- Der Bauherr ist der Chef.
| Gestalterischer Anspruch und Urheberrecht in allen Ehren, aber der Bauherr bezahlt - und wenn er grüne Wände schön findet, werden sie grün gestrichen. Das Verhältnis zum Bauherrn bedeutet: beraten und nicht belehren. |
- Fleißig, pünktlich und zuverlässig.
| Die alten deutschen Tugenden haben auch heute noch Bestand. Politiker würden es Bestandteil unserer Leitkultur nennen, ich nenne es Grundlage meiner Tätigkeit - kombiniert mit dem Streben nach Kenntniszugewinn und dem Finden innovativer Lösungen. |
- Zweckmäßigkeit geht vor Schönheit.
| Treuhänderisches Denken bedeutet, so zu bauen, als würde man sein eigenes Geld ausgeben und nicht das des Bauherrn. Was nützen Luftschlösser, wenn bereits nach dem Rohbau das Geld knapp wird? Wichtig ist Transparenz von Anfang an. |
- Es gibt immer ein erstes Mal.
| Natürlich strebe ich Perfektion an, erreichen werde wohl auch ich sie nicht. Keiner ist ohne Fehler, allein das tägliche Bemühen um Verbesserung und Erkenntnisgewinn vermeidet das Risiko der Stagnation. |
- Man sieht sich im Leben stets zwei mal.
| Marktwirtschaft und Wettbewerb müssen nicht zwangsläufig bedeuten: "Ellenbogen raus". Man soll immer versuchen, fair und sauber miteinander umzugehen. Ein Bauprojekt soll kein Wettbewerb sein, wer wen am besten über den Tisch zieht. |
Ansichten
Die Betätigung in verschiedenen Positionen - Bauleiter im Baubetrieb, Bauleiter im Architekturbüro, Mitinhaber im Architekturbüro, Geschäftsführer im Baubetreuungsunternehmen, Freiberufler – gestattet eine eigene Sicht auf die Dinge: - man lernt nie aus und es gibt immer wieder etwas Neues
- auf mich selbst kann ich mich immer noch am meisten verlassen
- die eigentliche Stärke hängt vom Funktionieren des Netzwerkes ab
- die Größe des Büros hängt nicht von der Mitarbeiterzahl ab
- Rendite ist wichtiger als Umsatz, Freude an der Arbeit spielt auch eine Rolle
- jedes Projekt ist als neue Herausforderung zu betrachten
- jedes Bauvorhaben macht Arbeit und ist ernsthaft zu behandeln
- die Welt ist klein, man sieht sich meist noch einmal
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| Vita | |
| 1967 - 1978 | Schule bis zum Abitur |
| 1979 - 1980 | Baufacharbeiter (Maurer, Betonbauer, Zimmermann) |
| 1980 -1984 | Ingenieurhochschule Cottbus, Brandenburg (Deutschland) Sektion Technologie der Bauproduktion |
| 1985 -1990 | Bauleiter im Baubetrieb, Region Berlin |
| 1991 -1994 | Bauleiter im Architekturbüro, Berlin Zehlendorf |
| 1995 - dato | freiberufliche Tätigkeit |