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OEKO ALAAAF!!!! Die Narren sind los!


Auf dieser Seite

Die Sklaverei lässt sich
bedeutend steigern,
indem man ihr den
Anschein der Freiheit
gewährt.

Ernst Jünger,
deutscher Philosoph

(1895 - 1998)

Die Zensur ist das
lebendige Geständnis
der Großen, dass sie
nur verdummte Sklaven,
aber keine freien Völker
regieren können.

Johann Nepomuk Nestroy

Wissenschaft ist
Erkenntnis des
Wirklichen
zu zweckvollem
Handeln

Adolf von Harnack


Über die Rolle des Phytoplanktons im Kohlenstoffzyklus
Versäumnisse und Fehler im Spektrum der Wissenschaften

Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei als Anhang ein Leserbrief zu einem Artikel von Prof. Falkowski im Spektrum der Wissenschaften Heft Juni 2003, S.56-52 über die Rolle des Phytoplanktons im Kohlenstoffzyklus. Der Artikel enthält mehrere Versäumnisse und Fehler, die ich ausführlich moniert habe.

Z.B. sein Kohlenstoffzyklus enthält keine Angaben über die Gashydratvorkommen, die auf ca. 10 000 GT C geschätzt werden und auch falsche Zahlen zu den vulkanischen Ausgasungen, die nichtvulkanischen erwähnt er schon gar nicht oder kennt sie nicht.

Ein Gemisch aus Fehlern und Spekulation ist z.B. folgendes:
Zitat Seite. 59 linke Spalte:

"Die Verfeuerung fossiler Brennstoffe bringt diesen Kohlenstoff etwa 1 Million Mal so schnell in den Kreislauf zurück wie der Vulkanismus. Die Wälder und das Phytoplankton können das CO2 nicht schnell genug aufnehmen, um den zusätzlichen Ertrag auszugleichen, und die Konzentration dieses Klimagases ist erheblich angestiegen. dass dieser Anstieg eine der Hauptursachen für die globale Erwärmung der letzten 50 Jahre ist, gilt nahezu als sicher.“

Aus der Pflanzenphysiologie ist schon seit 50 Jahren bekannt, dass die CO2-Konzentration der Atmosphäre unteroptimal ist und das das freiwerdene CO2 regelrecht aufgesaugt wird. Der Bereich bei dem im Mittel über alle Pflanzen Photosynthese möglich ist : 0.01 - 0,1 % CO2. Wir sind also derzeit am unteren Rand dessen, wo überhaupt Photosynthese möglich ist.
Alles Weitere im Anhang.

Ob eine Antwort oder Veröffentlichung erfolgt, wird man sehen.

mit freundlichen Grüßen
Ernst-Georg Beck, Dipl. Biol.
Email: egbeck@t-online.de
30.05.2003

***

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
sehr geehrter Herr Prof. Falkowski, 

mit Interesse habe ich Ihren Artikel „Der unsichtbare Wald im Meer“, Heft Juni 2003, Seiten 56 – 62 gelesen. Darin wird die Rolle des Phytoplanktons im Kohlenstoffzyklus unter Berücksichtigung neuerer Forschungsergebnisse beschrieben. Leider enthält die Abhandlung einige grobe Versäumnisse und Fehler, so dass spekulative und unzulässige Schlußfolgerungen gezogen wurden.

Ich erlaube mir deshalb einige Anmerkungen.

1.)

Zitat Seite 58, rechte Spalte: Die größte Bedeutung für das Klima haben die organischen Stoffe, die unzersetzt in die Tiefsee absinken. ....... „ 

Nachfolgend wird die biologische Pumpe näher beschrieben. Dabei wird im Weiteren erwähnt, dass ein Teil des Kohlenstoffs dieser organischen Ablagerungen zu Sedimentgestein wird, das in Subduktionszonen unter Druck und Hitze u.a. in CO2 umgewandelt wird. Dann heißt es:  

Zitat S. 59 linke Spalte: „Das dabei freigesetzte CO2-Gas entweicht schließlich bei Vulkanausbrüchen“. 

Dies ist zwar richtig, jedoch nur ein kleiner Teil der Wahrheit.  

Wie Mörner and Etiope in Carbon degassing from the lithosphere. Glob.Planet.Change, 33, 1-2, 185-203), 2002, CCD-7 “Internal Carbon” INQUA Carbon Commission

http://131.128.30.145/ja/CO2CH4Etiope.pdf  (dead link, 29.01.2005)

zum ersten mal zusammengestellt haben, sind die vulkanischen und vor allem nichtvulkanischen Bodenausgasungen (CO2/CH4) bisher extrem unterschätzt worden und betragen derzeit mindestens global. 0,6 GT C/Jahr. Die Zahl beruht auf der Messung an 24 von global ca. 550 aktiven Vulkanen bzw. einem kleinen Teil der bisher vermessenen Ausgasungen der Lithosphäre (ca. 5%. (Weitere Quelle: http://aslo.org/disccrs/200209-2.html) 

Beispiel: Allein im Zentralapennin in Mittelitalien gast mehr CO2 aus dem Boden ( bis zu 13 x 10^6 Tonnen/Jahr) wie eine Stadt wie Frankfurt produziert. ( http://www3.iclei.org/egpis/ggpc-019.html ) Und dort ist kein Vulkangebiet. 

Diese nichtvulkanischen Bodenausgasungen sind bisher von der etablierten Klimawissenschaft ignoriert worden. Man braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, dass diese nichtbiogenen C-Ausgasungen die eigentliche Rückkopplung im C-Kreislauf Lithosphäre – Atmosphäre darstellen und nicht Abholzung oder Abbrennen der Wälder, sporadische Vulkaneruptionen oder anthropogene Emissionen. Wenn nur die Hälfte der Daten der Vulkane und Subduktionszonen vorliegen, ergibt dies ein Vielfaches der anthropogenen Emissionen! 

Weiterhin werden die Gashydratvorkommen als nächstes Element des C-Zyklus nicht erwähnt. Sicher ist richtig, dass man noch viel zu wenig darüber weiß, jedoch lassen neuere Messungen auf riesige Vorkommen schließen. Die ozeanischen Mengen (ohne Antarktis) werden auf 10,000 to 11,000 GT C geschätzt. (e.g., MacDonald, 1990; Kvenvolden, 1998). Quelle z.B. http://ethomas.web.wesleyan.edu/ees123/clathrate.htm.

2.)

Zitat Seite. 59 linke Spalte:

„Die Verfeuerung fossiler Brennstoffe bringt diesen Kohlenstoff etwa 1 Million Mal so schnell in den Kreislauf zurück wie der Vulkanismus. Die Wälder und das Phytoplankton können das CO2 nicht schnell genug aufnehmen, um den zusätzlichen Ertrag auszugleichen, und die Konzentration dieses Klimagases ist erheblich angestiegen. dass dieser Anstieg eine der Hauptursachen für die globale Erwärmung der letzten 50 Jahre ist, gilt nahezu als sicher.“ 

In diesen Ausführungen stecken ein fachlicher Fehler und eine Menge Spekulation. 

a) Wie man den Lehrbüchern der Pflanzenphysiologie entnehmen kann ist die Photosynthese Effektivität im Mittel über alle Pflanzen von einer CO2-Konzentration im Bereich von 0,01 – 0, 1% möglich. Dies hat sich in Jahrmilliarden in der Evolution des beteiligten Stoffwechsels entwickelt. Die aktuelle CO2 Konzentration von 0,037% ist demnach unteroptimal und derzeit am unteren Rand der Effizienz. Dieses Knowhow nutzt man deshalb bei der CO2-Begasung in Treibhäusern aus. Alle Kulturversuche von Pflanzen und die wachsende Begrünung von Wüstengebieten (Sahara) zeigen die förderliche Wirkung einer erhöhten CO2-Konzentration.

Pflanzen können also sehr wohl die erhöhte CO2-Menge schnell aufnehmen! 

b) Die Aussage, die gestiegene CO2-Konzentration sei Ursache für die globale Erwärmung ist zwar auf der Linie der etablierten Klimawissenschaft, aber tatsächlich äußerst spekulativ und stellt die wissenschaftlichen Grundlagen auf den Kopf.. 

Die Datenlage ist, wie man überall nachlesen kann folgende: 

  • Alle paläoklimatischen Daten zeigen im Mittel, (z.B. Petit et al. Nature, Vol 399,1999, Vostoc ice Core 450 000 Jahre): zuerst kam die Wärme , dann die CO2-Erhöhung (siehe Erwärmung Sprudelflasche)

  • Seit ca. 300 Jahren (seit der kleinen Eiszeit) steigt die globale Temperatur um ca. 1-1,5°C an

  • Seit 300 Jahren (seit der kleinen Eiszeit) steigen auch die Sonnenaktivitäten an.

Der Anstieg der CO2-Konzentration der letzten 300 Jahre folgt zwanglos dem Anstieg der Sonnenaktivitäten:

 Quelle z.B. NOAA; http://www.ngdc.noaa.gov/stp/SOLAR/SSN/ssn.html 

  59 GT C/Jahr durch Zellatmung Bodenorganismen,
  50 GT C/Jahr durch Zellatmung Landtiere;
  90 GT C/Jahr Ausgasung Ozean)
199 GT C/Jahr

Anthropogene Emissionen mit ca. 5,5 GT C/Jahr = ca. 3% davon. 

Wie sie angesichts dieser Fakten von nahezu sicher sprechen können ist mir ein Rätsel! 

Und wie man aufgrund dieser Erkenntnisse auf den Gedanken kommt CO2 zu reduzieren oder z.B. dem durch Eisendüngung der Pflanzenwelt noch mehr CO2 zu entziehen ist mir ebenfalls völlig unverständlich.

3.)

Zum Schluß wird der auf dem im Artikel geschilderten Erkenntnisstand basierende Kohlenstoffkreislauf erläutert.

Berücksichtigt man die von mir angeführten Fakten, so ist diese Darstellung unvollständig und taugt keinesfalls zur Quantifizierung, da mehrere Faktoren (Gashydrat, Bodenausgasungen) noch nicht vermessen wurden bzw. die anthropogene Emissionen stark überbewertet werden.

Simulationen aus diesem C-Kreislauf liefern also falsche Ergebnisse, Schlußfolgerungen sind spekulativ. 

Da die etablierte Klimawissenschaft aber genau dies tut und Spekulation als erwiesene Erkenntnis verkauft kann ich das nur als Wissenschaftsbetrug bezeichnen. 

Ich würde mich freuen, wenn meine Anmerkungen in eine Korrektur der Abhandlung einfließen würden.

Mit freundlichen Grüßen
Ernst-Georg Beck, Dipl. Biol.
egbeck@t-online.de

Liebe Mitleser,

anbei die Antwort des Spektrums der Wissenschaften auf meinen Leserbrief bezüglich des Artikel: " Phytoplankton als Klimaregulator", Heft Juni 2003, S. 56-62.
Willkommen im Club der kritischen Laien.

mfg Ernst-Georg Beck
05.06.2003

***

Sehr geehrter Herr Beck,

vielen Dank für Ihren Leserbrief zu dem Phytoplankton-Artikel. Offensichtlich gehören Sie zur Gruppe derjenigen, welche die gängigen Vorstellungen zur Kohlendioxid-Problematik anzweifeln. Ich muss gestehen, dass ich mit meinem begrenzten Hintergrundwissen nicht beurteilen kann, welche der beiden Seiten Recht hat. Aber als wissenschaftliche Zeitschrift halten wir uns im Zweifel eher an die Aussagen der anerkannten Experten auf dem Gebiet als an Behauptungen von kritischen "Laien". Deshalb können wir Ihr Schreiben weder abdrucken noch gar zur Grundlage einer "Richtigstellung" machen. Bitte haben Sie Verständnis dafür.

Mit freundlichen Grüßen
G.T.
---
Spektrum der Wissenschaft

comment.gif (1022 bytes) Ich gestehe, auch ich gehöre zur Gruppe derjenigen, welche die gängigen Vorstellungen zur Kohlendioxid-Problematik anzweifeln. Immerhin kann ich mit meinem begrenzten Hintergrundwissen beurteilen, dass man Spekulationen und Vermutungen von "anerkannten Experten" nicht in den Bereich der Wissenschaften einordnen kann. Wie war das gleich noch mal mit des Kaisers neuen Kleidern?

Artikel „Klimawandel, eine weltweite Gefährdung“
ein Beispiel für den Niedergang der Bildung in Deutschland.


Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei eine Kritik des Artikels „Klimawandel, eine weltweite Gefährdung“ in „Informationen zur politischen Bildung Heft 274, 1. Quartal 2002;“ von Prof. Udo Simonis, WZB Berlin.

Diese Hefte werden zu 100 000e in deutschen Schulen verwendet und durchdiskutiert. Die Bundeszentrale für politische Bildung ist eine Unterbehörde des Innenministeriums: http://www.bpb.de/die_bpb/:

Auf ihrer Homepage ist zu lesen: Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.

In verschiedenen Quellen wird Prof. Simonis als profiliertester deutscher Umweltpolitik-Forscher genannt. Unter anderem war er von 1992 -1999 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und ist Ehrenmitglied des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
Den Artikel finden Sie unter http://www.bpb.de/publikationen/
1HXEGQ,0,0,IZPB_274_Klimawandel–eine_weltweite_Gefährdung_040702.html

Der Artikel strotzt vor Unsinn und ist ein Beispiel für den Niedergang der Bildung in Deutschland.
Hier meine Kritik:

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
sehr geehrter Herr Prof. Simonis, 

als Lehrer für Biologie, Chemie, Ernährungslehre und Datenverarbeitung in einem Freiburger Gymnasium bin ich mit Ihrem Artikel „Klimawandel, eine weltweite Gefährdung“ in „Informationen zur politischen Bildung Heft 274, 1. Quartal 2002;“ dadurch konfrontiert worden, dass mir Schüler, die zuvor in Gemeinschaftskunde sich mehrere Stunden damit beschäftigen mußten die Frage stellten, ob denn das so stimmen kann?

In den Abschnitten Einleitung, Aktueller Wissensstand und Auswirkungen schildern Sie die wissenschaftlichen Grundlagen des Treibhauseffektes und des Global Warming und im Rest der Abhandlung mögliche politische Handlungsweisen als Konsequenz. 

In der Naturwissenschaft gilt der Ursache-Wirkungszusammenhang. Da die von Ihnen geschilderten wissenschaftlichen Grundlagen jedoch grob falsch und inzwischen von der Realität widerlegt sind, sind alle weiteren geäußerten politischen Konsequenzen akademische Spekulation. 

Hier die wichtigsten Fehler und Mängel Ihres Artikels:

1. --------------------------------------------------------------------

Schon Ihre Definition in der Einleitung ist kein naturwissenschaftlicher Begriff, sondern stammt aus dem ideologischen Wörterbuch der Klimahysterie. Es gibt kein „Treibhaus Erde“.

Ein professionelles Gärtnertreibhaus besitzt CO2-Begasung und verhindert den Wärmeaustausch durch Konvektion bzw. Wärmeleitung.

Die Erdatmosphäre besitzt zur Zeit ein ungefähres Minimum an CO2 im Vergleich zum Mesozoikum oder Tertiär und bietet eine CO2-Konzentration am unteren Rand dessen, was die Vegetation gerade noch nutzen kann ( siehe Lehrbücher der Pflanzenphysiologie und Geologie). Weiterhin herrschen in größtem Maße Konvektion und Wärmeleitung (=Wind) und somit Wärmeausgleich.

Ein Begriff wird nicht besser, dadurch, dass er vielfach verwendet wird. 

2. --------------------------------------------------------------------

Auch Ihre Definition des Treibhauseffektes: 

„Treibhauseffekt beschreibt im wissenschaftlichen Sinne die durch den Klimawandel bewirkten Veränderungen der Lebens- und Existenzbedingungen auf dem Planeten Erde.“
entspricht nicht dem naturwissenschaftlichen Wissensstand. Als Treibhauseffekt wird von Klimatologen, Ozeanographen oder Geologen die Wärmewirkung einer Atmosphäre auf die Planetenoberfläche bezeichnet (siehe Lehrbücher).

3. --------------------------------------------------------------------

Auch der von Ihnen angeführte anthropogene Treibhauseffekt, der von 6 Spurengasen verursacht werden soll ist derzeit reine Spekulation und beruht auf nicht an der Realität verifizierter, fehlerhafter Computersimulationen. (siehe weiter unten)

4. --------------------------------------------------------------------

Zudem ist Ihre Liste der (Spuren)-Gase aus menschlichem Handeln unvollständig. Das wichtigste Gas wird nicht aufgeführt: Wasserdampf! Dieses ist in hundertfacher Konzentration wie CO2 in der Atmosphäre enthalten, bestimmt umfangreich Wetter und Wärme und entsteht bei jedem Verbrennungsprozess fossiler Treibstoffe, z.B. Oktan:

C8H18 + 12,5 O2 -à 8 CO2 + 9 H2O 

Wie man sieht entsteht mehr H2O als CO2 (Lehrbücher der Chemie). 

5. --------------------------------------------------------------------

Die natürlichen globalen CO2-Emissionen betragen ca. 97% die anthropogenen ca. 3%.

90 GT C/Jahr Ausgasung warmer Meere
59 GT C /Jahr Atmung der Bodenorganismen
50 GT C/ Jahr Atmung der Landorganismen
----------------------------------------------------------
199 GT C/Jahr Natürliche C-Emission

Was sollen dagegen die 5,5 GT C aus der Zivilisation bewirken?
Wie soll ich diesen Sachverhalt meinen Schülern erklären?

6. --------------------------------------------------------------------

Das Schaubild „ Gefahr für das Weltklima“ zeigt ein völlig verzerrtes Bild der Realität.

wpe902.jpg (15361 bytes) (zum besseren Verständnis hier das Bild als Zitat, M.B.)

Die natürlichen Emissionen werden unterschlagen und die Wirkung der anthropogenen Emissionen völlig überzeichnet. Es gibt in ca. 60 Km Höhe keine wärmereflektierende Schicht. Das ist physikalischer Unsinn. Der Wärmetransport in Erdnähe ist thermodynamisch bestimmt (durch Kollision der Luftteilchen) und nicht durch Strahlung. Es fehlen Wolken und Wasserdampf, die einen wesentlichen Anteil an der Wärmewirkung der Atmosphäre haben. 

7. --------------------------------------------------------------------

Angesichts dieser Faktenlage ist Ihre Aussage:

„Der „ökologische Fußabdruck“ der Industriegesellschaft ist zu groß, ihr „ökologischer Rucksack“ zu schwer geworden.“
nur als völlige Fehleinschätzung der Realität zu bezeichnen.

Ein besonders krasser Fehlgriff ist wohl auch Ihr Beispiel mit der Weltformel der Ehrlichs. Einstein hat vergeblich versucht diese Formel zu finden und der Physik ist es bis heute nicht gelungen. Die zitierte Formel ist schon deshalb Unsinn, weil es 99,99% in der Erdgeschichte einen drastischen Klimawandel ohne Mensch und Wirtschaft gegeben hat. 

8. --------------------------------------------------------------------

Zitat: „Die sicherste Quelle zur Beantwortung dieser Fragen ist der Dritte Statusbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses der Vereinten Nationen über Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC), der von drei Arbeitsgruppen zwischen Januar und März 2001 veröffentlicht wurde.“

Dies ist der unsicherste und spekulativste Bericht, den es gibt und es wurde seit Veröffentlichung von unzähligen Wissenschaftlern und Gutachtern die Fehlerhaftigkeit nachgewiesen (z.B. Dietze: http://www.john-daly.com/forcing/moderr.htm). Noch wichtiger ist die Realität, sie verlief anders als die Prognosen. Dies haben federführende Wissenschaftler des IPCC wie Dr. Christy vor dem US Repräsentantenhaus eingestanden (http://www.co2science.org/edit/v6_edit/v6n22edit.htm).

Hier seine wichtigsten Aussagen in Kurzfassung:
1.) Klimamodelle bilden nicht die Realität ab
2.) Der Wärmetransfer in der Atmosphäre ist noch nicht verstanden
3.) Die prognostizierte Temperaturerhöhung findet nicht statt
4.) CO2 ist kein Schadstoff
5.) Klima heute ist nicht ungewöhnlich, Klimaschwankungen sind normal; Mittelalterliche Warmzeit
     fand statt
6.) Meeresspiegelschwankungen sind normal
7.) Erreichen der KYOTO-Vorgaben werden keine Veränderung bringen, da nicht messbar.

Mehr ist dazu nicht zu sagen!!!

Mir ist es deshalb völlig unverständlich, wie eine solche realitätsferne Darstellung , die allen Lehrbüchern der Naturwissenschaft widerspricht in hunderttausende Schulen gelangen kann und das noch unter dem Titel politische Bildung firmiert. Dies ist Ausdruck des inzwischen degenerierten deutschen Bildungssystems. Eine solche Vorgehensweise kann nur als Indoktrination mit einer ideologisierten Irrlehre bezeichnet werden. 

Mit freundlichenGrüßen
Ernst-Georg Beck, Dipl. Biol

zk.gif (890 bytes)      www.biokurs.de

comment.gif (1022 bytes) Dieses lustige Bildlein kann wahrhaftig nur von einem "anerkannten Experten" stammen. Wobei lustig vielleicht falsch formuliert ist, traurig trifft eher zu. Ein ähnlich geistloses Kuriosum als Beitrag zur Volksverdummung finden Sie hier.

Mail von Werner Eisenkopf, Runkel/Lahn
Autor der bundesweiten Datenbank Windradunfälle im Internet
http://members.aol.com/fswemedien/ZZUnfalldatei.htm
oder über den Linkverteiler: www.windkraftgegner.de

Sehr geehrter Herr H. im Umweltbundesamt,
sehr geehrte Damen und Herren Mitleser,

vielen Dank für die "erbauliche" Literatur über die "Klimarettung" auch beim Kirchentag und die Klimmzüge dahin. Sie sind als Spaßschreiber wahrlich besser als alle Faschings-Büttenredner und lustiger fast auch!

Bitte ärgern Sie sich nicht über das nordbayrische "Meckermaul Konrad Fischer",  der war doch hier gegen Sie in seiner Wortwahl doch eher noch moderat. Würden wir -also Sie Herr Hagbeck und ich- uns in einer Diskussion begegnen, dann würde ich aus einer Mischung von Wiener Schmäh (von der Oma her) und Westerwälder Hartnäckigkeit (vom Opa her) noch viel schlimmer loslegen...

Die gesamte "Klimapolitik" des Umweltministeriums und des Umweltbundesamtes sind die Lachnummern der Zukunft. Anstatt "Schildbürger" wird man eines Tages das Wort "Kyoto" für die Lächerlichkeiten nehmen, mittels Gesetzen und Verordnungen quasi "Licht in Säcken" zu produzieren und zu verkaufen an die dummen Bürger.

Auf der einen Seite wird CO2 verteufelt auf der anderen Seite wollen all diese "Klimakollapsgläubigen" partout nicht wahrhaben, dass der Mensch gerade mal so 3% des weltweiten CO2-Ausstoßes in die Atmosphäre überhaupt beeinflussen kann. natürlich wollen die Scharlatane... pardon ich meine jetzt natürlich die "hochangesehenen Klimawissenschaftler" die derzeit sehr viel Geld mit "Klimaprogrammen" verdienen, sich diese sprudelnden Geldquellen nicht selbst abdrehen und die betroffenen Politiker nicht ihre eigene Dummheit und Verbohrtheit der letzten Jahre zugeben.

Wenn Sie also bitteschön so heroisch das weltweite "Klima" retten wollen, dann müssen Sie erst einen "Normalzustand" normieren! Sozusagen als Referenzwert wie es sein sollte und den man ja mit allem Klimaretten erreichen und danach dauerhaft festhalten und fixieren will.

Welches Jahrhundert und welche Region möchten Sie denn als "Klima-Normwert" annehmen??? Etwa das Klima im industrielosen Mittelalter, als Getreide in Grönland angebaut wurde und der so wärmebedürfende Wein bis hoch ins Baltikum? Na dann darf es noch viel wärmer werden als heute schon. Oder sollen wir die letzte Eiszeit als Normwert nehmen? Zu kalt? Oder irgendwas dazwischen?

Merken Sie denn gar nicht, wie lächerlich Sie und die vielen anderen "Klimakollapsgläubigen" sich machen mit dem ganzen Klima-Gesülze?

Doch als geduldiger Mensch gebe ich Ihnen eine kleine Nachhilfe, die sogar Hilfs- und Sonderschüler bereits begriffen haben, was aber noch lange nicht heißen muß, dass das bei Leuten wie Ihnen überhaupt... (selbst zensiert)

Also:
Wer kennt nicht Italiens Schlot auf Sizilien, den Ätna. Dieser Vulkan pustet nach Messungen (wohlgemerkt Messungen, nicht Computersimulationen wie die "Klimaprogramme" von Grassl, Latif und Co.) jährlich aus dem Hauptkrater und Seitenspalten die Menge von 25 Millionen Tonnen Kohlendioxid CO2 in die Luft. Dabei
ist der Ätna nur ein einziger von ca. 570 aktiven Vulkanen auf den Landmassen der Erde weltweit (Quelle: FAZ).

Dazu kommen vor allem an den Rändern der tektonischen Erdplatten noch weitere 1500 aktive Vulkane (Quelle: Schweizer Fernsehen SRG). Dazu gasen Erdspalten und alle Mineralquellen (Gerolsteiner usw.) mehr oder weniger auch alle CO2 aus. Der Wiesbadener Kochbrunnen z.B. mehr als so manche Fabrik. Der Yellowstone- Nationalpark in den USA oder Island jeweils für sich mehr als die Industrie des gesamten Ruhrgebietes in ihrer besten Zeit. Zu dem ungeheuren Mengen CO2-Ausstoß der Vulkane und Erdspalten kommt noch derjenige der Ozeane, Seen,. Flüsse und Bäche hinzu, wo überall organische Materialien verrotten und CO2 freigeben.

Dazu  kommen Moorbrände (u.a. Moskau und Indonesien 2002), Waldbrände (USA) und mehr weltweit. Man kann jetzt nur ahnen, was da alles vom Mensch nicht beeinflußbar, ständig in die Atmosphäre pustet und wie gering dagegen das nur ist, was der Mensch selbst beeinflussen kann. Es gibt aber auch dazu Messungen, tlw. unter dem Stichwort INQUA-Carbon Komission sogar vom Umweltbundesamt einsehbar aber bislang totgeschwiegen.

Demnach stammen ca. 97% von allem weltweiten Kohlendioxid in der Erdatmosphäre aus den
oben genannten Quellen und sind damit vom Menschen nicht beeinflußbar!

Die ganzen "Klimaprogramme" sind damit Scharlatanerie wie teurer Humbug und Abkommen wie das Kyoto- Protokoll nichts anderes als eine weltweite Vernichtung von Volksvermögen für Politikerprofilierungen. Dies ist übrigens mehr oder weniger auch die Meinung einer ganzen Menge anerkannten Wissenschaftler weltweit (in D u.a. Dr. Berner, Bundesanstalt für Geowissenschaften Hannover, Prof. Veitzer, Ruhr-Uni Bochum, Prof. Alvensleben, Kiel, Dr. Thüne, ex.ZDF-Wetterfrosch, sowie Björn Lomborg, Arhus und viele US-Wissenschaftler) aber nicht die derzeit in Deutschland gängige politische Auffassung. Die Politik hat sich ihre eigene "Klimawelt" geschaffen und pflegt diese als ihr persönliches Hätschelkind. Eines Tages wird diese ungeheure Blamage der Politik aber nicht mehr verbergbar sein.

Das Fazit dazu vom Verfasser dieser Zeilen ist daher:
"Die Erde und ihre Klimatischen Bedingungen haben sich immer und ständig verändert, es gab weder Stillstand noch konstante Gleichheit, alles war immer im Fluß von Warm- und Kaltzeiten (Eiszeiten), ein ewiges auf und ab. Es gibt also kein Standart-Klima auf der Erde, es hat nie so eines jemals irgendwann auf der Erde gegeben, aber unsere Politiker vor allem in Europa, wollen so etwas heute mit politischen Verträgen (Rio, später Kyoto) definieren und festlegen. Sie wollen damit etwas normieren, was es nicht gibt und niemals gab in der gesamten Erdgeschichte. Sie wollen es zudem auch noch regeln und weltweit steuern über internationale Verträge mit teuren Ausgaben von viel Geld, ohne bis heute überhaupt zu begreifen, was da auf der Erde und ihrem Klima im einzelnen tatsächlich vorgeht und wie die vielfältigen Geschehnisse zusammenhängen. Das ist vermessen und lächerlich, sowie zum Scheitern verurteilt, man sollte nicht versuchen Gott zu spielen."

Werner Eisenkopf
__________________
P.S. zum Kirchentag:
Glaube - Liebe - Hoffnung ... schöne kirchliche Worte (früher)

Heute muß es heißen:
Der GLAUBE an den Klimakollaps und die LIEBE zum Geldverdienen mit der Klimaangst und dem "Ökostrom" sind untrennbar verbunden mit der HOFFNUNG dass es hoffentlich noch ein paar Jährchen länger dauert bis die belogenen Bürger merken, was man ihnen jahrelang für einen RIESENBLUFF und BETRUG vorgemacht hat.

***

Eine Meinung dazu:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn rund 180 Staaten der Völkergemeinschaft an den anthropogenen Klimwandel glauben, dann kann das deutsche Umweltbundesamt nicht dagegen aufmucken. Schlimmer ist, unter Entzug von 10 Milliarden Euro jährlich aus der Volkswirtschaft allein in Deutschland mit energetisch und klimatologisch wirkungslosen Windmühlen den virtuellen Treibhauseffekt bannen zu wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Krämer
Bundesverband Landschaftsschutz (BLS)
dieterkraemer@t-online.de


Erbauliche Konversation mit dem UBA

E-Mail vom UBA an DIMaGB:

... interessierte ich mich doch für die inhaltlichen Kapitel, die Sie zum Thema Klimawandel und Klimaschutz verbreitet haben. Dieses Interesse ist darin begründet, dass ich mich im Umweltbundesamt, Fachgebiet "Schutz der Erdatmosphäre", beruflich mit den von Ihnen aufgeworfenen Fragen und, z. T. leider sehr verzerrten und sachwidrigen, Behauptungen befasse.

Da mir die Zeit fehlt, mich mit den wissenschaftlichen Mängeln ihrer Broschüre im einzelnen auseinander zu setzen, möchte ich Sie auf unser kürzlich aktualisiertes und erweitertes Internetangebot mit Fragen und Antworten zur Klimawissenschaft und zum Klimaschutz hinweisen, das Ihnen sicherlich eine hilfreiche Quelle für die Überarbeitung der Klima-Kapitel Ihrer Broschüre und Ihrer Webseite sein dürfte.

Im Speziellen darf ich auf die Seite http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/kargument.htm   hinweisen, allgemeine Informationen finden Sie unter: http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/.

Ich bedanke mich für Ihr Interesse und hoffe, Sie finden gelegentlich Zeit, ihren Kunden und Partnern ein fachwissenschaftlich korrektes und so verbessertes inhaltliches Angebot zu senden bzw. auf Ihrer Webseite anzubieten.

Mit freundlichen Grüßen
M.W., 14.05.2003

***

Darauf meine Antwort:

Lieber Herr W.,

mein Kostenlos-Newsletter hat bislang den Nachteil, dass ein Abo durch Fremdeintrag zustande kommen kann. Das werde ich zukünftig vermeiden, zumal 3 ökoschwertschwingende Fanatiker bereits begierig nach Abmahnmöglichkeiten Ausschau halten und auch schon mit dieser Keule gedroht haben.

Ihrem Link bin ich mit Interesse gefolgt, um dort zu erfahren, dass CO2 ein Schadstoff ist. Seitdem grüble ich, ob es angesichts der Kohlenstoffkreisläufe sinnvoll erscheint auszurechnen, zu wie viel % der Mensch aus Schadstoffen besteht - vielleicht wären wir dann ja zum Schutze der Umwelt als Sondermüll zu entsorgen.

Die heutige Öko-Ideologie erinnert mich etwas an verflossene DDR- Zustände und mir summt dann immer das Lied im Ohr "Die Partei, die Partei, die hat immer Recht ...".

Ich gönne Ihnen den Erfolg, diese komplexe Materie durchdrungen zu haben und daher fehlerfrei zwischen Gut und Böse, Korrekt und Unkorrekt, Sachwidrig-Verzerrt und Sachlich zu unterscheiden zu vermögen.

Da ich das von mir nicht behaupten kann und mag, suche ich jetzt nach der Antwort auf die Frage, was angesichts der 2 Nullrunden bei der CO2-Emissionsreduzierung in 2001 und 2002 millionenschwere Vorschriften und Programme genutzt haben könnten.  Das ist ein Zusammenhang zwischen Bau- und Umweltpolitik.

In der Erwartung, dass uns Artikel 5 GG noch eine Weile erhalten bleiben möge, verbleibe ich

mit den besten Grüßen
M. Bumann
21.05.2003

***

Und wieder das UBA:

Sehr geehrter Herr Bumann,

Sie kritisieren, dass wir den Begriff Schadstoff auf CO2 angewendet haben. In der Tat ruft CO2 keine unmittelbaren Schäden hervor, vermag aber indirekt über die von ihm mit bedingte Klimaänderung sehr wohl schädliche Auswirkungen zu verursachen.

Ob man einen solchen Stoff Schadstoff nennt oder nicht, ist nach unserer Auffassung nachrangig.

Wir sind uns bewusst, dass viele Substanzen je nach Konzentration und Einwirkungsort Nutzen wie Schäden mit sich bringen können. Dies gilt nicht nur z.B. für Heilmittel, sondern auch für CO2. Dieser Aspekt ist allerdings hier nicht Gegenstand der Betrachtung.

Um eine für den Inhalt nicht maßgebende Begriffsdiskussion zu vermeiden, werden wir den Begriff Schadstoff ersetzen.

Mit freundlichen Grüßen
R.S.
28.05.2003

***

PS: der guten Ordnung halber sei erwähnt, dass auch Herr Beck dieses Schreiben erhalten hat.
Anlass dazu war sein Leserbrief:

Betreff: CO2 ein Schadstoff
Nachricht: Sehr geehrte Damen und Herren,
sind die Redakteure dieser Zeilen jetzt völlig im Matrix-Reloaded-Fieber?
--->Ihre Seite:
Diskussion um menschverursachte Klimaänderung

Seit die Möglichkeit einer menschlichen Beeinflussung des Klimas durch die Emission von Schadstoffen (insbesondere CO2) in die Diskussion gebracht worden ist (in den 70er-Jahren), gibt es Befürworter und Gegner dieser Hypothese.

Seit wann ist CO2 ein Schadstoff? Alle C-Atome Ihres Körpers bestehen dann aus Schadstoff-C-Atomen. Die Pflanzen machen also Photosynthese mit einem Schadstoff. Ihre Nierenfunktion im Harnstoffzyklus funktioniert also mit einem Schadstoff. Ihr Blut wird demnach mit einem Schadstoff gepuffert und Millionen Lebewesen atmen seit Jahrmilliarden Schadstoffe aus. Seit wann ist CO2 giftig?

Ich dachte beim UBA hat man als schreibender Mitarbeiter mindestens Realschulabschluß, oder hat Sie PISA erfasst?

mfg Ernst-Georg Beck


Weltweite Ölreserven (Stand 01.01.2003)

164,5 Mrd. t   bestätigte und mit konventioneller Technik gewinnbare Welterdölreserven
100,0 Mrd. t   vermutete und mit komplizierter Technik gewinnbare Ölvorkommen
210,0 Mrd. t   aus Schweröl, Teersand und Ölschiefer gewinnbare Ölvorkommen

    3,3 Mrd. t   Welterdölverbrauch p.a.

Quelle: IWO (nach Mineralölwirtschaftsverband MWV, Energieinfomationsdienst eid, Oil & gas Journal)


Klimaschutz:
Deutschland auf dem Weg in ein nachhaltiges Energie-Dilemma

Von Dipl.-Ing. Peter Dietze

Deutschland steht vor einem Energie-Dilemma. Über viele Jahre wurde Angst geschürt vor einer Klimaerwärmung durch Treibhausgase (THG) – i.w. CO2, das bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas entsteht. Am 23. Januar 2001 hieß es in diversen Pressemeldungen, das Weltklima werde sich schneller erwärmen als bisher angenommen. UNEP-Direktor Klaus Töpfer sei besorgt über die neuesten Befunde die für den dritten IPCC-Bericht (im Summary for Policymakers) verabschiedet wurden, und die Alarmglocken müßten jetzt überall läuten. Die Temperaturerhöhung 1990-2100 gemäß dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) lag bis dahin bei 1-3,5 °C, im Bericht 2000 wurden den Review-Experten erst 4, dann 5 und schließlich 1,4 bis 5,8 °C vorgelegt. Diese Verschlimmbesserungen erfolgten jedoch nicht wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse – die eher eine Verringerung nahelegen – sondern mittels realitätsferner Szenarienrechnungen, offensichtlich aufgrund politischer Zielvorgaben des vom UNEP geführten IPCC, um eine drastische Reduktion der CO2-Emissionen durchzusetzen.

Den Forschern aber kommt die Klimakatastrophe zunehmend abhanden und der CO2-Mythos gerät in die Kritik. Nicht nur, dass wir 2002 trotz 372 ppm einen kalten Sommer hatten, schon ab Mitte September mußten wir die Heizung anstellen. Der Schnee auf dem Brocken und im Erzgebirge kam sechs Wochen eher als sonst. Am 24.9.2002 fiel in München zum ersten Mal seit 1442 im September Schnee, so die Londoner Times. Der 13. Oktober war der kälteste seit 1928 und bescherte Ostdeutschland ein Wintermärchen. Südafrika hatte den strengsten Winter seit 40 Jahren und in der Antarktis wurden absolute Kälterekorde gemessen. Schon im Jahr 1996 hatten wir den kältesten September seit 65 Jahren, und im Winter zuvor mußten im Hamburger Hafen Eisbrecher eingesetzt werden. Dies sind zwar noch keine Anzeichen für eine Klimaänderung oder gar die nächste Eiszeit, aber deutliche Hinweise darauf dass nicht jedes Jahr, wie gemäß CO2-Doktrin behauptet, wärmer wird als das vorherige. Im übrigen dürfte eine jährliche CO2-Konzentrationserhöhung um 1,5 ppm nach Berechnungen des Verfassers allenfalls 4/1000 °C bewirken, was meßtechnisch überhaupt nicht nachweisbar ist.

Kritische Forschung

Ulrich Berner (BGR Hannover, Buch Klimafakten) hat sicher recht wenn er sagt, dass natürliche Einflüsse, insbesondere die Solaraktivität, unser Klima mehr steuern als das CO2 (Bild 1).

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Bild 1: Globaler Temperaturverlauf ab 1860 (IPCC 2001, ergänzt)

Zwischen 1870 und 1910 weist die bodennahe Temperatur – abgesehen von Schwankungen – kaum einen Trend auf. Von 1910 bis 1940 erfolgte, obwohl die CO2-Emissionen etwa nur 1/6 der heutigen betrugen, ein steiler Anstieg um etwa 0,4 °C – nahezu ebenso rasch wie in den 25 Jahren ab 1975. Der Anstieg muß also auf Solaraktivität zurückgeführt werden. Das legt nahe, dass diese auch in den letzten 25 Jahren beim Anstieg um 0,4 °C eine Rolle gespielt hat. Interessant wird es von 1940 bis 1970. Hier fällt die globale Temperatur um etwa 0,2 °C, obwohl in diesem Zeitraum die fossilen CO2-Emissionen um 400% (!) zunahmen. Dies beweist dass die gemäß Kyoto-Protokoll geforderte CO2-Reduktion um ein paar Prozent als erste Maßnahme zur Stabilisierung des Globalklimas aus Absurdistan stammt.

Ab 1979 ist in Bild 1 deutlich die Diskrepanz zwischen den bodennahen Messungen und den (sehr präzisen) Satellitenmessungen in der unteren Troposphäre (mit Schwankungen, jedoch fast ohne Trend nach oben) zu erkennen. In Ballungszentren entstehen durch Beseitigung von Vegetation (Verdunstungs- kühlung) sowie durch den Energieverbrauch urban heat islands – in Deutschland werden z.B. im Schnitt etwa 0,7 W/m² freigesetzt was bereits +0,2 °C ausmacht. Der Wert ist unabhängig von der CO2- Konzentration und sollte in die Meßkorrektur eingehen. Da IPCC darauf besteht, dass die (ziemlich ungenauen) bodennahen statt der Satellitenwerte gültig sind, hat dies zu einem wissenschaftlichen Streit geführt. Die Trend-Diskrepanz ist physikalisch bedingt und deutet eher auf bisher ungeklärte Fehler in der IPCC-Modellierung des troposphärischen Temperaturgradienten.

Die Solaraktivität ist erheblich besser mit der Temperatur korreliert als das CO2 (Baliunas et al. 1998, siehe auch Kapitel 1 IPCC TAR Review unter [1]). Bild 2 zeigt eine Regressionsanalyse die zum beobachteten Temperaturverlauf a) nur einen solaren Einfluß annimmt und diesen optimal skaliert, b) nur einen THG-Einfluß annimmt und c) beide Einflußfaktoren gemeinsam optimiert.

 

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Bild 2: Solaraktivität, THG und Temperatur (Baliunas et al., 1998)

 
Der rasche Temperaturanstieg zwischen 1910 und 1940 wurde offenbar überwiegend solar verursacht, da die THG nur wenig angestiegen sind. Der Temperaturabfall von 1945 bis 1970 muß solar verursacht sein, denn er erfolgte (was IPCC-Forscher nicht erklären können) trotz eines stärkeren THG-Anstiegs. Ab 1970 ist offenbar der rasche Temperaturanstieg etwa hälftig auf das Zusammenwirken von Solaraktivität und THG zurückzuführen. Die Regressionsanalyse ergab für die letzten 100 Jahre etwa 57% für den solaren und 43% für den THG-Effekt. Der Einfluß von CO2, der etwa 60% davon ausmacht, kann damit nur 0,8 °C für Verdoppelung sein, also knapp 1/3 so hoch wie es bisher in IPCC-Klimamodellrechnungen angenommen wurde. Dagegen dürfte der Solareinfluß durch indirekte Effekte (Wolkenbedeckung) etwa um den Faktor 4-5 verstärkt sein. Nachdem 2001 das Maximum der Sonnenflecken überschritten wurde und sich die magnetische Aktivität schon seit mehreren Jahren verringert, ist bereits eine merkliche Abkühlung sowie eine verstärkte Wolkenbedeckung festzustellen. Bis 2030 sind möglicherweise sogar Verhältnisse wie während der Kleinen Eiszeit zu erwarten („Landscheidt-Minimum“). Der solare Klimaeinfluß wird von IPCC erheblich unterschätzt.

Rahmstorf (s.u.) glaubt jedoch, der Einfluß der Sonne werde überschätzt und behauptet, die Solarkurven seien überholt. Im Artikel Die Launen der Sonne erschien eine ähnliche Grafik [2.1] im SPIEGEL vom 2.6.2001 zusammen mit einem Berner-Interview über „verfrühte Warnungen vor einer Klimakatastrophe, die überschätzten Wirkungen von Kohlendioxid und die Uneinigkeit der Klimaforscher“. Zum Frontalangriff der Solarforscher gegen IPCC geriet die SOLSPA-Konferenz [2.2] in Teneriffa vom 25.-30.9.2000. Auch Landscheidt wies dort den starken Solareinfluß auf den Klimaverlauf überzeugend nach [siehe [2.3] sowie Energy & Environment 2/3-2003]. Die Solaraktivität hat von 1970 bis 1990 deutlich zugenommen, was durch den Anstieg der magnetischen Aktivität belegt ist.

Die Untersuchungen des Verfassers deckten erhebliche Parameterfehler in den IPCC-Modellen auf, die bis 2100 insgesamt zu einer Überschätzung der CO2-bedingten Erwärmung um etwa 600% führen. Diese wurden vom Verfasser als offiziellem Reviewer des dritten Berichts bei IPCC eingereicht, im Internet dokumentiert [1, TAR Review] und Ende Mai 2000 im Capitol in Washington DC vorgestellt. Der CO2-Einfluß liegt wahrscheinlich nur bei gut 1/4 der IPCC-Bestschätzung, das sind statt 2,5 °C im Gleichgewicht für CO2-Verdoppelung knapp 0,7 °C.

Die in og. Internet-Dokumentation dargestellte CO2-Strahlungsphysik für den Gleichgewichtszustand ist unabhängig von Einflüssen, die eine Abschätzung der CO2-Sensitivität aus Beobachtungen verfälschen können (Sonnenaktivität, Aerosole, andere Treibhausgase, thermische Trägheit, Wasserdampf / Wolken- feedback, Klimavariabilität). Eine CO2-Verdoppelung bringt 3,7 W/m² ohne und 2,7 W/m² mit Wasserdampf für clear sky auf Tropopausenlevel. Durch Wolken werden die Werte etwa 30% geringer, aber wegen Wasserdampf-Rückkopplung in Bodennähe – oben wird es bei CO2-Anstieg eher kälter – kommen ca. 70% dazu. Auf die 15 °C am Boden bezogen (Stefan-Boltzmann-Gesetz) macht das gerade 0,68 °C.

Fälschlicherweise wird von IPCC ein konstanter atmosphärischer Temperaturgradient angenommen, der die vermeintliche Erwärmung der Tropopause durch den „Strahlungsantrieb“ von 3,7 W/m² bei CO2-Verdoppelung bis auf den Boden bringt. Hierbei soll durch die angenommene Wasserdampf-Rückkopplung mehr als eine Verdoppelung entstehen. Wegen verstärkter Strahlungskühlung wurde jedoch eine bis in die untere Troposphäre reichende Abkühlung gemessen, die sogar zu einem insgesamt geringeren Gehalt an Wasserdampf führen kann. Dies erklärt auch weshalb der bodennahe (um urbane Wärmeinseleffekte bereinigte) Erwärmungstrend bei Satellitenmessungen bis etwa 8 km Höhe nicht auftritt (vgl. „Klimaschutz..“ in FUSION Nr. 4/2000).

Prof. Lennart Bengtsson et al. vom Klimarechenzentrum Hamburg gaben im Journal of Geophysical Research 104, S. 3865 (Februar 1999) unter dem Titel „Why is the global warming proceeding much slower than expected?“ sogar zu, dass die Erwärmung weit geringer ausfällt und langsamer vor sich geht, als bisher berechnet wurde. Hier sei auch an Stephen Schneider [5] erinnert, der in einer Studie des Pew Center im Oktober 2000 konstatierte, die Klimasensitivität der Erde für CO2 sei „unbekannt“, es werde jedoch „allgemein angenommen dass der wahrscheinlichste Gleichgewichtswert für eine CO2-Verdoppelung zwischen 1,5 und 4,5 °C liegt“. 1971, als er wegen der solar bedingten Abkühlung eine kommende Eiszeit befürchtete, veröffentlichte er in Science, dass selbst eine Verachtfachung der CO2-Konzentration eine globale Erwärmung um kaum 2 °C bewirken würde [5]. Diese durchaus realistische Angabe entspricht etwa 0,65 °C für eine Verdoppelung.

Auch das IPCC-Kohlenstoffmodell, das überwiegend eine ozeanische CO2-Aufnahne durch Wirbeldiffusion annimmt, ist fehlerhaft. Es ist im Gegensatz zu dem vom Verfasser entwickelten Modell nicht in der Lage, den seit 1975 nahezu linearen durch Messungen festgestellten jährlichen Anstieg von im Mittel 1,5 ppm [3, 4] zu reproduzieren. Aus den natürlichen Senkenflüssen kann eine (auch längerfristig gültige) „Halbwertszeit“ von nur 38 Jahren für jede emissionsbedingte CO2-Erhöhung in der Atmosphäre bestimmt werden. Diese entspricht einer mittleren Verweilzeit von 55 Jahren – in krassem Gegensatz zu dem von IPCC-Modellierern de facto benutzten etwa 10-fachen Wert.

 

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Bild 3: Szenario IS92aD und CO2-Verlauf im Vergleich zu einer IPCC-Simulation (Dietze, 2002)

 
Bild 3 zeigt ein Excel-Diagramm in dem der Konzentrationsverlauf für ein vom Verfasser plausibel modifiziertes IS92a-Szenario (business as usual) berechnet wurde. Die Emissionen erreichen um 2035 bei 12 GtC/a ein Maximum und gehen bis 2150 so zurück dass die zu 1300 GtC abgeschätzten wirtschaftlich nutzbaren fossilen Reserven verbrannt werden. Eine Gigatonne Kohlenstoff entspricht 3,67 Mrd. t CO2. Der CO2-Anstieg ist begrenzt a) aufgrund der mit der Konzentration zunehmenden Senkenflüsse, b) wegen der mittleren Verweilzeit (1/e-Zeitkonstante) der atmosphärischen CO2-Erhöhung von 55 Jahren und c) wegen der begrenzten fossilen Reserven.

Bereits heute erscheinen (vorübergehend) im Mittel nur 37% des insgesamt jährlich emittierten CO2 als Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre, und diese sogenannte airborne fraction verringert sich (im Gegensatz zu Behauptungen des IPCC) nachweislich. Im Jahr 2000 betrug die airborne fraction z.B. nur 28%. In Bild 3 geht die airborne fraction f um 2075 gegen Null und die CO2-Konzentration erreicht (bei Verwendung realistischer Parameter) ein Maximum von lediglich 470 ppm, was mit der Verdoppelungs- sensitivität von 0,7 °C einen Gleichgewichts-Temperaturanstieg von lediglich 0,24 °C gegenüber heute bedeutet bzw. 0,52 °C seit Beginn der Industrialisierung (siehe Dietze [4] unveröffentlichter Bericht über das CO2-Kolloquium der DECHEMA am 6.3.03). Mit den fehlerhaften Parametern des IPCC – mittlere Verweilzeit 570 statt 55 Jahre, buffer factor BF (Anteil der Atmosphäre am Gesamtpuffer) 53 statt 75% sowie einer Klimasensitivität für CO2-Verdoppelung von 2,8 °C – würden 635 ppm und ein Temperaturanstieg um 2,1 °C erreicht bzw. 3,2 °C seit Beginn der Industrialisierung (Grundlagen siehe unter [1]).

Rahmstorf und der Golfstrom

Am 5.9.02 erschien in DIE ZEIT der Artikel Flotte Kurven, dünne Daten. Hier versucht Stefan Rahmstorf (PIK Potsdam), kritische Forscherkollegen, u.a. Malberg und Berner, zu disqualifizieren. Unter http://www.ozean-klima.de heißt es in einem Anhang hierzu, die oft verwendeten Solarkurven seien veraltet und der solare Einfluß betrage nur ein Achtel (!) der anthropogenen Effekte – wobei ganz IPCC-konform die 4-5-fache indirekte Verstärkung unberücksichtigt bleibt (siehe auch bild der wissenschaft 1/2003 „Klimawandel – Rote Karte für die Leugner“).

In einem Interview in Die WELT am 16.9.02 Stehen Europa kühlereZeiten bevor? [2.4] führt Rahmstorf aus, der dänische Solarforscher Knut Lassen habe vor gut zwei Jahren eine korrigierte Solarkurve vorgelegt die eher eine solare Abkühlung nahelegt, so dass der rasche Temperaturanstieg der letzten 20 Jahre auf anthropogenes CO2 zurückzuführen sei. Die Grafik von Thejll und Lassen [2.5] erschien z.B. auch im New Scientist in Don't blame the Sun am 6.5.2000. Diese Solarkurve, die von 1980-1990 fehlerhaft ist, wurde von IPCC und Sympathisanten mit Freude aufgenommen. Sie bezieht sich nur auf die Dauer der Solarzyklen welche sich erst seit 1990 verlängern, und – im Gegensatz zur magnetischen Aktivität – nicht immer ein zuverlässiges Maß für die Solaraktivität darstellen [2.6].

Die Sonnenflecken überschritten erst im Jahr 2001 das Maximum, die magnetische Solaraktivität bereits 11 Jahre früher, und die Temperaturen auf der Erde folgen erfahrungsgemäß hierauf mit acht Jahren Verzögerung. Ein gewisser Selbsterhaltungstrieb bereitet den Klimaforschern der CO2-community offenbar Probleme, den realen solaren Klimaeinfluß wahrzunehmen. Rahmstorf’s Beitrag Stehen Europa kühlere Zeiten bevor? kann auch als Versuch gewertet werden, den CO2-basierten Klima-Flop des IPCC, der sicher bald zum Desaster wird, noch für einige Zeit zu kaschieren.

Wenn Rahmstorf berechnet dass es wegen der Abschwächung des Golfstroms durch starke CO2-Erwärmung bei uns sogar kälter wird, erscheint es widersinnig, wenn wir Europäer gegen eine vermeintliche Klimaerwärmung kämpfen. Und wie kann es bei Rahmstorf überhaupt kälter werden obwohl es wärmer wird? Müßte dann nicht der Golfstom wieder einsetzen? Im Januar 1999 erhielt er für seine Forschungsergebnisse einen 1 Mio. $-Preis von der McDonnell-Stiftung, die auf den Gründer des Flugzeugherstellers McDonnell Douglas zurückgeht [2.7].

Rahmstorf behauptet, dass zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 2 °C der CO2-Anstieg innerhalb der nächsten Jahrzehnte durch eine weltweite Halbierung der CO2-Emission gestoppt werden muß. Diese Aussage erscheint unseriös und energiepolitisch gefährlich. Eine Reduktion um etwa ein Drittel würde heute zur Stabilisierung ausreichen. Wie Bild 3 jedoch zeigt, ist für den Klimaschutz keine Reduktion erforderlich. Zwischen den vorindustriellen 280 ppm und z.B. rund 400 ppm CO2 um 2020 beträgt die Erhöhung der Gleichgewichtstemperatur nur 0,36 °C = 0,7*ln(400/280)/ln(2). Offensichtlich geht Rahmstorf, wenn er stattdessen 2 °C annnimmt, von einer unrealistischen, etwa 5-6-fach zu hohen Klimasensitivität aus. Für den Abriß des Golfstroms und die Abkühlung in Europa hatte er eine extrem übertriebene Erwärmung bei Vervierfachung der CO2-Konzentration angenommen. Sein Interview in Die WELT steht in krassem Gegensatz zu dem Artikel CO2 – Ende einer Legende der am 18.7.2000 erschien und über Ulrich Berner berichtete.

Klimaschutzpolitik

Geplant sind in Deutschland CO2-Reduktionen von 25% bis 2005 (freiwillig), 21% bis etwa 2010 (EU-Verpflichtung), 40% bis 2020 (Ende der Kernenergienutzung) und 80% bis 2050 (Ende der Kohlenutzung). Die ganze Aufregung um CO2 erscheint jedoch absurd wenn man bedenkt, dass von dem seit 1860 beobachteten Anstieg um 0,6 °C lediglich 43% auf die anthropogenen Treibhausgase und davon etwa 60% auf CO2 entfallen. Das sind, obwohl bisher riesige Mengen fossiler Energieträger verbrannt wurden, lediglich 0,16 °C. Die in Realität vom CO2 – ohne Reduktion – noch zu erwartende Temperaturerhöhung wird so gering, dass sie in den natürlichen Schwankungen untergeht; wir dürften im Bereich des mittelalterlichen Optimums landen. Auch die segensreichen Auswirkungen von CO2 auf die Pflanzenwelt und die Ernteerträge werden völlig außer Acht gelassen (z.B. Sahara-Begrünung).

Die energie-, wirtschafts- und verkehrspolitischen Maßnahmen, die wegen Kyoto und des Klimakatastrophen-Mythos durchgesetzt werden sollen, erscheinen ebenso grotesk wie die Vorstellung, dass sich mit Temperaturänderungen von ein paar hundertstel Grad Naturkatastrophen vermeiden lassen. Würden alle Industrienationen CO2 gemäß Kyoto reduzieren, so würden nach Tom Wigley (IPCC) 0,07 °C bis 2050 erreicht. Real wären es kaum 0,02 °C und nach Marrakesch sowie dem Ausstieg der USA nicht einmal 1/100 °C.

Klimaschutz wird als Groteske in die Annalen eingehen. Allein 250 Mrd. Euro bis 2020 hatte Wirtschaftsminister Müller für die deutschen Anstrengungen genannt. Diese Kosten könnten sogar gut das Doppelte betragen. Für 40% Reduktion (d.h. weltweit bis dahin 1%) ergibt sich nach Abschätzung des Verfassers allenfalls ein Temperatureffekt von rund 3/1000 °C. dass die „Gutmenschen“ in Deutschland mit einer (unbezahlbaren) Öko-Energiewende durch Reduktion des 3,3%-Anteils an den globalen Gesamtemissionen einen Temperatureffekt erreichen könnten der die Erde rettet, beruht – auch in Anbetracht der stark steigenden Emisssionen der Schwellen- und Entwicklungsländer – auf einer Mischung von Unkenntnis, Desinformation, Irrealismus und Glauben.

In den VDI-Nachrichten vom 20.9.02 erschien ein Leserbrief der typisch ist für das zeitgeistige Verwirrspiel und die Panikmache um CO2. Dort heißt es: „Angesichts der riesigen Schäden allein durch diese eine Flutkatastrophe erscheint das Lamentieren über die „Unwirtschaftlichkeit“ erneuerbarer Energien doch als äußerst kurzsichtig“. Man kann hierzu nur empfehlen, den Artikel von Hans Dieter Sauer über das Elbe-Hochwasser in der NZZ vom 6.9.02 zu lesen. Er zeigt – historisch belegt – dass es schon immer ausgedehnte starke Regenfälle sowie Flutkatastrophen an der Elbe gegeben hat – sogar noch schlimmerere, welche auch in kühlen und verregneten (keinesfalls CO2-warmen) Sommern auftraten. Angeblich sollen Windmühlen zur Verhinderung von Flutkatastrophen beitragen. Dies ist – abgesehen davon, dass CO2 nachweislich eine Abkühlung des größten Teils der Troposphäre bewirkt (siehe unter [4], CHEMKON 2/2001 sowie GIT-Labor-Fachzeitschrift 4/2002) und so den Wasserdampfgehalt eher verringert – völlig absurd: Der Klima-Effekt unserer 2002 in Deutschland installierten Windmühlen dürfte, wenn sie über etliche Jahrzehnte laufen, nach Berechnungen des Verfassers im Bereich von nur 1/10.000 °C liegen.

Das CO2-Klimaproblem existiert i.w. nur in der Einbildung bzw. in der Welt der IPCC-Modellierer, und alle bürokratisch erzwungenen CO2-Reduktionsmaßnahmen und Energieverteuerungen einschließlich Zertifikathandel, die „Energiewende“ sowie die Verspargelung unserer Landschaft durch Windmühlen sind in der Tat überflüssig. Bezogen auf die geringe, nur eingeschränkt verfügbare und eigentlich nicht benötigte Windstromerzeugung, die allenfalls die optimale Auslastung der vorhandenen Kraftwerke auf einen unwirtschaftlicheren Betrieb reduziert, sind die Investitionskosten für Windkraftanlagen (WKA) etwa zehnmal so hoch wie für moderne Kombi-Kraftwerke. Deshalb erscheint auch – abgesehen von kleinen Inseln die mit Dieselaggregaten versorgt werden – der erhoffte Export in Länder, die sich kaum fossile Kraftwerke sowie hohe Strompreise leisten können, illusorisch.

Wegen des erheblichen Blindleistungsbedarfs der WKA und der durch Schwankungen der Windleistung erforderlichen Regelleistung müssen fossile Kraftwerke im Standby-Betrieb mitlaufen und können nur in sehr geringem Umfang (ungefähr 15% der Erzeugung, d.h. 3% der WKA-Nennleistung) abgeschaltet werden. Allein die neben unserer gesetzlichen Einspeisevergütung von etwa 9 Ct/kWh nach EEG (Zwangssubvention) anfallenden Zusatzkosten sind nach Aussage von E.ON-Vorstand Prof. Elsässer etwa ebenso hoch (2,4 Ct/kWh) wie die Stromgestehungskosten ohne WKA [6] so dass der Windstrom etwa 3,7mal teurer ist. Weiter wurden, soweit effizient erzeugter Braunkohlestrom verdrängt wird, CO2-Vermeidungskosten von 65 €/t ermittelt. Mit Wirkungsgradverbesserungen bei älteren Kraftwerken könnte man das sehr viel billiger haben, und zwar ohne die Probleme durch eingeschränkt verfügbare Leistung.

Netzeinspeisung von Solarstrom (49 Ct/kWh) ist völlig indiskutabel, und wenn irgend ein Dorf sich (medienwirksam) angeblich mit Solarstrom selbst versorgt (gemeint ist der Jahresstrombedarf), sieht das in der Praxis so aus, dass niemand den Strom vom Dach selbst verbraucht da er auf die hohe Einspeisevergütung verzichten müßte. Stattdessen wird der stets verfügbare und billige Netzstrom bezogen – die Kosten werden der Allgemeinheit aufgebürdet. Das wird dann als zukunftsfähige (da vermeintlich nachhaltige) Energieversorgung deklariert. Die Wind- und Solarstromerzeugung mitsamt dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stellt eine allen marktwirtschaftlichen Prinzipien widersprechende Nötigung der Stromverbraucher dar und kann nur als ökoideologischer Schildbürgerstreich im Klima- und Nachhaltigkeits-Narrenhaus bezeichnet werden.

Die Brüsseler CO2-Zwangsreduktionen sowie der geplante Emissionshandel (dessen Transaktions-, Verwaltungs- und parasitäre Kosten ein Mehrfaches der CO2-Vermeidungskosten sein können), die Zuteilung oder Versteigerung, Zertifizierung, das Monitoring durch den TÜV, die Überwachung und Sanktionierung sowie Joint Implementation- und Clean Development-Projekte zwecks CO2-Anrechnung werden zu bürokratischer Maßregelung der Industrie, hohen Energiekosten, Wettbewerbsverzerrungen sowie deutlichen Einbußen in der Wirtschaft führen. Auch werden sinnvolle Investitionsentscheidungen nahezu unmöglich gemacht. Entsprechend fielen auch die für die IG Bergbau Chemie Energie, RWE, E.ON und den BDI erstellten Gutachten aus. Der Emissionshandel erinnert nicht nur an den mittelalterlichen Ablasshandel (kombiniert mit Opfergaben und Buße für die Götzin Gaia), sondern ist faktisch auch unter Betrug nach §263 StGB einzuordnen. Mit Dynamit-Sprengungen an verschiedenen Orten hat der Bundesverband der deutschen Kalkindustrie gegen die existenzbedrohenden Pläne der Europäischen Kommisssion zum Emissionshandel protestiert (FAZ vom 4.10.02).

Die COP8 in New Delhi war bereits ein Flop für Kyoto. Es wurde kein Beschluß über das weitere Vorgehen nach 2012 gefaßt und es stand eher die Bekämpfung der Armut statt der Klimaerwärmung im Vordergrund. Der Environment News Service [7] berichtete, die EU sei „zornig“ dass Indien nicht einmal das Kyoto-Protokoll in der Abschlußerklärung erwähnen wollte. Kanada habe Probleme, der Öl- und Gasindustrie die Notwendigkeit für Kyoto nachzuweisen. Die USA nannte Kyoto „teuer, uneffektiv und unfair sowie unpraktisch und unrealistisch“. Rußland kündigte an, seine Kyoto-Ratifizierung werde mindestens noch ein Jahr dauern.

Im Klimaschutzprogramm 2000 [8] nennt die Bundesregierung noch ausdrücklich die sicher nicht realisierbare 25%ige CO2-Reduktion bis 2005. Die Kernenergie wird mit keinem Wort erwähnt. Erforderlich sei u.a. die Energieeinsparverordnung (EnEV), eine deutsche Energieagentur und das Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls bis spätestens 2002 (Rio+10). Die Ratifizierung im Bundestag und durch die EU erfolgte im Mai 2002. Bis ca. 2010 haben wir leichtfertig 75% der 8%igen EU-Reduktions- verpflichtungen übernommen, das wurden 2001 nach der COP7 in Marrakesch sogar 112% (!) und für uns 21% bezogen auf 1990. Da dieses Ziel mit fast 19% nahezu erreicht ist und die Reduktionen eher willkürlich und politisch festgelegt wurden, entlarvt sich der unnötige Aktionismus zur Einführung des Emissionshandels als ökobürokratischer Selbstzweck. Aber möglicherweise steckt hinter der Hexenjagd auf CO2 – abgesehen von der Erschließung ergiebiger Steuerquellen – auch das Streben gewisser Politiker nach Machtzuwachs durch Schaffung einer Plan- und Mangelwirtschaft.

Nach dem beschlossenen Kernenergieausstieg und dem rot-grünen Wahlsieg sind sich die Systemveränderer und Kernenergiegegner nun sicher, die Stromversorgung in Deutschland müsse und könne schleunigst (fast) vollständig auf Regenerativenergien umgestellt werden. Sie wollen die Gelegenheit nutzen, die sich durch die baldige umfassende Erneuerung des deutschen Kraftwerksparks bietet. Bei der mittleren Lebensdauer eines Kraftwerks von 40 Jahren und auslaufender Kernenergienutzung in Deutschland bis 2020 sind rund 60.000 MW oder mehr als 50% der heute installierten Kraftwerksleistung zu ersetzen. Windkraft ist hierzu jedoch nicht in der Lage, und obwohl alle ernstzunehmenden Energiewirtschaftler gegen den forcierten Ausbau der Windenergie in Deutschland gewichtige energie- und volkswirtschaftliche Gründe nennen, heißt es: weg mit den Kern-, Kohle- und Braunkohlekraftwerken! Ein paar Gasturbinen als schnelle Reserve würden noch geduldet, um bei regionalem Ausfall des Windes einen Netzzusammenbruch zu verhindern. Kosten spielen keine Rolle, und damit der Übergang ins planwirtschaftliche Öko-Paradies mitsamt Erhöhung des Solarstromanteils funktioniert, müssen schleunigst die Strom- und Energiepreise drastisch in die Höhe getrieben werden.

Es wurde sogar vorgeschlagen, Regelkraftwerke dadurch einzusparen, dass man mehr als die benötigte Wind- und Solarerzeugung installiert und bei Leistungsüberschuß per Internetsteuerung Abschaltungen vornimmt. Dies würde allerdings einen völlig unrealistischen Ausbau des derzeitigen Anteils von rund 3% auf mehrere 100% bedeuten. Da Wind – inklusive Offshore – kaum 1/4 des Jahres Vollaststunden bringt, würde bei einer entsprechenden Überdimensionierung der Windstrom nicht 3,7-mal wie jetzt, sondern 4*3,7=15-mal so teuer. Bereits ohne Abschaltungen machen die Investitionskosten, bezogen auf den jährlich erzeugbaren Strom, bei Wind etwa das 10- und bei Solaranlagen das 70-fache moderner Kombikraftwerke aus. Bei einer stetigen Ausweitung der Erzeugung unter Zwangsabnahme und Vergütung nach EEG könnte die Windeinspeisung theoretisch sogar größer werden als die Netzlast, und die EVUs müßten zeitweise überschüssige und teuer vergütete Windenergie z.B. in großen Heizwiderständen im Freien vernichten. Glücklicherweise gehen die Systemerneuerer nicht soweit – sie wollen dann abschalten. Aber welcher Einspeiser mit 9 oder 49 Ct/kWh ließe es sich gefallen dass seine Kalkulationsbasis zunichte gemacht wird? Dann wäre natürlich eine deutliche Anhebung der Vergütungssätze erforderlich.

Für die EEG-Novellierung fordert die Solarbranche bereits 65 Ct/kWh wegen des zukünftigen Wegfalls des 100.000 Dächer-Programms. Der Solarenergie-Förderverein (W. v. Fabeck) forderte in einem Rundschreiben vom 14.4.03 gar 80 Ct/kWh und eine Ausweitung der Solareinspeisung auf 30% der Stromproduktion. Dies würde eine jährliche Subvention von etwa 115 Mrd Euro (1440 Euro pro Einwohner) bedeuten. Auf der Webseite des SFV [9] heißt es im Beitrag EEG – Und wie geht es weiter? „Auf die im EEG garantierte Abnahmepflicht und Mindestvergütung dürfen die Erneuerbaren Energien jedenfalls erst verzichten, wenn die Erzeugung von Strom aus konventionellen Energien gesetzlich verboten ist“. In einem Rundbrief vom 12.9.02 gegen den Zertifikathandel heißt es: „Besonders betroffen von den Folgen der CO2-Emissionen sind die Bewohner der tiefgelegenen Küstenregionen der dritten Welt, denen die Überflutung ihres Landes und damit der Ertrinkungstod droht. Emissions-RECHTE stellen aus deren Sicht so etwas wie eine amtliche Lizenz zum Töten dar“.

Eine ganzseitige von EUROSOLAR (Hermann Scheer) initiierte Anzeige gegen den Handel mit Emissionszertifikaten mit gut 400 Namen ist am 12.07.01 in DIE ZEIT erschienen [9]. Hier wird der Zertifikathandel als ein Schlupfloch gegen die Durchsetzung drastischer, behördlich verordneter CO2-Reduktionen betrachtet und man glaubt, dass bei uns die schleunigst erwünschte Energiewende dadurch verhindert wird.

Aus der Kurzfassung des Abschlußberichts der Enquête-Kommission Nachhaltige Energieversorgung, der wie ein öko-kommunistisches Manifest und planwirtschaftliches rot-grünes Diktat anmutet [10] (Drucksache Nr. 14/9400 vom 2.7.02) ist zu entnehmen dass die Treibhausgasemissionen in den Industrieländern, also auch in Deutschland, zur Stabilisierung des Weltklimas (!) bis zum Jahr 2020 um 40, bis 2030 um 50 und bis 2050 um 80 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden müssen.

Die deutsche Energieversorgungsstruktur soll zu einem nachhaltigen Energiesystem umgebaut werden. Die nachhaltig-zukunftsfähige Entwicklung müsse bei uns auch einen Wechsel von Produktionsweisen, Konsumgewohnheiten und Lebensstilen einschließen (Suffizienzrevolution nach E.U.v.Weizsäcker). Eine Mengenregelung im Sinne einer Umweltschutzpflicht für die entsprechenden Akteure der Händlerkette fossiler Brennstoffe (!) wird gefordert, die Einrichtung eines Energieeffizienz-Fonds sowie die aufkommensneutrale Weiterentwicklung der Ökosteuer als Instrument zur Internalisierung externer Kosten. Die weitestgehend CO2-freie Kernenergienutzung wird wegen des radioaktiven Abfalls als nicht nachhaltig angesehen und daher für den Klimaschutz abgelehnt.

Die Enquête-Szenarien sind so angelegt dass die Realisierung anspruchsvoller CO2-Minderungsziele (wie 80% bis 2050) wirtschaftlich machbar erscheint und ein Rückgriff auf die Kernenergie nicht erforderlich wird. Zur Erreichung dieses Ziels bzw. zu dessen Unterbietung (!) ist gemäß dem PDS-Votum sowohl eine solare Vollversorgung als auch ein besonders schneller Atomausstieg möglich. Hermann Scheer hat bereits – ohne Rücksicht auf die Ebbe in den öffentlichen Kassen – Subventionen für ein 1-Million- Dächer- Solarprogramm gefordert (VDI-N. 4.10.2002). Prompt rechnete W. v. Fabeck vor, es würden eher 10 Mio. PV-Dach-Anlagen (jeder achte Bundesbürger hätte dann eine) benötigt, deren Jahresertrag dem von fünf Atomkraftwerken oder acht Kohlekraftwerksblöcken entspräche.

Die Kommission war sich einig, dass wichtige Gründe für staatliche Interventionen u.a. die Internalisierung externer Kosten darstellen. Nach Einbezug der willkürlich gegriffenen Größe der externen Kosten der Kernenergie in Höhe von 2 €/kWh (nach Hohmeyer et al.), die jedweder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, haben die gesamtwirtschaftlichen Kosten des Kernenergieszenarios (das ohne diese Manipulation erheblich günstiger war) natürlich die der anderen Szenarien glatt übertroffen. Zur Fortsetzung der Arbeit wird für die neue Legislaturperiode die Einsetzung einer Enquête-Kommission Nachhaltige Mobilität gefordert. Dann sollen wir wohl mit Solar- und Wind-Wasserstoff Auto fahren bei einem „Benzinpreis“ von vielleicht 5 Euro/Liter. Um einer „gesamtwirtschaftlich ineffizienten Übernutzung des Faktors Verkehr“ entgegenzuwirken, empfiehlt die Kommission eine möglichst vollständige Internalisierung der externen Kosten durch Steuern und Abgaben. Last not least soll die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrsflächen und den Rohstoffabbau bis 2050 netto auf null reduziert werden. Gegen dieses wirtschafts- und menschenfeindliche „Programm“ erscheinen Müll- und Recyclingskandale sowie Dosenpfand nur als peanuts.

Der deutsche Ausstieg aus der Zukunftstechnologie Kernenergie erscheint absurd, einmal abgesehen von einer vermeintlich durch CO2 verursachten Klimakatastrophe. Bereits ein KKW mit 1300 MW ist hinsichtlich CO2 so gut wie ein Wald mit etwa 180 Mio. Bäumen. Bundesweit wird ein CO2-Ausstoß von ca. 160 Mio. t vermieden, der dem des gesamten Straßenverkehrs entspricht (Stromthemen 12/1999). Ganz im Gegensatz zu uns betreibt Indien bereits einen Thorium-Versuchsreaktor und baut einen schnellen Brüter der 2009 in Betrieb gehen soll. Bis 2100 dürfte die Menschheit, so sie vernünftig ist, auf Thoriumbrüter übergehen. Im Mineral Monazit steht uns eine Energiemenge von etwa dem 100-fachen (!) der heutigen Öl- und Gasreserven zur Verfügung (Naturwissenschaftliche Rundschau 10/1998 S. 391). Das reicht für eine CO2-freie Versorgung der Menschheit für mehr als 5000 Jahre.

Es gibt weder ein Klimaproblem noch einen Mangel an fossilen Energieressourcen (vgl. Shell-Studie 2002). Folglich ist in den nächsten Jahrzehnten auch keine Energiewende erforderlich – aber das ficht die deutschen Öko- und Nachhaltigkeits-Aktivisten mit ihrem unverwüstlichen Hang zur Irrationalität und selektiven Wahrnehmung nicht an. Oft hat man den Eindruck, dass unsere Politiker (trotz ihres Eids, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden) versuchen, sich für die Umwelt gegenseitig in Sachen Vernichtung von Kapital und wirtschaftlichem Wohlstand zu überbieten.

dass bei der US-Regierung zu Energie und Klima eine realistischere Einstellung herrscht, möchte in Deutschland kaum jemand zur Kenntnis nehmen. Man fragt sich, wann die CO2-Hysterie noch zum Verbot von Ölheizungen und Kohlekraftwerken führen wird. Der Enquête-Bericht zeigt, was passiert, wenn „Ökosozialisten und Energie-Laien-Spielgruppen“ die Energie- und Wirtschaftspolitik in Deutschland terrorisieren dürfen. Bei dieser Konstellation sind wir wieder einmal Weltspitze. 

Internet-Quellenangaben

[1]    http://www.iavg.org/iavg081.htm,
        http://www.john-daly.com/forcing/moderr.htm (TAR Review)
        http://www.john-daly.com/dietze/cmodcalc.htm
        http://www.schulphysik.de/klima/alvens/klima.html
[2.1] http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,grossbild-110586-137508,00.html
[2.2] http://www.iac.es/proyect/solspa/2ann.html#scientific
[2.3] http://www.john-daly.com/topevnts.htm
[2.4] http://www.welt.de/daten/2002/09/16/0916ws356705.htx
[2.5] http://web.dmi.dk/fsweb/soljord/solklima/welcome.shtml
[2.6] http://www.ras.org.uk/pdfs/Solanki.pdf
[2.7] http://www.pik-potsdam.de/press/award.html
[3]    http://www.cmdl.noaa.gov/ccg/figures/co2mm_mlo.jpg (dead link, 29.01.2005)
[4]    http://www.dimagb.de/info/bauphys/umwelt/pdietze1.html
[5]    http://www.pewclimate.org/projects/ (Reports, Economics Series: Oct 13, 2000)
        http://www.john-daly.com/schneidr.htm
[6]    http://www.eon-energie.com/Ressources/downloads/020723_elsaesser_windenergie.pdf
[7]    http://ens-news.com/ens/nov2002/2002-11-01-10.asp (dead link, 29.01.2005)
[8]    http://www.bmu.de/download/dateien/klimaschutzprogramm2000.pdf (dead link, 29.01.2005)
[9]    http://www.sfv.de,
        http://www.sfv.de/lokal/mails/datum.htm: 25.07.02 EEG - und wie geht es weiter?
       12.10.02 Unterschriften gegen den Handel mit Emissionszertifikaten
[10] http://www.spd.de/servlet/PB/show/1019941/
       Nachhaltige_Energieversorgung_Bericht_Enquetekommission.pdf

Druckversion 08.06.2003
Dieser Artikel erscheint 07.2003 in FUSION, aber auch Hr. Dietze ist der Meinung:
je eher im Web desto besser!
Die drei Bilder wurden vom Autor in Graustufen für FUSION erzeugt.

   Weitere Artikel des Autors Dipl.-Ing.P. Dietze bei DIMaGB.de.

a.a.O.

Der Artikel "Klimaschutz - Deutschland auf dem Weg in ein nachhaltiges Energie-Dilemma" erschien in Mitwissen-Mittun (Jahresschrift von Physik-Prof. em. Hermann Schneider, Uni Heidelberg) Anfang Dezember 2003 und ist nun auch im Web bei Harry Zingel im pdf-Format verfügbar:

http://www.bwl-bote.de/20040115.htm

Mit freundlichen Grüßen
P. Dietze  
15.01.2004


Reaktionen:
Sehr geehrter Herr Dietze,

seriöse Klimatologen sind sich einig, dass mit 95-prozentiger Sicherheit der nicht mehr zu leugnende Klimawandel anthropogen bedingt ist. Michael Sailer (dem man ebensowenig wie mir vorwerfen kann, er sei ein "Grüner"!) gliedert es folgendermaßen auf: Ursachen seit 1850: 60% anthropogen, 40% natürlich; in den letzten 20 - 30 Jahren: fast ausschließlich anthropogen (durch Abholzung der Regenwälder, Zubetonierung der Landschaft, Emission von CO2 und anderen Treibhausgasen).

Durch die ernstzunehmenden Klimatologen wird Ihre Auffassung widerlegt (vgl. z.B. Arbeiten von Schönwiese, Knoche, Hasselmann, Cubasch, Santer, Hegel, Kasang). Natürlich sind sich nicht ausnahmslos alle einig; den selbstverschuldeten Treibhauseffekt werden z.B. Leute ableugnen, die von der US-Ölindustrie dafür bezahlt sind.

Wenn Sie zweifelsfrei beweisen könnten, dass Ihre Auffassung richtig ist, stünde nichts im Weg, sie zu veröffentlichen. Da Sie dies aber nicht können, sondern weitestgehend von Klimaforschern widerlegt werden, kommt ein anderer Aspekt mit ins Spiel: Wenn Sie sich mit Ihrer krassen Außenseitermeinung irren, haben Sie
lediglich den Wachstumsfetischisten in die Hände gearbeitet, die noch weitere   Einwanderung in unser weit über die ökologischen Dauertragfähigkeitsgrenzen hinaus übervölkertes Land fordern. Das ist das allerletzte, was wir
brauchen.

Die Wunschvorstellungen Ihrer Freunde von der Bau- bzw. Ölheizungsindustrie sind demgegenüber ohne jede Bedeutung.

Außerdem brauche ich die destruktive Reklame für das extrem verantwortungslose US-Regime auf Ihrer Netzseite wahrhaftig nicht. Ihre wahren Absichten offenbaren Sie ja auch durch die völlig unwissenschaftliche Überschrift
"Neues vom Öko-Narrenhaus" auf Ihrer Seite.

Da mein Postfach immer gut gefüllt ist mit seriösen und sachdienlichen Informationen, bitte ich Sie, mir nichts mehr zu schicken und meine Adresse aus Ihrem Verzeichnis zu löschen.

Vielen Dank,
D. S.
Quelle: E-Mail vom 04.07.2003

comment.gif (1022 bytes) In der ehem. DDR herrschte die "Diktatur des Proletariats", in der heutigen BRD die Diktatur der Öko-Ideologen. Und Eiferer gibt es genug. Da wird denn schon mal übersehen, dass es meine Seite ist, respektive die "unwissenschaftliche" Überschrift von mir gewählt wurde.

Davon angesehen, dass seriöse und ernstzunehmende Klimatologen Mutmaßungen nicht zu gesicherten Erkenntnissen erheben, dürfte Hr. Dietze aufgrund seiner Darlegungen nun gerade bei der Bauindustrie keine Freunde haben, denn für U-Wert- Olympiaden müssen Klimahorrortheorien herhalten.

Übrigens: das Zubetonieren der Landschaft als Ergebnmis deutscher Bundes- und Länderpolitik beeinflußt das Klima nicht, begünstigt aber die Wirkungen von in den Status von sogen. Jahrhunderthochwässern erhobenen Überschwemmungen.

P.S.: was wohl wird mit "sachdienlich" gemeint sein?
Merke: IPCC = seriös ; alle anderen = bös´


Innenpolitik, 04.2010
Personenbezogene Treibhausgassteuer kurz vor der Abschaffung?

Die vierteljährliche persönliche Gasmessung jedes Bundesbürgers beim zuständigen lokalen Gesundheitsamt zwecks Festlegung von dessen persönlichem "TRBGIX" (Treibhausgaswertindex) aus Darm und Magen, zur Festsetzung der personenbezogenen Treibhausgassteuer PTGSt, soll wieder abgeschafft werden auf Vorschlag der GRÜNEN.

Nicht etwa wegen des hohen Aufwandes sondern weil sich Basisgruppen und Ortsvereine der GRÜNEN bei ihren Ministern beschwert hatten, dass sie überdurchschnittlich viel "PTGSt" (Personenbezogene Treibhausgassteuer) zu bezahlen hatten, was offenbar auf den starken Verzehr von verstärkt darmanregendem "Müsli und anderen ökologischen Lebensmitteln" verursacht sei, während dagegen andere Bürger mit "unökologischen Nahrungsmitteln" wie Steaks, Schnitzeln mit Pommes usw., offensichtlich und ungerechterweise deutlich weniger persönliche Treibhausgase produziert hätten. Dies sei ökologisch nicht hinnehmbar, so die Pressesprecherin der GRÜNEN und eine ungerechtfertigte übermäßige Belastung von "ökologisch gesund lebenden Bürgern".

Da aber eine ernährungsbedingte Einzel-Befreiung von der "PTGSt" aufgrund "anerkannt ökologischer Lebensmittel" sogar für die aufgeblähte deutsche Öko-Bürokratie -seit 2 Jahren immerhin größter Arbeitgeber in der BRD- zuviel würde und eine Kontrolle dazu auch schwierig sei, kam eben die Abschaffungsforderung für die "PTGSt". Dagegen meinte der Pressesprecher der SSPD (Schröderistische Sozialdemokratische Partei Deutschlands - früher SPD), das PTGSt sei eine absolute "Erfolgsstory" und habe wichtige Arbeitsplätze sowie Einnahmen in die Steuerkasse geschaffen, auf die man ja nun nicht einfach verzichten könne, er regte eine Befreiungsregelung an, etwa mittels auf Müslipackungen aufgedruckten "Öko-Steuererstattungsbons" für die man ein "Bundesamt für die Befreung von PTGSt für Öko-Lebensmittelesser! ( Namensvorschlag: BABÖLFREI) neu schaffen könne oder eine ähnlich "effektive Lösung". Der zuständige Ausschuß des Bundestags nahm diese Sache in die Tagesordnung seiner nächsten Sitzung auf. Mit einem Ergebnis soll bis Herbst gerechnet werden.

Quelle: Meldung der UN (Untergießkübelbacher Nachrichten)
Reporter: W. Eisenfuß, Meldung vom 2. April 2010
übersandt nach Zeitreise von W. Eisenkopf


Strahlungsphobie

Wenn es um die Begründung der überkostspieligen und unzureichenden Wind -und Solar-Anlagen geht, stösst man auf die Angst vor tötlicher Strahlung und auf das Tschernobyl Desaster.Es ist an der Zeit einmal deutlich die
Fortschritte bei der Kernenergie zu publizieren und Strahlungsdaten sowie deren Abklingkurven darzustellen.

Schon, wenn mehr Menschen wüßten, wie wenig ein Castorbehälter strahlt und wieviel wir beim Zahnarzt mitbekommen,würde das helfen, realistischer die Gefahren zu beurteilen. Auch ist unbekannt, dass Bodenausstrahlungen je nach Lage (z.B. Baden Würtemberg verglichen mit Sachsen ) um Grössenordnungen
verschieden sind,oft um Faktoren von 200 bis 300, nicht zu erwähnen, dass Gebiete wie Kerala in Indien 1000 fache Strahlungsdichte im Vergleich zu hiesigen Werten haben, ohne dass Gesundheitssymptome bekannt wären.

Von Strahlungsfachleuten wird diese Phobie bereits als unethisch und tendenziös bezeichnet.Vielleicht kann Herr Dietze eine einfache Darstellung für diesen Sachverhalt geben. Er ist so gut bei der graphischen Darstellung von Fakten.Kollegen von der Atomaufsichtsbehörde und Siemens können sicher mit Daten helfen.
Besten Gruß
H.F.M.
E-Mail vom 24.07.2003


Dr. Hans Penner, Diplomchemiker - 76351 Linkenheim-Hochstetten
an die Referenten des Club-of-Rome-Kolloquiums "Elbeflut - ein Menetekel"
13./14.06.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,
das CoR-Kolloquium "Elbeflut" beruhte auf der dogmatisch vertretenen und nicht hinterfragten Prämisse der Klimakatastrophen-Hypothese. Dieser möchte ich die nachstehenden Argumente entgegenhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Thesen zur Energiepolitik
1. Das Anthropische Prinzip, die Feinabstimmung des Kosmos, die Entstehung der genetische Information, die intelligenten Apparate der Lebewesen u.v.m. legen den Schluß nahe, dass die Schöpfung das Werk eines intelligenten Schöpfers ist, der auch das extrem unwahrscheinliche Klima der Erde steuert.
2. Klima ist der Mittelwert des Wetters über 30 Jahre. Mittelwerte kann man nicht schützen. Der Begriff "Klimaschutz" ist deshalb ohne Sinn.
3. Das Klima wird entscheidend durch die Sonnenaktivität beeinflußt, nicht durch den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre.
4. Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ist wesentlich von der Lufttemperatur abhängig.
5. Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ist nicht eine Funktion der Emissionen allein, sondern ein Gleichgewicht zwischen Emissionen und Absorptionen.
6. Die biologischen und geologischen Kohlendoxid-Emissionen sind wesentlich höher als die technischen.
7. Durch eine 40% Senkung der deutschen Kohlendioxidemission läßt sich die globale Kohlendioxidmenge jährlich um 0,0001% senken, wenn die Absorption konstant bleiben würden. Ein klimarelevanter Effekt ist nicht zu erwarten.
8. Windkraft- und Solaranlagen sind für Nordafrika und die Wüste Gobi geeignet. Die Energiequellen dieser Wüsten stehen uns jedoch nicht zur Verfügung, weil sie keine deutsche Kolonien sind.
9. Deutschland ist für Wind- und Solarenergienutzung kein geeigneter Standort. Die Kosten von Windkraft- und Solaranlagen lassen sich senken, aber nicht beliebig.
10. Die Energiepolitik der Bundesrepublik erfordert eine sozialistische Planwirtschaft, welche die Soziale Marktwirtschaft torpediert, die Basis unseres Wohlstandes.
11. Die Energiepolitik der Bundesregierung ist nicht generationengerecht. Sie führt zu Arbeitslosigkeit und extremen Schuldenlasten, die der kommenden Generation aufgebürdet wird.
12. Energiequelle der Zukunft ist die Kernenergie: Sicher, umweltfreundlich, kostengünstig bei ausreichend vorhandenen Ressourcen.


Dr. Hans Penner, Diplomchemiker – 76351 Linkenheim-Hochstetten
an Herrn Bundesminister Jürgen Trittin

Sehr geehrter Herr Trittin,
als Bundesbeamter bin ich gesetzlich verpflichtet, Schaden von unserer Republik abzuwenden, soweit mir dies möglich ist. Aus diesem Grund muß ich zu Ihren jüngsten Verlautbarungen (siehe unten) Stellung nehmen:

1. Die kontinuierliche Stromproduktion durch Kernkraftwerke ist kein Märchen. Abschaltungen sind nicht systembedingt, sondern die Folge nicht erforderlicher gesetzlicher Auflagen.

2. Strom kann, von Pumpspeicherwerken abgesehen, nicht auf Vorrat produziert werden. Überkapazitäten entstehen durch die überflüssigen Windkraftanlagen. Diese produzieren nur wenige Stunden am Tag Strom und können keine Kraftwerke ersetzen.

3. Die Bundesregierung hat kein Konzept für die Stromversorgung im Falle der Abschaltung von Kernkraftwerken. Ihre Aussage, die Abschaltung von Kernkraftwerken würde keine echten Probleme hervorrufen, ist falsch.

4. Überkapazitäten sind für eine Sicherung der kontinuierlichen Stromversorgung erforderlich. Deutschland hat keine ausreichenden Überkapazitäten, sondern muß Atomstrom aus dem Ausland importieren.

Ich betrachte Ihre Politik als ausgesprochen Deutschland-feindlich im Sinne Ihrer neomarxistischen Weltanschauung:

1. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu.

2. Die Unternehmenszusammenbrüche nehmen zu

3. Die Energiekosten nehmen zu.

4. Die exorbitante Staatsverschuldung nimmt zu.

5. Die soziale Ungerechtigkeit nimmt zu durch die Subventionierung der Windenergie.

6. Die Lebensqualität vieler Bürger nimmt durch die Windkraftanlagen ab.

7. Das Wirtschaftswachstum nimmt ab.

8. Das Interesse ausländischer Investoren nimmt ab.

9. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nimmt ab.

10. Die Soziale Marktwirtschaft wird durch Planwirtschaft ersetzt.

Eine gesunde Volkswirtschaft setzt Moral und Logik voraus. Beides vermisse ich bei der gegenwärtigen Bundesregierung. Es ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig, um Ihre Wiederwahl zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner
23.08.2003

Kopien an Energiefachleute und Bundestagsabgeordnete

Aussagen von Bundesumweltminister Trittin

»Nach Ansicht von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat die Hitzewelle die Anfälligkeit von Atommeilern gezeigt. >Das Ganze zerstört das Märchen von der 365 Tage rund um die Uhr zuverlässig verfügbaren Grundlast bei Atomkraftwerken<, sagte er der Süddeutschen Zeitung. Es zeige sich, dass das von den Betreibern oft benutzte Argument der Versorgungssicherheit eine Illusion sei. Die höheren Flusstemperaturen könnten auch ein Problem für die Betriebsgenehmigung sein. Die Modelle für die Kühlwasserentnahme basierten auf Höchsttemperaturen von 24 bis 30 Grad. Bislang seien die kritischen Temperaturen aber noch nicht überschritten, hieß es." (Süddeutsche Zeitung am 11.08.2003)

"Wir haben in Deutschland, in Europa muss man richtigerweise sagen, ein Verbundsystem, was solche Ausfälle besser kompensieren kann. Und richtig ist auch: Wir produzieren in Deutschland weit mehr Strom als wir verbrauchen, das heißt wir arbeiten nicht direkt an der Kante." (ARD 15.08.03)

"Er (Trittin) gehe davon aus, dass schon kurzfristig Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Wegen der Strom-Überkapazitäten, die die Leistung der am Netz befindlichen Atomkraftwerke weit überstiegen, könne man "unbeschränkt abschalten, ohne ein echtes Problem zu bekommen". (Umwelt-Magazin, Februar 1999)

"Zunächst müssen Überkapazitäten abgebaut, “die großen Potentiale für die Einsparung” erschlossen und erneuerbare Energien ausgebaut werden… "Nur wenn wir die atomaren Überkapazitäten abbauen, haben erneuerbare Energien und intelligente sowie effiziente Technologien am Markt eine Chance." (Sitzung des Deutschen Bundestages am 29. Juni 2000)

comment.gif (1022 bytes) Ob Herr Trittin das versteht?
Da fällt mir eine Passage bei Wilhelm Busch ein: "Der Ignorant scheut die Belehrung ..."

Guten Tag, Herr Dr. Penner,

Sch. lehnt es also ab, weiter mit "Laien" zu disputieren. Offensichtlich sind ihm "Fach-Kollegen"wie Mojib Lahtif lieber, der in einem Interview des Senders "onyx" (8.7.03) das Klima als Jahresmittelwert des Wettergeschehens definierte.
Da diskutiere ich doch lieber mit Laien. Gegenwärtig wird in der einschlägigen Wissenschaft sowie der Politik doch nur Wissen durch Glauben ersetzt.

Gruß
U. Löbert
Quelle: E-Mail vom 30.07.2003


Wen vertreten Volksvertreter?
(hier am Bsp. von WKA erläutert)

Petra Dahms, Sprecherin einer brandenburgischen BI, schrieb am 9. September 2003 an alle Bundestagsabgeordneten:


Sehr geehrter Bundestagsabgeordneter,

wir brauchen jede erdenkliche Hilfe und wir brauchen sie/Sie jetzt! Sie können helfen, denn wir können Sie nur wählen! Ich schreibe Ihnen aus Beiersdorf-Freudenberg, 35 km Luftlinie zur Hauptstadtmitte, aber ich schreibe Ihnen für bundesweit Tausende Windkraftgegner: AUCH AUS IHREM WAHLKREIS!

Das Beispiel Brandenburg: Hier sind 2700 neue Windenergieanlagen beantragt (MOZ vom 4.9.2003). Das würde eine großflächige Zerstörung der Landschaft bedeuten, die Verhinderung von Entwicklungsfähigkeit einer strukturschwachen Region allein durch (jetzt schon) erhöhte Strompreise, die Zerstörung von bereits vorhandenen touristischen Arbeitsplätzen. Doch man kann es sogar schon in der Zeitung lesen und im ARD sehen:
Windkraft spricht vor allem für ein gutes Geschäft: Man kann durch Subventionen direkter und indirekter Art viel Geld verdienen. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement spricht bereits von Abzocke (BILD 25.8.03). Selbst Landesminister Wolfgang Birthler, noch am 22.4.2003 per MOZ ein Windkraftbefürworter, würde jetzt am liebsten die Dinger wieder abreißen. Und Sie?

Bitte helfen Sie! Reden Sie darüber mit Ihren Kollegen. Informieren Sie sich: Darüber, wie sogenannte Windkraftinvestoren Steuergelder in ihre Taschen wirtschaften, wie durch erhöhte Strompreise jedem einzelnen Stromkunden in die Tasche gegriffen wird. Das muss geändert werden. Vor allem, wo unser Staat an jeder anderen Stelle sparen muss: Warum nicht auch hier?

Wir hoffen auf Sie.
Liebste Grüsse aus Beiersdorf von
Petra Dahms


MdB Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) antwortete umgehend – am selben Tag:

Sehr geehrte Frau Dahms,

offenbar sitzen Sie gezielten Desinformationen von Gegnern und Konkurrenten der erneuerbaren Energien auf. Auch die Darstellungen des Bundeswirtschaftsministers über die angebliche Übersubventionierung und Abzocke der Windkraft sind sachlich falsch. Sie können sachlich ausgewogenere Informationen zum Beispiel auf der Internetseite der Deutschen Energieagentur finden: www.deutsche-energieagentur.de.

Auf ein paar aktuelle Angriffe gegen Windkraft und eine umwelt- und klimaschonendere Energieerzeugung möchte ich kurz hinweisen:

Erstens ist bereits jetzt Gesetz, dass die Förderung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien degressiv, d. h. stufenweise nach unten, abgebaut wird. Dies sieht auch der Überarbeitungsentwurf des Bundesumweltministers für das Erneuerbare-Energien-Gesetz vor - das übrigens inzwischen von zahlreichen Ländern in der Welt zum Vorbild für eigene Programme genommen wird.

Zweitens ist die staatliche Förderung für die Entwicklung der erneuerbaren Energieträger als einem der zukünftigen Standbeine einer zukünftigen Energiewirtschaft und Versorgung verglichen mit den ausgegebenen Steuermitteln für Steinkohle oder Atomkraft minimalst. Die Subventionierung von Steinkohle und Atomkraft aber erwähnen Sie nicht. Warum?

Drittens arbeiten inzwischen im Bereich der erneuerbaren Energien mehr Menschen in Deutschland als in der ganzen Atomwirtschaft und auch mehr als im Steinkohlebergbau. Und das weitere Arbeitskräftepotenzial wird von etlichen Wirtschaftsinstituten auf mehrere Hunderttausend neuer Arbeitsplätze geschätzt. Deutschland hat bei Windkraft und anderen erneuerbaren Energietechnologien international einen Konkurrenzvorsprung für einen Markt mit enormem Wachstumspotenzial in der ganzen Welt. Zum Beispiel haben deutsche Firmen die Planung und den Bau großer Windparks in den USA und in China als Auftrag bekommen jeweils mit einem Volumen von über 1 Mrd. Euro.

Viertens: Die erneuerbaren Energien sind dezentraler und arbeitsplatzintensiver. Warum die Großkonzerne der Elektrizitätswirtschaft und ihre Lobbys im und ums Parlament herum wie zur Zeit wieder die Konkurrenz für ihre Großkraftwerke mit Negativkampagnen ver- oder behindern wollen, können Sie sich also leicht ausrechnen.

Deshalb Fünftens: Nicht eine aus verschiedeneren Energieträgern und dezentraleren Anlagen zusammengesetzte Energiewirtschaft kommt den Stromkunden teurer sondern monopolartige Preisgestaltungsmacht der Großkraftwerkbesitzer, sollte die zukünftige Energieproduktion weiterhin fast ausschließlich über Großkraftwerke in der Hand der Stromkonzerne laufen.

Sechstens: Ihr Argument, dass der Bau weiterer Windkraftanlagen die regionale Wirtschaftsentwicklung kaputt mache, erscheint wenig fundiert. Es entstehen neue Arbeitsplätze bzw. werden vor Ort gehalten, wenn diese Anlagen bei Ihnen in der Region Strom produzieren und dort gewartet und repariert werden müssen; wenn Bauern vor Ort eine neue Einnahmequelle erhalten, ebenfalls. Dann müßte schon der ganze Tourismus in Ihrer Region zusammenbrechen, um das auszugleichen. Das erscheint aber sehr fragwürdig, denn es gibt bereits zahlreiche Regionen in Deutschland mit größeren Windparks - z. B. in Norddeutschland - und dort ist der Tourismus nicht weggebrochen. Warum also sollte es bei Ihnen passieren. Vielleicht dann doch eher aufgrund von eigenproduzierten Schreckensdarstellungen?! Dass bei der Standortsuche auch landschaftsplanerische Gesichtspunkte gewahrt werden müssen, ist ebenfalls Gesetzeslage. Die Ausführung haben die zuständigen kommunalen Behörden zu bestimmen. Wenn Sie mit bestimmten Standortvorschlägen nicht einverstanden sind, so müssen Sie sich an die zuständigen Genehmigungsbehörden vor Ort wenden.

Siebtens: Wer die Risiken der Atomwirtschaft nicht sich und den zukünftigen Generationen antun will und wer die Klimaveränderungen mit ihren Folgeschäden soweit menschenmöglich begrenzen will, wird eine umweltschonendere Energietechnologiebasis entwickeln und einsetzen müssen - hierzulande und weltweit. Ohne erneuerbare Energieträger ist dies nicht möglich.

Mit freundlichem Gruß,

Marcus R. Becher
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Büro Fritz Kuhn, MdB

Herr Becher/Kuhn wird nicht allein gelassen in seiner Weitsicht:

Sehr geehrter Herr Becher,

gestern reagierte ich auf Ihr Schreiben an die Windkraftgegnerin Petra Dahms mit demselben Satz, den Sie ihr gleich zu Beginn Ihrer langen Sieben-Punkte-Darstellung, sprich Rechtfertigung der Energiepolitik von B’90/Grüne, vorgeworfen – zutreffender an den Kopf geworfen haben: „Offenbar sitzen Sie gezielten Desinformationen auf.“ Allerdings nannte ich einen anderen Täterkreis als Sie, andere Verantwortliche für die Unwahrheiten und Lügen, die fester Bestandteil in der Diskussion um die „erneuerbaren“ Energien geworden sind (siehe Anlage „Prof.Hartmann.doc“).

Angesichts der Tatsache, dass wir an zwei verschiedenen Ufern stehen, halte ich es für müßig, auf Ihre Sieben-Punkte-Rechtfertigung, noch mehr Windturbinen aufzustellen, einzugehen. Wichtiger erscheint es mir, auf den Punkt zu bringen, was Ihrer umfangreichen Klageschrift gegen die „Großkraftwerkbesitzer“ und deren „monopolartige Preisgestaltungsmacht“ zwischen den Zeilen zu entnehmen ist.

Als „Wissenschaftlicher Mitarbeiter“ im „Büro Fritz Kuhn, MdB“ beschreiben Sie das „grüne Prinzip“ in der Energieversorgung so, dass man meinen könnte, die ‚Grüne Alternative Liste’ hätte die Rezeption der „Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus“, kurz „Stamokap“, noch längst nicht ad acta gelegt. Sie scheinen in den in die Landschaft gestellten Windmonstern, in den „riesigen Betonfingern“, wie Jürgen Busche in einem Leitartikel der Frankenpost Ihre Wind„kraft“anlagen nannte, Friedensraketen oder Kirchen zu sehen..., obwohl das in groteskem Widerspruch zum wissenschaftlichen Anspruch Ihrer Partei steht. Sehr geehrter Herr Becher, warum scheuen Sie sich eigentlich, frank und frei einzugestehen, dass Sie „Religionswissenschaftlicher Mitarbeiter“ von Fritz Kuhn und Grünpeace sind?

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Schmidt, 29308 Winsen/Aller
11.09.2003

comment.gif (1022 bytes) Ob Frau Dahms nun geläurtert ist? Ich hoffe, nicht.
Da fällt mir wieder mal der alte Spruch ein:
Der Staubsauger-Vertreter verkauft Staubsauger,
der Teppich-Vertreter verkauft Teppiche,
der Volksvertreter ...

Professoren & Laien
(31.07.2003)

Verehrte Runde,

ganz am Anfang darf ich wohl anmerken, dass es nicht nur "gute" Professoren gibt sondern auch Leute mit "Minderleistung" Die Berufung zum "Professor" trifft ja neben Kapazitäten auch schon mal Leute wie Musiker und Filmstars oder Firmenleute die der Uni viel spenden usw. usf. oder schlicht das richtige Parteibuch haben. Kurzum kann ich problemlos einige Professoren nennen, die weder geistig noch intellektmäßig besonders auffallen. Diesen oben wiederholten Satz von Herrn Prof. Schönwiese bitte ich also nicht allzu ernst zu nehmen.

Professor Schönwiese will nicht mehr mit "Laien" dikutieren, die ihn "nerven" doch dikutiert er trotzdem einmal gern mit "Laien" die ihm im Thema zustimmen (siehe Hamburg u.a.) zu anderen besonders gern mit "Laien" die ihm die geldlichen Forschungsmittel bewilligen - sprich Politiker.

Letztere Sorte "Laien" (also Politiker) bestimmt letztendlich die Mittel und was die "Wissenschaft" möglichst dafür im Idealfall beiliefern möge. Im Moment ist "Klima" sozusagen "in". Vorher war das mal "Soziales, Frauenpolitik, Atomkraft" usw. was bevorzugt geforscht wurde und geldlich gefördert. Die Zeiten und Themen wandeln sich bekanntlich. Angebot (Geldmittel) beschafft Nachfrage.

Das PROBLEM ist, die Damen und Herren Wissenschaftler haben weltweit so unterschiedliche Meinungen und "Forschungsergebnisse", dass der "Laie" das gar nicht mehr nachvollziehen kann. Doch gemäß der Binsenweisheit, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, gibt es nur begrenzt wissenschaftlichen Streit
untereinander. Hier sind halt eben die "Laien" mal die "rücksichtslosen Krähen" die nachfragen und nachhaken und die Unstimmigkeiten der "Fachleute" blosslegen - und daher bei Prof. Schönwiese verständlicherweise unbeliebt.

Man sollte nicht verkennen, wie praktisch und gut verwendbar auch "Forschungsergebnisse" scheinbar umgekehrter Meinungsrichtung sind. Z.B. Mojib Latif, man mag von ihm halten was man will aber er hat einen sehr guten Satz an die Presse (u.a. FAZ,FNP) gegeben in einer Erklärung. Gemäß Latif wird sich das Klima "ändern" usw. egal was man jetzt für "Klimaschutzmaßnahmen auch beschließen und durchziehen möge. Das "Klima" sei schwerfällig in der Reaktion. Er sagte damit also quasi, dass sämtliche derzeitigen Anstrengungen, das Klima zu beeinflussen, zwecklos und unwirksam seien! Diese gedruckten Artikel habe ich mir gut aufgehoben. BRAVO Herr Latif ! :o)

Das deckt sich als Fazit aber inhaltlich mit den genau entgegengesetzten Meinungsrichtungen und Forschungen der "Klimakatastrophenkritiker und -leugner"

Ich selbst bin also soweit, meinerseits Latif zu zitieren, wenn ich Politiker anpreche. Wozu bitteschön Klimamaßnahmen, wozu Kyoto, wozu Geld verbraten? Wozu das, wenn sowohl die Kritiker als auch "Klimaveränderungslehrenapostel" wie Mojib Latif dasselbe als Ergebnis vorhersagen, nämlich Klimamaßnahmen seien letztendlich wirkungslos???

Was sagt eigentlich Herr Professor Schönwiese dazu?

Mit freundlichen Grüßen
Werner Eisenkopf, Runkel - ("LAIE" !!!)
Autor der Bundesweiten Datenbank Windradunfälle
http://members.aol.com/fswemedien/ZZUnfalldatei.htm


VDI Nachrichten - das Papier nicht wert?

Nachdem einige deutsche Tageszeitungen schon die Werbetrommel für Rifkins Buch mit seinen Wasserstoff-Schimären gerührt haben, hat er sich offensichtlich eine solche Narrenfreiheit "erarbeitet", dass er sogar offene Ohren in den VDI nachrichten findet. Anscheinend lebt Herr Rifkin in einer anderen Welt! Er konstruiert und propagiert eine globale Wasserstoffwirtschaft, deren Fundamente nichts als leere Worte sind. Dazu nur wenige Beispiele:

1. "Furchteinflößend" ist seine Vision, wonach das Erdöl nur "noch etwa vierzig Jahre lang verfügbar und billig bleiben würde." Das tut es schon mindestens achtig Jahre! Weil das in der Vergangenheit nicht ausreichte, die Welt zu erschrecken, setzt er noch eins drauf und prophezeit dem Leser eine Ölkrise "schon am Ende dieses Jahrzehnts" und kurz darauf auch noch eine Erdgaskrise. (Was wird nur Herr Trittin dazu sagen, der ja die deutschen Kernkraftwerke außer durch Wind- auch durch Erdgaskraftwerke ersetzen will?)

2. Naturwissenschaftlich wahrhaft revolutionär ist seine Erkenntnis: "Wasserstoff wird niemals versiegen." Müsste man ihn vielleicht darüber aufklären, dass auch Kohlenstoff niemals "versiegen" wird? Eine Ausnahme könnte Uran darstellen - aber das wird sicher für Herrn Rifkin nur schwer zu verstehen sein.

3. Hoffnungsvoll seine Feststellung: "Die wesentliche Frage betrifft die Kosten." - Jede Hoffnung wurde aber blitzschnell enttäuscht: Er meint, dass Wind, Wasserkraft und Biomasse "in vielen Regionen der Welt ... bereits konkurrenzfähig seien", um Elektrizität für die Wasserelektrolyse bereitzustellen (nicht ganz so optimistisch ist er bei Photovoltaik und Geothermie). Unbeantwortet bliebe sicher eine Frage nach den Regionen, wo die von ihm genannten Energien schon wettbewerbsfähig zur Energieversorgung beitragen. Völlig unter den Tisch fallen bei ihm aber ökonomische Überlegungen darüber, wie teuer die Wasserstoffinfrastruktur, bestehend aus Elektrolyse, Speicherung und Transport sowie Brennstoffzellen, sein dürfte. Allein der Wirkungsgrad einer solchen Umwandlungskette dürfte weit unter 50 Prozent liegen! Die immensen Investitionskosten für die Anlagentechnik (die durchaus noch nicht technisch zuverlässig, also "kommerziell", zur Verfügung steht) kann man bisher nur erahnen. Aber dem Leser werden "Nullkosten" suggeriert!

4. Sieht man von seiner Lieblingsidee vom Auto als "Kraftwerk auf Rädern" ab, so muss es doch verwundern, dass er so schamlos ist, eine solche immens teure, technisch unausgereifte und unzuverlässige Technik der "Weltbevölkerung" anzubieten und als das Heil für die (nahe) Zukunft der Menschheit auszugeben: Er will "Millionen von Menschen aus der Armut führen" - wohlgemerkt: mit einer auf absehbare Zeit unbezahlbar teuren Technik!

Sehr traurig macht es mich, dass unsere Ingenieurzeitung Platz für deraritige Visionen - nein: Spinnereien! - übrig hat! Schade ums Papier!

Mit freundlichen, aber wenig hoffnungsvollen Grüßen

Dr. Dietmar Ufer VDI-GET
Grünewaldstraße 1
04103 Leipzig
E-Mail vom 19.09.2003


Die Klimaschutzstrategie des BMU:
Zu viel Visionen und zu wenig Mathematik!

Dr. Knut Kübler
Bonn, Juli 2003 

1.      Politische Vorgaben

 Der BMU hat als Beitrag zu der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung seine Überlegungen zur künftigen Energiepolitik Deutschlands vorgelegt (Eckpunktepapier „Neue Ener­gieversorgungsstrukturen unter Einbeziehung der Erneuerbaren Energien“, Juli 2003).Das wesentliche Kennzeichen des BMU-Ansatzes sind quantitative Ziele für die künftige Entwicklung der Energiemärkte in Deutschland. 

Die wichtigsten BMU-Vorgaben für das Jahr 2020 sind:

  • Reduktion der Treibhausgase um 40 % gegenüber 1990 (was über einen so langen Zeitraum einer Reduktionsforderung für die energiebedingten CO2-Emissionen in gleicher Höhe entspricht).

  • Eine Verdopplung der Energieproduktivität gegenüber 1990 (was einer Halbierung des spezifischen Primärenergieverbrauchs gleichzusetzen ist).

  • Ein Auslaufen der Kernenergie.

  • Ein Beitrag der erneuerbaren Energien zur Primärenergiebedarfsdeckung von 10 % (was bedeutet, dass 90 % des Energiebedarfs durch fossile Energieträger zu decken ist).

Damit hat der BMU praktisch – wie in einer Planwirtschaft, die wir eigentlich schon über­wunden glaubten – Niveau und Struktur des Primärenergieverbrauchs für das Jahr 2020 vorgegeben und gleichzeitig - vermutlich, ohne sich darüber im Klaren zu sein - enge Grenzen für das künftige wirtschaftliche Wachstum in Deutschland gesetzt. Kann man das belegen? Ja, man muss sich nur auf eine einfache mathematische Übung einlassen.

 

2.      Analyserahmen

Energiepolitische Strategien lassen sich an Hand der sog. „Goldenen Gleichung“ bewerten. Die „Goldene Gleichung“ erklärt definitorisch die Höhe der energiebedingten CO2-Emis­sionen (CO2) aus der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Kohlenstoffintensität (CO2/PEV), des spezifischen Primärenergieverbrauchs (PEV/BIP) und des realen Brutto­inlandsprodukts (BIP).

CO2 = CO2/PEV * PEV/BIP * BIP.

 Dazu einige nähere Erläuterungen:

·     Die gesamtwirtschaftliche Kohlenstoffintensität gibt an, wie viel CO2-Emissionen bei der Nutzung einer Primärenergieeinheit entstehen. Der Wert kann günstigstenfalls bei 0 lie­gen. Das ist dann der Fall, wenn der gesamte Primärenergiebedarf durch CO2-freie Ener­gieträger, Erneuerbare oder Kernenergie, gedeckt wird. Im ungünstigsten Fall liegt der Wert bei 111 g CO2/MJ. In diesem Fall wird der Primärenergiebedarf nur durch den kohlenstoffreichsten Energieträger, die Braunkohle, gedeckt. In Deutschland betrug die Kohlenstoffintensität in 2000 rd. 57,7 g CO2/MJ und spiegelt damit die in diesem Jahr eingesetzte Mischung von kohlenstoffreichen (Braunkohle, Steinkohle), kohlenstoff­ärmeren (Öl, Gas) und kohlenstofffreien Energieträgern (Kernenergie und erneuerbare Energie) wider.

·      Der spezifische Energieverbrauch gibt an, wie viel Primärenergie benötigt wird, um eine Einheit Bruttoinlandsprodukt herzustellen. Im Jahr 1990 lag der spezifische Energiever­brauch in Deutschland bei rd. 9, im Jahr 2000 bei rd. 7,3 GJ/1000 € BIP (Preisbasis 95).

3.      Die „Welt in 2020“ nach den Vorstellungen des BMU 

Die Vorgaben des BMU lassen sich in die „Goldene Gleichung“ übertragen und auf ihre Konsequenzen prüfen. Bei einem Schritt weisen Vorgehen ergibt sich folgendes:

·        Die energiebedingten CO2-Emissionen des Jahres 1990 werden in Deutschland auf 984 Mio. t geschätzt. Der BMU strebt an, die CO2-Emissionen in 2020 auf 591 Mio. t zu begrenzen (60 % von 984 Mio. t).

·        Der spezifische Energieverbrauch des Jahrs 1990 lag bei 8,95 GJ/1000 € BIP (95). Der BMU strebt für 2020 einen Wert von 4,48 GJ/1000 € BIP (95) an.

·        Die Kohlenstoffintensität des Jahres 2020 wird durch den Energiemix des Jahres 2020 festgelegt. Hier lassen die Vorgaben des BMU gewisse Spielräume zu. Man kann jedoch einen Mindestwert angeben, der sich ergibt, wenn man rein hypothetisch (und ohne jeden Bezug zur Realität!) annimmt, dass der Primärenergieverbrauch des Jahres 2020 zu 10 % durch erneuerbare Energien und zu 90 % durch das CO2-arme Erdgas gedeckt wird. In diesem, für den Klimaschutz günstigsten Wert, liegt die Kohlenstoffintensität bei 50,4 g CO2/MJ.

Hinweis: Bei Berechnungen sind die folgenden Emissionsfaktoren zugrunde zu legen (in g CO2/MJ): Braunkohle 111, Steinkohle 98, Öl 80, Erdgas 56 (Quelle: UBA). 

Setzt man diese Werte in die „Goldene Gleichung“ ein und arrangiert die Gleichung neu, kann man das im Jahr 2020 unter den Vorgaben des BMU maximal mögliche Sozialpro­dukt in Deutschland berechnen. Das Ergebnis: 2.618 Mrd. € (95). Das BIP (95) in 2000 lag bei 1.967 Mrd. €. Die Vorgaben des BMU ermöglichen also von 2000 bis 2020 ein maximal mögliches Wachstum von 1,4 % p. a. (und dies auch nur unter der wirklichkeitsfremden An­nahme, dass in Deutschland der Energieverbrauch nur durch erneuerbare Energien und Erd­gas gedeckt wird)! Geht man von einer realitätsnäheren, aber noch keineswegs realistischen Variante des künftigen Energiemixes in 2020 aus, die auch die Verbrennung von Kohle ein­schließt (Gas 50 %, Öl 30 %, Steinkohle 5 %, Braunkohle 5 %, erneuerbare 10 % und Kern­energie 0 %) sinkt die mögliche Wachstumsrate sogar auf 0,4 % p. a.. Eine noch weitere Verschiebung der Anteile von Gas in Richtung Öl und Kohle würde Stagnation oder sogar absoluten Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität bedeuten. 

4.      Fazit

Der BMU hat durch die Quantifizierung seiner energiepolitischen Zielsetzungen die gesamt­wirtschaftlichen Konsequenzen seiner Klimaschutzpolitik offenbart. Jetzt ist es amtlich und liegt schwarz auf weiß vor: Die Klimaschutzpolitik des BMU begrenzt durch eine Ver­knappung des Energieangebots das wirtschaftliche Wachstum in Deutschland und lässt keine Hoffnung für einen langfristigen Abbau der Arbeitslosigkeit zu (ein Abbau der Arbeitslosigkeit wäre erst bei einem gesamtwirtschaft­lichen Wachstum von deutlich über 2 % p. a. zu erwarten).

 

Quelle: Dr.-Ing. Ernst G. Hencke via E-Mail, 09.10.2003


Aktueller und fiktiver Zukunftsmix der Stromerzeugung

Neben marktbedingten Volatilitäten bei der Strompreisbildung im liberalisierten Strommarkt ergeben
sich die wesentlichen Preisänderungserwartungen auf Grund energiepolitischer Vorgaben wie z.B.
Auslauf der Kernenergienutzung, wenn sie denn tatsächlich kommen sollte, verstärkte Nutzung regenerativer
Quellen als notwendige Folge und Zurückfahren der inländischen Steinkohlenutzung.
Der Übergang unseres derzeitigen ausgewogenen Erzeugungsmixes zu einem technisch denkbaren,
visionären Zukunftsmix gemäß den aktuellen energiepolitischen Erwartungen ist in Bild 47 dargestellt.
Die Konsequenz wäre für den stationären Zustand eine Steigerung der Stromerzeugungskosten von
derzeit rd. 15 Mrd. Euro auf 45 Mrd. Euro.

wpeF.jpg (65422 bytes)

Bild 43. Aktueller und fiktiver Zukunftsmix der Stromerzeugung.

Quelle: aus
Energiewirtschaftliche Bedeutung der Windenergie im liberalisierten Strommarkt
Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt
RWE Rhein-Ruhr AG, Geschäftskunden Düren
Fachhochschule Aachen
Vortrag in Konzen am 2. Oktober 2003, 16 Uhr


OEKO ALAAAF!!!! Die Narren sind los!

Auf dieser Seite:

Wissenschaft ist
Erkenntnis des
Wirklichen
zu zweckvollem
Handeln

Adolf von Harnack

FDP-Papier 15/2760:
"Selbst wenn
Deutschland
den CO2-Ausstoß
um 100 Prozent
senken würde,
wäre es
für das Weltklima
irrelevant."

Mojib Latif

"Der Bürger
der resigniert,
muss mit dem leben,
was man ihm diktiert."

G.Heinemann
ehem. Bundespräsident


Vorwort zu Teil II

Als ich die Seite "Neues vom Öko-Narrenhaus" begann, dachte ich nicht, dass es so rasch erforderlich wird, Teil II zu beginnen. Aber da der Narretei offensichtlich keinerlei Grenzen gesetzt sind und weil es gottseidank Leute gibt, die des Kaisers neue Kleider nicht mit bewundern, sondern auf dessen nackten Bauch zeigen, wächst das Informationsangebot beständig an. Ich danke allen Freunden, Kollegen, Mit- und Vordenkern für bisherige und für die zukünftigen Beiträge. Auch wenn die Welt dadurch nicht verändert wird - ein kleiner Beitrag gegen die dt. Volksverblödung ist es allemal. (DIMaGB, 11.2003)


Liebe Mit- und Widerstreiter,

einen mir zugegangenen Hinweis auf einen unter http://www.multi-science.co.uk/mcintyre_02.pdf  (dead link, 29.01.2005) auffindbaren Artikel:"Corrections to the Mann et al. (1998) Proxy Data Base and Northern Hemispheric Average Temperature Series" mit recht interessanten Ergebnissen bezüglich der klimatischen Entwicklung ab 1300 möchte ich hiermit nur weitergeben.

Mit freundlichem Gruß
Heinz Thieme
E-Mail vom 31.10.2003


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

vielleicht haben nicht alle von Ihnen den Artikel über die Gletscher in den Alpen (FAZ vom 22.10.03)gelesen. Ich gebe ihn hiermit auszugsweise zur Kenntnis:

"Die Gletscher in den Alpen sind auf dem Rückzug. Nach den Berechnungen der Wissenschaftler, die sich mit dem Phänomen befassen, werden zum Ende unseres Jahrhunderts die Gletscher in den Ostalpen verschwunden sein. In der Schweiz wird ein Verlust von drei Vierteln aller Gletscher bis zum Jahr 2100 erwartet. Das sind Folgen der steigenden Temperaturen, insbesondere die zunehmende Zahl der „Tropentage" in den Sommern. So nennen die Meteorologen Tage mit über 30°C. Der normale Sommer hat etwa 7 davon, in 2003 waren es 30." Bis hier werden alle Öko-Ideologen sicher gejubelt haben, weil sie ihre Ideologie bestätigt glaubten. Aber die FAZ berichtet abschließend folgendes: "Eine solche Entwicklung gab es jedoch schon einmal. Untersuchungen ergaben, dass der Ort in 3200 Meter Höhe, an dem „Ötzi" vor 5300 Jahren zu Tode kam, zu seiner Zeit weitgehend schnee- und eisfrei gewesen sein muß. „Ötzi" würde sich also über die schrumpfenden Gletscher kaum wundern."

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Pillath
E-Mail vom 26.10.2003


Wie man Modelle aufstellt

Statistische Nachweise über die kausalen Zusammenhänge

Natürlich geht das CO2 als Hauptauslöser für Klimaveränderungen in die Klimamodelle ein. Zu erkennen an den IPCC-Szenarien, die primär von steigenden CO2-Emissionen und damit von erhöhten CO2-Gehalten der Atmosphätre ausgehen. Die Folge ist die mit Modellen "bewiesene" globale Erwärmung. Wissenschaftliche Grundlage nach IPCC: Das "Axiom" anthropogener Treibhauseffekt. (Was sonst?)
Quellen: Sicher gibt es eine große Zahl. Mit liegt ein Aufsatz von U. Cubasch, B. D. Santer und G. C. Hegerl "Klimamodelle - wo stehen wir?" aus den Physikalischen Blättern 51 (1995) Nr. 4, S. 269 - 276 vor.

Dort heißt es beispielsweise:

"In den letzten fünf Jahren sind eine Vielzahl von Veröffentlichungen geschrieben worden, die sich mit dem Nachweis der durch Treibhausgase induzierten Klimaänderung in den Beobachtungsdaten beschäftigen. Man fängt oft bei dem Treibhaussignal an, das ein Modell vorhersagt, und versucht dann, dieses Signal in den Beobachtungen der Temperatur oder in Aufzeichnungen der Temperaturänderung in der unteren Stratosphäre und Troposphäre wiederzufinden."

oder:

"In einem typischen transienten Klimaexperiment wird einem global gekoppelten Ozean-Atmosphären-Modell eine Änderung der Treibhausgas-Konzentration vorgeschrieben gemäß einem Szenarium, wie sich z. B. das CO2 und andere anthropogene Treibhausgase in der Zukunft entwickeln werden, und das Modell für längere Zeit integriert, typischerweise für 50 bis 100 Jahre."

oder:

"Die Szenarien, die in diesen Versuchen verwendet werden, reichen von einem einfachen linearen CO2-Anstieg zu den Szenarien, die von dem Intergovernmental Panel of Climate Change (IPCC) entwickelt wurden, und die von einem Spektrum von optimistischen bis pessimistischen Annahmen über die Entwicklung des Weltenergiebedarfs und damit der Treibhausgas-Emissionen ausgehen. Diese transienten Experimente eröffnen zusätzlich Möglichkeiten, den Treibhauseffekt statistisch nachzuweisen."

An dieser Stelle muss ich unterbrechen:
Seit langem ist erwiesen, dass die Kinder vom Storch gebracht werden (Parallele: Anthropogene Klimaaufheizung durch Treibhausgase). Demnach ist die Geburtenrate eines Landes um so höher, je mehr Storchennester in dem betreffenden Land existieren. Weil in der (alten) Bundesrepublik deutlich weniger Storchennester als in der DDR existierten, war auch die Geburtenrate in in der DDR deutlich höher als in Westdeutschland. Immerhin stehen 80 Prozent der 4.400 gesamtdeutschen Storchennester in Ostdeutschland (Leipziger Volkszeitung vom 5. November 2003). Nach der Vereinigung sank die flächen bezogene Storchennest-Durchschnittszahl durch den Wegfall der Grenze auf einen gesamtdeutschen Durchschnitt (der selbstverständlich deutlich niedriger liegt als der DDR-Durchschnitt). Folge: Die Geburtenrate in Ostdeutschland sank nach dem Mauerfall in ungeahnte Tiefen.

Ist das kein statistischer Nachweis über die kausalen Zusammenhänge zwischen Geburtenrate und Bestand an Storchennestern? Er ist überzeugend!!!

Was lehrt uns das: Wir müssen in Deutschland unbedingt für mehr Storchennester sorgen, um die Alterpyramide mit allen daraus resultierenden sozialen Folgen ("Rentner-Halde" usw.) wieder in Ordnung zu bringen. (Parallele: Wir brauchen Windenergieanlagen, Zertifikathandel und ähnliche wissenschaftlich begründete Großtaten, um das Klima zu retten!)

Womit ich beim Zertifikathandel wäre: Ich glaube, dass er kommen wird. Die Wirtschaft hat sich an anfänglichem Sträuben dem Brüsseler Diktat gebeugt (sogar der Kanzler hat sich Brüssel - und Trittin - gebeugt) und findet sich damit ab. Keiner weiß zwar, wie es funktionieren soll (allein schon die deutsche Energiestatistik ist ein Graus!), aber überall wird intern gebastelt, um vielleicht doch paar Cent aus dem Luft-Handel herauszuschlagen. ("Als wir das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten wir unsere Anstrengungen") Es ist derselbe Opportunismus, wie der beim Ausstieg aus der Kernenergie! Bezahlen werden es auf jeden Fall immer die Anderen!

Dietmar Ufer, via E-Mail 06.11.2003

... die bisher vorgetragene Aussage der Klimamodellierer ist, dass bei Erhöhung des CO2-Anteils ein Anstieg der Temperaturen folgt. Unklar ist in diesen Aussagen, weshalb eine Vermehrung des CO2 zu höheren Temperaturen führt.

Es ist offenbar so, und hierfür suche ich eben die zitierfähige Quelle, dass Rechenprämisse ist: Bei Verdopplung des CO2-Gehaltes steigt die Temperatur um X Grad. Meines Wissens rechnen nicht die Modelle eine Temperaturerhöhung aus, diese ist vielmehr direkt als Vorgabe für die Modellierung enthalten, also Randbedingung der Modellierungen, woraus sich eine solche Temperaturerhöhung dann zwangsläufig, und zwar nicht auf Grund von Änderungen der angeblich modellierten physikalischen Prozesse, ergibt.

In diesem Sinne ist die Behauptung, die Modellierungen hätten die (als zu erwarten behauptete) Erwärmung ergeben, eine komplette Verschleierung der tatsächlichen Taktik. Man behauptet etwas (ohne den geringsten Nachweis dafür zu erbringen, dass die Behauptung physikalisch logisch und begründet ist) und rechnet dann (Hokuspokuswerk, das nicht nachvollziehbar dargestellt wird). Das Ergebnis, nämlich die ursprüngliche Behauptung, wird dann als Ergebnis der Berechnungen vorgestellt, was es jedoch nicht ist. Es handelt sich beim Ergebnis nur wieder um die ursprüngliche Behauptung.

Heinz Thieme, via E-Mail 06.11.2003

~~~~~~~~~~~~~

... genau diese hervorragende Taktik des Beweises in sich selbst (Bsp:: 3 x 3 = 8 denn 8 / 3 = 3 q.e.d. und dann noch etwas getarnt durch Differenzieren und Integrieren usw. usf. aber bitte mit Diplom) wird in der Baubranche beim U-Wert angewendet.

Man rechnet mit Unmengen von Werten und auf 2 Nachkommastellen genau - und man akzeptiert Abweichungen tatsächlicher Verbräuche von den berechneten in Größenordnung von 40%. Das ist an Praxisferne kaum zu überbieten, ist aber in Gesetze und Normen gekleidet (wie der nackte Kaiser).

Egal, was die Praxis mit Messungen bringt: es wird zugrunde gelegt, was berechnet wurde - egal wie falsch die Methoden sind. Was wird denn aus dem Kaiser, wenn alle mit bekommen, dass seine Kleider nicht da sind ? Der Kaiser darf nicht als Nackter bloß gestellt werden!

Wie erstellt man ein Modell?

1. nenne mir das gewünschte Ergebnis
2. bestimme ich Input und Output
3. bastele ich die Rechenwege so, dass der gewünschte Output kommt
    die Randbedingungen bleiben streng geheim und
    je komplexer der abzubildende Vorgang - desto weniger Variablen
4. funktioniert 3. nicht gleich zufrieden stellend (Putput), wird herumgefriemelt,
    bis die Ergebnisse wieder halbwegs passen
5. reicht 4. immer noch nicht, führt man Unschärfe-Begriffe und kühne Definitionen ein
6. zu guter letzt müssen ein paar Professoren herhalten,
    dann stimmt´ s schon irgendwie, zur Not tun´ s ein paar "Wissenschaftler"
7. berauscht man sich am (erwarteten) Ergebnis, wobei das am besten
    im hocherlauchten Kreise von intergovernmental panels geht
8. wiederholt man die Interpretationen so lange, bis die meisten daran glauben

M. Bumann, via E-Mail 06.11.2003


Nach der Klimakonferenz Mitte Oktober in Moskau
ist das Kioto-Protokoll aus guten Gründen tot.

Die Klimakonferenz in Moskau hat dem Kioto-Protokoll den Todesstoß versetzt. US Präsident Bush hatte die Ratifizierung des Protokolls abgelehnt, weil die wissenschaftlichen Grundlagen des Protokolls „fatal fehlerhaft“, der russische, weil sie „wissenschaftlich fehlerhaft“ seien. Weniger deutlich hatte Australien Vorbehalte dagegen vorgetragen und Kanadas neu gewählter Premierminister, Paul Martin, die übereilte Ratifizierung kritisiert. Ohne die Ratifizierung durch Nationen, die 55 % der des anthropogenen CO2 Eintrags in die Atmosphäre repräsentieren, kann das Protokoll zur Kontrolle des Einsatzes fossiler Energieträger nicht in Kraft treten.

Die Umweltminister Englands, Frankreichs und der Bundesrepublik haben in einer gemeinsamen Erklärung vom 24.10.03 noch einmal beteuert „Die Gemeinschaft der Wissenschaftler hat überzeugende Hinweise gesammelt, dass der größte Teil der in den letzten 50 Jahren beobachteten Erwärmung auf menschliche Aktivitäten zurückgeht“. Doch wie steht es um die „Überzeugungskraft“ dieser Hinweise wirklich?

Auf der Pressekonferenz am 3. Oktober in Moskau bedauerte der Sonderberater Präsident Putins, Alexander Illarionow, dass die Klimafrage über Gebühr politisiert und emotionalisiert worden sei, ohne die wissenschaftlich strittige Fragen zu klären. „Diese Fragen, betonte Illarionow, wurden nicht erst gestern gestellt. Sie stehen seit mindestens 20 Jahren auf allen Konferenzen etc, die sich mit Fragen der Klimaerwärmung befaßt haben, an“. dass dem so ist, mußte sogar Professor Bert Bollin vom zuständigen Weltgremium IPCC zugeben.

1. Illarionow verwies darauf, dass in der erkennbaren Klimageschichte weit stärkere und abruptere Klimaschwankungen aufgetreten seien, ohne dass eine Beeinflussung durch CO2 zu erkennen ist. Insbesondere sie Klimaerwärmung von 1900 bis 1945 bei relativ geringem CO2 Eintrag deutlich und stetig angestiegen, nach 1945 habe es trotz des sprunghaft angestiegen CO2 Eintrags bis 1975 eine deutliche Klimaabkühlung gegeben, der erst 1975 wieder eine Klimaerwärmung gefolgt sei.

2. Die alarmierenden Aussagen, „die Temperaturentwicklung in der 2. Hälfte des 20 Jahrhunderts sei ohne Vorbild“ und die 90er Jahre seien die „wärmsten“ des letzten Jahrtausends, fußen auf der berühmten Studie von Mann, Bradley und Hughes von 1998. Die Überprüfung dieser Arbeit ergab, dass sie den Daten in ungewöhnlichem Umfang Zwang angetan hat. Werden diese korrekt verwendet, ergibt sich - wie unten zu sehen - ein anderes Bild. Stephen McIntyre, Ross McKitrick: (2003) correction to the Mann et.al. (1998) proxy data base and northern hemispheric average temperature series in: Energy & Envoronment Vol 14, Nr. 6

3. Jüngste Studien zeigen, dass die Auswirkungen der urbanen Hitze-Insel und veränderter Landnutzung wenigstens doppelt so hoch sind als in den Studien des IPCC angenommen, entsprechend geringer sind die tatsächlichen Auswirkungen höherer CO2 Anteile in der Atmosphäre. Kalnay,E. Cai, M.: (2003) Impact of urbanization and land-use change on climate, Nature, S. 528-531

4. Über die Hälfte der in den letzen 50 Jahren beobachteten Klimaerwärmung geht auf die Pacific Decadal Oscilation zurück. Diese natürliche periodische Temperaturschwankung des Pazifischen Ozeans (20-30 Jahresrhythmus) sorgt seit 1976 für die Erwärmung des Klimas und bald wieder für seine Abkühlung. Bratcher A.T., Giese B.S.: (2002)Tropical pacific decadal variability and global warming, Geophysical Research Letters, Vol 29 No 19: 24, 1-4

5. Die Modelle der Klimavorhersagen berücksichtigen andere natürliche Ursachen für Klimaschwankungen nur unzureichend oder gar nicht, das gilt insbesondere für die Auswirkungen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre, ihr Albedo, die Wolkenbildung und ähnliche Größen.
6. Die Modelle der Klimavorhersagen rechnen mit einer relativen stärkeren Erwärmung der oberen Troposphäre, diese ist aber aufgrund der Satelliten- und Ballonmessungen nicht nachweisbar, somit erfassen sie die Klimavorgänge nicht angemessen. Christy J.R., Spencer R.W.:(2003) Global Temperature Report: UAH Earth System Science Center Vol. 12

7. Die Modelle unterstellen einen Netto Kühlungseffekt durch Aerosole. Neuere Untersuchungen zeigen, dass sich Kühlungs- und Erwärmungseffekte der Aerosole nahezu aufheben. Jacobson M.: (2001) Strong radiative heating due to the mixing state of black carbon in atmospheric aerosols, Natur Vol 409, 695 ff; Sato M. et al.: (2003) in Proceedings of the Nat. Academy of Science, Vol 100 No 11 S. 6319ff

8. Die Modelle führen die Klimaerwärmung vor allem auf eine positive Rückkopplung über vermehrte Wasserverdunstung zurück, da Wasserdampf das eigentliche Treibhausgas ist. Nun ist die Verdunstung und Wasserdampfbildung in der Atmosphäre auf der Nordhalbkugel in den letzten 50 Jahren nicht angestiegen sondern a) zurückgegangen. Darüber hinaus hat man b) sogar eine negative Wärmerückkopplung von Wasserdampf in den Tropen entdeckt. a) Roderick M.L., Farquhar G.D.: (2002) The cause of decreased pan evaporation over the past 50 years, Science vom 15.11. 1410 f b) Lindzen R. et al.: (2001) Does the earth have an adaptive infrared iris? Bulletin of the American Meteorological Society Vol 82 417ff

9. Verbreitete Ängste, eine Klimaerwärmung würde den Meeresspiegel ansteigen lassen und zu stärkeren Unwettern oder größerer Verbreitung tropischer Krankheiten führen, werden vom IPCC selbst ausgeräumt. (IPCC, Climate Change 2001: The Scientific Basis s 33 und 642) Die rasante Ausbreitung z.B. der Malaria geht viel mehr auf das wissenschaftlich unbegründete DDT-Verbot zurück. Roberts D.R. et al.:1997 DDT, global strategies and a Malaria control crisis in South America, Emerging Infectious Diseases Vol 3, Nr 3

10. Mit dem CO2 Eintrag in die Atmosphäre wird der Einsatz fossiler Energieträger (Kohle, Öl, Gas), die 90,3 Prozent der Weltenergieversorgung stellen kontrolliert. Seine Beschränkung führt zur Verteuerung aller Versorgungsgüter und trifft vor allem die Armen besonders in unterentwickelten Ländern.

11. Die im Kioto Protokoll vorgesehenen drastischen Einschränkungen werden selbst ohne Berücksichtigung der hier aufgezeigten Einwände kaum einen Einfluß auf die Klimaentwicklung haben (allenfalls eine Beschränkung der Erwärmung bis 2050 um 0,07°). C Wigley T.: (1998) The Kyoto Protocol: CO2, CH4 and Climate Implications, Geophyical Research Letter 25 2285f

Zusammenfassend meinte Illarionow, uns fehlen für diese wie viele andere Fragen die Antworten „Daher hat das Kioto Protokoll keine wissenschaftliche Substanz. Die vorgeschlagenen Klimamodelle haben viele Unzulänglichkeiten und werden vielen Faktoren nicht gerecht, dem, was bisher vorgelegt worden ist, fehlt die Überzeugungskraft… Das Kioto-Protokoll ist unannehmbar aufwendig… Es behindert, wie heute auf der Konferenz auch nicht geleugnet wurde, das Wirtschaftswachstum... Das betrifft nicht nur Rußland, sondern die ganze Welt. Es vertraut auf technologische Illusionen“

Allgemeiner und nicht nur auf die Klimafrage eingeengt, machten Vertretern der sogenannten Dritten Welt auf dem diesjährigen Welthandelsgipfel in Cancun (Mexiko) auf den „Öko-Imperialismus“ aufmerksam, der unter dem Vorwand von Umweltschutz die Entwicklung der Dritten Welt verhindere und zu Elend und Tod in der dortigen Bevölkerung vermehre. Auslöser war das kürzlich erschiene Buch des Forschungsleiters beim Komitee für ein Konstruktives Morgen (CFACT) und der Atlas Stiftung für Wirtschaftsforschung, Paul Driessen, mit dem bezeichnenden Titel „Öko-Imperialismus, Grüne Gewalt – Schwarzer Tod“ (auf englisch). Denn nicht alles wirkt zum Wohl der Menschheit, was so etwas von sich behauptet.

verantwortlich im Sinne des Presserechts: Dr. H. Böttiger, Bahnstr. 9a D-65205 Wiesbaden fax 0043-611-7786118
Von dort können Sie auch weiterführende Literatur und Informationen erhalten.


Leserbrief zu "Trübe Aussichten für das Klima"

Sehr geehrte Frau Capalle,

bitte veröffentlichen Sie nachfolgende Zeilen als Leserbrief zum Artikel "Trübe Aussichten für das Klima" von Ralf Volke in der HAZ vom 3. Dezember 2003.

"Trübe Ausssichten für das Klima" passt haargenau zu einer vom WWF vor wenigen Tagen veröffentlichten Umfrage. Danach stufen 74 Prozent der Bundesbürger "die Gefahren durch die Klimaveränderung als groß oder sehr groß" ein. Man muss sich über derartige Ergebnisse nicht wundern, wenn Journalisten wie Ralf Volke am Werke sind und immer wieder die Ängste vor einer Klimaänderung schüren. Und deutsche Klimawissenschaftler liefern die psychische Munition dazu.

Volkes Aufsatz erfüllt nahezu den Tatbestand der bösartigen Volksverdummung. So berichtet er, dass sich die Erdatmosphäre "seit Beginn der Industrialisierung bereits um 0,6 Grad aufgeheizt" habe. Damit suggeriert er dem Leser, dass das ausschließlich vom Menschen (Industrialisierung!) verursacht wurde. Hierfür gibt es absolut keinen Beweis! Jeder durchschnittlich gebildete Mensch weiß, dass das Klima nie konstant war; es wurde entweder wärmer oder kälter. Nachvollziehbar ist auch, dass Perioden, in denen es kälter wurde, für die Menschen viel unangenehmer waren als Warmperioden. Heute wollen uns Leute wie Graßl und sein Helfer Volke das Gegenteil einreden. Und 74 % der Bürger glauben das! PISA trägt Früchte! Welch eine gebildete Nation!

Volksaufklärer Volke berichtet weiter, dass der "Schadstoff" CO2 "über Jahrtausende" in der Atmosphäre verharre. Woher hat er diese Weisheit? Er kann sie sich nur aus den Fingern gesogen haben! Er sollte auch zugeben, dass er im Biologieunterricht nicht aufgepasst oder alles wieder vergessen hat. Sonst wüsste er nämlich, dass es ohne diesen "Schadstoff" keinerlei Leben auf der Erde gäbe.

Für ihn ist es offenbar ein Gaudium, seine Leser in Furcht und Schrecken zu versetzen: Uns erwarten Stürme, Dürren, Missernten, Überschwemmungen und viele schlimme Dinge noch, wenn wir nicht Ablass zahlen – nein (Verzeihung, ich habe mich auf der Zeitschiene verirrt!): wenn wir nicht aufhören, Kohlendioxid zu emittieren. Vielleicht trägt es zu seiner Bildung bei, wenn man Volke gelegentlich mitteilt, dass es keinen wissenschaftlich begründeten Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und Zahl von Wetterextremen gibt.

Wirklich "eindruckvoll": Die Erde wird "in 100 Jahren ein anderer Planet sein"! Wer hätte das gedacht? Auch vor 100 Jahren war der Planet Erde anders als heute. Und in 100 Jahren wird die Erde schon deshalb ein anderer Planet sein, weil dann die heutigen Klimakatastrophen-Hysteriker wie Graßl und seine Schreiberlinge ausgestorben sein werden. Ob aber in 100 Jahren wirklich die Vernunft herrschen wird, ist leider sehr fraglich ...

Abschließend packt Volke mutig ein "Tabu" an, indem er uns erklärt, wie die Menschheit vor der "Aufheizung" der Atmosphäre ("Erwärmung" klingt zu harmlos) gerettet werden kann: Wir müssen das Wirtschaftswachstum begrenzen und unseren Verbrauch reduzieren! "Glücklicherweise" sind wir in Deutschland (der Musterschüler beim Klimaschutz wie immer!) da schon auf dem richtigen Wege: Die Wirtschaft stagniert und die CO2-Emissionen ebenfalls. Damit es nun wirklich keinen warmen Sommer mehr geben wird, sollten wir aber noch einen Zahn zulegen und mit aller Macht verhindern, dass die Wirtschaft jemals wieder aus der Talsohle herauskommt! Trittin wird´ s freuen, Clement wird sich ärgern. Wie hätten Sie es denn gerne, Herr Volke?


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dietmar Ufer
Leipzig
04.12.2003


DEUTSCHE AKADEMIE DER NATURFORSCHER
LEOPOLDINA
Presseinformation 37 / 2003 Halle (Saale), 17. Dezember 2003

Deutsche Energieforschung und Energiepolitik auf dem Prüfstand

Thesenpapier der Leopoldina als Ergebnis der
Leopoldina-Jahresversammlung "Energie" vom Oktober 2003

Zusammenfassung

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina hat bei ihrer Jahresversammlung, die vom 17. bis 20. Oktober 2003 in Halle (Saale) stattfand, Fragen der langfristigen Energieversorgung in der Bundesrepublik Deutschland diskutiert. Als Ergebnis lassen sich unsere Schlussfolgerungen in diesen Forderungen an die Politik festhalten:
• Die erfolgreichen Energiesparmaßnahmen Deutschlands in Haushalt, Industrie und Verkehr müssen weiter verfolgt werden.
• Die Bundesrepublik Deutschland ist zur Zeit auf dem Versorgungsmarkt mit Erdöl und Erdgas nicht ausreichend positioniert. Wegen der in Zukunft immer knapper werdenden Ressourcen ist eine langfristige Absicherung dringend notwendig.
• Erneuerbare Energien werden unseren zukünftigen Bedarf an Strom, Wärme und Treibstoffen nur zu einem geringen Teil decken können. Neben wissenschaftlich- technischen Gründen wird auch die zu erwartende Verteuerung der Energiekosten Grenzen der Bezahlbarkeit im Rahmen der Wirtschaftskraft setzen. Eine langfristige Absicherung der Energieversorgung wird nur möglich sein, wenn eine sinnvolle Mischung aus Energie von fossilen Brennstoffen, Kernenergie und erneuerbarer Energie angestrebt wird. Schritte in diese Richtung müssen eingeleitet werden.
• Durch die gegenwärtige Politik der Bundesregierung geht unser Know-how auf dem Gebiet der Kernenergie- Nutzung verloren. Die in Deutschland konzipierten und entwickelten katastrophenfreien Hochtemperatur-Reaktoren werden zur Zeit im Ausland (z.B. in China) weiterentwickelt und müssen wahrscheinlich in Zukunft importiert werden. Es ist dringend erforderlich, das gegenwärtige entsprechende Know-how zu erhalten.
Bei der weiteren Behandlung der Energiethematik in Politik und Öffentlichkeit ist es wichtig, einen Kontext zu schaffen, in dem Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit effektiv miteinander kommunizieren, um die Zukunft Deutschlands am Energiemarkt zu sichern. Die vergangenen Diskussionen waren allzu stark von wechselseitigen Missverständnissen und von Misstrauen geprägt. Dies hat anlässlich der Jahresversammlung auch eine exemplarische Analyse der schweizerischen Entscheidungsprozesse während der Kernenergiedebatte ergeben. Die Komplexität des Energiethemas bedarf einer umfassenden Behandlung, bei der unter Berücksichtigung der naturwissenschaftlich-technischen Fakten und der ökologischen Notwendigkeiten die gesellschaftlichen und politischen Langzeitperspektiven entwickelt werden. Dies ist ein Lernprozess, der alle Strukturen der Gesellschaft einschließlich der Wissenschaft betrifft.

I. Langfristig Energieversorgung sichern

Ein vernünftiger Einsatz der auf der Erde zur Verfügung stehenden Energieressourcen wird entscheidend für die globale Zukunft sein. Dies gilt insbesondere für ein Land wie Deutschland mit ganz wenigen eigenen Energiequellen. Es ist notwendig, einen langfristigen Weg unserer Versorgung mit Strom, Wärme und Treibstoffen zu finden, der die Begrenzung der vorhandenen Ressourcen und drohende Versorgungsmonopole einerseits und die Umweltbelastung andererseits berücksichtigt. Planung und Umsetzung in der Energieversorgung haben eine Vorlaufzeit von vielen Jahren, deshalb ist eine Entscheidung längst überfällig, um Schwierigkeiten in der Versorgung mit Energie zu vermeiden.
Schwerpunkte der Leopoldina- Jahresversammlung "Energie", die vom 17. bis 20. Oktober 2003 in Halle (Saale) stattfand, waren Fragen unserer langfristigen Energieversorgung und der zukünftigen Bedeutung der erneuerbaren Energien. Die Diskussionen haben sich vorwiegend mit den wissenschaftlichen und technischen Grundlagen, den wirtschaftlichen Aspekten und dem notwendigen Forschungsbedarf beschäftigt. Im Mittelpunkt stand dabei die gegenwärtige Situation in der Bundesrepublik Deutschland.
Im folgenden werden die Ergebnisse der Tagung dargestellt und die Konsequenzen daraus diskutiert, die unter den Schlüsselbegriffen Versorgungssicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit stehen. Die Akademie bereitet zur Zeit eine ausführliche Publikation der Ergebnisse vor, die in einigen Monaten als Buch vorliegen wird.

II. Deutschland – eines der energieeffizientesten Länder der Welt

Bemerkenswert ist, dass Deutschland eines der energieeffizientesten Länder der Welt ist. Durch Einsatz von Energiesparmaßnahmen in Haushalt, Industrie und Verkehr ist bereits ein hoher Grad an Einsparungen erreicht worden, der dazu geführt hat, dass der Bedarf an Primärenergie weniger angestiegen ist als erwartet. Zu einem Teil ist dies allerdings auch darauf zurückzuführen, dass energieintensive Industrien Standorte in Ländern mit niederen Energiekosten bevorzugt haben oder aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen worden sind. Die Bemühungen, Energie einzusparen, sollten auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

III. Fossile Energieträger

Für die nächsten Jahrzehnte wird die Energieversorgung mit fossilen Brennstoffen noch den größten Teil unserer Versorgung mit Strom, Wärme und Treibstoffen ausmachen. Es ist notwendig, die Versorgungssicherheit Deutschlands mit fossilen Brennstoffen durch eine langfristige Energiepolitik zu garantieren. Andere große europäische Länder haben eine bessere Positionierung in puncto Erdöl- und Erdgasversorgung erreicht, als die Bundesrepublik Deutschland. Die günstige geographische Lage Deutschlands zu den Gasvorräten Russlands bietet einen sehr großen Vorteil, der den Verbrauch bei den fossilen Brennstoffen zugunsten von umweltfreundlichem Erdgas verschieben sollte.
Die Steigerung der Effizienz von Kraftwerken durch den Einsatz neuer Materialien ist sehr wesentlich, ebenso wie die Steigerung der Effizienz der Verbrennungsmotoren. In diesem Zusammenhang ist auch die Entwicklung der Brennstoffzelle von besonderer Bedeutung.
Methanhydrat auf dem Meeresboden bietet möglicherweise eine große Energiereserve, deren Ausbeute allerdings auch Gefahren für das Klima mit sich bringen kann. Die Forschung auf diesem Gebiet ist deshalb erforderlich und auf beide Aspekte zu richten.

IV. Erneuerbare Energie

a) Biomasse und Biotreibstoffe. Bei der Deckung des Energiebedarfs durch nachwachsende Rohstoffe kann derzeit nur von einem unter 10% liegenden Anteil für Strom, Treibstoffe und Wärme ausgegangen werden. Im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft werden langfristige Versorgungsmöglichkeiten verfolgt, wobei als Ziel eine Deckung von höchstens 10 % des Energiebedarfs gesehen wird.
b) Nutzung der Solarenergie. Es ist im Moment nicht abzusehen, ob diese Form der Energienutzung in der Bundesrepublik Deutschland einen größeren Beitrag zur Energieversorgung liefern kann. Sie ist jedoch als lokale Versorgungsnische in abgelegenen Standorten und durch Einsatz von Solarkollektoren zur Gebäudeheizung und Warmwasserversorgung geeignet. Solarenergie kann jedoch künftig eine große Rolle spielen, falls Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nutzung der Solarenergie, wie etwa die Entwicklung von Photozellen einer neuen Generation, die Untersuchung photochemischer Prozesse, wie etwa die katalytische Wasserspaltung, und ähnliche Prozesse zu durchbruchartigen Erfolgen führen werden. Gleichzeitig muss die Frage einer sinnvollen Energiespeicherung angegangen werden, da eine ausgiebige Nutzung der Sonnenenergie nur dann möglich sein wird, wenn entsprechende Speicher für Perioden geringerer oder nicht verfügbarer Sonneneinstrahlung vorliegen.
c) Wasser und Wind. Die Nutzung der Wasserkraft ist in Deutschland weitgehend ausgeschöpft. Es ist offensichtlich, dass der Anteil der Stromerzeugung durch Wind begrenzt ist, da die Windmenge sehr starken Schwankungen unterworfen ist und deshalb eine Grundlastversorgung auf andere Weise gewährleistet sein muss: Die erforderliche dauerhafte Verfügbarkeit ist also nicht gegeben. Es kann deshalb auf absehbare Zeit keinesfalls mehr als etwa 15 % der notwendigen elektrischen Energie durch Windanlagen bereitgestellt werden. Technologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist vor allem eine Erzeugung von Windenergie an küstennahen, ökologisch unbedenklichen Standorten. Gleichzeitig sind aber auch Vorkehrungen für Leistungskompensation bei Windflauten und für ein ausreichend weitgreifendes Stromverteilungsnetz zu treffen.
d) Geothermische Energie. Die Nutzung geothermischer Energie spielt in Deutschland nur eine Nebenrolle und kann bestenfalls für Hauswärme eingesetzt werden. Weltweit erbringen Erdwärmekraftwerke ca. 0,4 % der gesamten Stromproduktion, hauptsächlich durch Nutzung natürlicher Heißdampfquellen mit ausreichend hohen Dampftemperaturen bis zu etwa 200 °C.

V. Energieerzeugung durch Kernspaltung und Kernfusion

a) Spaltung. Die Grundversorgung mit Energie wird in der näheren Zukunft nicht ohne die Kernenergie auskommen. Die Versorgung mit fossilen Energieträgern wird schwieriger werden, und die erneuerbaren Energien werden so schnell keinen Ausgleich schaffen können. Aus diesem Grunde wird die Kernenergie für den Übergang notwendig sein. Neue Technologien, wie z.B. der Hochtemperaturreaktor, führen zu einer größeren Sicherheit als bei den zur Zeit im Einsatz befindlichen Reaktortypen. Die Weiterentwicklung dieser katastrophenfreien Reaktoren, die im wesentlichen in Deutschland ihren Ursprung hatte, ist in den letzten Jahren vernachlässigt worden. Diese Form der Energie wird in Zukunft unentbehrlich sein, auch zur Energieversorgung der Schwellenländer. Der damit verbundene Anstieg des Gesamtenergiebedarfs in der Welt kann wegen der Umweltproblematik und der begrenzten fossilen und erneuerbaren Ressourcen nur durch die Kernenergie gedeckt werden. Die Problematik der Wiederaufbereitung und Endlagerung der Brennelemente wird für lösbar gehalten. Es ist notwendig, dass der Einsatz von Kernenergie in Deutschland neu überdacht wird. In diese Überlegungen sollten der steigende Zugriff europäischer Staaten auf die Kernenergie sowie das energiepolitisch offene Handeln von Schwellenländern einfließen.
b) Fusion. Langfristig wird es notwendig sein, die Energieerzeugung durch Kernfusion zur technischen Einsatzreife zu führen. Auf diesem Gebiet gibt es internationale Anstrengungen, in deren Rahmen zur Zeit das Tokamak- Großexperiment ITER mit einem brennenden Fusionsplasma vorbereitet wird. Nach der Realisierung dieser Anlage werden noch weitere langjährige Entwicklungsarbeiten folgen müssen, bis eine breite Nutzung der Fusion möglich ist. Es ist dringend erforderlich, dass sich die Bundesrepublik Deutschland, die bisher bereits grundlegende Beiträge geleistet hat, weiter in angemessener Weise an diesen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beteiligt.

VI. Ausblick

Bei der weiteren Behandlung der Energiethematik in Politik und Öffentlichkeit ist es wichtig, einen Kontext zu schaffen, in dem Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit effektiv miteinander kommunizieren, um die Zukunft Deutschlands am Energiemarkt zu sichern. Die vergangenen Diskussionen waren allzu stark von wechselseitigen Missverständnissen und von Misstrauen geprägt. Dies hat anlässlich der Jahresversammlung auch eine exemplarische Analyse der schweizerischen Entscheidungsprozesse während der Kernenergiedebatte ergeben. Die Komplexität des Energiethemas bedarf einer umfassenden Behandlung, bei der unter Berücksichtigung der naturwissenschaftlich-technischen Fakten und der ökologischen Notwendigkeiten die gesellschaftlichen und politischen Langzeitperspektiven entwickelt werden. Dies ist ein Lernprozess, der alle Strukturen der Gesellschaft einschließlich der Wissenschaft betrifft.

Halle (Saale), im Dezember 2003


Wo stehen die CO2-Waagen?

Laut Jürgen Trittin leistet der Emissionshandel mit Zertifikaten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der Minister hat auch schon die Liste von über 160 betroffenen Anlagen publiziert.
( http://www.bmu.de/files/anlagenliste.xls ). (dead link, 29.01.2005)

Die Maßeinheit für die CO2-Mengen ist die Tonne. Frage: Wo stehen die Waagen für die Erfassung der CO2-Mengen? Wer misst die Mengen und wer kontrolliert sie?

Wilfried Heck
28.12.2003

So ähnliche Gedanken hatte ich auch schon mal entwickelt und mich zu dieser Problematik von Senatskreisen belehren lassen:
Artikel aus 05.2002: Wie werden CO2-Emissionen gemessen?

Elitäre Studie für das BMBF

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter,

ein Teil der Elite der deutschen Klimawissenschaft, die u.a. der Energiepolitik die Basis liefert hat gerade eine Studie für das BMBF angefertigt ( http://www.bmbf.de/pub/klimawandel.pdf ), mit dem Ziel das Volk zum Jahresende wieder auf den rechten Weg zu bringen. Auch die Medien haben zum Jahresende in dasselbe Klimaschutzhorn geblasen (Focus, Welt, Haz usw.). In der Studie wurden " die aktuellen Ergebnisse der Klimaforschung umfassend und aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. "

Am Schluss wird darauf hingewiesen: "Das BMBF unterstützt die Klimaforschung seit vielen Jahren, vor allem in den Einrichtungen der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft, der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried-Wilhelm-Leibniz sowie der Max-Planck-Gesellschaft,..:"

Helmholtz, Leibnitz und Planck würden sich bei dem wissenschaftlichen Unsinn der darin verzapft wird wohl im Grabe umdrehen. Solange solche Leute das Sagen haben und von Steuergeldern finanziert werden sehe ich schwarz für die Thesen der Leopoldina.

mfg Ernst-Georg Beck
28.12.2003


Zertifikathandelsgesetz: wie die Ökodiktatur in einer "Demokratie" funktioniert

Endlich ist es geschafft! Deutschland rettet das Weltklima und macht seine Wirtschaft kaputt! Das BMU hat die Machtergreifung über unsere Industrie (unter Ausschaltung des Wirtschaftsministeriums) erreicht und wird in Zukunft (sozusagen unter Missbrauch des Parlaments) z.B. bestimmen wer wie viel Strom oder Stahl erzeugen darf. Der nächste Schritt dürfte Transportunternehmen, Fluggesellschaften und vielleicht Gebäudeheizungen betreffen.

Das CO2-Zertifikathandelsgesetz wurde am 17.12.03 im Bundestag beschlossen. Wie die Ökodiktatur in einer "Demokratie" funktioniert, können Sie als pdf herunterladen (Gesetz sowie Begründung...):

http://www.bmu.de/de/1024/js/download/b_emissionshandel_entwuerfe/main.htm

Die Klimaschutz-Aktion soll ja bekanntlich bis 2020 (mehr als) 250 Mrd Euro kosten und gerade mal 3/1000 °C bringen...

Am 24.12. (sozusagen als Weihnachtsgeschenk) erschien in der FAZ der Artikel "Emissionshandelsgesetz möglicherweise verfassungswidrig". Dass dem nicht so sein wird, dafür werden Tritthin&Co sowie regierungstreue
Richter sicher sorgen...

Sorry für die schlechte Botschaft - trotzdem
alle guten Wünsche für 2004
P. Dietze
28.12.2003


Schröder und das EEG - eine Konversation

Brief 1

Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer (VDE/GET)
Leipzig, 6. November 2003

Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
Herrn Gerhard Schröder

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

Sie und Ihre Regierung bemühen sich seit Jahren, mit Hilfe der Ihnen zur Verfügung stehenden politischen Instrumente, die anhaltende deutsche Konjunkturschwäche zu überwinden. Einer Ihrer Hauptansatzpunkte sind die Lohnkosten, speziell die Lohnnebenkosten. Durch Senkung der von den Unternehmen zu zahlenden Sozialversicherungsbeiträge erhoffen Sie Kostensenkungen, die einen spürbaren Wirtschaftsaufschwung auslösen. Die Kehrseite dieser Medaille kennen Sie auch: Abstriche am Lebensstandard eines großen Teils der Bevölkerung dieses Landes.

Leider lösen Sie gleichzeitig sehr einschneidende Impulse zur Kostenerhöhung, sowohl bei Unternehmen als auch in privaten Haushalten, aus. Ich meine hier die volkswirtschaftlich verhängnisvolle „Klimapolitik“, die Ihre Regierung betreibt. Herausragende Beispiele sind die geplante Einführung des „Zertifikathandels“ (der Handel mit Kohlendioxid-Emissionsrechten) oder die direkte und indirekte Förderung von regenerativen Energien mit Hilfe des sog. Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Besonders sichtbar wird das bei der Windenergienutzung. Steigende Kosten und sinkende Kaufkraft sind die Folge.

Bereits der gegenwärtige Ausbauzustand der Windenergieanlagen, noch mehr die künftigen „Planungen“ des Bundesumweltministers, verdeutlichen, dass mit ihr keinerlei positive Effekte verbunden sind. Ich darf sie kurz auf die wichtigsten Fakten hinweisen:

- Die Nutzung der Windenergie in Deutschland ist volkswirtschaftlich schädlich. Windenergieanlagen erzeugen elektrische Energie zu Kosten, die weit über dem Marktpreis liegen. Das EEG zwingt die Energieversorger und letzten Endes die Verbraucher, diese Energie zum einem Preis abzunehmen, der etwa drei Mal so hoch wie der aus konventionellen Kraftwerken ist. Das führt zu Kostenerhöhungen in der Wirtschaft, die Ihre sonstigen Bemühungen um Kostensenkung konterkarieren. Alle Verbraucher werden zur Kasse gebeten, auch wenn sie keinen Strom aus diesen Quellen beziehen wollen. Ich darf auch darauf hinweisen, dass die neuen Arbeitsplätze in der Windenergieindustrie ausschließlich politisch gestützt sind und – ähnlich wie normale ABM – unter marktwirt-schaftlichen Bedingungen keinerlei Berechtigung haben.

- Die Nutzung der Windenergie in Deutschland ist hochgradig umweltschädlich. Ganze Landschaften wurden inzwischen regelrecht zerstört. Die Anwohner müssen mit optischen und akustischen Belästigungen leben, das Gefahrenpotenzial in der Nähe der Windenergieanlagen steigt usw. – Zur Rechtfertigung der Windenergienutzung (wie auch weiterer einschlägiger Maßnahmen) wird ihr angeblicher Beitrag zur Verhinderung eines Klimawandels ins Feld geführt. Auch Ihnen, sehr geehrter Herr Bundeskanzler, dürften inzwischen Zweifel an der Hypothese von der anthropogenen Klimaerwärmung zu Ohren gekommen sein. Ich will es ganz deutlich sagen: Es gibt absolut keinen wissenschaftlichen Nachweise dafür, dass bisherige Temperaturerhöhungen durch den Menschen ver-ursacht wurden. Ebenso ist auszuschließen, dass das bekanntlich lebensnotwendige Gas Kohlendioxid für künftige Klimaveränderungen in nachweisbarem Umfang verantwortlich sein wird. Die Umsetzung des Kioto-Abkommens (und auch darüber hinaus gehende Spekulationen, die leider gerade in Deutschland gepflegt werden) wird überhaupt keinen Einfluss auf die Globaltemperatur ausüben! Der Klimawandel wird gegenwärtig von bestimmten Kreisen als Menetekel an die Wand gemalt – ihn gibt es aber schon so lange, wie die Erde existiert, und zwar völlig ohne menschliches Zutun!

- Die Nutzung der Windenergie in Deutschland schadet der Zuverlässigkeit der Energieversorgung.
Die elektrische Energieversorgung erfordert eine volle „Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft“. Diese können Windenergieanlagen nicht bieten, da sie bei Flauten oder Stürmen stillstehen. Während in Braunkohlen- oder Kernkraftwerken mit einem Megawatt installierter Leistung jährlich 7.500 bis 8.000 Megawattstunden (MWh/a) elektrische Energie erzeugt wird, sind es bei Windenergieanlagen nicht mehr als 1.500 bis 1.800 MWh/a (2001 im Durchschnitt 1.330 MWh/a). Die Erzeugung in Windenergieanlagen ist allerdings nicht planbar und erfolgt oft gerade dann, wenn die Energie nicht gebraucht wird und umgekehrt. Um die stochastischen Schwankungen des Windenergie-Angebots auszugleichen, müssen ständig konventionelle Kraftwerke in Bereitschaft gehalten werden. Dieser „Standby-Betrieb“ verursacht nicht nur zusätzliche Kosten, sondern auch beträchtliche Energieverluste. Kein einziges herkömmliches Kraftwerk konnte durch Windenergieanlagen ersetzt und stillgelegt werden! Hinzu kommt noch, dass besonders durch den vorgesehenen OffshoreAusbau die Entfernungen zwischen den Standorten der Stromerzeugung und den Verbraucherzentren steigen. Zusätzliche Hochspannungsleitungen, die einerseits schlecht ausgelastet sein werden und andererseits erhöhte Energieverluste zur Folge haben, müssen neu gebaut werden.

Insgesamt gibt es keinerlei rationale Gründe für die von Ihrer Regierung betriebene „Klimapolitik“ und für den von ihr favorisierten Ausbau der Windenergienutzung. Sie ist volks-wirtschaftlich, energiewirtschaftlich und ökologisch schädlich, weil sie der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft schadet, die Zuverlässigkeit der Energieversorgung vermindert und beträchtliche Schäden an Landschaft und Menschen verursacht. Die Schäden sind nachweisbar beträchtlich – der Nutzen geht gegen Null!

Ich schreibe Ihnen das, sehr geehrter Herr Bundeskanzler, in tiefer Sorge um die Zukunft der deutschen Energiewirtschaft und der deutschen Volkswirtschaft insgesamt. Meine Sorgen basieren auf Überlegungen, die ich als Energiewirtschaftler im Verlaufe eines halben Jahrhunderts sammeln konnte. Meine umfangreichen Erfahrungen bestärken mich, den folgenden Forderungen des Bundesverbandes Landschaftsschutz e. V., Landesverband Sachsen, uneingeschränkt zuzustimmen:

1. Unverzügliche und ersatzlose Abschaffung des EEG.
2. Rücknahme der Privilegierung der Windenergieanlagen im Bundesbaurecht.
3. Keine weitere Zerstörung der Landschaft.
4. Durchführung einer neutralen Technikfolgenabschätzung für Windenergieanlagen.

Ich bitte Sie, im Interesse der wirtschaftlichen und ökologischen Gesundung Deutschlands diese Forderungen bei anstehenden energiepolitischen Entscheidungen zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

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Die Antwort

Bundeskanzleramt

Herrn
Dr. Ing. Dietmar Ufer
Leipzig

AZ K-612 723/03/0001 Berlin.7. Januar 2004

Sehr geehrter Herr Dr. Ufer,

Bundeskanzler Schröder hat mich gebeten, Ihnen für Ihr Schreiben vom 6. November 2003 zu danken und Ihnen zu antworten. Sie äußern sich darin kritisch über den Ausbau der Emeuerbaren Energien in Deutschland.

Am 17. Dezember 2003 hat das Bundeskabinett die Novelle des Emeuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. Mit der Novelle des EEG wird für die nächsten Jahre der Ausbau der Emeuerbaren Energien auf eine sichere Basis gestellt. Zugleich wird die internationale Spitzenposition Deutschlands bei der Produktion und Nutzung von Anlagen auf diesem Gebiet gefestigt. Daraus resultieren Impulse für Innovation und Beschäftigung am Standort Deutschland.

Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der emeuerbaren Energien an der gesamten Stromversorgung bis zum Jahr 2010 auf mindestens 12,5 Prozent und bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20 Prozent zu steigern. Mit der Novelle soll eine Entwicklung fortgeschrieben werden, die bereits jetzt in Deutschland zu rund 135.000 Arbeitsplätzen und einem Umsatzvolumen von 10 Milliarden Euro pro Jahr geführt hat.

Auch in Zukunft wird die Bundesregierung den Ausbau der Emeuerbaren Energien entscheidend vorantreiben. Dabei gilt es, die Emeuerbaren Energien in die bestehende Struktur der Energieversorgung zu integrieren. Bei der Diskussion um die Energiepolitik darf jedoch - und hier greife ich gerne Ihre Kritik auf- weder eine Überschätzung der Potentiale der Emeuerbaren Energien erfolgen, noch darf es zu einer Fixierung auf die traditionelle Energieversorgung kommen.

Die Emeuerbaren Energien werden künftig einen wachsenden Anteil an der Energieversorgung übernehmen. Doch nur wenn deren Ausbau mit ökonomischer Effizienz verbunden wird, kann auch langfristig eine wirtschaftlich vernünftige Nutzung der innovativen Potenziale der Emeuerbaren Energien erfolgen.

Eine effiziente Energienutzung in Verbindung mit dem Ausbau der Emeuerbaren Energien werden auch in Zukunft - sowohl national als auch international - entscheidende Elemente für eine nachhaltige Energieversorgung bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Beyer

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Brief 2

Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer (VDE/GET)
Leipzig, 15. Januar 2004

Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
Herrn Gerhard Schröder

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

mit Datum vom 7. Januar 2004 erhielt ich eine Antwort auf mein Schreiben vom 6. November 2003, wofür ich mich bedanke. Sie hatten Frau bzw. Herrn Beyer mit der Abfassung des Antwortschreibens beauftragt.

Ich hatte mich an Sie gewandt, weil ich Ihnen meine Bedenken über die deutsche Energiepolitik, die von der so genannten „Klimapolitik“ dominiert wird, nicht nur vortragen sondern auch begründen wollte. Angesichts meiner erheblichen Sorgen habe ich Sie gebeten, im Interesse der wirtschaftlichen und ökologischen Gesundung Deutschlands zu einer sinnvollen Energiepolitik zurückzukehren. An Hand der Vorstellungen Ihrer Regierung zur Windenergienutzung habe ich sehr konkrete Vorschläge unterbreitet. Ich kann Ihnen versichern, dass meine Bedenken aus der jahrelangen intensiven Beschäftigung mit energiepolitischen Problemen und aus einer nahezu 50-jährigen Tätigkeit in der Energiewirtschaft resultieren.

Die Antwort, für die Ihr Mitarbeiter zwei Monate gebraucht hat, geht überhaupt nicht auf meine Sachargumente ein und enthält nichts als die Wiederholung derselben hinlänglich bekannten Formulierungen, die Anlass für meinen Brief waren. Vom Bundeskanzleramt werden dabei Aussagen getroffen, die zum großen Teil nicht verifizierbar sind und deren Umsetzung - hier wiederhole ich mich - zu immensen volks-wirtschaftlichen und ökologischen Schäden führt!

Ich gestehe Ihnen, dass ich zutiefst enttäuscht darüber bin, dass das Bundeskanzleramt - auch nach zwei Monaten Nachdenkens (?) - nicht in der Lage ist, die deutsche Energiepolitik sachlich-fachlich zu begründen. Möglicherweise erachten Sie bzw. das Bundeskanzleramt es auch für überflüssig, sich mit der Meinung eines ein-zelnen Bürgers und Fachmannes tiefgründiger auseinanderzusetzen. Ich nehme das mit Bedauern zur Kenntnis.

Ich weise Sie, sehr geehrter Herr Bundeskanzler, darauf hin, dass ich mit meinem Urteil über die deutsche Energiepolitik keineswegs allein stehe. Auch namhafte Wissenschaftler und wissenschaftliche Institute vertreten eine derartig kritische Haltung.

Ganz besonders hinweisen möchte ich sie in diesem Zusammenhang auf ein Thesenpapier zur deutschen Energieforschung und Energiepolitik der „Deutsche Akademie der Naturforscher LEOPOLDINA“, Halle, das im Dezember 2003 als Ergebnis der Jahresversammlung veröffentlicht wurde (siehe Anlage).

Zu Ihrer Information: Die Leopoldina ist die älteste Akademie (naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft) in Deutschland. Sie wurde 1652 gegründet und hat seit 1878 ihren Sitz in Halle/Saale. Zu Mitgliedern werden hervorragende Gelehrte aus aller Welt gewählt. Gegenwärtig gehören ihr mehr als 1100 Wissenschaftler an.

Hier einige wenige Aussagen aus dem Thesenpapier:

- Deutschland ist eines der energieeffektivsten Länder der Erde.
- Fossile Energieträger werden auch in den nächsten Jahrzehnten den größten Teil der Versorgung mit Strom, Wärme und Treibstoffen bestreiten.
- Befürwortung der Kernenergie (einschließlich der Kernfusionsforschung).
- Erneuerbare Energien können aus technischen und aus ökonomischen Gründen nur eine marginale Rolle bei der deutschen Energieversorgung spielen,

Die Begriffe „Kohlendioxid“, „Treibhausgase“, „Treibhauseffekt“ o. ä. tauchen in dem Papier überhaupt nicht auf. Das bedeutet, die Wissenschaftler der Leopoldina sehen die von deutschen Politikern immer wieder beschworene und angeblich unmittelbar bevorstehende „Klimakatastrophe“ für die Begründung ihrer energiepolitischen Vor-stellungen als irrelevant an. Insgesamt werden im Leopoldina-Papier Auffassungen vertreten, die mit der in der Bundesrepublik Deutschland praktizierten Energiepolitik absolut unvereinbar sind.

Mich (und nicht nur mich) interessiert: Welche Haltung nimmt die Deutsche Bundesregierung zum Thesenpapier der Leopoldina ein?

Wenn es der Bundesregierung nicht gelingt, die Meinung dieser Gelehrtengesellschaft sachlich zu widerlegen oder wenn die Bundesregierung diese bewusst ignoriert, dann wird offenkundig, dass der gegenwärtigen deutschen Energiepolitik jede wissenschaftliche Basis fehlt, sie also lediglich ideologisch begründet ist.

Für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands werden dringend positive Impulse auch aus der Energiepolitik benötigt. Die dauerhafte Subventionierung erneuerbarer Energien ohne erkennbare Aussicht auf ökonomische Effizienz, der ab 2005 vorgesehene Handel mit Kohlendioxid-Emissionsrechten u. a. sind auf jeden Fall die falschen Signale für einen konjunkturellen Aufschwung in Deutschland!

Mit großem Interesse sehe ich Ihrer Antwort entgegen.

Mit freundlichen Grüßen


Einfluss der kosmischen Strahlung auf das Klima
(an Schönwiese, Rahmstorf u.a.)

Sehr geehrte Herren,

Sie haben den Einfluss der kosmischen Strahlung auf das Klima als Spekulation
und als wissenschaftlich nicht haltbar bezeichnet:
http://www.pik-potsdam.de/news/pm_241003.html (dead link, 29.01.2005)

Nachdem Sie wahrscheinlich bereits die beachtenswerte Arbeit von Dr. Jaworowski unter
http://www.21stcenturysciencetech.com/Articles%202004/Winter2003-4/global_warming.pdf

in Augenschein genommen haben, möchte ich darauf hinweisen dass auch Dr. Landscheidt, der sich intensiv mit dem Einfluss von Solarzyklen auf das Klima befasst und bis 2030 quasi eine Kleine Eiszeit voraussagt, seine Arbeit aus Energy&Environment 2&3/2003 im Web hat unter
http://mitosyfraudes.8k.com/Calen/Landscheidt-1.html

Mit freundlichen Grüßen
P. Dietze

http://www.bwl-bote.de/20040115.htm (Klimaschutz Dietze M&M 11/03 pdf)



P.S.:
Ich füge ein Diagramm an welches zeigt wie gut die Globaltemperatur mit dem aa-Index - der durch Solaraktivität bedingten Störung des Erdmagnetfelds - korreliert. Der CO2-Einfluß muss in der Tat, wie auch Prof. Veizer festgestellt hat, vergleichsweise gering sein.

Ich wundere mich, dass Ihnen diese Zusammenhänge offenbar nicht bekannt waren. Weiter sollte z.B. die Beobachtung hinlänglich bekannt sein, dass sich nach Protonenflares (selbst bei klarem Himmel) in kurzer Zeit eine Wolkendecke bildet.

MfG. P. Dietze
07.02.2004


(Vorspann) „Das Frauenhofer-lnstitut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST präsentiert ein inter-aktives Simulationsprogramm, das die Folgen menschlichen Handelns auf die Umwelt deutlich macht... In einer virtuellen Welt zeigt M3 (ihr Projekt H.B.) im Zeitraffer, wie sich das Leben und Wirtschaften von Menschen auf ihre unmittelbare Umwelt auswirkt" (aus der Presseerklärung von FIRST vom 7.10.02)

Jemand muss ja schuld sein
Dr. Helmut Böttiger

Bekanntlich droht uns wieder einmal eine Klimakatastrophe. Früher wurden zwar vor allem dauernde Kälteeinbrüche als katastrophal empfunden, während es sich bei der zeitgenössischen eher um das Gegenteil handeln soll, um eine Klimaerwärmung. Doch in beiden Fällen, in der erfahrenen Klimakatastrophe der Kleinen Eiszeit, ein vierhundertjähriger Kälteeinbruch mit nur gelegentlich wärmeren Phasen, wie bei der heutigen Klimaerwärmung stellt sich vielen Leuten die entscheidende Frage: Wo liegen die Ursachen?

Um von einer Seite aus in diese wichtige Frage etwas mehr Klarheit zu bringen, wollen wir die heutige Klimakampagne mit der damaligen vergleichen. Wie schon für die Kleine Eiszeit, die F. E. Matthes 1939 zum ersten Mal so nannte und die unterschiedliche Gelehrte zeitlich unterschiedlich aber im wesentlichen zwischen 1430 und 1860 ansetzten, wurde auch für die moderne Klimakatastrophe menschliches Fehlverhalten verantwortlich gemacht. Heute wird die Sünde bekanntlich im übermäßigen Konsum gesucht, der mit dem Gebrauch so genannter fossiler Brennstoffe, die den CO2-Gehalt der Luft ansteigen lassen, in Verbindung steht. Diese Art der Schuldzuweisungen erwies sich als so überzeugend, dass Rot-Grün in Mitten des von ihnen mit zu verantwortenden Wirtschaftsdesasters heute ähnlich wie kleinere Adelige und schwächere Stadtregierungen während der Kleinen Eiszeit, damit ihre Macht, heute also die Wahlen für sich behaupten konnten.

Auch die modernen Klimaschuldzuweiser bleiben, wie ihre Vorgänger während der Kleinen Eiszeit Antworten auf wesentliche Fragen, die mit ihrer Schuldzuweisung zusammenhängen schuldig. Im Unterschied zu den Zeiten der Kleinen Eiszeit handelt es sich heute allerdings weniger um abstrakt zu entscheidende, theologische Fragen, sondern um solche, die sich aus messbaren Tatsachen ergeben. So können sie zum Beispiel, um nur drei zu erwähnen, nicht sagen, 1. warum der größte Teil der Klimaerwärmung in die Jahre unmittelbar nach der kleinen Eiszeit von 1860 bis 1940 fiel, also lange bevor der Konsum und die CO2-Emissionen eigentlich so richtig in Gang gekommen sind. 2. warum der Höhepunkt der Klimaerwärmung in den 1940er Jahren ausgerechnet mit einer einzigartigen aber deutlich ausgeprägten Minderung des CO2-Anteils in der Luft einherging. 3. warum die Klimaerwärmung zwischen den 1940er und den 1970er Jahren in eine Abkühlung umgeschlagen war, wo doch gerade in diesem Zeitraum die CO2-Freisetzung mit nahezu einer Verdreifachung in diesem Zeitraum ihren Höhepunkt erreicht hatte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich nach der Treibhauseffekt-Hypothese, die wärmenden Auswirkungen des CO2 auf das Klima, wenn es sie geben sollte, unmittelbar und nicht mit irgendwelchen Verzögerungen bemerkbar machen müsste.

Doch wie sah es während der Kleinen Eiszeit aus? Am 3. August 1562 traf nach Augenzeugenberichten eine Gewitterfront auf Mitteleuropa. Der Himmel verdunkelte sich um Mittag
und heftige Stürme deckten Dächer ab und zerstörten Fenster, dem folgte ein Hagel, der bis
Mitternacht dauerte. Der vernichtete nicht nur die Ernte und verwüstete die Wälder, sondern tötete Vögel, wilde Tiere und Haustiere auf den Feldern, darunter auch Pferde und Kühe. Reisende berichteten, dass überall zwischen Wien und Brüssel die gleichen Schäden zu sehen waren. Die Gewitterfront musste sich über mehrere hundert Kilometer erstreckt haben. Nach damaligem Wissensstand konnte das Unwetter nur ein Zeichen entweder von Gottes Unmut oder des ungebremsten Wüten des Teufels oder von Menschen verursacht worden sein, dem Wissensstand entsprechend durch Hexerei.

Mit Einsetzen des Klimaumschwungs der kleinen Eiszeit, der mit kalten verregneten Sommern, strengen Wintern, mit Missernten und Hungersnöten einherging, kam es auch zu den ersten Hexenverfolgungen in den zunächst am schlimmsten betroffenen Alpentälern, in Norditalien und Südfrankreich. Die Kirche und ihre Theologen widerstanden dem Mob in den ländlichen Regionen zunächst. Erst um 1480 beugte sie sich der populären Mehrheitsmeinung. Um l484 erklärte Papst Innozenz der VIII. auf Drängen des Dominikanermönchs Heinrich Kramer in seiner Bulle „Summis desiderantes affectibus", dass Menschen (Hexen) tatsächlich auf das Wetter katastrophalen Einfluss nehmen könnten. Kramer selbst brachte dann seinen berüchtigten „Hexen Hammer" heraus und löste damit und mit dem päpstlichen Freibrief in den am meisten von Unwettern und Missernten betroffenen Gebieten Hexenprogrome aus.

Kramer und die Dominikaner zogen sich allerdings auch die heftige Kritik der Humanisten wie Erasmus von Rotterdam, Andrea Alciat und Agrippa von Nettesheim zu. Zu Beginn der Reformation kamen diese ersten Hexenverfolgungen bald wieder zum Erliegen. Der Gesetzes-Codex Karls V, die Constitutio Criminalis Carolina von 1532 (eine Verfassung, die es nach westlicher Meinung von Deutschland eigentlich gar nicht gegeben haben dürfte) verurteilte zwar die traditionelle Zauberei, legte aber so strenge Verfahrensvorschriften (processus Ordinarius) fest, dass Hexerei und Wetterbeeinflussung nicht nachgewiesen werden konnten. Die Hexenverfolgung schien nach Meinung der damaligen Zeitgenossen damit endgültig vorüber zu sein - bis es zu den dramatischen Wettereinbrüchen und weiteren Klimaverschlimmerungen in den 1560er Jahren (worüber es zahlreiche sehr detaillierte Berichte von Zeitgenossen gibt) und entsprechenden Hungersnöten und Teuerungen kam.

Die meisten Gelehrten der Zeit, römisch-katholische, lutherische und calvinistische sahen in den Ereignissen die Strafe Gottes für das sündige Verhalten der Menschen. Während die ordentlich regierten großen Städte und größeren Territorien ruhig blieben, setzten auf dem Land in unsicheren Verhältnissen die Hexenverfolgungen bald wieder ein. Durch Eingaben, Protestveranstaltungen und dergl. zwang die Bevölkerung zum Beispiel den Grafen von Rechberg in Illereichen nach zunächst heftigen Widerständen (also demokratisch), einige Frauen als Hexen festzunehmen und ihnen den Prozess machen zu lassen. Die Folter und damit erzwungene Geständnisse sorgten dafür, dass sich diese Prozesse rasch ausweiteten. Zur schlimmen Verfolgung kam es nach den verfügbaren Überlieferungen aus der Zeit in Wiesensteig, das dem lutherischen Grafen Helfenstein unterstand. Hier wurden 63 Frauen als Hexen verbrannt.

Die Ungeheuerlichkeiten dieser Verfolgungen regten die Menschen damals noch auf und entfachten eine lebhafte Debatte darüber, ob Menschen (Hexen) überhaupt Einfluss auf das Wetter nehmen könnten. Der lutherische Prediger Thomas Naogeorgius aus Esslingen unterstützte die Volksmeinung und verlangte vom Magistrat die Verfolgung der Hexen. Dagegen hatte das ebenfalls lutherische Dekanat im nahe gelegenen Stuttgart nach einer Hexenverbrennung das Unwesen beendet. Naogeorgius Meinung, dass Hexen das Wetter beeinflussen könnten, wurde von seinen theologischen Brüdern, die sich dabei auf den Reformator Johannes Brenz beriefen, heftig bekämpft und theologisch verurteilt. Allerdings konnten sich diese Theologen dann doch nicht ganz gegen den Druck der Straße durchsetzen. Sie gaben zu, dass Hexen, weil sie mit dem Bösen in Kontakt getreten seien, was ein denkbar größtes, geistiges Verbrechen sei, verfolgt werden könnten oder sogar sollten. Das rief den theologisch gebildeten Arzt am Hofe Wilhelm von Jülich Kleve auf den Plan, der Brenz und die Stuttgarter heftig wegen ihrer Inkonsequenz angriff und das Hexenverbrennen insgesamt und nicht nur wegen des Wettermachens aufs schärfste verurteilte und den Theologen, weil sie auf seine Argumente nicht eingehen wollten, die gleiche Ungerechtigkeit und Blutrünstigkeit wie den Dominikanern vorwarf.

Mit zunehmender Verschlechterung des Klimas weiteten sich die Hexenprozesse und -verbrennungen aus. Sie stehen aufgrund der zeitgenössischen Berichterstattung unübersehbar in jeweils unmittelbarem Zusammenhang zu wetterbedingten Missernten, Teuerungen und Hungersnöten. Bis 1620 wurden auf diese Weise in allen Teilen Europas aber zunehmend in dem vom Klimawandel am härtesten betroffenen Mitteleuropa 2700 Personen nach Hexenprozessen „legal" und aufgrund wissenschaftlicher Gutachten, die der damals herrschenden Meinung entsprachen, ermordet. Selbst so wichtige Vertreter der damaligen geistigen Elite wie Jean Bodin, Peter Binsfeld (Bischof in Trier), Nicolas Rémy oder James VI von Schottland (James I von UK), um nur einige zu nennen, konnten sich der herrschenden Meinung nicht entziehen und argumentierten, dass die Hexen über ihre Beziehungen zum Bösen irgendwie auf das Wetter Einfluss nehmen könnten und daher verfolgt gehörten.

Somit gingen die Verfolgungen und Verbrennungen in Europa in dem Maße, als die Kleine Eiszeit zuschlug mit tausenden weiterer Opfer weiter. Dabei fällt auf, dass vor allem ländliche Bezirke und kleinere Territorialstaaten mit einer schwachen Justizverwaltung betroffen waren, aber auch Erzbistümer wie Köln, die ihre Justizverwaltung damals gegen entsprechende Zahlungen an lokale Adelige privatisiert hatten. Dagegen blieben große Städte wie Amsterdam, Hamburg, Nürnberg (wo ein Willi Pirkheimer, Albrecht Dürer und Hans Sachs den Hexenaberglauben lächerlich machen konnten), Wien u.a. und straff geführte Territorialstaaten, wie Württemberg, Bayern, Sachsen und Österreich u.a. von unglücklichen Einzelfällen abgesehen von größeren Verfolgungsorgien verschont.

Aufgrund des überwältigenden Materials lässt sich nicht bestreiten, dass der Klimaeinbruch der so genannten Kleinen Eiszeit in engster Verbindung mit dem Aufkommen und der Verbreitung der Hexenverfolgungen stand und - wenn man an moderne Zustände denkt - wohl noch steht. Aber auch ein anderer eher ermutigender Zusammenhang wird erkennbar. Die auffallenden Wetterereignisse mit den noch tiefer greifenden wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Menschen führten auch zu einer systematischeren Wetterbeobachtung und schließlich zur Meteorologie. Ihre Ergebnisse schufen allmählich eine tragfähigere Grundlage zur Beurteilung der Klimaschwankungen und ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen als es die damalige vorherrschende Wissenschaft, die Theologie, die sich mehr und mehr politischen Machthabern angedienert hatte, vermochte.

Dabei gab es aber auch damals noch mutige Theologen wie Ulrich Molitoris, die sich der geltenden Meinung, Hexen und ihr Treiben könne das Wetter beeinflussen, widersetzten. Es war ein Theologe Martin Plantsch aus Tübingen, der in seinem Opusculum de sagis maleficis die Wettervorgänge von der Dämonologie trennte und schließlich ist ein vergessener Leonhard Reynmann zu ehren, der in seinem „Wetterbüchlein" (von warer erkantnus des Wetters, München 1510, Augsburg 1510, Nürnberg 1517) ausschließlich beobachtbare Ursachen für Unwetter, vor allem Hagel und Sturm anführte. Allmählich öffneten sich auch Theologen, wie Diher 1652, Ganshom 1672, Stoelzin 1692 und andere diesen Erkenntnissen - bis, ja bis moderne Hochleistungscomputer und deren Programmierer und Modellierer im Zusammenspiel mit den Medien der Dämonologie in neuem Gewände beim leichtgläubigen Publikum wieder Tür und Tor öffneten.

(Das Material zu diesem Artikel stammt im Wesentlichen aus Forschungsarbeiten Wolfgang Behringers).


Über das Artensterben

(Vorspann)
FOCUS 5/2004, 26. Januar 2004
Forschung & Technik
ÖKOLOGIE
Aus für eine Million Arten?
Neue Studien zeigen: Durch den Treibhauseffekt könnte ein Drittel aller Spezies aussterben.
Hitzewellen wie 2003 dürften zur Regel werden
(usw. usf. Den Wortlaut kann ich hier leider nicht wiedergeben)

Wie kann man den Schwachsinn aus Focus bzw. Nature über die Million vom Aussterben bedrohter Arten verbreiten, ohne einen Hinweis auf die Veröffentlichungen, in denen der Unfug bereits zerpflückt wurde?

"Species Extinction - One Million, or Just One? (12 Jan 04)", zu finden bei http://www.vision.net.au/~daly
und bei www.CO2science.org, Volume 7, No. 2 vom 14.1.2004 :
"Editorial. Mass Extinction or Massive Exaggeration? New Study Makes Monumental Claim Based on Erroneous Premise:
The authors of a new study in Nature suggest that for a mid-range climate-warming scenario for the year 2050, some 15-37% of the species in regions that cover 20% of earth's terrestrial surface will be "committed to extinction." In reality, it is their claim that will be so committed - and way before 2050!"

Bei Daly werden auch die zugehörigen Karten und Temperaturgraphiken mitgeliefert bzw. durch anklickbare Links zugänglich gemacht, so dass man ihm nichts unbesehen und unkontrolliert glauben muss. Man kann sich unmittelbar an Hand der Daten selbst überzeugen.

MfG
Alvo von Alvensleben

Die Meldung im Focus über das Artensterben geistert seit einigen Tagen durch die Medien. Mir als Biologe ist es ein Rätsel wie ein solcher Unsinn in einer so renommierten Zeitschrift wie Nature veröffentlicht wird. Offensichtlich hat die Öko- Propaganda inzwischen die gesamte Fachpresse übernommen.

Wenn die menschliche Zivilisation die ökologischen Nischen zerstört ist doch nicht ein möglicher leichter Klimawechsel an der Populationsdichtenänderung schuld. Die in der Studie wahllos ausgewählten Arten haben teilweise Jahrmillionen und mehrere Grade Temperaturänderung überstanden. Wie John Daly ( http://www.vision.net.au/~daly/) auch kritisiert, haben die Autoren keine realen Feldstudien gemacht sondern die bekannten IPCC Klimamodelle mit bekannten Siedlungsarealen (Tiere/Pflanzen) kombiniert, die übliche Tempearurerhöhung berechnet, obwohl in vielen verwendeten Gebieten wie z.B. Südafrika die gesicherten Landmessungen eine Abkühlung oder keine Temperaturerhöhung erwarten lassen.

Das Ganze ist nichts anderes eine spekulative statistische Übung ohne realen Bezug, da fälschlicherweise nur das Klima als Faktor für die Verbreitung der Tiere im Modell verwendet wird. Reale Faktoren sind Konkurrenz, Mutation und Rekombination. Da ich zur Zeit umziehe, kann ich leider keine Lesebriefe schreibe, obwohl solche Junk Scienec zum Himmel schreit.

mfg
Ernst-Georg Beck


Temperaturen:
es kann doch sein, was nicht sein darf

Die präsentierten Messergebnisse lassen aufhorchen. Seit 1978 gibt es weltweit eine leichte Temperaturerhöhung von 0,2°, davon der meiste Teil seit Januar 1998.

Warme Regionen werden nicht wärmer. Weite Teile der Erde, darunter auch die tropischen Landmassen und die Antarktis, zeigen keinen Trend oder sogar eine Abkühlung.

Das überrascht. Die meisten Wissenschaftler sind der Meinung, dass in den letzten Jahrzehnten die Temperatur der Erde kontinuierlich und stark gestiegen ist, nämlich um mehr als das Doppelte im gleichen Zeitraum.

lesen Sie dazu:
Temperaturen: 25 Jahre Satellitenbeobachtung – Forscher ziehen überraschende Bilanz


Gutachten (stark gekürzter Auszug)
Zur Förderung erneuerbarer Energien

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat sich in mehreren Sitzungen, zuletzt am 16. Januar 2004, mit dem Thema "Zur Förderung erneuerbarer Energien" befasst und ist dabei zu der nachfolgenden Stellungnahme gelangt.

A. Anlass des Gutachtens

Der Beirat nimmt Stellung zu der Frage, in welchem Verhältnis die Förderung der erneuerbaren Energieträger im Rahmen des EEG zu dem künftigen System der CO2-Emissions-Lizenzen steht. Es geht ihm in diesem Gutachten nicht um eine Kritik an dem Ziel einer deutschen Klimapolitik, sondern ausschließlich um die Mittel hierfür.

B. Das EEG

Die Regierung will die Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energienquellen bis zum Jahre 2010 erneut verdoppeln und damit deren Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland auf 12,5 % steigern. Nach Einschätzung von Experten kann dieses Ziel nur erreicht werden, wenn die Einspeisevergütungen weiter angehoben werden. Insgesamt ist bei Festhalten an diesem Ziel für das Jahr 2010 mit einer Belastung der Stromwirtschaft in Höhe von fünf Milliarden Euro zu rechnen. Bezogen auf den für das Jahr 2010 voraus geschätzten Stromverbrauch macht diese Belastung pro Kilowattstunde 0,8 Cent aus. Da die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom im Bereich der konventionellen Kraftwerke durchschnittlich 2,5 Cent kostet, bedeutet diese Belastung eine Verteuerung der gesamten Stromerzeugung um fast ein Drittel.

Bei dieser Rechnung ist noch nicht berücksichtigt, dass man die Grenzkosten pro Kilowattstunde nicht eins zu eins vergleichen kann. Denn die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern kann den täglichen Bedarfsschwankungen weitgehend angepasst werden; es kann also bedarfsgerecht produziert werden. Bei den erneuerbaren Energieträgern gilt dies nur für Strom aus Speicher-Wasserkraftwerken, aus Geothermie und in eingeschränktem Maße aus Biomasse.

Der Strom aus anderen erneuerbaren Energieträgern, insbesondere der aus Windkraftwerken und Photovoltaik-Kraftwerken, wird in Abhängigkeit der jeweiligen Witterung erzeugt und kann nicht bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Er ist deshalb weniger wert als der billigste Strom, den die Elektrizitätswerke für die Grundlast einsetzen und bei dem wenigstens nicht unbekannt ist, wann er zur Verfügung steht.

Die Stromunternehmen, die ihn gleichwohl abnehmen müssen, wie er gerade kommt, brauchen also entweder zusätzliche Spitzenlastkapazität, oder sie müssen gegebenenfalls auf Bezugsmöglichkeiten im überregionalen Stromverbund zurückgreifen, um die Ungleichzeitigkeit von Bedarf und Angebot bei den Wind und Solarkraftwerken zu überbrücken. Beides kostet Geld.

Die Mehrkosten für den vergrößerten Bedarf an Spitzenlastausgleich müssen den Einspeisungsvergütungen hinzugerechnet werden. Ferner ist bei gleichem Stromverbrauch ein zusätzlicher Netzaufbau erforderlich, um den erzeugungsbedingten und nicht verbrauchsorientierten Standorten der Wind- und Solarkraftwerke gerecht zu werden. Auch der Aufwand für diesen zusätzlichen Netzaufbau muss zu den Stromkosten gerechnet werden, die das EEG induziert.

C. Das Lizenzsystem für CO2-Emissionen

Innerhalb des Bereiches, der dem Lizenzsystem unterliegt, wird mit der knappen Ressource „in Kauf zu nehmende CO2-Emission“ so umgegangen, dass bei gegebener Menge an CO2-Emissionen der Beitrag der Inkaufnahme dieser Emissionen zum Sozialprodukt maximiert wird.

D. Die Wechselwirkung zwischen dem CO2-Emissions-Lizenzsystem und dem EEG

Es ist bisher zu wenig beachtet worden, welche Wechselwirkungen es zwischen den beiden Systemen gibt, die im Grunde dem selben Ziel dienen: klimaschädliche Formen der Energiegewinnung einzudämmen Bewusst zu machen ist, dass der Beitrag des EEG zur Verminderung der CO2-Emissionen auf Null absinkt, sobald der Markt für CO2-Emissionslizenzen funktioniert.

Wenn die CO2-Emissions-Lizenzen verteilt sind, bildet sich auf dem europäischen Lizenz-Markt ein Preis für CO2-Emissionen. Dieser veranlasst die betrieblichen Entscheidungen in Bezug auf CO2-Emissionen im Sektor A.

Man vergleiche nun zwei Szenarios I und II. In Szenario I werden die erneuerbare Energieträger massiv durch hohe Einspeisevergütungen im Rahmen des EEG gefördert. In Szenario II wird die Förderung von Neu-Anlagen für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern eingestellt und nur (aus Gründen des Vertrauensschutzes) für schon etablierte Anlagen aufrecht erhalten. In Szenario I steigt der Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Stromerzeugung auf 12,5 %. In Szenario II bleibt dieser Anteil bei den bisherigen 6 % und entwickelt sich bei steigendem Stromverbrauch sogar zurück.

Es ist zu erwarten, dass in Szenario II in Deutschland mehr Strom aus Anlagen mit fossilen Energieträgern kommt als in Szenario I. Auf den ersten Blick scheint das EEG (das dem Szenario I entspricht) seine segensreiche Wirkung einer Reduktion der CO2-Emissionen ausüben zu können.

Da nun aber die Stromwirtschaft zu Sektor A gehört, werden durch das EEG in Szenario I CO2-Emissions-Lizenzen frei. Das Angebot an CO2-Emissions-Lizenzen am Markt steigt. Das führt zu einem niedrigeren Preis der Tonne CO2-Emission, worauf sich ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage an Emissionslizenzen wieder einstellt. Im Ergebnis werden alle ausgeteilten CO2-Emissions-Lizenzen verbraucht; es wird genau so viel CO2 emittiert wie in Szenario II ohne Fortführung des EEG.

Mit anderen Worten: das EEG dient der Subventionierung von CO2-Emissionen in Europa außerhalb des deutschen Kraftwerksektors. Der Netto-Effekt des EEG auf die europäischen CO2-Emissionen ist Null.

E. Die kostenminimierende Form der Einhaltung der CO2-Emissionsziele

Aus der Sicht der Ökonomie wie der Ökologie ist es bedeutsam, dass vorgegebene ökologische Ziele wirtschaftlich rational, also mit minimalen Kosten angesteuert werden.

In der Diskussion im Vorfeld der Einführung eines solchen Lizenzmarktes ist es üblich geworden, von einem voraus geschätzten Preis in der Größe von 10 Euro pro Tonne CO2-Emission zu reden. Das entspräche einem Cent pro Kilogramm CO2-Emission. In einem modernen Steinkohle-Kraftwerk fällt pro Kilowattstunde Strom ungefähr 0,8 Kilogramm CO2-Emission an. Im Rahmen dieses Lizenzsystems verteuert sich also die Herstellung von Strom aus fossilen Kraftwerken um 0,8 Cent pro Kilowattstunde.

Die Einsparmaßnahmen, zu denen sich die Kraftwerksbetreiber entschließen, werden sich daran orientieren. Es wird also dazu kommen, dass bei der Bereitstellung von Strom aus fossilen Energieträgern die Modernisierung vorangetrieben wird, solange die Emission eines weiteren Kilogramm CO2 mit Kosten von weniger als einem Cent vermieden werden kann. Teurere Modernisierungsmaßnahmen lohnen sich nicht.

Demgegenüber kommt die Einsparung von CO2-Emissionen durch die Förderung von erneuerbaren Energieträgern im Rahmen des EEG die deutsche Volkswirtschaft wesentlich teurer zu stehen.

Die kostenminimale Methode zur Einsparung von CO2-Emissionen in einer Volkswirtschaft ergibt sich bei gegebenem Einsparziel dadurch, dass man sämtliche Formen von CO2-Emissionen demselben Emissions-Lizenz-System unterstellt und einen Handel mit CO2-Emissionsrechten zulässt.

Jede zusätzliche staatliche Förderung von „CO2-armen“ oder „CO2-freien“ Techniken auf dem Wege der preislichen Begünstigung ihrer Inputs oder Outputs verzerrt den Wettbewerb zwischen den Verfahren zur Verminderung von CO2-Emissionen und führt deshalb zu höheren Kosten für ein gleich ehrgeiziges Minderungsziel.

Anders ausgedrückt: Wenn eine Nation sich entschließt, eine bestimmte Summe Geldes bereitzustellen, um die CO2-Emissionen zu reduzieren, dann erzielt sie das maximale Einsparergebnis, wenn sie einen das ganze Land abdeckenden Markt für CO2-Emissions-Lizenzen installiert und im Übrigen auf weitere Fördermaßnahmen, die die Volkswirtschaft Geld kosten, verzichtet.

F. Das Problem der Schein-Einsparungen

Das zweite Problem ist das der Schein-Einsparungen von CO2-Emissionen: Es gibt intensive Handelsbeziehungen zwischen den Staaten, die sich auf das Kyoto-Protokoll verpflichtet haben (Staatengruppe 1), und den Staaten, die das Kyoto-Protokoll nicht beachten (Staatengruppe 2). Ist der Preis der CO2-Emission in der ersten Gruppe hinreichend hoch, so wird es zur Verlagerung von CO2- intensiven Produktionsprozessen von der Staatengruppe 1 in die Staatengruppe 2 kommen. Damit sind die Einsparungen an CO2-Emissionen in der Staatengruppe 1 zum Teil Schein-Einsparungen; denn sie verursachen vermehrte CO2-Emissionen in der Staatengruppe 2. Mit Schein-Einsparungen ist der Stabilisierung des Weltklimas nicht gedient.

G Industriepolitik durch das EEG?

Die Befürworter einer Begünstigung von erneuerbaren Energieträgern durch Methoden wie das EEG verweisen auf die damit verbundene Technologieförderung mitsamt den daraus zu erwartenden künftigen Exportchancen. Es ist zu fragen, ob dies eine sinnvolle Form von Industriepolitik ist.

Die Erfahrungen, die man mit der Industriepolitik in der Form der Technologieförderung durch Bereitstellung geschützter Märkte gemacht hat, sind im Allgemeinen wenig ermutigend. Es geht hier ja nicht um Technologieförderung in der Form von staatlichen Beiträgen zu Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Es geht um eine Privilegierung bestimmter Technologien im Wettbewerb durch Einschränkung der Wahlfreiheit von Marktpartnern, die gesetzlich zu betrieblich unwirtschaftlichen Entscheidungen gezwungen werden.

Unter dem Stichwort „erneuerbare Energieträger“ wird staatlicherseits eine Vorauswahl von Techniken getroffen, die geeignet sind, zur Verminderung von CO2-Emissionen beizutragen. Es gibt zahlreiche andere Verfahren, die nicht unter die Rubrik „erneuerbare Energieträger“ fallen, und die möglicherweise viel effektiver und schneller zu einer Minderung der CO2-Emissionen beitragen.

H. Schlussfolgerung

Mit dem Beginn eines funktionierenden Marktes für CO2-Emissions-Lizenzen in Europa verändert sich die Wirkung des EEG. Hat es bisher, wenn auch mit sehr hohen volkswirtschaftlichen Kosten, zur Reduktion von CO2-Emissionen beigetragen, so wird sein Gesamteffekt auf die Reduktion von CO2-Emissionen nach der Implementierung dieses Lizenzmarktes gleich Null sein. Es wird dann zu einem ökologisch nutzlosen, aber volkswirtschaftlich teuren Instrument und müsste konsequenterweise abgeschafft werden.


Köln, den 16. Januar 2004

Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

Prof. Dr. Wernhard Möschel


Surrealistisch

Auf einen herzerfrischenden Beitrag in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. April 2004 verweist Dr. Ufer aus Leipzig in seiner Info-Mail vom 23.04.2004. Unter der Überschrift "Surrealistisch" erfährt man hier etwas über neue Gags aus der Klima-Modell-Rechen-Kabbalistik.

"Der Klimaforschung verdanken wir einige der größten virtuellen Abenteuer der Neuzeit. Die immer wieder gern gezeigten Vorhersagen des Weltklimas bis weit ins dritte Jahrtausend beispielsweise stellen jede Kristallkugel in den Schatten. Und neuerdings erweitert man die Klimamodelle geschickt zu so genannten Erdsystem-Modellen, die sämtliche irdischen Sphären mathematisch zu einem lebendigen digitalen Organismus Erde vernetzen. Rechenakrobatik in Vollendung. Das schließt zuweilen auch semantische Salti mit ein. Eine „retrospektive Vorhersage" ist so etwas wie eine Fußball-Totowette nach dem Schlusspfiff. Aber für Klimatologen durchaus kein Widerspruch,..."

Neuerdings will man ein Klimamodell so erfolgreich weiterentwickelt haben, dass das alle drei bis sieben Jahre wiederkehrende und weltweit bedeutende Klimaphänomen El Nino bis zwei Jahren vorhergesagt werden könnte. Grundlage sei eine „retrospektive Vorhersage" der letzten fast hundertfünfzig Jahre. Allerdings hat man sich mit solcherlei Prophezeiungen bereits in 2003 gründlich vertan.

"Wenn man die - mit algorithmischen „Korrekturen" versehenen - Temperaturkurven der Simulation in der Veröffentlichung mit den rekonstruierten Daten vergleicht, kommt einem in der Tat der Gedanke an ein perfektes Ergebnis. Computer und Realität im Parallelschwung. Nur schade, dass die perfekt frisierten Kurven an der Marke 2004 halt machen."

Besser als der Autor "jom" hätte man das wohl nicht formulieren können.


Neues vom UBA

Auf der Seite "Neues vom Ökonarrenhaus Teil I" erfährt man unter der Überschrift
Erbauliche Konversation mit dem UBA CO2 als "Schadstoff" bzw. doch nicht mehr
dass Dialoge durchaus konstruktiv sein können,
sogar wenn es um das Thema CO2 geht
und sogar, wenn man mit dem UBA konferiert.

Diesmal hat man sich Herrn Böttiger vorgeknöpft. Sein größter Fehler besteht wohl darin, dass er partout nicht "die Ergebnisse des jeweils fortgeschrittenen Denkens weltweit anerkannter Wissenschaftler" anerkennen will und statt dessen quer denkt - viel zu quer, wie man konstatiert. Lesen Sie selbst:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wie es scheint, wurde auf ihrer "Spatzenseite" (www.spatzseite.de ergänzt von HB) ein um's andere mal ein wenig zu "quer gedacht", jedenfalls empfiehlt sich zum Thema Treibhauseffekt das eingehende Studium einschlägiger Lehrbücher und unserer Themenseiten im Internet: http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/kaenderung.htm, insb. http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/kargument.htm
 
Dort setzen sich anerkannte Fachwissenschaftler im Argumenten von sog. "Skeptikern", zu denen auch die von Ihnen zitierten Herren Thieme und Thüne gehören, auseinander und zeigen auf, warum es sich bei diesen Einwänden nicht um "Denkverbote",  sondern in der Regel um Denkfehler handelt.
 
In vorderster Front der von Ihnen beklagten "Umerziehung" stehen im Übrigen auch über 100 Nobelpreisträger, jeder einzelne Querdenker seiner Zeit im besten Sinne.
 
Ihrer Abneigung gegenüber Denkverboten können wir uns nur anschließen und werden uns auch in Zukunft bemühen, die Ergebnisse des jeweils fortgeschrittenen Denkens weltweit anerkannter Wissenschaftler allgemeinverständlich aufzubereiten und weiterzugeben.
 
Mit freundlichen Grüßen
M.W.

Umweltbundesamt
Berlin
Fachgebiet I 2.7 Schutz der Erdatmosphäre

Lesen Sie hierzu den Brief von E. G. Beck an das UBA
 


Entmixter Strom in Berlin - dank Atomstromfilter

Exklusivbericht

Die rot-rote Regierung von Berlin hat es geschafft, das Gesetz von Kirchhoff abzuschaffen !
Zukünftig werden die öffentlichen Einrichtungen der Stadt, die Straßenbahnen und Straßenbeleuchtung garantiert atomstromfrei versorgt. Das ist zwar etwas teurer als der Strom der traditionellen Berliner BEWAG, aber das macht nichts: dafür dringt kein Atomstrom in die Amtsstuben der Stadtverwaltung, und das mit Zertifikat der TÜV. Für die Berliner Normalverbraucher, die noch immer den deutschen Einheitsstrom beziehen müssen, haben wir aber auch eine Lösung: den Atomstromfilter. Informationen dazu unter www.nucleostop.onlinehome.de .

Mit nicht ganz atomstromfreien Grüßen

TETRA ENERGIE GmbH
Allee der Kosmonauten 28
12681 Berlin
Tel. +30/54982734
Fax +30/54982735

PS. Oder könnten unsere Regierenden das Kirchhoffsche Gesetz gar nicht kennen ? Siehe PISA Studie.

Dazu ein Kommentar von W.:

die Kritik, dass unsere Regierung es geschafft hat, das Gesetz von Kirchhoff abzuschaffen, macht wenig Sinn. Es ist auch egal, ob unsere Regierung das Kirchhoff'sche Gesetz kennt oder nicht. Einem Dummen kann man nicht vorwerfen, er sei dumm. Er versteht es nicht. Unsere Regierung weiß immerhin, dass die Masse der Bevölkerung physikalische und andere Gesetzmäßigkeiten nicht kennt, insbesondere für die Stromgewinnung und Verteilung. Deshalb muss sie sich nicht daran orientieren und kann ihre Gesetzmäßigkeiten unters Volk bringen, z.B. das EEG.

Ich war gestern Nachmittag bei meiner Hausärztin zum privaten Kaffeeplausch. Als ehrliche Haut schimpft sie über die Pharmaindustrie, welche bisher unbekannte Krankheiten erfindet oder unbedeutende Krankheiten heranzüchtet - also uns Unbedarfte zu Patienten macht, um ihre Pillen zu verkaufen. Unsere Regierung hat den grünen Strom erfunden und die Strombranche mischt mit, um das unbedarfte Volk als Kunden zu gewinnen. So ist das im Leben. Statt über das Unwissen anderer Leute zu lamentieren, sollten wir als Fachleute uns lieber mit Argumenten anreichern, welche dazu geeignet sind, dem Unsinn entgegenzutreten und welche vom Volk auch verstanden werden. Wir müssen den Leuten "aufs Maul schauen". Bis dato hatte meine Ärztin auch an erneuerbare Energien geglaubt. Mit wenigen Worten meinerseits war damit ganz schnell Schluss.

Meine Empfehlung: Lieber gute Argumente für das Volk sammeln und verbreiten als uns gegenseitig vorhandene Kenntnisse zu bestätigen. Mit Kirchhoff hätte ich auch meiner Ärztin nicht weiterhelfen können.

Herzliche Grüße aus D. von W.


Neue Wortakrobatik: es wird falsifiziert

Liebe Klimakenner und Klima-Interessierte,
liebe Freunde,

ich hatte am Wochenende die Gelegenheit, auf dem Landesparteitag der niedersächsischen FDP einen der Anträge unseres Arbeitskreises Energie zu vertreten, und zwar den das Klima betreffenden.

Auch wenn wir in unserer eigentlichen Arbeit dahin gekommen waren, dass die Bedeutung des CO² für den Verlauf des Klimas im nicht messbaren Bereich liegen würde, war der Antrag so vorsichtig formuliert, das er darauf zielte, Effektivität und Kosten in den Vordergrund der politischen Diskussion zu stellen.

Das mag wohl schon zuviel gewesen sein für eine Partei, von der Ex-Nds-Generalsekretär Rösler sagte: "Wir sind die Partei der Aufklärung. Bei uns ist die Diskussion die Mutter aller Dinge."

Bevor ich überhaupt dazu kam, den Antrag vorzustellen, kam schon ein kritischer Wortbeitrag eines Delegierten, Tenor "sollte doch mal Schluss sein mit den Emissionen".

Tenor meiner Rede war:
Um was geht es beim "Klimaschutz": unser ganzes wirtschaftliches Handeln wird durch ein administratives Nadelöhr gezwängt, was neue CO²-Bürokratie schafft und neue CO²-Abgaben bringt, ohne messbare Wirkung für das Klima
Dass alle die, die nicht durch das Nadelöhr passen oder Lobbymacht haben, Sonderregelungen erreichen oder ins Ausland gehen, der kleine Bürger letztendlich der Dumme ist, der alles bezahlen muss.
Kein Platz für heilige Kühe, Vorzugsstellungen müssten ihre Berechtigung nachweisen.

Staatssekretär Dr. Eberl, Nieders. Umweltministerium, sprach denn gegen den Antrag.
Er sprach davon, dass hier technisch-physikalische Modelle a la Newton nicht gelten.
Er kam mit Popper,
° nicht beweisen, statt dessen
° falsifizieren!

Na ja, dann kam noch wie üblich der "begründete Verdacht"!
Was scheren da die 250 Milliarden Euro - man will einfach nicht, dass in der Öffentlichkeit darüber diskutiert wird - der Antrag wurde abgelehnt.

Wir müssen uns einstellen auf diese neue Form der Argumentation Falsifikation. Hier haben Wortakrobaten und Sophisten bessere Karten als diejenigen, die glauben, dass in der heutigen Welt der Gaukler wenigstens die ewig gültigen Naturgesetze Bestand haben und überzeugen.
Pustekuchen, Leute wie Dr. Eberl können wortgewandt auch diese umtexten und einnebeln.

Wappnen Sie sich dagegen, besonders im Hinblick auf die Friedrich-Naumann-Stiftungs-Veranstaltung am 15. Mai in Göttingen.
Wie verhält man sich auf der Falsifizierungs-Glatteisbahn?

Vielleicht kann diese Diskussionsrunde Peter Dietze als Referenten noch per Diskurs dabei helfen, die richtigen Schlittschuhe einzupacken.
Denn wenn die aufrechten naturwissenschaftlichen Spezialisten wieder um die letzten Wahrheiten streiten, haben Schlitzohren wie Dr. Eberl allen schon längst den Teppich unter den Füßen weggezogen, ohne dass es jemand gemerkt hat.

Mit Grüßen, Hanna Thiele
28.04.2004


Wir müssen Prioritäten setzen. Für das, was das Kioto-Abkommen in einem Jahr kostet, können wir allen Menschen der Erde ein für allemal sauberes Wasser und ein Abwassersystem liefern. Damit verhindern wir jährlich zwei Millionen Tote und eine halbe Milliarde ernsthaft Erkrankte."

Björn Lomborg, 05.2004

dänischer Umweltexperte
Autor des Buches „Apocalypse? No!"
Umweltratgeber der dänischen Regierung
Chef eines neuen Umweltinstituts

Zitat:
"Ende Februar verglich er in einer Rede vor dem konservativen britischen „Adam Smith Institute" die Umweltorganisationen mit Straßenräubern, die Ihren Opfern die Pistole an die Schläfe setzten, um Geld zu erpressen."
Quelle: die tageszeitung, 03.05.2004

  Das Problem, welches Lomborg anspricht, besteht darin, dass die Umweltschützer vorrangig die Umwelt "schützen" und dabei vergessen, dass ihre Mitmenschen ein wichtiger Faktor der Umwelt sind. Insofern stellt sich die berechtigte Frage nach der Legitimation einer Umweltpolitik, die die Vernichtung von Arbeitsplätzen in Kauf nimmt. Was für Ziele verfolgen solche Leute, die über Zertifikathandel schwadronieren und denen es dabei egal ist, dass nebenher Millionen erkranken und sterben?

Klimaopfer
FAZ
Zu Ihrem hoch interessanten Artikel
"Kohlendioxidemissionen erhöhen die Temperatur der Erde"
auf S. 14 vom 24.03.2004:

Eigentlich hätte die ebenso kleine wie aussagekräftige Zahl von einem Tausendstel Grad "Abkühlungseffekt" deutscher Klimaopfer bis 2050 nicht im letzten Absatz Ihres Artikels, sondern auf Seite 1 in der obersten Schlagzeile stehen müssen. Also, der Berg gebar eine Maus! Nun könnten endlich die gebeutelten und eingeschüchterten Bundesbürger schwarz auf weiß sehen, welch grandiosen Segen ihre Klimaopfer Ökosteuer, Windräder, Emissionshandel, Schließung "alter" Industrien mit Export von Millionen abgeschaffter Arbeitsplätze etc. versprechen. "Über­zeugen­der" lässt sich kaum darstellen, weshalb Klimaschutz ganz oben auf der Agenda rot-grüner Politik stehen muss, weit über den Themen Arbeitslosigkeit, Schuldenexplosion, demographische Katastrophe und Sozialabbau. Leider bleiben folgende Fragen offen: Wo kann man Thermometer mit einer Genauigkeit von einem Tausendstel Grad beziehen? Wie viel tragen deutsche Öko-Opfer zur Minderung des prophezeiten Anstiegs des Meeresspiegels bei, der vermeintlich wichtigsten Zielgröße deutscher Klimapolitik?

Lehrreich ist ein Blick zurück in die Klimageschichte: So entstanden und vergingen in der gesamten rekonstruierbaren Klimageschichte immer wieder Eiszeiten, im Wechsel mit meist nur kurzen Warmzeiten. Heute leben wir in der noch ausklingenden Würm-Eiszeit und müssten uns eigentlich über die globale Erwärmung der letzten Jahrtausende glücklich preisen. Niemand vermag schlüssig beweisen zu können, weshalb sich die Atmosphäre seit etwa 10 000 Jahren, dem Ende der Würm-Eiszeit und Jahrtausende vor der Industrialisierung der Welt, unaufhaltsam erwärmt. (Sehr zum Segen der Menschheit, denn zuvor waren die nördlichen Breiten einschl. Mitteluropa von einige 100 m dicken Eispanzern bedeckt und unbewohnbar, vergleichbar dem heutigen Grönland).

Die Jahres-Mitteltemperatur der Atmosphäre war zu keinem Zeitpunkt der Erdgeschichte eine konstante, sondern eine (chaotisch) oszillierende Größe. Sie betrug beispielsweise im Paläozän (vor ca. 80 Millionen Jahren) in Europa ca. 23 °C, heute dagegen nur ca. 10 °C. Etwa zwischen 7000 und 3000 v. Chr bestand das sog Klimaoptimum, in welchem es um einige Grad wärmer war als heute. Dies müsste nach heutiger Lehrmeinung eine Klimakatastrophe schlimmsten Ausmaßes gewesen sein, wofür es jedoch keinerlei Anhaltspunkte gibt. Die Atmosphäre dürfte noch heute eher zu kalt als zu warm sein.

Wer von globaler Erwärmung spricht, muss zumindest seine jeweilige Referenz-Temperatur nennen und begründen können, denn davon hängt das Ergebnis entscheidend ab. Auch die alpinen Gletscher hatten sich schon öfters völlig zurückgezogen, um in kälteren Perioden wieder zurückzukehren. Zudem dürfte wohl niemand überzeugend darstellen können, welche Global-Temperatur denn nun eigentlich politisch einzufordern sei.

Dokumentiert ist interessanterweise aber auch, dass es in der gesamten Klimageschichte der Erde noch nie die viel beschworene „Wärmekatastrophe“, wohl aber unzählige Kältekatastrophen (Eiszeiten) gab, die den ohnehin nur subjektiv definierbaren Begriff "Katastrophe" verdienen würden. Die Biosphäre blühte hauptsächlich in den Warmzeiten auf, die auch durch höhere Niederschläge gekennzeichnet waren. In unregelmäßigen Zyklen veränderte sich ebenfalls der CO2 Gehalt, der zeitweise schon um ein Vielfaches höher war als heute. Entsprechendes gilt für den Meeresspiegel. Das Leben ist nun einmal aus Wandel und nicht aus Starre hervorgegangen! Aberwitzig erscheinen daher alle Bemühungen, unter größten wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Opfern und auf der Basis vager Spekulationen die natürlichen Klimazyklen verhindern zu wollen.

Unterstützt werden sollten dagegen alle Bemühungen um schonenden Umgang mit Naturressourcen. Abschließend sollte deutlich gemacht werden, dass der unselige Begriff "Treibhauseffekt" in der Klimadebatte irreführend und wissenschaftlich falsch verwendet wird, da die relative Erwärmung eines "klassischen" Treibhauses, die damit wohl gemeint sein soll, anders als in der Atmosphäre überwiegend durch Blockade der kühlenden konvektiven Luftströmung und der Verdunstungskälte erfolgt, und nur nachgeordnet durch Blockade von Strahlungswärme.

Uwe Kayser-Herold, Braunschweig

Klima-Illusionismus

In der FAZ Nr. 133 "Kyoto Protokoll vor dem Anfang schon am Ende?" berichten Sie mit Besorgnis über die bisherige Wirkungslosigkeit des Kyoto-Protokolls auf das Weltklima. Dies dürfte Eingeweihte wohl kaum über­rascht haben, erschien das Kyto-Protokoll doch von Anbeginn als ein Meisterwerk weltpolitischen Illusio­nismus, mit dem sich seine Unterzeichner freilich ein Denkmal gesetzt haben. Zur Bewertung der Sinnhaltigkeit nationaler und globaler Klimapolitik wäre unter anderem die Betrachtung wichtiger ökonomischer Aspekte, die im Kyoto-Protokoll kaum Beachtung fanden, unverzichtbar, wie am Beispiel des mit deutscher Gründlichkeit durch­geführten Rot-Grünen Großexperiments "Ökologischer Umbau" schon jetzt lehrreich erkennbar wird:

Nach Studienergebnissen amerikanischer Wirtschaftsforscher kostet dieses Großexperiment die deutsche Volkswirtschaft ca. 3 bis 5 % jährlichen Wirtschaftswachstums, was erstaunlich gut mit den uns täglich errei­chenden desaströsen ökonomischen, finanziellen und sozialen Hiobsbotschaften übereinstimmt. Nach gut 4 Jahren "Ökologischer Umbau" ist D in Europa zugleich Schlusslicht in Wirtschaftswachstum und Spitzenreiter in Neuverschuldung, Arbeitslosigkeit und Sozialabbau geworden, obwohl einstmals das genaue Gegenteil dessen angekündigt wurde. Daraus folgt zugleich, dass die Wirtschaft jährlich mindestens 3 bis 5 % Realwachstum verzeichnen müsste, um die durch den Ökologischen Umbau incl. Arbeitsplatzexport bewirkte Schrumpfung des Arbeitsmarktes zu kompensieren.

Die dramatischen Belastungen von Wirtschaft und öffentlichen Haushalten durch den "Ökologischen Umbau", mit der Öko­steuer als ihrem schlagkräftigsten Instrument, wären aber durchaus noch hinnehmbar, wenn ihnen ein angemes­sener und objektiv feststellbarer Nutzen gegenüber stünde, der allerdings mehr Substanz haben müsste als unver­bindliche Hinweise auf eine vermeintlich abzuwendende, hoch spekulativ definierte "Klimakatastrophe". Für den klimatischen Nutzen der Ökosteuer fehlt bisher jegliche Evidenz, denn außer einem Irgendwann, Irgendwo, Irgendwie gibt es keinerlei durch Maß und Zahl prüfbaren Ergebnisse über ihren Nutzen.

Um zu verstehen, weshalb dies auch gar nicht anders sein kann, braucht man nur zwei in der Klimadebatte viel zu selten erwähnte fundamentale Zahlen bzw. Fakten durch einfaches Kopfrechnen zu vergleichen, nämlich den gesamten CO2-Gehalt der Erdatmosphäre von ca. 2,8 Billionen Tonnen (zweitausend achthundert Millionen Megatonnen, entsprechend 364 ppm), und die gesamte jährliche deutsche CO2 Emission durch fossile Verbrennung von ca. 1 Milliarde Tonnen p.a. Diese Zahlen, ins Verhältnis gesetzt, führen unmittelbar zu dem ernüchternden Ergebnis, dass der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre jährlich durch alle derzeitigen deutschen CO2 Emissionen um höchstens 0,35 Promille angereichert wird. Diese Fundamentalzahlen eignen sich bestens, um einen leicht verständlichen, konservativen und ideologiefreien Maßstab festzulegen, anhand dessen unmittelbar ablesbar wird, welchen maximalen Effekt eine beliebige "klimapolitische" Maßnahme, z.B. ein Verbot von Straßenbau, erwarten lässt, und ob der prognostizierte Effekt jemals wahrnehmbar sein würde.

Das Kyoto-Protokoll sieht mittelfristig eine Minderung deutscher CO2 Emissionen um 21 % vor. Deren Effekt liegt demnach bei nur 0,073 Promille p.a. und würde selbst nach einem Jahrhundert erst 7,3 Promille betragen. Selbst die Wirkung eines hypothetischen Totalverbots jeglicher fossiler Verbrennung in D läge demnach noch weit unterhalb der Mess- und Wahrnehmbarkeitsgrenze bzw. des natürlichen "Rauschpegels" relevanter Messgrößen wie CO2, Temperatur oder gar Meeresspiegel. Ähnlich desillusionierend wirkt ein Vergleich deutscher CO2 Emissionen mit allen übrigen globalen CO2 Emissionen.

Noch um ein Vielfaches geringer, aber realitätsnäher wäre die hypothetische Wirkung der Ökosteuer, würde man auch das in den Weltmeeren und in der äußeren Erdkruste gelöste, aktiv am globalen CO2 Haushalt teilnehmenden CO2, sowie den Wasserdampf als wirksamstem Treibhausgas mit in Betracht ziehen. Bedenkt man ferner, dass Deutschland nur einen kleinen Flecken von weniger als einem Tausendstel der Erdoberfläche einnimmt, dann wird noch deutlicher, weshalb das Weltklima nicht an diesem einen Flecken genesen kann.

Es entsteht zudem der Eindruck, dass der ebenso monströse wie widersprüchliche Zahlen- und Datenmoloch, den die immer leistungsfähigeren Superrechner der Klimaforschung fortlaufend produzieren, Klimapolitikern zunehmend als willkommener Schutzwall vor öffentlicher Kritik dient. Man könnte aber auch fragen, weshalb Klimaforscher nach immer mehr Rechenleistung verlangen. Dies kann doch nur als deren Eingeständnis gelten, dass ihre gegenwärtigen Rechenergebnisse untauglich sind.

Somit dürfte die Frage immer aktueller werden, wie lange sich D den Luxus "Ökologischer Umbau" im nationalen Allein­gang noch wird leisten können, bevor es von einem offenbar noch schneller als die Klimakatastrophe auf das Land zukommenden Staatsbankrott eingeholt wird.

Naturgesetze trotzen erwiesenermaßen politischen Eingriffsversuchen jeglicher Art, selbst wenn diese durch demokratischen Mehrheitsentscheid zuwege kommen sollten. Jede Politik, die auf ideologischem Starrsinn und Erkenntnisverweigerung beruht, ist über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt, schadet jedoch dem Ansehen von Politik insgesamt.

Angesichts derlei düsterer Perspektiven dürfte die Zeit für eine Überlegung reif sein, ob es nicht besser wäre, die Ökosteuer durch eine fiskalisch äquivalente Anhebung der erwiesenermaßen wirtschafts- und beschäftigungs­freund­licheren MwSt zu substituieren.

Uwe Kayser-Herold, Braunschweig
 



OEKO ALAAAF!!!! Die Narren sind los!


Auf dieser Seite:

Man kann nur
objektiv sein
und sich seiner
Vernunft bedienen,
wenn man demütig
geworden ist und
seine Kindheitsträume
von Allwissenheit
und Allmacht
überwunden hat.

Erich Fromm

Ideen, wie
absolute Gewissheit,
absolute Genauigkeit,
endgültige Wahrheit
und so fort,
sind Erfindungen
der Einbildung
und haben
in der Wissenschaft
nichts zu suchen.

Max Born

Eines Tages wird alles gut sein,
das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung,
das ist unsere Illusion.

François Marie Voltaire


Vorwort zu Teil III

Nach Teil I und Teil II halte sehe es nahezu für erwiesen an: der Narretei sind offensichtlich keinerlei Grenzen gesetzt. Doch zum Glück gibt es Leute, die des Kaisers neue Kleider nicht mit bewundern, sondern die auf dessen nackten Bauch zeigen. Ich danke allen Freunden, Kollegen, Mit-, Quer-  und Vordenkern für die bisherigen und für die zukünftigen Beiträge. Auch wenn die Welt dadurch nicht verändert wird - ein kleiner Beitrag gegen die hierzulande grassierende Volksverblödung ist es allemal. (DIMaGB, 06.2004)


Geeignete Standorte für solarthermische Kraftwerke

Abbildung 4-49
Quelle: Bundestagsdrucksache 14/9400, S. 277
Legende: dunkelorange = sehr gut geeignet, hellorange = gut geeignet, grau = nicht geeignet

... erst heute komme ich dazu, die Anlagen zu dieser Nachricht Dr. Ufers zu lesen. Angesichts des gehäuften Gefasels von Solarkraftwerken als Ausweg aus einer Energiekrise in den Beiträgen fragt man sich, warum die Bundestagsdrucksache zu dem Thema überhaupt nicht wahrgenommen wurde. Nun ist es andererseits nicht neu, dass physikalische oder wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten von der Politik ignoriert werden. Sonst wäre es nicht zu der gegenwärtigen ruinösen Politik gekommen. Obwohl ich vermute, dass das Papier vielen von Ihnen bekannt ist, gebe ich es dennoch im Anhang bekannt.

Beste Grüße
U. Löbert
05.06.2004

Kommentar DIMaGB:
Ich danke Hr. Löbert für die Zusendung dieser Information. Das mit den ignorierten Gesetzmäßigkeiten sehe ich nicht so. Deutschland trägt große Verdienste an der Schaffung des uns allen so lieb und teuren Euro - folglich sind die für alle geltenden Regelungen zum Stabilitätspakt nun gerade auf Deutschland nicht anzuwenden. Warum soll man dann so penibel sein und stur auf einer Anwendung der Naturgesetze in Deutschland bestehen? Das ist nicht innovativ. Warum hierzulande solch eigenartige Mechanismen funktionieren, sehen wir an den Zitaten unten.

Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht.
Paul Valéry, französischer Schriftsteller (1871 - 1945)

In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik:
Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.
André Malraux, französischer Schriftsteller und Politiker (1901 - 1976)

Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man das Volk in Atem hält.
Ezra Pound, amerikan. Schriftsteller (1885 - 1972)

... mehr Weisheiten


Südhalbkugel wichtig fürs Klima
Erstmalig Einblicke ins Klimageschehen des Südost-Pazifiks

Bremen (pte, 24. Jun 2004 17:00) - Der Südozean spielt nach neuesten Forschungsergebnissen eine größere Rolle bei kurzfristigen Klimaänderungen. Grundlage für diese Erkenntnisse war eine Untersuchung von einmaligen Meeressedimenten aus chilenischen Küstengewässern. Die Ablagerungen stellen sowohl eine Dokumentation der Klimageschichte des Meeres, als auch der des chilenischen Hinterlandes dar. Davon berichtet das DFG Forschungszentrum Ozeanränder http://www.rcom-bremen.de/ in einer aktuellen Presseaussendung.

Bisher vermuteten die Forscher den Motor des weltweiten Klimageschehens im Nordatlantik. Nun streiten sie darüber, ob die Südhalbkugel während der letzten 50.000 Jahre dem Klimarhythmus der Nordhalbkugel folgte oder einen gegensätzlichen Rhythmus hatte. Denn während die Antarktis warm war, wenn es im Norden kalt war und umgekehrt, scheinen zum Beispiel die Gletscher in Nord- und Südamerika gleichgeschaltet gewesen zu sein.

"Unsere Daten zeigen uns erstmals, dass die Antarktis das Klimageschehen der Südhalbkugel wesentlich stärker und großräumiger beeinflusst, als bisher angenommen", erläutert Frank Lamy vom Geoforschungszentrum Potsdam und Erstautor der Studie. "Die Meeressedimente, die wir untersucht haben, zeigen deutlich, dass vor Chile die Temperaturen des Oberflächenwassers mit dem Klimageschehen der Antarktis eng zusammenhängen." Außerdem scheint es, als würden die Wassertemperaturen aus anderen Ozeangebieten rund um die Südhalbkugel von der Ausdehnung des antarktischen Meereises abhängen. Das Meereis wirkt sich auch auf die Gletscher des Patagonischen Eisschildes aus. Allerdings erfolgt ihre Reaktion auf veränderte Meerestemperaturen um bis zu 1.000 Jahre verzögert, zeigen die Analysen der Meeressedimente.

Die untersuchten Meeressedimente geben erstmals einen detaillierten Einblick in das weitgehend unerforschte Klimageschehen des Südost-Pazifik während der letzten Eiszeit. Die neuen Ergebnisse bestätigen den Einfluss der Südhalbkugel auf das globale Klimageschehen. Die Einblicke in die Vergangenheit ermöglichen genauere Prognosen für das Klima der Zukunft. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland

Kommentar DIMaGB:
Nun kommt es heraus, was viele vermutet haben: bisher vermuteten die Forscher. Immerhin gibt es einen qualitativen Sprung, nun wird gestritten statt vermutet. Fakt ist, dass bisherige Annahmen offensichtlich nicht zutreffen. Und dennoch konnten gewisse Klimakoryphäen Modelle aufstellen und auf das 100stel Grad genau den Temperaturanstieg vorhersagen. - Respekt! Nur passt leider die tausendjährige Verzögerung so gar nicht zu den aktuellen Klimahorrorszenarien. Wir dürfen aber davon überzeugt sein, dass die vielen Experten im IPCC, PIK und anderswo auch dafür eine - mehr oder weniger lustige - Erklärung finden werden.


Duschen mit Photovoltaik

 Ziel der Mitte August 2002 vom Bundestag beschlossenen und im vergangenen Jahr von der Dena zusammen mit dem Ministerium gestarteten Exportinitiative (www.exportinitiative.de) sei es, den Exportanteil in der Windenergie in den kommenden Jahren von 30 auf 50 bis 60 Prozent zu steigern, sagte Kohler.

Bei Photovoltaikanlagen - hier beträgt die Exportquote nur 12 Prozent - tue man sich insofern schwerer, als die für deutsche Klimabedingungen entwickelten Sonnenkollektoren nicht in allen Ländern benötigt würden.

Dazu der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Rezzo Schlauch: „In Süditalien reicht es aus, einen schwarzen Schlauch aufs Dach zu legen, um warmes Duschwasser zu haben."

aus:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juli 2004
Ökostrom-Branche zieht ins Ausland


aus:
Reader´s Digest, August 2004, S. 104 - 107
Mojib Latif: „Der Welt droht eine Heißzeit"
VON DORIS KOCHANEK
Wie die Klimakatastrophe noch verhindert werden kann, erklärt Professor Mojib Latif.
Er ist Meteorologe an der Universität Kiel

"Wenn wir die letzten Jahrzehnte betrachten, dann sehen wir, dass die extremen Wetterereignisse zunehmen, und dass es deutlich wärmer geworden ist. Im Schnitt um 0,1 Grad pro Jahrzehnt."

Zum anthropogenen Anteil: "Die besten Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 3/4 auf den Menschen und nur 1/4auf natürliche Einflüsse zurückzuführen sind. Vielleicht sind es auch 2/3 zu 1/3. Aber das ist irrelevant. Wichtig ist, dass wir, wenn wir so weitermachen wie bisher, eine ungekannte Erderwärmung bekommen werden. Darüber ist sich die Mehrzahl der Klimaforscher einig."

"Bis zum Jahr 2100 müssen wir auf null kommen, also den CO2-Ausstoß 100-prozentig reduzieren. Das heißt: ganz weg von den fossilen Brennstoffen. ... Das steht nicht zur Diskussion - das ist eine Notwendigkeit."

"Meiner Meinung nach verbietet es der gesunde Menschenverstand, die Nutzung von Kernkraft weltweit zu forcieren."

"Beim CO2 gibt es auch in Deutschland ein Einsparpotenzial von 20 bis 30 Prozent. Wir dürfen aber nicht glauben, dass wir dadurch das Klima in Ordnung bringen."

"Wie das Wetter im Jahr 2030 oder 2050 sein wird, errechnet man über Klimamodelle. Das Klima ist ja ein physikalisches System, und als solches gehorcht es den physikalischen Gesetzen, die man mit Gleichungen darstellen kann. Mit ihnen kann man am Computer berechnen, wie das Wetter aussehen wird, wenn man beispielsweise den Gehalt von CO2 in der Atmosphäre verdoppelt oder verdreifacht. Das funktioniert ähnlich wie ein Flugsimulator. Da spielen Sie verschiedene Szenarien durch."

Kommentar DIMaGB:
Ein Mix aus Falschaussagen, Meinungen, Vermutungen -
das funktioniert ähnlich wie ein wissenschaftlicher Simulator.
Wir dürfen aber nicht glauben, dass wir dadurch das Klima in Ordnung bringen.


Ich möchte auf meine Webseite www.wasserplanet.biokurs.de aufmerksam machen, die ich mit den aktuellen Ergebnissen der Forschung in Sachen

  • nicht steigender Meeresspiegel (Prof. Moerner http://www.co2science.org/journal/v7/v7n5c3.htm) und
  • Fehler der Klimamodelle (Prof Singer; http://arxiv.org/ftp/physics/papers/0407/0407074.pdf) ergänzt habe.

 Damit sind also alle Aussagen des letzten Zustandsberichtes des IPCC 2001 widerlegt. Als neuen Punkt habe ich nach monatelangen Recherchen die "Ozonproblematik" aufgearbeitet, die in Wahrheit genau so wie die Klimaproblematik kein anthropogenes Problem ist, aufgenommen und ins rechte Licht gerückt.

mfg Ernst-Georg Beck, 20.07.2004
www.biokurs.de
www.wasserplanet.biokurs.de


aus:
Forum für Zukunftsenergien, FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG, Arbeitskreis Zukunftsenergien
Informationen zur 20. Sitzung des Arbeitskreises „Zukunftsenergien" 16.06.2004, Berlin
Wasserstoff: internationale, europäische und deutsche Entwicklungen
Peter P. Knoedel
„HYFORUM 2004 in Beijing: ein Schritt zu Global Clean Energy Partnership"

"Man stelle sich vor: Statt Butter- und Tomatenberge produzieren Europas Bauern künftig unseren Treibstoff und wir dürfen endlos viel Sprit verfahren, ohne unser Klima zu gefährden!

Jedenfalls scheinen Europas Politiker - wie immer auf der verzweifelten Suche nach neuen Subventions-möglichkeiten für die Bauern Deutschlands und Europas - diesem Hamelner Flötenspiel in Scharen zu verfallen.

Und, die Autobauer brauchten sich jedenfalls nicht mit völlig neuer Technologie herumzuschlagen, denn heutige Motoren könnten konventionell weiterentwickelt werden.

Was die Protagonisten all dieser Konzepte gewöhnlich nicht sehr laut sagen, ist, dass auch die Herstellung synthetischer Kraftstoffe unglaublich energieverschlingend ist. Das Argument, man wolle dafür nur erneuerbare Energien einsetzen, strapaziert die Einfältigkeit des Zuhörers dann schon, wenn nämlich die hier verbrauchten er-neuerbaren Energien mit viel höherem Wirkungsgrad verwendet werden könnten, um schnellstmöglich Kohle, Öl und Gas aus der Erzeugung von Licht und Wärme zu verdrängen."


"Aber vielleicht sind wir mit der Jagd nach erneuerbaren Energien ohnehin auf dem Holzweg?

Es war am Montag der Konferenzwoche, als Leser des Independent in London einen bewegenden Aufruf jenes heute 84-jährigen James Lovelock lesen konnten, der vor 25 Jahren die Debatte um Treibhausgase in Gang gesetzt hat und uns unter dem Namen GAIA die Wissenschaft gegeben hat, die heute als „Earth System Science" hohes Ansehen genießt.

Dieser urgrüne Lovelock sagt nun, Dekarbonisierung und Förderung der erneuerbaren Energien seien zwar gut gemeint, kämen aber in jedem Falle zu spät! Nur der sofortige und radikale Ausbau der Kernenergie könne den Planeten noch retten.

Und, so sagt er, die Verwendung von angepflanzter Biomasse zur Energiegewinnung werde den Niedergang der Erde eher beschleunigen als bremsen. Schon heute werde zu viel Erdoberfläche landwirtschaftlich genutzt um die Selbstregulierung von Klima und Umwelt zu erhalten. Wenn ein Auto 10 bis 30 mal soviel Kohlenstoff brauche, wie sein Fahrer, könne Anpflanzung kein Ausweg sein.

China wird den von Lovelock beschriebenen Weg gehen und in den nächsten 20 Jahren durchschnittlich jedes Jahr zwei neue Kernkraftwerke in Betrieb nehmen."


Hochwasserstände der Lahn

als sehr guter Beweis für den C02-Klimawandel-Schwindel... Aufgenommen heute am 24.07.2004 in Runkeln an der Lahn.

Die Hochwasserstände aus den 90er Jahren waren so weit unten zu finden, dass ich die gar nicht mehr auf das Foto rauf bekommen konnte...

Gruß
Rainer Hoffmann
25.07.2004
 

 

 

 

 

 


 


Des Kaisers neue Kleider

#1

Wer verantwortet hier was? Das ist die Frage!
Fragt man nämlich nach, ist da gar keiner, der was verantwortet – nur das alte „Hase- und Igel-Spiel“.

Professor Hasselmann z.B. sagte anlässlich einer VW-Stiftungs-Tagung wörtlich: „Modellierung ist nur ein Werkzeug zum Beleuchten, keine Prognose“. Sinngemäß sagte er dann weiter, es käme darauf an, was man eingibt.

Die Politiker sagen „…. die Wissenschaftler haben gesagt“.

Da kann man doch nur feststellen, das „Raumschiff D“ ist führungs- und orientierungslos, es hat nur noch keiner gemerkt, weil der Computer brav und unverdrossen immer noch Ergebnisse ausspuckt. Wir fahren womöglich gegen den nächsten Eisberg und reden dabei immer noch vom Hitzekollaps. Zum Lachen ist das nicht.

Schmeißen wir diese Art Parteipolitiker über Bord und suchen uns Bürgervertreter, die wenigstens den ehrlichen Versuch unternehmen wollen, den richtigen Kurs zu finden und zu steuern.

Gruß, Hanna Thiele
16.08.2004

#2

Liebe Mit- und Widerstreiter,

in den DMG-Mitteilungen* 02/2004 ist auf S. 13 in einer Übersetzung des Artikels "Das Program for Integrated Earth System Modelling und das European Network for Earth System Modelling" von Brasseur, G. P., Budich, R. G., Komen, G., zu lesen: "Die Entwicklung von Klimamodellen war ein wichtiger Meilenstein in Richtung qualitativer Abschätzung von menschenverursachten Störungen im Erdsystem. ... Für verschiedenste Abschätzungen, unter anderem für diejenigen des IPCC, wurden diese Modelle eingesetzt, ausgewertet und verglichen. Trotz großer Bemühungen der Wissenschaftler in den vergangenen Jahren werden viele Vorgänge in Klimamodellen weiterhin unzureichend dargestellt, es gibt nach wie vor große Unsicherheiten in den heutigen Modellen. ..."

Meine Frage an meine Ingenieur-Kollegen: Hätten Sie es jemals verantworten wollen, würden Sie es jemals verantworten, einer Anweisung aus einem Computer zu folgen, wenn Sie wußten/wüßten, daß das zugrundeliegende Programm und dessen Ergebnis auf einer unzureichenden Abbildung der ablaufenden Vorgänge beruht, und das Ausführen der Anweisung eine schadengeneigte Handlung sein kann. Ist es ein Handeln zur Minimierung des möglicherweise eintretenden Schadens, ist es "Risikovorsorge", wenn man den Ergebnissen aus unzureichenden Computerprogrammen folgt, oder ist das der Sachverhalt einer vorsätzlichen, zumindest aber grob fahrlässigen Herbeiführung eines Schadens?

Dieselbe Frage möchte ich auch an unsere Juristen sowie auch Politiker richten.

Mit freundlichem Gruß

Heinz Thieme

#3

... Ich als naturwissenschaftlicher Laie (Ev. Pfarrer) habe nur meinen eigenen Verstand zur Verfügung. Dieser Verstand sagt mir, dass jemand, der wie das IPCC sagt, in den letzten 100 Jahren habe sich die globale Durchschnittstemperatur um 0.6 Grad erhöht, nicht seriös ist. Kein Mensch weiß auf eine Dezimalstelle genau, welche Temperatur wirklich vor 100 Jahren auf der Erde geherrscht hat. Der Südpol war noch gar nicht entdeckt! Und von den riesigen Flächen des pazifischen Ozeans gibt es nur höchst lückenhafte Logbuchaufzeichnungen, die zudem auf ungenauen und fehlerhaften Meßmethoden basieren. Man kann also von etwa der Hälfte der Erdoberfläche (Zentralasien und das Amazonasbecken mal beiseite gelassen) nicht wirklich sagen, welche Durchschnittstemperatur vor 100 geherrscht hat. Eine Aussage über die globale Durchschnittstemperatur vor 100 Jahren (auf die erste Dezimalstelle genau!) kann nur durch eine großzügige Interpolation der fehlenden Messwerte gewonnen werden. Eine solche Aussage ist selbst höchst spekulativ und dann unwissenschaftlich, wenn man den spekulativen Charakter dieser Aussage nicht offen zugibt. Wenn IPCC also von einer nachweisbaren globalen Erwärmung von 0,6 Grad spricht, sagt IPCC ganz offensichtlich die Unwahrheit. Ich als naturwissenschaftlicher Laie glaube IPCC deshalb nichts mehr, und zwar obwohl Tausende von Wissenschaftlern daran mitwirken.

Herzliche Grüße
Reiner Vogels
23.08.2004


Hausaufgaben für Schröder

Dr. Hans Penner, Diplomchemiker – 76351 Linkenheim-Hochstetten
an Herrn Bundeskanzler Gerhard Schröder - 26.08.2004


Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

ich habe noch immer keine Antwort auf meine Frage nach der Höhe der jährlichen biologischen Kohlendioxid-Produktion:

  1. Wie hoch war die biologische Kohlendioxid-Produktion im Jahr 2003 in Deutschland? (Mikroorganismen, Tiere, Menschen)
  2. Wie hoch war die geologische Kohlendioxid-Produktion in Deutschland im Jahr 2003?
  3. Wie hoch war die technische Kohlendioxid-Produktion im Jahr 2003 in Deutschland?
  4. Wie viel Kohlendioxid hätte im Jahr 2003 durch die Realisierung des Zertifikathandels in Deutschland eingespart werden können?
  5. Wie viel Kohlendioxid haben die Pflanzen in Deutschland im Jahr 2003 verbraucht?
  6. Wie stark ist im Jahr 2003 der Kohlendioxidverbrauch der Pflanzen durch die technische Kohlendioxid-Produktion angestiegen?
  7. Sind die von dem früheren Bundeswirtschaftsminister Werner Müller angegebenen Kosten von 250 Milliarden Euro für den Zertifikathandel volkswirtschaftlich vertretbar?

Es ist meine These, dass durch den Zertifikathandel die gesamte jährliche Kohlendioxidproduktion Deutschlands nicht nennenswert verringert wird, jedenfalls in globaler Hinsicht nicht klimarelevant - egal, ob es einen Treibhauseffekt gibt oder nicht.

Gibt es jemanden, der die obigen Fragen beantworten kann und trotzdem meiner These widerspricht? Ich meine, Sie sollten sich in der Energiepolitik nicht von den Gefühlen der 1968er Neomarxisten leiten lassen, sondern von technisch-wissenschaftlichen Fakten.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

PS: Gegen eine Verbreitung dieses Schreibens habe ich keine Einwände.


Sie predigen öffentlich Wasser und saufen (un)heimlich (Öko-) Wein
Trittins Dienstwagen

Trittins 17-Liter-Auto Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und seine drei Staatssekretäre nutzen keine besonders umweltfreundlichen Dienstwagen. Trittin lässt sich nach Angaben seines Ministeriums in einem Audi A8, 4.2 quattro L chauffieren, die Staatssekretäre sind in einem Mercedes S 430 und zwei BMW 735 i unterwegs. Die Dienstwagen verbrauchten innerorts zwischen 15 und 17,5 Liter Super auf 100 Kilometer, kritisiert der CDU-Haushaltsexperte Albrecht Feibel. "Die Grünen werben für umweltfreundliche Motoren mit Erdgas- oder Biodieselbetrieb. Geht es aber um den eigenen Komfort, ist das egal."

Quelle: FOCUS Nr. 30, 19.Juli 2004, Seite 16
gefunden von Otto Wildgruber


Klimaschwankungen bisher unterschätzt
Wissenschaftler streiten über die Methode

Geesthacht (pte, 01. Okt 2004 15:55) - Die Klimaschwankungen waren in der Vergangenheit viel beträchtlicher als aus bisherigen Untersuchungen von Baumschnitten und Eiskernen hervorgeht. Wissenschaftler um Hans von Storch vom GKSS Forschungszentrum http://www.gkss.de/ in Geesthacht haben die Daten des vergangenen Millenniums simuliert und ihre Ergebnisse provozieren eine erhitzte Debatte.

Während manche Wissenschaftler argumentieren, dass die Methoden fehlerhaft sind, warnen andere davor, dass die Ergebnisse Klimaänderungen in der Zukunft implizieren, die dramatischer sind als bisher angenommen. Aktuelle Klimarekonstruktionen beziehen sich auf Temperaturaufzeichnungen, die aber nur ein Jahrhundert zurückgehen und auf den Jahresringen von Bäumen basieren.

Von Storch und seine Kollegen verwendeten ein hochentwickeltes Computermodell, um das Klima der Erde über ein Jahrtausend zu simulieren. Aus den entsprechenden Daten rekonstruierten sie die Temperatur der nördlichen Hemisphäre für jedes Jahr der tausendjährigen Simulation. Dabei verwendeten sie eine statistische Methode, die auch von anderen namhaften Forschern eingesetzt wird, darunter Michael Mann von der Universität von Virginia in Charlottesville.

"Einer der Schlüsse, die wir ziehen, ist, dass die Sensibilität des Klimas höher ist als ursprünglich angenommen, weshalb die Veränderungen des Klimas in der Zukunft größer sein werden", sagt Timothy Osborn, ein Experte für Klimaschwankungen an der Universität von East Anglia http://www.uea.ac.uk/ in Norwich, Großbritannien.

Laut Mann ist die Studie fehlerhaft, weil die Simulation am laufenden Band Klimaveränderungen produziert, die nach Ansicht vieler Wissenschaftler nicht begründet sind. Thomas Crowley, ein Professor für Geowissenschaften an der Duke Universität http://www.duke.edu/ in North Carolina, meint: "Der wichtige Punkt liegt in der Erkenntnis, dass es unterschiedliche objektive Wege gibt, die Methodologie zu testen." Die Debatte über die Stichhaltigkeit der Ergebnisse werde weitergehen.

Aussender: pressetext.deutschland
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=041001048

Kommentar DIMaGB.de: Klimaaaa-alaaaaaf!! Man kann zwar die Vergangenheit nicht halbwegs genau rekonstruieren - dennoch sind die Experten vom IPCC in der Lage, das zukünftige Klima zu berechnen. Grundlage sind übrigens die unsicheren Daten aus der Vergangenheit. Das macht aber nix, wenn nur etwas am Klima-Modell-Stellrädchen schraubt, kommt schon raus, was gewünscht ist. Natürlich mit hoch wissenschaftlichem Anstrich. Wobei es noch effektivere Methoden geben soll, Steuergelder waschkorbweise aus dem Fenster zu werfen.


Dem Glauben an das Versprechen „Klimaschutz“ geht der Glaube an die Macht zur „Klimaveränderung“, zur Herrschaft über das Wetter, voraus – doch woher kommt dieser Glaube?

Lenin - Stalin - Putin und das „Kyoto-Protokoll“

Wolfgang Thüne

Nach langem Zögern und massivem Druck seitens der Europäischen Union, insbesondere auch der Bundesrepublik Deutschland, will Russland nun doch endlich das Kyoto-Protokoll ratifizieren. Wie die Vereinigten Staaten von Amerika so hatte auch Russland 1997 in Kyoto ein Protokoll unterzeichnet, das einige Industrieländer verpflichtet, Schritt für Schritt ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, um die weitere Erderwärmung zu stoppen und die drohende Klimakatastrophe abzuwenden.

Während sich bis heute die USA strikt weigern, das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren, hat sich nun nach langem Zögern der russische Präsident Putin bereit erklärt, der Staatsduma die Ratifizierung zu empfehlen, um an dem lukrativen Zertifikathandel partizipieren zu können. Man rechnet mit jährlichen Einnahmen von 5 Milliarden Dollar. Russland könnte so den unrühmlichen Untergang der Sowjetunion „vergolden“. Dieses ganze gigantische Geschäft kann aber nur funktionieren, wenn man nicht nur an die wundersame Geldschöpfung, sondern auch an die Wirkung des Handels, den dadurch zu erzielenden „Schutz des Globalklimas“, glaubt.

Blickt man in die Entstehungsgeschichte der Sowjetunion zurück, dann wird verständlich, warum der russische Präsident und Schröder-Freund Wladimir Putin doch noch dem Drängen, sich dem „Klimaschutz“ nicht zu verwehren, nachgegeben hat. Hilfreich für dieses Verständnis ist ein Büchlein „Elektrizität rings um uns“ von A. P. Beljakow, das im Jahre 1954 in der „DDR“ im Kinderbuchverlag Berlin herausgegeben wurde.

In dem Büchlein, für Schüler ab 12 Jahre geschrieben, lesen wir: „Die sowjetische Gesellschaftsordnung, die fortschrittlichste der Welt, und die Elektrifizierung, welche die höchstentwickelte Form der industriellen Technik darstellt, bilden die Grundlage für den Aufbau des Kommunismus. Hierüber hat der große Lenin die folgenden denkwürdigen Worte gesprochen: “Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes“. …Lenin und Stalin lehrten, daß es ohne reichliche Versorgung der Werktätigen mit allem zum Leben Notwendigen, ohne eine stürmische Entwicklung der Arbeitsleistung auf der Grundlage der Elektrifizierung des ganzen Landes unmöglich ist, das Glück der Menschheit – den Kommunismus – aufzubauen. …Um die Rückständigkeit und Zerrüttung der Volkswirtschaft eines riesigen Landes zu beseitigen, war ein genauer, wissenschaftlich begründeter Plan notwendig. Darum wurde nach einem Vorschlag Lenins zur Aufstellung eines solchen Planes die Staatliche Kommission zur Elektrifizierung Russlands, abgekürzt „Kommission GOERLO“, gegründet.“ Der Plan wurde erfüllt.

Doch, so heißt es weiter: „Lenin erlebte nicht mehr die volle Verwirklichung seiner herrlichen Idee, die Elektrifizierung des Landes. Diesen großen Plan verwirklichte das sowjetische Volk unter der Führung Stalins, des genialen Nachfolgers Lenins.“ Doch was wäre der Mensch, wenn er nicht gleich in Träume und Wunschvorstellungen verfallen würde und Utopien nachhinge? Typisch für den sozialistischen Wirklichkeitsverlust ist folgende Vision:

„Jahrhunderte und Jahrtausende haben die Menschen davon geträumt, die Welt zu verändern, frei und freudig zu arbeiten und zu leben. Diese in den Märchen überlieferten Wunschträume sind in der Sowjetunion bereits in Erfüllung gegangen. Die unter der Leitung der Partei Lenins und Stalins vom großen sowjetischen Volke durch die Elektrifizierung geschaffene gewaltige Technik erlaubt es, die Natur umzugestalten, das Klima zu verändern, die Dürren abzuwenden, aus Wüsten blühende Gärten zu machen und ein schöneres Leben zu schaffen, als es in den Märchen dargestellt wird. Zur Entwicklung dieser Technik haben die Söhne des sowjetischen Volkes – ihre fortschrittlichsten Wissenschaftler, Ingenieure und Erfinder – nicht wenig beigetragen.“

Doch die Vision ist noch nicht am Ende, die Phantasie greift weiter aus: „Mit Hilfe der Elektrizität wird auch der alte Wunsch der Menschheit, das Wetter zu regieren, Wirklichkeit werden: Bei Trockenheit wird man durch starke elektrische Apparate – Konzentratoren – die Wolken verdichten und in Regenwolken umwandeln können. Oder man wird, was noch vorteilhafter ist, gigantische elektrische Regenmaschinen einsetzen. An trüben Tagen wird man den Wolkenvorhang beseitigen können, der die Sonne verdeckt; man wird Regenwolken ableiten und zerstreuen können; die Wissenschaft wird Wege finden, um an heißen Tagen die Schwüle zu vermindern und an kalten Tagen den starken Frost. Es werden einige Jahre vergehen, und durch eine mächtige Elektrotechnik und Elektrifizierung des ganzen Landes wird das Sowjetvolk unter der Leitung der Partei Lenins und Stalins eine nie dagewesene Arbeitsproduktivität erreichen. Damit wird für Millionen Menschen, für die Schöpfer der kommunistischen Gesellschaft, ein Überfluß an allen zu einem glücklichen Leben erforderlichen Gütern vorhanden sein.“

Diese utopischen Wunschträume sind zerplatzt wie eine Seifenblase. Das Sowjetvolk war des ewigen Wartens auf das „glückliche Leben“ überdrüssig. Die glorreiche Sowjetunion unter ihren genialen Führern Lenin und Stalin existiert nicht mehr. Doch Träume sind unzerstörbar, insbesondere derjenige, das „Wetter zu regieren“ und das „Klima zu verändern“ und leben in der neomarxistischen Idee der „Gesellschaftsveränderung“ weiter. Wenn Präsident Putin nach langem Zögern und Taktieren das Kyoto-Protokoll durch die Staatsduma ratifizieren läßt, dann mag das „Kassemachen“ im Vordergrund gestanden haben, doch sollte er stets daran denken, wie im vergangenen Jahr sein Versuch, anlässlich der 300-Jahr-Feier von der Stadt St. Petersburg von der Ostsee heranziehende Regenwolken zu zerstreuen, jämmerlich und kläglich scheiterte.

Der alte Wunsch der Menschheit, das Wetter zu regieren, wird ein Wunsch bleiben, ob mit oder ohne Kyoto. Geld mag zwar die Welt regieren, aber nicht das Wetter! Das Wetter ist unbestechlich und für menschliche Wünsche unempfänglich

Was besagt in diesem Zusammenhang die grün-sozialistische Parole „von der Natur lernen“? Was sollen wir von der Natur, ganz speziell vom Wetter, lernen? Die Beständigkeit des Wetters liegt in seiner Unbeständigkeit. Außerdem macht das Wetter, man denke an den begriff „Aprilwetter“, das, was es will – ohne jegliche Rücksicht auf menschliche Wünsche. Wollen wir das lernen – Rücksichtslosigkeit? Der Begriff „Ellenbogengesellschaft“ deutet darauf hin! Doch ist dies das Idealmodell für ein freiheitlich-friedliches und solidarisches Gemeinschaftsleben?

Oppenheim, dem 17. Oktober 2004
s.a. Wolfgang Thüne, Freispruch für CO2, Wiesbaden 2002, ISBN 3-9807378-1-0


Steuern arbeiten gegen Umweltschutz
Je umweltschonender der Energieträger, desto höher Steuern und Abgaben

Der Rat der Sachverständigen für Umweltfragen hat der Bundesregierung sein Umweltgutachten 2004 vorgelegt. Darin nimmt er Stellung zur Fortentwicklung der ökologischen Steuerreform.

Die Sachverständigen kritisieren unter anderem, dass die Steuerbelastung der einzelnen Brennstoffe auf ihren Energieinhalt bezogen wird. „Diese Vorgehensweise ist unter ökologischen Gesichtspunkten fragwürdig, denn der Energiegehalt stellt keinen verlässlichen Indikator der jeweiligen Umweltbelastungen dar. Insbesondere ist zu kritisieren, dass der relativ umweltfreundliche Brennstoff Erdgas – gemessen an seiner CO2-Intensität – nun stärker besteuert wird als leichtes Heizöl.“ Als geeignete Bemessungsgrundlage zur Besteuerung empfiehlt der Rat auf die CO2-Intensität der Energieträger umzustellen und dabei den Energieträger Kohle nicht weiter zu privilegieren.

Die momentane Belastung der einzelnen Energieträger mit Steuern und Abgaben konterkariert die Bemühungen um die Fortschritte im Umweltschutz, so die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. Im Vergleich der fossilen Brennstoffe haben die umweltschonendsten Energieträger die höchsten Steuern und Abgaben zu tragen – eine Schieflage mit Folgen. Denn so verhindere die „Ökosteuer“ Investitionen in sparsame Energiekonzepte, obwohl sich Deutschland auf der Klima-Konferenz von Kyoto verpflichtet hat, bis 2008 seinen CO2-Ausstoß von rund einer Milliarde Tonnen (Stand 1990) um 21 Prozent zu senken. Mit knapp 900 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen ist man von diesem Ziel aber noch weit entfernt und was noch bedenklicher ist: Seit 1999 war kein Rückgang der Emissionen mehr zu verzeichnen. Deutschland scheint also auf dem besten Wege, seine Klimaschutzziele zu verfehlen. Und die Steuergesetze leisten dazu noch einen Beitrag, statt eine positive Lenkungswirkung zu erzielen. Damit die Einsparung von Treibhausgasen aber er-folgreich fortschreiten kann, muss die Schieflage bei der Besteuerung der Energie-träger unbedingt revidiert werden.

ASUE, Oktober 2004


Unter der Überschrift
Rechenfehler bei der globalen Erwärmung
veröffentlichte Heise.de eine Übersetzung des Aufsatzes von Richard A. Muller, in welchem es um aufgedeckte Fehler bei der Klimaberechnung geht. McIntyre und McKitrick hatten eine detaillierte Analyse zu Fehlern der Berechnung von Mann et. al. an das Magazin "Nature" geschickt, wo sie breit begutachtet wurde. Aber ihre Arbeit wurde dann doch zurückgewiesen. Dieses Beispiel lehrt uns: jedes Programm und jedes Modell ist nur so gut, wie die Rahmenbedingungen und Algorithmen korrekt eingegeben und verarbeitet bzw. dann die Ergebnisse interpretiert werden.

Der wissenschaftliche Fortschritt hat manchmal mit großen Entdeckungen zu tun. Manchmal kommt die Wissenschaft aber auch dann vorwärts, wenn wir lernen, dass etwas nicht der Wahrheit entspricht, was wir zuvor für richtig hielten.  ...

In der wissenschaftlichen und politischen Debatte über die globale Erwärmung könnte das letzte falsche Stück der so genannte "hockey stick" sein - ein berühmtes Diagramm, das von dem Geowissenschaftler Michael Mann und seinen Kollegen an der Universität von Massachusetts publiziert wurde. Das Diagramm soll aussagen, dass wir derzeit das wärmste Klima in einem Jahrtausend erleben und die Erde nach Jahrhunderten mit wenig Veränderung vor etwa 100 Jahren plötzlich begann, wärmer zu werden - genau zu der Zeit, als die Verbrennung von Kohle und Öl zu einer Erhöhung des Kohlendioxid in der Atmosphäre führte. ...

Gab es schon im Mittelalter eine globale Erwärmung? Im letzten Monat herrschte noch der Konsens, dass es sie nicht gab, nun ist die korrekte Antwort, dass es niemand wirklich weiß. Die Fehler in der Mann-Analyse offenzulegen, beendet nicht die Debatte - sie geht nur wieder von vorne los. Wir wissen nun weniger über die Klimageschichte und ihre natürlichen Fluktuationen über die Jahrhunderte, als wir bislang dachten. ...

Es ist unsere Verantwortung als Wissenschaftler, alle Daten unvoreingenommen zu betrachten und dann die Schlüsse zu ziehen, die sich aus ihnen ergeben. Wenn wir einen Fehler entdecken, räumen wir ihn ein, lernen daraus und machen uns hoffentlich einmal mehr klar, wie wichtig es ist, bei der Arbeit Vorsicht walten zu lassen.

Recht hat er, der Hr. Muller. Voreingenommenheit und Objektivität sind aber gerade im Bereich der Klimaforschung selten anzutreffen. Man glaubt, den Stein der Weisen gefunden zu haben und bastelt an Modellen mit verblüffenden Ergebnissen (sag mir das gewünschte Ergebnis und ich liefere dir den Rechenweg), obwohl ständig neue und fundamentale Erkenntnisse dazu kommen. "Einer der Schlüsse, die wir ziehen, ist, dass die Sensibilität des Klimas höher ist als ursprünglich angenommen, weshalb die Veränderungen des Klimas in der Zukunft größer sein werden" sagte Osborne dazu treffend (siehe Artikel weiter oben: Klimaschwankungen bisher unterschätzt Wissenschaftler streiten über die Methode ). Daher: Vorsicht vor den "Experten", die jetzt schon alles genau wissen.

Zum vollständigen Artikel:
http://www.heise.de/tr/aktuell/meldung/52478/2


From: "Ralph Hartley"
To: <info@wissenschaft-online.de>
Sent: Saturday, November 27, 2004 4:14 PM
Subject: Newsletter:
Ließ Klimaumschwung Temperaturen klettern?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich las heute in Ihrem Newsletter einen Bericht über die neuesten  Forschungsergebnisse der Universität von Kalifornien, nach denen bei einem paläoklimatologischen Ereignis vor 55 Mio. Jahren durch Rückkopplungseffekte eine Klimaerwärmung von 5 bis 10K über einen Zeitraum von "wenigen zehntausend" Jahren erfolgt sei.

Koautor David Beerling von der Universität Sheffield warne nun vor einem plötzlichen Klimaumschwung, der uns durch einen ähnlichen Prozess drohen könne. Eine überschlägige Berechnung ergibt, bei einer Maximalannahme von 10K  in 2 Jahrzehntausenden ("wenige"), eine in der Vergangenheit geschehene Klimaerwärmung von 0,5K pro Jahrtausend, bzw. von 0,05K pro Jahrhundert.

Damit "warnt" man uns also vor "plötzlichem Klimaumschwung", der erst in einigen Jahrhunderten überhaupt messbar wäre, und der innerhalb einiger Jahrzehntausende höchstens den Effekt haben könnte, die erwartete nächste Eiszeit abzumildern.

Ich danke Ihnen vielmals für diese hinreißende Satire auf die derzeit grassierende Klimareligion, mache mir aber doch ein wenig Sorgen um meinen Landsmann David Beerling. Er hat einen zerborstenen Hockeystick an den Kopf bekommen, und irrt nun ziellos im Redaktionsgebäude von NATURE umher.

Mit freundlichen Grüßen
Ralph Hartley, Dipl.-Ing. (FH)


Klima-Narreteien bei der DB

... bin versehentlich auf die Klimaseite der deutschen Bahn gelangt ( http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/umwelt/klima/klima.html).
Was ich dort zu lesen bekam beschleunigte mein Kopfschütteln und
ich schrieb der Bahn einen Mail mit den bekannten Argumenten.

mfg Ernst-Georg Beck
www.wasserplanet.biokurs.de

* * *

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin durch Zufall auf Ihre Webseite mit dem Schwerpunkt Klima gelangt (http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/umwelt/klima/klima.html) und war ziemlich erstaunt, was ich hier zu lesen bekam. Erlauben Sie mir deshalb einige Bemerkungen.

Zunächst mußte ich zwei mal hinschauen, um wirklich zu realisieren, daß ich bei der Bahn war und nicht bei einer politischen Partei. Allein mir Ihrem Menü: Klimaschutzziel, Klimakampagne, Klimakongreß, Mobilität und Klimaschutz verwenden Sie Begriffe der aktuellen Klimaideologie, die sie offensichtlich total verinnerlicht haben. Dabei scheint den Verantwortlichen dieser Webseite jedoch nicht klar zu sein, was sie hier schreiben!

Sie schreiben beim Punkt Klimaschutzziel:

"Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid wird um 15 Prozent gemindert
Die Bahn hat für das Jahr 2020 einen um 15 Prozent geringeren Ausstoß des klimaschädigenden Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) angekündigt. Das neue Klimaschutzprogramm 2020 knüpft an den Erfolg des Energiesparprogramms 2005 an."

Ja hat denn das alte Erfolg gehabt?
Hat sich die Luftkonzentration von 0,037% verändert? NEIN!

Klimaschädigend?
Ist das Wetter (Klima= Wetter/Zeit) anders als früher? Gibt es bei der Bahn nur 20jährige, die nicht mehr wissen , wie das Wetter vor 40 Jahren war? Es war genau so wie heute, nur die Sommer waren wärmer und die Winter kälter.
Weshalb übernimmt die Bahn die unbewiesenen, nicht nachweisbaren Spekulationen der Politik?

Sie schreiben weiter:
"Trotz der Klimaschutzerfolge der Deutschen Bahn AG belasten neben der Mineralölsteuer mit 160 Millionen Euro auch die Klimaschutzinstrumente der Bundesregierung......::"

Klimaschutzerfolge? Bitte weisen Sie einen Effekt auf das Wetter oder Klima nach!!! Sie können das Wetter ändern? Kein Wetterbericht ist länger als 1 Woche seriös.
Weshalb wird der Bahnkunde mit einem solchen nicht nachweisbaren Unsinn belästigt?

Sie schreiben beim Punkt Klimakampagne:

"Dabei ist gerade das Flugzeug von allen Verkehrsmitteln das klimaschädlichste. Die Bahn benötigt im Vergleich zum Flugzeug nur ein Drittel der Energie. Hinzu kommt, dass die in großen Höhen ausgestoßenen Abgase der Flugzeuge das Klima drei- bis viermal stärker schädigen als am Boden. Ein Flugzeug ist damit pro Person rund zehnmal klimaschädlicher als die Bahn auf der gleichen Strecke. Gerade angesichts des rapide wachsenden Luftverkehrs hat dies verheerende Auswirkungen auf das Weltklima. Timms Fazit: "Die nächste Ölpest findet im Himmel statt.""

Dieser Abschnitt enthält ausschließlich nicht nachgewiesenen Spekulationen. Bitte weisen Sie nach, welchen Effekt Flugzeuge oder die Bahn auf das Klima hat? Regnet es mehr, ist es wärmer bzw. kälter geworden. Gibt es mehr Nebel?

Weshalb hat ein renommiertes Unternehmen es notwendig solchen Scharlatanen wie Herrn Timm nach dem Munde zu reden. Bitte nennen Sie eine verheerende Auswirkung auf das Weltklima, wenn die Bahn fährt oder eine Flugzeug fliegt!!!

Sie schreiben beim Punkt Klimakongreß:

"Die Warnung des Wissenschaftlers war eindringlich: "Die Tragfähigkeit der Erdatmosphäre ist erschöpft, wir müssen schnell handeln." Hartmut Graßl, Professor am Hamburger Max-Planck-Institut, machte auf dem 2. Hamburger Klimakongreß klar, worum es geht. Der zunehmende Verkehr belastet das Weltklima immer mehr, bei einem „Weiter so“ droht der Kollaps."

Prof. Graßl informiert Sie falsch! Kein Wetterballon oder Satellit meldet seit 30 Jahren eine mittlere Erwärmung der Erde. Dies ist Faktum. (Nachlesbar bei der NASA)

Sie schreiben weiter:

"In dieser Hinsicht, so machte es der Leiter des Bahn-Umwelt-Zentrums, Joachim Kettner, auf dem Kongreß klar, ist die Bahn schon lange Vorreiter. Seit 1990 hat sie den spezifischen CO2-Ausstoß um ein Viertel verringert."

Und, hat sich irgend etwas in Sachen Wetter geändert? Wie lange wollen Sie denn noch CO2 reduzieren, um 100%, es wäre ihr Tod.

Als Naturwissenschaftler, der sich seit 35 Jahren mit Lehre und Forschung in Biologie, Chemie, Physik, Elektroakustik usw. beschäftigt ist es mir völlig unverständlich, wie eine renommiertes Unternehmen wie die Bahn sich zum Handlanger der Klimaideologen macht.
Seit mehr als 200 Jahren hat der Mensch grundlegenden Naturgesetze erkannt, die unsere heutige Technik z. B. die Eisenbahn ermöglicht haben. Naturwissenschaftliche Theorien sind im Gegensatz zum Begriff Theorie der Umgangssprache bewährte, reproduzierbare und meßbare Beschreibungen der Natur.
Von diesen gibt es keine unterschiedlichen Sichtweisen, nur Interpretationen oder Annahmen können unterschiedlich gesehen werden.

Seit ca. 25 Jahren wird jedoch zunächst von Wissenschaftlern, dann Umweltideologen eine WISSENSCHAFTLICHE GEGENWELT aufgebaut. Dabei werden physikalische und chemische Grundgesetze auf den Kopf gestellt.

Seit dem Regierungswechsel 1998 sind die Parolen dieser Gegenwelt politisches Programm und werden unerbittlich verbreitet und durchgesetzt. Man hat schnell ein neues Vokabular geschaffen, um die fiktiven Gesetzmäßigkeiten der Gegenwelt hoffähig zu machen ( Klimaschutz, Treibhauseffekt, Treibhausgase, Klimakiller, klimaschädlich usw.) Alle Parteien und wie ich hier lesen muß auch die Bahn haben dieses Vokabular und die Ideologie inzwischen verinnerlicht.

Die Protagonisten der wissenschaftlichen Seite sind normalerweise ohne Tadel: die Professoren Graßl, Schönwiese, Schellnhuber, Rahmstorf usw. In ihren Publikationen verteidigen Sie jedoch offensichtlich falsche und widerlegte Spekulationen und verkaufen es als Erkenntnisse. Ihren Äußerungen kann man auch deutliche politische Ambitionen entnehmen. Prof. Graßl sagt offen worum es geht: Konvertierung der Gesellschaft in eine andere, solare Gesellschaftsform, ich nenne ihn den Ökomarxismus.

Die Protagonisten der politischen Seite zeigen sich heute im Nadelstreifenanzug (Trittin, Fischer, Schlauch usw.), sitzen in Talkshows lächelnd gegenüber, entstammen aber der außerparlamentarischen Opposition, die seit 1968 gnadenlos diesen Staat zunächst illegal, dann legal bekämpft haben. Heute haben Sie es geschafft, wie man der Rede von Herrn Trittin vorgestern im Bundestag entnehmen konnte. Deutschland ist weltweit Vorreiter dieser Bewegung. Trittin ist der mächtigste Politiker der Republik!

Niemand im Bundestag widersprach ihm, alle hörten gebannt seiner Propaganda, die mit einem gewaltigen Medienaufwand seit Jahren die Wohnzimmer, Schulbücher der Bürger erreicht! Diese Heilslehre zur Rettung der durch den Menschen gegeißelten Welt hat folgende 4 Todsünden, mit denen wir vom Kindergarten über die Schule bis ins Erwachsenenalter berieselt werden:

Menschen lassen durch Autofahren Meeresspiegel steigen.
Fabriken lassen durch Verbrennen von Erd-öl/gas die Gletscher und Pole schmelzen.
Reiche Industrieländer zerstören die Umwelt der armen Länder
Autofahren und Industrie ruft Hitzewellen, Dürre, Ernteausfälle und Unwetter hervor.
Durch ökologische Umerziehung und milliardenfache Steuerentrichtung, Fahrradfahren, Windräder und Solarkollektoren wird die Welt gerettet und das Auftreten von Hurrikanen, Überschwemmungen und Dürreperioden verhindert.

Diese Gegenwelt wird von beiden Protagonistengruppen mit allen Mitteln verteidigt, die Medien helfen mit willfähriger Propaganda. Andersdenkende werden als Scharlatane abgetan.

Diese Klimaphantasten haben es doch tatsächlich geschafft mit der Hilfe von ein paar weltverbessernden Wissenschaftlern nahezu die gesamte Riege der Politiker aller Staaten zu beschwatzen, mit einer einfachen Formel die Welt zu retten: Erhöhung der Energiesteuern und Abschaffung der Verbrennung als Energiequelle senkt die Globaltemperatur und ändert das Wetter (Klima = Wetter/Zeit!).

Dieser Formel sollen die gesamten Volkswirtschaften diktatorisch untergeordnet werden. Das diese dabei in den Ruin getrieben werden ist offensichtlich Ziel dieser ökologischen Umerziehung.

Wie Sie sehen ist die Thematik ein Gemisch von Naturwissenschaft und Ideologie. Ein normalen Bürger ist da beim Verständnis völlig überfordert. Das Problem ist folgendes:

Nahezu alle Medien, Politiker und Klimaforscher gehen von einer Erwärmung der Erde im 20. Jahrhundert aus und diskutieren derzeit die Folgen der scheinbar vom Menschen induzierten Klimaänderung. Basis der Argumentation ist meist der IPCC-Bericht 2001 (UNO) der folgendes feststellt:

Die globale Durchschnittstemperatur hat im 20. Jahrhundert um 0,6°C zugenommen.
Die neunziger Jahre waren die wärmste Dekade und 1998 das wärmste Jahr seit 1861, dem Beginn systematischer Messungen.
Die Schneedecke und die Eismassen der Erde haben abgenommen.
Der Meeresspiegel ist angestiegen und der Wärmegehalt der Ozeane hat zugenommen.
Die Treibhausgasemissionen aufgrund natürlicher Aktivitäten verändern das Klima weiter (hierzu liefert der Bericht besonders viele Details).
Die Aussagesicherheit der verwendeten Klimamodelle hat zugenommen. Der zentrale Satz hierzu lautet: „Angesichts neuer Belege und bei Beachtung verbleibender Unsicherheiten läßt sich festhalten, daß der Großteil der in den letzten 50 Jahren gemessenen Erwärmung auf die Zunahme der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre zurückgeht.“ (Quelle: Simonis: BPB Bundeszentrale für politische Bildung; http://www.bpb.de/publikationen/1HXEGQ,1,0,Klimawandel_%96_eine_weltweite_Gef%E4hrdung.html#art1)

All diese allgemein gängigen Aussagen sind falsch und entsprechen nicht der Realität bzw. sind reine Spekulation! (Und es wird nicht besser, wenn dieses gebetsmühlenartig wiederholt wird.) Bitte brechen Sie das Lesen dieser Mail nach diesem Satz nicht ab, ich bin weit davon entfernt zu spinnen, oder einer Anti-Ökosekte anzugehören, mich interessiert seit 35 Jahren nur Naturwissenschaft und welche Beschreibungen der Natur richtig sind.

Man hat aus falschen Messungen, falschen Interpretationen von Meßdaten und untauglichen Computermodellen samt Wunschdenken eine Weltanschauung konstruiert, die auch von den Medien gebetsmühlenartig verbreitet wird.

Keine der obigen Aussagen ist real:

1. Im Mittel sind keine Meeresspiegel angestiegen. (Bitte nennen Sie mir eine größere Küste, an der der Meeresspiegel im Mittel im letzten Jahrhundert gestiegen ist.) Nahezu keine Hafenbehörde der Welt wird Ihnen eine derartige Auskunft geben. (Quelle: A History and Projection of Global Sea Level "von Moerner et al. 2004 (http://www.co2science.org/journal/v7/v7n5c3.htm).) Dies ist nachgewiesen.

2. Die Eismassen der Welt haben im Mittel nicht abgenommen. 90% befindet sich in der Antarktis. Bei –59 Grad C schmilzt kein Eis. Dies können Sie trotz anders lautender Meldungen z.B. bei der NASA nachlesen (Overpeck et. al 1997 http://www.ngdc.noaa.gov/paleo/sciencepub/front.htm). Die Arktis schmilzt wegen verlängerter Sommer und nicht wegen CO2.(Quelle High interannual variability of sea ice thickness in the Arctic region SEYMOUR LAXON, NEIL PEACOCK & DOUG SMITH
Nature 425, 947–950 (2003); doi:10.1038/nature02050 (http://www.nature.com/cgi-taf/DynaPage.taf? )

Es gibt keinen Trend zur globalen Gletscherabschmelzung. Wir kennen die 160 000 Gletscher der Erde gar nicht; 0,02% sind untersucht, die Alpengletscher schmelzen, die skandinavischen nicht. (Quelle: R.J. Braithwaite 2002 vorgestellt. In " Glacier mass balance: the first 50 years of international monitoring" (Progress in Physical Geography 26: 76-95) (9) )

3. Die globale Mitteltemperatur hat im Mittel NICHT im 20. Jahrhundert zugenommen. Kein Satellit oder Wetterballon konnte eine Erwärmung messen. Die Messungen des IPCC gehen auf Verfälschungen durch den Wärmeinseleffekt der Städte zurück. Kein Jahresring eines Baumes rund um die Welt zeigt dies.

4. Es gibt keine Zunahme der Extremereignisse beim Wetter, wie Herr Lativ immer behauptet. Jeder der länger als 50 Jahre lebt weiß, daß es regelmäßig Überschwemmungen gab. In jedem Stadtarchiv der Städte an den großen Flüssen können Sie die Überschwemmungen des vergangenen Jahrtausends nachlesen.

Diese und andere hat Prof. Glaser im Buch „Klimageschichte Mitteleuropas“ ausgewertet. Hier können Sie nachlesen was tatsächlich stattgefunden hat, nämlich seit 400 Jahren nehmen die Stürme und Unwetter ab.( Zitat: Prof. Glaser, "Klimageschichte Mitteleuropas", 2001, S. 187:
"Die überwiegende Zahl von Wissenschaftlern ist der Auffassung, daß keine signifikante Änderung der Sturmaktivitäten in den letzten 100 Jahren festgestellt werden kann."

Dasselbe gilt für die Hurrikane z.B. in USA. Die NOAA (Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/pastdec.shtml) weist nach, daß die Hurricane seit 1940 deutlich abnehmen.

Man könnte beliebig so weitermachen. Wer hat nun Recht? Sind ich und Hunderttausende Wissenschaftler, von denen die Medien natürlich nicht berichten Spinner und wann sind naturwissenschaftliche Aussagen richtig? Ist etwas richtig, weil es alle sagen oder Akademiker?

(Übrigens. In der Naturwissenschaft gilt: sobald zu einem Naturvorgang weitere plausible, unwiderlegbare konträre Erkenntnisse vorliegen, darf nicht von Theorie oder Naturgesetz gesprochen werden)

Bis zum Jahre 1550 stand in jedem Lehrbuch und jeder Gelehrte der alten Welt behauptete: die Erde sei eine Scheibe. War sie eine Scheibe?

Naturwissenschaftliche Erkenntnisse sind jederzeit überprüfbar die Klimaspekulation nicht.

Wer überprüft und garantiert dann den Erfolg der Maßnahmen? Trittin? Hat der überhaupt dazu eine fachliche Kompetenz?

Gibt es bisher irgendeinen Erfolg der milliardenschweren Maßnahmen, hat sich das Wetter verändert, die CO2-Konzentration gesenkt?

Was passiert, wenn 2030 laut Gleißbergzyklus eine kleine Eiszeit kommt und jeder sehen kann, daß CO2 nichts mit Klima zu tun hat?

Wer steht für die ruinöse Politik der letzten 30 Jahre gerade, wer bestraft die Protagonisten, wer entläßt die falschen Klimaprofessoren, wer gibt den entrechteten Bürgern Ihr Leben zurück?

Außer der Bemerkung um den Gleisbergzyklus und der neuen Eiszeit war alles Meinung keine Erkenntnis.

Ich frage Sie:
Welche Wirtschaft hat 1650 die kleine Eiszeit verursacht bei gleichbleibendem CO2?
Welche Wirtschaft hat 1200 die mittelalterliche Warmzeit verursacht bei gleichbleibendem CO2, eisfreiem Südgrönland, Island und dramatischem Gletscherschwund in den Alpen? (Quelle Klimageschichte Mitteleuropas, Prof. Glaser)
Welche Wirtschaft hat 300 vor Christus die römische Warmzeit verursacht bei gleichbleibendem CO2?
Wer sorgt seit 8000 Jahren für sinkende Temperaturen?
Wer hat vor 60 Millionen Jahren die aktuelle globale Kaltzeit verursacht? (Quelle: Alle Geologiebücher und Paläoklimatologiebücher)

Die von mir genannten Klima-Ereignisse sind nachgewiesene Fakten, die offiziellen Spekulation! Es gibt weder einen Treibhauseffekt, noch ist die Erde ein Treibhaus! Dies sind maßlose Übertreibungen vernachlässigbarer Effekte. Der Mensch kann das Wetter nicht beeinflussen.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich kann nicht feststellen, daß sich nur ein Politiker diesem Wahnsinn entgegenstemmt. Die führeneden Unternehmen dieses Landes spielen das Spiel überzeugend mit (siehe Ihre Webseite). Das erinnert mich stark an unsere Geschichte, denn ich habe meine Eltern immer gefragt, wie sie das 1933 denn haben zulassen können. Ich weiß es heute: sie konnten es nicht aufhalten, die Propaganda war zu stark, genau wie heute.

Ich fordere Sie auf, Ihre Klima-Science-Fiction- Seite zu überarbeiten und mir einen Fehler in meinen klimabezogenen Zitaten nachzuweisen. (Die gängigen Bücher und Publikationen von Graßl, Schönwiese, Rahmstorf sind mir bekannt, bitte verzichten Sie auf einen Hinweis.)

mit freundlichen Grüßen
Ernst-Georg Beck
Dipl. Biol.
79206 Breisach
egbeck@biokurs.de
www.wasserplanet.biokurs.de


Arktis: Alaska und der Temperatursprung

Alaska - das Land der Bären, Wölfe und viel unberührter Natur läßt die Herzen aller Reisenden höher schlagen. Doch die Freude erscheint zunehmend getrübt.

“Bald Ananas aus Alaska? - Die Arktis schmilzt und die Industriestaaten schauen zu” betitelte die Naturschutzorganisation WWF eine dramatische Pressemeldung.
Anlaß war die Veröffentlichung des Berichtes "Arctic Climate Impact Assessments" (ACIA).
Dort heißt es, dass der Mensch mit seinen Treibhausgasemissionen an der Klimaerwärmung schuld sei.

Ein Blick auf die Fakten jedoch irritiert: Seit 27 Jahren hat sich die Temperatur in Alaska praktisch nicht erhöht.
Diese und weitere Informationen sind nicht beim WWF und auch nicht im Bericht ACIA zu lesen.

Weitere Themen sind in der Warteschlange.

Hier geht's zum Artikel:

Arktis :
Alaska und der Temperatursprung-> http://www.klimanotizen.de/html/newsletter_12.html#Artikel

Für Infos, Anregungen und Meinungen bin ich dankbar.
Mehr gibt es außerdem auf der Homepage:
www.KlimaNotizen.de


Zehn Jahre bis zur Klimakatastrophe
CO-Konzentration soll unter 400ppm bleiben

Genf/London (pte, 25. Jan 2005 10:23) - Etwas mehr als zehn Jahre stehen zur Rettung vor der Klimakatastrophe noch zur Verfügung. Zu diesem Urteil kommen die Experten der International Climate Change Taskforce in einem nun veröffentlichten Bericht. Demnach müssen alle Verantwortlichen dafür Sorge tragen, dass die Temperaturen nicht mehr als um zwei Grad Celsius über die im vorindustriellen Zeitalter ansteigen, ...

In dem Bericht der Taskforce wird das Maß von zwei Grad Celsius mit der maximalen atmosphärischen CO2-Konzentration von etwa 400ppm gleichgesetzt. Derzeit liegt die Konzentration bei 380ppm CO2. Dieser Wert steigt jedes Jahr um mehr als zwei ppm. Der wissenschaftliche Experte der Kommission Rajendra Pachauri, der auch Vorsitzender des Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC http://www.ipcc.ch ist, sieht insbesondere den CO2-Anstieg der vergangenen Jahre als problematisch. Zu den von der Taskforce vorgeschlagenen Lösungen gehören etwa die Erhöhung der erneuerbaren Energieanteile um 25 Prozent bis 2025 und die Erweiterung der G8 auf eine G8+ Klimagruppe.

aus: Pressemitteilung bei
Aussender: pressetext.austria
Link zum Volltext: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=050125013

Kommentar DIMaGB.de: Genial, was die alles berechnen können. Verantwortlich sind wir doch alle, also haben wir ein jeder seinen Beitrag zu leisten:
- keine kohlensäurehaltigen Getränke mehr (CO2!)
- alle WasserMax usw. ins Recycling, keine CO2-Patronen mehr in Umlauf
- anstrengende Tätigkeiten meiden, ruhiger atmen
- öfter mal den Atem anhalten, so für 3-5 Minuten (das mindert den CO2-Ausstoss!)
usw. usf.
Leider gibt es ein Problem: die Temperaturen steigen an, weil zur Zeit eben mal wieder ein Anstieg dran ist. Und mit zunehmender Temperatur steigt die CO2-Konzentration. Aber mit zunehmender CO2-Konzentration wird die Atmosphäre trüber, so dass die Solarkonstante niedriger unten ankommt, also wird es kälter (das ist nicht von mir, das haben andere "wissenschaftliche Experten" herausgefunden). Hm? Es scheint noch viel zu forschen zu geben (Politiker, zieht dem Volk ordentlich Geld dafür aus der Tasche - bitte reichlich nach Potsdam und Hamburg!). Eine Klimagruppe reicht übrigens nicht, jede Regierung auf jeder Ebene benötigt dringend Klimaberatergruppen. Na. schau´ n  wir mal, was  in 10 Jahren wirklich los ist. Eins ist gewiss: Unmengen Geld werden bis dahin verpulvert sein. Und wen es wirklich interessiert: hier im Infobereich sind einige Temperaturverläufe dargestellt, demnach war es schon wärmer bei viel niedrigerer CO2-Konzentration.


Literaturtipp:
"Die GRÜNEN Erde-Gärtner und ihre Kassandra-Lakaien"


Hallo,
wenn ich doch die Zeit hätte, mein im Geiste schon weitgehend "gereiftes" Buch niederzuschreiben im besten satirischen Manier von Epraim Kishon über
(Titelidee:)
"Die GRÜNEN Erde-Gärtner und ihre Kassandra-Lakaien"

(Untertitel:)
Über 4 Milliarden Jahre hat die böse Erde einfach so gemacht was sie will, aber nun "besänftigen" die GRÜNEN sie plötzlich. Die Rahmstorfs & Co. als nützliche Kassandra-Fachidioten der "Oeko-Weltgärtner".

(Vorwort:)
Früher mal waren grundsätzlich die bösen Frauen schuld (Hexen) an Hagel, Gewitter, Mißernten, Pest, Cholera usw. aber nachdem das nicht mehr political correct war infolge heutiger Frauenpolitik, mußte man gezwungenermaßen auf etwas anderes umschwenken, die Würfel fielen daher auf CO2 das achsoböööse Kohlendioxid.

(Boshaftigkeit:)
Ein übler Spötter von der Lahn behauptet unglaubwürdig, daß Stefan Rahmstorf womöglich und unter Umständen eine späte Wiedergeburt eines jeder dubiosen Astrologen sei, der im Dreissigjährigen Krieg 1618 - 1648 etwas zu oft und zudem erfolglos mit den "Apokalyptischen Reitern" gedroht hatte und dabei umständehalber etwas früher als geplant abtreten mußte.

(Erkenntnis)
Die besten Computerprogramme der Klimaforscher errechnen auf teuersten Supercomputern fast immer das letztendlich politisch gewünschte (Horror-)Ergebnis. Das ist keineswegs ein informatisches Weltwunder. Dazu genügt simplerweise bei der Programm-Erstellung eine kleine Schleife als unauffälliger Wurmfortsatz der Programmstruktur mit diskretem Input:
GEWÜNSCHTER OUTPUT : ___ ....
(So ähnlich ist wohl sehr vereinfacht betrachtet, auch irgendwann einmal die "Mann-Hockeystick-Kurve" letztendlich zustandegekommen..)

(Wortirrtum)
Wenn der liebe Stefan (Rahmstorf) von KLIMA-Skeptikern schreibt, so ist das Paradox, weil dieselbigen 'Skeptiker' nicht etwa zum Klima skeptisch sind (das sie als 30 Jahre-Wettermittelwerte problemlos akzeptieren), sehr wohl aber zu den "Forschungsergebnissen" des PIK (eigentlich: Potsdam-Institut für abenteuerliche Klimakollaps-Inszenierungen lt. WE; bzw. Potsdam- Institut für Kinofolgenforschung lt. Hanna Thiele).

(Dummargument)
Wer nicht einmal verbindlich das Wettergeschehen für die nächsten 4 Tage der BRD voraussagen kann, aber zugleich deren Gesamtmittel (Klima) für die folgenden 100 Jahre und das auch noch gleich planetenweit auf Hundertstel Grad Celsius prognostiziert und dafür Millionen Euro Geldmittel ausgeben lassen will (Kyoto-Protokoll) um das zu "beeinflussen", der gehört eigentlich wegen Hochstaplerei angezeigt und abgeurteilt.

(Dreck macht wärmer oder kälter.. ??)
Frage einer mal Rahmstorf und Co nach den Aerosolen, also den Staub- und Schmutzteilchen in der Luft. machen die nun letztendlich eine Erwärmung oder eine Abkühlung?
Nix gewisses weiß mer net aber mer rate fleißig weiter wie es so passen könnte...

(Vater-Sohn-Gespräch - prognostiziert für ca. 2010)
V.: Junge, was willste mal beruflich lernen?
S.: Ich will Klimaforscher werden
V.: Upps... warum das?
S.: Weil man da viel Geld verdient, dauernd in der Zeitung steht und bei den Fernseh-Talkshows zur Christiansen und so eingeladen wird aber dabei dort doch nur vages Zeug zu bringen braucht wie so ein altes Orakel in den Historienschinken. Die Zuschauer blicken eh' nicht mehr durch, ist doch alles PISA..
V.: Ach mein Sohn, ich denke, lern doch lieber stattdessen einen anständigen Beruf...

Mit freundlichen Grüßen
Werner Eisenkopf

Quelle. Mail von Werner Eisenkopf, Runkel an der Lahn, wo 1643 das schlimmste Hochwasser seit Menschengedenken war (leider lange vor der Industriellen Revolution..)

Hinweis DIMaGB.de: das Buch ist leider noch nicht erscheinen


Leserbriefes an die WELT
Klimaspiele am PC

„Erwärmung könnte weit stärker ausfallen als gedacht“ wird in der Welt vom 27.01.05 berichtet. Sicherlich, alles kann immer etwas anders ausfallen als gedacht. Nur die „erdachte“ Erwärmung durch mehr Kohlendioxyd in der Atmosphäre ist allein schon eine allerdings gut vermarktete Gedankenspielerei von mit den maßgeblichen Vorgängen des Energieein- und -austrags in/aus unserer Atmosphäre und der Energiespeicherung darin nicht ausreichend vertrauten Leuten. Der wichtigste Energieeintrag in die Atmosphäre geschieht über Wasserdampf und Wolken sowie Verdunstung des Oberflächenwassers, der Energieaustrag zum erheblichen Teil durch Abstrahlung von Wasserdampf und Wolken. Außerdem wird der Energieeintrag ebenso wie der -austrag im wesentlichen über Wolken gesteuert. Dass ein weitgehend wolkenfreies, trockenes Jahr wie 2003 einen prächtigen Sommer mit sich bringt, haben wir ja alle gemerkt; der Unterschied zu wolkigen, feuchten Sommern ist hierzulande bestens bekannt. Kohlendioxyd, in gleichmäßiger und gleich bleibender minimaler Konzentration weltweit in der Luft verteilt, beinflusst diese Vorgänge des Energieein- und -austrags kaum nennenswert, zumindest im Vergleich zu dem, was Wasserdampf und Wolken bewirken. Auf die Energiespeicherung hat Kohlendioxyd keinerlei Einfluss.

Bedauerlicherweise sind die äußerst erheblichen Variationen des Eintrags von Wasserdampf in die Atmosphäre bisher so gut wie überhaupt nicht verstanden, so dass man diese modellhaft berechnen könnte. Hierzu werden gerade Untersuchungen - vom BMBF gefördert - vorgenommen, an deren Ende vielleicht brauchbare Modelle konzipiert werden könnten. Bislang gibt es aber keine Modelle, die irgendwie realistische Ergebnisse bringen. Und da 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, gibt es wegen des mangelhaften Verständnisses der Verdunstungsvorgänge auch kein, nicht einmal in Ansätzen, brauchbares rechenbares „Klimamodell“, weder lokal noch global. Und dies ungeachtet der gegenteiligen Behauptungen jener Leute, die uns ständig mit ihren Modellergebnissen behelligen. Um Klimaentwicklungen vorhersehen zu können, müsste schon das Wetter über 30 Jahre zuverlässig prognostiziert werden können. Dass dies gegenwärtig abseits jeglicher Realität liegt, beweist uns die Unzuverlässigkeit bereits mehrtägiger Wettervorhersagen ständig.

Wenn PC-Nutzer angeblich Klimamodelle auf ihren Rechnern haben laufen lassen, dann haben sie nichts wertvolleres getan, als sich mit Spielen am PC die Zeit vertrieben zu haben. Erkenntnisse kann man ohne Verständnis der grundlegenden Zusammenhänge nicht gewinnen, und das grundlegende Verständnis fehlt selbst bei denen, welche die heute vorhandenen Rechenmodelle entwickelt haben. Anderenfalls, wenn diese Kenntnis bereits vorhanden wäre, bedeutete die aktuelle Finanzierung grundlegender einschlägiger Arbeiten durch das BMBF wohl Mittelverschwendung.

- Ende Leserbrief -

Die Tatsache, dass es bislang kein brauchbares, auch nicht nur annähernd brauchbares Modell zur Berechnung des Feuchtigkeitseintrages über dem Meer/Wasser gibt, wurde mir kürzlich von MPI Met-Angehörigen bestätigt. Der Liste der vom BMBF geförderten Arbeiten

http://www.dlr.de/pt/umwelt/f70000/f71000/anklimproj.htm;internal&action=_framecontent.action&Target=_top

 enthält diese Arbeit: "Qualitative und quantitative Bestimmung des regionalen Energie- und Wasserhaushaltes über dem BALTEX-Gebiet anhand von Beobachtungsdaten und mit einem kombinierten Atmosphäre-Hydrologiemodell." Dies ist die Arbeit, die hier vielleicht - nach Erwartung der Bearbeiter - brauchbare Ergebnisse über den Energieeintrag über dem Meer liefern könnte, bisher gibt es aber keine befriedigenden Ergebnisse.

Besten Gruß

Heinz Thieme
http://people.freenet.de/klima/Einfluss.htm


Klimawandel : Der Hockeystick

Liebe Leser,

der “Hockeystick” (Hockeyschläger) ist in der Öffentlichkeit seit Jahren eine der wichtigsten Begründungen für eine menschengemachte Klimaerwärmung. Er legt den Gedanken nahe, dass die Erwärmung im 20. Jahrhundert höchstwahrscheinlich durch den Menschen verursacht ist.

Es gibt neue Erkenntnisse, die die Klimawissenschaft nun zunehmend beschäftigen. Danach ist dieser Hockeystick grob falsch. Offensichtlich wurde dieses Kernstück der Klimapolitik vorher noch nie im Detail unabhängig wissenschaftlich überprüft. Prof. Mann, der den Hockeystick geschaffen hat, verweigert die vollständige Offenlegung seiner Methoden und Daten.

Womit das ein Thema für diesen Newsletter ist.
Weitere Themen sind in der Warteschlange.
Hier geht's zum Artikel:

Klimawandel : Der Hockeystick
-> http://www.klimanotizen.de/html/newsletter_13.html#Artikel

Für Infos, Anregungen und Meinungen bin ich dankbar.
Mehr gibt es außerdem auf der Homepage:
www.KlimaNotizen.de

Mit besten Grüßen
Klaus Öllerer
info@KlimaNotizen.de


Brettspiel zum Thema Klimawandel
"Winds of Change" soll Problematik anschaulich widerspiegeln

Zur Veranschaulichung der Klimaveränderung der Welt haben die Münchener Rück http://www.muenchnerrueck.de und das European Climate Forum (ECF) http://www.european-climate-forum.net/games ein Klima-Brettspiel herausgebracht. Bei dem Spiel, das den Namen "Winds of Change" trägt, stehen zwei bis vier Spieler vor der Herausforderung, mit Risiken, die mit dem Klimawandel verbunden sind, umzugehen und die globale Erwärmung in tolerierbaren Grenzen zu halten. Das Klimaspiel wurde so konzipiert, dass komplexe Aspekte des Klimawandels in spielerischer Art und Weise vermittelt werden, berichtet das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung http://www.pik-potsdam.de .

"Winds of Change" ist so gestaltet, dass wesentliche Aspekte des Klimawandels und Risikomanagements leicht verständlich angesprochen werden. Um das Spiel zu gewinnen, ist es etwa notwendig, die globale Erwärmung unter zwei Grad zu halten. Für eine begrenzte Zeitspanne kann die Temperaturerhöhung auch über diesen zwei Grad Schwellenwert liegen. Dies bringt aber erhebliche Risiken mit sich. Emissionszertifikate dienen als Werkzeug, um substanzielle Emissionsreduktionen ökonomisch sinnvoll zu erreichen. Um Städte "grüner" bauen zu können, muss ein Spieler in technologisches Know-how investieren. Je mehr Know-how ein Spieler besitzt, desto höher ist das Einkommen seiner grünen Städte. Möglich ist auch der Abschluss von Versicherungen, um sich vor materiellen Schäden des Klimawandels zu schützen. Die Spieler können ihr Know-how nutzen, um CO2 einzufangen und einzulagern, wie dies vielleicht in der Zukunft einmal möglich sein wird.

"Winds of Change" ist bereits das dritte Klimaspiel, das vom ECF und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt wurde. Das Spielkonzept beruht auf der Expertise verschiedener Disziplinen, die spielerischen Elemente des Spiels sind jedoch stark ausgeprägt. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Potsdam (pte/30.04.2005/11:10) -

Der DIMaGB-Kommentar:
In Wirklichkeit wird mit solchen Brettchen aus dem Hause "Rahmstorf 'R us" aus der Konstellation der Spielfiguren unter Einberechnung der Hysterie-, Propaganda-, Verdummungs- und Ablenkungs-Koeffizienten, von astro-logischen Größen und natürlich Pi die Klimaentwicklung "berechnet". Zumindest wäre die Prognosewahr-scheinlichkeit nicht geringer als die der teuren Hochleistungsmodellrechencomputer.


Visionen I

"... ergänzend dazu teile ich mit, dass laut Schweizerischer Depeschenagentur (SDA) von 11. 11. 2005 der Alpenpass über das 2'756 m.ü.M. Schnidejoch - von Lenk im Berner Oberland nach Sitten im Wallis, demnächst wieder offen sein wird. Der Alpenpass war vor 5000 und 2000 Jahren in Betrieb und musste zwischenzeitlich wegen Gletschervereisung geschlossen werden. (siehe Beilagen)

Dass der Pass rege benutzt wurde, ist mit den vergessenen, verlorenen oder aus den Autos weggeschmissenen Fundgegenständen eindeutig belegt. Fälschlicherweise wurde der im Bericht der SDA erwähnte Gegenstand als römische Fibel bezeichnet, wobei es sich aber eindeutig um einen Stossdämpfer eines AUDI-Quattro handelt. Es wird damit gerechnet, dass auf der Passhöhe noch Relikte von Helikopter-Rotoren gefunden werden, deren Alpenflugtauglichkeit von VITRUV 16 v. Chr. gelobt wurden. Vor 2000 Jahren war es bekanntlich der Wasserdampf der europaweit verwendeten römischen Kondensationsheizungen, welcher den Klimawechsel herbeiführte.

Die Anhäufung des Treibhausgases Wasser führte infolge der atmosphärischen Wasserdampf-Gegenstrahlung zu einer Überhitzung der Welt-Klimata. Das meiste Wasser befand sich damals in der Luft und die Pegel der Weltmeere waren gesunken. Bei einer Luftfeuchtigkeit von 150 % r.F. kippte das Klima, der Wasserdampf wurde zu Schnee und begrub unter sich damals alle gut befahrenen Alpenpässe der Schweiz.

Das führte unter anderem auch dazu, dass die Römer vom Limes einen Umweg über das Burgund in Richtung Südfrankreich (Pont du Gard) machen nussten, um nach Rom zu gelangen. Im Burgund soffen sie aber zu viel Wein, was die Kriegstauglichkeit des römischen Karres auflöste, was bekanntlich das Ende der Römer bedeutete.
Noch heute findet man halbbesoffene, altrömische Flaschen in den Regierungen der BRD und der Schweiz.

Die nach 5000 vor unserer Zeit erfolgte Abkühlung war aber die Folge des Rückganges der Alpen-Furz-Ziegen, welche infolge einer Ziegengrippe ausgerottet wurden. Bekanntlich waren die Alpen damals bewaldet und es herrschte Graswirtschaft. Die Methan-Flatusse der Alpenziege hielten mit ihren Klimagasen die Welttemperatur hoch. Nach der Ziegenpandemie fehlten die Treibhausgase der Furz-Ziegen und es wurde darob sofort kälter.

Schweizerische Klimatologen rechnen damit, dass das Schnidejoch höchstens 100 Jahre als Alpenpass zur Verfügung stehen wird. Die vorausgesagte Abkühlung wird unverzüglich eintreffen, wenn die fossilen Treibstoffe aufgebraucht sind und somit kein CO2 mehr abgeblasen wird.

Um der möglichen Abkühlung im Sinne der kriegswirtschaftlichen Vorsorge entgegen zu wirken, will man aber aus gefrorenen Kadavern die Alpen-Furz-Ziege erneut Rückklonen, um so der Bedrohung einer neue Eiszeit zu entgehen. Erste Klone der Alpen-Furz-Ziege werden auf 2010 erwartet.

Herzliche Grüsse
Paul Bossert
14.11.2005


Visionen II

Liebe Leser,

ich hoffe, die neue Bundesregierung erkennt endlich ihre Chance zur Haushaltssanierung und unsere Chance, wirtschaftlich so erfolgreich zu werden, um endgültig die Öko-Weltherrschaft zu übernehmen. Das Thema CO2 war nur die Fingerübung für das große Erfolgsstück: „Mit dem Potenzial des Wasserdampfes die Krone erringen“.

Das Rezept:
Wasserdampf als Ursache allen Klima-Übels identifizieren.
Produktion von Wasserdampf mit Abgaben belegen, Atmen, Schwitzen, Kaffeekochen, Duschen, Baden, usw., ein unerschöpfliches Potential.
Was wir nicht verbieten oder besteuern können, wie z.B. die Meere, wird abgeschafft.
Mit der Zuschüttung der Nord- und Ostsee fangen wir an.
Nebeneffekt: jede Menge Arbeitsplätze.
Weiterer Nebeneffekt: endlich wird Enercon-Wobben es schaffen, daß seine Windräder aufrecht stehen.
Folge: unbegrenzter Trocken-Offshore-Ausbau.
Folge davon: jeder im Lande findet nun Arbeit bei Enercon.

Wir werden soviel Windstrom erzeugen, dass wir in alle Welt liefern können.
Folge: Siemens kann endlich seine superteuren GIL--Höchstspannungsstrecken unterbringen.
Folge davon: aus den schwarzen Kassen strömt warmer Regen zurück an die Regierenden.

Auch die Klimamodellierer werden nicht leer ausgehen, sie dürfen in großen Modellen berechnen, wann wir die Sonne herunterholen müssen, damit wir - bedingt durch Tag- und Nachtbeleuchtung - all diesen erzeugten Windstrom auch verbrauchen können.

Ein perfektes Perpetuum mobile in einer schöneren, neuen Öko-Welt!
Und wenn wir nicht gestorben sind, dann leben wir noch morgen.

Hanna Thiele, 13.11.2005

Die Seiten:

:: A.v. Alvensleben: Kohlendioxid und Klima

:: Alfons Baier, Aspekte zur "Klimakatastrophe"
:: Umweltphysik: Fakten von E.G. Beck
:: Prof. Dr. Gerhard Gerlich Aufsätze
:: Kommentar zum Artikel „Der große Schwindel“
:: IWOE, Klimakatastrophen-Märchen und Landschaftsgestaltung
:: Klima + Politik = Nepp + Abzocke, Klima-Betrug
:: Klima Zahlen und Fakten, 2007 + 2008
:: Aufsätze von Prof. Horst Malberg
:: Die Klimakatastrophe im Wandel der Zeit
:: Neues vom Öko-Narrenhaus
:: Dr. Thüne: Ökodiktatur, Treibhauseffekt
:: Irrtümer in der Klimatologie, CO2, Treibhauseffekt
:: Windkraftanlagen - sündhaft teuer und nutzlos