|
|
DB - Drucksache - MdB Kleine Anfrage zu EEG
Die Beantwortung der Punkte 7 bis 10 durch die Bundesregierung zeigt beispielhaft, von welcher "Qualität" die Antworten sind.... Zur Abschätzung einiger Zahlen : Nach Seite 10 des DB - Papiers wurden im Jahr 2002 WKA mit einer Leistung von 3247 MW installiert. Der spezifische Preis der großen WKA liegt nach der DEWI - Studie bei etwa 1.200 / kW (einschließlich Nebenkosten). Dies ergibt ein Investment von ca. 3,9 Mrd. /a . Man kann vorsichtig schätzen, dass die steuerlichen Mindereinnahmen durch Verlustzuweisungen, Mehrwertsteuer-Rückzahlung etc. in 2002 in der Größenordnung von etwa 500 Mio Bis 1000 Mio. sein könnten. Zwischen 1998 und 2003 wurden insgesamt etwa 10.000 MW WKA - Leistung installiert, was einem Gesamt-Investment von ca. 12.000 Mio entsprechen würde. Für den Fall, dass die obige Schätzung in der richtigen Größenordnung liegt, käme man für diesen Zeitraum auf verminderte Steuereinnahmen von etwa 1.500 bis 3.000 Mio. . P. Dietze, 08.05.2003
Kosten für Erneuerbare Energien explodieren Ein Horrorszenario mit "explodierenden Kosten" für die Nutzung und den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland beschreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage mehrerer Abgeordneter aus der CDU/CSU Bundestagsfraktion (BT-Drucksache 15/860). Die Förderung durch die im Erneuerbare Energien Gesetz vorgesehene Einspeisevergütung ist dabei nur ein Baustein der Förderung erneuerbarer Energien. Hinzu kommen nach Angaben der Bundesregierung öffentliche Darlehen in Höhe von etwa 10.000 Mio. sowie etwa 200 Mio. an Investitionszuschüssen des Staates im Jahr 2002. Größere Brocken dürften jedoch die Steuerausfälle durch Verlustzuweisungen aus dem Betrieb von geförderten Kraftwerken zusammen mit den Aufwendungen für die Bereitstellung der Regelenergie und den Netzausbau sein. Zu diesen wichtigen Folgelasten der Nutzung erneuerbarer Energien macht die Bundesregierung zwar keine Angaben, verweist jedoch auf eine in Auftrag gegebene Studie, deren Ergebnisse erst Anfang kommenden Jahres erwartet werden. Vorsichtigen Schätzungen zu Folge addieren sich diese Kosten in 2002 auf eine Größenordnung von etwa 2.000 Mio. . Demnach entstanden im Jahr 2002 aus der Förderung Erneuerbarer Energien Kosten in Höhe von etwa 4.500 Mio , was pro Kopf der Bevölkerung rund 55 , für eine vierköpfige Familie 220 ausmacht. |
Überprüfung eines Antrages auf Errichtung von Windkraftanlagen Beispiel: Es liegt ein Antrag auf Vorbescheid der "Firma A" vor. Die Absicht, insgesamt 8 Windenergieanlagen zu erstellen, muß für den Investor und Betreiber doch wohl ein sehr einträgliches Geschäft sein. Immerhin lockt er bei 6 Anlagen auf Ihrer Gemarkung gleich als erstes einmal mit einer einmaligen Zahlung von 120.000,- DM und einer jährlichen Zuwendung von 30.000,- DM, was für die beabsichtigte Laufzeit von 25 Jahren eine Summe von insgesamt 870.000,- DM ausmacht - durchaus eine große Verlockung für den Technischen Ausschuß. Hier ist die Frage zu stellen: "Woher kommt dieses Geld?" Sind diese Summen in den dann natürlich überhöhten Preisen der Windenergieanlagen enthalten? Sind es Steuergelder in Form von gewährten Subventionen, einmalig und/oder jährlich ausgezahlt? Oder wird womöglich an beiden Stellen geldmäßig kräftig nachgefaßt? Wenn dann noch versichert wird, dass "alle Kosten" für die Erstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, was ja doch die Aufgabe der Gemeinde ist, und alle Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen selbstverständlich "von uns" getragen werden, so verstärkt sich der Verdacht, dass hier zumindest Vorsicht geboten ist - das Mißtrauen ist jedenfalls geweckt. Wer ist die "Betreibergesellschaft"? Sie soll ja vor Ort angesiedelt werden. Und es wird dann mit den "anfallenden Gewerbesteuern" gelockt. Aber warum fallen in den ersten 2-3 Jahren nur geringere Beträge an? Hier ist Aufklärung nötig. Die Offerte, als "Investor" nun auch Gemeindemitgliedern vorrangig eine Beteiligung am Windpark einzuräumen, wenn dem Antrag auf Vorbescheid stattgegeben wird, kann ebenfalls als Lockmittel verstanden werden und sollte in dieser Unverbindlichkeit nicht im Raum stehen bleiben. Vielleicht geben die Anlagen 2 bis 4, die der Sendung nicht beilagen, hier nähere Auskunft über Tricks und Kniffe der vertraglichen Vereinbarungen. Wenn dann abschließend beteuert wird, dass alle Beteiligten (Gemeinde, Grundstückseigentümer, Bewirtschafter und "wir") von dem Vorhaben profitieren, dann ist natürlich die Frage zu stellen, wer die Zeche bezahlt. Bei beabsichtigten "Veränderungen" gibt es nicht nur Gewinner, sondern immer auch Verlierer. Irgend woher muß doch das Geld kommen! Profit also auf Kosten des Bundes, des Landes - also des Steuerzahlers? Bei diesem zweideutigen und eigenartigen Finanzgebaren sollte als Hilfestellung zur Entscheidungsfindung auch das Strafgesetzbuch zu Rate gezogen werden, denn der Anbieter betritt mit solchen Geld-Angeboten durchaus strafrechtliche Bereiche. Die für solche Fälle zutreffenden Auszüge aus dem StGB sind als Anhang beigefügt. Es lohnt sich, diese Paragraphen einmal durchzulesen. Sie machen klar, dass wir zur Vermeidung von "Sumpf" keine neuen Gesetze benötigen (es wird ja ständig danach gerufen), sondern nur Handelnde, die sich endlich danach richten. Oft liegt aber auch Unkenntnis der Rechtslage vor. Die Vorstellung, wenn es alle machen, dann kann nichts Unrechtes dabei sein, muß jedenfalls schleunigst über Bord geworfen werden. Auch die Vermutung, wenn ich bei solchen verlockenden Angeboten jetzt nicht die mir "gebotenen Chancen" wahrnehme, gingen mir viele "Vorteile" verloren, muß genau überdacht werden. Vermeintliche oder offenkundige Vorteile (Geldsegen) können sich später durchaus als frappierende Nachteile entpuppen. In diesem Zusammenhang müßte auch geklärt werden, wie es eigentlich zu diesem Antrag auf Vorbescheid gekommen ist. Hat die Gemeinde Interesse an einem Windenergiepark gezeigt und die Firma B hat ein Angebot unterbreitet oder wurde sie vom Antrag überrascht, weil die Firma B von sich aus über den Regionalverband C und durch den Regionalplan "D" Initiative entwickelt hat? Die Abfolge dieser Aktivitäten läßt eventuell Rückschlüsse auf eine eventuell sehr zweifelhafte Arbeitsweise des Investors zu, Windenergieparkanlagen zu realisieren. Nun zur Anlage zum Antrag auf Vorbescheid: Eine Beeinträchtigung öffentlicher Belange liegt insbesondere vor, wenn das Vorhaben
Überraschend tritt die Firma B als Bauherr auf. Damit verliert die Gemeinde jede Einflußnahme. Es ist grundsätzlich die Frage zu stellen, warum die Gemeinde die Funktion des Bauherrn aufgeben will. Dazu besteht überhaupt kein Anlaß. Die "Oberaufsicht" als Bauherr sollte nicht aus der Hand gegeben werden. Man kann ja Planungsaufträge, Betreiberverträge usw. durchaus vergeben, aber deshalb muß nicht auf die Bauherrenfunktion verzichtet werden. Die für diesen "Bauherrenwechsel" vorgesehenen Verträge sollten und müssen deshalb eingehend juristisch geprüft werden, um die Motive dieses beabsichtigten Wechsels herauszufinden. Maßgebend ist das, was in den Verträgen steht - und nicht das, was versprochen wird. Beteuerungen auf "gute Zusammenarbeit" sind soviel wert, wie sie in den Verträgen detailliert vereinbart werden. 2) Für die Prüfung der Rechtslage müssen die Anlagen 2 bis 4 herangezogen werden. Entscheidend ist immer das Kleingedruckte. 3) Die Allgemeinplätze, die wissenschaftlich gesehen noch nicht einmal alle zutreffen, kann man vergessen. Sie dienen nur der Vernebelung eines bestimmten Zieles - nämlich der Durchsetzung merkantiler Interessen - nichts weiter. Zur Reduzierung der Emissionen sind globale Gegenmaßnahmen wichtig und diese scheitern bei den entsprechenden "Klimakonferenzen" jeweils kläglich. Treibender Faktor sind v. a. die USA, die sich weiterhin weigern, irgendwelche Verpflichtungen einzugehen. Statt dessen sollen CO2-Emissionszertifikate verschachert werden können. Die beiden großen Länder Rußland (verkauft Zertifikate) und USA (kauft Zertifikate) sind für solch ein fragwürdiges Vorgehen. Was soll dann eigentlich das ganze Gefasel von der "Klimakatastrophe" (es ist nicht nachgewiesen, dass es die überhaupt gibt - es wird nur ständig davon gesprochen), wenn eigentlich bei der "Bekämpfung" nur ein Interesse an Geldströmen vorliegt? Es ist deshalb allzu vordergründig, wenn ständig der "Umweltschutz" argumentativ ins Feld geführt wird. Außerdem: alle vorgefaßten Ziele der Bundesregierung werden ja auch nicht erreicht - aber nicht, weil zu wenig getan wird, sondern weil hier von gewaltigen "Einsparungen", die faktisch/sachlich gar nicht zu erzielen sind, ständig nur geredet wird. Die Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltfragen führt deshalb auch dazu, dass verstärkt der Mißbrauch von "Umweltargumenten" erkannt wird. 4) Das "besondere öffentliche Interesse" an dem Windenergieprojekt muß verneint werden, wenn als Bauherr, Planer, Ersteller und Betreiber ein Investor auftreten will, der einzig und allein nur die Interessen dieser "Gesellschaft bürgerlichen Rechts" vertritt, ja vertreten muß, um nach BGB § 705 den "gemeinsamen Zweck" zu erreichen. Für diesen Zweck stehen sogar Banken bereit. Über die Vernetzung von Planer, Investor, Betreiber und Geldgebern kann vielleicht der Gesellschaftsvertrag der Firma B Auskunft geben. Auch hier wird wiederum besonders hervorgehoben, dass der Gemeinde Steuereinnahmen zufließen. Man sollte auf diese Art von Köder nicht besonders achten. Hier wird die Beteiligungsmöglichkeit am Windpark sehr stark relativiert. Erst nach Vorlage aller finanziellen Eckdaten etc. werden die "Erfolgsaussichten" öffentlich dargestellt; also wird später entschieden, ob dies auch realisiert wird. Diese Finanzdaten müssen jedoch vor der eventuellen Zustimmung zum Projekt auf den Tisch, man kann sich doch nicht auf solche Vabanquespiele einlassen. Die Firma B besitzt doch Planungsdaten, die auch die Finanzdaten mit einschließen, sonst würde sie doch nicht so aktiv sein. Ortsansässige Gewerbeunternehmen sollen angesprochen werden, um bei der Errichtung entsprechender Infrastrukturmaßnahmen mitzuhelfen. Die Baupraxis zeigt, dass bei Generalunternehmern nur Billiganbieter eine Chance erhalten, so dass derartige Absichtserklärungen automatisch entweder zu notwendigen Dumpingpreisen für Ortsansässige oder zum Ausschluß führen. Meist aber stehen die ausführenden Firmen schon vorher fest und durchgeführte Ausschreibungen nach VOB sind Alibiaktionen. Wenn alle Baumaßnahmen mit der Stadt kooperativ und koordiniert abgestimmt werden, dann besteht erst recht kein Grund, warum die Stadt die Bauherrenfunktion abgeben soll. Da dies jedoch beabsichtigt ist, wird letztendlich dann von der Firma B bestimmt, was kooperativ und koordiniert bedeutet. Wer hat die Auswertung der Begehungen und Vorortaufnahmen vorgenommen? Die Firma B oder die Gemeinde - oder beide? Wer war federführend und wer hat den Ton angegeben? 5) Die für die Windenergieanlage vorgesehene Fläche wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Besteht denn die Absicht, die landwirtschaftliche Nutzung aufzugeben? Wenn ja, welches sind die Gründe? Die Zuwege haben eine Breite von 4,50 m für Schwerlasttransporte (entsprechend gewaltig ist der Unterbau). Dies sind überaus breite Trassen, die dort angelegt werden müssen. Allerdings würden sie gegenüber der optischen Belästigung von acht Windenergieanlagen vernachlässigbar klein sein. Außerdem stehen neben den einzelnen Türmen Transformator-Stationen in den Abmessungen 3,5 x 2,5m. Die Höhe wird allerdings nicht angegeben, wäre aber für den optischen Eindruck schon von wesentlicher Bedeutung. Hier wird bestätigt, was vorn gesagt wurde. Bei den Fundamenten von 13 m x 13 m (über die Tiefe ist wiederum nichts ausgesagt) können ortsansässige Unternehmen "bei entsprechenden Angeboten" zum Zuge kommen. Was heißt hier "entsprechend"? Es ist nicht von ortsüblichen Preisen die Rede, sondern nur von entsprechenden Angeboten. Welchen Bedingungen müssen sie denn "entsprechen"? 6) Immerhin wird deutlich von vorhandenen Erkenntnissen über die Beeinträchtigung der Fauna gesprochen (Gefahr von Vogelschäden, Beeinträchtigung von Zugvögeln an ihren Rastplätzen, Beeinträchtigung des Verhaltens von Vögeln an ihren Brutplätzen und Anflug von Insekten). Auch von Beeinträchtigung des Landschaftsbildes ist die Rede. Natürlich wird dann von Seiten der Firma B davon ausgegangen, es handele sich um "verminderte" Belastungen und der Eingriff in die Natur "sei vertretbar", denn die Firma B will ja unbedingt bauen. (Nicht umsonst werden lukrative Geldangebote gemacht). Die Beeinträchtigung durch Schall ist beträchtlich. Dies wird nicht widerlegt; es heißt nur, sie gehe "über den gesetzlich zulässigen Rahmen" nicht hinaus. Wie groß ist dieser "gesetzliche Rahmen"? Immerhin ist festzustellen, dass gesetzliche Rahmen sich den technischen Möglichkeiten und nicht den Bedürfnissen der Kunden anpassen. Hier kann die Besichtigung eines betriebenen Windenergieparks sicher Aufschluß über die wahren Schallbelästigungen geben. Es liegt dann schon ein gewaltiges Sausen und Rauschen in der Luft. Woher kommt die Überzeugung, dass sich 0,35 Umdrehungen pro Sekunde (U/s) gegenüber 0,75 U/s (45 U/Min) positiv auf die optische Wahrnehmbarkeit auswirken und zur Beruhigung des Landschaftsbildes beitragen? Hier werden verbale Floskeln vorgebracht, nur um das Projekt im günstigen Licht erscheinen zu lassen. Eine "einheitliche Symmetrie" ist doch kein wichtiges Kriterium für eine positive Beeinflussung des Landschaftsbildes! Erstens liegt keine Symmetrie vor und zweitens stehen die Dinger wie Spargelstangen in der Landschaft und verunstalten diese. Die Höhe ist entscheidend und nicht die Plazierung auf dem Plan. Auch ein "einheitlicher Firma A-Typ" wirkt sich nicht positiv auf das Gesamterscheinungsbild aus, weil solch ein Spargelpark nach wie vor verunstaltend wirkt. Hier wird es besonders deutlich, wie mit verbalen Mitteln übertölpelt werden soll; eloquente Worthülsen sind jedoch noch nie überzeugend gewesen. 7) Folgende Aussage ist nichtssagend. Was heißt "nach momentanem Kenntnisstand des Verfassers"? Solch ein unverbindlicher Satz soll nur suggerieren, dass sogar auch Biotope nicht beeinträchtigt werden. Wenn Windenergieanlagen wegen Fremdartigkeit und Landschaftsverschandelung abgelehnt werden, so ist dies sehr wohl eine stichhaltige Begründung. Nun aber die "große deutsche und internationale Windmühlenkultur" dagegensetzen zu wollen, ist doch absurd. Erstens: Windmühlen standen an Stellen, an denen die Energie direkt benötigt wurde - es wurde mechanische Energie gewonnen, die unmittelbar vor Ort verwertet wurde. Insofern unterstrichen Windmühlen mit ihrem Erscheinungsbild auch das regional spezifische und traditionsgebundene Handwerk. Hier aber handelt es sich um stromproduzierende Windenergieanlagen, die den Strom an die Elektrizitätswerke liefern. Es ist ein knallhartes Geschäft mit der Energie, denn es wird Energie verkauft. Eine solche Produktionsstätte kann infolge des mühelosen Stromtransportes deshalb überall und nirgends errichtet werden. Die "Windmühlenkultur" ist doch dort entstanden und beheimatet, wo sie traditionsgemäß notwendig und möglich wurde. An holländischen Windmühlen und auch an einzelnen Windmühlen im flachen Lande nimmt keiner Anstoß. In den Mittelgebirgen dagegen gibt es traditionsgemäß keine Windmühlen, weil der hierfür erforderliche Wind nicht zur Verfügung steht. Statt dessen wurde, topographisch bedingt, zur Energiegewinnung die Wasserkraft der Bäche und Flüsse genutzt. Dies war sinnvoll und nutzbringend. Hier jedoch handelt es sich um eine Industrieanlage, die wegen der erforderlichen Luftströmung die Nabenhöhe ihrer Rotorflügel 85 m über den Bergen der Mittelgebirgslandschaft anordnet. Die Scheitelhöhe des Rotorblattes liegt dann bei über 120 m über Terrain. Dies kann nun wirklich nicht als eine behutsame Einbindung in eine bestehende Landschaft bezeichnet werden. Es handelt sich hier vielmehr um eine bedauerliche Vergewaltigung der Landschaft. Wenn dann von der Firma B zu diesem Komplex aus dem "Leitfaden zur Genehmigung und Errichtung von Windkraftanlagen im Freistaat E" zitiert wird: "Es gilt hierbei, die schwierige Aufgabe zu lösen, eine unvoreingenommene Beurteilung durchzuführen", dann wird diese ohne Zweifel notwendige Unvoreingenommenheit der Entscheidungsträger doch von der Firma B durch die gemachten Geldangebote stark beeinträchtigt und untergraben - zumindest wird der Versuch unternommen, hier Einfluß zu gewinnen. Die wortreichen Abhandlungen über "Landschaft" oder "Kulturlandschaft" sollen nur von der Fragwürdigkeit einer Windenergieanlage ablenken. Es rührt einen zu Tränen, wenn man liest, erst der Mensch mache mit seinem ordnenden Geist, seinen Ideen und seinem empfindsamen Herzen aus einem Stück Land ein ihm symphatisches Gelände. Was "der Mensch" mit Bulldozern in Alaska, in Laos, in Nigeria an Landzerstörung - um nur drei Beispiele zu nennen - anrichtet, wie er sich am Regenwald versündigt, spricht eine völlig andere Sprache. Das ist der "Mensch" von heute - raffgierig. Soviel Heuchelei ist kaum zu ertragen. Aber wenn Geschäfte locken, dann ist wohl jedes Mittel recht. 8) Besonders zynisch kann dann die Feststellung genannt werden, dass 97% der Bundesrepublik Landschaft seien, die durchaus dann "vom Menschen geprägt" werden könnten. Man bewahre uns vor solchen Menschen, die des Profites willen bereit sind, auf diese Art und Weise "Landschaft zu gestalten". Insoweit ist es schon interessant, wie hier sophistisch argumentiert wird. Im Jahre 1997 seien bundesweit 700.000 Baugenehmigungen erteilt worden. Die Gesamtzahl der erbauten Windenergieanlagen betrage nicht einmal ein Prozent dieser Summe. Daraus sei ersichtlich, dass die Bundesrepublik nicht durch Windenergieanlagen, sondern durch die Gesamtmasse aller Bauwerke verschandelt würde. Mit solchen völlig abwegigen Aussagen diskreditiert sich die Firma B selbst. Wer derart polemisch argumentiert, verliert jede notwendige Glaubwürdigkeit, die nun einmal Grundlage eines vertrauenswürdigen Vertrages ist. Es ist beschämend, wie hier "Wanderprediger" und "Marktschreier" durch die Lande ziehen, um ihre Geschäfte abzuwickeln. Die Forderung, beim Bau von Windenergieanlagen müsse der Begriff Landschaftsverschandelung durch den Begriff zeitgemäße Landschaftsveränderung zum Schutz und Wohl der Umwelt, sowie von Natur und Landschaft ersetzt werden, bedeutet bei sachgerechter Bewertung eine weitere Vernebelung und Verdummung. Durchaus richtige Grundsätze dürfen doch nicht derart mißbraucht werden, nur um selbstsüchtige und eigennützige Ziele durchzusetzen. Jeder normaldenkende Mensch empfindet so etwas als hohle Phrase, die den Kopf irritieren soll. Mißbrauch darf nicht zum Leitmotiv des Handelns werden. Auch die Schlußfolgerung, da Landschaft "künstlich geschaffen" und ein "künstliches Gebilde" sei, gehörten die "künstlichen Gebilde" der Windenergieanlagen nun ebenso in die Landschaft, ist Sophistik, ausgesprochene Spitzfindigkeit und Wortverdreherei in Vollendung. Künstlich geschaffene Landschaft bedeutet im übertragenen Sinne doch kunstvoll geschaffene Landschaft und dies kommt von Kunst - deshalb spricht man auch von einer Kulturlandschaft, denn Kunst und Kultur gehören zusammen. Eine Windenergieanlage ist jedoch keine Kunst, sondern Technik. Technik jedoch hat etwas mit Zivilisation zu tun und eine solche Entwicklung wurde schon immer und wird heute besonders kritisch gesehen. Man denke an Zivilisationsschäden und Zivilisationskrankheiten. Da hilft dann auch nicht der Appell, das Landschaftsbild entstehe doch individuell in jedem Kopf neu. Als ob jeder geflissentlich dazu übergehen solle, nun doch endlich die "neue", "zukunftsweisende" und "fortschrittliche" Version eines Landschaftsbildes geistig zu realisieren. Dies zeigt nur die Arroganz und Überheblichkeit im Denken der Firma B und bedeutet letztendlich eine geistige Manipulation in höchster Vollendung. Zum Schluß dann zu meinen, die modernen Windenergieanlagen seien die zeitgemäßen Nachfolgemodelle der Windmühlen, verdeutlicht die Begriffsverwirrungen der Firma B. Mit solchen Feststellungen offenbaren sich keine kulturellen Werte, sondern es gilt offensichtlich einzig und allein die betriebswirtschaftliche Maxime "Gewinnmaximierung", die nun durch Verklausulierungen, Wortspiele und Sprechblasen verschleiert werden soll. Es werden durch den Antragsteller "konkrete Möglichkeiten für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen" in Abstimmung mit der Stadt erarbeitet. Hierfür dient der "Städtebauliche Vertrag". Dieser müßte daraufhin analysiert werden. Wenn als Bauherr die Firma B fungiert, was sie ja beabsichtigt, dann ist die Stadt dem Wohlwollen der Firma B ausgeliefert - dies sollte immer bedacht werden. Der Auszug aus dem "Leitfaden" besagt zwar, dass Neuartigkeit und Ungewohntheit des Anblicks nicht automatisch das Ortsbild negativ beeinträchtigt, aber es wird dann festgestellt, dass jeder Einzelfall neu zu prüfen ist, ob sich das Vorhaben einfügt. Es geht also bei der Prüfung ausschließlich um den Grad der Neuartigkeit und Ungewohntheit, so dass das Neuartige und Ungewohnte allein nun nicht automatisch zur Genehmigung führen muß. 9) Wenn zum Schutz gegen Lärm die in der TA Lärm vorgeschriebenen Richtwerte durch bestimmte Abstände zu Bebauungen eingehalten werden müssen, dann sollte einmal festgestellt werden, was in der TA Lärm steht. Es besteht der Verdacht, dass die Richtwerte nicht eingehalten werden. Der Text besagt nur, dass ein Mindestabstand von ca. 500 m berücksichtigt wird; es wird nicht gesagt, dass damit die Richtwerte der TA Lärm eingehalten werden. Wozu auch wäre dann ein entsprechendes Gutachten für die Schallausbreitung erforderlich? Die Geräuschbelästigung der Windenergieanlage ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, er sollte ernst genommen werden. Es ist dann auch zusätzlich zu prüfen, inwieweit diese Geräuschbelästigung nicht auch Freizeitaktivitäten und Erholungsfunktionen beeinträchtigt. Die auf die Kilowattstunde bezogenen Schadstoffentlastungen sind die Emissionsfaktoren in g/kWh. Diese schwanken je nach dem angenommenen "Energie-Mix" recht stark, sind also abhängig von der Zusammensetzung der Energieträger der einzelnen Kraft- und Fernheizkraftwerke. Da Windkraft, ebenso wie die Wasserkraft, keine Emissionen aufweist, können die Emissionsfaktoren gleichzeitig als die Emissionsentlastungen gegenüber einem "konventionellem Kraftwerk" angenommen werden. In der Aufzählung dieser Emissionsentlastungen werden nun z. T. überhöhte Werte angegeben: Für Schwefeldioxid statt ca. 2,7 g/kWh nun 5,33 g/kWh, für Stickoxid statt ca. 1 g/kWh nun 2,1 g/kWh und für Kohlenmonoxid statt ca. 0,06 g/kWh nun 0,675 g/kWh. Damit stimmen auch die Tonnenzahlen nicht, die sich aus der Multiplikation von Emissionsfaktor und der jährlichen Energieprognose ergeben; Die Emissionsminderungen werden geringer. Die Angabe, bei Windenergieanlagen spare man gegenüber konventionellen Kraftwerken auch 2,40 mg Atommüll, ist allerdings widersinnig; es wird also doch alles unternommen, um durch Argumente aus der Trickkiste auch rein emotional zu überzeugen. Offensichtlich ist kein Argument zu billig, um nicht eingesetzt zu werden. Wenn eine Energieproduktion von 18 Mio. kWh pro Jahr prognostiziert wird, dann können damit die jährlichen Einnahmen errechnet werden, wenn die Stromvergütung pro kWh festliegt. Es wäre deshalb zu klären, wie sich die Einnahmen zusammensetzen. Eines steht wohl fest: Auf alle Fälle ist es ein lukratives Geschäft. Hier sollte mit dem Energieversorgungsunternehmen gesprochen werden, in welcher Form die Kilowattstunde vergütet wird. Bei dieser Gelegenheit wäre auch zu fragen, wie sie aus ihrer Sicht generell zu Windenergieanlagen stehen.Der Nutzungsvertrag (Anlage X) sollte eingehend geprüft werden. 10) Es ist vorgesehen, 25 Jahre lang die Energieproduktion durchzuführen. Bei der Betriebseinstellung des Windenergieparks ist zu bedenken, dass "die Fundamentteile bis auf die Bodenplatte abgerissen werden sollen". Das heißt im Klartext:
Die abschließenden Zitate aus dem "Leitfaden zur Genehmigung und Errichtung von Windkraftanlagen im Freistaat E" sind völlig überflüssig, denn sie sollen nur daran erinnern, nun ja auch alles hübsch so zu machen, wie die Investorfirma es sich wünscht. Schlußbemerkung: Bei abschließender Würdigung der Unterlagen würde ich, neben den bereits im Text erwähnten Hinweisen, folgende Vorgehensweise vorschlagen:
Mit dieser Stellungnahme können Sie sicher Ihre Argumente erweitern und stärken. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung. Auszüge aus dem Strafgesetzbuch § 263 Betrug § 264 Subventionsbetrug
(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
(3) Wer in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 oder 2 leichtfertig handelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (4) Nach den Absätzen 1 und 3 wird nicht bestraft, wer freiwillig verhindert, dass auf Grund der Tat die Subvention gewährt wird. Wird die Subvention ohne Zutun des Täters nicht gewährt, so wird er straflos, wenn er sich freiwillig und ernsthaft bemüht, das Gewähren der Subvention zu verhindern. (5) Neben einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr wegen einer Straftat nach den Absätzen 1 und 2 kann das Gericht die Fähigkeit, öffentliche Ämter zu bekleiden, und die Fähigkeit, Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen, aberkennen (§ 45, Abs. 2). Gegenstände, auf die sich die Tat bezieht, können eingezogen werden; § 74a ist anzuwenden. (6) Subvention im Sinne dieser Vorschrift ist eine Leistung aus öffentlichen Mitteln nach Bundes- und Landesrecht oder nach dem Recht der Europäischen Gemeinschaften an Betriebe oder Unternehmen, die wenigstens zum Teil
Betrieb oder Unternehmen im Sinne des Satzes 1 ist auch das öffentliche Unternehmen. (7) Subventionserheblich im Sinne des Absatzes 1 sind Tatsachen,
§ 266 Untreue (2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren. (3) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend. § 331 Vorteilsannahme (2) Ein Richter oder Schiedsrichter, der einen Vorteil als Gegenleistung dafür fordert, sich versprechen läßt oder annimmt, dass er eine richterliche Handlung vorgenommen hat oder künftig vornehme, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar. (3) Die Tat ist nicht nach Absatz 1 strafbar, wenn der Täter einen nicht von ihm geforderten Vorteil sich versprechen läßt oder annimmt und die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Befugnisse entweder die Annahme vorher genehmigt hat oder der Täter unverzüglich bei ihr Anzeige erstattet und sie die Annahme genehmigt. § 332 Bestechlichkeit (2) Ein Richter oder Schiedsrichter, der einen Vorteil als Gegenleistung dafür fordert, sich versprechen läßt oder annimmt, dass er eine richterliche Handlung vorgenommen hat oder künftig vornehme und dadurch seine richterlichen Pflichten verletzt hat oder verletzen würde, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. (3) Falls der Täter den Vorteil als Gegenleistung für eine künftige Handlung fordert, sich versprechen läßt oder annimmt, so sind die Absätze 1 und 2 schon dann anzuwenden, wenn er sich dem anderen gegenüber bereit gezeigt hat,
§ 333 Vorteilsgewährung (2) Wer einem Richter oder Schiedsrichter, als Gegenleistung dafür, dass er eine richterliche Handlung künftig vornehme, einen Vorteil anbietet, verspricht oder gewährt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (3) Die Tat ist nicht nach Absatz 1 strafbar, wenn die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Befugnisse entweder die Annahme des Vorteils durch den Empfänger vorher genehmigt hat oder sie auf unverzügliche Anzeige des Empfängers genehmigt. § 334 Bestechung (2) Wer einem Richter oder Schiedsrichter einen Vorteil als Gegenleistung dafür anbietet, verspricht oder gewährt, dass er eine richterliche Handlung
(3) Falls der Täter den Vorteil als Gegenleistung für eine künftige Handlung anbietet, verspricht oder gewährt, so sind die Absätze 1 und 2 schon dann anzuwenden, wenn er den anderen zu bestimmen versucht, dass dieser
|
Windenergieanlagen - an der Grenze der Versicherbarkeit? Quelle: Haustechnikdialog.de, News vom 09.07.2003 (Auszug) |
![]() | Gondel- abstruz Husum 28.01.2002 | ![]() | Gondel- absturz Siebenlehn 06.04.2003 |
![]() | 20.04.2002 Feuer VESTAS 1,5 MW Gesamthöhe: 108 m Baujahr: 2000 Standort: Bad Wün- nenberg- Haaren bei Paderborn | ![]() | 10.02.2000 Mastbruch Enercon E 32 300 kW Baujahr: 1992 Standort: Asel im Kreis Wittmund / Niedersachsen |
![]() | ![]() | 09.09.2002 Rotorabriss NEG Micon M 1500 Baujahr: 1996 Windpark Hoher Vogelsberg Standort: Ulrichstein- Helpersheim |
![]() | 04.08.2002 Feuer VESTAS V80 2 MW Baujahr: 2002 Standort: Katzenberg bei Meißen
Blitzschlag | ![]()
| Sturmschaden in Ellenstedt Kreis Vechta 27.10.2002 Leistung: 600 kW Nabenhöhe: 70 m Rotordurch- messer: 41m Baujahr: 1997 Schaden rd. 750.000 Euro |
| Quelle: aus Energiewirtschaftliche Bedeutung der Windenergie im liberalisierten Strommarkt Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt RWE Rhein-Ruhr AG, Geschäftskunden Düren Fachhochschule Aachen Vortrag in Konzen am 2. Oktober 2003, 16 Uhr |
Windkraft als ökologische Belastung zum Artikel Die Sicherheit der Stromversorgung leidet unter der Windkraft bei HaustechnikDialog (pdf) |
Durch die Erfindung, des Ing Honnef, von Riesenhaften Windkraftmaschinen bis zu 300metern Höhe deren Räder einen Durchmesser von je 160 Metern haben. Aus je einem dieser Türme könnten 100 000 Ps entnommen werden. Wenn dann 6000 solcher Türme über Deutschland verteilt würden, könne die Energie- wirtschaft auf eine ganz neue Grundlage gestellt werden. |
Subventionen für Windräder gefährden Arbeitplätze Jedenfalls forderte Gewerkschaftsboß, SPD-Mitglied und Kanzlerfreund Hubertus Schmodt erst kürzlich neue Kernkraftwerke für das Land und meinte Wirtschaftsminister Clement angesichts der Wirtschaftslage am 22.08. in der Tagesschau: Wir brauchen auch bei der Windenergie eine degressive Förderung und eine Orientierung an den Maßstäben der Wirtschaftlichkeit, wie in anderen Lebensbereichen auch. Dr. Helmut Böttiger, Wiesbaden Quergedacht: Was viele denken aber wenige auszusprechen wagen |
Symposium des Club of Rome zur 1. Deutschland ist kein geeigneter Standort für die Nutzung der Wind- und Strahlungsenergie zur Stromerzeugung. Um deutsche Fossilienkraftwerke durch Wind- und Strahlungskraftwerke zu ersetzen, wäre die Einbeziehung der Sahara notwendig. Das würde jedoch den Beitritt von Libyen in die EU voraussetzen. 2. Das Großexperiment der Wind- und Strahlungsenergienutzung in Deutschland dürfte im wesentlichen abgeschlossen sein. Die Wachstumsgrenze ist nahezu erreicht. 3. Der Widerstand der Bevölkerung gegen Windkraftanlagen wächst. Die Stromkunden werden durch das planwirtschaftliche Energieeinspeisungsgesetz (EEG) nachhaltig geschädigt. In diesem Jahr entstehen unnötige Kaufkraftverluste von etwa 2 Milliarden Euro. Die Windkraft-Arbeitsplätze werden nicht durch Unternehmensgewinne finanziert. Die Lebensqualität zahlreicher Bürger wird durch die Windenergienutzung beeinträchtigt. 4. Die Nutzung der Windkraft in Deutschland erfordert volkswirtschaftlich nicht vertretbar hohe Kosten. Es sollte mit dem Rückbau der Windkraftanlagen begonnen werden, wie dies der SPD-Umweltminister Birthler wünscht. |
Windenergie hat Zukunft Aber diese verschwindend kleine Minderheit hat in der Windkraft den Stein der Weisen gefunden und ist in dieser Branche Weltmeister geworden. Die USA sind an der weltweiten Windstromerzeugung mit 15 %, Dänemark mit 9,2 %, Indien mit 5,4 % und die Niederlande mit 2,2 % beteiligt, um nur einige Beispiele zu nennen. Woran mag das wohl liegen ? Sind wir klüger als der Rest der Welt, oder sind wir Opfer eines grandiosen Ökoschwindels ? Herr Trittin behauptet dieser Boom laufe in Deutschland ohne staatliche Subventionen. Nun gut, nennen wir die Förderung der Windkraft ruhig einmal Umlagesystem und nicht Subventionierung. Aber dann schauen wir uns dieses Umlagesystem nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einmal kritisch, nur an Hand nüchterner Zahlen, an. Die Fakten sind wie folgt: Ferner erhöhen sich die Stromerzeugungskosten bei den konventionellen Kraftwerken durch den Betrieb der WKA um ca. 1,5 ct/kWh. Und zwar werden diese Mehrkosten verursacht durch die Regelenergiekosten, durch zusätzlichen Netzausausbau, durch Erzeugungsverlagerung in weniger dicht besiedelte Gebiete an der Nordsee und durch den geringeren Wirkungsgrad der Kraftwerke, der durch den per EEG verordneten Wechsellastbetrieb bedingt ist. Bei den rd. 450 Mrd. kWh, die die konventionellen Kraftwerke im Jahr 2002 erzeugt haben, sind das Mehrkosten von 6,75 Mrd. . Zusammen sind das 7,84 Mrd. . Da die 82 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland diese Mehrkosten direkt über die Strompreise oder indirekt über erhöhte Warenpreise tragen müssen, kann man diese 7,84 Mrd. durch 82 Millionen dividieren und erhält 95,5 pro Person, oder auf einen 4-Personen-Haushalt gerechnet 382 an Mehrbelastung pro Jahr. Diesen Betrag könnte man von den Bürgerinnen und Bürgern auch durch Steuererhöhungen eintreiben und die Windkraft ganz ehrlich subventionieren, aber dazu fehlt der rot-grünen Bundesregierung wohl der Mut und deshalb wendet sie den Trick der Umlage über das EEG an. Außerdem wird durch den Betrieb der WKA kein Gramm CO2 Emission eingespart. So wird z.B. durch die Verdrängung von Grundlast aus den CO2 freien Kernkraftwerken durch die WKA der CO2 Ausstoß über den zusätzlichen Einsatz von fossilen Regelkraftwerken (Gasturbinen) weiter erhöht. Auch durch den Wechsellast- betrieb der Kohlekraftwerke und den damit verbundenen Wirkungsgrad-Abfall erhöht sich der CO2 Ausstoß pro erzeugte kWh. Was die Subventionierung der Arbeitsplätze in der Windindustrie betrifft, sollte sich Herr Trittin einmal bei seinem Kollegen, dem Bundeswirtschaftsminister, erkundigen. Der hat in einer Pressemitteilung vom 12.04.2002 bekanntgegeben, dass jeder Arbeitsplatz in der Windindustrie mit 150.000 subventioniert wird. |
| Mail von Werner Eisenkopf, Runkel Hallo, heute war in der Lahn-Dill-Presse ein ähnlicher Kommentar zum Klima mit Abschlußsatz, dass er nicht begreift, wie jemand wegen "schöner Landschaft" gegen ein Windrad auf einer Wiese sein könne, vom stellv. Chefredakteur. An diesen schrieb ich den folgenden Brief und danach lesen Sie seine Antwort Gruß WE Mail von Werner Eisenkopf, Runkel/Lahn Sehr geehrte Damen und Herren, der heutige Kommentar von Herrn Klein ist der schlechteste (ich will aber nicht so grob und unhöflich sein zu sagen: der Dümmste) seit langer Zeit und das bei sonst oftmals hervorragenden Erkenntnissen in anderen Dingen (z.B. Politik, DB). Allein der Schlußsatz suggeriert, dass man mit Windkraftanlagen das "Klima retten" könne, was heute noch nicht einmal mehr viele Leute glauben, die überhaupt an den "Klimakollaps" glauben. In diesen heißen Tagen ist der Stromverbrauch besonders hoch (Ventilatoren) und was sehen wir bei den Windrädern hier? STILLSTAND wegen Windstille und Schwachwind! Wenn im Winter bei einem klassischen Skandinavischen Hoch auch dort der Stromverbrauch am höchsten ist, was ist dann mit den Windrädern? Stillstand! Wenn nicht Wärmekraftwerke ununterbrochen die schwankende und ausbleibende Leistung der Windräder puffern würden, könnte auch die WT-Redaktion nicht mehr geregelt arbeiten weil die Computer täglich mehrfach ausfallen würden. Je mehr Windräder, desto mehr Regelungsstrom ist dafür nötig. Folge: Es müssen neue Wärmekraftwerke gebaut werden allein um die Windkraft ausgleichen zu können. http://members.aol.com/fswemedien/ZZUnfalldatei.htm |
Sehr geehrter Hr. Pillath! Quelle: E-Mail-Info vom 13.09.2003 |
Zahlen zu Kosten der Windkraft im Jahr 2002 Die Belastung von etwa 220 für eine 4-köpfige Familie (55 pro Kopf) ergibt sich aus folgenden Einzelgrößen (Quelle in Klammern), wobei eine pro Kopf gleiche Überwälzung der Kosten auf die Bürger/Endverbraucher unterstellt wird :
Macht in der Summe für alle "Erneuerbaren Energien" etwa 4500 Mio. in 2002 bzw. Nimmt man für die Windkraft einen Anteil an der Förderung entsprechend dem Anteil an der EEG-Förderung an (etwa 75%), liegen die Kosten für den Betrieb der Windenergie im Jahr 2002 für einen 4-Personenhaushalt etwa in Höhe von mindestens 165 . (Wichtig: diese Zahlen sind die absolute Untergrenze der Kosten) Hierzu noch folgendes
Ergänzung von: Gerd-Rainer Weber, via E-Mail, 09.10.2003
|
Endlich offiziell: Windräder stören durch Lärm Menschen und Tiere Meine "Fundsache" mag ja eine Freud´sche Fehlleistung des BMU sein, aber davon ausgehend, dass es auch "Kids" so ernst oder weniger ernst wie Erwachsene nimmt, darf hieraus von jedermann zitiert werden........
|
Über den Zusammenhang zwischen Netzfrequenz und Windstromeinspeisung Der zulässige Generatorbetrieb ist von minimal 48,5 Hz bis maximal 51,5 Hz. Bei 49,8 Hz erfolgt die erste Wahrnmeldung, ab 49 Hz automatischer Lastabwurf in drei Stufen, zwischen 48,5 und 47,5 Hz erfolgt die Umschaltung der Kraftwerke auf die Eigenbedarfsschiene und bei 47,5 Hz die Trennung der Kraftwerke vom Netz. Das gilt auch für die Deutsche Steinkohle und war Grundlage des Jahrhundertvertrages. Aber der Strom aus Deutscher Steinkohle war und ist nur doppelt so teuer wie der Strom aus Kernenergie, der Strom aus Windenergie ist aber sechs mal so teuer, das ist das Problem! (Offenbar hat sich diese Tatsache nur zögerlich bis Berlin herumgesprochen, sonst ist die Einmütigkeit im Kohleabbau und die Förderungsbereitschaft der Wind- und Sonnenenergie durchgängig bei allen politischen Parteien nicht zu verstehen, es sei denn, man ordnet der CO2 Emissionsersparnis die Wertigkeit des menschlichen Lebens unter.) Das hat auch nichts mit Weltanschauung zu tun, sondern ist einfache Tatsache, ob man das gut findet oder nicht, es ist einfach so. Wenn ein Düsenflugzeug zur notwendigen Leistungssteigerung in einer Gefahrensituation den Nachbrenner bei einem Triebwerk einschaltet, dürfen die übrigen Hauptriebwerke natürlich nicht ausfallen, sonst nützt alles nichts! |
Veränderung des Landschaftsbildes durch Windkraftanlagen
Die Windindustrie lässt die o. g. Punkte nicht gelten. Für sie ist das landschaftsästhetische Empfinden rein subjektiv. Doch selbst wenn die Schönheit einer Landschaft von jedem Menschen anders beurteilt wird, sind der Interpretationsmöglichkeit auf Grund der eindeutigen ästhetischen Signale (sprich Fakten) enge Grenzen gesetzt (vgl. Natur und Landschaft, Heft 2/2000, Seite 59). Jochen Schmidt, Winsen (Aller), via E-Mail 11.10.2003 |
CELLER BLICKPUNKT Das Monatsmagazin für Celle Stadt und Land Deshalb weht den Windmachern eine steife Brise ins Gesicht. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über Trittins Landschaft und Einkommen fressendes Steckenpferd, über seine Schwindel erregend hohen Windanlagen mit ihrer Schwindel erregend niedrigen Ausnutzung (2003 wahrscheinlich nur ein Zehntel) heiß debattiert und gestritten wird. Die Kirchtürme Grüner Politik (Bärbel Höhn, B90/Grüne) und deren massenweise Errichtung schrecken immer mehr Menschen. Und zwar nicht nur die, die auf dem Lande leben, ein Landhotel besitzen oder die ein Haus mit Terrassenblick auf einen Windpark haben.
Brandenburgs Umweltminister Wolfgang Birthler (SPD) brachte die Kritik an der Windkraft in einem Bild-Zeitungsinterview auf den Punkt: Am liebsten würde ich alle Windkraftanlagen wieder umlegen. Sie verschandeln die Landschaft, fressen Milliarden-Subventionen, Arbeitsplätze entstehen kaum, der Strom wird teurer. Hinzuzufügen ist, dass der Mehrkosten-Betrag von 25 Euro pro Haushalt und Jahr (Trittin spricht von der Hälfte!) lediglich ein Bruchteil der Last ist, die dem deutschen Bürger zugemutet wird. Addiert man die Wertverluste an Haus und Grundstücken, dann kommt man mit Leichtigkeit auf Hunderttausende von Euro. Zahlreiche Immobilien in der Nähe von Windkraftanlagen sind quasi unverkäuflich, erklärte kürzlich der Sprecher des Verbands Deutscher Makler (VDM). |
Pressekonferenz des Bundesverbandes Landschaftsschutz Der Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) e. V. hatte am 30. Oktober 2003 in Berlin eine Pressekonferenz anberaumt, um an zentraler Stelle seine ablehnende Auffassung zur Energiepolitik des Bundes und der Länder zum Ausdruck zu bringen. |
Rede des Vorsitzenden des Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) Rede des stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) Eberhard Löffler Rede des Vorsitzenden des Regionalverband Schleswig-Holstein des Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) |
Sehr geehrter Herr Dr. Peters, http://www.energienetz.de/pre_cat_-id_484-subid_706-subsubid_1119.html Es ist wohl sehr schade, dass der "Bund der Energieverbraucher" die Bürgerinnen und Bürger so durch Falschinformationen in die Irre führt. Als etwas sachkundiger Energieverbraucher daher eine kleine Richtigstellung, nur bezogen auf Punkt 5: Es wird behauptet, im Gleichklang mit Verlautbarungen von unserem verehrten Bundesumweltminister Trittin, dass die Mehrkosten durch die Vergütung der Windenergie nur 1 Euro pro Monat ausmachten. Ein Blick in die Stromrechnung eines jeden weist derzeit einen EEG Aufschlag von 0,43 Cent/kWh aus. Dies ergibt bei 4.000 kWh Jahresverbrauch und 16 % Mehrwertsteuer eine Monatsbelastung von 1,67 Euro/Monat. Im nächsten Jahr wird der Aufschlag deutlich über 0,5 Cent/kWh sein. Natürlich erfahren auch alle Hersteller von Waren und Erbringer von Dienstleistungen den gleichen Aufschlag, so dass alle daraus folgenden Preise ebenfalls höher ausfallen. Die korrekte jährliche Belastungsberechnung durch die EEG-Windvergütung ergibt sich daher aus der Einspeisung (derzeit rd. 20 Milliarden kWh) und dem Mehrkostenanteil von mindestens 7 Cent/kWh wie folgt: 20 Milliarden kWh x 0,07 Euro/kWh = 1,4 Milliarden Euro dividiert durch rd. 40 Millionen Haushalte = 35 Euro/Haushalt plus 16 % MWSt = 40,60 Euro pro Jahr dividiert durch 12 = 3,38 Euro pro Haushalt im Monat. Hinzu kommt die dadurch bedingte Verteuerung aller Produkte und Dienstleistungen. Hierbei sind die Sekundäreffekt der Mehrbelastung für die Stromerzeugung aus den vorhandenen Kraftwerken zu Zeiten, wo der Wind nicht oder weniger stark weht (schlechterer Wirkungsgrad), oder für die Regelenergie noch nicht berücksichtigt. q.e.d. Die ausführliche Richtigstellung der übrigen größtenteils unrichtigen Darlegungen des "Bundes der Energieverbraucher" möchte ich mir aus Zeitgründen ersparen. Wenn man z.B. die unter Punkt 1 genannte Einspeisung von 5,5 % entsprechend 27,5 Milliarden kWh zu Grunde legt, beträgt die monatliche Mehrbelastung je Haushalt bereits 4,65 Euro pro Monat. Im übrigen brauchen die Bürger Bezug nehmend auf Punkt 2 nicht 4 Stunden täglich Strom sondern 24 Stunden und das möglichst unterbrechungslos. Die Kostendegression ist Bezug nehmend auf Punkt 3 vornehmlich eine Folge des Größenzuwachses der Anlagen und weniger aus rationellerer Fertigung herstammend. Die Größendegression hat aber mit rd. 5 MW Einheitsleistung ein natürliches Ende erreicht. Dass Regelenergie aus Punkt 4 kein Problem darstellt, kann nur einer sagen, der von der Sache nun wirklich nichts versteht. Daher breche ich aus Effizienzgründen hier ab. Solche Mitbürger haben uns wohl die unerfreuliche Pisa-Position eingebrockt. Es wäre gut, wenn sich ein Bundesverband in seinen Aussagen ein wenig um Sachkunde bemühen würde, sonst ist der Anspruch, Bundesverband zu sein, eher peinlich. Mit freundlichem Gruß, |
Windstrom muss aus dem EEG ausgeschlossen werden -Die Kommissarin Loyola de Palacio (Energie und Transport) hat neben Herrn Trittin die Schirmherrschaft für den Renewable-Kongress am 20/21.1.2004 in Berlin übernommen. -- Windkraft ist eine unstete Energie; sie kann nicht nach Bedarf erzeugt werden, was für Strom-Produktion entscheidend ist. |
IAVG-Internet-Dokumentationen
Für den Ausbau der Windenergienutzung besteht in Deutschland kein Bedarf. Auch ist Deutschland kein geeigneter Standort für die Windenergienutzung. Das Energieeinspeisungsgesetz (EEG) ist eine zwangswirtschaftliche Maßnahme und widerspricht den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. Die Unternehmen der Energieversorgung sind gezwungen, Windstrom zu einem etwa vierfachen Preis des Marktwertes abzunehmen. Zur Förderung der Errichtung von Windkraftanlagen wurden Fördermittel bereitgestellt, die eine Verminderung des Steueraufkommens und eine erhebliche Neuverschuldung des Staates zur Folge haben. Seit 1999 wurde der Steueranteil der Stromkosten für den Verbraucher um 10% erhöht. Die Windenergiegewinnung hat nachhaltig schädliche Folgen für die Volkswirtschaft.
Verweise Aktivitäten gegen die Windenergie www.windkraftgegner.de
Inhaltsverzeichnis 1. Erneuerbare-Energien-Gesetz 2. Baukosten von Windkraftanlagen 4. Zusatzkosten für konventionelle Kraftwerke 5. Energiekosten-Steigerung für Haushalte 7. Subventionierung der Windenergie 9. Wirtschaftliche Schäden durch Windenergieanlagen
1. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Die Kosten der Stromkunden für die Förderung erneuerbarer Energien sind von 1999 bis 2003 um mehr als das Siebenfache gewachsen (FAZ 26.08.03). Jeder Bürger ist gezwungen, monatlich etwa 2 Euro für überflüssigen Windstrom auszugeben.
3. Baukosten von Windkraftanlagen
3. Regelenergie
Um Unterschiede zwischen der Stromeinspeisung und der Stromentnahme auszugleichen wird Regelenergie benötigt. Wegen der Böigkeit des Windes ist die für WKA benötigte Regelenergie besonders teuer. Im Jahr 2002 waren die Ausgaben für Regelenergie so viel, wie die Instandhaltung des gesamten RWE-Netzes kostet.
Wegen der Regelenergie wird die Netznutzung im Niederspannungsbereich, also für den Haushaltsbereich, im kommenden Jahr wahrscheinlich um 2 bis 3 Prozent teurer werden, für die höchste Spannungsebene etwa 10 bis 15 Prozent. (Bonde 2002). Für jedes Megawatt Windstromleistung muß eine Grundleistung konventioneller Kraftwerke von 900 Kilowatt als Regelenergie am Netz bleiben, um Lastspitzen und Windschwankungen abzufangen. Durch den notwendigen Einsatz von Gasturbinen als Sekundeneingreifreserve werden mehr Emissionen erzeugt als ohne WKA. 4. Zusatzkosten für konventionelle Kraftwerke
Wenn die WKA arbeiten, wird bei den Grundlastkraftwerken nur geringfügig Brennstoff (Kohle und Uran) eingespart. Soll beispielsweise die Leistung eines 1.000-WM-Grundlaskraftwerkes um maximal mögliche 10 Prozenz heruntergefahren und durch Windstrom ersetzt werden, bringt das Grundlastkraftwerk dann 900 MW. Zur Kompensation der Differenz von 100 MW muß wegen der Unzuverlässigkeit der Windenergie der zehnfache Betrag, also 1.000 MW installiert werden.
5. Energiekosten-Steigerung für Haushalte
1) Installierte Nennleistung in GW (G=10^9) Belastung der Haushalte beträgt jährlich 4000 kWh x 0,4 Cent/kWh = 16 Euro. Hinzu kommen natürlich die entsprechend höheren Preise aller Industrieprodukte, deren Energieverbrauch entsprechend mehrbelastet ist. Die Kosten werden auf den gesamten Stromverbrauch umgelegt, daher macht dies pro kWh noch relativ wenig aus, wenn auch 500 Mrd. kWh x 0,004 Euro/kWh immerhin insgesamt 2 Mrd. Euro pro Jahr dem Wirtschaftskreislauf entziehen. (Professor Alt).
6. Insel-Windkraftanlagen · Ausbau Hafen Cuxhaven: mittelfristig 70-100 Mio Euro, längerfristig 100-130 Mio Euro · Ausbau Hafen Emden: mittelfristig 45-65 Mio Euro, längerfristig 120-140 Mio Euro · Förderung des Offshore-Competence-Center in Cuxhaven 1,9 Mio Euro für 5 Jahre Offshore-Strom wird doppelt so teuer sein wie Windstrom im Binnenland (Vortrag von Prof. Dr.Ing. Oswald am 11.02.03 in Hannover) 7. Subventionierung der Windenergie Die Bundesregierung vertritt die Auffassung, die Windenergienutzung würde nicht subventioniert. Die Kostenfür die Windenergienutzung müssen jedoch genauso wie bei der Subventionierung der Steinkohleföderung vom Verbraucher aufgebracht werden, nur sind sie viel höher. "Heute erreicht die jährliche Subvention für Windenergie bereits einige Milliarden Euro. Wenn das Ziel einer zehnprozentigen Beteiligung der Windenergie an der deutschen Stromproduktion erreicht würde, dann müßten die deutschen Stromkunden jährlich 3,5 Milliarden Euro an Subventionen zahlen." (Uebbing 2002)
*) zuzüglich Regelkosten und Netzneubaukosten
Die staatliche Förderung der Windkraft betrug seit 1974 über 10 Milliarden DM. Die Diskrepanz zwischen Marktwert der Windenergie und Einspeisungsvergütung beträgt 7 C/kWh. Ein 1-Personen-Haushalt verbraucht im Jahr 3,5 MWh. Somit beträgt die von einem 4-Personen-Haushalt jährlich aufzubringende Windenergie-Subvention per Gesetz 245 Euro. Die Subvention der Steinkohle kostet derzeit 2,9 Mrd Euro, damit werden 127 Mrd kWh Strom erzeugt, also eine Subvention von 2,3 ct/kWh für jederzeit verfügbaren Strom. (L.Niemann, pers. Mitt.)
8. Windenergie und Arbeitsplätze
9. Wirtschaftliche Schäden durch Windkraftanlagen
10. LiteraturBonde,B. Brockhaus Elsässer,R.F. Fuchs,T. Hopf,S.; Klarner,J.; Schimmelpfennig,S.; Wegner,T. Kluge,T. Mey,G. Nohl, W. Ritter,W. Störrig,H.J. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
IAVG-Internet-Dokumentationen
Für den Ausbau der Windenergienutzung besteht in Deutschland kein Bedarf. Auch ist Deutschland kein geeigneter Standort für die Windenergienutzung. Das Energieeinspeisungsgesetz (EEG) ist eine zwangswirtschaftliche Maßnahme und widerspricht den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. Die Unternehmen der Energieversorgung sind gezwungen, Windstrom zu einem etwa vierfachen Preis des Marktwertes abzunehmen. Zur Förderung der Errichtung von Windkraftanlagen wurden Fördermittel bereitgestellt, die eine Verminderung des Steueraufkommens und eine erhebliche Neuverschuldung des Staates zur Folge haben. Seit 1999 wurde der Steueranteil der Stromkosten für den Verbraucher um 10% erhöht. Die Windenergiegewinnung hat nachhaltig schädliche Folgen für die Volkswirtschaft.
Verweise Aktivitäten gegen die Windenergie www.windkraftgegner.de
Inhaltsverzeichnis 1. Erneuerbare-Energien-Gesetz 2. Baukosten von Windkraftanlagen 4. Zusatzkosten für konventionelle Kraftwerke 5. Energiekosten-Steigerung für Haushalte 7. Subventionierung der Windenergie 9. Wirtschaftliche Schäden durch Windenergieanlagen
1. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Die Kosten der Stromkunden für die Förderung erneuerbarer Energien sind von 1999 bis 2003 um mehr als das Siebenfache gewachsen (FAZ 26.08.03). Jeder Bürger ist gezwungen, monatlich etwa 2 Euro für überflüssigen Windstrom auszugeben.
3. Baukosten von Windkraftanlagen
3. Regelenergie
Um Unterschiede zwischen der Stromeinspeisung und der Stromentnahme auszugleichen wird Regelenergie benötigt. Wegen der Böigkeit des Windes ist die für WKA benötigte Regelenergie besonders teuer. Im Jahr 2002 waren die Ausgaben für Regelenergie so viel, wie die Instandhaltung des gesamten RWE-Netzes kostet.
Wegen der Regelenergie wird die Netznutzung im Niederspannungsbereich, also für den Haushaltsbereich, im kommenden Jahr wahrscheinlich um 2 bis 3 Prozent teurer werden, für die höchste Spannungsebene etwa 10 bis 15 Prozent. (Bonde 2002). Für jedes Megawatt Windstromleistung muß eine Grundleistung konventioneller Kraftwerke von 900 Kilowatt als Regelenergie am Netz bleiben, um Lastspitzen und Windschwankungen abzufangen. Durch den notwendigen Einsatz von Gasturbinen als Sekundeneingreifreserve werden mehr Emissionen erzeugt als ohne WKA. 4. Zusatzkosten für konventionelle Kraftwerke
Wenn die WKA arbeiten, wird bei den Grundlastkraftwerken nur geringfügig Brennstoff (Kohle und Uran) eingespart. Soll beispielsweise die Leistung eines 1.000-WM-Grundlaskraftwerkes um maximal mögliche 10 Prozenz heruntergefahren und durch Windstrom ersetzt werden, bringt das Grundlastkraftwerk dann 900 MW. Zur Kompensation der Differenz von 100 MW muß wegen der Unzuverlässigkeit der Windenergie der zehnfache Betrag, also 1.000 MW installiert werden. 5. Energiekosten-Steigerung für Haushalte
1) Installierte Nennleistung in GW (G=10^9) Belastung der Haushalte beträgt jährlich 4000 kWh x 0,4 Cent/kWh = 16 Euro. Hinzu kommen natürlich die entsprechend höheren Preise aller Industrieprodukte, deren Energieverbrauch entsprechend mehrbelastet ist. Die Kosten werden auf den gesamten Stromverbrauch umgelegt, daher macht dies pro kWh noch relativ wenig aus, wenn auch 500 Mrd. kWh x 0,004 Euro/kWh immerhin insgesamt 2 Mrd. Euro pro Jahr dem Wirtschaftskreislauf entziehen. (Professor Alt). 6. Insel-Windkraftanlagen · Ausbau Hafen Cuxhaven: mittelfristig 70-100 Mio Euro, längerfristig 100-130 Mio Euro · Ausbau Hafen Emden: mittelfristig 45-65 Mio Euro, längerfristig 120-140 Mio Euro · Förderung des Offshore-Competence-Center in Cuxhaven 1,9 Mio Euro für 5 Jahre Offshore-Strom wird doppelt so teuer sein wie Windstrom im Binnenland (Vortrag von Prof. Dr.Ing. Oswald am 11.02.03 in Hannover) 7. Subventionierung der Windenergie Die Bundesregierung vertritt die Auffassung, die Windenergienutzung würde nicht subventioniert. Die Kostenfür die Windenergienutzung müssen jedoch genauso wie bei der Subventionierung der Steinkohleföderung vom Verbraucher aufgebracht werden, nur sind sie viel höher. "Heute erreicht die jährliche Subvention für Windenergie bereits einige Milliarden Euro. Wenn das Ziel einer zehnprozentigen Beteiligung der Windenergie an der deutschen Stromproduktion erreicht würde, dann müßten die deutschen Stromkunden jährlich 3,5 Milliarden Euro an Subventionen zahlen." (Uebbing 2002)
*) zuzüglich Regelkosten und Netzneubaukosten
Die staatliche Förderung der Windkraft betrug seit 1974 über 10 Milliarden DM. Die Diskrepanz zwischen Marktwert der Windenergie und Einspeisungsvergütung beträgt 7 C/kWh. Ein 1-Personen-Haushalt verbraucht im Jahr 3,5 MWh. Somit beträgt die von einem 4-Personen-Haushalt jährlich aufzubringende Windenergie-Subvention per Gesetz 245 Euro. Die Subvention der Steinkohle kostet derzeit 2,9 Mrd Euro, damit werden 127 Mrd kWh Strom erzeugt, also eine Subvention von 2,3 ct/kWh für jederzeit verfügbaren Strom. (L.Niemann, pers. Mitt.) 8. Windenergie und Arbeitsplätze 9. Wirtschaftliche Schäden durch Windkraftanlagen 10. LiteraturBonde,B. Brockhaus Elsässer,R.F. Fuchs,T. Hopf,S.; Klarner,J.; Schimmelpfennig,S.; Wegner,T. Kluge,T. Mey,G. Nohl, W. Ritter,W. Störrig,H.J. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kosten der Windkraft 2000-2004 Es sind die drei Kostenblöcke EEG-Erlöse(a), Steuerersparnisse(b) und direkte Subventionen(c) zu berücksichtigen: a) Ist gemäß den VDN-Abrechnungen klar. Die Schätzung 2004 ist unsere eigene Zahl und relativ sicher. EEG-Erlöse werden zu 100% als Subvention betrachtet, der entgegenstehende Wert (Einsparung von Basis-Strom von 2,5 Ct./kWh) wird kompensiert durch durch Windstrom verursachte Mehrkosten im Netz von ca. 2,4 Ct./kWh. b) Invest wird vereinfacht mit 1000 Euro je kW angenommen und 50% der Gesamt-Investion als Steuersparmodell (Fond). Steuer-Ersparnis 2 Jahre a 80% bei einer Progression von 50%, der volkswirtschaftliche Nutzeffekt der Windstrom-Arbeitsplätze als ABM wird nicht betrachtet. c) Wir schätzen den Gesamtaufwand für Subventionen der Windkraft durch Förderung auf Bundes- und Landesebene insgesamt auf ca. 300 Mio. Euro im langjährigen Mittel (> 5 Jahre). Falls jemand präziseres Zahlenmaterial hat, möge er das bitte bekannt geben. Damit ergeben sich folgende Werte in Mio. Euro.
Quelle: 15.11.2004 |
Windkraft in Dänemark (und anderswo) | ||
![]() | Was man hier auf den ersten 4 Bildern sieht, ist ein umgebautes Containerschiff. Je ein Windrad wird komplett verladen, offshore transportiert und dann montiert. In diesem Fall sind es 2-MW-Windmühlen der fa. VESTAS. Zum Vergleich: in Deutschland stehen als grosse Einheiten vorwiegend 1-MW-Anlagen herum und verschandeln grossteils die Landschaft. Über 160 Tonnen wiegt so ein Windrad insgesamt, die Spannweite der Rotoren hat einen Durchmesser von 70 Metern. | |
| Offshore bedeutet ca. 30 - 40 km vor der Küste. Dort gibt es Gebirgsrücken, so dass man Wassertiefen von 7-8 m vorfindet (Flachwassergebiet vor der Insel Fanö). Windräder, die hier montiert werden, laufen praktisch ständig und Windstärke 8 und höher ist keine Seltenheit. Auf dem Schiff sind 2 Rotorblätter an der Welle bereits vormontiert. Man erkennt den riesigen Montagekran und die 4 rechteckigen Säulen sind Hydraulikfüsse, die ausgefahren werden, damit das Schiff steht und nicht auf den Wellen schwimmt. | ![]() | |
![]() | ![]() | |
![]() | ![]() | |
| Anhand dieser 4 Bilder erkennt man die gigantischen Dimensionen, stellen Sie sich einenVentilator mit 70 m Durchmesser vor. Links oben und unten sind gelagerte Rotorblätter zu sehen. Rechts oben sind die "Nasen", die vorn auf die Welle gesetzt werden. Im Hafen von Esbjerg, DK, liegen Unmengen dieser Teile bereit zur Montage auf riesigen Offshore-Anlagen. | ||
![]() | ![]() | |
| Fotos: Dr. Hans Sattler, Dipl.-Ing. Burckhard Adam | ||
Den Auffassungen von Herrn Thüne in dem obigen Beitrag kann ich mich anschliessen. Nun mag ja jeder für sich selbst entscheiden, ob er den Anblick gigantisch, bedrohlich oder sonstwie empfindet. Tatsache ist, dass eine Anhäufung von Windrädern keine natürliche Erscheinung ist. An eine Bereicherung des Landschaftsbildes mag ich auch nicht glauben. Und als ein regeneratives Allheilmittel darf man Windkraftanlagen nicht betrachten. Dänemark ist eines der Pionierländer der Windkraftanlagen. So viele Windräder wie dort gibt es hierzulande zum Glück noch nicht. Vielleicht empfindet man es als weniger störend, weil es ja "fremde Landschaft" ist. Ich kann aber nur jedem raten, der es als lächerlich empfindet, wenn jemand von "bedrohlich" oder von "kalter Brutalität" spricht: stellen Sie sich unter eine 2-MW-Anlage, direkt unter die Nase der Welle. Schauen Sie nach oben und geniessen Sie den Sound, wenn die Anlage zu Demonstrationszwecken runter- und wieder hochgefahren wird. Um unbeeindruckt zu bleiben, müssten Sie schon blind und taub sein. Ein Zugeständnis muss man machen: die Anlagen, die auch als "Vogelhäcksler" bezeichnet werden, sind im Gegenteil zu den gigantischen Zahlen an gefangenen und aufgegessenen Vögeln in Südeuropa eher harmlos. Das ist das Fazit von Dr. Sattler, der sich mit diesbezüglichen Untersuchungen befasst hat. Bleibt die Frage, ob der Nutzen auch so gigantisch ist wie der Eindruck. Eine energetische Amortisation soll sich bereuits nach ca. 7 Jahren einstellen, eine finanzielle nach ca. 11 Jahren. Auf jeden Fall hat der Investor einen grossen Nutzen. Die Zukunftsprobleme werden wir jedoch mit diesen Anlagen nicht lösen. Selbst in Dänemark, wo man schon viel eher als in Deutschland angefangen hat Windkraftanlagen zu bauen und wo unvergleichlich viel mehr Anlagen stehen - man glaubt zu jedem Gehöft ein Windrad zu zählen -, beträgt der Anteil an der Stromerzeugung unter 30 %. Und nun raten Sie mal, wo die anderen 70 % erzeugt werden. Und wenn sie das rausgefunden haben, gleich noch eine Denkfrage: warum hörte man 2002 in Dänemark auf mit der steuersubventionierten WKA-Förderung? Tipp: nach Jütland fahren (Hamburg - Flensburg - Arhus - Álborg) und sich mal alles ansehen. Sinnvoll ist auch ein Besuch im Folkecenter. In Hansholm, das ist dort wo der Olsenbanden-Bunker steht, stehen riesige Anlagen an der Küste. Esbjerg ist gross genug, dass es in jeder Karte steht. Weitere Beiträge zum Thema Windkraft: Mustervorschlag zur Überprüfung eines Antrages auf Errichtung von Windkraftanlagen von Prof. Claus Meier. | ||
Hier erfahren Sie alles, was Sie über Windkraft (-anlagen) wissen müssen: Sinn und vielmehr Unsinn, Nepp und Abzocke, wer dahinter steckt, warum auch Sie dafür blechen müssen. Zahlreiche Fakten. |
| Thesen und Themen bei Hügelland Auswirkungen von WKA Kontakt zum ZRD-Team Huegelland@main-rheiner.de |
Windräder Maximal: das
Es war der große Tag von Bundesumweltminister Jürgen Trittin: "Mit dem soeben verabschiedeten ´Gesetz zum zusätzlichen Ausbau von Windkraftanlagen´ (GzzAW) ist Deutschland die bereits heute weltführende Stellung bei Windenergie-Anlagen nicht mehr zu nehmen. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir mit über 12.000 Nach den Durchführungsbestimmungen für das neue GzzAW, so Trittin, müssen Windräder wegen des ohnehin geringen Windes im Binnenland künftig nicht mehr aufgestellt werden, es genügt, sie in Lagerhallen zu stapeln, wobei die Rotorblätter aus Zweckmäßigkeitsgründen nicht mehr montiert werden müssen. Die von den Stromkonzernen an die Windparkbetreiber zu zahlende Vergütung wird wie bisher je nach Windstärke an den einzelnen Standorten auf z.B. 8 oder auch mal 14 % der Nennleistung basieren. Die Abrechnung für die Bürger erfolgt nach bewährtem Verfahren über die Stromrechnung. Der Umweltminister abschließend: "Mein besonderer Dank gilt der Presse, die mit wie auch immer gearteten Klimageschichten Jahr ein Jahr aus Unbehagen bei der Bevölkerung schürt und den Boden für jede Art von Klimaverbesserungsmaßnahmen vor allem auch für weitere Windkraftanlagen ´verantwortungsvoll´ aufbereitet."
Bundeskanzler Gerhard Schröder sagte in der Tagesschau, er sei sicher, dass die deutsche Bevölkerung ein weiteres Opfer als Beitrag zur globalen Klimaverbesserung gern zu tragen bereit sei. Die SPD habe ein Gespür für die Bedürfnisse der Bevölkerung. Mit dem neuen Gesetz würden die Belästigung der Menschen durch Schlagschatten, Diskoeffekte vor allem auch die Lärmbelästigung ganz wesentlich abnehmen. Die Millionenverluste bei Häusern in unmittelbarer Nähe dieser Windparks würden entfallen. Er sei sicher, dass die Akzeptanz für Windräder weiter zunehmen werde.
Bundeskanzler Schröder nutzte die Gelegenheit, dem aus dem Amt scheidenden Wirtschaftsminister Werner Müller für seine Arbeit zu danken. Er habe Verständnis dafür, dass Müller die Herausforderung, die mit der Vorstandsposition bei der Deutschen Elektrizitäts-AG verbunden sei, gelockt hätte. In privatem Kreise meinte Müller, er sei ausgestiegen, weil mit dem neuen GzzAW das Risiko, dass immer mehr Bürger über die Windenergie nachdächten, für ihn persönlich nun doch zu groß geworden sei. Die Menschen könnten merken, dass sein Verhalten als Minister mehr als fragwürdig gewesen sei, weil er als Elektrizitätsfachmann von Anfang an gewußt habe, wie völlig sinnlos die Windräder seien und dass sie wegen des per Saldo gewaltigen Kostenanstiegs zu einer Produktionsverlagerung ins Ausland und damit letztlich zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit führen würden. Vor allem könnten Branchenkollegen ihn bald als charakterlich untragbar für jede Art von Posten einstufen.
Bundesaußenminister Fischer stoppte das Chinesisch-Deutsche-CO-2-Senkungsprojekt. Am Rande der Umweltkonferenz in Johannesburg hatte eine deutsch-chinesische Arbeitsgruppe den Plan entwickelt, die Milliarden, die in Deutschland in die Windräder mit ihrem mehr als kümmerlichen Klimaergebnis gesteckt werden, in die Verbesserung chinesischer Kohlekraftwerke mit deutscher Technologie zu investieren. Der Beitrag zur globalen CO 2-Reduzierung würde mehr als verzehnfacht. Ein Teil der Mittel sei einzusetzen für das Löschen der riesigen Schwelbrände an Kohlelagerstätten, die mehr CO 2 produzieren als sämtliche US-Autos zusammengenommen. Das Lebensumfeld von Menschen in Deutschland würde nicht mehr massiv beeinträchtigt und die Landschaft nicht mehr weiter verschandelt und in weiten Teilen Chinas würde der Smog erheblich reduziert, die Luft für die Menschen verbessert. - Fischer erklärte dem chinesischen Botschafter, dass sinnvolle Projekte dieser Art die dubiose Klimapolitik der Grünen in Deutschland deutlich machen könnten und das könne er seinen Parteifreunden nicht zumuten.
Bei einer Probeabstimmung zum GzzAW hatte sich zunächst gezeigt, dass mehrere Abgeordnete von CDU/CSU für das Gesetz stimmen wollten. Man habe seinerzeit mit der Privilegierung der Windräder, die es erlaubt, Windräder überall in Deutschland aufzustellen, bei der Verbesserung des Globalen Klimas eine Vorreiterrolle eingenommen und wolle sich jetzt nicht von grün-roten Trittbrettfahrern überholen lassen. Andere vertraten den Standpunkt, sie seien Personen von Charakter und da sie damals, wie sie längst wüßten, eine Fehlentscheidung getroffen hätten, würden sie doch heute nicht kneifen. Die Windradsache müsse ohne Wenn und Aber bis zum Ende durchgezogen werden. Eine dritte, recht große Gruppe von CDU/CSU-Abgeordneten hatte im Zusammenhang mit dem GzzAW vorgeschlagen, eine bundesweite Kampagne gegen den - wie sie es nannten - "generellen Windrad-Wahnsinn" mit seiner "sinnlosen Zerstörung der deutschen Landschaft und der Vergeudung von Milliarden", die an anderer Stelle dringend gebraucht würden, zu starten. Seitens der CDU/CSU-Parteiführung hieß es in einer ersten Reaktion, wenn eine ganze Anzahl bedeutender Zeitungen sinngemäß schreibe, angesichts der Jahrhundertflut bekämen die Deutschen vor Augen geführt, dass der "Klimawandel kein Hirngespinst aufgeregter Umweltaktivisten" sei, sondern "eine Bedrohung für den eigenen Vorgarten, Alltag, Arbeitsplatz", dann müsse man sich nicht wundern, wenn fast 70 % der Menschen in unserem Lande mehr "Erneuerbare Energie", also auch mehr Windräder wollten. Es nütze nichts, dass selbst der "Klima-CO-2-Extremist" Mojib Latif vom Max-Planck-Institut in Hamburg derartige Zeitungsmeldungen für völlig unsinnig halte, weil es beim Klima z.B. um die Betrachtung von Temperaturdaten über Jahrzehnte lange Zeiträume gehe und nicht um eine zufällige Flutkatastrophe, die immer wieder irgendwo auftreten könne. Angela Merkel: Eine entsprechende Kampagne sei zu riskant, aber man werde die Gesetze ändern, so bald man an der Macht sei.
Die Sprecherin der Real-Fundis - der wirklich fundiert Wissenden - begrüßte das neue Gesetz, denn bei z.B. 10 % Elektrizitätsproduktionskapazität auf Basis Windstrom, würde das Stromnetz aus den Fugen geraten, wenn nach einer Flaute plötzlich stark zunehmender Wind quer durch Deutschland rasch ansteigende Stromstärke in das Leitungsnetz bringen würde. Es käme zu kaum lösbaren Problemen bei der Einhaltung von Strom-Frequenz und -Spannung und Milliarden-Schäden bei Computer gesteuerten Anlagen in Industrie, Büros und Krankenhäusern. Es sei also sehr sinnvoll, dass diese Windräder keinerlei Einfluss auf das Stromnetz hätten.
Für die FDP war das Maß der Volksverdummung bei der Windkraft voll: Wie es die FDP in Nordrhein/Westfalen vor allem auch durch ihren wirtschaftspolitischen Sprecher Gerhard Papke schon seit langem fordert, machte sie den sofortigen Stopp des Windradunsinns zu einem der vier wichtigsten Ziele der FDP auf Bundesebene.
Angesichts der aktuellen Konjunkturschwäche sei es verdienstvoll, so der Chefvolkswirt der Volkskommerzbank, für leerstehende Lagerräume und Fabrikhallen eine rentable Nutzung zu finden. Weitere hochrentierliche Steuerspar-Fonds könnten aufgelegt werden, deren Plazierung für Banken und Sparkassen angesichts der derzeitigen Misere dringend benötigte Provisionen bringen würden. Der Bundesverband WindEnergie unterstrich, dass die für die Genehmigung der Windparks nötige spezielle Überzeugungsarbeit bei Stadträten und Bürgermeistern, bei Politikern aller Parteien auf Gemeinde- und Kreis-Ebene jetzt erheblich erleichtert werde, weil die Möglichkeiten, das Wohlwollen der Entscheidungsträger zu beflügeln, sich erheblich erweitert hätten, wo sich doch nun nicht nur mit einem hochrentablen Windpark-Filet-Stück oder einem Land-Pachtvertrag sondern auch mit Gebäuden Geld verdienen ließe. Den Windparkbetreibern bleibe ja ohnehin die Möglichkeit einer Spende an die Feuerwehr o.ä..
Das Echo zum GzzAW in den Medien war geteilt. Das ZDF brachte - ähnlich wie schon in der Joachim-Bublath-Sendung vom 24. Oktober letzten Jahres - erneut eine Sendung mit harter Kritik an der Windenergie, während andere Fernsehprogramme die Initiative der Regierung zum Klimaschutz - ihrem "öffentlichen Auftrag entsprechend" - wohlwollend begleiteten. Zeitungen, die nicht so richtig von der Windkraftbranche mit Anzeigen bedacht worden waren und die entsprechende Hoffnungen inzwischen aufgegeben hatten, äußerten sich sehr kritisch.
Einmal im Jahr untersucht der Arbeitskreis für Statistik und Demoskopie an der Universität Halle den Erfolg der Presse bei ihrer wichtigen Aufgabe, die Bürger in unserem Land zu informieren. (Nur gut informierte Bürger können beispielsweise bei einem Volksentscheid vernünftig entscheiden.) Auch wegen der kürzlichen Ernennung von Alfred Neven DuMont zum Professor ehrenhalber wurde als Forschungsgegenstand aktuell der Informationserfolg seiner Zeitungen in Bezug auf das Thema Windenergie für das Verbreitungsgebiet der Mitteldeutschen Zeitung bzw. des Kölner Stadt-Anzeigers gewählt. (Regional- und Lokalzeitungen tragen bei einem solchen Thema besondere Verantwortung.) Die Arbeit wurde in Kooperation mit der Universität Köln durchgeführt. Den mehr als 1.000 Erwachsenen der jeweiligen Leserschaft wurden Interview-Fragen vorgelegt wie:
Weitere Fragen betrafen z.B. die zusätzliche CO 2-Klimabelastung durch die Windräder. Ihre zufällige, nicht planbare Stromproduktion erzwingt ein ausgleichendes Hoch- bzw. Herunterfahren der vorhandenen Kohle- und Gaskraftwerke oder teuren Stromzukauf. (Den Kraftwerken ergeht es, wie dem Auto, das einmal mit eingestelltem Tempomat bei 110 Stundenkilometer dahin gleitet und ein anderes Mal fortwährend beschleunigt oder abgebremst wird, mit der Folge stark steigenden Benzinverbrauchs und erheblich höheren Kosten). Die Antworten auf insgesamt acht Fragen wurden per Computer ausgewertet. Das Ergebnis der Forschungsarbeit ergab, dass 0,6 Prozent der Menschen im Bereich der Mitteldeutschen Zeitung sinnvolle Angaben zu den gestellten Windenergie-Fragen geben konnten. Im Kölner Raum lag die Zahl bei 0,4 Prozent. Zeigen Forschungsarbeiten in Bezug auf die Kenntnisvermittlung durch die Presse besonders dürftige Ergebnisse, wird das Ergebnis, weil begrifflich aussagefähiger, ´Unkenntniszahl´ (Studentenjargon: "Dummzahl") genannt. Wegen der ´außergewöhnlichen´ Leistung der beiden Zeitungen aus dem Konzernbereich von Alfred Neven DuMont - Unkenntnis zum Thema Windenergie bei über 99 Prozent der Leser - hat die Universität Halle in internationalen Fachblättern angeregt, die Unkenntniszahl in ANDM-Zahl umzubenennen.
Alfred Neven DuMont sagte auf einer Pressekonferenz, er freue sich, dass das, was er unter ´verantwortungsvoller´ Wissensvermittlung verstehe, soviel ´Anerkennung´ finde. Das ´bessere´ Ergebnis im Kölner Raum, so fügte er bescheiden hinzu, sei nicht verwunderlich, da die Leser dort neben dem Kölner Gegen das neue GzzAW protestiere er mit Nachdruck. Es sei nicht hinzunehmen, dass der deutschen Landschaft Windräder vorenthalten würden. Seit Jahren mühe er sich als Zeitungsverleger, seine Leserschaft über die Windenergie in Unkenntnis zu halten. Die beiden Kölner Zeitungen beispielsweise brächten immer wieder irreführende, überwiegend einseitige Artikel, die sich fast ausschließlich auf Informationen der Windradbranche stützten. Man lasse bewußt notwendige Erläuterungen weg. Weitgehend gelinge es beispielsweise, die Leser eines Ortes uninformiert zu halten, wenn Windräder unmittelbar hinter der Ortsgrenze auf dem Gebiet der nachbarlichen Lokalausgabe errichtet werden sollen. Helmut Heinen, Herausgeber der Kölnischen/Bonner Rundschau, gehe noch etwas energischer vor, wenn er und sein Chefredakteur in Zusammenarbeit mit den Firmen WindWelt und Solarworld die Bürger auf den entsprechenden Internetseiten seit Monaten mit dem Slogan "Energie reicht für ganz Erftstadt" belügen, aber Helmut Heinen ist ja immerhin auch Präsident vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Die Stromproduktion des betreffenden Windparks entspricht tatsächlich kaum 3 Prozent des Strombedarfs von Erftstadt und der Windpark liefert Strom nur, wenn Wind weht. Wenn man per Brief mehrfach auffordert, eine Richtigstellung zu bringen und die Zahlen zur unglaublichen Vergeudung von Geld zu veröffentlichen, dann macht man bei der Kölnischen/Bonner Rundschau einfach nichts, weil man weiß, dass niemand etwas von den Briefen weiß. (Investitionssumme für den Windpark stattliche Euro 4.500.000. Die Hälfte der Investitionssumme bei Windparks geht üblicherweise über Steuersparmodelle zu Lasten der Steuereinnahmen. Wert der jährlichen Stromproduktion von kümmerlichen 3.600.000 kWh gleich magere Euro 70.000, die wir Bürger jährlich mit Euro 250.000 subventionieren müssen. Immoblienwertverlust der Anwohner in Höhe mehrerer Millionen.) Man komme nicht umhin, ab und zu einen Leserbrief Windkraft-kritischer Natur durchzulassen. Neven DuMont: "Wir kürzen ihn meistens und wir bringen ihn nur in einer Lokalausgabe mit ihrer begrenzten Leserzahl und nicht etwa in der Gesamtausgabe. Wir müssen derartige Leserbriefe manchmal einstreuen, weil sonst jemand merken könnte, dass das ´UNABHÄNGIG´ und das ´ÜBERPARTEILICH´, das wir schon seit mehr als 100 Jahren im Kopf des Kölner Stadt-Anzeiger führen, in Bezug auf Windräder nicht wirklich ernst gemeint ist. Diese vertrauensbildenden Begriffe erleichtern die Irreführung der Leser." Selbstverständlich lehne man es ab, über die bereits errichteten, vor allem aber die in Planung befindlichen Windparks im Verbreitungsgebiet z.B. per Übersichtskarte zu berichten. Neven DuMont: "Wo kämen wir hin, wenn beispielsweise den Kölnern klar würde, dass sie die Naherholungs-Landschaften um Köln herum sehr bald nicht mehr wieder erkennen werden, dass etwa in der Eifel allein die Firma WindWelt weitere 60 Windparkprojekte, zusätzlich zu den schon überall vorhandenen Windrädern, bearbeitet?" Ohne Zeitungen wie etwa der Kölner Stadt-Anzeiger, wäre die Windrad-Entwicklung in Deutschland längst zusammengebrochen, denn wenn die Bürger über die Windräder nur halbwegs Bescheid wüßten, würden sie massiv protestieren. Die Politiker aller Parteien würden sofort die Seiten wechseln und der Windradentwicklung ein Ende setzen - mit Ausnahme natürlich der Grünen. Den Grünen sei klar: Wenn den Bürgern hinsichtlich der Windkraft in Deutschland reiner Wein eingeschenkt würde, würden sie bei der nächsten Wahl unter der 5% - Grenze verschwinden. Abschließend bemerkte Neven DuMont, dass es sei leicht einzusehen sei, dass kein Politiker es je wagen werde, die bei der Windenergie von seinen Zeitungen angewandten Grundsätze zur Leserinformation zu kritisieren: " . . . Denn bei der nächsten Aktivität, spätestens bei der nächsten Wahl sind sie auf unser Wohlwollen angewiesen".
Nach unbestätigten Meldungen ist Kulturstaatsminister Nida-Rümelin zurück getreten.Nida-Rümelin habe erklärt, er sei ein Intellektueller, deshalb habe er nachgedacht. Das neue GzzAW werde keinesfalls verhindern, dass Deutschland komplett mit Windrädern voll gestellt werde. Als Kulturstaatsminister wolle er vermeiden, je mit der sinnlosen Zerstörung der über Jahrhunderte gewachsenen, kleingliedrigen deutschen Kulturlandschaft in Zusammenhang gebracht zu werden. Er habe den Bundeskanzler deshalb gebeten, seinen Ministertitel in Museums- und Opern-Staatsminister umzubenennen. Der Bundeskanzler habe das abgelehnt. Deshalb sei er zurückgetreten. Er könne seine Brötchen auch als Professor für praktische Ethik verdienen.
Der ADAC, der in seiner Zeitschrift seit Jahren eine Landkarte der deutschen Küstengewässer mit den neusten Untersuchungsergebnissen zur Wasserqualität herausbringt, erklärte in seiner neuesten Ausgabe, dass in der für das kommende Jahr vorgesehenen Deutschlandkarte mit Einzeichnung der Windparks, Windräder nach dem neuen GzzAW, da ohne Bedeutung für die Landschaft, keine Berücksichtigung finden würden. Die Idee einer Windpark-Landkarte entspreche dem von Klimafans in Leserbriefen in jüngerer Zeit verstärkt vorgetragenen Wunsch, den nächsten Urlaub doch in Windrad geprägter Landschaft verbringen zu können. Gleichzeitig würde mit einer derartigen Landkarte denjenigen, die Windparks als Landschaft zerstörend einstufen, Ausweich-Urlaubsgebiete ausgewiesen. Die Trennung der beiden Volksgruppen, so der Präsident des ADAC, Peter Meyer, helfe Konflikte vermeiden. (K)eine Satire von Detlef Rostock |
Windkraft - der große Bluff Trittin-Ministerium lügt in Pro-Windkraft-Kampagnen - doch der Widerstand wächst Für viele Linksalternative ist es einfach schick, Windkraftwerke, Windparks toll zu finden. Überall in den Szenekneipen Berlins und anderer Großstädte liegen gleich bündelweise PR-Postkarten aus dem Trittin-Ministerium herum, hängen gar Poster - und da steht es, schwarz auf weiß: "Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind - damit die Visionen von heute nicht die Altlasten von morgen werden." Mancher steckte sich diese Postkarten gerne ein, zeigte sie anderen. Man mochte zwar an Rot-Grün vieles auszusetzen haben - aber das mit der Windkraft ging schon in Ordnung. Naturschützer griffen sich an den Kopf. Aber die Szene akzeptiert schließlich bis heute auch, dass Rot-Grün im Inland mit dem Ausstieg aus der Atomenergie punktet, aber auf internationalem Parkett ganz anders argumentiert - im Abschlußdokument der letzten New Yorker Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag ohne Wenn und Aber, oder mögliche Gegenvoten Joseph Fischers, folgendes unterzeichnete:"Die Konferenz erkennt die Vorteile der friedlichen Atomenergie-Nutzung und nuklearer Techniken an", heißt es da, "und ihren Beitrag, um in den Entwicklungsländern nachhaltige Entwicklung zu erreichen sowie um generell das Wohlergehen und die Lebensqualität der Menschheit zu verbessern." Atomenergie sei daher überall auf dem Erdball zu fördern. Als Professor Michael Succow, Träger des Alternativen Nobelpreises, Initiator des ostdeutschen Nationalparkprogramms, erstmals den Windkraftkurs der neoliberalen Bundesregierung als überspannt und unverantwortlich anprangert, die enormen Schäden für die Ost-Natur beschreibt, denken manche, er sei durchgeknallt, habe sich auf die Seite der Fortschrittsverhinderer, Ewiggestrigen geschlagen. Andere werden stutzig, weil Succows Windkraft-Kritik fast durchweg der Medienzensur zum Opfer fällt. Denn nicht nur in Redaktionen, auch in Umweltorganisationen haben die Windkraftkonzerne clever ihre Funktionäre postiert, sponsern sie nach Kräften, damit Windkraftwerke wider besseres Wissen mit Umweltschutz gleichgesetzt werden. Hatte man Angst, weil ausgerechnet ein renommierter Wissenschaftler wie Succow klarstellt, dass es bei der Windkraftnutzung nicht um Ökologie, sondern nur um den Profit bestimmter Gruppen geht, und die Regierung da mit drinhängt, mitkungelt? Succow sieht, wie selbst seine Heimat Brandenburg zunehmend durch die Windmonster zerstört wird. "Aus einer Kulturlandschaft ist eine Produktionslandschaft geworden, die nur noch ein Ziel hat - Maximalprofite. Industriemäßig genutzte Standorte sind lebensfeindliche Räume. Wahnsinnige Erträge, die Bodenfruchtbarkeit vernichtet - riesige Flächen, wo kein Hase mehr leben kann, das Leben flieht. Und dann kommt noch die Windkraftanlage dazu - in ökologisch hochwertigen Räumen für mich ein Fluch! Diese Verschandelung der Landschaft kann man nicht akzeptieren." Succow hat, anders als manche machtarroganten Grünen-Politiker, engsten, täglichen Kontakt zu den Ost-Naturschützern, zu den Leuten seiner Uckermark, spürt, wie immer mehr unruhig werden, sich fragen - ist dies wirklich der Fortschritt? Und inzwischen betonen immer mehr Umweltexperten, dass der Windkraftausbau sogar mit viel Korruption vorangetrieben wird, Ermittlungsverfahren laufen. Doch Pseudo-Umweltschützer tun weiter so, als grabe man mit Windkraftwerken der bösen Atomindustrie, den Betreibern konventioneller Großkraftwerke das Wasser ab, tue also ein gutes Werk. Und bestreiten erbittert selbst öffentlich in Umweltblättchen, dass just die Rüstungsindustrie, der Atomkraftwerksbauer Siemens-KWU von Anfang an beim Windkraft-Deal mit dabei sind - als Produzenten, Planer, Vermarkter hohe Profite erwirtschaften. Es reicht, im Internet die entsprechenden Firmen-Websites anzuklicken. Und - wenn man einmal dabei ist, die Argumente auf den Windkraftgegner-Websites zu studieren - über fünfhundert Bürgerinitiativen Deutschlands sind inzwischen vernetzt. Mancher bislang Blauäugige müßte sich zwangsläufig mit einigen physikalisch-technischen Details befassen: Windanlagen können keine konventionellen Kraftwerke ersetzen, brauchen diese sogar, um überhaupt zu laufen. Und im häufigen Fall einer Flaute, damit abnehmender Windanlagenleistung, müssen die konventionellen Kraftwerke sofort einspringen, deshalb schon vorher Reserveleistung vorhalten. Und dafür, was die Windbranche und ihr Anhang gerne verschweigen, eben reichlich fossile Brennstoffe verbrauchen. "Ungefährliche" Windkraftwerke vernichten extrem bedrohte Tierarten Trittin und die Grünen verbreiten weiterhin, nur erneuerbare Energien zu fördern, die für die Umwelt ungefährlich sind. Doch dummerweise merken immer mehr, dass es sich dabei um eine glatte Lüge handelt - ärgerlich für den Minister. In den USA werden sogar Golden Eagles zu Hunderten durch Windkraftwerksrotoren zerschmettert, im spanischen Gibraltar seltenste, vom Aussterben bedrohte Geier, andere Greifvögel. Und in Deutschland Seeadler, Fledermäuse, Schwarzstörche - alles Tiere mit höchstem EU-Schutzstatus. Der Wilhelmshavener Artenexperte Dr. Klaus-Michael Exo warnt, dass laut Studien durch Windkraftwerke an Land-Standorten jährlich bis zu fünfzig Vögel pro Anlage getötet werden, an exponierten Standorten sogar bis zu neunhundert. Und trotzdem, in voller Kenntnis von Succows, Exos Kritik überreicht Bundespräsident Johannes Rau (SPD) im Oktober 2000 den Deutschen Umweltpreis ausgerechnet an den Windanlagenfabrikanten Aloys Wobben. Trittin und Fischer hofieren, umwarben die letzten Jahre selbst zwielichtigste Vertreter der brasilianischen Mitte-Rechts-Regierung, damit Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner in der Dritten Welt möglichst kräftig ins Windkraftgeschäft einsteigt, deutschen Produzenten möglichst viele Anlagen abkauft. Einst warb SPD-Kanzler Schmidt bei den Foltergenerälen der Militärdikatur für deutsche Siemens-Atomkraftwerke - eins ist fertig, das zweite im Bau - jetzt macht Trittin kräftige PR für Windkraftprojekte an der brasilianischen Atlantikküste. Und siehe da - wieder ist Siemens mit von der Partie, und Wobbens Windkraftunternehmen Enercon hat bei Sao Paulo bereits ein Zweigwerk in Betrieb. Das Dumme nur - die Marktchancen sind in Brasilien doch nicht so enorm wie erwartet: Die noch bis Jahresende amtierende Mitte-Rechts-Regierung hielt politisch nicht durchsetzbar, die Abnahme von ineffizient und teuer erzeugtem Windkraftstrom per Zwangsgesetz wie in Deutschland zu regeln, brasilianischen Windkraftbetreibern ebenfalls absurd überhöhte Einspeisevergütungen zu garantieren. Denn derzeit hat Brasilien gerade Strom im Überfluß, direkt spottbillig aus Wasserkraftwerken. Keiner kauft Grüne gegen grünen Windkraftkurs - starker Widerstand in Sachsen Indessen - auch in Trittins eigener Bundestagsfraktion werden Windkraft-Plattitüden nicht mehr hingenommen, bricht eine Ostdeutsche, die naturschutzpolitische Grünen-Sprecherin Sylvia Voß, als erste aus, distanziert sich von konzernfreundlichen Fraktionstraktaten, öffnet ihre Website (www.voss-naturschutz.de) der Windkraftkritik: Es sei unlauter, politisch wenig hilfreich, derart über Windkraftprobleme hinwegzusehen und zu -schreiben. "Als Ärztin ziehe ich aber auch die Aussagen zu Diskoeffekt, Schattenwurf, Schallentwicklung und Infraschall ernsthaft in Zweifel. "Abwiegeln und verharmlosen" nennt Sylvia Voß nicht nur unseriös, auch gefährlich. Absurd sei, Windkraft als Touristenattraktion hinzustellen, der Widerstand in Tourismusregionen wachse ständig, bestes Bauland nahe Windkraftwerken könne kaum noch vermarktet werden. Man kennt das - Minister wie Trittin kassieren pro Monat Spitzengehälter um die dreißigtausend Mark, pflegen entsprechende Lebensstile, finanziert auch von jenen Steuerzahlern, die in übelsten Problemregionen wohnen müssen, darunter in von Windkraftwerken zerstörten Landschaften. Doch in Hör-und Sichtweite kreisender Rotoren schlägt die rot-grüne Politprominenz ihre Domizile lieber nicht auf. Ursula Voss aus der Nachwende-Problemregion Brandenburg, mit hoher Arbeitslosigkeit, bewußt und absichtlich zerstörter Industrie und Landwirtschaft, desillusionierten Menschen, zeigt auch auf dieses Grünen-Tabu:"Im Übrigen sollte sich jeder und jede dabei ehrlich die Frage beantworten, ob man selbst an betroffenen Orten leben wollen und können würde." Inzwischen ist die Brandenburgerin eine sehr gute Adresse für zahllose windkraftkritische Bürgerinitiativen nicht nur im Osten, sondern auch im Westen. Doch der stärkste Widerstand kommt - aus Sachsen. Gerade im Erzgebirge machen naturliebende Bewohner, Umweltschützer und Tourismusunternehmen soviel Druck, dass die Behörden Bauanträge westdeutscher Investoren geradezu massenhaft abweisen müssen. "Würden alle beantragten Anlagen errichtet, wäre unsere schöne Heimat im Eimer", sagt ein Umweltaktivist, freut sich wie verrückt, Sachsens NABU endlich komplett auf seiner Seite zu haben. Im Leipziger NABU-Büro von Geschäftsführer Bernd Heinitz steht monatelang das Telefon nicht mehr still, gehen jeden Tag zahlreiche Briefe und Mails ein - seit er mit einer Presseerklärung "Nutzlose Monster verschandeln sächsische Landschaft - NABU verurteilt gefährlichen Aktionismus in Sachen Windenergie" die Öffentlichkeit aufhorchen ließ, enorme Resonanz erfuhr. Und was ihn besonders freut - "deutschlandweit. Natürlich kommen auch Droh-und Schimpfbriefe, doch durchweg ohne sachlich-fachliche Argumente gegen unseren Positionen." Da müsse man gelegentlich an der Intelligenz zweifeln, der Kenntnisstand sei ein großes Problem. "Ich hatte hier Diskussionen mit Chefredakteuren von Wirtschafts-und Technikzeitschriften - man staunt, wie naiv die Leute sind." Doch vor allem bekommt Heinitz Zustimmung: "Wir haben festgestellt - viele denken so wie wir, es gibt Widerstand - hier in Sachsen haben wir eine ziemlich gute Position." Auch die Presse des Bundeslandes reagierte sachgerecht, sehr ausführlich - was vermuten läßt, dass es in Sachsen weit weniger korrumpierte Journalisten gibt, die vor Druck aus Wirtschaft und Politik stets willfährig einknicken, Zensur akzeptieren - als anderswo. "Windenergie kann keine Alternative sein, rein technisch schon nicht - die CO2-Reduktion ist minimal - man darf das nicht totschweigen, wie ein Tabu behandeln - nur weil eine mächtige Lobby existiert!" Dabei gibts in Gemeinden und Landkreisen Sachsens größtenteils viel Sensibilität für Natur, viel Sachverstand:"Windkraft-Bauanträge werden sehr häufig abgelehnt - die Behörden haben wir eigentlich auf unserer Seite - sachsenweit." Auch EU-Beschwerden sind für Heinitz ein guter Weg. "Windenergie für sich allein ist zwar emissionsfrei erzeugt, aber auch schlicht unbrauchbar", schreibt in der Frankfurter Rundschau" derWindkraftkritiker Werner Eisenkopf." "Sie schwankt von Viertelstunde zu Viertelstunde und ist bei Schwachwind, Flaute und auch bei Sturm wegen Sicherheitsabschaltung nicht verfügbar. Im deutschen Schnitt des Jahres 2001 waren nur ca. 14 Prozent der Nennleistung aller Windräder überhaupt und unregelmäßig nutzbar. In der übrigen Zeit und immer wieder zwischendurch mußte durch ständiges Zu-und Abschalten von Regelungsenergie dafür gesorgt werden, dass die örtlichen Stromnetze nicht dauernd durch diese unvermeidlichen und natürlichen Schwankungen des Windes abstürzen und Computer täglich mehrmals zwangsweise neu booten müssen und Daten verloren gehen. Diese Regelungsenergie(...) ist nicht emissionsfrei erzeugt, sondern kommt von aus dem Teillastbetrieb schnell hochgefahrenen Kohlekraftwerken und von Gasturbinen." Nicht zufällig gilt bei Naturschützern Windkraft auch deshalb als der größte Bluff. Trittin in Bredouille Im Ministerium am Alexanderplatz bringt derart Unerfreuliches Jürgen Trittin zunehmend in die Bredouille, Windkraft-Pressekonferenzen laufen aus dem Ruder. Auf eine Anfrage zum Dissens mit der grünen Abgeordneten Sylvia Voß bestreitet er gar den Konflikt - zum immer nachdrücklicher von Naturschutzexperten verlangten Windanlagen-Abriß betont er allen Ernstes, solche Forderungen gebe es nicht, wegen fehlender fachlicher Gründe. Doch vor sich auf dem Tische hat Trittin zwei ausführliche neue Dokumente seines Hauses, worin sogar mehrfach der Anlagen-Abriß befürwortet wird - offenkundig wegen des Drucks der windkraftkritischen Umweltschutzbewegung. Bestritten hatte Trittin, dass überhaupt Windkraftwerke an umweltfeindlichen Standorten stehen - in den Dokumenten liest man genau das Gegenteil. Grünen-Fraktionsinsider erklärten dazu, Trittin interessiere sich nicht für solche Fragen - gut möglich sei, dass ihn inkompetente Berater mit ebensowenig Interesse an Natur-und Umweltschutz über diese Passagen gar nicht unterrichtet hätten. " Naturschutz hat bei Trittin nicht die nötige Priorität, das Thema überhaupt in Trittins Bewußtsein hineinzubekommen, ist ein Problem", stöhnt ein Ostberliner NABU-Funktionär,"die Grünen haben andere Wurzeln als wir, tun sich bis heute tierisch schwer mit Naturschutz!" Trittin spricht von "Superakzeptanz" der Bevölkerung für Windkraftwerke - in den beiden Dokumenten steht wiederum das Gegenteil, ist ein Abschnitt ausdrücklich mit "Belastung der Bevölkerung" überschrieben. Nach wie vor sorgten Belastungen, wie Lärm-und Lichteffekte, für öffentliche Kritik. "Der Kreis der potenziell Platter Windkraft-Agitprop sogar in Umweltblättern - und die Fakten Die Lobby der Windkraftindustrie arbeitet hocheffizient - selbst in Naturschutzzeitschriften läßt man ihre Propagandisten wider besseres Wissen behaupten, die neue hochprofitable Technologie sei umweltfreundlich, Symbol alternativer Energiegewinnung und sauberen Stroms. Dabei steht endlich auch in Ministeriumsdokumenten, was der Amtsinhaber nicht wahrhaben will: "Die Errichtung von Windkraftanlagen muß immer als Eingriff in den Naturhaushalt gesehen werden, da es zur Überbauung von Grund und Boden kommt, das Landschaftsbild verändert wird und z.B. eine Beeinträchtigung der Vogelwelt stattfindet." Das wird aufgeschlüsselt:"Vogelschlag, also das Anfliegen von Vögeln gegen die Anlage. Die Tiere können dadurch zu Tode kommen oder unterschiedlich schwer verletzt werden. Beeinträchtigung des Vogelzuges durch Anlagen, die in der Flugroute stehen. Verschiedene Beobachtungen belegen, dass Vögel durch Windenergieanlagen in ihrer Wanderrichtung abgelenkt werden. Verdrängung von angestammten Brut-,Rast-und Nahrungsflächen." Beeinträchtigungen gerade in küstennahen Bereichen seien erheblich. Vogelschlag könne unter ungünstigen Sichtbedingungen wie Nebel oder Dunkelheit bzw. unter besonderen Also doch Gefahren - wenngleich die teure, auch noch vom Steuerzahler finanzierte Trittin-Propaganda lächerlicherweise auf dem Gegenteil besteht. Brandenburgs Ex-Umweltminister Dr. Eberhard Henne, im Unterschied zu seinem Nachfolger Wolfgang Birthler(SPD) und Trittin ein hervorragender Ornithologe und renommierterArtenschützer aus DDR-Zeiten, kann über die Regierungslinie nur den Kopf schütteln, ist aus anderem Holz geschnitzt:"Wir kämpfen gegen eine von der Windenergielobby geplante völlige Beherrschung der Landschaften durch ihre Industrieanlagen - wenn alle Pläne verwirklicht werden, können wir Naturschutz und Tourismus beispielsweise in Nordostbrandenburg, der Uckermark, bald vergessen." Greifvogelexperte Paul Sömmer von der Naturschutzstation Woblitz stimmt ihm zu, weiß als Fachmann, wie der bis zu fünfhundert Meter reichende Schattenwurf durch Rotoren die Tiere streßt. Zynische Windkraft-Sympathisanten Ironisch weist er auf den bemerkenswerten Zynismus der Windkraftbefürworter, auf einen interessanten Widerspruch: Wegen des Lärms, der auf-und abschwellenden Heultöne, der Lichtreflexe und des Eiswurfs von den Rotorblättern müssen die Industrieanlagen in deutlichem Abstand von menschlichen Siedlungen errichtet werden, um die Menschen nicht zu stören oder zu gefährden. Aber der Natur, den wildlebenden Tieren sind all diese negativen Effekte zuzumuten, meinen die zynischen Windkraft-Sympathisanten. "Kein Mensch baut die Anlagen", so Sömmer, "weil er den Strom braucht, sondern weil er an der Förderung verdient." Der erfahrene Naturbeobachter ist sicher, dass die Anlagen, "nachdem sich die Firmen dumm und dämlich verdient haben, wohl wieder abgebaut werden - zu riesigen Kosten, die dann die Allgemeinheit bezahlt." Alle Welt beklagt nicht nur auf internationalen Konferenzen das immer raschere Artensterben, auch in Deutschland. Und immer noch ist auch bei den Fachleuten unbestritten, dass man den ökologischen Zustand einer Region, eines Landes an der Artenvielfalt ablesen kann. Windkraftwerke, längst bewiesen, sind ein neues Vernichtungspotential, verstoßen bereits in mehreren deutschen Regionen eindeutig nicht nur gegen deutsche Naturschutzgesetze, sondern auch gegen EU-Umweltrecht. Doch wie einst bei den von SPD-Kanzler Schmidt geförderten Atommeilern, kümmert derartiges Rot-Grün heute nicht einen Deut: Im ostfriesischen Wybelsumer Polder ging 2002 ein großer Windpark in Betrieb, obwohl Brüssel von Anfang an klarstellte, dass Niedersachsen damit EU-Recht verletzt, mit einer Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof rechnen muß. Autor: Klaus Hart, Oktober 2002 |
Windstrom Ja - als Kernenergie-Ersatz unrealistisch Bern (pts, 22. Nov 2002 11:15) Die von der BKW FMB Energie AG geführte JUVENT SA erzeugt auf dem Mont-Crosin im Berner Jura mit sechs leistungsfähigen, entsprechend der wachsenden Kundennachfrage etappenweise errichteten Grossturbinen - gut 80 Prozent des Schweizer Windstroms. Dass das weitere Ausbaupotenzial begrenzt ist, liegt vorab am schwachen innerkontinentalen Windaufkommen sowie an der verhältnismässig geringen Anzahl geeigneter, strassenmässig und elektrisch gut erschlossener sowie landschaftsverträglicher Standorte für Windturbinen. Der von den Bundesbehörden bis 2010 angestrebte Ausbau der inländischen Windstromproduktion um einen Faktor 10 und mehr wird kaum zu erreichen sein. Nach Erfahrung der im deutschen Windstromgeschäft stark involvierten E.ON Energie AG sind dem Verkauf und Transport grosser Mengen staatlich geförderter nordeuropäischer Windenergie über die Landesgrenzen hinweg enge Grenzen gesetzt. Darüber hinaus müssten zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit unseres Landes grosse Reserve- und Regelkapazitäten in Gas- und Kohlekraftwerken sowie in Pumpspeicherkraftwerken bereitgestellt werden können. All diese Leistungen haben ihren Preis und führen zu einer zusätzlichen Beeinträchtigung der Konkurrenzfähigkeit des importierten Windstroms gegenüber der Schweizer Kernenergie. Aussender: BKW FMB Energie AG, Ansprechpartner: Media Communications, Die Seiten: |