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Klimafakten
(gesammelt 2008)

Linktipp:

"Rekordschmelzen" erfinden, Neuvereisung verschweigen



Faksimile aus dem Zeitschriftenartikel

"Abbildung 1A
Die diesjährige "Rekordschmelze" im Nordpolarmeer ...
Abbildung 1B
... und die diesjährige neue Rekordvereisung
... Diese rekordverdächtige Neuvereisung wird in den Medien nicht erwähnt und nur beiläufig auf der Webseite des National Snow and Ice Data Center gemeldet.."

Auf einen Artikel von Gregory Murphy in der Neuen Solidarität wies am 03.01.2008 Hr. Voortman hin:

"Al is de leugen nog zo snel ...

Beste lezer,

Aan de vooravond van de klimaatconferentie op Bali werd via diverse media groot alarm geslagen over het Noordpoolijs, dat in historisch ongeëvenaard tempo zou wegsmelten en op een termijn van enkele decennia helemaal zou zijn verdwenen. Bron van deze paniekzaaiende berichten waren onder andere publikaties van Nicholas Kristof ('The Big Melt') en Andrew Revkin ('Arctic Sea Ice Melting Faster, Study Finds' en 'Scientists Report Severe Retreat of Arctic Ice').

Mogelijk nog volledig in de ban van het rond 'Bali' in verhevigde mate gepropageerde 'consensus-denken' over klimaatveranderingen, verzuimden al te veel publicisten en journalisten te rade te gaan bij onafhankelijke, kritische wetenschappers die hen van contra-expertise hadden kunnen voorzien.

Een Duitse relatie, Theo Eichten, attendeert ons nu op een artikel van de hand van Gregory Murphy dat gisteren is verschenen in Neue Solidarität onder de titel 'Die grosze arktische Eisschmelze: alles ungerechtfertigte Panikmache'. Een pdf van zijn kritische analyse hechten wij aan dit attenderingsbericht.

Murphy schetst op verhelderende wijze de cyclisch verlopende processen waarin het Noordpoolijs beurtelings afsmelt en weer aangroeit, gebruikmakend van voor een ieder toegankelijke publicaties, satellietbeelden, grafieken en schema's, alsmede een historische kaart van Roald Amundsens eerste vaart langs de Noordwestpassage in 1906.
Een 'door de mens veroorzaakte globale opwarming' blijkt van geen betekenis te zijn als verklaring van wat er rond de Noordpool gebeurt.

U kritische zin en veel wijsheid toewensend in 2008, met vriendelijke groet,

Arend Jan Voortman"


Nun ist das ja nichts Neues, dass die Klimakatastrophenapokalyptiker selektiv berichten (bzw. berichten lassen) und die gleichgeschaltete Journaille nachkaut ohne zu hinterfragen. Die Daten der NOAA sind ja frei zugänglich und ob viel oder wenig Eis vorhanden ist, kann jeder selber sehen. Hier finden Sie so ziemlich alles, was Sie dazu wissen sollten.



Eis- und Schneeflächen, Daten und Grafik: NOAA


Wie in "Des Kaisers neue Kleider" der kleine Junge feststellte, dass der Kaiser nackt da stand, könnte ja nun der Laie meinen: na, eigentlich sollte es niemanden überraschen, wenn es im Sommer zur Schmelze kommt und wenn es im Winter gefriert.


            

Bild 1: bitte anklicken (animgif 600 kB)        Bild 2: wie Bild 1, aber langsamer
                                                                          (neudeutsch slow motion)

Die Bilder zeigen im zeitlichen Ablauf vom 01.01.2001 bis zum 01.01.2008 den Umfang von Eis und Schnee auf der Nordhalbkugel. Die Sprünge im Zeitraffer betragen je ein Quartal (01.01.-01.04.-01.07.-01.10-...).

Eines kann man mit Sicherheit erkennen: das Eis nimmt ab, das Eis nimmt zu. Alle Jahre wieder.

DIMaGB
12.01.2008

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Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
FAZ, Redaktion@faz.de

Lesermeinung zum Beitrag von Stefan Rahmstorf über Klimawandel:
„Medien betreiben Desinformation“ FAZ, 18.1.2008

Die Strategie, mit der Rahmstorf seine Gegner diskreditiert, folgt genau dem Muster von Desinformation, das er den sogenannten Klimaskeptikern unterstellt:

1) ‚Klimaskeptiker sind bezahlte Lobbyisten’: In Wirklichkeit sind viele Klimaskeptiker emeritierte, und daher unabhängige Wissenschaftler, ganz im Gegensatz zu Rahmstorf selbst. Sollte sich zweifelsfrei herausstellen, dass der Mensch mit dem Klimawandel der Gegenwart nichts zu tun hat, dann hätte sein mit jährlich mehreren Millionen Euro Steuergeld ausgestattetes Institut seine Existenzberechtigung verwirkt. Kein Wunder also, dass Rahmstorf die Idee des menschengemachten Klimawandels mit Zähnen und Klauen verteidigt.

2) ‚Klimaskeptiker informieren selektiv’: Genau das kann man von Rahmstorf selbst sagen. In seinem Buch „Der Klimawandel“ stellt er zwar die schöne Korrelation zwischen Temperaturverlauf und CO2-Konzentation in der Atmosphäre während der letzten (Zwischen)-Eiszeiten dar. Kein Wort aber über Ursache und Wirkung: CO2 folgte regelmäßig der Temperatur mit einer Verzögerung von ein paar hundert Jahren, konnte also den Temperaturverlauf nicht verursacht haben. Diese Information zu unterschlagen ist gezielte Irreführung des Lesers.

3) ‚Informationen von Klimaskeptikern sind falsch’: Das Gleiche lässt sich guten Gewissens der ‚Mainstream-Klimaforschung’ unterstellen. Man muss nur an die berühmte Hockeystick-Kurve erinnern, die Rahmstorfs IPCC-Kollege Mann mit seinen Mitarbeitern entwickelte und die im dritten Weltklimabericht werbewirksam herausgestellt wurde. Diese Kurve sollte einen flachen Temperaturverlauf über die letzten 1000 Jahre mit einem plötzlichen und rapiden (menschengemachten) Temperaturanstieg im 20. Jahrhundert glauben machen. Inzwischen wurde den Autoren Fälschung, mindestens aber Riesenschlamperei im Umgang mit wissenschaftlichen Daten und Methoden nachgewiesen. Rahmstorfs plastische Modelle sind aber bestens in der Lage, diesen irreführenden, angeblich ‚historischen Temperaturverlauf’ zu rekonstruieren.

4) ‚Zweifel an der anthropogenen Ursache des Klimawandels sind nicht Ausdruck gesunder Skepsis sondern einer festgefahrenen Meinung, die sich durch kein Sachargument erschüttern lässt’: Rahmstorf selbst ist wohl entgangen,

• dass seit 1998 kein weiterer Temperaturanstieg erfolgte, während der CO2-Gehalt in der Luft weiterhin anstieg (das ist ein nicht unbedeutender Zeitraum seit 1980, also seit die globale Erwärmung menschengemacht sein soll),
• dass im Nordsommer des Jahres 2007, während die arktische Eisdecke zurückging, die Eismassen der südlichen Hemisphäre eine Rekordausdehnung erfuhren,
• dass in den 1930-er Jahren der Arktische Eisschild ähnlich stark zusammengeschrumpft war wie im Jahre 2007,
• dass die Südhemisphäre einen ungewöhnlich kalten Winter im vergangenen Jahr erlebte, z.B. mit Schneefall im Buenos Aires (erstmals seit 89 Jahren),
• und dass sich auch auf der Nordhemisphäre der Winter früh und in mehreren Regionen (z.B. Sibirien, Afghanistan, Griechenland) mit rekordverdächtigen Kältewellen einstellte.

Es könnte also der Zeitpunkt gekommen sein, dass Prof. Rahmstorf sich warm anziehen muss. Vielleicht hat er dies ja schon erkannt und versucht daher die Schließung oder Umorientierung seines Instituts für Klimafolgenforschung durch die geforderte Selbstzensur der Presse, mit dem gewählten Begriff „Qualitätskontrolle“ beschrieben, noch um einige Jahre hinauszuzögern.

Dr. Albrecht Glatzle,
Filadelfia, Fernheim, Paraguay
www.inttas.org
18.01.2008

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Wissenschaft

"... das Instrumentarium der Naturwissenschaft reicht nicht aus, um absolute Wahrheiten zu formulieren. Die Wissenschaft ist auf Modellbildungen bzw. Hypothesen angewiesen. Hypothesen können nie verifiziert werden, sondern allenfalls falsifiert werden. Um die Akzeptanz einer Hypothese zu begründen, muß die Plausibilität der Hypothese belegt werden. Jeder echte Wissenschaftler bemüht sich deshalb um die Falsifizierung seiner Hypothesen. Wenn dies nicht gelingt, steigt die Wahrscheinlichkeit, daß die Hypothese richtig ist. Professor Rahmstorf versucht, seine wissenschaftlicheen Hypothesen durch Medienpropaganda zu verifizieren. Das macht die Sache verdächtig. Ich behaupte nicht, daß sich die Klimakatastrophen-Hypothese falsifizieren läßt. Es gibt jedoch eine Reihe von schwerwiegenden Gründen, die gegen diese Hypothese sprechen. Ihre Formulierung "wenn diese doch nun leider wahr ist" ist keine wissenschaftliche und deutet auf erkenntnistheoretische Defizite hin. Solche Ausdrucksweise erhöht die Unwahrscheinlichkeit der Hypothese."

Dr. Hans Penner, 21.01.2008

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Klimawandel ist unvermeidbar
Lesermeinung von Dr. Albrecht Glatzle,
glatzle@chaconet.com.py

Der Überschrift dieses Artikels von Wilfried Giesbrecht in der Dezemberausgabe von Menno Aktuell aus Anlass der Vorstellung des UN-Berichts über den Klimawandel in Paraguay stimme ich uneingeschränkt zu. Wenn aber der Klimawandel unvermeidlich ist, wie kann dann die Studie der Vereinten Nationen zu dem Schluss kommen, die Ursache des Klimawandels sei ein ethisches Problem: Man habe die technologischen und finanziellen Mittel, das Klima zu beherrschen, es fehle nur an Dringlichkeitsgefühl und menschlicher Solidarität, diese Maßnahmen auch durchzusetzen?

Seit knapp einem Jahr befasse ich mich ziemlich intensiv mit dem Thema Klimawandel. Je mehr ich lese und je tiefer ich einblicke, desto mehr werden mir die offiziellen Schreckensnachrichten und die Anmaßung der Beeinflussbarkeit des globalen Klimas überdrüssig. Es erinnert mich an den Turmbau zu Babel, wenn der kleine Mensch, der es unter Nutzung modernster Technologie gerade mal schafft, das Wetter für 5 Tage im voraus mit einiger Sicherheit vorherzusagen, sich einbildet, das globale Klima der nächsten 100 Jahre berechnen oder gar beherrschen zu können. Immer mehr Wissenschaftler sind der Übertreibungen in Sachen Klimahysterie müde und distanzieren sich von der Ideologie des menschengemachten Klimawandels, der angeblich unweigerlich in die Katastrophe führe. Wer die Zeichen der Zeit erkennt, hat schon gemerkt, dass dieses Dogma, kaum erst vom Weltklimarat (IPCC) als unumstößliche wissenschaftliche Erkenntnis verkündet, schon wieder ins Wanken geraten ist. Umlernen ist immer schwer und dauert seine Zeit, aber ich bin sicher, in 10, spätestens 20 Jahren werden auch die hartnäckigsten Dogmatiker nur noch lächeln und den Kopf schütteln (oder empört sein? oder sich schämen?) über die abstrusen Irrtümer, denen die - ach - so aufgeklärte Menschheit der Gegenwart erlegen ist. Bleibt nur zu hoffen, dass die Erkenntnis des offensichtlichen Missbrauchs des Umweltschutzgedankens und des Vorsorgeprinzips durch die Politik und durch vermögende und daher mächtige Nichtregierungsorganisationen (NGOs) nicht in das andere Extrem ungehemmter Naturausbeutung ausschlägt. Der Umweltschutzgedanke wird missbraucht, wenn z.B. das CO2, die Grundlage allen Lebens, als Schadstoff diskreditiert wird, und das Vorsorgeprinzip wird missbraucht, wenn mit Argumenten ethischen Wohlverhaltens der Menschheit Milliardenopfer zur Beeinflussung des unbeeinflussbaren Klimas zugemutet werden oder wenn der Fortschritt durch vage Ängste vor minimalen Risken be- oder sogar verhindert wird.

Wer „Klimaschutz“ zu einer Sache der Ethik erhebt, muss sich zunächst die Frage nach der Machbarkeit des Vorhabens und dann nach dem Ethik-Maßstab gefallen lassen, der an die vorgeschlagenen Maßnahmen angelegt wird. NGOs und die deutsche Politik setzen auf erneuerbare Energien. Diese sind im Wesentlichen Biobrennstoffe, Wind- und Solarenergie. Im Jahre 2007 wurden in Europa 4 Millionen und in den USA etwa 20 Millionen Tonnen Biobrennstoffe vor allem aus Brotgetreide und Zuckerpflanzen hergestellt. Die zunehmende Konkurrenz um verfügbare Anbauflächen hat innerhalb eines Jahres zu einer Verdopplung des Weltmarktpreises von Mais geführt. Kaum ein Erzeuger von Nahrungsmitteln jeglicher Art (auch von Rindfleisch auf Weidebasis) wird sich über steigende Getreidepreise beklagen, weil dadurch automatisch auch die Preise anderer Produkte wie Fleisch und Milch in die Höhe gezogen werden. Die Folgen dieser Politik für die Ernährungssicherheit der Menschheit und die Gesundheit der Umwelt stehen jedoch auf einem ganz anderen Blatt.

Zur Mitte des angefangenen Jahrhunderts wird von einem weltweiten Jahresbedarf von etwas über 30 Trillionen Kilowattstunden an elektrischer Energie ausgegangen. Sollte dieser Bedarf im Interesse des Klimaschutzes im Wesentlichen durch erneuerbare Energien abgedeckt werden (je 1/3 durch Biobrennstoffe, Solarenergie und Windenergie), dann betrüge nach heutigem Technologiestand der Flächenbedarf für den Anbau von Biobrennstoffen etwa 30 Million km2 und für Windräder und Solarpanelle zusätzlich etwa eine Million km2. Dies entspräche etwa der Fläche von Südamerika, China und Indien zusammen. Die angebliche Ethik eines solchen Vorhabens bedarf keines weiteren Kommentars.

So sinnvoll eine Diversifizierung der Energieversorgung der Menschheit und eine Steigerung des Wirkungsgrads der Energie- und Ressourcennutzung auch sind, die Menschheit ist nicht unbedingt auf erneuerbare Energien angewiesen. Nach den mir zur Verfügung stehenden Informationen reichen die bekannten Vorkommen an fossilen Energieträgern auch bei weiter steigendem Bedarf noch für etwa 200 Jahre. Bei Nutzung der bekannten Uranvorkommen kann man bei Wiederaufbereitung der abgebrannten Brennstäbe (die freilich auch Risiken beinhaltet) von genug Energie aus Kernkraft für ein paar Tausend Jahre ausgehen. Und mit der Wasserstoff-Kernfusion, deren wirtschaftliche Nutzung bei heutigem Technologiestand noch nicht möglich ist, wäre praktisch eine unbegrenzte Versorgung der Menschheit mit sauberster Energie möglich. Diese Überlegungen zeigen, worauf sich Forschung und Entwicklung konzentrieren sollte.

Zurück zum Klimaschutz. Er ist unnötig und unmöglich. Im Folgenden wird kurz zusammengefasst, was ich gelernt habe, seit ich die Klimadebatte kritisch verfolge:

1) Die Erde wurde schon immer von großen und kleineren Klimaschwankungen heimgesucht, lange bevor der Mensch die Ursache dafür sein konnte. Zuletzt wurde ein leichter aber ungleichmäßiger Anstieg der mittleren Globaltemperatur um etwa 0,7oC zwischen 1850 und 1998 beobachtet. Nach 1998 ging die Temperatur wieder zurück mit statistischer Temperaturkonstanz seit 2001. Zu Beginn des Jahres 2007 war von Wissenschaftlern und Medien prognostiziert worden, es werde das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Es wurde in absoluten Zahlen zum kühlsten seit dem Jahr 2000.

2) Der Sommer des Jahres 2007 war durch einen starken Rückgang der arktischen Eisdecke gekennzeichnet (der stärkste Rückgang seit Beginn der Satellitenbeobachtungen im Jahre 1979). Gleichzeitig erfuhren jedoch (unbeachtet von den Medien) die antarktischen Eismassen eine niemals gekannte Rekordausdehnung. Die Südhalbkugel hatte einen sehr kalten Winter, und sogar in Buenos Aires schneite es erstmalig seit 90 Jahren wieder. Stationsdaten aus der Arktis (die allerdings nicht flächendeckend sind) lassen die begründete Annahme zu, dass in den 1930-er Jahren die Eisdecke noch weiter geschrumpft war als im Nordsommer des vergangenen Jahres, und Satellitenaufnahmen von Anfang Dezember 2007 zeigen eine rekordverdächtige Wiederausdehnung der Arktischen Eisdecke. In den ersten Tagen des Jahres 2008 wurde die völlig außergewöhnliche Temperatur von 20oC unter Null in Griechenland gemessen und das sonst milde Spanien versank unter einer Schneedecke. Jede Katastrophenstimmung in Bezug auf die Erderwärmung ist fehl am Platz.

3) Warmzeiten waren immer Blütezeiten. Während des mittelalterlichen Klimaoptimums mit höheren Temperaturen als heute besiedelten die Wikinger Grönland. Neufundland bezeichneten sie als Weinland. Auf der Schwäbischen Alb lag die Höhengrenze für Weinbau 200 Meter über der heutigen. Verschiedene Alpenpässe waren eisfrei (wie z.B. das Schnidejoch in der Schweiz) und ermöglichten daher einen regen Nord-Süd-Handel. In Europa gab es gute Ernten und relativen Wohlstand, der den Bau von mächtigen Kathedralen und Schlössern ermöglichte. Auch in China florierte die Sang-Dynastie. Eine brandneue Veröffentlichung aus China beschreibt die Vorteile der aktuellen Klimaerwärmung für die Chinesische Landwirtschaft.

4) Kaltzeiten waren dagegen stets gekennzeichnet durch Missernten, Hungersnöte, seuchenhafte Krankheiten, Hexenverbrennungen (weil man die Schuldigen suchte), sowie Völkerwanderungen, und die prähistorischen Eiszeiten von Artensterben und Ausdehnung der Wüsten. Die viel beschworene Gefährdung des Eisbären durch die aktuelle Klimaerwärmung entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Redlichkeit: Eisbären haben die letzte Zwischeneiszeit überlebt, während der Nilpferde im Rhein und in der Themse schwammen. In den 1950-er Jahren gab es noch etwa 5000 Eisbären in der Arktis. Heute ist die Population auf etwa 25.000 Individuen angewachsen. Von 13 Populationen in Kanada nehmen 9 zu. Zwei gehen zurück aufgrund von Nahrungskonkurrenz mit Menschen um Robben und Fische. Die restlichen 2 Populationen sind stabil.

5) Es gibt gute theoretische Gründe für die Annahme einer Beeinflussung der Atmosphärentemperatur durch Treibhausgase. In der Praxis konnte jedoch dieser vermutete ursächliche Zusammenhang nie nachgewiesen werden. Es gab Zeiten in der Erdgeschichte mit einem Vielfachen an CO2 der heutigen Konzentration bei niedrigeren Temperaturen als heute und umgekehrt. In den Modellen wird der Treibhauseffekt überschätzt. Das wirkliche Klima ist viel komplexer als es die besten Theoretiker auf den schnellsten und leistungsfähigen Rechnern nachvollziehen können. Es ist eben im wahrsten Sinne des Worts unberechenbar.

6) Die Funktionäre des Weltklimarats der UNO (IPCC), die für die Erstellung der Zusammenfassung des Weltklimaberichts verantwortlich sind (Summary for Policy Makers = SPM), sind voreingenommen und verlieren zunehmend an Glaubwürdigkeit, je mehr über ihre Machenschaften bekannt wird. Hier einige Beispiele:

- Der IPCC verwendet für seine Temperaturkurven nur die Daten von Bodenstationen. Wegen der hohen Unterhaltskosten und weil immer mehr Daten von Satelliten aus gemessen werden, werden aber immer mehr Stationen geschlossen. Außerdem sind Bodenstationen sehr ungleich über die Erdoberfläche verteilt. Die meisten von ihnen sind vom sogenannten urbanen Hitzeinsel-Effekt betroffen, d.h. ursprünglich in der freien Landschaft erstellt, wurden sie in wachsenden Städten nach und nach umbaut, wodurch natürlich die Norm der Messbedingungen verletzt wurde und künstlich erhöhte Durchschnittstemperaturen gemessen wurden. Temperaturmessungen von Satelliten aus (60.000 pro Tag, gleichmäßig über den Globus verteilt) weisen eine moderatere Globaltemperaturentwicklung auf, als der IPCC der Welt glauben machen will.

- Alle treibhausgasorientierten Klimamodelle stimmen darin überein, dass der Temperaturanstieg in der Troposphäre über den Tropen höher sein müsste als an der Bodenoberfläche. Das ist jedoch nicht der Fall und wird sogar in den Fachberichten des IPCC richtig dargestellt. In der SPM bleibt diese wesentliche Tatsache jedoch unerwähnt.

- Auch sonst waren die IPCC-Funktionäre sehr selektiv bei der Auswahl ihrer Information und vor allem der von den wissenschaftlichen Autoren genannten Wahrscheinlichkeiten für eine weitere Erderwärmung. Die in der Summary for Policy Makers (SPM) und in den Medien genannten Wahrscheinlichkeiten liegen weit über dem, was die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler unterschreiben würde.

- Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Beiträge der Wissenschaftler vom IPCC eigenmächtig und sinnentstellend verändert wurden und zwar immer in der einen Richtung, um einen menschengemachten Klimawandel nachweisen (oder vortäuschen) zu können.

- Dagegen spielt der IPCC den Einfluss der Sonne auf Klimaschwankungen gezielt herunter. Er lässt nur direkte Einstrahlungseffekte der Sonne gelten, die nur sehr geringen Schwankungen unterliegen. Aber im Falle der Treibhausgastheorie werden ohne guten Grund riesige indirekte Verstärkungseffekte für die Temperatur in den Klimamodellen zugelassen. Neuere wissenschaftliche Arbeiten, die sehr einleuchtende, aber komplexe indirekte Wirkungen der Solaraktivität auf das Klima der Erde aufzeigen, wurden vom IPCC ignoriert. Übrigens ist die schlafende Sonne nach fast drei Jahren Ruhepause wieder erwacht. Der 24. Sonnenfleckenzyklus, der von der Menschheit genau beobachtet wird und zwischen 9 und 13 Jahren dauern kann, hat mit einem winzigen Sonnenflecken am 4.1.2008 begonnen. Die lange Pause der Solaraktivität verspricht einen relativ langen, aber nicht sehr intensiven Sonnenszyklus. In der Vergangenheit waren solche Umstände in der Regel von einem kühleren Klima auf der Erde begleitet.

- Im dritten Weltklimabericht von 2001 wurde eine Temperaturkurve der letzten 1000 Jahre groß herausgehoben. Sie ähnelt einem Hockeyschläger, verläuft zunächst fast flach und steigt dann plötzlich im 20. Jahrhundert steil an. Durch die Initiative zweier Kanadischer Statistiker (und später weiterer Wissenschaftler) konnten den Autoren dieser Grafik Fälschung, mindestens aber Riesenschlamperei im Umgang mit wissenschaftlichen Daten nachgewiesen werden. Die Absicht war es wohl, das Mittelalterliche Klimaoptimum auf dem Papier verschwinden zu lassen, um dadurch den angeblich menschlichen Einfluss auf die Temperaturentwicklung der Gegenwart herausheben zu können. Der IPCC hat sich für diesen markanten Fehlgriff nie entschuldigt, im Gegenteil, im neuen Weltklimabericht von 2007 findet sich eine diplomatische Formulierung, durch die die Autoren der gefälschten Grafik sogar eher noch gedeckt werden. Die Grafik selbst wird im neuen Bericht jedoch nicht mehr gezeigt.

- Auch die jährlichen Mammutveranstaltungen zum Thema Klimawandel mit jeweils 10.000 bis 15.000 Teilnehmern, zuletzt im Dezember 2007 auf der Indonesischen Ferieninsel Bali, tragen nicht gerade zur Vertrauenswürdigkeit des Veranstalters IPCC bei. Im Durchschnitt setzten die Delegierten von Regierungen und mächtigen umweltorientierten Nichtregierungsorganisationen (ohne Wählermandat und ohne Steuerbelastung!) durch Ihre vorweihnachtliche Reise in die Ferienidylle und durch ihr angenehmes Leben in Fünf-Sterne-Hotels auf Bali etwa 4 Tonnen CO2 pro Person aus fossilen Energieträgern frei, also genau das Doppelte von dem, was Frau Merkel aus Gründen des Klimaschutzes jedem Erdenbürger an jährlichem CO2-Ausstoss zugestehen will. Schon dies zeigt, dass die geforderten Einschränkungen bei Energieverbrauch und Lebensstandard vor allem für andere Menschen gelten sollen. Man vermeide daher bitte den Begriff Ethik beim so genannten Klimaschutz!!!

Weiterführende Literatur:

Blüchel, K.G. (2007): Der Klimaschwindel: Erderwärmung, Treibhauseffekt, Klimawandel – Die Fakten. Bertelsmann Verlag, München

Gärtner, E.L. (2007): Öko-Nihilismus: Eine Kritik der Politischen Ökologie. TvR Medienverlag, Jena.

Hug, H. (2006): Die Angsttrompeter: Dioxin im Frühstücksei, Pestizide überall und trotzdem leben wir immer länger. Die Wahrheit über die Gefahren aus der Umwelt. Signum Verlag, München.

Klaus, Vaclav - Tschechischer Präsident (2007): Blauer Planet in Grünen Fesseln. CGS-Verlag, Wien.

Lüdecke, H.-J. (2008): CO2 und Klimaschutz: Fakten – Irrtümer – Politik. Bouvier Verlag, Bonn.

Maxeiner, D. (2007): Hurra, wir retten die Welt! Wie die Politik und die Medien mit der Klimaforschung umspringen. wjs Verlag, Berlin.

Singer, F. and D.T. Avery (2008): Unstoppable Global Warming Every 1500 Years. Rowman Ltd., New York.

Svensmark H. and N. Calder (2007): The Chilling Stars: A New Theory of Climate Change. Icon Books Ltd., Cambridge.

07.01.2008

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ARAG Deutschland Trend:
Deutsche können sich für den Klimaschutz nur schwer erwärmen

• Lediglich etwas mehr als ein Drittel der Deutschen befürworten nationale Maßnahmen zum Klimaschutz
• Nur 25,8 Prozent sprechen sich für einen deutschen Druck zur Einleitung internationaler Maßnahmen aus

Vor dem Beginn der Weltklimakonferenz auf Bali am kommenden Wochenende zeigt sich eine hohe Reserviertheit der deutschen Bevölkerung beim Klimaschutz. Das Thema ist ein gutes Stück davon entfernt, eine mehrheitliche Betroffenheit auszulösen. Besonders auffallend ist ein deutliches Nord-Süd-Gefälle bei den Ergebnissen. Im ARAG Deutschland Trend wurden mehr als 1000 Deutsche aus der so genannten bürgerlichen Mitte, also Facharbeiter,
leitende Angestellte und Selbstständige, nach der Bedeutung des Klimaschutzes befragt.

Das Thema Klimawandel und Klimaschutz ist in der Mitte der Bevölkerung zwar angekommen, aber es löst nicht die Reaktionen aus, die man von den gemeinhin für sehr umweltbewusst geltenden Deutschen erwarten würde. Fast zwei Drittel der Befragten (68,7 Prozent) lehnen eine Einleitung nationaler Maßnahmen zum Klimaschutz im kommenden Jahr ab. Lediglich in der Gruppe der leitenden Angestellten und Beamten befürworten immerhin 53,4 Prozent, dass in Deutschland im Jahr 2008 etwas Konkretes zum Klimaschutz getan wird.

Die große Mehrheit der wirtschaftlich starken bürgerlichen Mitte will im kommenden Jahr im privaten Umfeld keine eigenen Maßnahmen zum Klimaschutz treffen, obwohl sie es sich am ehesten leisten könnte. Mehr als 76 Prozent sehen keine Veranlassung, weniger Auto zu fahren oder eine bessere Energieausnutzung im Eigenheim in Angriff zu nehmen. Besonders drastisch ist das Nord-Süd-Gefälle, das der ARAG Deutschland Trend zu Tage fördert. Gerade einmal 15,2 Prozent der Süddeutschen würden eigene Maßnahmen zum Klimaschutz im privaten Rahmen ergreifen. In Norden der Republik liegt dieser Wert um 10 Prozentpunkte höher (25,2 Prozent). Nur rund 13 Prozent der Befragten in Süddeutschland halten ein Aufzeigen der Folgen des Klimawandels für das Leben in Deutschland überhaupt für erforderlich. In Norddeutschland halten immerhin mehr als 26 Prozent dieses Thema für wichtig.

Mit Blick auf den hohen Mediendruck der vergangenen zwei Jahre ist die spürbare Zurückhaltung der Befragten beim Thema Klimaschutz zunächst verblüffend. Die Ergebnisse deuten aber darauf hin, dass sich die Deutschen Umweltthemen zunehmend vorsichtiger annähern. Ein Interpretationsansatz hierfür ist: Die Bürger haben aus der Vergangenheit gelernt, dass der Gesetzgeber die Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen weitgehend auf die privaten Haushalte abwälzt (Ökosteuer, Müllgebühren). Offenbar sind die Bundesbürger der Meinung, bereits viel für die Umwelt zu tun und übertragen dieses Stimmungsbild auch auf das Thema Klimaschutz.

Pressemitteilung ARAG
Düsseldorf, den 30. November 2007



Welche Erwartungen hat die ‚Bürgerliche Mitte’ bezügl. des Klimawandels für 2008?
Übersicht gesamt
Befragung vom 29.10.-02.11.2007 durch TNS Emnid Medien- und Sozialforschung
im Auftrag der ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG
Grafik: ARAG

Kommentar:
Man kann es auch trivial ausdrücken: der Deutsche Michel hat mitbekommen, dass es nur um Abzocke geht - und er hat die Nase voll davon.
DIMaGB, 25.01.2008

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Schwerwiegende Fehler im IPCC Report 2007

Quelle: IIPCC, 2007: Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Solomon, S., D. Qin, M. Manning, Z. Chen, M. Marquis, K.B. Averyt, M.Tignor and H.L. Miller (eds.)]. Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA.
http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar4/wg1/ar4-wg1-faqs.pdf

Ernst-Georg Beck, Dipl. Biol. 1/2008

Statement:

Der 4. Klimabericht des IPCC (Weltklimarat) 2007 der UNO enthält in wesentlichen Teilen falsche Informationen. Deshalb sind alle daraus abgeleiteten politischen Konsequenzen haltlos und ohne wissenschaftliche Basis. Alle Verweise und Diskussionen über mögliche Konsequenzen in Publikationen der Medien, Schulen und Universitäten beruhen auf Pseudowissenschaft. Politische und wirtschaftliche Aktivitäten gemäß den irrigen Behauptungen des IPCC müssen sofort beendet werden. Eine unabhängige, wissenschaftliche Debatte muss zur Aufklärung stattfinden.


1. Falsche Temperaturdaten:
a) Die Temperaturkurven S. 25 und 29 (pdf) seit 1960 beruhen hauptsächlich auf dem Wärmeinseleffekt, da besonders für die ansteigenden Temperaturen seit 1975 wenige in Städten liegende Stationen verwendet werden. Tatsächlich steigen die Temperaturen nicht wie gezeigt an, sie fallen weltweit laut Satelliten:
Nachweis: McKittrick; http://www.biomind.de/nogreenhouse/daten/McKittrickDec07.pdf
Satellitendaten ( siehe dort Seite unten): http://www.remss.com/msu/msu_data_description.html

b) Die gezeigten Kurven S. 29 (PDF, S. 121 IPCC) enden alle 2001. Warum im Bericht 2007, wo doch der letzte IPCC Bericht 2001 erschien?
Weil die mittlere Erdtemperatur seit 1998 nicht mehr steigt, sondern fällt! Treibhauseffekt?
Nachweis: Hier der Lieferant der IPCC-Temperaturdaten CRU (England), Jones et al.
http://www.cru.uea.ac.uk/cru/data/temperature/ (rechts die Temperaturen anklicken)

2. Falsche CO2 / Methan-Daten:
Die Kurven des CO2 und Methans sind teilweise falsch bzw. irreführend dargestellt.
CO2 war in den letzten 200 Jahren stark schwankend mit Konzentrationen wie heute um 1825, 1857 und 1942. Methan stagniert seit langem und fällt seit 2007,also wirkt es nicht als Treibhausgas:
Nachweis: CO2: http://www.biokurs.de/treibhaus/180CO2_supp.htm
Methan: NOAA 2006 http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Methane-global-average-2006.jpg

3. Weniger Hurrikane:
Behauptung S. 15 "Tropical storm and hurricane frequencies vary considerably from year to year, but evidence suggests substantial increases in intensity and duration since the 1970s....... Specifically, the number of category 4 and 5 hurricanes increased by about 75% since 1970."

Dies ist nur ein Teil der Wahrheit bzw. falsch: Die Anzahl der Hurrikane mit maximaler Stärke war in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts am stärksten.
Nachweis: NOAA 2007 http://www.biokurs.de/treibhaus/CO2-Dateien/hurricane3.jpg

4. Kein Meeresspiegelanstieg:
Die Kurve S. 19 ist irreführend und entspricht dem Tunnelblick des IPCC alles auszublenden was nicht in die Hypothese passt. Derzeit steigen keine Meersspiegel!
Nachweis: Prof. N.A. Mörner http://www.co2science.org/scripts/CO2ScienceB2C/articles/V7/N5/C3.jsp

5. Kein Konsens:
Der gesamte IPCC-Bericht ist im wesentlichen Teil, der den menschengemachten Klimawandel betrifft genau von 5 Personen begutachtet worden. Die Behauptung, er sei im Konsens von 2500 Wissenschaftlern entstanden ist falsch.
Nachweis: John McLean http://mclean.ch/climate/IPCC_review_updated_analysis.pdf


Die Kritik in Bildern (Quellen siehe oben):

Temperaturen:

Kommentar: Wieso zeigt das IPCC 2007 nur Daten bis 2001? Antwort siehe rechts!

CO2 und Methan:



Hurrikane:



02.02.2008


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Januar 2008 war der kälteste Monat seit 1995

Nach den veröffentlichten globalen Monatstemperaturen von NASA-GISS war der Monat Januar 2008 der Kälteste seit 1995. Der Wert lag bei nur 0,12° über dem globalen Durchschnitt von 1951-1980, nach den Satellitendaten von UAH sogar um 0,05 Grad darunter.
Und wieder wird dies totgeschwiegen in der deutschen Presse, denn es passt nicht zur angeblichen Klimakatastrophe und dem "Klimakiller" CO2. Fakten sind unwichtig - nur der Glaube zählt.

Dr. Dietrich E. Koelle
 

Ist der CO2-Astieg seit 2008 beendet?








Methan steigt schon lange nicht mehr.

Vielleicht habe ich doch das richtige Ergebnis mit der Sonne als Ursache der vorübergehenden Temperaturerhöhung (1989 bis 2007) gefunden. Eine Korrelationsrechnung zwischen Globaler Temperatur und CO2 ergibt den besten K-Koeffizienten bei einer Verzögerung von etwa 2 Jahren. So träge ist das Meer und IPCC noch mehr (ein Gedicht).

Dr.Borchert, April.08

siehe auch:
Klimawandel und Sonnenaktivität (Borchert, 02.2008)



Wie der Abbildung in der Anlage zu entnehmen ist, stagnierte die Globaltemperatur (Abweichungen vom Mittel nach Stations- und Satellitenmessungen) in den letzten 10 Jahren (seit Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls), bzw. zeigte sogar einen abnehmenden Trend, während CO2 in der Atmosphäre munter weiter anstieg. Plötzlich entdecken jetzt sogar "Klimaforscher" wie Prof. Latif aus Kiel eine "Pause" bei der Erderwärmung, nachdem sie noch vor einem Jahr unisono mit dem "unfehlbaren" Weltklimarat predigten, wir hätten nur noch ganze 15 Jahre Zeit um die Welt zu retten. Wann endlich merkt Frau Merkel, dass sie (aus Gründen der leichten Abzocke von Otto Normalverbraucher) auf das falsche Pferd gesetzt hat? Bald machen sich die Klimawandelapologeten aus Politik und Wissenschaft in ihrem vergoldeten Elfenbeinturm nur noch lächerlich!

Dr. Albrecht Glatzle
25.05.2008

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Klimafakten (gesammelt 2007)

Vor 1.000 Jahren war es wärmer als heute

Anlass für die Erstellung der Graphik war, dass man mit den AWI-Daten den Temperaturverlauf der letzten 1.000 Jahre zusammenhängend präsentieren kann. Dieser Verlauf wird in Gesprächen, Vorträgen, Interviews und Talk-Runden so gern als Hockeystick-Verlauf bezeichnet. Die AWI-Daten widerlegen diese Hockeystick-Annahme eindeutig.

Falls jemand zur Entstehung der Folie fragt: die Originalgraphiken aus der Veröffentlichung wurden kopiert, nebeneinander angeordnet und im Maßstab der Temperaturen exakt gleichgezogen. Beide originalen Temperaturskalen der Zeitabschnitte sind im Bild erhalten. Der Zeitmaßstab ist nach Augenmaß nur grob stimmig gezogen, denn auf diesen kommt es hier nicht an, sondern nur auf den Temperaturmaßstab! Es mussten noch in beiden Abschnitten die Flächen unter den Kurven einheitlich eingefärbt werden, um eine einheitliche Farbcodierung der Temperaturen zu erhalten und um falsche optische Eindrücke zu vermeiden. Jetzt ist die Darstellung wissenschaftlich korrekt.



Zur Erläuterung: Die kleine Zackenkurve links deutet an, dass es auch in der mittelalterlichen Warmzeit kurzzeitige "Zacken" wie heute gegeben hat, die aber von den Klimahistorikern nur in geglätteter Form rekonstruiert werden konnten. Um zu einem realen Temperaturvergleich zu kommen, darf man aber nicht den heutigen Zackenwert mit dem damaligen geglätteten Höchstwert vergleichen. Vielmehr muss man für das Mittelalter ähnliche Zackenausschläge unterstellen wie heute. Das ergibt für das Mittelalter höhere Spitzen-Temperaturen. (Alternativ könnte man auch die heutige Kurve glätten und mit dem geglätteten Mittelalter-Wert vergleichen, das Ergebnis wäre gleich: im Mittelalter war es wärmer!)

Den scheinbar exponentiellen Anstieg am rechten Ende der Kurve zwischen 1990 und 2000 sehen manche Forscher anders. Z.B. ist bei der viel zitierten HCCC-Kurve die Krümmung zwischen 1990 und 2000 genau andersherum, also mit fallender Tendenz. Zudem besagt der Verlauf ja nicht, dass es ab 2000 nicht wieder abwärts geht. Auch dies glauben viele Wissenschaftler.

Wir haben hier - von dem in höchsten Stellen gut angesehenen AWI - eine deutliche Übersicht zum Temperaturverlauf der letzten 1.000 Jahre, die der Wirklichkeit viel näher kommen dürfte als der Hockeystick. Diese absolut zitierfähige AWI Kurve können wir jederzeit unangreifbar einsetzen, wenn gesagt wird: "In den letzten 1.000 Jahren war es noch nie so warm, bei weitem nicht, wie heute". So ähnlich konnte man es noch gestern Nacht bei Phoenix hören.

Dr. J. Herold, 28.06.2007
Bezug: NZZ, Artikel vom 08.05.2007

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Zur atmosphärischen Gegenstrahlung (mal wieder)

Was die "Gegenstrahlung" betrifft, muss man denen recht geben, die damit meinen, dass IR-aktive atmosphärische Spurengase gemäß der Planck-Gleichung strahlen - weil sie eine bestimmte Temperatur haben. Das ist nichts neues. Dass diese "Gegenstrahlung" nur zu einem geringen Teil das Klima steuert, wird klar, wenn man sich den Abschirmungseffekt eines Paravents vor einem offenen Kaminfeuer vor Augen hält. Somit kommen zwei Mechanismen in Betracht:

a) Die atmosphärische Rückstrahlung (weitestgehend seit Goethes Zeiten ausgereizt - wg. der Besetzung der Rotationsschwingungsniveaus können bei CO2-Verdopplung nur noch geringfügige Beträge hinzu kommen - ca. 4 W/m2 bei 2 x CO2, wobei der natürliche TE bereits 324 W/m2 ausmacht. Diese knapp 4 W/m2 entsprechen lächerliche 1,2 % des Gesamtreibhauseffekts und nicht mehr!).

b) Die Wolkenabschirmung (http://isccp.giss.nasa.gov/climanal1.html). Da kommen schnell weit mehr als 4 W/m2 heraus. Merke: wenig Wolken = Warmzeit; viel Wolken = Kaltzeit. Näheres kennen Sie ja.

Viel interessanter wäre es, wenn wir einmal die Flusskorrekturen diskutieren würden. Bereits bei der Kopplung der Ozean-Oberflächen-Emission wird in die Computermodelle ein Flusskorrekturfaktor von bis zu 100 W/m2 (!) eingebaut. Dieser Korrekturfaktor ist gut 25-mal so groß wie der potentielle anthropogene TE. Die Feuchtigkeit wird mit einem Korrekturfaktor von ca. 20 W/m2 berücksichtigt und die Wolken kommen auf ca. 24 W/m2: http://www.oism.org/pproject/s33p36.htm#Message44   ***

Zu den Flusskorrekturen schrieb Ihr Kollege Cubasch einmal [Ulrich Cubasch, Phys. Bl. 51 (1995) 269]: „Man hat als Modellierer also die Wahl, entweder ohne Flusskorrektur mit einem unrealistischen Klimazustand zu operieren, oder die Flusskorrektur mit ihren Schwächen zu akzeptieren, dafür aber ein realistisches Klima zu erhalten.“ Wie kann man auf solch einer hundsmiserablen Physik basierend die Wirtschaft an die Wand fahren? Es ist unglaublich!

Gerade heute haben in der Welt, die Abgeordneten ... den IPCC in den höchsten Tönen gelobt, der mit "hochkomplexen Computerrechnungen eine düstere Zukunft aufzeigt". Diese Leute verstehen von den naturwissenschaftlichen Grundlagen der IPCC-Doomsday-Prognosen weniger als die Kuh vom Segelfliegen.

Aber sie glauben an Modelle, die mit Korrekturfaktoren arbeiten müssen, die 25-mal größer als der befürchtete anthropogene Effekt sind. Ansonsten käme bei der Klimamodellierung der blanke Unsinn heraus! Man fasst es nicht. Die treibhausgasbasierte Computerklimamodellierung ist der größte Wissenschaftsskandal seit dem "Polywasser" und der "kalten Kernfusion".

Dr. Heinz Hug
02.07.2007

*** Es geht nicht um ein bestimmtes Klimamodell. Es ist nämlich vollkommen egal, ob die Flußkorrektur 50 W/m2, 110 W/m2 oder 100 W/m2 beträgt. Es ist auch egal, ob es vom BRMC, NCAR, MPI oder vom UKMO entwickelt wurde. Das ECHAM-Modell vom MPI kommt genaus so wenig mit Flußkorrekturen aus wie die Modelle der anderen genannten Institute. Ich glaube den Computerklimamodellen auch nicht eine einzige Sekunde, solange sie mit Flußkorrekturen arbeiten müssen, die gegenwärtige Erwärmung auf dem Mars nicht erklären können und das Klima der Vergangenheit nicht ohne Hilfskonstrukten berechenn können. Kein Klimamodell kann das! Die Existenz solcher Flußkorrekturen, das ist der Skandal!  (02.07.2007)

Man braucht nicht die Modelle in Einzelheiten kennen. Es reicht, wenn Herr Cubasch in einem Anfall von Offenheit schrieb [Ulrich Cubasch, Phys. Bl. 51 (1995) 269]: "Man hat als Modellierer also die Wahl, entweder ohne Flusskorrektur mit einem unrealistischen Klimazustand zu operieren, oder die Flusskorrektur mit ihren Schwächen zu akzeptieren, dafür aber ein realistisches Klima zu erhalten."  (02.07.3007)



Das Bild gibt die Größenordnung verschiedener Flußkorrekturen im Vergleich zum anthropogenen TE bei 2 x CO2 wieder. (03.07.2007)

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Widersprüchliches im IPCC Bericht

Zum Beispiel:

1. Warum steigen die Globalen Temperaturen nunmehr seit fast zehn Jahren nicht mehr an? [IPCC 2007]

2. Warum folgt der Anstieg der Treibhausgase während der letzten 700.000 Jahre dem der Temperaturen mit ca. 200 bis 1.000 Jahren Abstand statt umgekehrt, und warum sollte sich dies während der letzten 150 Jahre plötzlich geändert haben? [IPCC 2007, Seite 444]

3. Warum sind die archäologisch belegbaren Folgen wärmerer Klimata überwältigend positiv, siehe letzte Eiszeit und Klimaoptimum des Holozän (so an die zwei Grad wärmer – immer noch)? [Klimafakten, Ulrich Berner, Bundesanstalt in Hannover, 2001]

4. Warum korrelieren CO2-Daten und Temperaturen im 20. Jahrhundert über viele Jahrzehnte nicht, wohl aber der Einfall kosmischer Strahlung und Sonnenaktivität? [Daten IPCC 2007 und 2001, Daten CCSP April 2007 – jeweils in den Hauptberichten, aber nicht in den Zusammenfassungen]

5. Warum kann Temperaturanstieg als „Fingerabdruck“ zum Beweis der so genannten „real existierenden menschlichen Verursachung“ propagiert werden, wenn ALLE von IPCC und CCPS zitierten Klimamodelle eine nur annähernd richtige Bestätigung durch die tatsächlichen Temperaturen der Troposphäre verfehlen?  [(Douglas, Knox, Pearson, Singer GRL-2006)?

6. Warum sollen drastische Maßnahmen zur Verhinderung einer Globalen Erwärmung jetzt getroffen werden, wo doch die „Daten und Szenario-Projektionen“ des IPCC  eindeutig aufzeigen, dass sich der Trend der gemessenen Temperaturen der letzten zwei Jahrzehnte (die schwarze „Observed“ Regression) eindeutig auf die orangefarbige Szenarienwelt hin bewegt – die Simulation „Commitment“,  wo das gesamte CO2-Niveau auf das des Jahres 2000 „beschränkt“ wird? Das Bild ist hier nochmals wiedergegeben, da es versteckt im IPCC-Hauptbericht (statt der Zusammenfassung) schwer zu finden ist:

Siehe hier:



Figure 10:
Global Mean Warming: Model Predictions(2000-2025) vs. Observed Values (1985-2005)
IPCC 2007 Technical Report, p. 69

Klaus P. Heiss, Director
Science & Environmental Policy Project
Washington Office
20.07.2007

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NOAA Satelliten-Daten 1979 - 2007



Das sind die gesamten Satellitendaten seit 1979, korrigiert in Sachen Umlaufbahnverfall. 60.000 Messungen pro Tag, global, inklusive Ozeane (70% der Erdoberfläche). Seit 1998 steigen die Temperaturen der unteren Troposphäre nicht - das "Ding" das sich eigentlich erwärmen sollte. Das sind Ende 2007 schon 10% der 100 Jahre.

Klaus P. Heiss
The Jamestown Group
Executive Director
06.07.2007

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Prognose, "Dreckgas CO2", Meerespiegelanstieg

Sehr geehrter Herr Plöger,
in der Sendung Hart aber fair am 17.1.07 überschlugen Sie sich fast vor Begeisterung dem Publikum vorm Fernseher und im Saale, die Gefahren des Klimawandels so richtig plastisch nahe zu bringen. Aus 0,7 °C "Mitteltemperaturanstieg" seit 150 Jahren (Konsens sind 0,6°C), wurden schnell 4 °C "Prognose" für das laufende Jahrhundert, angereichert durch die Mitteilung, daß niemals seit Ende der großen Eiszeit vor 10.000 Jahren ein Temperaturwechsel so schnell stattgefunden hätte. Seit der Eiszeit seien es nur 5°C gewesen, aber, so dozierten Sie weiter in 1 0 0 0 0 Jahren! Sie fanden auch nichts daran, daß der Moderator Herr Plasberg in schlimmster Verdrehung der Tatsachen, Bilder vom sehr kalten und langen Winter 2005 als Beleg dafür anführte, daß der Winter 2006 - gerade erst begonnen- nun etwas ganz besonderes zeige, nämlich den menschengemachten Klimawandel -als kaputtes Klima tituliert- in besonders deutlicher und natürlich schlimmer Form. Sie gefielen sich sehr darin mehrfach das Wort "Dreck" für die Treibhausgase zu verwenden, vielleicht als williger Schüler des Kollegen Franz Alt.
Da ich einfach nicht glauben kann, daß ein naturwissenschafltlich vorgebildeter Meteorologe -gerade weil Ihr Studium ziemlich lange dauerte, wie sie selber schreiben- so wenig die Begriffe Wetter und Klima auseinanderhält und je nach Bedarf munter miteinander vermischt, vermute ich, daß Sie zu wenig über die realen Fakten wissen und möchte Sie wirklich inständig bitten, diese doch erst einmal zur Kenntnis zu nehmen, bevor Sie sich das nächste mal darüber äußern. Ich habe im folgenden einige der von Ihnen in die Debatte geschleuderten Begriffe auf ihre Bedeutung und die gegenwärtige Faktenlage hin aufgegriffen. Schauen Sie es sich bitte einmal an.

Globale Mitteltemperatur
Sie wissen, daß es diese Temperatur in der Natur nicht gibt. Sie wissen wahrscheinlich, daß dieser Begriff ein technisches Konstrukt ist, um bestimmte Vorgänge zu vereinfachen und dann zu berechnen. Es gibt nur lokale Temperaturen. Da diese seit ca. 150 Jahren mit Thermometern, die in großen Abständen aufgestellt sind (ca. 2000 km), gemessen werden, können diese Temperaturen bestenfalls auf 1°C genau abgelesen werden. Erst seit 1979 messen Satelliten genauer. Die Bodenmessungen unterliegen vielen Einflüssen, sind chronisch ungenau und für Manipulationen anfällig. Das wird auch fleißig gemacht, wie Sie u.a. hier http://www.john-daly.com/ges/surftmp/surftemp.htm. und hier: http://www.btw-2005.de/blog/blogs/index.php/2006/12/14/ nachlesen können. Außerdem haben Sie vielleicht nicht gewußt, daß die Warmzeit der Römer vor 2000 Jahren und auch die mittelalterliche Warmzeit vor ca. 1000 Jahren Temperaturen zeigten, die den heutigen nicht nachstanden, teilweise sogar übertrafen.

Prognose
Sie behaupteten kühn, daß Prognosen zeigen, daß die Temperaturen im laufenden Jahrhundert um 4 °C ansteigen werden, wenn wir nichts dagegen unternähmen, u.a. mit der Vermeidung von "Dreck", wie sie das CO2 zu nennen pflegen.Das MPI Hamburg -welches Sie sicher kennen- betont dazu in einer Presseerklärung feinsinnig (auf die Pleite hin, die es kürzlich mit seiner Prognose des Wetters in 50 Jahren erlebte) Zitat " Wir betonen stets den Szenariencharakter (unserer Modelle). Deshalb benutzen wir in diesem Zusammenhang immer den Konjunktiv. Wir sagen NICHT das Klima voraus, sondern geben Entwicklungsmöglichkeiten des Klimas für die Zukunft an. " Zitatende. Sie tun aber genau das. Woher wissen Sie das? Und vor allem. Was bezwecken Sie damit?
Die Basis aller Computermodelle sind Annahmen von Wirtschaftswissenschaftlern über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Welt, besonders von Asien, Afrika und Südamerika (Story lines genannt, in der Diktion des IPCC). Darauf basieren die Hochrechnungen für den CO2 Ausstoß, der wiederum in Ihren Modellen zu den genannten Temperaturen führt. Sie schließen wahnwitzige Annahmen über das künftige Wirtschaftswachstum und Emissionen ein. Ein Szenario der UNO sagt z:B. voraus, daß Lybien und Nordkorea am Ende dieses Jahrhunderts höhere Pro-Kopf Einkommen haben werden, als die Vereinigten Staaten. Um zum Ergebnis einer Erwärmung von 1,4 bis 5,8 Grad in diesen Scenarien, (die auch Sir Nicholas Stern benutzt) bis 2100 zu kommen, müssten sich beispielsweise die Einkommen in Asien versiebzig- bis verhundertvierzig-fachen. Ein solcher Einkommensanstieg wäre absolut beispiellos in der Geschichte. Zum Vergleich: im Verlauf des gesamten 20. Jahrhunderts haben sich die Einkommen in Japan nur knapp verzwanzigfacht. Selbst wenn man davon ausgeht, dass nur eine Erwärmung von 1,4 Grad bis 2100 stattfindet - also der untere Rand der Prognosebandbreite - impliziert das beispielsweise laut David Henderson, dass die Wirtschaftsleistung pro Kopf in Südafrika bis zum Jahr 2050 auf die doppelte Höhe der USA steigt. Diesen Irrsinn sagen Ihre Prognose-Modelle auch voraus: Wollen Sie das wirklich glauben oder uns glauben machen?

"Dreckgas CO2"
Vielleicht haben Sie in der Schule auch mal Biologie gehabt. Dann sollten Sie wissen, daß alle Landpflanzen zu Ihrem Wachstum das CO2 aus der Atmosphäre benötigen. Die so gut wie gesamte Biomasse besteht aus dem Dreck (C), des CO2. Das kommt als Spurengas mit 380 ppm in der Atmosphäre vor. also 380 CO2 Moleküle auf 1.000.000 Luftmolüle. Der Wirkmechanismus des CO2 auf die Globaltempeatur ist wenig bekannt, man ist auf Schätzungen und Spekulationen angewiesen. Der technische Beitrag der Bundesbürger am Gesamt-CO2 Eintrag in die Atmosphäre liegt nach Schätzung des UBA bei 1,2 %. davon sollen nach Kyoto 20 % "eingespart werden. Sind 0,24 % vom Gesamten. Eine präzise Rechnung von P. Dietze ergibt, daß wir damit um ca. 3/1000 °C (bis 2050) die berechnete Erwärmung bremsen. Es kostet uns aber -bis 2020- bereits 250 Mrd €, so der Bundeswirtschaftminister 2002. Die Marrakesch Klima-Konferenz 2001 stellte offiziell fest: Bei voller Einhaltung des Kyotoprozesses wird der Erwärmungstrend bis 2050 um 2/100 ° C abgesenkt.
Jedem einigermaßen Gebildeten muß das doch als Irrsinn vorkommen. Ihnen nicht?

Meeresspiegelanstieg
Unwidersprochen ließen Sie -als einziger Fachmann in der Runde- die Mär von der gefährdeten Insel Tuvalu. Die rührenden Bilder singender und schäkernder Insulaner unterlegt mit der Lüge vom drohenden Ansteig des Meeresspiegels wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer. A.v. Alvensleben schreibt dazu in seiner sehr lesbaren Dokumentation (http://www.schulphysik.de/klima/alvens/antwort.html) über den Stand der Forschung: Zitat: "Pegelmessungen über 3 Jahrzehnte in Tuvalu, einem kleinen pazifischen Inselstaat, und in Diego Garcia, dem englischen Flottenstützpunkt mitten im Indischen Ozean, zeigten keine Veränderung des Meeresspiegels. Lediglich von Zeit zu Zeit, wenn der Wind den El-Niño-Strom nach Osten trieb, sank der Meeresspiegel für einige Zeit um bis zu 30 cm, um anschließend zu normalen Werten zurückzukehren..... Entsprechendes gilt für den Inselstaat der Malediven, deren Vertreter in Marrakesch auf die drohende Überflutung ihrer Inseln hingewiesen haben sollen. Eine schwedische Untersuchungskommission unter Leitung eines führenden Experten für die Frage von Meeresspiegelschwankungen (Prof. Mörner) hat das Problem auf den Malediven untersucht und überhaupt keine Zunahme des Meeresspiegels für die letzten 100 Jahre gefunden." Zitatende
Insgesamt steigt der Meeresspiegel seit dem Ende der letzten Eiszeit, da lag er 120 m unter dem heutigen Niveau. Sehr sorgfaltige Messungen kommen - trotz Temperaturanstiegs- auf recht magere 2,5 mm/Jahr, neuere Untersuchungen zeigen sogar ein Absinken des Anstiegs auf 1,4 mm/Jahr (S. J. Holgate vom Proudman Oceanographic Laboratory, Liverpool, UK).


Ich bitte Sie daher nochmals inständig die Faktenlage zur Kenntnis zu nehmen. Gute Quellen sind dafür u.a.
Der Nairobi-Report eine umfassende Darstellung der gegenwärtigen Klimahypothese
http://www.konrad-fischer-info.de/7argus.htm oder hier:http://www.oekologismus.de/index.php/archives/2006/12/03/nairobi-report/
Der Wasserplanet: http://www.egbeck.de/treibhaus/treibh1.htm
Klimanotizen: http://www.klimanotizen.de/
Schulphysik:http://www.schulphysik.de/klima/alvens/antwort.html
Meeresspiegel:
http://www.oekologismus.de/index.php/archives/2007/01/17/der-kluge-mann-und-das-meer/
Ich wünsche Ihnen nun eine spannende Lektüre und mir und allen anderen Zuschauern etwas mehr Science und weniger Fiktion.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Michael Limburg
18.01.2007

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Relaxationsverhalten der Weltmeere

Zur Veranschaulichung von Herrn Prof. Gerlich's Aussage habe ich ein Spektrum beigefügt. Danach liegen 52 % der den Erdboden erreichenden Solarstrahlung im Infrarot- bzw. nahem Infrarot-Gebiet. Diese Strahlung erwärmt vor allem die Meere! Die aber sind eine hervorragende Warmwasserspeicherheizung. Deshalb allein schon ist die Behauptung falsch, ohne Treibhauseffekt hätte die Erde eine Durchschnittstemperatur von -18 °C.



Vor Jahren beklagte Prof. Raschke einmal die große Relaxationszeit der Ozeane, die nach Aufheizung ein "langes Klimagedächtnis" hätten und sich deshalb sehr langsam wieder abkühlen werden, wenn der Treibhausgasspiegel wieder sinken würde. Wenn dem so ist, weshalb spielt die tagtägliche Aufheizung durch den 52 %-IR-Anteil der Solarstrahlung für die erhöhte Durchschnittstemperatur des Globus keine Rolle? Der kann sich doch wg. des Relaxationsverhaltens der Weltmeere nachts gar nicht auf - 18 °C auskühlen. Merke: Die Erde ist kein Gesteinshaufen im Weltall, bei dem nach einer vollkommen unzulänglichen Rechnung eine Durchschnittstemperatur von -18 °C resultieren würde.

Noch etwas ersieht man aus dem beigefügten Spektrum. Die einfallende Solarstrahlung erwärmt sehr wohl die Atomasphäre direkt infolge "Thermalisierung". Dies wird auch in dem berühmten Kiehl-und-Trendberth-Diagramm gezeigt, auf das sich der IPCC beruft.

Heinz Hug
01.03.2007

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Die Temperaturschwankungen verursachen die CO2 Schwankungen

Auf Grund der Daten der Vergangenheit ist klar, dass die Temperaturschwankungen die CO2 Schwankungen verursachen und nicht umgekehrt. Die natürlichen Mechanismen dafür sind zunehmend klar: die Erwärmung der Ozeane setzt riesige Mengen an CO2 frei, die Abkühlung der Ozeane speichert riesige Mengen CO2. Zudem gibt es wahrscheinlich auch eine Verzögerung von 600 bis 800 Jahren zur Erwärmung der Ozean Tiefen was weiteres Freisetzen von Eismethan bewirken kann, dies freisetzt und zu einer Erhöhung der Treibhausgase führt. (Siehe Beilage 400K Jahre Vostok Daten) Die "Gleichgewichtsmechanismen" der Natur dürften sich hier die letzten 600 Millionen Jahre oder so wohl synchronisiert haben ... besonders wenn man bedenkt. Dass es da vor 500-600 Millionen Jahren möglicherweise bis zu 20 mal mehr atmosphärisches CO2 gab als heute. Das meiste davon findet sich heute in den verschiedenen carbonhaltigen Gesteinen - z.B. die Dolomiten und die Kalkcarbonate der Südalpen allein speichern ein Vielfaches der heutigen atmosphärischen CO2 Mengen. Ebenso natürlich die fossilen Energiespeicher, sofern sie nicht (laut Prf.Gold) geologischen Ursprungs sind. Also kann eine Rückkehr geringer Mengen CO2 an die Atmosphäre wohl nicht "den" Weltuntergang" bewirken. Das wahre Problem der letzten Äonen ist das ABNEHMEN des atmosphärischen CO2 und die damit verbundenen nachweisbaren Katastrophen. Nur zur Erfrischung des allgemein Bewussten hier nochmals die paläontologische Datenserien in Sachen CO2 und Klima der letzten 400 Millionen Jahre (die 200 Millionen Jahre hohen CO2 von 600 bis 400 MJ hat sich das IPCC erspart): siehe Beilage. Niedrige CO2 Werte gleich Schlechte Zeiten; Hohe CO2 Werte gleich Gute Zeiten. Und die "hohen" CO2 Werte sind ein Vielfaches der heute niedrigen Niveaus.



Daher liegt die Beweislast bei Rahmstorf und Konsorten, die da sind

1. Das CO2 steigt stetig beim Mauna Loa - ohne Fluktuationen - im 20.
Jahrhundert: warum fluktuiert diese Serie nicht mit den Variationen im CO2 Ausstoß der Menschen?

Warum beschleunigt sich die Serie nicht mit zunehmendem Ausstoß, verlangsamt sich mit abnehmenden anthropogenen CO2 Werten? Welches Ausmaß der Serie ist auf natürliche Fluktuationen vor einigen Jahrhunderten zurückzuführen (wie bei den Vostok Daten und nun auch für das Holozän) und wie viel bleibt dabei "unerklärt" d.h. möglicherweise durch Menschen verursacht?

2. Welche Studie hat empirisch einen Nachweis der Temperatursteigerungen durch die CO2 Mengen der Atmosphäre erbracht?

Wo sind die Daten, wo die Korrelationen? Wo die Regressionswerte, t-Werte, Rho-Werte, andere Indikatoren statistischer Zuverlässigkeit? Auf welchen Seiten des IPCC Berichts (Zusammenfassung oder im Hauptbericht) sind diese Daten, Werte, Nachweise "versteckt"?

3. Wie viel der Fluktuationen der globalen Temperaturen verbleiben als "Rest" der zu erklären gilt, zieht man all die bekannten und nachgewiesen Zyklen von den gemessenen Datenserien ab?

Laut Njau (Njau, Ernest C., 2007. Formulations of human-induced variations in global temperature. Renewable Energy Vol. 32, No 13, pp. 2211-2222, October 2007) eigentlich gar nichts.

4. Warum sind höhere Temperaturen schlecht und kältere Temperaturen gut?

600 Millionen Jahre Klimageschichte der Erde beweisen genau das Gegenteil (siehe IPCC "verkürzte" Beilage von 400 Millionen Jahren).

5. Warum misslingt allen Klimamodellen eine "Rücksage" der letzten 40-50-100 Jahre Klimadaten, aber die "Vorhersagen" der nächsten 100 Jahre werden als Tatsachen präsentiert (sogar mit Sigma Werten ...)?

Sind die Klimamodelle den Hühnereingeweidemethoden des Forum Romanum überlegen - oder haben sie dieselben Unsicherheitsmargen? (Douglass, Knox, Pearson, Singer GRL-2006, siehe CCSP Bilder Beilage) und

6. Warum steigen die objektiv weltweit, global gemessenen Temperaturen der Troposphäre seit nunmehr 1998 (bald ganze zehn Jahre!) nicht, ja sind so 0.4 Grad unter den 1998 Maximalwerten, obwohl ALLE Projektionen des IPCC eine dramatische ERHÖHUNG vorausgesagt haben?

Und damit verbunden: warum glaubt das IPCC nicht seinen eigenen Datenprojektionen auf Seite 69 des Hauptberichts, wo die Extrapolationskurve der Daten der letzten 20 Jahre eindeutig auf das "Orange" Szenario hinweisen ... ohne jedwede CO2 Reduktionen in den letzten Dekaden?

Die Beweislast für alle SECHS Punkte liegt bei den CO2 Disasteradvokaten und dem IPCC: sie sind uns jeden empirischen Beweis schuldig geblieben. Oder wird dies jetzt durch "Umfragen" ersetzt (90% der Befragten ....)?

Daher: solange Rahmstorf, IPCC und Klimaschiiten uns empirisch dieses neue Zeitalter der Kausalitätsumkehr nicht nachweisen können sind sie eigentlich nicht von dem Geschwätz der Weltuntergangspropheten zu unterscheiden: eine Ansammlung unterhaltsamer Gruselmärchenerzähler im IPCC Kasperltheater.

Klaus P. Heiss, Director (designated)
Science & Environmental Policy Project
Washington Office, 07.07.2007

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Measurement of Global Temperatures of the Atmosphere

1979 – 2007 MSU and AMSU, 60,000 globally taken measurements, evenly distributed.

In response to somewhat difficult to decipher emotions: here the facts, by channel, of the best available measures of Global Temperature of the atmosphere (not Earth’s surface), taken consistently and globally of the “thing” that is supposed to “warm” or “cool”.

These are ALL the data, irrespective of rationalizations or de-rationalizations. They are also “corrected” for the slight orbit degradation over time of all satellites in Earth orbit.

What is remarkable, of course, is that these data CAN be corrected, with great accuracy, for such technical deviations, even measurement errors, should their source be known [as has been done for the MSU data, the data shown are corrected data].

Yes, some people do not like “extreme” points, or “outliers”, some don’t like anything outside one sigma values (see e.g. Callendar for CO2 measurement “acceptance” for past century data), some might prefer just two points to assure a straight line. The fact is that we have to live with the data we have, whatever the “causation”. There are periodic El Niños and La Niñas and there are many other phenomena, in the past, the present and the future. What we can not do is eliminate the data we do not like because they do not fit whatever notion we may have as to what the data “should” be.

Ch. TLT
Ch. TMT
Ch. TTS
Ch. TLS

Figure 11: Global Lower Troposphere Temperatures (Satellites)
[Vertical Measures are Global Brightness Temperature Anomaly (K)]

TLT = Temperature Lower Troposphere             MSU 2 and AMSU 5
TMT = Temperature Middle Troposphere           MSU 2 and AMSU 5
TTS = Temperature Troposphere / Stratosphere MSU 3 and AMSU 7
TLS = Temperature Lower Stratosphere            MSU 4 and AMSU 9

 J. R. Christy, R. W. Spencer, W. D. Braswell, "MSU Tropospheric Temperatures: Dataset Construction and Radiosonde Comparisons", Journal of Atmospheric and Oceanic Technology, vol. 17, pp. 1153-1170, 2000. See also http://www.ghcc.msfc.nasa.gov/temperature/
Carl A. Mears, Matthias Schabel, Frank J. Wentz, "A reanalysis of the MSU Channel 2 Tropospheric Temperature Record", Journal of Climate, Volume 16, pg. 3650-3664, November, 2003.
Carl A. Mears and Frank J. Wentz, "The Effect of Diurnal Correction on Satellite-Derived Lower Tropospheric Temperature", Science, published online 11 August 2005; 10.1126/science.1114772.
Carl A. Mears, Matthias Schabel, Frank J. Wentz, Benjamin D. Santer, Bala Govindasamy.
"Correcting the MSU Middle Tropospheric Temperature for Diurnal Drifts", Proceedings of the International Geophysics and Remote Sensing Symposium, Volume III, pg. 1839-1841, 2002.

Global, monthly time series of brightness temperature anomaly for channels TLT, TMT, TTS, and TLS. For Channel TLT (Lower Troposphere) and Channel TMT (Middle Troposphere), the anomaly time series is dominated by ENSO events and slow tropospheric warming. The three primary El Niños during the past 20 years are clearly evident as peaks in the time series occurring during 1982-83, 1987-88, and 1997-98, with the most recent one being the largest. Channel TLS (Lower Stratosphere) is dominated by stratospheric cooling, punctuated by dramatic warming events caused by the eruptions of El Chichon (1982) and Mt Pinatubo (1991). Channel TTS (Troposphere / Stratosphere) appears to be a mixture of both effects. The maximum temperatures reached in 1998 were 0.80C above the average, temperatures since then at most 0.40C above.

Please also note that the first Channel, the TLT Channel, only includes data down to 70 degrees South, excluding the persistently CLDER region of the Globe, which may account for some of the higher temperature trends derived from that Channel. All others are symmetric North and South to 82.5 degrees.

Now, s to terrestrial data, the work by Callendar on CO2 data and measurements is a prime example how difficult it is to select among the wealth of data those we/they deem correct, others incorrect because of bias or whatever. To disentangle this for measurements taken terrestrially is nearly impossible, particularly if one were to insist on consistent measures, world-wide, taken at the SAME astronomic time (as is the case with the MSU and AMSU data), under identical environmental conditions, etc. etc. Which may also explain why satellite and balloon data are in substantial agreement, whereas terrestrial data can be all over the place.

Last but not least, climate is made by the atmosphere, not the Earth’s land surface, so why not measure what is supposed to change, globally, consistently, daily a 60,000 times. Of course, to leave out ocean data does not seem too promising if we want to understand climate and its future, since that’s where climate is formed, mostly in the Southern Pacific areas, as is ocean climate [around New Zealand and the Antarctic, which is why scientists drill there like mad and find surprisingly accurate data and history on Paleoclimate.

So my suggestion would be – as a second best – to leave out terrestrial [land] data and use only ocean data, if we want to understand and monitor climate, somewhat the opposite of your suggestions, if I understood them.
Finally: the MSU and AMSU instruments and their satellites are NOT NASA satellites, so why not go to other sources for the data? The above data are accurate from whatever source you like or want.
Recommended link:
http://www.ssmi.com/about_rss/about_rss.html

Prabhakara, C., R. Iacovazzi Jr, J.-M. Yoo, G. Dalu, "Global warming: Estimation from satellite observations",
Geophysical Research Letters, Vol. 27(21), 3517-3520, 2000.
Matthias C. Schabel, Carl A. Mears, Frank J. Wentz, "Stable Long-Term Retrieval of Tropospheric Temperature Time Series from the Microwave Sounding Unit,"Proceedings of the International Geophysics and Remote Sensing Symposium, Volume III, pg. 1845-1847, 2002.

Klaus P. Heiss, 20.07.2007

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Wie ist meine persönliche Kohlendioxid-Bilanz?
Neuer Klima-Rechner des Umweltbundesamtes gibt Antwort

Wie viel Kohlendioxid (CO2) entsteht beim Heizen meiner Wohnung? Wie wirkt sich ein sparsameres Auto auf meine CO2-Bilanz aus? Wie viel Treibhausgase lassen sich mit dem Kauf regionaler Lebensmittel einsparen? Darüber können Bürgerinnen und Bürger sich mit einem aktuellen CO2-Rechner selbst einen Überblick verschaffen. Der Rechner ermittelt den persönlichen Ausstoß an Treibhausgasen pro Jahr und vergleicht diesen mit dem deutschen Durchschnitt. Ob Wohnen, Mobilität, Ernährung, persönlicher oder allgemeiner Konsum – das Onlineangebot des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt jedem, wie viel Klimagase der individuelle Lebensstil verursacht.

Unterstützt vom UBA haben das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH und die avantTime Consulting GmbH ein internetbasiertes Rechenmodell entwickelt, das den Lebensstil in Emissionen „übersetzt“. Nach Eingabe weniger Daten erfahren Bürgerinnen und Bürger innerhalb von nur wenigen Minuten ihre persönliche CO2-Bilanz und lernen, an welchen wichtigen Stellschrauben sie ihre Klimabilanz verbessern können. Der CO2-Rechner bildet fünf Bereiche des täglichen Lebens ab: Wohnen (Heizung oder Stromverbrauch), Mobilität (Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug), Ernährung, persönlicher Konsum – also für Kleidung, Elektrogeräte oder Möbel - und den so genannten allgemeinen Konsum, das heißt die Aktivitäten des Staates zu Gunsten der Bürgerinnen und Bürger wie Infrastruktur oder Bildung.

Der Rechner berücksichtigt auch den ökologischen Rucksack eines importierten Produktes: Klimagase, die bei der Herstellung im Ausland entstehen, bezieht der Rechner mit ein. Emissionen, die bei der Herstellung von Exportgütern entstehen, betrachtet der Rechner dagegen nicht. Neben CO2 fließen auch die Klimawirkungen weiterer Treibhausgase wie Methan (CH4) und Lachgas (N2O) – beispielsweise aus der Landwirtschaft – in die Rechnung ein. Vor allem bei der Ernährung spielen diese Emissionen in der Landwirtschaft eine bedeutende Rolle.

Im Durchschnitt ist ein Mensch in Deutschland jährlich für rund elf Tonnen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Damit liegen die Deutschen deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von rund 3,8 Tonnen pro Kopf. Langfristig verträglich ist ein Ausstoß von 2,5 Tonnen pro Kopf.

Es gibt verschiedene Wege die persönliche Klimabilanz zu verbessern: Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt statt den eigenen PKW, spart bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern schon 1,6 Tonnen CO2 pro Jahr - bei gleicher Mobilität. Auch die individuellen Ernährungsgewohnheiten haben großen Einfluss auf die persönliche Treibhausgasbilanz. Nicht nach jedem Geschmack, aber aufschlussreich: Wer sich vegetarisch ernährt und Lebensmittel aus der Region kauft, spart im Vergleich zu einer fleischlastigen Ernährung jährlich 1,33 Tonnen CO2 ein. Fernreisen sind ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt. Ein Fernflug nach Thailand entspricht mit einem CO2-Ausstoß von 5,05 Tonnen allein schon 50 Prozent des gesamten durchschnittlichen CO2-Ausstoßes pro Person in Deutschland.

Der Energieverbrauch für die Heizung ist besonders hoch. Das Wohnen im Mehrpersonenhaushalt - sei es in der Familie oder in einer Wohngemeinschaft - spart beispielsweise in einem Vier-Personenhaushalt mit 100 Quadratmeter Wohnfläche je Mitbewohner 5,7 Tonnen CO2 im Vergleich zu einer Einzelperson, die 50 Quadratmeter alleine bewohnt. Wer sein Haus energetisch saniert kann seinen CO2-Ausstoß ebenfalls erheblich senken.

Der CO2-Rechner wird fortlaufend aktualisiert. In einem nächsten Schritt soll er um detaillierte Handlungsempfehlungen ergänzt werden, die zeigen, wie jeder Einzelne seine Emissionen mindern kann. Besucherinnen und Besucher der UBA-Internetseiten können den CO2-Rechner kostenfrei nutzen. Institutionen, die den Rechner auf ihrer Homepage anbieten und der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen, können Lizenzen bei der avantTime Consulting GmbH erwerben.

Der Rechner steht unter http://co2.klima-aktiv.com/uba.html im Internet bereit. Auskünfte zu den Lizenzen des CO2-Rechners gibt es unter http://www.avanttime.de/index.html.

UBA, Dessau-Roßlau
27.08.2007

Kommentar:
Vergessen wurde ein wichtiger Aspekt: die Atmung. Der Mensch, dieser Umweltverpester, stößt ganztägig ohne Unterlass den Schadstoff CO2 aus. Zu den verschiedenen Wege die persönliche Klimabilanz zu verbessern, gehören demnach täglich mehrere Atempausen (ähnlich wie bei Schweigeminuten: nicht reden, Luft anhalten).
DIMaGB

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Wirkung von Aerosolen

Im 4. Bericht des IPCC wurde behauptet, dass Aerosole des Industriezeitalters den angeblichen Treibhauseffekt des CO2 um 20 % vermindert hätte. Auch die im Gegensatz zur CO2-Hypothese stehende globale Abkühlung im Zeitraum 1940 - 1975 wurde damit begründet, dass sich plötzlich die Aerosolmengen erhöht, dann aber ab 1975 wieder reduziert hätten, freilich ohne jeden messtechnischen Nachweis.

Jetzt aber ergaben in-situ Messungen mit Drohnen durch den indischen Atmosphärenforscher V.Ramanathan et al., dass Aerosole keine Abkühlung, sondern eine deutliche Erwärmung der Atmosphäre verursachen. Über dem Golf von Bengalen und dem Indischen Ozean wurde durch den dort herrschenden jahreszeitlichen Smog ein Temperaturanstieg von 0,5 bis 0,8 Grad C gemessen.

Leider wird derartiges in unserer Pressewelt nicht berichtet ( das könnte womöglich der Klimahysterie schaden).

Näheres in der Zeitschrift "Nature" vom 2.August 2007 (S.541 und 575 ff)

Dr. Dietrich E.Koelle
23.09.2007

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Der Graßl-Schirm
aus: Der Klimawandel. Klimawandel und Treibhauseffekt. Dichtung und Wahrheit

Der deutsche „Klimaexperte“ (mangels des Lehrfaches „Klima“ kann sich jedermann straflos selbst dazu ernennen!) und „Klimaschützer“ (wie schützt man einen statistischen Wert? Wie schützt man das NN (Normalnull am Hamburger oder Triester Pegel? Wie schützt man den DAX und ATX?) Universitätsprofessor Graßl schreibt in einem „wissenschaftlichen Fachbuch“ (Graßl/Klingholz, „Wir Klimamacher“, Fischer, 1990, S.13):

Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die Atmosphäre der Erde dringen und die Oberfläche des Planeten so wohltuend erwärmen bleiben, wenn sie als Wärmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von Spurengasmolekülen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in den Atmosphäre schweben, desto wärmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.

Das ist kein Naturgesetz, das ist wissenschaftlicher Schwachsinn.

Zunächst:
Die Erde ist kein Glashaus, auch Treibhaus genannt. Die Wirkung eines Glashauses beruht auf der Erwärmung der eingeschlossenen Luft durch Sonneneinstrahlung. Bis daher kein Einwand. Die erwärmte Luft muss aber durch die Wände vor der Advektion und durch die Decke vor der Konvektion geschützt werden, sonst funktioniert die Sache nicht. Und nach Sonnenuntergang wird es ohne Heizung sehr rasch kalt im „Glashaus“.
Das weiß jeder, der sich schon einmal den Temperaturgang in einem in der Sonne geparkten PKW verinnerlicht hat. Und der schon bei Plustemperaturen (der Außenluft) in der Früh das Eis von der Windschutzscheibe, die an klaren Nächten gegen das Weltall (Null Kelvin = -273,4 oC) strahlt kratzen musste.

Aber weiter:
Der CO2-Gehalt der Luft ist derzeit ca. 0,03% (um Streit zu vermeiden rechnen wir das alternativ auch für 0,04% in ferner Zukunft!), das heißt im Klartext auf 1 (ein) CO2-Molekül 3333 bis 2500 O2- und N2-Molelüle kommen.
Jedes CO2-Molekül friert also einsam unter tausenden Sauerstoff=, Stickstoff= und sonstigen Spurengasmolekülen. Bekanntlich wird es sehr schnell kalt in der Höhe, was jeder, der den Durchsagen des Piloten bei seinem letzten Flug aufmerksam gelauscht hat weiß.
Rechnen wir nun den „Schirm“ des Graßl, den „Graßlschirm“anhand eines anschaulichen Beispiels aus.

Ein Quadrat von 50 (58) cm Seitenlänge hat eine Fläche von 2500 (3364) cm2.
In der Mitte befindet sich eine Fläche von 1 cm2, diese entspricht dem Anteil des CO2 am „Graßlschirm“. Was glauben Sie, welche Schutzwirkung ein solcher Schirm haben kann? Erraten: Null.

Stellen wir uns das ganze nun als Netz vor Die 0,03 (0,04)% CO2 entsprechen bei einer Maschenweite von 50(58) cm einer Fadenbreite von 2(100/2000 bzw. 2320=) 0,1 (0,09) mm.
Was glauben Sie, wieviel Wasser können Sie mit solch einem Kübel, dessen Boden von diesem Netz gebildet wird schöpfen? Und wieviel Infrarot könne man mit so einem Gebilde zurückhalten, noch dazu, wenn Sie wissen, dass ein CO2-Molekül nur Banden zur Aufnahme von 3% der Energie hat mit der es angestrahlt wird?

Glauben Sie jetzt noch an das „Graßl-Naturgesetz“? Wenn ja, dann nehmen Sie doch ein Lehrbuch der Physik zur Hand und frischen Ihre Kenntnisse auf. Nehmen Sie aber sicherheitshalber nur ein Lehrbuch, das vor der Klimahysterie verfasst worden ist zur Hand.
Das „Aha-Erlebnis“ kommt sehr rasch.

Und wenn Sie dann noch erfahren, dass lediglich 3% des (marginalen!) CO2-Gehaltes der Luft antropogen, also vom Menschen verursacht sind, dann wird Ihnen klar, was vom „drohenden Klimawandel“ durch CO2-Ausstoß zu halten ist.

Dann kennen Sie den Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit im Klimawahn, dem gefährlicheren Bruder des Rinderwahns.

Dann wissen Sie endlich, dass der „Klimawandel durch CO2-Ausstoss“ in Wahrheit ein „Klimaschwindel“ durch korrumpierte „Klimaexperten“ ist.

Übrigens: ein böswilliger Journalist hat einmal gesagt, ein Professorentitel ist in Deutschland (wohl auch in Österreich) eine Lizenz zum Verbreiten von wissenschaftlichem Unsinn.
Nicht die Presse macht den Unsinn, sie verbreitet ihn nur.

In Kenntnis des „Graßlschirms“ kann ich dem Mann nicht widersprechen.

Baurat h.c. Dipl.-Ing. Walter Lüftl
Wien, 28.09.2007

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Globaler Temperaturrückgang

Wie die neuesten globalen Temperaturwerte sowohl von CRU (UK Met Office) als auch von UAH (Satellitendaten) zeigen, befindet sich unser Planet im dritten Jahr eines Abkühlungstrends, nachdem schon seit 2001 kein Temperaturanstieg mehr zu verzeichnen war. Kein Klimamodell hat dies vorhergesagt. Daten sind im Internet für jeden verfügbar:

http://www.cru.uea.ac.uk/cru/data/temperature/hadcrut3vgl.txt
http://vortex.nsstc.uah.edu/data/msu/t2lt/uahncdc.lt


Grafik: Dr. Kölle

Dr. Dietrich E.Koelle
24.11.2007

Kommentar: es wird kälter - und keiner redet davon.
Diese Aussagen korrespondiert mit diesen Daten:

.: Measurement of Global Temperatures of the Atmosphere


(1 von 4 Bildern)

Dort sieht man im 3. Bild einen Abwärtstrend seit 1979.
Bei allen drei anderen ist ein Abwärtstrend seit 1998 festzustellen.
Belässt man die Trendkurve mit Startpunkt 1979, lässt sich dieser Umstand besser ignorieren.
Der beständige Temperaturanstieg ist politisch gewollt, da passen gegenläufige Messdaten nicht so recht.



CO2-Konzentration und Temperaturverlauf seit 1997
Die Korrelation beträgt fast 0 (genau sind es 0,07).
Grundlage sind Satellitentemperaturmessungen
in der unteren Troposhäre (60.000 am Tag).

Quelle: icecap.us/images/uploads/CO2MSU.jpg

Empfehlung:
Artikel: Carbon Emissions Don’t Cause Global Warming (29.11.2007)
http://icecap.us/images/uploads/Evans-CO2DoesNotCauseGW.pdf

02.12.2007

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K L I M A M A N I F E S T VON H E I L I G E N R O T H
PRESSEMITTEILUNG vom 11. 12. 2007

Al Gore und Hitler

"Politiker, die jetzt noch nicht begriffen haben, dass die Klimaerwärmung die größte Herausforderung der Menschheit ist, verhalten sich so, wie Politiker, die die Gefahr, die von Hitler ausging, nicht wahrhaben wollten." So sagte Al Gore, der neue Messias, bei seiner Rede
anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreis in Oslo. Er hat damit einen weiteren Gipfel der Geschmacklosigkeit erreicht. In seinem Film hatte er schon erfolgreich, die Attentate von ALQuaida auf das World Trade Center ausgebeutet, was übel aufstieß. Und jetzt folgt Hitler und die Klimakatastrophe - den Predigern des Ökologismus ist keine Panikmache zu peinlich, kein Verbrecher des Völkermordes verrückt genug, als dass diese Melange nicht für ihr hehres Ziel herhalten kann.

Dieser schreckliche Vergleich ist kein Ausrutscher. Vor Al Gore hat auch sein Mitstreiter, der Vorsitzende des UN-Klimarates IPCC Petchauri, das Monstrum Hitler in die Klimadebatte eingefügt. Nach der Veröffentlichung seiner Studien über die Zunahme von Katastrophen auf der Welt, dank der Erwärmung durch Treibhausgase, wurde der dänische Wissenschaftler Björn Lomborg von Petchauri mit dem Massenmörder Hitler verglichen. Wörtlich: Lomborg, ein Mann wie Hitler.

Hintergrund: Der ehemalige Greenpeace-Aktivist und Wirtschaftswissenschaftler Lomborg hatte an der Universität Aalborg in einer Arbeitsgruppe die Zunahme der Katastrophen wissenschaftlich beweisen wollen. Aber je länger er forschte, um so weniger war diese These haltbar. Lomborg hatte den Mut, seine Meinung zu ändern, sich an Fakten zu halten. In seinem Buch "Apokalyse no" veröffentlichte er seine Forschungsergebnisse und schlug vor, die Milliarden, die in die Vermeidung der angeblichen Klimaschäden verschwendet werden, in
Umweltprojekte zu investieren, die der Welt wirklich helfen. Zum Beispiel: Der Ausrottung der Malaria, der Rettung der Meere, etc. Und das brachte ihm die Qualifizierung "als ein Mann, wie Hitler" ein.

Jetzt saß Petchauri neben Al Gore und erhielt für seine IPCC den Friedensnobelpreis. Ist das Kommittee, dass sich aus norwegischen Parlamentariern zusammensetzt noch für voll zu nehmen? Der Wohlstand Norwegens beruht nicht zuletzt auf der Erdöl- und Erdgasförderung. Habe ich da etwas übersehen, oder haben die Nobelpreisheiligen wirklich vergessen vorzuschlagen, dass sie enormen Windfallprofits aus der Öl- und Gasindustrie in der Dritten Welt investieren wollen, um dort die Klimafolgeschäden zu verhindern? Soweit ich informiert bin, legen sie sie in einem norwegischen Zukunftsfonds an, der den Reichtum des Landes absichern soll. Habe ich auch überlesen, dass das norwegische Parlament endgültig den Walfang verbieten will? Oder deckt das norwegische Parlament weiterhin den Walfang, weil ein paar Fischer auf den Lofoten davon abhängig sind - oder besser vorgeben, davon abhängig zu sein.

Aber nicht die Scheinheiligkeit des Nobelpreiskommittees aus Olso steht hier zur Debatte. Das hat eine lange Schleifspur peinlicher Ernennungen hinterlassen, so dass es auf einen Gore und Petchauri auch nicht mehr ankommt. Zu den Helden des Friedensnobelpreises gehören auch Yassir Arafat, der Passagierflugzeuge sprengen ließ und Henry Kissinger, der an der Ermordung Salvador Allendes nicht unschuldig ist, - nur um das breite Spektrum der politi-schen Fehlleistungen abzustecken.

Al Gore aber wird zu einem Phänomen, das sicher einen Platz unter den großen Menschheitsverführern finden wird. Schon jetzt ist nur noch schwer zu unterscheiden, ob er wirklich nur um seine internationale Heiligsprechung kämpft, oder doch abends vor Lachen fast platzt, wenn er sieht, wie seine Aktivitäten seine Konten anschwellen lassen. Da ist einmal seine Beteiligung an Hedgefonds, die hunderte Millionen Dollar am Zertfikatehandel mit Treib-hausgasen verdienen und über den ein nüchterner Franz Müntefering wohl sagen müsste: Eine Heuschrecke der Schmutzzertifikate, und da sind seine Honorare, die auch noch die zahlen, die er als "Hitler-Naivlinge" bezeichnet, wie den deutschen EnBW-Konzern, der 180.000.- Euro für einen Auftritt des Messias zahlt?

Irgendwie aber hat mich Gores Wirken schon einmal an die Nazizeit erinnert. Nachdem ich in kleinem Kreise zum ersten Mal seinen Film „Eine unbequeme Wahrheit" gesehen hatte, jenes brillante Selbstdarstellungsmachwerk, war ich fasziniert von den optischen, stilistischen und akustischen Elementen, mit denen er sich und die Klimakatastrophe verbunden hatte. Für die, die den Film ungeschnitten gesehen haben - erinnern sie sich: Al Gore als dunkle Silhouette vor einem strahlenden Hintergrund auf den er zuschritt? Fantastisch - und dann wusste ich plötzlich, woher ich diese Machart kenne: Das war Leni Riefenstahl in Reinkultur. Gekonnt. Genial-teuflisch. Alles stimmt, nur die Botschaft ist falsch.

Mittlerweile hat der britische High Court für England und Wales entschieden, dass der Film in englischen Schulen nur gezeigt werden darf, wenn 9 Fehler, die der Film enthält, den Schülern mit unterrichtet wird. Offensichtlich haben die Briten ein Gespür für falsche Heilige.

Wir leider nicht: In deutschen Schulen wird der Al Gore Film unzensiert und ohne Auflage auf die Jugend losgelassen. Indoktrination pur. Wir haben in Deutschland halt kein Gespür dafür, wenn mit Hitler Propaganda gemacht wird. Da passen wir immer noch nicht auf!

Verantwortlich:
Ferdinand Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein,
Präsident des Bundesverband Landschaftsschutz (BLS)
Schloß, 74575 Schrozberg, 07936 990454, Fax 765, mobil 0173 316 3040,
Email: hohenlohe-bartenstein@t-online.de oder bartenstein1@t-online.de
www.klimamanifest-von-heiligenroth.de

Text:
Günter Ederer, Journalist, Tulpenweg 5, 55413 Weiler bei Bingen, 06721 99277 0,
Email: ederer@weltundwirtschaft.de

Rückfragen:
Dieter Krämer, Schriftführer des Bundesverband Landschaftsschutz e. V. (BLS)
Friedrich-Ebert-Str. 13, 57577 Hamm, 02682 4354, Email: dieterkraemer@t-online.de
www.wilfriedheck.de

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K L I M A M A N I F E S T VON H E I L I G E N R O T H
PRESSEMITTEILUNG vom 10. 12. 2007

Bali und dann?

Nun sind sie alle nach Bali gereist, die Hörigen der Klimakatastrophe. Es werden nicht wenige sein, die unter vier Augen den ganzen Rummel als Quatsch bezeichnen, den man nur wegen der schönen Reisen auf Steuerzahlers Kosten und wegen der wunderbaren Verdienstmöglichkeiten mitmacht. So mancher wird wissen, dass die Klimahysterie das wohl erfolgreichste Geschäftsmodell aller Zeiten ist, eingefädelt von Geschäftemachern, denen Menschen und Klima gleichgültig sind.

Die Bundesregierung unter der „Klimakönigin“ Merkel wird alles daran setzen, Vorreiter beim ruinieren der eigenen Volkswirtschaft zu sein. Am deutschen Wesen soll – wieder einmal – die Welt genesen, koste es was es wolle. Es ist längst vergessen, dass Deutschland innerhalb der letzten 100 Jahre zwei Diktaturen überstanden hat und sich der dritten – der grünen – buchstäblich in die Arme wirft. Die Planwirtschaft unseligen Angedenkens wurde uns mit dem EEG, dem „Erneuerbare Energiengesetz“, bereits übergestülpt und hat zu einer drastischen Verteuerung der Energien geführt. Aber das reicht längst noch nicht aus. Windparks auf dem Meer, extrem teure Erdkabel, noch mehr unsinnige Sonnendächer, Wärmeisolierung selbst für Altbauten, in denen sich der Schimmel tummeln wird, noch mehr minderwertiges Biodiesel der 1. Generation und so weiter. Dass dieses Biodiesel den Motoren schadet, kümmert niemanden. Dass der Verbrauch in die Höhe geht und die Motoren mehr Schadstoffe produzieren wischt man beiseite.

Selbstverständlich müssten nach Meinung unserer Weltretter auch unsere Großkraftwerke abgeschaltet werden. Die Lücke in der Stromversorgung soll dann vor allem durch die Biomasse geschlossen werden können. Schließlich ist rund ein Drittel Deutschlands mit Wald bedeckt. Wenn wir den verheizt haben, holen wir uns das Holz aus den tropischen Urwäldern. Bereits heute sorgen wir schließlich dafür, dass sie abgeholzt werden, damit auf den Flächen Monokulturen für Biokraftstoffe angebaut werden können. So schaffen wir auf perverse Weise Arbeitsplätze in den Industrieländern und zerstören Lebensräume in den unterentwickelten Regionen der Welt.

Nicht eine der bereits verfügten und künftig zu erwartenden Maßnahmen ist „nachhaltig“, das heißt zukunftsfähig. Die Hausisolierungen sind nicht bezahlbar und machen Häuser unbewohnbar.

Zugleich muss die Automobilindustrie, der Klimafeind Nr. 1, die Produktion hubraumstarker Automobile einstellen, weil sie zu viel „Treibhausgas“ in die Luft blasen. Der Zeitpunkt ist nicht mehr fern, zu dem alle Automobilhersteller, wenn sie denn im Lande bleiben, nur noch ein „Einheitsauto“ produzieren dürfen. Auch das hatten wir schon, der Trabi lässt grüßen. Ob sich dann allerdings noch ein normaler Bürger ein Auto leisten kann, ist fraglich. Denn bereits heute werden weniger als 40 Prozent der in Deutschland verkauften Autos von Privatpersonen erworben. Kommt erst die CO2- Steuer, wird der Verkauf an Private noch mehr schrumpfen.

Wie jubeln unsere klugen Politiker doch, dass die „erneuerbaren Energien“ den Arbeitsmarkt beleben. Dass sie für den Fortfall anderer Arbeitsplätze sorgen, wird erst dann zum Problem, wenn die Konjunktur der Weltwirtschaft abflaut. Erste Anzeichen dafür werden von unseren Politikern großzügig übersehen. Mit Mindestlöhnen und einem ganzen Bündel anderer Maßnahmen bereiten sie einen Absturz unserer Volkswirtschaft vor, wie wir ihn seit 1945 nicht mehr erlebten. Aber die „Klimakatastrophe“ heiligt alle untauglichen bis schädlichen Mittel, die unsere herausragenden Politiker in aufopfernder Weise aus dem Hut gezaubert haben.

Dass dabei Rentner und Geringverdienende nicht mehr wissen, wie sie die steigenden Kosten der
Klimahysterie bezahlen sollen, wird billigend in Kauf genommen. Keine Gnade also für die sozial Schwachen, wenn es doch um die "Rettung der Welt" geht.

Verantwortlich :
Ferdinand Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein,
Präsident des Bundesverband Landschaftsschutz (BLS)
Schloß, 74575 Schrozberg, 07936 272 oder 289 oder 990454, Fax 765, mobil 0173 316 3040,
Email: hohenlohe-bartenstein@t-online.de oder bartenstein1@t-online.de
www.klimamanifest-von-heiligenroth.de

Text:
Christian Bartsch, Journalist, Ulmenweg 6, 64807 Dieburg, 06071 / 24557
Email: bartsch-dieburg@t-online.de

Rückfragen:
Dieter Krämer
Schriftführer des Bundesverband Landschaftsschutz e. V. (BLS)
Friedrich-Ebert-Str. 13, 57577 Hamm-Sieg, 02682 4354, Email: dieterkraemer@t-online.de
www.wilfriedheck.de

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Die Eisbären
(aus einem Brief an den TV-Sender Phönix)
07.12.2007

... in der Programmvorschau in Phönix im Internet unter: http://www.phoenix.de/alaska_schmilzt/2007/12/08/0/157991.1.htm
kündigen Sie eine Sendung unter dem Titel:

"Alaska schmilzt - Mit dem Eis verschwinden die Eisbären" an.
Dokumentation von Thomas Berbner (2007)

Ihr Text auf der Webseite grenzt an Geschichtsfälschung und hat (wenn das wirklich gesendet wird) nichts mit den Realitäten zu tun.
Die Fakten aus der Klimageschichte der Arktis sowohl in den letzten 10 000 Jahren als auch im 20. Jahrhundert ergeben eine völlig andere Realität. (siehe Fachliteratur), z.B. zwischen 1920 und 1940 war es deutlich wärmer an der Arktis.
Anbei eine Grafik, die aufgrund der Fachliteratur samt Erfassung der Populationsdichte der Eisbären sei 1960 das Gegenteil beweist:

http://www.biomind.de/nogreenhouse/daten/eisbaer.jpg

Die Eisbärpopulation hat sich seit den 60er Jahren verdoppelt, dies ist hauptsächlich auch auf das Verbot der Jagd seit 1972 zurückzuführen.

Die Fakten:
Eisbären haben sich aus Braunbären seit ca. 3 Millionen Jahren entwickelt
Eisbären bewohnen seit ca. 200 000 Jahre den arktische Bereich
Die Eisbären haben die letzten beiden Eiszeiten und Warmzeiten überlebt
Seit der letzten Eiszeit vor ca. 10 000 Jahren hatten Sie keine Probleme im Holozänmaximum, dem wärmsten Zeitabschnitt vor ca. 7000 Jahren
Sie überlebten auch die die 30er Jahre des 20.Jh., wo es ca. 1°C wärmer war als heute
Seit den 60er Jahren verdoppelte sich die Eisbärpopulation
Quellen siehe Grafik.
Wie Ihr Sender, federführend ZDF/ARD eine solch populistische Sendung wider aller nachweislichen Fakten zu senden beabsichtigt ist mir unverständlich. Dies widerspricht Ihrem öffentlich-rechlichen Auftrag und kann nicht hingenommen werden.
Ich fordere Sie deshalb auf, die Ausstrahlung zurückzuziehen und den Inhalt von anerkannten Fachleuten wie z.B. dem Zoologen Prof. Reicholf (München) überarbeiten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Ernst-Georg Beck
Dipl. Biol."

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Open Letter to the Secretary-General of the United Nations
Dec. 13, 2007
His Excellency Ban Ki-Moon
Secretary-General, United Nations
New York, N.Y.
Copy to: Heads of state of countries of the signatory persons.

Re: UN climate conference taking the World in entirely
the wrong direction

Hier in deutsch:
http://www.pi-news.net/2007/12/offener-brief-an-den-un-generalsekretaer/

Dear Mr. Secretary-General,
It is not possible to stop climate change, a natural phenomenon that has affected humanity through the ages. Geological, archaeological, oral and written histories all attest to the dramatic challenges posed to past societies from unanticipated changes in temperature, precipitation, winds and other climatic variables. We therefore need to equip nations to become resilient to the full range of these natural phenomena by promoting economic growth and wealth generation.
The United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) has issued increasingly alarming conclusions about the climatic influences of human-produced carbon dioxide (CO2), a non-polluting gas that is essential to plant photosynthesis. While we understand the evidence that has led them to view CO2 emissions as harmful, the IPCC's conclusions are quite inadequate as justification for implementing policies that will markedly diminish future prosperity. In particular, it is not established that it is possible to significantly alter global climate through cuts in human greenhouse gas emissions. On top of which, because attempts to cut emissions will slow development, the current UN approach of CO2 reduction is likely to increase human suffering from future climate change rather than to decrease it.

The IPCC Summaries for Policy Makers are the most widely read IPCC reports amongst politicians and non-scientists and are the basis for most climate change policy formulation. Yet these Summaries are prepared by a relatively small core writing team with the final drafts approved line-by-line by government representatives. The great majority of IPCC contributors and reviewers, and the tens of thousands of other scientists who are qualified to comment on these matters, are not involved in the preparation of these documents. The summaries therefore cannot properly be represented as a consensus view among experts.
Contrary to the impression left by the IPCC Summary reports:
Recent observations of phenomena such as glacial retreats, sea-level rise and the migration of temperature-sensitive species are not evidence for abnormal climate change, for none of these changes has been shown to lie outside the bounds of known natural variability.
The average rate of warming of 0.1 to 0. 2 degrees Celsius per decade recorded by satellites during the late 20th century falls within known natural rates of warming and cooling over the last 10,000 years.

Leading scientists, including some senior IPCC representatives, acknowledge that today's computer models cannot predict climate. Consistent with this, and despite computer projections of temperature rises, there has been no net global warming since 1998. That the current temperature plateau follows a late 20th-century period of warming is consistent with the continuation today of natural multi-decadal or millennial climate cycling.
In stark contrast to the often repeated assertion that the science of climate change is "settled," significant new peer-reviewed research has cast even more doubt on the hypothesis of dangerous human-caused global warming. But because IPCC working groups were generally instructed (see http://ipcc-wg1.ucar.edu/wg1/docs/wg1_timetable_2006-08-14.pdf) to consider work published only through May, 2005, these important findings are not included in their reports; i.e., the IPCC assessment reports are already materially outdated.

The UN climate conference in Bali has been planned to take the world along a path of severe CO2 restrictions, ignoring the lessons apparent from the failure of the Kyoto Protocol, the chaotic nature of the European CO2 trading market, and the ineffectiveness of other costly initiatives to curb greenhouse gas emissions. Balanced cost/benefit analyses provide no support for the introduction of global measures to cap and reduce energy consumption for the purpose of restricting CO2 emissions. Furthermore, it is irrational to apply the "precautionary principle" because many scientists recognize that both climatic coolings and warmings are realistic possibilities over the medium-term future.

The current UN focus on "fighting climate change," as illustrated in the Nov. 27 UN Development Programme's Human Development Report, is distracting governments from adapting to the threat of inevitable natural climate changes, whatever forms they may take. National and international planning for such changes is needed, with a focus on helping our most vulnerable citizens adapt to conditions that lie ahead. Attempts to prevent global climate change from occurring are ultimately futile, and constitute a tragic misallocation of resources that would be better spent on humanity's real and pressing problems.

Yours faithfully,

Don Aitkin, PhD, Professor, social scientist, retired vice-chancellor and president, University of Canberra, Australia

William J.R. Alexander, PhD, Professor Emeritus, Dept. of Civil and Biosystems Engineering, Member, UN Scientific and Technical Committee on Natural Disasters, 1994-2000, University of Pretoria, South Africa;

Bjarne Andresen, PhD, physicist, Professor, The Niels Bohr Institute, University of Copenhagen, Denmark

Geoff L. Austin, PhD, FNZIP, FRSNZ, Professor, Dept. of Physics, University of Auckland, New Zealand

Timothy F. Ball, PhD, environmental consultant, former climatology professor, University of Winnipeg

Ernst-Georg Beck, Dipl. Biol., Biologist, Merian-Schule Freiburg, Germany

Sonja A. Boehmer-Christiansen, PhD, Reader, Dept. of Geography, Hull University, U.K.; Editor, Energy & Environment journal

Chris C. Borel, PhD, remote sensing scientist, U.S.A.

Reid A. Bryson, PhD, DSc, DEngr, UNE P. Global 500 Laureate; Senior Scientist, Center for Climatic Research; Emeritus Professor of Meteorology, of Geography, and of Environmental Studies, University of Wisconsin, USA

Dan Carruthers, M.Sc., wildlife biology consultant specializing in animal ecology in Arctic and Subarctic regions, Alberta
R.M. Carter, PhD, Professor, Marine Geophysical Laboratory, James Cook University, Townsville, Australia

Ian D. Clark, PhD, Professor, isotope hydrogeology and paleoclimatology, Dept. of Earth Sciences, University of Ottawa,
Canada

Richard S. Courtney, PhD, climate and atmospheric science consultant, IPCC expert reviewer, U.K.

Willem de Lange, PhD, Dept. of Earth and Ocean Sciences, School of Science and Engineering, Waikato University, New Zealand

David Deming, PhD (Geophysics), Associate Professor, College of Arts and Sciences, University of Oklahoma, USA

Freeman J. Dyson, PhD, Emeritus Professor of Physics, Institute for Advanced Studies, Princeton, N.J., USA

Don J. Easterbrook, PhD, Emeritus Professor of Geology, Western Washington University, USA

Lance Endersbee, Emeritus Professor, former dean of Engineering and Pro-Vice Chancellor of Monasy University, Australia

Hans Erren, Doctorandus, geophysicist and climate specialist, Sittard, The Netherlands

Robert H. Essenhigh, PhD, E.G. Bailey Professor of Energy Conversion, Dept. of Mechanical Engineering, The Ohio State University, USA

Christopher Essex, PhD, Professor of Applied Mathematics and Associate Director of the Program in Theoretical Physics,
University of Western Ontario, Canada

David Evans, PhD, mathematician, carbon accountant, computer and electrical engineer and head of 'Science Speak,' Australia

William Evans, PhD, editor, American Midland Naturalist; Dept. of Biological Sciences, University of Notre Dame, USA

Stewart Franks, PhD, Professor, Hydroclimatologist, University of Newcastle, Australia

R. W. Gauldie, PhD, Research Professor, Hawai'i Institute of Geophysics and Planetology, School of Ocean Earth Sciences and Technology, University of Hawai'i at Manoa

Lee C. Gerhard, PhD, Senior Scientist Emeritus, University of Kansas; former director and state geologist, Kansas Geological Survey, USA

Gerhard Gerlich, Professor for Mathematical and Theoretical Physics, Institut für Mathematische Physik der TU Braunschweig, Germany

Albrecht Glatzle, PhD, sc.agr., Agro-Biologist and Gerente ejecutivo, INTTAS, Paraguay

Fred Goldberg, PhD, Adjunct Professor, Royal Institute of Technology, Mechanical Engineering, Stockholm, Sweden

Vincent Gray, PhD, expert reviewer for the IPCC and author of The Greenhouse Delusion: A Critique of 'Climate Change 2001, Wellington, New Zealand

William M. Gray, Professor Emeritus, Dept. of Atmospheric Science, Colorado State University and Head of the Tropical Meteorology Project, USA

Howard Hayden, PhD, Emeritus Professor of Physics, University of Connecticut, USA

Louis Hissink MSc, M.A.I.G., editor, AIG News, and consulting geologist, Perth, Western Australia

Craig D. Idso, PhD, Chairman, Center for the Study of Carbon Dioxide and Global Change, Arizona, USA

Sherwood B. Idso, PhD, President, Center for the Study of Carbon Dioxide and Global Change, AZ, USA

Andrei Illarionov, PhD, Senior Fellow, Center for Global Liberty and Prosperity; founder and director of the Institute of Economic Analysis, Russia

Zbigniew Jaworowski, PhD, physicist, Chairman - Scientific Council of Central Laboratory for Radiological Protection, Warsaw,
Poland

Jon Jenkins, PhD, MD, computer modelling - virology, NSW, Australia

Wibjorn Karlen, PhD, Emeritus Professor, Dept. of Physical Geography and Quaternary Geology, Stockholm University,
Sweden

Olavi Kärner, Ph.D., Research Associate, Dept. of Atmospheric Physics, Institute of Astrophysics and Atmospheric Physics, Toravere, Estonia

Joel M. Kauffman, PhD, Emeritus Professor of Chemistry, University of the Sciences in Philadelphia, USA

David Kear, PhD, FRSNZ, CMG, geologist, former Director-General of NZ Dept. of Scientific & Industrial Research, New Zealand

Madhav Khandekar, PhD, former research scientist; editor, Climate Research (2003-05); editorial board member, Natural Hazards; IPCC expert reviewer 2007, Canada

William Kininmonth M.Sc., M.Admin., former head of Australia's National Climate Centre and a consultant to the World Meteorological organization's Commission for Climatology,
Australia

Jan J.H. Kop, MSc Ceng FICE (Civil Engineer Fellow of the Institution of Civil Engineers), Emeritus Prof. of Public Health Engineering, Technical University Delft, The Netherlands

Prof. R.W.J. Kouffeld, Emeritus Professor, Energy Conversion, Delft University of Technology, The Netherlands

Salomon Kroonenberg, PhD, Professor, Dept. of Geotechnology, Delft University of Technology, The Netherlands

Hans H.J. Labohm, PhD, economist, former advisor to the executive board, Clingendael Institute (The Netherlands Institute of International Relations), The Netherlands

The Rt. Hon. Lord Lawson of Blaby, economist; Chairman of the Central Europe Trust; former Chancellor of the Exchequer, U.K.
Douglas Leahey, PhD, meteorologist and air-quality consultant, Calgary, Canada

David R. Legates, PhD, Director, Center for Climatic Research, University of Delaware, USA

Marcel Leroux, PhD, Professor Emeritus of Climatology, University of Lyon, France; former director of Laboratory of Climatology, Risks and Environment, CNRS, France

Bryan Leyland, International Climate Science Coalition, consultant and power engineer, Auckland, New Zealand

William Lindqvist, PhD, independent consulting geologist, Calif.,
USA

Richard S. Lindzen, PhD, Alfred P. Sloan Professor of Meteorology, Dept. of Earth, Atmospheric and Planetary Sciences, Massachusetts Institute of Technology, USA

A.J. Tom van Loon, PhD, Professor of Geology (Quaternary Geology), Adam Mickiewicz University, Poznan; former President of the European Association of Science Editors, Poland

Anthony R. Lupo, PhD, Associate Professor of Atmospheric Science, Dept. of Soil, Environmental, and Atmospheric Science, University of Missouri-Columbia, USA

Richard Mackey, PhD, Statistician, Australia

Horst Malberg, PhD, Professor for Meteorology and Climatology, Institut für Meteorologie, Berlin, Germany

John Maunder, PhD, Climatologist, former President of the Commission for Climatology of the World Meteorological Organization (89-97), New Zealand

Alister McFarquhar, PhD, international economy, Downing College, Cambridge, U.K.

Ross McKitrick, PhD, Associate Professor, Dept. of Economics, University of Guelph, Ontario, Canada

John McLean, PhD, climate data analyst, computer scientist, Melbourne, Australia

Owen McShane, PhD, economist, head of the International Climate Science Coalition; Director, Centre for Resource Management Studies, New Zealand

Fred Michel, PhD, Director, Institute of Environmental Sciences and Associate Professor of Earth Sciences, Carleton University,
Ottawa, Canada

Frank Milne, PhD, Professor, Dept. of Economics, Queen's University,

Asmunn Moene, PhD, former head of the Forecasting Centre, Meteorological Institute, Norway

Alan Moran, PhD, Energy Economist, Director of the IPA's Deregulation Unit, Australia

Nils-Axel Morner, PhD, Emeritus Professor of Paleogeophysics & Geodynamics, Stockholm University, Sweden

Lubos Motl, PhD, Physicist, former Harvard string theorist, Charles University, Prague, Czech Republic

John Nicol, PhD, Professor Emeritus of Physics, James Cook University, Australia

David Nowell, M.Sc., Fellow of the Royal Meteorological Society, former chairman of the NATO Meteorological Group, Ottawa
Canada

James J. O'Brien, PhD, Professor Emeritus, Meteorology and Oceanography, Florida State University, USA
Cliff Ollier, PhD, Professor Emeritus (Geology), Research Fellow, University of Western Australia

Garth W. Paltridge, PhD, atmospheric physicist, Emeritus Professor and former Director of the Institute of Antarctic and Southern Ocean Studies, University of Tasmania, Australia

R. Timothy Patterson, PhD, Professor, Dept. of Earth Sciences (paleoclimatology), Carleton University

Al Pekarek, PhD, Associate Professor of Geology, Earth and Atmospheric Sciences Dept., St. Cloud State University, Minnesota
USA

Ian Plimer, PhD, Professor of Geology, School of Earth and Environmental Sciences, University of Adelaide and Emeritus Professor of Earth Sciences, University of Melbourne, Australia

Brian Pratt, PhD, Professor of Geology, Sedimentology, University of Saskatchewan, Canada

Harry N.A. Priem, PhD, Emeritus Professor of Planetary Geology and Isotope Geophysics, Utrecht University; former director of the Netherlands Institute for Isotope Geosciences

Alex Robson, PhD, Economics, Australian National University Colonel F.P.M. Rombouts, Branch Chief - Safety, Quality and Environment, Royal Netherland Air Force

R.G. Roper, PhD, Professor Emeritus of Atmospheric Sciences, School of Earth and Atmospheric Sciences, Georgia Institute of Technology, USA

Arthur Rorsch, PhD, Emeritus Professor, Molecular Genetics, Leiden University, The Netherlands

Rob Scagel, M.Sc., forest microclimate specialist, principal consultant, Pacific Phytometric Consultants, B.C., Canada

Tom V. Segalstad, PhD, (Geology/Geochemistry), Head of the Geological Museum and Associate Professor of Resource and Environmental Geology, University of Oslo, Norway

Gary D. Sharp, PhD, Center for Climate/Ocean Resources Study, Salinas, CA, USA

S. Fred Singer, PhD, Professor Emeritus of Environmental Sciences, University of Virginia and former director Weather Satellite Service
Washington, USA

L. Graham Smith, PhD, Associate Professor, Dept. of Geography, University of Western Ontario, Canada

Roy W. Spencer, PhD, climatologist, Principal Research Scientist, Earth System Science Center, The University of Alabama, Huntsville
Ala. USA

Peter Stilbs, TeknD, Professor of Physical Chemistry, Research Leader, School of Chemical Science and Engineering, KTH (Royal Institute of Technology), Stockholm, Sweden

Hendrik Tennekes, PhD, former director of research, Royal Netherlands Meteorological Institute, NL

Dick Thoenes, PhD, Emeritus Professor of Chemical Engineering, Eindhoven University of Technology, The Netherlands

Brian G Valentine, PhD, PE (Chem.), Technology Manager - Industrial Energy Efficiency, Adjunct Associate Professor of Engineering Science, University of Maryland at College Park; Dept of Energy, Washington, DC, USA

Gerrit J. van der Lingen, PhD, geologist and paleoclimatologist, climate change consultant, Geoscience Research and Investigations, New Zealand

Len Walker, PhD, Power Engineering, Australia

Edward J. Wegman, PhD, Department of Computational and Data Sciences, George Mason University, Virginia, USA

Stephan Wilksch, PhD, Professor for Innovation and Technology Management, Production Management and Logistics, University of Technolgy and Economics Berlin, Germany

Boris Winterhalter, PhD, senior marine researcher (retired), Geological Survey of Finland, former professor in marine geology, University of Helsinki, Finland

David E. Wojick, PhD, P.Eng., energy consultant, Virginia, USA

Raphael Wust, PhD, Lecturer, Marine Geology/Sedimentology, James Cook University, Australia

A. Zichichi, PhD, President of the World Federation of Scientists, Geneva, Switzerland; Emeritus Professor of Advanced Physics, University of Bologna, Italy

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Die Annahmen der CO2-Hysterie widersprechen den Naturgesetzen
Dr. rer. nat Heinz Bender

Die CO2-Hysterie ist nur dann berechtigt, wenn ihre Annahmen und Behauptungen mit den Naturgesetzen, d.h. mit der realen Physik übereinstimmen. Die genaue Betrachtung der ursprünglichen Begründungen der CO2-Hysterie zeigt, dass CO2 in der Vergangenheit kein Treibhausgas war, weshalb es aus physikalischen Gründen auch heute kein Treibhausgas sein kann.

Fakten:

Aus der Analyse von Eisbohrkernen ist der Verlauf von CO2 und Temperatur über viele Jahrtausende erschlossen worden. Bekannt ist die nachstehende Grafik, die in ähnlicher Form auch von Al Gore verwendet wurde.





Die obere (i.O.: linke) Grafik zeigt eine enge Korrelation von CO2 und Temperatur, die auch Al Gore ganz korrekt erkannt hat. Von Bedeutung ist, dass der CO2-Verlauf dem Temperaturverlauf um 600 bis 1200 Jahre hinterherhinkt, wie eine feinere Auflösung in der unteren (i.O.: rechten) Grafik zeigt.

Demzufolge ist eine Temperaturzunahme die Ursache oder Auslöser für eine – um Jahrhunderte verzögerte - spätere CO2-Zunahme. In den damaligen Zeiten war somit CO2 ganz offensichtlich kein Treibhausgas, weil eben der CO2-Verlauf stets dem Temperaturverlauf folgt und nicht umgekehrt, wie es im (behaupteten) Fall der Treibgaseigenschaft von CO2 hätte sein müssen. Denn schließlich muss die Ursache einer Veränderung stets ihrer Wirkung vorausgehen.

Folgerungen:

1) Wenn CO2 vor Tausenden von Jahren kein Treibhausgas war, dann kann es auch heute kein Treibhausgas sein, weil die Naturgesetze sich seit damals nicht geändert haben.
2) Die derzeitige Behauptung, CO2 sei für eine Temperaturerhöhung verantwortlich, vertauscht ganz offensichtlich Ursache und Wirkung, da die beobachteten Verläufe dieser Behauptung widersprechen.
3) Die Annahmen der CO2-Hysterie sind deshalb wissenschaftlich unhaltbar.

Was ist bei der u.a. durch Al Gore angestoßenen Klimadebatte passiert? Al Gore und andere haben die Korrelation zwischen Temperatur und CO2 korrekt erkannt. Sie haben aber Ursache und Wirkung vertauscht oder verwechselt, weil sie den Zeitversatz beider Verläufe ignorierten oder übersahen. Nichtwissenschaftlichen Dilettanten mag man dies noch verzeihen. Wenn jedoch Naturwissenschaftler, gleich welcher Fachrichtung, den Grundsatz „Ursache geht Wirkung voraus“ leugnen oder gar aktiv abstreiten, dann ist das mehr als bedenklich:
- solche Naturwissenschaftler sind entweder unwissend und somit unfähig, oder
- extrem unredlich und somit als Wissenschaftler für jede Position ungeeignet.

Der Effekt dieser Fehlbeurteilung physikalischer Fakten ist, dass derzeit die restliche, nicht wissenschaftlich erfahrene Bevölkerung weltweit von Klimahochstaplern und Rattenfängern an der Nase herumgeführt wird. Daß die etablierten Wissenschaftsgesellschaften, wie etwa die Max-Planck-Gesellschaft, diesem wissenschaftlichen Humbug nicht entschlossen und öffentlichkeitswirksam entgegentreten, ist eine Schande für das Ansehen der Naturwissenschaften und eine Katastrophe.

16.12.2007

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Verzicht auf Fleisch aus Klimaschutzgründen?

Die Apothekerrundschau kann sich leider mit ihrer Darstellung auf prominente Schützenhilfe berufen: Die Tierproduktionsabteilung der FAO, der ein mir gut bekannter ehemaliger Professor für Pflanzenbau in den Tropen und Subtropen an der Gesamthochschule Witzenhausen vorsteht (der wenig von Tierporduktion und noch weniger von Fragen des Klimawandels versteht) hat vor etwa einem Jahr eine Studie herausgegeben mit dem Titel "Livestock's Long Shadow". Diese Studie hat in den Medien großes Aufsehen erregt, weil sie die Tierproduktion weltweit als Umwelt und Klima schädigend diskreditiert.

Ich halte diese zweifellos dilettantische Studie schon deshalb für skandalös, weil damit die FAO aus politischem Opportunismus heraus von ihren selbst gesteckten Zielen abrückt, statt sich um die Ernährungssicherheit zu kümmern, was ihrem Mandat entspräche. Ich habe diese Studie (zumindest was die Vorwürfe der extensiven Viehwirtschaft gegenüber betrifft) in Spanischer Sprache unter
 http://www.inttas.org/projects/pdf/a_glatzle_ganaderia_y_servicios_ecologicos.pdf
"zerpflückt".

Diese Analyse habe ich in Südamerika verbreitet (und ich habe Multiplikatoren in den Nachbarländern von Paraguay). Auch die FAO (für die ich früher selbst schon tätig war) erhielt eine Kopie. Wie erwartet gab es jedoch keine Stellungnahme dazu. Auch dies spricht für sich. Kürzlich hat auch der WWF Deutschland (der sich schon anderweitig durch Aufsehen erregende, aber wissenschaftlich wenig fundierte Studien hervorgetan hat) in das gleiche Horn gestoßen und sogar eine Klima-Besteuerung der Tierhaltung gefordert:
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/Methan_und_Lachgas_Die_vergessenen_Klimagase.pdf

Freilich verfolge ich eine andere Argumentationslinie als Sie. Sicher können wir die Treibhauseigenschaften von CO2 und Methan nicht vollständig abstreiten. Andererseits gilt für Methan noch viel mehr als für CO2, dass es sich um ein ziemlich unbedeutendes Spurengas handelt (mit < 0,0002% in der Luft), dessen Konzentration außerdem seit etwa dem Jahrtausendwechsel nicht mehr weiter ansteigt, sicherlich wegen seiner relativ kurzen Verweildauer in der Atmosphäre.

Die FAO belastet allein die Tierproduktion weltweit mit 18% aller anthropogenen Treibhausgasemissionen. (sogar die berühmte Studie von Nikolas Stern hat der gesamten Landwirtschaft nur 14% zugemessen). Laut FAO gehen 25% dieser Emissionen auf Methan aus endogener Fermentation zurück, 34% soll auf die Rodung von Flächen zur Weideanlage zurückzuführen sein. Die "extensive" Viehwirtschaft (derjenige Teil der Viehwirtschaft, der auf Weidehaltung der Tiere beruht, und der aber weltweit nur etwa 20% aller Fleischsorten produziert) weist die FAO 70% der Treibhausgasemissionen zu, die aus der Haltung domestizierter Tiere stammen. Es gibt zahlreiche gute Argumente, die diese Zahlen der FAO als eine heillose Übertreibung entlarven.

Hier will ich nur noch folgendes Argument anfügen: Eine vegetarische Lebensweise ist keineswegs immer eine besonders effiziente Ressourcennutzung mit optimaler Umsetzung von Nahrungsenergie. Im Gegenteil: Große Mengen von Ernterückständen aus dem Ackerbau und der Aufwuchs von Weideflächen an Standorten, die für Ackerbau marginal sind, können nur durch Haustiere sinnvoll genutzt werden. Wiederkäuer sind als einzige Wirbeltiere durch ihre Symbiose mit zellulolytischen Bakterien im Pansen in der Lage, die häufigste Substanz in der Biosphäre, die Zellulose, für die Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel wie Milch und Fleisch zu verwerten. Dass beim Verwertungsprozess von Zellulose im Pansen etwas Methan entsteht, sind "Umwelt"-Kosten, die jede Produktion (auch die von Lebensmitteln) nun einmal hat. Was ist schlimm daran? Bei Haustieren können wir durch Verbesserung des Futterangebots und der -qualität wirtschaftlich rentabel dafür sorgen, dass weniger Methan pro Kilo produziertem Fleisch entsteht. Wenn wir die Haustiere aus den extensiven Weideflächen abziehen, werden wieder Büffel, Antilopen, Rehe, Hirsche, Rentiere, Gnus, Elefanten, Giraffen und Kamele zu Millionen diese Gebiete besiedeln (es sei denn, sie werden systematisch bejagt) und wahrscheinlich nicht viel weniger Methan als die Haustiere (und vor allem mit einem viel schlechteren Wirkungsgrad) produzieren.

Je mehr Biotreibstoffe auf den besten Ackerflächen produziert werden, die die pflanzlichen Nahrungsmittel verteuern, desto mehr brauchen wir die Nahrungsmittelproduktion durch die weidewirtschaftliche Nutzung der für den Ackerbau marginalen Flächen!

Mit besten Grüssen

Dr. sc. agr. Albrecht Glatzle
9300 Fernheim, Paraguay

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Klimageschichte Mitteleuropas

Zum Jahresende 2007 ein Zitat aus: Rüdiger Glaser "Klimageschichte Mitteleuropas" :

"Die Ausarbeitungen (der Klimageschichte der letzten 1000 Jahre) haben deutlich gemacht, dass Klimakatastrophen in Mitteleuropa ein ständiger Begleiter waren. Dies gilt für alle angesprochenen Varianten wie Gewitter, Stürme und Hochwasser. Im Auftreten dieser Katastrophen gab es in den letzten 1000 Jahren nachhaltige Veränderungen. Mittelfristige Zu- und Abnahme in der Größenordnung von 30 bis 100 Jahren waren die Regel.

Dabei wurde deutlich, dass in einigen Phasen der historischen Klimaentwicklung häufiger als in den letzten 200 Jahren aufgetreten sind. Dies gilt beispielsweise für die Hochwasser zwischen 1500 und 1750. Einzelne Ereignisse wie das von 1342 übertreffen die uns heute bekannten Extremfälle sogar erheblich. Viele der markanten Änderungen lassen sich mit der Temperaturentwicklung korrelieren.

Als besonders katastrophenreich hat sich der Abschnitt der Kleinen Eiszeit 1550 bis 1850 herausgestellt. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse muss man davon ausgehen, dass ......eine deutlich höhere natürliche Variabilität im Auftreten von Klimakatastrophen existiert als die aktualistische Betrachtung erkennen lässt.

Wolfram von Juterczenka
28.12.2007

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No Evidence for AGW

The CCSP report released on May2, 2006 does not show “clear evidence”for anthropogenic global warming, as claimed in the report’s Executive Summary. There is a marked disparity between observed and model-calculated patterns of warming.
[CCSP = U.S. Climate Change Science Program, M.B.]
< comments are signed so, M.B. >

by S. Fred Singer, U of VA and SEPP <Singer@SEPP.org>

< Hence most observed warming must be due to natural causes >




Anthropogenic Global Warming

• Evidence from glaciers, sea ice, polar ice sheets, Sea level rise? [Al Gore]
• Evidence from rise in CO2 and other GH gases? [IPCC]
• Evidence from patterns of warming: Agreement between observed trends with latitude and altitude –
  and GH models

< None of these “prove” AGW >

CCSP

The U.S. Climate Change Science Program issued the first of 21 Synthesis and Assessment S&A Products today with findings that improve our understanding of climate change and human influences on temperature trends.

< CCSP cost nearly $2 billion per year >


  < NOAA is lead agency >

From Press Release

Temperature Trends in the Lower Atmosphere: Steps for Understanding and Reconciling Differences, also referred to as S&A Product 1.1, tackles some of the long-standing difficulties that have impeded understanding of changes in atmospheric temperatures and the basic causes of these changes.

Disparities

So much for the Press Release. Also, the Executive Summary claims “clear evidence”for anthropogenic warming. But that’s not what the report itself says: It shows major disparities between observed temperature trends and trends calculated from best current GH models. Disparities occur in warming patterns of both latitude and altitude, esp. Tropics




CCSP 1.1 –Chapter 1, Figure 1.3F PCM Simulations of Zonal-Mean Atmospheric Temperature Change

< All GH models show an amplification of temp trends with altitude. Up to about a factor 3.0 over equator at 10 km Note that 1958 was a cool year; the increase since 1979 is much smaller. Also note; Little variation with latitude in surface trends. NH is about the same as SH. But warming in both polar regions >




CCSP 1.1 –Chapter 3, Figure 6D Temperature Trends for 1979-2004 (oC/decade) NOAA Surface Temperature

< Big difference between NH and SH . Also – Antarctic is cooling not warming >




CCSP 1.1 –Chapter 5, Figure 7E

< Striking disparity between obs and GH models with altitude in tropics. Even some cooling over equator >




CCSP 1.1 –Chapter 5, Figure 4G

< Difference between surface tends and lower atmosphere in tropics. Model results on left show negative values. Obs on right show positive values, I.e. Atm trend < Sfc trend >




A more detailed view of the disparity: Douglass, Knox, Pearson, Singer GRL-2006

< In the tropics, GH models show increasing trend values; while obs (both balloons and satellites) show opposite >


CONCLUSION

• The CCSP report shows major differences between observed temp trends and those from GH models
• These disagreements are confirmed and extended by Douglass et al in GRL 2006
• The report’s Exec Summary misstates the results in the report itself (cf esp. Fig 5.4G)
• We conclude that current warming is mostly natural and that the human contribution is minor

John Maynard Keynes:”If the facts change, I’ll change my opinion. What do you do, Sir?”

< These are the best currently available data and model results, as given by CCSP in 2006. But they can change >

1. Why did 70 % of the global warming since 1850 occur before 1940, when 80 % of the humanemitted CO2 occurred after 1940?

2. Why has there been no global warming since 1998, while the CO2 levels in the atmosphere have continued to rise?

3. The Antarctic has been cooling since the 1960s and the Arctic was warmer in the 1930s than today. Why have the polar regions not been warming rapidly, as the Greenhouse Theory predicted?

4. The NH has been warming more strongly than the SH, But the NH emits most of sunlightreflecting aerosols. How do models explain these facts?

5. For the last 1 million years, the ice cores and seabed sediments reveal a moderate 1,500-year climate cycle linked to the sun. Since solar variability correlates much more strongly with the earth’s recent temperature changes than CO2 changes, why does the IPCC insist on a humancaused warming?

6. The National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) says that 2500 new “smart floats”in the oceans have just revealed two massive and sudden ocean coolings, between 1980-83 and 2003-05. Since the climate models are built on linear changes, how can they accommodate such sudden real-world changes with any confidence?

7. IPCC Models ignore climate effects from cosmic rays. Data show the opposite.




IPCC Sea Level Rise (for 2100)




CCSP 1.1 –Chapter 3, Figure 5C

< Note the big difference in NH and SH trends, seen by all obs >




CCSP 1.1 –Chapter 5, Figure 7C




CCSP 1.1 –Chapter 3, Figure 7

< Another way to present obs. Shows the effect of starting in 1958 vs 1979
For latter, trends are nearly zero in tropics vs maximum trends seen in GH models >


How to remove the disparity

But this obvious disparity between observed and modeled results for the difference in surface and troposphere trends (Ts –TLT) can be fixed: if one replaces the histogram of model results with the “range.”This questionable statistical procedure, used in the report's Executive Summary, gives undue weight to “outlier”results.




CCSP 1.1 - Executive Summary Figure 4G:
Modeled and Observed Temperature Trends in the Tropics (20oS-20oN)

< FROM EXEC SUMMARY: Model results in pink rectangle >




CCSP 1.1 - Executive Summary Figure 3G:
Modeled and Observed Global-Average Temperature Trends Glaciers. Real?

< GLOBAL: Exec Summary bases its conclusion on this graph >




< Hyping the coming ice age >




< In reality, the 1500-year cycle shows mild temp swings, likely caused by the Sun. Should not be confused with the Ice age cycles of about 100,000 years, which are linked to astronomical changes in earth’s motion >




< An amazingly close correlation between solar activity and climate change, extending over an interval of over 3000 years (top). The bottom figure shows a well-resolved interval of 400 years. The data come from a stalagmite in a cave in Oman, but similar examples have now been published from other locations around the world.
Galactic cosmic rays produce the carbon-14 isotope in the Earth’s upper atmosphere; the cosmic-ray intensity is modulated by changes in the solar wind, carrying magnetic fields. Oxygen-18 is a common “proxy” for temperature – in this case of rain. [Ref.: U. Neff, Nature 411:290-293, 2001] >

Press Release

• Report Reconciles Atmospheric Temperature Trends
• First of 21 reports from the U.S. Climate Change Science Program significantly revises,
  updates conclusions from previous key reports
• Press release from the National Oceanic and Atmospheric Administration dtd 2 May 2006

False claim in Press Release

According to the published report, there is no longer a discrepancy in the rate of global average temperature increase for the surface compared with higher levels in the atmosphere. This discrepancy had previously been used to challenge the validity of climate models used to detect and attribute the causes of observed climate change. This is an important revision to and update of the conclusions of earlier reports from the U.S. National Research Council and the Intergovernmental Panel on Climate Change.

Conclusion unsupported by report itself

“Discrepancies between the data sets and the models have been reduced and our understanding of observed climate changes and their causes have increased. The evidence continues to support a substantial human impact on global temperature increases.”

NOT TRUE


© Fred F. Singer, content, 15.08.2006
© DIMaGB, HTML document, 12.07.2007


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Klimawandel und Sonnenaktivität

Dr. Horst Borchert
Mainz, den 18. Februar 2008


Vortrag auf der Tagung der Vereinigungen
"Stahlinstitut VDEh" und
"DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V."
am 20. Februar 2008 im Stahl-Zentrum, 40237 Düsseldorf, Sohnstrasse 65

Tagungsthema:
"Zur Kontroverse um Klimawandel, CO2-Einfluss und Energiepolitik:
Ist Klimaschutz in der gegenwärtigen Form wirklich sinnvoll?"

Dipl. Physiker Dr. Horst Borchert
Physikdirektor a.D.
Lehrbeauftragter am Geographischen Institut
der Johannes Gutenberg - Universität Mainz
Westring 159
E.:Bcht01@aol.com T.: 49 (0)6131 683516


Klimawandel und Sonnenaktivität
Dr. Horst Borchert

Schlüsselwörter:
Globale Temperatur, Klimawandel, Sonnenaktivität, Höhenstrahlung, Bewölkung

1. Klimawandel der Neuzeit

Der Klimawandel der Neuzeit wird beschrieben durch den Anstieg der globalen Temperatur. Er beruht auf Messungen meteorologischer Messstationen zu Lande und auch auf See und wird von anerkannten Observatorien zusammengetragen und im Internet bekannt gegeben.

Der Anstieg war allerdings nicht kontinuierlich, wie häufig irreführend dargestellt wird, sondern verlief im wesentlichen in zwei zeitlich begrenzten Temperatursprüngen: Einmal etwa von 1920 bis 1935 (Climatejump 1) und dann etwa ab 1988 (Climatejump 2) bis 2007 (Borchert,H. 2004). Dazwischen befand sich von etwa 1940 bis 1980 eine kleine Kaltzeit mit leicht rückläufiger Temperatur.


1.1 CO2-Konzentration und Temperatur

Der Klimawandel wird als Folge der industriellen Entwicklung angesehen insbesondere wegen des begleitenden Anstiegs des CO2. Gegen diese allgemein von der Öffentlichkeit vertretene Auffassung erhebt sich zunehmend Widerspruch insbesondere deshalb, weil nach Korrelationsrechnungen der gemessene globale Temperaturanstieg nicht die Folge des gemessenen Anstiegs des CO2 sein kann und darüber hinaus ein durch CO2 zusätzlich verursachter Temperaturanstieg wegen der Sättigung seiner 15 µ-Absorptionslinie quasi schon "seit Goethes Zeiten" unrelevant ist. Selbst eine globale Verdoppelung der CO2-Konzentration würde auf Grund von Strahlungsrechnungen keine messbare  globale Temperaturerhöhung ergeben (Seinsfeld a. Pandis, 1996), (Dittrich,S., 2007),(Dietze,P., 2007). Dabei ist es unerheblich, ob nach vorgenannten Autoren der Treibhauseffekt am CO2 unmessbar gering ist oder sogar nach thermodynamischen Rechnungen gar nicht existiert (Gerlich 2006, Thüne 2002). Es war also nach anderen möglichen Ursachen der bodennahen Temperaturerhöhung nach dem Ende der kleinen Kaltzeit ab etwa 1982 zu suchen. Hierbei waren zunächst wegen der Zugänglichkeit des Datenmaterials die meteorologischen Darstellungen des Klimawandels in Mitteleuropa zu untersuchen. Die hierfür benutzten Messreihen basieren auf frei im Internet verfügbaren Messdaten des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de), der NASA (www.spaceweather,com), des Zentralen Immissionsmessnetzes ZIMEN von Rheinland-Pfalz und  des Umweltbundesamtes (www.umad.de) sowie der Universität Kiel bzw. dem World Data Center C2 for Cosmic Rays in Kyoto (www.env.sci.ibaraki.ao.jp/data) .


1.2 Klimawandel seit 1988

Der zweite Teil des Klimawandels (Climatejump 2) stellte sich nach den bodennahen Temperaturen des Luftmessnetzes ZIMEN (gemessen in 3,5 m über Grund)(Borchert 2004)  und des Deutschen Wetterdienstes (DWD 1900-2007) (gemessen in 2m über Grund) dar durch einen relativ starken Anstieg ab 1989 innerhalb von 2 Jahren um etwa 0,9 °C +- 0,2°C. Danach blieben die Temperaturen im langfristigen Mittel trotz verschiedener Extremsommer-  und -wintermonate in Mitteleuropa nahezu konstant auf erhöhtem Niveau (Abb.1).



Abb. 1: Bodennaher Verlauf der Temperatur in Mitteleuropa und CO2-Anstieg
            von 1955 bis 2008 mit Temperatursprung 1989

Da gleichzeitig mit dem Temperatursprung ab 1989 auch die Globalstrahlung, gemessen seit 1984 an 15 Stationen im Lande Rheinland Pfalz, sowie die Messungen der Sonnenscheindauer des DWD eine besonders auffällige Zunahme der Sonneneinstrahlung zeigten und  anschließend  weiterhin bis heute auf erhöhtem Niveau blieben mit entsprechendem Rückgang der Bedeckung,  und für 1989 besondere Sonnenaktivitäten durch die NASA gemeldet wurden, war nach  solaren Einflüssen auf dieses Wettergeschehen zu suchen (Borchert, 2005, 2006) (Abb.2).


2. Solare Einflüsse auf das Wettergeschehen

Seit 1976  wurden  fortlaufend die durch die geostationären Satelliten der GOES - Serie und vom Satelliten SOHO, positioniert zwischen Sonne und Erde, die von der Sonne in Richtung Erde geschickten Ströme an Protonen  (Geschwindigkeiten zwischen 300 und 1000 Km/sec) und Elektronen sowie deren Magnetfelder fortlaufend gemessen und im Internet publiziert.

Die ersten zwei stärkeren Protonenströme in Richtung Erde wurden 1982 und 1984 während der zu Ende gehenden 23. Sonnenfleckenperiode registriert. (Abb.2).

Nach der Sonnenfleckenpause um 1986 traten in der ersten Hälfte der 22. Periode im Jahr 1989 zwei extrem große und ausgedehnte Sonnenflecken auf. Sie emittierten bei ihrem Start auf der Sonne besonders intensive Röntgenstrahlen als Folge der magnetischen Abbremsung (Synchrotronstrahlung) der austretenden Protonen- und Elektronenströme mit Wellenlängen um 1 nm, die als sogen. Flares die Erde in ca. 8 min erreichten und die spätere Ankunft der Protonen und Elektronenströme ( als Sonnenwind) in Richtung Erde signalisierten.



Abb.2 : Protonenfluss , Sonnenflecken, Globalstrahlung und bodennahe Temperatur

Während dieser 22. Sonnenfleckenperiode wiederholten sich solche extremen Protonenflüsse im Jahre 1991 und auch bei rücklaufender Zahl der Sonnenflecken im Jahre 1994. Diese Sonnenwinde erreichten Protonenströme bis in Größenordnungen von  µ-Ampere im Vakuum der Heliosphäre. Auch die Häufigkeit solcher Protonenströmen geringerer Stärke und Energie unter 10 Mev stieg in der 22. Periode stark an.

In der 23. Periode traten ebenfalls mehrmals extrem große solare Protonenströme auf, die sich aus der zunehmend häufigen Menge schwächerer Strömen stark heraushoben und zwar besonders in den Jahren 2000 und 2003. Auch in den Jahren  2004 und 2005 emittierten die an Zahl abnehmenden Sonnenflecken immer noch relativ starke Protonenströme in Richtung Erde. Der unmittelbare Einfluss der Protonenströme auf das terrestrische Klima wird durch das magnetische Feld der Erde überwiegend abgeschwächt. Die Elektronen der Sonnenwinde machen sich durch Nordlichter bemerkbar.

Die durch die Protonen erzeugten Magnetfelder reduzieren in der Heliosphäre durch Ablenkung die galaktische kosmische Strahlung. Diese besteht überwiegend aus sehr schnellen Protonen im GEV - Bereich. Dadurch erfolgt auch eine Schwächung der in der Stratosphäre erzeugten Sekundärstrahlung der Kosmischen Strahlung (Forbush-Reduzierung), der Höhenstrahlung . Diese besteht aus Neutronen (ca. 80 %) und den elektrischen Ladungsträgern Pi-Ionen, µ-Ionen, Elektronen und Protonen. Die Höhenstrahlung wird seit 1958 weltweit in 8 Messstationen hauptsächlich in der nördlichen Hemisphäre durch Messung des Neutronenflusses bestimmt und stündlich per Internet bekannt gegeben. Sie sind aus dem "World Data Center C2 for Cosmic Rays" in Kyoto stets abrufbar. Die Magnetfelder der sie modulierenden Sonnenwinde werden von den Satelliten ebenfalls gemessen und publiziert. Sie betragen bei maximalen Strömen mehr als 1000 Nanotesla =  0,01 Gaus (Magnetfeld der Erde ~ 0,5 Gaus,  der Sonne ~50 Gaus).

Die starke synchrone Forbush - Reduzierung des Neutronenflusses durch die von den Satelliten gemessenen Protonenströme ist in der Abbildung 3 deutlich sichtbar. Insbesondere wurde dadurch während der 22. Sonnenfleckenperiode die Höhenstrahlung kurzzeitig bis um etwa 30 %  reduziert



Abb.3  Protonenströme und Reduktion der Höhenstrahlung


2.1. Besonderheiten der Sonnenaktivität im Jahr 1989

Die terrestrischen Auswirkungen der extrem starken Sonnenwinde in 1989 waren besonders dramatisch: In der nördlichen Hemisphäre (Schweden, Kanada) fielen die Stromversorgungen und Telephonverbindungen aus. Der Funkverkehr war langanhaltend gestört, insbesondere im Flugverkehr entstanden erhebliche Unsicherheiten durch Funkausfälle. Die NASA meldete: "The Sun goes haywire". Nordlichter waren bis nach Afrika gut sichtbar.

Der Herbst 1989 war als Folge der langen Wolkenfreiheit relativ warm. In Mitteleuropa wurde im Jahresmittel ein Anstieg der Globalstrahlung, das ist die direkte und indirekte Sonneneinstrahlung, im Jahresmittel um etwa 1,2 +- 0,2 mW/cm2 durch zunehmende Wolkenfreiheit gemessen (ZIMEN). Gleichzeitig wurde eine Zunahme der bodennahen Temperatur um 0,9 °C +- 0,2 °C  ermittelt (Abb.2). Globalstrahlung und Temperatur blieben nach diesem rasanten Anstieg im Jahresmittel anschließend fortlaufend bis heute im langanhaltenden Mittel auf erhöhtem Niveau.


2.2 Höhenstrahlung und Wolkenbildung

Dieser Effekt ist zu verstehen unter der Annahme, dass die geladenen Teilchen der Höhenstrahlung Wolken erzeugen (Svensmark 1998). Somit führte eine durch die oben gezeigten Protonenströme ausgelöste Reduktion der Höhenstrahlung zu einer Reduktion der Bewölkung und damit zum Netto-Anstieg von Sonneneinstrahlung bzw. Sonnenscheindauer  und  damit schließlich zum Anstieg der bodennahen Temperatur. Aus einem entsprechenden Experiment (2006)  mit einer Wolkenkammer (entsprechend der Wilsonschen Nebelkammer (1911)) ist ablesen, dass vier Ladungsträger der Höhenstrahlung einen Tropfen erzeugen können (Svensmark 2006). Das Kernforschungszentrum CERN hat ein umfangreiches Untersuchungsvorhaben gestartet, diese Art der Wolkenbildung durch mit dem Beschleuniger simulierte Höhenstrahlung zu erforschen ( Clouds 2002).Wegen dieser Beobachtungen wurde nun untersucht, inwieweit eine Korrelation zwischen Wolkenbildung und Höhenstrahlung aus den Messwerten des deutschen Wetterdienstes und dem Neutronenfluss der Höhenstrahlung zu finden ist:

In nachfolgender Abbildung 4 ist beispielhaft die Bedeckung, gemittelt über die Daten von Trier, Aachen und Potsdam, dem Verlauf der Höhenstrahlung, gemessen als Fluss der Neutronenstrahlung im Kernphysikalischen Institut der Universität in Kiel, gegenübergestellt.



Abb.4 Die Höhenstrahlung steuert die Bewölkung

Erkennbar ist ein Gleichlauf von beiden Komponenten. Die Korrelation für den Zeitbereich von  1982 bis 2007 ergibt einen Korrelationskoeffizienten von K= 0,6. Der Korrelationskoeffizient erhält seinen größten Wert von über K=0,7 bei einer zeitlichen Verschiebung der Komponenten um 10 Monate, d.h. durch Aufhebung einer Verzögerung der Bedeckung gegenüber der sie modulierenden Höhenstrahlung.

Eine solche Verzögerung erscheint plausibel, wenn man annimmt, dass die durch Höhenstrahlung  erfolgte Modulation der überwiegend aus Westen einfließenden Wolken überwiegend im Bereich des Atlantik erfolgt. Der Atlantik besitzt die gleiche, nur von der geographischen Breite abhängige Intensität der solar modulierte Höhenstrahlung wie die in Kiel , Moskau oder in den USA .

Eine relativ gute Korrelation zwischen Höhenstrahlung und Bedeckung wurde an allen bislang untersuchten 8 Messstandorten des DWD von  Sylt bis Hohenpeisenberg für den Zeitraum des aktuellen Klimawandels ab 1982 gefunden.  Höhere  Korrelationskoeffizienten als  K= 0,8 sind nicht erreichbar, da in den ohnehin mit großen Streuungen behafteten Zahlen der Bedeckung auch Wolken erfasst werden, die nicht durch Höhenstrahlung gebildet werden. Nach Svensmark erfolgt  dieser Prozess der Wolkenbildung durch die von Höhenstrahlung gebildeten Mikroaerosole in Höhen um 3500 m. Erkennbar ist in Abb. 3 weiterhin, dass in dem Zeitbereich ab 1976 im langfristigen Mittel ein Rückgang der Bewölkung und der Höhenstrahlung erfolgt. Dieses zeigt an, dass eine dadurch bewirkte Zunahme der Sonneneinstrahlung zumindest ab 1989 eine netto erzeugte Aufrechterhaltung der Erderwärmung bewirkte. Diese Beobachtungen sind als eine Bestätigung des "Svensmark-Effektes , dass Höhenstrahlung Bewölkung erzeugt,  anzusehen und dass eine langfristige Beeinflussung der Wetterbildung durch solargesteuerte Höhenstrahlung erfolgt.


2.3  Höhenstrahlung und Nordatlantische Oszillation

In der Meteorologie gilt für den nordatlantischen Raum als Wetterindikator die sogenannte "Nordatlantische Oszillation" (NAO). Sie ist die Differenz des Luftdruckes zwischen Island und den Azoren und wird auch "Klimaschaukel Europas" genannt .

Da sie durch Sonneneinstrahlung und somit auch durch die Bedeckung über den Ozeanen bestimmt wird, ist nicht auszuschließen, dass ihre Schwankungen auch mit den Schwankungen solar gesteuerten  Höhenstrahlung in Resonanz sind.



Abb. 5  Die Nordatlantische Oszillation wird von der Höhenstrahlung gesteuert

Eine Gegenüberstellung bestätig einen solchen Gleichklang, wie Abb. 5 zeigt : Die NAO ändert sich gegenläufig zur Höhenstrahlung und damit zur Bedeckung: Mit abnehmender Höhenstrahlung, also mit abnehmender Bewölkung, steigt die NAO und damit auch die Bodentemperatur mit positiver NAO. Eine Korrelationsrechnung ergibt den Faktor K=0, 7 zwischen solar gesteuerter Höhenstrahlung und  der Nordatlantischen Oszillation.

Während der 22. Sonnenfleckenperiode wurde im dreijährigen gleitenden Mittel eine besonders große Druckdifferenz zwischen  Island und den Azoren gemessen, was zu einem besonders starken Temperaturanstieg in Zentraleuropa führte. Die bodennahe Temperatur in Mitteleuropa, hier gemittelt über  5 DWD-Stationen, folgte auf erhöhtem Niveau strukturell in etwa dem Verlauf der NAO bis zum weiteren Maximum während der 23. Periode mit ihren neuen extrem intensiven Protonenströmen.

Diese Phänomene  besagen, dass die Perioden des Nordatlantischen Wettergeschehens in der Grundfrequenz über die Wolkenbildung durch Höhenstrahlung solar gesteuert sind. Insbesondere das Klimageschehen seit 1989 mit der globalen Temperaturerhöhung wurde von den eingangs gezeigten besonderen solaren Ereignissen gesteuert. Die auf diese Weise erhöhte Sonneneinstrahlung führte zur periodischen zusätzlichen Energiezufuhr auf die Erde, die mit einem  Zuwachs der Sonneneinstrahlung im Jahresmittel um etwa 1,2 +-0,2 mW/cm2 zu einem Anstieg der bodennahen Temperatur  um 0,9°C +- 0,2 °C führte und den aktuellen sogenannten Klimawandel verursachte. Diese solar bedingten Energieschübe erfolgten in unregelmäßigen Abständen und Intensitäten  währen der beiden letzten Sonnenfleckenperioden. Sie waren außergewöhnliche Ereignisse an der Sonnenoberfläche. Entsprechende Untersuchungen der Sonnenaktivität während des ersten Klimasprungs in den zwanziger Jahren sind angezeigt, da dieser ebenfalls mit einem Bereich positiver NAO zusammenfällt. Hierfür wären Ersatzphänomene (Proxis) für die damals herrschende Höhenstrahlung zu suchen.


3. Schlussfolgerungen zu den Ursachen der Erderwärmung

Als Ergebnis der hier gezeigten Gegenüberstellungen muss gefolgert werden, dass die  Erhöhung der bodennahen Temperatur ab 1989, also der sogenannte Klimawandel der Neuzeit, ein natürlicher klimatischer Effekt war, der durch eine besondere Sonnenaktivität und nicht durch den Menschen verursacht wurde.

Seit Januar 2007 war keine Aktivität auf der Oberfläche der Sonne mehr zu beobachten, sodass bei weiter anhaltenden Ruhe langfristig ein Rückgang der bereits stagnierenden Globaltemperatur zu erwarten ist (www.spaceweather.com).Der zur Zeit noch anhaltende kontinuierliche Anstieg des CO2 ist überwiegend eine Folge der Erderwärmung wegen des Rückganges seiner Löslichkeit in Wasser bei steigender Temperatur. Weitere CO2-Emissionen führen zu keiner weiteren Temperaturerhöhung. Die Besteuerung von CO2 aus Gründen des sogenannten Klimaschutzes hat keine wissenschaftliche Grundlage.

Methan zeigt weltweit seit etwa 6 Jahren keinen Anstieg mehr (IPCC), die Akkumulation ist beendet und es befindet sich auf einem konstanten Level von globa1 ca. 1800 ppb. Eine wissenschaftlich fundierte Ursache wurde hierfür noch nicht gefunden. Möglicherweise  befindet sich CH4 im luftchemischen Gleichgewicht mit CO2 , d.h. es geht in CO2 über und treibt zusätzlich dessen Anstieg (Seinfeld und Pandis, 1996).

Warum die Sonne diese außergewöhnliche Aktivität seit 1988 entwickelte, ist noch nicht geklärt. Es gibt die Ansicht, dass die besondere Nähe der Drehmomente von Sonnensystem und Sonne zueinander während der 22. Sonnenfleckenperiode Turbulenzen in der Sonnenoberfläche auslöste. Dann wäre der Jupiter als der das Sonnensystem gravimetrisch dominierende Planet der Auslöser des jüngsten Klimawandels (Landscheid 2005). Andere Vermutungen sprechen von einem Schwarm  vom Kometen, die in den letzten Jahrzehnten in die Sonne stürzten und dort  die besonders starken Protonenströme auslösten. Das erscheint weniger wahrscheinlich, da die Protonenströme eindeutig den jeweiligen Sonnenflecken zuzuordnen sind in Verbindung mit den "Start - Flares", die jeweils als Startsignale (Röntgenstrahlung) der Protonenströme auftreten und als Warnsignale für das orbitale Space - Personal der NASA genutzt werden.


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