|
|
| |
| |
| |
| |
|
Statistik zur CO2-Emission 1990-2001
Figure 5: Development of CO2 emissions from fossil fuel consumption. The thick line gives the world total emissions. The various thin lines show the emissions from Annex-B and non Annex-B countries as marked in the figure. Bild 5: Entwicklung der CO2-Emissionen aus Erdölverbrauch. Die dicke Linie zeigt die Welt- gesamtemissionen. Die verschiedenen dünnen Linien zeigen die Emissionen der Annex-B- und Nicht-Annex-B-Länder. | |
![]() Figure 6: CO2 emissions from leading Annex-B and non-Annex-B countries Bild 6: CO2-Emissionen führender Annex-B- und Nicht-Annex--Länder | |
Quelle: Analysis of BP Statistical Review of World Energy with respect to CO2-Emissions 3rd Edition, Joint Working Paper, Prepared by Werner Zittel and Manfred Treber 29th August 2002 Verweise:
|
Skandalöse PRISMA-Sendung - Die Klima-Horroristen haben in dieser Sendung wieder einmal bewiesen, dass sie keine Ahnung von der Realität haben. Sollten sie doch, so bliebe nur der Schluß, dass ihre Charakterlosigkeit wohl grenzenlos ist. Als das Jahr 2000 von den Klima-Horroristen als das "heißeste" Jahr des Jahrhunderts deklariert wurde, gab es aus dieser Ecke auch gleich die begleitenden (pseudo)wissenschaftlichen Studien, die für Süddeutschland und Brandenburg eine Versteppung voraussagten. Das ist jetzt vergessen. Angesichts des Gegenteils - sintflutartigen Regenfällen - vergessen diese Klima-Horroristen ganz schnell ihre Aussagen von gestern und behaupten flugs das Gegenteil. Wie unseriös diese "Herren" sind, belegt ein kleiner Blick in die Historie, in diesem Fall in die des Dorfes Dormitz, in dem ich lebe. Viel Spaß bei der Lektüre. Vielleicht fällt auch bei dem einen oder anderen Ideologen danach der Groschen, obwohl ich dies aus meiner Erfahrung für eher unwahrscheinlich halte. Hier der Auszug. Ich bitte um weiteste Verteilung, damit diesen angstverbreitenden Gutmenschen (fast wäre ich auf die Idee verfallen, sie als Huren der Politik zu bezeichnen, aber das wäre wohl zu überzogen) endlich Einhalt geboten wird. Auszug aus "Chronik des Dorfes Dormitz", von Willi Held, herausgegeben von der Gemeinde Dormitz im Jahre 1967, in einer Auflage von 120 Exemplaren: Witterung Bei längerer ungünstiger Witterung, Dürre, Nässe, Überschwemmungen, Hagelschlag und Sturm hörte man früher oft die Äußerungen, so arg war es früher doch nicht gewesen, oder so heiße Sommer und kalte Winter wie früher gibt es heute nicht mehr; zuweilen hört man auch, dass der viele Regen der Jetztzeit von den Atombomben herkomme und andere Versionen. dass aber nicht die heutige Technik an den unterschiedlichen Witterungen schuld ist, und dass früher in der "guten alten Zeit" Sonnenschein und Regen, Wärme und Kälte nicht immer in schönster Harmonie herrschten, darüber sollen nachfolgende Berichte Einblick gewähren. 1361: war der Winter außerordentlich kalt. Tausende von Menschen gingen infolge der bitteren Kälte zugrunde. 1438: überfielen ungeheure Heuschreckenschwärme unser deutsches Vaterland und fraßen alles Grüne vollständig kahl. 1441: war wiederum ein strenger Winter. Schon im Oktober setzte starker Schneefall ein, sodass der Verkehr auf den Straßen eingestellt werden mußte. 1491: stellte sich wiederum ein sehr strenger Winter ein, der eine große Teuerung mit sich brachte. 1512-1513: gab es eine große Kälte, besonders in der Zeit zwischen dem 6. und 26. Januar. 1531: (Tag nicht bekannt) 6. Dienstag nach Ostern erhob sich nachmittags, 2 Uhr, ein fürchterliches Gewitter mit Hagelschlag und Regengüssen, welches im nahen Neunkirchen und auch in Dormitz großen Schaden anrichtete. 1533-1534: war es von Weihnachten bis Lichtmeß so kalt, dass die Vögel erfroren aus der Luft fielen, aber auch zahlreiche Menschen starben den Erfrierungstod. 1564-1565: wurden durch überaus starken Schneefall viele Dörfer, ja Städte, vom Verkehr abgeschnitten. 1581: ereignete sich abermals eine große Wasserflut, welche alle Brücken über den Brandbach zerstörte. In Neunkirchen stürzten mehrere Häuser ein. 1595, 1605: waren ebenfalls sehr strenge Winter, 1627 gab es im Mai noch viel Eis und Schnee. 1618: am 16. Juli entstand ein fürchterliches Donnerwetter, welches sich in der Gegend von Hetzles in einem so gewaltigen Regen auflöste, dass das Wasser davon über die Mauern des Marktes hineinlief und dieselben bei 200 Schuhe lang mit sich fortriß. Die Flut war so heftig und reißend, dass ganze Quadersteine in die Mitte des Marktes geflößt, 6 Gebäude hinweggerissen wurden. 6 Personen verloren dabei ihr Leben. Dieses Unwetter richtete auch in der Ortsflur Dormitz großen Schaden an. 1624 u. 1627: waren ebenfalls sehr strenge Winter, 1627 gab es im Mai noch viel Eis und Schnee. 1644: lag der Schnee im Mai noch 40 cm hoch. Im gleichen Jahr forderte die Pest und die Kälte viele Opfer an Menschen. 1692: führte die Schwabach mehrmals große Hochwasser, wobei die 'Wasserwehren der Schwabachmühlen, und so auch die der zur Gemeinde Dormitz gehörenden Mühlen, Gabermühle, Langenbruck und Habernhof, weggerissen wurden. 1709 u. 1740: waren wiederum sehr strenge Winter. 1747: gefährdete ein Dauerregen die Ernte, sodass die Pfarrer jeweils in der Messe das Gebet sprachen: "Deus refugium nostrum." 1748, der große Hagelschlag: Am Jakobitag 1748 fiel ein großer Hagelschlag über unsere Gegend. Hagelkörner in Größe von Hühner- und Gänseeiern, über 1 Pfund schwer, fielen in Massen. Die Fluren waren zusammengeschlagen. Das Obst war vollständig vernichtet, dazu auch die Blumen. Die wenigen Ziegeldächer, die es zu dieser Zeit gab, waren alle zerschlagen. 1759-1760: Vom Neujahrstag an gefror es nicht mehr. Im Februar wuchs das Gras und am 12. März blühten die Obstbäume. "Es war ein Paradies" hieß es. Die Bauern konnten schon Ende Februar für ihr Vieh Futter mähen. 1759 und 1763: waren die Winter sehr hart. 1765: mißrieten Grummet und Herbstfrüchte und der Hopfen derart, dass letzterer einen Preis von über 100 Gulden kostete. Im Jahr darauf kostete der Hopfen sogar bis zu 150 Gulden, was dem Geldwert von heute rund 1500 EURO entsprechen würde. 1766: war eine große Kälte, Menschen und Tiere erfroren. Die Ernte war schlecht gewesen. Der Hopfen kostete damals 150 Gulden der Zentner, für diesen Betrag konnte man fast ein kleines Anwesen kaufen. Im Herbst trat starker Wassermangel ein, sodass das Vieh zum Tränken zur nahen Schwabach getrieben werden mußte. Das Getreide mußten die Bauern im nahen Nürnberg, Erlangen oder Forchheim mahlen lassen, weil die Schwabachmühlen kein Wasser zum Antrieb der Mühlräder hatten. 1770-1771: herrschte eine regelrechte Hungersnot, sodass die Leute von den Städten Nürnberg und Fürth aufs Land zogen, um Lebensmittel zu bekommen. 1778: am Pfingstmontag, dem 8. Juli, durchtobte ein Sturm die ganze Gegend bis Bayreuth hin und richtete besonders in dem Raum Erlangen - Gräfenberg furchtbaren Schaden an. Ein in Gräfenberg niedergegangener Wolkenbruch riß Häuser, Scheunen, Ställe und Mühlen weg und begrub Menschen und Tiere in seinen Fluten. Es fielen Hagelkörner in der Größe von Hühnereiern in solchen Mengen, dass man, wie eine Beschreibung aus dieser Zeit berichtet, zwei Tage lang noch fast einen Schuh tief (= rund 30 cm) zusammengeschichtet fand. Welchen Schaden dieses Unwetter im Schwabachgrund anrichtete, läßt die Tatsache erkennen, dass man in Kalchreuth über hundert Jahre lang am Pfingstmontag keine Tanzmusik mehr hielt, zum stillen Gedenken an diesen Tag. 1806: vernichtete ein Spätfrost noch im Juni den größten Teil der Ernte. 1811: war ein sehr heißer Sommer, ähnlich waren die Jahre 1833 und 1839. 1816: Mit traurigem Andenken ging das Hungerjahr 1816 in die Geschichte ein. Infolge anhaltenden Regenwetters gab es eine völlige Mißernte. Das Getreide verfaulte auf dem Halm. Es gab eine große Not und Teuerung im Lande. Alles Brot- und Saatgetreide mußte eingeführt werden. 1847: fiel der Schnee in der 2. Aprilwoche 60 cm hoch. 1879: war wiederum ein sehr strenger Winter, wobei ganze Obstgärten erfroren. 1893: war ein sehr heißer Sommer. Es fiel im ganzen Frühjahr und Sommer kein Regen. Es gab eine förmliche Mißernte an Heu und Getreide. Das Heu konnten die Bauern mit dem Schubkarren heimfahren. Erst am Bartholomäustag fiel ein eine gute Grummeternte gab. Zu allem Glück gab es auch noch eine gute Ernte warmer kräftiger Sprühregen und entfachte die Vegetation, sodass es doch noch für die Herbstgewächse. 1909: gab es große Unwetter, und die Schwabach trat über ihre Ufer hinaus und verwüstete die anliegenden Felder. Im nahen Nürnberg gab es ein großes Hochwasser. 1911: war ein sehr heißer, trockener Sommer. Es regnete den ganzen Sommer nicht. Viele Obstbäume trockneten ein. 1912: war ein sehr nasses Jahr; die Bauern konnten ihr Getreide, welches aus dem Halm wuchs, erst Ende August heimbringen. 1916-1917: war der Winter sehr streng. Es war Krieg, und es gab nur wenig zu essen. Kohlrüben und Kraut waren die Hauptnahrung. Das Brot wurde zum großen Teil mit Kartoffelzusatz gebacken. Selbst die Bauern mußten mit dem lieben Brot sehr sparsam umgehen. 1923-1924: war ein überaus sehr strenger `Winter. Der Schnee lag vom Oktober bis zum Mai auf den Fluren. Dazu war eine große Teuerung und Geldknappheit im Lande. Die vorausgegangene Inflation hatte alle Ersparnisse zunichte gemacht. 1929-1930: erfroren infolge großer Kälte ganze Obstgärten, besonders unter den Kirschen- und Zwetschgenbäumen entstand ein großer Schaden. 1947: Wer erinnert sich nicht des großen Dürre- und Hungerjahres 1947? Das denkwürdige Hungerjahr 1947: Schon der strenge Winter mit seiner kaum nennenswerten Schneedecke und tiefgreifenden Bodenfrösten mußte von vielen als ein schlechtes Omen für den kommenden Sommer empfunden werden. Dieser setzte denn auch schon Mitte April, fast ohne frühlingsmäßigen Übergang, mit großer Hitze und anhaltender Trockenheit ein. Monatelang kein erquickender Regen, der die lechzende Erde befruchten wollte. So gestaltete sich schon die Heuernte zu einer Noternte und noch ungünstiger wirkten sich die hohen Hitzegrade für die Getreideernte aus. Die Grummeternte kam infolge der ausgebrannten Wiesen fast ganz zum Ausfall. Entsprechend schlecht gestaltete sich auch die Kartoffelernte und die der anderen Hackfrüchte. Nur die Obsternte fiel zum Glück gut aus. Das Hungerjahr 1947. Die Not steigerte sich von Monat zu Monat. Die Bauern sahen sich schon zu Beginn des Herbstes vor leeren Scheunen, Kellern und Böden. Infolge großen Futtermangels mußten die Bauern zu großen Notverkäufen von Vieh schreiten. Also standen wir schon zu Beginn des Herbstes inmitten eines harten Not- und Hungerjahres, was um so schwerer empfunden wurde als wir schon seit Kriegsbeginn (1939) unter einer empfindlichen Lebensmittelknappheit zu leiden hatten. Die Furcht vor dem schweren Hungerwinter war allgemein groß. Sie war noch erhöht durch die allgemeine Unsicherheit, die herrschte, da fremde und auch einheimische "Leichenfledderer" ihr unrühmliches Wesen trieben. Dazu kam noch der große Mangel an Gebrauchsgegenständen aller Art und große Absenkung der Kaufkraft unseres Geldes und die Furcht vor der zu erwartenden Geldentwertung. Wahrlich, es war eine böse Zeit. 1965-1966: Diese beiden Jahre waren sehr regnerisch, gleichwohl gab es aber gute Ernten. Der Artikel kann hier auch im Rich-Text-Format heruntergeladen werden |
Wal-Sensoren geben Geheimnisse der Arktis preis
|
Dr. Hans Penner - 76351 Linkenheim-Hochstetten Sehr geehrte Damen und Herren, die Bundesregierung betreibt eine ruinöse Energiepolitik. Es erscheint notwendig, einen Konsens in der Klimaproblematik zu erzielen. Zu diesem Zweck möchte ich folgende Thesen zur Diskussion stellen (siehe auch www.iavg.org/iavg081.htm und www.iavg.org/iavg081d.htm):
Mit freundlichen Grüßen Dr. Hans Penner - 76351 Linkenheim-Hochstetten Sehr geehrter Herr Kuhn, haben Sie vielen Dank, dass Sie auf meinen Vorschlag zu einem Klima-Konsens geantwortet haben. Allerdings entsteht der Eindruck, dass Sie über die Klimaproblematik falsch informiert sind:
Mit freundlichen Grüßen Internetseite: www.iavg.org Dr. Hans Penner - 76351 Linkenheim-Hochstetten Sehr geehrter Herr Thierse, der von Ihnen präsidierte Deutsche Bundestag trifft Entscheidungen von schicksalhafter Bedeutung für das deutsche Volk. Ich habe den Eindruck, dass der Bundestag auf einem zu niedrigen geistig-moralischen Niveau arbeitet. Häufig müssen Entscheidungen des Parlamentes vom Bundesverfassungsgericht korrigiert werden, weil der Bundestag versagt. In unserer Technologie-Gesellschaft fehlt es den meisten Abgeordneten an dem notwendigen technisch-naturwissenschaftlichen Rüstzeug. Viele Abgeordnete sind falsch oder unzureichend informiert und deshalb manipulierbar. Gesundheits- und Ernährungsminister verfügen über keine medizinischen Fachkenntnisse. Der Umweltminister verfügt über keine naturwissenschaftlichen Fachkenntnisse. Das schlimmste Beispiel ist der Außenminister. Er verfügt nicht einmal über einen Hauptschulabschluß. Seine Berufserfahrungen beschränken sich auf Taxifahren, Organisation von Bücherdiebstahl und die Ausbildung krimineller Banden. Als Beispiel für die Ursachen der ruinösen Energiepolitik der derzeitigen Bundesregierung füge ich die Kopie eines Schreibens an Herrn Kuhn (MdB) bei. Herr Kuhn ist Sprachwissenschaftler. Mit freundlichen Grüßen |
Leider hat sich in die Gesamtdiskussion zur Klimaproblematik eine m. E. sehr einseitige Betrachtungsweise eingeschlichen. Ich denke, als Naturwissenschaftler sollte man sich immer am Verursacher-Prinzip orientieren, also Ursache-Wirkung beachten! Nach Studium vieler Veröffentlichungen auf diesem Gebiet, werde ich aber immer skeptischer, was die "Klimakatstrophen"-Theorie betrifft. Das Thema sollte wieder sachlich auf dem Boden von wissenschaftlichen Fakten und nicht an Hand von politischen Entscheidungen diskutiert werden! zugesandt von Burckhard Adam, Informieren Sie sich im Infobereich UMWELTPHYSIK bei DIMaGB.de |
M E M O R A N D U M Die Sonne ist sowohl der Urquell allen höheren Lebens auf der Erde als auch Motor allen Wettergeschehens. Sie sendet lebensspendende Energie in Form elektromagnetischer Wellen radial ins Weltall, die sowohl für die Photosynthese der Pflanzen notwendig ist, aber auch die Erdoberfläche direkt erwärmt. Durch die Umlaufbahnen der Erde entsteht der Tag- und Nachtrhythmus wie die Jahreszeiten, kommt die Erde nur zyklisch in den Genuss der Sonneenergie. Die Kugelgestalt der Erde lässt warme Äquatorregionen und kalte Polarregionen entstehen, bestimmt die Klimavielfalt der Erde. Über die berühmten Naturforscher Newton, Herrschel, Fraunhofer, Kirchhoff, Bunsen, Stefan, Boltzmann, Wien, Planck, Einstein und Bohr gelang es, die Natur des Lichts zu erhellen und seine Wechselwirkungen mit den Atomen und Molekülen zu verstehen. Licht entsteht und vergeht durch Elektronensprünge in den Atomen. Jedes Atom und Molekül hat einen eigenen spezifischen finger print. Es kann nur ganz selektiv Strahlung bestimmter Wellenlängen absorbieren sowie emittieren und kann dadurch identifiziert werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn sich die Atome im gasförmigen Zustand befinden, sich gegenseitig abstoßen. Feste und flüssige Körpern emittieren aufgrund der atomaren Adhäsionskräfte Strahlung nicht selektiv, sondern kontinuierlich über ein breites Wellenlängenspektrum. Diese körpereigenen Temperatur- und Wärmestrahlung setzt Bewegung voraus und beginnt bei Temperaturen oberhalb des absoluten Nullpunktes von 0 Kelvin oder 273,16° C. Die Wärmestrahlung ist dem Gesetz von Stefan-Boltzmann proportional zur 4. Potenz der absoluten Temperatur. Nach dem Verschiebungsgesetz von Wien verschiebt sich dabei das Maximum der abgestrahlten Energie hin zu kürzeren Wellenlängen. Da die Erde selbst an ihrer Oberfläche permanent in Abhängigkeit von der Temperatur Wärme abstrahlt, ist sie, wenn Leben und Wetter möglich sein sollen, auf den ständigen Nachschub von energetisch hochwertiger solarer Energie angewiesen. Dies ist deswegen notwendig, weil Energie als Wärme ständiger Dissipation unterliegt, sich bei allen natürlichen und damit irreversiblen Prozessen Exergie in Anergie verwandelt. Die rotierende Erde gibt kontinuierlich Energie in Form von unsichtbarer Wärme- oder Infrarotstrahlung ab, kann aber nur während der Tagesstunden Energie von der Sonne absorbieren, um sich wieder aufzuwärmen. Dieses Wechselspiel zwischen Out- und Input von Energie verursacht den Tagesgang der Bodentemperatur, lässt Bodeninversionen entstehen. Die Bodentemperatur überträgt sich auf die aufliegende Luft, deren Temperatur selbst adiabatisch mit der Höhe abnimmt. Mit zunehmender Höhe wird die tägliche Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht immer kleiner als sicheres Indiz dafür, dass die Atmosphäre selbst weitgehend diatherman ist und wegen der geringfügigen Absorption der Solarstrahlung kaum selbst direkt erwärmt wird. Nimmt man gemäß der Kirchhoffschen Definition in guter Näherung an, dass die Erde ein Schwarzer Körper ist, dann kann keine Lufthülle mit ihren nur selektiv Strahlung absorbierenden Treibhausgasen die Erde an ihrer Abkühlung hindern. Dies ist Inhalt des cooling law von Newton. Eine Erwärmung durch eine treibhausgasbedingte atmosphärische Gegenstrahlung ist physikalisch prinzipiell ausgeschlossen. Daher ist ein Treibhauseffekt auch noch nie beobachtet worden, ist seine Messung unmöglich. Nur durch die Möglichkeit, dass sich Körper bis unter die Lufttemperatur abkühlen können, kann Tau oder Raureif an Gräser oder Zweigen oder auch Autos unter freiem Himmel entstehen. Nur so kann in den ariden wie semiariden Wüsten oder Halbwüsten durch Abkühlung der Taupunkt unterschritten werden und der für Pflanzen und Tiere lebensnotwendige Tauniederschlag entstehen. Nur so kann man in Bengalen, wo nie Frost auftritt, unter freiem Himmel Eis erzeugen, wie Tyndall in Heat as a Mode of Motion berichtet. Antithese: Bei dem Versuch, die Entstehung der Eis- und Warmzeiten zu erklären, stellte Arrhenius 1896 die rein spekulative Hypothese auf, dass hierfür Schwankungen des Gehaltes der Luft an Kohlensäure ursächlich seien. Diese undiskutable Außenseitermeinung ist Konsensmeinung des 1988 von den Vereinten Nationen gegründeten zwischenstaatlichen Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), die Bekämpfung des Treibhauseffektes Grundlage der internationalen Klimaschutzpolitik. Schmidbauer, der Vorsitzende der 1987 geschaffenen Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre, schreibt: Der derzeitige wissenschaftliche Sachstand lässt keine Zweifel, dass Spurengase wie Kohlendioxid, Methan, das Ozon in der Troposphäre und Distickstoffoxid zusammen mit den FCKW für die zunehmende Erwärmung der Erde verantwortlich sind. Sie lassen die Sonnenstrahlung praktisch ungehindert die Atmosphäre passieren, während sie einen großen Anteil der infraroten Wärmestrahlung, die von der Erdoberfläche ausgeht, absorbieren und zu dieser zurückstrahlen. Dies bedeutet nach Burschel: Die Erde wäre ein eisiger Ort, hätte sie keine Atmosphäre oder bestünde diese nur aus den beiden Elementen Stickstoff und Sauerstoff, aus denen sie sich zu 99 % zusammensetzt. Bei 18° C läge die mittlere Temperatur, Leben gäbe es nicht. Nun enthält die Luft aber auch Wasserdampf und in Spuren vorkommende Gase wie Kohlendioxid, Methan und andere. Sie werden Treibhausgase genannt, weil sie eine ähnliche Wirkung haben wie die Scheiben eines Gewächshauses: Die kurzwellige Sonnenstrahlung dringt ein und wird, nachdem sie an der Erdoberfläche in Wärme umgesetzt worden ist, als langwellige Strahlung wieder abgegeben. Wie seitens der Klimaexperten die Strahlungsbilanz der Erde berechnet wird, ist im Ersten Zwischenbericht der Enquete-Kommission vom 01. November 1988 (BT - Drs. 11/3246) nachzulesen. Man geht von der Annahme aus, dass Sonne und Erde sich im Strahlungsgleichgewicht befinden, die Erde ein Schwarzer Körper ist, um dann mit Hilfe des Stefan-Boltzmannschen Gesetzes nach Abzug einer Albedo von 30 % von der Solarkonstanten von 1368 W/m2 die Strahlungsgleichgewichtstemperatur der Erde zu berechnen. Da das Stefan-Boltzmannsche Gesetz für die Hohlraumstrahlung gilt, rechnet man die Erde sozusagen in die Sonne hinein, indem man die Solarstrahlung mittels Division durch 4 gleichmäßig über die Kugel verteilt. Die Strahlkraft der Sonne wird global auf 240 W/m2 heruntergerechnet, so dass sich eine Temperatur von 255 K oder 18° C ergibt. Dabei wird wirklichkeitswidrig angenommen, dass die Erde nicht als Halbkugel (2pr2)sondern als Querschnittsfläche pr2 , als Scheibe, bestrahlt wird. Die unter unnatürlichen Annahmen kalt gerechnete Erde strahlt 240 W/m2 in Form elektromagnetischer Wellen als Wärmestrahlung radial ins Weltall. In einer fiktiven Höhe von 6 Kilometer soll nun diese Wärmestrahlung gänzlich absorbiert und zur Erdoberfläche re-emittiert werden, um so mit Hilfe der Treibhausgase die Globaltemperatur von +15° C zu erzeugen. Um dieses zu bewerkstelligen, müsste aus der Spiegelschicht in 6 km Höhe der Erde als Schwarzem Körper eine Energie von 390 W/m2 zugestrahlt werden. Nimmt man einen mittleren adiabatischen Temperaturgradienten von 6,5° C pro 1000 m an, so herrschte bei einer Ausgangstemperatur von 18°C an der Erdoberfläche in 6 km Höhe eine Temperatur von 57° C, bei +15 wären es 24° C. Dies ist über Radiosondenaufstiege nachprüfbar. Aufgrund des 2. Hauptsatzes der Wärmelehre oder des Entropiesatzes kann Wärme jedoch nur von Warm nach Kalt fließen und nicht umgekehrt, so dass sich die Annahme eines natürlichen Treibhauseffektes von 33° C als nicht haltbar erweist. Daher ist es nach Raschke auch unmöglich, den Treibhauseffekt messtechnisch nachzuweisen. Es gibt ihn nachweislich in der Natur nicht. Die Annahme der Erde als Treibhaus ist rein fiktiver, theoretischer Natur und ohne jeglichen Bezug zur Wirklichkeit. Eine Gashülle ist nicht vergleichbar mit einer Glashülle! Synthese: Im Jahre 1800 zerlegte Herrschel das Sonnenlicht in seine Spektralfarben und maß die dazugehörigen Temperaturen. Dabei stellte er fest, dass jenseits des Rot, im Ultra- oder Infrarot, die höchsten Temperaturen auftraten. Herrschel entdeckte über 0,8 mm hinaus die unsichtbare Wärmestrahlung der Sonne. Der Begriff Temperatur- oder Wärmestrahlung hat sich eingebürgert nach dem Effekt, den diese unsichtbare elektromagnetische Strahlung in Körpern hervorruft. Mit Entwicklung der Infrarotthermographie und photographie ist es möglich geworden, diese unsichtbare elektromagnetische Strahlung sichtbar zu machen und somit berührungslose Temperaturmessungen von strahlenden Körpern zu machen. Seit Mitte der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts sind alle Wettersatelliten neben den Tageslichtkameras zusätzlich mit Infrarotkameras ausgerüstet, um auch nachts die Temperaturverteilung an der Erdoberfläche messen zu können. Die berührungslose Temperaturmessung ist nicht nur möglich, weil sich die IR-Strahlung auch mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, sondern auch, weil sie als Signal beim Rezeptor in 400, 800 oder 36 000 km Höhe ankommt. In dem Fachbuch Satellitenmeteorologie (1987) schreibt Zwatz-Meise: Feste und flüssige Körper, z., B. die Erdoberfläche, emittieren ein sogenanntes kontinuierliches Spektrum, das heißt, alle Wellenlängen des eben erwähnten Spektrums. Gase, die in der Erdatmosphäre enthalten sind, können dies nicht; sie senden elektromagnetische Strahlung nur schmaler Wellenlängenbereiche aus, die jedoch für das jeweilige Gas typisch sind. Die Intensität der ausgesandten Strahlung hängt von der Temperatur des emittierenden Körpers ab... Betrachtet man einige wesentliche in der Atmosphäre vorhandene Gase bezüglich ihres Absorptionsvermögens,... so erkennt man auch Wellenlängenbereiche, wo keines der Gase eine Absorptionsbande hat,... Das ist z. B. zwischen 10 und 12 mm der Fall... Anders ausgedrückt: der Satellit sieht durch die Atmosphäre zu der strahlenden Oberfläche hindurch wie durch ein Fenster. Man spricht daher auch von Fenstermessungen. In dem Fachbuch Bildverarbeitung und optische Messtechnik in der industriellen Praxis von 1993 schreibt Breuckmann, dass es drei atmosphärische Fenster gibt: das I. Fenster im nahen Infrarot (1-2 mm), das II. Fenster im mittleren Infrarot (3-5 mm) und das III. Fenster im fernen Infrarot (8-14 mm). Auch die Enquete-Kommission stellt in ihrem Ersten Zwischenbericht fest, dass es ein stets offenes atmosphärisches Strahlungsfenster zwischen 7 und 13 mm gibt, durch das ständig 70 bis 90 % der Wärmestrahlung der Erde ins Weltall entweichen. Sie fügt zudem an, dass dieses bei Oberflächentemperaturen von etwa 50° C bis über +100° C offene Fenster weder durch eine Zunahme des Wasserdampf- noch des Kohlendioxidgehaltes der Atmosphäre geschlossen werden kann, schon gar nicht mit den CO2-Absorptionsbanden bei 15 mm. Konzediert man als Tatsache die Existenz der Strahlungsfenster, dann ist es unmöglich anzunehmen, die Erde sei ein im infraroten Spektralbereich abgeschlossenes System, das keine Wärmestrahlung ins Weltall passieren lässt. Alle Annahmen von der Erde als sich selbst aufheizendes Treibhaus entbehren jeglicher physikalischer Grundlage und sind daher pure Scheinannahmen oder durch nichts bewiesene Hypothesen. Mit jeder Infrarotaufnahme der Temperaturverteilung der Erdoberfläche widerlegt die Natur höchstpersönlich die als wahr behauptete Konsensmeinung der IPCC-Experten. Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger: Die von den durch die beteiligten Staaten in das IPCC entsandten Klimaexperten verbreitete Konsensmeinung, dass die Erde einem Treibhaus vergleichbar sei, das sich selbst mittels eines natürlichen Treibhauseffektes erwärmen könne und durch den zusätzlichen anthropogenen Treibhauseffekt weiter aufgeheizt werden können, entbehrt jeglicher naturwissenschaftlicher Grundlage. Der jeweils zum Sommer hin abfallende und zum Winter hin ansteigende CO2-Gehalt hat nichts mit dem chaotischen Wettergeschehen auf der Erde zu tun, übt keinerlei Einfluss auf das Wetter aus, wie die mittlere Jahrestemperatur von etwa 30° C über der Antarktis oder von circa +27° C über den Tropen zeigen möge. Ist keinen Einfluss auf das Wetter gegeben, so ist auch kein Einfluss auf das vom Wetter statistisch abgeleitete Klima als mittlerem Wettergeschehen an einem Ort über eine 30-jährige Periode gegeben. Wenn sich das Klima lokal nicht schützen lässt, dann erst recht nicht global. Alle Bemühungen sind umsonst, ja utopisch, weil unmöglich. Sinnvoller wäre ein verbesserter Wetterschutz, als Schutz vor dem Wetter und seinen Extremen. Ob das Kioto-Protokoll ratifiziert wird oder auch nicht, am Wetter und damit auch am Klima wird sich nichts ändern. Das UN-Vorhaben Schutz des Globalklimas mit dem Ziel, den Klimawandel zu stoppen, sollte sofort eingestellt werden, nicht aus Mangel an Beweisen, sondern wegen erwiesener Unmöglichkeit. Oppenheim, dem 20. März 2003 |
Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte, Paläoklima und aktuelles Klima Was ich hier heraus lese: Dipl.-Ing. M. Bumann, 04.04.2003 |
![]() |
![]() |
![]() |
CO2-Emissionen in 2002 kaum zurückgegangen Quelle: Eine Ergänzung vom 13.05.2003: Die Reduzierung der Emission "klimaschädlicher" Gase in Deutschland Das bedeutet: Emissionsbericht im Internet: http://reports.eea.int/technical_report_2003_95 (dead link, 29.01.2005) |
Eine kleine Notiz zum
| |
In der 3. Kalenderwoche 2002 gab es in Italien ausgeprägte Smogerscheinungen. Daraufhin wurde ab dem 15.02.2002 der private Autoverkehr drastisch eingeschränkt, z.B. dass nur Autos mit geradem Kennzeichen fahren durften (so etwa in Mailand). Ein paar Tage später stellte man fest, dass dies nichts genutzt hat. Weiterhin lagen die Kohlenmonoxid- und Staubwerte über der zulässigen Grenze. |
München (dpa) Quelle. newsletter von wetterfest.de vom 25.09.2002 Schnee im September Das Klima scheint verrückt zu spielen. Kaum ist der Herbst eingezogen, kommt es in Süddeutschland zu einem deftigen Wintereinbruch. In weiten Teilen Baden-Württembergs und Bayerns haben Schneefall und Glätte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. In München hat es seit mehr als 70 Jahren in dieser Jahreszeit nicht geschneit. In der Nacht zum Mittwoch sorgten aber vor allem in der Alb, in den Höhenlagen des Hochschwarzwaldes und Ostschwabens Schneeglätte und Schneebruch für ein frühzeitiges und unerwünschtes Wintermärchen. Quelle: Newsflash vom 25.09.2002, eine Produktion von Buongiorno by mail |
Trotz globaler Erwärmung kühlt Antarktis ab London (pte, 14. Jan 2002 12:25) - Trotz der globalen Erwärmung wird es seit 35 Jahren in der Antarktis im Sommer ständig kühler, berichten Forscher der University of Illinois in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature" http://www.nature.com. Durch die Abkühlung ist die ohnehin karge Fauna und Flora der Polarregion stark bedroht. Besonders dramatisch verlief die Entwicklung in den eisfreien Gebieten des McMurdo-Soundes (Foto). Von 1986 bis 2000 sank hier die Bodentemperatur um 0,7 Grad pro Dekade. Als Folge davon verringert sich auch die Zahl der im Boden lebenden Fadenwürmer, der häufigsten Spezies in der Polarregion, dramatisch. Im Dry Valley, ebenfalls ein eisfreies Gebiet in der Antarktis, ging die Zahl der Kleinstlebewesen seit 1986 um zehn Prozent zurück. Auch das Pflanzenwachstum ist schwächer geworden, berichtet Peter Doran, Geologe von der University of Illinois, Chicago. Bisher waren Klimaforscher davon ausgegangen, dass sich der antarktische Kontinent im Zuge des weltweiten Temperaturanstiegs ebenso erwärmt wie der Rest der Erde. Frühere Beobachtungen schienen diesen Trend zu bestätigen. Nach Angaben der Forscher war hierfür jedoch die uneinheitliche Verteilung der Wetterstationen verantwortlich, die zum größten Teil auf der antarktischen Halbinsel liegen. Bei einer genauen Analyse aller verfügbaren Daten werde jedoch deutlich, dass sich der Kontinent insgesamt abkühlt. (Ende) Quelle: Aussender: pressetext.austria, Redakteur: Wolfgang Weitlaner Hinweis: bei pressetext.de können Sie sich einen interessanten Newsletter bestellen. |
Verlangsamte Wasserzirkulation als Klimafaktor vermutet London (pte, 7. Feb 2002 12:29) - Eine Verlangsamung der Wasserzirkulation im Pazifischen Ozean hat in den letzten Jahren zu einer Temperaturerhöhung an der Wasseroberfläche geführt. Zu diesem Ergebnis kam eine Forschergruppe um Michael McPhaden vom Pacific Marine Environmental Laboratory in Seattle, Washington http://www.pmel.noaa.gov . Dieser Temperaturanstieg könnte in den vergangenen 30 Jahren eine Veränderung des Klimas bewirkt haben, berichtet Nature in seiner aktuellen Ausgabe (Nature, 415, 2002, 3603-3608). Es könnte dadurch aber auch weniger CO2 in die Atmosphäre gelangen und die Erderwärmung in Schach halten. Im Pazifik zirkuliert das Wasser in zwei großen Strömungen, wobei eine in die nördliche und eine in die südliche Hemisphäre fließt. Dabei strömt subtropisches Wasser in einer Tiefe von 100-400 Metern zum Äquator, kommt dort an die Oberfläche und zieht weiter zu den Polen. McPhaden und sein Kollege Dongxiao Zhang von der Universität Washington in Seattle sind jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass in den letzen 30 Jahren um 25 Prozent weniger Wasser aus den Subtropen den Äquator erreicht hat. Das hat zu einer Steigerung der Wassertemperatur um 0,8 Grad Celsius geführt. Dieses Phänomen wird aber nicht auf die globale Erwärmung zurückgeführt, da die Bewölkung in diesem Gebiet zugenommen hat, und daher ein kühlender Einfluss herrscht. Genaue Beobachtungen haben eine langsamere Strömung im Pazifik bewiesen. Ursache dafür könnte die Veränderung bei dem alle drei bis sieben Jahre auftretenden El-Nino sein, der Schwankungen der Ozeantemperatur und der Winde bewirkt. El-Nino ist verantwortlich für wechselhaftes Wetter auf der Erde, einschließlich Dürrezeiten in Südost-Afrika und Überschwemmungen in Südamerika. Seit 1970 tritt El-Nino häufiger und verstärkt auf. Für aussagekräftige Rückschlüsse sind aber noch weitere Untersuchungen notwendig. Welchen Einfluss der Temperaturanstieg im Äquatorbereich des Pazifiks auf das Klima hat, ist noch nicht feststellbar, so Richard Kleeman vom Center for Atmosphere Science in New York http://www.math.nyu.edu/caos . Eine Verbindung mit der globalen Erwärmung kann aber nicht ausgeschlossen werden. Potenzial liegt in der Untersuchung des Karbonzyklus: Der tropische Pazifik gilt als die größte ozeanischen CO2-Quelle, und gibt es an die Atmosphäre ab. Durch die verlangsamte Zirkulation besteht die Möglichkeit, dass weniger Treibhausgas in die Atmosphäre gelangt und dadurch die globale Erwärmung eingedämmt wird. (Ende) Aussender: pressetext.austria, Redakteur: Ulrike Unterberger, Hinweis: bei pressetext.at können Sie sich einen interessanten Newsletter bestellen. |
Sensation: Neue Weidepflanzen sollen Methan-Probleme lösen Auckland (pte, 8. Mai 2002 09:10) - Neuseeländische Forscher haben eine neue Möglichkeit entdeckt, das Treibhausgas Methan, das durch Schafe und Rinder entsteht, einzudämmen: eine neue Futtermittelpflanze namens Legume Lotus mit kondensierten Tanninen soll den Methanausstoß bei Tieren um bis zu 16 Prozent reduzieren. Wissenschaftler der AgResearch Grasslands http://www.agresearch.cri.nz in Neuseeland haben die neue Futtermittelpflanze getestet. In Neuseeland arbeiten Forscher schon seit Jahren intensiv daran, die Methanemissionen zu reduzieren. Insgesamt leben auf der Insel 45 Mio. Schafe und acht Mio. Kühe. Sie sind für 90 Prozent der Methanemissionen verantwortlich. Diese machen wiederum 43 Prozent der gesamten Treibhausgase des Landes aus. Eine durchschnittliche Kuh produziert jährlich 90 Kilogramm Methangase, das durch den Verdauungsprozess von Grünpflanzen entsteht. Die Menge entspricht der Energie von 120 Litern Treibstoff. Die neuseeländische Regierung wollte die Landwirtschaft aus der Treibhausgas-Diskussion heraushalten, um die vereinbaren Kyoto-Ziele einzuhalten. Julian Lee, Wissenschaftlerin von AgResearch Grasslands, erklärte, ihr Unternehmen arbeite an einer idealen Futterpflanze, die nahrhaft ist, aber den Methanausstoß gleichzeitig verringert. Über den Zusammenhang der kondensierten Tannine mit dem Nährwert der Pflanzen sei aber noch viel zu wenig bekannt, so Lee. Bei der Futterpflanze Legume Lotus ist es den Wissenschaftlern Garry Waghorn und Michael Tavendale gelungen, die direkten Effekte der kondensierten Tannine von den Nährwerten zu trennen. Doch Lee räumt ein, dass die Forschungsergebnisse noch nicht befriedigend genug wären. "Wird die Futterration der Kuh verändert, läuft die Methanproduktion anders ab", so Jürgen Zeddies von der deutschen Uni Hohenheim, die mit 16 Instituten an der interdisziplinären Erforschung der Quellen klimarelevanter Gase und umwelttoxischer Stoffe arbeitet. Zeddies zufolge lässt sich die Methanmenge im Pansen um bis zu einem Fünftel durch die Zugabe bestimmter Fette, Tannine und weiterer Substanzen vermindern. (Ende) Quelle: pte.online, Donnerstag, 9. Mai 2002 09:26:23 Uhr MEZ |
Wasserdampf ist Treibhausgas Nr. 1 Nicht Kohlendioxid ist - entgegen der weit verbreiteten Meinung - das Treibhausgas Nummer eins in unserer Atmosphäre, sondern Wasserdampf. Um mehr als 75 Prozent ist die Konzentration dieser Substanz in den oberen Luftschichten in den letzten 45 Jahren angestiegen. Das fanden Wissenschaftler im Rahmen einer Studie des Weltklima- Forschungsprogramms (WCRP) heraus, die unter der Leitung von Prof. Dieter Kley vom Forschungszentrum Jülich und Dr. James Russell von der Hampton-Universität der USA stand. Um 0,6 Grad hat sich die Erde im letzten Jahrhundert unter dem Einfluss des Menschen erwärmt. Neben dem Treibhausgas Kohlendioxid liefert auch Wasserdampf einen Beitrag zu dieser Erwärmung. Einen Temperaturanstieg um 1,4 bis 5,8 Grad prognostizieren die Wissenschaftler der Klimakonferenz (IPCC) in ihrem jüngsten Bericht für die nächsten 100 Jahre. Die Unsicherheit dieser Prognose beruht größtenteils darauf, dass die Konzentration des Wasserdampfs in den oberen Luftschichten nicht genau bekannt ist. Auch die Rolle der Wolken im Klimageschehen ist nicht vollständig verstanden. Schon seit Mitte der 40er Jahre versuchen Wissenschaftler, Wasserdampf möglichst genau zu messen. Doch im Gegensatz zu Kohlendioxid ist dieses Treibhausgas nur schwer zu fassen. Denn Wasser wird mit Wolken, Regen, Schnee oder Eis in großen Mengen von einem Ort zum anderen transportiert, und zudem schwankt die Konzentration vom Boden bis in 15 Kilometer Höhe um vier Größenordnungen. Erst seit 1980 beobachten amerikanische Forscher Wasserdampf mittels Satelliten kontinuierlich in der Stratosphäre. In diesen Luftschichten, in 12 bis 16 Kilometern Höhe, kommt das Gas nur in Spuren vor. Doch man weiß nicht genau, wie sich die Konzentration in Zukunft entwickeln wird. Erstmals wurden nun eine Vielzahl von Messergebnissen zusammengetragen und in ihrer Gesamtheit von den Wissenschaftlern im Rahmen der Studie analysiert und bewertet. Um 75 Prozent hat die Konzentration des Wasserdampfs in den letzten 45 Jahren weltweit in der Stratosphäre zugenommen. Die Folge sind deutliche Klimaauswirkungen. Das zeigen die Ergebnisse der WCRP-Studie, an der 68 renommierte Wissenschaftler aus sieben Ländern arbeiteten. Die Zunahme des Wasserdampfs von 1980 bis heute hat den durch die Kohlendioxiderhöhung bedingten Temperaturanstieg nochmals um etwa die Hälfte erhöht. Das errechneten Wissenschaftler der englischen Universität Reading anhand eines Modells. Je mehr sich die Erde erwärmt, desto mehr Wasser verdampft und erhöht in den oberen Luftschichten wiederum den Treibhauseffekt - eine positive Rückkopplung. Zu einem Teil ist für die Zunahme des Wasserdampfs Methan verantwortlich. Dieses Spurengas, welches zum Beispiel aus Reisfeldern oder bei Fäulnisprozessen freigesetzt wird, reagiert in der Stratosphäre zu Wasserdampf und Kohlendioxid. Damit lässt sich jedoch nur die Hälfte des beobachteten Wasserdampfanstiegs erklären. Die vollständigen Gründe für die Zunahme des stratosphärischen Wasserdampfs im letzten halben Jahrhundert sind bisher nicht bekannt. Würden Wasserdampf und Kohlendioxid jedoch gänzlich in der Atmosphäre fehlen, wäre es kalt auf unserer Erde. Denn sie halten die langwellige Wärmestrahlung, die von der Erdoberfläche kommt, zurück. Als natürlicher Treibhauseffekt wird dieser Mechanismus bezeichnet, und er ist es, der das Leben auf der Erde erst möglich macht. Ohne Wasserdampf und Kohlendioxid, die wie ein Mantel unseren Planeten umgeben, läge die Erdtemperatur im Mittel bei minus 19 Grad. Erst ein "Zu viel" dieser Gase sorgt für eine Erhöhung des Treibhauseffektes und damit zur gefürchteten langfristigen Temperaturänderung Quelle: http://www.fz-juelich.de/oea/PM2001/2001-28-Wasserdampf.html
|
Noch etwas aus der Rubrik "Fragen, die keiner mag und die keiner beantworten mag": (Aus aktuellem Anlass - die Fragen wurden doch noch beantwortet - möchte ich die Rubrik umbenennen: Anfrage per e-Mail an: oeffentlichkeit@senstadt.verwalt-berlin.de Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse habe ich den Artikel "Modernes Wohnen - Klima schützen" von Herrn Strieder gelesen. Zu Fragen der CO2-Minderung habe ich einige Fragen. 1. Auf welchen Zeitraum beziehen sich die erwähnten 18% und die avisierten 25%? Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen.
"Das Berliner Energiekonzept gilt: Bis 2010 ist eine Kohlendioxidminderung von 25% zu erreichen. Bisher ist bereits eine Gesamtminderung der CO2-Emissionen von fast 18% erzielt worden." Dass die Fragen bislang unbeantwortet sind, habe ich oben bereits erwähnt. Na bitte, nur 1x nachhaken - und die Antwort kommt. Sehr geehrter Herr Bumann, Ihre Fragen zum Artikel "Modernes Wohnen - Klima schützen" beantworten wir zu 1.) 18 % gelten für den Zeitraum 1990 bis 1999, 25% gelten für den Zeitraum 1990 bis 2010 (Betrachtungszeitraum für das Berliner Energiekonzept). zu 2.) Die CO2-Emissionen werden nicht gemessen sondern berechnet. Grundlage dafür ist jeweils die jährliche Berliner Energiebilanz, d. h. die Energieverbrauchsgrößen werden mit spezifischen CO2-Emissionsgrößen multipliziert. zu 3.) Der wichtigste Bereich zur CO2-Minderung bezieht sich auf die Wohnungswirtschaft (Sanierung des Altbaubestandes); andere Bereiche sind die Industrie, der Verkehr und die Kleinverbraucher (öffentliche Einrichtungen, Gewerbe, Handel u. a.). zu 4.) Für die Wohnungswirtschaft können mit dem "Berliner Heizspiegel" auf der Grundlage der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung Verbrauchskenngrößen ermittelt werden (vor und nach einer Sanierung) Näheres: www.heizspiegel-berlin.de Sollten Sie noch weitere Fragen haben rufen Sie an: 9025 2330 Mit freundlichen Grüßen
|
Nähe zu einer Supernova lösteEiszeiten aus Sehr geehrte Damen und Herren, Die Lage des Sonnensystems in unserer Galaxie, der Milchstrasse, beeinflusst das Klima auf der Erde: Rückt unser Planet nahe an einen als Supernova sterbenden Stern heran, wird es auf der Erde kühler und eine Eiszeit kann hereinbrechen. Das berichtet Nir Shaviv von der Universität Toronto im Fachmagazin "Physical Review Letters" (Ausgabe vom 29. Juli). Der Forscher hatte anhand von 42 Eisenmeteoriten die Schwankungen der kosmischen Strahlung in der vergangenen Jahrmilliarde untersucht. Die hochenergetische Strahlung aus dem Weltraum wird vor allem von Supernovae ausgesendet und schwankte auf der Erde nach den Studien von Shaviv in einem Rhythmus von 143 Millionen Jahren. In den gleichen Zeitabständen aber überzogen auch große Eiszeiten die Erde, sagt Shaviv. Die geladenen Teilchen der kosmischen Strahlung fördern die Bildung von Wolken und schirmen so die Erde von der Sonne ab, wie Forscher schon in früheren Studien gezeigt hatten. Momentan sei die Strahlung etwa halb so stark wie in der Nähe von Supernovae, fand Shaviv. Quelle: newsletter von Wetterfest.de vom 30.07.2002 Verantwortlich für den Inhalt: |
Umweltdaten Deutschland 2002 | ||||||||||||||
| Jahr | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | +/- % | |
| Umwelt und Konsum | ||||||||||||||
| K1 | Konsum- ausgaben für Wohnen | 201 | 225 | 240 | 247 | + 23,0 | ||||||||
| K2 | Trink- wasser- verbrauch | 144 | 132 | 129 | - 10,4 | |||||||||
| Umwelt und Energie | ||||||||||||||
| E1 | Primärener- gieverbrauch Haushalte | 2.383 | 2.436 | 2.558 | 2.890 | 2.779 | 2.637 | 2.550 | + 7,0 | |||||
| E2 | Primärener- gieverbrauch Industrie | 2.977 | 2.560 | 2.463 | 2.424 | 2.397 | 2.380 | 2.430 | - 18,4 | |||||
| E3 | Endenergie- verbrauch gesamt | 9.441 | 9.074 | 9,043 | 9.688 | 9.444 | 9.310 | 9.197 | - 2,6 | |||||
| Umwelt und Verkehr | ||||||||||||||
| V1 | Bestand Pkw und mot. Zweiräder | 40,5 | 42,8 | 44,3 | 45,8 | 47,2 | 48,0 | + 18,5 | ||||||
| V2 | Fahr- leistung Pkw | 542,7 | 555,5 | 535,4 | 539,2 | 550,8 | 539,8 | - 0,5 | ||||||
| V3 | Kraftstoffver- brauch Perso- nenverkehr | 47,4 | 49,3 | 48,1 | 48,1 | 48,3 | 46,4 | - 2,1 | ||||||
| V4 | Bestand an Lkw | 1,8 | 2,1 | 2,3 | 2,5 | 2,6 | 2,7 | + 50,0 | ||||||
| V5 | Fahr- leistung Güterverkehr | 60,5 | 64,3 | 75,2 | 78,7 | 89,2 | 93,7 | + 54,8 | ||||||
| V6 | Kraftstoffver- brauch Güter- verkehr | 15,9 | 17,9 | 19,1 | 19,5 | 22,7 | 23,1 | + 45,3 | ||||||
| V7 | CO2- Emission des Strassenverkehrs | 100 | 114 | + 14,0 | ||||||||||
| V8 | Anteil der Eisen- bahn an Güter- verkehrsleistung | 20,2 | 14,9 | -26,2 | ||||||||||
| Erdatmosphäre - Stratosphärisches Ozon | ||||||||||||||
| A1 | Energie- bedingte Emissionen CO2 | 986,8 | 877,4 | 860,3 | 833,2 | 831,8 | - 15,7 | |||||||
| A2 | Emissionen CO2 aus Industrie- prozessen | 27,7 | 26,3 | 25,6 | 26,0 | 26,1 | - 5,8 | |||||||
| A3 | Anteil des CO2 an den Gesamt- emissionen | 83,0 | 84,4 | 86,3 | 86,5 | 86,5 | + 4,2 | |||||||
| Erdatmosphäre - Treibhauseffekt | ||||||||||||||
| T1 | Emissionen von CO2 | 1.014 | 928 | 904 | 925 | 894 | 888 | 859 | 858 | - 15,4 | ||||
| T2 | Anteil Haushalte/ Kleinverbraucher | 20,1 | 20,3 | 20,4 | 20,8 | 23,0 | 21,8 | 21,2 | 19,9 | - 1,0 | ||||
| T3 | Anteil Haushalte/ Kleinverbraucher (ausgerechnet) | 203,8 | 188,4 | 184,4 | 192,4 | 205,6 | 193,6 | 182,1 | 170,7 | - 16,2 | ||||
Erläuterungen zu den Quellen: Zeile K1: Konsumausgaben privater Haushalte im Inland für Wohnung, Wasser, Strom, Gas u.a. Brennstoffe; in Mrd. Euro in Preisen von 1995; S. 6 Zeile K2: Trinkwasserverbrauch der Haushalte und des Kleingewerbes; in l pro Einwohner und Tag; S. 7 Zeile E1: Primärenergieverbrauch nach Energiesektoren in PJ (Petajoule), 1999 und 2000: vorläufige Angaben, Stand 20.07.2001; S. 14 Zeilen V1-V3: betr. Strassenpersonenverkehr; Bestand in Mio., Fahrleistung in Mrd. km, Kraftstoffverbrauch in Mrd. l; S. 16 Zeilen V4-V6: betr. Güterverkehr; Bestand in Mio., Fahrleistung in Mrd. km, Kraftstoffverbrauch in Mrd. l; S. 16 Zeilen V7-V8: Angaben in %; S. 16; Die Güterverkehrsleistung stieg von 1991 bis 2000 um 26,8 %, der Zuwachs beim Strassengüterverkehr betrug + 41,3 %. Der Anteil der umweltschonenden verkehrsarten (Bahn und Schiff) ist von 34,2 % auf etwa 28 % gesunken. Hingegen stieg der Anteil des Strassengüterverkehrs an der Güterverkehrsleistung von 61,7 % auf 68,8 %. Umwelt und Verkehr (von S. 17): Zeilen A1-A3: Emissionen von Treibhausgasen in CO2-Äquivalenten nach Emittentengruppen in Mt, Anteil CO2 in %; S. 27; Der Anteil der energiebedingten Emissionen beträgt seit 1998 87 %. Zeilen T1-T3: Emissionen von CO2 in Mt; Anteil der Haushalte/Kleinverbraucher in %; S. 31; 2000: vorläufiges Ergebnis; Der Anteil aus Strassenverkehr/übriger verkehr stieg von 17,0 % auf 22,2 %. Der Anteil der Industrie beträgt seit 1992 fast konstant 20 % (1990: 23,8 %). Zeile T3 ist einfache Ausrechnung. Quelle: Umweltdaten Deutschland 2002 | ||||||||||||||
Kommentare und Gedanken 1.) Die bösen Autofahrer Der Bestand an Pkw hat zugenommen, Fahrleistung und Kraftstoffverbrauch hingegen nicht. Das ist ein Ergebnis bundesdeutscher Verkehrs- und Umweltpolitik. 2.) Konsum und Primärenergie Die Konsumausgaben für Wohnen sind innerhalb von 10 Jahren um ca. 1/4 gestiegen. Was haben die Wärmeschutzverordnungen genutzt? Der Anteil der Haushalte an den CO2-Emissionen ist über 10 Jahre fast konstant geblieben. Der Rückgang der Gesamtemissionen an CO2 in Deutschland um ca. 15,5 % ergibt Über den Betrag von 76 Mrd. DM/a lacht sich die Industrie kaputt, nehme ich mal an. Im Übrigen ist der gesamte Primärenergieverbrauch nur um 2,7 % zurückgegangen. Das ist ein Ergebnis bundesdeutscher Verkehrs-, Bau- und Umweltpolitik. Was der dt. Michel mühsam, per Diktat und teuer erkauft, aufbaut, reissen andere mit dem A... ein. DIMaGB, August 2002 Ich freue mich über Ihre Meinung hierzu. PS:
Das Rezept:
Quelle: http://www.met.fu-berlin.de/~stefan/mittemp.gif Berlin, |
Klimazeugen in erloschenen Vulkanen Die genaue Kenntnis der natuerlichen Klimaschwankungen ist die Basis fuer die Abschaetzung des von Menschen verursachten Anteils an Klimaaenderungen. Bei genauer Betrachtung lassen sich Periodizitaeten erkennen, denen terrestrische oder solare Ursachen zugrunde liegen. Es lassen sich drei Ursachenkomplexe unterscheiden. Erstens wird das Systen Erdklima wesentlich durch Spurengase gesteuert. Hinzu kommen Massenumlagerungen im Erdinnern, in der Hydrosphaere und der Atmosphaere, die zu Schwankungen der Erdrotationsdauer und damit zu klimarelevanten Tageslaengenvariationen fuehren. Zweitens beschreibt die Erde auf einer schiefen Ebene eine exzentrische Bahn um die Sonne mit zusaetzlicher Schwankung der Erdachse. Dadurch ergeben sich weitere Periodizitaeten, die sog. Milankovich-Zyklen, deren Einfluss auf das Erdklima fuer die letzten 2,5 Millionen Jahre sicher nachgewiesen ist. Drittens strahlt unser Fixstern, die Sonne, nicht gleichmaessig. Die Sonnenstrahlung unterliegt zeitlichen Variationen wie etwa den Sonnenfleckenzyklen. Alle diese Rhythmen ueberlagern sich und muessen erst einzeln herausgefiltert werden. Ihre Untersuchung in weit zurueckreichenden Messreihen soll zur Erfassung auch kuerzerer Klimarhythmen fuehren. Natuerlichen Klimaarchive sind z.B. Baumringe, Ablagerungen im Eis und in den Ozeanen. Die Klimaarchive mit der hoechsten zeitlichen Aufloesung finden sich auf den Kontinenten. So haben sich die Seen in erloschenen Vulkanen als ideale Speicher von jahreszeitlichen Ablagerungen herausgestellt. Sedimentschichten mit jahreszeitlicher Struktur nennt man "Warven". Die Dicke jeder Warvenschicht laesst Rueckschluesse auf das bei ihrer Entstehung herrschende Klima zu. In den Ablagerungen finden sich zugleich auch die Schwankungen des Erdmagnetfeldes in der Vergangenheit wieder. Warven: die Jahreszeiten in den Sedimenten Die rhythmischen Schwankungen der Sonnenstrahlung selbst, wie sie sich z.B. in den Sonnenfleckenzyklen aeussern, sind noch nicht vollstaendig untersucht. Am GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) werden Warven-Zeitreihen mit dem Ziel analysiert, Schwankungen im Erdklimasystem mit Perioden von einem Jahr bis 10.000 Jahren wiederzufinden, darunter auch die Sonnenfleckenzyklen. Dazu wurden Bohrkerne aus den Kraterseen erloschener Vulkane (Maare) gestochen. Da diese Seen keine Zu- und Abfluesse haben, konnte hier die Sedimentation ungestoert ablaufen. Von der Arbeitsgruppe um Prof. Joerg Negendank wurden Bohrkerne aus Frankreich, Italien, Spanien und der Eifel sowie aus dem Toten Meer bearbeitet, um verschiedene Klimate zu erfassen. Voraussetzung zum Nachweis von periodischen Rhythmen in den Sedimenten ist, dass tatsaechlich jede Schicht die Ablagerung genau eines Jahres widerspiegelt. Der Aufbau der einzelnen Warvenlagen zeigt tatsaechlich verschiedene, fuer die unterschiedlichen Jahreszeiten charakteristische Bestandteile, z.B. UEberreste von verschiedenen Algentypen im Fruehjahr und Sommer, oder Algen- und Pflanzenreste (Blaetter) im Herbst. Die Dicke jeder Lage wird bei den organischen Warven unter anderem von der Intensitaet der Algenbluete und damit der Anzahl der Algenreste im Sediment bestimmt, waehrend die Warvendicke bei den kaltzeitlichen Ablagerungen ueberwiegend von der Schneeschmelze bestimmt wird. Schon rein visuell sind die zyklischen Schwankungen dieser Dickenvariationen von 0,5 bis 1,5 mm/Jahr erkennbar. Aufgrund der UEberlagerung mehrerer Zyklen werden spezielle mathematische Verfahren (Spektralanalyse) angewandt, um die einzelnen Periodizitaeten herauszufiltern. Solare Rhythmen des Klimas im Vulkansee Die bisherigen Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass die Abfolge der Sedimentlagen Rhythmen aufweist, die den solaren Zyklen entsprechen. So wurde beispielsweise in den Schwankungen der Dicke von Jahreslagen aus Sedimenten des Holzmaars (Eifel) neben den Sonnenfleckenzyklen vor allem auch der 88-jaehrige Gleissberg-Zyklus nachgewiesen, der in den organischen Ablagerungen unserer jetzigen Warmzeit wie auch in Kaltzeiten (ca. 19.000 Jahre vor heute) festgestellt wurde. Zusaetzlich ist ein etwa 208- bis 230- jaehriger Zyklus erkennbar, ueber den bisher noch wenig bekannt ist. Mit den festgestellten Zyklen vergleichbare Periodizitaeten treten auch in Schwankungen des radioaktiven Kohlenstoffatoms 14C in der Atmosphaere waehrend der letzten 10.000 Jahre auf, wie man aus Untersuchungen von Baumringen weiss. Diese 14C-Variationen werden in engen Zusammenhang mit der solaren Partikelstrahlung (Sonnenwind) gesehen. Es sind also vermutlich solare Zyklen, die in Seesedimenten, aber auch anderen Klimaarchiven gespeichert sind. Daraus laesst sich folgern, dass die Variation der Solarstrahlung zumindest ein Faktor natuerlicher Klimaschwankungen ist. Dies wird auch von neuen Klimaforschungen in den USA bestaetigt. Weiterfuehrende Arbeiten sollen noch laengere Datenreihen von Warvendicken auch aus anderen Regionen auswerten. Damit sollen Informationen auch ueber laengere Solarzyklen (> 200 Jahre) gewonnen werden, sowie die bisherigen Ergebnisse abgesichert und die globale Wirksamkeit der Periodizitaeten nachgewiesen werden. Weit zurueckreichende Informationen ueber solare Strahlungsvariationen koennen nur aus geologischen und biologischen Klimaarchiven gewonnen werden, wobei sich die kontinentalen Klimaarchive als die exaktesten herausgestellt haben. Kenntnisse ueber die natuerlichen Klimafluktuationen sind unerlaesslich, um den menschlichen Einfluss auf die ablaufenden Klimaaenderungen abschaetzen zu koennen. Nachdruck, auch auszugsweise, frei. Belegexemplar erbeten an: GeoForschungsZentrum, Oeffentlichkeitsarbeit, Telegrafenberg A17, D- 14473 Potsdam, Telefon 0331 - 288 - 1040, Fax: 0331 - 288 - 1044; Ansprechpartner: Franz J. Ossing
|
Globale Klimamodelle bleiben umstritten Zur Klimadiskussion im Handelsblatt vom 3.1.1996 gestatten Sie mir einige kurze Anmerkungen: Die Klimadiskussion wird international doch deutlich kontroverser geführt als es in Deutschland den Anschein hat." Daran kann weder das Statement des lPCC von Rom, 1995. noch die von Ileim Graßl vorgetragene Auffassung viel ändern. Im Gegenteil: Herr Graßl vergaß darauf hinzuweisen, dass; das IPCC in seinem neuesten Bericht nur noch davon ausgeht dass sich die globale Mitteltemperatur bis zum Jahre 2100 um ca 2 oC (Bandbreite 1 bis 3,5 oC) erhöhen soll. Dies bedeutet gegenüber der Auffassung des IPCC aus dem Jahre 1992 eine Verringerung von ca. 30 % (damaliger Wert 3 oC plus/minus 1,5 oC) und liegt damit fast schon im Bereich dessen, was die Bundestags Enquete Kommission "Schutz der Erdatmosphäre als Zielvorgabe für Klimaschutzmaßnamen gefordert hat. Die geschickt gewählte Formulierung, "... es ist unwahrscheinlich, dass der Temperaturanstieg der letzten 100 Jahre gänzlich auf natürlichen Ursachen beruht", eröffnet einen sehr weiten lnterpretationsspielraum. Verdeckt wird hierdurch die zentrale Frage nach der Glaubwürdigkeit von Klimamodellvorhersagen. Hierbei geht es nicht allein darum, ob sich das Klima durch den Trelbhauseffekt in den letzten 100 Jahren erwärmt hat, sondern in entscheidenderen Maße darum, um wieviel es sich durch den Treibhauseffekt erwärmt hat. Erinnert werden muß daran, dass aufgrund von Klimamodellvorhersagen das Klima sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt durch den Treibhauseffekt bereits um ca. 1 oC hätte erwärmen sollen. Beobachtet wurde ein Temperaturanstieg von ca. 0,5 oC. Ist der Treibhauseffekt hieran nun zu 10, 50 oder 90 % verantwortlich? Wenn der Treibhauseffekt nur zu einem sehr geringen Teil an der beobachteten Erwärmung verantwortlich ist, können wir uns die ganze Treibhausdiskussion sparen: Außer Spesen nichts gewesen. Deswegen ist es die Hauptaufgabe der Klimaforschung, herauszufinden, wie groß der Beitrag des Treibhauseffektes an der beobachteten Erwärmung der letzten 100 Jahre gewesen ist. Hinweisen sollte man in diesem Zusammenhang vielIeicht auch darauf, dass den seit 1979 vorliegenden sehr genauen Satellitenmessungen zufolge die globale Mitteltemperatur bis Ende 1995 nicht gestiegen ist. Laut Treibhaustheorie hätte sie pro Jahrzehnt um 0,25 oC, d.h. insgesamt um etwas mehr als 0,4 oC steigen sollen. Es fällt zunehmend schwer, mit dem vorhandenen Beobachtungsmaterial die These zu stützen, dass sich das Klima durch den Treibhauseffekt in den letzten Jahrzehnten in einem Maße erwärmt hat, der mit Klimamodellrechnungen kompatibel ist. Dipl.Meteorologe Dr. Gerd-Rainer Weber / Essen |
Die Ozon-Lügen Mit den Lügen über Ozon und Ozonlöcher wird derzeit an der Menschheit ein Wirtschafts- und Umweltverbrechen von gigantischem Ausmaß begangen. Ganz traurig ist dabei festzustellen, dass weltweit Millionen von Politikern und Wissenschaftlern entweder tatsächlich so dumm sind, dass sie selbst all den Schwindel glauben, oder aber wissentlich und vorsätzlich die Bevölkerung betrügen, indem sie diese Lügen als Tatsachen und bewiesene wissenschaftliche Erkenntnisse behaupten. 1. Ozon-Lüge:Die Ozonlöcher sind 1985 entdeckt worden und 1975 durch die von Menschen produzierten FCKWs entstanden. Richtig ist, dass die Ozonlöcher solange existieren, wie die Erde eine Sauerstoffatmosphäre hat und die Sonne darauf scheint. Die Ozonlöcher sind der Atmosphärenforschung schon lange bekannt, und z.B. während des internationalen geophysikalischen Jahres 1957 ausgiebig erforscht worden. Die Ozonlöcher gibt es deshalb, weil die Sonne an den Polen schräg einstrahlt und nicht mehr ausreichend Energie für den Ozonaufbau aus Sauerstoff vorhanden ist. Die Ozonwerte in der Atmosphäre werden z.B. seit 1935(!) in Tromsö/Norwegen gemessen. Die Meßwerte liegen in einer natürlichen Schwankungsbreite von +/-15% und stehen in einem exakten Verhältnis zum Jahresrhytmus von Sommer und Winter sowie der Sonnenaktivität. Seit der Produktion von FCKWs sind keine feststellbaren Veränderungen zu Ungunsten der Ozonwerte aufgetreten. 2. Ozon-Lüge:Um die Erde gibt es in der Atmosphäre eine statisch vorhandene Ozonschicht, die wie eine Sonnenbrille die Sonnenstrahlung filtert. Richtig ist, dass es in der Sauerstoffatmosphäre einen ständigen Prozeß von Ozonaufbau und Ozonverfall gibt. Die gerichtet einstrahlende Sonnenenergie spaltet O2 in einzelne Sauerstoffatome auf, die sich kurzzeitig zu O3Molekülen (Ozon) verbinden. Wenn diese wieder zerfallen, wird die freiwerdende Energie kugelförmig abgegeben, also mindestens die Hälfte der Energie wieder von der Erde weg gestrahlt. So wird die UVC-Strahlung (das ist der Anteil mit der höchsten Energie, auch harte Sonnenstrahlung genannt) quasi gebremst. Am Äquator, wo die Sonne genau senkrecht auf die Atmosphäre scheint, sind die höchsten Ozonwerte zu messen. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, um so schräger scheint die Sonne auf die Atmosphäre. Das bedeutet, dass pro Bodenfläche und dazugehöriger Luftsäule darüber immer weniger Energie für den Prozeß des Ozonaufbaus vorhanden ist. So nehmen die meßbaren Ozonwerte zu den Polen hin ab. Wenn im Dezember die Nordhälfte der Erde, durch die relative Schrägstellung der Rotationsachse zur Umlaufbahn, am weitesten von der Sonne entfernt ist, haben wir Winter und das Ozonloch am Nordpol ist am größten, weil jetzt die geringste Energie von der Sonne ankommt. Gleichzeitig ist auf der Südhalbkugel Sommer (z.B. Australien) und das Ozonloch über dem Südpol ist am kleinsten. Im Juni ist dann genau das Gegenteil der Fall. 3. Ozon-Lüge:FCKWs zerstören die Ozonschicht und schaden der Atmosphäre. Richtig ist, dass die Atmosphäre niemals den allerkleinsten Schaden durch FCKWs erlitten hat und der Prozeß des Ozonaufbaus in der Atmosphäre durch FCKWs in keinster Weise vermindert wurde. FCKWs sind sehr stabile, chemisch träge, ungiftige und nicht brennbare Stoffe. Wenn sie freigesetzt werden, fallen sie aufgrund der Schwerkraft nach unten, da sie vier- bis achtmal schwerer als Luft sind. Sie rutschen weder am Längengrad an den Südpol, wo der Ozonschwund am schlimmsten sein soll, noch 'diffundieren' sie auf irgendeine Weise in die Atmosphäre. Die jährliche Produktion von FCKWs lag in der Blütezeit bei etwa zwei Millionen Tonnen. Darin sind 1,4 Millionen Tonnen Chlor und 450.000 Tonnen Fluor enthalten, die aber nicht in die Atmosphäre gelangen. Tatsächlich in die Atmosphäre gelangen jährlich: mehr als 600 Millionen Tonnen Chlor aus Meerwasserverdunstung, nach den vorsichtigsten Minimalschätzungen 36 Millionen Tonnen Chlorgase aus Vulkantätigkeit in Jahren ohne! größere Eruptionen, über acht Millionen Tonnen Chlor durch Verbrennung von Biomasse, mehr als sechs Millionen Tonnen Fluorgas aus inaktiven Vulkanen und mehr als fünf Millionen Tonnen Methylchlorid aus ozeanischer Biomasse, um die wichtigsten natürlichen Quellen zu nennen. Da würden die zwei Millionen Tonnen Chlor und Fluor aus den FCKWs gar nicht auffallen, selbst wenn sie wirklich in die Atmosphäre kämen. Es sei denn, dass sie eine wirklich grandiose Intelligenz hätten und wüßten, dass sie 'die bösen' Atome aus den FCKWs der Menschen wären und deshalb Millionen von Ozonmolekülen zerstören müssen, und die mindestens 655 Millionen Tonnen Atome aus den natürlichen Quellen wüßten, dass sie 'die guten' Atome sind und sich in der Atmosphäre, vor allem dem Ozon gegenüber, friedlich zu verhalten haben. (Übrigens werden bei großen Vulkaneruptionen einige 100 Millionen Tonnen Chlor- und Fluorgase in die Atmosphäre geschleudert, und die Menschen müßten einige tausend Jahre FCKWs produzieren, um an diese Mengen heranzukommen, die allein in den letzten hundert Jahren auf diese Weise freigesetzt wurden!) 4. Ozon-Lüge:FCKW-Ersatzstoffe sind besser für die Umwelt. Richtig ist, dass für die Herstellung der Ersatzstoffe mehr Ressourcen und mehr Energie gebraucht werden. Sie sind für Umwelt und Gesundheit weitaus problematischer, als die FCKWs selbst. Ebenso müssen für die Erwirtschaftung des Kaufpreises mehr Energie und Ressourcen verbraucht werden, da die FCKW-Ersatzstoffe 10- bis 30mal teurer sind als die FCKWs. 5. Ozon-Lüge:Im Sommer gibt es Ozonwerte, die zu hoch und für den Menschen gefährlich sind (Ozon-Smog). Richtig ist, dass es zu allen Zeiten (vor allem vor der Industrialisierung) im Sommer bei Hochdruckwetterlage, blauem Himmel und hohen Temperaturen die höchsten Ozonwerte in der Luft gab. Sie sind auch heute noch dort am höchsten, wo die Luft am saubersten ist. So z.B. in Naturschutzgebieten, wo Industrie und Straßen weit weg sind. Und saubere Luft ist für Menschen schon immer gesund gewesen. Die in der Natur vorkommenden Ozonwerte sind weder zu hoch, noch gesundheitsschädlich. Solche kann man nur künstlich herstellen. Es ist geradezu ein Schwerverbrechen, wenn man im Ozonverteufelungswahn den Eltern sagt, sie sollen bei solchem Wetter ihre Kinder in der Wohnung einsperren, weil die Ozonwerte zu hoch und gefährlich seien. Das einzige, worauf man achten muß, ist, dass man nicht unvorbereitet und 'ohne Übung' zu lange in die pralle Sonne geht. Denn damit verbrennt man sich die Haut. Aber mehr als einen Sonnenbrand bekommt man davon auch nicht. Hautkrebs hat nichts mit zu viel Sonne, Ozonlöchern, FCKWs oder Autoabgasen zu tun. Und bessere Sonnenverträglichkeit bekommt man z.B., wenn man seine Ernährung verbessert und wieder mehr Rohkost zu sich nimmt. 6. Ozon-Lüge:Autoabgase sind Vorläufersubstanzen von Ozon und für den Ozon-Smog verantwortlich. Richtig ist, dass die einzige 'Vorläufersubstanz' von Ozon der Sauerstoff in sauberster Luft ist. Autoabgase und Industrieemissionen verhindern gerade die Ozonbildung. Als es im Sommer 1994 in Großstädten generelle Fahrverbote gab, sind die Ozonwerte gestiegen, anstatt zu sinken. Es grenzt an ein Medienwunder, dass im Frühjahr 1995 in den Meldungen über die Auswertungen dieser Messungen in diesem Punkt einmal die Wahrheit geschrieben wurde. Gelogen wurde allerdings gleich wieder, als behauptet wurde, die Autoabgase würden ja raus aufs weite Land wabern (z.B. in die Naturschutzgebiete) und wären also trotzdem die Ursache für die dann dort erhöhten Ozonwerte. 7. Ozon-Lüge:Ein geregelter 3-Wege-Katalysator reinigt die Autoabgase und verhindert dadurch Ozon-Smog. Richtig ist, dass ein Katalysator die Autoabgase noch sehr viel giftiger macht, als sie ohnehin schon sind. Das, was dem Fahrer eines Autos mit geregeltem 3-Wege-Katalysator erlaubt ist und ihm obendrein noch als umweltfreundlich verkauft wird, ist den Firmen der chemischen Industrie aufgrund gesetzlicher Vorschriften striktestens verboten: nämlich jedwede Katalysatortechnik in freier Verbindung mit der Außenluftatmosphäre zu betreiben!!! Aus Kat-Autos gelangen Cyanwasserstoff (Blausäuregas), Schwefeltrioxid, Schwefelwasserstoff, Phosphorsäureester (schweres Nervengas), Phosgen (Kampfgas/1. Weltkrieg) und Lachgas in die Atemluft. Ebenso verliert ein Kat-Auto pro Kilometer etwa 50 Billionen Platinatome. Nach Aussagen seriöser Chemiker, Metallurgen, Toxikologen und Ärzte sind dies für die Umwelt und die Gesundheit katastrophale Mißstände. So sind die Platinemissionen viel schädlicher, als alles, was jemals an Blei aus einem Auspuff kam. Zudem weiß kaum ein Kat-Auto-Fahrer, dass per europäischer Sondergenehmigung in den Kraftstoffen für Bleifreibetrieb in Kat-Fahrzeugen bis zu 5 % Benzol zulässig sind. Auch das ist eine Katastrophe für die Gesundheit. Im Innenraum von Kat-Autos kann man außerdem eine elektromagnetische Wechselfeldstrahlung von bis zu 500nT (Nano Tesla) messen. Das ist das 10fache dessen, was nach Einschätzung von Strahlenmedizinern die Schadgrenze von 50nT darstellt. Von gewissenlosen Politikern und einer sträflich schweigenden Automobilindustrie, die beide um all diese Dinge wissen, wird die Öffentlichkeit in schlimmster Weise belogen. Auch die mit vielen Zeitschriften am Markt vertretene Kfz-Presse macht sich durch das Verschweigen der wirklichen Fakten schuldig, weil sie so der ihr gegebenen Informationspflicht nicht nachkommt. Nun stellt sich natürlich die Frage, warum werden denn überhaupt all diese Lügen verbreitet ? Die Produktion von FCKWs war patentiert. Aber Patente sind zeitlich begrenzt. Es stand das Datum bevor, an dem die Patente auslaufen. Da nun alle Chemiefirmen ohne Lizenzabgaben FCKWs hätten produzieren können, und die Länder der Dritten Welt jetzt FCKW-Fabriken aus dem Boden gestampft hätten, mußten die FCKWs irgendwie verteufelt werden, denn den Patentinhabern drohten ja riesige Profiteinbußen. So beauftragte man Wissenschaftler, all diese Lügen zu erfinden und sie als wissenschaftlich bewiesene Fakten zu verbreiten. Wie man überall sieht, ist das bestens gelungen. Die Ersatzstoffe sind wieder unter Patent und sogar 10- bis 30mal teurer. Die vielen neuen Kühlschränke, Löschanlagen usw. bringen riesigen Umsatz und neue Billionenprofite. Die neuerliche Angstmache wegen angeblich gefährlichem Ozon-Smog ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Automobilindustrie. Der Boom in den Neuen Ländern ist halt vorbei. Und für unzählige Politiker und Wissenschaftler sind all diese Themen bestens geeignet, um sich als ökologiebewußt zu profilieren. Da wird gelogen, dass sich die dicksten Balken biegen und das Geld der Bürger in die Kassen der Abzocker fließt. Nochmals Thema Auto Literatur: Roger A. Maduro & Ralf Schauerhammer Interview mit dem Chemiker Dr. Volker Gildemeister, London, von Andrea Baumann und Kawi Gerd R. Weber Dr. Hans A. Nieper Bücher des Verlages der 'Gesellschaft für natürliche Lebenskunde e.V.', Stendorfer Straße 3, 27721 Ritterhude, über gesunde Ernährung, besonders Rohkost, und allgemein über gesunde Lebensweise. Dr. med. Ryke Geerd Hamer ( Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Presserechts: Christian Joswig, Straße der Einheit 16, 01917 KAMENZ ) (Spenden für Informationsarbeit bitte an: Chr. Joswig, Kto: 60573808, BLZ: 855 955 00 bei Volksbank Westlausitz e.G.) |
Sydney (AP) Die Ozonschicht habe bislang allerdings noch nicht angefangen, sich von selbst zu regenerieren. Sie sollte sich aber binnen 50 Jahren erholt haben, hieß es. Wie der neuseeländische Ozonforscher Greg Bodecker erklärte, haben die weltweiten Messungen ihre Höchstwerte erreicht. Die Ergebnisse aus Neuseeland belegten, dass die Werte der für die Ozonschicht gefährlichen Emissionen jetzt vermutlich sänken. «Wir dürfen uns damit nicht zufrieden geben», betonte indessen der Generaldirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP), Klaus Töpfer, angesichts der Ergebnisse. Er forderte eine weitere Reduzierung der Schadstoff-Emissionen. Im Jahre 1989 hatten sich die Industrieländer auf ein Verbot der Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) geeinigt. FCKW haben dazu beigetragen, die schützende Ozonschicht der Erdatmosphäre insbesondere über der Antarktis auf einer Fläche von 25 Millionen Quadratkilometer auszudünnen. Die Ozonschicht schützt die Erde vor übermäßiger Sonneneinstrahlung. Quelle: Newsletter von www.Wetterfest.de vom 18.09.2002 |
Und gleich noch etwas zu einem eisigen Thema. Quelle: Mailing vom 03.07.2003 |
Kosmische Strahlung verursacht im 143 +-10 Millionen Jahreszyklus den irdischen Klimawandel! Sehr geehrte Damen und Herren, gesendet von Ernst Georg Beck, 01.07.2003 |
Staub als verstecktes Klimaproblem |
Linktipp: "Treibhauseffekt" Vorwort zum Treibhauseffekt
Zitat 3:
|
Sensation: WDVS-Hersteller entlarvt CO2
Quelle: Bauherren-Ratgeber Fassade, Herausgeber: STO AG, 79780 Stühlingen "Die Anteile der Treibhausgase" werden wie folgt angegeben: Kohlendioxid 50%, CFKW 20%, |
WISSENSCHAFTLICHE ERKLÄRUNG DES TREIBHAUSEFFEKTS 1. Elektromagnetische Strahlung Bekanntlich sendet Materie elektromagnetische Strahlung aller Wellenlängen in Form von Photonen aus (Emission), und zwar um so mehr je wärmer der emittierende Körper ist. So sorgt z.B. die Emission elektromagnetischer Strahlung an der (heissen) Sonnenoberfläche für Energie in Form des sichtbaren Lichtes auf der Erde. Einfallende elektromagnetische Strahlung wird aber auch von Materie verschluckt (Absorption) und trägt dadurch zur Energieerhöhung der Umgebung bei, die sich meist in einer Erwärmung ausdrückt. Das geschieht z.B. mit dem Licht der Sonne in der irdischen Atmosphäre und am Erdboden, was die Voraussetzung für das Leben auf diesem Planeten darstellt. Bei den Temperaturen des irdischen Klimasystems findet die Emission elektromagnetischer Strahlung durch Erdboden und/oder Atmosphärenbestandteile überwiegend im sogenannten thermischen Bereich des Spektrums (zwischen etwa 3 und 100 µm) statt, weshalb man auch oft von Wärmestrahlung spricht. Da hier die Wellenlängen viel grösser sind als die der energetisch wichtigen Sonnenstrahlung (zwischen etwa 0.4 und 3 µm), kann man diese beiden Strahlungsarten und Spektralbereiche getrennt betrachten, was die Überlegungen zur Strahlungsbilanz erheblich vereinfacht. Wichtig ist auch, dass Emission und Absorption vor allem bei Gasen sehr stark von der Wellenlänge abhängen können, weshalb oft von Emissionslinien oder -banden (Ansammlungen von Linien) die Rede ist. Insbesondere bei den beiden wichtigen Treibhausgasen Wasserdampf und CO2 finden die wesentlichen Absorptions- und Emissionsvorgänge in solchen Banden statt. Dagegen besitzen gerade die beiden Hauptgase der Atmosphäre Sauerstoff (O2) oder Stickstoff (N2) im energetisch wichtigen Bereich des Spektrums keine wesentliche Emission und Absorption. 2. Der Treibhauseffekt Bei einer Erde ohne Atmosphäre wäre die Oberflächentemperatur ausschließlich durch die Bilanz zwischen eingestrahlter Sonnenenergie und der vom Boden abgestrahlten Wärmestrahlung festgelegt. Diese Oberflächentemperatur würde im globalen Mittel etwa -18°C betragen. Selbst eine Atmosphäre aus reinem Sauerstoff und Stickstoff, die ja die Hauptkomponenten unserer Atmosphäre (zu ca. 99%) bilden, würde daran nichts wesentliches ändern, da diese Gase die beiden genannten Strahlungsarten nur unwesentlich beeinflussen. Dagegen absorbieren Wasserdampf und in geringerem Masse auch CO2 (und andere Spurengase) die Sonnenstrahlung zum Teil und geben selbst Wärmestrahlung ab. In Richtung zum Erdboden übertrifft diese zusätzliche Wärmestrahlung aus der Atmosphäre die Reduktion der Sonnenstrahlung und bewirkt so am Erdboden eine höhere Energieeinstrahlung, als dies ohne solche Gase der Fall wäre. Diese vermehrte Einstrahlung führt zu einer Erwärmung des Erdbodens und (infolge verschiedener Transportvorgänge) auch der unteren Atmosphäre. Diese Erwärmung des Bodens führt aber auch zu einem Ausgleich der Strahlungsbilanz am Atmosphärenoberrand, denn im längerfristigen Mittel muß die Erde ja genau so viel Wärmestrahlung in den Weltraum abgeben, wie sie Strahlung von der Sonne absorbiert. Die vom Erdboden nach oben gestrahlte Energie wird von den atmosphärischen Treibhausgasen (teilweise) auch absorbiert, gelangt also nur zum Teil direkt in den Weltraum. Dafür emittieren die Treibhausgase selbst entsprechend ihrer Temperatur, die aber wegen der Temperaturabnahme mit der Höhe in der Atmosphäre geringer ist als die des Erdbodens. Daher verlässt mit zunehmender Menge an Treibhausgasen bei konstanter Bodentemperatur immer weniger Energie in Form von Wärmestrahlung die Erde in den Weltraum. Durch die erhöhte Bodentemperatur wird dieses Defizit in der Strahlungsbilanz aber wegen der erhöhten Wärmestrahlungsmenge vom Boden wieder ausgeglichen. Für diesen Ausgleich ist vor allem das atmosphärische Strahlungsfenster hilfreich, ein Spektralbereich bei 10 µm Wellenlänge innerhalb dessen die Strahlung von der Oberfläche bei wolkenloser Atmosphäre überwiegend in den Weltraum entweichen kann. Wegen der Analogie mit den Vorgängen in einem Treibhaus, dessen Glasdach ebenfalls die Sonne gut durchlässt, die Wärmestrahlung von der Erdoberfläche aber nicht hinauslässt, ist das hier beschriebene Phänomen auch als natürlicher Treibhauseffekt bekannt. Die dafür in der Atmosphäre verantwortlichen Gase werden häufig als Treibhausgase bezeichnet. Bei der Interpretation verschiedener Klimavorgänge ist aber Vorsicht geboten vor der allzu direkten Übertragung des Treibhausbildes. Insbesondere die Vernachlässigung von gleichzeitiger Absorption und Emission von Wärmestrahlung in verschiedenen Höhen der Atmosphäre, bei Argumentation mit einer Glasplatte in fester Höhe, führt hier immer wieder zu Verwirrung. Ausserdem sind natürlich die Verhältnisse in der strömenden Atmosphäre mit Bewölkung viel komplizierter als im Glashaus eines Gärtners. Werden die natürlich vorhandenen Treibhausgase (z.B. CO2) durch anthropogenen (menschlichen) Einfluss vermehrt oder durch neue Stoffe (z.B. FCKW) ergänzt, so übertrifft die dadurch verursachte zusätzliche Wärmestrahlung aus der Atmosphäre ebenfalls die verstärkte Reduktion von Sonnenstrahlung am Erdboden. Daher erhöht sich auch infolge dieses verstärkten (anthropogenen) Treibhauseffektes die Temperatur des Bodens und der unteren Atmosphäre. 3. Ausmass des anthropogenen Treibhauseffektes Um wieviel die wichtigen Treibhausgase die Oberflächentemperatur der Erde anheben, ist nicht einfach zu bestimmen. Jetzt mögliche Messungen der Wärmeabstrahlung in den Weltraum durch Satelliten lassen auf eine Temperaturerhöhung des Bodens durch den natürlichen Treibhauseffekt um etwa 33°C schliessen. Ohne diesen läge die Bodentemperatur im globalen Mittel bei etwa -18°C. Zu dieser lebenserhaltenden Erwärmung trägt Wasserdampf den weitaus grössten Teil, etwa zwei Drittel, bei; es folgen Kohlendioxid (CO2) mit einem Anteil von ca. 15%, Ozon mit etwa 10% und schliesslich Distickstoffoxid (N2O) und Methan (CH4) mit je etwa 3%. Zur genauen Berechnung der Anteile müsste neben der Höhen- und Breitenabhängigkeit aller Gase auch die Wirkung der Bewölkung und der Schwebeteilchen (Aerosole) auf die Sonnen- und Wärmestrahlung bekannt sein. Die Konzentration der langlebigen Treibhausgase nimmt systematisch zu: seit Beginn der Industrialisierung bis heute bei Kohlendioxid (CO2) um ca. 30%, bei Methan (CH4) um 120% und bei Distickstoffoxid (N2O) um ca. 10%. Hierdurch wird eine langfristige Erwärmung der unteren Atmosphäre und der Erdoberfläche angestossen, deren Ausmass mit der Konzentrationsänderung ansteigt, aber auch stark von der Reaktion des Wasserkreislaufs (Wasserdampf, Bewölkung, Niederschlag, Verdunstung, Schneebedeckung, Meereisausdehnung) bestimmt wird. Der Wasserkreislauf kann sowohl verstärkend wie dämpfend eingreifen, weil viele seiner Zweige stark temperaturabhängig sind. Da die Erwärmung regional und innerhalb eines Jahres unterschiedlich ist und weil die Strahlungsbilanzstörung bei einer Konzentrationsänderung von der Struktur der Atmosphäre, der Jahreszeit und vom Oberflächentyp abhängt, führt ein erhöhter Treibhauseffekt auch zu veränderten Werten des Niederschlags, der Bewölkung, der Meereisausdehnung, der Schneebedeckung und des Meeresspiegels sowie zu anderen Wetterextremen, d.h. im Letzten zu einer globalen Klimaveränderung. Quelle: Max-Plank-Institut für Meteorologie, 16.03.2000
|
Linktipp: Übrigens, an der ETH Zürich gibt es eine klimawissenschaftliche Webseite, sozusagen ein Lernprogramm: http://www.educeth.ch/physik/leitprog/treibhaus/ (dead link, 29.01.2005) Die Zürcher Wissenschaftler debattieren nicht und nennen die Verkündigungen des IPCC nicht beim Namen. Immerhin kommen sie zu Schlußfolgerungen wie: "Bis jetzt ist es so, dass eine strenge statistische Überprüfung der Daten keinen signifikanten Zusammenhang liefert zwischen den vom Menschen emittierten CO2-Mengen und den ermittelten Klimawerten.... Die Frage, ob man jetzt schon die vom Menschen verursachte Klimaänderung wissenschaftlich nachweisen kann, muß ehrlicherweise noch offen bleiben." Gruß P. Dietze |
13.1 Trends der Lufttemperatur Das Jahrzehnt 1990-1999 war in Deutschland wie auch weltweit das wärmste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts. 9 dieser Jahre lagen über dem langjährigen Durchschnitt (8,3 °C), 5 der 10 wärmsten Jahre befinden sich in diesem Jahrzehnt. Das Jahr 1994 war in Deutschland das wärmste Jahr überhaupt (9,7 °C). Insgesamt ergab sich bei den Jahresmitteltemperaturen in diesem Jahrhundert ein ansteigender Trend von 0,6 °C, der mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5 % statistisch signifikant ist.
Der Temperaturanstieg ist auch nicht gleichmäßig über die Jahreszeiten verteilt. Der klimatologische Frühling zeigt nur einen schwachen, statistisch nicht signifikanten Anstieg. Auch hier war das letzte Dezennium besonders warm und 3 der letzen 10 Frühjahre gehören zu den 10 wärmsten des Jahrhunderts (1993 ,1990 ,1999). Der Sommer trug erheblich mehr zum Trend der Jahresmitteltemperatur bei. Hier findet sich ein statistisch signifikanter Anstieg von rund 0,7 °C, der vor allem durch einen Temperaturanstieg seit 1955 verursacht wird. 3 der 10 wärmsten Sommer lagen in diesem Jahrzehnt (1994 ,1992 ,1997). Der Herbst zeigt ebenfalls einen markanten, statistisch signifikanten Temperaturanstieg, der allerdings im wesentlichen auf einer raschen Erwärmung von 1922 bis 1929 beruht. Seitdem sind die Herbsttemperaturen recht konstant. Im Winter findet sich insgesamt kein nennenswerter Trend. Das letzte Jahrzehnt war allerdings auch hier wieder sehr mild. |
Atmosphärische CO2-Konzentration 1972-1999 (Schauinsland) ![]() Quelle: Umweltbundesamt, Daten zur Umwelt www.umweltbundesamt.org |
Atmospärische CO2-Konzentration in den letzten 1.000 Jahren ![]()
|
Prof. Heinz Zöttl von der Universität Freiburg, Institut für Bodenkunde und Waldernährungslehre, sagt: Interessant wird das ganze, wenn man mal über die ein, zwei Jahrhunderte hinweg schaut. Das nennt man dann Langzeitbetrachtung und man kommt zu ganz anderen Erkenntnissen.
Jetzt können wir uns jegliche Prozente für Zunahmen sparen, weil festzustellen ist, dass die Temperaturkurve insgesamt wellenförmig verläuft, ein ständiges Auf und Ab - es sei denn, man schneidet nur einen gewissen Abschnitt heraus und betrachtet diesen losgelöst. Was sagt uns der ganze Unfug? Aus normalen natürlichen Gegebenheiten lassen sich Schreckgespenste zaubern. Durch Hinrechnen und Weglassen lässt sich dann auch vieles sogar beweisen - und wenn es nur mit Indizien erfolgt. Nun muss ich aber noch auf die Quellen zu den Langzeitbetrachtungen und dem Zöttl-Zitat verweisen. Diese finden Sie auf dieser Homepage, ebenfalls im Infobereich Bauphysik. |
Zum Abschluss sei noch ein Zitat erlaubt, gefunden im Internet auf einer Seite, die sich mit dem Treibhauseffekt befasst, www.treibhauseffekt.com "Ursache für den Treibhauseffekt sind die bereits erwähnten Spurengase. Sie funktionieren wie eine Membran, die die kurzwellige Strahlung der Sonne nahezu ungehindert passieren läßt und die langwellige Strahlung der Erdoberfläche teilweise zurückhält. Das Prinzip funktioniert hier ähnlich wie beim Treibhaus. Das Treibhaus hat eine Glashülle, die ebenfalls kurzwelliges Licht passieren lässt und langwellige Wärmestrahlung sozusagen gefangen hält. Die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche stieg in den letzten 100 Jahren um etwa 0,6° C an. Der steilste Anstieg wurde innerhalb der letzten 30 Jahre verzeichnet. Die Folgen des anthropogenen Treibhauseffekts können zum heutigen Zeitpunkt noch nicht endgültig vorhergesagt werden. Die zur Zeit existierenden Klimamodelle beinhalten noch zu viele Unsicherheiten, als dass sich daraus sichere Prognosen ableiten ließen. Die größten Unsicherheitsfaktoren sind Wolken und Wälder. Beide haben einen entscheidenden Einfluss auf das Klima und lassen sich nicht mit einfachen Zusammenhängen beschreiben. Ob der Mensch etwas damit zu tun hat ist noch nicht entgültig bewiesen. Die erheblichen Veränderungen innerhalb kürzester Zeit sind aber ein eindeutiges Indiz dafür. Wenn auch ein Einfluss des Menschen auf das Klima noch nicht letztlich bewiesen ist, spricht doch aus heutiger Sicht alles dafür. TREIBHAUSEFFEKT.com will jeden Einzelnen dazu auffordern, jetzt zu handeln und seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten." |
Eine unglaublich umfangreiche Datensammlung (Links zu Beiträgen) habe ich auf einer Physik-Seite gefunden. Die Internetseite heisst www.schulphysik.de und "Klima" ist nur eines von vielen Themen. Ich zitere Herrn Krahmer: "Da ich selbst zu wenig Klimawissenschaftler bin, setze ich die Links auf wissenschaftliche Arbeiten, wie auf populärwissenschaftlich interessante Seiten. Und natürlich : die skeptischen Seiten sind etwas stärker betont, da der klassische Treibhauseffekt mittlerweile (mehr oder weniger richtig, leider) in jedem Schulbuch steht und diese Seiten eben zum eigenen Nachdenken reizen sollen." In Ergänzung zu den Daten und Fakten weiter oben möchte ich nur einen kleinen Ausschnitt bringen. Interessant ist hierbei der Verweis von Herrn Krahmer zur Seite des GeoForschungsZentrum Potsdam www.gfz-potsdam.de, wo ein höchst interessantes Projekt läuft: Natürliche Klimavariationen In Historischen Zeiten (KIHZ)
Das ist, wie gesagt ein klitzekleiner Ausschnitt, der Ihnen zeigen soll, wie intensiv man sich beim GFZ mit der Thematik befasst. Mehr erfahren Sie auf der KIHZ-Internetseite der GFZ. Zum Abschluss noch eine kleine Grafik, die die Überschätzung des anthropogenen (vom Menschen verursachten) Anteils am Temperaturverlauf der Erde verdeutlicht.
Quelle: Intenetseite www.schulphysik.de von P. Krahmer, gefunden auf der Seite Klima Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, die Sammlung von Herrn Krahmer ist voller pro und contra, können Sie die hier aufgelisteten Links benutzen.
Da ich bei Herrn Krahmer so eine Fülle an Informationen gefunden habe, wo auch viele gemessene Werte vorgestellt werden, belasse ich es mit dieser Empfehlung für seine Internetseite und ich stelle keine weiteren Datensammlungen zum Thema ein (es sei denn, es kommt mal was ganz Lustiges oder Bemerkenswertes). Letztendlich soll sich ein jeder seine eigenen Meinung bilden, und nicht wiederkäuen, was er tagtäglich vorgekäut bekommt. Ausserdem glaube ich, dass Daten und Fakten mehr überzeugen, als stetig wiederholte Phrasen. Und für manch eine gilt: es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf. |
Zur der Grafik oben (Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Globaltemperatur auf der Erde) möchte ich noch eine kleine Meldung beisteuern, welche die gigantischen Dimensionen vor Auge führt: Das «Sonnenwetter»: Winde mit 322 000 km/h Gigantische Ausbrüche von elektrisch geladenen Gasen erheben sich über die Sonnenoberfläche, wie dieses Foto der Nasa-Sonnenerkundungssonde Trace zeigt. Die mit den Eruptionen verbundenen Winde erreichen das 264-Fache der Schallgeschwindigkeit (Meereshöhe auf der Erde). Dies geht aus neuen Daten von Trace und der europäisch-amerikanischen Sonnensonde Soho hervor. Die Winde hätten eine solche Kraft, dass sie für die Dichte der Gashülle entscheidender seien als die Schwerkraft der Sonne, urteilen US-Wissenschaftler des Harvard-Smithsonian-Zentrums für Astrophysik in Cambridge. wom Quelle: Berliner Mogenpost vom 19.05.2002, Journal: Wissenschaft |
Pkw-Klimaanlagen heizen das Klima an (?) (bera) Etwa ein Drittel aller in Deutschland zugelassenen Pkw sind mit einer Klimaanlage ausgestattet. Bei Erstzulassungen deutscher Marken beträgt die Ausrüstungsquote bereits fast 87 Prozent. Als Kältemittel dient heute Tetrafluorethan (R 134a), ein teilfluorierter Kohlenwasserstoff (HFKW), dessen Emissionen zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen. Bereits im Jahr 2000 entsprach allein in Deutschland der Ausstoß von Treibhausgasen aus Auto-Klimaanlagen einer Größenordnung von rund 1,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Auch mit regelmäßig durchgeführten Wartungen sind diese Emissionen nicht zu vermeiden. Dieses Ergebnis geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) vom Büro für Umweltforschung und Beratung (Öko-Recherche), Frankfurt/Main, erstellt wurde. Der Präsident des UBA, Prof. Dr. Andreas Troge, appelliert deshalb an die Autofahrerinnen und Autofahrer: "Eine Klimaanlage steht beim Autokauf bei vielen auf der Wunschliste. Das erhöht sicher den Fahrkomfort. Es führt aber auch zu deutlich höherem Kraftstoffverbrauch. Außerdem entweichen bei jeder Klimaanlage Kältemittel, die das Klima schädigen. Autofahrer sollten deshalb überlegen, ob im Interesse der Umwelt und ihres eigenen Geldbeutels eine Klimaanlage wirklich erforderlich ist." Seit dem Verbot des Kältemittels R 12 (Dichlordifluormethan) - es schädigt die Ozonschicht - wird R 134a als Kältemittel eingesetzt. Dieser Umstieg war ein wesentlicher Schritt zum Schutz der Ozonschicht. Allerdings besitzen HFKW ein sehr hohes Treibhauspotenzial und wurden daher 1997 in das Kyoto-Protokoll aufgenommen, das die Emissionen von Treibhausgasen weltweit beschränkt. Aus jeder Pkw-Klimaanlage entweichen im Durchschnitt etwa 8,2 Prozent des Kältemittels pro Jahr in die Atmosphäre. Hinzu kommen Emissionen bei der Fahrzeugentsorgung oder -verschrottung. Pkw-Klimaanlagen fördern somit direkt durch die Kältemittel-Emissionen und indirekt durch die zusätzlichen CO2-Emissionen wegen des deutlich höheren Kraftstoffverbrauchs den Treibhauseffekt. Als Alternative zu den HFKW entwickelten verschiedene Hersteller Klimaanlagen mit CO2 als Kältemittel. Sie werden zur Zeit noch erprobt. Nach der Markteinführung kann dann zumindest der Anteil der Emissionen vermieden werden, der durch das Kältemittel bedingt ist. Die Reduktion der Zusatzemissionen ist jedoch nur durch Verzicht auf eine Klimaanlage möglich. Die Studie "Emissionen des Kältemittels R 134a aus mobilen Klimaanlagen" ist im Internet unter www.umweltbundesamt.de veröffentlicht. Sie kann auch aus der Bibliothek des Umweltbundesamtes, Bismarckplatz 1, 14193 Berlin, ausgeliehen werden (Tel.: 030/ 89 03-2305). Quelle: Verbraucher-Newsletter: Artikel vom 18.02.2002 |
FBVA veranstaltet Waldökosystem-Symposium Wien (pte, 23. Feb 2002 09:15) - "Modellierung von immissionsbedingten Risken für den Wald - Grundlage für umweltpolitische Entscheidungen" ist Titel eines von der Forstlichen Bundesanstalt http://fbva.forvie.ac.at (FBVA) am 26. Februar veranstalteten Symposiums. Themenschwerpunkte sind die Notwendigkeit einer Gefährdungsabschätzung von Immissionseinwirkungen, Trends von Luftschadstoffen und Carbon Credits. Dies ist per Definition jene Menge an Kohlenstoff in gespeicherter oder als Kohlenstoffsenke sequestrierter Form, welche u.a. von Regierungen verwendet wird, um Treibhausgasemissionen auszugleichen. Experten diskutieren, ob Carbon Credits aus Land- und Forstwirtschaft einen echten Beitrag zum Klimaschutzabkommen darstellen. Die Vorträge umfassen Modelle als unverzichtbares Instrumentarium zur Bewertung immissionsbedingter Risken, die Modellierung von Umweltrisiken für den Wald in der Schweiz und ihre Relevanz für die Wald- und Umweltpolitik, die Modellierung des Ozonrisikos für österreichische Wälder und Weiterentwicklung des europäischen Critical Level Konzeptes. Laut FBVA überschreiten die in Österreich gemessenen Schadstoff-Konzentrationen Critical Levels zum Teil erheblich. In Europa existieren, abgesehen von der Schweiz, keine gesetzlichen Ozongrenzwerte zum Schutz der Vegetation. Unter Zugrundelegung des europäischen Critical Levels ("AOT40") würde der größte Teil der Waldfläche Österreichs durch Ozon gefährdet sein. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die modellhafte Risikobewertung der Stickstoffeinträge für Wälder. Diese sind in Österreich häufig stark erhöht. Die für europäische Ökosysteme formulierten Critical Loads werden überschritten. Gesetzliche Regelungen zur Begrenzung von Stickstoffeinträgen fehlen in Europa. Im Rahmen des Symposiums sollen Konzepte vorgestellt werden, wie Österreich hinsichtlich der Erfüllungspflicht der Protokolle der Genfer Konvention zur Verbesserung der Methodik der kritischen Belastungswerte beitragen kann. Das Institut für Immissionsforschung und Forstchemie http://fbva.forvie.ac.at/600/600.html der FBVA bewertet gemeinsam mit zahlreichen universitären Instituten und Forschungseinrichtungen des In- und Auslandes immissionsbedingte Risikofaktoren für Waldökosysteme. Mit Hilfe von Modellen werden Umweltrisken aufgezeigt und die Konsequenzen für die Gesetzgebung auf nationaler und internationaler Ebene beleuchtet. (Ende) Quelle: Sonntag, 24. Februar 2002 10:05:46 Uhr MEZ, pte020223002 |
Da es manchmal ganz gut ist, wenn man weiß, wovon eigentlich geredet wird, Die Quelle: Organization for Economic Cooperation and Development (OECD): OECD Environmental Data, Compendium 1999. Paris, 1999. Die große Tabelle habe ich gekürzt, umfangreiche Daten können Sie auf der Internetseite des Umweltbundesamtes abrufen.
1) Abweichungen von Angaben der Bundesregierung aufgrund OECD-eigenen Berechnungsverfahrens |
Stabile Massenbilanz durch große Eisberge Das Kalben riesiger Gletscher in der Antarktis ist ein natürlicher Prozess - Besorgniserregend sind viele kleine Bruchstücke, Von Roland Knauer Quelle: Berliner Mogenpost vom 19.05.2002, Journal: Wissenschaft |
Vulkane verschleiern den Einfluss der Sonne XXXXX |
Endlich geben Überschwemmungen den Beschwörern Am 14.08.2002 erhielt ich folgenden ominösen Wetterfest-Newsletter: Hamburg (dpa) - In einigen Jahren werden heftige Unwetter nach Einschätzung des Hamburger Klimaforschers Mojib Latif zum Alltag gehören. «Wir müssen uns auf heftige Hagelschläge, ergiebige Regenfälle und starke Stürme einstellen. Das Wetter hat uns mit dem Regen der vergangenen Wochen nur einen Vorgeschmack darauf gegeben, was in 50 Jahren ganz alltäglich sein wird», sagte der Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die immer häufigeren Unwetter seien ein Hinweis auf eine globale Erwärmung. «Schuld ist der Treibhauseffekt: Die Atmosphäre erwärmt sich. Wärmere Luftmassen nehmen mehr Wasser auf. Das führt zwangsläufig dazu, dass mehr Regen fällt.» Da Wetterverschiebungen eher langsam vor sich gingen, werde Deutschland zunächst noch nicht jedes Jahr von Unwettern betroffen sein. Doch die Frequenz steige. «Im Sommer werden wir Überschwemmungen haben, im Winter heftige Stürme». Durch die Erwärmung werde die Schneefallgrenze steigen: «Oben wird es aber mehr schneien als bisher.» Langfristig müsse der Ausstoß der Treibhausgase dringend durch den Umstieg auf erneuerbare Energien wie Wasser-, Wind- und Sonnenenergie reduziert werden. Jeder Einzelne könne etwas dafür tun, die Erderwärmung zu verlangsamen: «Ein Deutscher verbraucht so viel Energie, dass er für den Ausstoß von jährlich zehn Tonnen Kohlendioxid verantwortlich ist. Ein Inder nur für 0,1 Tonnen Kohlendioxid», sagte Latif. «Jeder sollte mitmachen und Energie sparen. Alles zählt.» Unwetter und Überschwemmungen der jüngsten Zeit sind nach Meinung eines Klimaexperten nicht überraschend gekommen. Die augenblicklichen Geschehnisse entsprächen genau den Szenarien, die die Klimaforschung mit einer großen Menge von Wetterdaten am Computer errechnet hätten. Dies sagte am Mittwoch der Leiter der Abteilung Klimapolitik am Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie, Hermann E. Ott, in einem dpa-Gespräch. Allerdings müsse man vorsichtig sein mit der Behauptung, «das ist jetzt der Klimawandel», betonte Ott. Vielmehr seien nach seiner Einschätzung die Unwetter lediglich «ein Indiz für den beginnenden Klimawandel, ein Warnschuss vor den Bug». Die vergangenen 10 000 Jahre hätten sich durch eine große Stabilität des Klimas ausgezeichnet. «Die geht jetzt verloren», sagte der Experte. Vergleichbare Unwetter werden nach Otts Worten in den nächsten Jahren «immer wieder und immer häufiger auftauchen». Grundsätzlich regne es momentan in Europa nicht mehr als sonst, sondern konzentrierter und heftiger als üblich. Die Überschwemmungen zeigten, dass auch hoch technisierte Gesellschaften an diesem Punkt sehr anfällig seien. Die Kosten des Wirtschaftens, «die bisher in die Natur verlegt worden sind, schlagen jetzt zurück», meinte Ott. «Ein wirklicher Wandel kommt nur, wenn es wehtut, wenn die Kosten zur Verhinderung des Klimawechsels geringer als die Folgekosten des Klimawechsels sind.» Alle Erfahrungen zeigten, dass die Anpassung des Wirtschaftens an die Bedürfnisse von Klima- und Umweltschutz etwa 50 bis 100 Jahre dauere. «Aber je eher wir uns auf den Weg machen, desto besser können wir Schäden vorbeugen.» Um das Ausmaß von Hochwasserkatastrophen zu verringern, sollte nach Auffassung des Hydrologen Detlef Wilcke das Regenwasser aus Städten nicht mehr in die Flüsse geleitet werden. «Bisher wird das Regenwasser in vielen Gemeinden auf direktem Wege durch die Kanalisation gleich an einen Bach oder Fluss abgegeben, was erheblich das Hochwasser mit beeinflussen kann», erklärte der Experte von der Universität Hannover am Mittwoch in einem dpa-Gespräch. Der Boden unter den Städten müsse wieder als Regenwasserspeicher genutzt werden. «Ganz gezielt sollten an bestimmten Punkten Grünflächen oder Verkehrsinseln eingerichtet werden, an denen das Wasser versickern kann», sagte der Wissenschaftler. «Wir möchten, dass das Regenwasser gar nicht erst zum Beispiel in der Elbe landet, sondern dort gespeichert wird, wo es runter kommt.» Das Regenwasser könnte komplett in einem Kiesbett unter einer Straße versickern, später verdunsten oder stark verzögert abfließen. Wilcke bezeichnete das als «naturnahe Regenwasserbewirtschaftung». Außerdem würde in der Landwirtschaft durch das Pflügen der Boden stark degeneriert. «Die Poren des Bodens verschließen sich, er kann kein Wasser mehr aufnehmen.» Neben der Klimaveränderung führen die Veränderungen des Wasserkreislaufs durch den Menschen seiner Ansicht nach zu den jetzt sichtbaren fatalen Folgen. Das liege auch daran, dass der Speicherraum für das Regenwasser besiedelt sei. Die derzeitige Regenflut ist nach Einschätzung des Potsdamer Klimaforschers Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe Vorbote eines grundlegenden Klimawandels. «Diese Unwetter sind zwar Extreme, die alle paar Jahre wieder auftreten», sagte der Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung am Mittwoch der dpa. «In diesem Fall war es das Genua-Tief, das viel Feuchtigkeit aufnimmt und langsam nach Norden zieht.» Neu sei aber, dass Regionen betroffen sind, die früher weitgehend verschont blieben wie der Leipziger Raum und auch Dresden. «Die Zahl der Extremereignisse hat zugenommen. Das ist ein starker Indikator, dass wir uns mitten in einer Klimaänderung befinden», erläuterte Gerstengarbe. «Wenn das Klima von einem Zustand in einen anderen übergeht, ist das immer mit viel Instabilität verbunden.» So sei aus dem Mittelalter, während des Übergangs zur so genannten Kleinen Eiszeit vom 12. bis 14. Jahrhundert, eine Vielzahl extremer Wetterereignisse verbürgt, darunter das Jahrtausend-Hochwasser im Jahre 1342 in Frankfurt/Main. «In einem Jahr war es so kalt, dass die Ostsee bis zum Mai unter einer Eisdecke lag, ein anderes Mal konnten zu Weihnachten im Elsaß Kirschen geerntet werden.» Die heutigen Klimaveränderungen würden vor allem seit den 70er Jahren beobachtet. Insbesondere im Südwesten Deutschlands habe sich in dieser Zeit die Niederschlagsmenge stark erhöht. Zunehmend werden Tiefdruckgebiete vom Atlantik wetterbestimmend. «Sie bringen im Winter mehr feuchte und milde Luft zu uns, die sich aber an den Mittelgebirgen im Westen abregnet. Deutschland lässt sich grob in eine feuchtere Zone im Westen und eine trockenere im Osten teilen.» Das trockenere Gebiet umfasse in etwa die neuen Bundesländer. Es gebe unter den Experten keinen Zweifel mehr, dass der Mensch einen wesentlichen Anteil an der derzeitigen Klimaveränderung habe, betonte Gerstengarbe. «In den zurückliegenden 100 Jahren gab es auf der Welt die stärksten Temperaturerhöhungen der vergangenen 1000 Jahre. Dies ging einher mit der Industrialisierung und der stetigen Zunahme des Ausstoßes von Treibhausgasen.» Dabei sei es müßig zu spekulieren, zu wie viel Prozent die Treibhausgase an der Klimaveränderung beteiligt sind. «Die Emission ist die einzige Schraube, an der wir drehen können», betonte der Klima-Experte. Für das Klima der Zukunft gebe es einstweilen erst grobe Modelle. Die Temperaturen sollen in den nächsten 100 Jahren zwischen 1,5 und 5,8 Grad steigen. «Sicher ist, dass die Extreme zunehmen. Feuchte Regionen werden noch feuchter, trockene noch trockener.» Wie es tatsächlich werden wird, erfahren Sie in den nächsten Jahren hier: http://www.wetterfest.de Verantwortlich für den Inhalt: Und weil das Thema angesichts der Überschwemmungskatastrophen in Deutschland so furchtbar interessant ist, gleich noch einer am 15.08.2002 hinterher:: Hamburg (dpa) - Dramatische Hochwasser, heftige Stürme oder Kälteeinbrüche haben Mitteleuropa in den vergangenen 1000 Jahren immer wieder heimgesucht. Dabei waren mittelfristige Zu- und Abnahmen über 30 bis 100 Jahre die Regel, resümiert der Klimahistoriker Prof. Rüdiger Glaser (Heidelberg). «Man ist fast geneigt zu sagen, dass die Normalität die Ausnahme war.» Dennoch zeichne sich seit rund 150 Jahren eine Klimaerwärmung bei steigenden Niederschlagsmengen ab. Das größte Überschwemmungsdesaster war das so genannte Jahrtausendhochwasser vom August 1342: Die durch Dauerregen hervorgerufene Flutwelle hinterließ in allen mitteleuropäischen Flussgebieten Verwüstungen - mehr als die Hälfte der heute in diesen Regionen üblichen Niederschlagsmengen fiel damals in nur acht Tagen. In einigen Phasen seien Klimakatastrophen in unseren Breitengraden zudem sogar deutlich häufiger gewesen als in den vergangenen 200 Jahren. «Das gilt beispielsweise für die Hochwasser zwischen 1500 und 1750», berichtet Glaser in seiner «Klimageschichte Mitteleuropas». Besonders katastrophenreich sei der Abschnitt der so genannten Kleinen Eiszeit (1550-1850) mit ihren regenreichen, kühlen Sommern und frostigen Wintern gewesen. Seit etwa 150 Jahren befindet sich Mitteleuropa im so genannten Modernen Wärmeoptimum. Bereits von 900 bis 1300 hatte es eine lange Warmphase (Mittelalterliches Wärmeoptimum) mit Temperaturen von etwa 1,5 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel gegeben. Während dies damals jedoch auf eine Periode heißer Sommer und trocken-kalter Winter zurückzuführen war, beruht die derzeitige Warmphase vor allem auf milden Wintern und wärmeren Übergangsjahreszeiten bei kühlen Sommern. Dabei fällt deutlich mehr Niederschlag. «In den vergangenen 100 Jahren haben die Extremniederschläge weltweit deutlich zugenommen», sagt auch der Hamburger Klimaforscher Mojib Latif. «Natürlich gab es auch früher schon dramatische Unwetter und Perioden, in denen sie häufig vorkamen. Dennoch: Wer jetzt noch bestreitet, dass ein Klimawandel stattfindet, dem ist nicht zu helfen.» Verantwortlich für den Inhalt: Den Newsletter vom 14.08.2002 versandte ich via E-Mail mit dem betreff "Horror pur" Kassandrarufer! PS: Lest mal Berner/Streif: Klimafakten, oder zur Abkürzung des Vorgangs folgende Info (wird eh nix nutzen, das weiß man bei solchen Schlaumeiern wie Euch im voraus). FSWEMedien@aol.com schrieb: Leserbrief an die Frankfurter Neue Presse Wenn die derzeitigen verheerenden Unwetter anstatt den Raum von Dresden über Prag bis zur Donau heimzusuchen, stattdessen Schleswig-Holstein so getroffen hätten, dass weite bisherige Festlandteile für immer vom Wasser verschlungen würden und sich an höherliegenden Landteilen einige neue Inseln bildeten, das alles mit zahllosen Toten und Sachverlusten, so wäre diese Katastrophe noch um vieles größer als das was wir gerade erleben. In so einem Fall wäre unisono bei der Bundesregierung, einer Anzahl Wissenschaftler (besonders dem seltsamerweise dauerzitierten indischstämmigen 'Klimahysteriker' Mojib Latif in Hamburg) und dem größten Teil der Presse, natürlich die 'menschenverursachte Klimaerwärmung' schuld an allem. So eine Katastrophe ereignete sich aber in Schleswig-Holstein tatsächlich und real bereits um 1362. Die damalige Sturmflut 'Grote Mandränke' bei der erst die Nordfriesischen Inseln mit Sylt vom Festland abgetrennt wurden, war in einer Zeit, als der Mensch noch gar nicht industrialisiert war, genausowenig wie um die erste Jahrtausendwende herum, wo Ackerbau in Grönland (Name kommt von 'Grünland') nachgewiesen ist. Da muß es auf der Erde somit zweifellos um einiges wärmer gewesen sein, als in den schlimmsten Zukunfts-Weltklima-Untergangs-Horrorszenarien bestimmter heutiger Wissenschaftler. Auch das große Gletscherschmelzen vor 15000 Jahren war zweifellos nicht dadurch verursacht, dass die damaligen Urmenschen zuviele Lagerfeuer brennen hatten. Die Erde ist über 5 Milliarden Jahre alt und seit sie eine Atmosphäre hat, gibt es ein Klima, das niemals je 'normal' war sondern immer erheblich schwankte. Gemessen am Erdalter sind die letzten 100 Jahre Dauer nur ein Herzschlag. Auf einer Erdkugel, deren allergrößter Teil (Wasserflächen) unbewohnt von Menschen sind und deren Vulkane in ihren Aktivphasen allein mehr Schadstoffe in die Atmosphöre pusten als die Industrien ganzer Kontinente (allein der Ätna pustet dann 20000 -Zwanzigtausend! - Tonnen Schwefeldioxid je Tag in die Luft), lassen am realen Einfluß des Menschen auf das dynamische Weltklima überhaupt zweifeln. Noch in den 1970er Jahren waren sich angeblich die 'Wissenschaftler einig' dass die Erde in Gefahr sei zu ERKALTEN und Forschungsprogrammgelder forderten, dieselbe etwa mittels riesiger Solarspiegeln zu erwärmen. Was wird man in 30 Jahren über unsere heutigen Wissenschaftler und Politiker wohl posthum sagen? Gerade über solche wie etwa Umweltminister Trittin, der die Klimahysterie sogar zum Wahlkampfzweck ausnutzt? Es fehlt ja nur noch ein Wahlplakat: "Wählt GRÜN damit das Weltklima nicht untergeht" und solches mehr. Bleiben wir also entgegen jeder derzeitigen Diskussionsmode lieber sachlich. Praktisch jede heutige Hochwassermarke in Dresden, Prag und an der Donau wurde bereits tlw. vor Jahrhunderten in der vorindustriellen Zeit noch übertroffen und konnte zudem mangels Indutrie damals auch überhaupt nicht am menschlichen Wirken gelegen haben. An der immer mal hochwassergefährlichen Lahn zeigt der Hochwasserpegel in Runkel, das mit weitem Abstand zum zweitplatzierten Datum (1758), rekordhöchste Hochwasser im Jahre 1648 an, als der Dreißigjährige Krieg gerade endete. Darunter liegt drittplatziert noch das Hochwasser 1921 und dann sogar zweimal 1984. Es ist also kein Wunder, dass unverändert auch beachtlich viele Wissenschafter einfach nicht an die Theorie des Klima-Weltuntergangs durch menschlichen Einfluß/Kohlendioxid glauben, nur interviewt die Presse diese 'Außenseiter' nicht so gern weil Schreckensbotschaften einfach interessanter sind. Der deutsche Bundestag hat das 'Kyoto-Protokoll' einstimmig ratifiziert. Dessen multimilliarden Euro verschlingende völlige Umsetzung, wohlgemerkt einschließlich der nichtwilligen USA und Australien, würde auch nach Erkenntnissen von IPCC-Klimawissenschaftlern die globalen Temperaturen nur im nichtmessbaren Bereich von ca. 0,0001 Grad Celsius bis absolut maximale 0,7 Grad Celsius theoretisch weniger erwärmen. Das reicht gewiss nicht aus, um in Grönland wieder Ackerbau zu ermöglichen. Jede menschliche Epoche hat ihre Großleistungen und jede leider auch ihre globalen Dummheiten. Werner Eisenkopf und noch das: FAZ, 13.8.2002 (Druckausgabe) Unklare Aussichten nsr. FRANKFURT, 12. August. Starke Regenfälle und schwere Überschwemmungen, die sie in vielen europäischen Regionen nach sich ziehen, werfen wieder die Frage auf, ob die Zahl der Unwetter in den vergangenen Jahren gestiegen sei. "Doch solch ein Trend ist schwer nachzuweisen", sagt Christian Pfister, Professor für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte und Fachmann für Klimageschichte an der Universität Bern. Zunächst einmal sei es schon strittig, welche Ereignisse überhaupt als "Katastrophen" bezeichnet werden können, weil es keine einheitlichen Meßmethoden und Schwellenwerte gibt. Außerdem komme es zu statistischen Verzerrungen. "Die Versicherer melden zum Beispiel einen Trend zur Schadenszunahme", sagt Pfister. "Es wird aber auch immer mehr versichert." Was Ursache und was Wirkung ist, lasse sich daher nicht leicht unterscheiden. Hinzu kommt, dass die wissenschaftlichen Aufzeichnungen von Wetterdaten auf der ganzen Welt eine Erfindung des zwanzigsten Jahrhunderts sind. Niederschlagsmengen oder Durchschnittstemperaturen wurden weder in der Antike noch zur Zeit der Völkerwanderung erfaßt. "Erst als der Buchdruck aufkam, verbreitete man Bilder, und Texte über Naturkatastrophen", sagt Pfister. Das habe die Leute schon immer interessiert; die heutige Medienaufmerksamkeit sei im Grunde nichts Neues. "Die Zeichner der Flugblätter waren dabei wahrscheinlich fast so schnell wie die heutigen Fotografen." Tobende Stürme, unbändige Flüsse und Schlammlawinen, die große Schäden nach sich zogen, seien daher recht gut erfaßt. Was fehlt, sind Aufzeichnungen darüber, was normal ist. "Deshalb ist das Ganze auch ein statistisches Minenfeld", sagt Pfister. Zur Zeit habe es zwar den Anschein, dass die Naturkatastrophen sich häuften. Ob dies allerdings wirklich eine Tendenz sei, lasse sich kaum sagen. Auch der Zusammenhang mit dem Treibhauseffekt ist unklar. Die meisten Wissenschaftler sind nach Pfisters Angaben zwar überzeugt, dass sich ein Klimawandel nachweisen läßt, wollen diesen jedoch nicht durch die historischen Naturkatastrophen belegen. "Wir können mit ihnen nicht argumentieren, weil ihre Zahl einfach viel zu gering für eine statistische Aussage ist." Die Naturkatastrophen seien zur Zeit daher nur als ein Mosaikstein in dem allgemeinen Trend zu wärmeren Temperaturen und größeren Niederschlagsmengen zu betrachten. Zumindest letztere seien belegbar: So werde wegen des heißen Monats Juni auch die Durchschnittstemperatur dieses Sommers über der des vergangenen Jahrhunderts liegen. Der Treibhauseffekt ist nach Angaben Pfisters nicht das erste Phänomen, mit dem die Menschen sich die subjektiv empfundene hohe Zahl der Naturkatastrophen erklären wollen. "In den Jahren vor diesem ökologischen Paradigma gab es ein technisches Paradigma. Da machten Ingenieure die mangelnde Überbauung beispielsweise von Flüssen für die Katastrophen verantwortlich." Bis ins 18. Jahrhundert hinein sahen die Menschen die Unwetter dagegen als Strafe Gottes an. Eines sei trotz all der verschiedenen Erklärungsmuster aber gleichgeblieben: "Wenn es nicht zu viele Katastrophen auf einmal sind, dann spenden die Leute reichlich." Immerhin reagierten die Newsletter-Macher am 16.08.2002, Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund verschiedenster Zuschriften wegen der WetterNews der letzten Tage schreiben wir heute ein kurzes Statement. Das Thema Klimaerwärmung ist leider nicht mehr ein rein wissenschaftliches oder gesellschaftliches Problem, vielmehr werden alle Informationen - egal von wem - ausgeschlachtet: Ob als "Sommerloch-Füller" oder für den Wahlkampf. Bei vielen Meldungen der vergangenen Tage handelt es sich um original dpa-Nachrichten, oder eben Reuters, AP o.ä. Ich denke, dass es immer zwei Seiten einer Medallie gibt, und zurzeit schreiben Wissenschaftler wie Herr Latif einfach sehr, sehr negativ. Zumeist ist es aber auch so, dass Stimmen gegen die Unkenrufe einfach ungern gehört werden. Wir werden im September eine etwas ausführlichere Beschreibung präsentieren, wie unsere Wissenschaftler die Klimaveränderungen einschätzen - bis dahin versorgen wir sie gerne weiter mit ungekürzten Meldungen rund um dieses Thema - denn sollte man nicht alle Seiten gehört haben? Zum Abschluss ein Bericht, den uns Herr Fischer aus Hochstadt/Main zugesandt hat: siehe oben, den habe ich bereits wiedergegeben.
|
Globale Erwärmung? Die Sonne ist schuld!
Der Einfluss der Sonne auf das Klima "Oh! Aber der Treibhauseffekt ist mir viel lieber!", sagte mir eine BBC-Produzentin, als ich kürzlich ein Interview über mein Buch Die launische Sonne gab. Es handelt vom Kampf zwischen der Sonnen- und der Treibhaus-Theorie und von der dänischen Entdeckung eines überraschenden Mechanismus, wodurch der eigensinnige Stern, der uns das Leben gibt, auch seine Spielchen mit dem Erdklima spielt. Als ich die Produzentin bat, ihre Meinung etwas genauer zu erklären, erwartete ich einige der gängigen wissenschaftlichen Meinungen über den zunehmenden Treibhauseffekt zu hören. Statt dessen antwortete sie: "Weil wir dann etwas dagegen tun könnten. Die Sonne kann man nicht steuern." Dieses kurze Gespräch verriet die typische Geisteshaltung, die hinter der fixen Idee steht, das Kohlendioxid und andere durch menschliche Aktivitäten erzeugte Gase seien für die kaum bemerkenswerte Verbesserung des Klimas in den letzten 100 Jahren verantwortlich. Ich sage "kaum bemerkenswert", denn wir sind lediglich zu Temperaturen zurückgekehrt, wie sie um 1730 vorherrschten, als George Washington noch ein Kind war. Und ich sage "Verbesserung", weil alle Generationen außer der unsrigen genau wussten, dass eine wärmere Welt angenehmer und fruchtbarer ist. Vor 25 Jahren befand sich das Klima in einer Abkühlungsphase, und jeder sprach von der kommenden Eiszeit. Es gab damals radikale Vorschläge zur Beeinflussung des Klimas. Man könnte die Welt warm halten, hieß es, indem man Ruß auf das arktische Eis streut, gewaltige Spiegel ins Orbit bringt, um mehr Sonnenlicht zu bündeln, oder indem man mehr Kohlendioxid in die Luft bläst. Mutter Natur setzte sich über alle diese Gedanken hinweg, indem sie die Temperaturen in den achtziger Jahren ansteigen ließ. Aber die Klimatologen hatten gelernt, dass Schauergeschichten gut für das Geschäft sind. Also polierten sie schnell die Treibhaushypothese auf, die die meisten bis dahin für ein Hinrgespinst gehalten hatten. Auch die Diplomaten suchten nach Ende des Kalten Krieges Arbeit, und sie versprachen sich viele Flugmeilen von den Verhandlungen über die Kontrolle der Treibhausgase. Als das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) 1990 seine erste grobe Prognose von einer überhitzten Welt im 21. Jahrhundert herausgab, flogen solide Erkenntnisse, die man in jahrzehntelanger Klimaforschung erworben hatte, zugunsten einer verschrobenen Hypothese aus dem Fenster heraus. Die Annahme, die Menschen seien mächtig genug, um den natürlichen Prozessen, die seit 4,5 Milliarden Jahren das Klima der Erde steuern, Konkurrenz zu machen, nährt die Selbstachtung - und Schuldgefühle. Und "etwas dagegen zu tun", wie es die Produzentin in jenem Gespräch nach der Sendung gewünscht hatte, befriedigt den Trieb, sich zum Boss über andere aufzuspielen - wenn nicht als Kolonialherr, dann eben als globaler Treibhauspolizist. Nur solche tief sitzenden menschlichen Motive können erklären, warum die Welt dermaßen durchgedreht ist, warum so viele Wissenschaftler, Politiker und Journalisten die übertriebene Treibhaustheorie des Klimawandels übernommen haben, obwohl objektive Beobachtungen zu ihrer Bestätigung fehlen. Der Einfluss der Sonne auf das Klima Das Klima änderte sich schon lange, bevor menschliche Aktivitäten darauf großen Einfluss haben konnten. Etwa um das Jahr 1000, in der Blütezeit jener dreisten Nordmänner, der Wikinger, war die Welt wärmer als heute. Andererseits war das Klima um 1690 so kalt, dass die Schotten beispielsweise Jahr für Jahr Hunger litten und sich mit England vereinigen mussten. Aber schon 40 Jahre später, nach einer weit schnelleren und drastischeren globalen Erwärmung als irgendwann im 20. Jahrhundert, waren die Temperaturen so hoch wie heute. Anschließende Abkühlungsphasen im 18. und 19. Jahrhundert gingen der Wiedererwärmung voraus, die nun all diese Aufregung ausgelöst hat. Zu den bekannten natürlichen Einflüssen auf das Klima gehören Vulkane und El Niño, aber ihre abkühlende bzw. wärmende Wirkung hält nicht lange an. Für längerfristige Veränderungen über Jahrzehnte oder Jahrhunderte bieten die Variationen der Sonne die offensichtlichste Erklärung. Schon vor 200 Jahren behauptete der Astronom Wilhelm Herschel, die Getreidepreise in England seien niedriger, wenn auf der der Sonnenoberfläche viele dunkle Flecken zu sehen seien, die wärmeres Wetter brächten. Mit den heutigen besseren Kenntnissen können wir sagen, dass die Verbindung mit den Sonnenflecken nicht ganz so einfach ist; aber Herschels Meinung war im wesentlichen richtig. Die extreme Kälte am Ende des 17. Jahrhunderts fiel mit einem längeren Fehlen von Sonnenflecken zusammen, was als Maunder-Minimum bekannt ist. Und die Sonne hat heute etwa doppelt so viele Flecken wie am kühlen Beginn unseres Jahrhunderts. Viel weiter zurück in der Zeit, als man Sonnenflecken zu zählen begann (was erst seit 1749 systematisch geschieht), verfolgen die Wissenschaftler das wechselnde Verhalten der Sonne mittels der Schwankungen des Radiokohlenstoffs (C14) auf der Erde. Die Archäologen kamen lange Zeit nicht klar, als sie mit Hilfe des Radiokohlenstoffs Altersbestimmungen vorzunehmen versuchten, bis sie erkannten, dass ein altes Fundstück unzutreffend jung erscheinen konnte, wenn es aus einer Zeit stammte, in der Radiokohlenstoff ungewöhnlich häufig vorkam. Kosmische Strahlung aus der Milchstraße erzeugt aus dem Stickstoff der Luft Radiokohlenstoff. Wenn die Sonne in manischem Zustand ist und viele Sonnenflecken auftreten, hält sie viel von der kosmischen Strahlung ab. Wenn die Sonne in depressivem Zustand ist, kommt mehr kosmische Strahlung auf die Erde, es bildet sich mehr Radiokohlenstoff, so dass ein Pharao älter als sein Großvater erscheinen kann. Die starke Kälte der 90er Jahre des 17. Jahrhunderts fiel in eine Zeit besonders vielen Radiokohlenstoffs, während dessen Produktion zur Zeit der Wikinger um 40% geringer war. Im Verlauf der vergangenen Jahrtausende gab es ähnliche Fluktuationen. Die klimatischen Folgen zeigen sich an den Gletschern, die langsam fließende Klimamessgeräte sind. In Zeiten hoher Radiokohlenstoffbildung und einer trägen Sonne breiteten sich viele Gletscher aus, um sich zurückzuziehen, wenn der Radiokohlenstoff wieder abnahm. Unentschieden bei der Sonnenhelligkeit Der Einfluss der Sonne auf das Klima war bekannt, bevor der Treibhauszug vor zehn Jahren ins Rollen kam. Wie war es dann möglich, dass die darin mitfahrenden Klimatologen die Sonne als bedeutenden Faktor des Klimawandels ignorierten? Die ersten verlässlichen Messungen der Intensität des Sonnenlichtes wurden in den achtziger Jahren vom Weltall aus mit Satelliten durchgeführt. Künftige Historiker, die die Treibhaus-Verirrung erklären möchten, könnten sie als unglückliches Zusammentreffen bezeichnen. Die Messungen zeigen, dass die Sonne tatsächlich heller war, wenn es viele Sonnenflecken gab, als wenn es nur wenige waren - ganz wie es Herschel erwartet haben würde. Aber der Unterschied zwischen Maximum und Minimum im Verlauf eines Sonnenfleckenzyklus war nur sehr klein - ungefähr ein Teil pro Tausend. Dies war um den Faktor 10 zuwenig, um einen bedeutenden Einfluss auf das Klima zu haben. Selbst wenn die Sonnenflecken völlig verschwänden, wie beim Maunder-Minimum, oder doppelt so häufig wären, bliebe die zu erwartende Änderung der Intensität des Sonnenlichtes gering. Die Satellitenergebnisse bestärkten die Treibhaus-Befürworter in ihrer Meinung, und sie nahmen die Messungen zum Anlass, die Sonnenvariabilität aus ihren Berechnungen zu streichen. Sie hatten natürlich andere Probleme. Die ursprünglichen treibhausbedingten Erwärmungsvoraussagen waren offensichtlich übertrieben und hatten nur wenig mit dem tatsächlichen Verlauf des Klimawandels in unserem Jahrhundert zu tun. Insbesondere eine Abkühlung zwischen 1950 und den frühen 70er Jahren hatte Sorge über eine bevorstehende Eiszeit ausgelöst. Das ergab in einer Zeit, in der das Kohlendioxid und andere Treibhausgase sich vermehrten, nach der Treibhaustheorie keinen Sinn. Um die Treibhauserwärmung zu verlangsamen, berücksichtigten die Computermodellierer nun den durch menschliche Aktivitäten erzeugten Staub, wobei man über dessen Verteilung und Wirkung weit schwankende Annahmen machte. Zuviel Staub glich die bis dahin eingetretene Treibhauserwärmung völlig aus. Aber es wurde bald deutlich, dass die Modelle auf diese Weise jede gewünschte Antwort liefern konnten, wenn man diese oder ähnliche Anpassungen vornahm, so dass es nur eine Frage der Auswahl war, um die Angst vor dem Treibhauseffekt weiter zu schüren. Die Befürworter der solaren Klimabeeinflussung waren zwar von den Offiziellen des IPCC zur Seite gedrängt worden, doch hatten sie nicht aufgegeben. 1991 ließen zwei dänische Physiker eine Bombe in der Arena der Klimadiskussion hochgehen. Eigil Friis-Christensen und Knud Lassen vom Dänischen Meteorologischen Institut veröffentlichten eine erstaunliche Graphik. Sie zeigte eine sehr genaue Übereinstimmung zwischen den Temperaturänderungen im 20. Jahrhundert und der Länge des Sonnenfleckenzyklus. < Abbilding 1: Korrelation Sonnenflecken/Temperatur Die Wissenschaftler sprechen zwar von einem 11jährigen Zyklus der Sonnenfleckenaktivitäten, der durch einen "magnetischen Motor" in der Sonne erzeugt wird, aber das ist nur ein grobes Mittel. In Wirklichkeit schwanken die Zyklusabstände der geringsten Anzahl von Sonnenflecken zwischen 7 und 17 Jahren. Am Ende des 19. Jahrhunderts dauerten die Zyklen etwa 11,5 Jahre, während der Zyklus in den achtziger Jahren dieses Jahrhunderts kürzer als 10 Jahre war. Ein auffallender Aspekt der dänischen Graphik war, wie die Abkühlung zwischen 1950 und 1970 erfasst wurde. Sie deckte sich nämlich sehr genau mit einer kurzzeitigen Verlangsamung des magnetischen Sonnenmotors und einer Verlängerung des Sonnenfleckenzyklus. Diese Beziehung zwischen Klima und Länge der Sonnenfleckenzyklen hätte eigentlich als große Entdeckung gefeiert werden sollen, aber der Zeitpunkt war unglücklich. Das IPCC hatte bereits die bevorstehende Treibhaus-Katastrophe verkündet und ein Klima-Abkommen war in Vorbereitung. Da die dänische Graphik keinen wesentlichen Raum für den Einfluss des Treibhauseffektes ließ, musste die Entdeckung unter den Tisch gekehrt werden. Wissenschaftler, die für das Panel arbeiteten, versuchten unterschiedliche Mischungen aus solarem Einfluss und Treibhauseffekt herzustellen, abgestuft von reinem Treibhaus- bis zu reinem Sonneneinfluss. Zu ihrem Leidwesen ergab sich die beste Korrelation mit den globalen Temperaturänderungen, wenn man 100% solaren Einfluss und 0% Treibhauseffekt annahm. Sie verfielen daher auf ein seltsames Argument: Sie sagten, wenn die Sonne einen so großen Einfluss habe, dann müsse der Treibhauseffekt einen noch größeren haben, den wir aber nicht sehen - und daher müsse der Einfluss der Sonne gering sein. Bei einem Treffen des IPCC in China 1992 unterbreitete die dänische Delegation den formellen Vorschlag, die Sonne in die Liste der Themen aufzunehmen, die noch weiter untersucht werden müssten. Aufgeführt waren hier bereits Forschungsbereiche wie die Ozeane, die Eisbedeckung und die Vegetation. Der Vorschlag, auch die Sonne zu berücksichtigen, wurde abgelehnt. Mehrere Jahre war der Kampf unentschieden. Die Anhänger der Sonnenhypothese präsentierten weiter die dänische Sonnengraphik, die Treibhaus-Leute ignorierten sie. Der Grund dafür war, dass es keine überzeugende Erklärung dafür gab, wie die Sonne das Klima beeinflusst. Amerikanische Astronomen taten, was sie konnten, um die zu erwartenden Schwankungen der Sonnenhelligkeit zu verstärken. Sie untersuchten die magnetischen Zyklen anderer sonnenähnlicher Sterne, um zu sehen, wie sich die Helligkeit verändert. Sie fanden sogar einen Stern, Delta Piscium, bei dem die magnetische Aktivität nach einem 11jährigen Zyklus plötzlich abbrach - eine Änderung genau jener Art, wie sie bei der Sonne beim Maunder-Minimum aufgetreten war. Diese Entdeckung setzte die Menschheit darüber in Kenntnis, dass ein so kaltes Wetter wie am Ende des 17. Jahrhunderts ohne Vorwarnung wiederkehren könnte. Die Astronomen machten Modelle für die sich ändernde Sonnenhelligkeit und versuchten, wichtige Unterschiede zwischen der geringen Aktivität um 1700 und der heutigen hohen Aktivität zu finden. Durch die Angleichung verschiedener Faktoren gelang es ihnen sogar, die Graphik der Temperatur-Änderungen weitgehend nachzuahmen. Aber selbst wohlwollende Kritiker waren nicht überzeugt. Die Satelliten meldeten weiterhin nur sehr geringe Helligkeitsänderungen während des Sonnenfleckenzyklus 1986-1996, und die Treibhaus-Brigade spielte weiterhin die Rolle der Sonne beim Klimawandel herunter. Kosmische Strahlung und Wolken Im Nachhinein kann man sagen, dass beide Seiten den Fehler begingen, sich zu sehr auf die Helligkeitsschwankungen der Sonne als den naheliegendsten Mechanismus konzentriert zu haben, durch den die Sonne das Erdklima beeinflussen kann. Selbst Wissenschaftler neigen dazu, die Tatsache zu übersehen, dass es eigentlich zwei Sonnen gibt. Die eine ist der leuchtend helle Ball am Himmel von der Größe einer Erbse, die man am ausgestreckten Arm hält. Die andere ist die riesige, unsichtbare Sonne, die den gesamten Raum um uns herum mit einem ununterbrochenen Wind atomarer Teilchen ausfüllt. Wir leben in einer Blase tief in dieser Heliosphäre, wie sie genannt wird, durch die "Windschutzscheibe" des Erdmagnetismus weitgehend geschützt vor der unmittelbaren Wirkung des Sonnenwindes. Können Veränderungen des Sonnenwindes das Klima beeinflussen? Der Sonnenwind ist im 20. Jahrhundert im Einklang mit der Beschleunigung des Sonnenfleckenzyklus stärker geworden. Tatsächlich gibt es eine gute Übereinstimmung zwischen der Erwärmungsgraphik des 20. Jahrhunderts und der Stärke des Sonnenwindes, gemessen an der Häufigkeit und Stärke magnetischer Stürme auf der Erde. Aber solche Stürme bringen zwar die Kompassnadeln zum Zittern, doch es gibt keinen offensichtlichen Weg, wie sie das Erdklima beeinflussen können. Das gleiche gilt für die Nordlichter, die durch auftreffende Teilchen erzeugten leuchtenden Vorhänge am Himmel. Sie sind spektakulär, wenn die Sonne sehr aktiv ist, und sie erwärmen die äußere Luftschicht. Aber die Nordlichter befinden sich in einer Höhe von 50 bis 100 km, und ihr Einfluss auf das Wetter an der Erdoberfläche ist wahrscheinlich nur klein. Die größere Sonne, die Heliosphäre, fängt außerdem die kosmischen Strahlen ab und begrenzt die Zahl derer, die die Erde erreichen. Ein genereller Rückgang der kosmischen Strahlung in unserem Jahrhundert, gemessen an der Entstehung von Radiokohlenstoff und anderer durch die kosmische Strahlung erzeugter Stoffe, geht mit dem Anstieg der Temperatur parallel. Aber bis vor kurzem betrachtete man die kosmische Strahlung nur als Marker für die generelle Aktivität der Sonne. Da die kosmische Strahlung so schwach wie das Licht der Sterne ist, dachten nur wenige Wissenschaftler überhaupt an eine unmittelbare Rolle der kosmischen Strahlung im Klimawandel. 1995 hatte ein weiterer dänischer Physiker namens Henrik Svensmark eine verrückte Idee. Er arbeitete am gleichen Institut wie Friis-Christensen und Lassen und kannte deren Entdeckung einer Verbindung zwischen Klima und Länge der Sonnenzyklen, aber er hatte darüber nicht mit ihnen diskutiert. An seiner Hochschule in Helsingör hatte Svensmark praktische Erfahrungen mit einer Nebelkammer gesammelt. Das ist ein vor 100 Jahren von Charles Wilson erfundenes Instrument, worin atomare Teilchen ihre Anwesenheit verraten, indem sie in einem übersättigten Gas eine Nebelspur hinterlassen. Die Nebelkammer war jahrzehntelang das Arbeitspferd der Teilchenphysik. Svensmarks verrückte Idee war war die Annahme, dass die ganze Atmosphäre eine Nebelkammer sei und die kosmischen Strahlen eine Rolle bei der Bildung der Wolken spielen könnten. Dann müsste sich die Wolkenbedeckung der Erde durch die kosmische Strahlung verändern. Die Einwirkung der Sonne auf die Wolken könnte ein viel stärkerer Mittler der Klimaveränderung sein als die geringen Schwankungen ihrer Helligkeit. Auf der Suche nach Daten über kosmische Strahlung und Wolken begann Svensmark im Internet zu surfen. Dabei musste er vieles über die Verläßlichkeit diese Daten lernen. Er fand heraus, dass die besten Daten jene über die Bewölkung über den Ozeanen waren, die von den geostationären Satelliten gesammelt und vom Internationalen Satellitenprojekt der Wolkenklimatologie ausgewertet wurden. Am Weihnachtstag 1995 hatte Svensmark erste eindeutige Ergebnisse, die ihm sagten, dass seine verrückte Idee vielleicht zutreffend war. Die kosmische Strahlung hatte 1986-87 einen Höhepunkt erreicht, als die Sonnenaktivität auf einem Minimum war, genauso wie die Bewölkung über den Ozeanen. Als dann die Zahl der Sonnenflecken wieder zunahm und die kosmische Strahlung zurückging, hatte sich auch die Wolkendecke bis 1990 um 3 Prozent verringert - genau zu jener Zeit, als die große Aufregung über die globale Erwärmung einsetzte. Die Übereinstimmung zwischen kosmischer Strahlung und Wolkendecke war sogar noch stärker, wenn Svensmark die Wolkendecke über den Tropen nicht berücksichtigte, wo die kosmische Strahlung am geringsten ist. Dann stieg die Änderung sogar auf 4 Prozent an. Svensmark tat sich mit Friis-Christensen zusammen, um ein Papier zur Veröffentlichung vorzubereiten, das sie im Juli 1996 bei einer Konferenz in Birmingham erstmals ankündigten. Die Arbeit selbst erschien dann im Frühjahr 1997 im Journal of Atmospheric and Solar-Terrestrial Physics. Sie zeigte, dass der Einfluß der kosmischen Strahlung auf die Wolkendecke über 16 Jahre nachgewiesen werden konnte. Kleine Entdeckungen führen zur Revision einzelner Kapitel in den Fachbüchern. Große Entdeckungen lassen ganze Lehrbücher veralten. Dies ist hier der Fall. Niemand wusste, dass die kosmischen Strahlen an der Wolkenbildung beteiligt sind - aber sie sind es. Dies ist für die Klimakunde so grundlegend, dass die Meteorologen die kosmischen Strahlen berücksichtigen müssen, um ihre täglichen Wettervorhersagen zu verbessern. Für die Klimatologie ist die Entdeckung ein Erdbeben. Die Gesamtwirkung der Wolken führt zu einer Abkühlung der Erde. Eine Abnahme der Wolkendecke um 3% bei höchster Sonnenaktivität müsste die Erdoberfläche um 0,8 bis 1,7 Watt pro Quadratmeter erwärmen, je nachdem, wessen Zahlen man hinsichtlich der Wolkenwirkung am meisten traut. Zum Vergleich: Das IPCC schätzt die Wirkung des gesamten bisher durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlendioxids auf 1,5 Watt. Die Erwärmung infolge der Bewölkungsabnahme in den vier Jahren zwischen 1987 und 1990 war also vergleichbar mit dem Erwärmungseffekt, den das IPCC für das gesamte seit der Industriellen Revolution vom Menschen freigesetzte Kohlendioxid behauptet. Würden kosmische Strahlen und Wolkendecke in jedem Sonnenfleckenzyklus einfach zu- und abnähmen, gliche sich die Wirkung klimatologisch gesehen aus, und nichts würde geschehen. Aber die kosmische Strahlung war zu Beginn des Jahrhunderts stärker und die Welt kühler. Das Minimum der kosmischen Strahlung war um 1900 höher als das Maximum während der jüngsten Zyklen. Das in den Ergebnissen über den Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und Wolken implizierte 1 Watt pro Quadratmeter seit dem Spanisch-Amerikanischen Krieg geht also voll in den Klimawandel ein. Um 1690 war die Intensität der kosmischen Strahlung sogar noch höher. Wir müssen also annehmen, dass die Menschen der damaligen Zeit, einschließlich der frierenden und hungernden Schotten, unter einem Himmel lebten, der anhaltend wolkiger war als unser heutiger. Auf der Grundlage eines eindeutigen, mit der kosmischen Strahlung verbunden solaren Mechanismus für den Klimawandel ist der Weg frei, die Klimatologie zu einer exakten Wissenschaft zu machen. Monat für Monat und Jahr für Jahr treten Temperaturanomalien auf, die das IPCC als "natürliche Variationen" abtut. Es könnte schon bald möglich sein, diese Veränderungen durch die zusammengefassten Effekte von Sonne, El Niño und der Vulkane im Detail zu erklären. Falls es seit der Industriellen Revolution einen Treibhauseffekt gegeben hat, so muss er viel geringer sein, als behauptet wird. Die Erwartungen einer künftigen Erwärmung müssen entsprechend gedämpft und mit der Möglichkeit in Einklang gebracht werden, dass die Sonne ihre Laune wieder ändern und das Klima wieder abkühlen kann. Unter mehreren möglichen Gründen dafür, dass die Treibhaustheorie irreführend war, wäre der peinlichste eine Umkehrung der ursprünglichen Annahme: Es ist vorstellbar, dass der Anstieg des Kohlendioxids überhaupt nicht auf die menschliche Aktivität zurückgeht, sondern vielmehr die Folge der globalen Erwärmung und nicht deren Ursache ist. Die große Stärke der Wissenschaft liegt darin, dass sie ihre Fehler korrigiert. Tatsächlich sind alle großen Entdeckungen im Grunde Korrekturen früherer Fehler oder Versehen. Aber bis eine Entdeckung akzeptiert wird, können Jahre vergehen. Die Verzögerung ergibt sich zum Teil aus der berechtigten Sorge, sich der Ergebnisse zu vergewissern - zum Teil aber auch aus dem weniger ehrenwerten Verlangen, die alte Ordnung zu schützen. Im Falle der Erforschung des Klimawandels sind Milliarden Dollar an Forschungsgeldern in die Treibhaustheorie und deren vielfältige Implikationen geflossen. Seit die dänische Entdeckung einer Verbindung zwischen der kosmischen Strahlung und der Wolkendecke bekannt geworden ist, wurde kein ernstzunehmender Versuch unternommen, sie zu widerlegen oder ihre Bedeutung für den Klimawandel in Frage zu stellen. Statt dessen war die Reaktion, die Entdeckung zu übergehen, während der Treibhauszug zur Kyoto-Konferenz und weiter fuhr. Auch die Medien haben die Geschichte weitgehend ignoriert. Als Wissenschaftsjournalist bin ich überrascht, dass ich mich praktisch alleine damit fand, seit Svensmark und Friis-Christensen bei jener Konferenz im Juli 1996 ihre Feststellungen bekannt gaben. Hätten sie berichtet, dass die kosmische Strahlung das Klima auf dem Mars beeinflußt, hätten sie vielleicht mehr Aufmerksamkeit erhalten, da sich dann die Frage der political correctness nicht gestellt hätte. Man muss Geduld haben. Meine größte Sorge ist nur, dass das von der Treibhaus-Fraktion an die Wand gemalte Gespenst einer überhitzten Welt im kommenden Jahrhundert nicht durch logisches Nachdenken über die Physik vertrieben werden wird, sondern durch eine globale Abkühlung aufgrund eines veränderten Verhaltens der Sonne. Geschähe dies, würde unsere gehirngewaschene Menschheit davon völlig überrascht werden. Viele Menschen würden hungern, und einige sterben. Und hier ist der springende Punkt. Der Klimawandel ist eine so ernste Angelegenheit, dass er die beste und fortgeschrittenste Wissenschaft verdient, über die wir verfügen, und mindestens die gleiche Strenge, Aufgeschlossenheit und Ehrlichkeit, mit der wir über ein schwarzes Loch in einer fernen Galaxie diskutieren würden. Nigel Calder |
|
Die Mär von der Klimakatastrophe Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier, Architekt Das gesamte Bauen steht unter dem Diktat einer notwendigen Energieeinsparung. Begründet wird dies mit der steigenden Erwärmung der Erde, die eine Folge der durch den Menschen verursachten CO2-Emissionen sei. Um die Klimakatastrophe zu vermeiden und ein Überleben zu sichern, müsse der Gebäudewärmeschutz drastisch verschärft werden. Bei der Erwärmung der Erde wird also der anthropogene Einfluß als gegeben angenommen. Um die klimaschädlichen Treibhausgase zu vermindern, wird von der Bundesregierung die EnEV, die der Umsetzung der Richtlinie 93/76/EWG des Rates vom 13. September 1993 zur Begrenzung der Kohlendioxidemissionen dienen soll, ins Gespräch gebracht. In der Begründung zur EnEV heißt es: ... bildet die Energieeinsparverordnung auch ein wesentliches Element des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung. Die Folge wäre dann: Niedrigenergie- und Passivhäuser werden zum Standard zukünftigen Bauens erhoben. Nun erklärt die USA die Klimaschutzvereinbarungen von Kyoto für tot. In den Zeitungen steht zu lesen [14]: Nach Bushs Absage an das Kyoto-Protokoll von 1997 droht dem Klimaschutz ein herber Rückschlag. Die EU-Kommissarin meint: Äußerst beängstigend. Durch CO2-Minderung soll also das Klima geschützt werden. Geht denn das überhaupt? Ist diese Absichtserklärung nicht vielleicht nur eine Fata Morgana? Die Hektik nährt die Zweifel an der Richtigkeit dieser gestreuten Aussagen. HORRORSZENARIO An dieser Stelle seien zwei Aussagen zitiert.
Sollte sich wieder einmal die Hochkonjunktur der Meinungsmanipulation bewahrheiten? Der Glaube ersetzt das Wissen, es regiert die virtuelle Welt des Scheins. In der Tat, eine globale Erwärmung der Erde infolge erhöhter CO2-Emissionen durch anthropogenen Einfluß gibt es nicht. WAS DAGEGEN SPRICHT: 2. Die Abstrahlung der Erdoberfläche in den Weltraum wird nur durch wellenlängenabhängige Absorption klimawirksamer Spurengase gemindert. Die Absorptionslinien des CO2 liegen bei den Wellenlängen 2,8 µm (hier wird Solarstrahlung absorbiert) sowie bei 4,5 µm und 14,5 µm (Abb. 1). Nur bei diesen beiden letzten Wellenlängen wird die terrestrische Abstrahlung absorbiert nur dort und nur zu etwa 65% (Quelle: Günzler/Heise, IR-Spektroskopie, Weinheim 1996, S. 63 aus [17]). Da die terrestrische Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche jedoch die Bandbreite von etwa 3 bis über 40 µm umfaßt [11], wird die Abstrahlung durch erhöhte CO2 Anteile, die sowieso nur 0,03% der Atmosphäre ausmachen, kaum beeinflußt. Auch hier kann der Mensch nichts bewirken. KLIMABEOBACHTUNGEN a) b) Deutlich ist erkennbar: Vor 200 Jahren war es genau so warm wie heute und um 1880 kam eine kleine Eiszeit mit dem Tiefstpunkt um 1890. Diese Wellenbewegung wird also ignoriert. Es werden nur die Daten ab ca. 1880 betrachtet und damit kann dann ein stetiges Ansteigen der Temperatur nachgewiesen werden. So in: c) d) Diese selektierten Daten sind manipulierte Aussagen; sie dienen ausschließlich der Täuschung und sind im höchsten Maße unseriös. LANGZEITBETRACHTUNG
5. Die letzte große Eiszeit war im Pleistozän vor etwa 1,5 bis 2 Millionen Jahren mit einer größten Ausdehnung des Inlandeises in Europa etwa bis zum 50. Breitengrad; dies entspricht der Linie Prag Frankfurt Südengland - Irland (Abb. 9). Diese Eiszeitperiode untergliedert sich in sechs Kaltzeiten und dazwischen natürlichen Warmzeiten [13]. Diese Temperaturwechsel haben nun wirklich keine durch den Menschen verursachten Gründe und doch ist das Eis (bis auf das Gebiet von Grönland) geschmolzen. 6. Die Ursache dieser globalen Temperaturschwankungen ist nicht eine CO2-Konzentration, sondern die Sonne (Abb. 10). Es ergibt sich eine erstaunliche Übereinstimmung zwischen den Sonnenaktivitäten, die sich an Hand der Sonnenflecken feststellen lassen, und den Veränderungen der mittleren Temperaturen auf der Erde (Quelle: Lassen, K.; Fries-Christensen, E: Science, Vol. 254, 1991, S. 698 aus [3]. Es ist einfach abwegig zu glauben, der Mensch könne einen Einfluß auf die Sonnenfleckenaktivitäten haben. 8. Prof. Bengtsson vom Klimazentrum Hamburg äußerte, dass offensichtlich infolge bisher nicht geklärter Modellfehler die Erwärmung der Erde weit geringer ausfällt und langsamer vor sich geht, als bisher berechnet wurde [1]. 9. Prof. Gerlich vom Institut für Mathematische Physik der TU Braunschweig sagt: Wenn man wie bei den Klimamodellrechnungen den Computer mit genäherten Differentialgleichungen (Differenzengleichungen) und extrem ungenauen und unvollständigen Anfangswerten füttert, können als Ergebnisse nur Werte herauskommen, die wegen der vielen Näherungen mit der Länge der Rechenzeit immer falscher bzw. zufälliger werden und weiter wird von ihm festgestellt: Auf diese Weise könne man auch die anthropogene Eiszeit als nächste Klimakatastrophe ankündigen [9]. 10. Die globale Erwärmung wird immer nur durch Simulationsrechnungen festgestellt. Dies aber ist kein Beweis. Es spricht sehr viel dafür, dass die berechneten Temperaturerhöhungen bei den Computersimulationen numerische Rechenfehler sind, die sich weiter der Null nähern werden [7]. ALLES LÜGE? Insofern ist es eine zwangsläufige Folge, dass es in [2] heißt: "Hervorzuheben ist, dass nicht das oft zitierte Kohlendioxid bestimmender Faktor des Klimageschehens ist. Vielmehr treibt die Sonne wie ein Motor die klimawirksamen Prozesse in der Atmosphäre, den Ozeanen und in der Biosphäre an" und weiter: Zahlreiche Belege aus der Natur sprechen für eine wahre Achterbahnfahrt des Klimas durch die Erdgeschichte. Wir bewegen uns auf eine neue Eiszeit zu und zwar unabhängig davon, ob die Menschheit heute die Konzentration des Kohlendioxids in der Atmosphäre durch die Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle erhöht oder durch Einsparungen beim Energieverbrauch mindert. Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung gehört somit in das Reich der Fabeln. LOBBYISTEN Da die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Lösungen zur CO2 Minderung nichts bewirken [10], [12] oder wenig durchdacht sind und deshalb nicht akzeptiert werden (die Kraft-Wärme-Koppelung soll auch dann noch gefördert werden, wenn überhaupt kein Bedarf an Wärme vorliegt [15]), bleibt zum Schluß dann als der Retter in der Not nur der Atomstrom. Und Amerika läßt bei seiner Klima-Provokation Cheney verkünden: Der Bau von Atomkraftwerken sei ein möglicher neuer Ansatz zur Reduzierung von Kohlendioxid [14]. In dieses Bild paßt dann auch, dass im Internet der Stromindustrie der Hauptverkünder der Klimakatastrophe (Schönwiese) hoch gelobt, ein sehr überzeugender Kritiker (Thüne) jedoch verhöhnt und beleidigt wird, nur um das Märchen von der Klimakatastrophe aufrecht erhalten zu können und dem Atomstrom seine Chance zu wahren, denn dafür braucht man ja unbedingt die Klimakatastrophe. Die größten Proteste zur angekündigten Abkehr Amerikas von den Kyoto-Zielen einer CO2-Reduzierung kommen von Staaten mit großem Atomstromanteil (Frankreich mit 75%) und Staaten mit geringem Pro-Kopf-Emissionen (China). Immerhin wurde in Kyoto auch die Kohlendioxid-Börse besprochen. Insofern sehen diese Länder Milliarden-Einnahmen durch Verkauf von CO2-Emissions-Zertifikaten schwinden, wenn sich die Klimakatastrophe als Flop erweisen würde. Auch die Entwicklungsländer sehnen sich nach zusätzlichen Einnahmen. Amerika als größter Zahlmeister aber würde vehement zur Kasse gebeten werden. Auch Deutschland würde sich durch den Atomausstieg zu den Zahlenden rechnen können dank angewandter Ideologie. Es ist immerhin recht erstaunlich, was alles zu Geld gemacht werden kann selbst vermeintliche Umweltsünden werden vermarktet und verhökert. Literatur:
|