sind die Macher- Armes Deutschland! Die Absicht zu täuschen ist schon daran zu erkennen, dass diese den CO2-Gehalt bis auf die 4te Stelle hinter dem Komma genau angeben, obwohl der CO2-Gehalt ständig schwankt. Bei dieser Angabegenauigkeit, dann um das 100fache der letzten Stelle. Es macht eben nichts 'her'  wenn man von/bis Werte angeben muß.

Wer es nicht glaubt: GEHIRN AN: Im Sommer überwiegt die Sauerstoffbildung  - im Winter überwiegt die CO2-Erzeugung. Diese Wissenschaftsbanditen messen bis auf die 4te Stelle hinter dem Komma.

Als besondere Dreistigkeit empfinde ich die Darstellung des UBA,  "Klimawissenschaftler" würden rein zur Verunglimpfung "Scharlatane" getauft. Einen solchen Vorwurf weise ich mit Entrüstung von mir.

Angesichts der Fakten, fällt mir einfach keine treffendere Bezeichnung ein!

Das Lehrbuch f. Chemie Teubner-Verlag gibt 1924 die Zusammensetzung der Luft wie folgt an: 79% Stickstoff (N2) 20.9% Sauerstoff (O2)  0.03-0.04% Kohlendioxid (CO2) 1% Edelgase.

Das UBA kommt mit seiner Angabe von 0.0358% fast an den Mittel-Wert von 1924 heran!

Zitat: Brockhaus-Lexikon 1931 2te Auflage 1934 ("Die Luft enthält im Mittel 0,03% - 0,06% CO2").

Natürliche Schwankungsbreite 300 bis 600ppm Klar!!! Ihr liegt mittendrin, mit Euren 358ppm.

Also schon im Jahr 1934 satte 600ppm CO2!  Erklärung des Gleichgewichtes CO2/O2   siehe Beweise zum Anklicken.

Verdacht auf Untreue, Betrug oder Beihilfe zum Betrug? Es juckt in meinen Fingern!

Das UBA stellt den "CO2-Anstieg" als außerordentlich dar, dies ist einfach eine Lüge. Meines Erachtens haben diese damit die Grenze,  Beihilfe zum Betrug, schon längst überschritten, wenn denen die tatsächlichen Zusammenhänge bekannt sind und wenn nicht, dann verdienen diese, damit befassten "UBA-Wissenschaftler", allenfalls die Bezeichnung Scharlatane!

Aus dem Werk Umweltforschung Hans Heinrich Vogt. Thema CO2: Dieser prognostiziert zum Jahr 2000 einen Sauerstoffgehalt der Luft von nur noch 19.7%. Thema CO2. Zitat: Professor Broekers Berechnungen gehen von der Voraussetzung aus, dass wir weiterhin große Mengen fossiler Brennstoffe verfeuern werden. Nimmt man eine jährliche Zunahme von 5% an, so wird im Jahr 2000 ungefähr 1.2% des Sauerstoffs verbraucht sein. Richtig gerechnet! - Aber alle Prognosen leiden oft unter  dem Mangel einer später einsetzenden Wirklichkeit.

Mein Kommentar bezüglich  Prof. Broekers Prognose: Es hat nicht gestimmt, der Sauerstoffgehalt hat sich nicht verändert. Er beträgt nach wie vor rd. 20.9%. Die Prognose war völlig falsch.

Seitdem ich diesen Schwindel, sei es der CO2 oder der Ozon-Betrug, durchschaue, hinterlassen Begriffe wie Forscher, Wissenschaftler, Experte, bei mir den Beigeschmack "Schwindler".




Dargestellt ist der Teil --- (hier Flächig gefüllt  < 1. KW/m2)( 2800 nm = 2.8 µm ) der den Erdboden erreicht. Der Rest wurde von der Lufthülle absorbiert,  aber auch von Staubteilchen und Wassertröpfchen gestreut u. absorbiert. *) Hier könnte sich eine Steigerung des CO2-Gehaltes d.L. nicht mehr auswirken ( Schon jetzt Totalabsorption d. CO2 u. H2O) eine CO2-Gehaltssteigerung d. L. wäre wirkungslos) In den Teilen des Spektrums in denen Wassermoleküle die Absorption verursachen ist noch keine Totalabsorption eingetreten, eine Gehaltssteigerung von Wasserdampf (Pfeile H2O) in der Luft lässt die Temperatur weiter absinken.

Unerwartete Hilfe kommt von der US-Army

In der Bild vom 09.11.2000 Seite 8: Das Wetter als Kriegswaffe: Operation Eiszeit. In 17Km Höhe wird eine Methan oder Kohlendioxid-Bombe  gezündet. Die Teilchen verdunkeln *) die Sonne, es wird bitterkalt. Der Feind friert sich tot. 

angefügt 10.11.2000 J.M.
Komisch auf einmal soll es kühlen? (Gemeint ist die Absorption des wärmenden Anteils der Sonnen-Strahlung von 1µ..3µm  durch die Gas-Wolke. )

Prognosen aus 1966 mir vorliegend,  sagten damals für das Jahr 2000 eine Durchschnittstemperatursteigerung von 2°C voraus, bei einem Verbrauch wie bis dato.

Der Verbrauch fossiler Energie stieg weiter an. Die damals prognostizierte Temperatursteigerung blieb allerdings aus, ebenso eine damals vorhergesagte Steigerung des CO2-Gehaltes der Luft, die damals wie auch heute ca. 0.03% - 0.04% CO2  im Durchschnitt enthält. Es hat sich gegenüber früher (1924 - 1999 also 75 Jahre lang) am CO2-Gehalt der Luft absolut nichts geändert!.

Die physikalischen Voraussetzungen (1966 / 1999) haben sich in der Zwischenzeit nicht verändert. D.h.. Es sind keine neuen Erkenntnisse über die zugrundeliegenden Strahlungsgesetze erlangt worden, die gelten seit 100 Jahren. Die Herren Josef Stephan, Ludwig Bolzmann, Gustav R. Kirchhoff u. Wilhelm Wien hatten das allumfassend geklärt.  Das bedeutet, dass die Prognosensteller von 1966 mit dem richtigen Grundverständnis über die Strahlungsgesetze und den richtigen CO2-Mengen rechneten. Trotzdem  wurden sie, mit ihren Prognosen, durch die Wirklichkeit im Jahr 2000 abgestraft.

Bis hier ist vom CO2-Problem nichts übrig geblieben, aber es gibt weitere Indizien die gegen den CO2-Unsinn sprechen!

Hauptgegenstand der Beweisführung ist folgendes:

Um das Problem zu erfassen, muß man sich erst einmal die Dimensionen unserer Erde vor Augen führen. Fast 13000 km Durchmesser und nur die ersten 100 km sind fest. Der Rest ist eine mehr oder weniger rotglühende Pampe. Die Erde spuckt täglich Tausende  Tonnen CO2. über Vulkane und ergiebige CO2 Quellen aus. Die Erdrinde besteht zu einem großen Teil aus Karbonaten z.B. CaCO3. Werden diese in den tieferen Erdschichten stark aufgewärmt, gibt das Karbonat sein CO2 wieder ab. Dieses steigt dann durch die Erdrinde großflächig nach oben oder entströmt der Erde, aus CO2-Quellen, wenn entsprechende Spalten vorhanden sind.

Auch andere Quellen wie Bakterien, u. andere Lebewesen, Hefen, Pilze erzeugen unfassbare Mengen von CO2. Seit Jahrtausenden bewegt sich der CO2-Gehalt der Luft bei 0.03% - 0.04%. Vergrössert man den Anteil führt dies zu einem verstärkten Pflanzenwachstum. Das System CO2/Sauerstoff ist selbststabilisierend durch Deponierung von Kohlenstoff. (Gebunden an Mineralien u. a. Biomasse.)  

Dafür braucht der Bürger kein tritt Ihn!. Die vom Menschen verursachte CO2-Menge ist, an der Gesamtmenge gemessen, nicht nennenswert. Berechnungen über die tatsächlich freigesetzten Mengen, also den Gesamt-CO2/O2-Haushalt der Natur, sind reine Spekulation. Allein der Versuch, den Gesamt CO2-Umsatz der Erde zu berechnen, scheitert immer, angesichts der Komplexität und den Umfang einer solchen Aufgabe. Wer trotzdem behauptet, dies zu können, ist ein Scharlatan.

Der Elementarfehler dieser überall auftretenden "Wissenschaftler" zum Thema CO2 ist, dass diese immer die freigesetzte CO2 Menge als Gradmesser einsetzen, um dann die angeblichen Folgen der Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle sowie Torf zu beweisen.

Dabei verfallen diese dem Irrtum, ein Großteil des dabei freigesetzten CO2 würde in Form von Kohlensäure (H2CO3) im Wasser gelöst und wäre allein deshalb nicht in der Atmosphäre, würde aber wieder freigesetzt wenn die Temperaturen ansteigen würden und die Lösefähigkeit des Wassers für CO2 zurückgeht.

Das CO2  würde  in erheblichen Mengen in den Meeren gepuffert und wäre nur deshalb nicht  in seiner Gesamtmenge in der Luft nachweisbar, würde mittlerweile auch Korallen zerstören.   - Absoluter Schwachsinn! Milchmädchenrechnung! Diesen "Wissenschaftlern" muß ich Unwissenschaftlichkeit vorwerfen.    

Hausaufgaben:  NOTE 6.

Beweis: Wenn man fossile Energieträger verbrennt, wird Sauerstoff verbraucht. Dabei entsteht nicht nur CO2 = Kohlendioxyd sondern  auch Wasser. (Kohle ist dabei ausgenommen- da nur CO2 entsteht). Dabei muß der Sauerstoffgehalt der Luft (O2) stärker absinken als der Kohlendioxyd-Anteil ansteigt, nämlich um den Anteil Sauerstoff, der  in dem entstehenden Wasser gebunden wird.

 Beispiel Erdgas (1 Teil CH4 ) + 2 Teile O2 = 1 Teil CO2 und 2 Teile H2O = Wasser.

2 Liter Sauerstoffgas + 1 Liter Erdgas = 1 Liter CO2/Gas + 1.6 Gramm Wasser. (also 2 Liter Wasserdampf/Gas)

In diesem Beispiel würde der Sauerstoffgehalt doppelt so schnell abnehmen wie der CO2-Gehalt zunimmt!

Somit ist allein der Sauerstoffgehalt der Luft als Gradmesser tauglich, um festzustellen ob das CO2, das durch die Verbrennung  fossiler Brennstoffe entsteht, von den CO2-aufnehmenden Pflanzen komplett verwendet wird oder nicht! Eine CO2-Deponierung, in irgendeiner Form, sei es in der Luft oder in den Ozeanen, hätte ein Absinken des Sauerstoffgehaltes der Luft unweigerlich zur Folge!!!

Der Sauerstoffgehalt der Luft hat sich in den letzten 100 Jahren nicht verändert.

Schwankungen entstehen durch  Pflanzenwachstumsperioden und sind allenfalls jahreszeitlich/witterungs/bedingt. Eine Sauerstoffpufferung gibt es nicht.

Der Stickstoffgehalt (N2) der Luft bildet dabei eine relativ stabile Referenzmenge.

Richtig ist allein: Sobald CO2 verfügbar wird, beginnen Pflanzen das CO2 wieder zurückzuverwandeln in Sauerstoff  für unsere Luft, bis CO2-Mangel das Pflanzenwachstum bremst. Es stellt sich ein Gleichgewicht ein, zwischen dem angebotenen CO2 und der Wuchsgeschwindigkeit der CO2-Verwerter. Pflanzen steigern ihre Wuchsgeschwindigkeit bis zu einem CO2-Gehalt von 1% bis zu 5%. (Pflanzengattungsabhängig.) Bei unserem  CO2-Gehalt der Luft von  ca. 0.03%  bewegen sich diese am unteren Rand des Möglichen. (Gewissermaßen mit einer mehr als 30fachen Leistungsreserve!)Ein Rat an alle Scharlatane -  Hausaufgaben machen, bevor man medienwirksam auftritt und sein Gesicht für alle Zeiten verliert!

 Bitte nicht böse sein, liebe Benannten, das ist einfach die Sache mit dem Selber-Denken.

Achtung! Ab hier nur für "Wissenschaftler": Auch wenn ich 1000 EMails bekomme: Hier die Wiederholung für die, die es nicht verstanden haben.

1) Professor Broeckers, Columbia Universität in  NewYork hatte vor rd. 30  Jahren "berechnet

*1)", dass der Sauerstoffgehalt zum Jahr 2000 nur noch 19.7% betragen würde, bei Weiterführung der anthropogenen CO2-Emissionen.

*2). Das entspräche der dann  eingetragenen Kohlenstoffmenge in Form von CO2, deponiert wo auch immer. Die Wirklichkeit zeigt heute ein anderes Bild. Der Sauerstoffgehalt blieb etwa gleich, offensichtlich wurde das CO2 so gut wie komplett umgesetzt und nicht deponiert und die äquivalente Menge O2 verbraucht, wie einige dieser Wissenschaftler

*3) glauben machen wollen u. wollten.  Mit welcher Dummheit geschlagen, wagen seine Schüler heute gleichartige Prognosen zum Jahr 2050. Man sollte diese Banditen wegen Beihilfe zum Betrug einsperren und nicht wie derzeit, zum Nachteil Aller, mit immer mehr Geld mästen.

Noch etwas: Gebt endlich die Computer ab, die Ihr euch unter den Nagel gerissen habt! Keine Superrechner für diese Unsinns-Klima-Forschung. Solche Rechner kann man für andere Aufgaben viel sinnvoller einsetzen.

2) Mehrmals hat man mir mitgeteilt in den 20iger u. 30iger  Jahren seien die Messwerte nicht so genau gewesen und deshalb seien meine angeführten Beweise ungültig! Diese Leute sind selbst aber dreist genug, angebliche CO2 u. O2  Konzentrationen aus vorindustrieller Zeit, von vor ca. 160 Jahren anzugeben und zu verwenden. (Diese Angaben sind dann  präzise?!)

3) Besondere Spinner der Umwelt-Klima-Wetter Branche haben bei der I-net-Seite des UBA geschrieben, der Meeresspiegel würde Jahr für Jahr um  1 mm ansteigen, wegen der "globalen Erwärmung"! Ein rd. 12000 Kilometer großer Feuerball wie die Erde, mit all den Vulkanen, Kontinentalplattenverschiebungen, Erdbeben sowie auftretenden Gezeitenkräften und Wellengang, wird in Millimeterangaben vermessen.

Jung´s wenn aus Unterseeischen Erdspalten und Vulkanen "was rauskommt" dann sackt der Ballon Erde woanders einfach ab und der Meeresspiegel steigt, auch durch Eintrag von immermehr Material aus all den Flüssen.    Begriffen Ihr Klimaforscher!

Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher.

*1) 1.2% O2 sind eine deutlich messbare Menge! Eigentlich kann jeder Idiot erkennen das diese Prognose falsch war. Aber mit einem " Bis ´Heute´ ist alles in Ordnung! " kann man kein Geld abzocken, das bekommt man nur, wenn man im Panikorchester mitspielt.

*2) Zur Ehrenrettung von Prof. Broeckers muß man bemerken dass der Mann nur berechnete, auch einbezog dass Pflanzen schneller wachsen werden, wenn die CO2-Menge steigt und trotzdem, Er konnte nicht vorhersehen wie sich die Natur verhalten würde. (Ein selbststabilisierendes System)

*3) Professor Broeckers wollte sich damals nicht festlegen ob eine CO2 - Konzentrationssteigerung die Globale Temperatur ansteigen oder abfallen lassen würde. Da sind sich die heutigen Wissenschaftler immer noch nicht einig, Änderung "Ja" man merkt es deutlich, nur noch nicht wohin???

Die Amerikaner haben beim Klimagipfel in Kyoto versprochen die CO2 Menge, am CO2-Ausstoss im Jahr 2010, festzumachen - derzeit sei eine Festlegung  noch nicht möglich!!! -DIE wissen längst, dass unsere Bemühungen unsinnig sind, ja schüren diesen Ökounsinn bei uns z.B. d. Wissenschaftspreise u.ä., verlassen sich darauf, dass solche Ansinnen im Jahr 2010 gegenstandslos geworden sind, machen jetzt  die Geschäfte, während wir von  unseren Müslibanditen  gegängelt und gebeutelt werden.

Ein Durchschnitts Europäer erzeugt  rd. 9.5 Tonnen  CO2/Jahr -  ein Amerikaner rd. 22.5 T.  CO2/Jahr! (Stand 1999). Diese Parasiten der Welt lassen sich von unseren Turnschuhgangstern nicht schrecken. (Wer noch Zweifel hat, an der Mentalität dieser Weltbeherscher, sollte sich vor Augen halten: Wer führt einen Krieg ums Öl, um "amerikanische Interessen", mit Kanonenbootmanieren?

Noch ein Indiz dafür:(zB. i.d. Buch zum Thema Klima Öko u. Bevölkerung: "Global2000" Report an den Präsidenten der USA von 1980 herausgegeben vom US-Außenministerium.Uns gaukeln diese US-Gangster tatsächlich Sorgen vor, über das pupsen der Rinder im Senegal (CH4=Methangasemission)!!! An dieser Einstellung der USA hat sich bis zum Klimagipfel in DenHaag nichts verändert, wozu auch - es gibt keinen Anlass.  "Dieser Trittin machte in DenHaag, vor den Amerikanern, den Eindruck eines dummen Jungen - plärrend und zänkisch!"

Unsere Einsparungen drücken den Preis der Energieträger und die Margen der Geschäftemacher in den USA steigen und steigen. Leider geht der Unsinn quer durch die Parteien  CDU, SPD, FDP und PDS, jede möchte den Grünen die Wähler abgraben, eine mehr EkelÖko als die andere. Wenn dieser 4erblock die Mitte ist, dann bitte bei der nächsten Wahl den Rand wählen. Anders sind diese Politgangsterbanden, die sich selbst gern "Demokratische Parteien nennen" nicht zu stoppen, nichts ärgert die mehr als rechte Denkzettel. Die Gesinnung dieser  Politbanden und deren Treue zum Stimmvieh können Sie an der Vorgehensweise dieser Volksvertäter beim BSE-Problem erkennen - die wollen uns nichts Gutes - nur sich selbst.

 Ob  Greenpeace B.U.N.D oder NABU ÖKO-Lobbyisten- Spendenentzug macht sie klug!

Sie können noch mehr tun, um dieser Mafia aus Presse, Funk, Fernsehen, Politik, Bonzen und Banditentum das Handwerk zu legen!

Interessant wäre es, wenn man solche Leute wegen
Untreue, Betrug oder Beihilfe zum Betrug
verklagen könnte.

Schreiben Sie Leserbriefe an Ihre Zeitung. Und wenn die Ihren Leserbrief nicht drucken wollen; bestellen Sie die Zeitung einfach ab; das wirkt!

Bei der nächsten Wahl wählen Sie nur eine Partei, die mit diesem Ozon- und CO2-Unsinn nichts zu schaffen hatte, da bleibt nur  die DVU u. NPD. Die bewirken, allein durch ihre Anwesenheit, mehr als alle  anderen Politbanditen zusammen.

Und nicht vergessen, auch das kriminelle Kohl Regime hatte diese diversen Ökobetrugssteuern schon angedacht und zum Teil verwirklicht! Für mich sind  diese  Abzockermanieren  Regierungskriminalität in Reinkultur.

Die dummen Deutschen zahlen 80% des Europäischen Haushalts - Netto!!! Die anderen 14 Staaten zahlen die restlichen 20%! Nachdem Schröder bei der Neufestsetzung der EG-Beiträge versprach, den deutschen Beitrag von 45Mrd DM auf rd.20-30Mrd DM zu senken, dann aber mit einer Erhöhung unseres Beitrages von 45Mrd DM auf 65Mrd DM/Jahr zurück kam, da wurde das Geld in der Kasse wohl knapp.

Die Herren von Rot-Grün  sollten sich den §266 StGB (Untreue) mal ganz genau durchlesen und in Beziehung setzen! ( Regierungskriminalität ).

Da gibt es keine Verjährungsfristen  und keinen Rechtsfrieden, liebe Freunde.

--Da bleibt nur noch zu fragen WARUM---Wem dient (diente) die CO2-Lüge--

Die Atomlobbyisten als mutmaßliche Urheber der CO2-Lüge!Die ehemaligen Nutznießer der CO2-Lüge sind leicht auszumachen: Die Atomlobby hatte in den 60er Jahren das Problem der Akzeptanz. Man brauchte gute Gründe um darzustellen, warum Atomkraft besser ist, trotz der nicht abzuleugnenden Risiken.

Also entschloss man sich, dem wirtschaftlichen Konkurrenten Kohle, bis dahin noch relativ unbelastet, Pseudogefahren anzudichten. So wurde die CO2-Lüge aus der Taufe gehoben. Heute hat sich dieser Schwindel verselbstständigt und wird jetzt als Vehikel der Politganoven zum Schröpfen ausgiebig genutzt! ( Gleiches betrifft den Ozon-Schwindel )

Quellennachweis:

Taschenlexikon Umweltschutz  v. Schwann-Verlag D'dorf Auflage 1981  ISBN 3-590-14362- 2
 Römpp Chemie Lexikon 1966
Umweltforschung Hans Heinrich Vogt Habel-Verlag Darmstadt Auflage 1974 ISBN 3-87179-071- 0
Chemie in Theorie u. Praxis Fachbuchverlag Leipzig 1954
Brockhaus- Lexikon 1931 2te verbesserte Auflage 1934
Henninger Lehrbuch der Chemie Teubner-Verlag Leipzig 1924
Lehrerhandbuch Chemie 1 Auflage 1974 ISBN 3-464-01105-4
Anlagen Zeitungsabschriften unter http://members.tripod.de/Selber_denken/zeitung.htm

HTTP://MEMBERS.TRIPOD.DE/Selber_denken/index.htm

Wenn Sie mir eine Email zukommen lassen - Danke- herzlich willkommen nur zu.
Wenn Sie dabei Kritik üben wollen, beachten Sie bitte dieses:
Meine Behauptung zum Thema Ozon: Früher gab es wesentlich weniger Ozon in den Städten als heute, die erhöhten Ozonwerte heute haben wir dem KAT indirekt zu verdanken.
Meine Behauptung zum Thema CO2 ist: Es gibt keine Anhäufung von CO2  weder im Wasser noch in der Luft. Der Sauerstoffgehalt muss kleiner werden, wenn eine Deponierung von CO2 erfolgt. Sie dürfen Beweise für die Unrichtigkeit dieser beiden Theorien erbringen, wenn Sie können. Bitte verschonen Sie mich mit Standpunkthaltungen; die werden schon von vielen Händchenaufhaltern vertreten. Wenn Sie objektiv Unrichtiges entdecken möchte ich Sie bitten mir dies mitzuteilen.
Aber Beweise erbringen und Quellen nennen, keine Behauptungen aufstellen, das kann ich selbst viel besser.
Schon jetzt Danke für die Hilfe.

E-Mail- Adresse :WEBMASTER@CO2BETRUG.DE        Bitte Mail-Info lesen. 

Gründe deine Meinung nicht auf die Ansichten anderer.
Unabhängig für sich selbst zu denken ist ein Zeichen von Furchtlosigkeit 
(Mahatma Gandhi)


CO2 ist kein Klimakiller

Wirklich maßgeblich für die Wärmebilanz der Erde ist die Wärme-Energie-Abgabe über den Wasser-Wolken-Kreislauf. (Im Vergleich: Luft enthält bis zu 4% Wasserdampf aber nur ca. 0.03% CO2 - Mengenverhältnis 1:100) Wasser nimmt auf der Erdoberfläche Wärme auf- löst sich in der Luft und steigt auf, weil feuchte Luft wesentlich leichter  ist, als trockene Luft gleicher Temperatur. 

Wassermoleküle können dann  Strahlung in erheblichen Mengen fast ungehindert ins Weltall abstrahlen. Bei der sogenannten "etablierten Wissenschaft" wird dies einfach nicht beachtet, weil diese Betrachtungsweise die CO2 Diskussion absurd erscheinen lassen würde.

*) Als Beweis für die Richtigkeit dieser These soll Juli/2000 dienen, mit einer Temperatur von maximal 21°C bei ständig bedecktem Himmel über Deutschland. Offensichtlich verhindert eine gesteigerte Absorption in der Atmosphäre eine Erwärmung, weil der Zutritt der Strahlung  verhindert wird. Dies gilt für Wasserdampf wie für CO2 gleichermaßen.

Laden Sie Gasstr.ZIP  gescannte BMP-Bilder aus einem Buch über Gasstrahlung (Ca. 650KB)

Die Vermutung liegt nahe, dass dieses System "Wasserdampf" ein selbststabilisierendes Temperaturregel-System darstellt. Temperaturschwankungen werden natürlich nicht bis auf 1°C genau geregelt sondern sind nur im Mittel über lange Zeiträume stabil.

Diese Klimaforscher reden aber im Zusammenhang mit CO2 von 2°C/Jahrhundert, manche gar von 0.6°C/Jahrhundert. Missachten dabei natürliche Schwankungen von 5°C Monat / Vorjahresmonat verursacht durch Wasserdampf, wie z.B. im Juli 2000.

1) Die Temperatur steigt, es gibt mehr Wasserdampf in der Luft, mit der Folge, dass die Strahlung am Erdboden  abnimmt, während sich die Abstrahlungseigenschaften der Atmosphäre verbessern.

Die am Erdboden abnehmende Wärmestrahlung lässt die Temperatur abfallen.

2) Wenn die Temperatur abfällt sinkt der Wasserdampfgehalt der Luft, die Abstrahlungseigenschaften der Atmosphäre verschlechtern sich. Die Wärmestrahlung am Erdboden nimmt  zu,  mit dem Erfolg eines Temperaturanstiegs. Der Kreis schließt sich dann bei 1).

Weil dieses System einen geschlossenen, gegengekoppelten Regelkreis bildet, ist die durchschnittliche Temperatur auf der Erde relativ stabil, obwohl die Sonnenleistung natürlichen Schwankungen (ca. 2%) unterworfen ist. Egal, ob weitere Einflüsse auf  diesen Regelkreis einwirken oder nicht, denn der Wasserdampf-Temperaturregler regelt, von anderen Stellgrößen verursachte Schwankungen, vollständig aus.

Beweis: 1000 Millionen Jahre Leben auf der Erde.

Ein schwach belastetes System weist Regelschwankungen auf, es oszilliert. Erst wenn eine Grundbelastung vorhanden ist werden diese Regelschwankungen kleiner und das System wird stabiler.

Insofern ist ein ausreichende CO2-Belastung der Luft eher stabilitätsfördernd.

Nehmen Sie einfach einen Automotor der erst ab einer gewissen Drehzahl ruhig läuft - unterhalb dieser Drehzahl "stottert" der Motor oder geht ganz aus.

Dieser Regelkreis kennt Grenzen, die  ein Umkippen des Systems zur Kälte hin verursachen können, niemals aber zu der oft beschworenen "GLOBALEN  ERWÄRMUNG" mit abgeschmolzenen Polkappen.

Unterschreitet die Sonnenleistung eine gewisse Größe, ändert sich die Albedo der Erdoberfläche.

Die weiße Schnee-Eis Fläche nimmt Wärme-Strahlung schlechter auf, als der normale Erdboden.

Schneebedeckte Oberflächen haben dann die Tendenz zur Stabilisierung, selbst dann, wenn die durchschnittliche Strahlleistung der Sonne wieder erreicht wird.

Beweis: Eiszeiten über tausende Jahre.

Ca. 66 % des Treibhauseffektes sind auf den Wasserdampf zurückzuführen.  Quelle:Umweltbundesamt  S17  6.These Naturwissenschaftliche Grundlagen klima2.doc (  kann das stimmen? vgl. Juli 2000 )

Nur mal angenommen der Treibhauseffekt: funktioniert  genau so, wie die Wissenschaftler des UBA glauben, so ergäbe sich  folgendes:

1) Die Temperatur steigt, der Wasserdampfgehalt in der Luft würde zunehmen, mit der Folge einer Zunahme des Treibhauseffektes (Wasserdampf) 

2) Die Temperatur würde durch den Treibhauseffekt weiter zunehmen. Der  Wasserdampfgehalt  der Luft würde immer größer werden. und weiter mit 1)

Einen solches System würde einen  mitgekoppelten  Regelkreis bilden. Dieser sich selbst verstärkende Effekt strebt einem Maximum entgegen,  bis an die Regelgrenze;  einer Maximaltemperatur mit maximalem Wasserdampfgehalt.

(  Das UBA hat   wohl einige Argumentationslücken zu füllen.)

Quelle: Internet Umweltbundesamt: CO2 vom 27.10.98

Seit Beginn der Industrialisierung ist die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre von 280 ppm auf 358 ppm (1994) um etwa 25% gestiegen. Die gegenwärtige jährliche Konzentrationszunahme beträgt etwa 0,4%. Bei Weiterführung der anthropogenen Emissionen muß mit globalen Klimaänderungen gerechnet werden.

Prof. Broekers hatte sich schon in den 60er Jahren weit vorgewagt,  und extrem vergriffen!

Das Lehrbuch f. Chemie Teubner-Verlag gibt 1924 die Zusammensetzung der Luft wie folgt an: 79% Stickstoff (N2) 20.9% Sauerstoff (O2)  0.03-0.04% Kohlendioxid (CO2) 1% Edelgase.

Zitat: Brockhaus-Lexikon 1931 2te Auflage 1934 ("Die Luft enthält im Mittel 0,03% - 0,06% CO2").

Natürliche Schwankungsbreite 300 bis 600ppm!

Aus dem Werk Umweltforschung Hans Heinrich Vogt. Thema CO2: Dieser prognostiziert zum Jahr 2000 einen Sauerstoffgehalt der Luft von nur noch 19.7%. Thema CO2. Zitat: Professor Broekers Berechnungen gehen von der Voraussetzung aus, dass wir weiterhin große Mengen fossiler Brennstoffe verfeuern werden. Nimmt man eine jährliche Zunahme von 5% an, so wird im Jahr 2000 ungefähr 1.2% des Sauerstoffs verbraucht sein. Richtig gerechnet! - Aber alle Prognosen leiden oft unter  dem Mangel einer später einsetzenden Wirklichkeit.

Mein Kommentar bezüglich  Prof. Broekers Prognose: Es hat nicht gestimmt, der Sauerstoffgehalt hat sich nicht verändert. Er beträgt nach wie vor rd. 20.9%. Die Prognose war völlig falsch.



Dargestellt ist der Teil --- (hier flächig gefüllt  < 1. KW/m2) ( 2800 nm = 2.8 µm )

der den Erdboden erreicht. Der Rest wurde von der Lufthülle absorbiert,  aber auch von Staubteilchen und Wassertröpfchen gestreut u. absorbiert. *) Hier könnte sich eine Steigerung des CO2-Gehaltes d.L. nicht mehr auswirken ( Schon jetzt Totalabsorption d. CO2 u. H2O) eine CO2-Gehaltssteigerung d. L. wäre wirkungslos) In den Teilen des Spektrums in denen Wassermoleküle die Absorption verursachen ist noch keine Totalabsorption eingetreten, eine Gehaltssteigerung von Wasserdampf (Pfeile H2O) in der Luft lässt die Temperatur weiter absinken.

Prognosen aus 1966 mir vorliegend,  sagten damals für das Jahr 2000 eine Durchschnittstemperatursteigerung von 2°C voraus, bei einem Verbrauch wie bis dato.

Der Verbrauch fossiler Energie stieg weiter an. Die damals prognostizierte Temperatursteigerung blieb allerdings aus, ebenso eine damals vorhergesagte Steigerung des CO2-Gehaltes der Luft, die damals wie auch heute ca. 0.03% - 0.04% CO2  im Durchschnitt enthält. Es hat sich gegenüber früher (1924 - 1999 also 75 Jahre lang) am CO2-Gehalt der Luft absolut nichts geändert!.

Die physikalischen Voraussetzungen (1966 / 1999) haben sich in der Zwischenzeit nicht verändert. D.h.. Es sind keine neuen Erkenntnisse über die zugrundeliegenden Strahlungsgesetze erlangt worden, die gelten seit 100 Jahren. Die Herren Josef Stephan, Ludwig Bolzmann, Gustav R. Kirchhoff u. Wilhelm Wien hatten das allumfassend geklärt.  Das bedeutet, dass die Prognosensteller von 1966 mit dem richtigen Grundverständnis über die Strahlungsgesetze und den richtigen CO2-Mengen rechneten. Trotzdem  wurden sie, mit ihren Prognosen, durch die Wirklichkeit im Jahr 2000 abgestraft. 

Seit Jahrtausenden bewegt sich der CO2-Gehalt der Luft bei 0.03% - 0.04%. Vergrössert man den Anteil führt dies zu einem verstärkten Pflanzenwachstum. Das System CO2/Sauerstoff ist selbststabilisierend durch Deponierung von Kohlenstoff. (Gebunden an Mineralien u. a. Biomasse.)   Dafür braucht der Bürger kein tritt Ihn!. Die vom Menschen verursachte CO2-Menge ist, an der Gesamtmenge gemessen, nicht nennenswert. Berechnungen über die tatsächlich freigesetzten Mengen, also den Gesamt-CO2/O2-Haushalt der Natur, sind reine Spekulation. Allein der Versuch, den Gesamt CO2-Umsatz der Erde zu berechnen, scheitert immer, angesichts der Komplexität und den Umfang einer solchen Aufgabe.

Der Elementarfehler dieser überall auftretenden "Wissenschaftler" zum Thema CO2 ist, dass diese immer die freigesetzte CO2 Menge als Gradmesser einsetzen, um dann die angeblichen Folgen der Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle sowie Torf zu beweisen. Dabei verfallen diese dem Irrtum, ein Großteil des dabei freigesetzten CO2 würde in Form von Kohlensäure (H2CO3) im Wasser gelöst und wäre allein deshalb nicht in der Atmosphäre, würde aber wieder freigesetzt wenn die Temperaturen ansteigen würden und die Lösefähigkeit des Wassers für CO2 zurückgeht. Das CO2  würde  in erheblichen Mengen in den Meeren gepuffert und wäre nur deshalb nicht  in seiner Gesamtmenge in der Luft nachweisbar, würde mittlerweile auch Korallen zerstören.

Beweis: Wenn man fossile Energieträger verbrennt, wird Sauerstoff verbraucht. Dabei entsteht nicht nur CO2 = Kohlendioxyd sondern  auch Wasser. (Kohle ist dabei ausgenommen- da nur CO2 entsteht). Dabei muß der Sauerstoffgehalt der Luft (O2) stärker absinken als der Kohlendioxyd-Anteil ansteigt, nämlich um den Anteil Sauerstoff, der  in dem entstehenden Wasser gebunden wird.

 Beispiel Erdgas (1 Teil CH4 ) + 2 Teile O2 = 1 Teil CO2 und 2 Teile H2O = Wasser.

2 Liter Sauerstoffgas + 1 Liter Erdgas = 1 Liter CO2/Gas + 1.6 Gramm Wasser. (also 2 Liter Wasserdampf/Gas)

In diesem Beispiel würde der Sauerstoffgehalt doppelt so schnell abnehmen wie der CO2-Gehalt zunimmt!

Somit ist allein der Sauerstoffgehalt der Luft als Gradmesser tauglich, um festzustellen ob das CO2, das durch die Verbrennung  fossiler Brennstoffe entsteht, von den CO2-aufnehmenden Pflanzen komplett verwendet wird oder nicht! Eine CO2-Deponierung, in irgendeiner Form, sei es in der Luft oder in den Ozeanen, hätte ein Absinken des Sauerstoffgehaltes der Luft unweigerlich zur Folge!!!

Der Sauerstoffgehalt der Luft hat sich in den letzten 100 Jahren nicht verändert.

Schwankungen entstehen durch  Pflanzenwachstumsperioden und sind allenfalls jahreszeitlich/witterungs/bedingt. Eine Sauerstoffpufferung gibt es nicht.

Richtig ist allein: Sobald CO2 verfügbar wird, beginnen Pflanzen das CO2 wieder zurückzuverwandeln in Sauerstoff  für unsere Luft, bis CO2-Mangel das Pflanzenwachstum bremst. Es stellt sich ein Gleichgewicht ein, zwischen dem angebotenen CO2 und der Wuchsgeschwindigkeit der CO2-Verwerter. Pflanzen steigern ihre Wuchsgeschwindigkeit bis zu einem CO2-Gehalt von 1% bis zu 5%. (Pflanzengattungsabhängig.) Bei unserem  CO2-Gehalt der Luft von  ca. 0.03%  bewegen sich diese am unteren Rand des Möglichen. (Gewissermaßen mit einer mehr als 30fachen Leistungsreserve!)

Quellennachweis:

  • Umweltforschung Hans Heinrich Vogt Habel-Verlag Darmstadt Auflage 1974 ISBN 3-87179-071- 0
  • Chemie in Theorie u. Praxis Fachbuchverlag Leipzig 1954
  • Brockhaus- Lexikon 1931 2te verbesserte Auflage 1934
  • Henninger Lehrbuch der Chemie Teubner-Verlag Leipzig 1924
  • Lehrerhandbuch Chemie 1 Auflage 1974 ISBN 3-464-01105-4

Fakten (Hochwasserkatastrophen)

Ich hätte mich sehr gewundert, wenn Herren wie Trittin und Konsorten das Oderhochwasser 2002 nicht genutzt hätten, um Ihre eigenen Missetaten allen  aufzubürden.  

Klimatische Entgleisungen hat es schon immer gegeben, in lockerer Reihenfolge, unberechenbar und unverständlich.

Einzig fatal war, dass man ein ganzes Jahrzehnt verstreichen ließ, ohne die maroden Deiche zu pflegen.

Man sollte auch nicht außer acht lassen das zwischen früher und heute eine wesendliche größere Versiegelung der Landschaft stattgefunden hat, mit Regenwasserkanälen wird das Wasser erheblich schneller den Flüssen zugeführt, mit dem Erfolg, dass wahre Fluten gleichzeitig abgeleitet werden müssen.

Es wäre so einfach, Regentonnen, die größenabhängig von der versiegelten Fläche (zB. 100Ltr./m2 ), Regenwasser dort zurückhalten müssten, wo sie anfallen und erst die Überlaufmenge dürfte dann direkt abfließen. Aber die verfehlte ROT/GRÜNE Politik mit den kleinen fiesen Helferlein (wie Mojib Lativ) sowie dem Roten Propagandafernsehen zockt die Leute lieber mit irgendwelchen Ökosteuern ab.

Damit sich keiner anschickt diesen Blödsinn abzuschaffen hat man die unsinnige Sache Ökosteuer mit einem "guten Zweck" verknüpft, nämlich den Abfluss in die Sozialkasse. Dies ändert am Betrug nichts. Denn da heist es " wer für sich oder einem Dritten ". Man muss leider feststellen das von den derzeitigen Parteien keine wählbar ist. Ich wähle NPD weil ich weiss, dass sich diese Politbanden darüber ärgern.

So gibt es diesen Bericht:

«In den Regionen um den Polarkreis hat ein bemerkenswerter Klimawechsel stattgefunden», heisst es in einem Schreiben der britischen Akademie der Wissenschaften (The Royal Society).

«Mehr als 2000 Quadratmeilen Eisfläche zwischen 74 und 80 Grad nördlicher Breite, die bislang die Grönlandsee bedeckten, sind in den letzten zwei Jahren vollkommen verschwunden.» Die Kälte, die das Gebiet für Jahrhunderte in einen undurchdringlichen Eispanzer verwandelt habe, sei offenbar in kürzester Zeit höheren Temperaturen  gewichen.

Auch in Zentraleuropa registriert der Bericht alarmierende Zeichen für eine rasche Klimaerwärmung: «Alle Flüsse, die im Hochgebirge entspringen, haben aufgrund der abgetauten Schnee und Gletscherwasser weite Regionen überschwemmt.»

Und jetzt die ungewohnte Nachricht: Das zitierte Schreiben wurde am 20. November 1817 verfasst.

Der Präsident der Royal Society schickte es der britischen Admiralität mit der Bitte um Entsendung eines Schiffes. Die Wissenschaftler wollten den dramatischen Klimaumschwung im Nordmeer erforschen.  

Auch in der Schweiz war das Klima in jenen Jahren nicht so, wie es sein sollte – die Bauern litten unter schlechten Sommern. Nach Ansicht vieler Eidgenossen war daran die technische Zivilisation schuld: Aufgebrachte Bürger rissen Blitzableiter von den Häusern herunter. Am 9. Juli 1816 berichtete die Neue Zürcher Zeitung über zahlreiche Fälle von «gewaltsamer Zerstörung» der als Unheilbringer verdächtigten  «Wetterableiter».

Tagesmenge 345mm Regen am 29 Juli in Neuwiese  1897 (m.W.  - bis heute der absolute Rekord ), Zerstörungen im Raume Köln durch eine Windhose am 07.August  1898 sowie ausgedehnte Überschwemmungen in Österreich Salzkammergut und in Bayern zwischen dem 11 und 13    September 1899 sowie in Kremsmünster zwischen dem 8 und 13 September 1899  246 mm Regen.

In Grönland war die Zeit 1933 - 1942  um 2.6°C zu warm.

Eine Trockenperiode in den Jahren 1857 - 1866 forderte das Austrocknen des Neusiedlersees in Österreich.( Zu keiner Zeit , seit 1670 bis heute gab es nur ein einziges weiteres Phänomen der absoluten Niederschlagsfreiheit.)  Aber das kann immerwieder vorkommen. (Was werden diese Klimapsychopathen wie Mojib Lativ dann zetern.)

Die Freunde der Klimakatastrophe machen ihre diffusen Begründungen ja u.a. an der angeblich gestiegenen Häufigkeit von Unwettern fest. Die "Sächsische Zeitung"  nennt in einer Chronologie der Überschwemmungen in dieser Region Fakten und Zahlen, die eine gewisse dichte Folge schon zu allen Zeiten belegen.

  • 1336 stieg die Elbe so stark an, dass man drei Tage nicht vom einen zum anderen Ufer gelangen konnte.
  • 1446 wurden die (steinernen) Brückenbögen weggespült.
  • 1501, drei Pfeiler brechen.
    Der Chronist Anton Weck: Am Abend Mariä Himmelfahrt, den 15. August,  hub die Elbe an zu wachsen........ Es brachte viel Häuser aus Böhmen und sonst von oben herunter geführet. ....und das Wasser bis an die Schwibbögen reichte, so dass man solches mit einer Hand erlangen konnte.
  • Wie bereits 1501, so rissen auch 1571 die Wassermassen die Pfeiler der Elbbrücke einfach weg.
  • Zwei Jahre später waren die Fluten so hoch, dass das Wasser sogar die Brücke überspülte.
  • Auch 1605 waren Pfeiler der Elbbrücke mit Wasser bedeckt.
  • 1655, Dresden versinkt im Wasser.
  • Zehn Jahre später stieg der Elbpegel erneut so stark an, dass man das Wasser mit der Hand berühren konnte.
  • Auch für 1661 und
  • 1669 werden starke Hochwasser vermeldet.
  • Als außergewöhnlich regenreich galten die Jahre 1770 und
  • 1771.
    Am 30 Juni1771 rissen die Wassermassen in Chemnitz alle Brücken und Stege sowie auch einige Häuser mit sich fort. Die Menschen retteten sich anfangs in die oberen Etagen ihrer Häuser und später auf die Dächer............Grimma wurde von der Flut so schnell überrascht, dass die drei geschlossenen Stadttore und Teile der Stadtmauer von den Wassermassen einfach weggerissen wurden......Auf ihrem Weg zur Elbe riss die Mulde zahlreiche Menschen in den Tod........Die Gewitter dauerten örtlich 48 Stunden und länger.
  • Auch für die anschließenden Jahre sind schwere Winter- und Frühjahrs- überschwemmungen nachweisbar, wie beispielsweise
  • 1784,
  • 1785 und
  • 1799.
  • Am 31. März 1845 stieg der Elbpegel auf 8,77 m. an. An der neuen Elbbrücke brach der fünfte Pfeiler.

Wenn immer nur von der Elbbrücke die Rede ist, so darum,  weil es bis zum vorvorigen Jahrhundert tatsächlich nur eine Brücke in Dresden gab. Jedenfalls möchte ich diese Fakten allen Klimahysterikern, aber auch allen Gegenwindleuten, zur Kenntnis geben.  

Wetterlagen, die jetzt zu den ergiebigsten Niederschlägen führten (Bayern Sachsen, Mecklenburg, Niedersachsen) sind nichts neues, sondern kommen auf Grund besonderer Wetterlagen manchmal vor. 1845  1898 1910 usw. Wenig tröstlich für die Betroffenen ist jedoch dass, beim Oderhochwasser 2002 ausschließlich menschliches Versagen die Ursache für das folgende Unheil war.

Mit der Übernahme der DDR hat man zuerst jeder noch so kleinen Gemeinde Klärwerke verordnet sogenanntes EG-Recht!! Brüssel verfügt bis heute noch nicht über ein vernünftiges Klärwerk. Politbanditen haben dann fleissig abgeschöpft (verdümpelt, in die eigene Tasche gewirtschaftet) die Bewohner der EX-DDR konnten anschließend die Abwassergebühren kaum noch bezahlen.

Die Deiche hingegen hat man in dem maroden Zustand belassen, in dem sie waren. Noch nicht einmal das Hochwasser 1998 konnte diese Polit-Brüder belehren. So ist dann, durch die vielen Deichbrüche verursachte Katastrophe, nichts anderes, als ein, von diesen Politgangstern, verursachter Schaden. Straftatbestand §266 Untreue.  Warum sitzen diese Verantwortlichen noch nicht in Bauzen, da gehören die, aber auch die fiesen kleinen Helferlein,  meines Erachtens hin.  

Viel Spass beim Nachdenken
Johannes Maas  

Quellennachweis Klimadaten aus:
Die Schwankungen und Pendelungen des Klimas in Europa seit Beginn der regelmäßigen
Instrumentenaufzeichnung in Europa seit 1670 H.v. Rudloff und aus der Sächsischen Zeitung vom  24./25.8.02  

http://www.co2betrug.de

 

§263 Strafgesetzbuch - Betrug-

1. Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
2. Der Versuch ist strafbar.

§266 Strafgesetzbuch - Untreue -

Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, missbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Lieber Herr Ing. Bumann,
viele Sachen sind zu kompliziert um direkt verständlich zu sein.
Deshalb habe ich nachfolgende Erklärung als Antwort:

Ein Gedanken-Experiment:
(Strahlung)

Wir nehmen einen Aluminiumplatte (beidseitig blank), unser Aluplatte steht im Weltall.
Wir beheizen unsere Platte mit 100 Watt (mit einer Kaltspiegel - Halogenlampe).
Wir messen ihre Temperatur (die beträgt  sagen wir 16°C).

Wir schwärzen unsere Platte auf der Lampenabgewandten Seite und wir messen ihre Temperatur  abermals  (die ist jetzt kleiner geworden weil unsere Platte einfach besser strahlt.)  Die zugeführte Leistung von 100 W ist gleich gebliebe - aber sie ist ein wesendlich besserer Strahler gewordem als vorher.

Unsere Platte ist immer im Gleichgewicht zwischen der durch Strahlung empfangenen Energie und der durch Strahlung abgestrahlten Energiemenge. Nur von ihrer Oberfläche hängt es ab bei welcher Temperatur ihr Temperatur/Energie Gleichgewicht erreicht ist. Wenn dies noch einfach zu verstehen ist so ist das bei der Erde ungleich verwickelter.

Grundgesetz der Stahlungsphysik Absorption =  Emission  ist der Normalfall
- Nicht aber bei  mehratomigen Gasen.

Wir nehmen unsere Erde, dann müsste man andere Gegebenheiten hinzuziehen:

1) Unsere Sonne strahlt nicht im FIR-Bereich  sondern nur bis etwa   3lm.
2) die Sonne bestrahlt weit weniger als die Hälfte der Erdoberfläche. (Nachtseite,Polkappen)
3) Wolken reflektieren die von der Sonne ausgehende Strahlung *0.2..3lm. zum Teil direkt   zurück in den kalten Weltraum.
4) Wolken strahlen mit Ihren Wassermolekülen (auf der gesamten Erdkugelfläche) in einem Bereich der in der Sonnenstrahlung nicht vorkommt.
5) Wenn mehr Wasserdampf vorhanden ist verbessern sich die Abstrahleigenschaften der gesamten Erdkugel.
6) Dazu >>>Wolken verhindern durch Albedoänderung ("Reflektion") den Zutritt der Sonnenstrahlung.
7) Wasserdampf hingegen "schwärzt" die Erdkugel, aber nur für die langwellige Strahlung die abgestrahlt wird. (schwarzer Strahler) (siehe obige Aluplatte einseitig geschwärzt) Kurzwellige Strahlung <3lm wird nicht "verstärkt" aufgenommen. Die Erde ist dafür sozusagen silbrig geblieben. ( ein schlechter Absorber geblieben)

Was im obigen Beispiel noch einigermaßen nachvollziehbar ist, wird bei den verschiedenen Gegebenheiten auf der Erde kaum umfassend zu verstehen sein. Eines greift ins Andere. Wenn diese Klimapsychopathten recht hätten, dann hätte sich auf der Erde nie Leben entwickelt, denn in Grauer Vorzeit gab es in der Atmosphäre nur Wasserdampf H2O  Ammoniak NH3 Kohlendioxyd CO2 also Mehratomige Gase, die insgesamt einen ungeheuren "Treibhauseffekt" gehabt hätten, deshalb wäre es hier immer noch einige 100°C warm und lebensfeindlich. Aber diese Gasmischung hat die Urerde einfach schneller gekühlt, als dies der Fall gewesen wäre wenn hier nur 2Atomige Gase (Sauerstoff /Stickstoff - absorbieren nicht im IR-Bereich) gewesen wären. 

Viele Grüße an Alle
Johannes Maas


E-Mail vom 21.01.2003
Zum Themenkreis CO2 kommt man mit reiner Strahlungsphysik nicht weit,

weil einfach zu viele Prozesse ineinander greifen. Den, meiner Meinung nach, hauptsächlich wirksamen Teil der Klimafaktoren lässt diese "etablierte" Wissenschaft einfach weg. Nämlich den Wasser- Wolken- Kreislauf.

Da ist nicht nur die Jalousie Wolke sondern: es ist die Wärmemenge, die durch Wasserdampf in die Atmosphäre "hineingetragen" wird, ohne, dass auch nur ein Wellenteilchen irgendeiner FIR-Strahlung eine Rolle gespielt hat.

Des weiteren haben wir es da mit einem Regulationsmechanismus zu tun, der Schwankungen, wodurch auch immer verursacht, ausgleicht. (Gegenkoppelung) dargestell auf http://www.co2betrug.de

Wenn Wasser verdunstet (sich in Luft löst) wird genau so viel Energie gebraucht wie, wenn ein Topf auf dem Herd "leergekocht" wird. Das muss man sich vor Augen führen, wenn man rein intuitiv diese Sache betrachtet. So läuft diese Sache ab, es verdunsten riesige Wassermengen, diese kühlen die Erdoberfläche (m.e. wesentlich mehr als durch Strahlung.)

Wasserdampf ist 1/3 leichter als Luft, deshalb steigt feuchte Luft auf, bis sich durch Kondensationskerne Tröpfchen bilden, die dann ein weiteres Aufsteigen verhindern und das Wasser bedeutend energieärmer abregnen lassen. 

Sicherlich "strahlt" dieser Kram nach oben wie nach unten aber der weitaus größte Teil wird in Richtung All gestrahlt, weil von da, diese Imaginäre Gegenstrahlung fehlt. Wärmestrahlung die von unten sicherlich strahlt eben Wolken nach Unten weniger strahlen, weil sie kälter sind.

Diesbezügliche Zweifler mögen sich überlegen wann ein glühender Stahlklotz (im Weltall) eher kalt wird - wenn er allein ist oder wenn ein, sagen wir mal 20°C warmer Klotz in einem Meter Abstand daneben steht. Obwohl der kalte Klotz den warmen nicht wärmt wird der glühende trotzdem langsamer abkühlen als ohne kalten Nachbarn im Vakuum.

<< So ist das bei mir: Jeder hat ein bisschen Recht.>>
viel Vergnügen beim brüten.
Johannes Maas


Nebenbei bemerkt: Schon mal überlegt warum die Konzentration von SO2 (Schwefeldioxid aus Vulkanen) in der Luft nicht ständig zunimmt? Weil es mit der Luftfeuchtigkeit zur H2SO3 Bildung kommt (Schweflige Säure),
die regnet ab und vertreibt als stärkere Säure die wesendlich schwächere Kohlensäure aus ihren Salzen und setzt somit auch diesen Teil in CO2 um.

Wenn man bei Vulkanausbrüchen nur die CO2-Menge berücksichtigt dann ist das sicherlich falsch. Bei Waldbränden ist das genau so - auch Pflanzen enthalten Schwefel. Wo wir gerade Erbsen zählen.

Ein Gruß an alle Mit und Widerstreiter
Johannes Maas
E.-Mail 16.03.2003


Warum ist der Temperaturverlauf auf der Venus linear,
obwohl diese nur "klimarelevante" Gase beherbergt?

Alle Gase auf der Venus sind oberhalb ihres Tripelpunktes.

Kann es sein, dass auf der Erde, wäre da nicht die gewaltige Transportleistung des Wasserdampfes in die Stratosphäre schlappe 400°K also über 100°C herschen würden?

Kann es sein, dass mit dem Wärmetransport doch nicht alles verstanden wurde?

Kann es sein, dass die gesamte Energie (rd 0.73Kwh/Ltr.), die in all den Wassermassen der Flüsse steckt, in Form von Wärmestrahlung unseren Planeten verließ?

Viele Grüße an alle Mit und Widerstreiter.
Johannes Maas

venus.jpg (19221 bytes)

Und hier die Antwort dazu:

Lieber Herr Maas,

da braucht nicht viel erklärt zu werden. Brechen Sie die Temperaturverläufe an der Grenze der Troposphäre, von unten her kommend, einfach ab. Im Bereich der Troposphäre haben wir Wärme, deren Kennzeichen "Temperatur" mit einem Thermometer, das keiner Einstrahlung ausgesetzt sein darf, gemessen werden kann. Das Thermometer mißt die Temperatur im thermischen Gleichgewicht. Der Wärmeübergang vom umgebenden Medium zum Thermometer geschieht durch Konvektion.

Oberhalb der Troposphäre gibt es keine ausreichende und mit steigender Höhe überhaupt keine Konvektion mehr. Somit ist auch keine Temperatur im Sinne von "Wärme" mehr feststellbar. Das bedeutet natürlich nicht, dass, hielte man dort ein Thermometer in die Gegend, nichts mehr angezeigt würde. Die Insassen von MIR und ISSS haben das ganz gut feststellen können. Im Schatten der Erde kühlt deren Anzug-Oberfläche auf, ich glaube -130 Grad C ab, auf der Sonnenseite der Erde haben sie auf der von der Sonnen beschienenen Anzugseite, ich glaube mich zu erinnern, +170 Grad C, auf der nicht von der Sonne beschienenen, der Erde zugewandten Seite dagegen Oberflächentemperaturen von deutlich unter 0 Grad C. Es handelt sich aber stets um Oberflächentemperaturen, die sich aus dem Strahlungsgleichgewicht ergeben, von "Wärme" kann man da nicht sprechen.

Wenn in den von Ihnen gezeigten Diagrammen Temperaturverläufe vom Boden kommend bis in die Höhe von 300 km (ISSS ca 400 km) eingezeichnet sind, wobei über der Erde da 1000 K erreicht werden, dann bedeutet das auch nur, dass hier Dummköpfe Bildchen gemalt haben, ohne zu wissen, wa sie tun. Und auch, welches unverstandene Zeug heutzutage als Wissenschaft unter die Menschheit gestreut und "peer-reviewed" veröffentlicht wird.

Glücklicherweise sind aber nicht alle so dämlich. Denn, wäre es so, wie auf dem Bildchen (ich möchte das Wort Diagramm nicht benutzen, es klänge zu würdevoll), dann wären sämtliche Insassen von MIR und ISSS bisher als geröstete Leichen zurückgekommen. Dies ist nicht passiert. Aber die NASA und auch die Russen wußten das vorher schon, was sie da oben erwartet und dass sie eine reelle Chance haben, da oben nicht "verbraten" zu werden. Immerhin hatten die Astronauten Anzüge für ihre Spaziergänge verpaßt bekommen, die die Unannehmlichkeiten des Aufenthaltes in 400 km Höhe auf ein ertägliches Maß absenken konnten.

Eine andere Erkärung brauche ich da nicht zu liefern. Aber wenn Sie sich nochmal die Grundlagen für den Temperaturverlauf in der Troposphäre ansehen wollen, dann finden Sie diese hier:
"The Thermodynamic Atmosphere Effect - stepwise explained"
http://www.geocities.com/atmosco2/atmos.htm   bzw.
"Der thermodynamische Atmosphäreneffekt"
http://people.freenet.de/klima/indexAtmos.htm .

Besten Gruß, für Weiterempfehlung bin ich dankbar
Heinz Thieme

E-Mail vom 04.08.2003

Die Seiten:

:: A.v. Alvensleben: Kohlendioxid und Klima

:: Alfons Baier, Aspekte zur "Klimakatastrophe"
:: Umweltphysik: Fakten von E.G. Beck
:: Prof. Dr. Gerhard Gerlich Aufsätze
:: Kommentar zum Artikel „Der große Schwindel“
:: IWOE, Klimakatastrophen-Märchen und Landschaftsgestaltung
:: Klima + Politik = Nepp + Abzocke, Klima-Betrug
:: Klima Zahlen und Fakten, 2007 + 2008
:: Aufsätze von Prof. Horst Malberg
:: Die Klimakatastrophe im Wandel der Zeit
:: Neues vom Öko-Narrenhaus
:: Dr. Thüne: Ökodiktatur, Treibhauseffekt
:: Irrtümer in der Klimatologie, CO2, Treibhauseffekt
:: Windkraftanlagen - sündhaft teuer und nutzlos